Von Fallhöhen und Erwartungshaltungen

Vier Pflichtspiel-Niederlagen in Folge. Das Aus im Pokal. Das voraussichtliche Aus in der Champions League. Der FC Bayern hat in seiner jüngeren Vergangenheit schon bessere Phasen erlebt als in den letzten drei Wochen. Der Verein und vor allem Cheftrainer Pep Guardiola bekommen in diesen Tagen die komplette mediale Wucht zu spüren. Die Mannschaft in der Krise. Der Trainer gescheitert. Vom Ende einer Mission ist die Rede. Offen wie nie zuvor wird über ein mögliches vorzeitiges Ende von Guardiolas Amtszeit in München diskutiert. Die Debatte der letzten Tage zeigt wie sehr Anspruchsdenken und Erwartungshaltungen beim Rekordmeister in eine Schieflage geraten sind. Objektiv betrachtet spielt der FC Bayern gerade im Anbetracht der Umstände mit der WM im Sommer und den Verletzungen von zahlreichen etatmäßigen Stammspielern eine gute Saison. Der FC Bayern ist frühzeitig Deutscher Meister, hat das Halbfinale der Champions League erreicht und das DFB-Pokalfinale nur durch ein absurdes Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund verpasst. Wohl jeder hätte diese Bilanz vor der Saison, als viele vor den Auswirkungen der Weltmeisterschaft und zweier fast perfekter Jahre zuvor warnten, unterschrieben. 10 Punkte fehlten dem FCB nach den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 in der Bundesliga auf den jeweiligen Meister. In der Champions League war im Achtel- beziehungsweise Viertelfinale Schluss. Ein ähnliches Szenario sagten viele auch für die aktuelle Saison voraus. Erst recht nachdem die Münchner im Supercup gegen Dortmund vor der Saison chancenlos blieben.

Herausragende Entwicklung seit 2010

Der FC Bayern antwortete mit einer herausragenden Hinrunde, die Medien, Fans und vielleicht auch die Mannschaft selber in den tückischen Glauben versetzte, dass alles einfach so weiter laufen würde, wie in den beiden Jahren zuvor. Das Triple aus dem Jahr 2013, das die wohl beste Saison der Vereinsgeschichte krönte, schwebt dabei wie ein Damoklesschwert über dem Verein. Als Uli Hoeneß als Bayern-Präsident bei einer Jahreshauptversammlung 2010 mit den Worten “da müssen wir dabei sein” auf das Champions League-Finale 2012 in München verwies erntete er in der Öffentlichkeit Hohn und Spott. Der FC Bayern war holprig in die Saison gestartet. Sogar der meist seriöse Kicker unkte, dass nicht ganz klar sei, ob Hoeneß wirklich das Finale oder vielleicht nur die Teilnahme an der Champions League meinte. Das ist gerade einmal fünf Jahre her. Der FC Bayern war zwar im Sommer 2010 zum ersten Mal nach 2001 ins Finale der Champions League eingezogen – allgemein wurde das jedoch als Zufallstreffer gewertet. Mit Mühe hatte die von van Gaal Elf zuvor Florenz im Achtelfinale geschlagen, lag im Viertelfinale bei Manchester United nach 40 Minuten hoffnungslos mit 0:3 zurück und schaffte durch einen absurden Spielverlauf mit Traumtor von Robben noch ein 2:3 und war im Finale gegen Inter Mailand deutlich unterlegen. In den Jahren zuvor waren die Münchner ohnehin extrem weit von der europäischen Spitze entfernt und schieden regelmäßig frühzeitig aus. Gerade die Duelle gegen den AC Mailand unter Magath und das 0:4 in Barcelona unter Klinsmann unterstrichen dabei wie groß die Lücke zur absoluten Spitze war.

Bayern schaffte es ins Finale in München 2012. Über Basel und Marseille und durch eine Willensleistung im Estadio Bernabeu mit abschließendem Sieg im Elfmeterschießen. Der bitteren Final-Niederlage gegen Chelsea folgte das beschriebene Triple-Jahr. Die Mannschaft war über die Jahre gewachsen. Leistungsträger wie Robben, Ribéry, Schweinsteiger und Lahm standen im Zenit ihrer Leistungsfähigkeit. Andere wie Neuer, Alaba, Boateng und Kroos waren auf dem Weg dahin. Es passte alles. Die Mannschaft wirkte spielerisch austariert und gleichzeitig durch die Niederlagen der Vergangenheit gefräßig wie nie zuvor. Einzig Kroos und Badstuber waren in der entscheidenden Saisonphase verletzt. Das kumulierte 7:0 gegen Barcelona wurde zum Sinnbild dieser Saison. Im Finale gewannen die Münchner knapp, aber verdient mit 2:1 gegen Dortmund und war damit an Europas Spitze angekommen.

In der Spitze entscheiden Kleinigkeiten

Das Finale gegen Dortmund, das Halbfinale gegen Madrid im Jahr 2012 und das Viertelfinale gegen Manchester im Jahr 2010 zeigten dabei auch wie sehr es in der absoluten Spitze auf Kleinigkeiten ankommt. Ribéry hätte genau wie Dante im Champions League-Finale vom Platz fliegen können. Gegen Madrid und Manchester war Bayern eigentlich bereits draußen und schaffte mit viel Glück, Disziplin und Willen den Turnaround. Selbst beim beschriebenen 7:0 gegen Barcelona brauchte es neben der herausragenden Mannschaftsleistung eine Ecke zum 1:0, eine nicht geahndete Abseitsstellung vor dem 2:0 und ein ebenso nicht geahndetes klares Foul von Müller vor dem 3:0, um auf die Siegerstraße zu kommen. Dass Messi verletzt und außer Form war, kam begünstigend oben drauf.

All diese Beispiele zeigen wie volatil Erfolg gerade in K.o.-Wettbewerben wie dem DFB-Pokal und der Champions League sind. Wie sähe die Bilanz der aktuellen Saison aus, wenn Schiedsrichter Gagelmann im Pokal-Halbfinale gegen Dortmund beim Handspiel von Schmelzer oder dem Foul von Langerak an Lewandowski auf Elfmeter entschieden hätte. Wie sähe sie aus wenn Messi und Neymar statt Robben und Ribéry im direkten Duell gegen Barcelona gefehlt hätten? Der Einzug in ein Champions League-Finale ist nicht einfach planbar und schon gar kein Automatismus. Real Madrid erreichte zwischen 2002 und 2014 trotz aller finanzieller Eskapaden kein einziges Champions League-Finale. Europäische Top-Clubs wie Paris, Manchester City und Juventus Turin waren jahrelang weit davon entfernt. Auch das zeigt wie ungesund eine Erwartungshaltung ist, die wie selbstverständlich vom Triple als Saisonziel ausgeht.

