(Ein) Hoch auf den zweiten Pfosten: Bayern schlägt Freiburg

Justin Trenner 17.01.2021

Die heutige Analyse wurde von Louisa Ramseier geschrieben, die unter anderem als DFB-Stützpunkttrainerin aktiv ist. Lasst gern Feedback da.

Hansi Flick sprach im Vorfeld des Spiels bereits von einem brutalen Weckruf in Kiel (5:6-Niederlage im DFB-Pokal) und ließ eine Antwort der Mannschaft durchklingen, die erfolgen müsse. Dafür war nach den Ergebnissen der vergangenen beiden Tage alles angerichtet: Leverkusen, Dortmund und Leipzig ließen Punkte liegen, wodurch Bayern die Möglichkeit hatte, die Niederlage in Kiel vergessen zu machen und die Tabellenführung weiter auszubauen.  

Die Gäste aus dem Breisgau traten selbstbewusst, aber gewohnt bescheiden an: Christian Streich mahnte nach dem Vereinsrekord am vergangenen Spieltag bereits, “die Kirche im Dorf” zu lassen, zumal eine Reaktion des FC Bayern auf die wackelige Form erwartbar war. Flick betonte im Interview vor dem Spiel dennoch, dass er an der Grundausrichtung keine Veränderungen vornehme und die Mannschaft diesbezüglich hinter ihm stehe. 

In den letzten 6 Spielen ließ Flick nur zweimal mit derselben Defensivformation spielen (Davies, Boateng, Alaba und Pavard gegen Mainz und Union). Im Sinne der Belastungssteuerung sind Rotationen aufgrund des dicht gedrängten Spielplans aktuell sicher notwendig. Gleichzeitig schien die Mannschaft in den letzten Wochen noch nicht gefestigt genug, um trotz der Rotationen Stabilität in der Defensive zu zeigen.

Auch in dieser Frage trotzte Flick seinen Kritiker*innen und rotierte in der Viererkette im Vergleich zum Spiel gegen Kiel am Mittwoch auf drei Positionen: Alaba für Hernández, Boateng für Süle und Pavard für Sarr. Goretzka ersetzte Tolisso und agierte auf der Doppelsechs mit Kimmich. Auch in der Offensive rotierte Flick im Vergleich zum Kiel-Spiel auf drei Positionen: Gnabry für Sané, Coman für Musiala und Lewandowski rückte ins Sturmzentrum. 

Falls Ihr es verpasst habt:

1. Halbzeit

Die Bayern begannen aggressiv und erarbeiteten sich bereits in den Anfangsminuten Torchancen und gefährliche Situationen. Der erste Abschluss erfolgte in der 2. Minute durch Gnabry, allerdings waren sowohl Gnabrys Abschluss aus der zweiten Reihe als auch der anschließende Eckball für Freiburg problemlos zu verteidigen. 

Die erste Hiobsbotschaft für den SC Freiburg erfolgte bereits in der 5. Minute, als Baptiste Santamaria, der bis dato in bestechender Form war, sich ohne Fremdeinwirkung verletzte und durch Amir Abrashi ersetzt werden musste. In der 6. Minute gab es dann einen ersten Aufreger. Ein mögliches Handspiel wurde überprüft, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Die Bayern ließen sich dadurch nicht beeindrucken und reagierten postwendend: Nach einem perfekt getimten, direkten Steckpass von Müller schob Lewandowski zur 1:0-Führung ein und machte die Handelfmeter-Diskussion vergessen.

Die schnelle Führung war ein direktes Resultat der offensiven Aggressivität, die Bayern seit Minute 1 an den Tag legte. Die Chancen waren bis dahin zwar nicht zwingend, der Wille, eine Reaktion zu zeigen, aber durchaus sichtbar. In der Folge nahm die Durchschlagskraft der Bayern jedoch stark ab. Freiburg ließ sich durch das frühe Gegentor nicht beeindrucken, agierte im Verbund sehr harmonisch und eingespielt. Dies wiederum führte dazu, dass Bayern immer wieder ideenlos wirkte und auf Abschlüsse aus der zweiten Reihe zurückgreifen musste (z. B. durch Gnabry in der 24. Minute). 

Prinzipiell sind Fernschüsse durchaus ein probates Mittel, sie wirkten jedoch wenig intendiert und mit zunehmender Spieldauer beinahe verzweifelt. Dabei waren gute Ansätze zu erkennen, die vor allem auf mehr Tiefe im Spiel zurückzuführen sind. So verpasste Lewandowski in der 31. Minute nur knapp und rutschte an einem Pass von Boateng vorbei, der wahrscheinlich eher als Abschluss gedacht war. Ähnlich knapp verpasste Kimmich am zweiten Pfosten nach einer Halbfeldflanke von Müller. 

Was die Defensive betrifft, zeigte sich Flick dagegen nahezu resistent gegenüber der Kritik der vergangenen Wochen – die Viererkette stand gewohnt hoch. Flick vertraute offenbar auf die Entscheidungsfähigkeit seiner Spieler auf dem Platz. Die Absicherung durch einen Außenverteidiger war jedoch konsequenter als in den vergangenen Spielen und führte zu einer geringfügig höheren Stabilität. Nach wie vor wurden allerdings zu viele leichtsinnige Fehler im Aufbauspiel gemacht, die bei einer engen 1:0-Führung ein unnötiges Risiko mit sich brachten. So kam auch Freiburg zu vereinzelten Chancen, wie in der 37. Minute durch einen Kopfball von Sallai oder in der 41. Minute durch Demirovic, nach einer gut gelösten 2-gegen-1-Situation am Flügel. 

2. Halbzeit

Bei der ersten sehr guten Chance für die Bayern in der zweiten Halbzeit schrieben wir bereits die 59. Minute. Dafür war es gleich eine Doppelchance, bei der erst Lewandowski am Aluminium scheiterte, nachdem der Ball von Gulde noch leicht abgefälscht wurde. Auch Goretzka hatte mit dem Abpraller kein Glück, SC-Keeper Florian Müller fischte den Abschluss aus kürzester Distanz aus dem linken Eck. 

Das Bild aus der ersten Halbzeit veränderte sich nur minimal. Die Bayern fanden zu ein wenig mehr Ruhe im Spielaufbau, waren gegen häufig nur zustellende Freiburger aber dennoch zu ungeduldig. Zu selten waren Tempowechsel erkennbar, zu selten wurde das Spiel über den Dritten genutzt, um strukturierte Rhythmuswechsel zu generieren. 

In der 62. Minute dann der Dämpfer: Davies klärte ohne Druck vollkommen unnötig zur Ecke und verlor anschließend Nils Petersen aus den Augen, der mit seinem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung einnickte. Neuer kratzte den Ball zwar noch aus dem Tor, die Uhr von Schiedsrichter Christian Dingert ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass der Ball hinter der Linie war. Aufgrund des Chancenverhältnisses war der Ausgleich für Freiburg zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt verdient, durch gutes Stellungsspiel in der Defensive und vereinzelte Nadelstiche aber durchaus erarbeitet. 

Wieder war es ein Standard, mit dem die Bayern ihre Führung verspielten, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel zuließen. Aufgrund des Chancenplus’ definitiv verdient fiel in der 74. Minute die erneute Führung durch Müller. Sané legte nach einer Flanke von Coman am zweiten Pfosten auf Müller ab, der konsequent zum 2:1 abschloss.

In der Folge gelang es den Bayern vor allem nach einer Rotation im Mittelfeld (Tolisso für Kimmich; Martinez für Goretzka; Choupo-Moting für Müller) nicht, die Führung ruhig über die Spielzeit zu bringen. Im Gegenteil drückte Freiburg auf den Ausgleich, der in diesen letzten Spielminuten nicht unwahrscheinlich war. 

Phasenweise waren Verbesserungen im Vergleich zu den Vorwochen erkennbar. Defensiv standen die Bayern stabiler. Offensiv blitzten vereinzelt gute Spielzüge auf, wie vor dem 1:0 oder der Doppelchance zu Beginn der zweiten Halbzeit. Zudem war ein deutliches Chancenplus erkennbar, das jedoch auch negative Aspekte aufwirft: Viele der Abschlüsse entstanden aus individueller Klasse oder überhastet aus der Ferne.

Zugleich zeigt die Ausbeute von 2 Toren aus 25 Abschlüssen eine niedrige Effizienz. Nach wie vor greifen Abläufe nicht ineinander, was in der Offensive durch fehlende Rhythmuswechsel und Ideenlosigkeit in Ballbesitz deutlich wurde. Auf dem Papier sprechen die Statistiken eindeutig für Bayern, dennoch war das 2:1 der Kategorie Arbeitssieg zuzuordnen.

Es ist noch immer eine ungewohnte Unsicherheit zu erkennen, die sich vor allem in den letzten Spielminuten nach den Auswechslungen von Kimmich, Müller und Goretzka zeigte. Nach einer so komplizierten Woche war womöglich nicht mehr zu erwarten, in den kommenden Wochen wird es aber die Aufgabe sein, noch mehr Substanz ins Offensivspiel zu bringen.

