Alonso: Gekommen um zu veredeln

Etwas mehr als eine Woche ist es her, dass der FC Bayern München mit der überraschenden Verpflichtung des spanischen Weltmeisters und zweifachen Champions League-Siegers Xabi Alonso (32) für ein kleines Beben sorgte. Der Rekordmeister hat die Öffentlichkeit und auch die eigenen Anhänger damit wieder einmal ziemlich durchgeschüttelt. Auch nach dem ersten Auftritt des 114-fachen Nationalspielers im Bayern-Dress gegen Schalke bleibt ein Gefühl der Unwirklichkeit. Zu unorthodox war die Verpflichtung. Zu stark bleibt der Eindruck eines Bruchs in der Personalpolitik des FC Bayern in den vergangenen 5-10 Jahren. Wenn die Münchner in der jüngeren Vergangenheit Ü30-Spieler verpflichteten, kam entweder ein Ersatztorwart wie Butt (34, 2008) oder ein verdienter Ex-Münchener, der als kostengünstige, risikoarme Variante einen entstandenen Engpass schießen sollte. Lizarazu (34, 2005), Zé Roberto (33, 2007) oder Claudio Pizarro (33, 2012) sind dafür die besten Beispiele. Davon abgesehen war die Transferpolitik in den vergangenen Jahren eher solide und berechenbar. Eigengewächse wie Schweinsteiger, Lahm und Müller wurden durch herausragende Bundesliga-Spieler wie Neuer, Gomez oder Götze sowie den ein oder anderen internationalen Klassemann auf der Schwelle zum absoluten Durchbruch wie Ribéry, Thiago oder Martínez ergänzt. Xabi Alonso bricht mit diesem Muster. Nur logisch, dass dies Fragen aufwirft. Dabei ist der Transfer des Basken, der im November 33 Jahre alt wird vor allem ein klares Signal des FC Bayern für die kommenden zwei bis drei Jahre. Es geht darum, die dritte große Generation des FC Bayern um Philipp Lahm (30), Bastian Schweinsteiger (30), Arjen Robben (30) und Franck Ribéry (31) weiter zu veredeln.

Drei Champions League-Finalteilnahmen in vier Jahren

Das Bayern-Quartett war der Garant für drei Champions-League-Final Teilnahmen in den vergangenen vier Jahren. Wie bedeutend das ist, zeigt die Tatsache, dass der FC Bayern in den vergangenen 30 Jahren überhaupt nur sechs Mal das Finale des Landesmeister Cups erreichen konnte. Alle vier sollen und müssen auch in den kommenden Jahren den FC Bayern weiter maßgeblich prägen. Lahm hat Vertrag bis 2018 und will danach seine Karriere beenden. Schweinsteiger (2016), Robben (2017) und Ribéry (2017) haben ebenfalls noch mindestens zwei Jahre Vertrag in München. Sie haben gemeinsam mit Thomas Müller, Manuel Neuer und Jerome Boateng bewiesen, dass sie den Verein in allerhöchste Sphären führen können. Andere wie Götze, Lewandowski oder Thiago müssen das erst noch beweisen. Von Gaudino, Rode, Bernat oder Hojbjerg ganz zu schweigen.

Lahm, Schweinsteiger, Robben und Ribéry sind Bayerns personifiziertes window of opportunity. Wie wertvoll das ist zeigen die Erfahrungen im internationalen Fußball des vergangenen Jahrzehnts. Das finanziell hochgerüstete Real Madrid wartete zwischen 2002 und 2014 12 Jahre auf einen Finaleinzug in der Champions League. Andere große Teams wie der AC Mailand, der FC Arsenal oder Juventus Turin sind jetzt bereits seit sieben oder mehr Jahren ohne Finalteilnahme in der Königsklasse. Spätestens nachdem Bastian Schweinsteiger am 1. August als letzter des Quartetts die 30er Grenze überschritten hat, ist klar, dass das Zeitfenster dieser Spielergeneration kleiner wird. Auch das wird bei den Beratungen der sportlichen Leitung über die Konsequenzen aus den längerfristigen Verletzungen von Martínez, Schweinsteiger und Thiago eine Rolle gespielt haben. Noch dazu weil mit Schweinsteiger ein prägender zentraler Mittelfeldspieler nun bereits in der vierten Saison in Folge mit einer längeren Verletzung ausfällt und ohnehin in Zukunft eher mehr als weniger Pausen benötigen wird.

