Adventskalender: Unsere Wunschtransfers – Türchen 23

Maurice Trenner 23.12.2020

Den einen Zeitpunkt für einen potentiellen Wechsel von Paulo Dybala zum FC Bayern zu finden ist schwer. In der Gerüchteküche bei den Kollegen von transfermarkt.de tauchte das erste Gerücht im Dezember 2015 auf als der damals 23-Jährige erst ein halbes Jahr bei Juventus spielte. Das bisher letzte Gerücht findet sich knapp 800 Einträge später im April 2020. Für diesen Artikel spielen wir jedoch einen Wechsel im Sommer 2015 durch, als Dybala bei Palermo vor dem Absprung stand und schlussendlich für 40 Millionen Euro zu Turin ging.

Situation beim Spieler

Nach drei Jahren bei US Palermo zog es Paulo Dybala hin zum nächsten Karrieresprung. In der gerade abgeschlossenen Saison 2014/15 feierte er mit 13 Toren und 10 Vorlagen den Durchbruch bei den Sizilianern, die beflügelt durch seine Leistungen ihre Aufstiegssaison auf dem elften Platz beendeten. 

Der junge Dybala fiel vor allem durch zwei Dinge auf: Einen wahnsinnig starken linken Fuß und seine beeindruckende Ballführung. Während er durch ersteren eine Gefahr in jeder Situation in Strafraumnähe darstellte, erlaubte ihm zweite eben jene Chancen zu kreieren. Besonders in seiner letzten Palermo-Saison zeigte er seine Qualitäten als Dribbler, der scheinbar wie ein warmes Messer durch das buttrige Catenaccio der italienischen Liga schnitt. Durch seinen gewaltigen Abschluss war er auch bei ruhenden Bällen immer für ein Tor gut.

Bei Palermo agierte Dybala oft als zweite, etwas hängende Spitze neben seinem Landsmann Franco Vazquez. Dabei initiierte er gerne Angriffe durch ein zurück fallen in die Halbräume, bevor er dann im letzten Drittel die Rolle des Spielgestalters übernahmn. 

Situation beim Verein

Brauchte der FC Bayern im Sommer 2015 wirklich einen Paulo Dybala? Die ganz ehrliche Antwort lautet: vermutlich nicht. Und dennoch wünsche ich mir den Transfer des vielseitigen Argentiniers bereits seit vielen Jahren. 

Das Team ging ins dritte – und wie wir im Rückblick wissen letzte – Jahr unter Cheftrainer Guardiola. Im Sturm war man mit Lewandowski überragend besetzt. Die Zehnerrolle besetzte meist Thomas Müller, während der als großes Talent verpflichtete Mario Götze auch nach seinem WM-Finaltor den Beweis dessen meist schuldig blieb. Auf den Flügeln alterten mit Ribéry und Robben die beiden Vereinslegenden, die noch immer für außergewöhnliche Momente sorgen konnten, allerdings auch oft verletzt ausfielen.

Golden Boy in Pink: Paulo Dybala
(Foto: Tullio M. Puglia/Getty Images)

Das Ziel war dennoch klar gesteckt: Im dritten Jahr sollte endlich der erneute Aufstieg auf den Mount Everest des europäischen Klub-Fußballs gelingen. Dafür hatte man das Team unter anderem mit dem chilenischer Krieger Arturo Vidal verstärkt, der erstmal alles andere als ein Pep-Fußballer erschien. Doch der spanische Erfolgscoach hatte mittlerweile seinen Stil deutlich an den Verein und die Bundesliga angepasst.

Ausblick: Was wäre, wenn …

Spannend wird der Transfer von Dybala dann aber doch vor allem wegen den Möglichkeiten, die sich für Guardiola dadurch ergeben. Der Argentinier passt im ersten Augenblick nicht ins Münchner System, vor allem wenn die Rollen des Neuners und Zehners bereits vergeben sind. Und dennoch hätte Pep eine gute Lösung für ihn gefunden. 