Das Triple ist das was Guardiola in diesen Tagen immer wieder vorgehalten bekommt. Von Journalisten einerseits, aber auch von Teilen der Anhängerschaft, wie viele Kommentare hier im Blog im vergangenen und auch in diesem Jahr zeigten. Bayern habe sich unter Guardiola eher zurückentwickelt. Schließlich seien die zwei Titel im Vorjahr und voraussichtlich nur einer in der laufenden Saison schon rein mathematisch ein Rückschritt zu den drei Titeln unter Heynckes. Natürlich hat diese Erwartungshaltung neben der Triple-Referenz auch viel mit der Person Guardiola zu tun. Beinahe mythisch wurde er schon vor seiner Ankunft beschrieben. Jede Pose, jede Geste wurde zu etwas Besonderem überhöht. Ein Magier, sei Guardiola. Wie sehr diese Haltung anhält zeigt ein Kommentar des allgemein durchaus respektierten Fußballchefs der WELT Lars Wallrodt nach dem 0:3 gegen Barca. “Gegen Barcelona wäre ein mittleres Wunder vonnöten gewesen, um zumindest mit guten Chancen in das Rückspiel gehen zu können. Doch Guardiola ist auch geholt worden, um Wunder zu vollbringen”, so Wallrodt. Es ist der vielleicht absurdeste Satz in der Diskussion um Bayerns Coach in den vergangenen Tagen.

Insgesamt positive Bilanz

Guardiola ist kein Magier. Er ist einfach nur ein sehr guter Fußballtrainer. Wahrscheinlich der beste, der 2013 auf dem Markt war. Er stand vor der Herausforderung mit einer nur punktuell veränderten Mannschaft das Niveau der Triple-Saison zu halten und den FC Bayern in der absoluten Weltspitze zu festigen. Das ist ihm gelungen. Er hat nach zwei Jahren in Bundesliga und Champions League exakt den gleichen Punkteschnitt wie Heynckes (2,3 Punkte pro Partie). Zwei extrem souveräne Meistertitel und zwei Champions League-Halbfinals sind ein weiterer Beleg. Dass es Guardiola nicht gelungen ist seine individuell unterlegene Mannschaft gegen Madrid 2014 und wohl auch Barcelona 2015 ins Finale zu coachen ist ein Fakt mit dem man sich kritisch auseinandersetzen kann. Das Abwinken der Saison nach gewonnener Meisterschaft, die Auswechslungen von Müller, das Festhalten an Xabi Alonso, das zu hohe Risiko im Heimspiel und die mangelnde Konterabsicherung gegen Madrid im Jahr zuvor. All das ist Kritik im Detail, die sich Guardiola gefallen lassen muss. Vom Scheitern einer Mission oder Entzauberung eines Trainer kann dabei nur der sprechen, der vorher die Fallhöhe durch eine Überzeichnung Guardiolas als Wundertrainer und Unbesiegbaren selbst definiert hat.

Für die Verantwortlichen des FC Bayern sollten die beiden Saisons unter Guardiola deshalb eine Lehre sein aktiv die Erwartungshaltung der Öffentlichkeit und der Anhängerschaft mitzudefinieren. Wenn sich Journalisten in diesen Tagen darauf beziehen, dass Guardiola die Erwartungen des Vorstands nicht erfüllt hat, weil nur das Triple für die Verantwortlichen zählt, bleibt das bisher unwidersprochen. Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass dies wirklich das Saisonziel der sportlichen Führung war, aber die Diskussion wird zur Zeit laufen gelassen. Auf Dauer ist das für den gesamten Verein ungesund. Nicht nur für den jeweiligen Trainer, der eine solche Erwartungshaltung nur schwer erfüllen kann und ständig auf Abruf steht. Die Konsequenz wäre auch, dass der Verein noch brutaler an Gehalts- und Transferschrauben drehen müsste, statt eine Mannschaft von innen heraus wachsen zu lassen und punktuell mit Top-Stars zu verstärken wie es in den vergangenen fünf-sieben Jahren gelang.

Wenn der FC Bayern an einem Punkt ankommt, an dem eine Deutsche Meisterschaft, ein Pokalhalbfinale und ein Champions League-Halbfinale als verlorene Saison definiert wird, verliert er am Ende selbst. Der gern ausgesprochene Satz, wonach die Meisterschaft der ehrlichste Titel der Saison ist, ist alles andere als eine Phrase. Er ist wahr. Drei Meisterschaften in Folge mit so großem Vorsprung sind eine absolute Ausnahme und beileibe keine Selbstverständlichkeit. Das gilt auch für einen möglichen historischen vierten Titel in Folge im kommenden Jahr. Zumal mit Mönchengladbach, Wolfsburg, Leverkusen und sicherlich wiedererstarkten Dortmundern mehrere Teams lautstark anklopfen werden. Aber dieser Satz muss mit Leben gefüllt werden, wenn er ernst gemeint ist. Niemand erwartet nach einer Meisterschaft am 31. Spieltag Autokolonnen durch München, aber wie leicht sich die sportlich Verantwortlichen die Deutungshoheit über diese Saison aus der Hand nehmen lassen und damit auch die Stimmung im Umfeld negativ beeinflussen, erstaunt dann doch.

Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt: Die Saison 2014/2015  war besser und erfolgreicher, als ich und wohl auch viele andere es vor der Saison erwartet hätten. Und das völlig unabhängig davon, ob im Rückspiel gegen Barcelona noch eine erneute Wende gelingt oder nicht. Pep Guardiola hat einen großen Anteil daran, dass sich die Mannschaft trotz des Triples, der gewonnen Weltmeisterschaft und unglaublich vielen Verletzungen auf sehr hohem Niveau stabilisiert hat und nebenbei taktisch deutlich variabler geworden ist. Sie hat mit dem Pokalfinale 2014, dem 7:1-Erfolg gegen Rom, dem knappen Weiterkommen gegen Manchester United im Vorjahr und dem FC Porto in der aktuellen Spielzeit auch jenseits der Meisterschaft Glanzpunkte gesetzt. Der ganz, ganz große Moment auf europäischer Ebene blieb mit Ausnahme des Supercups in Prag gegen Chelsea (wieder ein Elfmeterschießen) bisher aus. Die Niederlagen gegen Madrid und im Hinspiel gegen Barca waren dabei höher als notwendig.

Bei nüchterner Betrachtung ist das die gute Bilanz eines guten Trainers mit einer guten Mannschaft. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

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Leserkommentare
  1. Dakury

    Vielen Dank für diesen Artikel! Ich versuche mir anzugewöhnen nur noch auf Spielverlangerung.de und Miasanrot.de Artikel zu lesen, der Rest ist mir teilweise einfach zu Klickgeil.

  2. Wenn man sich anschaut, zu welchen Nebenschauplätzen KHR sich (ungefragt) äußert, ist die derzeitige Verschwiegenheit irritierend. War sich KHR nicht zu schade, Guardiola nahezu monatlich indirekt eine Bechäftigungsgarantie birs zu Rente auszusprechen, ist er seit einigen Wochen sehr ruhig. Der plötzliche Rücktritt von Müller-Wohlfahrt (nur Art und Zeitpunkt überraschten) wurde verheerend kommuniziert, und damit meine nicht nur die PK 12 Stunden nach dem Rücktritt. Wie kann es sein, daß Mario Götze derart unwidersprochen von Beckenbauer angezählt werden darf? Von Karl Hopfner, eher unfreiwillig und umständehalber zum Präsidenten gewählt, hört man überhaupt nichts.
    Es geht nicht darum, sich zu jedem Gerücht und jedem geschrieben Schwachsinn zu äußern, aber die Führung gibt kein sonderlich gutes Bild ab.
    Rückt man von Pep ab? Was ist die Rolle und wie ist die Position von Sammer, der zu meiner Überraschung noch das beste Bild in diesen Tagen abgibt?

