DFB-Pokal: Hamburger SV – FC Bayern München 1:3 (0:2)

Der FC Bayern zieht mit einem insgesamt ungefährdeten 3:1-Erfolg über den Hamburger SV in die 3. DFB-Pokalrunde ein. Der Titelverteidiger gab sich trotz anfänglicher Probleme keine Blöße und geht mit einem Erfolgserlebnis in die Bundesliga-Partie gegen Borussia Dortmund am Wochenende.

Am Mittwoch-Abend wurde bereits die 3. Pokalrunde ausgelost. Der FC Bayern tritt im kommenden Jahr zu Hause gegen Eintracht Braunschweig an – viel besser hätte die Auslosung wohl nicht laufen können.

Falls ihr es verpasst habt:

Guardiola verzichtete wohl als Vorsichtsmaßnahme mit Blick auf das Dortmund-Spiel auf Arjen Robben, der gar nicht erst nach Hamburg mitgereist war. Im Vergleich zum Spiel gegen Mönchengladbach in der Vorwoche blieb zudem Götze draußen. Für ihn stand Ribéry erstmals in dieser Saison in der Startelf. Boateng rückte für den gesperrten Benatia zurück ins Team. Beim HSV sollte der schnelle Stieber neben Kreativspieler Holtby und dem ebenso schnellen Müller über die Flügel für Alarm sorgen. Lasogga begann als einzige Spitze. Van der Vaart genau wie Ex-Bayer Jansen und Leihgabe Green blieben zunächst auf der Bank.

Der HSV begann mit durchaus engagiertem Pressing, zog sich, nachdem die erste Reihe überspielt wurde, aber schnell in eine kompakte Ordnung mit eher tiefer Staffelung zurück. Arslan und Jiracek rückten dabei eng an die eigene Viererkette heran, um keine Räume für schnelle Kombinationen durch das Zentrum zu ermöglichen. Guardiola schob Alaba dieses Mal ins zentrale Mittelfeld. Bernat begann als offensiv orientierter Außenverteidiger.

Weil Westermann schon nach sechs Minuten einen läppischen Rückpass auf Drobny versuchte, der bei Müller landete und schließlich von Lewandowski zum 1:0 über die Linie gedrückt wurde, geriet der HSV früh in Zugzwang. Bayern hatte trotz der Führung durchaus Probleme zu Beginn. Torchancen blieben in den ersten 30 Minuten Mangelware. Schiedsrichter Fritz pfiff einen Treffer von Thomas Müller (nach sehenswertem Pass von Lewandowski) spät aber wohl zu Recht wegen einer Abseitsstellung zurück. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte erhöhten die Münchner das Tempo. Lahm scheiterte in der 38. Minute noch aus kürzester Distanz an Drobny. Wenig später überwand Alaba den Schlussmann mit einem zwar drehenden, aber eindeutig haltbaren Fernschuss zum 2:0. Im Prinzip war das Spiel zu diesem Zeitpunkt gelaufen.

Bayern erhöhte nach der Pause durch Ribéry auf 3:0 (55.), ehe Lasogga noch den Ehrentreffer erzielte. Drobny verhinderte am Ende mit drei starken Paraden einen höheren Sieg der Münchner, der nach dem 3:0 nie mehr in Gefahr geriet.

3 Dinge, die auffielen:

1. Durchschnittliche Leistung reicht zum Sieg

Es war am Mittwochabend beileibe nicht die beste Vorstellung der Bayern in dieser Saison. Hamburg nervte die Gäste mit engagiertem Pressing und vielen Fouls mindestens eine Halbzeit lang. Wenn Westermann und der ansonsten gute Drobny den Bayern nicht auf die Siegerstraße verholfen hätten, wäre durchaus auch ein ganz zäher Abend möglich gewesen. Weil Bayern vor dem Tor (zumindest zu Beginn) seine Chancen effektiv nutzte und der HSV selbst unglaublich schwach und einfallslos in der Offensive agierte, wurde es am Ende trotzdem ein lockerer Gang für die Roten. Spätestens mit dem 3:0 war die Hoffnung der Hausherren weitgehend verflogen.

