MSR171 Sarrkastisches “Choupo” oder Roca’ n’ Roll auf dem Transfermarkt?

Justin Trenner 07.10.2020

Zunächst informieren wir euch über die letzten Ergebnisse der Bayern Amateure und der FC Bayern Frauen. Dann analysieren wir, was gegen Dortmund und Hertha nicht so gut lief und warum sich die Bayern Männer derzeit so schwer tun. Doch das war es noch nicht! Abschließend sprechen wir über die vielen Transfers des FC Bayern, die in den letzten Tagen des Transferfensters eingetütet wurden. Wer sind die Neuzugänge? Machen die Abgänge Sinn? Und wie ist der Transfersommer insgesamt zu bewerten?

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  1. Ja,kann Alles so sein.
    Es kann aber auch nicht sein.
    Abwarten !
    Zu Hasan :
    Ich kann nicht erkennen,welchen Mehrwert,dieser Mann für den FC Bayern darstellt !
    Er war stets bemüht :)
    Mehr gibt mein Zeugnis über Ihn nicht her.
    Deswegen kann ich den Mann aber trotzdem persönlich leiden :)
    Aber für diesen Verein,eine absolute Fehlbesetzung !
    Das gilt gerade für Rummenigge !
    Als Kind noch mehrere Poster an meiner Bettwand,umso weniger kann Ich diesen Menschen heute leiden :(
    Dieser Mann hat für mich einen ganz miesen Charakter !
    Zu den Einkäufen :
    Ich könnte jetzt ellenlange Texte schreiben,warum oder weshalb der Ein oder Andere passt,oder auch nicht………..
    Habe ich aber kein Bock drauf :)
    Ich mache es mal wieder kurz :
    Mehr Druck kann ein Trainer nicht bekommen !!!
    Hier,mach mal,aber wehe wenn…………………………

    Super Voraussetzungen für eine ehrliche und vertrauenswürdige Zusammenarbeit…:(
    Der Kader ist Weltklasse !!!
    Aber Wir werden uns jetzt schon auf kuriose Spiele einstellen müssen !
    Denn diese Veränderungen werden erst in ein paar Monaten sichtbar….
    In welche Richtung das geht…?
    Warten Wir mal ab :)

    Antwortsymbol25 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Vielleicht hast du ja tatsächlich etwas interessantes zu sagen. Aber wer soll aus diesem wirren Geschreibsel denn schlau werden?

    2. Ich kann nicht erkennen,welchen Mehrwert,dieser User mit seinen Beiträgen für diesen Blog darstellt !
      Er war stets bemüht :)
      Mehr gibt mein Zeugnis über Ihn nicht her.
      Aber für diesen Blog,eine absolute Fehlbesetzung !

      1. Oder gar eventuell ein „mieser Charakter“?

    3. Also Leute, muss das sein?

      Wenn euch die Kommentare eines Users nicht zusagen, dann ignoriert ihn doch einfach.
      Oder schreibt “ich akzeptiere deine Meinung, teile sie aber nicht”.
      Oder noch besser, setzt euch doch inhaltlich mit ihm auseinander.

      Mir wurden schon wesentlich harmlosere Kommentare als eure gelöscht :-)

      1. Ich würde mich gerne inhaltlich auseinandersetzen, wenn ich nur wüsste, was er mitteilen will …

      2. Wenn du dich nicht inhaltlich mit ihm auseinandersetzen kannst oder willst, dann ignoriere ihn.
        Beleidigende und hämische Kommentare sind keine Option.
        Wundert mich, dass die Zensur hier nicht zuschlägt. Vielleicht liegt Sascha O. unter einer anderen Decke ;-)

      3. Prima, jetzt hast Du es geschafft! Mein “beleidigender” Kommentar wurde gelöscht … ein augenzwinkerndes Filmzitat aus Crocodile Dundee … mein Glückwunsch !
        (Während sich manche User hier in ellenlangen Dialogen gegenseitig Unsachlichkeit vorwerfen. )

        Ich kann dir mein Problem mit dem Kommentar von Sascha O. auch gerne erläutern: dieser besteht aus einzeiligen Statements, manchmal nur ein Wort, per Zufall mit Satzzeichen garniert, ein Inhalt ist nur fragmentarisch zu erkennen. Ich glaube verstanden zu haben dass er Salihamidzic für eine Fehlbesetzung hält und Rummenigge nicht leiden kann. Mehr ist nicht erkennbar.

        Das hat mich ganz klar an das andeutungsvolle Gebrabbel erinnert, das Wally (Walter Rayleigh) an Mick “Crocodile” Dundee richtet, als er ihn im Urwald abholt, nachdem dieser (Mick) drei Tage mit der hübschen Journalistin Sue verbracht hat und er (Wally) wissen will, ob das etwas war zwischen den beiden. Worauf er mein (gelöschtes) Zitat entgegnet bekommt.

        Ehrlich, Leute: die einen können oder wollen ihre Gedanken nicht formulieren, andere sind komplett humorlos … habt ihr wirklich Spaß daran, so zu “diskutieren”?

      4. Danke dafür. Ich kann diese Diskreditierung bon anderen Schreibern auch nicht ausstehen. Warum glauben eigentlich sooo viele, und zwar nicht nur hier, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Was sollen solche Urteile wie „Welches Zeug rauchst du?“. Meinungen sind Meinungen und die darf man doch wohl in einem freien Land (sind wir das noch?) noch äußern!
        Dass er Brazzo und Rummenigge dabei angeht, müssen Personen die in der Öffentlichkeit stehen erdulden – solange er keine Morddrohungen oder ähnliches äußert.
        Meine Meinung ist das auch nicht, aber, so what!

