FC Bayern, FCB, Bundesliga, DFB-Team, Champions League, Alt Text vergessen
Bild: Alexander Hassenstein, Getty Images

Champions-League-Powerranking #1: Bayern in der Spitzengruppe

Georg 08.09.2026


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Die Champions League geht ins dritte Jahr des neuen 36-Modus. Um einen kompakten Überblick über alle Teams zu bekommen, sortieren wir sie in ein Powerranking ein, wie zuvor bereits bei der Weltmeisterschaft 2026.

Ein Powerranking versucht die Frage zu beantworten, wer im Moment gegen wen gewinnen würde. Es kombiniert dazu die aktuelle Form mit der Stärke der Mannschaften. 

Das Miasanrot-Powerranking funktioniert datenbasiert. Zu Saisonbeginn ist es eine Kombination aus Marktwerten, Wettquoten und Elo-Punkten der 36 Teams. Im Laufe des Wettbewerbs wird die gezeigte Leistung dazukommen. Das zweite Powerranking wird voraussichtlich nach der Hälfte der Ligaphase veröffentlicht.

Miasanrots Powerranking mit dem Überblick, welche Teams die härtesten Konkurrenten des FC Bayern sein werden.

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TIER 1: die Top-Favoriten auf den Champions-League-Titel

Die Mannschaften aus dem Top-Tier haben den 5. Juni 2027 dick im Kalender notiert. Der Einzug ins Finale in Madrid ist das klare Ziel. Alles unter dem Halbfinale ist eine Enttäuschung. 

1. FC Arsenal

Drei Spiele, drei Siege in der Premier League. Dazu ein 3:0 im englischen Supercup gegen Manchester City. Der Finalist von 2026 gehört auch 2026/27 zu den ganz großen Titelfavoriten. Der Kader wurde mit Bruno Guimarães, Ezri Konsa und Christos Tzolis nochmals in der Breite verstärkt. 

Arsenal führt keine der drei Kategorien des Powerrankings an, ist aber in allen drei Kategorien und den Top-4. 

2. FC Barcelona

Auch der FC Barcelona ist mit vier Siegen in vier Spielen (17:2 Tore) makellos in die neue Saison gestartet. Das Team von Hansi Flick ist bei den Wettanbietern zusammen mit Paris Top-Favorit auf den Titel.

Das entscheidende Puzzlestück dabei soll Weltmeister Rodri sein, der für Flicks bedingungslosen Offensivspiel 

3. Paris Saint-Germain

Der Titelverteidiger ist schwach in die Saison gestartet. Im europäischen Supercup siegte PSG gegen Aston Villa, dafür verloren sie den französischen. In der heimischen Ligue 1 ist der amtierende Meister nach drei Spieltagen sogar noch sieglos. Das wird vom Powerranking abgestraft. 

Einer der Top-Favoriten bleiben sie dennoch. Luis Enrique hatte bereits letzte Saison die heimischen Ligaspiele klar zu Gunsten der Champions League hinten angestellt. Man kann davon ausgehen, dass sie im Frühjahr wieder auf den Punkt da sein werden, wenn es in die finalen Runden geht.

4. FC Bayern

Auch der FC Bayern landet im ersten Powerranking im ersten Tier und gehört zu den Mitfavoriten auf den Titel. Bayern ist so knapp hinter Paris, dass ein Sieg auf Schalke am zweiten Bundesligaspieltag bereits für Rang drei gereicht hätte. 

Trotz des Unentschieden führt der FC Bayern die Elo-Rangliste derzeit an, ein Beleg für die herausragende Form, in der Kompanys Team sich saisonübergreifend seit Monaten befindet. 

Abstriche muss der FC Bayern im Vergleich zu den anderen Top-Favoriten beim Marktwert machen. Die Kader der übrigen fünf Top-Favoriten sind bei Transfermarkt je mindestens 200 MIllionen Euro wertvoller. 

5. Real Madrid

Real Madrid beheimatet seit zwei Jahren mit Kylian Mbappé, Jude Bellingham und Vinícius Júnior drei der größten Stars der Fußballwelt, funktionierte aber zuletzt nicht als Team.

Nun soll es José Mourinho als neuer Trainer richten. Der Start in die Saison war gut, doch am vierten Spieltag in La Liga verlor Real unglücklich bei Betis Sevilla. In der Champions League wartet mit Inter Mailand am ersten Spieltag eine Bewährungsprobe. 

