Vorschau: Meisterparty in Leipzig?

Justin Trenner 10.05.2019

Drei Pflichtspiele sind es noch. Für den FC Bayern geht es dabei um zwei Titel. Soweit so normal in den vergangenen Jahren. Pikant allerdings: Zweimal heißt der Gegner RB Leipzig.

Das macht vor allem die erste Partie taktisch äußerst interessant. Niko Kovač und Ralf Rangnick sitzen sich quasi am Taktik-Schachbrett gegenüber. Wer macht welchen Zug und verrät damit wie viel über seine Gesamtstrategie?

Die ersten 90 Minuten in der Bundesliga werden zwar keines der beiden Teams Schachmatt setzen, doch ihr Einfluss auf das Endspiel in Berlin ist groß – taktisch und psychologisch. Zumal der FC Bayern sich Spannung am letzten Spieltag ersparen möchte.

Rangnick als Trainer – Back to the roots

Rangnick bewies sich in dieser Saison gleich mehrfach als cleverer Stratege. Seine Entscheidung, das Übergangsjahr als Cheftrainer anzugehen, ist in der Nachbetrachtung als richtig zu bewerten. Der 60-Jährige wollte Leipzig zurückführen. Zurück in “alte” Zeiten, in denen die Mannschaft für temporeichen und überzeugenden Gegenpressing-Fußball stand. Weg von zu langen Ballbesitzphasen, aus denen der Ertrag letztendlich überschaubar war. Hin zum direkten Spiel in die Spitze und guter Absicherung in der Arbeit gegen den Ball.

Nicht wenige zweifelten, ob dieser Rückschritt so einfach funktionieren würde. Doch bis auf einen schlechten Start in Dortmund (1:4) und eine kleinere Krise im Winter gibt es in Leipzig kaum noch Grund zur Kritik. Das frühe Ausscheiden in der Europa League wirkte zwar nach, aber seit dem 27. Januar hat die Mannschaft kein einziges Pflichtspiel mehr verloren.

Leipzig legt in dieser Saison Zahlen auf, die beeindrucken: 13 Siege, 4 Unentschieden – im Pokal marschierte RB souverän ins Finale und in der Rückrundentabelle stehen sie auf Platz 2. 4 Punkte hinter den Bayern. Leipzig hat in dieser Saison die wenigsten Gegentore bekommen (27), sie kassieren im Schnitt die zweitwenigsten Schüsse pro Spiel gegen sich (9,5; Bayern ist mit 7,6 auf Platz 1) und understat sieht sie mit 60,67 Expected Points sogar auf Platz 2 vor Hoffenheim (60,32) und Dortmund (58,9).

Grundlage für Leipzigs Erfolg: Flexibilität gegen den Ball

Der Fokus des eigenen Spiels liegt in dieser Saison wieder in der Arbeit gegen den Ball. RB spielt unter Rangnick direkter in die Tiefe und gleicht Ballverluste dementsprechend durch ein aggressives Gegenpressing aus.

Die Konsequenz: Zwar sank die Passquote im Vergleich zur letzten Saison von 79,3% (Platz 6) auf 75,3% (Platz 15). Dafür stieg die Qualität der Abschlüsse deutlich an: 51,42 Expected Goals waren es in der gesamten Saison 2017/18. Bereits jetzt steht RBL bei 65,79 Expected Goals.

Rangnicks Erfolgsrezept: eine flexible Organisation des (Gegen-)Pressings. Vor allem in der Rückrunde schafften es die Leipziger, für fast jeden Gegner das passende Gegenmittel zu finden.

Der Liga-Kryptonit

Der Grund hierfür sind Rangnick und sein Trainerteam. Sie analysieren jede Mannschaft ganz genau. Sie wissen, wo die Stärken und Schwächen der jeweiligen Gegner liegen und richten ihre Spielweise darauf aus.

Ein gutes Beispiel dafür war der ungefährdete 2:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg.Mit einer Fünferkette reagierte Rangnick auf die Eigenart der Wölfe, das letzte Drittel zu überladen. Davor setzte Leipzig auf altbekannte Mechanismen: Früher war für das Leipziger Spiel charakteristisch, dass sie vor der Viererkette mit einer engen, einer breiten und dann wieder mit einer engeren Zweierkette den gegnerischen Sechserraum einkesselten. Jeweils drei Spieler waren dann in der Lage, schnell auf die Außenbahnen zu schieben, wenn die Eröffnung dorthin erfolgte. Kam der Ball allerdings in den Sechserraum, zog sich das Sechseck der Leipziger zusammen.

RBL stellt gern Pressingfallen im Sechserraum und auf den Flügeln. Ihr 4-2-2-2 ist dafür prädestiniert.

Rangnick hält in dieser Saison an diesen Prinzipien fest, variiert in der Umsetzung aber, indem er an den jeweiligen Gegner anpasst. Gegen Wolfsburg reichte ein Fünfeck, um den Gegner in die gewünschten Zonen zu lenken, weil Guilavogui als einziger Mittelfeldspieler regelmäßig im Sechserraum unterwegs war. Beeindruckend ist vor allem, dass Rangnick sich nur selten verschätzt. Leipzig machte in fast jedem Rückrundenspiel den Eindruck, den Gegner ganz genau zu kennen.

Gegen Wolfsburg setzte Rangnick auf denselben Mechanismus. Allerdings in einem 5-3-2, weil Wolfsburg das letzte Drittel überladen wollte. RB schaffte es mit der veränderten Grundordnung aber, die Passwege der Wölfe schon früh zu verhindern.

Wie kann Leipzig den Bayern schaden?

