Bayern Munich's German midfielder Serge Gnabry and Dortmund's Danish midfielder Thomas Delaney vie for the ball during the German first division Bundesliga football match between FC Bayern Munich and BVB Borussia Dortmund in Munich, southern Germany, on April 6, 2019. (Photo by Guenter SCHIFFMANN / AFP)

Bayern deklassiert Dortmund!

Christopher Trenner 06.04.2019

Es bleibt weiterhin ein enges Rennen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Durch den Sieg der Münchner übernehmen sie zum ersten Mal seit dem 5. Spieltag die punktemäßig alleinige Spitzenposition in der Tabelle und das sechs Spiele vor Saisonende.

Falls ihr es verpasst habt

Niko Kovač entschied sich für die defensivere Variante seiner 4-3-3-Aufstellung mit Javi Martínez auf der Sechserposition. Der Spanier spielte zuletzt bei der 1:3-Heimniederlage gegen Liverpool. Für ihn saß James auf der Bank. Auch Leon Goretzka behielt seine Startposition nicht. Durch die Verschiebung von Thomas Müller auf die Achterposition, musste er seinen Platz ebenfalls räumen. Für ihn startete Serge Gnabry auf den Flügel. Die beiden angeschlagenen Spieler David Alaba und Manuel Neuer meldeten sich rechtzeitig spielfit und standen in der Startaufstellung.

Auf der Gegenseite hatte Dortmund den Vorteil der zwei Punkte Vorsprung im Gepäck. Allerdings plagten die Dortmunder vor der Partie einige Verletzungssorgen. Lucien Favre entschied sich am Ende für ein 4-3-3-System. Mit Diallo, Zagadou, Akanji und Piszczek in der Abwehr, einem sehr körperbetonten Mittelfeld Delaney, Witsel und Dahoud, sowie der Sturmreihe Larsen, Sancho und der Spitze Reus. Überraschenderweise blieb Götze zunächst draußen. Lucien Favre ging nominell ähnlich wie Kovač noch nicht das letzte Risiko.

Die erste Halbzeit

Der FC Bayern ging mit viel Schwung in die Partie. Alaba und Kimmich schalteten sich früh in die Offensivbemühungen der Bayern ein. Mats Hummels (1.) und Robert Lewandowski (3.) kamen so zu ersten Halbchancen. Mit einem sehr hohen Pressing wurde der BVB früh unter Druck gesetzt. Das ging am Anfang fast auf. Bis zu einer Konterszene. In dieser setzte sich Larsen zunächst gegen zwei Bayern durch und schickte Reus steil. Dessen Rückpass landete mustergültig bei Dahoud, der zu genau zielte und den Pfosten traf (8.).

Auf der Gegenseite ging der FC Bayern in Führung. Nach einem Eckball von Thiago setzte sich Hummels abermals gegen Akanji durch und traf ins lange Eck (10.). Die frühe Führung für den Rekordmeister.

Nur sieben Minuten später erhöhten die Bayern. Zagadou spielte einen unsauberen Ball im Aufbau, der von Lewandowski abgefangen wird. Bürki erkannte die Szene und will noch eingreifen. Lewandowski überlupft den Torhüter und trifft per Seitfallzieher aus über 20 Metern. Ein Weltklassetor (17.). Es war der 200. Bundesligatreffer für Lewandowski.

Gleich im Anschluss hatten Lewandowski (18.) und Müller (19.) sogar noch die Chance auf die Vorentscheidung. Die Dortmunder kamen in der Folge zu längeren Ballbesitzphasen. Die Bayern standen tiefer. Im Vergleich zu vielen Partien in dieser Saison versuchte die Elf von Niko Kovač wieder Kontrolle zu gewinnen. So hatten auch die Bayern abermals nach einer Ecke durch Hummels eine sehr gute Möglichkeit (31.). Wenig später war es Lewandowski mit einem Kopfball aus spitzem Winkel, der von Bürki pariert werden konnte (37.).

Ein weiterer Standard brachte die Vorentscheidung. Thiago chipte aus dem Halbfeld auf Müller, der an Bürki scheiterte, doch über Umwege landete der Ball bei Javi Martínez. Die Dortmunder wieder zu passiv und der Sechser legt den Ball ins lange Eck: 3:0 (41.).

Es war noch nicht das Ende. Nach einer Halbfeldflanke von Müller kommt Gnabry im Zentrum gegen Akanji zum Kopfball. Der Bayern-Flügel setzt sich durch und es stand 4:0. In Worten vier-zu-null.

Eine wilde, verrückte Halbzeit endete mit einem späten Doppelschlag der Bayern. Die Dortmunder fanden fast kein Mittel gegen das Angriffspressing der Bayern. Zagadou wurde immer wieder freigelassen, um dann den Fehler zu provozieren. Das ging auf, wie beim 2:0 zu sehen. Bei den Münchnern war viel Vertikalität und somit Tempo in der Partie. Die guten Standard-Situationen brachten zwei Tore und zahlreiche Chancen.

Die zweite Halbzeit

Der angesprochene und bereits verwarnte Zagadou wurde von Favre zur Halbzeit erlöst. Für ihn kam Weigl.

Der FC Bayern dominierte auch zu Beginn der zweiten Halbzeit die Partie. Lange Passstafetten zeugten von großer Souveränität. So vergingen die ersten 15 Minuten relativ ereignislos. Favre reagierte und brachte Götze für Dahoud (61.). Dadurch konnte Reus mehr aus der Tiefe des Raumes kommen.

Auf Seiten der Bayern kam knappe zehn Minuten später Ribéry für Coman. Favre brachte noch Wolf für Piszczek. Goretzka kam für Martínez. Am Spielverlauf änderten die Wechsel wenig. Die Partie plätscherte dem Ende entgegen.

In der 77. Minute hatte Lewandowski nach einer scharfen Flanke von Gnabry die Chance auf die Erhöhung, aber der schwer zu verarbeitende Ball ging über das Tor.

In den letzten 10. Minuten bekam Renato Sanches noch etwas Spielzeit. Für ihn verließ Thomas Müller das Spielfeld.

Kurz vor dem Spielende fand der Ball doch noch den Weg ins Tor der Dortmunder. Kimmich schickte Gnabry steil, der nur nach innen legen muss. Dort stand Lewandowski völlig frei. Es war das 5:0 (89.).

Überragende erste 45 Minuten sichern dem FC Bayern einen wichtigen Sieg. In der zweiten Halbzeit war es eine sehr kontrollierte und nie gefährdete Vorstellung der Münchner. Mit einem Vorsprung von einem Punkt gehen die Münchner in die letzten Wochen der Saison 2018/19. Durch die Höhe des Sieges, dürfte am Ende der Saison im Zweifelsfall die Tordifferenz ebenfalls für den Rekordmeister sprechen.

Dinge, die auffielen

1. Kovač gewinnt sein erstes Spitzenspiel

Spät, aber gerade noch rechtzeitig im Rennen um den Titel innerhalb der Bundesliga gewinnt Niko Kovač sein erstes Spitzenspiel. Das liest sich ungerecht, aber weder im Hinspiel noch gegen die beiden Champions-League-Viertelfinalisten Ajax Amsterdam und Liverpool FC war Kovač siegreich. Also immerhin in fünf Spielen. Natürlich hatte jedes Spiel seine eigene Geschichte. Insgesamt waren sie davon geprägt, dass Kovač innerhalb der Partie zu wenig anpasste. Niemand will aus Kovač Pep Guardiola machen. Das ist nicht nötig. Es darf aber von einem FC Bayern-Trainer erwartet werden, dass er auf das Spielgeschehen reagiert, sollte dies nötig sein. Sei es um eine Führung über die Zeit zu bringen, wie im Hinspiel gegen Dortmund oder aber um einen Rückstand zu drehen, wie in der zweiten Halbzeit im Heimspiel gegen Liverpool. Hier war der Bayern-Trainer bisher äußerst passiv.

An diesem Abend war es anders. Das mutige Pressing und das Herausarbeiten der Schwachstelle Zagadou kann sich Kovač ans Revers heften. Ebenfalls die Entscheidung Javi Martìnez zu bringen, zahlte sich aus.

2. Lewandowski – Mr. 200 und 201

Das zwischenzeitliche 2:0 markierte den 200. Bundesliga-Treffer für Robert Lewandowski. Es war eine dieser typischen Szenen. Durch einen Fehler der Dortmunder geht der Spalt minimal auf und Lewandowski macht ein nahezu unmögliches Tor. Wie so oft. Statistisch spielt Lewandowski eine überragende Saison. Das geht häufig unter. Die Qualitäten und die Leistungen sind zur Normalität verkommen. Wettbewerbsübergreifend steht Lewandowski bei 32 Toren und 16 Vorlagen in nur 38 Spielen.

3. Das Mittelfeld gewinnt Spiele

Bis Mitte der ersten Halbzeit hatten weder Zagadou, Witsel, Delaney, Reus und Sancho einen Zweikampf gewonnen. Der FC Bayern hatte Martínez. Das hohe Pressing half dem Spanier früh in die Zweikämpfe zu kommen. Die Räume wurden eng gehalten. Die Dortmunder konnten sich so wenig entfalten. Reus war bis auf eine Szene kein Faktor. Thiago und Martínez dominierten so das Mittelfeld. Die Ballgewinne wurden anschließend genutzt und es wurde versucht schnell in die Spitze zu spielen. Die ein oder andere Standard-Situation wurde so erzwungen.

4. Thomas Müller – der Mann für große Spiele

Bei Thomas Müller wird häufig seine gute Defensivarbeit vergessen. Kaum ein Bayern-Spieler spielt ein besseres, effektives Pressing. Gegen den BVB war dies wieder zu sehen.

Auf der anderen Seite belebt der Freigeist die Offensive. Beim 3:0 durch einen unorthodoxen Freistoß-Trick. Beim 4:0 mit einer mustergültigen Flanke. Müller hat überall seine Füße im Spiel. Seine Laufwege eröffneten zugleich viel Raum für Gnabry. Das Zusammenspiel mit Lewandowski bedarf keiner Lobeshymnen mehr. Beide verstehen sich nahezu blind auf dem Platz.

Die Fans würdigten seine Leistung mit Standing Ovations während seiner Auswechslung in der 79. Minute.

5. Rückenwind für die letzte Saisonphase

Der Sieg gegen die Dortmunder schmeckt süß. Er entschädigt für viele dürftige Auftritte in dieser Saison. Jetzt gilt es diese Souveränität Woche für Woche weiter zu tragen. Der FC Bayern hat das leicht schwerere Restprogramm im Vergleich zu den Dortmundern. Die Aufgabe klingt simpel: Die verbleibenden sechs Spiele zu gewinnen. Hierfür wird es eine konzentrierte Leistung brauchen – gerade gegen die Freiburgs, Düsseldorfs und Heidenheims dieser Welt. Gelingt dies, wird der FC Bayern erneut Deutscher Fußballmeister.

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. GEIL!

    Javi <3

    Hummels <3

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Müller muss ich natürlich nicht extra betonen.

      Mit Abstand wichtigster Bayernspieler, aber das wissen ja alle. Ginge es nach mir, würde er auch dauerhaft die Binde bekommen. Nix gegen Neuer, aber Müller ist der Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft. 100% Siegertyp und somit das genaue Gegenteil eines Marco Reus, der bis auf den guten Lauf und Pass auf Dahoud (der zum Glück nicht reinging) absolut unsichtbar war. Das Spiel war ein Lehrstück dafür, dass Löw ein inkompetenter Opportunist ist.

      Gnabry ist auch richtig genial mittlerweile. Gefällt mir von seinem Spiel sogar besser als Robben, auch wenn er an den individuell natürlich noch nicht heranreicht. Aber dieser fehlende Egoismus bei gleichzeitiger Torgefahr belebt unser System enorm und vor allem Lewy blüht regelrecht auf.

      Klar muss man sagen, dass Dortmund unfassbar schwach war, aber was solls. Es hat alles gepasst und wir werden logischerweise Meister.

      1. AntwortsymbolSystemrelevant Seite 06.04.2019 - 22:16

        Die Mannschaft und der Angriff insbesondere sind mit Müller auf einem ganz anderen Level. Müller treibt an, dirigiert, stopft Löcher im Raum bei der Defensivarbeit und öffnet sie im Angriff.

        Wie hätten die Spiele gegen Liverpool wohl ausgeschaut wenn er nicht gesperrt gewesen wäre? Die Explosion der Ergebnisse in der Liga kann man aber auf jeden Fall ganz eindeutig mit Müller in Verbindung bringen.

  2. #kovacout
    Ernsthaft, beeindruckender Auftritt.
    BVB mit Hosen voll, das hat geholfen, aber wir auch auf allen Ebenen bockstark. Mehr davon!

  3. Dieser “durchschnittliche” Trainer muss sofort entlassen werden. Die Abwehr stand viel zu tief. Keine Körpersprache, kein Kombinationsspiel, und ohne jedes In-Game-Coaching. Man hat heute einfach gesehen dass das eine Nummer zu groß war für Favre ..

    (eigentlich sollte ich mir solche Sperenzchen sparen bei meinen schlechten Tipps, aber es bot sich einfach an .. )

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Nett, Wipf, schöner Anklang an meine ähnliche Satire-Nummer (die “Heulsusen” lassen grüßen) damals vor einigen Wochen nach dem ersten Bayern-Kantersieg, fands auch hier wieder ziemlcih witzig!

  4. In der Tat wohl der süßeste Sieg in dieser Saison. Wobei man das 1:0 gegen Leipzig kurz vor Weihnachten nicht vergessen sollte.

    Die kommenden Wochen werden nun zeigen, ob die Mannschaft Kurs behalten kann – wobei uns sicherlich zugute kommt, dass wir nun auch quasi keine englischen Wochen mehr haben, die uns in der Hinrunde viele Punkte gekostet haben.

    Uns kam uns natürlich zugute, dass wir aus den Standards Kapital geschlagen haben und dass Dortmund schlimme Fehler (insbesondere vor dem 2:0) gemacht hat. Aber heute ist einfach nur Glückseligkeit. Mal sehen, ob wir Ende April und vor allem Mitte Mai noch immer so fröhlich grinsen dürfen.

  5. Na, dann sind ja jetzt alle quitt. Die scheiß Spieler ( Lewa)und der Scheiß Trainer ( da habe ich mich eher eingeordnet)haben es allen gezeigt. Und beide Lager hier im Forum dürften erstmal versöhnt sein…
    ,.Ist doch schön wenn alle sich ein wenig geirrt haben…

  6. willythegreat Seite 06.04.2019 - 21:07

    Ich finde es ist mal an der Zeit, dass all jene, die Javi Martinez oft genug seine Berechtigung im Bayernmittelfeld abgesprochen haben, in sich gehen und sich überlegen, ob sie mit ihrer fehlenden Wertschätzung einer absoluten Vereinslegende gegenüber nicht übers Ziel hinausgeschossen sind. Es war oft einfach schwer nachzuvollziehen, wie man einen Spieler, der so viel für unseren Verein geleistet hat, der sich nach Rückschlägen immer wieder herangekämpft hat und der immer noch ein wichtiger Faktor ist, als Auslaufmodell titulieren kann.
    Heute hat man es eindrucksvoll gesehen: wenn die Mannschaft es schafft, Javis Zweikampfstärke zum Tragen kommen zu lassen, dann ist er ein Spieler, der einen brutalen Wert für den FCB hat. Andersrum gesagt: wenn es die Offensive nicht schafft, dass Martinez sich hauptsächlich als Abräumer betätigen kann, dann ist es nicht die Schuld von Javi (wie viele es oft gesehen haben), wenn der Spielaufbau krankt. Sein Job ist es, den Künstlern den Rücken freizuhalten. Wenn er selber als Künstler agieren müsste, dann machen andere auf dem Feld etwas falsch. Wenn die Offensive außerdem zumindest eine Grundbereitschaft zum Verteidigen zeigt, dann regelt Javi den Rest schon. Wenn die Löcher allerdings zu groß werden, dann kann er sie logischerweise auch nicht alleine stopfen. Das Spiel heute sollte ein deutliches Zeichen dafür gewesen sein, dass Bayern keinen neuen Sechser braucht.
    2 offensiv orientierte Mittelfeldspieler (mit Thiago, Müller, James, Tolisso) haben wir hier genug Alternativen und davor drei Offensivleute müssten für ein vernünftiges Angriffsspiel reichen, noch dazu wenn diese recht häufig auch noch von zwei technisch starken Außenverteidigern unterstützt werden.

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Richtig geil, mit Abstand der süßeste Sieg der Saison:) Vor allem wenn man in der Kneipe neben zwei Dortmundern sitzt ^^

      1. Oh, da wäre ich gerne dabei gewesen. Was muss das für ein Fest gewesen sein.

    2. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 09:18

      @Willie: Ich finde trotzdem, dass Martinez als Innen- bzw. Halbverteidiger seine ganzen Stärken am besten ausspielen kann.

      1. Ja. Für die Zukunft könnte das immer noch seine Rolle sein.

    3. Javi hat gestern 1A gespielt ohne Abstriche und Diskussion.Er hat nicht nur abgeraeumt sondern die Baelle clever nach Ballerobwrung weitergespielt.
      Aber dieses Niveau hat er leider nicht mehr konstant. Ein 1A Javi ist aber die Voraussetzung dafuer das Thiago den Ruecken frei hat um das Dominanzspiel aufzuziehen.
      Endlich wurde auch die doppel6 jetzt beerdigt.
      Es zeigt sich auch wie wichtig eine stabile IV ist um gut auf der 6 zu spielen.

      Die Entscheidung wer kuenftig die 6 spielt ist fuer uns entscheidend.

      Aus dem jetzigen Kader kann es neben Javi nur Kimmich.
      Falls Pavard als RV eingeplant ist koennte es Kimmich spielen.
      Wenn nicht wird man ein Nachfolger fuer einen 1AJavi kaufen muessen.

      Denn Goretzka Tolisso Sanches koennen es nicht.

      1. Antwortsymbolwillythegreat Seite 07.04.2019 - 16:21

        Kimmich ist spielerisch zwar die deutlich bessere Lösung, aber er denkt mir schon wieder zu offensiv. Meiner Meinung nach gehört auf diese Position ein Spieler hin, der in erster Linie stark im Defensivzweikampf ist (gerne sowohl am Boden als auch in der Luft) und seine Stärken eher in der Balleroberung und Absicherung hat. Wenn er Räume erkennt, darf er natürlich gerne mal den Ball auch selbst nach vorne spielen, aber in erster Linie ist er dafür da, den Kreativen den Rücken frei zu halten und ihnen den Ball auch zu überlassen. Alles andere ist Beiwerk. Kante bei Frankreich und Casemiro bei Real sind die Spielertypen, die bei den erfolgreichsten Teams der letzten Jahre, gezeigt haben, was ein Sechser im derzeitigen Fußball können muss und beide sind alles andere als filigrane Techniker, sondern in erster Linie Pferdelungen mit Zweikampfstärke und Zweikampfhärte, die keine Rumpelfüßler aber sicher auch keine Edeltechniker sind. Hinter ihnen braucht sich Javi nicht unbedingt verstecken.

      2. Richtig, @WIPF! Und wenn man sieht, dass Javi gestern auch in seinem Aufbauspiel einige gute Pässe hat, muss er sich umso weniger verstecken!
        Ich gehe jetzt aber (noch) nicht so weit, zu behaupten, Kovac hätte Martinez besser gemacht! ;-)

      3. ups! nicht WIPF sondern WTG ^^

  7. severalseasons Seite 06.04.2019 - 21:11

    Zutreffend beschrieben und analysiert!!
    Nicht nur Müller wurde mit standing ovations verabschiedet, auch Martinez kurz vor ihm. Völlig zurecht in beiden Fällen.

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Bei Martinez bekam ich Gänsehaut wie die Fans ihn mit Standing Ovation gefeiert haben. Das war sein Sahnetag. Immer in richtigen Moment in die Offensive eingeschaltet ohne seine defensiven Aufgaben zu vernachlässeing.
      Für mich Spieler des Spiels auch wenn weitere sich den Titel verdient hätten.

      1. Jo – das war gestern eine sehr gute Leistung von ihm.

      2. Bemerkenswert war vor allem, dass er auch offensiv mit einigen klugen Bällen aufgefallen ist. Dafür ist er ja nicht unbedingt bekannt. Und er ist glücklicherweise auch nicht viel im Fokus des Dortmunder Pressings gewesen (Das eh nicht viel zu sehen war). Damit konnte er natürlich richtig glänzen. Insofern spiegelt sein Spiel das gesamte Spiel wieder. Wir waren richtig gut, aber Dortmund hat uns auch viel machen lassen.

