FC Bayern München Frauen vs. USV Jena © Sven Beyrich

Frauen: Gefühlte Niederlage gegen Jena

Nachdem die Frauen zuletzt souveräne Siege einfuhren, mussten sie sich am letzten Spieltag mit einem Punkt gegen das Schlusslicht aus Jena begnügen.

Sie verpassten somit die Chance, den SC Freiburg mit Blick auf die Champions-League-Plätze auf Distanz zu halten.

Falls Ihr es verpasst habt

Tom Wörle veränderte im Vergleich zu den Spielen zuvor die Startelf auf drei Positionen: anstelle von Melanie Behringer, Nicole Rolser und Melanie Leupolz bekamen Mandy Islacker, Lucie Voňková und Dominika Škorvánková die Gelegenheit, sich wieder für die erste Elf aufzudrängen. Laura Georges kehrte zumindest wieder in den Kader zurück.

Grundformationen: FC Bayern 4-4-1-1 vs. Jena 5-4-1Grundformationen: Bayern 4-4-1-1, Jena 5-4-1

Bayern zeigte sich von Beginn dominant und setzte die Gäste unter Druck. Der FF USV Jena wartete jedoch mit einer Fünferkette in der Abwehr und einem kompakten defensiven Mittelfeld davor auf. Bayerns Angriffe verpufften wirkungslos. In der 12. Minute zog dann Jill Roord aus einer guten Distanz ab und setzte den Ball nur knapp über die Latte. In der Folgezeit taten sich die Roten schwer, sich Chancen zu erspielen, da Jena sehr tief stand und meistens den letzten Pass verhindern konnte.

In der 20. Minute versuchte es Roord erneut, scheiterte jedoch an Torhüterin Erin McLeod. Eine tolle Balleroberung von Islacker konnte durch Sara Däbritz nicht verwertet werden, so dass es weiterhin 0:0 stand. In der 33. Minute gelang dann Jena der erste richtige Vorstoß und eine Unachtsamkeit in der Abwehr hätte dies beinahe bestraft. Allerdings erkannte die Linienrichterin das Abseits. So ging torlos in die Pause.

Eine Stärke der Münchnerinnen war es, durch ständige Positionswechsel den gegnerischen Defensivblock zu verschieben. So spielte zum Beispiel Leonie Maier oftmals auf der zentralen defensiven Position und Rolfö sowie Däbritz tauschten auch des Öfteren die Seite. Leider brachte dies nicht den gewünschten Erfolg.

In der zweiten Hälfte setzten die Frauen ihr druckvolles Spiel fort, wobei es aber weiterhin am letzten Pass haperte. Es dauerte dann bis zur 54. Minute, bis Mandy Islacker nach einer Körpertäuschung zum Abschluss kam. Doch ihr Schuss geblockt. In der 59. Minute korrigierte Tom Wörle dann die Aufstellung und brachte für die glücklosen Islacker und Voňková mit Behringer und Rolser zwei frische Kräfte. Gerade Rolser zeigte sofort nach der Einwechslung, warum sie zuletzt so wertvoll war, indem sie vorne nachsetzte und die Gegnerinnen unter Bedrängnis brachte.

In der 61. Minute versuchte es dann Leonie Maier mit einem Fernschuss, verfehlte das Gehäuse jedoch. Rolser probierte es in der 67. Minute aus kurzer Distanz. Doch auch sie verzog ebenso wie kurz darauf Verena Faißt.

In der 73. Minute versuchte Behringer Roord in Szene zu setzen, allerdings konnte diese den Ball nicht erreichen. Es fehlte am nötigen Effet, so dass der Ball knapp am Tor vorbeitrudelte. In der 84. Minute setzte dann Tom Wörle alles auf eine Karte und wechselte Lineth Beerensteyn für Škorvánková ein. Diese zeigte sofort ihren Ehrgeiz und versuchte ihre Schnelligkeit auszuspielen, jedoch standen die Jenaerinnen nun mit zehn Frauen am eigenen Strafraum und ließen kaum noch Chancen zu. In der letzten Minute hatte Däbritz noch den Siegtreffer auf dem Fuß, setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor. Am Ende merkte man es dem Team an, dass es aufgrund der hohen Intensität quasi auf dem Zahnfleisch ging. Trotz der Rotationen spielte Maier beispielsweise trotz Oberschenkelprobleme durch.