War Leipzig bisher für die Liga das Kryptonit, ist der FC Bayern das Kryptonit für Ralf Rangnick. In 22 Aufeinandertreffen reichte es für den Trainer lediglich zu fünf Siegen und sechs Unentschieden. Die letzten fünf Duelle gingen dabei allesamt verloren und alle fünf Siege datieren in den Jahren zwischen 1999 und 2005.

Aber auch für RB Leipzig lief es nicht unbedingt besser. In sechs Pflichtspielen hagelte es fünf Niederlagen. Doch ein 2:1-Sieg im März des letzten Jahres gibt den Leipzigern Hoffnung. Immerhin waren sie schon oft genug nah dran.

Die Fragen für die beiden kommenden Partien: Wo sieht Rangnick die Schwächen bei den Bayern? Welche Grundformation sieht er als Gegenmittel gegen den bayerischen Angriff? Eine Fünferkette erscheint als ein sinnvolles Mittel, weil die Flügelverteidiger dann jeweils aggressiv vorschieben können und die Verteidigung in der Breite dann immer noch gegeben ist. Im Zentrum wird es das Ziel sein, Thiago aus dem Spiel zu nehmen. Das ginge mit einer 1-2-2-Staffelung ebenso wie mit einer 2-2-2-Staffelung und der entsprechenden Viererkette dahinter. Deshalb ist hier eine Vorhersage schwer zu treffen.

Bayerns Lösung: Druck und Ruhe

Wie das Spiel für die Leipziger läuft, wird jedoch auch davon abhängen, wie viele Räume sie von den Münchnern erhalten. Während RB eher um ein direktes Spiel in die Tiefe bemüht sein wird, gilt es für die Bayern nicht zu viel Tempo in die Partie zu lassen. Ein wilder Schlagabtausch und Leipzig hat den Vorteil auf seiner Seite.

Wie es die Bayern nicht machen sollten, sah man in der Anfangsphase in Leverkusen. Dort überrannte die Werkself die Bayern und das Kovač-Team schaffte es nicht, das Spiel zu beruhigen. Der Auftritt in Hoffenheim könnte dagegen als Blaupause dienen. Dort spielten die Münchner über weite Teile der Partie sehr konzentriert und mutig nach vorne. Gleichzeitig hielten sie aber auch den Druck gegen den Ball hoch.

Das wird gegen RB extrem wichtig sein. Tempo aus der Partie zu nehmen heißt nicht, den Ball minutenlang durch die eigene Viererkette laufen zu lassen. Räume für den Gegner im Zentrum und auf den Außenbahnen sind gegen Leipzig schnell tödlich. Vertikale Zuspiele in die Spitze sollten die Bayern deshalb im Zentrum gut absichern, um Kontermöglichkeiten bereits im Ansatz zu ersticken.

Taktisches Mittel: Zwischen die Linien kommen

Gerade im Zentrum hatten die Bayern in dieser Saison häufig Probleme beim Nachschieben. Diese Aufgabe müssen Thiago und Goretzka, der vermutlich den verletzten Martínez ersetzen wird, bei langen Vertikalpässen konsequent übernehmen. Gleichzeitig gilt es aber auch, die ballnahen Außenverteidiger defensiv abzusichern. Die wiederum können durch leichtes Einrücken bei der Absicherung im Gegenpressing helfen.

Diese Mechanismen sah man bei den Bayern hin und wieder unter Niko Kovač. Jedoch nur selten konstant und konsequent. Leipzig würde vermutlich mehr als jede andere Bundesliga-Mannschaft davon profitieren, wenn die Bayern nicht kompakt nachschieben.

Haben die Bayern im Spielaufbau den Ball, wird Leipzig im Zentrum nur dann Räume öffnen, wenn sie eine Pressingfalle stellen. Thiago ist allerdings clever genug, um sich auch aus solchen Fallen zu befreien. Deshalb sollten die Münchner diese Situationen auch nicht meiden und in ihre ausrechenbare U-Struktur verfallen, sondern immer wieder Zuspiele zwischen die Linien provozieren.

Wie weit denken die beiden Trainer voraus?

Leipzig kann zwar in der ersten Pressinglinie unfassbar viel Druck erzeugen, doch dahinter bieten sich häufig Räume, die Bayern bespielen muss. Eine Möglichkeit dafür wäre eine situative Dreierkette – auch das ist ein Mittel, das die Bayern hin und wieder genutzt haben. Süle und Hummels stehen dann durch das Abkippen von Goretzka oder Thiago etwas breiter und können so die diagonalen Passwege durch das Mittelfeld der Leipziger finden. Leverkusen und Hoffenheim waren durch ähnliche taktische Mittel mehr oder minder erfolgreich gegen RB.

Eine hypothetische Szene, die der oben dargestellten gegen Wolfsburg ähnelt: Hier können die Innenverteidiger aber breiter stehen und so bieten sich ihnen andere Passwinkel. Die Aufgabe der Mittelfeldspieler ist es, die fünf (oder sechs) Offensivspieler Leipzigs zu beschäftigen und sie so zu bewegen, dass der Zwischenlinienraum sich öffnet. Die Gefahr: Unterzahl bei Ballverlusten. Die Chance: Überzahl bei erfolgreichen Zuspielen in die grün markierte Zone. Bayerns Spieler sind gut genug, um beides abwägen zu können.

Sowohl für die Bayern als auch für Leipzig braucht es eine Leistung am Maximum, um erfolgreich zu sein. Jedoch gilt es das Pokalfinale im Hinterkopf zu behalten. Und so wird das erste Spiel zugleich Teil eines größeren Plans. Keiner will dem anderen zu viel von seiner Strategie preisgeben. Und doch wollen beide ein erstes Zeichen setzen. Es liegt nun an Rangnick und Kovač, die ersten Züge auf dem Schachbrett vorzubereiten und durchzuführen. Wer hat die bessere Strategie? Und wird es erste Bauernopfer geben, für einen möglichen Pokalsieg?

