MUNICH, GERMANY - SEPTEMBER 17: Robert Lewandowski (R) of Muenchen battles for the ball with Marvin Matip of Ingolstadt during the Bundesliga match between Bayern Muenchen and FC Ingolstadt 04 at Allianz Arena on September 17, 2016 in Munich, Germany.

FC Bayern München – FC Ingolstadt 3:1 (1:1)

Das 183. Oktoberfest ist eröffnet und der FC Bayern empfängt zu dieser Ehre den regionalen Nachbarn aus Ingolstadt. Zugleich spielt der FC Bayern erstmals in dieser Bundesligasaison an einem Samstag.

Carlo Ancelottis Wiesn-Premiere ist im Vorfeld etwas eingetrübt wurden, da sowohl Thomas Müller, David Alaba als auch Philipp Lahm wegen einer Erkrankung passen müssen. Hinzu kommt ein wirklich miserabler Rasen, der mit drei Spielen in fünf Tagen deutlich zu sehr gefordert wird.

Falls Ihr es verpasst habt

Neben den besagten Ausfällen muss Carlo Ancelotti auch auf Mats Hummels verzichten. Schuld daran ist aber nicht die Kopfverletzung aus dem Spiel gegen Rostov, sondern eine Erkältung. Demzufolge gibt es einige Änderungen in der Aufstellung im Vergleich zur Champions League.

Bernat rückt für Alaba auf die Linksverteidigerposition, Sanches und Alonso kommen für Hummels und Thiago in die Mannschaft. Coman feiert sein Startelf-Debüt in der Bundesliga.

Bayern - Ingolstadt, AufstellungFC Bayern München vs. FC Ingolstadt, 17.09.2016, Grundformationen.

Ribery rotiert nach der Pause gegen Rostov ebenfalls wieder in die Mannschaft. Taktisch bleibt alles beim bekannten 4-3-3 System von Carlo Ancelotti, lediglich Kimmich rückt in die Innenverteidiger-Position für Hummels. Auf der Bank sitzen mit Boateng und Robben zwei Rückkehrer, für die aber ein Startelfeinsatz noch zu früh kommt.

Ingolstadts Trainer Kauczinski indes vertraut auf das gleiche Personal wie bei der 0:2 Niederlage gegen Hertha BSC, allerdings ändert sich das 4-1-4-1 System in ein 4-2-3-1 System. Pascal Groß schiebt weiter nach hinten und bildet mit Roger die Doppelsechs.

Ingolstadt startet mit Pressing in die Partie und hofft auf den Fehler der Münchner im Aufbauspiel. So wie in der 6. Minute: nach einem Ballverlust auf der rechten Angriffseite kombinieren sich die Ingolstädter schnell durch das Mittelfeld und Lecki kann auf Lezcano durchstecken, welcher mit der Picke abschließt. Neuer ist noch am Ball, doch kann das Gegentor nicht verhindern. Der Tunnel gegen Neuer markiert das erste Gegentor in dieser Pflichtspielsaison für den FC Bayern.

Fünf Minuten nach der Führung können die Bayern ausgleichen. Vidal erobert den Ball im Mittelfeld, über Ribery geht die Kugel zu Lewandowski. Dieser ist eigentlich zu weit abgedrängt, doch mit einem Lupfer überwindet er den herauseilenden Nyland.

Nach der turbulenten Auftaktphase beruhigt sich das Spiel zunächst. Ingolstadt steht defensiv kompakt im 4-4-2, stellt sich allerdings nicht hinten rein, sondern versucht, mit Pressing das Aufbauspiel der Münchner zu stören. Die Münchner werden dann am gefährlichsten, wenn sie Ingolstadt zu eigenen Fehlern im Aufbau zwingen. Ein taktisches Mittel, welches wohl das auffälligste ist unter Carlo Ancelotti.

Die Partie verflacht hin zur Pause dann merklich. Die Münchner haben zu viele Fehler im Aufbauspiel, mit einer Passquote von nur 85% – ein geringer Wert angesichts fast 70% Ballbesitzes geht es in die Kabine.

