Belastungsvergleich: Wie groß ist der Vorteil der Konkurrenz?

Justin Trenner 17.12.2020

Wenn über die Belastung der Bayern gesprochen wird, vergisst man häufig, dass RaBa Leipzig ebenfalls ein hartes Programm hatte. Aktuell stehen beide Teams punktgleich in der Tabelle auf Platz 2 und 3. Auf dem ersten Platz: Leverkusen.

Wir haben uns die Belastung der 15 meisteingesetzten Spieler der jeweiligen Kader angesehen. Warum diese Beschränkung? Weil das in etwa der Kern an Spielern ist, der bei jedem Klub unter hoher Belastung steht. Alles, was darunter ist, spielt in Sachen Müdigkeit wohl weniger eine Rolle – eher noch, wenn es um die Frage geht, welche Ergänzungsspieler am meisten Rhythmus vorweisen können.

Bayern mit größter Belastung, Leverkusen ausgeruhter

Dass die Bayern-Spieler die meisten Minuten haben, dürfte keine Überraschung sein. Die beiden Supercup-Spiele, mehr für die jeweiligen Teams wichtige Nationalspieler und ein Tick weniger Rotation dürften den Ausschlag geben. Zusammen kommen die 15 meisteingesetzten Spieler auf 21.031 Minuten für Klub und Land. Auf Platz 2 liegt Dortmund mit 20.749 Minuten. Es folgen Leipzig (20.095) und Leverkusen (18.463).

Rechnet man das pro Kopf, sind das bei Bayern 1402, bei Dortmund 1383, bei Leipzig 1339 und bei Leverkusen 1230 Minuten. Die Bayern und Dortmund haben auch bei den abgestellten Nationalspielern in dieser Gruppe von 15 Spielern einen kleinen Nachteil. Nur drei Spieler sind bei ihnen ohne Länderspieleinsatz, während es bei RaBa vier und bei Leverkusen sogar fünf sind.

Gibt es nun eine direkte Verbindung zwischen diesen Zahlen und der Tabellensituation? Man könnte es reininterpretieren. Immerhin ist Leverkusen aktuell sehr gut unterwegs, zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen und steht an der Tabellenspitze. Sie sind auch der einzige Klub in diesem Vergleich, der deutlich weniger Belastung hatte.

Wie aussagekräftig sind die Werte?

Dass Dortmund und Bayern aktuell als “Belastungstabellenführer” schwächeln, spricht ebenfalls dafür. Leipzig steht irgendwo dazwischen. Was diese Zahlen allerdings nicht sagen: Wie viele Kilometer sind die Spieler insbesondere bei ihren Länderspielpausen gereist? Außerdem ist beim FC Bayern Joshua Kimmich in der Liste, der zuletzt viele Spiele verpasste. Bei den Dortmundern trifft das auf Erling Haaland zu.

Eine gewisse Aussagekraft haben diese Werte dennoch. Sie zeigen, dass die Belastung durchaus einer von vielen Gründen ist, weshalb der FC Bayern (und auch der BVB) so große Probleme haben. Viele weitere auf den FCB bezogen lest ihr hier.

Leipzig hat den Vorteil, dass der Kader über Jahre hinweg so sinnvoll verstärkt wurde, dass man nicht so abhängig von den Neuverpflichtungen des Sommers ist. Die Basis war trotz des Abgangs von Werner gegeben. Interessant ist auch, dass nur sechs der 15 Spieler mit den meisten Einsätzen über 300 Länderspielminuten kommen – bei den Bayern sind es acht. Leistungsträger wie Dayot Upamecano (225 Länderspielminuten), Angeliño (0), Christopher Nkunku (0) oder Kevin Kampl (0) haben eine geringe oder gar keine Belastung.

Leverkusen und Dortmund mit Vorbereitungsvorteil

Andererseits reißen andere Spieler wie Willi Orban (484), Dani Olmo (428), Péter Gulácsi (450) oder Yussuf Poulsen (530) den Durchschnitt nach oben. Bei den Bayern liegt der höchste Wert bei 377 Minuten (Niklas Süle), dafür haben mehrere Spieler einen Wert von 360 Minuten.