Dinge, die auffielen:

1. Timing bei Pässen in die Tiefe ausbaufähig

In vielen Spielabschnitten hatten die Bayern die Kontrolle über das Spiel und waren souverän in Ballbesitz. Angesichts des guten Defensivverhaltens der Freiburger wurde jedoch häufig zu früh die Tiefe gesucht, (geplante) Kombinationen wirkten erzwungen. Dass Freiburg bis zum Strafraum im Prinzip nur stellte und nicht auf den Ball ging, schien die Geduld der Bayern überzustrapazieren. Zu schnell verfielen sie in wenig zielführenden Aktionismus, der die Ideenlosigkeit in Ballbesitz widerspiegelte. Was fehlte, waren Rhythmuswechsel und Anspielstationen zum Spiel über den dritten Mann. 

2. Hohe Bälle und Standardsituationen

Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive hatten die Bayern Probleme mit Flanken beziehungsweise deren Abnahme und Standardsituationen. Zudem waren Probleme in der Sicherung des Ballbesitzes nach hohen Bällen erkennbar. So lösten sich die Bayern gerade in der ersten Halbzeit immer wieder mit hohen Bällen aus dem Pressing der Freiburger, die aber a) teilweise nicht zielgerichtet genug oder b) das Spiel auf den zweiten Ball (und damit einhergehend Überzahl in Ballnähe) nicht gegeben waren. 

In der Defensive wurde mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich wieder einmal die Standardanfälligkeit deutlich. Nils Petersen kam völlig unbedrängt zum Kopfball, da Davies ihn schlicht aus den Augen verlor und stehen blieb. 

Viel spannender aber sind angesichts von Effizienz und Effektivität die Flanken in der Offensive. Besonders nach Sanés Einwechslung segelten mehrmals Bälle durch den Strafraum, die am zweiten Pfosten keinen Abnehmer fanden. Dies hatte zumeist wenig mit der Qualität der Flanken zu tun, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass Sané sich zwischen Rückraum, zweitem Pfosten und Elfmeterpunkt befand und dort keine Chance hatte, an den Ball zu kommen. Stattdessen ließ er den zweiten Pfosten unbesetzt – dieser war aber Ziel der meisten Flanken. Was eine Besetzung des zweitens Pfostens bringen kann, wurde mit dem 2:1 deutlich. Endlich stand Sané dort, wo er stehen sollte, legte den Ball auf Müller ab, der zur erneuten Führung vollendete. 

3. Defensivbollwerk – fast.

Freiburg kam zwar zu Torchancen, insgesamt zeigte sich aber eine deutliche Verbesserung im Defensivverhalten. Zum einen konnte durch aggressives Anlaufverhalten der von Flick im Vorfeld angesprochene Druck auf den Ball besser ausgeübt werden. Dadurch waren Ballgewinne im vorderen Drittel möglich. Zudem zeigte sich die letzte Reihe deutlich stabiler, als zuletzt gegen Gladbach und Kiel. Dies mag daran gelegen haben, dass zum einen die Pressinghöhe nicht mehr konsequent im ersten Drittel des Gegners angesetzt war, sondern zwischen einem hohen und einem tiefen Mittelfeldpressing variierte. 

Weiterhin brachte die konsequente Dreier-Absicherung Stabilität. Ein Außenverteidiger sicherte immer mit ab, wodurch die beiden Innenverteidiger nicht auf sich allein gestellt waren, wie beispielsweise beim 1:1 gegen Kiel unter der Woche sehr deutlich wurde. Auch wirkte die Abstimmung zwischen den drei absichernden Spielern besser, wodurch viele Konter im Verbund verteidigt werden konnten. Für Davies hatte die tiefere Positionierung zudem den Vorteil, dass er seine Schnelligkeit nach vorn wieder besser ausspielen konnte. Er hatte dadurch mehr Platz, um mit Ball in den Raum zu starten, statt dort aus den Stand zu agieren. Die Waffe Davies als Balltreiber nutzten die Bayern dennoch zu selten.

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  1. Ich fand Leroy Sand heute stark verbessert. Er arbeitete sehr viel nach hinten und beteiligte sich immer am Pressung. Trotzdem war er auch im Offensivspiel wichtig und man sah, daß er sich etwas vorgenommen hatte.
    Ich fand das bemerkenswert und denke, das könnte die Wende sein.

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    1. Empfindest Du sein “Arbeiten nach hinten” nicht als ziemlich konfus und wenig zielgerichtet? Ja, er nimmt teils weite Wege nach hinten auf sich, attackiert nach meinem Dafürhalten aber nicht wirklich die gegnerischen Spieler…

      1. Zumindest hatte er mal den Ball in der eigenen Hälfte den Gegner abgenommen. Es geht da halt auch um Vergleiche, also im Vergleich mit den anderen Flügelspieler fand ich es auch bemüht und okay.

  2. Danke, Louisa, für diese treffende Auswertung des Spiels! Gerade bei den Dingen, die Dir auffielen, denke ich ähnlich:
    – Bei einigen Pässen in die Tiefe dachte ich mir “Wie in 3Teufels-Namen soll er denn diesen…”.
    – Gefühlt 300 Eckbälle segelten komplett gefahrlos in den Strafraum. Die paar, die Sané geschossen hat, hatten wenigstens Speed. Pavard bringt nach wie vor keine Flanken an den Mann.
    – Die Defensive stand in der Tat sicher. Anders als in den vergangenen Spielen hatte ich nicht permanent bei Kontern Angst. DA27 verbessert, aber immer noch weit von der Form der Vorsaison entfernt. JB17 ziemlich cool. Pavard steht im 1:1 mMn immer zu weit vom Gegner weg.
    Allerdings dachte ich in der ersten Halbzeit: Eigentlich ein Zunull-Spiel. Dann kam die Ecke und Pedersen und ich wusste: Doch kein Zunull-Spiel…

  3. Danke für die Analyse, Louisa. Hat Spaß gemacht zu lesen und interessante Beobachtungen!

    Wirklich bitter, wie es zum Gegentor gekommen ist. Erst verursacht Davies völlig unbedrängt einen komplett unnötigen Eckball und vergisst dann auch noch Petersen…zum Glück ist es nochmal gut gegangen.

    War sehr begeistert, wie Sané nach hinten mitgearbeitet und sich den Ball bissig wiedergeholt hat, wenn er ihn mal verloren hat. Hatte fast ein bisschen was von Ribéry und Robben unter Heynckes, also sie damals den Spaß an der Defensive entdeckt haben.

  4. Die vogelwilden Schlussminuten, in denen wir durchaus noch den Ausgleich hätten kassieren können, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies eine klare Leistungssteigerung zu den vorigen Auftritten war. Verbesserungen konnte man erkennen beim Defensivverhalten, dem viel flüssigeren Kombinationsspiel, den gefährlicheren Angriffsaktionen, – insgesamt eine Konsolidierung, auf die sich aufbauen ließe.
    Hoffentlich ist Gnabry nicht schwerer verletzt, er hat unserem Vortrag sehr gut getan, auch Davies zeigte sich individuell sehr verbessert. Wäre schön, wenn die Elf, die heute angefangen hat, für die nächsten Spiele auch die Basis bildet, mit gelegentlicher, gut dosierter Rotation.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ja, das sehe ich auch so. Die Leistung war gerade defensiv viel besser – auch weil das Pressing wieder abgestimmter war. Insgesamt wirkten alle Spieler im Kopf wacher – leider hat Davies bei der Ecke gepennt. Aber ansonsten sind gerade die Verteidiger wieder häufiger sehr schnell gemeinsam in die Rückwärtsbewegung gegangen. Dadurch waren wir dann auch wieder kompakter.

      Dass Gnabry rausmusste, war schon zu spüren. Sané fehlt da noch eher die Übersicht und er verliert die Bälle leider immer noch zu oft zu schnell. Immerhin hat er in der Tat viel nach hinten mitgearbeitet. Wenn er jetzt noch ein klügeres defensives Zweikampfverhalten lernt, dann bekommt er hoffentlich bald die Kurve.

  5. Vorbildlich, wie Nils Petersen sich in der Nachspielzeit doch noch an seine FCB-Vergangenheit erinnerte.
    Glücklicher und verdienter Sieg zugleich, nach 2017/18 endlich mal wieder Herbstmeister, diesmal halt im Januarschnee.

  6. Schöner Bericht von Louisa
    Zur Defensive lässt sich sagen, das Alaba und Boa sich gegenseitig in der Tiefe gut abgesichert haben. Beide haben eine sehr solide Partie gemacht. Pavard hat sich zunehmend aus seinem Tief befreit, bei Davies hat man manchmal das Gefühl das er lieber garnicht auf dem Platz sein will.
    Kimmich und Goretzka haben leider das Spiel zu oft nicht kontrolliert bzw. unnötige Ballverluste verursacht. Im Abfangen haben beide leider nicht nicht die Antizipation von Thiago. Vorne alles Paletti .
    Ein gutes Spiel das man eigentlich sehr viel höher gewinnen muss.
    Es geht bergauf.
    Ps ich bin froh das Flick beratungsresistent ist und an der grundsätzlichen Philosophie und Prinzipien festhält. Das einzige Fragezeichen ist was er in Tolisso sieht und in Roca nicht!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Bzgl. Tolisso und Roca stimme ich dir voll zu. Tolisso ist leider in München nie voll angekommen. Ist sicher auch der schweren Verletzung geschuldet. Es gab immer wieder mal gute Phasen, wo man dachte jetzt wird das was. Wurde es aber nicht.

