FC Bayern München – ZSKA Moskau 3:0 (1:0)

Sportlich hatte die Partie gegen ZSKA Moskau keinen großen Wert für den FC Bayern, der bereits als Tabellenführer in der Champions League-Gruppe E feststand. Trotzdem bot das Spiel am Mittwoch-Abend viele spannende Erkenntnisse. Vor allem für die, die zuletzt nicht so sehr im Rampenlicht standen.

Falls Ihr es verpasst habt:

Bayern-Coach Pep Guardiola setzte auf die allgemein erwartete kräftige Rotation. Dante, Rode, Gaudino, Højbjerg und Schweinsteiger rückten im Vergleich zum Wochenende in die Partie. Für Gaudino und Schweinsteiger war es das erste Spiel von Anfang an in dieser Champions League-Saison. Shaqiri, der ebenfalls von Beginn an erwartet wurde, war auf Grund von Leistenproblemen nicht im Kader. Alonso, Lewandowski und Robben zunächst auf der Bank. Guardiola begann mit einem 4-3-3 mit Rode als Rechtsverteidiger und Højbjerg neben Schweinsteiger und Gaudino im zentralen Mittelfeld. Die Gastgeber übernahmen sofort das Kommando und drängten die Gäste aus Moskau mit hohem Ballbesitz tief in die eigene Hälfte. Weil Natcho sich im Zweikampf mit Ribéry extrem ungeschickt anstellte, belohnte Bayern sich für die frühe Drangphase mit einem Strafstoß, den Müller sicher zur 1:0-Führung versenkte (18.). Zuvor hatten die Münchner einige kleinere Chancen liegen lassen.

Moskau verengte in der Folge sehr geschickt die Räume. Die Viererkette ließ sich nicht auseinanderziehen und stand häufig höchstens in der Breite des Strafraums oder noch enger aufgereiht. Die äußeren Mittelfeldspieler kümmerten sich bei Flügelangriffen um den jeweiligen gegnerischen Angreifer, sodass ein Auseinanderziehen der Viererkette nicht wirklich Erfolg hatte. Moskau verhinderte so die Schnittstellenpässe zwischen die Verteidigern am und um den Strafraum. Gleichzeitig konterte das Team von Trainer Leonid Slutskiy mit sehr viel Bedacht und rückte nur bei sehr vielversprechenden Kontersituationen mit Wucht nach. Neuer verhinderte mit einer guten Parade den Ausgleich durch Doumbia (23.).

Nach der Pause und der Einwechslung von Robben und Lewandowski für Ribéry und Müller war der Rekordmeister sichtbar um Kontrolle bemüht und wartete wohl vor allem darauf, dass die Gäste aus Russland die Defensivtaktik auflösten, um ihrerseits eine Chance aufs Weiterkommen zu wahren. Moskau verschob in der Tat im Verlauf der zweiten Hälfte immer stärker nach vorne und bot spätestens ab der 70. Minute extrem große Räume an. Bayern nutzte das zu allerlei guten Torchancen. Trotzdem dauerte es bis zur 84. Minute bis der inzwischen ins Mittelfeld gerückte Sebastian Rode sein Team erlöste. Kurz vor Schluss erhöhte Mario Götze sogar noch auf 3:0 (90.).

Insgesamt war es der erhoffte erfolgreiche und verletzungsfreie Abschluss einer starken Champions League-Vorrunde.

3 Punkte, die auffielen:

1. Interessante Staffelungen ohne Alonso

Es war ein extrem interessanter Test ohne den Dauerbrenner und sehr dominanten zentralen Mittelfeldspieler Xabi Alonso. Zuerst einmal fiel auf wie unterschiedlich Bastian Schweinsteiger den zentralen Mittelfeldspieler im Vergleich zu Alonso interpretiert. Schweinsteiger kippte nur sehr selten ab und überließ die erste Phase des Aufbauspiels mit zunehmender Spieldauer fast vollständig Dante, Boateng und Højbjerg. Trotzdem agierte er sehr dominant, hatte viele Ballkontakte (151), agierte als Ballschlepper und nachstoßender Mittelfeldspieler. Schweinsteiger war wahrscheinlich allein in der ersten Hälfte häufiger im gegnerischen Strafraum, als Alonso in der gesamten bisherigen Saison. An insgesamt vier guten Torchancen war der Co-Kapitän beteiligt. Rodes Treffer bereitete er direkt vor.

