Transparenzbericht Miasanrot – Juli 2026: Android-App und ein dickes Danke an die Community
Liebe Community,
normalerweise versuche ich, vierteljährlich einen Transparenzbericht zu veröffentlichen. Das wird sich ab sofort ändern. Ich versuche es nun monatlich.
Warum? Der letzte Transparenzbericht hat mir gezeigt, welche Wirkung das regelmäßige Updaten hat. Es gab eine überwältigende Welle an Nachrichten, die meisten davon sehr positiv und unterstützend. Viele von euch haben sich Gedanken gemacht, wie sie über den bloßen Euro hinaus unterstützen können.
Das hat mich sehr berührt. Manche eurer Nachrichten haben mich sogar zu Tränen gerührt. Ich denke, es ist für beide Seiten gut, wenn ich häufiger darüber schreibe, wo dieses Projekt eigentlich gerade steht, was aktuell bei uns los ist und wo eigentlich was genau fehlt.
Für euch ist das gut, weil ihr so ein regelmäßiges Update bekommt und quasi monatlich mitverfolgen könnt, wohin die Reise geht und an welchem Ende ihr in welcher Form unterstützen könnt. Für mich ist es gut, um zu erinnern. Daran, was wir von unserer Community brauchen und wie viel Arbeit und Herzblut in diesem Projekt stecken.
Die zwei guten Nachrichten vorab, die diesen Monat wieder fröhlicher machen als das letzte Quartal: Ihr habt mir kurzfristig echt den Hintern gerettet, dazu gleich mehr, und es gibt sie jetzt endlich, unsere Android-App!
Miasanrot goes Android
Es war ein langer Weg, weil das Android-System uns deutlich fremder ist, als iOS, aber jetzt könnt ihr die Miasanrot-App auch auf euren Androiden laden. Hier geht es zum PlayStore.
Mein größter Dank geht dabei an den Co-Founder von Miasanrot und meinen ehemaligen Podcastpartner, Christopher Ramm. Meine Launen ertragend (und meinen Anspruch) hat er nebenberuflich hart geackert, um euer und mein Feedback umzusetzen. Wir hatten eine kleine Testgruppe mit Usern aus unserer Kurve laufen, die ihm regelmäßig Verbesserungsvorschläge und Bugs geschickt haben.
Die App ist jetzt so fertig, dass sie den Release verdient hat. Trotzdem ist Android ein derart breites Spektrum, dass es immer noch zu Bugs oder Anzeigefehlern auf dem einen oder anderen Gerät kommen könnte. Meldet euch dann einfach bei uns. Entweder unter kontakt[at]miasanrot.de oder im entsprechenden Thread in unserer Kurve.
Alles zu unserer App findet ihr hier.
Stripe: Miasanrot jetzt auch via Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay unterstützen
Eine weitere Änderung: Ihr könnt uns jetzt auch via Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay unterstützen. Wenn ihr diesen Link anklickt, solltet ihr auf unserer Stripe-Seite landen. Dort könnt ihr eure Kreditkartendetails ausfüllen oder eine alternative Zahlungsart wählen. Soweit ich das verstanden habe, wird euch oben jeweils Apple-, oder Google Pay angezeigt, je nachdem, was ihr nutzt und womit ihr in eurem Browser angemeldet seid.
Auch bei Stripe geht eine kleine Gebühr an den Anbieter. Die für uns beste Variante bleibt daher der Dauerauftrag.
Blick auf die Finanzen und ein dickes Danke an euch!
Ich bin immer noch überwältigt davon, wie viel Resonanz es auf meinen letzten Transparenzbericht gab. So viel Support. Ich hatte große Sorge, ob ich damit an die Öffentlichkeit soll. Ich war und bin nicht existenzbedroht, aber ich kann Entwicklungen lesen und weiß: Noch ein paar mehr dieser Quartale und ich bekomme ernsthafte Schwierigkeiten.
Hinzu kamen ein paar private Ausgaben, die notwendig waren und mir das Leben für ein paar Wochen sehr schwer machten. Aber ihr habt mich da herausgezogen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die dabei geholfen haben. Es gab einige außergewöhnlich hohe Summen, ihr wisst schon, wenn ihr das lest, dass ihr gemeint seid, die mich fassungslos gemacht haben. Im positiven Sinne. Ich habe natürlich keine Kontaktdaten, am liebsten würde ich jedem Einzelnen schreiben und mich bedanken.
