MSR173 Beerensteyn-Zimmer

Christopher Trenner 20.10.2020

Die Amateure holen ein 0:0 gegen Kaiserslautern, die Frauen gewinnen im siebten Spiel zum siebten Mal – und bleiben gegen Potsdam erneut ohne Gegentor. Außerdem bot die Woche für die Männer die Gelegenheit, die Neuzugänge zu testen. Wer konnte überzeugen und wer nicht? Und spielt jemand von ihnen gegen Atlético Madrid am Mittwoch? Auch über den Champions-League-Auftakt sprechen wir kurz, bevor wir die Gewinner*innen und Verlierer*innen der Woche küren – mit Sonderlob für Sydney Lohmann.

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  1. Ich verfolge seit langer Zeit den Podcast (ja seit Jahren, ein Fan der ersten Stunde – exakt seit Folge Doppelnull, hinweg über die EEEEEwig lange Pause in 2017 etc….), und nein ich bin kein Patreon-Unterstützer. Wollte trotzdem mal meinem Meinung loswerden und bin das erste Mal hier auf der HP.

    Super Top Podcast, wirklich ausgesprochen gute Einschätzung der Spiele und der Systeme
    (Oft zu kritisch, aber wenn man das vorher weiß…:-) )

    Ich höre das sehr gerne in der Besetzung Justin & Christopher, auch gerne mit Gästen, aber nicht mit allen. Insbesondere euer Englischübersetzer ist mir wirklich eine zu große Quasseltante, da muss ich wirklich abschalten. Er wiederholt sich und widerspricht sich manchmal in seinen mehrminütigen Epilogen mehrfach …
    Auch finde ich, wenn Ihr euch über die Frauen oder die Amateure unterhalten wollt, macht doch dafür einem extra Podcast. (bei den Amateuren bin ich noch verständnisvoll, weil hier z.zt. ein guter Unterbau der 1. Mannschaft besteht. aber sonst…!?!?!)

    Ansonsten weiter so
    Grüße Max Martinez

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Erstmal Danke für dein Feedback. Nehmen wir so an.

      Warum wir die Frauen (und Amateure) nicht in einen Extra-Podcast schieben: Weil sie dort weniger Aufmerksamkeit bekommen, wir ihnen aber dieselbe Bühne geben wollen wie den Männern. Wer das so gar nicht ertragen kann, dem haben wir zumindest im Player auf der Homepage Kapitelmarken eingebaut. Dadurch kann man Segmente überspringen. Wir werden in jedem Fall weiterhin in einem Podcast über die Teams sprechen und nicht in mehreren, auch wenn das nicht jedem gefällt.

      Liebe Grüße

      1. Ihr habt Kapitelmarken? Ups, warum sagt mir das keiner?

        Davon ab, finde ich es eine ausnehmend gute Idee den Frauen und Amateuren immer so etwas wie eine eigene Rubrik zu widmen. Ich wäre eher enttäuscht, wenn es mal fehlen sollte.

      2. In den meisten (neueren) Folgen sind welche angelegt, ja. Nur scheint das ein Ding für den Player auf der Seite zu sein, während das bei Spotify und Co. nicht übernommen wird.

      3. Finde es auch gut das man eine Tour d‘horizont aller Teams macht . Und warum auch mal nicht U19 etc wenn etwas ansteht. Die Damen haben es verdient besser gecovered zu werden. Hoffe das da mal endlich mehr vom Verein getan wird. Habe bis heute nicht verstanden das WOB vor uns steht und wir nicht das machen können was OL PSG und die Engländerinnen hinbekommen. Schade auch das wir einige gute Spieler nicht halten konnten die jetzt in F und UK spielen.

  2. Konnte noch nicht in den Podcast reinhören, möchte aber trotzdem auf den verlinkten Beitrag zum Ursprung des MiaSanMia”Slogans” hinweisen, der mir zumindest noch nicht bekannt war:

    https://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bayern-muenchen/fc-bayern-mia-san-mia-slogan-marc-kosicke-berater-juergen-klopp-73494166.sport.html

    Ich höre eure Podcasts immer gerne. Daher vorab auch für diesen schon einmal Danke!!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
  3. Mal wieder ein gelungener Podcast. Ich finde es richtig und wichtig, dass ihr auch über die Amateure und vor allem über die Frauen berichtet. Bitte keinesfalls abtrennen. Vielleicht motiviert es ja den einen oder anderen, da mal vorbeizuschauen. Die Frauen des FCB spielen aktuell, wie ihr ja auch berichtet, einen guten, spannenden Fußball.

    Hinzu kommen richtig gute Einzelspielerinnen, wie z.B. die angesprochene Sydney Lohmann. Ich habe Dir Justin ja auch schon auf Twitter zu Deiner Lobeshymne auf Sydney Lohmann zugestimmt, will das aber auch nochmal hier machen.