      In Roca sehe ich grundsätzlich Potenzial, ihn hätte ich heute gerne anstatt Tolisso gesehen. Muss aber auch sagen dass Tolisso seine Sache nach der Einwechslung ordentlich gemacht hat.

  7. Ich finde eine sehr gute Aufarbeitung des Spiels.

    Aus meiner Sicht waren die Flanken und Eckbälle heute wirklich sehr schwach (Coman & Sane). Sane hat gegen Ende als es eng wurde sehr leidenschaftlich nach hinten verteidigt, hat mir gefallen und muss man fairerweise loben. Auch Musiala hatte Herz. Bei Sane fehlen mir die Offensivsprints auf der Seite, egal ob mit oder ohne Ball. Gerade 2. HZ als Freiburg drückte, wäre dies eine Waffe gewesen. Sicherlich muss man aber auch fairerweise sagen, dass dies nicht so einfach ist wenn ein völlig formloser und verunsicherter Pavard hinter Sane spielt. Auch bei Davies vermisse ich das. Er verzögert zu oft das Tempo und hat daher nicht den direkten Zug zur Grundlinie oder Strafraum, was uns im Frühjahr noch so begeistert hat.

    Eines fehlt mir hier aber in dieser Aufarbeitung komplett: über Petersens Lattenschuss in der 91. Minute wird kein Wort verloren. Dieser gehört m.M.n. schon taktisch aufgearbeitet und in die Schlussanalyse miteinbezogen.

    Trotzdem, ein super Bericht!

  8. Der arme Manuel Neuer arbeitet jetzt schon seit Oktober daran endlich Oliver Kahns Rekord mit Spielen zu Null zu brechen.

    Aber es will einfach nicht gelingen.

    Immerhin ging es heute einen Schritt nach vorne. Man war nicht mehr in Rückstand geraten. Langsam kommt da also was in Bewegung. ;-)

    Und nachdem alle anderen Punkte gelassen haben an diesem Wochenende waren das wichtige Big Points.

  9. Das A-Team regelt ;-)
    Tatsächlich, da diesmal alle Spieler zur Verfügung standen, kann man angesichts der Ausgangslage davon ausgehen, dass die Startelf die aktuelle Wunschelf von Flick darstellt. Interessant.
    Auch interessant, wer in der Situation es nicht in den Kader schafft. Sarr und Costa dürfen sich dementsprechend Gedanken machen.
    Insgesamt ein schwer erarbeiteter, aber verdienter Sieg. Und an diesem Spieltag sind das dann auch gleich Big Points. Bayernlike!
    Die Abwehr stand im Grunde diesmal tatsächlich ziemlich gut. Außer dem unnötigen Eckball gab es eigentlich nur in der Nachspielzeit eine Freiburger Chance.
    Offensiv verbessert, nicht perfekt, aber man hat sich für so ein Spiel schon genügend Chancen erspielt.
    Dass man heute in vielen Situationen betont etwas auf Sicherheit gespielt hat war merkbar und unter den gegebenen Umständen auch o.k.
    Müller entscheidet das Spiel mit seinen beiden Torbeteiligungen, „Man of the match“.
    Die beiden IV hinten drin diesmal sehr sicher und gut im Herausspielen. Auch Pavard erschien mir stabilisiert.
    Davies wäre gar nicht so schlecht gewesen, allerdings trübt sein Doppelfehler beim Tor den Eindruck.
    Sane mal wieder mit einer entscheidenden Aktion und vor allem am Schluss mit immensem Einsatz, gerade nach hinten.
    Wer leider wieder Schwierigkeiten hat ist Coman. Nachdem er streckenweise durch die Vorrunde flog, scheint ihm seine kleine Verletzung wieder viel von seinem Rhythmus genommen zu haben.
    Auch Kimmich und Goretzka wirken nach ihren Verletzungen noch nicht wieder bei 100%.
    Insgesamt ist es jetzt trotz allem wieder eine sehr gute Ausgangsposition für die weitere Saison.
    Den Kopf zerbrechen dürfen sich heute die anderen.

    @Louisa: Gutes Debüt, das ich ohne die explizite Erwähnung gar nicht als solches wahrgenommen hätte. Das ist übrigens positiv zu verstehen ;-)

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Danke! Ich habe von Louisa, seit wir uns austauschen, schon viel gelernt. Bin froh, dass sie jetzt ab und an für uns schreiben wird und freue mich schon auf weitere Artikel.

  10. “Die Vierekette stand gewohnt hoch?” Ich hab die Viererkette tiefer gesehen, das Dauerpressing wurde aufgegeben und man hat den Gegner, zur Freude des sky-Reporters, auch mal in der eigenen Hälfte empfangen. Nach einem halben Jahr gabs fast keine Konter mehr. Das war eine klare Steigerung. Die letzten 10 Minuten waren wild, aber das ist bei einem 1-Tore Vorsprung zu erwarten. Hansi hats kapiert.

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Die durchschnittlichen Positionen der Spieler waren ungefähr so hoch wie immer – sogar höher als gegen Leverkusen und Mainz und Bayern hatte deutlich mehr Pressures im Angriffsdrittel (58; Druck auf den Gegenspieler) als gegen Gladbach (17) und Mainz (33). Also ja, die Viererkette stand gewohnt hoch – mit den von Louisa treffend analysierten Anpassungen, dass konsequenter abgesichert wurde hinten mit drei Spielern.

      1. Von mir aus. Hauptsache das Standardgegentor 50 Meter Schlag des Gegner mit folgender 1-1 Situation gegen Neuer bleibt Geschichte. Die Phasen als sie Freiburg mal haben machen lassen, habe ich mir nicht auch noch eingebildet, oder?

      2. Nein, aber du hast sie vielleicht gegen andere Gegner verpasst. Denn in dieser Saison haben die Bayern immer wieder solche Phasen drin.

      3. Hast du die PK unseres Trainers heute gesehen? Er wurde gefragt, ob er der Mannschaft gesagt hat mit der Viererkette tiefer zu stehen. Rate mal was er gesagt hat :-)
        Aber es ist ja egal. Hauptsache die lange Bälle sind unter Kontrolle. Die haben mich jetzt ein halbes Jahr auf die Palme gebracht.

  11. Vor zwei Tagen gefühlter Absteiger, heute Herbstmeister (oder wie man das in diesen Tagen nennt).
    Gut für die Fans, schlecht für die Trolle. Ihr vielsagendes Schweigen zeigt, wie wenig sie mit Siegen unserer Mannschaft anfangen können.

  12. Freiburg haben wir vor genau 6 Monaten (mit Cuisance und Singh in der Startelf) noch dominiert und mit einem (zu niedrig ausgefallenem) 3:1 nach Hause geschickt. Jetzt freuen wir uns über einen Zittersieg, weil die Abwehr weniger vogelwild war als gegen Kiel oder Gladbach und Alaba sowas ähnliches wie ein okayes Spiel gezeigt hat und das als Aufwärtstrend interpretiert wird nach einer der größten Blamagen der jüngeren Clubgeschichte.
    Am 23.02. geht´s nach Rom. Mit einer Leistung wie heute scheiden wir da aus.

    Antwortsymbol5 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sechs Monate sind im Fußball durchaus eine lange Zeit: Freiburg reiste an als im Moment “formstärkstes Team der Bundesliga”, wir hatten gerade zwei Niederlagen in Folge inklusive Ausscheiden im Pokal zu verkraften. Gemessen an den Leistungen der letzten Wochen darf man sich durchaus über das Spiel gegen die Breisgauer freuen. Gute Gelegenheiten für mehr Tore gab es viele – Ob das gegen die Römer reichen würde, kann man gerne bezweifeln, aber bis dahin ist auch noch Zeit, sich zu fangen und weiter zu verbessern.

    2. Ist dir eigentlich bewusst, dass die Roma mit zwei Spielen mehr, zwei Punkte weniger hat, als wir? Mit einer Tordifferenz von 8? Und am Freitag 3:0 gegen den Tabellenachten verloren hat?! Also ich bin ja wirklich weit davon entfernt, die Leistungen unserer Mannschaft im Moment gut zu finden – verlangt glaube ich auch keiner. Aber dieses ständige kokettieren, wir wären hier die einzigen Angeschlagenen, während die anderen Spitzenteams die Sterne vom Himmel spielen, geht mir gehörig auf den Zeiger. Das absolut einzige Team, bei dem es im Moment gerade uneingeschränkt (sowohl spielerisch, als auch von den Ergebnissen her) läuft, ist Shitty. Die hatten aber auch zwei Wochen mehr Urlaub als wir und auch bereits ihre Schwächephase.

      1. Ja, Roma hat 3:0 gegen Lazio verloren, unseren nächsten Gegner!?
        Ich denke genau das ist es, Roland meint, dass wir gegen Lazio in unserer derzeitigen Form verlieren, Gegner mit derart schlechter Chancenverwertung wie im CL Turnier bekommen wir nicht alle Tage, irgendwann gehen die Dinger auch mal rein und Immobile wird sich wohl nicht so lange bitten lassen.

      2. Asche, über mein Haupt, natürlich ist Lazio unser Gegner.

        Bei meiner Aussage würde ich dennoch bleiben.