      5. Ja, stimmt, wir haben uns alle lieb.

        Schau Dir doch bitte mal die Syntax an. Wenn der nix geraucht hat!

      6. Ich gebe nur die guten Ratschläge weiter, die ich hier bekommen habe, wenn ich mich über das wirre Gebrabbel und die Beleidigungen gegen Brazzo & Co aufregte, die ein Dreizahlenuser zeitweise im Stundentakt postete.
        Gleiches Recht für alle.

      7. @ Turbo Batzi
        Ich finde ebenfalls, dass Brazzos Bilanz nicht eindeutig ist – und sehr wahrscheinlich noch gar nicht (vor allem abschließend) beurteilt werden kann.

        Die Transfers an sich finde ich nicht besonders aussagekräftig: Die erhältlichen Spieler stehen ja im Regal, man muss nur auswählen; shopping selbst ist ja keine Meisterleistung. Interessanter wird es, wenn ein Manager Spieler verpflichten will, die er unbedingt möchte, die aber nicht zum Verkauf stehen oder von vielen Interessenten umgarnt werden. Wie sieht dort seine Bilanz aus?

        Entscheidend ist aber doch die Langzeitstrategie:
        Gelingt es ihm eine Mannschaft dauerhaft auf hohem Niveau zu halten, dauerhaft zu verjüngen und aufzufrischen, so dass es keinen ‘boom-bust-cycle’ gibt? Schafft er es einen Verein auch in extrem ungünstigem Milieu (Seuchenzeit, Markteinbruch etc.) relativ krisensicher über die Runden zu bringen? Hat er einen Plan, um den Verein dauerhaft nicht nur konkurrenzfähig, sonder auch handlungsfähig, nicht nur erfolgreich, sondern auch flexibel und fußballerisch modern zu halten?

        Viele Fragen scheinen erst rückblickend irgendwann einmal beantwortet werden zu können.
        Mir scheint er oft etwas sprunghaft und oberflächlich zu agieren, ein Getriebener und Lückenfüller, einer, der sich beweisen will und muss und sich dabei manchmal überhebt.
        Andererseits scheint mir seine fußballerische Grundidee viel sympathischer und moderner als die von Uli Hoeneß beispielsweise. Er strebt wohl nach einer jungen, dynamischen, technisch-taktisch versierten, flexiblen, entwicklungsfähigen, aber immer auch widerstandsfähigen Mannschaft. Was wäre daran auszusetzen?

        Dass Brazzo weniger konsistent und durchdacht wirkt als seine Kollegen z.B. in Dortmund (oder Mönchengladbach), kann man schwer abstreiten. Aber womöglich liegt genau in dieser Unschärfe eine Stärke: dass er nämlich nicht gleichermaßen festgelegt ist und in Ausnahmesituationen unorthodoxer und flexibler auf veränderte Marktverhältnisse, Paradigmenwechsel oder sonstige Katastrophen reagieren kann.

        Instinktiv würde ich Brazzo auch eher ein durchschnittliches, schwaches Zeugnis ausstellen, aber ich habe immer größere Zweifel: womöglich ist er kein Genie, aber vielleicht ein sehr moderner, pragmatischer und ziemlich perspektivischer Manager.

        PS. Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die Außendarstellung des Vereins in den Medien: Das Werben an tausend Fronten, um anschließend angebahnte Kontakte im Sande verlaufen zu lassen; das öffentliche Buhlen, um anschließend öffentlich Absagen zu kassieren; die öffentliche Großspurigkeit, um dann letztlich Minimallösungen zu präsentieren, die allzu emotionalen Äußerungen, wo man mit Zurückhaltung und Sachlichkeit wahrscheinlich weiter käme, all das gefällt mir nicht. Aber ich bin mir nicht sicher, ob dafür alleine Brazzo verantwortlich ist; mir scheint das vielmehr ein umfassenderes Problem des Vorstandes zu sein.

      8. Ich finde Deinen “Gutmenschenpost” zwar vom Ansatz her nachvollziehbar, abe rin diesem Fall nicht gerechtfertigt:

        Wem EIN User so schreibt wie eben dieser, dann muss die “schweigende Mehrheit” das nicht so hinnehmen.

        Nach Deiner Logik müsste man ja auch die Ergüsse von Trump, Sarrazin etc. schweigend ertragen – das hat abe rnichts mehr mit offener Diskussionskultur zu tun.

        Wie gesagt: Ich respektiere deinen Versuch, zu schlichten, von der Idee her. Aber ein derart schwacher Post darf schon auch mal kritisiert werden.

      9. @ Bendix Grünlich:

        Eine differenzierte Einschätzung von Salihamidzic, die ihm weitestgehend gerecht werden dürfte. Für die nicht durchgängig angemessen wirkende Großspurigkeit ist er bestimmt nicht hauptsächlich verantwortlich. Irgendwie scheint diese mir seit geraumer Zeit ein Teil der Vereins-DNA und auch des langfristigen Erfolgskonzepts zu sein. Das Motto “Mia san mia” drückt ja auch eine gar nicht mal unsympathische Unbeeindruckbarkeit aus, die, wenn sie so plakativ postuliert wird, natürlich stets auf dem Prüfstand steht und – bei aller unbestreitbaren Wirksamkeit – situativ schon mal ins Alberne abgleiten kann.