Es ist durchaus ein gutes Zeichen, dass der FC Bayern nach den Gala-Vorstellungen der letzten Wochen auch eine durchschnittliche Leistung in einen klaren Sieg ummünzen kann. Dortmund am Horizont, auswärts unter Flutlicht, kein Arjen Robben – so ein paar Parameter sprachen vor dem Spiel schon für die Möglichkeit einer Überraschung. Dass diese ausblieb und die Bayern trotz Problemen zu Beginn und individuell schwächeren Leistungen (beispielsweise von Dante) ohne Probleme in die nächste Pokalrunde einzogen, spricht für die gefestigte Struktur in Bayerns Spiel. Es werden im Verlauf der Saison sicher noch häufiger solche Spiele folgen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass es nicht zuletzt diese Partien sind, die in Pokal und Bundesliga den Unterschied ausmachen können.

2. Ribéry meldet Ansprüche an

Es war der erste Startelf-Einsatz von Europas Fußballer des Jahres 2013 in der laufenden Saison. Franck Ribéry hatte sich zuletzt in engagierten und effektiven Kurzeinsätzen nach hartnäckigen Knieproblemen in guter Form präsentiert. Der Flügelspieler trug sich gegen Hamburg mit einem abgefälschten Fernschuss in die Torschützenliste ein. Der Auftritt über 90 Minuten gegen den HSV zeigte aber auch: Ribéry braucht noch Zeit, um einem Spiel wie in den Vorjahren über einen längeren Zeitraum seinen Stempel aufdrücken zu können. Ribéry tat sich etwas schwer, gefährliche Situationen mit Anlauf und Tempo zu kreieren – fraglos auch weil der HSV ihn teilweise überhart attackierte. Auffällig auch: Der Franzose traf in einigen vielversprechenden Kontersituationen die falsche Entscheidung oder verpasste den Moment für ein Abspiel. Typische Anzeichen für fehlende Spielpraxis. Mit drei Torschussbeteiligungen und einem Treffer hat Ribéry trotzdem Ansprüche untermauert.

Guardiola wird das Hamburg-Spiel bewusst genutzt haben, um Ribéry vor den anstehenden Krachern gegen Dortmund, Rom und Leverkusen über eine längere Distanz zu testen. Das Quartett Götze, Müller, Lewandowski und Robben hat in den vergangenen Wochen seine Klasse unter Beweis gestellt. Ribéry spielte gegen Hamburg nicht schlecht, aber eben auch nicht so überzeugend, dass er Guardiola hier zu Änderungen zwingt. Es spricht viel dafür, dass Götze in den kommenden wichtigen Spielen wieder den Vorzug von Beginn an erhält.

Ribéry könnte sich aber in den kommenden Wochen durchaus zu einem sehr wertvollen 12. Mann entwickeln. Er wird ähnlich wie Schweinsteiger wohl keine 40-50 Pflichtspiele mehr auf allerhöchstem Niveau absolvieren können. Das muss er auch gar nicht. Er könnte als Change-of-Pace-Option von der Bank gerade in dieser Saisonphase eine echte Waffe für den FC Bayern sein. Wenn Bayern Probleme hat oder der Gegner müde wird, könnte Ribéry mit seinen Tempodribblings und seiner Torgefahr für einen entscheidenden Impuls sorgen. Sollte einer der Offensiv-Spieler eine Pause benötigen, wäre er der Erste, der in die Startelf rückt. Die Frage bleibt allerdings, ob er sich mit dieser Rolle zufrieden geben würde. Guardiola hat hier wohl auch ein wenig Moderationsbedarf.

Es bleibt spannend, wie der Bayern-Coach in der Offensive plant. Die Personalie Ribéry wird uns in den kommenden Wochen definitiv weiter begleiten.

3. Bernat überzeugt erneut

Juan Bernat präsentiert sich seit Wochen in glänzender Verfassung. Der Neuzugang aus Valencia zählte wie schon gegen Rom oder Hannover zu den stärksten Münchner Akteuren. Bernat kommt mit den Anforderungen von Guardiola immer besser zurecht. Er wird mutiger und seine Offensivaktionen immer klarer. Bernat variiert dabei auch zusehends seine Vorstöße, die mal die Linie entlang, mal eher vertikal mit mehr Zug zum Tor vorgetragen werden. Im letzten Drittel kann er gewiss noch ruhiger werden – trotzdem ist es eine Frage der Zeit bis der 21-Jährige seine guten Leistungen mit einem Torerfolg krönt und damit auch für jeden sichtbar seine positive Entwicklung unterstreicht. Zuletzt hatte er mit einem Assist gegen Rom bereits ein erstes Ausrufezeichen gesetzt. Auffällig ist auch, dass Bernat defensiv bisher sehr viel mit gutem Stellungsspiel löst und verhältnismäßig wenige Defensivzweikämpfe führen muss. Hier bleibt abzuwarten, ob höher veranlagte Gegner zum Beispiel in der Champions League ihn stärker fordern werden. Vor allem dann wenn er wie gegen Hamburg ohne zusätzliche Sicherung durch eine Dreierkette und damit einen linken Halbverteidiger hinter sich agiert.

