MUNICH, GERMANY - FEBRUARY 24: (L-R:) Thomas Mueller of Bayern Muenchen, Salomon Kalou of Berlin and Javi Martinez of Bayern Muenchen fight for the ball during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and Hertha BSC at Allianz Arena on February 24, 2018 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

FC Bayern München – Hertha BSC 0:0 (0:0)

Hertha BSC beendet die Siegesserie der Münchner. Mit einer kompakten Defensive eroberten sich die Berliner einen Punkt gegen lange Zeit ideenlose Münchner.

Zum insgesamt 66. Mal kam es im Oberhaus zum Duell zwischen dem Team aus der deutschen Hauptstadt und dem Rekordmeister von der Isar. Die Münchner gingen mit einer Serie von 14 gewonnen Pflichtspielen in Folge in die Partie. Auch diese Serie ist beendet.

Im Vergleich zum überzeugenden Champions-League-Heimsieg gegen Besiktas Istanbul wechselte Heynckes fünfmal durch. Die angeschlagenen Kimmich, Boateng und James waren nicht im Kader. Zudem wurden Vidal und Coman zu Beginn geschont.

Dadurch rückten Süle und Rafinha in die Viererkette, die von Hummels und Alaba komplettiert wurde.

Grundformationen Bayern BesiktasGrundformationen Bundesliga: FC Bayern München – Hertha BSC

Davor agierten Martinez, Thiago und Müller in einem offensiv ausgerichteten Mittelfeld. In der vordersten Reihe durfte Robbery neben Lewandowksi auflaufen, der sein 250. Bundesliga-Spiel absolvierte.

Auf Seiten der Hertha wechselte Coach Dardai nur zwei Spieler im Vergleich zur Niederlage gegen Mainz in der Vorwoche. Leckie und Selke ersetzten Skjelbred und Ibisevic, der sich das Nasenbein gebrochen hatte. Die beiden Ex-Münchner Kraft und Weiser saßen zum Anpfiff auf der Bank.

Falls ihr es verpasst habt

Die Bayern begannen flott und wie immer in der heimischen Arena mit viel Ballbesitz gegen tiefstehende Gäste. Ungewohnt hingegen, dass Bayern bereits in der ersten Hälfte auf die Südkurve zu spielte. Pekarik hatte die Platzwahl gegen Müller gewonnen.

Die erste Chance des Spiels gab es für den Gastgeber nach vier Minuten. Alaba flankte aus dem linken Halbfeld lang in Richtung von Lewandowski. Der Pole kam aus kurzer Distanz zum Kopfball, doch Jarstein konnte mit dem rechten Bein parieren.

Auf der Gegenseite bekam Berlin kurz später erstmals eine Gelegenheit. Ein langer Plattenhardt-Freistoß findet den Kopf von Stark und dessen Kopfball hoppelt knapp am linken Pfosten vorbei. Ulreich musste nicht eingreifen (8.).

Gerade zu Beginn machte Hertha seine Sache gut. Blieb eng an den Münchnern Gegenspielern und stellte die Abwehrkette hoch hinters Mittelfeld. Dadurch kam Bayern nur schwer ins gefürchtete Passspiel und griff häufig zu Vertikalpässen, die oft keinen Empfänger hatten. Chancen gab es nur durch einen Distanzschuss von Thiago (13.) oder aus einem Getümmel nach der ersten Bayern-Ecke (15.).

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Wenn die vertikalen Pässe einmal ankamen, wurde es aufgrund der aufgerückten Hintermannschaft der Berliner und der sich dadurch ergebenden Räume schnell gefährlich. Sowohl Lewandowksi (18.) als auch Ribery (20.) kamen zu Abschlüssen, die jedoch beide durch einen Hertha-Verteidiger geblockt werden konnten. Eine Außenrist-Flanke von Hummels nach einer Ecke köpft Lewandowski weit übers Tor (28.).

Immer wieder wusste auch die Hertha offensiv kleine Nadelstiche zu setzen. Einen Fernschuss von Darida musste Ulreich um den rechten Pfosten lenken (19.). Nach einem Stockfehler in der Abwerkette klärte Süle vor Selke (29.).

Nach einer halben Stunde standen für die Münchner knapp 80% Ballbesitz, 90% Passquote, fünf Ecken und immerhin drei passable Chancen durch Lewandowski zu Buche. Richtig zwingend wurde es dabei selten.

Dann durfte Bayern auch einmal Konter-Qualitäten beweisen. Nach Ballgewinn Martinez spielten die Münchner schnell über Lewandowksi und Robben auf Ribery. Der Franzose kam aus zehn Metern frei zum Abschluss, verzieht aber deutlich (35.). Das hätte die Führung sein dürfen.

Selten nur zeigte Bayern schnelle Passstafetten. Wenn doch, dann hatte die Berliner Defensive direkt Probleme. So auch in der 42. Minute als Robben den in den Strafraum laufenden Müller sah und dessen Ball am kurzen Pfosten nur knapp Thiago verpasste.

Während Schiedsrichter Winkmann vor dem Spiel den Zustand des Grüns in der Allianz-Arena gelobt hatte, gelang es den Protagonisten in der ersten Hälfte auf Selbigem nur selten die Zuschauer zu erwärmen. Mit 0:0 ging es in die Pause.

Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es für die Mannschaften zurück auf den Rasen.

Die Haupttribüne war noch nicht wieder voll besetzt, da hatte Bayern die erste Chance in Durchgang zwei. Nach einem Handspiel von Plattenhardt durfte Alaba einen Freistoß von rechts ausführen. Dern platzierten Schuss kann Jarstein jedoch klären.

Die Bayern erhöhten etwas die Schlagzahl und standen nun etwas höher. Dies betraf vor allem Martinez und Thiago. Innerhalb von zwei Minuten hatte Lewandowski zwei Chancen. Erst ein Schuss aus halb-rechter Position im Strafraum, dann ein Kopfball nach Flanke von Robben.

Auch die nächste Chance hat der Pole. Von Ribery schön in Szene gesetzt lässt der Torjäger den jungen Torunarigha aussteigen. Seinen Schuss kann Jarstein jedoch parieren.

Das Spiel nahm nun zunehmend Züge einer Eishockey-Partie ein. Ähnlich wie die Deutschen am Freitag noch die Kanadier in Pyoenchang vor deren Tor eingeschnürt hatten, so ergab sich auch bei den Bayern zunehmend die U-Formation vorm Berliner Tor.

Nach 67 Minuten nahm Heynckes die erste Personaländerung vor. Der erneut unter seinen Möglichkeiten spielende Ribery wird durch den unter der Woche starken Coman ersetzt. Kurze Zeit später durfte Müller unter die Dusche und Winter-Neuzugang Wagner kam in die Partie (71.). Folglich agierte Bayern ab diesem Zeitpunkt mit zwei Mittelstürmern.

Auch Thiago durfte wenig später ins Warme. Der Spanier, der eine ordentliche Leistung zeigte, wurde durch Vidal ersetzt (75.).

Hertha zog sich nun komplett in den eigenen Strafraum zurück. Trotz Wagner und Lewandowski und einem immer wieder nachrückenden Hummels, kamen die Bayern kaum noch zu Torchancen.

In der 85. Minute bleibt Lewandowski für längere Zeit im Strafraum liegen. Zuvor hatte Lustenberger den Fuß des Polen leicht getroffen. Der Pfiff aus der Pfeife von Schiedsrichter Winkmann blieb jedoch aus. Eine 50:50 Entscheidung, die hier gegen die Bayern fällt.

