Schwaches Spiel, glücklicher Sieg: Bayern gewinnt gegen die Hertha

Tobi Trenner 23.02.2019

Statt “You’ll never walk alone” lief wieder “Forever number one”, statt feuchtem nordenglischen Abendwetter zog äußerst kühle Alpenluft durch das Stadion und weil auch die mintgrünen Trikots nicht benötigt wurden, hätte man meinen können, dass von Joshua Kimmich bis unters Stadiondach jeder Anwesende verstanden hatte: Champions League war unter der Woche, es gilt immerhin einen Rückstand gutzumachen. Allein, es war beim 1:0 gegen die Hertha nicht allen Bayern-Spielern anzumerken, dass die Umstände sich im Vergleich zum Mittwoch geändert hatten.

Trainer Niko Kovač sah personell keinen Grund zu ausufernden Veränderungen, im Gegenteil: Bis auf den erkrankten Mats Hummels, für den Jérôme Boateng neben Niklas Süle rückte sowie Leon Goretzka und Franck Ribéry für Thiago und Kingsley Coman blieb das Konstrukt dasselbe wie noch in der Königsklasse.

Die Startformationen im Heimspiel gegen die Hertha.

Bei der Hertha setzte Pál Dárdai unterdessen auf eine andere Taktik als bei den letzten starken Auftritten gegen die Bayern in der Hinrunde (2:0-Sieg für Berlin) und im Pokal (Verlängerung) und versuchte es mit der zuletzt sehr stabilen Dreier-/Fünferkette, in die Fabian Lustenberger rückte, weil der wieder fitte Arne Maier ins Mittelfeld zurückkehrte. Zudem fehlte Torjäger Vedad Ibišević mit einer Gelbsperre, Davie Selke und Salomon Kalou bildeten das Sturmduo.

Die Münchner kamen im Bundesliga-Modus in eine Bundesliga-Partie – so weit, so problematisch, denn das heißt aktuell: Wenig Tempo, wenig Kreativität im Spiel nach vorne und kaum Überraschendes. In der ersten Halbzeit kontrollierten die Münchner zwar das Spiel, wirkten defensiv stabil und hatten vergleichsweise wenige Probleme mit dem Berliner Pressing, allerdings hatte gerade die Mittelfeldzentrale Goretzka-Martínez-James Probleme, den Ball in die Offensive zu verlagern.

Mehr als Halbchancen konnten sich die Bayern über die ersten 45 Minuten nicht erspielen, auch weil die Außenspieler nicht in Szene gesetzt wurden. Fünf Torschüsse bei 64 Prozent Ballbesitz waren in Halbzeit Eins klares Indiz dafür, dass mehr als Kontrolle gegen eine gut organisierte Hertha nicht möglich war. Der einzigen wirklich hochkarätigen Gelegenheit durch Ribéry in der 33. Minute ging eine Abseitsposition voraus.

Kovač reagierte dementsprechend mit einem Wechsel und brachte Thiago für den blassen Goretzka und tatsächlich: Etwa zehn Minuten lang schien es, als würden die Münchner zu mehr Kombinationen kommen, dann jedoch hatte die Hertha aus dem Nichts die große Gelegenheit zur Führung: Über Ondrej Duda gelangte der Ball an Boateng vorbei zu Davie Selke, dessen Abschluss Kimmich gerade so auf der Linie klären konnte.

Sechs Minuten später gingen aber die Bayern in Führung: An einer Ecke von James flog Hertha-Torwart Rune Jarstein recht spektakulär vorbei, sodass vor ihm Martínez nur einköpfen musste. Dass das 1:0 auf diese Weise fiel, hatte sich tatsächlich schon etwas angedeutet, die gut getretenen Ecken des Kolumbianers waren auch in den gut 60 Minuten davor die gefährlichsten Bayern-Aktionen in der Offensive gewesen.

In der Folge kontrollierten die Münchner wiederum das Spiel, mussten allerdings erneut einen Schreckmoment verkraften: Der kurz zuvor eingewechselte Kingsley Coman brach eine Sprintaktion ohne Einwirkung des Gegners ab und musste nach nur neun Minuten wieder ausgewechselt werden.

In bester Hitzfeld-Manier verwalteten die Bayern nach der Coman-Auswechslung die Führung, am Ende gegen nur noch zehn Berliner, weil Innenverteidiger Karim Rekik nach einem Schlag gegen Lewandowski die rote Karte sah. Den anschließenden Freistoß von Alaba kratzte Jarstein von der Linie, im Nachschuss verpasste der eingewechselte Thomas Müller die Entscheidung in einem äußerst dürftigen Bundesligaspiel, das den Bayern jedoch drei Punkte und damit eine vorübergehende Punktgleichheit mit Borussia Dortmund verschaffte.

Dinge, die auffielen

1. Bürokratenfußball

Unter der Woche waren die Stimmen laut. Von “große Spiele können die Bayern” bis “sie sind wieder da” war alles dabei. In Liverpool noch kurz davor, das glückliche 0:0 auf dem Vereinsbriefkopf zu verewigen, krachte der FC Bayern gegen die Hertha wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Spielwitz, Kreativität oder gar eine taktische Raffinesse? Fehlanzeige. Die wiedergefundene Leidenschaft steckt wohl noch an der Anfield Road im Stau. Insbesondere die erste Halbzeit war so ereignisarm, dass selbst die Bundeskanzlerin ungeduldig geworden wäre.

Fraglos könnte man ein solches Spiel als Alltag abschreiben, schließlich kann nicht jede Woche ein Feuerwerk gezündet werden. Bei einem FCB, der sich seit Monaten eine Leistungsexplosion erhofft, ist dies jedoch vielsagend. Durch individuelle Motivation und eine pragmatische Spielweise können große Abende weiterhin ordentlich verbracht werden. Von einer akzeptablen Normalform sind die Bayern aber – ausdrücklich trotz der positiven Ergebnisse – so weit entfernt wie die Sechziger von der Bundesliga.

2. Die kleinste Rotation seit Gerd Müller im Strafraum

Ribéry für Coman (angeschlagen), Goretzka für Thiago (geschont), Boateng für Hummels (erkältet) – ganze drei Wechsel nahm Kovac im Vergleich zum intensiven Defensivkampf unter der Woche vor. Damit bestätigt der Bayerntrainer erneut sein engstirniges Kadermanagement.

Seitdem die Vereinsführung in aller Öffentlichkeit die Rotation als Krisengrund ansprach, meidet Niko Kovač ebensolche gänzlich. Kurzfristig noch als Stabilisator der Spielanlage zu rechtfertigen, wird diese Art der Kaderführung mittel- bis langfristig zum großen Fragezeichen.

Auch in dieser Partie hätte man den zweifelnden Thomas Müller bringen können. Der Doppelbackup Rafinha agiert weiterhin mit rationierter Spielpraxis. Renato Sanches, in der Hinrunde noch mit einigen Lichtblicken versehen, mutiert zur talentierten Kaderleiche.

Alphonso Davies befindet sich in der Ausbildungsphase und bekommt dies Woche für Woche zu spüren. Wie einst Kimmich, Højbjerg und Co. würde man auch dem jungen Kanadier mal eine echte Bewährungsprobe gönnen. Namen wie Mai oder Jeong existieren in der Allianz Arena nur auf dem Papier.

Stattdessen verkleinert Kovač den bereits geschrumpften Kader weiter auf nur 14 oder 15 Spieler. Dem Trainer hilft dies im Sinne der kurzfristigen Erfolgsmaximierung. Eine Entwicklung über die nächsten 90 Minuten hinaus erreicht man damit aber nicht. Auch kadertechnisch schleppt sich der FC Bayern von Spiel zu Spiel.

3. Ribéry?

Franck Ribéry stand heute in der Startelf. Viel aus der Chance gemacht hat der Franzose nicht. Tempoduelle verliert er verlässlich, kreative Momente sind Mangelware. Als offensiver Zehner könnte er inzwischen geeigneter sein, für das Flügelspiel reicht es zumeist nur noch gegen erschöpfte oder tiefstehende Gegner.

Die Alterserscheinungen des Franzosen wären nicht so schlimm, wenn Kingsley Coman die heutige Partie nicht nach zehn Minuten verletzungsbedingt hätte verlassen müssen. Eine genaue Diagnose steht noch aus, der erste Eindruck ließ aber auf eine Muskelverletzung schließen. Sein Einsatz im CL-Rückspiel wäre damit gefährdet.

Da eine Formationsumstellung (zum Beispiel auf ein 5-3-2 mit Gnabry und Lewandowski als Spitzen) unter Kovač nicht wahrscheinlich ist, könnte Ribery somit im bis dahin wichtigsten Spiel der Saison in die Startelf rücken. Gegen das temporeiche, aggressive Liverpool müsste er sich gewaltig steigern.

»Eier, wir brauchen Eier!«

— Oliver Kahn

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  1. Puh, was für ein Spiel.

    Schon vor Anpfiff, als klar war dass Thiago nicht spielt, wusste man dass man ein vsl. sehr mühsames Spiel zu sehen bekommen würde. Nach 10 Minuten war dann klar, dass man Thiago zwingend noch sehen würde und wahrscheinlich auch noch Coman.
    Und auch dann ging es eher übersichtlich weiter. Mit dem absoluten Negativhöhepunkt der letzten 10 Minuten als man gegen 10 Berliner, ohne jede Spielkontrolle, sich u.a mit Befreiungsschlägen über die Zeit retten musste. Sicher eines der schlechtesten Spiele dieser Saison. Mit natürlich einem kleinen, aber feinen Unterschied zu manchen Spielen in der Vorrunde, jetzt gewinnen wir diese Spiele auch.
    Die negative Erkenntnis die sich seit einigen Monaten immer mehr verfestigt und hier auch schon öfter thematisiert wurde. Wir haben nur noch eine erste Mannschaft, die von einigen Spielern entscheidend getragen wird. Dahinter kommt dann nicht mehr viel. Verletzungen oder eine größere Rotation sind schlicht nicht mehr drin.

    Wie man so, angesichts der physischen Anfälligkeit größerer Teile der Mannschaft, und vieler noch ausstehender Spiele über die Runden kommen will? Umso gespannter kann man mal wieder auf die Prognosen im Fall Coman sein.

    Die nächsten 1,2 Transferperioden sind jedenfalls wahrscheinlich die größte Herausforderung seit langem.

  2. Coman muss ersetzt werden, so schade es um den Kerl und seine Anlagen auch ist. Also wenn es nicht nur irgendein Krampf ist, der nach einem Tag abklingt, dann muss über diese Verletzungsanfälligkeit geredet werden.

    Man kann doch nicht Ribery und Robben mit Badstuber ersetzen.

    Also entweder wir leisten uns 4 Winger, die dann aber auch endlich mal alle spielen (wieso lässt er Davies nicht ran?), oder wir investieren richtig Kohle in ein Wingerpaar, welches bekannt für Verletzungsfreiheit ist, selbst wenn es nicht das oberste Regal sein sollte.

    Außerdem haut endlich ALLE Mediziner aus dem Verein. Ernsthaft, Pep mag das richtige Gespür gehabt haben oder nicht, aber das ist doch nicht mehr normal. Werden unsere Spieler als einzige in Europa nicht gedopt oder was? Kann man sich das leisten, wenn man mithalten will? (Nicht ganz ernst gemeint, aber das macht doch wirklich sauer.)

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    1. Für die Belastungssteuerung ist nicht der Mediziner zuständig.
      Explosive (Flügel-)Spieler sind zudem aufgrund physiologischer Besonderheiten (höherer Anteil sog. weißer Muskelfasern) grundsätzlich verletzungsanfälliger.

    2. Muskel Verletzungen sind immer ein Zeichen von Überbelastung, welche eintreten wenn man nicht das richtige Gespür für seinen Körper hat, welche z.b. eintreten wenn man gedopt ist. Mal so am Rande…

  3. Das ist ein spielerischer Offenbarungseid. Der Trainer muss doch irgendeine Offensive Spielidee haben?! Davon sieht man ja leider gar nichts. Warum geben wir Millionen für das NLZ und Spieler wie Davies und Sanches aus wenn die keine Minuten bekommen?

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    1. Das ist eine gute Frage. Genau das selbe Frage ich mich auch. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich hatte so große Hoffnungen in Kovac gesetzt, dass er sich mal traut junge Leute einzusetzen.

      Hätte ich im Verein iwas zu sagen, dann würde die Regel festsetzen, dass IMMER EIN Platz für den Nachwuchs in der Startelf reserviert ist. In der Bundesliga sogar zwei Plätze – bei all dem anderen Wettbewerb immer ein Platz. So ein Vorgehen hätte eine Signalwirkung für den Nachwuchs; sie wären motiviert; hätten die Möglichkeiten sich zu zeigen. Selbst wenn es nichts werden würde, dann verschachert man den Spieler für gutes Geld zum anderen Verein. Der Wert des Nachwuchses würde trotzdem steigen, weil der Spieler Spiele für den FCB bereits bestritten hat. Sowas vorzeigbares von einem renommierten Verein wie der FCB macht sich nicht schlecht in der Vita.

      War nur so eine Idee. Wenn es ohne Vorgabe nicht geht, dann muss man nachhelfen (Frauenquote +/-).

      Noch etwas Nebensächliches: Die Bild schreibt, dass iein Bayern Spieler meinte, dass der Trainer nicht zu ihm korrekt gewesen sei.
      (Wortlaut: In letzter Zeit ist der Trainer nicht korrekt zu mir. Ich bringe meine Leistung im Training. Es fällt mir schwer, mich zu motivieren.“) Wer ist denn der Spieler – Nicht an einem Bild+ Artikel interessiert? Ist das berechtigt?
      Mich beschleicht das Gefühl, dass Bild gerne gegen Bayern schreibt und immer Unruhen reinbringen möchte.

      1. Laut Sky handelt es sich um Rafinha.

      2. Rafinha

      3. EINE Minute zu langsam :-}

  4. An und für sich ist ein dreckiges 1:0 gegen unangenehme Berliner ja nicht schlimm. Im Kontext der spielerisch enttäuschenden Saison verheißt es aber nichts gutes. Es ist wieder der FC Bayern der 00er-Jahre, der sich alle zwei Jahre zur Meisterschaft wurschelt, international aufs Viertelfinale hoffen kann bis er mal ordentlich eins auf den Deckel bekommt und ansonsten so gar keine positive Aufregung oder Innovationskraft versprüht. In den 00er-Jahren hätte man auf mehr als das ja auch nur bedingt zu hoffen vermag – nach den glorreichen JuppPep-Jahren ist das aber so ernüchternd, dass ich keine Genugtuung über solche Siege und Entwicklungen zu empfinden vermag.

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    1. Die Zeiten des relaxten Fußball-Nachmittags sind wohl endgültig vorbei. Bei jedem Spiel müssen wir bis in die Nachspiel zittern…
      Der Witz wäre nur, wenn K.O.-vac ins CL-Finale einzieht und mit diesem Anti-Fußball mehr in der Königsklasse erreicht als Pep damals…

      1. “Der Witz wäre nur, wenn K.O.-vac ins CL-Finale einzieht und mit diesem Anti-Fußball mehr in der Königsklasse erreicht als Pep damals…”
        Diese Sorge muss man sich, glaube ich, nicht machen: Hertha hätte ja fast mit 10 Leuten den Ausgleich noch hinbekommen. Sowohl individuell als als mannschaftlich war das gruselig von den Bayern, da stimmt nichts im Moment.

    2. Das ist leider die bittere Realität.

      Und je länger man das schönredet desto länger dauert es das ganze wieder ins Lot zu bekommen.

      Dazu kommt das dieser Gurkenfussball für Stars nicht interessant ist.

      Internationale sowieso nicht aber warum sollten ein Havertz Werner etc überhaupt zu uns kommen wollen wenn so ein Fussball gespielt wird.

      1. Zum FC Bayern kommen die Spieler seit Ancelotti nur noch wegen des Geldes. Seit dem Weggang von Heynckes wird immer unansehnlicher gespielt. Es kann doch wohl nicht sein, dass es in der ganzen weiten Trainerwelt NUR Pep Guardiola schafft, ansehnlichen Fußball spielen zu lassen?!

  5. Würde ja wirklich gerne etwas Positives sagen, aber die erste Halbzeit war wirklich die schwächste, die ich seit langem von Bayern gesehen habe. Was für ein Gegurke, 80er-Jahre Retro-Style! Hat da einer einen Plan?

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    1. Thema “Plan für die Offensive”:
      “Das Siegtor von Javi Martinez, der schon in Liverpool (kicker-Note: 1,5) eine starke Leistung gezeigt hatte, freute Kovac nicht nur aufgrund seiner Wichtigkeit besonders, sondern auch, weil damit ein im Vorfeld erdachter Plan funktioniert hatte. “Man macht sich als Trainer natürlich auch Gedanken: wie kann man ein Spiel in die richtige Richtung lenken? Und Standardsituationen sind da eine Waffe. Und Javi mit seiner Kopfballstärke und körperlichen Präsenz dort in die Box ist immer für ein Tor gut. Das zeigt, dass wir wieder alles richtig gemacht haben”, so der 47-Jährige.”

      http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/743056/artikel_bestaetigt-coman-erleidet-muskelfaserriss.html

      1. Danke für Zitat und Link. Wow, das haut einen um, echt jetzt!

  6. Dieser Fussball hat mit dem Fussball der letzten 10 Jahre nix mehr zu tun.
    Da ist ja sogar Mourinho Fussball attraktiver.