Für Kovač ist die Situation jedoch ungleich delikater. Die Meisterschaft gilt intern als der ehrlichere Titel. Jedoch auch als selbstverständlich. Die Pokalniederlage aus dem vergangenen Jahr schmerzt immer noch. In Leipzig liegt der Fokus nach der erfolgreichen Champions-League-Qualifikation allein auf Berlin. Eine Situation wie gemacht für den begnadeten Spieler Ralf Rangnick. Er, der geschickt zwei Züge vorausdenken kann, wird sich die Möglichkeit dem FC Bayern in die Meistersuppe spucken zu können, nicht nehmen lassen wollen. Der neutrale Zuschauer hingegen darf sich auf ein packendes Duell zwischen den beiden formstärksten Mannschaften der Rückrunde freuen.

Das Thesen-Duell

Die Regeln findet ihr hier.

Ergebnisse der letzten Vorschau: Justin 2,8 – 3,6 Fatbardh

Zwischenstand insgesamt: Justin 120,4 – 112 Fatbardh

Justins Tipps

  1. Torschütze: Timo Werner
  2. Freie These: Bayern gewinnt nicht.
  3. Über/Unter 3,5: Unter!
  4. Aufstellung: Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Goretzka – Müller – Gnabry, Lewandowski, Coman

Fatbardhs Tipps

  1. Torschütze: Thomas Müller
  2. Freie These: Leipzig trifft.
  3. Über/Unter 3,5: Über
  4. Aufstellung: Ulreich, Kimmich, Süle, Hummels, Alaba, Thiago, Goretzka, Müller, Gnabry, Lewandowski, Coman



»Eier, wir brauchen Eier!«

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  1. MMn wird Rangnick nicht alles auspacken.
    Klar will er uns sticheln wollen aber hoffe das wir das Spiel mal wieder so angehen wie gegen BVB.
    Sollte das der Fall sein tippe ich auf UE .

    Nach der dann hoffentlich gegen SGE gewonnenen Meisterschaft erwarte ich ein extrem schweres Pokalfinale weil RBL da alles reinwerfen wird und wir mental etwas muede sein koennten.

  2. Bernhard Brücher Seite 10.05.2019 - 09:52

    “MMn wird Rangnick nicht alles auspacken.”
    Das halte ich doch für sehr übertrieben. Wenn wir davon ausgehen, unterschätzen wir Rangnicks Fähigkeiten. Das widerspricht auch Justins Einschätzung. Kovac’s Rangehen letzte Saison, mit der B-11 die Bayern in Sicherheit zu wägen um im Pokalfinale zu überraschen, ging wie wir wissen voll auf. Bullshit will aber morgen gewinnen. Dann muss der FCB gegen SGE um die Meisterschaft spielen und RasenBall hätte es bestimmt leichter im Endspiel. Siehe die Spiele SVW und anschließend gegen den Club.
    Einem Unentschieden würde ich nicht abgeneigt sein.

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    1. Bayern hat mit der B-Elf gespielt, nicht Frankfurt.

  3. Wir werden beide Spiele gegen die Dosen gewinnen, ganz egal, welchen Matchplan Kryptonit-Ralle ausheckt.

    Denn wir sind individuell besser, und wir haben Erfahrung mit Endspielen und wie man sie gewinnt. Da spielt es auch keine Rolle, wer an der Seitenlinie sitzt. Da geht es nur darum, wer auf dem Platz steht, wenn der Ball rollt.

    Außerdem habe ich keine Angst vor einer Truppe, die 3:1 in Mainz führt und dann noch 3:3 spielt und sich international als Fliegengewicht erwiesen hat.

    Nee, Bange machen gilt nicht. Wir sind besser, und wir werden morgen Meister, ganz egal wie die Bienchen spielen.

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    1. Na dann ist ja alles gesagt.

  4. Letztes Jahr gab es doch eine ähnliche Konstellation: 32. Spieltag zuhause gegen Frankfurt 4:1 gewonnen, dann das Finale, Ergebnis bekannt.

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    1. Wobei hier aber auch eine B-Elf von Frankfurt am Start war. Und Bayern noch mit Real das Halbfinale hatte, das die Saison ein bisschen gecrasht hat.

      1. Das mit der B-Elf waren wir. Frankfurt mit voller Kapelle.
        Das war ja die (wahrscheinlich fatale) Botschaft. Wenn die schon unsere B-Elf weghaut, kann im Finale ja gar nix anbrennen.

      2. Oh… dann habe ich was vertauscht. Glaube trotzdem nicht, dass es “taktische” Gründe hatte. Das wird mir hier viel zu sehr überhöht.

        Und der Faktor Madrid bleibt ja auch immer noch.

  5. Timo Werner wird es machen wollen wie Kovac letztes Jahr .. im Pokalfinale einen “vom Bruder lang geschlagenen Ball” zum Siegtor versenken und mit deutlich Rückenwind ab nächster Saison in der Säbener Straße seine Brötchen verdienen ..

    Wenn Bayern nicht mal morgen gewinnen sollte, sehe ich fürs Pokalfinale noch schwärzer ..

  6. Ich bin tiefenentspannt, denn der BL-Schlußspurt ist für mich so oder so ein Erfolg: Entweder wir werden Meister oder Kovac kann gehen. :-)

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    1. xD Geht mir genauso.

    2. Beides geht nicht? Wäre mir sympathischer.

    3. Du würdest also Kovac bei einer Meisterschaft eine zweite Chance geben? Ich dachte die Kovac Out-Fans würden das nicht mal bei einem Double machen.