Guardiola muss den Spagat schaffen

Die Alternative wäre wohl gewesen zu improvisieren und frühzeitig auf hochtalentierte aber gerade international unerfahrene Spieler wie Gaudino, Højbjerg und Rode im zentralen Mittelfeld zu setzen oder mit Alaba einen auf dieser Position unerfahrenen Spieler aufzubauen. Der Entwicklung der Spieler hätte das gewiss gut getan, der FC Bayern scheute aber das damit verbundene Risiko – eben weil der Rekordmeister aus den verbleibenden Jahren der genannten Spielergeneration alles herausholen will was möglich ist. Die Entscheidung für Alonso ist damit auch eine Entscheidung gegen einen schnelleren Umbruch, der aus Altersgründen ohnehin in den nächsten 2-3 Jahren ansteht. Es wird Guardiolas Aufgabe sein die Entwicklung von Højbjerg, Bernat, Gaudino und Co. bis dahin trotzdem optimal zu fördern, damit der schwierige nahtlose Umbruch auf hohem Niveau ab 2016 gelingt. Es ist dieser Spagat an dem die Arbeit von Guardiola in den kommenden Jahren maßgeblich gemessen werden muss.

Xabi Alonso ist gekommen, um eine goldene Ära des FC Bayern, die mit der Ankunft von Arjen Robben in München im Jahr 2009 endgültig begann weiter zu veredeln. Er ist vielleicht kein Spieler mehr, der eine Mannschaft über eine lange Saison in drei Wettbewerben über 50 Pflichtspiele hinweg tragen kann, aber er ist ein kluger Stratege, der für zwei Jahre als qualitativ hochwertige Ergänzung und Entlastung des mit Schweinsteiger, Thiago, Lahm, Rode, Gaudino, Alaba und Hojbjerg potenziell durchaus stark besetzten zentralen Mittelfelds fungieren kann.

Es wäre durchaus möglich gewesen die Saison 2014/2015 nach der WM und vielen Verletzten offensiv als Übergangsjahr zu deklarieren, jungen Spielern eine Bewährungschance zu geben und Misserfolge in Kauf zu nehmen. Die sportliche Führung des Rekordmeisters hat sich wohl auch mit Blick auf die beschriebene Altersstruktur der Führungsspieler-Quartetts dagegen entschieden. Mit der Verpflichtung von Xabi Alonso unterstreichen die Münchner entschlossen den Anspruch auch in den kommenden 2-3 Jahren zur absoluten Spitze in Deutschland und Europa zu gehören. Das ist in gewisser Weise konsequent. Trotzdem sollten solche, auf kurzfristigen Erfolg ausgelegte Transfers eine Ausnahme für besondere Situationen bleiben. Der FC Bayern hat mit seiner klugen Personalpolitik in den vergangen Jahren selbst das Fundament für die Erfolge seit 2009 gelegt. Einen Grund grundsätzlich von diesem Weg abzuweichen, gibt es nicht.

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Leserkommentare
  1. dilch

    Auch wenn man es ununterbrochen bereits überall liest fehlt mir hier einfach der Kroosvergleich, und zwar nicht unbedingt aus spielerischer Sicht. Natürlich reden wir hier auch von zwei unterschiedlichen Spielern. Sondern primär aus finanzieller Sicht. Meiner Meinung nach hat man sich da verzockt und das muss einfach mal gesagt sein, aber alle Bayernlastigen Blogs schreiben seit ner Woche: Bitte keine Vergleiche.
    Warum Bayern ihn geholt hat, hast du gut geschrieben, wie ist halt aber einer der schlechtesten Transfers seit langem aus Bayernsicht und der Kicker schreibt: “Auch ein Zeichen an die großen”…
    Zudem auch ein 24 jähriger Badelj für 4 mio zu haben wäre. Was kostet Baier? Für genügend Geld könnt ihr auch F. Kroos gerne kaufen (hihi)