Ein schwer mit Daten zu belegender Faktor dürfte das Durchschnittsalter sein. Leipzigs “Top 15” sind im Schnitt 25 Jahre alt, Bayerns Spieler 27,4 Jahre. Jüngere Spieler dürften sich in den vielen englischen Wochen mit all den Reisestrapazen schneller regenerieren.

Außerdem sei darauf hingewiesen, dass Leverkusen und Dortmund im Gegensatz zu Bayern und Leipzig eine bessere Vorbereitung hatten. Bei Bayern wiegt das vielleicht nochmal etwas mehr als bei RaBa, weil sie stärker darauf angewiesen sind, dass die Neuzugänge funktionieren. Außerdem hatten sie mit Süle und Leroy Sané gleich zwei Spieler, die aus schweren Verletzungen kamen. Alphonso Davies und Joshua Kimmich verpassten im Saisonverlauf verletzungsbedingt ebenfalls viele Spiele. Bei Leipzig begrenzen sich die Ausfälle von sehr wichtigen Spielern auf Lukas Klostermann und Benjamin Henrichs. Erwähnenswert sind sonst nur noch Konaté und Sabitzer (beide 3 Spiele) sowie der an Corona erkrankte Hwang. Der Kern des Teams blieb aber fit.

Durchmarsch in der Rückrunde? Unwahrscheinlich

Wie bereits angedeutet, hat Leipzig zudem schon länger einen breiten Kader, der nur noch sukzessive verstärkt werden musste. Die Bayern hatten eine Art kleineren Umbruch auf der Bank, was es angesichts der fehlenden Pausen und Trainingseinheiten schwerer macht, die Neuen zu integrieren. Kritik wäre hier vor allem an der Kaderpolitik der Vorjahre angebracht.

Letztendlich stehen Leipzig und Bayern aktuell punktgleich da. Während bei Leverkusen fast schon damit gerechnet werden kann, dass sie bei steigender Belastung auch mehr Punkte liegen lassen, bleibt es dahinter womöglich spannender. Nuancen könnten den Titelkampf in diesem Jahr entscheiden.

Dass die Bayern nochmal in der Rückrunde so durchmarschieren, ist zumindest nicht sehr wahrscheinlich. Der Terminkalender bleibt eng getaktet und viel Zeit zur Integration der Neuzugänge hat Flick auch im neuen Jahr nicht. Vielleicht wird es deshalb noch mehr als bei der Konkurrenz darauf ankommen, dass die Schlüsselspieler trotz hoher Belastung fit bleiben.



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  1. Leroy Sane hat sich im August 2019 das Kreuzband gerissen. Das ist jetzt 16 Monate her. Durch Corona und seinen Wechsel hatte er die entspannteste Reha die man haben kann.
    Wie kann man da immer noch davon sprechen, dass er aus einer schweren Verletzung kommt?
    Der müsste doch vor Kraft und Spielfreude nur so strotzen und nicht immer noch langsam herangeführt werden müssen.
    Für mich im Moment die größte Enttäuschung.

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    1. Alle 80 Minuten direkt an einem Tor beteiligt. Hinzu kam eine weitere kurze Kapselverletzung diese Saison. Man kann natürlich von einer Enttäuschung in der aktuellen Situation sprechen, empfinde ich persönlich aber als stark überzogen. Ich stelle die These auf, dass man den richtigen Wert von Sané erst nächstes Jahr, vielleicht sogar erst nächste Saison erkennen wird. Thema: Kreuzbandriss. Man sagt nicht umsonst, dass ein Spieler so viel Zeit für eine komplette Rückkehr braucht, wie er verletzt war. Das war sogar bei Manuel Neuer ganz gut zu beobachten. Sehe das deutlich entspannter.

      1. Für die Zukunft habe ich auch große Hoffnungen und werde diese sicher nicht so schnell aufgegeben.
        Momentan ist das aber deutlich zu wenig, er müsste seinen Mitspielern in punkto Frische und Spielfreude deutlich voraus sein.
        Wie lange dauert es bis man nach einem Kreuzbandriss wieder spielen kann? 6-7 Monate. Also war er im März wieder spielfit. Seitdem hatte er die besten Voraussetzungen zur Rehabilitation. Dafür ist mir das viel zu wenig.
        Wenn ich mir da Süle anschaue, der hatte im Oktober 19 seinen zweiten!!! Kreuzbandriss. Der steht nicht schlechter da.
        Langsam heranführen und entspannt sein ist gut und recht. Aber irgendwann muss auch mal was kommen. Das ist Profi-Fussball und kein Country-Club.

