Der CAS, die UEFA und Manchester City – Die Genese eines (Beinahe-)Freispruchs

Alexander Trenner 16.07.2020

In einer Zusammenfassung des Urteils, welche die UEFA gemäß ihren eigenen Vorschriften veröffentlichen muss, heißt es am 14. Februar auf der Verbandswebseite, dass die rechtsprechende Kammer des “UEFA Club Financial Control Body” (CFCB) den Club zum einen dessen schuldig befunden hätte, die Regeln des UEFA Financial Fair Play (FFP) in einem besonders schwerwiegenden Fall durch die Überbewertung der Sponsoring-Einnahmen in seinen Bilanzen zwischen den Jahren 2012 und 2016 gebrochen zu haben. Zum zweiten sei die rechtsprechende Kammer zu dem Ergebnis gekommen, dass sich der Club bei den Ermittlungen der UEFA in dieser Sache nicht kooperativ verhalten habe.

Bereits wenige Stunden nach seiner Verkündung erklärte Manchester City in einem offiziellen Statement auf der Clubhomepage, gegen dieses Urteil der UEFA schnellstmöglich beim internationalen Sportgerichtshof CAS Berufung einlegen zu wollen, um es einer unabhängigen Überprüfung unterziehen zu lassen. 

Dies geschah und nachdem der CAS Anfang Juni eine dreitägige mündliche Anhörung in der Sache mit Beteiligten beider Seiten vornahm, erging am Montag dieser Woche das Urteil, welches Manchester City im wesentlichen von den ihnen zur Last gelegten Verfehlungen freispricht, ihren Ausschluss von den europäischen Pokalwettbewerben der UEFA revidiert und die Geldstrafe von 30 Mio. auf 10 Mio. Euro reduziert.

Wie konnte es dazu kommen? In diesem Artikel möchte ich kurz die Genese des Falls darstellen, die Hintergründe der ursprünglichen Anklage sowie den Entscheidungen der UEFA und schließlich des CAS beleuchten, und erörtern was das Urteil für das FFP und Manchester City bedeutet.

Die Genese des aktuellen Falls

Der Club Manchester City hat bereits eine längere Krankenakte bei der UEFA im Zusammenhang mit Verstößen gegen das Financial Fair Play. Schon im Jahr 2014 wurde er von der UEFA schuldig befunden, in den Jahren 2012 und 2013 falsche Angaben zu seinen Sponsoringeinnahmen gemacht und sich bei der Buchhaltung seiner Ablösesummen für Spieler bestimmten Verschleierungspraktiken mithilfe von Scheinnfirmen bedient zu haben. Das damalige Urteil der UEFA sah eine Geldstrafe in Höhe von 60 Mio. Euro vor, von denen 40 Mio. zur Bewährung ausgesetzt wurden, sowie gewisse Ablösesummen- und Kaderbeschränkungen für die UEFA Europapokalwettbewerbe für die nächsten zwei Jahre und wurde von dem Club widerwillig akzeptiert.

Nach ein paar Jahren Ruhe an der Manchester City vs. FFP Front veröffentlichte der Spiegel dann im November 2018 in einer mehrteiligen Artikelserie (Teil 1) (Teil 2) (Teil 3) (Teil 4) hochbrisante Auszüge aus internen E-Mails bei Manchester City, die er in dem riesigen Fundus der ihm vorliegenden Football-Leaks-Datensätze gefunden hatte. Diese E-Mails belegten, dass der Club nicht nur in den Jahren 2012 bis 2013 seine Bücher manipuliert hatte, sondern dies auch in den Jahren danach bis 2016 fortsetzte und das zudem in einem noch deutlich drastischeren Ausmaß als bisher angenommen.

Verschleierung von Zahlungen

So soll der Club vor allem zwischen den Jahren 2012 und 2016 den Wert seines Etihad Sponsorenvertrags im Wesentlichen für den Stadionnamen und die Trikotwerbung mit 67,5 Mio. Pfund jährlich angegeben haben, von denen aber nur 8 Mio. Pfund von Etihad selber kamen und knapp 60 Mio. Pfund von einer Abu Dhabischen Investmentgesellschaft, die unmittelbar dem Scheich gehört.