6. Manchester City

In Manchester stellt sich die große Frage, wie der Übergang nach der prägenden Pep-Guardiola-Ära klappen wird. Die Wettanbieter glauben nicht an Manchester – sie liegen relativ deutlich hinter den Top-5 –, aber in den anderen Kategorien schneiden die Citizens sehr gut ab.

Peps Nachfolger Enzo Maresca wurden zumindest einige Kader-Wünsche erfüllt. Mit 526 Millionen Euro an gezahlten Ablösesummen für neue Spieler war der Scheich-Club spendierfreudig wie nie. Gleich 365 Millionen davon flossen in drei neue Spieler fürs zentrale Mittelfeld: Enzo Fernández, Elliot Anderson und WM-Breakout-Star Ayyoub Bouaddi. 

Wenn sie für die zuletzt auch wegen des lange verletzten Rodri fehlende Stabilität im Zentrum sorgen, kann Manchester City gefährlich werden.

TIER 2: die Geheimfavoriten 

Für die Teams aus diesem Tier ist das Weiterkommen Pflicht. An guten Tagen können sie die Top-Favoriten schlagen und weit kommen. Für den Titel wird es aber nicht reichen. 

7. FC Liverpool

Der Abstand zwischen Manchester City und dem FC Liverpool ist der größte zwischen zwei benachbarten Teams im Ranking. Der zweitgrößte ist der zwischen dem FC Liverpool und Manchester United auf Rang acht. Streng genommen müsste man ein eigenes Tier für den LFC einführen. 

Und das passt zur Lage: Zur Spitzengruppe gehören die Reds derzeit nicht, besser als der Rest sind sie dennoch. 

8. Manchester United 

Ist Manchester United wieder da? 

Seit ihrem Titel 2011 warten die Roten Teufel auf einen Halbfinaleinzug in der Champions League. In den letzten fünf Jahren waren sie nur zweimal in der Champions League vertreten und scheiterten einmal in der Vorrund und einmal im Achtelfinale.

Das soll anders werden. Unter Trainer Michael Carrick läuft es bei United. Der 

Ex-Spieler übernahm das Team im Januar auf Platz sieben und führte es zum Saisonende souverän auf Platz drei in der Premier League. 

Für einen Finaleinzug dürfte es an Qualität fehlen, aber ein Viertelfinale sollte das Ziel für United sein.

9. Inter Mailand

Im ersten Jahr mit Trainer Cristian Chivu holten die Norditaliener gleich das Double nach Mailand. Dass der FC Internazionale auch Champions League kann, zeigte er mit den Finalteilnahmen 2023 und 2025. 

Inter hat seit Jahren ein stabiles Gerüst um die erfahrenen Bastoni, Dimarco, Barella, Çalhanoğlu und Co., die für ein hohes spielerisches Niveau sorgen. Dennoch fehlt die Fantasie, wie es für eine Wiederholung des Finaleinzugs reichen kann. 

10. Atlético Madrid 

In der Saison 2025/26 war für Atlético erst im Halbfinale gegen den FC Arsenal Schluss. Diego Simeones Teams ist seit jeher gerade in K.-o.-Duellen sehr unbequem zu bespielen. Das macht sie erneut zu einem gefährlichen Gegner ab dem Achtelfinale.

Der Transfersommer wurde überschattet vom sehr abwanderungswilligen Julián Alvarez, doch Atlético blieb hart und behielt den Argentinier. 

11. Aston Villa

Unai Emerys Villans qualifizierte sich als Europa-League-Sieger und Tabellenführer der Premier League gleich doppelt für die Champions League. Es ist erst ihre vierte Teilnahme in der Champions League beziehungsweise im Europapokal der Landesmeister. Eine Besonderheit: Sie kamen in den drei bisherigen Teilnahmen immer mindestens bis ins Viertelfinale. 1982 siegten sie im Finale gegen den FC Bayern.

Im Sommer verstärkten sie sich unter anderem mit Leon Goretzka und Johan Manzambi aus der Bundesliga. Bei ihrem letzten Auftritt in der Champions League ging es 2025 bis ins Viertelfinale, wo sie am Ende nur mit einem Tor am späteren Sieger Paris Saint-Germain scheiterten. Ein ähnlicher Verlauf ist wieder denkbar.

12. Borussia Dortmund

Der BVB nimmt zum elften Mal in Folge an der Champions League teil. Aus der Bundesliga ist nur der FC Bayern länger ununterbrochen dabei. Im Vorjahr scheiterten die Schwarz-Gelben enttäuschend bereits in der Zwischenrunde trotz 2:0-Hinspielsieg gegen Atalanta.