    1. Steffen

      Erstmal danke für Deinen Kommentar! Ich finde einfach, dass beide Transfers (Kroos und Alonso) einzeln zu betrachten sind. Der FCB hat Kroos ein (gutes) Angebot gemacht. Kroos wollte nachverhandeln und am Ende wohl auch den Verein verlassen. Dann verletzt sich Martínez schwer, Schweinsteiger und Thiago fallen länger aus. Danach wird reagiert. Ich kann mir schon vorstellen, dass Bayern mit dem Wissen von heute im Zweifel auf eine Ablöse bei Kroos verzichtet und ihn erst nach Ablauf seines Vertrags 2015 nach Madrid hätte ziehen lassen. Aber ich finde es ist ein wenig müßig darüber zu diskutieren, weil Kroos zum Zeitpunkt der Martínez-Verletzung, die (obwohl er als Innenverteidiger eingeplant war) in der Kader-Arithmetik einiges durcheinandergebracht hat (Viererkette, statt Dreierkette zum Saisonstart z.B.) bereits weg war. Ob das mit Blick auf die Saisons falsch oder richtig war, können wir wahrscheinlich eh erst am Saisonende oder nach der Saison 14/15 bewerten.

      Daniel Baier hätte ich übrigens durchaus charmant gefunden. Negativ ins Gewicht fällt eigentlich nur seine mangelnde internationale Erfahrung. Mit Badelj habe ich mich nach all den Lobeshymnen in der Taktikcommunity mal über einen längeren Zeitraum intensiv beschäftigt und halte ihn offen gesagt für überschätzt.

      1. Ibiza

        hmm, du sprichst schon die Arithmetik an, aber glaubst dass man mit Wissen von heute für ein weiteres Jahr Kroos auf die Ablöse verzichtet hätte? Das wären dann mal schön 30mio entgangene Ablöse + so 4 mio gehalt für das eine Jahr, also satte 34 mios Kosten. Alonso dagegen kommt pro Jahr (10 mio Ablöse auf 2 Jahre verteilt + 10 mio Gehalt) auf gerade mal 15 mio Kosten. Das ist weniger als die Hälfte..

      2. Ibiza

        und noch zu dem von dir angesprochenen Spagat zwischen Alt und Jung – da hat gerade doch das letzte Spiel gezeigt, dass ein Spieler wie Alonso doch vielmehr gerade hilft diesen Spagat zu vollziehen – hätte man mit gutem Gefühl einen Kroos neben Rode aufbieten können? Nein, das wäre recht abenteuerlich (natürlcih auch weil Alonso viel mehr defensive Qualitäten hat was natürlcih die ganze Kroos vs. Alonso Diskussion schon sehr fragwürdig macht) gewesen ganz anders als mit Alonso und das obwohl dieser gerade mal 20 minuten und nicht mehrere Jahre mit den FCB Kollegen trainiert hat.

        Ich würde das ganze mit Alonso außerdem weniger als ein “Veredeln” des Bayern-Quartetts sehen sondern vielmehr als eine Verbreiterung der Basis an erfahrerenen Spielern, denn obwohl sich zwar diese Bayern-Quartett immer mehr im “erfahrenen Fussballalter” befindet, so wird/muss (ob nun verletzungs oder erholungsbedingt) von dieser Erfahrung immer weniger auf dem Platz zu finden sein in den nächsten Jahren, so dass ein Spieler mit ernormer internationaler Erfahrung der zudem sowohl wenig verletzungsanfällig ist als auch sich der Nationalmannschafts-Zusatzbelastung entledigt hat (dies trifft so im Bayernquartet nur auf Lahm zu) gerade diesem Wegbrechen an Erfahrung und damit auch wichtiger Führungsfunktion der jungen Spieler entgegen.

        Und dass dies wie ein Bruch erscheint in der Transferpolitik – ist es nicht vielmehr so dass eine solche Ergänzung durch einen älteren aber noch “voll im Saft stehenden” internationalen Topstar einfach früher überhaupt nicht möglich gewesen wäre für den FC Bayern? Sowohl vom finanziellen Rahmen her wäre es deutlcih schwerer zu bewältigen gewesen als auch weil der Verein früher für einen solchen Topstar wie Alonso einfach nicht attraktiv (man darf auch nicht vergessen dass es anders als zb. bei einem Wechsel nach England auch noch eine deutlich massivere Sprachbarriere gibt, um das auf sich zu nehmen muss die Motivation schon hoch sein) genug war

      3. Ibiza

        vor 5 Jahren zb. wäre ein weiterer CL-gewinn (für Alonso wäre es ja der 3. mit 3 Vereinen womit er der erst 2. Spieler wäre der das erreicht hat) durch einen Wechsel zum FC Bayern um Welten weniger absehbar gewesen als das nach den 4 Finalteilnahmen in den letzten 5 Jahren nun beim FCB ist. Und einen Guardiola, der natürlcih auch noch großer Attraktor ist unter dem fast jeder Spieler gerne mal trainieren würde hätte man damals auch noch nicht annähernd aufbieten können..

