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Round-Up: Jan Einar Aas

Nach einer für die deutsche Nationalmannschaft ziemlich wackeligen Länderspielpause mit viel Kritik an den gezeigten Leistungen gegen Irland und Georgien, geht es in ein paar Tagen (endlich) wieder in der Bundesliga weiter. Wir präsentieren die besten Links.

Etwa 60 Kilometer südlich von der Hauptstadt Oslo liegt die norwegische Kommune Moss, die unter ihren berühmtesten Söhnen der Stadt drei Fußballer hat – einer davon spielte auch beim FC Bayern.

Jan Einar Aas spielte in der Jugend für Moss FK, den ortsansässigen Fußballverein, und kam 1973 in den Profikader, wo er in der zweiten norwegischen Liga erste Männerfußball-Luft schnupperte. 1977 gelang der Aufstieg und schließlich, für ihn persönlich wohl der größere Erfolg, der Wechsel zum FC Bayern nach Deutschland. Am 26. Januar 1980 feierte er sein Debüt für den FCB. Sein erstes und einziges Tor erzielte er im Februar 1980 gegen den VfL Bochum. Jedoch war es für den Abwehrspieler fast unmöglich, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Im März 1981 wechselte er folgerichtig nach insgesamt 17 Spielen für die Münchner und zwei gewonnenen Meisterschaften zu Nottingham Forest. Dort verletzte er sich jedoch und kam wiederum nicht regelmäßig zum Einsatz – es folgte die Rückkehr nach Moss, wo er von 1983 bis 1987 spielte und norwegischer Meister wurde. Zum Karriereabschluss ging Aas nach Österreich und spielte noch ein Jahr bei Austria Wien.

Wir wünschen alles Gute zum 60. Geburtstag!

Miasanrot.de stellt regelmäßig am Dienstag und Freitag in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen. Gewidmet wird jedes Round-Up einem ehemaligen Bayern-Spieler, der am jeweiligen Tag (oder kurz zuvor/danach) Geburtstag hat.

Presseschau

Müller über möglichen Wechsel

Es gibt in der FCB-Zukunft einige spannende Themen – eines der brisantesten ist wohl ein möglicher Wechsel von Thomas Müller. Fakt ist: Der Stürmer ist im besten Fußballeralter und dürfte in den nächsten Jahren Angebote ohne Ende von europäischen Top-Klubs erhalten. Wie er solchen Angeboten, auch und vor allem aus der Premier League, gegenübersteht, sagte Müller in einem Interview, das der “Spiegel” zusammenfasst. Der Bayer steht einem Wechsel im Verlauf seiner Karriere demnach nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber – was sein gutes Recht ist. Müller macht es aus seiner Sicht komplett richtig: Er positioniert sich so, dass er sich auch in Zukunft die Option für das Ausland offen hält – wohl wissend wie schnelllebig das Fußball-Geschäft ist. Insofern heißt es: Ruhe bewahren, denn auch wenn es möglich ist, dass Müller seine Karriere nicht bei Bayern beenden wird, kann man sich sicher sein, dass der FCB zumindest in naher Zukunft noch viel Freude an seinem Eigengewächs haben wird.

Schweinsteiger-Content

Während unser Autor Chris sich in seinem Text damit beschäftigt, ob man Bastian Schweinsteiger beim FC Bayern vermissen sollte, beschäftigt sich “Spiegel Online” damit, dass der Nationalmannschaftskapitän bei Jogi Löw sehr wohl gebraucht wird. Ein lesenswerter Text von Peter Ahrens, der die Situation von Schweinsteiger gut zusammenfasst.

Benatia als Afrikas Fußballer des Jahres nominiert

Der zur Zeit verletzte Marokkaner ist bei der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres nominiert. Ob der Münchner sich allerdings gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzten kann, ist fraglich – in den letzten Jahren gewann stets Yaya Toure.

Frauen: Erster Punktverlust

Die Bayern-Frauen haben am Wochenende das erste Mal in dieser Saison Punkte liegen gelassen – in Jena sprang lediglich ein Unentschieden heraus. “FCBayern.de” liefert den Spielbericht zum Punktverlust. “bavarianfootballworks.com” beschäftigt sich derweil mit dem nächsten Gegner der Frauen im Pokal, dem 1. FFC Frankfurt. Ein hartes Los – das Spiel findet am 7. oder 8. November statt.

Amateure-Vorbericht zum Fürth-Spiel

Auf “FCBayern.de” findet sich ein lesenswerter Vorbericht zum Spiel der Bayern-Amateure gegen Fürth am heutigen Abend (18:30), der einen gut auf den Nachhhol-Spieltag einstimmt – während des Spiels dürfen wir wie immer auf den Twitter-Account vom “Club Nr. 12” verweisen, der live tickern wird.

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Leserkommentare
  1. Benatias Chancen bei der Wahl tendieren m. E. gegen Null. Wenn ein Bundesligaspieler Aussichten hat, dann am ehesten Aubameyang vom BVB. Vermutlich gewinnt aber wieder einer der üblichen Verdächtigen. Der Bericht über Schwinsteiger gefällt mir sehr gut! Ich finde es fast ein bisschen “schade”, dass sein Fehlen bei uns so wenig auffällt. Andererseits spricht das natürlich für die enorme Qualität unserer Mannschaft und auch der Neuverpflichtungen.