    2. Vollkommen richtig. Wollte nur nicht 2x den gleichen Satz schreiben ;-)

      1. Antwortsymbolseveralseasons Seite 07.04.2019 - 12:28

        @Christopher: Erst mal danke für eure tolle Arbeit hier. Das war gar nicht als Kritik gedacht, mich hat es nur sehr gefreut für Martinez, dass das Publikum so sachkundig reagiert hat, gerade weil der Junge auf vile auf die Mütze bekommen hat in dieser Saison.

    3. Antwortsymbolseveralseasons Seite 07.04.2019 - 17:56

      Sorry, “viel auf die Mütze gekrtiegt hat” muss das natürlich heißen…

  8. So, wie es in den Gurkenspielen zuvor nicht allein die Mannschaft, sondern auch Kovac Schuld an den Punktverlusten hatte, so kann ich es dieses Mal nicht allein der bravorösen Leistung unserer Spieler zuschreiben, dass diese so immens wichtige Partie gegen DO gewonnen wurde.
    Ok, zu Beginn etwas Glück und ein Standard, der unseren FCB auf die Siegerstraße brachte, aber ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, unsere Jungs würden die Partie auf die leichte Schulter nehmen. Sie waren da! Nach Ballverlust stark gegen den Ball, im Ballbesitz mit Tempo und Übersicht nach vorn! Auch wenn DO “die Hosen voll” hatte, vier Tore in den ersten 45 Minuten wollen erst einmal erzielt werden.
    Wo sehe ich jetzt den Anteil von Kovac an diesem Sieg?
    Ich mag mich täuschen, aber ich hatte den Eindruck, dass Kovac unsere Jungs diesmal nicht ganz so weit hinten Aufstellung nehmen lies, sondern die Mannschaft als Ganzes etwas weiter vorn agieren lies. Zwar (noch) nicht, wie zu Peps Zeiten, aber immerhin doch deutlich mutiger, deutlich offensiver. Dadurch gelang es, die Wege kurz zu halten. Weniger weite Schläge, weniger Halbfeldflanken, stattdessen viel öfter den Ball laufen lassen und durch Bewegungen in den freien Raum auch Anspielstationen gefunden.
    Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft konnte endlich mal so spielen, wie sie es gewohnt ist, wie sie es kann!
    Und das wird sicherlich auf Kovac Vorgabe zurückzuführen sein, der endlich mal offensiv gedacht hat!

    Noch ist nicht alles Gold, was glänzt, bei unserem Cheftrainer! Aber es ist mehr als nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, und mit dem Rückenwind durch dieses klare “Statement” gegen den ärgsten Rivalen sollte eigentlich nichts mehr anbrennen auf dem Weg zur 7. Meisterschaft. Eigentlich…. denn Düsseldorf und Nürnberg werden wieder den Bus parken wollen, und gegen Leipzig sind die Punkte auch noch nicht im Sack.
    Wie gut, dass DO an dieser Klatsche zu knabbern haben wird, und noch weitere Punkte lassen dürfte!
    Ich freue mich jedenfalls sehr über dieses klasse Ergebnis, und bin sehr zuversichtlich, dass die Schale bei uns bleibt!

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das war der FCB, der Hausherr in der Arena – mutig und offensiver und keinen Zweifel daran lassend, wer in der Arena das Spiel gewinnen wird.
      Und wenn Kovac die Mannschaft das spielen läßt, dann werden er und die Mannschaft erfolgreich sein.

      Wir sind nicht die defensive Mannschaft, die den Gegner auskontern will.
      Wir sind der FCB und wollen bestimmen, was auf dem Spielfeld passiert.
      Das hat nicht immer funktioniert und wird auch nicht immer funktionieren, aber sehr oft.
      Und das ist das Spiel des FCB – egal wie der Gegner heißt.

      1. So sieht’s aus. Und genauso ist es der FCB nach einer furiosen Halbzeit den Gegner nicht unnötig ins Spiel kommen zu lassen. Lässig, dominanter Ballbesitzfußball mit dem ein oder anderen Nadelstich. Ja, es war zu merken, dass man sich stillschweigend mit den Dortmundern einig war es nicht mehr zu übertreiben, aber die ganzen Frustfouls der Bienchen haben ja gezeigt, dass die schon gerne mehr hätten tun wollen, aber nicht konnten.

        Konzentrierte Teamleistung, bei der man auch nach Ballverlusten konsequent gepresst und die Lücken der anderen Spieler zugemacht hatte.

      2. So ist das.
        Kovac hat eine klare Ansage bekommen und sie umgesetzt.

    2. Man sollte den Sieg nicht überbewerten, zumal Dortmund nicht auf seine eingespielte Abwehr setzen konnte und im Sturm ebenfalls wichtige Spieler fehlten.

      1. Ist richtig, zumal auch einmal mehr ein Standard der Türöffner war! Aber gerade die Verbesserung von Kovac hinsichtlich Spielidee und Pass-Spiel, wenn auch noch nicht umwerfend, dürfen Anerkennung finden und weisen zumindest in die richtige Richtung.
        Schon nach den nächsten Partie sind wir schlauer!

      2. Danke, Osrig, schön das gerade von Dir zu hören!

        “Man sollte den Sieg nicht überbewerten” zum Erbrechen hier wiederholt bei jeder Gelegenheit, wos mal nix zum meckern gibt, dagegen kann ich echt sowas von nicht mehr hören…

      3. Ja, das war spielerisch ein Schritt in die richtige Richtung. Und in der Tat hat Kovac daran seinen Anteil. Hummels hat es nach dem Spiel ja auch gesagt (wir konnten nach vorne verteidigen) – und das ist eben auch unsere Stärke. Darin sind wir besser als abwartend zu spielen. Mal sehen, ob das Konzept in Zukunft weiter Anwendung findet/finden darf.

      4. Daher meine Argumentation mit Punkt 5. Die Leistung muss jetzt übertragen werden in die nächsten Wochen.

  9. Das Spiel macht Mut – tw. war ich in der 1. Halbzeit euphorisiert wie schon länger nicht mehr (taktisch und vor allem kämpferisch war das richtig gut). Kein Fehlpass vom am Mittwoch vogelwilden Thiago, Hammerauftritte von Martinez und Hummels.

    BVB hatte heute keine Chance, das Spiel zu gewinnen (Sancho und Reus waren komplett abgemeldet)

    Der Sonntag ist gerettet.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Es war eine Partie, bei der kein Bayern-Spieler abgefallen ist. Es gab bis auf die Szene in der achten Minute keinen defensiven Fehler.

  10. Ein gutes Spiel von uns und ich freue mich auch ehrlich darüber. Ich möchte jetzt auch nicht miesepetern, aber Dortmund war zu keiner Zeit präsent oder aggressiv und immer weit weg vom Mann. Auch wenn ihr das jetzt lächerlich findet, aber m.M. nach war dieser Gegner kein Gradmesser. Ich werde erst vom Trainer überzeugt sein, wenn wir gegen europäische Spitzenmannschaften zeigen, wer Herr im Haus ist. Dennoch haben wie gegen Do gezeigt, was man machen muss, nämlich Javi spielen lassen…

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    1. AntwortsymbolBolzplatzheld85 Seite 06.04.2019 - 22:59

      Wenn der zu dem Zeitpunkt Tabellenerste seit Jahren Dauerkonkurrent und der champions-league Finalist 2013 (auch unsere letzte final teilnahme) kein Gradmesser national gesehen ist, wer dann?

      Wir spielen solange es keine superleague gibt nicht jede Woche gegen Mannschaften wie real oder l’pool.

      Der Sieg war eine sehr starke Reaktion der Mannschaft.
      Die Tabellenspitze mit einem 5 zu Null gegen den ersten zu holen ist alles andere als gut.
      In Madrid oder Barcelona würden sie sich nicht mehr einkriegen wochenlang.
      Hier nach 3 Stunden spielende gibt es noch nicht mal 30 Kommentare
      Weil man nicht gegen alles und jeden glaubhaft schimpfen kann.

      1. Natürlich war es ein Statement und hoffentlich eines von dem der BVB sich nicht erholen wird.
        Ein grandioses Spiel mit einer sensationellen Teamleistung wo wir von Anfang endlich wieder dominanten Offensivfussball gespielt haben.
        Und wir haben eben uns nicht damit abgegeben nur so gut zu sein wie es der Gegner zulässt sondern dem Gegner garnicht erst erlaubt irgendetwas beeinflussen zu koennen.
        Eben das was ein Champion macht und kein underdog

        Und wenn wir so gegen LFC aufgetreten waeren haetten wir die genauso aus der AA geschossen.
        LFC sind naemlich keine Uebermannschaft…

    2. Deine Analyse trifft den Kern. Dortmund hatte wegen der vielen Ausfälle eigentlich von Beginn an keine Chance, darum sollte der Sieg nicht überbewertet werden.

      1. Keine Chance würde ich nicht sagen. Aber Favre hat sich sicherlich mit Götze und Wolf auf der Bank keinen gefallen getan.

      2. Die Frage “War DO so schlecht, weil unser FCB so gut war, oder anders herum?” wird sich nicht seriös beantworten lassen und ist sicherlich von jedem individuell für sich zu beantworten, je nachdem wie sehr man für die eine oder andere Farbe steht.

        Keine Frage, DO hatte Ausfälle zu beklagen, die nicht so einfach zu kompensieren waren, und sicherlich hat unsere Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt, was sie leisten kann, wenn der Trainer an den richtigen Stellschrauben dreht. Gestern hätte vermutlich auch ein DO in Top-Verfassung Schwierigkeiten bekommen, auch wenn sie dann wohl keine 5 Gegentore kassiert hätten.

        Einen ganz anderen Aspekt halte ich aber für sehr wichtig, gerade in den jetzigen Zeiten des fussballerischen “Jugendwahns”:
        DO hat trotz des einen oder anderen etwas älteren Spieler doch mit einer jungen Mannschaft gespielt, vor allem auf wichtigen Positionen fanden sich junge oder sogar sehr junge Spieler, wo hingegen die Zahl der Spieler, welche die 30 erreicht haben, gering war.
        Natürlich bringen junge Spieler üblicherweise Tempo und Unbekümmertheit mit, doch kann die Unbekümmertheit rasch verloren gehen, wenn die Jungen auf einen Gegner treffen, der namhaft ist und über hohe Qualität verfügt. Dann können plötzlich auch die Beine schwer werden und die Gedanken träge, erst recht, wenn man auch noch auswärts antreten muss.

        Ich bin überzeugt, die jungen schwatzgelben Spieler haben sich gestern zu einem großen Teil beeindrucken lassen von der Situation “Spitzenspiel um die Meisterschaft in der Allianzarena gegen den FC Bayern”!

        Je mehr Erfahrungen man im Verlauf seiner Karriere gewinnt, um so weniger lässt man sich als Spieler von solchen Situationen beeindrucken! Erfahrungen zu sammeln braucht aber Zeit! Wenn man also der Meinung ist, Spieler jenseits der 30 sind schon zu alt, und setzt deshalb besonders stark auf Spieler zwischen 18 und 24, dann darf man sich nicht wundern, wenn Spiele mit einer großen Bedeutung ob der geringen Erfahrung der Spieler verloren gehen.

        Ich wäre daher sehr dafür, das 5:0 gegen DO auch zum Anlass zu nehmen, den ohnehin schon seit mindestens 2 Jahren laufenden Umbruch NICHT noch weiter auf die Spitze zu treiben. Gerade die erfahrenen Spieler bei uns wie Hummels, Lewa und Martinez haben ja bewiesen, dass auch die 30er Fraktion keineswegs zum Alteisen zu zählen ist.

    3. Dortmund war absolut lächerlich. Sie haben nichtmal im Ansatz eine Heidenheim-Leistung gezeigt. Ein unfssbar schlechtes Zeichen für die Bundesliga, dass die so weit oben stehen. All das zeigt, warum die BL-Klubs seit Jahren nichts reissen international. Unterste Schublade.

  11. Systemrelevant Seite 06.04.2019 - 22:10

    Die Saison ist schon irgendwie Borderline. Auf berauschende Siege folgen Spiele mit unerwartbaren schwachen Leistungen bzw. um es nicht ganz so dramatisch auszudrücken unnötigen Punktverlusten wie letzte Woche in Freiburg. Mir fällt es echt schwer das alles einzuordnen, wobei zu sagen bleibt dass allein die Bilanz der letzten 5 Bundesligaspiele dafür spricht dass es zwischen Mannschaft und Trainer zu stimmen scheint und auch einiges an Potenzial dahinter steckt. 23:2 Tore, wobei man gegen den 1., den damals 2. und 6. oder so gespielt hat.

    Klar, heute 3 Tore nach Standards, aber wayne? In der ersten halbzeit versprühte eigentlich jede Aktion große Gefahr.

    Das Spiel heute war also nicht nur ein 6 Punkte-Spiel sondern sogar ein 7 Punkte-Spiel. Die Tordifferenz in einem Spiel von +5 auf +15 ausgebaut, 6 Spiele vor dem Ende ist schon ein gewaltiger Pluspunkt im Kampf um die Schale. Ob sich Dortmund von diesem Nackenschlag nach der bisher holprigen Rückrunde erholt um an uns dranzubleiben ist die andere Frage. Gerade im Hinblick auf die letzten beiden Saisonspiele dürfte die Höhe des Sieges heute Gold wert sein.

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    1. +1
      Borderline-Saison trifft es auf den Punkt. Der negative Wahnsinn in Tüten mit 5:4 gegen Heidenheim folgt dem positiven Wahnsinn mit 5:0 gegen den BVB. Diese Saison ist für uns Fans wie eine Achterbahnfahrt. Aber zumindest hab ich seit der Rückrunde das Gefühl das sich Kovac und die Mannschaft immer besser verstehen.

  12. 1 sieg gegen dortmund und die menschen vergessen das wir gegen einen ausbildungs verein gespielt haben der einfach eine überdurchschnittliche saison gespielt hat.
    Und sogar mehrere verletzte hatte.
    Wo waren wir den in Amsterdam dortmund oder leverkusen und ganz wichtig der angsthasem fussball gegen liverpool…
    Heute haben wir mal offensiv gespielt was mich aber keiner seitz nun anders über nico kovac denken lässt.
    Das wir in der bundesliga das beste team sind dafür brauch ich kein 5-0 gegen dortmund.
    Dafür ist die bundesliga einfach zu schwach.
    Ich möchte nun nicht überheblich klingen aber mit dem kader und richtiger taktik könnte man ohne niederlage eine komplette bundesliga saison überstehen.
    Man kann such nicht über ein dfb pokal und eine 7te Meisterschaft freuen wen alle bundesliga vereine einfach international keine rolle spielen und nur ausbildungs vereine für europa sind.
    Ich bleibe dabei aber leider wird das nicht passieren… ich würde mich von nico trennen weil ich der meinung bin das wir mit diesen trainer international nichts gewinnen werden.
    Da helfen auch keine 100 mio transfers.

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    1. AntwortsymbolSystemrelevant Seite 06.04.2019 - 22:37

      Ich frage mich ob es gerechtfertigt ist Kovac eine 2. Chance, einen 2. Anlauf zu geben. Vielleicht erkennt er das passive Verhalten in den Spielen gegen Liverpool auch als Fehler an und würde es im nächsten Jahr anders angehen. Die CL mit Hin- und Rückspiel ist halt schon ein besonderer Wettbewerb (zumindest für uns Deutsche, die im Pokal nur ein Spiel pro Runde haben) und da kommt es besonders auf die Strategie über 180 Minuten an. Pep hat da ja auch unübersehbar Schwächen wenn es gegen schwergewichtige Gegner geht.

      Wir werden sehen ob er noch weitere Chancen bekommt. Als Trainer von Bayern München ist das ja eigentlich ganz einfach. Man muss einfach nur jedes Spiel gewinnen. ;-)

      1. “Wir werden sehen ob er noch weitere Chancen bekommt”

        Echt Wahnsinn wie hier manche Leute an Realitiätsverlust leiden…

        Da legt man einen der höchsten Siege gegen Dortmund (die wiederum eine der besten Saisons ihrer eigenen Vereinsgeschichte spielen) in unserer Vereinsgeschichte hin im wichtigsten BL-Spiel seit satten 7 Jahren (!).

        Das Ganze kurz nachdem man das erste Mal in der Bayerngeschichte 3 mal in Folge 5 oder mehr Tore Kantersiege in der BL erzielt wurden, zum guten Teil sogar gegen Gegner nahe der Tabellenspitze.

        Und hier glauben immer noch Leute ERNSTHAFT, dass jetzt dann bald der Trainer entlassen wird, der hier gerade sein “erstes Lehrjahr” auf CL-niveau bestritten hat.

        Wenns nicht wahr und noch dazu weit verbreitet auf MSR wäre, ich könnts echt nicht glauben!

      2. AntwortsymbolSystemrelevant Seite 07.04.2019 - 02:36

        Noch ist nichts gewonnen. Von daher werden wir erst noch sehen ob es überhaupt eine erfolgreiche Saison wird. Geht noch alles in die Hose kann bei den Ansprüchen des FC Bayern doch nichts ausgeschlossen werden.

        Wobei ich die vergangenen Tage über eine Aussage, die ich glaub hier laß, nachdenken musste und zwar, dass 2012 anscheinemd viele Fans den Rauswurf Jupps forderten. Klar, würden heute auch viele fordern wenn wir in der Liga mit 10 Punkten Rückstand 2. werden, im Pokalfinale 2:5 abgeschossen werden und nicht in der Lage waren das CL Finale trotz drückender Überlegenheit für uns zu entscheiden. Für mich war das damals aber absolut kein Thema.
        Bei Jupp war eine erneute Entlassung nach der Vorgeschichte ausgeschlossen. Er durfte die Mannschaft in der Sommerpause nach seinen Vorstellungen verstärken und ergänzen, hob das Level der Mannschaft auf unvorstellbare Höhen und wurde zu einer absoluten Legende.
        Wie du schreibst: Die Mannschaft deutet auch jetzt unter Kovac ihr Potenzial an und vielleicht sollten all wir kritischen Stimmen mal runterfahren und ihm bzw. ihnen auch die Niederlagen und Rückschläge zugestehen, immerhin basiert die größte und beste Saison unserer Vereinsgeschichte auf einer Saison mit zahlreichen Rückschlägen und schmerzhaften und großen Niederlagen und die brutale Weiterentwicklung der Mannschaft war im Sommer 2012 weder für Kritiker noch Fans absehbar.

        Ist halt leider so: Den kritischen Stimmen kannst du nur mit Siegen das Maul stopfen.

    2. Ich bin ganz bestimmt kein Kovac-Befürworter und habe die Rumpelspiele in dieser Saison nicht vergessen! Aber ich kann auch anerkennen, dass unser Trainer diesesmal die Mannschaft gut eingestellt hat und – für mich noch wichtiger – sich in seiner Spielidee flexibel gezeigt hat, die Jungs höher stehen und offensiver spielen lies. Gegen ein schwaches DO noch kein Grund für Euphorie, aber zumindest die Zuversicht, dass diese Saison das Double möglich ist und mit Meisterschaft und Pokal im Rücken Kovac für die nächste Spielzeit gerade mit Blick auf die CL an weiteren Stellschrauben drehen kann, die uns besser aussehen lassen.
      Nichts desto weniger ist für mich immer noch der Gradmesser, wie wir gegen kompakt stehende Gegner spielen, die gar nicht das Interesse haben, selbst das Spiel machen zu wollen, sondern auf die berüchtigten Nadelstiche aus sind.

    3. Ja Dortmund hatte Verletzungsprobleme. Das kann man gerne in der Bewertung berücksichtigen. Wenn man im gleichen Atemzug aber auf Liverpool verweist, wo wir viele Verletzte hatten (+Müller gesperrt) und wir keinen von der Bank bringen konnten, sorry, dann ist dein Argument ein Widerspruch in sich selbst.

    4. Völlig einig mit Dir.

  13. Klasse Spiel – zumindest der Bayern. BVB im Wolfsburg-Modus. Sorry, aber ein ausgeglichenes Spiel sieht anders aus, BVB. Was ich dennoch nicht verstehe: Gegen die Bienen geht man mit der richtigen Einstellung ins Spiel und gegen Liverpool zieht man präventiv den Schwanz ein? Ich sehe es wie Sebastian: Alles ein Ausdruck einer viel zu schwachen Bundesliga im internationalen Vergleich.

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    1. Hummels hatte im Interview dann ja gesagt das sie gegen Liverpool taktisch denselben Plan hatten, nur funktionierte das Offensivspiel nicht. Der Respekt gegenüber Liverpool war dann doch zu groß. Gegen den BVB musste man nun einfach volles Risiko gehen und hat an sich selbst geglaubt.
      Ich denke wenn diese Mannschaft jetzt erst gegen Liverpool spielen müsste, es würde ein ganz anderes Spiel werden, einfach weil dieses Mia-san-mia Gefühl wieder da ist, der Glaube an die eigene Stärke.