Außerdem soll der Club noch viel stärker als bis dato bekannt die tatsächliche Höhe und Struktur gewisser Zahlungsströme verschleiert haben, zum Beispiel mittels des Aufbaus einer Scheingesellschaft, die ihm die Image Rights der Spieler abkauft (vereinfacht gesagt zusätzliche Gehaltsbestandteile) und dann die fälligen Entschädigungen an die Spieler selber ausbezahlt. Dadurch konnte der Club zum einen zusätzliche Einnahmen generieren und zum anderen seine laufenden Kosten reduzieren. Die Verluste der Scheingesellschaft wurden dann von der bereits angesprochenen Investmentgesellschaft des Scheichs beglichen.

Verachtung und Häme für die UEFA

Der vom Spiegel veröffentlichte interne E-Mail-Verkehr bei Manchester City zeigte darüberhinaus auf, dass in dem Club über Jahre hinweg eine unglaubliche Verachtung und Feindseligkeit gegenüber der UEFA und dem FFP herrschte und dass er die Untersuchungen der UEFA auch schon im Fall 2014 bewusst behindert und erschwert hatte.

So sah beispielsweise Manchester City’s Chairman, Khaldoon al-Mubarak, das FFP als persönlichen Angriff auf die Bemühungen seines Scheichs Mansour an, einen (damalig noch) kleinen Club in die europäische Elite zu befördern. In einer der vom Spiegel publizierten E-Mails wird beispielsweise der Leiter der Rechtsabteilung bei Manchester City, ein Mann namens Simon Cliff, mit den Worten zitiert, dass sein Chef al-Mubarak eher die besten Anwälte der Welt verpflichten und die UEFA 10 Jahre lang mit Klagen überziehen würde, als in dem Fall von 2014 eine Geldstrafe zu akzeptieren (was der Club dann am Ende doch tat).

In einer anderen E-Mail sagt nämlicher Cliff anlässlich des plötzlichen Todes im Mai 2014 des Vorsitzenden der Investigativkammer der UEFA und früheren belgischen Premierministers, Jean-Luc Dehaene, der die Untersuchungen gegen Manchester City geleitet hatte, mit Bezug auf die siebenköpfige Besetzung dieser Kammer: “1 down, 6 to go.”

Die Anklage und das Urteil

Diese Veröffentlichungen des Spiegel im November 2018 blieben der UEFA ganz offensichtlich nicht verborgen. Nachdem man sich einige Monate Zeit ließ, womöglich um sich mit dem Material des Spiegel gründlich auseinanderzusetzen, initiierte dann die Investigativkammer der UEFA under der Leitung eines weiteren ehemaligen belgischen Premierministers, Yves Leterme, im März 2019 eine zweite Runde von Ermittlungen gegen Manchester City nach denen von 2014. Der Club zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt und gab sich sicher, alle Vorwürfe zurückweisen bzw. entkräften zu können.

Den wesentlichen Impetus dieser zweiten Untersuchung dürften sicherlich die neuen Erkenntnisse über die Tricksereien von Manchester City geliefert haben, deren zuvor ungeahnte Qualität die Spiegel-Veröffentlichung aufgedeckt hatten. Allerdings darf man getrost davon ausgehen, dass auch der verächtliche Ton, ja fast schon Hass im internen Schriftverkehr und die schiere Unverschämtheit, mit der Manchester City bei seinen Täuschungsmanövern vorgegangen ist, ihr übriges dazu beigetragen hatten, dass die UEFA derart zügig und robust tätig wurde.

In den darauffolgenden Wochen gibt es zwei Anhörungen mit offiziellen Vertretern von Manchester City und am Ende entscheidet sich die Investigativkammer der UEFA im Mai 2019 den Fall an die rechtsprechende Kammer der UEFA unter der Leitung von José Narciso da Cunha Rodrigues, einem früheren Staatsanwalt in Portugal und Richter am europäischen Gerichtshof EuGH, weiterzuleiten, was im Kontext der UEFA ungefähr so viel bedeutet wie offiziell Anklage zu erheben.