      3. Der Hauptgrund, warum es bei City derzeit sehr gut läuft, liegt wohl an ihrer Defensive. Sie haben seit der Niederlage bei Tottenham Mitte November wettbewerbsübergreifend 2 Gegentore bekommen. Bei der Qualität der City-Offensive bedeutet das zwangsläufig Sieg über Sieg. Da unsere Offensive sicherlich nicht weniger durchschlagskräftig ist, würde ich behaupten, dass wir eine ähnliche Entwicklung anstreben sollten. Bei der Stärke unserer Offensive gehe ich sogar so weit, dass wir mehr als 75 Prozent der Spiele gewinnen, wenn wir dem Gegner nur ein Tor pro Spiel gestatten würden. Mit jedem Sieg wächst das Selbstvertrauen und da waren bei City auch ein paar eher unspektakuläre Erfolge dabei. Die sorgten dafür, dass man wieder die nötige Lockerheit bekam. Der Spielplan meint es jetzt wirklich gut mit uns, denn es kommen in der Liga vor dem Lazio-Spiel eigentlich fast ausnahmslos Teams, die gravierende Probleme mit dem Erzielen von Toren haben, wenn man ihnen nicht gerade eine Menge Platz anbietet. Gegen Augsburg, Schalke, Hoffenheim, Hertha, Bielefeld und Köln sollte eine Siegesserie schon drin sein. Gelingt dann auch noch der Sieg bei der Klub-WM sollten wir gegen Lazio schon deutlich gefestigter sein. Gestern war es in jeglicher Hinsicht ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

  13. Sehr gute Analyse von Louisa, auch sprachlich übrigens sehr präzise und treffend. Mehr davon!

  14. Schön, dass das Spiel gegen BMG keinen Trend auslösen konnte. Gegen BMG hat man schließlich auch in normaleren Saisons oft geschwächelt…

    Aus meiner Sicht war gestern vor allem die Offensive wieder engagierter und hatte mehr Chancen, als das Ergebnis es vermuten ließe.

    Defensiv leider wenig Verbesserungen – man steht zwar passabel, kann aber mit weniger Glück auch das 2. Gegentor bekommen.

    Hoffen wir mal, dass die Spieler die Leistung dennoch positiv sehen und die Köpfe wieder freier werden. Am Mittwoch wissen wir mehr.

  15. Ein hart erkämpfter Arbeitssieg und ein Schritt in die berühmte richtige Richtung.

    Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Hoffen wir, dass es in diese Richtung weitergeht.

  16. Gestern war ich fast ausnahmslos zufrieden. Mich hat nur gestört, dass Hernandez nicht einmal eingewechselt wurde. Wenn Flick der Meinung ist, dass er lieber auf Alaba und Davies setzen will, dann kann man das noch verstehen. Wenn man den konstantesten Verteidiger der Hinrunde, der auch in Kiel der beste Spieler in der Viererkette war (auch wenn er nicht überragend war), dann jedoch nicht einmal bringt, wenn es gilt, einen Vorsprung über die Zeit zu bringen, dann macht mich das sprachlos. Bei Tolisso merkt Flick ja auch, dass er ihm Spiele geben muss, weil er ihn braucht. Hernandez hat jetzt in 3 Ligaspielen 2021 keine einzige Minute gespielt. Als Spieler würde ich da bald mal verzweifeln.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. An Hernandez Stelle würde ich um die Freigabe im Sommer bitten. Das ist inzwischen zu auffällig, was Flick hinsichtlich seiner Person treibt.

      1. Da stimme ich dir zu, auch wenn es mir schwer fällt, Flick so etwas zuzutrauen. Flick macht es halt etwas subtiler als Kovac mit Müller. Von einem Elefanten im Porzellanladen wie van Gaal brauchen wir gar nicht reden. Der sagte ja direkt, dass er den damaligen Rekordtransfer Gomez gar nicht wollte und dass er nicht sein Spieler sei.
        Fakt ist, dass Hernandez nur dann spielt, wenn aus dem Duo Alaba/ Davies jemand verletzt ist (deswegen hat Hernandez im Herbst viel gespielt, weil Davies verletzt war) oder wenn einer der beiden unbedingt eine Pause braucht, z.B. weil überspitzt gesagt 10 Spiele in 8 Tagen anstehen. Bei anderen Spielern ist Flick viel großzügiger, wenn es um Spielpraxis geht oder wenn es darum geht, sie nach Leistungstiefs zu unterstützen, siehe Tolisso, Süle, Pavard oder Sane. Hernandez hat sich nach einer Horrorsaison mit großem Willen wieder rangekämpft, obwohl Flick ihn nach der Coronapause völlig außen vor ließ und er ihm auch im August bis auf wenige Minuten gegen Barca keinerlei Minuten im zugestand, was man bei manchen Spielständen durchaus hätte machen können. Dann lieferte er im Spätsommer und Herbst sogar gute Leistungen ab und ist jetzt trotzdem wieder in der Gunst in etwa auf dem Level von Roca, Sarr, Costa etc.
        Dann müssen wir ihn im Sommer wohl für 40 Millionen abgeben und Flick lacht sich eins, weil alle auf Brazzo einprügeln wegen der verbrannten Millionen. Brazzo wird dann wieder Gerüchte streuen lassen wie bei Boateng oder Dantas, um gegenüber Flick Macht zu demonstrieren. Scheinbar brauchen wir diese Unruhe im Verein. Nachdem der Richtungsstreit zwischen KHR und UH endlich vorbei ist, müssen jetzt eben zwei andere Protagonisten ran. Solange wir trotz der Unruhen immer noch erfolgreich sind kann es uns ja Recht sein. Wenn nicht, sollten beide weg.
        PS: das war jetzt übrigens als Kritik an zwei Personen zu sehen, nicht dass jemand gleich wieder mit der Fanboy-Keule daherkommt. Zu einem Streit gehören immer zwei.

      2. Was treibt denn Flick da hinsichtlich seiner Person?
        Erklär mal

    2. @willythegreat:
      Mir tut es einfach für Hernandez leid. Toller, sympathischer Fussballer.
      Sollte der wirklich gehen, weil Flick entweder nicht in der Lage ist, so einen Topspieler zu integrieren, oder weil er es nicht will, dann wäre das in beiden Fällen sehr Vereinsschädigend.

    3. +1. Da würde ich Rocca noch einschließen. Wenn er am Sonntag nicht statt Tolisso eingewechselt wird, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

      Allerdings konnte man am berühmten Mittwoch in Kiel schon erkennen, dass beide den Ball nicht gerade flüssig verarbeiten. Vielleicht ist das der störende Faktor aus Flicks Sicht.

      Ist natürlich Spekulation.

      Dass Flick und Brazzo keine buddies mehr werden, dürfte auch klar sein.

      1. @Mehmet68:
        “Dass Flick und Brazzo keine buddies mehr werden, dürfte auch klar sein.”

        Es ist eine Konstellation, die auch mit anderen handelnden Personen schwierig wäre. Flick hat im Gegensatz zu Brazzo schon diverse Funktionen ausgeübt und mutmaßlich daraus resultierende Erwartungen an diese entwickelt, die Salihamidzic nicht unbedingt erfüllt. Zum Beispiel mit dem Rüffel damals für Flicks Transferwünsche.

        Zudem scheint Flicks Kommunikationsstrategie, soweit von außen beurteilbar, darin zu bestehen, wenn irgend möglich die Klappe zu halten, wofür er evtl. einen Loyalitätsbonus erwartet; und wenn das nicht klappt, dann eben die Konsequenzen zu ziehen. Zu Brazzos mitteilsamer, aber nicht immer durchdachter Art könnte sich das ein wenig wie Wasser zu Feuer verhalten.

    4. halte viel von Flick, glaube langsam aber tatsächlich an einen Machtkampf mit Brazzo. Was er mit Roca im Pokal gemacht hat, kann ich mir nicht mehr anders erklären. Nach Leistung geht es nicht, sonst würde Tolisso nie spielen. Sachliche ERklärung wäre, dass Hernandez im Spiellaufbau zu schlecht und für außen im Verrgleich zu DAvies einfach langsamer ist. Aber bei Roca bin ich ratlos. Es wird immer von mehr Ruhe mehr Ballbesitz geredet, da wäre Roca doc hder richtige, ebenso hat er eine gute Passsicherheit. Ich kann es mir jenseits meiner Verschwörungstheorie nur so erklären, dass er Roca im PRessing zu schlecht findet

  17. Für mich stellt sich die grundsätzliche Frage, ob Flick als Trainer zu unflexibel ist, oder ob er aufgrund fehlender Spielertypen an seinem Fußball festhält? Hätte er starke ZMs (Roca scheint ihm nicht gut genug zu sein), würde er dann kontrollierteren Fussball spielen lassen?
    Wenn da nicht mehr kommt (sofern wir den Kader technisch/spielerisch aufwerten) wird er hier jedenfalls keine Ära prägen.