Gaudino agierte als klarer 8er, der häufig neben Ribéry in den zentralen Halbräumen für Unruhe sorgen sollte. Højbjerg agierte im Vergleich dazu sehr zurückhaltend und gab den Stabilisator mit tieferen Ballbewegungen und absichernder Funktion im Gegenpressing. Auch Boateng hatte die klare Aufgabe das neu formierte 3er-Mittelfeld zu unterstützen und rückte anders als Dante früh aus der Kette heraus. Bei Ballbesitz Bayern entstand im Mittelfeld häufig eine vertikale 1-1-1-Staffelung, statt der mit Alonso häufig zu beobachtenden 1-2-Formierung.

Während dem Trio in der Offensive logische Abstimmungsprobleme nur selten anzumerken waren, klappte Defensiv die Abstimmung nicht immer. Gerade Schweinsteiger ging in der Rückwärtsbewegung nicht jeden Weg mit und offenbarte so ein paar Lücken im Konter. Auch Gaudino ließ sich 1-2 Mal zu häufig überlaufen. Ein gelungener Test war es dennoch.

Die große Frage ist, wie es nach der Winterpause im zentralen Mittelfeld weiter geht. Potenziell wäre Schweinsteiger mit seinen offensiven Qualitäten eine sehr gute Ergänzung zum eher aufbauenden Alonso und einem dritten spielstarken Mann (Lahm/Alaba). Guardiola sollte die verbleibende Zeit bis zur Rückkehr der beiden Letztgenannten auf jeden Fall nutzen, um die Kombination Schweinsteiger-Alonso einem echten Härtetest zu unterziehen. Die Leistung von Schweinsteiger gegen Moskau unterstreicht definitiv seine Ansprüche ab jetzt zur Startelf zu gehören.

2.Was Gaudino noch fehlt

Es gibt ein paar Dinge, die Gianluca Gaudino noch fehlen, um in naher Zukunft eine ernsthafte Alternative im Bayern-Kader zu sein. Gaudino hat ausgezeichnete Instinkte, eine überragende Technik und eine insgesamt sehr reife Spielanlage, die er auch gegen Moskau in einigen Szenen als Nadelspieler oder mit 2-3 guten Ballgewinnen im Gegenpressing unter Beweis stellte. Es sind diese Anlagen, die ihn zu einem sehr vielversprechenden Talent machen, der Bayern noch viel Freude bereiten könnte. Trotzdem offenbarte das Spiel gegen Moskau wie schon seine Einsätze zu Saisonbeginn einige Defizite an denen er arbeiten muss.

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Auffällig ist vor allem die fehlende Robustheit. Wenn er einen verloren gegangenen Ball nicht durch gutes Timing im Gegenpressing früh gewinnt, fällt es ihm sehr schwer einen gegnerischen Angriff zu unterbinden. Auch offensiv verlor er ein paar freie Bälle im 8er-Raum weil er sich schlicht überpowern ließ. Gaudino ist 1.75m groß. Er muss kein Kraftprotz wie Shaqiri oder Ribéry werden, aber er muss eindeutig Stabilität und Kraft im Rumpfbereich drauflegen, um seine fußballerischen Stärken voll zur Geltung bringen zu können. Mario Götze hat von seinem kräftigen Körper schon mit 18 oder 19 extrem profitiert, weil er sich gegen viele Defensivspieler behaupten konnte. Selbst ein Andrés Iniesta, der vielen als spielerische Blaupause für Gaudino dient, hat sich im Laufe seiner Karriere zu einem drahtigen und auch im direkten Zweikampf respektierten Spieler entwickelt.

Auffällig ist auch, dass Gaudino sich noch zu häufig Auszeiten nimmt. Nicht mal 50 Ballkontakte in 72 Minuten sind für einen zentralen Mittelfeldspieler in Bayerns ballbesitzintensivem Spiel etwas zu wenig. Auch an der Handlungsschnelligkeit muss Gaudino noch arbeiten. Højbjerg war hier im selben Alter schon etwas weiter. Trotzdem ist es gut, dass Guardiola Gaudino Möglichkeiten eröffnet sich mit Spielpraxis auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Eine echte Alternative bei den Profis wird er aber auf Grund der beschriebenen Defizite in dieser Saison wohl noch nicht werden. Das muss so realistisch eingeschätzt werden. Der FC Bayern ist bei Gaudino ähnlich wie Højbjerg gefordert einen Plan zu entwickeln, wie er trotz der großen Konkurrenz im Kader spielerisch wachsen kann.