Bernat ist ein Beispiel für das gute Auge Guardiolas, der persönlich hohen Anteil an der Verpflichtung des Linksverteidigers hat. Dass der FC Bayern eine Problemposition im internationalen Fußball für knapp 10 Millionen Euro mit einem noch entwicklungsfähigen 21-Jährigen besetzen konnte, bleibt bemerkenswert. Bernat sammelt auch durch seinen Auftritt gegen Hamburg weiter Pluspunkte.

Hamburger SV – FC Bayern München 1:3 (0:2)
Hamburger SVDrobny – Götz, Westermann, Djourou, Ostrzolek – Arslan, Jiracek, Müller, Holtby, Stieber – Lasogga
BankBrunst, Jansen, Green, Nafiu
FC BayernNeuer – Rafinha, Boateng, Dante, Bernat – Xabi Alonso (70. Höjbjerg) – Lahm (65. Rode), Alaba – Müller, Lewandowski (75. Pizarro), Ribéry
BankZingerle,Gaudino, Götze, Shaqiri
Tore0:1 (7.) Lewandowski, 0:2 (44.) Alaba, 0:3 (55.) Ribéry, 1:3 (85.) Lasogga
KartenGelbe Karten: Djourou, Götz
SchiedsrichterMarco Fritz (Korb)
Zuschauer 57.000
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Leserkommentare
  1. Georg

    Mal wieder beeindruckend, wie schnell ihr so eine gute Analyse “zaubert”! Danke dafür…

  2. Jake1965Blues

    Sehr schöne und treffende Analyse. Insbesondere der Punkt über Bernat gefällt mir sehr. Der Junge begeistert mich schon seit einigen Spielen. Unfassbar, was der rennt und ackert und dabei sehr gut sowohl offensiv als sich defensiv Akzente setzt. Mit ihm werden wir definitiv noch viel Spaß haben!

  3. pekunio

    Also ich muss mal kurz meinen Frust über gestern Abend loswerden, nicht über unser Spiel sondern über Sky. Normal sind die Leute von Sky schon schwer zu ertragen. Besonders TuT, Reif und Dittmann verursachen mir in der Regel heftige Schmerzen. Aber was Wolf Fuss sich gestern leistete, war schon ein starkes Stück. Erzählt er allen Ernstes, dass Pep im Falle einer Niederlage im letztjährigen Pokalfinale entlassen worden wäre. Natürlich auch die alte Leier, Dortmund wäre klar überlegen gewesen und wir hätten nur mit Dusel gewonnen. Irgendwann habe ich dann zur ARD gewechselt und habe mir freiwillig Tom Bartels angehört. Versteht ihr meine Schmerzen? Tom Bartels freiwillig!

    1. Erich_B

      Ich schau mir aus diesem Grund viele Spiele gar nicht mehr an, ich lese dann Spielberichte und schau mir entscheidende Szenen auf Youtube etc. an.

      Die meisten Moderatoren haben von Fussball an sich wenig Ahnung, die können praktisch mit dem gleichen Mist auch eine Tiersendung etc. moderieren.

      ZDF hat einen guten Moderator (mir fällt der Name gerade nicht ein, hat jedoch das Rückspiel Bayern – Real kommentiert), der sagt auch hin und wieder was fachliches.

      Der Rest ist “Bild”-Niveau, die können dir auch nicht analysieren warum eine Mannschaft schlecht spielt etc…bzw. eine Mannschaft gut spielt.

    2. Mic

      …ich geb’ Dir sowas von Recht. Es war grausam!

      1. Tobi

        Freiwillig Tom Bartels … das nenne ich mal Hardcore. Kann ich kaum nachvollziehen. Bartels ist neben Bela Rety unterste Kommentatorenschublade.