Mit Ablauf der regulären Spielzeit wurde Martinez am rechten Strafraumeck zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß von Robben wehrte Jarstein zur Ecke ab. Bei der fälligen Ecke entschied der Schiri auf Stürmerfoul von Wagner.

Damit ging ein trister Samstag Nachmittag im kalten München ohne Bayern-Sieg zu Ende. Der fünfzehnte Pflichtspielsieg in Folge sollte dem Rekordmeister nicht gelingen, der dennoch mit ausreichend großem Abstand auf dem Platz an der Sonne steht.

Drei Dinge, die aufgefallen sind

1. Samstags reicht Cruise-Control doch nicht immer

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Rückrunde des FC Bayern. Die Mannschaft nimmt sich zumindest die erste Hälfte des Samstagnachmittag etwas weniger vor, als man dies vom Tabellenführer erwarten könnte.

Gegen Hoffenheim und Wolfsburg war man früh in Rückstand geraten und auch heute gegen die Hertha ergab sich eine zähe Partie. Die Bayern ließen Spielwitz und Kreativität vermissen. Vielmehr waren sie auf eine kontrollierte Offensive bedacht.

Es entstand der Anschein, als ob allen 22 Spielern der Ausgang dieser Partie bewusst sei und sie diesen nur noch erreichen müssten. Quasi neunzig Minuten Pflichtprogramm.

Und oft genug hatte genau dieses Spielchen den Münchnern gereicht. Ein kurzer Zwischenspurt endete meist in den entscheidenden Toren. Warum mehr Mühe als notwendig?

In der heutigen Partie fokussierte sich Hertha auf defensive Kompaktheit. Auf das ganz hohe Pressing, das beispielsweise Hoffenheim in München früh Erfolg brachte, verzichteten die Berliner bewusst. Allerdings fehlte heuer Bayern die Kreativität, um diese kompakte Defensive zu knacken.

Immer wieder versuchte man es gerade zu Beginn mit Vertikalpässen hinter die Abwehrreihe. Hier stimmten jedoch die Abläufe nicht, wodurch viele Pässe im Nichts landeten. Als die Berliner in der zweiten Hälfte tiefer standen, wurden die Vertikalpässe folgerichtig weniger.

Die Cruise-Control, die zuletzt noch immer ausreichend war, reichte dann eben doch nicht. In Zukunft wird Heynckes eine Möglichkeit finden müssen, damit die Mannschaft mit mehr Energie und kreativen Lösungen in diese Bundesliga-Partien geht – egal, wie groß der Vorsprung in der Tabelle ist.

2. Ohne Dribblings auf dem Flügel

Zur Halbzeit standen für die gesamte Münchner Mannschaft nur vier Dribblings zu Buche. Davon hatte Ribery eins und Robben blieb die gesamten ersten 45 Minuten ohne Dribbling.

Generell war die linke Seite häufig vakant. Die Heatmap von Ribery zeigte kaum eine Aktion auf dem linken Flügel auf höhe des Strafraums. Eine ernüchternde Bilanz des Franzosen nach mehr als 60 Minuten.

Gerade gegen die kompakten Berliner würde Bayern jedoch die Eins-gegen-Eins-Duelle auf den Außen benötigen, um die Verteidiger aus dem Zentrum zu ziehen und damit Raum in der Mitte für Lewandowksi zu schaffen.

Dadurch waren die Münchner zu stark auf das Zentrum angewiesen, welches sich jedoch schwer tat gegen die gut positionierte Hertha. Thiago stand hier oft alleine auf weiter Flur. Eine Situation, die der Spanier in seinem momentanen Fitness-Zustand noch nicht lösen kann.

Ein weiterer passstarker Kreativspieler an seiner Seite würde ihm hier sicherlich helfen. Diese Rolle kann der Raumdeuter Müller nicht ausfüllen. Ebenso wenig liegt diese Aufgabenbeschreibung dem defensiven Brecher Martinez.

Sobald James wieder fit ist, könnte man gegen so tiefstehende Gegner, die nicht auf den Aufbau eines eigenen Offensivspiels aus sind, durchaus den Kolumbianer anstatt Martinez aufbieten.

Für den Flügel steht Heynckes die Aufgabe bevor, Ribery und Robben so in Form zu bringen und in Szene zu setzen, dass diese trotz ihrer mittlerweile fehlenden Durchsetzungsstärke in Eins-gegen-Eins-Situationen gefährliche Aktionen in Strafraumnähe kreieren können.

3. Engagierter Lewandowski glücklos

Zum Ende der Woche war Lewandowski mal wieder durch Schlagzeilen abseits des Platzes in den medialen Fokus geraten. Der Pole hatte sich von seinem langjährigen Berater getrennt. Wohl um einen Wechsel ins Ausland zu fokussieren, wie mehrere Medien spekulierten.

Der Top-Torjäger des FC Bayern zeigte sich hiervon auf dem Platz jedoch nicht beeindruckt. Einmal mehr unterstrich er damit seine Professionalität. Egal was auch abseits des Platze vor sich geht, dass Lewandowski im Trikot der Münchner alles gibt, steht außer Frage.

In seinem heute 250. Bundesliga-Spiel zeigte Polens Fußballer des Jahres eine ansprechende Leistung. Mit einem für seine Verhältnisse großen Laufpensum holte er sich auch Bälle in der Nähe der Mittellinie, um etwas Zug in das oft statische Bayern-Spiel zu bringen.

Wurde es dann doch einmal gefährlich, war Lewandowski immer involviert. Sei es das Einleiten der Konter-Chance von Ribery oder einen seiner unzähligen Abschlüsse. Alleine das 12. Tor im 12. Heimspiel der Saison, das zugleich einen Bundesliga-Rekord bedeutet hätte, wollte ihm nicht gelingen.

Dabei ließ er gleich einige Großchancen aus. Eine Tendenz, die man bei Lewandowski häufiger sieht. Gerade bei den vermeintlich leichteren Torchancen tut er sich schwer. Ein zugegeben kleiner Makel.

Zudem gewann Lewandowski neben Hummels die meisten Kopfballduelle im Spiel. Mangelnden Einsatz konnte man ihm heute also nicht vorwerfen.

FC Bayern – Hertha BSC 0:0
FC BayernUlreich – Rafinha, Süle, Hummels, Alaba – Martínez – Robben, Müller (71. Wagner), Thiago (75. Vidal), Ribéry (68. Coman) – Lewandowski
BankStarke, Bernat, Rudy, Tolisso
HerthaJarstein – Pekarik, Stark, Torunarigha, Plattenhardt – Darida, Lustenberger – Leckie, Lazaro, Kalou (80. Duda) – Selke (71. Esswein)
BankKraft, Weiser, Dardai, Mittelstädt, Skjelbred
Tore
Karten – / –
SchiedsrichterGuido Winkmann (Kerken)
Zuschauer75.000 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Herrispezial

    Heynckes wird Robbery nicht mehr in die Form bekommen wie wir sie brauchen. Sie sind über den Zenit. Das war letzte Woche gegen WOB zu sehen und heute wieder. Robben hatte in der CO den Vorteil, dass wir gegen Unterzahl spielten. Beide hätten heute zeigen können, das sie in die Startelf gehören – haben sie aber nicht. Wenn es unter international gegen die Großen geht, dann müssen es Thiago, James, Coman und Müller reissen.
    Taktisch fehlten mir heute gegen eine hohe letzte Verteidigungsreihe die Läufe in die Tiefe sowie auch einmal lange Bälle unserer IV auf die Aussen zur Eckfahne (aber die Aussen sind vermutlich inzwischen zu langsam dafür). Und generell war die Ballzirkulation zu langsam.