    Kann mir nicht vorstellen das den meisten Spielern dieser Art Fussball zu spielen irgendwie gefällt.

    Fans Mitglieder Sponsoren schon gar nicht.

    Das wirklich einzige positive sind drei dreckige Punkte und zu null.
    Hoffen auf BVB Schwäche…..

    Aber alles andere ist Schönrederei .

    Und es ist schwer nachzuvollziehen das Leute jahrelang Pep kritisieren wo wir erfolgreichen attraktiven Fussball fast nonstop 3 Jahre spielen und jetzt dieses Desaster rechtzufertigen versuchen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
  7. Tja, Thiago nicht in der Aufstellung, war klar was dann wohl kommt. Ein Wahnsinn, dass man vor Monaten noch über seinen Verkauf nachgedacht hat. Ist mit der Einzige, der das aktuelle Spielsystem-Vakuum ein klein wenig füllt. Immerhin hat uns dann Javi den Allerwertesten gerettet.

    Meine Herrschaften, was für ein Unterschied zu den Jahren, in denen man echt eine Idee hatte. Aber Taktik und dergleichen ist laut Uli ja alles unnötig. Bin echt gespannt, ob sich morgen im Doppelpass irgendjemand ein wenig Kritik erlauben wird.

    Bei Coman ist es wenigstens nicht der Knöchel. Muskelfaser oder Adduktoren , vielleicht ja was leichtes.

    Und in Sachen K.O-vac. Wir haben es noch nicht einmal ins Viertelfinale geschafft. Ein bisserl früh um drüber zu spekulieren, ob der Nico trotzdem erfolgreicher in der CL sein wird als Pep. Ein späteres CL-Duell gegen Pep oder Tuchel wäre echt interessant. Vielleicht reicht es ja gegen Liverpool.

  8. Erstmal @Tobi: Nicht nur gute Analyse, sondern auch sehr schöner Schreibstil. Macht viel Spaß zu lesen, mehr davon!

    Dann zum Spiel: Wir könnten uns die Nachbetrachtung eigentlich auch schenken, weil es “das” Spiel nach einem großen CL-Fight war. Gegen Gegner der Güteklasse VfB, Augsburg, Hannover etc. hätten wir heute sogar Punkte gelassen, jede Wette. Hertha hat wenigstens noch ein bißchen Motivation bedeutet. Mir scheint, alles Wichtige ist zu Kovac schon gesagt und ändert sich mit dem Spiel heute auch nicht. Die Liste der sachlichen Kritikpunkte ist lang und ich halte es für wirklich kontraproduktiv, wenn wir doch noch Meister werden sollten. Außer einem kurzen Glücksmoment bedeutet das vor allem, Kovac hat stärkere Argumente für einen Verbleib, wir spielen weiterhin den 00er-Stil runter, die Liga wird abgrundtief langweilig und für ausländische Stars noch unattraktiver, das Zuschauerinteresse wird nachlassen etc. Nichts gegen Spannung bis zum Saisonende, aber ich drücke dem BVB echt und zum ersten Mal im Leben die Daumen, dass sie es nicht vergurken.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ja stimmt wieder eine gute Analyse/Zusammenfassung.

      An Fakten orientiert,sachlich.
      Und deshalb umso schockierender für unseren Club.

  9. https://fcbayern.com/zyQQ6

    Und dann wird in dem Gewürge noch das Positive rausgestellt…

    Hoffentlich darf Kovac unseren unter Jupp und Pep einstudierten Fußball in der nächsten Saison nicht weiter “demontieren”!!

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Von dem Fußball Guardiola’scher und Heynckes’scher Prägung sind doch nicht mal mehr Spurenelemente nachweisbar, da gibt es, fürchte ich, nicht mehr viel zu “demontieren”.

    2. Hoeneß hat ja im Zusammenhang mit James gesagt, er werde nur geholt, wenn Kovac ihn will.
      http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/2018-19/1/tm-news–26743-8760-.html

      Das heißt für mich: sofern nicht schlimme Dinge passieren (völliger Einbruch etc.), wird Kovac auf jeden Fall nächste Saison noch dabei sein.

  10. Was machen die eigentlich im Training seit einem 3/4 Jahr? Irgendwas für die Offensive anscheinend leider nicht… Und wie will man SO gegen Liverpool ein Tor schießen? Wieder 0:0 spielen und dann auf Elfmeterschießen hoffen oder wie.

  11. Ich werde nie verstehen wie man es sich wünschen kann, dass der Konkurrent den Titel holt. Wenn jemand den Verein nur liebt und unterstützt, wenn dieser tollen, überlegenen und erfolgreichen Fußball spielt, ich glaube dafür ist das Wort Erfolgsfan erfunden worden.
    Zur Situation: Wirklich erschreckend, was aus der Mannschaft und einzelnen Spielern geworden ist. Die berühmte individuelle Klasse ist fast völlig abhanden gekommen, lediglich Thiago ragt heraus, der Rest hat nur normales Bundesliganiveau. Seltsamerweise reicht das trotzdem zum um die Meisterschaft spielen. Der Tenor heute bei sky: Hertha hat fast alles richtig gemacht, ein gutes Spiel abgeliefert. Dann frag ich mich ernsthaft, warum haben sie dann nichts mitgenommen? Wenn das eine gute Leistung war, dann ist die Bundesliga wirklich tief gesunken. Und wenn die Liga nicht besser ist und keiner will, na gut, dann nehmen wir halt diesen Titel mit. International ist nichts zu holen, auch wenn wir gegen Liverpool weiterkommen sollten.
    Und das wir uns nächstes jahr in vielen Positionen anders aufstellen müssen ist klar, das sehen aber auch unsere Bosse. Da bin ich mir sicher.
    Die Befürchtung, wir wären für aufstrebende Spieler uninteressant, teile ich übrigens nicht. Bayern ist immer noch Bayern und Geld ist Geld.

    Antwortsymbol13 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Sorry, aber hier muss ich mal hart widersprechen. Vom Herzen her sollen die sich gerne zu einem Titel durchrumpeln, aber mein Kopf sagt auch, dass es für den Verein besser wäre, wenn man dieses Jahr keine Titel holt. Das hat NICHTS mit Erfolgsfan zu tun, das verbitte ich mir! Ich liebe diesen Verein seit über 35 Jahren, aber manchmal muss es wohl erst schlechter werden, bevor es wieder besser werden kann.
      Als Familienvater liebe ich meine Kinder auch über alles, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht kritisiere oder mich auch mal klar gegen sie stelle, wenn es in die falsche Richtung läuft.
      Ein echter Fan ist kein hirnloser Fan, der jubend mit den Untergang reitet.

      1. Gegen Kritik ist ja nix einzuwenden. Aber zu hoffen, daß sie Titel vergeigt ist ne andere Hausnummer. Du kannst deine Kinder auch schimpfen. wirst ihnen aber hoffentlich nicht wünschen, dass sie auf die Fresse fallen.

    2. @TMK:
      –“Als Familienvater liebe ich meine Kinder auch über alles, aber das heißt nicht, dass ich sie nicht kritisiere oder mich auch mal klar gegen sie stelle, wenn es in die falsche Richtung läuft.”

      Und dann wünscht du ihnen Misserfolg und Scheitern?

      1. Es kann z.B. besser sein, wenn das Kind mal ein Schuljahr wiederholt.
        Es geht doch darum, dass der Verein zur Einsicht kommt. Und wenn Kovac irgendwie einen Titel errumpelt, dann kann ich Euch genau sagen, was passiert: UH wird sich auf die Schulter klopfen und sagen: Alles richtig gemacht!
        Wollt ihr wirklich mit Kovac in die nächste Saison gehen?

      2. @TMK:
        “Hoffentlich bleibt mein Kind sitzen.” find ich persönlich mehr als schräg.

        “Hoffentlich gewinnen wir keinen Titel, damit wir einen neuen Trainer kriegen.” ist genauso asozial.

        Kann jeder gerne anders sehen. Just my 2 Cents.

        Nee sorry, aber seinem eigenen Verein Misserfolg wünschen, ist das absolute No Go.

    3. @Wohlfarth: “Erfolgsfan” finde ich doch recht polemisierend. Erfolgsfan sind für mich vor allem opportunistisch, und das möchte ich hier niemandem von uns unterstellen.
      Das einige die Sorge umtreibt, Kovac könne nächste Saison noch weiter machen, kann ich gut nachvollziehen. Denn das dürfte absehbar trotz Riesensummen für neue Spieler zu einer weiteren Verschlechterung führen, da Weiterentwicklungen hin zu einer passenden offensiven Spielidee kaum vorstellbar sind, so wie diese Spielzeit bisher läuft.
      Leider ist im heutigen schnelllebigen Fussballgeschäft selbst Stillstand ein Rückschritt, und wer über zwei, drei Saisons den Anschluss verpasst, wird meines Erachtens große Schwierigkeiten haben, wieder in die europäische Spitzengruppe der CL zurückzufinden. Unter Kovac werden wir diesen Anschluss verpassen, selbst wenn wir mit Glück und individueller Klasse in den K.O.-Runden stärkere Gegner bezwingen können, wird es nicht auf Dauer reichen.
      Somit sind weitere Jahre unter Kovac verlorene Zeit! Zeit, die wir nicht haben, die wir eigentlich für Weiterentwicklungen brauchen.
      Das man da auf krachende Niederlagen hofft, um eine Wendung zum Besseren zu erzwingen, kann ich also verstehen.

      Ich selbst habe für die CL wenig Zuversicht, dass wir da weit kommen, auch wenn gegen Liverpool ein Weiterkommen nicht unwahrscheinlich ist! Ein Sieg im Finale hingegen schon, dafür müsste ganz viel Glück her und Geistesblitze en masse bei Trainer und Spielern.
      Ich möchte allerdings auch Meister werden mit unserem FCB, selbst das siebte Mal hintereinander wäre für mich ein Erfolgserlebnis. Und die Vorstellung, die Schwatzgelben jubeln zu sehen, lässt mir jetzt schon die gelbe Galle hochkommen.
      Nein, Deutscher Meister wird nur der FCB! Und selbst, wenn es ein schlechtes Spiel nach dem anderen zu sehen gibt, solange sie gewonnen werden, bin ich zufrieden.
      Begeistert bin ich aber überhaupt nicht, und ich trauere dem tollen Fussball unter Jupp und Pep jetzt schon nach!
      Unsere Vereinsführung weiss, dass es in erster Linie um Siege geht! Sie weiss aber auch, dass der Anspruch, den ein FC Bayern an sich selbst stellen muss, gestiegen ist, da mit Bürokratenfussball und Einheitsbrei die Aufmerksamkeit und das wohlwollende Interesse sowohl der Medien, als auch der für diesen Fussball zahlenden Fans nicht lange zu halten sein wird.
      Es gilt, Reichweite zu erzielen, Fans zu begeistern und in aller Munde zu bleiben – als Mannschaft im Mittelmaß wird das nicht gelingen. Dafür muss man zwar nicht mit jedem Spiel ein Spektakel abliefern, aber doch Fussball bieten, der hochwertig ist und Fussballkunst bietet – und der Siege erspielt, nicht erarbeitet oder verwaltet.

      Unsere Vereinsführung weiss auch, dass sich unser Verein Mittelmaß nicht erlauben kann – nicht nur auf das Ergebnis bezogen, sondern auch auf die Art und Weise, WIE diese Ergebnisse erzielt werden. Somit bin ich wiederum zuversichtlich, dass Kovac im Sommer entweder gehen muss, selbst wenn er Meister geworden ist, oder aber die “Daumenschrauben” derart angezogen werden, dass selbst eine kleine Ergebniskrise schon ausreichen wird, ihn in der Hinrunde der nächsten Spielzeit zu entlassen. Mit einem Nachfolger wird man – hoffentlich – schon in Kontakt sein, auch wenn wir im Moment niemanden sehen, der kommen könnte. Es wird jedenfalls jemand sein, der wieder offensiver spielen lassen wird. Und ich hoffe inständig, es wird jemand, der sein Herz an das Dominanzsystem, an gutes Pass- und Positionsspiel, gehängt hat!

      1. Bravo.
        Sachlich faktisch sauber argumentiert.

      2. Ich habe leider inzwischen bei UH nur die große Sorge, dass er den Riecher für die richtigen Entscheidungen verloren hat. Dazu ist in den letzten Jahren zu viel schiefgelaufen.

        Wann hatte der FCB seine besten Zeiten in den letzten 25 Jahren? Immer dann, wenn der BVB am Thron gewackelt hat und die Wachablösung verkundet wurde, dann hat der Verein wieder richtig Gas gegeben. Nach 6 Meisterschaften ist aber die Luft raus. Für den FCB und die Bundesliga (und damit indirekt auch den FCB) wäre es besser, wenn mal wieder ein anderer Verein Meister wird. Ich denke daher halt eher langfristiger.

      3. @Osrig
        Erfolgsfans sind Fans, die sich auch einen Verein aussuchen, wo die Wahrscheinlichkeit von Sieg und Meisterschaft eine hohe Erfolgsquote garantieren. Natürlich gibt es auch sehr sehr viele Fans, die mit und für ihren Verein durch dick und dünn gehen, egal wie erfolglos sie sind. Einem HSV-Fan würde ich zum Beispiel nicht unterstellen, nur Fan des Erfolges wegen zu sein.

        Im Zusammenhang mit dem FCB könnte der Erfolg des Trainers auch kontraproduktiv sein, denn welcher Trainer würde schon entlassen werden, wenn er Spiele gewinnt? Nur ein Sieg erweist sich ab und zu auch als Pyrrhus-Sieg, und gerade dann, wenn er einer Entwicklung im Wege steht. Diese Problem sehe ich bei Kovac.

    4. Reflektiere mal. Nur wer analysiert und Fehler frühzeitig erkennt kann sich entwickeln. Ansonsten reichte es von den glorreichen 70ern zu träumen…

      1. Die glorreichen 70er sind in der Hinsicht wohl eher ein Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Damals ließ man ja auch alles unverändert, weil die Individualisten (sofern sie motiviert waren) stark genug waren, um den Europacup der Landesmeister drei Mal zu gewinnen. Die Darbietungen auf nationaler Ebene waren da schon oft genug mehr als durchwachsen. Als dann die Zeit von Beckenbauer, Müller und Co. zu Ende ging, war man gar nicht mehr konkurrenzfähig für einige Zeit.

    5. @Wohlfahrt
      Da bin ich voll bei dir. Dem BVB den Titel wünschen geht gar nicht! Werde ich auch nie verstehen!!!

      Ich hoffe nur, dass die Verantwortlichen auch beim Gewinn einer Meisterschaft verstehen werden, dass es so nicht weitergehen kann.

      Wir hatten ja auch schon einige Trainer, die nach einem Double-Gewinn gehen mussten.

      Ich befürchte nur, dass K.O.vac auch bei völligem Versagen bleiben wird, weil sonst der unfehlbare Papst Uli einen Fehler eingestehen müsste und dazu fehlt ihm anscheinend die Größe!

      1. @Hummelrobbe
        Das kann man nur in vollem Umfang unterschreiben. Besonders der letzte Gedanke beschreibt das grundsätzliche Problem.

  12. Bei all dem (berechtigten) Gemecker sollte man eins nicht vergessen. Dortmund war MIES, RICHTIG MIES letzte Saison und haben dieses Jahr bis vor ein paar Wochen alle vor sich hergespielt.

    Den Einbruch würde ich nur bedingt an Favre festmachen.

    Aber was ich damit sagen will, man kann auch innerhalb einer Saison wieder voll da sein. Man verbaut sich mit Kovac jedenfalls nicht auf Jahrzehnte sein Standing. Soviel Realismus muss trotz allem Frust sein.

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    1. Bei Dortmund liegt die jetzige Durststrecke bestimmt nicht am Trainer. Der FCB wird sicherlich dieses Jahr wieder Meister, nur er wird trotzdem kaum eine erkennbare Entwicklung nehmen, die international erfolgreichen Fußball erhoffen lässt.

      1. Das klingt bei den Bienen aber ganz anders. “Favre raus” schon mehr als ein mal gelesen. Und nach der Hasenfußleistung gegen Tottenham, kann ich das nichtmal verübeln.

        Wieso sollte der sich ändern zur nächsten CL-Saison? Gleiches gilt natürlich auch für Kovac leider.

      2. Nur weil einige “Favre raus” rufen, bedeutet dies nicht, er hätte einen schlechten Fußball abgeliefert. Schließlich sollte auch ein Kritiker die Begleitumstände berücksichtigen. Die vielen Verletzten kann selbst ein guter Trainer nicht immer kompensieren.