Carlo Ancelotti reagiert zur Pause und wechselt Costa für Coman ein. Coman, der von einer Verletzung zurückkehrte, merkte man noch deutlich Fitnessprobleme an. Ingolstadt, die in der ersten Halbzeit sogar mehr Torschüsse als der FC Bayern abgegeben haben, wechseln wenig überraschend nicht.

Costa und Rafinha sind gleich an der ersten Szene der zweiten Halbzeit beteiligt. Nach mehreren Kurzpässen kommt der Ball ins Zentrum zu Ribery. Einen Doppelpass mit Bernat leitet Ribery weiter auf Alonso. Dieser wird nicht angegriffen und kann aus 20 Metern schießen. Der Ball schlägt unten links im Tor von Ingolstadt ein.

Die Führung bringt aber nicht mehr Sicherheit in das Spiel der Münchner. Leckie dringt über die rechte Seite in den Strafraum ein und setzt sich gegen Alonso durch. Sein Abschluss aus 11 Metern wird von Neuer pariert und fliegt über die Querlatte ins Toraus (53.). In der 67. Minute wird Hinterseer von Groß steil geschickt und kommt frei vor Neuer zum Abschluss. Der Ball geht Zentimeter am Tor vorbei. Ingolstadt hat auch in der zweiten Halbzeit die größeren Chancen.

Ab der 70. – 75. Minuten drängt Ingolstadt zunehmend auf den Ausgleich. Die Bayerndefensive gerät am eigenen Strafraum das ein oder andere Mal ins Schwimmen. Ingolstadt erspielt sich zudem in dieser Phase viele Möglichkeiten durch Standardsituationen.

Wenig später muss Carlo Ancelotti den eingewechselten Costa wegen einer Verletzung wieder vom Feld nehmen. Für ihn kommt Boateng. Dieser gewinnt Sekunden später einen Zweikampf und leitet einen Konter ein. Ribery sieht den mitgelaufenen Rafinha, dessen Schuss aus 17 Meter abermals unten links im Tor einschlägt. Sein erster Treffer seit dem Jahr 2013 und gleichzeitig die Vorentscheidung. Auch wenn Lex in der Nachspielzeit wieder an Neuer scheitert (90. + 1).

Rafinha bejubelt Treffer (Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts / Getty Images)
Rafinha bejubelt Treffer zum 3:1.
(Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts / Getty Images)

So gewinnt der FC Bayern am Ende äußerst glücklich gegen Ingolstadt mit 3:1. Der Auftakt in die Wiesn-Saison 2016 ist gemacht. Bereits am kommenden Mittwoch geht es weiter in der Bundesliga. Erneut steht ein Heimspiel im Terminkalender: die Münchner erwarten den Tabellenzweiten des 2. Spieltags, Hertha BSC.

3 Dinge, die auffielen:

1. Sanches noch kein Faktor

Der junge Portugiese wechselte mit vielen Vorschusslorbeeren nach München. Die Erwartungen sind nach den Champions League-Auftritten von Sanches hoch und haben sich in der breiten Öffentlichkeit nochmals gesteigert, als er bei der Europameisterschaft in zwei Partien zum ‘Man of the Match’ gewählt wurde. Eine Oberschenkelverletzung, die Sanches von der EM mitgebracht hat, warf ihn allerdings zurück. Gegen Schalke setzte Ancelotti das erste Mal auf seinen Wunschspieler, doch dies zahlte sich nicht aus. Sanches wirkte mit dem Tempo, welches in der Bundesliga gespielt wird, noch etwas überfordert.

Das gleiche Fazit lässt sich auch nach dem Spiel gegen Ingolstadt ziehen. Ein grober Ballverlust leitete eine Kontersituation für Ingolstadt ein. Ansonsten war kein grober Fehler zu sehen, aber es wurde in vielen Szenen deutlich, dass Sanches noch einen Tick zu langsam ist für Ballbesitzfußball. Statt den Ball schnell horizontal oder vertikal weiter zu leiten, hält Sanches die Kugel und verzettelt sich in unnötigen Zweikämpfen. Die Akklimatisierungsphase des 19-Jährigen braucht noch Zeit. In manchen Momenten setzt sich Sanches zwar durch, allerdings fehlt es in der Folgeaktion meistens an der nötigen Übersicht. Nach 60 Minuten endete das zweite Bundesligaspiel für Sanches. 60 Ballkontakte und 92% Passquote lesen sich ordentlich, aber er konnte nur 25% seiner Zweikämpfe gewinnen. Wohl zu wenig.