  2. Erich_B

    Hallo zusammen,

    Danke erstmal für den Artikel.
    Ich hatte ja schon in einem anderen Artikel schon geschrieben das ich die Verpflichtung von Alonso gut finde und ein 1:1 Vergleich Alonso vs. Kroos keinen Sinn macht – aufgrund deren unterschiedlichen Fähigkeiten. Lasst uns erstmal schauen wie sich Kroos in Madrid macht (er soll ja angeblich die defensive Rolle im Mittelfeld ausfüllen, was m.M.n nicht seinen Fähigkeiten entspricht). Madrid hat ja gerade erst ein Spiel verloren… Mit Di Maria hat man für mich eh den Mann der Saison abgegeben, Wahnsinn wie unterschätzt der ist und wie man in Madrid mit seinen Spielern umgeht.

    Grundsätzlich gefällt mir das Konzept der Bayern sehr gut auf Eigengewächse zu setzen (Schweinsteiger, Lahm, Müller, Alaba, Badstuber) sowie Weltklasse hinzuzukaufen.
    Dies sollte auch weiterverfolgt werden. Bei dieser Strategie ist auch Alonso kein Hindernis.

    Selbst Schweinsteiger hat in seinem 1. Jahr auf der 6 einen van Bommel neben sich gehabt.
    Junge Profis brauchen einfach erfahrene Profis um sich entwickeln zu können.
    Ein Alaba wurde damals unter LvG fast verheizt. Erst Heynckes hat ihn 1,5 Jahre später wieder entdeckt.

  3. giselher

    Kein schlechter Gedanke: Alonso als Veredelung der Big Four. Umgelkeht wird allerdings auch ein Schuh draus: Der Zeitpunkt, vielleicht auch ein (kleiner) Zeitraum ist absehbar, in dem dann die Big Five wegbrechen bzw ersetzt werden müssen …

    Und mit einer solchen Aufgabe hat Guardiola bisher wenig bis gar keine Erfahrung. Wenn er bis dahin überhaupt noch da ist …

    1. Erich_B

      Dieser Umbruch wird ja nicht von heute auf morgen stattfinden.
      Welche Spieler würdest du als Gerüst der Hitzfeld Ära definieren ? Kahn, Effenberg, Lizarazu, Sagnol ?
      Die sind alle zu unterschiedlichen Zeitpunkten gegangen… das gleiche wird mit dem jetzigen “Key-Playern” passieren….

      1. Steffen

        Naja. Zwischen Sagnol und Effenberg liegen 9 Jahre. Die Situation ist mit dem Führungsquartett heute schon etwas anderes. Robben, Ribéry, Lahm, Schweinsteiger sind alle Jahrgang 1983 und 1984. Es kann schon sein, dass alle ungefähr zur gleichen Zeit ersetzt werden müssen.

  4. GW

    Sehr guter Artikel. Bin nach kurzer Skepsis dann doch zum Alonso-Befürworter geworden. Der bevorstehende Umbruch ist wohl für alle Bayernfans in den nächsten Jahren das interessanteste Thema. Grundsätzlich gäbe es aufgrund der, meiner Meinung nach, hervorragenden Altersstruktur, mit eben dem kleinen Wermutstropfen, dass Robben, Ribery, Lahm und Schweinsteiger ziemlich gleich alt sind, keinen Grund zur Sorge. Was mich jedoch zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass Spieler, die absolut das Potential haben Robben und Ribery als Differenzmaker abzulösen, in deren Abwesenheit nur selten glänzen. Weiter ist zu hinterfragen, ob Spieler, die hauptsächlich wegen Guardiola nach München geholt werden konnten, wie beispielsweise Thiago, längerfristig gehalten werden können, auch wenn Guardiola mal nicht mehr da sein sollte. Als Optimist gehe ich davon aus, aber man sollte es wohl nicht als selbstverständlich ansehen. Wird auf jeden Fall eine sehr spannende Zeit.
    Wie steht ihr eigentlich zu den nun doch höheren Personalkosten? Ich glaube mich zu erinnern hier einen Artikel darüber gelesen zu haben. Meint ihr, der Versuch die Personalkosten einzudämmen wurde durch die Ausfälle nach hinten verschoben oder rückt man davon wieder ab?