      10. Das gilt natürlich kein bisschen weniger für andere Parolen wie “Echte Liebe”, das ist klar.

      11. @Bendix
        Guter Kommentar, interessante Gedanken, verschiedene Ebenen beleuchtet.

      12. @savona
        Ja, die ständige Prahlerei in Verbindung mit dem vermeintlich unschuldigen ‘Mia san Mia’ scheint wirklich eingefleischt und unverbesserlich zu sein.
        Aber vielleicht macht für mich persönlich gerade diese Schizophrenie den Reiz aus: Als Fan bekommt man Fußball auf höchstem Niveau, umfangreiche Berichterstattung und Analysen sowie eine Lizenz zum Dünkel frei Haus geliefert. Ohne diese unwiderstehliche Kombination wäre ich vielleicht Fan des SC Freiburg.

    4. Brazzos Bilanz ist durchwachsen, aber bei weitem nicht so schlecht, wie er hier vor 1 Jahr von Usern und teilw. der MSR Redaktion gemacht worden ist.

      Auf der Habenseite stehen mit Pavard, Davies, Nübel und Sane 4 Transfers die entweder voll eingeschlagen oder finanziell clever waren. Selbes gilt für den Verkauf von Sanches. Pavard und Sane fallen dabei nicht 100% in Brazzos Amtszeit.

      In der Mitte stehen der wohl etwas zu teure Preis für Hernandez, sowie diverse last-Minute Transfers mit Leihspielern. Die Spieler konnten teilweise einen Beitrag leisten, richtig nachhaltig ist diese personelle Flickschusterei 2 Jahre in Folge aber nicht.

      Großes Contra sind die nicht-Vertragsverlängerungen mit Thiago/Alaba sowie ein offenbar mangelndes Vertrauen in den eigenen Nachwuchs. Beide Punkte sind dem gesamten Management zuzuschreiben. Dennoch würde ich sagen, dasss Brazzo gefühlt stets dem No-Name aus der unteren französischen Liga eine Chance gibt, als ein halbes Jahr das Risiko auf sich zu nehmen, einen 19-Jährigen Ama durchzudrücken.

      1. Meinen Kommentar habe ich an die falsche Stelle geschickt, er ist knapp oberhalb erschienen.

    5. Hallo Sportfreunde :)
      Interessant,wie sich manche hier aufregen über meinen völlig harmlosen Kommentar.
      Ich habe weder jemanden persönlich beleidigt,noch habe ich jemanden “in den Dreck” gezogen.
      Ich habe meine Meinung geäussert.
      Und wenn man sich mal die Mühe machen würde,sich meinen Sätzen mal ernsthaft auseinander zu setzen,dann würde der Ein oder Andere auch verstehen,was ich geschrieben habe :)
      Stattdessen regen sich hier irgendwelche Typen auf,wie gemein und unnötig doch meine Kommentare sind.
      Erstaunlich,wie belustigend zugleich :)
      Danke an Wohlfahrt,der zumindestens im Ansatz dafür steht,sich entweder mit meinen Posts ernsthaft zu beschäftigen oder aber es bleiben zu lassen :)
      Was genau habe ich denn geschrieben und was meine ich damit :
      Rockn Roll auf dem Transfermarkt.
      Meine Aussage dazu “Kann sein,kann aber auch nicht sein”.
      Das ist eben Ansichtssache.
      Ich sehe keinen Rockn Roll auf dem Transfermarkt,sondern eher einen langweiligen Walzer :)
      Versteht jemand,was ich meine ?!
      Ok,dann erkläre ich das mal :
      Aufgrund von Corona und aufgrund dessen,das viele Vereine Geld sparen müssen,gibt es keinen flotten Rockn Roll,da der Markt zur Zeit auf der Stelle tritt.
      Ist das verständlich ?

      Zu Hasan :
      Ja,ich kann tatsächlich keinen Mehrwert erkennen,da wohl jeder Andere auch,der sich mit dem Transfermarkt beschäftigt und dafür sehr gut bezahlt wird,die Gleichen oder Ähnliche Tranfers hätte tätigen können !
      Es ist doch keine,oder eine besondere Leistung,den Dest ziehen zu lassen,nachdem die Position RV,schon seit Monaten ein Problem darstellt.
      Und wie hat man reagiert ?
      Gar nicht !
      Man hat jetzt zum Schluss der Transferzeit einen 28jährigen geholt,den kein Mensch kennt und der auch nicht für Jugend oder für ein junges Talent spricht.
      Zumindestens nicht langfristig !
      Hasan hat es einfach verpennt,in seiner Amtszeit einen jungen hungrigen und sehr talentierten Spieler zu verpflichten !
      Das kann man doch nicht wegdiskutieren.
      Auch C-M mit einem 1Jahres Vertrag auszustatten,der sowieso danach wieder weg ist,denn warum sollte er bleiben,wenn Er wenig Spielzeit bekommt ?!
      Er wird doch wahrscheinlich mehr in der BL eingesetzt,als Back-Up und das ist auf Dauer auch nicht befriedigend für einen Spieler !
      Roca – OK…mal abwarten.Könnte eine positive Überraschung werden.
      Und dann der schlimmste Knaller : Einen 30jährigen Costa,der schon einmal nicht funktioniert hat,und der ebenfalls NICHT für etwas junges Neues spricht !
      Also :
      Von den 4 Transfers,sind 3 davon für mich keine Leistung,sondern eher aus der Not heraus,kommende Spieler.
      Und Einer davon vielleicht geplant.
      Da kann man doch nicht von einer guten Leistung eines Sportdirektors schreiben !
      Das hätte auch jeder Andere leisten können.
      Zu Rummenigge :
      Ja,der Mann ist mir unsympathisch,mittlerweile.
      Was ist so schlimm daran ?
      Muss ich jetzt Alle mögen,weil Er oder Sie beim FCB angestellt ist ?
      Wohl kaum.
      Und ja,ich habe sicherlich in der Vergangenheit,eher aus den Emotionen heraus etwas geschrieben,was ich selber gemeldet habe,da Ich am Wochenende auch gerne feiere und da sicherlich nicht immer klaren Bewusstseins bin,dann Dinge poste,die mich im Nachhinein selber stören !
      Dafür entschuldige Ich mich !
      So sehe ich das und das ist meine Meinung.
      Falls jemand Fragen hat,oder mit mir ernsthaft diskutieren möchte,kann mich gerne anschreiben :)