  2. McHanson

    Martinez nur als defensiven Brecher einzuordnen, wird seinen Fähigkeiten nicht gerecht.

    1. Gestrandedinberlin

      Na ja, ich bin eigentlich auch ein recht großer Martinez Fan aber bei solchen Partien geht sein Mehrwert gen null. Er ist echt nicht jemand, der im letzten Drittel das Spiel besonders gut leitet, dafür ist er meines Erachtens auch etwas langsam (wobei ich ihn dahingehend heute besser fand als sonst).
      Was ich besonders anstrengend fand, war dann zum Ende hin, dass Vidal auf Martinez’ Position stand, was für noch weniger Aktionen im 10er Raum bedeutete und so lief die letzten 20 Minuten oder so eigentlich gar nichts mehr. Hab echt nicht verstanden, was da der Sinn war.

      1. Liza

        Genau. Die Stärke von Alonso war es ja, zum Angriffsspiel durch seine präzisen Diagonalbälle beizutragen, die entweder direkt Freiräume erzeugen, die dann zur Kreation von Chancen genutzt werden können oder zumindest die Abwehr gehörig ins Laufen versetzen. Diese Bälle kann Martinez halt nicht spielen. Defensiv ist er dafür natürlich besser, aber wenn das Problem das Offensivspiel ist, dann ist er in der Tat der verkehrte Akteur.
        Ich würde ja gerne mal eine Dreierkette aus Hummels-Martinez-Boateng sehen, weil meiner Vermutung nach die mittlere Position in der Dreierkette ideal Martinez’ Stärken im Herausrücken und der Zweikampfstärke zur Geltung bringen könnten, zugleich seine hemmende Funktion für die Offensive damit aber kaschiert werden könnte. Mal sehen, ob wir nächstes Saison einen Trainer haben werden, der so etwas mal probiert.

  3. Jo

    Schade, war gar kein schlechtes Spiel. Jedenfalls deutlich besser als Wolfsburg oder Mainz.
    Den Gegner jederzeit beherrscht, defensiv nichts erwähnenswertes zugelassen und in schöner Regelmäßigkeit gute bis beste Chancen herausgespielt. So viel mehr gibt es da eigentlich nicht zu erwarten, außer natürlich einer etwas besseren Chancenverwertung. Ansonsten hätte das für Hertha durchaus böse ausgehen können.

    Leider hat unser Spiel dann durch die zahlreichen Wechsel in kurzer Zeit, das Powerzeitspiel der Hertha und die faktische Unterzahl (Coman) in den letzten 20 Minuten den Drive verloren.

    War schön wieder Thiago in Aktion zu sehen. Aber auch eindeutig, dass er sicher noch einige Spiele braucht um die lange Pause zu verdauen. Für seine Verhältnisse war das doch noch sehr zurückhaltend.

    Sehr schön auch wie glänzend Robben, Müller und Rafinha auf rechts harmoniert haben. Die haben sich teilweise fast nach Belieben durchgespielt. Ich hoffe Kimmich hat aufmerksam zugeschaut.

    Ansonsten Coman mal wieder der große Gewinner ohne (faktisch) gespielt zu haben. Zur Zeit durch niemand und nichts zu ersetzen. Wollen wir hoffen, dass es nur eine kleine Blessur ist.

    1. Jo

      Ach ja und da ich die Lewy-Szene kurz vor Schluss auch nicht bei 50:50 sondern eher bei 105: -5 sehe:
      Danke VAR, wie immer für nix, aber so kannst du dann auch weg.

      1. Olorin

        In meinen Augen war das ein regulärer Block von Lustenberger, kein Foul. Eine klare Fehlentscheidung und somit ein Fall für den VAR war es in keinem Fall.

    2. Mogician

      Laut kicker fällt Coman wochenlang aus.

      Auf mich macht er auch so einen überaus anfälligen Eindruck. Wenn das mehr als nur großes Pech ist, dann kann Bayern es vergessen, auf Coman fest zu bauen.
      Die Verletzungshistorie erinnert gefühlt an Robben, nur hier bei einem Spieler mit 20-21 Jahren.

  4. wohlfarth

    Haben wir halt mal nicht gewonnen, wir können es verschmerzen. Bei gefühlt 20 Grad minus und einem unglaublichen Vorsprung, nach einem CL-Spiel voll motiviert und endgeil auf den Sieg zu sein, ist nicht immer zu erwarten.
    Schlimmer wäre es wenn ich mir jede Woche so einen Antifussball meiner Mannschaft anschauen müsste, wie es die Hertha-Fans tun müssen.
    Schlimm auch, dass dieser Fußball von Kommentatoren und “Experten” auch noch schöngeredet wird. Kein Wunder das wir international nix reißen und so wie Hertha gegen irgendwelche Halbprofis in der Euro League abkacken.

    1. Herrispezial

      Das ist eben das Problem am deutschen Fussball. Deswegen gewinnt Stuttgart gegen Frankfurt, weil die favorisierten Mannschaften eben nicht mit Ballbesitz und mauernden Gegnern umgehen können. Letztlich ist Klopp daran auch mit Dortmund gescheitert. Aber es wird dennoch gefeiert, wenn eine Mannschaft sich Punkte ermauert oder erkontert. So lange das so bleibt, wird der Fussball in Deutschland nicht besser werden. Aber wenn die Liga spannend ist, weil (fast) jeder jedem schlagen kann, ist ja alles super. Diese Anspruchslosigkeit im Sachen Qualitätsfussball ist wirklich erschreckend.

      1. Blanko

        Das möchte ich so gerne unterschreiben! Jedes Wort! Danke!

      2. Yilde

        Das Problem an der Sache ist, dass es in der BL heutzutage eben extrem schwer ist, auf Ballbesitz fokussierten Fußball zu spielen. Dafür braucht man zunächst einmal das richtige Spielermaterial und den richtigen Trainer, was bei den meisten Vereinen schon mal nicht der Fall ist. So ein System zu implementieren braucht außerdem auch seine Zeit und das ist im heutigen Geschäft und einer derart “engen” Liga schon gefährlich. Vor allem da man ja Tag ein Tag aus auf Mannschaften trifft, die entweder extrem stabil stehen (Hertha, Frankfurt, Schalke) oder Mannschaften, die auf Pressing und Umschalten (ungefähr der Rest der Liga) ausgelegt sind. Da kriegst du mit deinem Ballbesitzfußball direkt auf den Sack, solange Gegenpressing, Absicherung usw. noch nicht auf hohem Niveau sind.

  5. Schwarzenbeck

    Wenn es normal (bzw. so wie die Saison halt mal) läuft, spielen Leverkusen und Schalke unentschieden, Dortmund und Leipzig verlieren und wir stehen am Ende des Spieltags mit 20 Punkten Vorsprung da.

    Habe nur die letzte halbe Stunde gesehen. Schwere Kost. Gefühltes Zeitspiel bei der Hertha ab eben der 60. Minute – mindestens. Dazu halt hinten drin und extrem nicklig. Und wenn der Schiri dann gar nix pfeift, dann hat man bei der Saukälte schon recht bald keine Lust mehr. Dass die uns dann noch Coman zusammentreten (klar hat er sich fast schon selbst verletzt, aber in der Szene hätte eigentlich schon davor abgepfiffen gehört) und wir die letzten Minuten gefühlt zu Zehnt spielen, passt ins Bild. Hoffe bloß, dass sich der Gute die Kapsel nicht geschrotet hat. Der Kerl darf nicht ausfallen.