Auch die vielen kleinen Beträge haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, vor allem bei euren teils kreativen Verwendungszwecken. Nicht nur hat mich das finanziell extrem entlastet, es hat mir auch wieder gezeigt, was Miasanrot eigentlich ist und dass ich nicht allein bin. Das ist schön.
Ich werde dieses Projekt nicht mit Werbung zukleistern können. Aus diversen Gründen dürfen die Werbeeinnahmen nicht zu hoch werden, weil sich für mich sonst eher Nachteile als Vorteile ergeben. Das macht es knifflig und umso abhängiger bin ich von euch.
Der Juli im Rückblick
Der Juli war deshalb sehr erfreulich, wenngleich er noch sehr geprägt ist von dem düsteren letzten Transparenzbericht. Insgesamt kamen von diesem Bericht (Ende Juni) bis zum 31. Juli knapp über 5.000 Euro rein. Etwas mehr als 4.000 Euro davon allein im Juli. Ziehe ich die ganz großen Summen mal ab, weil das Einmalzahlungen sind, landen wir bei etwas mehr als 3.000 Euro.
Also genau dort, wo ich eigentlich hin möchte. Wenn ich bei rund 3.000 Euro Einnahmen monatlich durch die Miasanrot-Community bin, dann kann ich neben den anderen Einnahmen, die ich habe, meinen aktuellen Lebensstandard sehr gut erhalten. Zur Erinnerung: Im ersten Quartal lagen die Community-Einnahmen bei ca. 2.500 Euro, im zweiten Quartal waren es nur noch etwas mehr als 2.000 Euro.
Ich bin natürlich nicht naiv. Der Juli steht noch sehr stark unter dem Einfluss des letzten Berichts. Aber es ist schön, das Potenzial zu sehen. Und vielleicht hat die Erinnerung daran, dass Miasanrot auf fragilen Beinen steht, wirklich dabei geholfen, noch mehr Leute dazu zu bringen, uns regelmäßig mit einem Betrag zu unterstützen.
Also: Nochmal ein ganz dickes Dankeschön. Und hoffentlich schauen wir dann Ende August weiter positiv in die Zukunft.
Ankündigung: Kleine Pause im September
Was mich auch zu einer Ankündigung führt. Vom 31. August bis ca. 13./14. September werde ich im Urlaub sein. Das bedeutet nicht, dass ich mich in dieser Zeit gar nicht um Miasanrot kümmern werde, aber dass ich meine Prioritäten mal für rund zwei Wochen anders gestalte und meine mentale Gesundheit in den Mittelpunkt rücke.
In dieser Zeit solltet ihr also nicht allzu viel Content erwarten, da auch die Beteiligung der restlichen Autor*innen aus unterschiedlichen Gründen in den vergangenen Monaten abgenommen hat. Die letzten Wochen und Monate waren sehr fordernd für mich und ich brauche mal eine kurze Zeit, in der ich den Aufwand reduziere.
Ich kann derzeit gar nicht sagen, wie viel oder wie wenig in dieser Zeit von mir kommen wird, aber ich werde viel unterwegs sein und höchstens morgens und abends in der Unterkunft Kleinigkeiten erledigen, um den Laden am Laufen zu halten. Ich will nur so fair sein und euch vorab informieren, sodass ihr eine realistische Erwartungshaltung für diese Zeit habt.
Voraussichtlich wird es in diesen zwei Wochen auch keinen Podcast geben, wir informieren darüber aber nochmal in der letzten Folge vor dem 31. August. Urlaub ist für mich immer ein Kompromiss. Zwei Wochen ganz ohne Arbeit kann ich mir nicht leisten, mein letzter komplett freier Tag ist eine Weile her. Umso mehr hoffe ich, dass ihr Verständnis dafür aufbringen könnt, dass ich mir die Tage mal nehme, um nur ab und zu etwas zu produzieren und das organisatorische Minimum zu machen. Es wird Content geben, aber nicht so viel wie normalerweise.
Liebe an euch alle und danke nochmal für euren Support
Justin