    2. Bei allem Respekt für Dortmund – aber Liverpool ist ein ganz anderer Brocken gewesen. Und man darf nicht vergessen: Uns fehlten ein fitter Coman (der gestern super gespielt hat), Müller (der in der Rückrunde seine Form wieder gefunden hat) und Kimmich als drei wichtige Bausteine für das Offensivspiel.

      1. Ich glaube auch, dass Müller und Kimmich wirklich gefehlt haben. Das tat weh. Lewandowski profitiert von einem Partner wie Müller.

      2. Völlig egal, wer gefehlt hat. Bei Dortmund haben auch einige gestern gefehlt. Und Neymar hat am Ende wahrscheinlich auch PSG gefehlt. Mit solchen Ausreden kommst du aber nicht weiter. Das ist einfach Fußball.

  14. Komm gerade glückselig vom Stadion zurück, schau mal bei miasanrot rein und was sehe ich. Satte 25 Kommentare. Respekt.
    Sitzt etwa Anton mit 918 anderen in sendling im Keller und heulen sich die Augen aus?
    Aber haben ja gute Vertreter gefunden. Unglaublich.

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Mein Tipp war ja <50 Kommentare bei einem Sieg.
      Also ich komm aus dem Grinsen nicht mehr raus. Gutes Spiel. Muss man erstmal machen. Dass es hier sog. Bayernfans gibt die jetzt den BVB kleinreden nur um den eigenen Sieg zu schmälern finde ich krass.
      Geht doch in ein BVB Forum und tröstet die.

      1. ich hatte ja nach unserem ersten Kantersieg vor paar Wochen auf diesen extrem bizarren Zusammenhang auf MSR hingewiesen. Hier kann offensichtlich nur im großen Stil kommentiert werden wenns was rumzumotzen gibt…

        300 Kommentare nach einem in Unterzahl gewonnenen Pokalspiel sehe (gegen 2. Ligist, klar, aber wie oft schon sind andere Topvereine gegen 2. oder noch niederklassigere Vereine aus dem Pokal geflogen, alleine in den letzten Jahren – bei uns ist es aber schon ein Drama ohnegleichen wenn man nicht mit x Toren Vorsprung gewinnt und das selbst zu Zehnt) wirds mal wieder eine im Vergleich völlig lächerliche Kommentarzahl werden wenn man sieht dass es das wichtigste BL-spiel seit 7(!) Jahren für uns war und man das so geil gewonnen hat wie mans sich nur erträumen konnte!

      2. ups, da hab ich anscheinds Teil vor “300 Kommentare” aus Versehen gelöscht, es hätte im 2. Absatz so losgehen sollen:

        300 Kommentare….

      3. ah, es war das größer kleiner zeichen (das dann wohl code mäßig aktiv war) was den Teil blockiert, so sollte es heissen:

        Kleiner 50 glaube ich trotz allem kaum aber größer als 300…

    2. Kann sein. Vielleicht überlegen sie auch warum Siege gegen Raba, Frankfurt und Gladbach nix wert sind, weil das ja scheinbar keine Spitzenmannschaften sind. Gerade die SGE und Gladbach auswärts. Respekt vor den Gegnern war auch schon mal ausgeprägter.
      Fazit. Mein Beileid and die 918+X Kovac “Freunde”.
      Immer vorwärts FCB …

      1. Naja, Leipzig, Frankfurt und Gladbach, auch Dortmund, sind schon Spitzenmannschaften, aber halt BuLi-Spitzenmannschaften. Und die BuLi ist in Europa nach La Liga, Premier und Serie A abgeschlagen auf Rang vier, insbesondere der Rückstand auf England und Spanien ist riesig.
        Dass die Schwäche der BuLi zu einem immer größeren Nachteil für uns wird, ist auch ein Fakt. Aber dieses Problem wird sich früher oder später (wahrscheinlich 2024) lösen, wenn die BuLi hinter eine reformierte CL in die zweite Reihe tritt (bzw. getreten wird).

      2. AntwortsymbolSystemrelevant Seite 07.04.2019 - 03:12

        @Tipic
        Für mich ist die vermeintlich schwache Liga kein Argument für ausbleibenden Erfolg auf der internationalen Bühne. Juve wird zum 8. Mal in Folge Meister, hatte in all den Jahren national keinen Gegner und mauserte sich trotzdem zur europäischen Spitze. Nach der Logik hätte Barca das Dauerabo auf die CL haben müssen wobei für sie meist schon im Viertelfinale Endstation war. Englische Klubs waren fast das komplette Jahrzehnt hoffnungslos unterlegen bis auf vereinzelte Ausnahmen obwohl mantraartig wiederholt wird sie hätten die stärkste Liga der Welt.
        City verlor vor einem Jahr auch 5:0 gegen Liverpool (oder war es umgekehrt) bzw zerlegt City seine Gegner in der PL auch regelmäßig mit einem halben Dutzend Toren (Chelsea vor ein paar Wochen) also was hat diese Argumentation für einen Wert besonders angesichts dass Bayern trotz der ach so schwachen Bundesliga in diesem Jahrzehnt nur 3 von 10 Mal nicht mindestens zu den Top4 in Europa gehörte?

    3. Was soll der Bloedsinn?
      Leg Dich am besten wieder hin

  15. Erst einmal muss man die Mannschaft fuer ein tolles Fussballspiel beglueckwuenschen.
    Von Sekunde 1 an totaler offensiver Dominanzfussball der den Borussen jeden Sauerstoff genommen und in fast jeder Aktion den Schneid abgekauft hat.

    Wie ist das moeglich?
    MH hat es nach dem Spiel voller Adrenalin deutlich zusammengefasst.

    Das Team wollte aktiv agieren und nicht passiv. Passiv liegt uns nicht.

    Also hat man mit einer Kovac atypischen Taktik gespielt die an beste Jupp und Pep Tage erinnerte.

    Die Ansage von oben scheint also bei Kovac angekommen zu sei.
    Kovac selbst hat endlich wieder die doppel6 aufgeloest aber vor allem auch Javi den Ruecken von Thiago freihalten lassen.Javi in dieser Form ist unersetzlich (leider kann er es nicht mehr konstant).
    Thiago auf der 6 ist verschenkt.

    Thiago hat gezeigt das ohne ihn garnix geht, er orchestriert fast jede Offensivaktion aber arbeitet auch enorm nach hinten, wie gesagt, ermorglicht durch einen starken 6er, Javi heute.

    Die Frage wer die 6 spielt ist inzwischen fast entscheidender als wer IV oder AS spielt.
    Coman(der hoechstens bei 70% ist) und Gnabry machen es sehr gut, wenn dann noch ein Pepe etc dazu kommt ist es rund.

    MH hat endlich wieder Weltklasse gespielt (so hat er eine wichtige Rolle im team).
    Kimmich Suele Alaba fast ohne Boecke.

    Lewa und TM Combo wieder Weltklasse.

    So muessen wir auftreten.
    Wir muessen immer besser sein als es der Gegner erlauben will.
    Wir sind kein underdog.
    Wir wollen jedes Spiel gewinnen und jeden Titel.

    Das Spiel hat jedes underdog Gerede des Trainer und Sportdirektor weggeblasen
    Denke die beiden haben einen Einlauf bekommen zum Thema FCB DNA .

    Mmn ist das Thema James erledigt der kaum noch spielen wird wenn TM verletzungsfrei bleibt. Das gleiche gilt fuer Sanches.

    Tolisso wird eher Minuten bekommen.

    Heute hat man gesehen das ein Team ohne RibRob Boa Rafa vorstellbar ist und trotzdem totalen dominanten Offensivfussball spielen kann.

    Fuer Pavard und Lucas und andere die hoffentlich nich kommen werden muss es ein starkes Gefuehl sein zu so einem mental starken Team zu kommen.

    Nichts ist entschieden aber genau diesen Fussball diese Mentalitaet wollen alle sehen und dann klappte automatisch mit Siegen und Titeln.

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    1. “Denke die beiden haben einen Einlauf bekommen zum Thema FCB DNA”

      Du kannst es einfach nicht verknüsern, dass Du hier mit Deinen Kommentaren zuletzt falsch gelegen bist, oder? Einen Einlauf bekommen? Logisch, nur nix Positives zu Kovac sagen. Und was soll im Übrigen ein Einlauf für Brazzo mit der Leistung gestern zu tun haben?

      1. Ist ja schon merkwürdig wie man krampfhaft versucht gegen jede Kovac Kritik anzuargumentieren.

        Nach dann mal nachlesen was unser VVS KHR heute zu Kovac gesagt hat.

        Nur das ist relevant und nicht die regelmaessigen Verkrampfungen.

  16. SPOX:
    “Dennoch wollte der 47-Jährige nichts davon wissen, dass er damit seine Spieler mit Kindern verglichen habe und bewertete dies als bewusste Fehlinterpretation durch die Medien.Schon wenige Minuten vorher hatte Kovac bei Sky seinen Unmut über die Interpretation seiner Aussagen auf der Pressekonferenz vor der Partie geäußert. Er habe seine Mannschaft sachlich kritisiert, betonte der ehemalige Profi.”

    Das die sensationsgeilen Medien versuchen aus total harmlosen Aussagen eine wilde Story zu konstruieren, liegt in der Natur der Sache.
    Das aber selbst Bayernfans auf den Zug aufgesprungen sind ist schon bitter.

  17. Eine Anmerkung zu @systemrelevant, heute nacht um 2:36 Uhr.

    Nach der Saison 2012 forderten viele Heynckes Rausschmiss.

    Genau so war’s. War das jetzt “vox populi, vox Rindvieh”, oder hatten diese Fans vielleicht ein bisschen recht?

    Natürlich war es falsch, Heynckes Rauswurf zu fordern. Aber es war richtig zu sagen, dass nicht alles gepasst hatte: Heynckes hatte im Laufe dieser Saison auch Fehler gemacht. Z.B. spielte Lahm damals die Hinrunde auf links (“da hatte er ja seine besten Spiele gemacht”, so die Vereinslegende Beckenbauer – ich glaube es war vor allem ein Spiel, nicht bei Bayern und gegen Costa Rica). Erst in der Rückrunde etablierte sich dann Alaba (und zwar bis heute), was die drei Finals erst ermöglichte.

    Und das Management hatte Fehler gemacht. Z.B. hatte man Klose verkauft, einen spielenden Mittelstürmer, und dafür Petersen geholt, weil der war so wie Gomez und Gomez musste ja gut sein bei der Ablöse …

    Heynckes Idee, als er 2012 übernahm, war, das van Gaal’sche Offensivspiel um eine bessere Verteidigung zu ergänzen. 2013 wusste er dann, wie er das machen könnte. 2013 ersetze man den Rumpelfüßler Gustavo, der das Pokalfinale alleine verloren hatte, gegen Martinez. Was waren wir alle am Anfang von seiner defensiven Technik (!) und seiner Pressingresistenz begeistert ..

    Kovac wird Anfang 2019/2020 mit 99% Sicherheit Bayerntrainer sein. In der Winterpause kann man dann mal ein erstes Fazit ziehen.

    By the way, wie war eigentlich “Boas” Party?

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    1. AntwortsymbolSystemrelevant Seite 07.04.2019 - 15:31

      Jupp bekam Dante, Martinez, Mancu und Shaq. 3 von diesen 4 standen im Finale in der Startelf und Shaq kam im Laufe der Saison auch auf zahlreiche Einsätze, auch wenn nur als Rotationsspieler.
      In Jupps erster Saison mussten wir 3 Niederlagen in 3 Spielen gegen Klopps Dortmund schlucken. Die Bienen entwickelten sich zu einem wahren Trauma für uns, weil wir alle großen Spiele gegen sie verloren.

      Bei Kovac ist die Leistung der Mannschaft für mich bisher irgendwie unberechenbar. In der ersten größeren Krise im letzten Herbst lieferten er und die Mannschaft die passende Antwort zum richtigen Moment mit dem 5:1 gegen Lissabon. Danach startete auch die Siegesserie in der Liga. Der Druck auf Kovac in der Liga war auch riesig. Dortmund spielte von der Punkteausbeute eine Saison wie wir 2013 und das ist bis heute die absolute Rekordsaison in der Geschichte der Bundesliga.
      Zum Start der Rückrunde und vor dem Achtelfinale war die Skepsis auch spürbar. Die Mannschaft war deutlich stabiler, hatte aber weiterhin ihre Ausrutscher (Leverkusen). Vorne fehlte dann doch ein wenig die Durchschlagskraft. Plötzlich überraschen die Bayern mit dem torlosen Unentschieden in Liverpool, zeitgleich wird die Tormaschine in der Liga angeworfen und vor dem Rückspiel musste ich zumindest einräumen, dass Kovac bisher immer lieferte wenn es darauf ankam. Weil das Rückspiel aber mächtig in die Hose ging und wir auch im Gesamteindruck über diese 2 Spiele gegen Liverpool doch sehr enttäuschend auftraten konnte ich die Skepsis bisher nicht abschütteln. Das waren diese Saison einfach schon sehr viele Spiele mit sehr enttäuschenden Auftritten für die verwöhnten Fans des FC Bayern. Zahlreiche Spiele mit 3 Gegentoren, diese Unterlegenheit wie beim 1:1 in München gegen Ajax oder eben im Achtelfinale oder die Duelle gegen Düsseldorf, Gladbach (Hinrunde) und Leverkusen (Rückrunde) oder jetzt gegen Heidenheim.

      Diese (manchmal unerklärlichen) Ausreißer nach unten sind es, die die Skepsis nicht verstummen lassen. Die Leistungsfähigkeit der Mannschaft im Durchschnitt und in der Spitze ist aber im Saisonvelrauf stetig angestiegen und Kovac hat bis auf Liverpool immer geliefert wenn es darauf ankam.

      Erst im Rückblick schreibt jede Saison bzw. die Entwicklung der Mannschaft unter dem Trainer ihre eigene Geschichte. Klopps Dortmund ist in den ersten Jahren in Europa auch sang- und klanglos erst in der EL und später CL in der Gruppenphase ausgeschieden. Am Ende muss man der Entwicklung aber auch Zeit zum Wachsen geben.

      Dass niemand dieser Entwicklung Zeit geben will ist aber immerhin ein Phänomen welches nicht nur bei uns auftritt. Genauso wie hier einige zweifeln ob Kovac der richtige Trainer für uns ist zweifeln nach den zahlreichen Rückschlägen auch einige Anhänger von Dortmund, ob Favre der passende Trainer ist. Ich wette, dass selbst an Zidane gezweifelt werden wird wenn er seine Erfolge in der kommenden Saison bzw. Jahren nicht wiederholen kann. Zweifel an der Eignung für die Aufgabe scheint ein natürliches Verhalten zu sein. :-)

      1. Toller Kommentar! @Systemrelevant

  18. Bezeichnend, dass Dein erster Kommentar hier nach dem Spiel sich nicht auf das Spiel bezieht.

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    1. War auf tobi bezogen.

  19. willythegreat Seite 07.04.2019 - 08:54

    Ich finde es armselig, dass jetzt ein angeblich so schwacher und ja so verletzungsgebeutelter BVB auch kein Gradmesser mehr sein soll. Wer sich ein bisschen mit Favre und dem BVB auskennt, der weiß, wie dieser Trainer immer gegen Bayern spielen ließ (sowohl daheim, als auch auswärts). Selbst wenn ihm Alacacer und Pulisisc zur Verfügung gestanden hätten, wären diese beiden höchstens von der Bank gekommen. Da hätten sie gestern aber auch nichts mehr gerissen. Alcacer stand eigentlich auch schon in der Vorrunde in den Spielen gegen die namhaften Gegner eher selten in der Startelf, daher auch seine überragende Jokerstatistik. Normalerweise hat Götze in diesen Spielen immer begonnen und wurde dann ersetzt. Götze wäre aber gestern fit gewesen, saß aber trotzdem draußen, weil Favre eben nur auf Konter spielen wollte. Hätte Dahoud getroffen, wäre sein Matchplan zumindest für die Anfangsphase nicht so schlecht gewesen. Aufgrund der defensiven Ausrichtung, hätte Hakimi wohl auch nicht von Anfang an gespielt und somit fehlte dem BVB außer Guerreiro, der aber auch kein unersetzbarer Faktor ist, meiner Meinung nach kein Spieler, der für Favre für dieses Spiel eine Option für einen Startelfeinsatz gewesen wäre. Die Bank des BVB wäre stärker besetzt gewesen, aber ich bin mir sicher, dass Favre nicht schon nach 17 Minuten und dem 0:2 gewechselt hätte, sondern wohl noch bis zur Halbzeit gewartet hätte. Da war die Messe aber bereits gelesen.
    Ich rechne der Mannschaft eines hoch an: sie hat den BVB nicht mehr ins Spiel zurückkommen lassen und bewies auch mal Killerinstinkt. Beispiele dafür, dass wir den BVB in der ersten Halbzeit dominierten, das Spiel aber nicht gewinnen konnten, gab es zuletzt zwei Mal im DFB-Pokal. Da waren wir ähnlich überlegen, aber einmal gings ins Elfmeterschießen und einmal verloren wir sogar 2:3.

  20. Was soll man zu dem Spiel groß sagen?

    Die Nebenkriegsschauplätze waren gestern vor und nach dem Spiel sehr präsent.
    Was ich dann kommentiere, musst du schon mir überlassen.

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    1. Dies ist ein freies Land. Ich werde Dir sicher nichts vorschreiben. Kümmere Du Dich ruhig um die Nebenkriegsschauplätze (schon die Wortwahl verrät ja einiges).

  21. @Herrispezial, ich glaube, die meisten sind – so wie ich auch – noch ein wenig sprachlos.

    Ich war schon überrascht, dass Bayern loslegte wie die Feuerwehr. Nun gut, man musste das Spiel gewinnen. Aber das war gegen Liverpool ja eigentlich nicht anders.

    Als der BVB dann in den ersten 15 Minuten von HZ 2 nicht zurückgekommen ist und der Kantersieg somit feststand, war ich erst recht überrascht. Im Hinspiel hatte man nach einer grandiosen HZ 1 in der zweiten alles verbumfiedelt.

    Hummels defensiv fehlerlos. Die Offensive in jeder Szene brandgefährlich. Die Kovac’sche Idee, Tempo in die offensiven Abläufe zu bekommen ist dreimal schöner anzusehen als der “unansehnliche Guardiolafußball” ..

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Mein Kommentar war auch gar nicht an Dich gerichtet. Es ist nur interessant, dass einige hier zum Spiel und der (beeindruckenden) Art und Weise nichts zu sagen haben, sondern auch zuerst auf die angeblichen Nebenkriegschauplätze begeben. Sagt für mich eine Menge darüber aus, wie diese Leute ticken.

      1. Damit war wohl auch ich gemeint. Zum Spiel werde ich mich zu gegebener Zeit hier äußern, dafür brauch ich aber eben etwas Zeit und die hatte ich noch nicht. Das ich gestern kurz hier reinschaute um den bekannten Dummschwätzern schnell einen mitzugeben, sei mir verziehen. Kein hohes Niveau, aber manchmal muss es sein.