        Im neuen Jahr erwarte ich mir schon einiges mehr vom Kollegen Sane.

    2. Psychologische Komponente nicht vergessen.

  2. RBL : Letztes Spiel Vorsaison 18.8. (CL), erstes Spiel neue Saison 12.9. (DFB); Pflichtspiele seitdem: 18
    LEV : Letztes Spiel Vorsaison 10.8. (EL), erstes Spiel neue Saison 13.9. (DFB); Pflichtspiele seitdem: 18
    BVB : Letztes Spiel Vorsaison 27.6. (BL), erstes Spiel neue Saison 14.9. (DFB); Pflichtspiele seitdem: 19
    FCB : Letztes Spiel Vorsaison 23.8. (BL), erstes Spiel neue Saison 18.9. (DFB); Pflichtspiele seitdem: 20

    Wie in einem vorigen Thread versucht zu beschreiben, glaube ich nicht dass es vorrangig die Anzahl der Spiele ist, die auf die Belastung wirken, sondern in erster Linie die kurze bzw. nicht vorhandene Sommerpause.

    Dortmund hat von den genannten Teams mit Abstand die längste Pause gehabt, dann kommt Leverkusen. Bayern hat die kürzeste Sommerpause gehabt (keine 4 Wochen) und darüber hinaus noch 2 Pflichtspiele mehr seitdem bestritten (Liga, Pokal, Supercup; ohne Nationalmannschafts-Begegnungen).

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    1. +Turbo.

      Und dann noch das Normalste von der Welt – leider ein Tabuthema im Profifußball: Nach so einer grandiosen Vorsaison fallen Spieler auch ohne Corona ganz gerne mal in ein kleines Loch. Wenn Du in kurzer Zeit das Quadruple holst , ist das nur menschlich. Da helfen auch Willen und dicke Schecks nicht immer.

    2. Danke für die Ergänzung. Letztendlich glaube ich, dass beides schwer wiegt, aber die fehlende Sommerpause sehe ich auch als größtes Problem. Gerade weil die Bayern auch alles gewonnen haben. Da brauchst du eigentlich 1-2 Monate, um runterzufahren und dann nochmal einen, um wieder hochzufahren. Die Zeit hast du so schon kaum, dieses Jahr erst recht nicht.

      1. Umso mehr beeindruckt mich der Wille der Mannschaft. Sie macht einfach weiter.

        Die letzte Zeile FCB am 23.8. sollte übrigens (CL) heißen. Logischerweise..

  3. Natürlich will man gerne eine Antwort für die jeweilige Mannschaft haben.
    Ich denke allerdings man muss das auf den jeweiligen Spieler, seine physische und psychische Geschichte dieses Jahres herunterbrechen.
    So haben zum Beispiel die Spieler die neu dazu gekommen sind, dazu zähle ich auch die von den Amas, eine ganz andere Historie.
    Die haben meist nichts mit unserem CL-Turnier zu tun gehabt, die hatten meist mehr als genug Urlaub.
    Ebenso Spieler die schon im Kader waren, aber z.B. durch Verletzungen, oder Nichtberücksichtigungen eine ganz andere, niedrigere Belastung hatten.
    Wovon sollten denn Spieler wie Hernandez, Tolisso, Süle und Sane übermäßig physisch oder mental beansprucht sein? Die müssten aus ihrer Geschichte heraus eher für jedes Spiel brennen. Womit ich nicht sagen will, dass sie das nicht tun.
    Warum ist denn ein Coman so frisch und munter? Vermutlich weil er nur die Hälfte der Spielzeit auf dem Platz war.

    Aktuell gibt es etwa 7,8 Spieler, also diejenigen die dieses Jahr weitgehend als Stamm gespielt haben, die tatsächlich das Thema Überbeanspruchung für sich reklamieren können. Dummerweise sind diese auch heute noch weitgehend der Stamm und sehr schwer verzichtbar.
    Auch dummerweise erwarte ich in der Hinsicht auch keine große Besserung. Die Winterpause ist quasi nicht existent und die Fitnesskrise könnte uns im Frühjahr sogar noch verstärkt treffen, wenn wir bisher minderbelastete Spieler auch noch müde gespielt haben.
    Unter diesen Gesichtspunkten könnten sich z.B. die Verletzungen von Davies und Kimmich noch als hilfreich, im Sinne von zwangsweise gewährten Pausen, erweisen.