Letztendlich blieb es beim 0:0 und die Bayern mussten sich trotz spielerischer Überlegenheit mit einem Punkt begnügen. Dem FF USV Jena konnte man dagegen zu der Punkteteilung gratulieren, da ihre Defensivtaktik bis zum Schluss diszipliniert beibehalten wurde.

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Durch den Sieg des SC Freiburg haben diese nun punktemäßig aufgeholt, jedoch halten die Bayern aufgrund der besseren Tordifferenz noch den zweiten Platz. Die Chance, Freiburg mit Blick auf die Champions-League-Qualifikation auf Distanz zu halten, wurde vergeben. Das Thema Meisterschaft – sofern es noch eines war – kann wohl ad acta gelegt werden.

Drei Dinge die auffielen:

1. Defensivstarke Gäste

Schon bei der Aufstellung vor dem Anstoß konnte man bei den Gästen erkennen, dass eine geordnete Defensive die oberste Priorität hatte. So positionierte sich vor der Torhüterin zugleich eine Fünferkette sowie zwei zentrale defensive Mittelfeldspielerinnen. Auch die zwei äußeren Mittelfeldspielerinnen agierten eher defensiv, so dass die einzig verbliebene Offensive – Lisa Seiler – meist auf verlorenem Posten stand. Offensivakzente zu setzen, war aber offensichtlich nicht der Plan Jenas. So waren es die wenigen Konter, über die die Gäste vereinzelt für Gefahr sorgten.

Diese Strategie ging für Jena auf. Bis auf wenige Ausnahmen drohte kaum Gefahr für das Tor von Jena und McLeod wurde zu keiner Parade gezwungen. Als Tabellenletzter einen Punkt aus München mitzunehmen, hatte sich Jena redlich verdient.

2. Ratlos vor dem Tor

Aufgrund der gestaffelten Defensive der Gäste gestaltete es sich für die Bayern von Beginn an als schwierig, Islacker und Voňková in Szene zu setzen. Meistens wurden bereits die Flanken von außen unterbunden. Kam doch mal eine durch, so fanden die Bayern im Strafraum kaum Platz, den sie nutzen konnten. Mit zunehmender Spielzeit konnte man durchaus etwas Verzweiflung erkennen. Mehr und mehr holte sich Islacker die Bälle von weiter hinten ab und stand dann vorne nicht zur Verfügung.

Nach den Wechseln von Rolser und Behringer für Voňková und Islacker setzten der FCB auf hohe Bälle von außen in den Strafraum, doch mit der Herausnahme von Voňková fehlte eine großgewachsene Stürmerin als Abnehmerin. Ab der 60. Minute wurde dann mehr und mehr die Brechstange ausgepackt. Die Frische und Ideen fehlten, wogegen die sommerlichen Temperaturen nicht gerade Abhilfe schufen. An diesem Tag hatten die Bayern einfach keine Antwort parat auf die Anforderungen des Ligaalltags.

3. Bankspielerinnen nutzen ihre Chance nicht

Nachdem Tom Wörle zuletzt stets auf die identische Startelf baute, stellte er dieses Mal auf drei Positionen um. Gerade diejenigen Offensivkräfte, die zuletzt auf der Bank schmorrten, bekamen gegen das Schlusslicht eine neue Chance, sich zu beweisen. Islacker war von Beginn an bemüht, Abschlüsse zu erzielen, jedoch meistens ohne Glück. Je länger das Spiel dauerte, um so öfter versuchte sie, sich die Bälle aus dem Mittelfeld zu holen und rieb sich dadurch immer auf, so dass vorne dann die Genauigkeit fehlte. In der 59. Minute musste sie der Kapitänin Behringer den Platz räumen.

Voňková fehlte es ebenfalls an Durchschlagskraft, so dass sie letztendlich keine ernst zunehmende Torchance hatte. Somit konnte auch sie keine Eigenwerbung betreiben und musste ebenfalls in der 59. Minute glücklos das Feld räumen. Škorvánková zeigte als Mittelfeldmotor, dass sie stets eine Option für die erste Elf ist, und versuchte überall auf dem Platz präsent zu sein. Dem Spiel konnte sie jedoch auch nicht ihren Stempel aufdrücken, so dass auch sie letztendlich ausgewechselt wurde. Lineth Beerensteyn hatte zwar noch einige gute Ansätze, allerdings bekam sie nur wenige Minuten, um sich noch wirkungsvoll einbringen zu können – hier wäre eine frühere Einwechselung womöglich effektiver gewesen.