  13. Ohne Müller, Coman, Kimmich und Robben fehlt uns jegliche Dominanz nach vorne, das ist unerträglich mit anzusehen und wird gegen das Klopp-Team never ever reichen. Momentan können wir gar nichts richtig; gut verteidigen nicht, gut pressen nicht, Positionen halten nicht, Umschaltspiel nicht, zwingende Torchancen kreieren nicht uder auch einfach mal verletzungsfrei bleiben können wir nicht … Ich hoffe, dass diese Strategie und dieses Augenverschließen vor den offensichtlichen Defiziten nicht auch noch mit einem nationalen Titel belohnt wird. International hingegen barucht man sich darüber ja gottseidank keine Sorgen zu machen.

  14. @Kurt..“Man verbaut sich mit Kovac jedenfalls nicht auf Jahrzehnte sein Standing. Soviel Realismus muss trotz allem Frust sein.“. Ein kleiner Trost. Es war wiedermal…………..gar Nichts. Dieser destruktive Fußball aus der Abwehr heraus ist einfach nur schlecht. Kovac muss doch wohl in der Lage sein, Laufwege, Positionsspiel und Passfolgen einstudieren zu lassen.(oder nicht?) wir können nur froh sein, das Thiago das intuitiv macht. Auch ein Martinez konnte unter J.H. angespielt werden. Die Spieler können doch nicht alles verlernt haben. Die Qualität ist immer noch da.
    Okay, wenn schon kein Dominanzsystem mehr erwünscht wird, und schneller vertikaler Fußball analog Leipzig gespielt werden soll, dann aber bitte richtig. Und nicht so ein halbgares Gegurke. Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Denn auch so ein System muss gelehrnt werden. Viele Unserer Spieler, gerade die älteren, haben weder den Speed noch die Kondition für so ein System. Und ob es uns gegen die sog. busparkenden Mannschaften hilft, wage ich zu bezweifeln. (Rangnick meinte er braucht zwei komplette Mannschaften um so ein System in drei Wettbewerben zu spielen).
    Nun gut, wir hatten ja ein gutes System, das man für KO Spiele noch optimieren könnte. (Gegner mal kommen lassen, vertikale Elemente etc.) ich will mich Neuerungen und Veränderungen wirklich nicht verschließen. Aber wir haben uns ja zu viele Gegentore gefangen…(und jetzt zittern wir uns über die Nachspielzeit.) weder C.A noch N.Kovac haben Verbesserungen trotz ähnlicher Ansätze installiert. Jupp hatte nach seiner Rückkehr genau erkannt, wo die Problemzonen waren, und an den richtigen Schrauben gedreht. (der verlangte übrigens auch die Verpflichtung von 1-2 Topstars pro Saison um das Niveau der Mannschaft halten zu können). Ich hoffe wirklich, das unser Vorstand die allgemeine Unzufriedenheit der Fans (und Sponsoren?) bemerkt und im Sommer die richtigen Konsequenzen zieht.

  15. „Man macht sich als Trainer seine Gedanken, wie man so ein Spiel in die richtige Richtung lenken kann, und Standardsituationen sind eine Waffe. Javi mit seiner Kopfballstärke und seiner Präsenz dort in der Box ist immer für ein Tor gut und das zeigt, dass wir wieder alles richtig gemacht haben. “

    Kovaç auf der PK. Ach du liebe Güte. Gut dass der Jarstein vorbeigesegelt ist. War wahrscheinlich so geplant.

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    1. Das System Kovac. Wenn gewonnen wird, war es der Trainer. Wenn verloren wird, waren es die Spieler.

      1. Unglaublich! War nicht das erste Mal, dass er sich unterschwellig selber lobt. Fürchterlich.

  16. Mein Gott Jungs, lasst mal stecken.

    1. Es ist kein Beinbruch, wenn wir es nach einer echten Schlacht wie am Dienstag etwas ruhiger angehen lassen.
    2. Ja, es spielt eine feste Formation. Und? Es ist normal im Mannschaftssport, dass ein Trainer erst mal auf die setzt, die sein Team tragen sollen. Das heißt nicht, dass die anderen keine Chance mehr haben. Sie werden sie bekommen, aber nicht wenn wir grad keinen Punkt mehr auf den BVB verlieren dürfen.
    3. Die Verletzungsprobleme von Coman sind ein Problem. Aber: Gnabry, der fast noch größere Probleme hatte, scheint auf einem guten Weg zu sein. Gnabry hat sich Robben als Beispiel genommen und macht (mit Robben) spezielle Übungen im Gym. Vielleicht schließt sich der King ja mal an.

    Es gibt eine Anekdote, die da lautet, Robben sei von van Bommel 2009 mit dem Argument zu Bayern gelockt worden, dass es bei Bayern bessere Docs gibt als bei Chelskov oder Real (oder bei Barca., wo van Bommel vorher war). Robben hat’s offenbar geglaubt, und Bayern hat ihn offenbar überzeugt. Klar, 2009 ist nicht 2019, und inzwischen scheinen auch die Docs bei ManCity gut zu sein. Aber ich wäre da trotzdem entspannt. Unsere Medizinämmer sind kein Fallobst. Der King wird zurückkommen.

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    1. Hmm….es ruhiger angehen lassen? Wenn ich ein beruhigendes Punktepolster auf den Zweitplatzierten haben, kann ich es etwas ruhiger angehen lassen. Aber doch nicht, wenn ich Boden gut machen muss und einen Punkterückstand verkürzen möchte. Dann mag zwar im Verlauf des Spiels die Kraft weg sein, – was Ergänzungsspielern die Chance geben könnte – aber ich versuche trotzdem mit aller Kraft, die nötigen Punkte zu holen. Es sei denn, ich schenke mir die Liga und konzentriere alles auf die CL. Das wiederum kann ich mir bei unseren Jungs nicht recht vorstellen.

      Und noch ein anderer Gedanke: Selbst wenn ich, vielleicht sogar mehr unbewußt als absichtlich, es ruhiger angehen lassen, dann bringe ich doch trotzdem Abläufe und Strukturen auf den Rasen. Davon war einmal mehr offensiv wenig zu sehen!
      Also, mit dieser Vorstellung gegen Hertha hat die Mannschaft einmal mehr gezeigt, dass ihre Entwicklung weg von Pass- und Positionsspiel geht – unabhängig davon, ob Kräfte gespart wurden oder nicht!

  17. Die Mannschaft hat den Trainer endlich verstanden und spielt nun konstant Scheiße. Zumindest für den Zuschauer. Kovac Plan ist nun eindeutig: hinten die Null und vorne hilft die individuelle Klasse. Jetzt erklären sich auch die positiven Ausreißer vorher: die SPieler habe einfach den TRainer ignoriert und wie unter Pep und Jupp gespielt, andere wiederum haben versucht sich an die Vorgaben zu halten. So entstand dieser nicht Fisch nicht Fleisch Fußball, jetzt haben wir durchgehend Fleisch-Defensiv Fußball. Solange die ERgebnisse stimmen glaube ich , dass es den Spielern egal ist , Hoeneß sowieso, er war ja schon immer so ein ARbeiter-Fetischist und Flesichfußball passt ja zu ihm. Lediglich Kalle scheint der Rolex-Glanz zu fehlen. Ich denke der Kader gibt Arbeitsfußball schon her Goretzka ist von daher der Idealtransfer, Thiago könnte irgendwann gehen, Kimmich ist noch jung wird sich das abe rauch nciht ewig antun,James wird sicher abhauen, Martinez kann nochmal aufblühen… und neue STars werden so natürlich nicht kommen.
    ALso wenn ich mal träumen darf: Man city bekommt so viele Probleme wegen krummen Geschäften, dass es zu Sperren und Punktabzügen kommt, Pep geht deswegen, Chelsea wäre der logische nächste Verein, durch den Brexit verliert die PL aber ihren STatus. Die Bundesliga wittert ihre Chance und kippt die 50+1 Regel. Die Bundesliga wird die neue PL. Ein gewisser Pilipp Lahm putscht gegen Uli Hoeneß und modernisiert den Verein, ER bekommt eine zeitgemäße medizinishce Abteilung und einen ordentlichen SPortdirektor und holt Pep zurück FCB. Durch seine Weiterenticklung bei man city, (Tempovariationen, deultich vertikaleres Spiel, auch mal Umschalt mommente, der vielzitierte Plan B. Integration von Prolo ich hau die Kugel einfach rein Typen wie Aguero, holt Pep über 10 Jahre durchgehend das Triple, ein gewisser Tuchel beerbt ihn und holt nochmal 20 Jahre das Triple….Wir alle leben durchgehend in ekstatischen Glücksgefühlen…
    Im ERnst , weil es neulich hier diskutiert wude: unter dem jetzigen city PEp wär edie Chance auf die CL noch höher geesen, gönnt euch diesen Internet SEnder , 1000 mal besser als sky, und schaut es euch an, PEp hat sich nochmal neu erfunden, es ist der Wahnsinn und meine Prävention gegen Augenkrebs durch Kovac Gebolze, gerade eine tolle taktsiche Analyse des PEp-Fußballs auf dem Sender zu sehen.

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    1. Kannst du aber knicken, dass uns auch nur ein einziger Spieler verlässt, solange die Ergebnisse und Titel stimmen.

      Gerade Kimmich hat sich voll hinter Kovac gestellt.

      Stars kommen wegen der Kohle. Man kann ja heulen, weil es scheiße auf dem Platz aussieht, aber doch nicht alles vergessen, was man über den Fußball weiß.

      1. gebe dir da Recht, habe ja auch geschrieben so lange die ERgebnisse stimmen, passt es für viele Spieler. Bei Kimmich wäre ich auf Dauer aber skeptisch, der Junge will weiter kommen. Wird schon öfter mit dem anderen FCB in Verbindung gebracht, sein Traumverein seit der Kindheit, zusammen mit Thiago…Widerspreche dir in dem Punkt, dass STar wege nKohle kommen, halte ich bei wenigen für entscheidend, junge SPieler wollen sich weiterentwicklen und alle anderend und auch die wollen Titel,Titel und Titel.

      2. wenn Kohle entscheidend wäre, würden einige in China oder Katar spielen

      3. Dass Kimmich von Barca träumt ist mir neu. Halte ihn langfristig für den Kapitän des FC Bayern und der Nationalmamschaft.

        Und Kovac hin oder her, zwischen China/Katar und dem FCB ist schon noch ein Unterschied. Gibt auch Spieler die zu Inter oder Milan wechseln. Da hat man nicht einmal die Titelchancen und quasi nur den Namen.

        Ich sehe halt nicht, wie ein Trainer uns so sehr schaden können sollte. Kurzfristig ja, das sehen wir ja am schrecklichen Gebolze, aber langfristig? Nee.

    2. Was deine Träume betrifft: Die einzige kleine Chance, dass Pep noch mal zu uns zurückkommt und zu Ende bringt, was er 2013-2016 begonnen hat, sehe ich tatsächlich darin, dass Philipp Lahm Verantwortung im Verein übernimmt. Ihm traue ich zu, Pep zu überzeugen.

    3. Mmn voellig korrekt.
      Vorhin Messis hattrick in Sevilla gesehen.
      Morgen MCFC vs CFC und MUFC vs LFC
      Wieder Fussie vom feinsten.
      Bei MUFC faellt auf wie die gleichen Spieler die monatelang unter Mourinho Grottenkick ueber Grottenkick abgeliefert haben auf einmal wie ausgewechselt Offensivfussball vom feinsten abliefern.
      Es liegt eben fast immer am Trainer.

      Die Pep Ignoranten die bei ihm alles schlecht geredet haben reden jetzt alles bei Kovac schön.

      Zweierlei Mass.

      Aber egal

      1. diese doppelmoral ging mir damals auch tierisch auf die Nerven. Hatte manchmal schon den Eindruck dass die gleichen Leute die Pep immer kritisiert haben, dieselben sind die Ancelotti am Anfang verherrlicht haben und nun auch Kovac ständig verteidigen. Kann aber auch einen verschwörungstheoretische Eindruck sein. Pep ist eine sehr polarisierende Person, wie es eigentlich bei allen sehr erfolgreichen Persönlichkeiten so ist. Neid könnte da schon auch eine entscheidende Rolle spielen.vielleicht ist es aber auch seine eher sensible introvertierte Art die manchen einfach provoziert.jedenfalls war es ein tiefpunkt des deutschen Sport Journalismus wie damals mit Pep umgegangen wurde, und der Verein hat ihn damals nicht ausreichend geschützt.statt dieser lächerlichen Grundgesetz Pk, die einfach nur peinlich war hätte ich mir damals mal so eine richtige Hoeneß haut auf den Tisch Verteidigung für Pep gewünscht.so wie jetzt Lewandowski verteidigt wurde gegen bestimmte Experten hätte damals auch pepp gegen sogenannte Experten verteidigt werden müssen. War es nicht auch Hamann der damals zusammen Matthäus ständig gegen Pep gewettert hat?deine Äußerung zu Pep entnehme ich dass du schon länger hier im Forum aktiv bist unter 918 kenne ich dich aber irgendwie nicht hast du deinen nicknamen gewechselt?in einem Punkt muss ich den Kritikern von damals aber doch ein Stückchen Recht geben, wenn ich mir anschaue wie Pep Manchester City spielen lässt, dann hat er doch neue Elemente dazu genommen, die Bayern damals auch schon gut getan hätten. Vertikaleres Spiel, auch mal zurückfallen lassen, ich habe ja meinen Augen nicht getraut wie city gegen Liverpool tatsächlich sich auch mal zurückgezogen hat und gekontert hat . Die Spieler dafür hätte er damals bei Bayern wohl auch gehabt. ebenso scheint Pep erst dieses Jahr so richtig die Bedeutung eines robusten 6as erkannt zu haben, wenn Sie die dieses ja nicht Meister wird dann wegen der Verletzung von fernandinho wo sie entscheiden. Haben liegen lassen. Da hat er vor der Saison einfach kein Backup verpflichtet.ich glaube es wurde mal hier im Forum besprochen, das peps alter Stil bei Barcelona nur so gut funktioniert hat, weil er busquets hatte, diesen hatte er bei Bayern nicht und hat er in der Form auch bei City nicht

      2. Die Redakteure des „Kicker”, allen voran der wilde Carlo, haben bis heute nicht verwunden, dass jemand das Spiel so viel besser versteht als sie selbst … #Pep

  18. Dass im Fußball Entwicklungen zyklisch sind, dass nach so einer langen, großartigen Phase wie unter Jupp und Pep auch mal Umbrüche anstehen und es nicht so läuft, versteht sich von selbst. Ich kenne keinen Bayernfan, der das nicht auch akzeptieren würde. Nur wirkt auf mich diese offensichtliche Konzeptlosigkeit bezüglich der Spielanlage frustrierend. Wenn man wenigstens sehen könnte, da entsteht etwas, es braucht halt noch Zeit, das wäre vollkommen akzeptabel. Nur leider stellt sich bei mir dieses Gefühl überhaupt nicht ein. Ich verfolge einen brutalen Verfall der Spielkultur, und das trifft mich bei dem Verein, den ich liebe, sehr. Gewisse Standards zu halten, müsste sich ein Klub wie Bayern verpflichtet fühlen, der sich zu Recht zum alten europäischen Fußballadel zählen darf. Nicht nur etablierte Strukturen im Spiel sind zu einem Maß verschwunden, welches ich angesichts des über Jahre konstanten Kernteams niemals mir hätte träumen lassen, es bröckeln, so scheint mir, auch die individuellen Standards, z.B. hinsichtlich von Genauigkeit und Temperiertheit der Pässe. Eine kompetente Führung sieht, was die Stunde geschlagen hat.

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    1. @severalseasons….“Dass im Fußball Entwicklungen zyklisch sind, dass nach so einer langen, großartigen Phase wie unter Jupp und Pep auch mal Umbrüche anstehen und es nicht so läuft, versteht sich von selbst. Ich kenne keinen Bayernfan, der das nicht auch akzeptieren würde.“…bin ich absolut bei Dir. Und das wir nach einem großem Fight in Liverpool den Gegner nicht schwindelig spielen, ist auch ok. Trotzdem empfinde ich die Entwicklung unserer Spielkultur als besorgniserregend. Kovac steht für defensiven Konterfussball. Das zerstören des Spiel des Gegners und verhindern von Torchancen steht im Vordergrund. Wir nähern uns Step by Step dem System Stevens“ Eurofighter 1997“ die Null muss stehen.
      Den Rest regeln wir über individuelle Klasse und Einzel Aktionen. Nur das wir immer mehr Gegentore bekommen und uns durch die Nachspielzeit zittern. Das kann nicht unser Anspruch sein. Und ja, ich bin einer derjenigen, die die Meisterschaft trotzdem gerne gewinnen würden. Egal wie…aber trotzdem wünsche ich mir zur neuen Saison einige Veränderungen, damit die Spiele einfach wieder Spaß machen.