    2. könntest du bitte dein Gebashe gegen Guardiola Fußball insofern präzisieren dass du vielleicht sagst, den Guardiola Fußball den er damals bei Bayern gespielt hat.Den fand ich persönlich immer noch 10 mal schöner wie die meisten Spiele von Kovac, aber ich kann auch verstehen dass man daran kritikpunkte finden kann. Tatsächlich teilweise fehlende vertikalität und Tempo,hohes stehen der Mannschaft
      Was dann öfters zu eins gegen eins Duellen und dann teilweise auch in entscheidenden Spielen zum Torerfolg geführt hat. Wenn du sehen willst, wie Guardiolas Fußball sich weiterentwickelt hat, dann besorge dir bitte ein dazn-abo und schau dir die aktuellen City Spiele. das ist noch mal eine ganz andere Liga, als das was er damals bei Bayern gespielt hat und zwar nicht vom Personal her, ich finde die jetzige City Mannschaft auf keinen Fall besser wie die damalige Bayern Mannschaft. Aber er hat jetzt eben genau das,was man ihm damals vielleicht noch vorwerfen konnte, abgestellt. Die innenverteidiger stehen deutlich tiefer, tatsächlich haben sie gegen Liverpool auch mal gekontert, ja Guardiolas Mannschaft kontert jetzt auch und zwar aus der eigenen Hälfte. Guardiola hat ja immer schon grandiosen konterfußball spielen lassen, nämlich den im gegnerischen Drittel durch einen wahnsinns gegenpressing,der Vorteil von dieser Konterart ist ,dass der Weg zum gegnerischen Tor super kurz ist.insgesamt nutzt Guardiola jetzt auch vertikal das ganze spielfeld das in die Breite ziehen mit Seiten Verlagerungen hat er schon bei Bayern perfektioniert gehabt,jetzt nutzt er die ganze Breite und die ganze Länge des Feldes.Die Mannschaft hat eine fantastische raumaufteilung.Auf Dazn gibt es gerade zwei super tolle Analysen der Taktik von Guardiola und dem Stil von gündogan. Gündogan sagt da auch dass ,das gehen auf weite Bälle und das Umschalten sozusagen kontern, dann kurz vor dem gegnerischen Tor natürlich vielversprechender ist als mit langen ballstafetten den Gegner aus zu kombinieren. City hatte eine Krise bei der Verletzung von fernandinho, jetzt hat fernandinho wieder kurze Zeit gefehlt und sie haben trotzdem keine gegentore bekommen sie kassieren einfach gerade keine gegentore mehr, woran das liegt kann ich dir nicht genau sagen,wahrscheinlich funktioniert das gegenpressing wieder richtig.Ich bin mir sicher,dass du die Kritik auf den damaligen Stil von Guardiola bezogen hast, solltest auf den aktuellen bezogen sein, dann kurz zwei Zahlen dazu:Manchester City hat den höchsten expected goals Wert in derChampions League. und bezogen auf Ballgeschiebe:City ist die Mannschaft mit dem dem höchsten Raumgewinn durch Pässe im letzten Drittel und die Mannschaft mit den schnellsten Angriffen im Schnitt 13,5 Sekunden bis zum Abschluss. Alles Spitzenwerte in der CL Saison.Guardiola hat es geschafft das dominante ballbesitzspiel mit dem schnellen vertikalspiel auszusöhnen und zu verbinden

      1. Das sind zu viele Fakten
        Es ist merkwürdig
        Diese sogenannten Fans bashen Pep und glorifizieren Kovac …..

        Mal sehen was die jetzt zu den Aeusserungen von KHR zu Kovac bzw den Spielstil den wir spielen sollen, sagen werden.

      2. Du bist der jenige der basht – nämlich Kovac. Schon erschreckend wie eindimensional repitiv Deine Beiträge sind.

  22. Ich finde es sehr bezeichnend, dass es dir an Größe fehlt einzugestehen, dass die Kritik an Kovač teilweise überzogen und unsachlich war und du stattdessen von “angeblichen” Nebenkriegsschauplätzen redest. Als wenn es die nicht geben würde.

    Sagt ne Menge darüber aus, wie du tickst. ;)

  23. Wie die meisten bin ich ziemlich sprachlos. Nie hätte ich mit so einem Ergebnis gerechnet. Der Sieg fühlt sich so süß an, wie seit langer Zeit nicht mehr.

    Es gab einige sehr interessante Erkenntnisse:
    Die “Alten” richten es – Martinez als alleiniger 6er mit der Doppelacht Müller/Thiago (was waren das für sicke Dribbel-Moves von der #6?)
    Müller rackert und kämpft, setzt Impulse nach vorne und hinten. Er lebt den Fußball und lebt diesen Verein.
    Lewandowskis 2:0 – ein Tor des absoluten Willens und endlich auch mal ein extrem wichtiges Tor in einem extrem wichtigen Spiel
    Mats Hummels, der Konkurrenzkampf klasse findet und ihn auch nächste Saison annehmen möchte (statistisch ist er übrigens inzwischen unter den Top 5 IV in Europa).

    Ja Dortmund war ersatzgeschwächt und wie auf Valium aber das ist mir ziemlich schnuppe. Als sie das 1:0 vergaben war mir irgendwie klar, dass sie an dem Tag nicht das Spielglück haben werden, das sie über weite Strecken der Saison getragen hat. Gerade deswegen war so ein Reality Check auch mal bitter nötig.

    Mein einziges Fragezeichen ist eigentlich nur dieses: Lag diese Vorstellung an neuen Anpassungen des Trainers (ein Mittelfeld ohne Lücken). Oder hat die Mannschaft die Vorgaben des Trainers einfach mal umgesetzt.

  24. Marlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 09:54

    Es belustigt mich sehr, dass sich manche Kommentatoren darüber aufregen, dass es nach glanzvollen Siegen und starken Leistungen, so wie es gestern abermals der Fall war, darüber aufregen, dass viel weniger Kommentare geschrieben werden als bei Niederlagen oder glanzlosen Siegen.
    Is doch wurscht, oder ned?
    Solange die Mannschaft guten Fußball spielt – was unter Kovac meiner Meinung nach leider ned so oft der Fall war, wie ich es mir wünschte – kümmert mi die Anzahl der Kommentare ned wirklich.
    Ehrlich gsagt interessiert mich das prinzipiell ned.

  25. Was müsst Ihr Euch denn dauernd gegenseitig so furchtbar rechthaberisch beharken? Das nervt doch bloß noch. Die unterschiedlichen Positionen sind bekannt, das ist auch gut so. Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Jetzt freuen wir uns doch ganz einfach über diesen wahrhaft grandiosen Sieg, ohne Rumgeraune, ob vielleicht der Gegner schwach war oder gleich die ganze Liga. Wenn die Mannschaft in der Lage ist, so zu spielen, dann kann man nur noch jubeln.

  26. Was für ein geniales Spiel – und was für eine Top-Reaktion der Mannschaft!
    Javi Fußballgott, Müller. Lewa und Gnabry bockstark und sogar unsere IV waren diesmal 90(!) Minuten wach.

    Das heisst natürlich: Jobgarantie für Kovac bis in die nächste Saison. Hoffen wir, dass er weiter im Job wachsen kann und nicht mehr auf Angsthasenfussball setzt.

    Eine Frage muss man / ich aber schon stellen: Brauchen gerade unsere Routiniers inzwischen die ganz grossen Spiele, um so zu glänzen? Freiburg und Heidenheim pfui, BVB hui, das nimmt schon Wunder.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Sieh das Ganze im Kontext: Merkwürdigerweise bekommen uns die Länderspielpausen in den letzten Jahren nicht – da scheinen wir irgendwie aus dem Rhythmus zu kommen.

      Dann hatten wir vor der Pause mit drei Kantersiegen den BVB an der Spitze abgelöst – es war also etwas “erreicht” an dem man monatelang gearbeitet hatte. Da setzte dann wohl für einen Moment zuviel Zufriedenheit ein. Freiburg ist darüber hinaus zuhause immer ein unangenehmer Gegner – und ich bin mir sicher, dass da einige schon das gestrige Spiel im Hinterkopf hatten.

      Und wir haben weder in Freiburg noch gegen Heidenheim eine “pfui” Leistung abgeliefert. Die hatten wir zuletzt gegen Düsseldorf.

      Fussball ist heutzutage eine extreme Kopfsache – wenn Dir nur ein paar Prozent an der Einstellung fehlen und Du triffst auf einen 100 Prozent konzentrierten Gegner, dann wird es schwer. Gestern haben Dortmund ein paar Prozent gefehlt ;-)

  27. @ Systemrelevant: Genau diese Frage plagt mich auch.

    Aus welchen Gründen auch immer: Es scheint, als gäbe es in Teilen der Führung des Vereins eine Lex Kovac: Man will ihm offensichtlich auch trotz tw. unglaublicher Leistungsdellen eine längerfristige Chance geben (vielleicht bis Nagelsmann mit Leipzig durch ist?!?).

    Vielleicht gibt es größere und eloquentere Taktiker als ihn (wieder Nagelsmann) – wobei Kovac mE nicht unrecht hat mit seinen einfachen, hemdsärmeligen Aussagen zu Willen und Einsatzbereitschaft (der für manchen möglicherweise unpassende Kindervergleich: ich teile ihn), aber z.B. dem jovialen Schaumschläger und Pöhler aus Liverpool, der immer wieder gern genannt wird und beim Kaiser gute Karten zu haben scheint, nehme ich auch nicht alles ab und er überzeugt mich auch taktisch nicht uneingeschränkt.

    Ich denke, mit Kovac könnte was wachsen, weil man sich einfach mal Zeit lässt.

  28. Ich lag mit meiner Einschätzung richtig – Dortmund ist immer noch nicht ganz aus dem Formloch gekrabbelt, da haben die beiden Last Minute Siege in Berlin und gegen Wolfsburg und das Hochjubeln durch die Presse wohl doch etwas Sand in die Augen gestreut.
    Und unsere Formkurve zeigt in der Rückrunde stetig nach oben (das 1-1 in Freiburg und erst Recht nicht das 5-4 im Pokal sind da keine Gegenbeispiele, sondern im Zusammenhang durchaus erklärbar, ohne dass man den Trainer deswegen nieder machen muss).
    Die Tatsache, dass gestern ALLE eine so konzentrierte Leistung abgeliefert haben, belegt auch ganz klar, dass Kovac die Mannschaft weder verloren noch sie “klein” geredet hat.

    Ich denke, gestern stand (vielleicht mit Ausnahme eines fitten Robben anstelle von Gnabry) die Aufstellung auf dem Platz, mit der wir aktuell am Besten agieren können. Ein Riesenlob an Mannschaft und Trainer – die Kommentare der Journalisten und auch von Favre (Lehrstunde, aus dem Stadion geprügelt) haben dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt.

    Eigentlich sollte man meinen, dass alle hier diese Leistung vorbehaltlos würdigen könnten (hat Kovac nun den Taktiker Favre ausgecoacht? ;-) – aber nein: Erklärung kann ja nur sein, dass Kovac “Einlauf bekommen hat”. Muss manchmal echt schwer sein, einfach zugeben zu können, dass man sich vielleicht getäuscht hat.

    Die letzten sechs Spiele fordern noch mal volle Konzentration – auch wenn ich davon ausgehe, dass wir keine sechs Siege benötigen werden, weil Dortmund noch weitere Punkte liegen lässt. So bitter das Aus in der CL war – vielleicht ist es unser Glück, dass wir nicht wieder erst im HF ausgeschieden sind. Das wäre vier wichtige Spiele mehr gewesen, die den Fokus von der Liga weggenommen hätten – und den brauchen wir dringend bei nur einem Punkt Vorsprung und einem durchaus knackigen Restprogramm.

    Da wir uns jetzt aber 100% auf die jeweils nächsten Gegner konzentrieren können – und Kovac spätestens seit gestern weiß wie die Mannschaft am Besten miteinander harmoniert – sehe uns ich aktuell als Favoriten in der Meisterschaft und im Pokal. Und das Double wäre ein guter Einstand für Kovac, würde ihm mehr Standing verschaffen und eine gute Basis für sein zweites Jahr bei uns sein.

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    1. Das mit dem Einlauf ist völliger Mumpitz!
      Ich habe schon gestern abend geschrieben – wenn Kovac die Mannschaft so spielen läßt, werden er und die Mannschaft erfolgreich sein!
      Das was wir gestern gesehen haben, das war der FCB, der Hausherr in der Arena, der dem Gegner keine Luft zum Atmen lässt. Das klappt auch nicht immer, aber meistens.
      Der FCB war nie der Verein, der sich hinten rein stellt und auf Konter spielt.
      Der FCB ist seit Jahren der Chef im Ring und nicht die Mannschaft, die dem Chef ein Bein stellen will.
      Und nochmal – wenn Kovac das erkennt oder wie gestern erkannt hat, dann wird er Erfolg haben.

      Und auch, wenn du mir wieder Hass unterstellst, ein guter Trainer zeichnet sich dadurch aus, dass er Lehren zieht und Fehler nicht nur bei anderen sucht. Und wenn ein Kovac das tut, gibt es keine Einwände. Und gestern sah es so aus, als ob er – warum auch immer – Lehren gezogen hat.
      Den der Spielansatz und die Struktur auf dem Platz waren völlig anders als in den letzten Spielen.

      1. Das mit dem Einlauf verzapft hier 918 – sehe es genauso, dass das Mumpitz ist ;-)

        Ich weiß jetzt ob Kovac gestern Lehren gezogen hat – aber es freut mich zumindest, dass ihm und der Mannschaft dieser überzeugende Sieg gelungen ist. Und insbesondere bemerkenswert, weil ein Großteil der Mannschaft ja das Unterzahl Pokalspiel unter der Woche hatte und wir auch in der zweiten Halbzeit nix zugelassen hatten.

        Da hätte Dortmund allerdings auch mehr versuchen müssen – nicht um das Spiel noch zu drehen, aber um zumindest das Torverhältnis besser zu gestalten – das kann ja entscheidend werden, und nach dem gestrigen Ergbnis muss Dortmund jetzt definitiv zwei Punkte mehr aus den letzten sechs Spielen holen als Bayern.

      2. Genauso ist es.

        Zum Thema Warum?
        KHR hat sich bei SKY mmn ziemlich eindeutig geäußert.
        Was man Kovac im November geraten hat zu aendern.
        Und das ihm die Art und Weise des Auftretens gegen LFC überhaupt nicht gefallen bzw. nur so auftreten muss wie gestern.
        Dann kommen Siege und Titel automatisch.
        Keine Jobgarantie ueber Saisonende hinaus.
        Das sind ziemlich klare Aussagen zu Kovac.
        Mmn muss Kovac so spielen lassen was wir koennen und wollen.
        Das Umdrehen auf Konterfussball wird KHR nicht akzeptieren.

        KHR hat einige überraschend klare Aussagen und Ansagen gemacht in seiner eigenen indirekten Art nebenbei den einen oder anderen fuer das eine oder andere kritisiert.

      3. “KHR hat einige überraschend klare Aussagen und Ansagen gemacht in seiner eigenen indirekten Art nebenbei den einen oder anderen fuer das eine oder andere kritisiert.”

        Lol. Phänomenale “Aussage”.

  29. Tja, da ist man nach dem ganzen Getöse vorab doch ein wenig sprachlos.
    Obwohl, wenn man nur an die Ergebnisse in der AA in den letzten Jahren zurück denkt, Dortmund allmählich als legitimer Nachfolger des HSV betrachtet werden kann. Kleine Prise Ironie, aber es macht wohl schon etwas mit einer Mannschaft, wenn du in einem Stadion regelmäßig nur abgewatscht wirst.

    Was fiel auf:

    – Um eine interessante Diskussion aus den Kommentaren der letzten Tage aufzunehmen (das gibt es tatsächlich noch), das Thema Belastungssteuerung, Verletzungsprävention o.ä.
    Das dürfte eines der seltenen, sehr seltenen, Topspiele der letzten Jahre gewesen sein, bei dem unsere Kapelle tatsächlich in besserer Besetzung als der Gegner auflief. Und was man schon öfter, auch “noch” dieses Jahr, feststellen durfte, unsere erste Elf (bzw. erste Zwölf/Dreizehn) ist nach wie stark. Gar keine Frage.

    – Absolute Kopfballüberlegenheit und in Verbindung damit auch klasse Standards. Was sich statistisch schon vorher andeutete (Bayern gefährlichste Mannschaft der Liga per Kopf), war auch zu sehen.
    Die Dortmunder Offensivreihe war generell weit entfernt davon mal ein Kopfballduell zu gewinnen, aber etwas überraschend fanden sie auch defensiv wenig Mittel in der Hinsicht.

    – Müller. Wann hat Müller jemals taktisch so diszipliniert auf seiner Position gespielt? Eher selten, sehr viel seltener. Diesmal hat er konsequent die zentrale Position offensiv wie defensiv eingenommen, ohne unberechenbar (klar, das hat auch seine Vorteile) über den Platz zu driften. Was für mich mit entscheidend war für die absolute Dominanz im Zentrum. Seine Stärke im Pressing wurde hier ja schon des Öfteren angesprochen. Dies in Verbindung wiederum mit dem unterschätztesten Pressingspieler des Planeten (Lewandowski heißt der Mann), ergab schon ein veritables Abwrackkommando für den Dortmunder Aufbau.
    Bürki musste 22-mal zum langen Hafer greifen, Neuer einmal.

    – Taktische Disziplin. Vor allem natürlich in defensiver Hinsicht. Müller schon erwähnt. Ein Martinez ist da eh berechenbar zuverlässig, im Gegensatz z.B. zu einem Goretzka (auch so ein Drifter). Kimmich dosiert seine Vorstöße, die Stürmer laufen mit zurück. Schöne Szene, als Coman da mal Reus abgrätschte.

    Fazit: Eine Woche, die ich mit einem Grinsen im Gesicht verbringen werde!

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    1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 11:26

      Ad Müller: Gab unter Heynckes und Guardiola genügend Spiele, in denen er taktisch sehr diszipliniert agierte und dabei dennoch nach wie vor er selbst war.

      Ad “am meisten unterschätzer Pressingspieler des Planeten”: Ich weiß nicht, woher du diesen Terminus hast, aber kaum jemand, der sich mit Fußball auseinandersetzt, unterschätz Lewandowskis Pressingfähigkeiten, die gut, aber nicht über drüber san. Gibt Offensivleute, die besser pressen als er (bspw. Suarez, Cavani, Mandzukic).

    2. Da ist einiges sehr wahres dabei, was Du schreibst, Jo:

      1. Belastungssteuerung: Ich habe vor der Saison gesagt, dass ich Kovac auch daran messen werde, wie sich die Verletzungen entwickeln. Kein Ruhmesblatt bei seinen diversen Vorgängern (mit Ausnahme von Heynckes, der auch insoweit seine beiden Nachfolger / Vorgänger in den Sack steckte).

      2. Kopfbälle (und Standards): Oh ja. Wenn nix geht hilft vielleicht ein Standard. Ich erinnere mich mit Grausen an das “Finale dahoam”, als Bayern sämtliche Ecken (20? noch mehr?) kurz ausführte .. Ertrag = 0. Gab es jemals zuvor oder danach ein CL-Finale, bei dem Feldüberlegenheit derart sinnlos verpufft ist?

      3. Müller (und Hummels): Echte Champions lassen sich nicht unterkriegen. Beide sind wohl zu recht von Löw nicht wieder nominiert worden. Allerdings – sie zeigen genau die Reaktion, die auch Olli Kahn 2006 vorgelebt hatte. Den Kampf annehmen. Die eigenen Fehler erkennen. Lösungen dafür suchen. Darum werden wir beide auch nächstes Jahr in der AA sehen, während der nicht nur gestern von niemand vermisste Boateng seine Parties im mondänen Shanghai feiern wird. Da wird dann nicht mal Sandro Wagner vorbeischauen ..
      _______________________________________

      Für mich ist sonnenklar, warum ein Kovac ständig kritisiert wird (und das schon, bevor er den ersten Tag hier war). Er verkörpert “Sekundärtugenden”. Defensive, Zweikämpfe, Geschwindigkeit (vulgo: Rennen, also “Leichtathletik”), Standards .. vielen ist das suspekt. Gerade der Generation, für die das CL-Finale 2001 so weit in der Vergangenheit liegt wie für mich die Zeit der Schwarzweißfernseher ..

      p.s. Ist eigentlich “Belastungssteuerung” auch eine “Sekundärtugend”?

      1. Man kann sich ja über die Form des BVB gestern streiten, aber eines war doch gestern unübersehbar:

        Das war nicht der defensiv stabile FCB, der seinen Gegner auskontert.
        Das war der Hausherr in der Arena, der dem Gegner keine Luft zum Atmen lässt, hoch presst und Druck ohne Ende macht – und dabei trotzdem stabil steht.
        Und genau dieses Spiel ist es, was der FCB beherrscht – auch wenn es nicht immer geklappt hat, aber doch meistens.
        Nicht umsonst hatte der FCB auch in der Vergangenheit mit diesem Spiel immer die wenigsten Gegentore. Zweikämpfe hat man schon immer angenommen – wäre ja schlimm, wenn nicht.
        1:1 und die Geschwindigkeit war ja gerade bei RibRob zu ihrer Hochzeit eines ihrer Markenzeichen.
        Und ich habe es schon gestern abend geschrieben – wenn Kovac die Mannschaft so spielen läßt, wird er erfolgreich sein.
        Das System der Kontermannschaft soll er denen überlassen, die Dominanz nicht können.
        Der FCB kann Dominanz und das war und ist sein Spiel. Eindrucksvoller als gestern konnte man das kaum beweisen.
        Gestern hatte man nach langer Zeit wieder von Beginn an das Gefühl in der Arena – ob die jetzt eine Konter schaffen oder nicht, die haben sowieso keine Chance!

      2. Bin wieder mal voll bei Dir, Wipf!

        Ich kann mich noch an Pep Zeiten erinnern wo wir unfähig waren aus einer Ecke ein Tor zu machen – so richtig verstanden hab ich nie, warum wir da so schlecht agierten.