Bayern – Jena
BayernZinsberger – Faißt, Demann, Wenninger, Maier – Rolfö, Škorvánková (84. Beerensteyn), Roord, Däbritz – Islacker (59. Islacker), Voňková (59. Behringer)
BankWeimar, Lewandowski, Georges, Schnaderbeck
JenaMcLeod – Žigić, Sedláčková (90+2. Bott), Woeller, Breitenbach, Schmidt (83. Riedel) – Pietrangelo, Utes, Graf, Cameron (46. Heinze) – Seiler
BankOdeurs, King
Tore– / –
KartenGelb: – / Utes (90+3.) –
Schiedsrichter­innenMelissa Joos (Leinfelden-Echterdingen), Sonja Kuttelwascher (Ilvesheim), Ülfet Car (Kirchheim/Teck), Alessa Plass (Augsburg)
Zuschauer433
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Leserkommentare
  1. Jester

    Vielleicht mag ich mich damit unbeliebt machen, aber wenn ich was an dem Blog kritisieren kann, dann ist es wahrscheinlich einzig und alleine den Redaktionsplan.

    Für mich nicht nachvollziehbar (wenn aus eurer Sicht dennoch berechtigt), warum man vor dem wichtigsten Spiel des Jahres noch einen Bericht der Frauen dazwischen knallt.

    Ich gestehe es ehrlich, dass ich den Bericht nichtmal gelesen habe und einzig den Vorbericht und die dazu enthaltenen Kommentare zu Real Madrid als wichtig erachte. Das wird mit dem Nachbericht nicht anders sein…

    Warum also so etwas nicht zwischen einen Bundesligaspiel bringen? Ich glaube es geht einer hohen Anzahl an Lesern ähnlich. Übertrieben gesagt (und damit meine ich übertrieben) wirkt das ein klein wenig wie “Click-Baiting” damit die Frauen auch einmal in einer Form Beachtung finden.

    Klar… Jetzt kann man sagen man möchte es qualititav gleichwertig behandeln. Aber sind wir uns doch mal ehrlich. Ich werde wahrscheinlich nicht der Einzige sein, dem das so ergeht ….

  2. Für mich nicht nachvollziehbar (wenn aus eurer Sicht dennoch berechtigt), warum man vor dem wichtigsten Spiel des Jahres noch einen Bericht der Frauen dazwischen knallt. Ich gestehe es ehrlich, dass ich den Bericht nichtmal gelesen habe und einzig den Vorbericht und die dazu enthaltenen Kommentare zu Real Madrid als wichtig erachte. Das wird mit dem Nachbericht nicht anders sein…

    Das ist äußerst schade, dass du den Bericht nicht gelesen hast.

    Wir – als Miasanrot Redaktion – empfinden die Frauenmannschaft des FC Bayern als wichtigen Teil des Vereins und es damit auch absolut richtig, wenn sie in Form dieses Berichtes unsere vollste Beachtung finden. Das und nur das beeinflusst unsere Veröffentlichungen.

    Jeder Leser hat die Möglichkeit den Vorbericht zum Spiel in Madrid aufzurufen, zu kommentieren und sich vor heute Abend vollstens darauf zu konzentrieren. Scrollen vom obersten auf den zweiten Artikel dürfte in etwa eine Sekunde in Anspruch nehmen.

    Übertrieben gesagt (und damit meine ich übertrieben) wirkt das ein klein wenig wie “Click-Baiting” damit die Frauen auch einmal in einer Form Beachtung finden.

    Wir bewerten die Bedeutung des Frauenteams (und auch der Bayern Amateure) nicht nach Klicks – zum Glück.

    1. Jester

      Ich rufe Miasanrot sowohl über Desktop als auch Smartphone auf. Bei der Desktopversion ist es halt schade, dass ich jetzt beim REAL-Bericht nicht mehr gezielt auf die Leserkommentare klicken kann. Sprich ich darf den komplett Artikel runter scrollen, was ich persönlich schon nervig finde.