Besonders in der Saison 15/16 griff Guardiola oft auf das 4-1-4-1-System mit geballter Offensiv-Power zurück. Hier hätte Dybala als zweiter offensiver Mittelfeldspieler im zentral-rechten Halbraum brillieren können. Neben dem Phantom Müller, das gleichzeitig überall und nirgends auf dem Platz ist und somit seine Gegner zur Verzweiflung treibt, wäre Dybala der zentrale Gestalter mit überragendem Abschluss gewesen. Dadurch hätte er einiges an Last von Robben und Ribéry nehmen können.

Besonders das Zusammenspiel auf der rechten Seite mit Robben, Lahm und dem zentralen Mittelfeldspieler wäre ein Genuss für die Zuschauer gewesen. Hier käme Dybala sein besonderes Gespür für zu besetzende Räume zu Gute, wodurch er perfekt in Guardiolas Polygon-Ansatz im Spielaufbau gepasst hätte. Gegnerische Abwehrketten hätten diese Kombination aus geballter Spielintelligenz mit starkem Abschluss nur schwer verteidigt bekommen. 

Langfristig ist die Personalie Dybala ebenfalls spannend. Sein Transfer hätte mit großer Wahrscheinlichkeit den Wechsel von Coman an die Isar verhindert. Der Franzose wäre also bei Juventus Turin zu einem der besten Flügelstürmer Europas herangewachsen. Dybala hätte zudem vermutlich die Verpflichtung von James verhindert, da sich beide Spielertypen bei allen Unterschieden dann in ihren Stärken doch zu ähnlich sind. 

Ähnlich wie der Kolombianer, wäre es nach Guardiola für Dybala zur großen Suche nach einer Rolle im Team gekommen. Denn das 4-1-4-1-System kam unter Ancelotti und Kovač nur selten zum Einsatz. Vermutlich hätte es ihn daher langfristig auf die Position des Rechtsaußen gezogen, wo er jedoch seiner größten Stärken beraubt worden wäre. Auf der Position als Achter wäre Dybala deutlich zu offensiv gewesen und hätte die defensive Stabilität gefährdet. 

Ich hätte es dem Argentinier allerdings zugetraut sich in seinem jungen Alter besser zu entwickeln als der bereits etwas ältere James. Ein größeres Selbstvertrauen und eine gewisse Vertrautheit mit dem Team sprechen ebenfalls für Dybala. Und wer weiß, vielleicht hätte er sogar das unmögliche geschafft und Thomas Müller verdrängen können.

Am morgigen Heilig Abend endet unsere Serie mit einem Mittelfeldspieler, der knapp ein Jahr älter als Dybala für immer der Traum unseres Autors bleiben sollte

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  1. „ Gegnerische Abwehrketten hätten diese Kombination aus geballter Spielintelligenz mit starkem Abschluss nur schwer verteidigt bekommen. “

    Gut beschrieben. In Verbindung mit der Thiagointelligenz wäre das natürlich eine riesige Freude für die Fans gewesen.

    Leider war ein Dybala Transfer total illusorisch weil:
    – UH den Markt völlig falsch eingeschätzt hatte und sinkende oder stagnierende Ablösen prophezeite obwohl mit den EPL TV deal gigantische Liquiditätszuflüsse zu erwarten waren.
    – Juve noch nie einen top Spieler der LaLiga ins Ausland ziehen ließen (Ausnahme Verratti).

    MMn hätte der dynamischere KdB unserem Spiel auch sehr viel besser zu Gesicht gestanden. Am Ende hat man über 100 Mio für Vidal Sanches und Tolisso vergeigt- allesamt Spieler die uns nicht weitergeholfen haben.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Hinterher ist man immer schlauer. Spannend wäre jedenfalls eine Recherche, wie bei anderen Großklubs in einem vergleichbaren Zeitraum Erfolg/Misserfolg durch Transfer(fehl)entscheidungen beeinflusst wurden. Das wäre sicher ein Großprojekt, mit wahrscheinlich zu vielen subjektiven Faktoren. Aber womöglich würde es den eigenen Blues (sofern man ihn denn hat) über die Fälle Vidal/Sanches/Tolisso e tutti quanti ein bisschen relativieren.