  18. Wie Several und Herri geschrieben haben, muss das Fazit zuallererst lauten: Reaktion gezeigt, Leistungssteigerung erkennbar. Dass es am Ende ein recht knapper Sieg mit etwas Glück war (Lattentreffer 90.), ist für mich ehrlich gesagt nebensächlich. Die drei Punkte waren von den Spielanteilen her klar verdient (xG 3,02 vs. 0,76)

    Am Beispiel Sane kann man gut erkennen, was im Vergleich zum Sommer noch nicht rund läuft. Er wirkt immer noch etwas wie ein Fremdkörper, die Abstimmung mit Müller und Lewandowski ist “körnig”. Auch mit dem spielenden Außenverteidiger hat er kein regelmäßiges Give-and-Go. Oft verlässt er sich dann auf Einzelaktionen und zieht nach innen. Das erinnert zwar verblüffend oft an Arjen ist aber insgesamt zu wenig. Zumal er nach wie vor regelmäßig den Ball verliert und das Team damit in (brenzlige) Rückwärtsbewegungen zwingt. Zugute halten muss man ihm, dass er gegen Freiburg einmal aktiv über das ganze Spielfeld zurück gesprintet ist und den Ball zurückeroberte. Ich glaube Sane ist nach wie vor “Work in Progress”, aber eine Investition, die sich bald auszahlen wird.

    Positiv werte ich die hohe Zahl an Dribbles insgesamt, wenn sie auch von Davies (5) und Sane (6) getrieben sind und wie o.g. Letzterer das oft als Mittel nutzte, weil er spielerisch keine Lösung fand.

    Mit Hinblick auf die CL hoffe ich, dass die Mannschaft möglichst schnell in einen Rhythmus zurückfindet und Flick einen A-Mannschafts-Kern herstellt, mit dem er arbeiten kann. Das Pokal-Aus war zwar bitter, ist mir aktuell aber ziemlich egal. Es ist mal gut, eine Saison mit nur 2 Wettbewerben zu haben. Und angesichts der geballten Frust der Bundesliga-Konkurrenz, die sich in den letzten Spielzeiten so aufgestaut hat, ist das psychologisch vielleicht hilfreich, dass jemand anderer einen kleinen nationalen Titel holen wird (wobei Meisterschaft natürlich absolut kein Thema sein darf).

  19. Lächerlich hier in einem FCB Forum zu lesen das man dem Trainer unterstellt das er bewusst einige Spieler wie Lucas außen vor lässt. Wie tief kann man fallen?
    Flick stellt das Team auf das seiner mMn das beste ist ein Spiel zu gewinnen.
    Boa und Alaba haben ein bovkstarkes Spiel gemacht. Wie kann man da Kucas thematisieren?

    Antwortsymbol19 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Naja, thematisieren kann man die Personalie meiner Meinung nach schon.
      Hernandez hat in den 3 Ligaspielen dieses Jahr keine Minute gespielt, über eine Verletzung ist nichts bekannt.

      Dennoch darf man sich als Fan fragen, warum Hernandez so wenig Spielzeit bekommt.
      Gerade auch, weil Davies und Alaba (seine Hauptkonkurrenten) in den Spielen zuvor nicht die allerbeste Form hatten.

      Würde aber niemals dem Trainer irgendwelche Machtspielchen oder ähnliches unterstellen, wie es weiter oben im von einem User angedeutet wird.
      Viel mehr würde mich interessieren, wie das sportlich bzw. taktisch vom Trainerteam begründet wird.

      1. Ja unglücklich formuliert. Lucas kann und sollte man natürlich thematisieren, halte ich auch selbst besser wenn er spielen würde, aber habe ich darauf bezogen Flick eine Agenda gegen Lucas zu unterstellen.

    2. Ich habe weiter oben ein paar Fakten angeführt, die mir persönlich schon den Eindruck erwecken, dass Hernandez für Flick keine ernstzunehmende Alternative ist. Wenn Flick der Meinung ist, dass andere besser sind, dann ist das seine Entscheidung. Fair finde ich den Umgang mit Hernandez nicht. Und das schreibe ich ungeachtet irgendwelcher Ergebnisse und ungeachtet der Leistungen seiner potentiellen Konkurrenten.
      Möglicherweise bin ich damit gerade auf das Niveau von jemandem gefallen, der einigen Spielern das Recht abspricht, das Trikot unseres Vereins zu tragen oder engagierten Fangruppen pauschal das Recht abspricht, ihre Meinung zu manchen Themen zu äußern.
      Möglicherweise habe ich aber einfach auch immer noch nicht kapiert, dass manche Personen nicht kritisiert werden dürfen.

      1. @willy
        Du bist garnicht angesprochen.
        Hätte auch eher Lucas für Alaba oder Davies spielen lassen. Flick hat aber seine sportlichen Gründe Boa und Alaba spielen zu lassen und beide aber wirklich sehr gut gespielt.
        Warum Davies und nicht Lucas? Keine Ahnung wenn man Davies momentan spielen sieht. Aber es sind Flicks Entscheidungen die man natürlich kritisieren und hinterfragen kann. Mache ich ja auch. Aber Flick zu unterstellen, das dies vereinschädigendes Verhalten sei oder eine persönliche Agenda gegen Spieler zu betreiben ist obstrus.

      2. @willythegreat:

        Habe den selben Eindruck, dass er derzeit keine ernstzunehmende Alternative zu sein scheint.
        Das ganze muss aber doch sportliche Gründe haben, genau diese würden mich brennend interessieren.

        Ich persönlich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der Trainer des FC Bayern aus “politischen” Gründen nicht die bestmögliche Elf aufs Feld schickt, von der er denkt, die größte Siegchance zu haben. Das wäre vereinsschädigend und er würde sich selbst damit ebenfalls keinen Gefallen tun.

        Zu irgendwelchen Kleinkriegen zwischen Usern hier kann ich leider nichts sagen und möchte mich daran auch nicht beteiligen.

      3. @918: Es muss irgendeinen Grund geben, warum Hernandez nicht häufiger spielt. Möglicherweise sind es rein sportliche Gründe, möglicherweise auch nicht. Ich bin mittlerweile nicht mehr von ersterer Variante restlos überzeugt, zumal Hernandez bei seinen Einsätzen sportlich überzeugt hat. Von daher erscheint mir ein anderer Grund nicht ausgeschlossen. Dass es immer wieder Reibereien und Machtkämpfe zwischen führenden Persönlichkeiten eines Vereins gibt, ist doch an der Tagesordnung. Erst vor ein paar Wochen führte so ein Machtkampf zur Entlassung von Tuchel bei PSG. Wir hatten in unserem Verein doch auch ein jahrelanges Hickhack zwischen Hoeneß und Rummenigge. Das setzt sich mMn nach in letzter Zeit bei uns zwischen Brazzo und Flick fort. Man könnte das Streuen von Gerüchten bzgl. des Vertrags von Boateng und die zu diesem Zeitpunkt völlig unnötige Meldung bzgl. der Nicht-Weiterverpflichtung von Flicks Wunschspieler Dantas auf jeden Fall als Argumente dafür betrachten, dass jemand seine Position gegenüber Flick stärken will. Möglicherweise spielte das sogar auch beim Thiago-Verkauf eine Rolle. Im Umkehrschluss fände ich es da auch nicht so verwunderlich, wenn Hansi Flick ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legt. Das würde zumindest eine Erklärung dafür liefern, warum Flick Hernandez als reinen Ergänzungsspieler betrachtet. Möglicherweise täusche ich mich, aber ich würde nicht unbedingt meine Hand ins Feuer legen, dass nicht auch Flick Machtspielchen betreibt. Pavard kommt aus seinem Phlegma nicht raus und erfüllt die Anforderungen, die Flick an ihn stellt in vielen Spielen in keiner Weise. Süle schafft es nicht einmal, seinen Körper, also sein einziges Kapital in ordnungsgemäßem Zustand zu halten und nimmt unter der Saison mehrere Kilo zu. Tolisso vergeigt Chance über Chance, die er von Flick bekommt. Diese drei Spieler haben seit Dezember wesentlich mehr Einsatzminuten vorzuweisen als Hernandez. Die Spieler, wegen denen Hernandez auf der Bank sitzt, haben seit diesem Zeitraum sicherlich nicht restlos überzeugt. Hernandez spielt bei seinen (seit Dezember wenigen) Einsätzen schlechtestenfalls solide und teilweise sogar richtig gut und wird in 3 Bundesligaspielen nicht einmal eingewechselt. Da würde ich ehrlich gesagt ja schon fast hoffen, dass die Nichtberücksichtigung ein Machtkampf ist, da man sonst Flicks Einschätzungen zu sportlichen Themen hinterfragen müsste.
        Vielleicht ist es obstrus, was ich mir da zusammenspinne. Vielleicht ist es aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen und naiv zu glauben, dass Flick alle Spieler gleich behandelt. Den Begriff vereinsschädigend würde ich persönlich nicht verwenden, denn jeder, der beim FCB in einer führenden Position ist, will Erfolg haben, schon deshalb weil er ihn für sein eigenes Standing braucht. Wundern würde mich in diesem Business und auch bei unserem Verein nichts mehr.