  7. Sollte Bayern den Titel noch verpassen, dann wäre es das wohl für Kovac. Sollte dieses Verpassen aber dadurch zustande kommen, dass die Mannschaft die nächsten beiden Spiele mit einer ähnlich unmotivierten, teilweise lethargischen und oftmals unkonzentrierten Einstellung angeht (wie z.B. in Freiburg, gegen Bremen, in Nürnberg und auch gegen Hannover), dann darf man getrost darüber nachdenken, nicht nur dem Trainer, sondern auch einem Großteil der Spieler den Laufpass zu geben. Auf so einen satten, unmotivierten Haufen hätte ich dann ehrlich gesagt keinen Bock mehr. Egal ob man mit dem Trainer und seiner Spielweise zufrieden ist: Ich erwarte von jedem Spieler nichts anderes als bedingungslosen Einsatz.
    Wenn es dann nicht reichen sollte, muss man über Kovac nachdenken. Auch wenn der Bayernkader nicht mehr so gut ist, wie vielleicht noch vor ein paar Jahren, muss ein Trainer es schaffen, dass er einer topmotivierten Mannschaft die nötige Taktik verpasst, um die noch fehlenden Punkte für den Titel zu holen.
    Man muss natürlich auch über Kovac nachdenken, wenn er es nicht schafft, dass die Spieler in den nächsten drei Spielen von Beginn an brennen. Dann sollte man aber wie gesagt auch über die Mannschaft an sich nachdenken. Denn wenn es um den Titel geht, braucht man eigentlich gar keine Motivation durch den Trainer mehr.

  8. +1, als ein Befürworter eines Kovac-Verbleibs für ein weiteres Jahr (danach hätte ich gerne Ten Hag)

    Aber jetzt im Ernst: Wenn die Jungs unmotiviert sind, kann er kurz vor Ende auch nichts. Punkt.

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    1. War an willythegreat gerichtet

    2. Wenn es wie erwartet nach der Saison zu einem “Ausverkauf” bei Ajax kommt, dann ist auch ten Hag vom Markt.

      Wenn man sich in den letzten 2 Wochen die Halbfinalspiele in der CL und sogar der EL angesehen hat und das da Gesehene mit den Spielen des FCB vergleicht, muss man sich leider eingestehen, dass der FCB mit seiner derzeitigen Spielweise da aber auch überhaupt nichts verloren hat.
      Und ob das durch die Verpflichtung eines Hernandez, Pavard und Werner besser wird, sei einmal dahingestellt.
      Und die Begründung konnte man sich schon gestern wieder auf der PK zum Leipzig-Spiel anhören -“Wir haben den Spielern alles an die Hand gegeben, sie müssen es nur umsetzen.”
      Wenn es nicht klappt, sind die Spieler eben zu blöd!

      1. Ich habe ausser Mourinho nicht einen Teainer auf einer PK gehoert der so distanziert kritisch und fast schon abfaellig ueber seine Spieler spricht oder sie mit Kleinkindern vergleicht

  9. Es wird auf jeden Fall sehr spannend! Ich meine auch, dass wir in der BL-Partie am SA beide Mannschaften noch etwas gebremst agierend sehen werden, wobei sich weder die Rasenballsportler noch wir mit einem Unentschieden zufrieden geben würden. Aber mit “voller Pulle” und aller Härte geht es wohl erst in Berlin zur Sache, da sich beide Teams zum einen keine Blöße geben und zum anderen auch nicht verschleißen lassen wollen.

    Da man etwas gebremst vorgehen wird, dürfte die Taktik bei beiden Mannschaften trotz aller Neigung zu Winkelzügen stärker in den Vordergrund rücken. Und da wird es interessant sein, zu schauen, wie die beiden Mannschaften einander begegnen.
    RB ist ohne Zweifel als Umschaltmannschaft zu bezeichnen, sie stehen hoch, setzen den Gegner früh unter Druck und gehen mit einem Vertikalspiel vor, gegen dass die Kovac’e Offensivstruktur quasi eine lahme Ente ist.
    Unser FCB wiederum agiert etwas tiefer stehend, lässt abwartend den Ball laufen und zielt auf Seitenwechsel oder schnelle Flankenläufe ab, die einen Gegner überraschen können. Erst, wenn der Gegner passiv bleibt, wird hochgezogen. In dem Bemühen um Vertikalität ist unsere Mannschaft allerdings gar nicht mal so weit weg von RB, die Direktheit gerade nach frühen Ballgewinnen aber längst nicht so ausgeprägt, wie bei RB und deutlich aus einer zurückgezogeneren Staffelung.
    Im Grunde bietet es sich daher an, RB kommen zu lassen, ihre Pressingversuche in unserer eigenen Hälfte aufzufangen, um dann den angebotenen Raum zu nutzen. Dabei dürfte uns entgegen kommen, dass RB in der spielerischen Qualität nachgelassen hat, also weniger in der Lage ist, ein Pass-Spiel aufzuziehen, wie früher. Somit gilt es, die Umschaltmomente zu entschärfen, was ich Thiago und Goretzka im Verbund mit Kimmich und Alaba auf der Gegenseite durchaus zutraue.