Dieses Jahr soll es weiter gehen. Dafür setzt Dortmund wieder verstärkt auf Talente wie Konstantinos Karetsas, Ethan Nwaneri oder Joane Gadou. Wenn sie einschlagen, kann dem BVB die ein oder andere Überraschung gelingen. Wahrscheinlich aber ist es noch zu früh für einen tiefen Lauf in der K.-o.-Phase.

Tier 3: Spaß im Mittelfeld

Auch für die Vereine aus dem dritten Tier ist das Weiterkommen in die Zwischenrunde Pflicht. Für sie wird aber normalerweise Schluss sein, wenn der erste Top-Gegner kommt. Ansonsten geht es um gute Spiele, Spaß haben, viel Geld verdienen. 

13. AS Rom 

Die Roma war einige Jahre aus der italienischen und europäischen Elite verschwunden. Aber Trainer Gian Piero Gasperini hat es geschafft, ihr wieder Leben einzuhauchen und Giallorossi erstmals seit 2018 in die Champions League zu führen. 

Ein Garant dafür war Donyell Malen. Der Ex-BVB-Stürmer erlebt in Rom die vielleicht beste Phase seiner Karriere. 

14. Sporting CP

2025/26 schaffte Sporting es bis ins Viertelfinale, wo gegen Arsenal Schluss war. Das gute Abschneiden benötigte eine großzügige Mithilfe aus Fortunas Füllhorn. Am letzten Spieltag wurde Sporting auch dank mehrerer Tore in der Nachspielzeit (darunter der eigene 3:2-Siegtreffer in der 94. Minute gegen Bilbao) überraschend Tabellensiebter. Dann warf  Bodø/Glimt in den Playoffs den designierten Achtelfinalgegner Inter Mailand raus, sodass Sporting ein Weiterkommen gegen die Norweger zum Viertelfinaleinzug reichte.

Auf eine ähnliche Weise könnte Sporting erneut weiterkommen, ansonsten wird es schwer. Denn wie üblich ließ die portugiesische Talentschmiede einige Leistungsträger und Talente wie Ousmane Diomande, Geovany Quenda oder Francisco Trincão ziehen.

15. SSC Neapel

Der italienische Vizemeister tut sich bisher schwer in der Champions League. Bei den bisher neun Teilnahmen war viermal schon in der Gruppenphase Schluss. Viel zu viel für eine Mannschaft aus der Serie A.

Seit dem Sommer wird Napoli von Massimiliano Allegri, der Juventus Turin einst zweimal ins Finale der Champions League führte. Vielleicht bringt er die nötigen Impulse, um unter Europas Granden mitzuhalten. 

16. RB Leipzig

Der ehemalige Global Head of Soccer Jürgen Klopp installierte einen neuen Trainer in Leipzig: Martin Demichelis. Im Kader wimmelt es weiterhin vor Talenten, obwohl das größte davon mit Yan Diomande an Real Madrid abgegeben wurde.

Seit dem überraschenden Halbfinaleinzug 2020 war für die roten Bullen spätestens im Achtelfinale Schluss, eigentlich zu wenig für die Qualität in Leipzig. 

17. FC Porto

Die ewige Konstante in der Champions League: konstant ordentlich, und genau so konstant scheitern sie an großen Gegnern wie Arsenal, Liverpool oder Bayern. 

Auch diesmal reicht der Kader wieder für den Einzug in die K.-o.-Phase, in der Zwischenrunde oder spätestens im Achtelfinale dürfte aber wieder Schluss sein.

18. Como 1907

Das von Cesc Fàbregas trainierte Team steht erstmals überhaupt im Europapokal und debütiert gleich auf der ganz großen Bühne. 

Vor der malerischen Heimspielkulisse direkt am Comer See dürfen sie unter anderem Manchester United und Paris empfangen. 

Supertalent Nico Paz konnte vorerst gehalten werden. Como wird Spaß machen. 

19. VfB Stuttgart

Bei seiner ersten Teilnahme im neuen Modus der Champions League schied der VfB Stuttgart noch etwas überraschend in der Vorrunde aus. Diesmal soll alles besser werden. 

Anders als in den letzten Jahren musste der VfB im Transferfenster kaum Leistungsträger abgeben. 

Das eingespielte Team geht in seine vierte komplette Saison mit Erfolgstrainer Sebastian Hoeneß. Alles andere als ein Erreichen der Zwischenrunde wäre eine Enttäuschung für die Schwaben.