      1. @Sascha O. .Alles gut. Wir sind alle keine Engel. Und die meisten feiern sicherlich auch gerne mal. (..ich habe auch schon in Bierlaune gepostet und mich am nächsten Tag gewundert, was mich da für ein Teufel geritten hat.) und Sympathie ist subjektives Empfinden was Dir ohne Zweifel zusteht. Ich habe durchaus bei UH zeitweise(bei Auftritten in der Öffentlichkeit) ähnliche Gedanken. (Ohne seine Leistungen herabwürdigen zu wollen)
        Zu deinem Kommentar:..“ Von den 4 Transfers,sind 3 davon für mich keine Leistung,sondern eher aus der Not heraus,kommende Spieler.
        Und Einer davon vielleicht geplant.“ Das sehe ich etwas differenzierter. Ich glaube, das bei einem Cuisance Wechsel nach England ein anderer RV gekommen wäre.(Aarons?) Roca sollte geplant gewesen sein. CHO war Lösung 1a. Allerdings gehört für mich zur Planung immer eine Alternative dazu. Diese wurden in Zwei Fällen aus wirtschaftlich vernünftigen Gründen genutzt. Was ich durchaus befürworte. Bei Choupo-Moting bin ich geteilter Meinung bezüglich Zirkzee Blockade und dem Risiko keinen adäquaten Ersatz für Lewa zu haben. Letztlich werden wir sehen was dabei rumkommt.

      2. Erst einmal,
        Danke für Dein Verständnis Rainer :)
        Zum RV :
        Es ist seitdem Abgang von Lahm klar,das es einen derartigen Spieler auf dieser Position nur einmal in zwanzig Jahren geben wird !
        Seitdem hat man nur auf Kimmich gesetzt,und nichts Anderes getan !
        Man hat Vieles ausprobiert,aber investiert hat man nicht.
        Und da genau liegt doch das Problem !
        Und Dest wäre,so denke Ich,möglich gewesen,hätte man 5 Millionen draufgepackt !
        Aber ich kenne natürlich nicht die Details…
        Trotzdem hat man “nur” Pavard geholt und das wars.
        Es kann doch nicht sein,das es von über 100.000 tausend jungen Fussballern in Deutschland,nicht Einen gibt,der diese Postion spielen kann !
        Doch,die gibt es !!!
        Warum passiert das nicht ?
        Weil der Verein kein Risiko eingehen will !
        Das kann doch keine Lösung sein.
        Zirkzee ist ein guter Spieler !
        Der sollte mal 2-3 Spiele am Stück machen.
        Das passiert aber nicht,aufgrund der Gehaltsstrukturen !
        Und da sind Wir doch beim Kernproblem !!!
        Das ist doch das Problem !

      3. @Sascha O. 2-3 Spiele für Zirkzee wäre sicherlich machbar und auch interessant gewesen. Hier fehlen m.M.n. die normalen Vorbereitungsspiele. Jetzt wollte die Sport Leitung kein Risiko eingehen. Eine Leihe hätte Zirkzee und dem Verein Klarheit verschafft.
        Nun ist die Situation äußerst unbefriedigend. Als RV hätte ich persönlich auch gerne Dest verpflichtet. Allerdings teile ich die Meinung, das
        der letzte Preis (nachdem Barça in den Poker eingestiegen ist (nach dem Semedo Verkauf))in der momentanen Situation definitiv für einen Backup zu hoch war. Zudem kann man m.M.n. nach zumindest anzweifeln, ob Dest in der BL so herausragt wie in der niederländischen Liga.
        Das es in Deutschland definitiv einen guten RV für uns gegeben hätte, sehe ich genauso. Dennoch sehe ich auch bei der Nationalmannschaft
        keine überagende Lösung….(oder warum wird immer wieder nach Kimmich verlangt).
        Das die Gehaltsstrukturen Einfluss auf die Aufstellung von Profi Mannschaften haben, ist sicherlich auch in den wirtschaftlichen Marktwerten der Spieler begründet. Leider werden die Vereine mittlerweile wie Unternehmen geführt. Und ja, das ist in der Tat ein Kernproblem! Hier wird oft das Leistungsprinzip ausgehebelt.