Das Urteil der UEFA schließlich ergeht im Februar 2020. Manchester City legt unmittelbar Berufung ein und im Juli 2020 revidiert der CAS die Entscheidung der UEFA in weiten Teilen.

Es stellen sich Fragen

Wie konnte es soweit kommen? Wie können die jeweiligen Einschätzung der UEFA und des CAS so weit auseinander liegen? Was bedeutet die weitgehende Revision des ursprünglichen Urteils durch den CAS für die Zukunft des FFP? Was bedeutet das Urteil für Manchester City? Und hat das Ganze eventuell sogar eine Bewandtnis für die Bayern?

Die Begründung des CAS

Obwohl die schriftliche Langform der Urteilsbegründung des CAS noch aussteht – diese soll in den kommenden Tagen folgen – gibt es bereits die eingangs verlinkte kurze offizielle Erklärung, in der der CAS seine Entscheidung zusammenfassend begründet. Dort heißt es, dass die meisten der angeblichen Rechtsbrüche, derer die rechtsprechende Kammer der UEFA den Club Manchester City für schuldig befunden hatte, entweder nicht gut genug etabliert oder aber verjährt gewesen seien. Zwar erkenne man an, dass sich der Club bei der Aufklärung der ihm zur Last gelegten Verfehlungen nicht ausreichend kooperativ verhalten habe, aber das alleine rechtfertige keinesfalls einen Ausschluss von den europäischen Pokalwettbewerben der UEFA für zwei Spielzeiten. 

Stattdessen erachtet der CAS eine Geldstrafe von 10 Mio. Euro in Anbetracht der finanziellen Möglichkeiten des Vereins und der Schwere der Nicht-Kooperation als angemessen. Somit wird Manchester City vielleicht überraschend für viele Experten dann doch an den Europapokalwettbewerben der nächsten zwei Spielzeiten teilnehmen können, die sportliche Qualifikation jeweils vorausgesetzt.

Verjährung vs. mangelnde Grundlage

Was genau der CAS mit der mangelnden Etablierung der Vorwürfe (“alleged breaches […] not well established”) meint, bleibt offen. Ebenso bleibt offen, welchen Anteil an der Revision des UEFA-Urteils der Faktor Verjährung und welchen der der mangelnden Etablierung hat. Genaueren Aufschluss hierüber wird wohl frühestens die noch ausstehende ausführlichere schriftliche Begründung des Urteils liefern.

Zumindest was die Frage der Verjährung angeht, scheint die Sachlage auch ohne die genaue Urteilsbegründung des CAS ziemlich klar. Das Regularium der UEFA sieht bei Untersuchungen von Verstößen im Zusammenhang mit dem FFP eine Verjährungsfrist von fünf Jahren vor. Die mutmaßlichen Verstöße von Manchester City fielen in die Jahre 2012 bis 2016. Zunächst einmal mag es erstaunlich klingen, dass sich die UEFA dieser Verjährungsfrist, die sie sich immerhin selbst gesetzt hat, und deren Konsequenzen für ihre Untersuchungen wohl nicht ganz gewärtig war, als sie im März 2019 ihre Untersuchungen offiziell begann. Bei einem späteren Schuldspruch musste ein Großteil der in Rede stehenden Daten schon allein aus rein mathematischen Gründen bereits verjährt sein, wie auch der CAS nicht umhin kam festzustellen.

Allerdings muss man der UEFA vielleicht zugute halten, dass sie selbst erst frühestens im November 2018 im Zuge der Football Leaks-Veröffentlichungen des Spiegel von den tatsächlichen Ausmaßen der mutmaßlichen Verstöße gegen das FFP bei Manchester City erfuhr. Ab diesem Zeitpunkt handelte sie dann eigentlich für die Maßstäbe rechtlicher Vorgänge relativ zügig: März 2019 Start der offiziellen Ermittlungen, Mai 2019 Weiterleitung and die rechtsprechende Kammer, Februar 2020 Urteil. Vielleicht hatte man sich bei der UEFA auch erhofft, dass der CAS unter dem Eindruck der fundamentalen Bedeutung des in seiner Härte beispiellosen Urteils für die Reputation und die Glaubwürdigkeit des FFP und der UEFA insgesamt davor zurückschrecken würde, das gesamte Urteil mehr oder weniger komplett zu kippen und stattdessen auf Basis der noch nicht verjährten Sachverhalte einen für alle Seiten so gerade noch akzeptablen Kompromiss in der Mitte zu finden (z. B. ein Jahr Ausschluss plus reduzierte Geldstrafe). Dies ist nicht geschehen und nun steht die UEFA als jemand da, der nicht einmal seine eigenen Verjährungsbestimmungen kennt. 