      Vielleicht wäre ja für euch eine Alternative eine Funktion wie ein fixierter Beitrag…

      Und mir ging es auch nicht um die Qualität oder die Wichtigkeit der Frauenmannschaft. Nur ich für meinen Teil ziehe zum jetzigen Zeitpunkt einfach die Profis vor und wünsche mir als User einfach schnell zu dem Content zu kommen.

      Versetz dich doch einfach mal in einen User, der NEU zu euch kommt und liest als erstes etwas über die Frauen … Würde mich von der Usabillity etwas abschrecken. Ich weiß was du meinst und für tägliche Anwender kein Problem. Trotzdem wäre es super das ein klein bißchen zu optimieren.

      Vielleicht lässt sich auch der Wunsch erfüllen, dass man den Link zu den Leserkommentaren via Cookie so programmieren kann, dass man zum letzten gelesen Kommentar springen kann. Wäre imo überragend wobei ja auch gut und gerne mal was dazwischen diskutiert wird.

  3. Servus Jester,

    sollten die Männer heute nicht 100% ihrer Leistung abrufen, dann möchte ich mich schon vorab dafür entschuldigen. Sicher tragen Andi und ich die Schuld. Schließlich haben wir es gewagt, die geballte Konzentration von der großen Aufgabe der Männer auf eine Nebensächlichkeit wie das Bundesligateam der Frauen zu lenken. Die fehlenden Konzentrationspunkte bei unseren Lesern werden sich sicher direkt im Verhältnis von 1:1 auf die Leistung der Spieler gegen Madrid durchschlagen. Wie konnten wir nur?

    Ich wäre dankbar, wenn Du mir Deinen regulären Tagesablauf zusenden könntest, damit Du Dich künftig nicht etwa bei einem weiteren Fauxpas der Veröffentlichung im falschen Moment an Deiner Zahnbürste verschluckst oder Dir ein Bericht der Frauen ungelegen auf die Verdauung schlägt.

    Die Organisatoren der Spielpläne der Frauenliga habe ich bereits kontaktiert, damit die Frauen nicht zu nah vor oder nach den Männen spielen. Dann können wir – wie Du konstruktiv vorschlägst – “so etwas […] zwischen einen Bundesligaspiel bringen”.

    Auch Andis Chef wird ein Einsehen haben und ihm künftig während seiner Arbeitszeit die Gelegenheit geben, kostenlos für Miasanrot zu arbeiten, damit Du Dich auch künftig nicht mit der Bedienung einer Website sowie der eigenständigen Zusammenstellung Deines eigenen Medienmenüs auseinandersetzen musst.

    Ich bin untröstlich. Jester, verzeihe mir.

    1. Jester

      Meine Fresse. Da ist man sogar noch konstruktiv und bekommt dann so einen Scheißdreck als Antwort. Was hat mein Tagesablauf mit einem Redaktionsplan auf sich? Warum macht man eine Umfrage die man sich hätte schenken können? Warum geht man auf die technische genannten Punkte überhaupt nicht ein?

      Und ob Andi das während seiner Arbeitszeit in seiner Freizeit oder im Schlaf runter tippt ist doch herzlich egal, wenn man den Zeitpunkt der Veröffentlichung gezielt bestimmen kann. Gibt jedes verfickte Backend her.

      Aber man kann es auch wie du ins Lächerliche ziehen.

  4. Marco05

    Also Kritikfähigkeit ist jedenfalls anders…

    Mich interessiert die Frauenmannschaft (wie Frauenfußball allgemein) auch null. Kann keiner was dafür. Wo allerdings die Berichte hier platziert werden ist mir wiederrum wurst, wobei ich Jesters Argumentation verstehen kann.

    Deswegen eingeschnappt zu reagieren halte ich für übertrieben.

    Bin jetzt wieder drüben im Real-Thema ;)

    1. Mir ist es völlig Banane, ob die Fans der Männer auch die Frauenartikel lesen. Da finde ich Marco05s Reaktion auch wesentlich angebrachter (“interessiert mich nicht, lese ich nicht. fertig”). Aber die verschwörungstheoretische Clickbait-Hypothese fand ich tatsächlich so albern, dass ich laut lachen musste und die Absurdität gerne ausdrücken wollte. Den einzig konstruktiven Kritikpunkt, den ich entdecken konnte und den wir gerne ernst nehmen, ist das Usability-Thema, mobil möglichst einfach zu den gewünschten Kommentaren zu kommen. Aber dieser Aspekt war ja völlig verbuddelt in wirrem Zeug

      1. Jester

        Ist ja nicht so, dass dies mit zweimal “übertrieben” deutlich und klar rüber kommen konnte. Und “wirr” scheinst nur du das zu finden.