        Ich kann ja verstehen, dass hier Einige nur dann zufrieden sind, wenn wir jedes Jahr spielerisch in der Lage wären, den CL Titel zu gewinnen. Und die durch den teilweise Rausch unserer Spiele unter Pep sich jetzt schwer tun, darauf zu verzichten.

        Aber: wir waren weder in den 80gern noch in 90ger und auch nicht in den “0er” Jahren in der Lage, die europäische Spitze regelmäßig zu dominieren. Und die hatten als “Vorlage” die 70ger Mannschaft, die dreimal am Stück den Landesmeister Cup gewann und wohl das einzige Bayern Team ist, dass an das 10er Team heranreicht.

        Und trotzdem wäre niemand auf die Idee gekommen, so gegen einen Hitzfeld, Magath, Heynckes, van Gaal etc. in dessen ersten Trainerjahr zu wettern und diese permanent mit den Leistungen des 70ger Teams unter Lattek und Cramer zu vergleichen.

        Kritik am Trainer ist absolut ok, und Kovac hat diese Saison sicherlich auch Fehler gemacht. Aber dann doch bitte nicht so schwarz-weiß wie das Einige hier getan haben.

      3. Stiftl, wenn du dir einmal die Aussagen eines Rummenigge -werden bestimmt bald auch als Text veröffentlicht – in der eben gelaufenen Talkrunde ansiehst, dann hat er sich da eigentlich mehr als deutlich geäußert.
        Und er hat eigentlich das, was ein Hummels gestern zum Spiel gesagt hat,und das was hier ja auch oft genug als Spielstil kritisiert wurde, ebenso kritisiert.
        Letztlich hat er genau das, was gestern gezeigt wurde, als Spilstiel gefordert.
        Und er hat auch relativ deutlich gesagt, dass das Spiel gestern alleine für die Vereinsführung kein Gradmesser ist.
        Wenn also der Spielstiel von gestern das ist, was in Zukunft praktiziert wird, dann ist es gut.
        Wenn nicht dann wird es eng.
        So eine eindeutige Aussage hatte ich eigentlich nicht erwartet.

      4. –“Wenn also der Spielstiel von gestern das ist, was in Zukunft praktiziert wird, dann ist es gut.
        Wenn nicht dann wird es eng.
        So eine eindeutige Aussage hatte ich eigentlich nicht erwartet.”

        Rummenigge hat in der Sendung gesagt, dass Kovačs Verbleib vom praktizierten Spielstil abhängig ist?
        Hab die Sendung nur mit einem Auge verfolgt, aber an eine derartige Aussage kann ich mich nicht erinnern und finde sie auch nicht im Live Ticker.
        Da bin ich ja gespannt.

      5. Rummenigge:
        „Ich war nachdem Liverpool-Spiel frustriert. Wir spielen vor 70.000 Menschen ohne Mut. Mit offenem Visier angreifen, dann wäre es besser gelaufen. Das ist unser Spielstil. Unser Spielstil ist dominant, auf Ballbesitz aus.“

        „Wir hatten zwei Monate, die nicht gut gelaufen sind. Wir müssen jetzt die letzten sechs Spiele in dem Stile von gestern rangehen. Wenn wir offensiv spielen und pressen, dann ist die individuelle Qualität so hoch, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen.“

      6. Ziemlich deutliche Worte von Rummenigge zur Spielausrichtung, mit denen er klar Stellung bezieht. Bin zuversichtlich, dass das auch als Vorgabe für die nächsten Spiele und ggf. die Ausrichtung der kommenden Saison gilt.

        Eine klare Formulierung, ‘wenn Kovac nicht liefert, dann fliegt er’, gab es m.M. nicht. Das wäre ja auch ziemlich unprofessionell von ihm und so kaum zu erwarten. Nur halt, dass es “keine Job-Garantie” gibt. Im Subtext schwang in meinem Verständnis mit, dass es eben nicht sicher ist und schon von den weiteren Spielen abhängen könnte. Ich habe es aber auch so verstanden, dass man nicht fix plant, ohne ihn in die nächste Saison zu gehen. Ich tippe, wenn es nicht richtig schlecht läuft oder man gar das Double holt, wird er bleiben.

      7. Rummenigge:
        „Ich war nachdem Liverpool-Spiel frustriert. Wir spielen vor 70.000 Menschen ohne Mut. Mit offenem Visier angreifen, dann wäre es besser gelaufen. Das ist unser Spielstil. Unser Spielstil ist dominant, auf Ballbesitz aus.“

        „Wir hatten zwei Monate, die nicht gut gelaufen sind. Wir müssen jetzt die letzten sechs Spiele in dem Stile von gestern rangehen. Wenn wir offensiv spielen und pressen, dann ist die individuelle Qualität so hoch, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen.“

        Aus den Aussagen abzuleiten, dass es für Kovač eng werden könnte, ist ja mal eine interessante Interpretation.

      8. Tobi13, ich habe nicht zitiert, sonst hätte ich es gekennzeichnet.
        Frank hat ja die passenden Zitate aufgeführt.
        Und „Wir hatten zwei Monate, die nicht gut gelaufen sind. Wir müssen jetzt die letzten sechs Spiele in dem Stile von gestern rangehen. Wenn wir offensiv spielen und pressen, dann ist die individuelle Qualität so hoch, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen.“ ist eigentlich für einen Vorstandsvorsitzenden eine recht klare Ansage.

        Und auf die Frage nach Kovac’s Verbleib : “Nein, es gibt keine Jobgarantie bei Bayern München, für niemand. Jeder muss liefern, jeder muss mit diesem Druck umgehen können. Wer mit dem Druck nicht umgehen kann, ist bei uns im falschen Klub.”

        Und nun kann man noch sinnieren, was mit “liefern” gemeint war.

        Und deshalb habe ich geschrieben spielt er weiter den Spielstil von gestern, ist es gut.
        Wenn nicht wird es eng.

      9. @Anton:
        Aufgrund deines Satzes “So eine eindeutige Aussage habe ich nicht erwartet” war mir nicht klar, dass es sich nur um deine Interpretation handelt.

      10. KHR: “Unser Spielstil ist dominant, auf Ballbesitz aus.“ “Wenn wir offensiv spielen und pressen, dann ist die individuelle Qualität so hoch, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen.“

        Es ist auf jeden Fall eine klare Aussage zum gewünschten Spielsystem!!
        Ob dem Kovac, der bislang ja eher verbal denn handelnd durch Bekenntnisse zum Dominanzsystem und Ballbesitzfussball aufgefallen ist, damit droht, zum Saisonende tatsächlich seinen Posten zu verlieren, ist spekulativ! Zwischen den Zeilen schwingt sicherlich mit, dass sich auch unser Cheftrainer angesprochen fühlen darf!

        Egal, ob unter Kovac oder einem anderen Trainer: Entscheidend ist für mich die Ausrichtung der Spielidee auf Dominanz und Kontrolle! Denn meiner Ansicht nach sollten wir beim FCB den CL-Titel unter Jupp und die 3 Jahre europäische Dominanz unter Pep als Vorbild und Blaupause für künftige Erfolge hernehmen, anstatt diese Zeit als quasi “Betriebsunfall” geringzuschätzen. Wir haben es schlichtweg nicht nötig, in eine “Underdog”-Rolle zu gehen, nur weil Scheichclubs und spanische Teams übergroß erscheinen. Das sind sie nicht, und wir müssen uns nicht klein machen!
        Erst recht nicht, wenn die Spielidee wieder passt! Und da scheint ja nun endlich etwas in Bewegung gekommen zu sein!

      11. Ich schätze die Jahre 2013 – 2018 in keinster Weise gering und schon gar nicht als Betriebsunfall ein. Ganz im Gegenteil! Jahrzehntelang habe ich damit gehadert, die 70ger Mannschaft nicht live erlebt zu haben (bin 67er Jahrgang).

        Die Mannschaft der letzten Jahre hat mich verwöhnt und ich bin froh, dass ich diese Ära erleben durfte. Aber genau weil diese letzten Jahre so außergewöhnlich waren, ist mir auch vollkommen klar, dass das nie der Normalfall sein wird. Wir haben über 40 Jahre gebraucht bis wir wieder eine so über Jahre die Bundesliga dominierende und auf europäischer Ebene absolut konkurrenzfähige Mannschaft hatten.

        Ich halte es einfach für vermessen zu erwarten, dass wir nahtlos daran anknüpfen können. Das hat nix mit Underdog sein oder klein reden zu tun – ich sehe das einfach realistisch.

        Mal nebenbei: wenn das denn alles SO einfach zu realisieren ist, wie sich hier die heftigen Kovac Kritiker das vorstellen – warum gibt es dann nur EINEN Trainer in der Klasse eines Pep Guardiola? Müssten die dann nicht im Dutzend herum laufen und auf dem Markt sein?

      12. @Stifl: “Ich halte es einfach für vermessen zu erwarten, dass wir nahtlos daran anknüpfen können.”

        Das klingt für mich dann doch besonnener! Kann ich so auch unterschreiben, denn genauso, wie zu keiner Zeit davon auszugehen ist, dass wir jedes Jahr ins CL-Finale kommen oder gar den Pott gewinnen, so bedeutet jede Saison auf’s Neue harte Arbeit unter sich stetig ändernden Rahmenbedingungen. Was eben auch bedeutet, dass sich an die Erfolge einer Vorsaison eben nicht so einfach nahtlos anknüpfen lässt.
        Aber – einmal an der europäischen Spitze gewesen – muss es das Bestreben sein, dort wieder hin zu gelangen! Dazu bedarf es der passenden Spielidee, des passenden Trainers und passender Spieler. Sowie einer Entwicklung, die auf dem bereits Erreichten aufbaut, um die noch fehlende Distanz nach ganz oben weiter zu verringern.

  30. severalseasons Seite 07.04.2019 - 12:32

    Zitat Hummels (laut SZ): “Wir sind am besten, wenn wir aktiv mit und gegen den Ball sind, das haben wir heute gezeigt. So wollen alle, die es mit uns halten, die Bayern sehen.”

    Genau so sieht es aus, Mats.

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    1. AntwortsymbolRoland Wohlfarth Seite 07.04.2019 - 14:14

      Das kann man auch als Seitenhieb auf das Liverpool Spiel sehen, das Kovac mit seiner eher reaktiven Ausrichtung der Mannschaft zumindest in Teilen vercoacht hat, da das Team generell zu passiv und wenig angriffslustig/offensiv eingestellt war.
      Interessant ist, wenn man die Medienberichte am Morgen danach verfolgt, dass SPIEGEL, FAZ etc nun Favre das Gleiche unterstellen, da er nach dem Ausfall von Alcacer nicht die erwartete offensive Variante mit Götze in der Spitze gewählt hatte, sondern die defensivere mit Dahoud.
      Was wohl gegen Pool möglich gewesen wäre, wenn das Team in dem Spiel genauso aufgetreten wäre?

      1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 14:56

        Ich halte wenig von diesem Gedankenspiel, da Klopp und die Gegenstöße seiner Mannschaften gefürchtet werden. Selbst Guardiola lässt meistens gegen die Klopp-Teams passiver spielen und mehr lange Bälle einstreuen als üblich, von daher denke ich, dass Kovacs Ansatz durchaus legitim war. Ein höheres und aggressiveres Pressing hätte meiner Meinung nach mehr geschadet, als die gewählte Marschroute, zumal Kovavs Bayern bei weitem nicht jene Stringenz und Ordnung im Pressingverhalten aufweisen wie bspw. die Mannschaft unter Heynckes oder Guardiola.

      2. Antwortsymbolseveralseasons Seite 07.04.2019 - 15:48

        Ich sehe es auf jeden Fall als Beitrag zu der schwelenden Diskussion um die gegenwärtige und zukünftige Ausrichtung der Spielanlage, da darf sich m.E. auch der Trainer angesprochen fühlen.

      3. Antwortsymbolseveralseasons Seite 07.04.2019 - 15:57

        @Marlene Dietrich: Der Verlauf des Achtelfinales gegen Liverpool ärgert mich wirklich immer noch, zumal ich mir beim Thema “Klopp” sehr viel Mühe geben muss, meine guten Manieren nicht zu vergessen. ;-)
        Allerspätestens in der zweiten Halbzeit hätten die Bayern alle Zurückhaltung aufgeben müssen, sie haben ja auch so drei Gegentore kassiert. Aber dabei spielt auch das mediale Auftreten von Klopp eine Rolle, die psychologische Kriegsführung und Großsprecherei, möglichst furchteinflößend zu wirken. Ich hoffe, die Liverpooler bekommen noch ihre Grenzen aufgezeigt, haben jetzt aber mit Porto natürlich zumindest nach Papierform gute Chancen aufs Halbfinale…

      4. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 16:05

        @several: Natürlich, spätestens in der zweiten Hälfte hätte er das Team aggressiver einstellen müssen.
        Ob bei Klopp das drumherum so ausschlaggebend is, wie du es darstellst, wage ich zu bezweifeln.

    2. Identisch mit dem was KHR im TV gesagt hat.

  31. Warum?
    Ja warum wohl macht KHR im TV solche klaren Aussagen/Ansagen ueber Kovac.
    Es ist mmn ziemlich eindeutig das Kovac nach dem LFC Spiel wieder eine Ansage bekommen hat.
    Wir spielen dominant offensiv und sind keine Kontermannschaft.
    Wir sind kein underdog sondern wollen immer dominieren.
    Und natürlich muss sich ein Club vorbehalten ob man mit einem Trainer weitermacht der zweimal sehr gravierende Fehler begeht und ihn quasi zwingen muss zu korrigieren.

    Rummenigge über das Champions-League-Aus gegen Liverpool: “Erstmal muss ich klar und deutlich sagen: Ich bin enttäuscht. Wir hatten uns mit unglaublichem Aufwand das 0:0 in Liverpool erarbeitet. Dann haben uns der Mut und das Herz zuhause vor 70.000 Fans gefehlt. Wenn wir uns die letzten Jahre anschauen, dann war Bayerns Spielstil immer dominant.”

    Rummenigge über Kovacs Zukunft über den Sommer hinaus: “Nein, es gibt keine Jobgarantie bei Bayern München, für niemand. Jeder muss liefern, jeder muss mit diesem Druck umgehen können. Wer mit dem Druck nicht umgehen kann, ist bei uns im falschen Klub.”

    Rummenigge über die Aufstellungs-Rotation der Bayern in der Hinrunde: “Ich bin ein erbitterter Gegner der Rotation. Ich bin ein totaler Freund davon, die elf besten Spieler aufzustellen. Sonst geht das Leistungsprinzip verloren. Da sind schon ein paar Dinge in die falsche Richtung gelaufen. Das haben wir auch im November klar und deutlich angesprochen und das ist auch korrigiert worden.”

    Rummenigge über Gespräche mit Kovac über dessen Rotationsprinzip:”Der Tiefpunkt war sicherlich das 3:3 gegen Düsseldorf. Da war uns allen klar, wir müssen jetzt interne Gespräche führen, um wieder auf die Beine zu kommen. Dann haben wir Gespräche geführt, und die haben dann sicherlich einen Beitrag geleistet, dass wir wieder in die Spur gekommen sind.”

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    1. Schön, dass du den Triumph von unserem Coach so schnell verarbeitet hast. Ich hatte mit dir erst wieder am nächsten Sonntag gerechnet. Frühestens :-)

    2. War ja klar – Du stürzt Dich auf jede Aussage, die Deine Ablehnung gegen Kovac unterstützt.

      “Ich bin enttäuscht. Wir hatten uns mit unglaublichem Aufwand das 0:0 in Liverpool erarbeitet. Dann haben uns der Mut und das Herz zuhause vor 70.000 Fans gefehlt. Wenn wir uns die letzten Jahre anschauen, dann war Bayerns Spielstil immer dominant.”

      Schon mal auf die Idee gekommen, dass sich diese Kritik auch gegen die Mannschaft richten könnte? Ich meine, wenn man das so weiter treibt, dann müsste Kalle ja auch über das 0-0 in Pool enttäuscht gewesen sein? Da haben wir ja auch nicht dominant gespielt?

      ““Ich bin ein erbitterter Gegner der Rotation. Ich bin ein totaler Freund davon, die elf besten Spieler aufzustellen. Sonst geht das Leistungsprinzip verloren.”

      Aja. Das eine hat übrigens nix mit dem Anderen zu tun, da schiesst sich Kalle ein gewaltiges Eigentor: weil wenn ich gleichwertige Spieler habe, aber nur 11 spielen lassen kann, dann würde es gerade dem Leistungsprinzip entsprechen, zu rotieren. Im Übrigen hat Kovac da nur das fortgesetzt, was seine Vorgänger bereits getan hatten.

      Richtig ist allerdings dass ich nur dann rotieren kann wenn auch mit Rotation die Mannschaft funktioniert. Klappt das aus irgendwelchen Gründen nicht, sollte man erstmal auf einen festen Kern setzen.

      ”Der Tiefpunkt war sicherlich das 3:3 gegen Düsseldorf. Da war uns allen klar, wir müssen jetzt interne Gespräche führen, um wieder auf die Beine zu kommen. Dann haben wir Gespräche geführt, und die haben dann sicherlich einen Beitrag geleistet, dass wir wieder in die Spur gekommen sind.”

      Daraus liest Du – wenn ich Deinen Beiträgen folge – das: Kovac hat eine Ansage von Vorstand bekommen, das Rotieren einzustellen weil er sonst fliegt.

      Ich lese das wesentlich differenzierter – schon allein aus dem Grund weil Kovac schon längst entlassen worden wäre, wenn es nötig gewesen wäre dass ihm der Vorstand sagt was er zu tun hat: Es gab Gespräche mit dem Trainer. Als mögliche Ursache für die Krise wurde die Rotation ausgemacht. Kovac hat vielleicht auch Rückendeckung bekommen, dass er sie aussetzen bzw. reduzieren kann (in der Form dass ihm versichert wurde dass die Führung nicht auf sich bei ihnen “ausweinende Spieler” reagieren wird).

      Mit der Möglichkeit dass man GEMEINSAM zu einem Entschluss gekommen ist, willst Du Dich gar nicht befassen.

      1. Rummenigge kritisiert: „„Was im Oktober und November passiert ist, war selbstkreiert. Wir haben uns selbst das Bein gestellt, weil der Trainer in unglaublich großem Stil rotiert hat. Das hat zu Unruhe in der Mannschaft geführt. Ich bin ein erbitterter Gegner der Rotation. Ich bin ein Fan davon, dass die elf besten Spieler in der Startelf sind. Da sind ein paar Dinge in die falsche Richtung gelaufen. Das haben wir deutlich angesprochen und das ist dann korrigiert worden.“

  32. Um doch noch einmal etwas Wasser in den Wein zu kippen: Warum kann man nach so einem grandiosen Spiel nicht einfach mal das Maul halten? Was soll das Gerede à la “Wir wussten, dass Zagadou ab und zu mal einen Bock drin hat.” Kann man sich das nicht verkneifen? Es ist so stillos! Unter Heynckes und Guardiola – selbst unter Ancelotti – wäre so etwas undenkbar gewesen. Was die Kommunikation betrifft: Niko Kovac passt nicht zu uns!

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    1. Sehe ich genauso.
      Und dann seine weinerliche unsouveraene Auesserungen zu den Medien.

      Nach diesem grandiosen Spiel haette er locker alles weglaecheln koennen…

    2. Häh? Was ist daran stillos? Er hat eine Schwäche beim Gegner ausgemacht, sie sich zunutze gemacht und kommuniziert das?

      Immer wieder erschreckend, mit welchen Absolutismen hier argumentiert wird…

      1. Den Pep haben sie abgefeiert als er einst den Subotic als Schwachpunkt in der BVB Abwehr ausgemacht hatte :-)
        Es ist nicht zum Aushalten. Bayern schießt den BvB mit einer grandiosen Leistung aus dem Stadion und es dauert keinen Tag und die üblichen 918 Verdächtigen kommen wieder aus ihren Löchern und sondern ihren Giftmüll Richtung Trainer ab. Man kann sich nur noch schämen.

    3. “Was die Kommunikation betrifft: Niko Kovac passt nicht zu uns!”

      Klar, weil mit Uli, Kalle und Brazzo sonst nur Granden der Kommunikationstechnik bei uns am Start sind. (Und trotzdem oder genau deshalb liebe ich sie.)

      Also langsam macht Ihr Vögel euch echt lächerlich. Das nimmt schon die grotesken Züge der Seite, deren Name nicht genannt werden darf an. Dort erhofft man sich ernsthaft einen Abgang von Thomas Müller.

      Sauft mal weniger.