    Sollte Kovac nicht den selben Fehler machen, wie gegen Liverpool, und aus Sorge vor den schnellen Kontervorstößen der “Bullen” nach Ballverlust sich nicht nach vorn zu wagen, dann dürfte der eine oder andere Spielzug aus der eigenen Abwehr heraus auch erfolgreich zu gestalten sein. Darauf, Leipzig am eigenen Strafraum einzuschnüren und Ball auf Ball in den Sechzehner zu bringen, um dann irgendwie das Tor zu machen, sollten wir nicht bauen, da RB in der Defensive mittlerweile gut strukturiert ist und sich davon wohl nicht beeindrucken lässt. Hinzu kommt, dass auch bei uns das offensive Pass- und Positionsspiel um Längen schlechter geworden ist, als früher, und somit die Gefahr groß ist, den Gegner durch einen Fehlpass ins Spiel zu bringen.
    Nein, abwarten, und darauf setzen, dass Leipzig vor eigenem Publikum der Versuchung nicht widerstehen kann, zu stürmen, und daher in Konter und somit ins Verderben läuft. Das ist Kovac-Fußball in Reinkultur; nicht wirklich stilvoll und schön, aber im Moment läuft es für ihn.
    In Berlin werden die Karten dann neu gemischt, abgesehen von der einen oder anderen Gelben, Gelb-Roten oder Roten Karte, die es in den Matches gegen RB irgendwie fast immer als Beigabe gibt.

    1. Gnabry
    2. Es fallen mindestens zwei typische Kontertore (dh. aus der eigenen Hälfte nach Ballgewinn direkt und schnell vorgetragene Angriffe, die zum Torerfolg führen)
    3. über
    4. Ulreich – Kimmich, Süle, Hummels, Alaba – Thiago, Goretzka – Gnabry, Müller, Coman – Lewandowski

    Wie sich die vermuteten Aufstellungen ähneln! Im Grunde ein Jammer, dass die Startelf so vorhersagbar geworden ist und sich nur ändert, wenn Verletzungen auftreten.

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Yep. Die Vorhersagbarkeit der Aufstellung sagt aber auch etwas über den Gesamtzustand des Kaders aus.
      Ich bin jetzt mal gespannt wer nächste Saison noch zur Mannschaft stoßen wird.

      1. Wir haben doch schon so viele Transfers sicher. Da werden wir also in drei Wochen haufenweise neue Spielernamen hören, die dann zum 1.7. zu uns stoßen.

  10. Sieht wohl nach einem Ausfall Lewandowskis aus :-(

  11. Was der FC Bayern sofort tun muss
    Oberste Regel: Der FC Bayern muss sofort das Ende der Rumeierei einleiten, sich als Einheit präsentieren und Fakten schaffen:
    -Niko Kovac ist auch 2019/2020 der Trainer, egal wie viele Titel er jetzt holt.
    -Thomas Müller wird öffentlich zum Führungsspieler und ersten Kapitän gekürt. Die Systeme werden auf seine Stärken zugeschnitten.
    -James funktioniert weder im Verein noch neben Müller dem Platz. Kein Kauf.
    -Rafinha, Ribéry, Robben und auch Boateng gebührend verabschieden.
    -Mats Hummels nicht verkaufen.
    -Renato Sanches in der Bundesliga oder nach Portugal ausleihen.
    -Torwart-Talent Früchtl ausleihen und einen erfahrenen Keeper als dritten Torwart holen.
    -Zwei der drei offensiven Talente Davies, Jeong und Arp ausleihen.
    -Timo Werner bereits dieses Jahr an die Säbener Straße lotsen.
    -Dribbelstarken Flügelstürmer wie Pepe oder Ziyech als Ersatz für Ribéry kaufen (aber nicht Rebic).
    -Ernsthaft den Markt nach einem pass- und zweikampfstarken 6er scannen.
    -U19-Stoßstürmer Joshua Zirkzee in die erste Mannschaft holen und als Backup von Lewandowski spielen lassen.
    -Zusage von Kai Havertz für 2020 forcieren.
    Beruhigt in die neue Saison gehen, denn ein Kader mit dem Kern um Neuer, Goretzka, Süle, Kimmich, Gnabry, Tolisso, Thiago, Coman, Alaba, Pavard, Hernandez und den oben genannten Spielern kann immer noch alles gewinnen. Vor allem, wenn man nicht jedes Jahr einen neuen Trainer bekommt.

    Quelle: https://stern.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-fan-kolumne–was-der-verein-sofort-tun-muss-8699612.html

    Würde ich alles mehr oder weniger so unterstreichen.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Niko Kovač still wants Ante Rebić. He already wanted to bring him last summer but Kovač was still not strong enough at the club. Now he sees himself in a better position to make demands. Kovač wants Rebić for his mentality and the „scumbag gene“ that’s missing at Bayern [Sky]

      1. Auch wenn ich Rebic mag, passt er nicht zu uns. Wenn man Kovac einen Transfergefallen machen möchte, sollte man Haller holen.

      2. Ich würde ja fast sagen, dass Rebic so zu uns passt wie einst Olic: Eigentlich gar nicht, genau deshalb aber irgendwie doch. Man dürfte ihn halt nur nicht als “Winger” holen, der Ribéry beerben soll. Dafür bräuchte es zusätzlich einen anderen Transfer. Als X-Faktor, der unseren Kader in der Breite besser und flexibler macht, könnte ich mich mit ihm aber durchaus anfreunden.

      3. Abgesehen davon, dass ich zum Ajax spiel überhaupt nichts geschrieben haben – bleiben wir beim Liverpoolspiel.
        Nach dem 1:0 für Liverpool musste der BVB offensiv agieren, bekam Zugriff , brachte die Deckung von Liverpool in Schwierigkeiten und erzielte den Ausgleich.
        Mit diesem Halbzeitergebnis war man wegen der Auswärtsregel ausgeschieden!
        Und alle im Stadion erwarteten, dass der FCB da weitermacht, wo er zur Halbzeit aufgehört hat.
        Denn um weiterzukommen, MUSS man ja noch ein Tor schießen.
        Und dann wird nach der Halbzeit das Offensivspiel eingestellt.
        Dass es geht, hat man doch am Ende der 1. Halbzeit gesehen. Und die Auflösung erfolgte dann in der PK nach dem Spiel – die Spieler wollten, aber sie konnten es nicht!
        In der ersten Halbzeit konnten sie es noch! Haben sie es in der Halbzeitpause verlernt?
        Wir haben ja auch gestern in der PK schon die Begründung für ein mögliches Scheitern in Leipzig bekommen:
        “Wir haben den Spielern alles an die Hand gegeben, sie müssen es nur umsetzen!!
        Wenn es nicht klappt, waren die Spieler halt zu blöd. Oder wie soll man das sonst verstehen.