3. Rode belohnt sich für starken Spätherbst

Es war der dritte richtig gute Auftritt in den letzten drei Wochen von Sebastian Rode. Nach seinem Tor gegen Hoffenheim, einer Klasse-Leistung in der zweiten Hälfte gegen Leverkusen, zeigte der Neuzugang dieses Mal von Anfang was in ihm steckt. Zum zweiten Mal nach dem Sieg gegen Paderborn bot ihn Guardiola von Beginn an als Rechtsverteidiger auf. Rode ist in den vergangenen Tagen – zu recht – viel für seine Giftigkeit gelobt worden. Er bringt damit ein einzigartiges Element ins Bayern-Spiel, das im Moment im Kader so nicht unbedingt zu finden ist. Rode gewann auch gegen Moskau über 50 Prozent seiner Zweikämpfe, unterstützte Dante und Boateng vorbildlich bei den Gegenstößen der Gäste und setzte ein paar gute Nadelstiche nach vorne. Mit 91 Prozent Passquote zeigte er sich dabei auch deutlich sicherer als in einigen Auftritten zu Beginn der Saison als er dich sichtbar noch ans Tempo in München gewöhnen musste.

Mit seinem Treffer zum spielentscheidenden 2:0 belohnte sich Rode, der nach der Auswechslung von Gaudino ins Mittelfeld rückte, nun selbst für seinen starken Spätherbst, der ihn endgültig zu einer sehr ernsthaften Alternative im Bayern-Kader wachsen lassen hat. Vor allem die Position des Rechtsverteidigers in der von Guardiola zuletzt favorisierten Viererkette bietet dabei eine spannende Perspektive für Rode, weil die Konkurrenz mit Rafinha hier nicht so groß ist wie auf anderen Positionen. Wir haben hier im Blog oft darauf hingewiesen, dass seine Fähigkeiten sehr gut zum Anforderungsprofil eines Außenverteidigers bei Guardiola passen. Es wird spannend zu beobachten sein, ob der Bayern-Coach auch in wichtigeren Spielen Rode eine Chance geben wird. Rafinha scheint aber weiter einen Vertrauensvorschuss zu haben.

Unabhängig von seinen spielerischen Leistungen hinterlässt der 24-Jährige übrigens auch als Persönlichkeit einen exzellenten Eindruck. Er scheint die Chance in München mit aller Kraft nutzen zu wollen, spricht auf dem Platz, statt in der Zeitung. Rode könnte so absolut zu einer positiven Transferüberraschung werden.

FC Bayern München – ZSKA Moskau 3:0 (1:0)
FC Bayern MünchenNeuer – Rode, Boateng, Dante, Bernat – Hojbjerg, Gaudino (72. Weiser), Schweinsteiger – Müller (46. Robben), Götze, Ribéry (46. Lewandowski)
BankZingerle, Alonso, Rafinha, Kurt,
ZSKA MoskauAkinfeev – Fernandes, Berezutskiy, Ignashevic, Nababkin – Wernbloom – Natcho (65. Tosic), Dzagoev – Musa, Eremenko (82. Milanov) – Doumbia (90. Efremov)
Bank Cepchougov, Chernov, Cauna, Vitinho
Tore 1:0 (18. Müller), 2:0 (84. Rode), 3:0 (90.) Götze
KartenGelb: Dante / Ignashevic, Natscho, Dzagoev
SchiedsrichterBenquerenca (Portugal)
Zuschauer68.000 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Oliver

    Wow, das ging schnell, schöner Bericht! Rode ist sicherlich der Sieger der letzten 2 Wochen.

    Er profitiert glücklicherweise auch ein bisschen von den vielen Verletzungen, sonst wäre es evtl. noch schwieriger geworden zu seinen Chancen zu kommen. Tut ihm bestimmt gut und zeigt das er es drauf hat. Er hat eine gute Einstellung und ist sofort da wenn Guardiola ihn bringt, das ist es was man bei Bayern braucht wenn man langfristig eine Chance haben will (haben die wenigsten Spieler geschafft)

    Anbei die Wahrscheinlichkeiten auf die jeweiligen Gegner für die Auslosung 1/8 Finale morgen wen es interessiert:

    http://cl.ly/image/2I0S05453I0B

    1. Bayer

      Na ja, Arsenal, zum dritten mal im Folge :)

    2. DasDing

      Wie kommt man auf die unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten? Nominell müsste die Wahrscheinlichkeit für zb. Juve und Arsenal als Gegner doch eigentlich gleich groß sein?

