Länderspielpause: So lief es für die Profis des FC Bayern
Als „Casus Knacksus“ bezeichnete Bayerns Sportchef Max Eberl jüngst die Länderspielpause im März vergangenen Jahres. Damals kamen sowohl Dayot Upamecano (Knorpelschaden) als auch Alphonso Davies (Kreuzbandriss) mit schweren Verletzungen von ihren Nationalteams zurück, verpassten die restliche Saison und mussten dabei zusehen, wie der FC Bayern wenig später unglücklich gegen Inter Mailand aus der Champions League ausschied.
Damals kamen zwar noch zahlreiche weitere Verletzungen und Erkrankungen dazu, die sich die Spieler nicht bei ihren Nationalteams zugezogen hatten (u. a. Neuer, Coman, Pavlović), die Sorge von Eberl vor schweren Verletzungen während der entscheidenden Saisonphase teilen aber sicherlich viele Fans.
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Denn auch in diesem Jahr ist quasi der gesamte Profikader des FC Bayern auf vorösterlicher Länderspielreise, ganze 15 Spieler wurden für ihre jeweiligen Nationalteams nominiert.
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Upamecano fliegt, Olise dirigiert auch in der Nationalelf
- Donnerstag, 26. März: Brasilien vs. Frankreich 1:2
Ende Juni spielt Frankreich während der WM-Vorrunde in Boston gegen Norwegen und um sich schonmal an die Bedingungen in Massachusetts zu gewöhnen, trafen sich die Franzosen dort nun mit den Brasilianern zum Testspiel. Dayot Upamecano und Michael Olise standen beide in der Startelf.
Das Spiel begann auf eher überschaubarem Niveau, beide Mannschaften wollten offenbar kein volles Risiko gehen. Frankreich war zu Beginn spielbestimmender, während Brasilien vor allem auf Umschaltsituationen lauerte.
Nach einer guten halben Stunde erzielte Kylian Mbappé nach einem schönen Steilpass von Ousmane Dembelé die Führung, mit der es für die Franzosen in die Halbzeit ging. Aus der Pause kamen die Brasilianer druckvoller zurück und wenig später konnte Dayot Upamecano den durchgebrochenen Wesley kurz vor dem Strafraum nur noch per Notbremse stoppen, für die es folgerichtig die rote Karte gab.
Upamecano, der bis dahin solide gespielt hatte, musste vom Feld und ist somit für das nächste Testspiel gesperrt. Trainer Didier Deschamps schickte ihn daraufhin vorzeitig zurück nach München, was den Spieler ärgern und Eberl freuen wird.
Einen besseren Tag als Upamecano erwischte indes sein Mannschaftskollege Michael Olise, der auf der zentralen Position im offensiven Mittelfeld begann und sich gewohnt spielfreudig zeigte.
Das Portal Tribuna.com bezeichnete ihn als „chef d’orchestre“, als Dirigenten des französischen Spiels, wohl nicht zuletzt wegen seines perfekt getakteten Passes auf Hugo Ekitiké in der 65. Minute, den dieser zur 2:0-Führung verwandelte.
Brasilien kam zwar noch durch einen Treffer von Bremer nach einer Standardsituation in der 78. Minute zum Anschluss, Frankreich brachte den Vorsprung aber ins Ziel. Olise wurde kurz vor Spielende ausgewechselt.
Wechselhafte Auftritte der Spieler des FC Bayern für Deutschland
- Freitag, 27. März: Schweiz vs. Deutschland 3:4
- Montag, 30. März: Deutschland vs. Ghana 2:1
Bei dem sehr unterhaltsamen Schlagabtausch gegen die Schweiz kamen bis auf Lennart Karl alle Bayernspieler von Beginn an zum Einsatz. Jonas Urbig musste derweil schon vorher verletzt zurück zum FC Bayern. Der Torhüter erlitt eine Kapselverletzung.