  33. Es ist bezeichnend – wir fegen Dortmund mit 5-0 aus dem Stadion, erteilen dem Gegner eine Lehrstunde und keine 24 Stunden später haben die selben wieder nix Besseres zu tun als hier absolutistisch festzulegen und klar zu stellen, dass der Trainer weg muss..

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    1. Ich will gar nicht erst wissen, was hier bei einer Niederlage los gewesen wäre…

    2. Überrascht?

      So ein souveräner Sieg kann halt eine böse Enttäuschung sein.

      1. Wieso eigentlich Enttäuschung?
        Was habe ich schon gestern abend geschrieben?
        Das war der FCB, der Hausherr im eigenen Stadion!
        Und wenn Kovac so spielen lässt, werden ER und die Mannschaft Erfolg haben!
        Und das war mein FCB, den ich sehen möchte. Dominant und dem Gegner keine Zeit zum Luftholen lassen!
        Und ich habe auch geschrieben, dass das auch nicht immer funktioniert hat und funktionieren wird.

        Gestern hatte man nach den ersten Chancen und dem dann nicht erfolgreichen Konter des BVB mal wieder das Gefühl – “Na und, dann machen sie halt mal einen Konter, aber die haben heute keine Chance.”
        Und diese Gefühl habe ich im Stadion in dieser Saison selbst gegen offensichtlich unterlegene Gegner oft nicht gehabt.
        Wir haben auch schon Spiele in der Arena oder auch im Olympiastadion gehabt, die dank “grandioser” Chancenverwertung 1:0 ausgingen, in denen aber der Gegner in 90 Min nicht eine Torchance hatte, weil die Mannschaft den Gegner das Mitspielen “nicht erlaubt hat”.

        Und ein souveräner Sieg gerade gegen den BVB kann nie eine Enttäuschung sein.
        Im Gegenteil! Es ist immer wieder schon, statt dem dummen Geschwätz eines Kehl oder Zorc sich deren belämmerte Mienen zu gönnen.
        Und wenn du tatsächlich glaubst, dass ein Sieg gegen den BVB eine Enttäuschung sein kann, dann scheinst du von den FCB-Mitgliedern keine Ahnung zu haben

        Und zum Zeitpunkt meines ersten Kommentars um 21.30 waren die Aussagen eines Rummenigge im DoPa noch mehr als 12 Stunden entfernt.

      2. @Anton:
        “Und ein souveräner Sieg gerade gegen den BVB kann nie eine Enttäuschung sein.
        Im Gegenteil! Es ist immer wieder schon, statt dem dummen Geschwätz eines Kehl oder Zorc sich deren belämmerte Mienen zu gönnen.
        Und wenn du tatsächlich glaubst, dass ein Sieg gegen den BVB eine Enttäuschung sein kann, dann scheinst du von den FCB-Mitgliedern keine Ahnung zu haben.”

        Ich denke doch.
        Hier konnte man ja auch lesen, dass es hoffentlich eine Niederlage gibt, damit man Kovac bald los ist.
        Für die Leute, die den Trainer lieber heute als morgen loswerden würden, war gestern ein schwarzer Tag.

      3. Ich rede von FCB-Mitgliedern! Wer hier so alles schreibt, weiß ich nicht.
        Aber ich weiß, wer mit mir seit Jahren zusammen im Stadion sitzt, was da geredet und gedacht wird und wer wie tickt.
        Wir haben auch schon ganz andere Phasen erlebt. Und wir sind immer noch da und immer noch im Verein.
        Und das waren wir schon zu Zeiten, als ein Uli Hoeneß noch als Spieler bei Ulm 46 spielte.
        Also erzähl du mir nichts von meinem Verein!

      4. @Anton:
        Du machst dich etwas lächerlich.
        Erst rechtfertigst du dich, obwohl du namentlich nicht mal genannt wurdest (Getroffene Hunde bellen) und jetzt bist du so anmaßend und willst Zeugnis darüber ablegen, was FCB-Mitglieder so denken.
        Denke, dass sind zu Viele, als das du das wirklich könntest. ;)

        Und diesen infantilen “Erzähl mir nichts von meinem Verein”-Mist kannst du dir bei mir sparen.

      5. Dann hör doch auf, alle die nicht die gleiche Meinung wie du vertreten hier abzuqualifizieren.
        Jeder hat das Recht auf seine Meinung! Wenn du eine andere hast, ist das dein gutes Recht.
        Und ich spreche nicht nur für mich. Sieh dir mal das Forum auf der FCB-HP an, wo FCB-Mitgoeder, die seit Jahren und Jahrzehnten Mitglied sind sich äußern – und zwar auch kontrovers.
        Da werden auch ein Hoeneß, ein Rummenigge, ein Kovac , Spieler kritisiert.
        Aber jeder darf seine eigene Meinung haben.

        Hier glauben aber einige, dass sie die Wahrheit für sich gepachtet haben. Und wer etwas eben anders sieht ist – von schwachsinnig über Bildzeitungsniveau, Facebookniveau, lästig, hasserfüllt, starrsinnig, infantil usw. so ziemlich alles, was gerade so einfällt.
        Wie schrieb einer so schön – nach über fünfzig Jahren solltest du das Internet den Jungen überlassen, such dir ein anderes Hobby.
        Toll! Warum muß man anderen grundsätzlich die Bösartigkeit unterstellen,wenn sie anderer Meinung sind, als man selbst.
        Wenn du glaubst, dass ein Müller der beste Spieler des FCB ist, dann ist das deine Meinung.
        Viele sehen es vielleicht anders.
        Wenn du denkst dass Kovac der richtige Trainer ist – gut, andere sehen es eben anders.
        Wenn du denkst, dass man Lewandowski oder wen auch immer, verkaufen soll, gut, aber viele sehen es eben anders .
        Letztlich entscheidet sowieso die Vereinsführung. Wenn Kovac die nächsten 5 Jahre Trainer bleibt, dann ist das so. Wenn er im Sommer entlassen wird, dann ist da so.
        Aber nicht, weil du oder ich oder Stiftl oder 918 oder wer auch immer recht hat, sondern weil die Vereinsführung das so entscheidet.
        Und das ist schon immer so gewesen – und trotzdem diskutieren wir seit Jahren und Jahrzehnten,ob wir es richtig oder falsch finden.
        Und das wird auch so bleiben.

      6. -“Dann hör doch auf, alle die nicht die gleiche Meinung wie du vertreten hier abzuqualifizieren.
        Jeder hat das Recht auf seine Meinung! Wenn du eine andere hast, ist das dein gutes Recht.”

        Richtig.
        Und das Recht meine Meinung zu sagen, nehme ich mir raus.
        Was hier teilweise abgeht, ist unter aller Kanone und auch das muss ansprechen und kritisieren dürfen.

    3. Es ist bezeichnend.
      Ein grandioser überzeugender Sieg und ihr habt nix besseres zu tun als Kovac Kritiker anzugehen.
      Kindisch Krampfhaft Sinnlos.

      1. @918:
        Kindisch. Krampfhaft. Sinnlos.

        Ist witzigerweise genau was ich gedacht habe, als ich deinen “Der hat bestimmt ne Ansage bekommen”- Kommentar gelesen habe.

      2. Das sagt der Richtige. Der, der nach einem grandiosen überzeugenden Sieg die Welt mit sinnfreien Trainer-Beschimpfungen zupflastert. Mann, Mann …

      3. Hey Leute, wir haben 5-0 gegen Dortmund gewonnen und sind wieder Tabellenführer. Alles ist gut. Freut euch und lasst euch nicht von so armseligen und bemitleidenswerten Gestalten wie 918 die Freude am Sieg und der Situation nehmen.
        Wenn es was zu heulen gibt, dann können wir zusammen heulen. Momentan gibt es Grund zum freuen, also freuen wir uns. Wenn er immer weiter heulen will, dann lasst ihn doch. Wie hieß es hier vor kurzem: Mia san mimimi. Passt auf ihn und etliche andere wie die Faust aufs Auge.

  34. Traurig da schießt man Dortmund 5:0 nach Hause und trotzdem drehen sich noch 75 % der Kommentare über Kovac bzw. der Gegner wäre wegen der Verletzten kein Maßstab. Gegen Liverpool habt ihr das auch nicht gesagt als bei uns Kimmich und Müller fehlten (der gestern mal wieder gezeigt hat wie wichtig er ist) und Coman angeschlagen war. Mir tun wirklich die Leute leid, die sich nach so einem Spiel nicht einfach einmal freuen können.
    Dass es nach den Spielen gegen Freiburg 317 (!) und Heidenheim 182 Kommentare waren und es hier momentan 121 sind, fasst es eigentlich ganz gut zusammen…

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    1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 07.04.2019 - 17:53

      Welche Relevanz hat die Anzahl der Kommentare?

      1. Ich hoffe für Dich, dass die Frage rhetorisch ist.

      2. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 08.04.2019 - 17:06

        @jjs: Nein, is sie nicht. Meiner Meinung nach is das ned ausschlaggebend, wie viel unter einem Artikel gepostet wird.
        Wieso is es wichtig, ob ~100 oder ~300 Kommentare geschrieben werden? Erläuter mir eure Standpunkte.

  35. Servus,

    im Pokal geht es gegen Bremen in Bremen.

    Ich finde, dass wird ein sehr schwieriges Spiel werden.

    Wie bewertet ihr das Los ?

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich tippe mal: Ein Spiel der Spiele gegen Bremen wird gewonnen, eines verloren. Dass der FCB BEIDE Spiele gewinnen wird, glaube ich nicht.

      1. Jo, weil wir gerade in ein Paralleluniversum gerutscht sind, in dem Bremen gut ist.

      2. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 08.04.2019 - 12:33

        @Kurt: Du tust Werder unrecht, sie spielen ganz ordentlichen Fußball, mit Ausreißern nach oben aber auch nach unten.

      3. By the way, ein Spaziegang wird das sicher nicht.
        Die Bremer wollen ins internationale Geschäft, haben in Dortmund den BVB rausgeschmissen und seit über 35 Spielen kein Pokalspiel mehr zuhause verloren.
        Das wird ein hartes Stück Arbeit.

    2. Kaum gewinnt Bayern mal ein Riesenspiel, hat Kurt einen Riesenständer und wähnt sich schon als Deutscher Meister und Pokalsieger. Ein Spiel zuvor reichte es nicht für Freiburg und für Liverpool sowieso nicht. Schon vergessen?

  36. Hier mal ein anderes Zitat von Rummenigge aus der heutigen Sky Sendung:

    …über den Rückhalt für Kovac bei Bayern: “Im November gab es in der Öffentlichkeit die Diskussion, ob er der richtige Trainer ist und ob man da nicht intervenieren müsste. Wir haben uns entschieden, diesen Weg mit ihm weiterzugehen und haben ihm dabei den Rücken gestärkt. Vom Klub wird er sehr gerecht behandelt. Man darf nicht vergessen, dass wir zehn Wahnsinnsjahre erlebt haben. Das sind natürlich unglaublich große Fußspuren, die da hinterlassen wurden. Das ist nicht einfach, für so einen jungen und unerfahrenen Trainer, der er nun einmal ist. Wir haben hohe Ziele vor Augen. Wir sind in beiden nationalen Wettbewerben noch aussichtsreich unterwegs und unser Ziel ist es, dieses Jahr, das Double zu gewinnen. Von Bayern München hat ihn keiner in Frage gestellt.”

    Das klingt geerdet und vernünftig. Soviel zu den Interpretationen der anderen Aussagen.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich fand das Interview stark. Von beiden Chefs. Selbst „Mr. Lügenbaron“ hat ausnahmsweise viel Brauchbares gesagt.

      Neben dem klaren Kovac Statement hat KHR Querbeet ein breites Spektrum an Themen eingeordnet. Sogar das Thema Mario Götze kam nochmal auf. Interessant (gerade deswegen) fand ich dann das Abblocken bzgl. Timo Werner. Gefühlt würde ich sagen, er hat bereits unterschrieben. Dazu passt auch die Aussage, dass der Verein noch einen Außen braucht. Auf jeden Fall 2 sehenswerte Stunden.

      1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 08.04.2019 - 12:31

        Werner is aber kein Außen, von daher passt die Aussage ned so bsonders.

      2. Er hat schon außen gespielt. Vielleicht sehen die Verantwortlichen da eine Möglichkeit, ihm einen neuen Schub zu geben. Aktuell schwächelt er etwas.

      3. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 09.04.2019 - 23:08

        Natürlich hat er schon auf den Flügeln gespielt, aber meines Erachtens nach kommen seine Stärken im Sturmzentrum am besten zur Geltung.
        Sieht er a so lol

  37. Es ist offentsichtlich das Uneinigkeit bei vielen Themen zwischen UH und KHR besteht.

    Aber zum Thema Spielstil besteht Einigkeit.
    Der FCB muss dominanten Offensivfussball spielen.
    Damit ist das Kovacsche underdog und wir sind nur so gut wie es der Gegner erlaubt Gerede ad acta.

    UH hat Kovac nochmal DEN Ruecken gestaerkt(anders als KHR) was wohl bedeutet das wenn Kovac endlich den Spielstil wie gegen BVB beibehaelt ueber den Sommer hinaus bleibt.

    Damit hat wohl niemand ein Problem wenn Kovac den Spielstil dann auch konsequent durchhaelt. MH hat sich ja auch eindeutig geaeussert was die Spieler am besten koennen.

    UH in kicker

    Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Trainer Niko Kovac einmal mehr gestärkt. Nach der Machtdemonstration im Bundesliga-Gipfel am Samstag gegen Borussia Dortmund und der Rückkehr an die Tabellenspitze sagte Hoeneß: „Wir haben eine sehr gute Mannschaft und sie hat wie eine sehr gute Mannschaft gespielt.“ Für ihn sei die Spielweise der Mannschaft entscheidend, und da habe das 5:0 gegen den BVB „keine Frage offengelassen“, sagte der 67-Jährige.

    Im Verhältnis zu Trainer Niko Kovac „war immer alles okay“, sagte Hoeneß dem Fachmagazin „Kicker“ (Montag). „Wenn ich unzufrieden bin, heißt das noch lange nicht, dass wir den Trainer rausschmeißen. Man kann trotzdem kritisch miteinander umgehen.“

    Die Situation bei den Münchnern habe sich seit November 2018 – Tiefpunkt war das 3:3 gegen Fortuna Düsseldorf – verändert. Damals „hatte ich das Gefühl, es ist alles desaströs und es funktioniert gar nichts“, so der Präsident, „aber seither haben wir kaum noch ein Spiel verloren. Und selbst wenn wir Zweiter würden, ist das doch kein Desaster“, sagte Hoeneß.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Gibts hier eigentlich eine “Ignore” Funktion?

  38. Spät aber nicht zu spät meine Gedanken zum Spiel.
    Was mir ganz gut gefallen hat: Nach dem Pokalaus der Dortmunder konnte man am nächsten Tag lesen “Könnte ein Trumpf im Meisterkampf werden, da Bayern nun am Mittwoch vorm großen Duell ein Pokalspiel hat und Dortmund ausgeruht ist”. So schön man sich hier ein Ausscheiden reden wollte, genau anders herum war es, das rumstümpern im Pokalspiel gegen Heidenheim hat die Sinne beim FCB nochmal extra geschärft und war im Nachhinein ein Vorteil.
    Und damit sind wir auch beim Thema Spieler. Extrembeispiel Mats Hummels, schwach gegen Freiburg, katastrophal gegen Heidenheim, gegen Dortmund Weltklasse, wie er es auch in Liverpool war. Warum? Ich denke es ist eine Frage der Motivation und Einstellung. In den großen Spielen ist er voll fokussiert und ist immer noch einer der besten Verteidiger der Liga, gegen kleinere Mannschaften fehlen im ein paar Prozente und schon schaut das teilweise jämmerlich aus. Bei Martinez, Müller, Lewandowski das selbe, auch Alaba und Thiago sind nicht frei davon. Ich denke auch ganz normal nach sechs Meisterschaften in Folge. Sollten wir nicht Meister werden, dann haben wir dies in den Spielen gegen die Kleinen vergeigt.
    Ich hoffe, die Jungs können sich auch gegen Düsseldorf, Nürnberg und Hannover so motivieren wie gegen Dortmund, habe aber so meine Bedenken.
    Was mich am Rande überrascht hat, als ich das in der Zusammenfassung sah, war wie James bei den Bayerntoren gejubelt hat. So hoch bin ich nicht gesprungen. Dieser Mensch wird mir ein Rätsel bleiben.
    Zum Thema Trainer sage ich gar nichts, außer: Trainer und Mannschaft gewinnen und verlieren zusammen.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Das ist m.E. zu einfach. Müller hängt bei seinem Spiel, wenn er nicht zentral spielt, zu stark ab davon, wie er eingesetzt wird, ob der Gegner die rechte Defensivseite attackiert und ob Kimmich hoch stehen kann. Das an Form und Motivation festzumachen, passt nicht. Für Lewy gilt, dass er in vielen Spielen vorne isoliert ist und ob und wie Müller spielt bzw. spielen darf, einen großen Einfluß hat. Auch Martinez hat seine Stärken und Schwächen so, dass seine Leistung vom Spiel und der Spielgestaltung abhängig ist.

      1. Klar ist das (zu) einfach. Und es gehört noch viel mehr dazu. Können, Erfahrung, Taktik, Glück, Training, Trainer und auch der Gegner.
        Nur mit motivierten Spielern gewinnst du nichts, aber ohne Spieler die immer wieder an ihr Limit gehen, gewinnst du genau so wenig.

  39. @ Wohlfahrt:

    Zur (intrinsischen) Motivation: Gebe ich Dir recht, ist vermutlich eine gewisse Form von Saturiertheit und nur allzu menschlich (kennt man ja auch aus Fan-Sicht). Wobei ich mir wünschen würde, dass das Tragen des Bayern-Trikots schon Motivation genug wäre.
    Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hat man den Kader jährlich punktuell wohl allein schon aus diesem Grund ergänzt. Apropos: Es wundert mich, warum man Lukas Mai nicht ranlässt, das wäre doch einer.

    Zu James: Als ich ihn das erste Mal bei der WM 2014 sah, war es schon sehr beeindruckend, mit welchem Talent, Durchsetzungsvermögen und Leidenschaft der im Nationaltrikot auftrat (damals ist mir aber nicht aufgefallen, dass er nur einen – allerdings genialen – Linken hat). Weshalb er diese Leidenschaft bei seinen Clubs vergleichsweise gebremst zeigt, vllt. doch der Charakter?

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Antwortsymbolwillythegreat Seite 08.04.2019 - 20:27

      Zum Thema Motivation: Wenn man Bayern schon länger verfolgt, wird man feststellen, dass sich dieses Motivationsthema schon seit Jahrzehnten durch unseren Verein zieht und das Tragen des Bayern-Trikots leider in den wenigsten Phasen alleine ausreichte, um konstant die bestmögliche Leistung abzurufen. Das krasseste Beispiel stellten dabei wohl die 70er Jahre dar. Drei Mal hintereinander den Europapokal der Landesmeister gewinnen, aber in einem Jahr nur 10. in der Liga werden, ist wohl ein Musterbeispiel dafür, dass man sich nur motivieren konnte, wenn unter der Woche das Flutlicht anging. Auch in vielen späteren Jahren gab es solche Fälle, z.B. 2001. Wir sind uns alle einige, dass Bayern diese Saison nicht unbedingt überzeugend auftritt und auch schon viele Punkte verschenkt hat. Dennoch haben wir schon jetzt (nach 28. Spieltagen) einen Punkt mehr als bei der Meisterschaft 2001 am Saisonende. Bezeichnenderweise wurden wir in diesem Jahr aber auch noch CL-Sieger und gewannen dabei u.a. gegen ManUnited und Real Madrid jeweils Hin- und Rückspiel. In der Liga gab es dagegen 9 Niederlagen!
      Noch ein interessanter Fakt: Dortmund holte 2011/12 81 Punkte und das war ein Bundesligarekord, den auch Bayern vorher nie erreicht hat, egal wie dominant und überlegen man war. Das heißt nicht anderes, als dass man die Konzentration nie so hoch halten konnte, wie es nötig gewesen wäre, um eine solche Marke zu erreichen. Seit 2012/13 hat Bayern diese Marke in den folgenden 6 Spielzeiten nur einmal nicht überboten und das wohl auch nur, weil wir 2014/15 ab Anfang April verletzungsbedingt auf dem Zahnfleisch daherkamen und somit “nur” auf 79 Punkte kamen. Sogar in dieser Saison ist ein Überbieten der 81 Punkte bei optimalem Saisonverlauf noch drin.
      Ich erinnere mich da noch an einen Spruch von Olli Kahn, der mal sagte: “Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!” Dieser Spruch kam übrigens nach einem eher knappen Derby-Sieg gegen die Blauen, also einem Spiel, bei dem man meint, dass die Spieler doch eigentlich brennen müssten.