Dies ist alles noch kein Beinbruch. Es war das dritte Spiel im Trikot des FC Bayern. Sanches braucht Zeit, und Spiele gegen die Ingolstadts dieser Welt sind dafür Ideal. Wünschenswert wäre natürlich eine Steigerung der Leistung von Spiel zu Spiel. Da es angesichts der vielen englischen Wochen aber kaum Trainingseinheiten geben wird, dürfte sich diese Steigerung wohl etwas hinziehen.

2. Leben von der individuellen Qualität

Der FC Bayern lebt aktuell von der individuellen Qualität seiner Akteure. Das ist keine sensationelle Neuigkeit, aber so deutlich wie diesmal war es in keinem Bundesligaspiel in der jüngeren Vergangenheit. Ablesen lässt sich dies an Toren. Sowohl der Ausgleich von Lewandowski als auch das Führungstor von Alonso waren keine Allerweltstore. Im Gegenteil. Es waren allerhöchstens Halbchancen. Dies gilt auch für den 3:1 Siegtreffer von Rafinha. Im Kontrast dazu stehen die Großchancen von Leckie und Hinterseer auf der Gegenseite. Die Chancenqualität war auf Seiten von Ingolstadt höher. Dass es dennoch für einen Bayernsieg gereicht hat, lässt sich eher mit Glück und Zufall beschreiben oder eben mit der individuellen Qualität der Einzelakteure. Lewandowski beweist, dass er treffen kann, obwohl er keinerlei Bindung zum Spiel hat, geschweige denn nennenswert von seinen Kollegen in Abschlusssituationen gebracht wird. So sehr man bestimmte Punkte im Spiel von Alonso kritisieren kann, zeigt er doch, dass sein Abschluss nach wie vor auf höchstem Niveau ist. In beiden Bundesligaheimspielen brachte er die Münchner auf die Siegerstraße. Auch wenn Ribery sonst wenig zum Spiel der Münchner beitragen konnte, war er an allen drei Toren direkt beteiligt. Es reichen diese wenigen Lichtblicke, um Spiele zu gewinnen. Dominant und Souverän sind diese Art der Aufritte aber keinesfalls.

In der aktuellen Verfassung ist der Spielaufbau das größte Problem der Münchner. Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen sind zu groß. Das 4-3-3 ist phasenweise zu statisch. Es gibt keinerlei Lösung, wie Alonso, Vidal oder Sanches in den Aufbau eingebunden werden. Hier muss Ancelotti schleunigst eine Lösung finden. Nicht jedes Spiel lässt sich in dieser Art und Weise gewinnen. Vor allem dann nicht, wenn der Gegner mit 13 zu 10 Schüssen mehr Abschlüsse erzwingen konnte.

3. Schlechtes Pressing

Lezcanos Führungstreffer für Ingolstadt war das erste Gegentor in dieser Saison für den FC Bayern. Am Ende sicherlich verschmerzlich, aber zum ersten Mal seit dem Auftaktspiel gegen Borussia Dortmund im Supercup wird deutlich, dass auch das Defensivkonzept von Ancelotti noch nicht völlig in Fleisch und Blut übergangen ist. In vielen Szenen versuchten die Bayern, Pressing zu spielen. Teilweise rückten dafür Sanches, Vidal oder Alonso hoch raus. Allerdings gewannen sie dabei nur selten den Ball. Die Folge waren große Löcher zwischen Mittelfeld und Bayernabwehr. Hier stießen die Ingolstädter immer wieder rein; insbesondere Groß und Hartmann verstanden es immer wieder, das offensive Trio richtig in Szene zu setzen. Die Abstände der Bayernspieler unternander bzw. die Abstimmung stimmte in solchen Momenten nicht.