Deutschland war über das gesamte Spiel die dominantere Mannschaft und zeigte sich offensiv spielfreudig, offenbarte aber wiederholt Schwächen im Spielaufbau und in der Defensive. Die Schweizer schalteten oft gefährlich und schnell um und waren effizient vor dem Tor.
So fiel der Führungstreffer für die Eidgenossen nach einem schlimmen Fehlpass von Nico Schlotterbeck im Spielaufbau, woraufhin Granit Xhaka das Spiel schnell auf die linke Seite verlagerte, auf der Dan Ndoye völlig frei war.
Joshua Kimmich nämlich war von seiner Position als Rechtsverteidiger weit ins Zentrum eingerückt, um im Spielaufbau zu unterstützen. Angelo Stiller wiederum schob dann zu langsam nach außen durch, sodass Ndoye unbedrängt in den Strafraum eindringen und zum Abschluss kommen konnte (17. Minute).
Davon ließ sich Kimmich in der Folge aber nicht von seiner offensiven und einrückenden Spielweise abbringen. Er schaltete sich als Antreiber oft energisch nach vorne ein und schlug einige gefährliche Flanken in den Strafraum. Er und seine Teamkollegen müssen aber noch an der defensiven Abstimmung – insbesondere mit den beiden Sechsern – arbeiten, um bei Ballverlusten besser abzusichern.
Wenig zu verbessern scheint es hingegen bei der Ausführung von Standardsituationen zu geben; gleich zwei der vier deutschen Tore fielen nach schnell ausgeführten Ecken. Bei der ersten konnte Florian Wirtz nach Doppelpass mit Kimmich frei auf den langen Pfosten flanken, wo Jonathan Tah aus kurzer Distanz zum Ausgleich einköpfen konnte (26. Minute).
Erstes Länderspieltor für Tah – auch Gnabry trifft
Es war das erste Länderspieltor von Tah, der sich darüber aber nicht allzu lange freuen konnte, denn nur eine knappe Viertelstunde später entwischte ihm Breel Embolo bei einer Flanke und brachte so die Schweizer wieder in Führung (41. Minute).
Tah sah in dieser Situation nicht gut aus, störte dann aber nur eine Minute später im Strafraum entscheidend gegen Ruben Vargas, der wieder über links durchgebrochen war. Insgesamt ein wechselhafter Auftritt des Innenverteidigers.
Das Spiel behielt sein hohes Tempo bei und Deutschland konnte noch vor der Halbzeitpause ausgleichen. Nach einer Serie wechselseitiger Ballverluste im Mittelfeld spielte der an diesem Tag überragende Wirtz einen schönen Schnittstellenpass auf Serge Gnabry, der Gregor Kobel von der Strafraumgrenze gefühlvoll überlupfte (45. Minute).
Gnabry zeigte sich über die gesamte Spieldauer sehr variabel und wechselte häufig die Positionen mit seinen Nebenleuten in der Offensive. Insbesondere in der zweiten Hälfte ließ er sich oft tief fallen, um im Spielaufbau zu unterstützen, wo ihm seine gute Technik grundsätzlich eine hohe Pressingresistenz verleiht. Gnabry, der sich weiterhin in starker Form zeigt, bereitete auch noch die Führung durch Wirtz nach einer – für die Schweizer offenbar völlig überraschend – schnell ausgeführten Ecke vor (61. Minute).
Karl feiert Debüt – Goretzka und Stiller mit Abstimmungsproblemen
Doch obwohl die Schweizer zu diesem Zeitpunkt bereits sämtliche Feldspieler ausgewechselt hatten, kamen sie noch einmal zum Ausgleich: Nach einem Angriff über links verarbeitete Joel Monteiro einen Querpass sehenswert vor der Strafraumgrenze und zog dann beinahe ansatzlos in die Torecke ab (79. Minute).