    3. Ich verstehe die Stoßrichtung der Diskussion ehrlich gesagt nicht wirklich. Flick hält Alaba und Davies für besser. Dies ist zumindest keine eindeutige Fehlentscheidung, daher liegt keine Willkür vor. Die Begründung ist auch logisch: Hernandez kann den offensiven Beitrag von Davies nicht leisten, welcher Flick jedoch offensichtlich wichtig ist. ( –> keine eindeutige Fehleinschätzung). Alaba und Hernandez sind sich grundsätzlich ähnlich. Gleicher Fuß, ähnlich groß, ähnlich schnell. Hernandez ist bissiger im Zweikampf, aggressiver im Zugriffsverhalten. Alaba kann das Spiel stärker aufbauen, gerade was flache Bälle durchs Zentrum angeht und ist auch ansonsten sauberer am Ball. Sein Andribbeln kann sehr wichtig für die Mannschaft sein. Mit seinem weniger aggressiven Zugriffsverhalten passt er auch besser zu Boateng, Süle und Davies. Und wenn Alaba hin und wieder mal für einen Bock gut ist, dann ist Hernandez das auch. Darüber hinaus sind sowohl Davies, als auch Alaba konditionell sehr starke Spieler. Es gibt bei ihnen eben weniger Anlass, sie vom Feld zu nehmen, als bei anderen Spielern – und daher auch weniger Möglichkeiten für Hernandez, Minuten zu sammeln. Hernandez ist die erste Rotationsoption für beide Spieler. Im Gegensatz zu Leuten wie Roca, die auch dann nicht spielen, wenn fast sämtliche Alternativen ausfallen. Flick könnte z.B. auch Boateng und Süle innen spielen lassen, wenn Alaba oder Davies eine Pause brauchen. Macht er aber nicht. Ich denke, er mag Hernandez. Auch als Menschen. Er hält aber eben Alaba und Davies für besser – wo ist das Problem? Es war von vorn herein klar, dass Hernandez eher Vorstopper als Libero ist. Warum er überhaupt für dieses Geld hier spielt und die Fragestellungen nach seiner Spielzeit/Rolle überhaupt so drängen, kann nur die sportliche Leitung beantworten.

      1. Wäre Hernandez eine Rotationsoption, dann würde er öfter spielen. Hernandez ist mMn nur ein Notnagel, also das was Bernat lange Zeit bei uns war.
        Deine Erklärungen zur sportlichen Nichtberücksichtigung sind übrigens schlüssig. Ich würde hoffen, dass es auch Flicks Gründe sind. Wenn Flick ihn allerdings so mag, wie du glaubst und vielleicht auch im Hinblick auf nächste Saison auf ihn setzt, dann verstehe ich nicht, wieso er nicht mehr Spiele bzw. wenigstens Spielzeit nach Einwechslung bekommt. Flick kann doch nicht erwarten, dass ein Spieler, auf den er im nächsten Jahr bauen will, eine weitere Rückrunde ohne nennenswerte Einsätze (vorausgesetzt es verletzt sich niemand), die ihn möglicherweise sogar die EM-Teilnahme kosten könnte, klaglos hinnimmt und das keinen Einfluss auf seine Leistung hat.

      2. @ Ju: Alaba hat in den letzten Wochen derart oft schlecht gespielt, dass ein stures Festhalten an ihm nicht 100%ig dem Leistungsprinzip entsprechen kann, das sollte man schon konzedieren.

        Zudem spielt er nächstes Jahr woanders – also wäre es jetzt an der Zeit, einen potenziellen Nachfolger zu stärken.

        Wie schon oben formuliert, sehe ich bei Roca und Hernandez deren Schwächen im Spielaufbau als einzigen sportlichen Grund, sie nicht öfter zu bringen.

        Gut möglich, dass das Flicks Perspektive entspricht.

        Naiv wäre es aber, allen im Verein jederzeit 100% Professionalität zu attestieren: Wo es in Politik, Arbeitsleben und Familie Konflikte, Machtspiele etc. gibt, da gibt es diese im Profifußball selbstverständlich auch. So haben die Spielchen zwischen Uli und KHR in der Vergangenheit immer wieder zu Kompromissen mit gemischtem Erfolg geführt.

        Daher kann man ein mögliches Thema zwischen Brazzo und Flick selbstverständlich thematisieren und hoffen, dass es nur ein kleineres Thema bleibt.

      3. @Ju:
        Du sprichst wahre Worte gelassen aus.

        Ergänzend noch dazu: Natürlich werden wir Hernandez nicht verkaufen. Für die von Willy angesprochenen 40 Mio € (die ich tatsächlich für realistisch halte)? Wir werden sehen, dass man, entgegen aller rührseligen Geschichten im Zusammenhang mit dem Thiago-Abgang Spieler sehr wohl zur Erfüllung ihres Vertrages verpflichten kann.

      4. ” Die Begründung ist auch logisch: Hernandez kann den offensiven Beitrag von Davies nicht leisten, welcher Flick jedoch offensichtlich wichtig ist.”

        Wir haben aber aktuell massive Probleme in der Defensive. Da sehe ich Hernandez klar vor Davies. Und Davies bringt aktuell auch offensiv nicht sein Potential auf den Platz.

        Ich unterstelle Flick kein vereinsschädigendes Verhalten, das ist Quatsch. Aber mein Eindruck ist dass er seine “Lieblinge” hat. Und damit bei der Aufstellung der Mannschaft das Leistungsprinzip aushebelt. Wenn ich als Spieler von der Klasse eines Hernandez das Gefühl vermittelt bekomme, dass der Trainer trotz Leistung nicht auf mich setzt dann ist an der Zeit zu wechseln.

      5. Also zurück zum sportlichen. Unter Berücksichtigung der Gemengelage kann man verstehen das Flick zu seiner „Standardabwehrformation“ mit Pavard Boa Alaba Davies zurückkehrt insbesondere weil die ja die Abläufe in und auswendig kennen sollten. Aufgrund der vielen Wackler von Davies hätte ich auch Lucas für Davies gebracht entweder auf LIV oder LAV. Alaba hätte ich auf jeden Fall im Team gelassen. Lucas muss sich leider damit jetzt abfinden und auf seine Chance warten. Nächste Saison ist er ja normalerweise sowieso gesetzt.

      6. @918: Glaubst du ernsthaft, dass Bayern keinen Verteidiger mehr holt, wenn Alaba geht? Dieser Mr. X, der möglicherweise Upamecano heißen könnte, wird dann sicherlich keine schlechteren Karten bei Flick haben als Hernandez. Für den zweiten IV-Posten sind dann – zumindest wenn es nach Flick geht – noch Boateng, Süle und Nianzou vorhanden. Inwiefern die Situation für Hernandez dann besser werden sollte, kann ich deshalb nicht ganz nachvollziehen.
        Mit warten und Chance nutzen, kann ich nicht ebenfalls nicht ganz mitgehen, da ich der Meinung bin, dass er seine Chance genutzt hat. Als AV hat er diese Saison bessere Werte vorzuweisen als Davies. In den wenigen Spielen, die er in der IV machen durfte, hat er ebenfalls ganz gut ausgesehen. Gegen Leverkusen war er gemeinsam mit Süle mindestens genauso stark wie das Duo Alaba/ Boateng gestern. In beiden Spielen fiel das Gegentor nach einer Ecke. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass Leverkusen noch so eine klare Chance aus dem Spiel hatte, wie Peteresen gestern. Auch beim Spiel in Kiel machte er ein mehr als ordentliches Spiel. Beim 1:1 sah er nicht so gut aus, ansonsten hatte er keine Wackler drin und zeigte auch erfreulich viele gute Anspiele, vor allem auch lange Pässe, die sogar häufiger einen Abnehmer fanden als zuletzt bei Boateng oder Alaba. Ich wüsste nicht, wie ein Spieler, der seit Dezember in weniger als 50% der Spiele mitwirken darf auf Anhieb deutlich besser spielen könnte. Ich bleibe dabei: für Hernandez gibt es derzeit keine faire Chance auf einen Stammplatz. Er wird – sofern es keine Verletzungen gibt – ein paar Spiele bekommen, aber egal wie gut oder schlecht er spielt, wieder auf der Bank sitzen und auch egal wie gut oder schlecht Alaba oder Davies spielen, nicht dauerhaft in die Mannschaft kommen. Und das regt mich einfach auf.

      7. @willy
        Bitte nicht aufregen.
        Doch mMn wird man einen sehr guten IV verpflichten. Alaba und Boa gehen und evtl muss man sogar Süle verkaufen wenn der das angebotene Gehalt, was aufgrund seiner Leistungen nicht viel verbessert sein dürfte, ausschlägt. Javi wird auch gehen. Also ja man wird da tätig sein müssen. Lucas wird dort spielen wofür er ursprünglich verpflichtet wurde, nämlich Linker IV. Upamecano wäre gut aber es gibt ja auch Konate oder Kounde. Du wirst sehen Lucas wird nächste Saison ein Pfeiler nachdem Flick mit ihm eine richtige Vorbereitung hatte.

      8. @918: wird es nächstes Jahr eine richtige Vorbeteitung geben? Nehmen wir mal an, dass die EM nicht ausfällt, Hernandez nicht wegen zu weniger Spiele im Verein aus dem Kader fliegt und Frankreich sein Leistungsniveau abruft. Dann wird es wohl nicht auf eine lange Vorbereitung hinauslaufen.