      1. Der Vergleich mit den siebziger Jahren brannte mir auch auf den Fingern, hab mich aber nicht getraut es zu schreiben. Die Parallelen sind aber unverkennbar.
        Kennt ja jeder selbst auch. Alltagsgeschäft in der Arbeit wird oftmals schludrig erledigt.
        Und bevor jetzt die Stimmen kommen “Warum waren sie gegen Liverpool nicht motiviert?” Ich glaube sie waren es, aber irgendwie war da eine Bremse drin, an diesem Tag ging, aus welchen Gründen auch immer, einfach nichts.
        Dortmund war am Samstag bestimmt auch nicht unmotiviert.

  40. vielleicht würde es allen beteiligten helfen, wenn man sich von den extrempositionen löst. finde es schon bemerkenswert, dass es oft nur kovac-anhänger*innen und kovac-kritiker*innen zu geben scheint. ich würde mich irgendwo dazwischen sehen. war das spiel gegen den bvb gut? absolut. vielleicht wars sogar die beste leistung unter kovac überhaupt. hat bayern die sterne vom himmel gespielt? nein. probleme, die bayern die ganze saison begleiten, waren auch dort wieder zu sehen, wenn man nur genau hinschaut. letztendlich war es also zumindest meiner meinung nach ein spiel, bei dem die bayern in ihrem rahmen ein tolles spiel gemacht haben. dieser rahmen reicht allerdings nur national und nicht mehr international. die gründe dafür sehe ich auch(!) beim trainer.

    heißt das jetzt, dass kovac scheisse ist? nein. es heißt (vielleicht), dass er ein guter bundesliga-trainer ist. und dass er (vielleicht) nicht den höchsten bayern-ansprüchen genügt. könnte ich mich trotzdem mit einem weiteren jahr anfreunden, obwohl ich skeptisch bin? ja. auch aus den von wipf genannten gründen: heynckes wurde 2012 auch scharf kritisiert und änderte dann entscheidende punkte. aber heynckes war schon 2012 näher am top-level als kovac jetzt. und heynckes war in seiner späteren karriere deutlich offener für taktische und strategische aspekte im sportlichen bereich. ich möchte kovac deshalb nicht gänzlich absprechen, dass er es packen könnte, aber ich traue es ihm nicht zu. und das ist nicht mal eine extrem scharfe kritik.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich glaube, dass es jede Menge Fans und Leser/Kommentierer hier gibt, die sich beim Thema Kovac irgendwo dazwischen sehen. Ich mich auch.
      Es ist nur so, wenn du in einem Kommentar irgendeinen anderen Grund für eine schlechte Leistung als den unfähigen Trainer ansprichst, wirst du sofort in die Kovac-Fanboy-Ecke gesteckt. Und das nervt und hat schon viele mir lieb gewonnene Kommentatoren aus diesem Blog vertrieben. Ist nur so eine Vermutung von mir, ich kanns nicht beweisen, bin mir aber ziemlich sicher.
      Unsere Probleme (die für andere die besten Zeiten der Vereinsgeschichte wären :-) ) sind vielschichtig, liegen auch am Trainer, aber nicht nur.

    2. Jupp hatte eine Mannschaft um Lahmsteiger, Boateng, Javi, Robben und Ribery, die auf dem absoluten Zenit stand (und doch um ein Haar 2013 gegen Arsenal im Achtelfinale der CL ausgeschieden wäre). Ich habe mich gefreut, dass Robben und Ribery nochmal einen Vertrag bekommen haben. Aber für den Trainer war das suboptimal. Denk mal darüber nach, dass es nach 10 Jahren auf absolutem Topniveau auch mal einige weniger fette Jahre geben kann, ohne dass daran einer alleine Schuld ist. Schon gar nicht der Trainer. Der hat ja scheinbar kein Offensivkonzept und schafft trotzdem 90 Tore in dieser Saison. Das heißt nicht, dass er keine Fehler gemacht hat. Z.B. im Herbst oder beim Heimspiel gegen Liverpool.

      1. So und jetzt nochmal meinen Beitrag lesen und folgenden deiner Sätze reflektieren:
        „Ohne dass jemand alleine schuld ist“

        Sag ich doch. Und trotzdem bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass Kovač nicht das Niveau hat, das der FC Bayern in Europa braucht. Er ist wahrscheinlich völlig ausreichend für die Bundesliga, aber er kann auf Top-Niveau nicht den Unterschied machen. Das Setting, das er vorgibt, wird in den meisten Fällen in der CL einfach nicht reichen. Da hilft dann auch ein besserer Kader nicht. Und das ist dann wie gesagt nicht mal eine scharfe Kritik an Kovac. Er gibt ja sein Bestes.

      2. @Justin : Du schreibst es zwar nicht explizit, aber es scheint halt durch, dass das frühe Ausscheiden im Achtelfinale zumindest entscheidend mit dazu beiträgt, dass du Kovac die Fähigkeiten / das Potenzial für einen internationalen Toptrainer aberkennst.

        Dazu möchte ich anmerken, dass wir gegen den letztjährigen Finalisten, gegen eine sicher unbestrittene europäische Topmannschaft ohne wichtige Säulen unserer 11 antreten mussten. Ohne Müller, ohne Robben, ohne Kimmich und ohne Coman (50%).

        Es ist immer müssig zu spekulieren, aber dennoch: ich bin mir nicht sicher, ob Pep, Jupp, Carlo usw. nicht auch hier ausgeschieden wären.

        Anders ausgedrückt : hätten wir dieses Jahr das gleiche Losglück wie in vielen Vorjahren, würden wir heute noch auf Triplekurs liegen!

        Es ist sicher nicht alles so schlecht wies manchmal (hauptsächlich von click-abhängigen Medien) dargestellt wird.

      3. Da macht einer der Moderatoren den Versuch die Diskussion zu versachlichen und trotzdem wird dann jeder Nebensatz zerpflückt, insbesonders wenn es um den Trainer geht.

        Und gutes Management muss eben daran arbeiten das man nach fetten Jahren eben nicht in ein Loch faellt sondern schafft es sich zu regenerieren.

        Und das scheint eben das Problem zu sein.

        UH und KHR haben mMn eben Fehlentscheidungen getroffen, die Trainer und Sportdirektorposition mit starken Leuten zu besetzen. Man hat sich eben auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verstaendigt.

        Ancelotti Kovac Hassan und Reschke sind mMn Fehlentscheidungen.

        Gerade wenn ein riesiger Kaderumbruch ansteht brauchen wir doch top Leute in den Positionen mit denen man einerseits die neuen Spieler einbaut, attraktiv spielt und trotzdem Ergebnisse einfaehrt.

        Und das UH und KHR Ihre Meinungsverschiedenheiten wieder oeffentlich austragen ist auch nicht hilfreich.

        Viele Fans haben eben nicht das Gefuehl das Kovac und Hassan die richtigen Besetzungen sind.

      4. Es geht nicht um Ergebnisse. Es geht um das Wie. Und da geht es nicht darum, irgendwas madig zu reden. Man muss eben verstehen, dass sich meine Kritik zwischen gut und sehr gut abspielt.

    3. Sorry Justin, deinen Grundtenor kann ich komplett nachvollziehen, deine Argumente für deine Position sind absolut schlüssig und decken sich größtenteils auch mit meinen, aber dein Satz “hat bayern die sterne vom himmel gespielt? nein.” stößt bei mir auf absolutes Unverständnis. Hier merkt man leider doch, dass du dich nicht in der Einzelbetrachtung dieses einen Spiels von deiner Position lösen kannst. Erkläre mir, wie man in der ersten Halbzeit mit Ausnahme der großen Kontergelegenheit für den BVB in der Anfangsphase, besser spielen könnte, als der FCB an diesem Wochenende? In der zweiten Halbzeit war es natürlich ein obligatorisches verwalten, aber bezogen auf die erste Halbzeit würde ich es aber sowas von unterschreiben, dass Bayern die Sterne vom Himmel gespielt hat unabhängig von der Qualität des Gegners, der Liga oder sonstigem. Kein ManCity oder Barca hätte in irgendeiner Form besser performed, sondern selbst bei Leistungsmaximum gleichwertig. So fair sollte man sein!

      1. Siehe oben. Es geht um das Wie. Es geht auch darum, dass Dortmund nicht in der Lage war, Bayern in dieser Form die Schwächen aufzuzeigen. Hummels hat es doch gesagt: es war der exakt selbe Ansatz wie gegen Liverpool.

        Ja, mit Müller und Coman wäre Bayern gegen Liverpool schon stärker gewesen. Aber längst nicht auf Augenhöhe. Begründet habe ich das hier ja auch schon. Und ich werde es demnächst auch nochmal in einem Artikel aufgreifen.

      2. JEDE halbwegs gute Topmannschaft hätte gegen diesen BVB vom letzten Samstag super performed!!! Barcelona und ManCity hätten wahrscheinlich noch mehr Tore geschossen, wage ich den Tipp. Der BVB war doch völlig von der Rolle und Favre hat die falschen Leute auf den Platz geschickt. Zu Liverpool und FCB: Was sollen diese Verweise auf den fehlenden Müller? Van Dyk hat Liverpool im Hinspiel ebenfalls und imho viel mehr gefehlt, sonst wäre Liverpool im Hinspiel mehr ins Risiko gegangen. Insofern halte ich diese Verletztenlisten eigentlich nie für hilfreich. Läuft alles unter hätte, hätte, Fahrradkette.

      3. “Barcelona und ManCity hätten wahrscheinlich noch mehr Tore geschossen”
        “Van Dyk hat Liverpool im Hinspiel ebenfalls und imho viel mehr gefehlt, sonst wäre Liverpool im Hinspiel mehr ins Risiko gegangen.”
        “Läuft alles unter hätte, hätte, Fahrradkette.”

        Merkst du was?

  41. Justin, ich bin wirklich davon überzeugt dass Kovac von Vielen einfach deshalb negativ bewertet wird, weil diese Leute die Zeichen der Zeit nicht wahrhaben wollen.

    Kovac steht nun mal für bestimmte fußballerische Themen, die bei Vielen negativ konnotiert sind: “Verteidigen”, und zwar über Zweikämpfe, nicht über – elegantes – Ablaufen, “Kopfbälle”, “Standards”, “Rennen” (ich hab das alles schon weiter oben geschrieben, sorry für die Wiederholung). Es fehlt an sich nur noch das “Unwort an sich”, nämlich “catenaccio”. Und das zweite Unwort an sich, “Grätschen” (so wie, igittigittigitt, Berti “der Spießer” Vogts).

    Zu viele verbinden Kovac mit “hässlichem Spiel”. Daraus resultiert dann eine gewisse Hochnäsigkeit ihm gegenüber, eine gewisse Arroganz.

    Es gibt sicher diverse Kovac-Kritiker hier im blog. Aber gibt es wirklich auch “Kovac-Fanboys”? Bin ich Kovac-Fanboy, nur weil ich – und das ist wirklich so – mit der Spielweise von Atletico Madrid mehr anfangen kann als mit der des Guardiola-Barcelona? Nein, ich bin es nicht. Aber ich unterstützte die generelle Richtung, die der Verein einschlägt. Mit Kovac, aber nicht wegen Kovac.

    Für mich ist der FC Bayern, nota bene international, seit ich denken kann “underdog”. Schon Ende der 1970er Jahre hatten der FC Köln und der HSV mehr Geld als Bayern (Eintracht Braunschweig vielleicht auch, aber die haben nix draus gemacht). In den 1980ern dann England, Spanien, schließlich die Serie A. Und dann Spanien und England. Die vier Jahre 2009/2010 bis 2012/2013, und die anschließende Zeit mit Guardiola, das war eine absolute Ausnahme. Und jetzt ist die Ausnahme vorbei und Bayern ist aber so was von glasklar wieder ein underdog. Es gibt mindestens acht, vielleicht sogar zehn Europäische Clubs, die mehr Geld zur Verfügung haben. Für mich ist daher rückschauend seit 2016 klar, dass wir das damalige Level nicht halten können und eine neue Idee brauchen. Und, ganz ehrlich, ich glaube, die Bayern-Führung wusste das noch viel früher. Kovac ist für mich nur ein Rädchen in einer Entwicklung, die seit Jahren stattfindet.

    Und alle die, die jetzt ausschließlich Kovac dafür verantwortlich machen wollen, dass sich Bayern von den Ideen der Jahre 2010, 2014 gelöst hat, werden ihr blaues Wunder erleben. Kovac mag die “unschönen” Vorstellungen des “Verteidigens”, des “Rennens” und der “Standards” personifizieren. Aber die Entscheidung, darauf zu setzen, die ist unabhängig von ihm und schon viel früher gefallen. Sie wird auch Kovac überdauern. Und das, so leid es mir tut, muss ich den Kovac-Kritikern vorwerfen. Sie wollen es nicht einsehen.

    Antwortsymbol9 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @Wipf1953
      Ich sehe es ja auch so.Bayern war eigentlich immer hinter Real und Barca.
      Seit 2013 war man absolut auf Augenhöhe.
      Durch Pep wurde der FCB international sogar „sexy“!
      Man war also endlich mal wieder dort, wo Uli seinen FCB schon immer sehen wollte.
      Gerade deshalb ist es ja so unverständlich, dass man diese Entwicklung nicht weitergegangen ist,
      sondern sich wieder freiwillig ins 2. internationale Glied begeben hat.
      Es begann mit Ancelotti, dann die Posse mit Jupp und endete mit Kovac.
      Von Brazzo will ich gar nicht erst anfange…ein überforderter Junge, der nicht weiß, was er tut.

      Warum ist man nicht den Weg von Pep weitergegangen?
      Ich fand das war der schönste Fußball, den der FCB und die gesamte Liga je gesehen hat.
      Die Meisterschaft ist wieder spannend, aber nicht, weil der BVB besser wurde, sondern, weil Bayern massiv abgebaut hat.
      Kovac ist sicher nicht allein schuld, aber er war nie die 1A-Lösung ..warum wohl nicht?
      Weil auch die Führung wusste, dass sein „Stil“ nicht 100ig passen würde.
      Wir werden uns auf einige Jahre damit abfinden müssen, dass wir international nicht mehr TOp10 sein wird.

      Im Gegensatz zu Dir liebe ich den Pep-Fußball und freue mich morgen auf City in der Cl!
      Ist fast so, als ob man ein Date mit einer geliebten Ex hat;-)

      1. AntwortsymbolMarlene Dietrich Seite 09.04.2019 - 06:53

        @Wipf: Ich wehre mich dagegen, Atleti als reine Defensivbande darzustellen. Bei all deinen Vorlieben für Fußball a la Atletico darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Simeones Mannschaft auch eine sehr klar und gut strukturierte Offensividee hat.
        Das ist bei Kovac noch nicht zu erkennen, zumindest nicht in den ganz großen Spielen.
        Vielleicht kommt das noch.

      2. UH im Kicker und KHR bei SKY haben bei allen Differenzen Einigkeit in einem Punkt.

        Sie wollen das dominantenr Offensivfussball gespielt wird.

        Warum man dann aber einen Kovac anstellt der noch während der WM genau diesen Fussball fuer tot erklärt und einen Eulog auf den Konterfussball haelt, ist das große Mysterium.

        Wichtig ist fuer mich die klare Machricht nach aussen das wir weiterhin aktiv offensiv dominant spielen wollen

        Danach wird der Kader ausgerichtet und danach muss sich der Trainer ausrichten, nachdem was KHR gesagt hat.

        Ob Kovac das schafft werden wir sehen, da hat ja jeder seine Meinung.

        Aber es ist schon erstaunlich das, wenn man schon einen relativ unerfahrenen Trainer holt, man keinen erfahrenen Sportdirektor an Bord hat.
        Mit einem Sammer oder Eberl haetten wir doch viel mehr Struktur und Sicherheit nach innen und nach aussen.

        Und auch wenn man es nicht gerne hoeren mag, der wirtschaftliche Aspekt spielt eine Riesenrolle.

        Man kann den FCB nicht als brand vermarkten auf der Basis des starken miasanmia und dann auf einmal als underdog auftreten zu wollen.
        Und wir sind auch wirtschaftlich kein underdog mit 750 mio Umsatz immer noch top4.

        Da ist ein riesiger disconnect zwischen Vorstand und sportlicher Fuehrung gewesen. Ein starker Sportdirektor haette doch einen unerfahrenen Trainer nie solche Statements machen lassen.

        Aber KHR ist CEO und operativ fuer Hassan und Kovac verantwortlich. Mmn haette er schon frueher die Zuegel anziehen muessen. Aber besser spaet als nie.

        Wir werden sehen wie sich das alles im Sommer ordnet, aber es geht um viel mehr als um die Frage ob Kovac bleibt oder nicht.

      3. Kovac machte in der PK den Eindruck, dass er selbst nicht weiss, warum man gegen Heidenheim fast nach Hause geschickt worden wäre, und gegen den BVB hat alles super geklappt. “Fussball ist komisch” – so ähnlich hat er es gesagt. Aus meiner Sicht wird alles nur durch die individuelle Klasse der Spieler rausgerissen zur Zeit. BVB war komplett nicht existent auf dem Platz.

    2. Ist Verteidigen “negativ konnotiert”, wie du es sagst? Ich glaube nicht. Die Gründe sehe ich woanders.

      Es ist common sense, dass du Titel über die Defensive gewinnst. Defensive und das Quäntchen Glück in den wichtigen Spielen. Ich habe null Probleme, nach den zahlreichen Herz-zerreißenden CL-_Niederlagen, wo wir tollen Fußball spielten und doch ausschieden, wenn es einen Zyklus lang mal etwas anders läuft. 90 Minuten kompakt stehen und vorne eiskalt verwerten. Von mir aus. Für diese Spielweise steht Kovac.

      Und hier liegt der Hase im Pfeffer: die Mannschaft spielt leider nicht so. Der Kader ist auf Spielaufbau getrimmt, das MF ist (war) in jedem zweiten Spiel ein undefinierbarer Mischmasch. Gleichzeitig kassiert man Gegentore, die keiner nachvollziehen kann. Das macht Kovac angreifbar. Nicht, weil er per se für defensiven Spielstil steht. Ich glaube, wie hier einige geschrieben haben, wird Kovac lernen müssen, eine Balance zu finden.

      Und nochmal zum Thema Defensive: ich persönlich glaube, die Verantwortlichen waren angesichts der Gegentore und dem Zustand der Verteidigung geschockt – der Gipfel nach dem Düsseldorf Spiel. Jetzt investiert man über 100 Mio. in eine Abwehrreihe, die für die nächsten mindestens 5 (im Idealfall 10) Jahre steht. Das ist mehr, als ein Statement in diese Richtung. Im Doppelpass sagte auch jemand, das fand ich passend: Titel gewinnst du nicht mit einem teuren Stürmer, sondern mit guten Verteidigern. Hier schließt sich dann der Kreis.

      1. Pep/MCFC und Klopp/LFC haben am meisten in die Defensive investiert.

        Trotzdem spielen beide Teams attraktiven Offensivfussball, beide wollen dominant sein in dem man aktiv verteidigt und angreift .

        Keine dieser Mannschaften will sich auf Dauer zurückziehen, tief stehen und auf Konter lauern (bis auf wenige Phasen).

        Das ist aber eben genau Fussball ala Kovac den er auch bei SGE praktiziert hat.
        Er versucht beides in Einklang zu bringen, mit dem Resultat das riesige Loecher im Mittelfeld entstehen. Wie es besser geht zeigt doch Huetter jetzt bei der SGE oder auch das Team in einigen guten Spielen in der Rueckrunde und natürlich gegen BVB.
        Trotzdem habe ich nicht das Gefuehl das das Team unter Kovac sich entwickelt.
        Bei anderen Trainern wie Klopp TT Nagelsmann sieht es eben anders aus.
        Junge Spieler wie Suele Kimmich Goretzka Gnabry Coman etc brauchen viel mehr aktives coaching, nicht nur vom Trainer sondern auch von den aelteren Spielern.
        Nach Abgang Alonso Lahm konnte die Luecke nicht geschlossen werden, auch weil Spieler wie Neuer MH Boa TM selbst in ein sportliches tief gerieten und RibRob zu oft fehlten.

        UH und KHR haben klar gesagt das wir keinen passiven Konterfussball spielen wollen. Insofern stehen die Verpflichtungen von Lucas und Pavard eben fuer aktives hochstehendes Pressing und Verteidigen.

        In dem Zusammenhang ist der Nachfolger von Javi auf der 6 mMn mindestens so wichtig wie der noch zu verpflichtene hochqualitative Aussenstuermer (KHR).