      1. …und alles nur weil tuchel vegetarier ist und der wurstfabrikant ihn nicht haben wollte. da jupp und pep leider nicht mehr wiederkommen werdwn, müssen wir einfach alle in die entzugsklinik, wo man zwangsweise 10 std. am tag den rumpelfussball von kovac ertragen muss. nächste kovac-saison sind wir dann auch von allen ballbesitzwünschen befreit und fühlen uns wieder so jung wie in den 00er jahren unter hitzfeld, als die welt noch in ordnung war und man das wahre, schöne bayernspiel noch nicht kannte…

      2. So sehe ich das auch!
        Und zu akzeptieren, dass es Zyklen im Fussball gibt, heisst nicht automatisch, zu akzeptieren, dass man auf der Stelle tritt. Wobei, im Moment geht die Entwicklung bei uns ja nach rückwärts.
        Und das liegt, da bin ich bei 918, in allererster Linie am Trainer.

    2. Das ist leider die brutale Realität.

      1. die eigentlich wohlwollende SZ hat nach dem hertha spiel vom FC Baldrian München geschrieben. dem ist leider nicht mehr viel hinzuzufügen. wohl dem der schlafstörungen hat und keine MSR therapiegruppe braucht mit allzu treffenden analysen…

      2. Den “FC Baldrian” fand ich ich recht lustig, aber dass die SZ dem FCF Bayern “grundsätzlich wohlgesonnen” wäre hab ich noch nichts gemerkt. Die tippen doch seit Jahren durch die Bank auf gelb-schwarzer Tastatur.

    3. absolut genau auf den Kern getroffen!!! Man sieht es sogar als Fan, dass es immer schlechter wird und man ist nicht in der Lage etwas dagegen zu tun. Unser Monarch meint halt er hat die Weisheit mit Löffeln gefressen und das was er entscheidet ist korrekt da Monarchenwort :/ … am besten alle austauschen

  19. Coman mit Muskelfaserriss. Ausfall auf unbestimmte Zeit, aber mind. 2 Wochen dürften es dann wohl sein. Mit Glück geht es gegen Liverpool wieder, aber das ist sicherlich noch ungewiss. Dann können wir ja wieder versuchen, zu mauern.

  20. Bockstarke Analyse.

    Falls die Kovac-Saison dazu führt, dass es Anlass für @redrobbery und @derbayernblog gibt, ihre Fähigkeiten im Sinne der nach Antworten suchenden FCB Fangemeinde wieder einzusetzen, hat sie wenigstens etwas Gutes.

  21. Selbst Miasanrot trötet nun in das gleiche Gegenhorn wie andere Sportmedien. Routiert Kovac etwas mehr ist es falsch, routiert etwas weniger , ist es ebenfalls falsch. Die Ergebnisse sprechen nun mal für den Trainer, auch wenn die Art Fussball in der BL momentan nicht so schön anzuschauen ist, wobei ich dem ersten Spiel nach der CL Schlacht und zudem Hertha als Gegner keine allzugroße Bedeutung beimessen würde.
    Aber mir liegt es fern Kovac zu verteidigen denn dafür gefällt mir, wie schon angedeutet, die Art des Fussball den Bayern nun spielt gar nicht. Es geht nicht mal darum Hurra-Fussball zu spielen sondern das Kovac taktisch limitiert wirkt. Da wo die Vorgänger aus dem Spiel heraus Lösungen anbieten konnten scheint Kovac nur Spieler auswechseln zu können ohne das sich taktisch was ändert. Gut, die defensiven Schwächen scheint er langsam in den Griff zu bekommen aber offensiv ist er nach wie vor auf Einzelleistungen der Spielern abhängig. Und sich hinten reinstellen wie gegen Hertha und nur noch auf Konter spielen ist überhaupt nicht mehr Bayernlike. Kovac ist sicherlich ein guter Trainer aber ob er der richtige für Bayern ist bezweifle ich nach wie vor.

  22. Ist für Bayern auch mal wieder typisch: Jedes Jahr pünktlich zu den CL-Finalspielen fallen mindestens 2 Flügelspieler aus.
    Klar, auch andere große Teams haben verlutzungsanfällige Winger (BVB: Reus, Real: Bale…), aber bei uns sind es gleich alle 4!!!

    Deswegen würde ich mich auch über Rebic freuen! Der ist robust!
    Das Gleiche gilt für Nicolas Pepe. Hat auch kaum Verletzungen.

    https://www.transfermarkt.de/nicolas-pepe/verletzungen/spieler/343052

    https://www.transfermarkt.de/kingsley-coman/verletzungen/spieler/243714

    Ups…Rebic macht scheinbar nur den stabilen Eindruck. Fiel auch schon oft und lange aus:

    https://www.transfermarkt.de/ante-rebic/verletzungen/spieler/187587

  23. @ Tobi
    Deine Auswertung finde ich sehr gut. Sie ist eine “grundsätzliche” über die FCB-Verantwortlichen. Dazu ist aber auch alles nun gesagt/geschrieben.
    Leider fehlt mir zum Spiel gegen Hertha zuwenig “konkretes”…
    Mitte der 1. HZ schrieb ich meinen Kindern: “Die Fans im Stadion tun mir Leid!”. Habe es selbst oft erlebt, nach einem “wichtigem CL-Spiel” , viel Geld und Vorfreude investiert zu haben. Und dann so was. Es wird leider und nicht nur von NK vergessen, was solche Spiele mit den Körpern der beteiligten Spieler machen. Beispiele aus der BL: Die Mannschaft, die Bayern geschlagen hat, fällt anschließend in ein Loch.
    Wenn dann nicht auf “frische Kräfte” gesetzt wird, sagt das viel über das Niveau der beiden Brüder aus. Da hattest du Tobi beste Beispiele.
    @ Kommentatore:
    Wie lange werden eure Kritiken hier schon beschrieben? Aber über Moral der Fans – das ist ermüdend.

  24. Visionen aus der Mottenkiste.
    Kovac ist nur das konsequente Ergebnis der Geisteshaltung von Hoeness, KHR und Brazzo.

  25. Ist für Bayern auch mal wieder typisch: Jedes Jahr pünktlich zu den CL-Finalspielen fallen mindestens 2 Flügelspieler aus.
    Klar, auch andere große Teams haben verlutzungsanfällige Winger (BVB: Reus, Real: Bale…), aber bei uns sind es gleich alle 4!!!

    Deswegen würde ich mich auch über Rebic freuen! Der ist robust!
    Das Gleiche gilt für Nicolas Pepe. Hat auch kaum unter Verletzungen zu leiden…

  26. Edit:
    Rebic macht scheinbar nur den stabilen Eindruck. Fiel auch schon oft und lange aus:

    https://www.transfermarkt.de/ante-rebic/verletzungen/spieler/187587

  27. Fürs Rückspiel gegen Pool sieht es jetzt schon zappenduster aus: Kimmich, Müller gesperrt, Coman und Robben(?) verletzt…Also werden MAL WIEDER 2 bis 3 Jungspunde ohne jegliche CL-Erfahrung die Bank auffüllen. Kaderplanung at its best!!

  28. Im Nachhinein betrachtet hätte es schon seit 2-3 Jahren unbedingt einiger Änderungen bedarft. Die defensive Anfälligkeit und mangelnde Bereitschaft dazu, konsequent zu verteidigen, gibt es nicht erst seit heute, sondern auch schon bei Ancelotti und bei Jupps Comeback. Auch wurde es in den letzten Jahren immer offensichtlicher, dass Bayern im Vergleich zu beinahe allen Teams, mit denen man sich messen möchte, einen schon fast perversen Aufwand betreiben muss, um Torgefahr zu erzeugen. Die beiden Außenverteidiger mussten permanent die beiden Flügelspieler hinterlaufen. Dazu musste neben Lewandowski und Müller noch ein weiterer Mittelfeldspieler (Vidal, Tolisso) in den Strafraum, damit es überhaupt gefährlich wurde. Kovac hat diese Problematik erkannt und möchte sie auf seine Weise lösen. Von den Ergebnissen her ist er dabei auf einem guten Weg. Vom Spielerischen her ist es natürlich bisweilen sehr schwer zu ertragen. Es ist aber nun mal sein Konzept. Wir sollten aber zumindest so fair sein und für den Vergleich mit seinen Vorgängern nicht nur die besten Phasen unter Jupp und Pep heranziehen, sondern die Phasen, in denen man auch schon mangelndes Tempo in der Offensive und große Lücken in der Defensive beobachten musste und dies trotz Festhalten am Ballbesitzkonzept. Da gab es in den 2 Jahren vor Kovac einige Beispiele, obwohl man aufgrund mangelnder Konkurrenz in der Liga eigentlich lockerer aufspielen konnte. Ich finde, dass das letzte Jahr über weite Strecken zeigte, dass die Mannschaft ihren Zenit überschritten hat. Das mag auch ein Grund sein warum man Tuchel nicht wollte, weil den Verantwortlichen klar war, dass der nicht ohne größere personelle Veränderungen zu haben sei. Evtl hat auch Tuchel deswegen kein großes Interesse gehabt, weil ihm klar war, dass er die Spieler, die er bräuchte, nicht kriegen wird. Kovac war da die leichtere Wahl und er muss jetzt die Suppe gewissermaßen auslöffeln. Die Mannschaft ist nicht unbedingt bereit, sein System konsequent umzusetzen und die Öffentlichkeit hängt noch an Zeiten für deren Fortführung man schon vor 2-3 Jahren andere Weichen hätte stellen müssen. Die Führung hofft darauf dass er Erfolg hat. Für UH ist dies sowieso das einzige Kriterium. KHR hält sich zurück, weil sein letzter Trainerfavorit Ancelotti letztendlich krachend gescheitert ist und Brazzo muss sehen, dass er seine eigene Haut rettet. Unter diesen Vorzeichen würde ich mir schon fast wünschen, dass Kovac heuer Erfolg hat und sich somit die Loyalität der Mannschaft erarbeitet. Mit ein paar Transfers wäre es machbar, in München unter Kovac ein Team aufzustellen, dass Liverpool unter Klopp ähnelt. Das erscheint mir derzeit wahrscheinlicher und leider auch realistischer als eine Rückkehr zum Pep-Fußball. UH träumt sicher noch davon, dass Klopp in 2-3 Jahren Bayerntrainer wird und Kovac soll bis dahin die Vorarbeit leisten. Das würde zumindest einiges erklären. In den letzten war Klopp ja nicht verfügbar und hätte auch von der Taktik her nicht gepasst. In 2-3 Jahren könnten beide Faktoren passen.

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    1. Klopp wird eine Ära in Liverpool prägen, das passt als wären beide füreinander geschaffen, nenne mir einen emotionaleren Trainer und einen emotionaleren Verein. Nur der Brexit kann Pep von city und Klopp von Pool lösen. Der Brexit ist die größte Bedrohung des englischen Fußballs.

      1. Es schien auch mal so, als ob Klopp und der BVB unzertrennlich wären….
        Die Regierung im UK weiß, wie wichtig der Fußball fürs Volk ist. Da werden die Gesetze zur Not schon so geändert, dass man die Arbeitserlaubnis für Nichtbriten erleichtert.

    2. @WILLYTHEGREAT: Schön zusammengefasst. Vielen Dank!

  29. Ja, das Spiel gestern war nicht gut. Aber ein Sieg nach einem CL-Auswärtsspiel ist völlig ok. So wird man Meister. Ich verstehe das Rumgejammere nicht. Ist es nicht völlig klar, dass nach der erfolgreichsten Periode der Vereinsgeschichte mal eine Delle kommt? Es ist keine Schande gegen Liverpool auszuscheiden (auf das warten scheinbar sogar manche Fans). Jetzt wünschen sich hier auch noch Leute, dass Bayern nicht Meister wird. Das wäre mir auch egal, da ich dann die Hoffnung habe, dass sich diese Leute dann verziehen. Sorry, das musste mal raus.

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    1. Ein Delle ist nicht gottgegeben. Man kann so einen Übergang wesentlich besser und professioneller managen. Aber wenn man Brazzo und Kovac für den Job holt, dann kann man einfach nur noch lachen.

      1. Genauso haben viele Fans geredet, als Hoeneß seinerzeit Manager geworden ist.

        Im Nachhinein nicht so verkehrt gewesen, viel Geduld mit ihm zu haben, oder? ;)

      2. Oder als Klinsmann Trainer war, oder als Nerlinger Sportdirektor wurde…

  30. In Summe finde ich auch, dass sich hier bei MiaSanRot eine Anti-Kovac Filterblase entwickelt. Oben hat es ja einer geschrieben: Rotiert er, wird gemeckert, rotiert er nicht auch. Gestern hat er ein Drittel der Feldspieler “rotiert” und ich sehe mit Ausnahme Kimmich/Rafinha keine weitere Position, wo sich das wirklich angeboten hätte. Martinez, James, Boateng, Gnabry, Ribery können ja wohl nicht alle plötzlich überspielt sein, wenn doch davor ständig von ihnen oder von Fans mehr Einsatzzeit gefordert wurde. Zu Neuer, Süle, Alaba, Lewandowski stehen Kovac keine Alternativen zur Verfügung. Goretzka ist davor ausgefallen, es ist konsequent, ihn wieder spielen zu lassen.
    Gestern war aus meiner Sicht auch nicht das System (das Kovac anders als einige hier immer behaupten, sehr wohl hat!) das Problem, sondern die Konzentration (oder Nicht-Leistung) einiger Spiele. Krasse Fehlpässe (James, Martinez), Ballannahmen, kein 1:1 Durchsetzungsvermögen in Zweikämpfen, die trotz vorhandener Anspielstationen gesucht wurden (Gnabry) etc. Ganz abgesehen davon muss man so einen dreckigen Sieg auch mal mitnehmen, das gab’s bei Bayern immer und gibt es auch bei allen anderen Topclubs immer wieder. Bleibt die Frage, ob Kovac, wie hier immer kolportiert tatsächlich keinen Plan hat, wie er die Mannschaft offensiv erfolgreich spielen lassen will. Mag sein, dass die Kritiker hier recht haben. Ich finde es aber zu billig, schwache Leistungen auf den Trainer, Erfolge/Tore aber auf die “individuelle” Stärke einzelner Spieler zurückzuführen. Und ich finde es gut, dass wir jetzt erstmal defensive Stabilität suchen, denn das hat uns in der Vorrunde die lächerlichen Punktverluste gegen Düsseldorf etc eingehandelt.

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    1. Um antiKovac geht es doch gar nicht.

      Und keiner kennt die Details um zu sagen er muesste koennte in einem Spiel dies oder jenes machen.

      Es geht um die Summe der Spiele.
      Es geht um unsere Spielstruktur und Taktik.
      Es geht darum das alle und insbesonders UH und KHR sich gelobt haben das man mit LVG JH und Pep Trainer hatte die unseren Club unserem Team eine Spielphilosophie verpasst haben.

      Und viele sehen die Gefahr das vieles was da erfolgreich aufgebaut wurde vor die Wand geht.

      Der Trainer ist nun mal dafuer verantwortlich

  31. Wer Hoeneß im “Doppelpass” hört, kann nur sagen: Quo vadis, FC Bayern? Es wird einem nur noch schwarz vor Augen.

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    1. Seh ich komplett anders.
      Robben und Ribery ,aus Dankbarkeit , einen weiteren Vertrag gegeben zu haben, finde ich persönlich großartig.
      Die Beiden haben eine Ära geprägt.

      Außerdem hat Hoeneß auch klar kommuniziert, dass man dafür einkalkuliert hat, mal ein Jahr nicht Meister zu werden.
      Vielleicht ganz interessant für die “Hoeneß ist mittlerweile zu blöd für den Job”- Fraktion.

      Interessanter Satz zum Kader nächste Saison: ” Wenn ihr wüsstest, wen wir alles schon haben.”

      1. Wenn man einkalkuliert hat, nicht Meister zu werden, warum spielen dann jede Woche die gleichen 11-14 Spieler, die kurzfristig Erfolg garantieren? Das ist doch der Punkt: Eine Saison nicht Meister zu werden, ist wohl für jeden hier okay – aber nur, wenn man dann eine Entwicklung in Bezug auf Taktik oder Nachwuchs sieht. Da ist aber nichts zu sehen.

        Dass mit den Dankbarkeitsverträgen für Robbery geht wohl auch für die meisten in Ordnung – aber damit zu kalkulieren, dass beide vollwertige Kaderplätze besetzen können, ist schon reichlich naiv angesichts von Verletzungsanfälligkeit und Leistungsabbau. Robbery hätte man als 1 Kaderstelle, nicht zwei behandeln sollen. Die unnötige Baustelle links hinten durch den Verkauf von Bernat hat außerdem mit den beiden nichts zu tun.