      4. Mein lieber Rainer,
        wenn Du so weiter machst,lade Ich Dich zu einem Essen ein :)
        Grüsse

      5. …..dann sollten wir nur nicht zuviel dabei trinken. ;-)).
        Schönes WE.

      6. @Sascha O.:
        Deiner Einschätzung zum Thema RV kann ich nicht ganz folgen. Nachdem Lahm aufhörte ersetzte man ihn durch den Spieler, der Lahms Rolle auch in der Nationalelf übernahm und dies beim ersten Turnier nach Lahms Rücktritt aus der Nationalelf (EM 2016) auch wirklich gut machte. Man hatte also bei Lahms Karriereende den besten deutschen Spieler für diese Position schon im Kader. Dazu noch Rafinha als soliden Backup, der schon von Trainerkoryphäen wie Guardiola und Heynckes immer wieder eingesetzt wurde. Ich finde, bis zum Abgang von Rafinha war man auf der RV-Position ideal aufgestellt.
        Nachdem Rafinha ging und Kimmich immer lauter nach einem Platz im Zentrum rief und man auch in der sportlichen Führung der Meinung war, dass dies sinnvoll sei, wurde man aktiv und holte für immerhin 35 Millionen (zur Einpordnung: das ist mehr als man bis zu diesem Sommer z.B. jemals für einen Offensivspieler ausgegeben hat, die ja eigentlich tendenziell immer teurer als Defensivleute sind) einen neuen ersten RV, passenderweise den Stamm-RV des amtierenden Weltmeisters Frankreich. Auch wenn Pavard sich auf lange Sicht in der IV sieht und der FCB auch wegen seiner guten Leistungen als IV im ersten Jahr in Stuttgart auf ihn aufmerksam wurde, so denke ich doch, dass er in erster Linie als RV geholt wurde. Seine Polyvalenz nahm man dabei natürlich gerne mit. Ausdrücke wie “nur” Pavard kann ich nicht verstehen. Mit dem, was Pavard im ersten Jahr geboten hat, muss man doch zufrieden sein, oder? Ich bin mir sicher, dass es von über 100.000 jungen Fußballern in Deutschland keinen gibt, der dieses Niveau erreicht hätte. Außer Kimmich gibt es in ganz Deutschland keinen RV auf diesem Niveau und im gesamten Weltfußball fällt mir kein Spieler ein, der deutlich besser wäre als Pavard auf der RV-Position. Du magst es anders sehen, aber mMn haben wir auf unseren Stamm-RV für die nächsten Jahre schon im Kader und der war ja nun auch nicht wirklich billig. Was bis Winter 2020 fehlte, war ein Backup, also hat man es erst mit Odriozola probiert, was nicht funktioniert hat (mal sehen wie er sich jetzt bei Real schlägt) und jetzt mit Sarr einen neuen Backup geholt. Dass man für einen solchen nicht Unsummen zahlen will, kann ich schon verstehen. Dass es gut gewesen wäre, wenn es schneller gegangen wäre, finde ich auch, aber auch hierfür wird es wohl Gründe geben. Man hoffte halt immer noch drauf, Dest billiger zu bekommen und wollte die geforderte Summe nicht zahlen. Ob das richtig oder falsch war, kann jetzt noch niemand beurteilen.

  2. ….. Ich könnte jetzt ellenlange Texte schreiben,warum oder weshalb der Ein oder Andere (Satz von Dir mir)passt,oder auch nicht………..
    Habe ich aber kein Bock drauf :)
    ;-)

  3. ….. Ich könnte jetzt ellenlange Texte schreiben, warum oder weshalb der Ein oder Andere (Satz von Dir mir)passt, oder auch nicht………..
    Habe ich aber kein Bock drauf :)
    ;-)

  4. Früher gab es mal das Credo, bei der Nationalmannschaft kannst du dir Selbstvertrauen und den Frust von der Seele schießen, das gilt aus meiner Sicht mittlerweile nicht mehr.

    Da kommen die Spieler von der Nationalmannschaft mehr gefrustet zurück, als davor :D

    Irgendwie eine traurige Entwicklung, was meint ihr ?

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich sag’s dir ganz ehrlich: Die NM ist mir komplett wurscht. Auf allen Ebenen.

      1. Ich bin so glücklich, endlich wissen zu dürfen, dass Dir die NM »komplett wurscht« ist.

      2. Das freut mich sehr :))

  5. Nachdem Löw in Freundschaftsspielen und im Nationscup schon seit Jahren mit dem 3. Anzug spielt, sind diese Spiele reine Zeitverschwendung. Null Aussagekraft.

    Witzig ist eher, dass der DFB sich offiziell über fehlende Zuschauer und Quoten wundert. Ganz so doof sind die Fans offensichtlich nicht.

    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Stimmt. Wobei es diesmal schon die aktuelle Situation zu berücksichtigen gilt. Stammspieler werden geschont aufgrund der Belastung, Corona an sich, Quarantäne etc.

      Glaube nicht, dass Löw nächstes Jahr um die Zeit noch Trainer ist. Da muss ein Wechsel her. Und wenn er nicht selbst geht – und er wäre schon doof, wenn er selbst geht bei dem Verhältnis von Aufwand und Gehalt – dann muss der DFB dafür sorgen.