        Aber egal, Kovac ist der Gute! Der macht keine Fehler! Kann man sich in jeder PK anhören.

    2. “-U19-Stoßstürmer Joshua Zirkzee in die erste Mannschaft holen und als Backup von Lewandowski spielen lassen.”
      Einen gerademal 19jährigen als Backup von Lewandowski spielen lassen? Wieviel Spielzeit würde der da wohl bekommen? Und dann beschwert man sich nachher über seine fehlende Weiterentwicklung.
      Wenn ein Lewandowski fit ist, spielt der doch immer. Wie soll man denn einen 19jährigen fördern, wenn er von 34 Spieltagen 33 auf der Bank sitzt.
      Man muss sich doch nur die Einsatzzeiten der jungen Spieler in der Rückrunde ansehen.
      Sanches, den man wieder fördern wollte – 4x 10 Min, Davies, der ja angeblich für die 2.Mannschaft vergeudet wäre, 2×10 min, der Rest – wie mai und Co. 0 min.
      Abgesehen davon – für welche Position wird denn Werner geholt? Als Winger oder als Backup für Lewandowski – oder beides?

      1. -“Man muss sich doch nur die Einsatzzeiten der jungen Spieler in der Rückrunde ansehen.
        Sanches, den man wieder fördern wollte – 4x 10 Min, Davies, der ja angeblich für die 2.Mannschaft vergeudet wäre, 2×10 min, der Rest – wie mai und Co. 0 min.”

        Ja, da hat Kalle “Ich bin ein erbitterter Gegner der Rotation” ganze Arbeit geleistet.

      2. Wenn man ein bisschen fies wäre, könnte man auf Basis der hier an unterschiedlichen Stellen von unterschiedlichen Leuten vorgetragenen Argumente zur Entlastung von Kovac folgendes entgegen:

        Kovac ist nicht für den Kader verantwortlich – das sind die Bosse. Kovac ist nicht für die Rotation (or lack thereof) verantwortlich – das ist Kalle. Kovac ist nicht für die Taktik verantwortlich – die ergibt sich aus dem Kader (s.o.). Kovac ist nicht für die Motivation der Spieler verantwortlich – das sind die Spieler selbst. Kovac ist nicht für Fehler auf dem Platz verantwortlich – das sind auch die Spieler.
        Wofür haben wir eigentlich einen Trainer, wenn doch alle Verantwortlichkeiten schon verteilt sind?

        Punkt: Genauso verkehrt wie Kovac für alles (insbesondere alle schlechte) die Verantwortung zu geben, ist es in meinem Augen, ihn von jeder Verantwortung zu entbinden. Damit macht man ihn nämlich auch überflüssig.

      3. -“Punkt: Genauso verkehrt wie Kovac für alles (insbesondere alle schlechte) die Verantwortung zu geben, ist es in meinem Augen, ihn von jeder Verantwortung zu entbinden. Damit macht man ihn nämlich auch überflüssig.”

        Darum geht es auch nicht.
        Aber ihn für Dinge zu kritisieren, die er nachweislich nicht zu verantworten hat, ist sehr unsachlich und sehr unfair.

      4. Richtig Rummenigge ist das schuld. Weil Rotation ja auch das Gleiche ist, wie Einwechselung – zum Beispiel bei einem 4:0-Spielstand gegen Mainz oder einem 4:0 Halbzeitstand ggen den BVB.

        Aber darum ging es ja gar nicht, sondern um die Rolle eines 19jährigen als Backup für Lewandowski. Und um die Frage, wie sich ein 19jähriger weiterentwickeln soll, wenn er hinter dem Top-gesetzten Lewandowski 90% der Saison auf der Bank sitzt. Und wenn du den Kommentar davor gelesen hast, ist da auch die Rede von der Verpflichtung eines Werner. Der andere Sportskamerad für die Mittelstürmerposition heißt Arp – auch 19.
        Also 2,5 Spieler als Backup für Lewandowski, der eigentlich immer spielt.
        Ich würde gerne -egal bei welchem Verein- einmal die Leistung eines der Etablierten sehen, der solche Einsatzzeiten hat. Paradebeispiel: FCB gegen BVB – Ein Pisczeck, der nach 8 Wochen ohne Einsatz in der Startelf stand und mit dem ein Gnabry machen konnte, was er wollte. Und ein Pisczeck sollte eigentlich die Erfahrung haben, aber 8 Wochen fehlende Spielpraxis sind eben eine Menge.
        Und von 19jährigen sollen wir dann eine Weiterentwicklung erwarten?

        Das ist ja auch kein FCB-spezifisches Problem. Warum ist denn ein Alcacer von Barca nach Dortmund gegangen? Weil er gegen Spieler wie Messi, Suarez, Dembele und vorher Neymar selbst als spanischer Nationalspieler keine Einsatzchancen bekam.
        Da muss man schon ein absolutes Ausnahmetalent wie ein Mbappe sein.

        Und das hat weder etwas mit Rummenigge noch mit Kovac zu tun.