        Ich frage mich ja ohnehin, warum Hoeneß da schon wieder sitzt und nicht unser Sportdirekter, der doch so einen Superjob macht…

    2. Was erzählt er denn so? Ich schau mir aus Prinzip die Sendung nicht mehr an.

      1. Uli Hoeneß über Transfers: “Wenn Sie wüssten was wir alles schon sicher haben für die neue Saison. Aber wenn wir jetzt bekanntgeben würden wer kommt, dann wären die Spieler die jetzt noch da sind vielleicht enttäuscht und sauer. Und das wollen wir nicht. Denn die brauchen wir jetzt, denn wir haben noch große Ziele in dieser Saison.”

    3. Den Kommentar kann ich auch nicht verstehen. Der souveränste Auftritt seit langem. Das war fast der alte Uli.

      Ich bin nur gespannt “wen wir alles schon fix haben” für Sommer. Das wird anscheinend noch spannend.

      1. Ja, ein hochinteressanter Auftritt.
        Eigentlich schaue ich die Sendung (da bin ich bei TMK) auch aus Prinzip nicht an. Gestern habe ich mal eine Ausnahme gemacht und wurde nicht enttäuscht.
        So viele klare Aussagen zur künftigen Politik des FCB gab’s selten.

      2. Das war leider ein absolut arroganter Uli Hoeneß! Schade, diese Überheblichkeit hat er doch gar nicht nötig. Wenn er so weiter macht, dann demontiert er langsam aber sicher sein positives Images.

  32. hier nochmal mein Kommentar von oben auf den man aus technischen Gründen nicht antworten kann,, deswegen hier nochmal, ist an 918 gerichtet, dürfen aber natürlich auch andere kommentieren….

    diese doppelmoral ging mir damals auch tierisch auf die Nerven. Hatte manchmal schon den Eindruck dass die gleichen Leute die Pep immer kritisiert haben, dieselben sind die Ancelotti am Anfang verherrlicht haben und nun auch Kovac ständig verteidigen. Kann aber auch einen verschwörungstheoretische Eindruck sein. Pep ist eine sehr polarisierende Person, wie es eigentlich bei allen sehr erfolgreichen Persönlichkeiten so ist. Neid könnte da schon auch eine entscheidende Rolle spielen.vielleicht ist es aber auch seine eher sensible introvertierte Art die manchen einfach provoziert.jedenfalls war es ein tiefpunkt des deutschen Sport Journalismus wie damals mit Pep umgegangen wurde, und der Verein hat ihn damals nicht ausreichend geschützt.statt dieser lächerlichen Grundgesetz Pk, die einfach nur peinlich war hätte ich mir damals mal so eine richtige Hoeneß haut auf den Tisch Verteidigung für Pep gewünscht.so wie jetzt Lewandowski verteidigt wurde gegen bestimmte Experten hätte damals auch pepp gegen sogenannte Experten verteidigt werden müssen. War es nicht auch Hamann der damals zusammen Matthäus ständig gegen Pep gewettert hat?deine Äußerung zu Pep entnehme ich dass du schon länger hier im Forum aktiv bist unter 918 kenne ich dich aber irgendwie nicht hast du deinen nicknamen gewechselt?in einem Punkt muss ich den Kritikern von damals aber doch ein Stückchen Recht geben, wenn ich mir anschaue wie Pep Manchester City spielen lässt, dann hat er doch neue Elemente dazu genommen, die Bayern damals auch schon gut getan hätten. Vertikaleres Spiel, auch mal zurückfallen lassen, ich habe ja meinen Augen nicht getraut wie city gegen Liverpool tatsächlich sich auch mal zurückgezogen hat und gekontert hat . Die Spieler dafür hätte er damals bei Bayern wohl auch gehabt. ebenso scheint Pep erst dieses Jahr so richtig die Bedeutung eines robusten 6as erkannt zu haben, wenn Sie die dieses ja nicht Meister wird dann wegen der Verletzung von fernandinho wo sie entscheiden. Haben liegen lassen. Da hat er vor der Saison einfach kein Backup verpflichtet.ich glaube es wurde mal hier im Forum besprochen, das peps alter Stil bei Barcelona nur so gut funktioniert hat, weil er busquets hatte, diesen hatte er bei Bayern nicht und hat er in der Form auch bei City nicht

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ich glaube tatsächlich, dass Pep damals besser geschützt worden wäre, wenn Hoeneß nicht im Knast gesessen hätte.
      Dann würde Uli den taktischen Bereich des Trainerberufes vielleicht heute auch nicht so unterbewerten.

      Guardiola zeichnete sich auch bei Bayern dadurch aus, dass er sich weiterentwickelte. Die Integration von Lewandowski z. B.
      Seine Position war in Peps System gar nicht vorgesehen (daher u. a. wohl auch seine Probleme mit Ibrahimović und Mandzukic), aber er hat es geschafft, sie sinnvoll zu integrieren.

    2. Nein aber verfolge dieses Forum erst seit kurzem.

      Einer der Moderatoren hat hier von einer kreativen 6 gesprochen und das trifft es auf den Kopf.

      JM ist kein kreativer 6er und auch kein richtiger 6er weil er dazu inzwischen zu langsam ist.

      XA war natuerlich überragend im Aufbau aber zu langsam in der Defensive.

      In einem Dreiermittelfeld ist es natuerlich wichtig das ein Busquets die Balance zu Xavi/Iniesta herstellen konnte.

      Genau wie Casemiro zu Kroos/Modric.

      Wenn wir bei uns von Thiago auf der 8 ausgehen entweder mit Goretzka/James/Mueller dann fehlt dieser Spielertyp.

      Rabiot koennte es aber Uli hat ja gestern klar gesagt das man auf Tolisso baut(Mmn kann Tolisso es nicht und Rabiot waere besser).

      Fernandino war bei MCFC nicht überragend.
      Pep hat aus ihm einen 33jaehrigen 6er ala XA gemacht nur das er mit 33 Jahren schneller ist.

      Ohne ihn geht nicht viel denn weder KdB noch D.Silva oder B.Silva sind diszipliniert genug (genau wie bei uns die o.g.). Auch Guendogan kann es nicht so gut.

      Verratti bei PSG ist auch bärenstark.

      In D kann neben Kimmich eigentlich nur Weigl diese Position spielen.
      Auch Arne Meier war erstaunlich stark gegen uns.
      Can kann es nicht.

      Aber vielleicht holt man auch einen deLigt fuer diese Position.

  33. Es tut mir leid wenn ich das so sagen muss, aber nach einem – zugegeben mauen – Spiel war der Kommentarbereich gestern fast unlesbar. Als einer, der schon das 1981er 0:0 beim FC Liverpool gesehen hat (und fast alle Landesmeistercup- / CL-ko-Spiele seither), hab ich da echt keinen Grund mich aufzuregen. Bis 2009, 2010 waren Nach-CL-Spieltage dieser Art eher die Regel und weniger die Ausnahme. Für mich ist es nur ein Stück weit normal, dass das, was für den Fußball jahrzehntelang üblich war, nun zurückkehrt.

    Heute habe ich mich dann sehr über den Kommentar von WillyTheGreat (10:20 Uhr) gefreut. Ja genau, dieser fast schon perverse Aufwand, den Bayern für ein Tor betreiben musste, hat mich ebenfalls seit Jahren gestört. Den es aber schon sehr viel länger gab, auch und gerade unter Pep Guardiola. Wobei mein Gefühl war, dass die notwendige Zahl an Chancen für ein Tor das Perverse ist. Natürlich waren die Ballzirkulationen schön anzusehen. Aber wenn man dem Gegner – freiwillig – den im Fußball immensen Vorteil belässt, mit 11 Mann hinter dem Ball stehen und verteidigen zu dürfen, kommt eben das raus. Negativer Höhepunkt das Ausscheiden im Rückspiel gegen Atletico im letzten Pep-Jahr.

    Diese Art des Fußballs war eines nicht. Sie war nicht “schlau”. Und – 2013, im größten Jahr der Vereinsgeschichte – wurde diese Art des Fußballs auch nicht gespielt. Sondern eine Mischung aus Positionsspiel und Gegenpressing, das aber das ganze Spielfeld mit einbezog und nicht nur das letzte Drittel.

    Auch gestern konnte man eines sehen: Die Bälle werden mit Tempo in die Spitze gespielt. Ich bin gespannt, wie das nächste Saison aussehen wird, mit dann einigen neuen Spielern. Und ich freue mich durchaus auf das dann neue Element der “Schläue”, die in unserem Spiel hoffentlich dann wiederzufinden ist.

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    1. wenn müller den elfer gegen atletico reinmacht zum 2:0 kurz vor der halbzeit, geht das ding anders aus. simeone hat danach gesagt, dass der FCB die beste mannschaft wäre gegen die er jemals gespielt hätte. davon wie auch von einem cl-halbfinale sind wir derzeit lichtjahre entfernt und die degeneration wird unter kovac leider noch weiter fortschreiten, aber manch einem gefällt es immerhin…

      1. Das hätte ich an Stelle von Simone auch gesagt, um die eigene Leistung noch mehr herauszuheben.

    2. Sehr schöner Kommentar. Ich war 2001 beim Halbfinale gegen Real in Madrid und will mir nicht vorstellen, wie die Kommentare heute über dieses Spiel gewesen wären. Ganz zu schweigen von den “Triumphen” in den 70er Jahren. Was will ich sagen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass der FCB in Zukunft wieder anders spielt, als zu Zeiten eines Ribery und Robben in Höchstform. Das ist aber nichts außergewöhliches und auch nicht schlimm.

      1. Deine bescheidene Erwartungshaltung in allen Ehren, aber ich glaube, dass der FC Bayern die Voraussetzungen hat, auch ohne Robbery über Jahre hinaus auf einem spielerisch sehr hohen europäischen Spitzenniveau zu bleiben. Dafür braucht es aber bessere Weichenstellungen. 2001 hat man das Optimum rausgeholt, da gibt es nix zu meckern. Von den 70ern brauchen wir gar nicht zu reden, da war der ganze Sport ein anderer. Heute aber gilt es jetzt die richtigen strategischen Entscheidungen zu treffen, um auch in 5 bis 10 Jahren zur europäischen Elite zu gehören. Das dafür vorhandene Fundament untergräbt man aber momentan selbst und dies halte ich für völlig überflüssig. Es gibt nicht darum, alles schlecht zu reden, sondern darum, dass ich glaube, dass wir es besser machen können (und müssen).

    3. Als langjährige Beobachter der Szene haben wir scheinbar eine andere Sichtweise auf manche Aspekte des Fußballs als manch andere User. Ich erkenne die Notwendigkeit von Taktik absolut an, finde aber nicht, dass man alles von einem System abhängig machen sollte. Man muss schauen, dass man im Zweifelsfall auch das System anpasst, wie es z.B. Jupp perfekt konnte. Eins ist für mich nämlich klar: man braucht einen Kern an Spielern, die über die nötige Klasse verfügen. Nur dann kann man langfristig Erfolg haben und auch mal über längere Phasen auf europäischer Ebene dominieren. Das hatte man in den 70er Jahren mit 3 Titeln in Folge, um die Jahrtausendwende mit Finale, Halbfinale und Titel und dann ab 2012. Für mich steht deshalb fest, dass die Erfolgsphase der letzten Jahre zuerst mit den Spielern zusammenhängt und nicht zwangsläufig mit dem System. Deshalb ist ein anderes Spielsystem für mich kein so großer Beinbruch, wie für manch andere. Ich kann mich über einen schnell vorgetragenen Konter oder einen wuchtigen Kopfball eben genauso freuen wie über einen Spielzug bei dem man den Ball 30mal hin- und herspielte. Eine Klärung wie von Kimmich gestern oder eine wuchtige Grätsche von Martinez bewundere ich da genauso. Und ich muss sagen, dass mir der Fußball unter Pep zwar am Allerbesten gefallen hat, ich jetzt aber wieder emotionaler mitfiebere, als vor ein paar Jahren, als gefühlt jedes Spiel ab der 60. Minute langsam austrudelte. 2001 vergisst man nicht, 2014 oder 2015 wird man in 20 Jahren nicht mehr auseinander halten können.

    4. Der Aufwand ist doch heute viel größer. Unter Pep hat man Ball und Gegner laufen lassen. Deshalb sind viele Mannschaften im letzten Spieldrittel oft eingebrochen. Derzeit versuchen wir nach Ballgewinn immer schnell nach vorne zu spielen, und sind gezwungen, ähnlich viel zu laufen, wie der Gegner (Laufleistung gestern 117,96 : 117,98). Wenn dieser gut aufgestellt ist, oder sich nicht herauslocken lässt, wird es schwierig, weil kaum Lösungen vorhanden sind, die Abwehrreihen auseinander zuspielen. Da bleibt dann nur die individuelle Klasse oder Standards (die Eckbälle scheinen unter Kovac tatsächlich besser geworden zu sein). Nach Führung haben wir in dieser Saison schon viele Punkte abgegeben, wegen des Versuchs des schnellen überfallartigen Angriffs. Beim dominanten Ballbesitzspiel konnte man dem Gegner das Spielgerät vorenthalten, jetzt werden Krämpfe simuliert und Eckbälle verzögert, weil man Angst hat, den Ball direkt wieder zu verlieren.

      Ich habe schon mal an anderer Stelle geschrieben, dass ich (auch aufgrund seiner eigenen Aussage über Variabilität im Spiel) anfangs hoffte, dass Kovac das bisherige System ergänzen würde, leider wurde es anscheinend zugunsten des überfallartigen Konterfußballs aufgegeben. Als neues Element wäre das ja okay, aber als hauptsächliche Spielanlage? Zumal Kovacs System auch nicht gerade modernes Umschaltspiel repräsentiert. Und mit Heynckes und Ancelottis (der, das wird oft vergessen, in seiner ersten Saison auch noch ziemlich erfolgreichen und z. T. auch attraktiven Fußball spielen ließ) Spielweise hat das leider auch nicht mehr viel zu tun.

      Ich glaube auch nicht, dass alles, was früher gut war, heute schlecht ist, aber gerade die taktische Entwicklung ist in den letzten Jahren stark voran geschritten. Rehagel hat 2004 mit Manndeckung und Libero (beides war damals schon veraltet) noch die Europameisterschaft gewonnen. Trotzdem hat sich das auf Dauer nicht durchgesetzt. Man muss ja nicht so spielen wie unter Pep, aber die Uhr auch nicht über zehn Jahre zurückdrehen.
      Glaubt jemand, Bayerns Team um die Jahrtausendwende (unter Hitzfeld) hätte in der Meisterschaft, trotz höherer individueller Klasse, gegen Klopps Dortmunder Team 2011-2013 eine Chance gehabt?

      1. Stimme deiner Analyse voll zu. Den “überfallartigen Konterfußball”, so á la Klopp-light, empfinde ich zwar nicht als passend für Bayern, aber nicht mal das funktioniert ja. Mich ließ aber nach der WM schon aufhorchen, als Kovac als resümierte, der Ballbesitzfussball sei tot. Da konnte man schon erahnen, welches Korsett er da dem Bayern-Spiel verpassen wollte. Nach den ersten Spielen hab ich noch naiverweise geglaubt, er würde tatsächlich eine Mischung von Elementen aus Peps und Heynckes’ Ansätzen, Ballbesitzspiel kombiniert mit offensiver Wucht, zustande kriegen, aber das hat sich schnell als Wunschdenken herausgestellt. Wenn es nur auf die Ergebnisse ankommt, dann kann ich mir diese Informationen auch schnell mit einem Klick im Netz besorgen. Spiele muss ich dann keine mehr anschauen, tut sowieso nur den Augen weh.

      2. 100% richtig.
        Einfach nicht schwer zu verstehen und nachzuvollziehen.

    5. Mir ist es eigentlich egal, ob ich schlaue Spiele oder weniger schlaue Spiele sehe. Ich möchte interessante Spiele erleben und nicht ein 0:0 oder 1:0, bei dem die “Experten” in Ekstase geraten und das Hin- und Hergeschiebe als höchste Kunst des Rasenschachs loben. So wird nur der Fan vergrault, denn der möchte nicht nur einen puren Ergebnisfußball für sein Geld geboten bekommen, sondern auch 90 Minuten eine Vorstellung erleben, die sehr viel von der Leidenschaft eines Fußballspiels vermittelt.

  34. Ich sehe es nicht ganz so extrem wie die meisten hier. Ja, Kovac ist kein Ballbesitztrainer und er wird hoffentlich nur eine Zwischenlösung sein. Aber das es in diesem Spiel besonders schlimm aussah, lag meiner Meinung nach in erster Linie an Hertha. Die haben mit viel Aufwand alles konsequent zugestellt. Natürlich könnte man die Mannorientierungen am besten mit schnellen Kurzpässen bespielen, aber dafür braucht es viel Bewegung und ein eingespieltes System. Die Mannschaft hat weder das System noch die Frische dafür. Gegen andere Gegner wird es spielerisch auch wieder besser aussehen, natürlich nur nach Kovac Massstäben. Kovac ist im Moment nun mal Trainer und ich habe das nach einigem Zähneknirschen inzwischen akzeptiert. Ich weiss nicht so recht was es bringen soll jetzt in der heissen Saisonphase Woche für Woche eine Grundsatzdebatte über Kovac fehlende Spielkultur zu führen. So was macht man am Ende der Saison und zieht dann ein entsprechendes Fazit.