    Die Führung bereitet mir derzeit mehr Sorgen als die Mannschaft, die aber zumindest zwei der letzten drei Spiele gewinnen sollte, damit die erfolgreiche Saison nicht vollkommen der Masse zum Fraß vorgeworfen wird.

    1. kurt

      Schweigen im Fall Pep, würde ich eher in die Richtung Vertragsverlängerung deuten.

      Hopfner sagt nix, weil das nicht sein Stil ist. Ich glaube auch, da wird sich absichtlich von Uli Hoeneß abgegrenzt. Erstens weil ein möglicher Vergleich sowieso absurd wäre und zweitens um eben den Cut der Ären klarzumachen.

      Götze wird von allen angezählt und selbst ich als großer Fan muss zugeben, teils nicht unberechtigt. Das Ausmaß der Kritik ist natürlich völlig überzogen, aber Topleistungen liefert er momentan halt auch nicht.

      Und dass der Kaiser mittlerweile eher als dahinplappernder Opa gesehen werden kann, sollte bekannt sein.

      Alles in allem finde ich, unsere Führung gibt ein sehr gutes Bild ab, wenn man bedenkt, dass es eben keinen Uli mehr gibt.

      Und zu solchen Spinnern wie Hamann muss man auch wirklich nix sagen.

  3. teilzeit_fleu

    Word.
    Danke, Steffen

  4. kurt

    Chapeau Steffen!

    Das ist sehr sachlich und vernünftig analysiert. Ich hätte es wohl etwas anders formuliert, aber das ist halt auch der Grund warum ich nur in der Kommentarspalte wildere :>

    Ich erhoffe mir übrigens auch endlich mal ein wenig Gegenwind gegenüber den Medien, obwohl es in gewisser Weise auch ein Zeichen der Vereinsführung ist, sich über diese Dinge zu stellen.

    Die Qualität der Medien hat im “Twitterzeitalter” halt einfach massiv nachgelassen.

  5. Marco05

    Sehr guter Artikel.

    Ich möchte nur noch anführen, das immer wenn es um Saisonziele ging, zuallererst die Meisterschaft genannt wurde. Es würde danach immer “gewünscht” in den anderen Wettbewerben, “so weit wie möglich” zu kommen. Was immer das heißen mag. Allein, wer das Triple nach dem ersten Mal in >100 Jahren Vereinsgeschichte zum Ziel ausgibt, wäre nicht nur nicht ernst zu nehmen, sondern hätte größere Glaubwürdigkeitsprobleme. Ich bin mir sicher, dass es keiner zum Ziel gemacht hat außer möglicherweise Pep selbst. Und jeder, der jetzt wieder den Vergleich mit Heynckes zieht hat wohl das Jahr vor dem Triple vergessen. Also sind auch bei Jupp “nur! 1,5 Titel pro Jahr rausgekommen.

    Die wohl grüßten Leistungen der Mannschaft und Pep (und Sammer) bleiben aufgrund der Momentaufnahme völlig unerwähnt:
    1. Eine Mannschaft die alles (Triple) gewonnen hat, fast bis zu dessen Verteidigung zu führen, nebenbei die deutlichste Meisterschaft aller Zeiten zu holen
    2. Ein Gebilde von 9 Weltmeistern und 13 teils langfristigen WM-Teilnehmern in einer Nach-WM-Saison wieder zur souveränen Meisterschaft zu führen und wieder bis fast zum Schluß in alle Wettbewerbe.

    Ich behaupte mit nur der Hälfte an Verletzungspech wäre mindestens der Pokal fällig gewesen. Gegen die aktuell beste Mannschaft (Barca), wären zumindest die Chancen besser gewesen.

    Ob das _mit_ Müller und _ohne_ Alonso anders gewesen wäre ist müssig. Peps Arbeit jetzt in Frage zu stellen ist unprofessionell und undankbar. Und wer das tut hat vermutlich das Spiel in ManCity vergessen, als eine Millardentruppe im eigenen Stadion vorgeführt wurde. Gut, da waren ausnahmsweise mal viele Teile des Stammpersonals dabei und fit. Aber da zeigte sich das Potential.

    Ich gehe von folgendem für die nächste Saison aus: Pep bleibt (klar) und es wird auch nicht die riesen Transferoffensive geben. Ich denke, die werden es mit weitestgehend dieser Truppe – wenn der Verletzungsgott uns etwas mehr zur Seite steht – allen nochmal zeigen.

    Ach ja: Uli meinte den Wettbewerb. Natürlich. Allein, dass es so ausgelegt wurde als würde er das Finale meinen hat sky durch die komplette Berichterstattung von September bis Mai geführt…

  6. T

    Toller Artikel, den ich sehr begrüße. Ich sehe allerdings ein paar Dinge en detail ein bisschen anders:

    – Die Erwartungshaltung ist m.E. eine reine Erfindung der Medien. Matthias Sammer hat bereits betont, man lasse sich die Saison so oder so nicht kaputt reden. Pep hat Ähnliches gesagt. Rummenigge hat betont, die Mannschaft habe keine Kritik verdient. Und Beckenbauer… ach, lassen wir das.

    – Auch unter den Bayern-Fans sind nur sehr wenige, die ernsthaft unzufrieden sind. Natürlich werden die im Artikel angesprochenen Detailfragen diskutiert, und das auch emotional. Aber dass der Verein seit Louis van Gaal endlich mal langfristig strategisch einleuchtende und konsequente Sachentscheidungen getroffen hat, um eine spielerische Identität zu entwickeln, wissen doch eigentlich alle zu schätzen.

    – Ebenso wissen alle, die taktisch bis drei zählen können, dass zum Ballbesitzspiel in 99% der Spiele doch gar keine grundsätzliche Alternative da ist: Man möge mal in Dortmund nachfragen, was passiert, wenn man als Favorit mit einem Plan, der fast ausschließlich auf Umschaltspiel basiert, in Bundesligaspiele geht. Und mindestens für diesen Stil ist Guardiola sicherlich in der absoluten Weltspitze der Trainer anzusiedeln. Man versteht vielleicht nicht immer alles sofort (Lahms Position, Alabas Position, weg von der Doppelsechs), aber mit ein bisschen Geduld und eigener taktischer Weiterbildung kann man zumindest zu schätzen lernen, dass Pep das Spiel von der Halbfeldflanke noch weiter weg gebracht hat und für eine gewisse Ästhetik steht.

    Also: Ja, das ist alles richtig! Aber eigentlich kein Probvlem des Bayernumfelds!

  7. Johannes

    Der ganz, ganz große Moment auf europäischer Ebene blieb bisher aus.

    Einspruch https://www.youtube.com/watch?v=2qsNATVOkqA

    1. Lencer

      Was war das für ein klasse Spiel in der Frühphase der Saison … *Gänsehaut*

  8. Pachinko

    Hoffe das mal der ganze Kader (leider bis auf Badstuber) rechtzeitig für die Sommervorbereitung fit wird, weil das hatte der Pep in den 2 Jahre auch noch nicht, weil im ersten Jahr wichtige Spieler verletzt waren oder etwas später kamen und 2014 war halt die WM. Bin mir sicher, dass der Pep seit 2 Jahre nicht spielen konnte, was er spielen will, weil ständig wichtige Säulen ausgefallen sind. Nächstes Jahr wird man dank genügend Pause und der Sommervorbereitung (hoffentlich) nicht wieder so ein Pech haben und einige Transfers werden sicherlich auch getätigt und denke, dann wird man sehr starke Bayern sehen.