    3. Es ging mir doch genau darum, diese Extreme zu vermeiden, wipf. Es tun sich häufig zwei Fronten auf, die von Beginn an aus einer Ecke herausdiskutieren und das ist furchtbar anstrengend. Auch für mich, wenn ich mir nach kritischen Worten wieder anhören muss, dass ich beispielsweise eine Agenda hätte (das sind bei weitem nicht alle, und längst nicht alle in dieser Schärfe, aber in die Richtung geht es).

      Mit einem Philosophiewechsel könnte ich leben. Der Unterschied zwischen Atlético und Kovac ist aber, dass Simeone auf hohem Niveau durch taktische Kniffe den Unterschied machen kann. Das sehe ich bei Kovac eben nicht. Meine These ist nicht, dass Kovac ein Lappen ist, der nix gebacken bekommt. Sie ist, dass er taktisch limitiert ist, Bayern aber einen Trainer braucht, der genau da gute Entscheidungen trifft, um langfristig in Europa dran zu bleiben. Bayern hatte wann zuletzt den besten Kader Europas? MMn nicht mal 2013. Die individuelle Klasse rettet dich halt nur solange, wie sie besser ist als beim Gegner. Und das ist in Europa dann öfter mal nicht der Fall.

      Kovac kann schon was, aber den höchsten Ansprüchen wird er auch mit besserem Kader nicht genügen. Das ist meine(!) These. Darf natürlich jeder anders prognostizieren.

      1. Und dass das 5:0 doch an ein paar Stellen ziemlich verklärt wird, ist auch etwas typisch für ergebnisorientierte Bewertungen. Aber dazu vielleicht dann mal an anderer Stelle was.

  42. Unabhaengig von der Kovacfrage die fuer einige ja an das Verteidigen des Heiligen Lands erinnert ist welche Spielphilosophie bzw Spielstil bei uns gespielt werden soll.

    Und da hat es EINDEUTIGE Aussgen von UH und KHR gegeben, die sich offensichtlich bei vielen anderen Dingen weiterhin uneinig sind.

    Beide haben klar geaeussert das sie dominanten offensiven Bllbesitzfussball sehen wollen.

    Diese Aussagen schliessen die Idee von Defensiv oder Konterfussball aus.
    Sie schliiessen auch aus das man von underdog quatscht oder wir spielen nur so gut wie es der Gegner zulässt.

    Aus meiner Sicht hat Kovac zweimal eine klare Ansage bekommen.
    Im November das man die Massenrotation ohne Leistungsbezug beendet und nach LFC das man nicht als passiver underdog in der AA auftritt.

    Und wenn Kovac das nicht nur verstanden sondern auch dauerhaft umsetzen kann (gegen seinen Instinkt gegen seine Auffasung Defensiv oder Konterfussball zu bevorzugen) und dann solche Spiele wie gegen BVB herauskommen dann sind sicher viele erstmal zufrieden.

    Und wenn dann auch mal keine Siege bzw Tirtel herausspringen aber trotzdem super gespielt wurde kann man das sicher verstehen.

    Aber Kovac hat eben bisher fuer viele nicht restlos überzeugen koennen das er wirklich dominanten Fussball will bzw wie er es interpretieren will.

    Die Kaderplanung ist sicher suboptimal aber er wollte ja wohl auch unbedingt Boa halten und Rudy Bernat nicht.

    Das Team hat mmn lange Zeit nicht den Abgang von Alonso und Lahm als Fuehrungsspieler verdaut.

    Jeder hat seine Meinung Interpretatipnen und Auffassungen, meine ist die das zwei unerfahrene Leute gleichzeitig auf der Trainer und Sportdirektorposition wird nicht gut gegen.

    Ein Sammer oder Eberl koennte Kovac sicher mehr helfen als Hassan.

    Wenn man heute auf den PKs Klopp Pep oder Pochttino zuhoert und sich dann die von Kovac vergegenwärtigt dann sind da schon vor dem Spiel Klassenunterschiede.

  43. @918
    “UH im Kicker und KHR bei SKY haben bei allen Differenzen Einigkeit in einem Punkt.

    Sie wollen das dominantenr Offensivfussball gespielt wird.”

    Da sehe ich eine gewisse Zwiespältigkeit, zumindest momentan. KHR hat auch ganz klar gesagt, dass die Verteidigung Meisterschaften gewinnt, deswegen habe man 2 Weltklasseverteidiger verpflichtet.
    Wo liegt denn jetzt der Fokus? Geht beides? Das wage ich zu bezweifeln, zumindest wenn beides auf europäischem Top-5-Niveau erwartet wird. Außerdem fehlen dazu noch einige Spieler, die man kaum für +/- 80 Millionen Restbudget bekommen wird.

    Also in gewissem Sinne wird ja Kovacs Philosophie dadurch auch von KHR untermauert, wenn er die Defensive so hervorhebt. Nichts anderes hat Kovac die letzten Wochen gesagt.

    Ich bin mal gespannt wo die Reise hingeht, die konsequent vermiedene Rückendeckung für Kovac von Seiten Rummenigges hat mich überrascht, bis er ganz am Ende nochmal gesagt hat “es spricht ja auch nichts dagegen” (bzgl. einer Weiterbeschäftigung von Kovac). Dennoch klang alles gerade im Kontext mit dem 5:0 etwas merkwürdig.

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    1. Klar haben wir auch Defizite in der Defensive, nicht nur personell sondern strukturell.

      MCFC/Pep und LFC/Klopp haben überwiegend in die Defensive investiert und spielen trotzdem offensiv.

      Defensive heißt ja nicht automatisch tief verteidigen. Gerade schnelle zweikampfstarke Spieler wie Lucas und Pavard erlauben es doch wieder sehr viel hoeher zu stehen ohne nach hinten ueberrannt zu werden.

      Dante Benatia waren zu langsam, MH war schon immer zu langsam und Boa wurde langsam.
      MH kann eben noch viel durch gutes Stellungsspiel wettmachen, die anderen weniger.
      Mit den beiden hat man jetzt laengst ueberfaellige Investitionen getätigt.

      Aber das reicht nicht.
      Auch die Javi Nachfolge auf der 6 ist offen.
      Und die Torwartfrage steht auch bald an.

      Alles mindestens genauso wichtig wer der qualitativ hochwertige Aussenstuermer sein wird.

      Deshalb spricht KHR ka wohl auch von Phase2 2020 und evtl. auch noch Phase 3 2021.

  44. Danke für einen Kommentar, Justin!
    @wolfahrt, Stiftl, Tobi und diejenigen, die sich hier für Kovac aufopfern: Es ist langsam auch mal an der Zeit, die flachen Kovac Kritiken zu ignorieren! Generell würde es diesem Forum guttun, wenn wir es allgemein ein bisschen schaffen würden, nicht auf die copy-paste-provokativen, immergleichen Kommentare einzugehen. Dieses gegenseitige Aufstacheln hat irgendwann sogar Olorin dazu verleitet, einen richtig flachen, zynischen Kommentar abzugeben, das ist noch nie passiert… Und jetzt sind er und JU weg und das geht mir tierisch auf den Sack, weil ich seit frühen “bayernblog” Zeiten hier lese und früher über strg+f nach “JU” und später “Olorin” gesucht habe. Einfach um zu lesen, was sie und viele andere interessante Bayernfans auch, über das Spiel denken.
    Ich habe über diesen Blog erst verstanden, was es taktisch bedeutet, wenn die Außenverteidiger einrücken und sich am Spielaufbau beteiligen.
    Ich fände es einfach schön, wenn wieder diejenigen Kommentare weiterdiskutiert werden, in denen irgendwas interessantes Steht. Sei es über Bayern, Fußball, Taktik, persönliche Geschichten einfach all die Sachen, die irgendwie auch Spaß machen.

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    1. Ich habe mir schon abgewöhnt, über jedes 09/18 Stöckchen zu hüpfen ;-)

    2. Bin dabei

  45. willythegreat Seite 09.04.2019 - 12:10

    @Tripple 13:
    Es ist einfach nicht wahr, dass man sich nach Pep freiwillig wieder auf die untere Ebene begeben hat. Die Lösung Ancelotti als Nachfolger von Pep war doch nicht wirklich klein gedacht, oder? Ancelotti war (genauso wie Pep bei seiner Verpflichtung im Winter 2012) von allen verfügbaren Trainern auf dem Markt eher die größtmögliche Lösung, auch was Gehalt etc. angeht. Dass es nichts wurde, ist nicht unbedingt den Verantwortlichen als Schuld auszulegen. Hätte es so geklappt, wie man es sich gewünscht hätte, dann würde Ancelotti jetzt noch immer auf der Bank sitzen und evtl. hätte man sich sogar schon längst auf eine Verlängerung geeinigt. Seine Entlassung war aber unvermeidbar und ich bleibe dabei, dass es goldrichtig war, ihn durch Heynckes zu ersetzen, da er die Mannschaft kannte. Unglücklich lief natürlich die Nachfolgeregelung für Heynckes, v.a. der unrealistische Wunsch, ihn zu einer Vertragsverlängerung bewegen zu können. Im Nachhinein betrachtet muss man aber feststellen, dass Bayern durch dieses Zögern wohl kein anderer Trainer durch die Lappen ging und man auch bei einer intensiven Suche ab Dezember 2018 auf keine anderen Namen gekommen wäre. Nagelsmann war für 2018/19 nicht verfügbar, Hasenhüttl machte sich bewusst selbst klein und bei Tuchel kann man drüber diskutieren, ob er überhaupt zu Bayern gegangen wäre. Taktisch hätte er sicher mehr geleistet als Kovac, aber ob es menschlich gepasst hätte? Spätestens seit der Episode van Gaal sollte jedem klar sein, dass es unter Uli Hoeness keinen Trainer mehr geben wird, bei dem Hoeness in menschlicher Sicht Zweifel hat. Wer Spieler ein paar Stunden nach einem Terroranschlag als Heulsusen beschimpft muss aber zweifelsfrei in die Kategorie menschlich schwierig eingeordnet werden. Internationale Trainer, die letztes Frühjahr frei gewesen wären, fallen mir auch nicht gerade ein.

  46. Das ist soweit alles richtig. Ich denke aber, dass Tuchel DIE Lösung gewesen wäre – auch auf längere Sicht. Der Einwand mit den menschlichen Zweifeln ist berechtigt. Man muss allerdings auch sagen, dass man aktuell aus Paris – wo es sicher nicht einfacher ist – zu diesem Punkt nichts negatives hört. Ganz im Gegenteil, das Binnenklima soll dort sehr gut sein. Man kann Tuchel durchaus zutrauen, dass auch er nach seiner Entlassung mal in sich gegangen ist und mögliche Fehler auch bei sich erkannt hat.

    Mittlerweile gehe ich davon aus – sofern nichts gravierendes geschieht – dass Kovac auch im nächsten Jahr bei uns Trainer sein wird. Wichtig erscheint mir, das – bei allen Differenzen – Kalle und Uli zumindest im Spielstil einig sind: aktiv und dominierend. Und dass daher auch weitere Transfers in diesem Sinne getätigt werden. Der Coach muss dabei ein wichtiges Wort mitsprechen, aber den Hut aufhaben muss generell der Club.

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    1. @Fänger:
      “Der Einwand mit den menschlichen Zweifeln ist berechtigt. Man muss allerdings auch sagen, dass man aktuell aus Paris – wo es sicher nicht einfacher ist – zu diesem Punkt nichts negatives hört. Ganz im Gegenteil, das Binnenklima soll dort sehr gut sein. Man kann Tuchel durchaus zutrauen, dass auch er nach seiner Entlassung mal in sich gegangen ist und mögliche Fehler auch bei sich erkannt hat.”

      Das stimmt so nicht.
      Bei PSG hat Tuchel sich in Rekordzeit mit Henrique überworfen.

  47. @Tobi13:
    Das stimmt so doch. :-)
    Ich meinte das bezogen auf die Mannschaft. Und mit Stars wie Neymar, Cavani ist es ja nicht so einfach.

    Mit Henrique hast Du Recht. Allerdings hat er im Sommer wie im Winter wohl wirklich keinen guten Job gemacht – Stichwort 6-er. Denke, dass unser Club schon einen besorgt hätte, wenn der Trainer dort wirklich jemanden möchte.

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    1. Mainz, Dortmund, PSG.
      Wo immer Tuchel war, gab es mit irgendwem Theater.
      Das wäre doch schon naiv anzunehmen, dass es ausgerechnet bei unserem Verein, mit den ganzen Alphatieren, funktioniert hätte.
      Beim BVB hatte ja sogar Mislintat Hausverbot.

  48. Irgendwie klappt das bei mir mit dem Antworten nicht…

    Mainz? Wo gab es in Mainz Theater? Doch erst, als er aufhören wollte. Vorher war doch alles in Ordnung.
    Dortmund? Korrekt, da hat es geraucht. Wer da was zu verantworten hat ist für mich schwer zu sagen, da hat Tuchel sicher einen großen Anteil. Die Vereinsführung hat dort aber ebenso einen großen Anteil und zum anderen habe ich ja bereits gesagt, dass Tuchel im Sabbatjahr sich sicher auch Gedanken gemacht, wo sein Fehleranteil lag. Und Leute wie Schmelzer und Sahin, die am meisten Front gemacht haben, wo sind die jetzt?
    PSG? Noch einmal: mit der Mannschaft alles in Ordnung und das bei diesen Diven. Und achte auf meine Worte: Henrique wird nächstes Jahr nicht mehr da sein.

    Und ganz allgemein: Du wirst keinen großen/guten Trainer finden, mit dem es keine Reibung gibt. Das sind alles Alphatiere.

  49. @Fänger:
    Gerade deine Ausführungen zum BVB sind mir zu einfach.
    Spieler, Führung, Chefscout. Da muss man nicht groß sinnieren, ob Führung nicht einen gleich großen Anteil hat.
    Und nur weil sich jemand ein Jahr Gedanken macht, ändert sich sein Charakter nicht.

    Das bei PSG alles in Ordnung ist, halte ich für Legendenbildung.
    Edinson Cavani würde mir spontan einfallen.

    Ich habe übrigens nicht von Reibung geredet, sondern von Theater.

  50. Wir können jetzt einen Privatchat aufmachen… :-)

    Mainz scheinen wir ja jetzt geklärt zu haben.
    Dortmund: den Anteil bei der Vereinsführung sehe ich dahingehend, das man dies anders hätte moderieren müssen mit Mislintat. Hier hätte man den Trainer klar in die Schranken weisen müssen. Es kann nicht sein, dass er dem Chefscout Platzverbot gibt. Aber den Mut hatte man nicht. zudem ist er sicher sperriger als Klopp und spielt eben nicht Skat mit Aki. Was die Spieler betrifft: warum will denn ein Weigl wieder zu ihm? Die ganzen jungen Spieler halten große Stücke auf ihn. Die alten arrivierten haben um Ihre Pfründe gefürchtet, denn er hätte da den Schnitt gezogen, wo Klopp den Mut nicht mehr hatte bzw. emotional zu eng an den alten Kämpen hing – hat er damals bei der PK angedeutet. Schmelzer, Sahin nenne ich erneut. Nochmals: in Dortmund gibt es sicher am meisten zu kritisieren, ich glaube aber nicht, dass Tuchel die gleichen Fehler 2x macht. Da geht es nicht um Charakteränderung.
    Paris: Ärger mit Cavani? Weil er die Elfer nicht schießen darf? Ich höre aus dem Mannschaftskreis – sofern man den Medien glauben darf – nichts über Theater.

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    1. @Fänger:
      Was heißt geklärt?
      Der Präsi hat ihm schlechten Charakter unterstellt.
      Rausgekommen ist es, nachdem er seinen Abgang verkündet hat.
      Ob da vorher was war ist zumindest nicht abwegig.

      BVB:
      Tuchel baut richtig Mist, aber Vorstand ist genauso schuldig, weil sie nicht hart genug reagiert haben?
      Die jungen Spieler fanden ihn super, die Alten nicht so.
      Aber auch das zeichnet einen guten Trainer aus. Er hält den ganzen Kader einigermaßen bei Laune, nicht nur die Jungen.

      Cavani ist unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten und findet, dass er nicht genug Wertschätzung erfährt.

  51. […] Machtdemonstration war am vergangenen Wochenende die Rede. Mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0-Sieg schossen die Bayern Borussia Dortmund aus dem Stadion. Doch sind die Lorbeeren berechtigt? Und in welchem Kontext steht dieser Sieg jetzt? Justin […]

  52. Für mich jetzt der letzte Post, da wir hier nicht zusammen kommen. das ist aber auch in Ordnung.

    Nur noch einmal:
    Mainz: das klingt schon schwammig – “zumindest nicht abwegig”, “schlechten Charakter unterstellt”… Der Präsident ist da sicher nicht die Benchmark, wenn ich mir seinen Abgang anschaue. Heidel lobt Tuchel immer noch in den höchsten Tönen, auch wenn er den Abgang kritisiert.
    Dortmund: “den Kader bei Laune halten?” Er musste den Umbruch machen, den Klopp sich nicht mehr zugetraut hat. Dass die alten Spieler dies nicht gut finden, ist doch wohl klar. Und ist nebenbei 2. und Pokalsieger geworden. Ja, und auch der Vorstand hat dort großen Mist gebaut. Das liegt doch nicht immer nur an einer Seite. Und zur Eskalation ist es u.a. auch deswegen gekommen, weil Watzke den Arrivierten immer ein offenes Ohr geliehen hat, weil die rumgejammert haben.
    Paris: “unzufrieden mit Einsatzzeiten” als Beispiel für Ärger? Naja, wenn es mehr nicht ist…

    Ich glaube, dass es zu Problemen speziell mit Ihm und Hoeneß hätte kommen können. Da sind wir gar nicht soweit auseinander. ich halte dies aber nicht für 100% wahrscheinlich. Und bis zu einem gewissen Maß auch nicht für kontraproduktiv. Taktisch ist er sicher mit Nagelsmann der beste deutsche Trainer. Und dies sollte das Hauptkriterium sein, nachdem wir unsere Trainer auswählen. Dass man die menschliche Seite/den Charakter auch mit einbeziehen muss, da stimme ich Dir zu.

  53. -“Taktisch ist er sicher mit Nagelsmann der beste deutsche Trainer. Und dies sollte das Hauptkriterium sein, nachdem wir unsere Trainer auswählen. ”

    Beim Rest kommen wir nicht zusammen. Passiert.

    Aber bei der Aussage gehen mir alle Nackenhaare hoch.
    Der brillianteste Taktiker nutzt nichts, wenn er nicht auch Top ist in diversen anderen Bereichen.
    “Mit einbeziehen” reicht nicht.

  54. Vielleicht nur eines noch zum Kapitel Tuchel-BVB.
    Eines der herausragendsten und entscheidenden Ereignisse war der Anschlag auf den Bus!
    Ein Tuchel saß mit den Spielern IM Bus – ein Watzke und ein Rauball nicht.
    Und was so ein Anschlag mit Menschen macht, kann eigentlich nur jemand nachvollziehen, der es selbst unmittelbar miterlebt hat.
    Man konnte ja im Nachhinein sehen, dass Spieler auch Monate später noch nicht wieder in die Spur fanden, wie zum Beispiel ein Mark Bartra,der letztlich auch nach eigener Aussage den Verein verließ, weil für ihn immer die Assotoation BVB-Anschlag wieder auftauchte, vor allem weil er jede Woche wieder in diesem Bus saß.
    Und die Art und Weise, wie unmittelbar nach dem Anschlag von der Vereinsführung damit umgegangen wurde, war zumindest mehr als diskussionswürdig.
    Wenn sich ein Rauball zwei Stunden nach dem Anschlag hinstellt und verkündet: Die Spieler sind alle Profis, selbstverständlich spielen die morgen, dann kann man sich schon vorstellen,dass der Trainer, der mit im Bus saß, das nicht so prickelnd findet.
    Der Zwist um die Entscheidung “spielen oder nicht” hat das Verhältnis Trainer – Vereinsführung nachhaltig beschädigt.
    Eigentlich war, auch wenn es so nicht offiziell verkündet wurde, das Kapitel Tuchel kurz danach schon beendet.
    Mein Schwager ist seit seiner Jugend BVB-Mitglied, hat da selbst gespielt und kennt da “Gott und die Welt. Eine Woche nach dem Rückspiel in Monaco sagte er mir, “Tuchel geht zum Saisonende, warte es ab.”

  55. […] mit Ruhm bekleckert. Allerdings steht man in der Bundesliga wieder auf Platz eins, nachdem man Borussia Dortmund aus dem Stadion schoss. Allerdings gibt es für die nächste Saison weiterhin ein paar Fragezeichen, denn in der nächsten […]

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