  35. Also ich habe Pep geliebt und verteidige Kovac momentan auch ein wenig. Nicht weil ich Kovac für einen guten Trainer (für uns) halte, sondern weil ich mich weigere ihn für alles was jetzt und in den letzten Jahren schief gelaufen ist, verantwortlich zu machen.
    Und da hier mal die Rede von Kardinalfehlern war, der war für mich, dass nicht alles versucht wurde Pep zu halten. Vielleicht wurde es aber auch versucht und es hat nicht geklappt.

    Antwortsymbol7 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Leute, wir diskutieren hier Jahre später immer noch Pep Guardiola in schöner Regelmässigkeiten. Manchmal habe ich das Gefühl wir Bayernfans sind ein Fall für die Coach eines Psychologen.

      1. Momentan tauchen doch die Namen Hitzfeld, Heynckes und Klinsmann auch sehr häufig hier auf.
        Aber wahrscheinlich hast du Recht :-)

      2. “Manchmal habe ich das Gefühl wir Bayernfans sind ein Fall für die Coach eines Psychologen.”

        Bin normal kein Rechtschreibfanatist, aber weils so schön passt hier: Wenn dann – auf die CoUch wegen dem CoAch, lol

    2. Das ist die Bürde des Trainers. Man ist nicht der Alleinschuldige, hat aber die Position, durch deren Veränderung am schnellsten Einfluss genommen werden kann.

      Ich halte Kovac bei Bayern für eine Fehlbesetzung, wie ein guter Schauspieler, der eine für ihn unpassende Rolle ausfüllen muss.
      Aber er kann es halt vielen auch nicht recht machen (da möchte ich mich gar nicht ausnehmen). Dazu fällt mir der Spruch von Berti Vogts ein: “Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: Nicht mal schwimmen kann er.”
      Gleiches gilt derzeit auch für Hoeneß. Das nennt sich Halo-Effekt. Der negative Gesamteindruck überstrahlt die positiven Dinge und lässt einen auch diese eher kritisch sehen.

    3. “Und da hier mal die Rede von Kardinalfehlern war, der war für mich, dass nicht alles versucht wurde Pep zu halten. Vielleicht wurde es aber auch versucht und es hat nicht geklappt.”

      ganz sicher wurde das versucht! Aber ich rate da einfach mal die Netto-Transferausgaben zu studieren bei Man City vs. den Bayern in der Zeit nach dem Pep Abgang, die sicherlich extrem entscheidend bei dessen Entscheidung pro City waren:
      Da stehen netto grob +540mios Man City vs. gerade mal +100mios bei Bayern zu Buche!

      PS: Vielleicht mal die feinen Herren Trainer-Kritiker auch mal überlegen, ob Bayern unter Kovac nicht auch nen Hauch souveräner spielen würde wenn man Netto die letzten Jahre 5 (!!!) mal soviel in die Mannschaft investiert hätte????

      1. Einerseits ist dein Einwand richtig – aber nur mit Einschränkung. Dass Investitionen in den Kader ausgeblieben sind, ist Kovac nicht oder nur sehr bedingt vorzuwerfen. Dies wird von den meisten hier im Blog aber auch so gesehen, daher ja auch die Kritik nicht nur an Kovac, sondern an Hoeneß, KHR und Brazzo. Die “feinen Herren Trainer-Kritiker” sind hier differenzierter unterwegs als du es ihnen unterstellst.
        Andererseits ist dein Einwand aber auch etwas falsch, denn ManCity brauchte auch erstmal die Spieler, um Peps Fußballidee umsetzen zu können. Bei uns gab es diese Spieler bereits, 500 Millionen Euro zu investieren, wäre bei uns nie nötig gewesen, wenn man einen kompatiblen Trainer zum Kader geholt hätte (zB Tuchel). Außerdem zahlt man als englischer Verein immer noch mal ein paar zehn Millionen extra, insbesondere für englische Spieler, daher sind die Zahlen eh nur bedingt miteinander vergleichbar.

      2. Als Pep bei uns ankam, beim CL sieger, mit Robery in Hochform, klar da mußteste keine 500mios ausgeben, da wurde im Jahr zuvor nach den 3 2.Plätzen bei uns schon fast soviel netto ausgegeben wie die letzten 4 Jahre zusammen!

        Jetzt 5 Jahre später schaut das aber völlig anders aus. Von der Triple-Mannschaft von damals ist lediglich ein Alaba noch nicht über den Zenit. Und dass die bisher INSGESAMT ausgegebenen etwa 40mios für 3 zukünftige Anwärter (Coman, Gnabry + Davies) Robery zu beerben, für heutige Relationen noch eher ein Tropfen auf den heissen Stein sind dürfte doch jedem klar sein. Wo es dann absolut kein Wunder ist ,wenn das Offensivfeuerwerk dann noch (im besten Fall) auf sich warten läßt. Solche jungen Spieler brauchen halt sicherlich noch ne gute Weile Erfahrung auf Toplevel und Reife (ähnlich wie Robery das in den Alter noch brauchten, als bei uns ankamen waren die beiden ja schon um Welten näher ihrem Zenit als das bei den aktuellen Kandidaten der Fall ist) bis man das von Ihnen erwarten kann.

        Und dass ein Hummels/Boateng auch nicht mehr so ne Mauer darstellen wie 2014 dürfte auch in der Nationalmannschaft (und auch ein Süle konnte das auch dort noch nicht zeigen, er ist halt andersrum noch ne gute Weile vor dem Zenit und hat wohl oft noch Erfahrungslücken in brenzligen Situationen) nun hinreichlich vorgeführt geworden sein gerade auch im letzten Jahr, was sicherlich auch indirekte Auswirkungen bei Bayern hatte.

        Von daher, ja, 500mios wären wohl nicht nötig gewesen um ähnlich souverän (letztes Jahr hat man den souveränen Punktevorsprung auch schon im Grunde fast nur noch der wirklcih extrem schwächelnden Konkurenz zu verdanken gehabt mit dem wohl punkteschwächsten 2. seit Menschengedenken) wie zuvor in der Bundesliga aufzutreten.

        Aber die jetzt ja schon eingeplanten 200mios für die nächste Transferperiode werden sicherlich den einen oder anderen gravierenden Misstand im Kader ausradieren.

        Dass man da aber erstmal abwarten wollte, wie sich das Ganze einerseits mit Kovac entwickelt – ob er es erst mal schafft sich hier durchzusetzen (da wird man Ende der Saison schon ein gutes Stück schlauer sein) und wo für seine Spielweise (wenn er sich denn im Auge der Vereinsführung bewährt hat) am meisten akuter Nachrüstbedarf ist. Und andererseits wie sich die 3 bisherigen Investitionen in die Zukunft der Außenbahnen, also Coman, Gnabry und Davies bis dahin präsentiert haben und damit klar ist ob/wieviel hier noch akut nachgelegt werden muß als Haupt- oder Backuplösungen…

        Beides finde ich durchaus äußerst nachvollziehbare Gründe mit der großen Transferoffensive erst mal gewartet zu haben. Aber es heißt natürlich umso klarer, dass man dieses Jahr keine Wunderdinge erwarten konnte und dass es eher auf ein “durchkämpfen” rausläuft so wies sich zuletzt darstellt. Wenn das dann in 18 Spiele nur eine Niederlage gibt kann ich damit sehr gut leben.

        Nächste Saison wäre aber natürlich dann auch mal eine wieder souveränere Spielführung ganz nett, aber das sieht sicherlich auch die Vereinsführung so…

  36. Ich kann nur hoffen, dass schnellstens Kahn oder jemand mit ähnlicher Persönlichkeit (so wie Sammer) kommt. Jemand der sich mit dem Status Quo nie zufrieden gibt und für den „gut“ der kleine Bruder von „scheisse“ ist. So einer würde hier im Forum auch manchen in den Hintern treten. Erschreckend, wie sich nämlich einige hier in das Schicksal der Mittelmäßigkeit fügen.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Der Grundtenor hier ist doch Unzufriedenheit.
      Der Unterschied besteht im Grad der Aufregung und da sehe ich TENDENZIELL hier eher Alarmismus und bei der Vereinsführung (offiziell) eher Verharmlosung.

  37. Du hast recht. Guardialo wurde teilweise mehr und schärfer kritisiert als jetzt Kovac. Stichwort langweiliges Ballgeschiebe und in der CL zum Scheitern verurteilt. Nimmt man das zum Massstab sollten wir schleunigst einen Sitzstreik vor dem Mannschaftsbus organisieren.

  38. “Ich habe in meinem Leben mehr als 50 Titel gewonnen, da kommt es auf den ein oder anderen auch nicht mehr an”.
    Uli H. im Doppelpass

    Ja und…??? Ich habe 39 Titel (Meisterschaft, DFB-Pokal, Europacups) bewusst miterlebt, will aber trotzdem mehr und mehr!
    Man muss gefräßig bleiben!

    Der Spruch war aber eh nur Taktik. Uli will alles gewinnen.

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    1. Der entscheidende Punkt hierbei bei Hoeneß’ Aussage:
      “ICH… habe 50 Titel gewonnen…“ und nicht “der Verein…“.
      So sieht er das Ganze, das ist kein Versehen die Formulierung; und das ist – bei allen Verdiensten Hoeneß’ – ja wohl eine echte Katastrophe.
      Hybris vom Allerschlimmsten. Gefährlich.

      1. So ein Quatsch. Das ist einfach normaler Sprachgebrauch. Titel werden ja auch statistisch Spielern zu geordnet. Schweinsteiger hat 17 Titel, Lahm 18 usw. Von daher wieder einen Strick draus zu drehen ist für mich Blödsinn. Aber interpretieren kann man natürlich alles wie mans braucht…

  39. Hier geht´s ja derzeit richtig hoch her… Und ich kann beide Seiten verstehen.
    Der von vielen zwar bemängelte und von der Taktik und Spielkultur sicherlich in vielerlei Hinsicht defizitäre Status quo wird von der Vereinsführung so lange gebilligt und so lange nicht zu “stürzen” sein, wie halt die numerischen Ergebnisse stimmen.
    Ein Uli Hoeneß würde den Kritikern hier sagen:
    “Was wollt´s Ihr eigentlich? Wir haben in den letzten 12 Pflichtspielen soundsoviele Punkte geholt, sind noch in allen 3 Wettbewerben vertreten. Stehen kurz davor, wieder die BL-Tabellenführung zu übernehmen, haben beim CL-Finalisten auswärts 0:0 gespielt. Mehr KANN ein Trainer in der gegebenen Umbruchssituation und angesichts tragischen Verletzungspechs mehrerer Leistungsträger gar nicht erreichen. Also sind Kovac und Brazzo optimal für uns. Der Erfolg gibt uns recht, und das lassen wir uns von neidischen und missgünstigen Mießmachern nicht kaputtreden”.

    Tja, was soll man zu dieser “normativen Kraft des Faktischen” sagen? Der Mann spricht wahr: “wer gewinnt, hat recht!”.
    Und dasselbe gilt für Kovac, der doch tatsächlich das gestrige Spiel als Beweis dafür nimmt, dass er strategisch und spieltaktisch “mal wieder alles richtig gemacht” habe (weil der FCB in 90 Minuten insgesamt gerade mal viermal auf´s Tor geschossen hat, wovon einzig ein Eckball hoch auf der Traube mehrerer, Schulter an Schulter hochspringender Spieler beider Teams landete und dann mehr oder weniger zufällig auf Martinez´ Stirn tropfte – klingt nicht unbedingt nach einem souveränen Partiegewinn aufgrund eines überlegenden Spielsystems)…

    Diese nonchalante und sämtliche strukturelle Probleme negierende “subtile Überheblichkeit” wird sich spätestens dann rächen, wenn die Ergebnisse bald einmal NICHT mehr stimmen. Und WENN die Kritiker hier im Blog richtig liegen mit ihrer Analyse (fehlende Spielkultur, kein eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlendes Offensivkonzept, unkonzentrierte Abwehrfehler, wenig Souveränität, wenn in Führung liegend, keine taktische Variabilität, rätselhafte Verletzungsanfälligkeit, Dauer-Frustrierung etlicher Spieler, die plötzlich und fast vollständig in die 2. Reihe abgeschoben wurden usw.), dann MUSS sich das alles bald in einem entsprechenden und punktemäßig messbaren Absturz niederschlagen.
    “Empirische Wissenschaft sozusagen” – die Spielergebnisse der nächsten Wochen bis Monate werden zeigen, WELCHE “Fraktion” (hier im Blog) recht hatte…

    Persönlich bin ich trotz der natürlich erfreulichen Erbgnisse ziemlich konsterniert von der offenbar immer mehr verlorengehenden Souveränität in den einzelnen Spielen. In einer “Aufholjagd” um die Tabellenführung, zu Hause und gegen einen Gegner aus dem Tabellenmittelfeld solch ein Gestochere zu bieten und keine nenenswerten Torchancen herauszuarbeiten, das ist schon traurig. Nach dem Platzverweis hätte ein Guardiola (auch wegen des Torverhältnisses gegenüber den Dortmundern) vehement auf kombinatorische Ballstafetten und ein 2.0 oder 3:0 gedrängt.
    Der heutige FCB hingegen: peinliches “Über-Die-Zeit-Drücken” mit Befreiungsschlägen, nicht zum ersten Mal einer gelben Karte wegen Spielverzögerung, dann die sogar offiziell zugegebenen Tricksereien durch das geschulte Simulieren schlimmer Verletzungen. Das sollte einem FCB 2019 eigentlich nicht würdig sein…

    In BILD & WELT AM SONNTAG bekommen einmal 4, das andere Mal 5 Bayern-Spieler die Schulnote “4”.
    Auch die Aufstellung und erst recht die Auswechselungen.
    WENN man Ribery Spielpraxis und Selbstvertrauen geben (und ihn in Anbetracht von Comans Verletzungsanfälligkeit und Robbens Dauerinvalidität als Option für Liverpool aufbauen) will, dann sollte man ihn länger spielen lassen.
    Und wenn man ihn doch auswechselt, dann bitte nicht gegen Coman (der wegen der kürzlichen Verletzung etwas Genesungszeit gebraucht hätte), sondern “why not” gegen Davies?

    Spätestens, als auch noch Coman wieder raus musste, hätte ich mir Davies gewünscht. Stattdessen Müller rein zu nehmen war ja gleichbedeutend mit der Aufgabe des Anspruchs auf ein flottes Zweiflügelspiel.
    Davies wurde als hochveranlagter und entsprechend teurer “Hammer-Einkauf” (und das Meisterstück von Brazzo…) gepriesen, um auf den Außenstürmerpositionen bei Ausfall von Robbery eine spritzige, quirlige und dribbelstarke neue Option zu haben.
    Doch wenn ein solches Ausnahmetalent selbst in einem Heimspiel gegen Hertha (und selbst wenn alle vier etatmäßigen Fügelspieler Ribery, Robben, Tolisso und nach seiner gestrigen Verletzung eben auch noch Coman) nicht wenigstens für die letzten 20 Minuten mal zum Zuge kommt (Stichworte wieder: Spielpraxis und Selbstvertrauen), wann dann?
    Das MUSS der junge Kanadier doch so interpretieren, dass selbst bei Ausfall vierer Flügelspieler er selbst noch nicht mal “Option Nummer 5” ist, sondern statt seiner ein Thomas Müller eingewechselt wird.
    SEHR motivierend für so einen jungen Kerl – er hat bestimmt das Gefühl, dass er in dem Team “wirklich GEBRAUCHT wird”… ;)

    Das klingt nicht danach, als ob man hier jemanden “aufbauen” will, um ihn dann ggf. in der Endphase der BL, des DFB-Pokals oder eben einem K.O.-Spiel der CL einzuwechseln, damit er frischen Wind rein bringt und vielleicht das dringend erforderliche Siegtor schießt.
    Im Grunde gab´s bei diesem tragischen “Doppelwechsel” Comans gestern nur Verlierer: Ribery stocksauer, Coman durch zu frühe Wiederhereinnahme erneut verletzt, Davies extrem frustriert, unter Müller dann kein Zweiflügelspiel mehr usw.

    Ähnliches gilt für Sanches. Der Junge war mit 18 Jahren an der Seite von Ronaldo Europameister – und wohlgemerkt nicht bei einem Jugendwettbewerb, sondern dem Kräftemessen der stärksten Nationalmannschaften des Kontinents.