      1. Oliver

        Das liegt daran das Vereine aus den gleichen Ländern nicht aufeinander treffen dürfen und da z.B. 2 Gruppenerste aus England sind fallen beide für Arsenal als Option weg, hingegen für Juve nur Atletico als Gruppengegner der ersten Runde wodurch sich die Wahrscheinlichkeiten entsprechend verändern unabhängig von der jeweiligen Situation von Bayern selbst.

        Es ist immer ein Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren abhängig von der eigenen Situation, nicht ManCity wg (Gruppe) und nicht Schalke oder Bayer wg gleiches Land und dann abhängig davon die die jeweilige Situation innerhalb der anderen Länder ist.

        Bei Bayern, Chelsea und dem BVB fallen schon mal gerade 3 Optionen als Gegner direkt aus, hingegen bei den Spanischen Vereinen dieses Jahr nur jeweils einer. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit für leichtere Lose für die Spanier deutlich größer.

        Hätte Leverkusen gestern die Gruppe gewonnen wäre es für die Bayern und den BVB auch leichter/besser geworden da es eben mehr Optionen gegeben hätte, für Schalke jedoch wäre es noch enger geworden (3 deutsche + Chelsea) wären direkt weg gewesen.

        Die Kombination Deutschland – England ist eben besonders wahrscheinlich da mann sich gegenseitig mehr oder weniger ausschließt und sich die Wahrscheinlichkeit entsprechend erhöht. Dies wird insbesondere klar wenn durch die ersten Lose andere Optionen zu gehen indem z.B. den Spaniern direkt ‘kleinere’ Gegner zugelost werden wodurch sich dann am Ende relativ schnell Zuordnungen geben die unausweichlich werden und gar nicht mehr gelost werden müssen

      2. DasDing

        Dumm, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin – aber Danke für die Erklärung ;)

  2. DasDing

    Bei Alonso und Schweinsteiger sieht es Stand jetzt tatsächlich so aus, dass es bei einer gemeinsamen Aufstellung beider Spieler nicht zu ähnlichen Problemen wie im letzten Jahr bei der Kombination Schweinsteiger/Kroos kommen würde. BS und Kroos waren/sind sich einfach zu ähnlich, mit BS/Alonso könnte man aber eine klarere Rollenverteilung mit Xabi als tiefem, abkippendem 6er und Schweinsteiger als 8er, der auch schon mal in den Strafraum vorstößt hinbekommen. Dazwischen dann noch Lahm als Verbindungsspieler und dazu Alaba als (nominell) linken HV, der in gewohnter Pep-Manier überall hin verschoben wird, und man kann im Mittelfeld eine Dominanz aufbauen die ihresgleichen sucht.

    Rodes Entwicklung ist mittlerweile sehr positiv zu bewerten, das war so nicht unbedingt zu erwarten als der Transfer getätigt wurde – manchmal landet man mit den “kleinen” Einkäufen aber scheinbar doch Treffer. Zumindest bei der derzeitigen Verletzungssituation ist Rode ziemlich nah an der ersten Elf, mal sehen wie Pep ihn gegen Augsburg einsetzt.

    Ein Ärgernis gab es heute dann leider doch: Manchester City hat sich aufgrund der Mithilfe der Bayern vor zwei Wochen für die nächste Runde qualifiziert. Da Geschenke zu verteilen war wirklich dermaßen unnötig!

    1. Oliver

      Ja, schon aber gegen City können die Bayern erst im Viertelfinale wieder treffen und ich glaube damit könnte man als Los sehr gut leben wenn es dann hart auf hart geht und dir auch ganz andere Kaliber drohen würden.

  3. kurt

    Hätte mich gefreut Kurt statt Weiser zu sehen, aber das ist nur persönliche Präferenz. :> *hüstel*

    Spiel war okay. Der Elfer war zwar der Dosenöffner zum Sieg, aber hat dem Spiel auch ein bisschen die Fahrt genommen. Die Bayern waren teils sehr lässig und Moskau hat mit energischen Zweikämpfen dann oft den Fuß dazwischen gehabt, was so bei ernsthafterem Spielen sicher nicht der Fall gewesen wäre.