  9. Koan Messi

    Die Spiele gegen Dortmund und Barcelona sind bitter, aber wie es der Artikel schon richtig sagt, werden K.O.-Spiele auf Top-Niveau durch Nuancen entschieden. Gegen Dortmund hatte man Pech und gegen Barca hat man gegen einen überragenden Messi gespielt, der so ein Tag auch nicht immer hat.

    Es gibt allerdings schon Dinge die darf man infrage stellen. Ist dieser Hyper-Ballbesitz wirklich alternativlos bzw. kann man den Auswärts gegen gute Mannschaften, besonders gegen gute Kontermannschaften, nicht auch mal direkter spielen und tiefer stehen? Und das man Shaqiri hat im Winter gehen lassen, ohne ein Offensivspieler zu holen, ist mMn auch ein Fehler gewesen.

    Die Saison ist sicherlich eine gute, aber man darf auch nicht blind zu allem Ja und Amen sagen und die Verletzungen vorschieben. Ich denke die Championsleague zu gewinnen wird in den kommenden Spielzeiten schwieriger und wäre diese Saison wohl eher realisierbar gewesen – mit etwas weniger ‘Pech’ wohlgemerkt.

  10. Axel

    Steffen, großartig, dass Du das Thema aufgreifst, aber ich sehe es wie Kurt. Hier ist der übliche Medienreflex am Werk: Pep erst zum Heiland hochschreiben, eine Weile atemlos staunen, dann radikal alles schlecht machen. Dekoriert wird das Ganze mit unterirdischem Müll von Beckenbauer und Hamann (unbedingt seine absolut bescheuerte Kolumne auf Spiegel Online lesen! Kaffeesatz ist verlässlicher als “mein Kontakt bei Man City”). Trotz aller (und es waren sehr viele) Widrigkeiten Meister und zwei Halbfinals zu schaffen, das ist eine große Leistung, denke ich.

    Aber ich sehe noch etwas kommen, dass die Medienheuchler in die Ekstase treiben wird. Wir müssen gg Barca hohes Risiko gehen, um die kleine Chance auf’s Weiterkommen nutzen zu können. Hohes Risiko bedeutet aber auch, dass wir evtl. die Hütte vollbekommen. Jeder normale Fan weiß das und wird das Risiko trotzdem eingehen wollen, denn die Alternative wäre ein vorsichtiges Spiel mit – wenn’s gut geht – einem bescheidenen Sieg aber ohne Aussicht auf ein Weiterkommen. Wenn’s dann aber schief geht und wir 1:3 verlieren, wird Pep geteert und gefedert. Zum Glück nicht hier.

  11. Jo

    Das kann man im Prinzip alles nur unterschreiben.
    An dem Artikel stört mich nur eins. Dass er offensichtlich nötig war. Denn das sind doch alles solche Selbstverständlichkeiten, da müsste doch jeder klar denkende Mensch selbst drauf kommen können.
    Man muss natürlich auch feststellen, dass das nicht unerwartet kommt. Denn die angesprochene Fallhöhe existiert ja nicht aus sich selbst. Vielmehr besteht ein größerer Teil unseres Mediengetriebes darin, diese Fallhöhen erst zu konstruieren. Und das betrifft natürlich nicht nur den FCB sondern alle Teams. Stichwort ist die so unendlich öde und durchschaubare Saisonzieldiskussion die allen Verantwortlichen aufgenötigt wird.

    Ich kann nicht erinnern, dass in der ganzen Geschichte des FCB jemals irgendein Verantwortlicher ein Triple/Double oder was auch immer als Ziel ausgegeben hätte. Genutzt hat es ihnen freilich wenig.
    Ich würde mir zwar auch wünschen, dass so etwas deutlicher formuliert wird. Aber ehrlich gesagt, nützen würde das nicht viel. Das einzige was uns aus der Triple-Diskussion erlösen könnte, wäre deutlicher sportlicher Rückschritt. Na ja, das möchte ich mir auch nicht gerade wünschen.

    Es gibt für den FCB seit jeher und für die Zukunft immer das eine Ziel das es anzustreben gilt. Das ist die Meisterschaft. Das ist nach dem Potential des Vereins erwartbar und daran sind Mannschaft und Trainer zu messen.
    Alles andere o.k., das sind wunderbare schöne Ausnahmemomente, aber eben so gut wie nicht kalkulierbar. Klar in der CL erwarte ich bei dem Leistungsniveau der letzten Jahre natürlich die Quali für die KO-Spiele aber dann wird es schon ziemlich unwägbar.

    Und noch ein letztes fast schon tröstliches. Das absurde Anspruchsniveau mit dem der FCB sich konfrontiert sieht, existiert ja nicht erst seit heute. Wir sehen uns ja schon seit Jahrzehnten, nur in unterschiedliches Ausprägung, damit konfrontiert.
    Für mich ist gerade dieses so gnadenlose, abgehobene Anspruchsdenken ein wesentlicher Erfolgsgarant unseres Vereins. Bayern hat sich nie in irgendeiner Weise zurücklehnen , es sich gemütlich auf Platz 2 oder 3 einrichten können. Da wurden dann tatsächlich harte Entscheidungen gefällt (sicher nicht immer die richtigen), Potentiale ausgeschöpft und Druck auf alle Beteiligten erzeugt.
    Das beste Beispiel wie das auch anders laufen kann ist der BVB. Dort haben sich nach den großen Erfolgen der Vergangenheit imo alle Beteiligten etwas einlullen und einschläfern lassen. Platz 2? Ist doch super! 25 Punkte Rückstand? Mann, was sind wir für eine geile Truppe!
    Wir werden sehen, sollten die am letzten Spieltag noch Platz 7 und damit die EL klar machen werden die sich wie bekloppt freuen. Es sei ihnen gegönnt, aber da wird dann wunderschön der Unterschied zu dem deutlich was man das berühmte Bayern-Gen nennt. Bei uns? So was von unvorstellbar.

    Wenn wir also alle zur Zeit mal wieder unter dem medialen Schwachsinn zu leiden haben, dann kann man sich auch mal mit einem Lächeln vergegenwärtigen, dass das mit für die Siege der Zukunft verantwortlich sein wird.

    Ach ja, und doch noch eins: Wir haben das Double! Das was noch keiner hatte. Herzliche Glückwünsche an unsere Ladies!

    1. Erst mal vorneweg: Sehr guter Ausgangsartikel von Steffen.
      Nicht ganz so logisch aber der Kommentar von Jo. Du schreibst einerseits, dass die Saisonzieldiskussion eigentlich öde und überflüssig ist (nicht nur beim FCB). Andererseits möchtest du das Bayern-Gen nicht missen, das ja den größtmöglichen Erfolgsdrang beinhaltet.
      Gut, das ist für die Bayern vielleicht noch nachvollziehbar. Aber welchen Sinn macht der Vergleich mit dem BVB? Der hätte nach 2012 dann doch sagen sollen, wir wollen wieder Meister werden und geben ähnliche Unsummen aus wie die Bayern? Und dass er das nicht gemacht hat, war dann ein Grund für den derzeitigen Abschwung? Dabei wurden bei Schwarz-Gelb doch gerade vor dieser Saison hübsche Sümmchen bezahlt.