      1. Pep wollte wohl drei Spieler
        Neymar Sané und KdB

        Wir hatten damals schon einen guten Kader.
        Lassen wir mal Neymar beiseite dann muss man mal nur kurz überschlagen:
        Man hätte KdB und Sané bekommen wenn man in toto ca 30 Mio mehr geboten hätte. Man hat dann aber letztlich für Costa Vidal Tolisso Sanches James Perisic Coutinho viel mehr bezahlt und sportlich viel weniger bekommen.

        P.s. Pep hatte ja auch Mane auf dem Zettel der uns im Testspiel im Januar 2014 quasi im Alleingang zerlegte…….

    2. Bei einem Wechsel von Dybala im Sommer 2015 wäre es für Thiago sehr eng geworden. Auf der Sechs spielte er bei Pep nämlich so gut wie nie. Auf der Acht bzw. in einer offensiven Viererreihe war die Konkurrenz auch ohne Dybala schon so stark, dass Thiago alles andere als unumstrittener Stammspieler in dieser Saison war. Beispiele gefällig? In den wichtigsten Spielen des Jahres, nämlich dem Achtelfinale gegen Juve und dem Halbfinale gegen Atletico stand Thiago von 390 möglichen Minuten nur 180 auf dem Feld. Stammspieler sieht für mich anders aus, oder?

    3. – Juve noch nie einen top Spieler der LaLiga ins Ausland ziehen ließen (Ausnahme Verratti).

      Was hat bitteschön Juventus Turin mit der spanischen Liga zu tun? Wenn du dich auf die italienische Liga beziehst, dann wäre das die Serie A (soviel Zeit muss sein!). Aber auch diese These ist falsch: Oder kannst du dich nicht mehr an “Topstars” wie Ruggiero Rizzitelli oder Massimo Oddo erinnern, die beide die Serie A in etwas nördlichere Gefilde verlassen haben??? Na gut, aber zumindest ein Spieler wie Luca Toni sollte zumindest als Topstar durchgehen… .

      Auch hat Juve mit Paul Pogba selber vor nicht allzu langer Zeit einen aufstrebenden Superstar für die damalige Rekordtransfersumme ins Ausland verhökert. Bei dem Beispiel kann man sehen, dass manche Risiken sich dann eben doch nicht auszahlen. Hinterher ist man immer klüger, das sollte man in der Einschätzung der Entscheidungen von Uli Hoeness mitberücksichtigen.

      1. Klar meinte natürlich SerieA
        Trotzdem bleibt richtig was ich gesagt habe. Pogba war schon bei Juve und vorher nicht in LaLiga.
        Zu der Zeit von Toni gab es einige bessere Spieler, deshalb wollte man Toni garnicht haben. Jeden den man haben wollte hat man auch bekommen. Bei Verratti hat man 2012 geschlafen, man kam aber auch gerade erst aus dem Tief heraus.
        Ancelotti hatte bei PSG even größere sportliche Anziehungskraft als Conte bei Juve – dazu wohl auch monetäre Gründe.

  2. An die Redaktion:

    918 spricht hie reinen mMn sehr validen Punkt an. Wenn man nur auf das Mittelfeld (DM, ZM, OM) guckt, dann haben wir es seit Guardiola unter Anderem mit diesem Personal versucht:

    Vidal, Sanches, Rudy, Tolisso, Götze, Coutinho, Costa, James, Perisic, Cuisance, Rode, Höjbjerg, Shaquiri …

    Natürlich gab es auch Erfolge, wie z. B. Gnabry, Alonso, Coman, Thiago… insgesamt wurde da aber viel Personal verschlissen.