        Jan und Marco konnten bereits folgen.

      2. Deine ganze Art der Kritik ist mit „Banane“ noch nett umschrieben. Ich konnte aus deinem Textchen auch ein bisschen was herauslesen, das wirklich konstruktiv war. Größtenteils schreibst du das aber mit einer Art und Weise herunter, die für den Aufwand hinter dieser Arbeit einfach erniedrigend ist. Vielleicht liest du dir mit etwas Abstand nochmal durch, wie du da was formuliert hast, und kommst zu einem Ergebnis. Man muss sich auch als Autor/in dieser Seite nicht jeden Vorwurf gefallen lassen. Egal ob da nun „übertrieben“ davor steht oder nicht. Einfach mal in die Perspektive der Autoren versetzen und darüber nachdenken, ob das alles in dieser Form so angemessen ist. Ich hätte da ähnlich reagiert. Trotzdem danke für die paar Punkte, über die man tatsächlich diskutieren kann.

      3. Jester

        Über die Art und Weise können wir uns gerne unterhalten. Das ist halt einfach das “Schwierige” wenn man nur kommentieren kann und dem gegenüber nicht gegenübersitzt. Es war dem Autoren keinenfalls abwertend gemeint. Nur rechtfertige ich mich dann auch, wenn ich mich auf konstruktive Kritik beziehe und eine solche Antwort bekomme. 3 von 4 Menschen ticken anders. Ist halt so.

        Die Frage sei erlaubt, wo wenn nicht hier, hätte ich dann die Kritik abringen sollen? Mir bleibt letzendlich nur die Kommentarfunktion oder ich nerve Jan über das Impressum …

        Nochmal. Es geht weder um die Berechtigung oder die Qualtiät dieser Rubrik.

  5. Marie

    Danke an Andi fürs Bericht! Ich kann nicht so oft im Stadion sein und da auch die Spielübertragungen relativ begrenzt sind, freue ich mich über die Spielberichte.
    Über Jester’s Kommentar haben Jolle und Marco05 glaube ich alles gesagt…

    Kurz zum Spiel: Schade dass es Unentschieden ausging, es hätte einen Sieg sein müssen. Da wurden wichtige Punkten liegen gelassen, Wolfsburg kann man jetzt schon zur Meisterschaft gratulieren. Die Offensive hat immer noch Probleme, obwohl es dieses Jahr etwas besser ist wenn man die Miedema-Abhängigkeit der letzten Saison betrachtet.

  6. Mooch

    Irgendwie scheinen einige Leser das Prinzip des Internets nicht verstanden zu haben oder zu wollen. Grundsätzlich kann der Blog zu allen Mannschaften posten wie er will und der Leser kann sich seine Artikel raussuchen, die er lesen möchte. Die Homepage ist klar und übersichtlich strukturiert und siehe da, man kann sich die “Profis” auch als separtes Lesezeichen setzen und wird somit von den Frauen-Artikeln “verschont”. So, wo ist das Problem?
    Der Bericht ist zwischen 2 Spieltagen veröffentlicht, also verstehe ich nicht so ganz was Jester am Zeitpunkt zu “bemängeln” hat. Erst einen Artikel zu kommentieren, den man nicht gelesen hat oder will und dann vom WICHTIGSTEN Spiel des Jahres zu reden . . . ähm jaaaaa.
    Disclaimer: Ich bin weder am Blog beteiligt, noch kenne ich Jolle oder andere Verfasser persönlich, bin männlich und lese hier Artikel über die Spiele der Männer, Frauen, Amateure sowie die Berichte vom Nachwuchs und das wann und was ich will, d.h. sogar heute vor dem CL-Spiel . . . Ein für mich nicht relevanter/interessanter 1.Artikl auf einer Seite/einem Blog hat micht als Erstbesucher auch noch nie abgeschreckt, dass wäre mir zu oberflächlich.