    Man hätte ihn entweder verkaufen – oder darauf verzichten können, ihn zurückzuholen.
    Aber WENN man ihn hält, muss man solch ein junges Ausnahmetalent, das durch seine ständigen Wechsel und zeitweiligen Talsohlen in seiner “Selbstwirksamkeit” (also dem Gefühl für seine Stärken und Schwächen) und Unbekümmertheit stark verunsichert ist, doch systematisch aufbauen und ihm zumindest mal in einem BL-Heimspiel gegen einen Mittelklassegegner etwas Einsatzzeiten geben. Auch DER wird traurig sein und nicht das Gefühl haben, dass das Team ihn wirklich braucht.
    Aber wenn man solche Jungs nicht Schritt für Schritt aufbaut, sie integriert und ihnen kleine Erfolgserlebnise verschafft, dann kann man sie später auch nicht in der 75. Minute einer CL-Begegnung in den Hexenkessel von Madrid werfen, um dem Spiel noch eine mögliche Wende zu geben. Die werden dann schlichtweg überfordert sein und Bälle allein schon aufgrund mangelnder Spielpraxis und mangelnden Selbstvertrauens vertändeln.

    Für den “Teamgeist”, der ja erfahrungsgemäß in den Endphasen aller drei Wettbewerbe das Nonplusultra (und wahrscheinlich sogar noch wichtiger als das richtige Spielsystem) sein muss, dürfte es nicht gerade förderlich sein, dass “DIE LISTE DER FRUSTRIERTEN” unter Kovac jüngst bedrohliche Ausmaße angenommen hat.

    Zu den beleidigten, enttäuschten, “depressiven” Spielern “mit Wut im Bauch” können wir mittlerweile zählen:
    Robben, Tolisso, Coman (diese drei allerdings wegen ihrer eigenen, unnatürlich hohen Verletzungsanfälligkeit, was schon gewisse Fragen in Richtung Trainingssteuerung, Physiotherapie, medizinische Abteilung, Belastungsdosierung, Reha und Rückfallprophylaxe aufwirft), Ribery, Boateng (total verunsichert in seinem Auftreten und Selbstwertgefühl), nun auch noch ganz explizit Rafinha (der das sogar offensiv über die Medien kommuniziert), Sanches, Davies, mit Einschränkungen außerdem noch Müller (plus Ehefrau…) und Ulreich sowie der “Halbbeleidigte” James. Macht summa summarum eine Herde von Beleidigten… EIGENTLICH sollte die Stimmung einer erfolgreichen Spitzenmannschaft doch super sein, oder irre ich mich?

    Mein Rechnung ergibt also, Stand Februar 2019, insgesamt 8 Vollbeleidigte (wovon man Robben, Tolisso und Coman fairerweise nicht Kovac anlasten kann) plus 3 Halbbeleidigte. Zu den Halbbeleidigten kann man vielleicht noch hinzuzählen: Thiago (der gestern sicher nicht begeistert war, nicht in der Startformation zu stehen) und Goretzka, der doch sehr “sparsam aus der Wäsche geguckt” hat, als er plötzlich ausgewechselt wurde.

    Bzgl. “Teamgeist” KANN es doch auf Dauer nicht gut gehen, wenn sich die Hälfte oder gar fast schon Zweidrittel der Aktiven in einem Zustand des mehr oder weniger ausgeprägten Beleidigtseins befinden, oder wie seht Ihr das?

    Hinzurechnen kann man außerdem noch den gerade erfolgreich nach Chnia weggeekelten Wagner…

    Viele der Genannten (wie z.B. Rafinha, Boateng, Sanches, Davies, Ribery und bis vor kurzem auch noch Martinez) werden sich doch nur noch als “Lückenbüßer” fühlen, können wenig Spielpraxis und Selbstvertrauen sammeln und werden deshalb, wenn sie z.B. aufgrund von Verletzungen oder Sperren anderer in einem entscheidenden K.O.-Spiel plötzlich doch mal ran müssen, sich nicht wie selbstverständlich und vor Spielfreude strotzdend ins Getümmel stürzen, weil sie sich sowieso 100%ig teamzugehörig fühlen. Nein, sie werden verunsichert auf den Platz gehen und dann im Sinne einer “sich selbst erfüllenden Prophezeihung” erst genau DIE Fehler produzieren, mit denen dann hinterher ihre lange Nichtberücksichtigung gerechtfertigt werden wird. Irgendwo “steckt da der Wurm drin”, und irgendwie ist das auch tragisch.

    Auch wenn das jetzt sehr “menschelnd” klingt (denn man könnte ja sagen, wer Millionen verdient, muss solch einen “Sozialdarwinismus” aushalten können…): ich könnte mir vorstellen, dass ein Sanches, Davies oder Rafinha einfach nur “TRAURIG” sind, weil man ihnen nicht das Gefühl gibt, dass sie dazugehören und dass das Team sie BRAUCHT.

    Und was Lewandowski betrifft: bei der Zeitlupe zur Roten Karte ist mir gestern fast das Herz stehengeblieben. Stellt Euch vor, der Schalker hätte Lewandowski RICHTIG vermöbelt, und er würde verletzungsbedingt 6 Wochen ausfallen. Was würde DAS (wo man ja keinen Wagner mehr hat) für die Entscheidungsspiele der nächsten Wochen bedeuten?

    Aber zurück zum Anfang: entscheidend werden schlichtweg die numerischen ERGEBNISSE sein. “Scored” Kovac weiterhin zufriedenstellend (was ich als langjähiger Bayern-Fan natürlich hoffe), wird jegliche hier im Blog vorgebrachte “Systemkritik” lässig an Kovac, Brazzo, Hoeneß und Rummenigge abperlen. Wenn aber die hier vorgebrachten “strukturellen” Kritikpunkte relevant sind, dann werden die zählbaren Ergebnisse bald abstürzen – und dann wird m.E. richtig die Post abgehen, weil sich viele latente und angesichts der faktischen Erfolge bislang totgeschwiegene Stukturprobleme dann heftig entladen werden.

    Wenn schon jetzt (TROTZ der meßbaren Erfolge) mehr als die halbe Mannschaft LATENT schwer- oder halbbeleidigt ist, werden bei Ausbleiben des äußeren Erfolgs Dreiviertel der Mannschaft MANIFEST und vollbeleidigt sein, und man wird sich gegenseitig mit Schuldzuweisungen, Rivalitäten usw. auseinandernehmen.

    LIEBER wäre mir natürlich, dass Kovac (und das Leitungsteam) TROTZ gegenwärtig noch guter Ergebnisse (wenn man maximal ein Tor Vorsprung selbst gegen mittelmäßige Mannschaften dauerhaft als Erfolg wertet…) JETZT schon, oder jetzt endlich, jene strukturellen und Systemveränderungen vornehmen würde, die von vielen Bloggern hier zurecht angemahnt werden. Wenn der FCB also weiterhin gute Endergebnisse kombinieren würde mit einer schrittweisen Hebung der Spielkultur von Spiel zu Spiel. Mein Wort in Gottes Ohr – Träumen darf man ja…

    P.S.: SORRY für die Länge meines Beitrags. Wenn ich bei einem Thema, das mich bewegt, einmal in Fahrt bin, finde ich schwer ein Ende. Aber da die Würze ja in der Kürze liegen soll, werde ich versuchen, mich in Zukunft stärker zu begrenzen und am Riemen zu reißen… ;)

    Antwortsymbol6 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Ist schon ok mit deiner untertriebenen Würze. Den Kern deines Kommentars verstehe ich in der mangelnden Sozialkompetenz der Verantwortlichen. Deshalb ist der kleine Kader auch so wichtig ( meine Interpretation aus dem Geschwätz von UH heute).
      Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo Bayern quasi “2 Mannschaften” hatte. Wie haben die Trainer das eigentlich hin bekommen?

      1. “Deshalb ist der kleine Kader auch so wichtig ( meine Interpretation aus dem Geschwätz von UH heute).”

        ich denke das von mir unten geschriebene triffts eher was Uli meinte:
        “Prinzipiell wirste aber in so gut wie jedem Spitzenteam (insbeondere bei solchen wo selbst die hintersten Plätze der Bank/Tribüne noch mit Nationalspielern besetzt sind) eine Mehrzahl an leicht bis schwer unzufriedenen/beleidigten Spielern vorfinden. Dass sie das bei nem jüngeren/unerfahreneren Trainer dann aber eher vokalisieren als bei ner Trainerlegende a la Heyknes, geschenkt…”

        macht dann noch einen 3. Punkt zu den beiden oben genannten (bei der Diskussion um die grob 500mio Netto Transferausgaben bei City vs. 100mio bei uns die letzten 4 Jahre) Gründen warum es Sinn gemacht hat, mit dem großen Kaderaufrüstung (insbesondere nach Verlängerung von Robery) noch gewartet hat bis Kovac voll etabliert bei Bayern ist, was er wenn das erste Jahr überstanden hat sicherlich klarer ist als als Neuling…

    2. Danke für deinen langen Beitrag, finde ich alles recht spannend als Diskussionsgrundlage.

      Erst mal bzgl. der “Liste der Frustrierten”: Kovac hatte ja mit seiner maximal-Rotation zu Anfang der Saison versucht genau das zu verhindern. Leider ging das schwer nach hinten los, weil es natürlich dann den großen Nachteil hat, dass zwar jeder bisschen spielen kann (und so keiner maximal frustirert wenigstens ist, unzufrieden sind da aber immer noch viele, weil natürlich eigentlich alle nicht verletzten Spieler eignetlich so gut wie alle Spiele machen wollen) aber es keine wirklich miteinander eingespielte Kernmannschaft dann gibt. Von daher war die Rolle rückwärts, hin zu kaum mehr Rotation, nicht überaschend und wohl auch mehr oder weniger erzwungen durch die Situation. Wie so oft im Leben wäre ein Mittelweg aber wohl overall am besten gewesen, da denke ich wirds aber früher oder später dann schon darauf hinauslaufen. Und mei, die etwas zu extremen Ausprägungen anfangs/zuletzt – sowas würde ich unter “Lehrgeld” im 1. Jahr bei Spitzenteam verbuchen…

      Prinzipiell wirste aber in so gut wie jedem Spitzenteam (insbeondere bei solchen wo selbst die hintersten Plätze der Bank/Tribüne noch mit Nationalspielern besetzt sind) eine Mehrzahl an leicht bis schwer unzufriedenen/beleidigten Spielern vorfinden. Dass sie das bei nem jüngeren/unerfahreneren Trainer dann aber eher vokalisieren als bei ner Trainerlegende a la Heyknes, geschenkt…

    3. ““Empirische Wissenschaft sozusagen” – die Spielergebnisse der nächsten Wochen bis Monate werden zeigen, WELCHE “Fraktion” (hier im Blog) recht hatte…”

      stehe auch total auf sowas, ich darf dann allerdings mal auf meinen Betrag zum “Tipspiel” vor dem ersten Saisonspiel gegen Hoffenheim hinweisen:
      “IBIZA
      22.08.2018 – 23:51 Uhr
      weil hier schon alle so schön am Tippen sind will ich mal noch was mehr “big picture” mäßiges ins Rennen bringen und euch auffordern auch mal euer Glück für diese Bayernsaison zu versuchen beim “FCB-Punktetip” – wie im Pokalspiel Artikelthread von Osrig “angestoßen” und von mir aufgenommen einerseits bzgl. dem Punktestand nach Spieltag 10 (weil jetzt natürlich besonders spannend in der Kovac Frühphase und mit den Topgegnerserie an den ersten 4 Spieltagen), andererseits den Saisonabschluss Punktestand des FCB. Also anders als die zwar durchaus auch sehr spannenden Endtabellen-Platzierungsprognosen aller Mannschaften, die schon einige passend zur MSR-Ligavorschau (da würde ich persöhnlich aber viel zu nahe am “offiziellen” MSRtip liegen als dass Wert darüber den Kopf zu zerbrechen) abgegeben haben, dann die ganz konkrete FCB-Punkteprognose:

      Mein Tip – nach Spieltag 10: 19 Punkte
      Saison-Endpunktestand FCB: 77 Punkte

      IBIZA
      24.08.2018 – 14:12 Uhr
      hier noch als Ergänzug mein Hinrundentip (und richtig, der macht auch noch total Sinn, guter Punkt @Osrig): 36 Punkte”

      De Fakto:
      Spieltag 10: 20 Punkte (1 zuviel!)
      Spieltag 17: 36 Punkte (Volltreffer)
      Spieltag 23: 51 Punkte – bei Annahme konstanter Ausbeute in Rückrunde von den getroffenen 36 Punkten aus hin zur Endprognose 77 Punkte kommt man auf 50,5 Punkte. -> auch nicht so schlecht getroffen erst mal.

      Und das wohlgemerkt alles von jemand der vor Saisonbeginn quasi als “Chefverteidiger” von Kovac hier fungiert hat. Bis jetzt nicht so mies gelaufen würde ich mal sagen, Spielweise hin oder her…

      1. Früher haben solche Experten TOTO gespielt und sich dann für 10 Richtige und 10.40DM gefreut.

    4. Perfekter Kommentar
      Alles gesagt

  40. Die ersten 15 Min. sind ziemlich beeindruckend. Was Leverkusen da in Dortmund zeigt…80% Ballbesitz!

    Ich will den Havertz UND Brandt!!

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Vielleicht sollten wir lieber Bosz holen…

  41. Endlich mal ein Spiel, das wieder Spaß gemacht hat! Und Leverkusen hätte durchaus ein Unentschieden beim BVB verdient gehabt. Die Pillendreher entwickeln sich unter Bosz richtig gut. Und Havertz und Brandt waren wirklich richtig gut. Vor allem Brandt.

  42. Nur so zur Info – die Ballbesitzmonster aus Vizekusen haben die Bude vollgekriegt und VERLOREN.

    Kenne ich aus wichtigen Spielen unserer Mannschaft in den letzten Jahren auch irgendwoher… und es nervt mich immer noch

    Und nein, das war nicht nur unter Pep so, sondern auch unter Ancelotti und Jupp. Das ist ein strukturelles Problem, wenn man so hoch nach vorn schiebt – denn Ballbesitz ohne Defensivabsicherung ist brotlose Kunst.

    Und beides gleichzeitig – Ballbesitz UND Defensivstabilität – hinzubekommen ist fast schon die Quadratur des Kreises.

    Geschafft hat das am ehesten noch Real unter Zidane – mit dem Ergebnis, dass die dreimal die CL gewonnen haben. Im Gegensatz zu uns, obwohl wir immer nah dran waren. Ja, unser Fussball war schöner anzuschauen als der von Zidane, aber Zidane hat halt die Titel geholt. Und ich bin beim Fussball kein Fan von ‘style over substance’. ‘Raus mit Applaus’ ist für mich auf Dauer einfach nur frustrierend.

    Von daher wäre (für mich) Zidane der einzige sinnvolle Ersatz für Kovac. Nur wird das sehr sehr schwer… weil Zidane sich seinen nächsten Verein aussuchen kann. Und da gibt es halt Konkurrenz für uns, vor allem aus England.

  43. Die Ballbesitzmonster haben gegen den FC Bayern immerhin gewonnen. Und wieso Zidane ausgerechnet zum FC Bayern gehen sollte, leuchtet mir so oder so nicht ein. Was sollte den da locken? UH, KHR?

    Antwortsymbol8 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. 1. Er könnte beweisen dass er auch ohne 100 Mio. Stars in der CL was reißt?
      2. Er könnte Topstars aus seinem Heimatland trainieren (Coman, Pavard, Hernandez, Tolisso .. Ribery wohl nicht mehr)?
      3. Er könnte zeigen dass er (i) anders, und vielleicht sogar (ii) erfolgreicher ist als Pep Guardiola?
      4. Er könnte sein fußballerisches Repertoire in einer Liga erweitern, in der wie sonst nirgendwo der Konterfußball gespielt wird?
      5. Er könnte eine neue Sprache lernen?
      —————————————————————
      Im Ernst, ich hoffe dass es was wird mit Kovac. Wenn Klopp die Bayern trainieren sollte melde ich mich hier ab. Zidane hätte was ..

      1. zidane hätte allerdings was, da bin ich deiner meinung und plädiere hier schon lange für ihn zumal er auch kahns favorit ist. wegen der synthese aus ballbesitz- und konterfussball würde er uns sehr guttun, das hat er mit real genial gemacht.
        wer sollte ihn denn in england interessieren, der schleudersitz bei chelsea etwa oder gar arsenal…? ManU wird ja wahrscheinlich mit solskjaer weitermachen und die anderen großen sind vergeben…
        leider müsste man sich um ihn JETZT bemühen, aber unsere entscheider hoffen ja noch auf kovac, obwohl schon ersichtlich ist, dass das nichts gutes werden kann. erst eine titellose saison könnte das vielleicht ändern, das ist eigentlich das schlimmste an der ganzen situation…

      2. Wie oben schon geschrieben: Die Bemerkungen Hoeneß’ zu James (wird nur geholt, wenn Kovac ihn auch will) zeigen, dass Kovac ziemlich sicher noch nächste Saison da ist. Außer vielleicht wir gewinnen – überspitzt gesagt – kein Spiel mehr oder kein Spieler mag mehr mitmachen. Da wird sich m.E. diese Saison niemand um Zidane bemühen.