      Nein, wenn du für den FC Bayern eine singuläre Stellung in Anspruch nimmst (“Bayern-Gen”), dann kannst du nicht andere Vereine wie den BVB mit in diesen Argumentationstopf werfen, denn um so zu handeln wie die Bayern fehlen den anderen schlichtweg die Mittel.

      1. Jo

        Die Dinge sind eben oft nicht nur schwarz oder weiß und gut oder schlecht.
        Bei uns sind es zwei Seiten der gleichen Medaille. Auf der einen steht ein überzogenes Anspruchsdenken und künstlich konstruierte Fallhöhen, auf der anderen etwas das sich zu einem guten Teil daraus entwickelt hat und das man der Einfachheit halber mal als Bayern-Gen bezeichnen kann.
        Für mich ist das durchaus logisch. Meine persönliche Haltung dazu ist eher zwiespältig. Es ist vielleicht nicht überraschend, dass mir auch nur die positiven Effekte lieber wären und mir der Gesamtkomplex teils gar nicht gefallen mag.
        Da sich die Realität um meine/unsere frommen Wünsche leider nicht scheren wird, sollten wir einfach das Beste daraus machen und uns bewusst sein, dass das was wir einerseits beklagen auch einen Teil unserer Stärke darstellt.

        Der BVB-Vergleich bezieht sich nicht auf finanzielle Mittel und die Konkurrenz zu Bayern, sondern auf das völlig andere Umfeld/Milieu/Kultur/Gedankenwelt in dem sich dieser Verein bewegt.
        Unabhängig von dem was Verantwortliche öffentlich von sich geben, wenn z.B. ein 7.Platz tatsächlich mit voller Überzeugung und Inbrunst als Erfolg gefeiert werden kann, dann sind das Dinge die langfristig genauso wie das famose Bayern-Gen in die DNA eines Vereins übernommen werden.
        Dann ist es eben mal nicht so wichtig immer und überall Erfolg zu haben, weil sich alle auch so gut genug finden.
        Ich habe daran auch nichts zu kritisieren. Im Gegenteil, Gegner die sich für die die zweiten und dritten Plätze feiern sind das Beste was uns passieren kann.

    2. Thomas

      Wir haben das Double! Das was noch keiner hatte. Herzliche Glückwünsche an unsere Ladies!

      Genau! Das geht ja fast unter, daß die Bayern-Frauen *die* Überraschung perfekt gemacht haben: Fußballmeister ohne eine einzige Niederlage!!
      http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/blickpunkt-sport/fcb-ist-deutscher-meister-100.html

      Ich habe heute immer wieder im Videotext geschaut, wie der Spielstand ist.

  12. Markus

    Danke für den Artikel, dem ich mit Ausnahme von nur wenigen Punkten (bspws., dass wir gg Inter Mailand im CL Finale deutlich unterlegen waren) vollkommen zustimme. Ja, wir haben eine gute Entwicklung genommen, ja, die interessierte Öffentlichkeit erwartet seit dem Triple vielleicht noch ein Stück weit mehr. Allerdings muss man konstatieren, dass diese Saison auch unter der Annahme einer realistischen Saison-Erwartung zumindest in Teilen unbefriedigend verlaufen ist und ich hoffe, dass die Verantwortlichen aus den Mustern lernen. Lernt der Verein nicht aus den entstandenen Problemen, die zu einem hohen Teil selbstverschuldet sind, werden wir nicht die Ernte einer reifen Mannschaft einfahren und der Neuaufbau einer Erfolgsmannschaft wird deutlich ruppiger verlaufen. Betrachtet man andere europäische Spitzenmannschaften, kann ein solcher Umbruch auch den sportlichen Abschwung einleiten, der zu Beginn des Artikels ja noch als der positive Meta-Trend beschrieben wird.

    Die kritischen Punkte aus meiner Sicht:

    – Wie in der letzten Saison geht uns auch diesmal wieder ordentlich die Puste zum Saisonfinale aus. Waren im vergangenen Jahr vermutlich Motivationsprobleme (“Bundesliga ist fertig”) die Hauptursache dafür, dass man in entscheidenen Spielen nicht mehr den Gang hochschalten konnte, sind es dieses Jahr augenscheinlich die Verletzungen. Diese führen einerseits zu geringerer Qualität auf dem Platz und andererseits dazu, dass man den Langzeitverletzen Rythmus, d.h. Spielzeiten zugesteht, die sie nicht leisten können. In Kombination führen diese zwei Folgeerscheinungen zu zuletzt sehr unbefriedigenden Ergebnissen: das Pokalspiel gegen Dortmund und die Auswärtsniederlage gegen Barca. Gegen Dortmund haben wir ein tolles Spiel geliefert, allerdings am Elfmeterpunkt jegliche Konzentration verloren und gegen Barca nach 77 ordentlichen Minuten noch eine Klatsche eingefangen. Beide Spiele gingen also im Endstadium verloren. Der Fehler, den die Verantwortlichen machen könnten (ich interpretiere die Aussagen von KHR und MS in der Öffentlichkeit als reine Taktelei, weswegen man hierauf nur bedingt setzen sollte), wäre, diese Niederlagen durch die Verletzungsmisere erklären zu wollen. Ich gebe gerne zu, dass die Verletzten ein zentrales Problem in unserer Saison dargestellt haben- was die Hintergründe angeht, würde ich persönlich aber nicht vom Faktor “Pech” ausgehen wollen. Dafür sind die Verletzungen zu systematisch. Dafür ist auch unsere Kaderplanung zu optimistisch gewesen.

    a) Verletzungen:

    Die Unruhen um MW waren nur die Spitze des Eisberges. Wir haben einerseits Dauerverletzte, die sich die gleiche Verletzung mehrfach erneut zugezogen haben (Badstuber, Thiago), andererseits fallen Mittelzeitverletzte teils wochenlang aus, obwohl der Verein nur “Vorsichtsmaßnahmen” deklarierte (zuletzt Ribery, dessen Saisonaus gestern besiegelt wurde). Auch holen sich Verletzte gerne kurz nach den ersten Spielen ihrer Rückkehr weitere Verletzungen (Robben, Badstuber, Benatia). Katastrophal ist auch die Anzahl der Muskelverletzungen in unserem Kader (Pizarro, Rode, Robben, Starke, Benatia). Dass ein Badstuber mit einer schlimmen Verletzung ein Spiel durchspielt und erst Tage später zum Arzt geht, ist ebenfalls eines dieser “Highlights”. Die wenigsten unserer Spieler wurden durch den Gegner verletzt; in Summe muss man sich mMn auf jeden Fall (!) im Bereich des Fitnessaufbaus (Testing der Wettkampfhärte) und Trainingssteuerung (wer kann wie belastet werden?) deutlich hinterfragen. Dass man in einer nach-WM-Saison mit einer Mehrzahl an Verletzten rechnen muss, führt mich zum zweiten Punkt.