    1. Jester

      Nette Argumentation zum Teil. Natürlich können die Redakteure / Betreiber veröffentlichen was und wann Sie wollen. Aber bitte bedenke, dass ein solcher Blog ohne die Leser / Nutzer ziemlich nutzlos wäre. Sonst könnten man sowas genauso gut als geschlossene Gruppe über Google-Docs oder sonstwas lösen. Aber darum soll es nicht gehen.

      Das Thema Lesezeichen und Kategorien trennen. Super Ansatz, wenngleich das Thema “Kommentare” mitgelöst werden würde. So darf ich wieder komplett den ganzen Artikel durchscrollen.

      Also sind wir unterm Strich wieder beim Thema “Usability”.

      Ich spreche weder dem Sinn noch der Qualität der Beiträge irgend etwas ab! Warum auch, sonst wäre ich auch nicht hier…

      1. Es gibt übrigens (zumindest mobil) ganz oben ein rotes Feld, das dich direkt zu den Kommentaren führt. Am Desktop ist der Aufwand ohnehin gering. Das soll nicht bedeuten, dass die Kritik nutzlos ist, sondern nur für den Moment helfen.

  7. JP

    Ich interessiere mich auch primär für die Männer, verfolge die Frauen aber auch gerne. Und gerade für das Frauenteam ist Miasanrot unverzichtbar, weil es anderswo kaum Informationen gibt. Also vielen Dank an Andi und Jolle für die regelmäßigen Berichte, und wenn da einer zwischen Vor- und Nachbericht des CL-Halbfinals mal an der Spitze steht, schadet das niemandem.

    Im Moment wird man doch sowieso von Bayern-Real in allen Sportmedien erschlagen. Es ist ja nicht gerade so, daß das Spiel unter Ausschluß der Öffentlichkeit stattfindet, nur begleitet von einer Handvoll Aufrechter bei Miasanrot…

    @Jester:
    Den Clickbait-Vorwurf fand ich auch komplett albern, da hätte ich an Jolles Stelle auch so reagiert. Anders als mit etwas Ironie kann man darauf wirklich nicht antworten. Und was die mobile Ansicht angeht, verstehe ich dein Problem nicht: bei mir kann man da auch noch beim zweiten und dritten Artikel vom Toplevel aus direkt die Kommentare anwählen. Mal sehen, was heute abend herauskommt. Vielleicht wird es ja ein 2 oder 3:0, irgendwie erwarte ich eher ein 1:1 oder sogar 1:2, wie letztes Jahr.

    Zu den Frauen noch:
    Wenn man das Ergebnis zwischen Chelsea und Wolfsburg ansieht, wird das Ausscheiden aufgrund der eigenen schwachen Chancenauswertung und der albernen SR-Entscheidung in der Nachspielzeit des Rückspiels noch ärgerlicher. Es gibt keinen Grund, warum die Bayern-Frauen nicht auch im Halbfinale stehen könnten. Na ja, nächstes Jahr, wenn man denn den zweiten Platz nachhause bringt.

    1. Jester

      Ganz ehrlich. Das Thema Click-Bait war eine maßlose Übertreibung. Das Stand allerdings auch schon im Kommentar drin. Sich daran in der Art so abzuarbeiten – geschenkt.

      Mir geht es eben um das Thema “responsive”. In der mobilen Variante sind die Leserkommentare direkt zum Klicken. Leider nicht über die Desktopvariante. Und da kann ich halt noch soviel filtern ob Profis, Frauen oder Amateure.

      Und gerade bei den Smartphones darf ich echt massig scrollen um dort hinzukommen wo ich möchte. Da nochmal den Artikel mit den verlinkten Twitterposts, Heatmaps, etc. ist anstrengend (Achtung Beispiel, da Klick auf Kommentare direkt möglich…). Wenn ich dort bei den Kommentaren bspw. gleich zu den letzten springen könnte sieht man eigentlich immer relativ genau wo man stehen geblieben ist.

      und btw, Jan konnte darauf entsprechend normal und gelassen antworten. Das einfach nur als Hinweis.

      1. Ich verstehe das mit den Kommentaren noch nicht so recht. Auf der Startseite kannst du am Desktop einfach auf die Zahl der Kommentare klicken, die direkt unter dem Bild ist. Auf einer Artikelseite werden bei Kommentaren rechts die letzten beiden angeteasert und das “mehr” führt direkt an die entsprechende Stelle. Zum kompletten Seitenende, das mit Kommentaren schließt vor dem Footer, springst du mit einer Taste auf deiner Tastatur?