    1. Lukas

      Sieht gut aus :-)

  6. Marco05

    Das Spiel war für meine Begriffe genau wie erwartet. Sowohl von unserer Truppe, als auch von der Hertha. Deswegen war ich nicht verwundert. Natürlich lässt bei dem Vorsprung, den Temperaturen etc. die Lust nach. Ich hätte jedoch auch nicht 90 Minuten im Stadion sein wollen für dieses Gekicke…

    Die Frage ist ja nur (und für mich ist es im Grunde keine Frage), ist das der normale Abfall nach der CL bzw. der Kombi aus CL und Bundesligavorsprung sowie vielleicht noch eine gewisse Uneingespieltheit (erst Thiago, dann mit 2 Stürmern) oder ist es der Trott, in dem wir uns seit Wochen befinden und vermutlich bis Jahresende nicht mehr herauskommen. Die “Lame duck” Situation mit Jupp, 2 ungeklärte Vertragssituationen mit ehemaligen Leistungsträgern (und mittlerweile Hemmschuhen) machen es nicht besser.

    Für mich ist es klar letzteres. Wir bekommen seit Wochen schon in jeder Anfangszeit kaum unser Spiel auf den Rasen, drehen in der Bundesliga die Spiele dank individueller Klasse gegen Ende und in der CL nutzen wir eine rote Karte gnadenlos aus. Darüberhinaus hat die Mannschaft klar erkennbare Motivationsprobleme und der Rotation scheinen auch nur wenige aufgeschlossen gegenüber zu stehen. Das alles ist jetzt nicht wirklich Kritik, aber für mich einfach Tatsache. Deswegen bleibe ich auch bei meiner Aussage: 1/4-Finale ist Endstation, Meisterschaft ist safe, Pokal wird spannend.

    1. Osrig

      @Marco05: Ist es nicht nur die Enttäuschung über die uninspirierte Leistung unserer Mannschaft, wenn Du sagst, im Viertelfinale sei Schluss?
      Klar, sie zeigen im Moment nicht ihr Gala-Gesicht! Aber wir sind uns doch alle einig, dass die Mannschaft besser spielen kann!! Und wenn sie ihre Top-Leistung abruft, dann ist auch gegen die Top-Teams der CL ein Erfolg möglich. Somit ist es keineswegs ausgemacht, dass in der nächsten Runde dieser CL-Saison Endstation ist!

      Allerdings müssen unsere Jungs sich steigern. Und woran es liegt, dass die 90 Minuten einer Partie im Moment phasenweise sehr schwerfällig wirken, ist vermutlich eine Mischung aus vielen Aspekten.
      Rotation und mangelnde Eingespieltheit im Zusammenwirkten mit Spielern wie Thiago, die sich gerade erst in die Mannschaft zurück arbeiten spielt eine große Rolle, für noch bedeutsamer halte ich, dass im Moment die Dynamik fehlt, und man meint, mit 95 Prozent der Leistung komme man auch zum Ziel. Dann fehlt eben jener letzte Schritt, zieht man nicht den Sprint in erforderlicher Weise durch, fehlt in der Positionseinnahme die letzte Konsequenz. Im Ergebnis bedeutet es, dass der Ball nicht ganz rund läuft, die Überraschungsmomente fehlen, und daher eine nur auf Defensive ausgerichte Mannschaft wie Hertha mit einer über 90 Minuten hochkonzentrierten und läuferisch starken Mannschaftsleistung einen Punkt aus der Allianzarena entführen kann.
      Wollen unsere Spieler etwas Kraft sparen für die wichtigen Spiele? Ist es die Sorge vor einer Verletzung, wenn voller Einsatz gebracht wird? Oder Überheblichkeit im Wissen, man gewinnt die Spiele eh?
      Wie auch immer, es ist jetzt die Aufgabe von Jupp als Cheftrainer, den Spielern diese Einstellung auszutreiben!!! Da muss er – gemeinsam mit “Brazzo” und der Vereinsführung – gegenarbeiten, diesen Schlendrian gar nicht erst um sich greifen lassen!
      Denn, wie gesagt, sie können es ja! Und nun müssen sie es allmählich auch wieder auf den Rasen bringen.

      1. Ralph

        “Somit ist es keineswegs ausgemacht, dass in der nächsten Runde dieser CL-Saison Endstation ist!”

        Zumal das vor der Auslosung ja auch eine gewagte Prognose ist. Wenn wir den Gewinner aus Schachtar/Rom oder Juventus/Tottenham kriegen, seh ich durchaus noch Chancen im Viertelfinale. Ansonsten wird’s imho schwer bis nahezu unmöglich.

      2. Marco05

        @Osrig
        Ich bin seltsamerweise überhaupt nicht enttäuscht. Und ich gebe dir und den anderen insofern recht, als dass man das wahre Leistungsvermögen sicher noch nicht gesehen hat. Nur wann hat man das zuletzt? Vielleicht im Heimspiel gegen Paris!? Für mich passt einfach zu vieles – auch wenn es nicht viel ist, es es “zu” viel für ganz große Ziele – nicht zusammen.

        Ich habs ja schon einige Male geschildert, es ist für mich kein homogenes Gefüge derzeit, wie es 2012 und 2013 der Fall war. Es ist zuviel auf Zufall ausgerichtet, da wir viel zu wenig Angriffe sauber zu Ende spielen können, die Offensivleute untereinander nicht abgestimmt und wohlgesonnen sind, einge zum Teil deutlich über dem Zenit aber dennoch ständig Einsatzzeiten fordern. Selbst mit der für mich weltklasse IV Hummels/Boateng zudem noch den auf wirklich hohem Niveau spielenden Süle passt einiges nicht, außerdem ist die Fitness von Boateng für mich fraglich. Leistungsträger sind zum Teil lange verletzt gewesen, das “passende” zentrale Mittelfeld ist (noch) nicht gefunden und so ist Ulreich im Grunde momentan vielleicht neben James die einzig konstante Größe. Dazu kommt die unklare Situation mit Heynckes.

        Ich denke dass wir so gegen einen der (Mit-)Favoriten auf den CL-Titel derzeit keine Chance haben. Vielleicht mit sehr viel Losglück erwischen wir einen Gegner, der zu packen ist. Die Spieler bestätigen, dass es schwer ist die Anspannung hoch zu halten und dann im richtigen Moment voll da zu sein. Erinnert mich an das letzte Jahr, als Arsenal abgefieselt wurde und danach war wieder Feierabend. Und Real kann stehen wo es will, wenn es darauf ankommt sind sie leider immernoch da, siehe Paris.

        Aber klar, wir warten es einfach ab, was bleibt uns übrig. Bisher stimmt mich das, was in den letzten Wochen so zu beobachten war nicht optimistisch, und die Durchhalteparolen a la wir “können viel mehr und besser” erinnern mich auch an die letzten 4 Jahre. Allein es fehlt eben genau in dieser Zeitspanne der Beweis.

    2. FR7

      Es wird mir hier immer so getan als ob man nur dann ein Kandidat auf den Henkelpott ist wenn man jedes Spiel, ausnahmslos jedes Spiel schön spielt und mit 100%iger Leistingsbereitschaft gewinnt. Demnach ist ManCity kein Titelkandidat mehr nachdem sie gegen Wigan 1:0 verloren, gegen einen englischen Drittligisten. Real Madrid landete zwischenzeitlich im Mittelfeld der Ligatabelle und Barca verliert auch immer wieder mal Spiele gegen kleine Teams. Wir sollten also in dieses 0:0 nicht zu viel hineininterpretieren. Ich wusste ja bereits vorher, dass es ein unattraktiver, zäher Kick wird aber erwartete mindestens einige Tore von den Bayern. Wir haben nicht verloren, Kein Tor kassiert und haben den Gegner beherrscht. Selbst zu besten Guardiola Zeit spielten wir mal gegen Frankfurt nur Unentschieden. Also lassen wir dieses Spiel endlich hinter uns, sowas passiert einfach mal. Ist mir zu viel Drama und Tamtam um dieses Spiel hier.