Natürlich gab es viele Umstellungen beim FC Bayern. Bernat, Martinez, Kimmich und Rafinha werden auch nicht so schnell wieder miteinander eine Viererkette bilden. Es ist daher verständlich, dass Ingolstadt auch teilweise zu einfachen Abschlüssen kam. Dennoch verteidigte die Viererkette sehr passiv auf der letzten Linie. Gerade rund um den bzw. im Strafraum fehlte lediglicher Mut den Zweikampf zu führen. Ein Abwehrverhalten, welches der FC Bayern eigentlich abgelegt hatte.

Wie in Punkt 2 und 3 ausgeführt erwartet Carlo Ancelotti ein hartes Stück Arbeit. Es war das schwächste Bayernspiel unter seiner Trainerregentschaft. Natürlich ist eine Beurteilung von Einzelspielen immer schwierig – vor allem in englischen Wochen. Dennoch manifestieren sich manche Muster und Probleme, für die es schleunigst Antworten braucht.

FC Bayern München – FC Ingolstadt 3:1 (1:1)
FC Bayern MünchenNeuer – Rafinha, Kimmich, Martínez, Bernat – Vidal, Alonso, Sanches (61. Thiago) – Coman (46. Costa / 83. Boateng), Lewandowski, Ribéry
BankUlreich, Robben, F. Götze, Green
FC Ingolstadt Nyland – Levels, Matip, Tisserand, Suttner – Roger – Groß, Morales (63. Hinterseer) – Hartmann (71. Lex), Lezcano, Leckie (81. Cohen)
BankHansen, Jung, Wahl, Hadergjonaj
Tore0:1 Lazcano (8.), 1:1 Lewandowski (12.), 2:1 Alonso (50.), 3:1 Rafinha (84.)
KartenThiago / Lex, Tisserand
SchiedsrichterPatrick Ittrich (Hamburg)
Zuschauer75.000 (ausverkauft)

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Leserkommentare
  1. pqr

    Passend zu Eurer These 2 der Expected-goals-Wert: https://twitter.com/Caley_graphics/status/777176296505901056 So etwas hat man bei Bayern lange nicht mehr gesehen.

    1. rookie

      tja mit einem expected goal Wert von 0,5 , 3 Tore machen. Bei Pep war man meiner Vermutung nach eher öfters unter dem Wert. Siehe zum Beispiel gegen Atletico, das meine ich mit coolness. Aber was macht man wenn man auf ein Team trifft mit Spielern mit ebenso oder mehr individueller Klasse und coolness wie Neymar, Suarez und Co,..dann gibt es auf die Mütze….

    2. Christopher

      Danke dir! Habe den Tweet gleich mal in den Artikel eingebaut.

  2. rookie

    Ich glaube auf Dauer nicht an Glück und Pech auf Dauer. Pep hatte oft Pech. In bis auf 3-5 Partien waren seine Bayern in jeder Partie die bessere Mannschaft hatten mehr Chancen und den besseren expected goal Wert. Trotzdem konnte die Mannschaft sich nicht immer belohnen. Seit Carlo ist das Glück zurück, es ist der dritte unverdiente Sieg in kurzer Zeit. Ingolstadt hätte einen ELfer bekommen müssen hatte die besseren Chancen und ich vermute den besseren expected goal Wert oder zumindest fast gleich. Das gabs unter Pep ewig nicht. Außer gegen Barca mit lauter Verletzten und gegen Real haben sie wenn sie nicht gewonnen haben trotzdem dominiert und hätten gewinnen müssen. Mit dem Glück was Bayern heute hatte wäre Pep 3x mal champions league Sieger geworden. Trotzdem glaube ich nicht an Glück und Pech. Ich kenne keine Statistik aber es würde mich sehr wundern, wenn die Chancenverwertung seit Carlo nicht deutlich besser ist. Und das hat aus meiner Sicht Gründe
    die Spieler wirken cooler, lässiger wie ihr Trainer an der Linie . Das hat Vor- und Nachteile: der geringere Perfektionismus und die größerern Freiheiten geben den Spielern mehr Selbstbewusstsein. Bei PEp hatte ci hbei den PSielern oft das GEfühl das vor lauter perfekt sein müssen dann das letzte einfache nicht mehr geklappt hat: den Ball einfach reinschieben.Bei Pep ging es um das perfekte SPiel bei Carlo langt irgendwie gewinnen. Zum Ansehen ist Pep 1000x schöner für den ERfolgsfan ist Carlo momentan noch auch erträglich. Ich vermute es wird sich bald ändern
    Wie sehr ein Trainer eine Mannschaft prägt und eben nicht jeder Trainer eine starke Mannschaft zu starker LEistung bringt , kann eben jetzt sehen. Einfach mal schauen wie Bayern unter Pep und jetzt ohne ihn spielt und City vor Pep und jetzt mit Pep. Unglaublich. ER ist wirklich der weltbeste Trainer. Aber Pep osit weg und deswegen hoffe ich dass Bayern neuer Dusel, der in Wirklichkeit kein Dusel ist , sondern eine neue Ruhe und Selbstbewusstsein erzeugt durch Calros ruhige ARt und die neuen Freiheiten , uns weit trägt. Für schönen Fussball muss ich ab jetzt wohl city und BvB schauen