      1. Ja. Nach der EM sollte Schluss sein. Er ist schon zu lange dabei. Ich habe das Gefühl, er ist ein wenig verschlissen. Kein Wunder, nach 16 Jahren

      2. Löw bekommt seit spätestens 2016 und dem Karriereende von Schweinsteiger in der N11 kein funktionierendes Mittelfeld zusammen. @jjs

        Löw bekommt schlicht kein funktionierendes Mittelfeld bzw. überhaupt Mannschaft zusammengestellt.

        Und das im Grunde schon seit 2016, als Schweinsteiger seine Kerriere in der N11 beendet hatte.

        Der 30jährige, dauerverletzte Reus ist gesetzt, der genausoalte Triplesieger Müller taugt nix.

        Ich wette fast darauf, dass Löw nächstes Jahr seinen Kopf aus der Schlinge zieht indem er quasi den kompletten FCB für die EM nominiert und dann abliefert.

        Nur hat dann Löw selbst nicht unbedingt abgeliefert.

  6. Hallo zusammen,

    coole Folge!

    Eine Frage habe ich, wie kommt ihr zu der Vermutung das Thiago verlängert hätte, hätte man ein paar Monate eher gefragt ?

    Grüße Thomas

    1. Eine perfekte Beschreibung, deckt genau meinen Eindruck.
      Ein Spieler, der mit seinen Fähigkeiten einige wahrscheinlich ziemlich positiv überraschen wird, aber andererseits habe ich selten einen solchen Chancentod wie ihn gesehen.
      Ich denke er wird der Mannschaft mehr geben als Außenstürmer, hängender, zweiter Stürmer o.ä, als wenn er direkter Ersatz für Lewy sein wird.

  7. Ich habe auch mal eine Frage an euch alle:

    Wie gehts euch derzeit? Habt ihr überhaupt schon Lust auf Fußball?

    Meine Lust ist derzeit echt sehr begrenzt. Kommt mir alles komisch vor. Als Fan vom FCB hängt der Spannungsbogen der Saison auch immer sehr von der CL ab.

    Unabhängig davon ob man das Finale gewinnt oder verliert oder “schon” im Halbfinale ausscheidet ist das alles ja schon sehr nervenaufreibend. 3 Wochen Pause zwischen Finale und neuer Saison ist einfach viel zu wenig. Da war die letzte Saison kaum wirklich abgeschlossen, geschweige denn verarbeitet, startet schon die nächste. Vom wichtigsten Spiel des Jahres, Bammbamm, zum gewöhnlichen Alltag.

    Bei 2, 3 Monaten Pause beginnt einem der alltägliche bzw. wöchentliche Fußball langsam zu fehlen, man wird echt heiß auf die neue Saison. Mit der kurzen Pause komme ich aber gerade echt nicht in Fahrt.

    Mit der N11 sehe ich das übrigens schon längere Zeit ähnlich. Diese künstliche Spannungserzeugung mit der Nationsliga geht mir sonstwo vorbei. Ich als Fan, der eigentlich jedes Spiel seiner Mannschaft verfolgt bzw. verfolgen will, kann einfach gar nicht mehr noch mehr Input vertragen.

    Um meine Begeisterung hoch zu halten brauche ich als Fan auch mal Wochen, bei denen es nicht Schlag auf Schlag geht. Vorfreude hat immer einen großen Anteil und das merke ich jetzt schon nach 3 Spieltagen der neuen Saison, inklusive sehr kurzer Vorbereitung, dass die uns nicht mehr gegeben ist in dieser Spielzeit.

    Antwortsymbol10 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. @ Systemrelevant:

      Dass es aus leicht verständlichen Gründen zur Zeit nur um Schadensbegrenzung durch Erfüllung der TV-Verträge geht, führt ja zwangsläufig durch Überforderung der Spieler zu einem Qualitätsverlust, der dann in Verbindung mit dem quantitativen Overkill auch das Publikumsinteresse beeinträchtigt – beim einen mehr, beim anderen weniger.

      Generell ist der Fußball aber immerhin in der relativ komfortablen Lage, durch Geisterspiele nennenswerte TV-Erlöse zu generieren. Für andere Profisportarten ist die Lage bekanntlich noch erheblich bedrohlicher.