    b) Die Kaderplanung

    Hätte sich Martinez nicht verletzt (oder wäre es 5 Tage später gewesen), hätten wir möglicherweise nicht einmal die Gruppenphase der CL überstanden, da es erst dadurch zu den Transfers von Alonso und Benatia kam. Zwar haben wir ein ungeahntes Schnäppchen gemacht (Bernat), welches wohl auf Reschkes Kappe ging, allerdings haben wir uns die angestrebte Verjüngung des Kaders mit dem “Tausch” Alonso-Kroos versaut. Wenn Kroos gehen wollte, wäre vermutlich genügend Zeit geblieben, eine nachhaltigere Lösung als Alonso zu finden, der für mich gefühlt seit einem halben Jahr im Formtief ist und uns 0,0 weiterhilft, wie es angedacht war (seine erste Halbserie war gut, aber auch hier war nach ein paar Spielen merklich die Luft raus). Dies singulär betrachtet, wäre allerdings nicht schlimm, würde es mit anderen Fehlern der Kaderplanung kombiniert werden. Um unseren Stars weiterhin Spielzeit einräumen zu können einerseits und andererseits um den Verletzten mehr Spielzeit geben zu können, wurden im Winter zwei Spieler abgegeben, die nicht ersetzt wurden. Dies unter anderem vor dem Hintergrund der bestehenden Verletzungsmisere und auch unter dem Umstand, dass zentrale Positionen nicht doppelt besetzt waren- so, wie dies unter anderem in der Triplesaison der Fall war. Für Robbery hatten wir seit der Winterpause keinen Ersatz mehr; Lewy musste in der RR quasi jedes Spiel machen (zuletzt gg Augsburg mit Maske), weil Pizza eher ein Maskottchen als ein erfolgreicher Bankspieler ist. Im Bewusstsein, dass wir in einer Nach-WM-Saison Verletzungsprobleme haben werden und dem Fakt, dass uns schon uA wegen der Fitness/Motivation im vergangenen Jahr der Saft ausging, hätten wir hier nachlegen müssen im Winter. Das hätte uns auch den harten Übergang erspart, den wir nun nach dieser Saison brauchen, denn: so hungrig die Spieler in den vergangenen Jahren waren, sind zumindest einige nach dem WM-Erfolg nicht mehr. Mit Ausnahme von Manuel Neuer trifft dies auf alle deutschen Nationalspieler zu.

    Aus diesen Gründen möchte ich zwar immer noch deiner Meinung anschliessen, wünsche mir aber, dass wir endgültig aus dieser Saison und der vergangenen lernen.

  13. Osrig

    Ein hervorragender Bericht, den ich fast hundertprozentig unterschreiben kann!!
    Ich bitte nur eines zu bedenken, und auch das hat etwas mit Erwartungshaltung zu tun:
    Ein Umbau des ganzen Systems, so wie er bei uns läuft, lässt sich nicht über Nacht bewerkstelligen. Wir sehen jetzt schon die Grundidee, und sicher auch schon erste Varianten. Aber das nach nicht einmal zwei Jahren alle Mosaiksteinchen schon passen, kann man doch nicht erwarten, oder? Pep wird die Entwicklung unseres Spielsystems weiter vorantreiben und hoffentlich auch Maßnahmen entwickeln, wie die Anfälligkeit in der Abwehr beim gegnerischen Pass in die Spitze deutlich verringert werden kann. Und hoffentlich auch Momente des eigenen schnellen Umschaltens mit einbauen. Insgesamt meine ich aber, ist das Spiel über Ballkontrolle – und somit ja letztlich doch Dominanz – alternativlos, will man an der Spitze des europäischen Fussballs bestehen.

  14. Kurvengänger

    Amen.
    Danke.

  15. Robert

    Es ist noch schwer zu beurteilen, weil die Saison noch nicht vorbei ist, aber ich glaube, dass maximal eine Mannschaft in Europa in der Ära Guardiola erfolgreicher gewesen sein wird als Bayern in dieser Zeit.

    Was im Artikel bisschen vernachlässigt wird, sind die Probleme in dieser Saison gegen Top-Teams – ManCity mal ausgenommen.

    Und ein wichtiger Punkt in der Beurteilung von Guardiolas Arbeit ist, dass er 2 Mal eine überragende Hinrunde gespielt hat, die die Messlatte für die Rückrunde sehr hoch legt. Auch als Bayern Fan erwartet man sich dann zum Teil zu viel – da braucht es dann einen solchen Artikel, um einen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. ;)

  16. fenimore

    Schönen Dank für einen Beitrag, der fern aller Polemik und medialen Überhitzung die Situation analysiert und interessant bewertet.

  17. no.12

    Danke, dem Autor.
    Danke den Kommentatoren.
    Sehr differenzierte Sichtweisen, die ich nur unterschreiben kann.
    Wir sind konstant unter den Top 4 Europas angekommen, mit einem klaren Plan vom Spiel und einer meist sehr guten Taktik.
    Die unplanbaren Dinge in dieser Saison (WM Sieg, Verletzungen, unglückliche Verkäufe) wurden m.E. sehr gut gemeistert. Da hätte ich gerne mal andere TOP Teams gesehen.
    Und ich freue mich trotzdem auf Dienstag.

  18. blub

    Ich meckere ja häufiger mal rum, aber diesen text kann ich uneingeschränkt unterschreiben.

    Alle die Guardiola für gescheitert halten sollten sich noch mal in Erinnerung rufen wie gut sie Bayern Chancen im Rückspiel so sehen und dann nochmal überlegen wie es mit jedem beliebigen anderen Trainer wäre.

  19. Tanja

    Du sprichst mir aus der Seele! Sehr guter Artikel! Vielen Dank!

  20. chicago_bastard

    Nun ja, vor einiger Zeit schrieb Steffen selbst noch, Guardiola sei geholt worden um “diese Genaration mit einem zweiten CL-Titel zu veredeln”. Jetzt die Ansprüche derart herunterzuschrauben, dass es plötzlich schon reicht wenn man in der CL so weit kommt bis man auf den ersten Gegner auf Augenhöhe trifft und gegen diesen chancenlos im hohen Bogen rausfliegt ist da etwas inkonsequent.

    Guardiola hat den besten Bayernkader der Vereinsgeschichte zur Verfügung. Deshalb treffen auch diese ganzen Relativierungen, man habe das Triple doch erst einmal in der Vereinsgeschichte gewonnen, daher sei es vermessen das zu erwarten, auch nicht ins Ziel. Bayernmannschaften mit Ottl, Lell und Ismael haben also nicht die CL gewonnen, alles klar, dann kann Pep gerne noch ein drittes Mal genauso chancenlos aus der CL fliegen wie die damals… Außerdem geht es um die CL, wird die gewonnen, wird sich gewiss niemand darüber beschweren wenn man im DFB-Pokal ausgeschieden sein sollte, das Gequatsche von der Triple-Erwartung kann man sich also sparen. Es geht um die CL und die Erwartung an den angeblich besten Trainer der Welt ist es ganz klar, diese in seinen 3 Jahren Vertragslaufzeit einmal zu holen.

    Mit diesem Kader die Meisterschaft zu holen und gegen Mannschaften wie Donezk und Porto weiterzukommen ist Pflicht. Die Erwartung, dass man dann gegen die einzigen Mannschaften auf Augenhöhe nicht zwei Mal absolut chancenlos ist, ist mit Sicherheit nicht vermessen. Mit einem knappen Ausscheiden gegen Real hätte jeder leben können aber so hat es den Anschein als habe man den Anschluss an die absolute Spitze verloren, jetzt wo man im zweiten Jahr erneut so deutlich scheitert.