        Ein Spieler ohne Spielpraxis entwickelt sich nicht weiter.
        Warum ist es denn so schwer adäquate Backups zu bekommen? Die Topleute wollen spielen, sonst kommen sie nicht. Und die Jungen sollen sich weiterentwickeln, aber dafür müssten sie spielen und das dürfen sie nicht.
        Ein Marco Friedl, immerhin österreichischer Nationalspieler, hat bei seiner Ausleihe an Werder Bremen fast ein Jahr gebraucht, bis er – auch durch Verletzungszeiten der Konkurrenten – sich jetzt einigermassen durchgesetzt hat.
        Ein Wintzheimer hat es beim HSV auf ganze 5! Einsätze in der 1. Mannschaft gebracht, davon 3 unter 30 min.
        Ein Felix Götze stand – auch durch eigene Verletzung in der Rückrunde 15 x im Kader des FC Augsburg, bei 5 Einsätzen und davon einem mit mehr als 30 min.
        Und dann soll sich ein Zirkee als Backup für einen Lewandowski weiterentwickeln. Wie denn?
        Nicht in jedem Kommentar geht es um Kovac!

      5. @Anton:

        -“Nicht in jedem Kommentar geht es um Kovac!”

        Tut mir total leid, wenn ich dich da missverstanden habe.
        Wird wohl daran liegen, dass es sonst bei dir gefühlt immer um Kovač geht und wie schädlich er für den Verein ist.
        Nichts für ungut. :)

      6. Tobi13, es geht hier nicht um Kovac, es geht um den FCB.

        Und wenn du mal ganz neutral an die Sache herangehst und dir die letzten Wochen nimmst – wenn man sich die Halbfinalspiele der CL in den letzten zwei Wochen angesehen hat – da hatte der FCB, warum auch immer, absolut nichts zu suchen.

      7. -“Und wenn du mal ganz neutral an die Sache herangehst und dir die letzten Wochen nimmst – wenn man sich die Halbfinalspiele der CL in den letzten zwei Wochen angesehen hat – da hatte der FCB, warum auch immer, absolut nichts zu suchen.”

        Da hast du absolut Recht.
        Und wenn man neutral an die Sache herangeht, sollte man dann aber auch die Größe aufbringen und einsehen, dass die Kritik nach den Spielen gegen Ajax und Liverpool völlig überzogen war.

    3. @Mark: Wo soll Werner denn spielen?
      Auf den Flügeln büßt er viel ein.

  12. Das berühmte Interview von Lahm aus dem Jahr 2009.
    https://www.sueddeutsche.de/sport/interview-mit-philipp-lahm-ja-der-trainer-hat-recht-1.135397
    Ich denke, die Analyse stimmt noch heute. Oder eben heute wieder.

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    1. Heuer wieder…..

      Wenn man sich mit Barcelona, mit Chelsea, mit Manchester United messen will – dann braucht man als FC Bayern eine Spielphilosophie. Das muss auch das Ziel des Vereins sein.

      1. Barcelona? Schmeißt gerade alles über den Haufen, weil sie gegen die Stümper aus Liverpool 4-0 verloren haben. Chelski? Cup der Verlierer. Man United? Hahahahaha …
        KOMMT BITTE ALLE MAL VON EUREM HOHEN ROSS RUNTER. Die CL gewinnt komoscherweise immer nur eine Mannschaft. Und nicht 918 …

    2. Kannte dieses Interview gar nicht. Macht mir den Lahm auf einmal sympathisch, dass er vor Zeh Jahren schon so kompetent war. Hoffen wir mal dass er 2024 wieder zurück kommt.

  13. Ich mag Leipzig. Jaja, Schande über mein Haupt. Alle Begegnungen waren bis jetzt ein Leckerbissen, beide Teams waren immer Topmotiviert und der Fussball schnell und gut.

    Als Platzhirsch beim Emporkömmling Meister zu werden, fände ich besonders reizvoll.

    Hoffe RB wird unserer Herausforderer #1

  14. Irgendwie hiess es doch mal, der Videobeweis käme nur bei KLAREN Fehlentscheidungen zum Tragen? Wieso suchen die dann jetzt im Keller mit der Lupe?

  15. Totaler Witz. Daumen eines Spielers, von dem der Ball abprallt um 1 cm im Absatz. Und bei sowas meldet sich dann der Keller.

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    1. Naja. Die Frage ist doch eher, warum wir auf so etwas angewiesen sind. Wenn wir mehr Ideen nach vorne hätten, dann müssten wir nicht über solche Szenen sprechen. Mir gehen die schlechten Pässe (häufig ungenau) viel mehr auf den Senkel.

      1. sogar Kurzpässe sind nicht scharf genug,Flanken ins Niemandsland, Pässe in den Rücken, StockfehlerOffensiv ist außer raus Flanke in die Mitte nicht viel zusehen,sorry habe in den letzten Wochen viel champions league und PL gesehen. Anderen SPitzenmannschaften passiert das nciht. Wir sind keine SPitzenmannschaft mehr.

  16. Ohne Thiago würden hier heute komplett ohne MF spielen. Goretzka versteckt sich wie so oft immer wieder im Deckungsschatten. Müller hat einen seiner gebrauchten Tage. Und damit bleibt dann offensiv eigentlich alles an Coman und Gnabry hängen, damit der Ball mal in die Spitze gelangt.

  17. Nicht falsch verstehen. Der Gräfe ist ein Guter. Aber das wir 2 Gelbe haben und die Treter von RB noch keine ist ein Witz. Für den Videobeweis kann er nix. Da hat sich der Keller wichtig gemacht. Und jetzt wohl Rafinha für Thiago. Ich schalt dann mal ab.