    2. Ich für meinen Teil merke, dass die “Ruhephasen” für einen Fan fehlen. Das hängt zum einen am Terminkalender und den Verschiebungen durch Corona, zum anderen (zumindest in meinem Fall) daran, dass es im Ligabetrieb seit 2 Jahren wieder spannender zugeht. Seit 2017 ging einfach die Souveränität in der Liga über eine gesamte Spielzeit über weite Teile ab. Seit 2012/13 konnte man den Ligabetrieb nach ein paar Monaten als Fan ein paar Jahre lang etwas lockerer sehen und sich einfach über guten Fußball freuen. Der Ergebnisdruck war aufgrund der eigenen Souveränität und der Schwäche der Gegner eher selten gegeben. Unter Pep verspürte man als Fan im Ligabetrieb ganz selten wirkliche Anspannung, am ehesten noch 2015/16, als man mit “nur” 5 Punkten Vorsprung am 25. Spieltag nach Dortmund fuhr, diesen Vorsprung mit einem 0:0 verteidigte und dann erst ab dem 29. Spieltag wieder ausbaute. Unter Ancelotti war im ersten Jahr anfangs nach einem etwas holprigen Start mal etwas Spannung da, zumindest bis zur Winterpause. Als im Jahr darauf als Jupp Ancelotti ablöste, war die Anspannung in den ersten Wochen etwas größer, aber zur Winterpause war eigentlich schon wieder alles entschieden. Erst unter Kovac gab es fast ein volles Jahr dauerhafte Anspannung im Zweikampf mit dem BVB und auch letzte Saison konnte man wegen des schlechten Starts unter Kovac und der beiden Niederlagen gegen Leverkusen und Gladbach unter Flick kaum durchatmen. Diese “Daueranspannung”, dass fast jedes Spiel wirklich wichtig ist, ist es, was mich als Fan auch anspannt. Wahrscheinlich waren wir da einfach ein paar Jahre lang verwöhnt. Von 2012 bis 2017 waren es ja meistens nur ein paar Spieler pro Jahr, bei denen die Anspannung wirklich groß war. In der CL ab dem Viertelfinale und im Pokal ca. 2 Spiele pro Saison sorgten für ein höheres Level an Spannung, aber man hatte dazwischen ja Wochen Zeit, sich eher gechillt die Darbietungen im Ligaalltag anzuschauen. Seit 2018 werden es immer mehr solcher Spiele und dazu kam, dass die Spiele sehr oft auch bis zum Schluss spannend und umkämpft waren. Es scheint so weiterzugehen.

      1. Wobei Spannung ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes ist, oder?

      2. Überhaupt nicht. Vor allem fällt die Freude über Siege größer aus je höher die Anspannung ist.

      3. @savona
        Eine Frage der Priorität:
        Spannung ist sehr willkommen, insofern der Sieg garantiert ist. An Himmelfahrtskommandos kann schließlich niemand ernsthaftes Interesse haben;)

      4. @ Bendix Grünlich:

        “Spannung ist sehr willkommen, insofern der Sieg garantiert ist.”

        Sehr schön. Ich hätte meinem vorigen Kommentar fast noch die Frage beigefügt, wo dann eigentlich noch Platz für das von Dir so poetisch propagierte Narrativ sei.

        Aber @willythegreat hat es ja gar nicht so krass gemeint wie es für mich erst klang: nach dem CEO eines börsennotierten Unternehmens, der Sorge tragen muss, mit den Quartalszahlen vor den Großaktionären bestehen zu können. Der hat an solcherart Spannung naturgemäß wenig Vergnügen.

      5. @savona
        Zumal man bei @willythegreat noch einmal ganz andere Maßstäbe in der Beurteilung anlegen muss: Nach meinen bisherigen Eindrücken ist er einer der echtesten, authentischsten und auch emotional involviertesten Fans hier im Kommentarbereich. Wenn er sich manchmal nach ein bisschen ‘Entspannung’ sehnt, dann habe ich dafür größtes Verständnis.

      6. @ Bendix Grünlich:

        War mir klar. Deswegen habe ich mir diese oder eine andere Polemik in meiner Antwort auch verkniffen und nur mal freundlich nachgefragt.

      7. Bloß nicht noch mehr Stress nach dem vorigen wegen der harmlosen PoC-Euphorie.

    3. Kann nie genug von Fussie bekommen.
      Frankreich Spanien Portugal Italien waren auch interessant anzusehen.
      Wie jede Saison wird es immer dann heiß wenn die CL beginnt.
      Auf unser Team bezogen wird es jetzt spannend sein wie sich die Zugänge einfügen.
      Can never get enough.

  8. Mir geht das mit der begrenzten Lust auf Fußball ähnlich. Hat bei mir aber nichts mit Spannung oder Sättigung zu tun, sondern damit, was für mich den eigentlichen Reiz ausmacht. Um das mal mit einem Bild auszudrücken: Dienstagabend, Nieselregen, 9 Grad, technisch limitierte Spieler – und trotzdem brennt die Hütte. In Coventry, Nottingham oder Bradford. Oder irgendeinem anderen Nest in den Midlands. Wo das Stadion schon seit 120 Jahren diese Kulisse bietet – mitten in ein Wohnviertel gequetscht, mit zusammengeschustert aussehenden Tribünen und an allen 4 Ecken einem Pub. Wo seit Jahrzehnten kein Nationalspieler mehr zu sehen war und trotzdem 20.000 Menschen ausflippen, wenn einer den Ball über die Linie drückt. Auf dieser Grundlage holt mich dann auch ein Spiel in der vollen Arena ab, weil ich es als die exponierte Spitze einer ganzen Kultur begreife. Fußball als urbane Legende, Produkt der Industrialisierung, gesellschaftlicher Kit. Das was momentan geboten wird ist reiner Sport. Für mich ist Fußball aber Kultur. Deswegen schaue ich im übrigen normalerweise auch lieber einen Grottenkick in Schottland als Frauenfußball, um direkt mal noch einen Bogen zur neulichen Diskussion zu schlagen.

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    1. Sollte eine Antwort zu dem Kommentar vorher werden.