Mit der Abhandlung des Urteils der UEFA durch den CAS ist der ganze Fall für Manchester City unter Umständen jedoch noch nicht final abgeschlossen. Die Premier League hatte bereits im Februar durchblicken lassen, auf Basis des Urteils der UEFA eigene Untersuchungen gegen den Club wegen Verstößen gegen die Premier League-eigene Adaption des UEFA FFP zu unternehmen. Die Version der Premier League kennt im Gegensatz zu der der UEFA keine fünfjährige Verjährungsfrist. Nach dem Spruch des CAS am Montag ließ die Premier League bisher allerdings offen, ob sie diese Anstrengungen einstellen oder weiter fortsetzen wird. Auch wenn ich es für sehr unwahrscheinlich halte, könnten Manchester City auf diesem Weg doch noch Sanktionen, dann aber mit Auswirkung für die kommende(n) Spielzeit(en) in der Premier League, drohen.

Die Bedeutung des Urteils für das FFP

Es ist nicht verwunderlich, dass der Tenor in den sozialen Medien und auch vielen Online-Kommentaren von klassischen Medien ziemlich einheitlich ist: Mit diesem Urteil ist das FFP endgültig tot. Liegen das ursprüngliche harte und drastische Urteil der UEFA und die anschließende Revision des CAS kaum ein paar Monate später doch zu deutlich auseinander und fügt sich dieses aktuelle Debakel für die UEFA doch nur zu nahtlos ein in eine bereits jahrelang andauernde Reihe von Pleiten, Pech und Pannen in Sachen UEFA FFP.

Ich tendiere dazu, diese Befürchtungen zu teilen. Dies vielleicht sogar weniger wegen der Deutlichkeit der Abschwächung des Urteils von zwei Jahren Europapokal-Ausschluss und 30 Mio. Euro Geldstrafe auf Null Jahre Ausschluss und 10 Mio. Euro Geldstrafe, die ich in Anbetracht der Verjährung eines Großteils der Vergehen von Manchester City für in der Sache sogar nachvollziehbar halte.

Was meine Befürchtungen stärker antreibt ist, dass die neuerlichen Ermittlungen der UEFA erst durch die Veröffentlichung geleakter Dokumente erfolgen konnten, die unter normalen Umständen niemals an das Licht der Öffentlichkeit gelangt wären. Sogar der CAS hält in seiner Revision fest, dass er sich sehr wohl bewusst sei, dass die UEFA auf kooperative Mitarbeit und die Übermittlung korrekter Informationen seitens der von ihr kontrollierten Clubs angewiesen ist. Die UEFA ist keine internationale Strafermittlungsbehörde, die nach Belieben Finanzkontrolleure zu den Clubs schicken kann, um deren Bücher auf Korrektheit zu prüfen. Die Clubs müssen mitmachen, das System beruht zu einem guten Teil auf Verlässlichkeit und Vertrauen. Ich könnte nachvollziehen, wenn viele Verantwortliche in den Vereinen in ganz Europa jetzt allerdings denken, dass wenn es nicht zufällig irgendwann und irgendwo noch einmal einen zweiten Hacker und einen zweiten Leak dieser Art gibt – und wie wahrscheinlich ist das – dass sie dann in Sachen kreativer Buchführung tun und lassen können, was sie wollen, es fällt ja im Normalfall doch niemandem auf.