  2. bsg

    mal ganz doof und offtopic, aber jetzt wird schon wieder Ancelotti gehandelt als Guardiola-Nachfolger

    http://www.focus.de/sport/fussball/pep-abschied-2016-italiener-berichten-fc-bayern-hat-schon-einen-guardiola-nachfolger-gefunden_id_5010475.html

    Ich bekomm da immer ganz dolle Sehnsucht nach Pep. Also nicht, dass ich ihn persönlich mag (die Schnipsel die es dazu gibt vllt sprächen vllt sogar eher dagegen), aber der Fußball, die Entwicklung der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers. Da ist doch jeder Spieler ein eigenes Projekt im Gefüge! Machen das andere auch so? Hoffentlich bin ich einfach zu bayernzentrisch und es gibt noch andere Kreationisten unter den Coaches da draußen…

    Weil guter T

    1. Erich_B

      Ich frage mich ob es nicht besser wäre die Bayern würden “klar Schiff” machen…

      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das es noch keine Entscheidung von Pep gibt. Und so wie er wirkt würde ich ihn als “loyal” einstufen, also dass er seine Entscheidung rechtzeitig mitteilt, damit Bayern genügend Zeit hat die Nachfolge zu regeln.

      Je näher man dem Jahresende kommt umso mehr und kreativer werden die Gerüchte, die Frage ist ob man sich damit einen Gefallen tut.

      Logischerweise werden die Gerüchte in die Richtung gehen das Pep gehen wird, weil wenn er verlängern will, hätte man das schon machen können.

      Die Entscheidung vom Ausgang der Saison abhängig zu machen ist Irrsinn, für beide Seiten.

    2. Axel

      Was ist von einem (Focus-)Artikel zu halten, der z.B. einen solchen Satz enthält: “Guardiola sieht – wie zuletzt von mehreren Medien berichtet wurde – seine Zukunft offenbar bei Manchester City. Eine Aussage des Katalanen gibt es dazu jedoch nicht.” Geht es noch substanzloser? Und dann Gerüchte aus Italien? Ist das weniger unzuverlässiger als Gerüchte aus Spanien oder England?

      1. Marco05

        Nichts. Der Wesentliche Grund steht in Zeile 1: Focus!

        Aber davon ab: KEINER weiß es. Wenn dann allerhöchstens eine Hand voll Insider beim FCB oder im ganz engen Umfeld von Pep. Die Zeitungen schreiben, damit sie was zum Schreiben haben. Da schreibt dann einer vom anderen ab. Guardiola gibt keine Interviews und zu dem Thema auch auf PKs kein Statement mehr ab. Also müssen sie sich das Zeug aus den Fingern saugen.

        Ein selbsternannter Experte hat Pep ja schon dieses Jahr bei ManC gesehen. Ergebnis? Bekannt.

        Also, einfach abwarten und ein Stück weit vertrauen in unsere Verantwortlichen, dass sie seriös mit dem Thema umgehen und am Ende des Tages richtige Entscheidungen treffen. KHR würde sagen: die zweite Jahreshälfte ist noch 2,5 Monate lang. ;)

      2. bsg

        vor allen Dingen ging es um das Gefühl sich diese Mannschaft mit einem anderen Mann vorstellen zu können. Der Artikel war also nur ne Art Aufhänger für ein wenig Gefühlsduseliges.

  3. Kleine Randnotiz noch zu Jan Einar Aas: Nach seiner Rückkehr zu Moss FK kam es in der Saison 1984/85 in der ersten Runde des Europapokals der Pokalsieger zu einem Wiedersehen mit dem FC Bayern. Im Hinspiel im Olympiastadion, das der FCB mit 4:1 gewann, sollte er auch noch einmal eine gewisse Rolle spielen. Lothar Matthäus flog nämlich wegen einer Ohrfeige gegen ihn mit der Roten Karte vom Platz. Das Rückspiel gewannen die Bayern dann mit 2:1.

  4. Jo

    Was heute kaum mehr glaublich erscheint:

    Aas wurde damals zusammen mit Jürgen Röber in der entscheidenden (End-)Phase der Saison verkauft. Beide waren zwar nur Edelreservisten, aber immerhin ein erstaunlicher Vorfall, da die Kadergrößen nicht annähernd mit heute vergleichbar waren.
    Es war ein ziemlich offenes Geheimnis, dass der FCB (als Meister mit Auflagen im Lizenzierungsverfahren versehen. Ein wohl eher einmaliger Vorgang.) die Ablösesummen (immense 1,5 Mio DM) damals sehr gut für das laufende Geschäft gebrauchen konnte.
    Ein Beleg dafür, wie dünn das Eis war über das sich Bayern viele Jahre lang bewegte und wie mühsam und mit wie viel Risiko die heutige Position aufgebaut wurde.
    Wenn man sich das mal wieder vergegenwärtigt, merkt man erst wieder was für eine unglaubliche Leistung Uli Hoeneß über die Jahrzehnte erbracht hat.

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