        Nach Westermanns Fehler wusste man die Bartelssche Kommentatorenpeitsche wird noch mindestens 5x auf Heikos Rücken tanzen um die Spielzeit irgendwie zu füllen. Auch sonst wurde er mal wieder zu 100% seinem Spitznamen “Captain Obvious” gerecht.

        http://www.focus.de/kultur/kino_tv/beissende-twitter-kritik-ich-will-tom-bartels-den-lucky-punch-setzen_id_3937194.html

    3. Pascal

      Verstehe ich gut. Musste gestern Bartels antun.
      Da ich im Ausland lebe, muss ich sonst meist die Spiele über Internet streamen. Mittlerweile hab ich mir da angewöhnt, der englische Sender auszuwählen. Diese sind meist objektiv, taktischer und auch zu zweit. Einer der Ahnung hat von dem was er sieht und einer der auch mal nachfragt, diskutiert. In der aktuellen 11 Freunde Ausgabe ist ein guter Vergleich zwischen DE und EN Berichterstattungen drin.

    4. Olaf

      Oder einfach bei Sky den Ton auf “Stadion” stellen. Dann redet keiner mehr und man guckt auf einmal viel entspannter.

  4. Erich_B

    Erstmal Danke für die Analyse.

    Was mich vorab gewundet hat wie wenig Pep rotiert hat, ich hatte durchaus mit Rode, Shaquiri und Hojberg gerechnet um Alonso, Lahm und Müller eine Auszeit zu gönnen.

    Der HSV hat gestern durchaus vernünftig gespielt, von daher war es dann durchaus angebracht mit einer bestmöglichen Aufstellung aufzulaufen.

    Auf der anderen Seite bleibt der Eindruck das wir aktuell keine verlässliche 2.te Reihe haben. Unabhängig davon das der HSV gestern nicht unbedingt wie ein Absteiger gespielt hat waere gestern ein Einsatz der 2.ten Reihe eine Option gewesen da auch der DFB-Pokal der “unwichtigste” Wettbewerb ist (Man darf das zwar so natürlich nicht ausdrucken, weil wenn Bayern verliert, egal wo, brennt’s immer, praktisch ist es jedoch so).

    Die kommenden Spiele (über den BVB hinausgeblickt) bieten sich auch nicht wirklich an. Wir haben bis zur Winterpause noch einige schwere Spiele: Hoffenheim, Leverkusen, Mainz etc.
    Bin gespannt wie Pep das mit der Belastung steuern will.

    Ansonsten war das Spiel i.O, Bayern bei weitem nicht mit der besten Leistung, aber ohne große Fehler.
    2te Halbzeit war wohl eher schaulaufen,
    Lewa findet offensichtlich langsam seinen Rythmus bei Bayern und Ribery hat auch wieder Rythmus aufgenommen was wichtig ist in den nächsten Wochen.

    Dennoch bin ich froh das wir weiter sind, hatte vor dem Spiel kein gutes Gefühl, was an dem vermeindlich schwachen Ligaauftreten des HSV liegt (die kann man ja unterschätzen) sowie dem kommenden Spiel gegen den BVB (der Fokus lag bestimmt auch vor dem Spiel gegen den HSV schon bisschen beim BVB).

    Letztendlich ist alles angerichtet für das Spiel gegen den BVB…
    (Hoffe ihr macht bald einen Vorbericht, damit die Spekulationsschlacht losgehen kann :-) )

    1. chicago_bastard

      Zum Glück hat Pep eben nicht so stark rotiert. Das hatte er beim Bundesligaspiel in Hamburg ja noch gemacht, das Ergebnis ist bekannt. Gestern Stars zu schonen und dann 120 Minuten statt 90 Minuten gehen zu müssen wäre wahrlich ein Rohrkrepierer im Hinblick auf Samstag gewesen.

      Durch die Ausfälle von Schweini und Thiago ist gerade das zentrale Mittelfeld derzeit zu dünn besetzt. Rode und Höjbjerg sind gute Spieler aber haben nicht die strategischen Fähigkeiten von Alonso und Lahm, daher ist es momentan einfach nicht möglich diese beiden gleichzeitig zu schonen, denn darunter würde der Spielaufbau stark leiden. Der einzige fitte Mittelfeldspieler, dem ich das zutrauen würde wäre Gaudino, aber der ist leider seit einigen Wochen komplett weg vom Fenster und nicht mal mehr im Kader. Sehr schade.