    3. Olorin

      Rein theoretisch würd ich unserer allerbesten Mannschaft schon zutrauen, gegen fast jeden Gegner in Europa über zwei Spiele zu bestehen. Problem ist halt die mangelnde Kadertiefe: für die vier Offensivspieler gibt es ebensowenig ein gutes Backup wie für Thiago. James, Coman, Müller und Lewy sind-um es mit unserer Kanzlerin zu sagen-alternativlos, da Robben keine 90 Minuten auf hohem Niveau mehr durchhält und Ribéry und Wagner (inzwischen) prinzipiell zu schwach sind. Nur für die Position des Zerstörers im Mittelfeld (Vidal) und für die IV (Süle) haben wir taktisch passende Reservespieler auf dem benötigten Niveau, mit Einschränkungen auch auf den AV-Positionen. Taktisch bewegen wir uns unter Jupp in meinen Augen mittlerweile schon wieder auf einem wirklich guten Niveau…auch weil der Großteil der Mannschaft halt das grundsätzliche Spielprinzip schon seit Jahren spielt und Jupp nichts prinzipiell neues einstudieren musste.

      @FR7, Osrig
      Marco05 hat das schon nach dem Spiel gegen Besiktas gesagt, insofern dürfte die Enttäuschung über das gestrige Spiel da nur eine gerine Rolle gespielt haben. Keiner würde wegen eines schwächeren Spiels gleich alles hinterfragen, aber das gestrige Spiel war halt doch eher Ausnahme als Regel. Gestern hat es halt nicht mehr geklappt, ein unbefriedigendes Spiel hintenraus entweder durch Glück (Wolfsburg), unforced errors des Gegners (Schalke) oder individuelle Klasse (Hoffenheim, Bremen) noch zu gewinnen. Damit wir eine ernsthafte Chance auf den Henkelpott haben muss denk ich schon einiges zusammen kommen, auch wenn es möglich ist.

      1. Osrig

        Ich störe mich an der mangelnden Dynamik und Bereitschaft, in die Positionen bzw. in den Positionen sich so zu bewegen, dass man im freien Raum und somit anspielbar bleibt. Dreiecke! Das alte Thema! Mit Anspielstationen und schnellen Pass-Folgen kann die Mannschaft jedes Abwehrbollwerk auseinander spielen, können auch Top-Favoriten besiegt werden. Nur müssen die dafür nötigen Abläufe auch stimmen, und an denen fehlt es ein bisschen. Das wird gegen die Großen Europas auch wieder kommen, daran habe ich keinen Zweifel, aber ob im Training oder im Spiel – diese Abläufe müssen verinnerlicht werden, und da sind mehrere Spiele “auf Sparflamme” irgendwann nachteilig!
        Übrigens, so schlecht sind unsere Spiele selbst dann nicht, wenn der Gegner sich am eigenen Strafraum verschanzt! Wenn ich die Spiele anderer Bundesligisten aus dem mittleren und unteren Tabellendrittel anschaue, dann komme ich vor lauter Fehlpässen und “lahmarschigen” Spielzügen aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus.
        Es ist also keineswegs alles grottig und nur der individuellen Klasse geschuldet, dass wir punkten…es muss halt wieder der letzte Biss gezeigt werden, dann passen die Abläufe auch wieder besser, und dann läuft es auch!

      2. Olorin

        @Osrig
        “Ich störe mich an der mangelnden Dynamik und Bereitschaft, in die Positionen bzw. in den Positionen sich so zu bewegen, dass man im freien Raum und somit anspielbar bleibt. Dreiecke! Das alte Thema! Mit Anspielstationen und schnellen Pass-Folgen kann die Mannschaft jedes Abwehrbollwerk auseinander spielen, können auch Top-Favoriten besiegt werden.”
        Seh ich auch so.

        “Nur müssen die dafür nötigen Abläufe auch stimmen, und an denen fehlt es ein bisschen. Das wird gegen die Großen Europas auch wieder kommen, daran habe ich keinen Zweifel…”
        Das versteh ich nicht. Warum sollen die Abläufe gegen die Großen plötzlich da sein? Abläufe hat man oder eben nicht, egal gegen wen.

        “Übrigens, so schlecht sind unsere Spiele selbst dann nicht, wenn der Gegner sich am eigenen Strafraum verschanzt! Wenn ich die Spiele anderer Bundesligisten aus dem mittleren und unteren Tabellendrittel anschaue, dann komme ich vor lauter Fehlpässen und “lahmarschigen” Spielzügen aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus.”
        Ja, im Vergleich zu den Spielern von Bundesligisten aus dem mittleren unteren Tabellendrittel sind alle unsere Spieler hervorragend, das stimmt. Aber ich dachte hier geht es um die CL? Mit Spielen gegen Köln und Stuttgart werden wir den Henkelpott nunmal leider nicht holen…

      3. Osrig

        @Olorin: Mit dem Begriff “Abläufe” habe ich mich wohl nicht gut ausgedrückt, als ich die Voraussetzungen für Dreiecke und schnelles Pass-Spiel benannt habe! Abläufe beinhaltet natürlich viel mehr! Ich meine, dass in solchen Momenten unsere Spieler gedanklich nicht schnell genug sind, sich nicht rechtzeitig in denfreien Raum bewegen, um anspielbereit zu sein, zu lange zögern oder ein paar Schritte zu wenig machen! Weil hatl die paar Prozente im Moment noch fehlen! Vielleicht trifft die Bezeichnung “Timing” es besser!

        Na ja, dass Köln, Stellingen oder Bremen keine Gradmesser für die CL sind, ist klar!^^ Worauf ich abziele, ist mein Eindruck, dass unsere Jungs selbst in solchen Spielen wie jetzt gegen Hertha immer noch bedeutend schneller agieren und mehr “PS auf die Straße” bringen, als solche Mannschaften aus den unteren Regionen. Also selbst dann, wenn sie ein paar Prozente in ihrer Leistung nachlassen, immer noch eine im Vergleich herausragende “Performance” haben. So richtig hängen lässt sich unsere Mannschaft eben doch nicht! Das wiederum lässt mich zuversichtlich sein! Auch wenn – was nicht vergessen werden sollte – es in der K.O.-Phase der CL immer Glück mit dabei ist, wenn man erfolgreich sein will.

  7. Systemrelevant

    Es ist einfach zu kalt für schönen Fußball.

    1. Stern des Südens

      Ja

  8. Systemrelevant

    Übrigens nicht vergessen der 2. Mannschaft die Daumen zu drücken. Können bis auf vier Punkte aufschließen und den 60ern diese Saison in Sachen Aufstieg noch ordentlich in die Suppe spucken. :-) <3

    1. Osrig

      *Daumen drück* ^^

  9. Schwarzenbeck

    Sag’ ich doch. Frankfurt: Nix, Leverkusen: Nix, Leipzig: Nix. Der BVB hat Glück, erst am Montag ranzumüssen. Ich würde mich ja schlapp lachen, wenn die auch bei 40 Punkten stehen bleiben. Dann hätten wir selbst an dem Wochenende einen Punkt auf den Rest gut gemacht.