    Sicherlich hätte man mindestens einen KdB, einen E. Hazard oder einen Dybala für das Geld bekommen können…

    Wäre schön, wenn Ihr die Transferpolitik der Jahre seit Guardiola mal insgesamt analysieren könntet. Muss ja nicht ganz so kritisch sein. :-)

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    1. Die Transferpolitik vor Covid war unter dem Strich erfolgreich.
      Kimmich Süle Goretzka Gnabry Coman Pavard Lucas Sane sind allesamt top top Transfers. Man hätte eben MMn bei den beiden Spielern KdB und Sane etwas mutiger sein müssen denn das hätte einige Irrungen und Wirrungen vermieden.
      Und es ist ja nicht so das man sie verschlafen hätte, nein im Gegenteil man wollte sie unbedingtweil man ihren sportlichen Wert erkannt hatte. Leider hat man den Markt total falsch eingeschätzt- wirtschaftlich hätte man beide damals stemmen können.

  3. Ich bin da ziemlich skeptisch, ob Dybala den FCB wirklich nach vorne gebracht hätte. Alleine wenn ich mir Deine beiden Überlegungen im Hinblick auf Müller und Coman ansehe, frage ich mich wo da der Mehrwert hätte sein können? Ich bin extrem zufrieden mit Coman und Müller und jeder Trainer der die beiden sinnvoll eingesetzt und gefördert hat (Pep, Heynckes und Flick) wurden von beiden mit herausragenden Leistungen belohnt.

    Nicht falsch verstehen Maurice, natürlich ist der Gedanke spannend und es wert durchdacht zu werden. Aber gerade hier habe ich so gar kein … “hätte das nur geklappt” Gefühl, sondern eher ein “Danke, dass das nix wurde” .-)

    @918: Pep hatte Sane und KdB plus noch jede Menge anderer Spieler, für die er hunderte Millionen von Euro verballert hat … Pep hat bei City mehr Kohle aus dem Fenster geschmissen, als der FCB in den letzten 50 Jahren, und der Erfolg ist durchaus überschaubar. Soviel haben Hoeness, Rummenigge und Co nämlich nicht falsch gemacht, wobei sie natürlich durchaus auch einiges falsch gesehen und gemacht haben. Meine Highlights sind da z.B. Klinsmann und Ancelotti.

    Sanches und Tolisso musste man eigentlich machen, aber nicht aus jedem Sanches wird ein Phonzie oder wahrscheinlich ein Musiala. Tolisso passte bis zu seinem Kreuzbandriss und dem Kauf von Goretzka perfekt zu Thiago und Müller, so wie nun eben Goretzka zu Kimmich und Müller.

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    1. Mich interessiert nicht ManCity
      Mich interessiert der FCB.
      Beide Spieler wollte man verpflichten, beide Spieler hat man vergleichsweise wegen kleinen Summen nicht verpflichtet und dafür sehr viel größere Summen für Spieler versenkt die vergleichsweise weniger talentiert waren und überhaupt nicht zu unserer Spielphilosophie gepasst haben. Man hat den Markt total falsch eingeschätzt. Fehlentscheidungen passieren eben- that’s life.
      Zum guten management gehört eben auch das man diese erkennt, was beim FCB ja auch überwiegend der Fall ist.
      Die og Spieler waren ebenso Fehlentscheidungen wie die Trainer Anc und Kov.

  4. Für morgen als Tipp 1 Jahr älter und Mittelfeldspieler?

    Da fällt mir als erstes Isco, Casemiro und Verrati ein.

    Aber wenn ich mir die Formulierung so anschaue könnte man fast meinen das dieser Spieler demnächst zu uns wechseln wird oder versteh ich das falsch?

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Da muss doch jetzt Maradona kommen.

      1. Für Maradona sind die alle zu jung.
        Der ist für die meisten MSR-Schreiber so weit weg wie Ernst Kuzorra für uns.

      2. Diego oder nix!

    2. Die Beschreibung würde perfekt auf Verratti passen.

      1. Veratti mit Kimmich wäre ein Traum.

      2. Ja es ist wohl Verratti.
        Ein Ziehsohn Ancelottis und sicherlich seine Option A, aber eben unrealisierbar deshalb bekam er als Trostpflaster Tolisso…….und als Trostpflaster für das Trostpflaster James.