      In den kommenden Ligaspielen nach dem Dortmundspiel und vor allem in den letzten beiden CL-Spielen, sollte man da durch einen Heimsieg gegen Rom schon fürs Achtelfinale qualifiziert sein, wird es Gelegenheit geben Spieler mal zu schonen. Punktverluste in der Liga kann man sich mal erlauben, gestern musste hingegen unbedingt ein Sieg her um im Wettbewerb zu bleiben.

    2. Auf der anderen Seite bleibt der Eindruck das wir aktuell keine verlässliche 2.te Reihe haben. Unabhängig davon das der HSV gestern nicht unbedingt wie ein Absteiger gespielt hat waere gestern ein Einsatz der 2.ten Reihe eine Option gewesen da auch der DFB-Pokal der “unwichtigste” Wettbewerb ist

      Muss dir da widersprechen, denke dass ein zweite Reihe vorhanden, wenn auch dünn besetzt ist und Guardiola aus dem Ligaspiel in Hamburg gelernt hat und nicht übertrieben rotiert. Fand deshalb die punktuellen Veränderungen sehr gut. Götze bekommt eine Pause, Ribéry Einsatzzeit und die Möglichkeit Spielpraxis zu sammeln. In meinen Augen waren dann auch die Auswechslungen von Alonso und Lahm für die Rode und Højbjerg kamen, vom Timing her sehr gut.

      (Hoffe ihr macht bald einen Vorbericht, damit die Spekulationsschlacht losgehen kann :-) )

      Chris übernimmt das und ist für morgen geplant ;)

  5. Erich_B

    Mhmmm, o.k, liegt auch an den Verletzten. Praktisch sind ja 3 potentielle Stammspieler verletzt:
    Badstuber, Thiago, Schweinsteiger.

    1. Jo

      Gebe noch Robben (angeschlagen) und Benatia (gesperrt) dazu. Wenn man dann noch Götze, Shaqiri, Pizarro usw. in der Hinterhand hat ergibt das eine exorbitant gute zweite Reihe. Man sieht derzeit warum man sie braucht.
      In dem Zusammenhang fand ich auch die ruppige Gangart der Hamburger bedenklich. Nicht nur bei Ribery, bei Alonso fand ich es noch schlimmer. Der wurde ja bei jedem Zweikampf regelrecht abgeräumt. Ich dachte irgendwann steht der auch nicht mehr auf.
      Schade, dass der Schiedsrichter das im Wesentlichen toleriert hat.

  6. giselher

    Wenn es stimmt, dass der Kräfteverschleiß eines Spielers gegen Ende des Spiels, so ab der 70-sten Minute, expotentiell ansteigt (hockey-stick-effect), dann gehen Lahm und Alonso praktisch als geschont durch. Alles richtig gemacht, unser Coach …

    Und zur Bedeutung des Spiels hat unser Kapitänchen gestern alles gesagt: Von den Spielen diese Woche war es das wichtigste, weil ein k.o.-Spiel. So hamm wir Ruhe auf diesem Sektor bis zum Frühjahr …

  7. Hans

    Wegen Bernat sollte man auf dem Teppich bleiben. Die tolle Veranlagung à la sehr schneller Antritt, gutes Positionspiel, feine Technik sind evident aber vor dem Tor fehlt noch einiges. Oft ist bei Bernat Endstation -und das in guter Position- weil er vor dem Tor die falschen Entscheidung trifft oder Chancen nicht sauber ausspielt. Er könnte [müsste] eigentlich bedeutend mehr Scorerpunkte auf dem Konto haben.

    Nicht das ich falsch verstanden werde: Bernat ist eine super super Verpflichtung, vielleicht die beste der letzen Jahre (Preis/Leistung). Fleißig, bestimmt, wirkt bescheiden – potenzieller Publikumsliebling.

  8. fantastisches spiel! wahnsinn und super analyse von euch! vielen dank für zusammen tragen! fand das auch sehr grass wie die hamburger die stollen gezeigt haben. naja sieg ist sieg!

  9. […] Pokalsieg in Hamburg empfehlen wir natürlich unseren Spielbericht. Die Süddeutsche Zeitung ordnet die Partie ein und stellt zur Leistung der Bayern fest: »Bis nur […]

  10. […] tat sich die Mannschaft der Bayern in der Liga äußerst schwer. Im Pokal half dann zunächst ein individueller Fehler der […]

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