    1. Beobachter

      Das mit dem Dusel der kein Dusel ist, mag offensiv stimmen – selbst da fand ich zwei Tore aus größerer Distanz schon eher glücklich , denn als Folge größerer Lässigkeit. Defensiv spielt man definitiv weniger souverän (was an den Wechseln liegen kann), hat aber ganz sicher wahnsinnig Glück gehabt! Was die Gegner in den letzten Spielen für Chancen versiebt haben (+die, wo Neuer Wahnsinnsrettungstaten vollbrachte), gab es unter Pep gefühlt in der halben Hinrunde. Richtig viel Glück als (in den Ansetzungen, in den Spielen). Ich hoffe auch, dass sich das einrenkt, fürchte aber, dass neue Zeiten anbrechen.
      Kontern können ist ja schön und gut, aber im eigenen Stadion, gegen Ingolstadt (und dann auch noch schlecht ausgeführt) :(

      1. rookie

        ich denke ja leider auch dass die neue coolness den taktischen downgrade nicht abfedern kann. Ein 3 fach höherer expected goals Wert von einer Mannschaft wie Ingolstadt und dann noch ein Elfer und eventuelles Foul vorm 3:1 ist schon alles heftig. Als homöopathisches Gegenmittel schaue ich mir gerade man city gegen Gladbach an. Tut gleichzeitig aber auch heftig weh, diese Aggressivität im Gegenpressing, dieses ständige Freilaufen um anspielbar zu sein, dieses Gefühl jeder will und weiß was er zu tun hat, Pep knüpft sich einen Verteidiger vor, vor kurzem waren es Fc Bayern Szenen….heul….

      2. Erich_B

        Auch bei Bayern hatte Pep schnell Spielerische Erfolge. Ab dem Moment wo es entscheidend wurde (Frühjahr) kam stets der Einbruch… abwarten…

    2. kurt

      Ich versteh die Spitze “Erfolgsfan” nicht. Ist das etwas Negatives? Muss man sich auf das Niveau der Bienen und andere Konsorten begeben? Ich zb bin jetzt seit 20 Jahren Erfolgsfan der Bayern und stolz drauf.

      Genau aus dem Grund, bin ich nach dem Spiel heute auch zufrieden, obwohl ich mir hundert mal lieber ein Spiel wie 2013 gegen Man City anschaue.

      Ganz ehrlich, wenn du das Rumgegurke aus Dortmund für schönen Fußball hältst, dann kann es ja mit dem ästhetischen Anspruch bei dir nicht weit her sein.

      1. rubinio_player

        Bin auch stolzer “Erfolgsfan” und habe es auch noch nie bereut.

    3. Hittmer Otzfeld

      ‘…es ist der dritte unverdiente Sieg in kurzer Zeit. ‘

      ‘…City vor Pep und jetzt mit Pep. Unglaublich.’