  5. Marco05

    Den Artikel kann ich so unterschreiben. Kroos’ Transfer stand (viel) länger fest. Nach dessen Abschluß verletzte sich Martinez und die Prognosen von thiago und Schweini verschlechterten sich.
    Insofern ist der Alonso-Deal durchaus vergleichbar mit den oben genannten Ex-Bayern-Spielern, mit der Ausnahme, dass er kein Ex-Bayer ist. Allein aber aufgrund seiner Erfahrung und seines internationalen Standings kann er sicher (siehe Schalke) problemlos integriert werden. Ich für meinen Teil finde man hat alles richtig gemacht. Bleibt nur abzuwarten, wie der sukzessive Einbau der jungen Talente, zu denen sich ja jetzt auch noch Sinan Kurt gesellt, von statten geht. Der möglichst schleichend zu vollziehende Generationswechsel ist sicher eine der Hauptaufgaben von Pep in den nächsten Jahren.

  6. bürschchen

    Die ganze Kausalität Kroos versus Alonso erschließt sich mir nicht ganz. Kroos war nie wirklich ein Könner als 6er, seine Qualitäten kamen und kommen als 8er zum tragen. Deshalb wäre tatsächlich ein Verratti oder Pogba eine Alternative gewesen, um ihn zu ersetzen. Allein die zu erwartenden Kosten einer solchen Transaktion im WM (!) – Jahr lassen solche Transfers nicht Bayern like erscheinen. Ich sehe das so: mit Alonso hat man auf die Verletzung von Javi reagiert und bei gleichzeitiger Abwesenheit von BS und Thiago die Defensivzentrale sehr gut verstärkt. Im Übrigen: Kroos´Abgang sehe ich als Entscheidung der Vereinsführung, ihn nicht in die Phalanx der “Gesichter” des Fcx Bayern aufsteigen zu lassen, die da heißen BS, Lahm, Müller, Neuer und ja auch Ribery. Dass Götze angeblich in derselben Preislage liegen soll hat andere Gründe (vergleichsweise günstige AK und BVB-Hintergrund). Ich teile im Übrigen diese Vereinseinschätzung, auch weil ich bei Kroos immer schon die Identifikation mit dem Verein vermisst habe. Damit hat er auch eine (weitere) Gemeinsamkeit mit M. Ballack. Für das nächste Jahr erwarte ich allerdings eine personelle Verstärkung – sowohl auf dem Flügel, als auch zentral offensiver (8er).

  7. TheSpecialOne1991

    @EFFENBERG:
    Warum sollte Thiago nicht mehr lange bei uns spielen? Halte ihn für einen der besten Kicker in der Bundesliga und denke, dass er wenn er länger Verletzungsgefrei bleibt bei uns und in der spanischen N11 eine ganz wichtige Rolle einnehmen wird. Vielleicht bewegt ihn ja auch seine Verletzungsanfalligkeit länger bei uns zu bleiben, denn wo gibt es noch so eine herausragende medizinische Abteilung als bei uns, siehe hierzu zum Beispiel Robben und Ribery.

  8. Ibiza

    vor 5 Jahren zb. wäre ein weiterer CL-gewinn (für Alonso wäre es ja der 3. mit 3 Vereinen womit er der erst 2. Spieler wäre der das erreicht hat) durch einen Wechsel zum FC Bayern um Welten weniger absehbar gewesen als das nach den 4 Finalteilnahmen in den letzten 5 Jahren nun beim FCB ist. Und einen Guardiola, der natürlcih auch noch großer Attraktor ist unter dem fast jeder Spieler gerne mal trainieren würde hätte man damals auch noch nicht annähernd aufbieten können..

  9. […] schon früh erkennbar. Bereits die Transfers zeigten dies. Bernat als neuer Außenverteidiger, Xabi Alonso auf der Sechs, Rode als Alternative im Mittelfeld und Lewandowski ganz vorne waren Indizien für eine neue bzw. […]

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