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    1. Ja, für Goretzka und Coman gibt es Gelb, aber für Werner (oder war es Forsberg?) an Goretzka nichts, obwohl es in allen Fällen ein taktisches Foul war.

  18. Er wechselt Thiago gegen Rafinha? Im Ernst? Nein oder?

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    1. Thiago ist verletzt :-(. Kimmich geht ins Mittelfeld

  19. Da sitzen doch Sanches und Davies auf der Bank. Und Arien. Stattdessen er bringt Tymo. Äh, Rafinha.

  20. Das ist doch ein einziger Skandal. Kovac, Gräfe und der DFB sollen zur Hölle fahren.

  21. Immerhin können wir endlich mal wieder Meister im eigenen Stadion werden. Aber wenn das nicht klappt, dann ist daran sicherlich nicht der DFB Schuld. sondern unsere schon fast chronisch träge Spielweise. Es ist eindeutig, dass uns neben einer Spielidee gegen tief stehende Mannschaften vor allem Handlungs- und Gedankenschnelligkeit fehlt. Und so ist es dann immer wieder die Hoffnung auf individuelle Qualität.

    Hoffentlich ist Thiago kommendes WE wieder fit.

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    1. Ich würde eher sagen, hoffentlich ist Thiago zur Saisonvorbereitung wieder fit.

      1. Das steht zu befürchten. Aber noch habe ich Hoffnung. Ohne Thiago sind wir darauf angewiesen, dass Coman und Gnabry einen guten Tag erwischen. Ansonsten müssen wir mal wieder über die Kaderplanung reden. Wir haben den kleinsten Kader der Liga, obwohl wir nicht nur der reichste Verein der BL sind, sondern auch einer der fünf reichsten Europas. Das nenne ich dann mal falscher Luxus. Aber im Sommer werden wir vermutlich auch nur insgesamt 4-5 Spieler holen (von denen schon 2 bekannt sind).

    2. Wegen der “Gedankenschnelle”: gäbe es sowas Ähnliches wie ein System mit Spielzügen und gut einstudierten Abläufen, dann müssten die Spieler sich vielleicht nicht immer bei Ballannahme erst lange orientieren, wohin sie spielen oder wie sie laufen müssten. Grottiges Spiel heute.

      1. Naja, Spielzüge, Abläufe, klare Positionierungen sind halt nicht mehr unser Fall. Wichtig ist Leidenschaft. Dann kann man andere Dinge auch mal weglassen. Naja, wenn es kommendes WE nichts wird mit der Meisterschaft, dann wäre er wohl der erste Trainer der Bayern, oder 4 Punkte Vorsprung an den letzten beiden Spieltagen verdaddelt hat, oder?

  22. UE wie erwartet.
    RBL mit angezogener Handbremse.

    Die Anzahl der technischen Fehler bei Ballannahme Passspiel ist erschreckend.
    Allen voran Goretzka aber auch Kimmich Gnabry Coman Mueller….
    Sind es Unkonzentriertheiten weil die Spieler nicht fit sind oder trainiert man tu wenig mit dem Ball?
    Auf jeden Fall ist der Abfall des technischen Niveau im Vergleich zu der Pep Zeit erheblich.

    Ausnahme Thiago natuerlich der alles im Griff hatte.

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    1. +1. Es ist die Frage worauf der Trainer Wert legt, Guardiola wäre bei solchen technischen Ungenauigkeiten ausgerastet, Kovac rastet aus wenn einer nicht hinten den Ober-Kämpfer markiert. Stattdessen ist die Mannschaft deutlich mehr am Motzen und geht in die Nicklichkeiten.

    2. Der Trainer gibt der Mannschaft alles an die Hand. Sie muss es nur umsetzen. So sprach unser König NK. Und wenn die Mannschaft nun mal zu blöd ist, ordentliche Pässe zu spielen, dann liegt das an ihr. Deswegen ist es eigentlich auch egal, wer Trainer ist. Denn jeder Trainer gibt seiner Mannschaft ja alles an die Hand. Aber mal im Ernst: natürlich ist es das fehlende Training des Passspiels. Schon im Winter wurde ja vor allem Kondition gebolzt. Die Knsequenzen sieht man dann auch. Wir sind spielerisch eben meilenweit hinter anderen europäischen Top-Mannschaften. Solche Spiele wie die Halbfinals der CL habe ich bei uns in dieser Saison nur im Ausnahmefall gesehen.

  23. Uiuiui … gewinnt Frankfurt morgen gegen Mainz, dann reicht sowohl ihnen als auch uns nächsten Samstag ein Unentschieden …

  24. Was spielen wir denn da seit Wochen eigentlich für einen Mist? Das ist in fast allen Bereichen kein Top-Niveau mehr, wo ist das denn alles geblieben?

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    1. Schaue das Spiel gerade in USA. Das Sportstudio auf CBS versucht gerade krampfhaft zu erklären, warum die German League die Meisterschaft durch so ein zurückgenommenes Tor annulliert. Sie verstehen die Entscheidung überhaupt nicht.

  25. Mal abgesehen von der Entscheidung zum vermeintlichen 0:1 (wär das auf der anderen Seite passiert, hätten wir das bestimmt gerne genommen): eine einigermaßen gut eingestellte Mannschaft produziert nicht so am laufenden Meter schlecht temperierte Zuspiele, Fehlpässe auch in unbedrängten Situationen und Flanken ins Niemandsland. Was für eine armselige Spielkultur, tut den Augen weh! Wenn bei all dem Training nicht mehr rauskommt, könnten die ruhig in der Zeit auch Schafskopf spielen. Sollte das unser Niveau sein, dann könnte man das auch viel billiger haben und bräuchte nicht so viele Millionen auszugeben.

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