    2. Klingt ein bisschen nach dem Stadion an der Grünwalder Straße. ;-)

    3. @Ju
      Als regelmäßiger Besucher eines Taktik-Blogs hast du ziemlich ketzerische Ansichten;)
      Aber ich finde dein Statement sehr gut, weil es etwas betont, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber in Wirklichkeit längst nicht mehr so ist und gerade auch im Moment in Vergessenheit zu geraten droht.
      Wobei du wahrscheinlich auch zustimmen würdest, dass Fußball sich zwischen den beiden Extrempositionen bewegt: Nur mieser Fußball vor 3 besoffenen Fans auf einem Acker am Rande der Welt bringt es genauso wenig wie abstrakte Taktikseminare auf dem Laptop. Aber wenn beide sich treffen, wenn moderner, anspruchsvoller Fußball vor einer emotionalen und sachverständigen Kulisse auf historischem Grund im Kontext aufgeladener Geschichte zu einer Explosion der Leidenschaften führt, dann kann man das schon interessant finden…

    4. Mir geht das seit Mai schon so. Hat auch damit zu tun, dass ich das Gesamtauftreten der Fußballbranche in der Krise höchst eigensinnig, unvorbildlich und unsolidarisch fand und weiterhin finde.
      Ich habe meine SkyTicket- und Dazn-Abos gekündigt, diese auch nicht wieder aufgenommen und selbst das CL-Finale nur im Ticker verfolgt, weil es mir irgendwie nicht sonderlich wichtig erschien. Ich kann mir derzeit schwer vorstellen, jemals wieder die gleiche Leidenschaft für diesen Sport zu haben wie früher. Das Wort “Entfremdung” trifft es da ganz gut, die hat aber natürlich auch schon vor Corona eingesetzt, wurde dadurch nur massiv beschleunigt.

      1. @ Liza:

        Was Du beschreibst, ist ein Phänomen, mit dem Du bestimmt nicht alleine dastehst. Ich glaube, heute lässt sich demzufolge auch noch gar nicht abschätzen, ob der Zuspruch nach Ende der Pandemie je wieder die einstigen Höchstwerte erreichen wird.

      2. Oder umgekehrt: Nach der großen Seuche in Athen kam es zum Zerfall der Sitten, dem Erlahmen des Kulturbetriebs und der Auflösung des Gemeinsinns. Übersetzt in unsere Zeit könnte das durchaus bedeuten, dass jeder sich ein Sky-/Dazn-Abo zulegt, nur mehr Fußball schaut und nicht mehr aus dem Haus geht.

      3. @ Bendix Grünlich:

        Heute las ich den Begriff “Dystopie” schon im Kontext der geplanten Entführung einer US-Gouvereurin. Dann wechselte ich lieber schnell zu “Brot und Spielen” – und was erwartet mich da: gleich die nächste. ;-)

      4. Jede “Hochkultur” vor der unseren ging mal zu Ende. Warum sollte das bei uns anders sein? Und wenn man gerade, schon vor Corona beobachtet, was weltweilt passiert, kann man schon konstatieren, dass wir auf dem Weg zum Ende sind. Interessant finde ich, dass oben auch das Ende der Kultur in Athen erwähnt wird. In UK gibt es gerade eine Debatte, wie alle Kulturschaffenden, die aktuell vor dem Nichts stehen, überleben sollen. Nicht hilfreich war da der Tipp des Chancellors “to retrain”. Natürlich war ein Shitstorm die Folge und er hat relativiert: Das galt für alle Menschen, nicht nur Musiker etc. Aber letztlich wäre das auch ein Schritt in die Richtung…
        Der Fußball ist nun zwar mit der “Kultur” eines Landes verbunden aber eben doch eher Sport und Kommerz – und hat von daher erstmal noch bessere Chancen “zu überleben”. Ob er allerdings so gesund wird wie vorher… und während ich das schreibe denke ich: Er war ja je nach Perspektive schon vorher mausetot. Von daher wäre die aktuelle Krise sogar eine Chance?! Naja, ich für mich kann nur sagen: ich war überrascht, wie schnell ich die “Geisterspiele” akzeptiert habe. Ich habe im Saisonfinale sehr mitgefiebert. Und bin nach dem Totaltriumph wiederum sehr überrascht, dass ich mich schon wieder über Kleinigkeiten im Spiel aufregen kann (Hoffenheim: Publikum; Sevilla Gegner und Schiri; Fehler der eigenen Mannschaft etc) – als wäre meine Emotionalität nicht weniger geworden.

      5. @ JOP:

        Der Hinweis auf das Drama der Kulturschaffenden ist mehr als berechtigt. Da lebt der Profifußball noch auf einer Insel der Seligen.

        Dass der Fußball – zumindest in gewisser Hinsicht – schon vor Corona mausetot war: auch an dieser Sichtweise ist schon etwas dran. Man lese nur, was das Münchener Periodikum “Der tödliche Pass” beispielsweise zur Stadion(un)kultur schreibt. Und dennoch liebt man das Spiel und erfreut sich an den aktuellen Erfolgen und der Art, wie sie zustande kamen.

  9. Wir sind nicht auf dem Weg zum Ende,sondern auf dem Weg zu einem neuen Anfang.
    Nennt sich : Das digitale Zeitalter !
    Und da passiert gerade so viel,das sich die nächsten Generationen genau damit noch Jahrzente beschäftigen werden !!!
    Vielleicht mal Thilo Jung und Precht schauen.
    Sehr empfehlenswert :)

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    Antwortsymbol3 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich versuche seit 3 Tagen vergeblich, den Podcast hier aufzurufen. Es kommen immer nur die 5 bewegten Balken, aber kein Podcast, den man starten könnte. Geht das nur mir so, oder habt ihr hier ein technisches Problem?

      1. Dito – kann ihn auch nicht aufrufen.

      2. Bei mir auch. Über Spotify ging’s.

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