Bei der Ballannahme wurde er aber nicht energisch genug von Leon Goretzka gestört, der zuvor und vor allem während der ersten Halbzeit nur wenig Akzente setzen konnte. In der zweiten Hälfte schaltete er sich zwar häufiger offensiv ein und kam zu ein paar vielversprechenden Abschlüssen, die Abstimmung mit seinem Nebenmann Angelo Stiller war allerdings verbesserungswürdig. Dass dieses Duo während der WM auf der Doppelsechs zum Einsatz kommt, erscheint derzeit eher unwahrscheinlich.
In der 63. Minute kam dann auch Lennart Karl im Wechsel für Leroy Sané zu seinem Länderspieldebüt. Karl benötigte wenig Anlaufzeit und fügte sich gut ins deutsche Offensivspiel ein. In der Schlussphase dribbelte er bei einem Angriff bis in den Strafraum, aus der folgenden Situation resultierte dann das Tor und der letzte Treffer der Partie durch Florian Wirtz (85. Minute), der damit an allen vier Toren direkt beteiligt war. Von Karl war es ein mutiger Auftritt, und als Joker für die rechte deutsche Offensivseite sollte er auch bei der WM eine echte Option darstellen.
Bayern-Block auch gegen Ghana gefordert
Im zweiten Spiel dieser Länderspielpause traf die deutsche Nationalmannschaft in Stuttgart auf das (zumindest bis gestern Abend) von Otto Addo trainierte Ghana. Bundestrainer Julian Nagelsmann vertraute dabei erneut auf seinen Kapitän Kimmich sowie Tah und Gnabry in der Startelf. Karl und Goretzka kamen zur Halbzeit bzw. in der letzten halben Stunde in die Partie.
Gegen die tief verteidigenden und auf Konter lauenden Ghanaer erspielte sich die DFB-Elf zu Beginn zahlreiche Chancen, ging aber erst kurz vor der Halbzeit durch einen verwandelten Handelfmeter von Kai Havertz in Führung.
Nach der Pause verpassten es die Deutschen nachzulegen, was sich in der 70. Minute rächte, als Abdul Fatawu nach Hereingabe des Ex-Münchners Derrick Köhn einen der immer häufiger auftretenden Konter der Afrikaner zum Ausgleich verwertete. Kurz vor Schluss gelang der Nationalelf aber noch der Lucky Punch, nachdem Leroy Sané einen Chip von Goretzka mit dem Kopf auf Deniv Undav weiterleitete, der der den Ball zum 2:1-Siegtreffer unter die Latte spitzelte.
Karl erneut mit Eigenwerbung
Trotz Beteiligung an Schlussoffensive und Siegtreffer war Leon Goretzkas Auftritt bei dessen halbstündigen Jokerseinsatz allenfalls durchwachsen. Der 31-Jährige fiel durch einige Abspielfehler auf und war mitverantwortlich dafür, als nach Nagelsmanns Vierfach-Wechsel rund um die Stundenmarke ein sichtbarer Bruch ins deutsche Spiel kam.
Diesen Bruch konnte auch Joshua Kimmich nicht verhindern, obwohl der deutsche Kapitän in diesem Zeitraum sogar im Mittelfeld eingesetzt wurde. Im ersten Durchgang war der 31-Jährige dafür der omnipräsente Mann im Spielaufbau und Initiator einiger deutscher Angriffe. In seiner auch als Rechtsverteidiger sehr zentralen Position spielte er viele Pässe und probierte es auffällig oft mit Halbfeld- oder Chip-Flanken, die nicht immer einen Abnehmer fanden. Natürlich ließ ihn Nagelsmann durchspielen.
Lennart Karl betrieb in seinen 45 Minuten Spielzeit abermals ordentlich Eigenwerbung. Der Münchner agierte unbekümmert, quirlig und war eine absolute Bereicherung im Spiel der DFB-Elf, auch wenn er in der 85. Minute den Siegtreffer erzielen kann. Doch in dieser Form muss der Youngster eigentlich mit auf den WM-Zug.