    1. Steffen

      Bitte mal einen Link mitschicken wo ich das über Guardiola gesagt habe. Ich hatte nach der Verpflichtung von Alonso gesagt er sei gekommen, um die goldene Generation weiter zu veredeln: http://www.miasanrot.de/xabi-alonso-gekommen-um-zu-veredeln/

      Dort heißt es: “Es wäre durchaus möglich gewesen die Saison 2014/2015 nach der WM und vielen Verletzten offensiv als Übergangsjahr zu deklarieren, jungen Spielern eine Bewährungschance zu geben und Misserfolge in Kauf zu nehmen. Die sportliche Führung des Rekordmeisters hat sich wohl auch mit Blick auf die beschriebene Altersstruktur der Führungsspieler-Quartetts dagegen entschieden. Mit der Verpflichtung von Xabi Alonso unterstreichen die Münchner entschlossen den Anspruch auch in den kommenden 2-3 Jahren zur absoluten Spitze in Deutschland und Europa zu gehören.”

      Und: Natürlich bleibt der CL-Sieg das Maximal-Ziel im Club-Fußball. Jede Personalentscheidung ist irgendwo auch im Hinterkopf darauf ausgerichtet. Natürlich auch die Verpflichtung von Guardiola. Der Text sollte aber beschreiben, dass es zwischen Maximalziel und verlorener Saison sehr viele Graustufen gibt.

      1. chicago_bastard

        Okay, dann habe ich da etwas durcheinandergebracht, sorry dafür.

        Ich bleibe dennoch dabei, dass Guardiola mit dem Kader, den er zur Verfügung hat, lediglich die absoluten Minimalziele erfüllt hat und nicht mehr. Dass jemand mit seiner Reputation und den Vorschusslorbeeren dafür keine Standing Ovations erntet kann daher nicht verwundern.

  21. jiggaman234567

    “Ich habe allen Spielern gesagt, dass diejenigen, die denken, es sei bereits alles vorbei, in München lieber auf der Bank bleiben. Das Bayern-Trikot zu tragen ist mehr als nur Liebe. Es ist eine Aufgabe. Wir brauchen keine hoffnungslosen Typen. Was wir brauchen, sind elf Kämpfer. Falls also jemand denkt, es sei vorbei, sollte er uns den Gefallen tun und sich auf die Bank setzen.”

    – Thomas Müller

    1. förb

      Was, DAS hat TM25 gesagt?? Wenn ja, dann meine Herren, Hut ab!!!

  22. Daniel

    Sehr guter Beitrag, dem ich inhaltlich nur beipflichten kann.
    Dass wir am Ende der Saison nun doch etwas Essig in den Wein bekommen ist lange kein Grund alles in Frage zu stellen.
    Unterm Strich unter den Voraussetzungen eine gute Saison auf der man nächstes Jahr aufbauen kann.

  23. bsg

    ja, toller Artikel. cool.

    Pep auch gerade super in der PK zum Barca-Rückspiel. Man braucht nicht zu denken, dass er irgendwas nicht aufm Schirm hat.

  24. Hans

    Starker Artikel Steffen!

    Ich möchte Folgendes hinzufügen:

    Es geht gar nicht darum, dass man gegen Dortmund, Barcelona oder Madrid nicht verlieren darf. Auf diesem Niveau entscheiden, wie du auch richtig gesagt hast, Nuancen. Was mich jedoch maßlos ärgert ist die Tatsache, dass wir gegen Dortmund im Pokal und jetzt gegen Barcelona komplett eingebrochen sind! Das darf einfach nicht passieren und dieser Kritik muss sich Guardiola auch stellen!

    Wie kann ich denn in der 93. Minute beim Stand von 0:2 mit neun Mann auf der Höhe der Mittellinie stehen und mir wie eine Schülermannschaft das 0:3 fangen! Ich hab mich da so aufgeregt! Ebenso wie gegen Dortmund. Bis zum 1:1 hatten wir sie komplett im Griff. Was war dann los?

    Man muss auch festhalten, dass sich die Bayern nach dem Triple unter den Top 3 / Top 4 in Europa etabliert haben. Dennoch muss man auch festhalten, dass bis nach ganz oben momentan wohl nicht reicht. Das hat man gegen Real gesehen und jetzt gegen Barcelona auch. Ich frage mich mittlerweile auch, ob die Taktik des hohen Verteidigens gegen die Topklubs zu riskant bzw. zu fehleranfällig ist. Ich vermute mittlerweile, dass bei Guardiolas System einfach alles passen muss. Eine Unsicherheit, ein Konter und man ist kaputt..

    1. kurt

      Mensch Hans. Natürlich reicht es bis “ganz nach oben”. Wir sind “GANZ OBEN”. Und bleiben da auch. Real wird nichtmal Meister und die können noch genauso gut aus der CL fliegen. Dann war das mal ne richtige Nullnummer für die dieses Jahr. Trotzdem kommt keiner auf die Idee zu sagen für “ganz oben” reichts für Real wohl nicht.

      Aber ja, für die fehlenden Robbens, Riberys, Alabas und die formschwachen, überspielten und/oder halbfitten Lahms, Schweinsteiger, Götzes, Dantes und gehandicapten Lewandowskis reicht es momentan wohl nicht “bis ganz nach oben”. Was für eine Schmach.

      Wie kommt man denn bitte auf so einen Blödsinn, dass System sei zu riskant, fehleranfällig und und und, wenn man gesehen hat, wie dieses System Mannschaften ZERSTÖRT hat, welche bis dato alle Heimspiele mit einer Quote von 14:1 Toren gewonnen hatte, sowie ungeschlagen bis ins Viertelfinale der CL gekommen sind.

      Letztes Jahr wurde der spätere englische Meister im eigenen Stadion vorgeführt, mit Fußball vom anderen Stern.

      Das alles ist Guardiola. Ich kann mich an kein einziges Spiel seit seinem Amtsantritt außer Wolfsburg erinnern, wo man wirklich die schlichtweg die schlechtere Mannschaft war.

      Viel mehr hat er es geschafft so gut wie jeden unserer Spieler individuell weiterzubringen (von denen man auch eine Entwicklung erwarten konnte) und man kann nur hoffen, er sieht es selbst so und entscheidet sich hier den Umbruch durchzuführen.

      1. chicago_bastard

        Wie bitte? Für Dich war man gegen Real letzte Saison also nicht die schlechtere Mannschaft? Und gegen Barca gerade eben auch nicht? Gegen Gladbach? In Porto?

        Real hat einen finanziell ebenbürtigen nationalen Konkurrenten, die Bayern nicht, deren Situation ist also überhaupt nicht vergleichbar.

        Und dass er so gut wie jeden Spieler individuell weiter gebracht haben soll muss wohl Ironie sein.

        Ins Halbfinale einziehen und dort auf die Nuss zu kriegen ist nicht “ganz oben”. Sonst wäre Schalke vor ein paar Jahren auch ganz oben gewesen als sie im Halbfinale von United deklassiert wurden.

        Das ist nun wirklich rosarot gefärbte Pep-Lobhudelei.

      2. Hans

        @Kurt:

        Ja, wir haben Mannschaften wir Man City, Man United, Arsenal, Porto, Donezk, Rom, usw. deutlich und mit überaus überzeugenden Vorstellungen geschlagen. Das sind alles gute bis sehr gute Mannschaften.