    Ach ja, dem Effzeh würde ich es ja echt gönnen. Heimsieg gegen den VfB bei einem gepflegten Unentschieden zwischen dem HSV und Mainz. WOB und Bremen punktlos und wir schlagen hoffentlich Freiburg. Und schwupps wäre der Effzeh auf 17 und hätte nur noch 6 Punkte auf Platz 14.

    1. Systemrelevant

      Jupp bringt den Gegnern das Unvermögen / Pech und uns das Glück zurück. Gilt auch für das internationale Geschäft (knapp den Gruppensieg verpasst, Gruppensieger bekommt Titelverteidiger, wir das wohl leichteste Los + rote Karte nach 15 Minuten)

      Deswegen wäre es nur konsequent, wenn Dortmund morgen nicht punktet.

    2. Pat

      Das wäre super, gestern das Spiel war ja schon mal zumindest in der 2. Halbzeit ganz ansehnlich. Kölle braucht 1. Liga und andersherum!

  10. Schwarzenbeck

    Oh Mann! Laut Medien unisono fällt Coman einige Monate aus. War ja klar nach der Aussage der Doktores, dass es nichts Wildes sei. Und das Ganze nur wegen der blöden paar Minuten gegen Hertha. Ich k*** im Strahl. Coman ist auf links unersetzlich. Damit ist jedwedes Tempo nach vorne weg. Ich hatte mich echt auf den Endspurt in der Saison gefreut. Die Freude ist jetzt nachhaltig getrübt. Warum haben wir zum Saisonende immer die Seuche. Fehlt nur noch, das James länger fehlt, Neuer nicht mehr in der Saison kommt und Thiago sich gleich wieder was reißt. Bin echt bedient.

    1. Torpedo9

      Mannomann , welch ein Bock von JH….erst so spät einwechseln
      und dann nach der Verletzung .noch auf dem Feld lassen….tztztztz. Kopfschütteln….

  11. Eigentor

    Nach dem Ausfall von Coman für mindestens zwei Monate sind wohl alle Hoffnungen für die CL Makulatur.

  12. Eigentor

    Sorry, Schwarzenbeck. Sah Ihren Beitrag zu spät. Kotze mit.

  13. rotweiss

    Na super…warum immer,immer,immer bei uns, wenn’s auf die zielgerade geht?

    1. Revolet

      Passiert auch bei anderen, nur die haben vor der Saison bessere Arbeit in der Erstellung eines Kaderprofils auf bestimmten Positionen geleistet. Wir schießen uns seit der Guardiola-Ära immer wieder selbst ins Knie mit den Lücken in unserer Kaderplanung.

  14. Jo

    Na, zumindest in Bezug auf Verletzungsanfälligkeit haben wir in Coman den legitimen Robbery-Nachfolger gefunden.
    Jetzt noch Gnabry und Goretzka dazu? Ich sehe glorreichen Zeiten entgegen.

  15. Schwarzenbeck

    Pfff, Dortmund auch nur 1:1. Mit einem Sieg von uns wären es 21 Punkte gewesen. Lächerlich. Nächstes Mal lieber mit 10 Mann fertig spielen und den Coman bei dem Dreckswetter gleich ganz draussen lassen. Hätte, hätte…

  16. FR7

    Sollte Ribéry seine Form nicht sehr bald sehr drastisch steigern können, sind wir in der CL geliefert. Da müssten wir für das Viertelfinale aber echtes Losglück haben um da mindestens das Halbfinale zu erreichen und immerhin erfolgreicher zu sein als letzte Saison. Gegen jeden Titelfavoriten ist aber Stand jetzt eindeutig Schluss. Lasst es uns positiv sehen, wir holen das Double und schreiben weiter Bundesliga Geschichte für die Ewigkeit. Mit Gnabry und – bitte, bitte lass es wahr werden – Malcolm sollte unsere Situation auf den Flügeln besser deutlich stabiler werden. Dazu wird überall aus diversen Ländern und Portalen vermeldet, dass Lewandowski wohl nach Madrid abzischen will. Was ein scheiß Start in die Woche, was ein mieser Montag…

  17. Stern des Südens

    Also, ich hab das Spiel nicht gesehen. Nichtsdestotrotz halte ich das Schließen vom Auftritt dabei für irrelevant bezüglich der CL-Chancen. Auch die anderen Schwergewichte tun sich gelegentlich schwer. ManCity hat jetzt einen ersten (vollkommen unwichtigen) Titel eingefahren, gegen total indisponierte Arsenaler. PSG muss erstmal auf Neymar verzichten und Cavani ist sauer. Real schaukelt sich so durch und Hoffnungsträger Isco ist im Formtief. Bale steht auf der Abschussliste und CR7 hängt deutlicher als lange hinter Intimfeind Messi zurück. Überhaupt, der andere FCB ist für meine Meinung der ernstzunehmendste Konkurrent. Alle anderen sind sowas von schlagbar. Ich sehe meine zwanzig Euro auf unseren CL-Sieg immer noch gut angelegt. Hätte doch was: Jupp macht was, was noch nie jemand geschafft hat. Und wie eine – hier in Spanien sehr populäre – Diskussionsrunde letztens sehr richtig bemerkte: Vergesst mir die Bayern nicht… Ich bin bester Dinge, trotz der Coman-Schei…

    1. Revolet

      Deinen Opportunismus in allen Ehren, aber City als “sowas von schlagbar” zu betiteln ist schon seeehr gewagt. Zudem gibt es da einige weitere Vereine auf der Insel, die mindestens ebenbürtig sind. PSG’s Neymar Verlust ist natürlich ein derber Rückschlag, dennoch sind sie auf diesen Positionen besser besetzt als wir. Real kann ich überhaupt nicht einschätzen, auch nicht nach dem Sieg gegen PSG. Jetzt erst gegen Espanyol verloren. Aber in ihrem Wettbewerb CL können sie durchaus die Muskeln spielen lassen. Falls es Juve doch noch schaffen sollte, auch nicht gerade ein leichtes Los.

      1. Stern des Südens

        Optimismus meinste, nehm ich an ;-)

      2. Revolet

        Haha, ja! Wobei Opportunismus gar nicht mal so gaanz Fehl am Platze ist, in diesem Zusammenhang :D

  18. Stern des Südens

    Und noch ne kurze Bemerkung zur Bundesliga, wenn auch ein wenig off-topic: Was um Himmelswillen ist denn da los? Schneckenrennen wäre ja noch geprahlt. 17 Punkte zwischen Zweitem und 16.? In England sind’s 32, in Spanien 30, in Italien 42 und sogar in Frankreich 29 Punkte. Wie soll der FCB in so einer Gurkenliga Motivation erhalten?

    1. rotweiss

      …und noch ne kurze Bemerkung zum Fußball-Business allgemein: Yannick Carrasco, begabter Flügelspieler, (24) wechselt von Atleti zu … einem chinesischen Club, den keiner kennt. was will der da? Die asiatische CL gewinnen? Geht’s nur noch um Kohle? Um Keinerlei sportlichen Ehrgeiz mehr? Auch irgendwie zum Kotzen…

    2. Revolet

      Da gebe ich dir sowas von recht, Stern des Südens!