Serge Gnabry und Jonathan Tah präsentierten sich solide, aber nicht ganz so auffällig wie gegen die Schweiz. Beide blieben zur Halbzeit in der Kabine und durften kurz vor der entscheidenden Saisonphase des FC Bayern noch einmal durchschnaufen. Ihren Platz im WM-Kader dürften sie ohnehin sicher haben.
Luis Díaz im direkten Duell mit seinen Teamkollegen
- Donnerstag, 26. März: Kolumbien vs. Kroatien 1:2
- Sonntag, 29. März: Kolumbien vs. Frankreich 1:3
In Orlando kam es zum teaminternen Duell zwischen Luis Díaz und Josip Stanišić, zumindest für etwa 25 Minuten. Bei den Kolumbianern begann Díaz als linker Außenstürmer, während Stanišić zunächst auf der kroatischen Bank Platz nahm.
Das Spiel begann schnell und Kolumbien ging schon nach zwei Minuten durch ein Tor von Jhon Arias in Führung. Wenig später gelang Luka Vušković der Ausgleich für Kroatien, die kurz vor der Pause durch Igor Matanović das Spiel drehten.
Díaz präsentierte sich wie bei Bayern sehr spielfreudig und umtriebig und sorgte wiederholt für Gefahr im kroatischen Strafraum. In der 28. Minute bediente er Luis Suarez mustergültig mit einem Querpass vor dem Tor, der aber ließ den Ball durch die eigenen Beine rollen. Wenig später vergab Díaz selbst aus aussichtsreicher Position.
Zur Halbzeit kam Josip Stanišić für Ivan Perišić ins Spiel und verteidigte fortan die linke eigene Seite, zu einem direkten Duell mit Teamkollege Díaz kam es daher nicht (Díaz wurde zudem in der 71. Minute ausgewechselt).
Stanišić spielte solide und klärte einige brenzlige Situationen, hatte die schnellen kolumbianischen Außenspieler aber nicht immer ganz im Griff. Kolumbien hatte mehr Chancen in der zweiten Halbzeit, Kroatien hingegen ist nun schon seit mittlerweile neun Spielen ungeschlagen.
Díaz auch gegen Frankreich erfolglos
Im Northwest Stadium im Washingtoner Vorort Landover kam es beim Testspiel zwischen Kolumbien und Frankreich erneut zu einem teaminternen Duell – auch wenn sich die beteiligten Bayernakteure Díaz und Michael Olise nie persönlich auf dem Feld begegneten. Dabei entschied die Mannschaft von Didier Deschamps die Partie mit 3:1 für sich.
Díaz kam trotz einer abermals engagierten Leistung auf keine Torbeteiligung und konnte die zweite Testspielniederlage von Kolumbien nicht verhindern. Der Ehrentreffer der Südamerikaner fiel bereits nach dessen Auswechslung in der 63. Minute.
Olise wurde weitestgehend geschont und musste bei seinem Einsatz als Joker in einer bereits entschiedenen Partie nur für etwa zwölf Minuten seine Knochen hinhalten. Selbst in der kurzen Zeit gelang dem Franzosen beinahe noch eine Torbeteiligung – doch Hugo Ekitiké konnte einen Traumpass des Münchners nicht verwerten.
Josip Stanišić verliert Generalprobe gegen Vinicius Jr.
- Mittwoch, 1. April: Brasilien vs. Kroatien 3:1
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Camping World Stadium in Orlando stand Kroatien Brasilien gegenüber. Diesmal kam Bayern-Verteidiger Josip Stanišić über die vollen 90 Minuten zum Einsatz. Dabei konnte der 25-Jährige als Rechtsverteidiger Erfahrungen sammeln, die ihm möglicherweise bereits kommenden Dienstag von Nutzen sein könnten.
Sein direkter Gegenspieler war nämlich kein Geringerer als Vinicius Jr. von Real Madrid, auf den Stanišić, je nachdem was Vincent Kompany vorhat, auch im Champions-League-Viertelfinale im direkten Duell treffen könnte.