        Ich meinte vielmehr, dass wir unter Pep bisher noch keinen der richtig großen Brocken geschlagen haben. Letztes Jahr war das Real, dieses Jahr Barca.

        Ich bin nach wie vor ein großer Bewunderer von Guardiola, aber das sind Fakten. Was ich eigentlich sagen wollte: Vielleicht funktioniert sein System einfach auf dem allerhöchsten Niveau nicht bzw. muss überdacht werden. Wenn man mal das Buch von Philip Lahm ließt, so sagt dieser ja eindeutig, dass der Erfolg mit Heynkes kam, weil er nicht so hoch verteidigen ließ wie Van Gaal. Darüber sollte man evtl. mal nachdenken.

      3. bsg

        und bei welchem “System” muss nicht alles passen, um die Top-4 der Welt zu schlagen @ Hans? Ansagen und sofort an KHR weiterleiten, wir brauchen es!
        Denn eins sag ich dir, das perfekte System hat dann nämlich immer nur der eine CL-Sieger und der ist komischerweise jedes Jahr ein anderer!

        btw: was ist ein System, wie es HIER gemeint ist? …… und wenn das beantwortet ist: was ist Peps System?

        peace

    2. Jo

      “Ich vermute mittlerweile, dass bei Guardiolas System einfach alles passen muss. Eine Unsicherheit, ein Konter und man ist kaputt.”

      Wenn dem so wäre, wäre es tatsächlich das schlechteste System aller Zeiten und wir abgestiegen!

      1. Hans

        @Jo:

        Auf allerhöchsten Niveau meinte ich. Arsenal, Rom, Porto, Man City und Man United sind für mich hohes Niveau, aber nicht das allerhöchste.

  25. Carlo

    Sehr gute Analyse, die Fakten aber sind nicht wegzuräumen: der nicht zwingende Verkauf von Shaqiri und die Ausleihe Hjolbergs. Der Knatsch mit MW kommt auch nicht aus heiterem Himmel – in der Summe liegen auch Managementfehler (Führungsqualitäten?) vor, die zusammen eben jene Schieflage (herbeigeschrieben, ich weiss) ergeben und damit das Feld düngen, auf dem jeder Meinungsmist wächst und gepflückt wird. Keep cool…

  26. Häberr

    Boh glaubse,
    genauso sieht dat aus. Watt würden HSV, Stuttgart, Schalke und Co. dafür geben nur ein Viertel davon erreicht zu haben.
    Glück auf
    Häbert

  27. kurt

    @Chicago_Bastard

    Wenn ich rosarote Pep-Lobhuldelei betreibe (was sicherlich zu einem gewissen Grad geschieht), dann betreibst du dunkelste Schwarzmalerei.

    Ja gegen Real (in beiden Spielen), war man nicht die schlechtere Mannschaft. Gegen Porto ebenso. Wird irgendjemand behaupten, wir wären im Finale gegen Chelsea schlechter gewesen?

    Es gewinnt nunmal nicht immer die bessere Mannschaft. Die Art und Weise muss man sich dann schon noch anschauen.

    Gladbach geb ich dir Recht. Die waren gut. Aber auch da hats erst nen ungewöhnlichen Neuerfauxpas gebraucht.

    1. chicago_bastard

      Natürlich war man gegen Real schlechter. Letztlich geht es darum sich Torchancen zu erspielen, daher passt der Vergleich zum Finale gegen Chelsea nicht, dort hatte man nämlich ein Chancenplus. Gegen Real war es hingegen ganz anders, schon im Hinspiel, das für viele Pep-Fans eine Demonstration des großartigen Fußballs war, hätte man eine Klatsche kriegen können, neben dem Tor hatten Ronaldo und di Maria zwei weitere klare Chancen frei vor Neuer, dazu gab es noch einige Halbchancen. Die Bayern haben sich dagegen in 90 Minuten eine einzige Torchance durch Götze erspielt.

      Wenn man also wirklich der Meinung ist, dass das ein gutes Spiel war dann ist die Diskrepanz zwischen den Befürwortern und Skeptikern natürlich erklärt. Den Pep-Befürwortern reicht es also, ein zum Selbstzweck gewordenes Ideal eines Ballbesitzspiels aufzuführen, das weder zu Torchancen noch zu Siegen führen muss, Hauptsache man kann sich nachher einreden wie toll man den Gegner doch dominiert habe (einen Gegner wohlgemerkt, der überhaupt nichts anderes wollte, man hat Ancelotti da voll in die Karten gespielt). Da wird man mit den Traditionalisten, die tatsächlich Torchancen und deren Folge, nämlich Tore, für den Sinn des Spiels halten, natürlich nie auf einen Nenner kommen.

  28. Börnie

    Ich stimme dem Kommentar und seiner Kritik an der maßlos überzogenen Erwartungshaltung völlig zu und würde mich freuen, wenn PG noch ein Jahr dranhängt. Nicht auszudenken, wenn Martinez, Alaba ,Ribery und Robben genau jetzt auf der Höhe ihrer Form wären, wenn auch Lahm, Müller, Thiago, Alonso wegen vermehrter Rotation fitter wären, als sie derzeit sind. Eine kritsche Frage wurde im Artikel aber vermieden: ob nämlich die vielen muskulären Verletzungen womöglich auch etwas mit Trainingsmethodiken zu tun haben könnten?

  29. Tobi

    Klasse Kommentar, von dieser Einstellung/Meinung könnten sich die meisten “Fans” eine Scheibe abschneiden.

  30. Pachinko

    Für Kroos hat man 30 Mio bekommen und Dortmund wird niemals soviel für Gündogan bekommen. Wenn Thiago gehen will, dann soll er halt gehen.

  31. Pachinko

    Ich weiß wie schwer die Saison war und dass wir das erste mal nach einer WM Meister geworden sind aber man darf echt nicht alles schön reden. Wir haben diese Saison nur 12 von 30 Punkten unter den Top 6 geholt.

    1. Schyrenplatz

      “Ich weiß wie schwer die Saison war und dass wir das erste mal nach einer WM Meister geworden sind”

      Das stimmt aber erst dann, nachdem uns die Meisterschaften 1986/87, 1998/99 und 2002/03 aberkannt werden sollten.

      1. ibiza

        was er meint war natürlich nach einem WM-Titel Meister zu werden was zum ersten Mal heuer gelang.

        Selbst die Betrachung aller WMs zeigt aber ebenso einen negativen Einfluss auf die Titelchancen der Bayern – bei 13 WMs seit BLstart hätten es nämlich vom sonstigen Schnitt der Meisterschaften (grob jede 2. für Bayern) dann an die 6 Meistertitel nach WMs sein sollen. Es waren aber eben gerade mal 3, was schon recht signifikant nach unten abweicht…

  32. Nowak

    Gibt es auch mal einen objetiven, trainer kritischen Kommentar hier?
    Herr G. aus B. hat SELBST das Triple als Maßstab ausgegeben. ER!
    Daran muss er sich messen lassen.
    Das es nicht klappt ist nicht schlimm, die Art und Weise ( Auswechslungen, Spanier-Fraktion, ;Müller-Wohlfahrt etc.) darf aber durchaus hinterfragt werden.

  33. rheumakay

    Was für ein wunderbarer wahrer Artikel!

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