    4. Ich kann mich nur wiederholen: Dass Lucas ein konservativerer, weil von der Spielanlage her defensiverer Außenverteidiger ist, ist keine Überraschung, das war bereits vor dem Kauf bekannt. Dass ihm das jetzt zum Vorwurf gemacht wird oder als Argument, um ihn auf die Bank zu setzen, ist schon ein wenig sehr seltsam, zumal ich bei Lucas letzten Auftritten keine Formschwäche oder große Böcke ausmachen konnte und es vor Phonzys Verletzung genau anders herum war, dass Lucas nämlich spielte und Phonzy auf der Bank saß. Zumal Alaba in der Tat gestern OK bis gut spielte, er das aber nicht konstant macht und ihm die ganzen Summen, die sein Berater bei Real, ManUnited oder sonstwo für ihn heraushandelt, teilweise ganz schön das Gehirn zu vernebeln schien.

      1. Kleine Ergänzung: Das Spiel gegen Frankfurt, in dem Phonzy sich verletzte, war – wenn man die beiden Supercups einrechnet – das 9. Pflichtspiel der Saison. In diesen Spielen stand Lucas 6mal in der Startelf und Phonzy 5mal. 2mal spielten beide, nämlich im Supercup gegen den BVB und gegen Hertha. Gegen den BVB spielte Lucas in der Innenverteidigung und Davies linker Verteidiger. Gegen Hertha war Lucas LV und Davies spielte davor. Davies wurde in den 3 Spielen, in denen er nicht von Beginn an spielte, immerhin 2mal eingewechselt. Dann war verletzungsbedingt erst einmal die Zeit von Lucas angesagt, in der er gut spielte, ehe er sich dann gegen Bremen verletzte und gegen Salzburg und Stuttgart nicht ganz fit war. Gegen Leipzig musste er ganz passen. Seit 9.12. ist Davies wieder fit und stand seitdem in 6 von 7 Spielen von Beginn an auf dem Feld. In diesem Zeitraum spielte Lucas 1mal auf der linken Seite, beim Spiel gegen Wolfsburg und zweimal in der IV gegen Leverkusen und Kiel. 4mal saß er auf der Bank und wurde 3mal nicht einmal eingewechselt.
        Deshalb bleibe ich dabei: Lucas ist für Flick nur ein Notnagel und wenn er was anderes erzählt, dann nur, weil er ein Profi im Umgang mit den Medien ist.

      2. Hernandez wurde zu einer Zeit geholt als wir noch einen Trainer hatten, der sehr viel defensiver denkt. Und er kam von einem Verein, der auch eher für defensiv-aggressiven Fussball bekannt ist. Damit ist sein Stil nicht unbedingt für eine hoch verteidigende Mannschaft von Hause aus geeignet. M.E. sieht man das auch immer wieder in seinen Aktionen. Der Spielaufbau wurde ja schon angesprochen, aber gerade wenn wir hoch stehen, trifft er aus meiner Sicht zu oft die falsche Entscheidung zwischen rausrücken oder Konterabsicherung bei gegnerischem Ballgewinn. Und vielleicht ist das auch ein Grund, warum Flick ihn seltener berücksichtigt, denn gerade als LV läuft Davies die aufgrund seiner Stellungsfehler entstandenen Löcher dann doch besser zu.

      3. Oh Mist, und jetzt lese ich beim Nachlesen, dass Anton den Gedanken mit dem Spielstil aus einer anderen Zeit etwas weiter unter formuliert hat. Sorry, dass ich nun mit diesem Gedanken nochmal aufwarte.

  20. Logisch und klar.

    Die Stoßrichtung kann ich dir erklären. In der Personalie Hernandez lassen sich zwei Strömungen bündeln, die sonst nichts miteinander zu tun haben.
    Die Anti-Alaba-Agenda der über die nicht erfolgte Vertragsverlängerung frustrierten Fans (große Gruppe, weit verbreitet,)
    Die Anti-Flick-Agenda der traumatisierten Kovac-Jünger (klein, aber sehr lautstark)

    Das zusammen ergibt eine so starke Dynamik, dass ein rationaler Mensch sie natürlich nicht nachvollziehen kann.

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    1. War als Antwort an Ju gedacht.

    2. Drei Strömungen.
      Gibt auch noch die, denen der Verein am Herzen liegt und die keinen Bock drauf haben zur nächsten Saison Alaba und Hernandez zu verlieren.
      Da kann man schon etwas Weitsichtigkeit erwarten.

    3. @BM: ich hoffe mal, dass du beruflich nichts machst, wo du dich mit der Psyche anderer Menschen beschäftigen musst. Ich bin nämlich weder Anhänger von Kovac, noch von Brazzo. Bei Kovac bin ich froh, dass er weg ist, so wie ich es auch bei Ancelotti, van Gaal, Klinsmann, Magath und Hitzfeld 2004 war. Brazzo akzeptiere ich, schätze ihn aber nicht als jemanden ein, der die Ideallösung für sein Amt ist. Von Flick halte ich an sich viel und würde mir wünschen, dass er mindestens bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit auf der Bank sitzt. An ihm stört mich derzeit allerdings gewaltig, dass er mMn nicht alle Spieler gleich behandelt. Auf Alaba bin ich momentan persönlich nicht so gut zu sprechen. Ich kriege aber auch keine Wut-Anfälle, wenn ich ihn spielen sehe. Für mich müsste er allerdings aus dem Grund draußen sitzen, weil er nicht besser ist als Hernandez und er nächstes Jahr nicht mehr da sein wird, während Hernandez noch 3 Jahre Vertrag hat und man bei 2 in etwa gleich wertvollen Spielern auch an die Zukunft denken sollte. Wenn Alaba im Sommer mit wenig Spielpraxis zu Real wechselt, wäre mir das egal. Wenn Hernandez im nächsten Sommer, der wohl wieder ohne längere Vorbereitung ablaufen wird, dann erst Matchpraxis bekommen muss, weil er kaum spielte, dann sehe ich das problematisch. Mir liegt einzig und allein das Wohl meines Vereins am Herzen und wenn da Dinge anders laufen, als ich es mir wünsche, dann spreche ich das an. Ich bin dabei sicherlich kein Anwalt irgendeiner Partei.

      1. Velleicht ist die Lösung Hernandez ja viel einfacher als man denkt.
        Ein Hernandez wurde für einen anderen Trainer und für einen anderen Spielstil geholt. Zu der Zeit war die IV Süle/Hernandez geplant, was dann aus den bekannten Gründen nichts wurde.
        Das wäre doch nicht das erste Mal, dass der Trainer X unbedingt den Spieler A haben will und der Trainer Y nichts wirklich mit ihm anfangen kann.
        Leiden denn hier alle am Kurzzeitgedächtnis? Ein Ancelotti wollte unbedingt einen James – mittlerweile bei Everton zum 3. Mal und andere ob Kovac oder Zidane konnten mit ihm nichts anfangen.
        Der Spieler X wechselt zu seinem Wunschverein – und bekommt fast nichts auf die Reihe.
        Barca holt sich zwei Wunschspieler für zusammen über 250 Mio €. Und was hat es gebracht – der eine wird verliehen, der andere spielt kaum – die Herren Dembele und Coutinho.
        Da muss man doch nicht gleich Verschwörungstheorien stricken.

      2. @willythegreat:
        “Brazzo akzeptiere ich, schätze ihn aber nicht als jemanden ein, der die Ideallösung für sein Amt ist. Von Flick halte ich an sich viel und würde mir wünschen, dass er mindestens bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit auf der Bank sitzt. An ihm stört mich derzeit allerdings gewaltig, dass er mMn nicht alle Spieler gleich behandelt.”

        Es liegt nahe, dass die Chemie zwischen beiden nicht stimmt. Flick hat im Gegensatz zu Brazzo schon diverse Funktionen ausgeübt und mutmaßlich daraus resultierende Erwartungen an diese entwickelt, die Salihamidzic nicht unbedingt erfüllt. Zum Beispiel mit dem Rüffel damals für Flicks – ausnahmsweise öffentlich geäußerten – Transferwünsche.

        Flicks Kommunikationsstrategie wiederum scheint, soweit von außen beurteilbar, darin zu bestehen, sich wenn irgend möglich gegenüber den Medien bedeckt zu halten, wofür er evtl. einen Loyalitätsbonus erwartet; und wenn das nicht klappt, dann eben die Konsequenzen zu ziehen. Zu Brazzos mitteilsamer, aber nicht immer durchdachter Art könnte sich das ein wenig wie Wasser zu Feuer verhalten.

      3. @Anton: Zwei Punkte, warum dein James-Vergleich mMn etwas hinkt:
        1. James hatte seine stärkste Zeit in München unter Heynckes, also nicht einmal unter dem Trainer, der ihn unbedingt wollte. In der Zeit, in der er mit Ancelotti zusammenarbeiten durfte, kam nicht gerade viel von ihm.
        2. James hat mehrfach zugegeben, dass es ihm in München nicht gerade gut gefiel. Ich denke nicht, dass er mit solchem Einsatz bei der Sache war, wie Hernandez und dass er deswegen auch nicht so viele Einsätze bekam.
        Zu den Vergleichen mit Coutinho und Dembele sage ich nur:
        Beide hatten bei Barca eine Menge Chancen zu zeigen, dass sie den Verein verstärken können. Beide haben das nicht nutzen können. Bei Dembele war es eine Mischung aus seinem Charakter und seinen Verletzungen. Bei Coutinho kann ich es nicht genau beurteilen. An zu wenigen Chancen vonseiten des Vereins lag es jedenfalls nicht. Hernandez hat auf jeden Fall nie annähernd so viele Spiele machen dürfen.
        Allgemein muss man sagen, dass man von einem Trainer erwarten kann, dass er auch mit Spielern arbeitet, die nicht unter seiner Ägide geholt wurden, noch dazu wenn es um Spieler geht, die ein gewisses Niveau mit sich bringen. Hernandez hat in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass er auch bei Bayern passable bis gute Leistungen bringen kann.
        Flick hat übrigens auch Tolisso, Süle oder Pavard nicht geholt und was man so hört, war er bei Sane auch nicht von Anfang an überzeugt. Trotzdem kriegen diese Spieler bei ihm Chance über Chance und dürfen sogar nach schlechten Spielen immer wieder ran. Hernandez dagegen spielt selten wirklich schlecht, ist aber derzeit nur ein Notnagel für Flick.