Stanišić präsentierte sich dabei abermals solide, gewann einige Zweikämpfe und ließ Gegenspieler Vini Jr. wenig zur Entfaltung kommen. Ganz im Griff hatte er den Außenstürmer von Real Madrid jedoch nicht, der ihn zweimal mit einem Dribbling überwinden konnte. Zudem verloren die Kroaten die Partie mit 1:3. Dennoch kann das Duell als nützliche Generalprobe auf Wettkampfebene angesehen werden.
Tom Bischof führt deutsche U21 zurück zur Tabellenspitze
- Freitag, 27. März: Deutschland U21 vs. Nordirland U21 3:0
- Dienstag, 31. März: Deutschland U21 vs. Griechenland U21 2:0
Während all seine Bayernkollegen während ihrer Länderspielreisen Freundschaftsspiele bestritten, ging es bei Tom Bischof und seinen U21-Mitspielern gegen Nordirland um die EM-Qualifikation. Im Fernduell um Platz 1 in der Gruppe hatte Griechenland zuvor gegen Malta vorgelegt und Deutschland unter Zugzwang gesetzt.
Kapitän Bischof begann im zentral-defensiven Mittelfeld neben Aljoscha Kemlein und machte bis zu seiner Auswechslung in der 60. Minute ein gutes Spiel. Die Deutschen taten sich insgesamt schwer gegen die Nordiren, nutzten aber ihre Chancen und hatten in der zweiten Halbzeit phasenweise Glück, dass eigene Nachlässigkeiten unbestraft blieben.
Im direkten Duell mit Griechenland überzeugte Bischof erneut und hatte großen Anteil daran, dass die U21 sich mit einem 2:0-Sieg in Athen die Tabellenführung zurückeroberte. Im Gegensatz zum Duell gegen die Nordiren durfte der Münchner dieses Mal sogar durchspielen. Die Treffer für die DFB-Auswahl erzielten Saïd El Mala und Anton Kade.
Die übrigen Spieler
Nicht zum Einsatz in dieser Länderspielpause kam Harry Kane. Beim 1:1-Unentschieden gegen Uruguay wurde der Kapitän der englischen Nationalmannschaft noch geschont, die Partie gegen Japan verpasste der Knipser aufgrund einer Blessur, die er sich im Training zugezogen hatte. England-Coach Thomas Tuchel sprach von einer Vorsichtsmaßnahme.
Gegen Japan verloren die Three Lions jedoch mit 0:1. Hiroki Ito half dabei 66 Minuten mit, die frühe Führung durch Kaoru Mitoma (23.) über die Zeit zu bekommen. Auch am Samstag war Ito eine Halbzeit lang für Japan im Einsatz. In Glasgow besiegte das Team vom FCB-Verteidiger die schottische Auswahl ebenfalls mit 1:0.
Eine herbe Klatsche musste Südkorea im Testspiel gegen die Elfenbeinküste hinnehmen. Die Ivorer gingen in Milton Keynes mit 4:0 als Sieger vom Platz. Min-jae Kim spielte 90 Minuten durch, konnte die Niederlage allerdings nicht verhindern.
Auch im Test gegen Konrad Laimers Österreich musste der Innenverteidiger eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Kim spielte auch diese Partie über die volle Distanz. Laimer, der beim 5:1-Kantersieg gegen Ghana noch geschont wurde, kam 78 Minuten als Rechtsverteidiger zum Einsatz.
Nicolas Jackson hatte beim Senegal allen Grund zum Jubeln. Der Angreifer erzielte in seinem 67-minütigen Einsatz einen Treffer und konnte am Ende einen 2:0-Erfolg über Peru feiern. Im Duell mit Gambia (3:1) am Dienstagabend blieb der 24-Jährige jedoch 90 Minuten auf der Bank. FCB-Leihgabe Felipe Chávez verpasste das Freundschaftsspiel im Stade de France gegen den Senegal dagegen, um in Köln trainieren zu können.