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    1. Ich halte es für einen riesigen Irrglauben, wenn erwartet wird, dass verletzte Spieler nach ihrer Verletzung fit sein müssen, weil „wovon sollten die physisch oder mental beansprucht sein?“ Na beispielsweise von ihrer Verletzung. Das mag auch wieder individuell von Spieler zu Spieler unterschiedlich sein, aber oftmals dauert es nicht umsonst sehr lange, bis solche Spieler wieder ein entsprechendes Niveau erreichen. Der ganze Rehaprozess ist nicht so erholsam wie das vielerorts dargestellt wird.

      Unabhängig davon ist es selbstverständlich richtig, dass man jeden Spieler individuell betrachten muss. Und doch halte ich die Zahlen für eine von vielen Komponenten, die den Bayern gerade zum Nachteil werden.

      1. Das ist richtig, sind aber zwei verschiedene Baustellen.
        Hier geht es doch um die unterstellte mentale und physische Überlastung der Mannschaft/einzelner Spieler durch den Spielplan bz. fehlenden Urlaub und nicht um Rekonvaleszenz.

        Und ja, dein letzter Satz passt. Aber nur nicht für die ganze Mannschaft.

      2. Habe ich ja auch nie behauptet. Aber die Verteilung der Minuten fand ich dann doch sehr spannend. Dass es auch andere zu bewertende Faktoren gibt, steht außer Frage. Beispielsweise im verlinkten Artikel gehe ich ja auch auf andere Bereiche ein. Da die Belastung aber immer wieder thematisiert wurde, wollte ich das einfach mal festhalten.

        Wie ich schreibe gibt es ja auch noch Dinge wie Reisekilometer, Spielplan, Trainingsmöglichkeiten, individuelle Kapazitäten uvm., die sich aber schwer aufschreiben und analysieren lassen.

  4. Mmm greift die Analyse zu kurz.
    Sicherlich spielt die Physische und mentale Belastung bzw verletzungsbedingte Ausfälle eine Rolle.
    Aber entscheidender sind eben die mangelnden Trainingseinheiten um Dinge einzustudieren bzw. neue Spieler einzugliedern. Die Top Teams die ihren Kader zusammengehalten haben profitieren natürlich jetzt. Man sieht es extrem bei Real Madrid und Liverpool die ihre Tiefs wie wir hatten aber jetzt zunehmend ins Rollen kommen trotz permanenter Belastung.

    Wenn Kimmich ab 3.1. wieder voll einsatzfähig ist wird das ganze wieder vollkommen anders aussehen denn dann werden Tolisso und Roca kaum noch debattiert. Die formschwachen Spieler wie Gnabry Davies Pavard Alaba können nur noch besser spielen.

    Sane Lucas und Süle scheinen nach ihren schweren Verletzungen auch immer besser in Schwung zu kommen.

    LEV werden MMn noch ihr Tief bekommen, das kann man locker sehen.

  5. Auch wenn ich ihn nach dem Triple positiver sehe, muss man die Höhe Belastung einzelner Spieler auch Salihamidzic ankreiden. Hier kurz die Gehaltsetats der genannten Vereine:

    FC Bayern München. 315.020.000.
    Borussia Dortmund. 186.715.000.
    Bayer 04 Leverkusen. 110.648.000.
    RB Leipzig. 105.320.000.

    Bei diesem Unterschied ist es doch erstaunlich, dass Leipzig mehr Breite im Kader hat als wir. Und das ging los im Transfersommer 2019, als wir uns – scheinbar spontan – mit Leibspielern verstärkt haben. Und es setzt sich fort in diesem Transfersommer, in dem wir Leibspielern durch Leihspieler (geringerer Qualität) ersetzen. Aber gut: Das Triple haben wir trotzdem gewonnen. Ich kann nicht die Kaderplanung für diese Saison kritisieren, ohne die Leistung letzte Saison auch auf die damalige Kaderplanung zurückzuführen. Nichtsdestotrotz gibt es in dem Bereich Hausaufgaben zu tun.