  19. Osrig

    Das ist nun aber doch reichlich übertrieben! Der Ausfall von Coman – den ich auch durchaus als verbessert wahrgenommen haben – ist ärgerlich und für den jungen Spieler ganz sicher sehr enttäuschend! Aber aufgrund dieses Ausfalls nun gleich das Ende aller CL-Hoffungen zu beschreien, ist meiner Ansicht nach völlig unangemessen und auch wenig wertschätzend unseren anderen Spielern gegenüber. So als ob Coman absoluter Superstar und Fussball-Wunder a la Messi ist, und unsere anderen Jungs nur biederer Durchschnitt mit denen man eh nichts gewinnt! Da kann ich nur den Kopf schütteln!
    Die CL gewinnt man mit einer herausragenden Mannschaftsleistung von mindestens elf Top-Spielern! Und die haben wir! Auch ohne Coman!
    Wie gesagt: Es ist ärgerlich, dass sich Kingsley gerade jetzt so schwer verletzt, wo er immer besser ins Spiel eingebunden ist und Fortschritte macht, aber es bedeutet NICHT das Ende in der CL!

    1. Olorin

      Nein, unser absoluter Superstar ist Coman nicht. Er ist aber der unverzichtbare Schlüsselspieler unserer momentanen Spielidee…
      Und unsere Chancen in der CL habe ich nie hoch gesehen, nicht einmal mit ihm.

      1. Revolet

        Sein Verlust wiegt auf seiner Position schwer. Weil weder links, noch rechts ein adäquater Ersatz zu finden ist.

  20. Schwarzenbeck

    Sehe ich nicht so. Es ist IMO erst einmal wertschätzend ggü. Coman, dass ihm zugebilligt wird, dass er mittlerweile den Unterschied ausmachen kann. Und da fallen mir durchaus ein paar Spiele der jüngeren Vergangenheit ein, die das unterstreichen. Dazu kommt, dass wir auf seiner Position nunmal aktuell keinen Spieler haben, der ähnlich dribbelstark oder auch nur annähernd so schnell ist. Er ist aber selbstredend nicht der Einzige, der kaum adäquat ersetzt werden kann. Ein Ausfall von Lewandowski wäre auch nicht wirklich zu kompensieren. Siehe die Beispiele der jüngeren Vergangenheit (bei der Gelegenheit nochmals Danke, Mitch!). Andere Spieler wären einfacher zu ersetzen.

    Natürlich heißt das jetzt nicht, dass wir gar keine Chance mehr haben. Aber größer ist die Chance sicher nicht geworden. Ich habe nix dagegen, wenn Franck nochmals ein paar Sahnespiele raushaut, allein das wird aber nicht einfacher, wenn er jetzt durchspielen muss. Vielleicht explodiert ja Bernat und macht den Interimsaußenstürmer.

    Und wir sind ja noch gar nicht im Viertelfinale. Bis dahin ist leider noch genug Zeit für weitere Fehldiagnosen.

    1. rotweiss

      genau, bernat ausprobieren auf links…soviel fehlt dem nicht, um da ordentlioch wirbel zu machen.
      schnell, technisch gut – müsste halt wieder selbstvertrauen gewinnen nach langer Abstinenz. Jupp, übernehmen Sie!

    2. Revolet

      Einen Lewandowski-Ausfall kann man durchaus kompensieren durch Wagner. Natürlich nicht in der letztlichen Klasse, aber es verändert sich nichts an unserem Spiel dadurch & das ist das Entscheidende.

  21. Cickham

    Sehe ich genauso. Coman und Lewa sind in der laufenden Saison die einzigen Spieler, die wir nicht adäquat ersetzen können.
    Es scheint sich ja wie ein roter Faden durch die letzten Jahre zu ziehen, dass in der enetscheidenden Saisonphase die wichtigsten Spieler ausfallen. Waren das bis 2016 Rib und Rob, im letzten Jahr Lewandowski (was hatten wir für einen Lauf bis zur Schulterverletzung gegen den BVB; möglicherweise wäre Carlo jetzt noch unser Trainer, wenn das nicht passiert wäre) und dieses Jahr eben Coman.

    Coman ist der einzige Spieler, der auch gegen absolute Spitzenmannschaften im eins gegen eins bestehen kann. Nur so ergeben sich die Räume, die Müller, Lewa und Vidal für ihre Tore benötigen.
    Jupp wird sich was einfallen lassen müssen. Wahrscheinlich wird er erstmal auf Ribery setzen und ihn stark reden. Mir wäre eine Lösung mit James und Thiago links lieber. So könnte man spielerisch in die gefährlichen Zonen kommen.

    Vielleicht schafft es ja die Miasanrot Redaktion die verschiedenen taktischen Möglichkeiten zu beleuchten und ihre Erfolgsaussichten einzuordnen? Ein Thema für das nächste Round up?

    Weiß eigentlich jemand, wie lange Coman nun ausfällt? Auf der FCB Homepage steht “mehrere Wochen”, woanders heißt es Saisonaus.

    1. Jo

      Sehe ich (leider) ähnlich.
      Coman ist zwar nicht “der Beste”, aber sicher in der derzeitigen Situation einer der unersetzlichsten Spieler der Mannschaft. Das was er ganz speziell beizutragen hat, kann so momentan durch niemand anderes geleistet werden.

      “Weiß eigentlich jemand, wie lange Coman nun ausfällt? Auf der FCB Homepage steht “mehrere Wochen”, woanders heißt es Saisonaus.”
      Beide Varianten geben sich nicht viel. Die Saison dauert noch maximal 10-12 Wochen. Diese Verletzung wird, wie man so lesen kann,. zwischen 2-3 Monaten veranschlagt. D.h. im Optimalfall würde uns Coman dann vmtl. in den beiden möglichen Finals zur Verfügung stehen. Ob er dann in der entsprechenden Verfassung wäre, um sinnvoll eingesetzt zu werden, wäre die andere Frage.

      Ribery ist sicher die naheliegende Alternative. Man könnte noch Robben nach links ziehen, vielleicht James das auf seine Art spielen lassen, Bernat wird auch schon erwähnt.
      Oder eher auf ein 4-4-2 umstellen?
      Oder mal unser mutmaßliches Kronjuwel sich versuchen lassen? OBM müsste doch mittlerweile auch im Seniorenbereich spielberechtigt sein?

  22. Olorin

    In meinen Augen ist durch Comans Ausfall eine radikale taktische Änderung erforderlich: unsere primäre Herangehensweise lautet seit van Gaal 2010, einen unserer Flügeldribbler freizuspielen, damit dieser Fahrt aufnehmen kann und dann mit vollem Tempo auf die gegnerische Abwehr zulaufen kann-eine Situation, die zu besten Zeiten keine Defensive stabil verteidigen konnte. Dribbelstarke und sowohl im Antritt als auch in der Endgeschwindigkeit schnelle Flügelspieler sind dafür die entscheidenden Schlüsselspieler-doch davon war Coman diese Saison der einzige. Rib und Rob können vielleicht in zentraleren Rollen noch vereinzelt gute Leistungen zeigen, doch für raumgreifende Dribblings fehlt ihnen inzwischen die Physis. Da die Schlüsselspieler des alten Systems nicht mehr da sind muss also ein neues-besser zum momentanen Kader passendes-System her, um wenigstens eine kleine Chance auf den CL-Titel zu haben. Ich schlag mal zwei Sachen vor:

    1) Catenaccio im 5-2-1-2/5-3-2
    http://lineupbuilder.com/?sk=g1ny5

    Wäre fraglos extrem hässlich anzuschauen, könnte aber möglicherweise erfolgreich sein. Es wäre der Versuch, mit dem wohl größten Pfund dieses Kaders zu wuchern: den vielen guten Defensivspielern. Eine solche kompakte Defensivformation überwinden zu müssen wäre wohl für jeden Gegner schwer. Ab und zu kann man Tempowechsel reinbringen mit höherem Pressing. Offensiv geben Alaba und Kimmich die Breite (nicht ideal, aber besser geeignete Spieler dafür haben wir nicht mehr), Thiago und James können mit ihrer Pressingresistenz sich hoffentlich dem gegnerischen Gegenpressing entziehen, um bei Ballgewinnen schnell umschalten zu können. Problem: zum Kontern hat man im besten Fall schnelle Offensivspieler, Bayern fehlt das ohne Coman. Außerdem könnte man es nur schwer eintrainieren-niemand würde verstehen, wenn Bayern plötzlich in der Liga zu mauern beginnt. Defensiv empfängt man den Gegner an der Mittellinie und versuch durch das extrem verdichtete Zentrum, diesen auf den Flügeln festzunageln. Mit vier sehr kopfballstarken Leuten in der defensiven Mitte sollte man die dann kommenden Flanken gut verteidigen können.