    Sydney Lohmann hat sich in den letzten beiden Jahren extrem entwickelt. War sie zu Beginn der Saison 18/19 unter Tom Wöhrle noch häufig Ergänzungsspielerin, wenn Melly Leupolz/Mel Behringer mal Pausen brauchten, wurde sie immer mehr zur Stammspielerin, vielleicht auch begünstigt aufgrund der Verletzung von Behringer. In der Saison 19/20 unter Sven Scheuer wurde sie dann eigentlich von Beginn an zur Stamspielerin. Dadurch war dann auch der Abgang von Leupolz zum Ende der Saison 19/20 kein wirkliches Problem, Lohmann hatte sich sowieso an ihr vorbei in die Stammelf gespielt.

    Ich denke sie kann im Mittelfeld alles spielen, aktuell spielt sie tatsächlich eine “sehr freie” Acht, hilft mal auf der Sechs, ist häufig aber auch im Zehnerraum oder sogar zentral im Strafraum unterwegs. Sie ist schnell, zweikampfstark, hat eine gute Technik und Kopfball, Übersicht … in meinen Augen hat sie alle Möglichkeiten einen Status im Frauenfussball wie eine Nadine Kessler (Weltfußballerin, Europameisterin, Triple-Siegerin) oder einer Renate Lingor (unter anderem zweimal Weltmeisterin) zu erreichen, als Mittelpunkt im Mittelfeld der Nationalmannschaft und natürlich auch des FCB.

    Aktuell passt es im Mittelfeld des FCB auch gut für Sydney Lohman, weil mit Lina Magull und aktuell Sarah Zadrazil zwei Spielerinnen sehr gut zu ihren Fähigkeiten passen. Magull sortiert das Spiel, ist von hinten heraus immer anspielbar. Zadrazil ist eine extrem dynamische, zweikampfstarke Acht, die neben einer gesunden Robustheit, auch häufig gute, lange Pässe ins Spiel einbringt. So kann Lohmann auch den “Freigeist” geben, und immer da auftauchen, wo sie den Gegnerinnen richtig weh tut.

    Auch das Spiel der FCB Frauen hat sich im Vergleich zur letzten Saison deutlich entwickelt. In der letzten Saison hatte ich ernsthafte Zweifel, ob Sven Scheuer der richtige Trainer des FCB ist. Klar gab es da schon viel Ballbesitz, aber das was Justin auch aktuell kritisiert, dass man sich schwer tut, den Ball in den Strafraum/gefährliche Bereich zu bringen, war letzte Saison viel ausgeprägter. Häufig ging der letzte Pass daneben, zu einen weil zu unpräzise, aber auch weil das Spiel der FCB Frauen viel zu durchschaubar war.

    Geht aktuell viel durch die Mitte oder über rechts (Hanna Glas), so lief in der letzten Saison fast alles über Caro Simon auf der linken Seite. Caro ist eine klasse Spielerin, aber es war halt zu einfach, links zumachen und man war als gegnerische Mannschaft fast schon sicher. Häufig versuchten dann Simon oder Leupolz mit Fernschüssen ihr Glück, aufgrund deren Fähigkeiten hat das sogar ein paar Spiele gerettet. Aber häufig war es zum in die Tischkante beißen. Die Gegnerinnen setzten einen Konter, und der FCB hatte gefühlt 90 % Ballbesitz und 0 Torchancen.

    Aktuell sieht das schon anders aus, Simon und Glas bringen extrem viel Präsenz und Gefahr von beiden Seiten, Magull, Lohman und Zadrazil (oder mit anderen Fähigkeiten Dallmann) beherrschen das Mittelfeld und haben Zug nach vorne, das ist nun nicht mehr leicht ausrechenbar. Bleibt der letzte Pass … da ist noch häufig viel Luft nach oben. Aber inzwischen sitzen dann die Standards, die nun nicht immer nur Simon, sondern auch Bühl und Magull ausführen. Bühl bringt mit ihrer Dribbelstärke eine neue Variante, Lea Schüller durch ihre kraftvolle Art, ihre Schnelligkeit und Abschlußstärke. Zwei wichtige Neuzugänge, genau wie Glas, Asseyi und Hegering.

    Dazu wurde nun endlich die Abwehr stabilisiert. Bisher Null Gegentore. Dazu haben neben dem geänderten Mittelfeld, sicher auch die beiden Neuzugänge Glas (rechts) und Hegering (zentral) beigetragen. Letzte Saison war insbesondere die Innenverteidigung eine ewige Baustelle.

    Da passt aktuell schon viel zusammen, gleichwohl teile ich die Kritikpunkte von Justin zu 100 %

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Danke für deinen Input! Schön, hier eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Frauen in den Kommentaren zu lesen. Ich bin tatsächlich auch trotz des tollen Starts noch nicht ganz überzeugt von Scheuer. Die Fortschritte sind zu erkennen, aber mit den Spielerinnen muss sogar noch mehr möglich sein. Fußballerisch. Letztendlich wird das Spiel gegen Wolfsburg sehr wichtig und aufschlussreich sein.

  4. Vergleicht man den Saisonstart der Amateure mit letztem Jahr, dann ist das aktuell schon gut. Die letztjährige Mannschaft hatte deutlich größere Anpassungsschwierigkeiten. Unter Seitz sieht das spielerisch gut aus. Einzig ein Torjäger fehlt noch.

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