    Zur Belastung an sich: Ich denke, dass die Durchschnittswerte nur zum Teil Aussagekraft haben. Kritisch sind aus meiner Sicht die Maximalwerte bei einzelnen Spielern, die normalerweise als Führungsspieler oder Leistungsträger das Team tragen. Aus dem Bauch raus würde ich sagen, dass Alaba, Lewandowski, Goretzka und Pavard eine Pause benötigen könnten und daher nicht das Maximum raus holen können. Da wären die Spielminuten der einzelnen Spieler interessant.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Achja, noch ein Wort zu Länderspielpausen: Warum die nicht abgesagt würden ist mir schleierhaft. Das ist ja in Sachen Corona das schlechteste, was man machen kann, dass man Spieler aus verschiedenen Mannschaften und Ländern mischt und wieder heim schickt…

    2. Da kann ich Dir nur zustimmen. Die Frage stelle ich mir (und hier) ja schon seit Jahren: Warum ist unser Kader so dünn und viel dünner als die Kader der durchschnittlichen Bundesligsiten – erst recht, wenn man überlegt, dass wir mit Abstand am meisten Geld für die Gehälter ausgeben. Wir holen leider immer wieder einige Spieler, die viel Geld bekommen, das Gehalt aber eigentlich nicht verdienen (Tolisso, Hernandez). Dafür kann Brazzo nicht immer etwas, da er nicht all diese Spieler geholt hat. Aber wenn er halt viel Geld für Transfers ausgibt, die dann nicht voll einschlagen und stabil Topleistungen bringen, dann braubt man sich schon selbst einiger finanziellen Möglichkeiten – und seitdem Brazzo dazu ist, haben wir einige Rekorde bei den Transfersummen gebrochen, aber die Gegenleistung ist bisher gerade bei den teuren Spielern (aber in diesem Sommer auch bei den billigen Transfers) nicht der ausgegebenen Summe angemessen.

      1. Und warum sind wir trotzdem seit Jahren erfolgreicher als alle anderen?
        Weil wir unser Geld lieber für 13 Rennpferde ausgeben als für 20 Ackergäule.

  6. Lewa Weltfussballer
    Neuer Welttorwart

    Kimmich und Thiago beste Welt ZM Spieler

    (einen haben wir verschenkt)

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich hätte ja erwartet, dass der Quintupeltrainer auch Welttrainer wird, aber was weiß ich schon…

      Lewy und Neuer absolut verdient und nicht anders zu erwarten!

      Phonzie in der Weltelf hat mich neben den anderen Titeln am meisten gefreut.

      1. Klopp (der sagte: er habe gewonnen, sei aber nicht der Beste) und Flick haben in den vier Kategorien – Nationaltrainer,
        – kapitäne, Journalisten, Fans – identische Scoringpunkte, liegen also gemeinsam auf Platz 1. Dann entscheiden laut Regelwerk die Stimmen der Coaches.

        Ich hätte vermutet, dass die Fans wegen des weltweiten Interesses für die PL mehrheitlich Klopp gewählt hätten. Das ist aber nicht der Fall, ihr Favorit wie auch derjenige der Medien ist Flick. Klopp schneidet bei den Trainern und den Kapitänen der Nationalmannschaften am besten ab.

  7. Bei der FIFA geht gerade ein Fax vom Zahavi ein: Der David will auch so einen Preis haben, sonst fühlt er sich nicht wertgeschätzt.

  8. Wieso steht der Welttorhüter eigentlich nicht in der Weltauswahl?

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ist bei der Torhüterin ebenso: jeweils Nr. 2.

    2. Vielleicht dachten die ‘Koan Neuer’ ist eine traditionelle Art der Wertschätzung hier in Bayern und haben das – ihm zu Ehren – so übernommen ;)
      Lass Neuer in zwei aufeinander folgenden Spielen danebengreifen, dann übernimmt das der Bundesjogi auch wieder.

      1. Hast Du den Eindruck, Neuer habe bei Löw keinen guten Stand? Das wäre mir völlig neu. Wenn jemand bei ihm gesetzt ist, dann doch wohl Neuer.