    2) 4-3-3/4-Raute-2 mit Fokus auf Vidal: das Chile-System
    http://lineupbuilder.com/?sk=g1ny7

    Das wurde so ähnlich zumeist von Chile in den letzten Jahren gespielt und passt extrem gut zu Arturo Vidal: er hat eine Art Freirolle in der offensiven Mitte, spielt hinter/neben/vor zwei Halbstürmern. In dieser Rolle hat Vidal die besten Leistungen gebracht, die zumindest ich bisher von ihm gesehen habe. Seine Weiträumigkeit, seine Torgefährlichkeit und seine Qualitäten im Pressing und Zweikampf werden optimal genutzt. Er wird nicht in ein Schema gepresst, sondern kann die gegnerische Abwehrkette unter Druck setzen, entnerven und im besten Fall Ballgewinne in äußerst gefährlichen Zonen erzwingen (wie z.B. beim Confed Cup in der Gruppenphase gegen Deutschland). Defensiv wird er von einem spielstarken Dreiermitteld abgesichert, die Breite geben wieder die AV.

    Beide Systeme lassen sich denk ich ziemlich gut mit unserem momentanen Kader spielen, sind für mich aber auch beide nur eine kurzfristige Krücke bis Saisonende. In der Transferphase muss dann offensiv meiner Meinung nach einiges passieren.

    1. Jo

      Die Variante 1 könnte häßlich werden in mancher Hinsicht, sehe ich auch so und deshalb eher skeptisch. Interessant wäre das mal für ein einzelnes spezielles Spiel. Dann allerdings natürlich mangels Erfahrung/Training auch wieder schwierig.

      Mit Variante 2 würde ich mich eher anfreunden. Da wäre der Weg von der bisherigen Systematik auch nicht so weit und daher leichter darstellbar.

    2. Cickham

      Sehr interessante taktische Varianten. Vielen Dank! Variante 1 erinnert mich irgendwie an Chelsea 2012…

      Ich persönlich würde aber das rechte Dreieck Müller, Robben, Kimmich nicht auseinanderreißen. Im Gegensatz zur linken Seite haben die drei im Zusammenspiel immer noch die Qualität, um gefährliche Situationen im 16er zu kreieren.
      Damit sich der Gegner aber nicht auf die vermeintliche “Sahneseite” der Bayern konzentriert, brauchen wir links aber auch eine Lösung, die zur Unberechenbarkeit beiträgt. Bernat traue ich es nicht zu. OBM??? Bei aller Liebe…

    3. Torpedo9

      ich glaube da passiert in Hinsicht taktischer Umstellung erstmal gar nix,,
      wieso auch ??

      Coman – wenn auch subjektiv von allen hochgelobt und als präsent angesehen ,
      hat seit Beginn der Rückrunde in der Bundesliga , nicht einmal annähernd die Hälfte der Spielzeit
      wie Robben oder Ribery erhalten ,

      Ich sehe schon eher schwarz für den Rest der Saison , weil mit Sicherheit Robben und Ribery nicht verletzungsfrei
      bis zum Ende ( HF CL usw. ) durchhalten…

  23. Osrig

    Natürlich schmälert der Ausfall eines Leistungsträgers die Chance eines Erfolges in der CL, aber nicht in ausschlaggebender Weise! Denn: Sowohl Coman, als auch Lewa – der neuerdings wieder mit Real in Verbindung gebracht wird und möglicher Weise zur neuen Saison weg – sind zu ersetzen! Nicht zu hundert Prozent, das ist klar, aber eben doch so, dass ein Qualitätsverlust kaum zu bemerken sein wird. Wir haben viele Spieler, die auch auf höchstem Niveau den Unterschied ausmachen können. Kimmich, Vidal, Thiago, James, Hummels, Martinez…nur um die Wichtigsten zu nennen. Ich persönlich füge auch noch Robben dieses Auflistung zu. In jedem Falle sind es Spieler, die ein Spiel entscheiden können, defensiv wie offensiv – auch wenn keiner in der Gesamtzahl an die Zahl der Tore von Lewy herankommen würde, dann schießen halt mehrere Spiele eine höhere Anzahl an Toren.

    Übrigens, der beste Dribbler bei uns ist für mich Thiago! Der Bursche ist mit dem Ball am Fuss derartig explosiv und agil, da kann selbst Coman nur staunen! Nur ist es eben nicht die Aufgabe unserer Nr. 6, Eins-zu-Eins-Duelle zu gewinnen, sondern kluge Pässe zu spielen und das Spiel zu lenken. Was für mich viel bedeutsamer ist als Dribblings zu gewinnen!
    Denn gutes Positionsspiel mit der Fähigkeit, freie Räume schnell zu besetzen und Anspiele rasch weiterzuverarbeiten, machen Dribblings im Grunde überflüssig – auch das ein Grund, warum der Ausfall von Coman zwar für den Jungen selbst schwerwiegend ist, für die Mannschaft insgesamt aber zu verkraften sein wird.

    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass James wieder stärker nach links orientiert spielen wird, Bernat als Option eine gute Idee sein dürfte, und Ribery vermutlich mehr Spielzeit bekommen wird. Franck über 90 Minuten spielen zu lassen wird sich Jupp aber hoffentlich gut überlegen!

    1. Olorin

      Weder James noch Bernat können aber die taktischen Aufgaben Comans in adäquater Weise übernehmen. In isolierten Dribblings haben beide nicht ihre Stärke. OBM schon eher, aber der ist sicher noch nicht weit genug, um auf CL-Ebene den Unterschied zu machen. Trotzdem würde ich mich unglaublich freuen, wenn Jupp ihn einfach mal ranlässt. Ohne kurzfristige Erwartungshaltung, einfach damit er sich daran gewöhnt gegen Männer zu spielen und nicht mehr gegen Jungs.

      Zustimmung zu deinen Sätzen über Thiago. Und ja, ein gutes Positionsspiel kann Flügeldribbler überflüssig machen. Leider ist Thiago aber neben James der einzige wirklich richtig gute Ballbesitzspieler im Kader. Für ein überragendes Positionsspiel fehlen uns leider die Spieler neben den beiden. Mit Martinez, Vidal und Müller kann man leider kein Positionsspiel in der erforderlichen Qualität aufziehen.

      1. Jo

        Ja OBM mal zu bringen, ganz ohne großen Erwartungen…
        Ist zwar für einen Trainer auch schwierig auf einmal mit einem 17-jährigen aufzuwarten, aber die derzeitige Situation gibt zumindest ein gewisses Fenster dafür her.
        Spontan ist mir dafür unser nächstes Heimspiel gegen den HSV eingefallen. Das kann doch gar keiner kaputtmachen ((-;
        Ja, und es wäre einfach spannend, interessant, spaßig und was weiß ich noch.

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