      ‘für den ERfolgsfan ist Carlo momentan’

      ‘Für schönen Fussball muss ich ab jetzt wohl city und BvB schauen’

      Ich tippe hier auf Effenberg 2.0 aka Forumstroll, niemand kann die Zeit/Energie haben, so ein dümmlichen Stuss abzulassen. Ausschließen kann man es nicht, die Obsession der Bayern-Hater is legendär…

  3. Erich_B

    Ich verstehe diese schwarz-weiß Vergleiche zwischen Carlo und Pep nicht…auch unter Pep hatten wir gerade auch in der letzten Saison einige Spiele die wir knapp gewonnen haben. Gerade am Anfang der Saison in der Nachspielzeit oder per unberechtigtem Elfmeter. Sind denn auch diese ganzen Unentschieden und bitteren Niederlagen (WOB / BMB) gegen die Top5 der Bundesliga vergessen ? War unter Pep wirklich alles super bloß weil wir oft jenseits 70% Ballbesitz hatten ?

    Zu einzelnen Punkten im Bericht:
    – Die Erwartungshaltung an Sanches verstehe ich nicht. Manchmal wurde einem über Interviews (Rummenigge) das Gefühl vermittelt wir hätten Ronaldo in jung gekauft. Das ist sicher ein Spieler mit Potential. Aber persönlich finde ich ihn zu “wild”, von seinem Auftreten fast zu 100% ein Bolzplatzfussballer. Der wird noch gut eine Saisonhälfte benötigen um Fuß zu fassen und Stabilität zu gewinnen. Ich fand ihn auch bei der EM nicht zu überragend das ich sagen würde der kommt und entscheidet Spiele.

    – Zu den taktischen Problemen: Ancelotti ist de facto der größte Stillbruch seit 6 Jahren. LvG hat damals das Positionsspiel eingeführt, Jupp hat die Stabilität und taktische Flexibilität eingeführt, Pep hat auf dieser Basis die Variabiliät hinzugeführt. Die Trainerübergänge waren fast “logisch”.
    “Logisch” ist der Wechsel von Pep zu Ancelotti fussballtaktisch nicht. Carlo steht für mich eher für defensiv-taktisch (italienischen) geprägten Fussball.

    – Viele Spieler hatten einfach zu lange Auszeiten. Coman wird seine Zeit brauchen bis er drin ist. Sanches auch.

    – Das größte Thema für mich ist das Ribery und Robben sich dem Karriereende nähern und es keiner wahrhaben will. Ribery ist inzwischen 33 ! Der hat eine lange Saison und englische Wochen einfach nicht mehr in den Beinen. Genauso wie Robben !
    Schweinsteiger ist 2 Jahre jünger und ist praktisch am Karriereende angelangt.
    Das Spiel des FC Bayern hat die letzten 5 sehr erfolgreichen Jahre unter Ribery und Robben gelebt, das wird nicht mehr möglich sein. Die Saison ist eine Übergangssaison… (Ich vermisse im Moment irgendwie Sammer als Sprachrohr, er hat oft den Nagel auf den Kopf getroffen…)

    – PS: Von Fussballstatistiken halte ich nix ! Mich nerven schon diese Ballbesitzquoten. Goal Impact etc. interessiert mich auch nicht. Es gewinnt der, der nach 90 min mehr Treffer hat. Punkt. Frag mal bei Athletico nach (Die waren letztes Jahr VERDIENT im Finale. Warum ?Weil sie zu Hause kein Gegentreffer kassiert haben und wir Auswärts ein Saublödes Tor kassiert haben)

    1. rookie

      Genau das meine ich damit das unter Pep Bayern sich oft nicht ausreichend belohnt hat. Spiele waren manchmal vom Ergebnis knapp oder scheinbar glücklich. Es ist für mich aber ein ganz anderes glücklich ob ich ein Spiel dominiere mehr Chancen habe, die besseren Chance habe und in der 89 Minute geht ein Konter beim Stand von 1:0 an den Pfosten, dann kann man das glücklich nenne ist es aber nicht , es war glücklich für den Gegner dass es nicht bereits 2:0 für Bayern stand. Dazu kommt das Peps Spielweise der Dominanz statistisch benachteiligt wird. Die ganzen Chancen die ganz knapp nicht zu Stande kommen werden noch gar nicht ausreichend gemessen. Unter Pep gab es bei Bayern zig Strafraumszenen wo ein Spieler einen Querpass im Strafraum spielt anstatt abzuschließen, der aber einen cm zu weit war, die Folge kein statistischer Eintrag aber eigentlich eine Riesenchance.
      Statistik ist natürlich nicht per se gut. Ich kann aber sehr gut berechnen wie sehr eine Messmethode mit dem tatsächlichen Ergebnissen korreliert. Ich meine irgendwo gelesen zu haben das expected goals eine sehr hohe Korrelation hat. Was wäre die Alternative zu Statistik, die Fanbrille? Nein, Danke