    Dennoch seriös zu Ende gespielt und verdient gewonnen. Ribery engagiert. Schweini großartig. Rode weiterhin konstant gut. Keiner hat sich verletzt. Also alles super.

    Jetzt nur noch auf ein interessantes Los hoffen.

    1. Ibiza

      denke war so ein bisschen ein Abschiedgeschenk für Weiser und fand ich ganz gut von Guardiola, dass er ihm nochmal die Chance gab sich auf dieser großen Ebene zu präsentieren, steigert wohl seine Chancen im Anschluss (sein Vertrag läuft ja glaub ich diese Saison aus) neuen Verein auf aktzeptablem Niveau zu finden und war daher für ihn deutlich wichtiger als der Auftritt für Sinan Kurt gewesen wäre, für den er denke ich auch eher zu früh gekommen wäre nachdem er ja erst seit paar Monaten bei Bayern ist und auch sonst noch keine Profierfahrung aufzubieten hat. Er wird seine Chancen sicherlich noch bekommen, bei Weiser ist das nicht so klar..

    2. Ibiza

      zufällig gerade auch recht ausführlicher Artikel zum Thema Weiser erschienen, der auch Empathie von seiten Guardiola als Einwechselgrund nahelegt
      http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article135146075/Vom-Supertalent-zur-aermsten-Sau-des-FC-Bayern.html

  4. The Flow

    Ich denke auch, dass Rode eher ein Kandidat für den Rechtsverteidiger in einer 4er Kette ist. Ich mag den Jungen, weil er einem immer das Gefühl vermittelt “Bock” zu haben. So einen braucht man hin und wieder in bestimmten Situationen.
    Arsenal oder Juve fänd ich wirklich langweilig, mir wäre PSG lieber. Ibra gegen unsere 3er Kette wäre doch wirklich mal was Neues!

  5. Erich_B

    Hallo zusammen,

    ich denke das Spiel wurde gut genutzt einigen Spielern Spielpraxis und Rythmus zu ermöglichen.

    Was auffällt ist die defensive Stabilität: Wieder zu 0. Stärkere Mannschaften hätten zwar die ein oder andere Chance genutzt, aber Stand jetzt hat sich dies gegenüber zum Vorjahr verbessert.

    Interessant wird nun tatsächlich Schweinsteiger mit Alonso zu “verheiraten” auf dem Platz, das ist nicht sooo einfach. Vor allem in Anbetracht der Lahm-Verletzung ist das enorm wichtig (Ich bin mir unsicher ob der diese Saison überhaupt nochmal 100% zurückkommt. Selbst wenn er Ende Februar mit Lauftraining etc. anfängt braucht er Ryhtmus. Dann ist es Ende März und er hat kaum Spielpraxis… und da stehen dann die wichtigen Spiele an).

    Wie im Artikel schon beschrieben hat Schweinsteiger mehr offensive Stärken als Alonso, auch als Torvorbereiter. Vieles würde für einen Einsatz auf der 8 sprechen… auf der anderen Seite würde ich pauschal sagen das Schweinsteiger eher ein Spieler ist der weite Teile des Spielfeldes und der Mannschaft vor sich braucht, was nicht unbedingt für die 8 spricht…

    1. Ibiza

      ach, ich sehe da wirklich nicht so das Problem mit Schweinsteiger auf der 8 – ganz im Gegenteil, sie ist doch sehr klar genau die Postition auf der immer am meisten geglänzt hat, eben neben einem klar defensiver eingestellten 6er (egal ob nun neben einem Khedira in der Nationalmannschaft oder Martinez bei Bayern) der ihm defensiv den Rücken freihält und so Ausflüge in die Offensive ermöglicht

  6. Berti

    Wie wahrs. ist denn eine 3er Kette mit Alonso im Zentrum und Schweinsteiger als 6er davor? Könnte Alsonso das spielen oder ist er dafür nicht geeignet? Idee wäre mit Boateng rechts und Alaba links; d. h. man hätte auch schnelle Spieler neben ihm und er müsste nicht mehr abkippen :-)
    Wäre in meinen Augen eine interessante Idee, zumindest solange Martinez als zentraler Mann der 3er Kette noch fehlt

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