        Siehe: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/2018-19/1/tm-news–26743-8760-.html

      3. @Beobachter: Da würde ich so direkt keine Verbindung herstellen wollen: Denn wenn man in Verhandlungen mit einem neuen Trainer ist, wird man den sicherlich zur Causa “James” befragen.
        Und Hoeneß sagte ja “der Trainer”! Er sagte nicht “Kovac”
        Aber möglicher Weise ist das auch nur Wunschdenken von mir.

      4. @Osrig: ich habe die konkrete Formulierung im DoPa nicht mehr im Kopf, aber laut Kicker hat er explizit gesagt: “Das hängt ganz klar davon ab, ob Niko Kovac sagt: Den will ich behalten oder nicht”, erklärte Bayern-Präsident Uli Hoeneß am Sonntag im “Sport-1-Doppelpass”.

        Das klingt für mich schon recht konkret auf Kovac bezogen – und wundern würde es mich ehrlich gesagt auch nicht. Allerdings hast Du auch recht, Stand jetzt gilt die Formulierung für Kovac, muss aber natürlich nicht in Stein gemeißelt sein.

    2. Wipf:”2. Er könnte Topstars aus seinem Heimatland trainieren (Coman, Pavard, Hernandez, Tolisso .. Ribery wohl nicht mehr)?”

      Die Topstars aus seinem Heimatland heißen Mbappe, Griezmann, Kante und Pogba ;-)

      1. Um die alle zu trainieren müsste er sich allerdings vierteilen …

      2. :-) da hast aa wieder recht

  44. Was die Unzufriedenheit der Spieler betrifft, können wir ja nur mutmaßen! Nemand wird zu einer Breitseite gegen Trainer und Führung ausholen, wenn er darauf hofft, aufgestellt zu werden, andererseits muss und darf man sich gern “in Erinnerung” bringen, vor allem, wenn die Trainingsleistungen stimmen. Es ist also schwierig, zu ermessen, wieviel Enttäuschung tatsächlich vorliegt.
    Kovac hat sich entschieden, mit einer fixen Stammelf zu spielen, in die nur dann jemand hineinrotiert, wenn krankheits- oder kartenbedingt ein Platz frei gemacht wird. Das ist Kovac’ gutes Recht, es hat Vorteile, erfordert aber auch ein ausgesprochen gutes Belastungsmanagement der Spieler. Ob es gut genug ist, werden wir nach Saisonende beurteilen können. Für die Spieler aus der zweiten Reihe bedeutet es, dann auf den Punkt da zusein, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Und diese Gelegenheit wird es geben.

    Ich finde den Aspekt “Unzufriedenheit” aus einem anderen Grunde interessant:
    Unsere Spieler haben unter Heynckes, Ancelotti und Guardiola, teilweise noch unter van Gaal gespielt! Sie haben ein System getragen – oder waren wie Gnabry als Gegner auf dem Platz die Leidtragenden davon – dass eine geölte Angriffsmaschinerie darstellte, mit der Gegner in Grund und Boden gespielt und auseinander genommen werden konnten. Sie haben erlebt, dass sie als Mannschaft zu regelrechten Offensivspektakeln in der Lage waren und sich einen Ruf erarbeitet haben, der dem Gegner schon vor Anpfiff klar machte: “Liebe Gegner, gegen uns habt ihr keine Chance, da könnte ihr noch so sehr rennen, wir hauen euch die Bude voll”
    Und so kam es ja meistens auch.

    Wie müssen sich die Spieler jetzt vorkommen???
    Es kann mir niemand erzählen, dass sie mit der Herangehensweise unter Kovac zufrieden sind. Wenn selbst der Tabellenneunte phasenweise uns vorführen kann, Mannschaften aus dem Tabellenkeller gegenhalten und Punkte entführen können. Wenn vor allem der Nimbus der Unbesiegbarkeit dahin ist und ideenloses Anrennen die Vorgabe ist, um ja nicht die Defensivstruktur zu schwächen!
    Hier sehe ich den größten Grund für Unzufriedenheit in der Mannschaft. Klar erfreuen Siege und erkämpfte Unentschieden gegen starke europäische Gegner. Aber wir sind im Moment nur noch ein Schatten unserer früheren Angriffskraft und es sieht nicht danach aus, ob Kovac da Lösungen findet…wenn er denn überhaupt sucht, so selbstzufrieden, wie er im Moment auf mich wirkt.

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    1. Danke! Ich finde, Du sprichst da einen sehr wichtigen Punkt an. Wenn man als Spieler nicht nur auf Kohle fixiert ist, kann einen die aktuelle Situation doch nicht zufriedenstellen:Von der Pep‘schen Spielkunst auf dem Olymp runter in die tristen Niederungen des Eintracht‘schen Hack and Slay-Spiels.

  45. http://www.sportbuzzer.de/artikel/arjen-robben-verletzung-diagnose-zahne-gezogen-comeback-ratsel-gelost/

    Na hoffentlich wird er zum Rückspiel gegen Pool fit. Jede weitere Alternative können wir gut gebrauchen!!!

    Hatte Schweini nicht auch mal Knieprobleme, die durch die Weisheitszähnen verursacht wurden??

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Bei Schweini weiß ich das nicht, aber Ribery hatte 2009 / 2010 (= 1. van Gaal Jahr) defintiv massive Probleme, die von den Zähnen kamen (er hatte dann eine OP unter Vollnarkose).

      Ich wäre bei dem Bericht aber skeptisch. Dass Zähne auf den ganzen Körper ausstrahlen, ist schon sehr lange bekannt. Gerade Bayernärzte sollten damit Erfahrung haben.

  46. Wen könnte Uli H. mit seiner Ankündigung: “Wenn sie wüssten, was wir schon für nächstes Jahr haben“, meinen??
    Pavard und Arp ja sicher nicht. Werner?? Passt IMO nicht zu unserem (momentanen) Spielsystem. Hernandez, Odoi?? Oder doch jemand, den keiner auf der Rechnung hat? Havertz??

    Antwortsymbol4 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. Also wenn es stimmt, mit der festgeschriebenen Ablöse für Brandt ( ca. 25-30 Millionen ) musst du versuchen ihn zu bekommen.
      Jetzt hat heute auch der Lille Trainer Pepe uns quasi eingeredet, wobei man bei solchen Meldungen immer abwarten muss.
      Interessanter Spieler ist er auf jeden Fall.

    2. Muss man vielleicht auch nicht ganz wörtlich nehmen.
      Wenn ich aber spekuliere wer da gemeint sein könnte, würde ich mal auf Hernandez und Werner tippen.

    3. Havertz MUSS man m. E. holen – der könnte ein begnadeter 10er werden.

    4. Bei der Aussage bin ich erstmal zurückhaltend. Die Aussage hat doch mehrere taktische Momente: zum einen in Richtung Fans (“macht Euch keine Sorgen, es läuft doch schon”), zum anderen in Richtung Verhandlungspartner (“wir brauchen nicht mehr jede Neuverpflichtung”). Zumal das Argument, damit nicht den bisherigen (zu kleinen und in Sommer noch weiter schrumpfenden) Kader verprellen zu wollen, ja nicht wirklich zieht. Wer sollte denn angesichts der Abgänge wirklich Sorgen haben, dass er im kommenden Jahr nicht mehr gebraucht wird?

      Auf den AVs haben wir ab Sommer 2 Spieler. In der IV sind es mit Pavard 4 (oder 5 mit Martinez). Auf den Flügeln sind es 3 Spieler (plus Müller). Im Sturm haben wir 1 Spieler. Bleiben für die 6, 8 und 10 auf 3 Positionen 5 (mit Martinez 6) Spieler, sofern James bleibt. Wer sollte da jetzt wirklich nervös werden, wenn man nun 1-2 Namen nennen würde, die schon sicher sind? Zumal ja noch nicht mal klar wäre, wer denn bspw in der IV gehen sollte/müsste. Und mot dem öffentlichen Werbens um Hudson-Odoi und Hernandez in Winter hat man doch eh schon Signale an die Mannschaft gesendet – warum hat man diese Avancen nicht auch in Ruhe im Hintergund gemacht? Die Fehlschläge werden publik und die Erfolge verheimlicht man – erst Recht nach diesen Fehlschlägen? Das erscheint mir alles sehr unplausibel. Daher vermute ich vor allem Taktik dahinter.

  47. Ich könnte mir gut vorstellen, dass HERRISPEZIAL (dessen Einschätzungen ich sowieso meist sehr fundiert finde) Recht hat mit seiner Vermutung, dass Hoeneß´ vollmundige Transfer-Ankündigung v.a. “taktisch bedingt” ist. Hamann behauptet ja sogar, dass gar nichts dahinter steckt. Was ich allerdings auch wieder zu extrem finde, denn wenn das rauskommt (und das wird es ja zwangsläufig), hätte sich Hoeneß ja völlig dikreditiert, und man würde ihm in Zukunft gar nichts mehr glauben…

    Vermutlich liegt die Wahrheit also irgendwo in der Mitte – oder eher etwas “unterhalb der Mitte”. Will sagen, dass Hoeneß wahrscheinlich deshalb so auftrumpft, weil Bayern EINEN “dicken Fisch” an der Angel hat, von dem die Öffentlichkeit bislang noch nichts weiß. Wobei es wenig glaubhaft ist, dass sowas in der heutigen, völlig überdrehten Medienlandschaft lange geheim bleiben kann. Denn wenn man Hoeneß beim Wort nimmt, spricht er ja von MEHR, als bloß “jemanden an der Angel zu haben”. Konkret sagt er :”Wenn Sie wüssten, wen wir ALLES schon SICHER haben für die neue Saison…” (zitiert nach der heutigen Abendzeitung, großgeschriebene Hervorhebungen von mir).

    Sprachlich bedeutet “wen wir alles…” ja wohl mehr als bloß EINEN “dicken Fisch”, es deutet auf mindestens 2 oder 3 prominente Neuzugänge hin. Und “Wenn Sie wüssten, wen…” impliziert ja, dass es sich um bisher der Öffentlichkeit noch NICHT bekannte Namen handeln würde (also nicht um die zuletzt gehandelten “Verdächtigen”).
    Während “schon sicher haben…” ja nicht heißt “wir stehen in Verhandlungen mit…” oder “führen Gespräche mit…”.
    Vielmehr bedeutet “sicher haben”, dass schon ein definitiver VERTRAGSABSCHLUSS stattgefunden haben müsste.

    Je länger ich mir Hoeneß´ Aussage anschaue, desto stärker stimme ich HERRISPEZIAL zu (dass “vor allem Taktik dahinter” steckt und dass es unplausibel wäre, wenn die Fehlschläge publik werden und man die tatsächlichen Sensationstransfers verheimlicht), und womöglich hat sogar Hamann doch Recht, indem er die Aussage ganz in Frage stellt…

    Denn wenn man die sprachliche Analyse von Hoeneß´ Aussage zusammenfasst, behauptet er ja:
    “Der FCB hat für die nächste Saison schon mit mehreren hochkarätigen Neuzugängen, deren Namen die Öffentlichkeit bisher noch nicht kennt, bindende Verträge abgeschlossen”.

    SO verstehe ich den Satz jedenfalls, interpretiert Ihr ihn genauso?
    Und WENN ihr ihn so versteht wie ich: für wie glaubwürdig haltet Ihr diese Behauptung???

    Falls es sich allerdings tatsächlich nur um eine “Nebelkerze” handelt, um Verwirrung zu stiften, erschließt sich mir der positive Nutzen genauso wenig wie HERRISPEZIAL.

    Was mir aktuell allerdings viel größere Sorgen macht, ist die frische Internet-Meldung der Abendzeitung:
    “Vor Spitzenspiel in Gladbach: Fünf FC-Bayern-Stars melden sich krank ab”.

    Gemeint sind Ribery, Lewandowski (!!!), Neuer UND Ulreich (!!!) sowie Hummels. Außerdem würden Thiago und Goretzka nur “unter individueller Belastungssteuerung” trainieren – d.h., sie sind ebenfalls angeschlagen. Und trotz gezogener Zähne dürfte Robben ja wohl auch noch längst nicht bei 100% sein, und Tolisso und Coman vermutlich doch auch nicht, oder?

    Da kann man wirklich nur hoffen, dass sich das bis Samstag noch ändert.
    Ist allerdings sicher kein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Mannschaft wegen der kumulativen Dauerbelastung aufgrund mangelnder Rotation jetzt schon auf dem Zahnfleisch kriecht (und der Kader womöglich doch zu klein ist) – und das VOR den in allen 3 Wettbewerben entscheidenden nächsten Wochen…

    Ein Auswärtsspiel in Mönchengladbach alleine schon wenn die beiden besten Torhüter plus Lewandowski (ohne dass man noch Wagner als Backup hat) ausfallen, mag ich mir lieber nicht vorstellen.
    Hoffen wir hinsichtlich des Genesungsprozesses also das Beste…

    Antwortsymbol2 AntwortenKommentarantworten schließen
    1. 2x Magen-warm.
      2x Grippe.

      Also da würd ich jetzt kein Fass aufmachen, wegen schlechter Belastungssteuerung.

      1. Magen-Darm. ;)

  48. @MONDRIAN und Herrispezial………könnte durchaus sein, das wirklich eine neue Vehandlungsstrategie dahinter steckt . Vielleicht hat U.H. Ja aus der Vergangenheit gelernt. Die sogenannte“ Granatendebatte“ ist ihm ja auch um die Ohren geflogen. Zudem wurde ja sehr deutlich, das bei akutem Interesse an einem Spieler(z.B. Odoi), der Preis gleich immens steigt.
    Auf der anderen Seite wurden auch schon einige Transfers in der Vergangenheit, wie z.B. Sanches oder Götze, fixiert ohne das etwas in der Öffentlichkeit herausgekommen ist. Mich würde es nicht wundern, wenn neben den aktuell diskutierten Spielern. tatsächlich schon 1-2 Transfers fix sind und mit den abgebenden Vereinen und Spielern aufgrund der momentanen heißen Phase in den Wettbewerben Stillschweigen vereinbart wurde.
    Was es dann für einen Sinn macht, im Doppelpass Andeutungen zu machen?….entschließt sich mir ebenfalls. Einzig eine Nebelkerzen Diskussion zur Ablenkung der momentanen Spielweise und aktuellen Kadersituation wären eine Erklärung. Und wenn man die aktuelle Berichterstattung in den Medien verfolgt, sogar eine gelungene.
    Ich versuche meine Verärgerung über unsere Auftritte in der BL durch Freude über den Einsatz der Mannschaft wie in Liverpool und über reine Ergebnisse zu kompensieren und hoffe auf Verbesserungen durch die Kaderotimierung für die neue Saison. Vielleicht überrascht uns N.Kovac, mit dem dann für sein System zusammengestellten Kader, mit tollen Spielzügen und einer super Defensive.(….auch wenn ich weiterhin ein Fan des Ballbesitzspieles in der Liga bleiben werde, lasse ich mich gerne überzeugen).

  49. Wir reden hier von Uli Hoeneß und der ist jetzt nicht für “leere” Aussagen bekannt, um von irgendwas abzulenken. Das macht er seit Jahrzehnten dann schon eher mit der Abteilung “Attacke” – wie der zuletzt mißratenen “Menschenwürde” PK.

    Hamann disqualifiziert sich mit seiner Einschätzung nur weiter selbst. Als “Nebelkerzen” Aktion sehe ich seine Aussage zu den Transfers nicht. Sondern als Reaktion auf das, was er ja auch ansprach: das die Verantwortlichen des FC Bayern plötzlich nur noch als unfähige Dilettanten abgestempelt werden (gibt ja auch hier genug Posts in diese Richtung).

    Also hat er süffisant erklärt, dass diese “Kritiker” da falsch liegen. Warum er nix nennen darf bzw. nix bekannt ist? Ich gehe zB. stark davon, dass Havertz nächste Saison bei uns spielt. Mit dem dürfen die Bayern aber offiziell gar nicht verhandeln … Man wird sich mit dem Spieler einig sein und da Leverkusen wohl die CL Quali verpassen wird, ist es dann nur eine Frage der Ablöse um die Zustimmung des Vereins zum Wechsel zu bekommen.

    Von einem James Verbleib gehe ich momentan übrigens nicht mehr aus. Die für ihn fällig werdenden 42 Mios werden dann eben für einen Havertz, Hernandez, Hudson-Odoi, Werner, Brandt und/oder Pépé investiert.

    Antwortsymbol1 AntwortKommentarantworten schließen
    1. Ich warte erstmal ab. Worte sind nett, aber helfen uns im Sommer nicht weiter. Nur echte Transfers zählen. Und es muss eigentlich jeder Schuss sitzen. Und es müssen viele Schüsse sein. UH ist schon häufiger im Eifer des Gefechts über das Ziel hinausgeschossen, um den Verein zu verteidigen. Und in letzter Zeit hat er auch häufiger zugegeben, dass er übertrieben hat (PK, Bernat). Vielleicht gibt es ja schon Einigkeit mit einigen Spielern, aber wichtig ist am Ende, dass die Transfers auch stattfinden. Der Winter hat ja gerade gezeigt, dass da auch noch abgebende Vereine sind, die mitreden.

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