Tier 4: Hoffen auf die K.-o.-Runde

Mindestens fünf Teams aus den Tiers vier und fünf werden in die Zwischenrunde oder das Achtelfinale einziehen. Darauf haben die Mitglieder aus Tier vier sehr gute Chancen. Für mehr als diesen Achtungserfolg wird es nicht reichen.

20. Galatasaray Istanbul

Galatasaray ist Stammgast in der Champions League. Und scheidet regelmäßig in der Gruppenphase oder kurz danach aus. In den letzten Jahren wurde in Stars wie Victor Osimhen, Rafael Leão oder Leroy Sané investiert. Möglich machte es unter anderem ein Grundstücksverkauf des ehemaligen Trainingsgeländes. 

Jetzt wollen die Istanbuler endlich auch in der Champions League auf die Landkarte. Das Powerranking ist jedoch noch nicht überzeugt und sieht sie vorerst weiterhin im vierten Tier.

21. FC Villarreal

Das beschauliche Villarreal aus Spaniens Osten hält sich seit Jahren im oberen Drittel der spanischen Liga und sorgt auch in Europa für Überraschungen. So etwa mit dem Einzug ins Halbfinale der Champions League 2022, als sie auf dem Weg dahin den FC Bayern aus dem Wettbewerb geworfen hatten, oder mit dem Titel in der Europa League 2021. 

Das Powerranking ist trotzdem skeptisch. Der Kader hat nicht die Substanz fürs dritte Tier. Comos Marktwert liegt etwa 200 Millionen Euro über dem von Villarreal.

22. Betis Sevilla

Hinter Villarreal folgt der nächste Underdog aus Spanien und wirft die Frage auf: Unterschätzt das Powerranking La Liga? 

Auch Betis hat sich in den letzten Jahren im oberen Drittel der spanischen Liga festgesetzt. In der Champions League ist es erst die zweite Teilnahme. Bei der Premiere 2005/06 war bereits in der Gruppenphase Schluss. Das kann diesmal besser werden. Rang 22 würde immerhin für die Zwischenrunde reichen.

23. RC Lens

Der französische Pokalsieger und Supercupsieger wird seit Sommer 2026 von Dino Toppmöller trainiert. Im vierten Anlauf in der Champions League soll es zum ersten Mal über die Gruppenphase hinausgehen. 

In Frankreich beeindruckte Lens in der vergangenen Saison und konnte überraschend die Meisterschaft lange offen halten. Für große internationale Erfolge fehlen dem Kader die Stars. 

24. PSV Eindhoven

Der niederländische Meister hat ein interessantes junges Team mit Talenten wie Paul Wanner und Ruben van Bommel, dem Sohn von Mark van Bommel. 

Die Unerfahrenheit könnte aber erneut zum Nachteil werden. Seit 2007 wartet Eindhoven auf einen Viertelfinaleinzug in der Champions League.

Wahrscheinlich werden sie noch länger warten. 

25. Club Brügge

Wie jeden Sommer gab Brügge einige seiner besten Spieler ab, darunter Christos Tzolis an Arsenal. Wie jeden Sommer kaufte Brügge neue Talente, darunter Wisdom Mike vom FC Bayern.

Und wahrscheinlich wird die Champions League für Brügge wie jedes Jahr in der Gruppenphase oder kurz danach vorbei sein, wenn es nach dem Powerranking geht.

26. OSC Lille

Lille vollendet das nordwesteuropäische Quartett auf den Plätzen 23 bis 26. Lens-Eindhoven-Brügge-Lille könnte auch ein europäischer Radsport-Klassiker sein. 

Die Franzosen werden von Bayerns Ex-Co-Trainer Davide Ancelotti trainiert. In den letzten Jahren überzeugte Lille eher durch Defensivstärke als durch spielerische Klasse. Klingt nach einem unangenehmen kalten, regnerischen Mittwoch für den FC Bayern Ende November in Nordfrankreich. 

27. Fenerbahçe Istanbul

Der zweite Istanbuler Club ist erstmals seit 18 Jahren wieder in der Champions League dabei. Auch “Fener” investierte in den letzten Jahren kräftig. 

Für mehr als eine Chance auf die Zwischenrunde reicht es aber noch nicht. 

28. FK Bodø/Glimt

Die Nord-Norweger debütierten 2025/26 in der Champions League und setzten sich in der Zwischenrunde überraschend gegen Inter Mailand durch, bevor sie mit 3:0 und 0:5 an Sporting scheiterten. 