Außerdem wird spekuliert, dass Gianni Infantino bei Manchester City’s Bemühungen, seine Zahlungsströme möglichst geschickt zu verschleiern, in den fraglichen Jahren seine helfende Hände auf vielfältige Art und Weise im Spiel gehabt haben könnte. Zudem seien die Richter am CAS, zum Teil im Hauptberuf Anwälte in privaten Kanzleien, möglicherweise Interessenskonflikten ausgesetzt und nicht vollkommen unabhängig. Wie stichhaltig solche Spekulationen auch immer sein mögen, nach allem, was ich in den letzten Jahren und fast schon Jahrzehnten aus dem organisierten Sport und seinen diversen Gremien und Verbänden gehört habe, würde mich das nicht im geringsten überraschen und bestärkt mich noch mehr in meinen Befürchtungen, dass dieses Urteil ein besonders kräftiger Sargnagel für ein ernstzunehmendes und wirksames FFP ist.

Die Konsequenzen des Urteils für den FC Bayern

Welche Bedeutung hat die Revision des CAS für den FC Bayern? Die wichtigste potenzielle Problematik, die aus dem Urteil für den FC Bayern hätte resultieren können, hat der Verein glücklicherweise bereits abgeräumt: Die Verpflichtung von Leroy Sané. Ob es Zufall war oder zeitlich geschickt eingefädelt, man darf davon ausgehen, dass die Vertragsverhandlungen mit Manchester City in Sachen Sané nach dem weitgehenden Freispruch komplizierter geworden wären, als sie es noch vor wenigen Wochen waren.

Ebenso günstig aus FC-Bayern-Sicht ist, dass bei dem Verein inzwischen mit Hansi Flick ein Trainer an der Seitenlinie steht, dessen Wirken im Moment über alle Zweifel erhaben ist und damit alle Spekulationen über eine mögliche Rückkehr von Pep Guardiola nach München, die nach dem Urteil der UEFA Anfang des Jahres schlagartig neue Nahrung gewonnen hatten, ebenso überflüssig wie jetzt garantiert auch hinfällig sind.

Weniger günstig für die Bayern ist vielleicht, dass, kaum war das Urteil verkündet, es in den englischen Medien auch schon hieß, der Verein wolle Pep Guardiola ca. 150 Millionen Pfund zur Verfügung stellen, damit er seinen Kader einer Champions-League-würdigen Frischzellenkur unterziehen könne. Ein Bayern-Spieler, dessen Name in diesem Zusammenhang häufig auftaucht, ist David Alaba. Es wird spekuliert, dass Pep Guardiola auf seiner Suche nach neuen Verteidigern mit Alaba einen seiner alten Schützlinge mit ganz neuen und finanziell ungeahnt schlagkräftigen Argumenten in den Nordwesten Englands locken könnte.

Jenseits solcher Personalfragen bestehen die sportlichen Auswirkungen des CAS-Urteils für die Bayern vor allem darin, dass sie in den nächsten Jahren weiterhin ohne Unterbrechung jedes Jahr auf Manchester City in der Champions League treffen könnten. Dies ist immerhin schon sechsmal in der Gruppenphase erfolgt, bei einer paritätischen 3:3 Siegteilung, das letzte Mal allerdings bereits vor sechs Jahren. Damals stand Pep Guardiola noch bei dem roten und nicht dem himmelblau-weißen Verein unter Vertrag. Vielleicht ist es aus sportlicher Sicht ganz gut, dass die Bayern nach einer möglichen Begegnung im August dieses Jahres nicht mindestens zwei weitere Jahre warten müssen, bis sie wieder die Chance bekommen könnten, ihren Ex-Trainer auch einmal an der Spitze eines englischen Teams zu schlagen und zu zeigen, dass man auch ohne Verstöße gegen das FFP international konkurrenzfähig sein kann.

Update: Ich habe zum Thema UEFA Financial Fair Play im Laufe der letzten Jahre einige Podcasts mit Malte Asmus von meinsportpodcast.de aufgenommen, insbesondere mit Bezug zu PSG, die jahrelang an dieser Front die spannendste Aktie waren. Wir diskutieren dort in mehreren Sendungen das FFP erst einmal grundsätzlich und beleuchten dann das Neymar + Mbappé PSG im Detail. Wenn ihr also neugierig seid: Teil 1: FFP – Ein zahnloser Papiertiger?; Teil 2: PSG und das FFP; Teil 3: Einnahmen jenseits der Scheich-Milliarden

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