      2. Jester

        Nein. Bestes Beispiel ist jetzt wirklich das genannte Thema mit den beiden Artikeln. In der Desktopvariante kann ich beim Real-Thread nur auf “weiterlesen” klicken und habe durch das grafische Element, bzw. Blog-Modul nicht die Möglichkeit direkt zu den Kommentaren zu springen, da das Kommentarelement im Bild nicht eingebaut ist.

        Ja, jammern auf hohem Niveau… Aber von dort muss ich eben bis wieder nach unten scrollen.

      3. Tobi

        Und so hätte man das auch von Anfang an kommunizieren können. Ein kurzer, gerne auch freundlicher Hinweis (ob hier, über Twitter, Facebook, Instagram, E-Mail – völlig egal) auf das fehlende Feature des Kommentarbuttons auf Teilen der Homepage.

        Aber wenn man das alles stattdessen in eine Kritik (immer gerne) verpackt, die (un?)bewusst den wertigen Spielbericht als nebensächlich abstempelt (nie gerne), dann müssen die teils gereizten Reaktionen nicht verwundern.

        Dem Clickbait-Spruch schenke ich mal gar keine Beachtung. So durch kann niemand sein, irgendwie zu glauben, dass in Deutschland der Frauen-Vereinsfußball als Clickbait dienen kann. Da bringt ja jedes Gewinnspiel mit Oral B größere Mengen zur Ekstase.

        Die Leserzahlen und Kommentarspalten mögen sich stark für die größere Bedeutung der Herrenmannschaft aussprechen. Uns, dem Miasanrot-Team, ist das hingegen scheißegal. Ginge es uns nur um die Seitenaufrufe, dann würden wir die Leser jeden Tag mit dem letzten Mistgerücht bombadieren. Machen wir nicht, weil wir weder Zeit noch Lust drauf haben. Solange die Autoren nicht von dieser Seite leben können, lassen wir uns nicht gnadenlos (und der Frauenmannschaft ggü. abwertend) durchpriorisieren – diese Freiheit haben wir, diese Pille muss der teilinteressierte Leser schlucken.

        Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass Jolle und Andi über unsere Frauenmannschaft schreiben. Ohne ihre Arbeit wäre man in diesem Bereich nämlich komplett aufgeschmissen, wenn man nicht auf sterilisierte DFB-Presseberichte steht. Wenn deren Ergebnisse dann beiläufig als Nebensache weggewischt werden, weil in den Kommentaren der Männervorschau gerade ganz heiß Thiago versus Robben diskutiert wird, dann reagiere ich gereizt. Dann reagieren bei uns alle gereizt, da dies den hohen Aufwand einzelner Mitglieder in Frage stellt.

        Und wenn mit Jolle und Justin auch noch die beiden MSR-Autoren besonders gereizt reagieren, die in den letzten Monaten und Jahren wohl mit großem Abstand den höchsten Recherche- und Schreibaufwand hatten, dann sollte das umso mehr zum Denken anregen.

  8. eign tor

    GROSSARTIG
    So viel Kommentare gab es bei den Frauen hier noch nie wie wenn sie den geistig langweiligen Schablonadekickerchen dazwischengesetzt werden.
    Wir wissen doch, dass die Internetuser KISS gewohnt sind. Also das Prinzip. Für dumme gemacht bedeutet das.
    Wo kommen wir denn dahin, wenn man nun plötzlich von Internetusern erwartet, dass sie einen Artikel durchklicken sollen?
    Da kann man gleich verlangen, dass sie in google auch noch auf der zweiten Seite suchen.
    Und am Ende soll man gar eigenständig denken anfangen?
    Wo kämen wir hin?
    In Bayern der direkte Weg zur Anarchie.

  9. […] von Melanie Leupolz stellte Bayern-Coach Tom Wörle wieder exakt die Startelf um, die vor dem Patzer gegen den USV Jena vier Ligaspiele und das Pokalspiel gegen Turbine Potsdam siegreich gestalten […]

  10. […] Bestand. Es gab sogar weitere Möglichkeiten für die Bremerinnen, die Führung auszubauen. Aus dem Spiel gegen Jena war den Bayern die Erinnerung daran nur zu bewusst, dass eine Dominanz im Spiel nicht automatisch […]

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