Auf Bayern wartet im Eröffnungsspiel ein mutiges, spielstarkes Team, das aber letztlich zu den schwächeren Vertretern der Champions League gehört. Eine Wiederholung des Vorjahreserfolgs wäre bereits eine positive Überraschung für die Mannschaft aus Bodø.

29. Slavia Prag

Vergangene Saison beendete der tschechische Meister die Ligaphase Champions League mit nur drei Punkten aus acht Spielen. Das soll diese Saison besser werden. Das Powerranking hält die Hoffnung für nicht aussichtslos, die von Jindrich Trpisovsky trainierten Prager schaffen es gerade noch so ins vierte Tier.

Tier 5: Dabei sein ist fast alles

Im neuen Champions-League-Modus hat fast jeder eine Chance aufs Erreichen der Zwischenrunde, aber für sie wird es dennoch schwer. Zwölf Mannschaften scheiden nach der Ligaphase aus, diese sieben sind wahrscheinlich dabei.

30. Feyenoord Rotterdam

Der dreifache Europapokalsieger (zuletzt 2002 im UEFA-Cup) tut sich schwer in der Champions League und scheitert regelmäßig in der Gruppenphase.

Das dürfte auch 2026/27 der Fall sein. Immerhin bietet die Champions League eine Plattform, auf der sich Talente wie Givairo Read oder Tjark Ernst präsentieren dürfen.  

31. Schachtar Donezk

Die weiterhin vom russischen Angriffskrieg geplagten Ukrainer tragen ihre Heimspiele dieses Jahr in London aus. Auch mit Heimvorteile wäre es schwer mitzuhalten. Ohne wird es fast aussichtslos, die Zwischenrunde zu erreichen.

32. AEK Athen

Die neue goldene Generation aus Griechenland spielt längst bei den großen europäischen Clubs. In Athen setzt man auf erfahrene Spieler wie die Ex-Bundesligaspieler Luka Jović und Lovro Majer. Damit wird es schwer, mehr als eine Nebenrolle zu spielen. Für Athen dürfte das Abenteuer Champions League nach acht Spielen vorbei sein.

33. Viking Stavanger

Der Reichtum Stavangers färbt nicht auf die Fußballmannschaft von Viking ab. Entsprechend ist das zweite norwegische Team im Wettbewerb in Europa deutlich weniger präsent als Bodø/Glimt. 

In der Champions League traten sie zuletzt 1992/93 an und scheiterten in der ersten Runde an Barcelona. In der ersten und zweiten Runde war auch stets Schluss, als sie in den Siebzigern und Achtzigern öfter im Europapokal der Landesmeister oder UEFA-Pokal dabei waren.

Und so dürfte es auch dieses Mal ausgehen. Das Powerranking glaubt nicht an ein Weiterkommen.

34. Linzer ASK

Der LASK schaffte die wohl spektakulärste Aufholjagd in der Qualifikation zur
Champions League. Nach einer 0:3-Hinspielniederlage bei Celtic schafften sie im Rückspiel ein 5:1 und sicherten den erstmaligen Einzug in die Champions League. Oder, inklusive Europapokal der Landesmeister: den zweiten Einzug nach 63-jähriger Abwesenheit.

Mithelfen daran, dass das Wunder noch weiter geht, soll unter anderem der österreichische WM-Torschütze Saša Kalajdžić. 

35. Sabah FK 

Erst 2017 gegründet, wurde der Club 2026 Aserbaidschanischer Meister und folgte auf den Dauersieger Qarabağ. Entsprechend ist es das Champions-League-Debüt für den Verein aus Masazır.

Qarabağ sollte auch eine Lehre sein, Sabah nicht zu unterschätzen. Immerhin schaffte Qarabağ es 2025/26 in die Zwischenrunde. Dennoch sollte der Normalfall ein Aus in der Gruppenphase sein.

36. ŠK Slovan Bratislava

Hauchdünn hinter Sabah steht Slovan Bratislava auf dem letzten Platz des Rankings. Beide sind abgeschlagen deutlich hinter dem Rest. Bei ihrer Teilnahme im neuen Champions-League-Format 2024/25 landeten die Slowaken ohne Punkte und mit einem Torverhältnis von -20 auf dem 35. Platz. Ein bisschen besser könnte es diesmal werden, doch viel Grund zum Optimismus besteht nicht. 

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