    4. Und dann gibt es noch diejenigen die übers Schwarz/Weiß Denken nicht hinauskommen.

  21. Laut kicker ist es jetzt fix. Angelo Stiller flüchtet nach Hoffenheim, weil der Trainer Tiago Dantas wollte. Unfassbar!

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    1. Natürlich wäre es schön, mal wieder ein Eigengewächs zu sehen, das ohne Umwege direkt in den Profikader kommt und dort einschlägt. Aber der realistischere Weg ist einfach, dass die Jungs anderswo die nötige Erfahrung sammeln und dort ggf. bis zu der nötigen Qualität reifen, die beim aktuellen Triplesieger verlangt wird.

      Was habe ich hier nicht schon alles über Talente aus dem Nachwuchsbereich gelesen, die unbedingt mal eine Chance in der ersten Mannschaften bekommen sollten – die dann gewechselt sind und beim neuen Verein dann doch nicht sofort groß herausgekommen sind, oder oft auch dort nicht Stammspieler wurden.
      Insofern kann man dem Trainerteam des FC Bayern schon vertrauen; wenn da wirklich mal ein herausragendes Talent da ist, dem sie zutrauen, den Sprung zu schaffen, dann bekommt der auch seine Chancen; die musst du aber ergreifen, tunlichst gleich im ersten Spiel. Siehe Musiala oder Richards. Aber der Sprung ist halt enorm; und einem Spieler, der körperlich oder geschwindigkeitsmäßig da nicht mitkommt, tut man keinen Gefallen, wenn man ihn einsetzt und er dann kein Land sieht.

      1. @Gs

        Das ist schon richtig, was du schreibst, aber warum verlängert man nicht und zeigt ihm einen klaren Weg auf mit Leihe oder Rko?

        Bei Davies war es ein Pluspunkt für uns, das wir ihm einen klaren Weg gezeigt haben.

        Ich verfolge die Jugend schon länger und es gab viele Talente, das stimmt.

        Aber für mich war Stiller zum einen in der 3. Liga unterfordert und deutlich weiter als Musiala (körperlich vor allem)

        Die Frage ist doch, was für Eigenschaften können und müssen junge Spieler für uns haben und was für Defizite darf er haben?

        Weil unsere Profis haben auch kleine Defizite.

        Zu Richards und Zirkzee muss erwähnt werden, dass beide nun wieder für die Amas spielen.

        Da stellt sich auch die Frage, was macht Sarr besser als Richards?

        Dajaku ist für mich diese Saison kein großer Verlust, so hart das klingt.

        Er war bei den Amas lustlos und zu egoistisch unterwegs. Wenn er es packt freut es mich dennoch, weil er letztes Jahr gezeigt hat, was er kann.

    2. Und wieder eine krachende Niederlage für Salihamidzic.
      Gewöhnt euch schon mal an das schöne Wort ABLÖSEFREI. Ihr werdet es in diesem Jahr noch oft zu hören bekommen.

      1. Geht der nicht weil Flick auf Dantas setzt?

      2. Nein, die beiden Spieler haben nichts miteinander zu tun.
        Das wäre wie wenn man behaupten wollte Roca spielt nicht, weil ihm Müller den Platz weg nimmt.

        Dantas ist unabhängig davon ein Flop, den sich Flick und Salihamidzic gerne teilen können.

      3. Gerade mal gegoogelt.
        Stiller hat frühzeitig angemeldet, dass er zu einem Bundesligaverein will, wo er mehr Spielpraxis bekommt.
        Passiert.
        Wahrlich eine krachende Niederlage, wo der Verein doch sonst immer so viel Wert auf Ablösesummen legt.

      4. Stell dir vor du bist gebürtiger Münchner, spielst seit dem 10.ten Lebensjahr bei deinem Herzensverein, bist eines der größten Talente der letzten Jahre, wirst von der U19 zu den Amateuren befördert und trägst entscheidend zur Drittligameisterschaft bei. Und dann hast du einen Trainer der einen älteren Spieler aus Lissabon bevorzugt, der rein physisch keine Chance hat sich bei uns durchzusetzen. Das ist ein grober Fehler. Wie einst bei Klinsmann der Hummels vergraulte und den Thomas Müller um ein Haar auch an Hoffenheim verschenkt hätte. Hoffentlich wird der Musiala und ein Scott nicht ebenfalls vergrault. Van Gal hatte wenigstens “Eier” wie ein Bayernfunktionär sagen würde.

  22. Der avisierte Wechsel von Angelo Stiller nach Hoffenheim zum Sommer ist jetzt auch offiziell durch.
    Einerseits schade, andererseits folgerichtig.

    Leon Dajaku geht ab sofort zu Union Berlin. Leihe mit Kaufoption. Da wundert mich das Interesse aus Berlin doch ein wenig. Aber die haben dort in der letzten Zeit einige ziemlich gute personelle Entscheidungen getroffen. Da werden sie schon was mit ihm anzufangen wissen.
    Hoffen wir, dass es passt. Einige Euros mehr können nicht schaden.

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    1. Logischer Schritt, so lange Hoeneß noch Trainer bei der TSG ist. Der hat ihn ja einst von der U 19 zur zweiten Mannschaft befördert und kennt sein Potential wahrscheinlich am besten. Schon traurig. Stiller hatte ich als aufregendstes Talent der letzten Jahre gesehen aber im Zweifelsfall wird immer irgendein Last Minute Transfer für die zweite Mannschaft getätigt und den jungen Spielern dort irgendein noch viel aufregenderes Talent vor die Nase gesetzt und die, anstatt sie behutsam zu entwickeln, für einen Appel und ein Ei an die Konkurrenz verhökert.

      1. Hört sich nach den alltäglichen Gegebenheiten im professionellen Fußball an.

        Ich wills ja nicht aussprechen, aber im Fußball, Sport oder in unserem Leben ist das halt wirklich Alltag. Friss oder stirb. Liefer ab oder geh.

        In den vergangenen 10 Jahren hatten wir aber auch genügend junge Spieler, die mehr oder weniger sofort geliefert hatten. King, Kimmich… Phonzie.

        Und aus den vergangenen 10 Jahren fällt mir nur ein Talent ein, welches wir haben ziehen lassen und trotzdem bei europäischen Topklubs durchgestartet war. Spielt aktuell in Dortmund. ;-) Aber sonst scheint die Urteilsfähigkeit der Verantwortlichen nicht gar so schlecht zu sein bei dem Thema.

  23. Zu Stiller

    Warum verlängert man nicht und zeigt ihm einen klaren Weg auf mit Leihe oder Rko?

    Das der Wechsel zu Hoeneß Sinn macht, ist unbestritten, aber man hätte es vl. auch anders lösen können.

    Bei Davies war es ein Pluspunkt für uns, das wir ihm einen klaren Weg gezeigt haben.

    Ich verfolge die Jugend schon länger und es gab viele Talente, das stimmt. Nicht jeder war offensichtlich talentiert. Man muss auch erwähnen, dass mir bei den Einsätzen von Phonsi in Liga 3 außer der Schnelligkeit, Technik und Körperlichkeit, nix außergewöhnliches aufgefallen ist.

    Aber für mich war Stiller zum einen in der 3. Liga unterfordert und deutlich weiter als Musiala (körperlich vor allem)

    Die Frage ist doch, was für Eigenschaften können und müssen junge Spieler für uns haben und was für Defizite darf er haben?

    Weil unsere Profis haben auch kleine Defizite.

    Zu Richards und Zirkzee muss erwähnt werden, dass beide nun wieder für die Amas spielen.

    Da stellt sich auch die Frage, was macht Sarr besser als Richards?

    Dajaku ist für mich diese Saison kein großer Verlust, so hart das klingt.

    Er war bei den Amas lustlos und zu egoistisch unterwegs. Wenn er es packt freut es mich dennoch, weil er letztes Jahr gezeigt hat, was er kann.

  24. […] (Ein) Hoch auf den zweiten Pfosten: Bayern schlägt Freiburg | Louisa […]

  25. Da hetzt schon wieder einer gegen Flick
    Stiller hat seinen Abschied schon im Juni entschieden.
    Tiago und Roca kamen wann?
    Genau 3 Monate später.
    Aber mal wieder Märchen erzählen und gegen den Trainer hetzen

  26. […] Überraschung scheint derzeit auch gegen die Bayern drin zu sein. Zwar zeigte der Formtrend gegen Freiburg wieder nach oben, doch selbst beim 2:1-Sieg taten sich Schwachpunkte bei den Münchner auf. […]

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