  5. Dybala ist so ein Spieler, nach dem man sich in vergangenen Perioden alle Finger geleckt hätte. Für die letzten Jahre ist da eher weniger Bedauern.
    Bei Dybala wäre tatsächlich die Frage, wie man ihn denn hätte einbauen können. Als RA? Als Zehner? Als Halbstürmer?
    Das hätte sich über die Jahre bei den verschiedenen Trainern, in den verschiedenen Phasen, bei der gegebenen Konkurrenz, schwierig darstellen können.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die Dybalaintelligenz hätte sich bei jedem Trainer durchgesetzt.

      1. Möglich. Allerdings hatten wir in den letzten fünf Jahren 5 (!) verschiedene Trainer. Das war durchaus eine Herausforderung.

      2. Wer weiß denn, ob es mit Dybala auch fünf geworden wären.

      3. @Cuesco
        Noch mehr Trainer?

      4. Vielleicht. Oder weniger. Alle diese Spekulationen basieren ja auf der Annahme, dass sich im Prinzip nicht viel geändert hätte – außer der Frage “was hätten wir mit Müller gemacht”. ;-)

        Ich habe lange gerätselt, was wohl normal intelligente Menschen zur Verwendung einer sprachlichen Absonderlichkeit à la “wenn er den reinmacht, ist es ein anderes Spiel” verleiten mag. Vielleicht ist dies die Antwort: vermutlich unbewusst wird so – nämlich durch die Umgehung des Konjunktivs – vermieden, dass geantwortet wird: “ja klar. Hätte, könnte, wäre. Weiß man’s denn?”.

        Umgekehrt kann ich mir auch folgendes Szenario vorstellen: Schick versenkt ihn nicht, sondern jagt ihn ans Aluminium. Hinterher sagt Bosz: “Wenn der reingeht, ist es ein völlig anderes Spiel.” Sicher?

  6. Es ist doch insgesamt sehr erstaunlich wie viele offensive Mittelfeldspieler sich hinter diesen Adventskalendertürchen gefunden haben. Und eigentlich bei allen kann ich den Reiz nachvollziehen, doch überall steht ein dickes ‘Aber’ im Text: Thomas Müller. Dieser Adventskalender liest sich damit quasi wie ein verstecktes Tribut an diesen so unersetzbaren Spieler, durch den wir all die de Bruynes, Dybalas, Ödegaards und Özils in den letzten 10-15 Jahren eigentlich nie benötigt haben.

    PS: Schade übrigens, dass insgesamt wenige Defensivspieler genannt wurden.

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    1. Hat im Endeffekt viel damit zu tun, dass es kaum Gerüchte um Defensivspieler gibt. Vor den 10er Jahren waren die Transfers fast allesamt “best of Bundesliga”.
      Und viele der Gerüchte waren dann auch reichlich witzlos. Jaap Stam wurde 2001 Bayern angeboten, hätte ich besprechen können. Aber im Endeffekt wechselte er für 24,5m€ zu Lazio, ein Wechsel wäre doch reinste Utopie, das hätte Bayern nie gemacht. Und Bayerns Probleme waren nicht wirklich in der Innenverteidigung verordnet.
      Über Bosingwa oder Coentrao haben wir intern diskutiert, aber im Endeffekt wären die Artikel darauf hinaus gelaufen, dass Alaba sie eh verdrängt hätte, also ziemlich lahm zu spekulieren.

      1. “also ziemlich lahm zu spekulieren”

        Schönes und auch sinniges Wortspiel. ;-)

    2. Ich hatte tatsächlich überlegt ob ich statt Dybala den 2012 spekulierten Vertonghen hätte nehmen sollen. Wäre sicherlich auch spannend gewesen mit einem spielstarken Partner für Boateng. Aber am Ende liegt dann einem doch immer die Offensive am Nächsten. Metzelder 2002 hatte ich noch überlegt, aber aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um seine Person verworfen.

  7. Von allen Spielern auf der Liste hat man mW für einen konkret geboten nämlich KdB.
    KdB hätte uns natürlich enorm weitergeholfen.

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