  9. Flick als Welttrainer wäre ok gewesen. Aber er war halt “Novize”, nur 9 Monate im Amt und hat von zwei Corona Pausen profitiert …

  10. @Klaus:
    Klopp (der sagte: er habe gewonnen, sei aber nicht der Beste) und Flick haben in den vier Kategorien – Nationaltrainer,
    – kapitäne, Journalisten, Fans – identische Scoringpunkte, liegen also gemeinsam auf Platz 1. Dann entscheiden laut Regelwerk die Stimmen der Coaches.

    Ich hätte vermutet, dass die Fans wegen des weltweiten Interesses für die PL mehrheitlich Klopp gewählt hätten. Das ist aber nicht der Fall, ihr Favorit wie auch derjenige der Medien ist Flick. Klopp schneidet bei den Trainern und den Kapitänen der Nationalmannschaften am besten ab.

  11. Klopp hat im Live stream nicht gesagt das er nicht der Beste sei und auch Flick mit keinen Wirt erwähnt.

    Media Spin

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
      1. Und?
        Media Spin
        Bei dem Live Event hat er kein Wort dazu gesagt.
        Alles andere ist nachgeschoben um seinen peinlichen Auftritt zu korrigieren

    1. Klopp hat die PL gewonnen. Das ist halt was anderes, als ins gemachte Bett zu springen und zum achten Mal in einer Liga zu gewinnen, in der es kaum noch echte Konkurrenten gibt. Klopp wird mit Sicherheit auch dafür belohnt, dass er letzten Endes mit der Mannschaft den nationalen Titel geholt hat, die er selbst über die Jahre zusammengebaut hat. Das ist uns Flick, der imho überragende Arbeit beim FCB geleistet hat, noch schuldig. Und offenbar ist er nach dieser Leistung auch hier im Forum nicht mehr sakrosankt, wenn bereits laut darüber nachgedacht wird, wann Nagelsmann oder wer auch immer ihn in zwei Jahren beerben wird. (Warum eigentlich? Kann sich keiner eine Ära Flick vorstellen? Ich mir schon!)
      Nicht falsch verstehen: Flick hätte den Titel genauso verdient gehabt wie Kloppo. Aber DEUTSCHER Pokal und DEUTSCHE Meisterschaft wiegen halt leider nicht mehr so viel in der internationalen Wahrnehmung. Und der Gewinn einer Corona-CL wird, da bin ich mir sicher, später nicht mehr den Stellenwert haben wie all die anderen vor vollen Stadien gewonnenen CL-Titel.
      Außerdem: Wenn ich mir so ein Spiel wie Liverpool gegen Tottenham ansehe, weiß ich auch, wieso das Augenmerk auf die PL größer ist als auf die meisten anderen Ligen. Das spielerische Niveau gab es in dieser Spielzeit bei uns in der Liga maximal in den Spielen BVB-FCB und FCB-Leipzig. Arg mau. Aber immerhin immer mit Beteiligung des FCB.

      Just my two cents.

      PS: habe ich schon erwähnt, dass uns Thiago an allen Ecken und Enden fehlt? ;)

      1. Und ich bin mir sicher, dass die “Corona-CL” genau den gleichen Stellenwert hat wie die 5 Landesmeister/Champions League-Titel davor. Für mich jedenfalls. Warum sollte man da auch gewichten. Wenn, dann wäre ein potenzieller CL-Titel ’12 vielleicht noch etwas größer, weil im eigenen Stadion, gewesen. Aber dann hätte es vermutlich auch ’13 nicht gegeben.

        Und warte doch erst einmal Kusen-Bayern ab. Wir haben ja auch mal wieder 1 gegen 2 vor der Tür.

    2. Deinen „Media-Spin“-Quatsch und die Unterstellung, sie würden hier gezielt Falschinformationen verbreiten, kannst du dir bitte sparen.

      Zitat Klopp (nachzuhören beim Kicker z. B.): „Ich denke, dass viele Leute überrascht waren heute Abend, als ich meinen Namen gehört habe, weil ich ehrlich gedacht habe, dass Hansi Flick das gewinnen würde, weil Bayern eine unglaubliche Saison gespielt hat, aber ich war nicht involviert in die Wahl, also ich habe da nichts mitzuentscheiden und wenn die Leute denken ich hätte das verdient gemeinsam mit meinem Trainerteam, dann nehmen wir das hin.“

      Er erwähnt also sowohl Flick und die sensationelle Arbeit der Bayern als auch seine Überraschung darüber.

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