      1. Erich_B

        Bitte lasst diesen Vergleich Pep vs. Carlo. Wieso hat eigentlich niemand Pep mit Jupp verglichen ?

        Weil Pep schon mit großen Vorschussloorberen hier ankam. Ich will aber damit keinen falls die Leistung von Pep kleinreden !

        Es gibt aus meiner Sicht (siehe oben) einige Probleme (genereller Natur) die die Leistung belasten können…

    2. rookie

      mit dem Einbruch im Frühjahr muss ich dir ein Stück weit Recht geben. Wobei natürlich Einbruch krass klingt. In Wirklichkeit von perfekt in der Hinrunde auf fast perfekt in den Rückrunden. Lediglich die letzte Rückrunde, da war in der BL spürbar bei allen die Luft raus. Ich führe es darauf zurück das Peps Dauerfeuer und Perfektionismus am Anfang extrem inspirierend ist im Alltag aber irgendwann teilweise nervt. Da es nie aufhört , immer weiter um mit Kahn zu sprechen. unter Pep sind die Spieler irgendwann überspannt, daher auch schlechtere Chancenverwertung . Egal was du machst immer wird es verbessert oder korrigiert, nichts entgeht ihm
      bei Carlo befürchte ich sind sie eher unterspannt, entsprechend ist der eine Trainer Choleriker der andere Phlegmatiker.

      1. Erich_B

        Mhmm… Perfekt ja – gegen 80% aller Bundesligateams die uns qualitativ weit unterlegen sind.
        Bayern hat oft ganz empfindliche Niederlagen kassiert in Entscheidenden Spielen (z.B. vor dem Real Spiel im ersten Jahr) und gegen die Top 5 der Bundesliga. Da waren ganz bittere oder uninspirierte Spiele dabei.
        Nicht das wir uns falsch verstehen, ich halte Pep für den aktuell besten Trainer. Kein anderer Trainer hatte in den letzten 6 Jahren soviel Erfolgt. Punkt.

        Aber ich werfe ihm auch vor das er in entscheidenden Spielen sein Spiel nicht auf das Spielermaterial anpassen konnten, sondern immer seinen max. Ballbesitzfussball zelebrieren wollte.

        Das ändert natürlich nix daran das Carlo langsam seine Fussballidee auf Bayern übertragen muss, daran mangelt es ja offensichtlich. Es ist ja weder Fisch noch Fleisch. Defensiv wackelig, das Mittelfeld ohne Bindung. Macht natürlich auch keinen Sinn gerade wenn man auf Ballbesitz verzichten will und ohne Ball auch nicht gut verschiebt.

        PS: Ich halte Jupp als Trainer immer noch für unterschätzt (so blöd das klingt), über den redet kaum noch einer. Die Leistung der Bayern unter ihm waren dennoch überragend. Auch diese Offensive vs. Defensive Stabilität, die Bayern unter Pep in “großen” Spielen bei Bayern nie erreicht hat.

  4. Osrig

    Also, heute stimmte es hinten und vorne nicht bei uns, trotz der drei geschossenen Tore. Hinten gerieten unsere Jungs aufgrund des starken Gegnerdrucks schnell in Bedrängnis, waren oftmals zu langsam. Ich möchte da nur zum Teil dem Schiedrichter die Schuld geben, der meiner Meinung nach in den groben Fouls richtig gelegen, aber leider zu oft Situationen mit Körperkontakt als Foul und dann zu Gunsten der Ingolstädter gepfiffen hat. So was kann verunsichern!
    Noch schlimmer empfand ich die fast schon hektischen Bemühungen, den Ball schnell in die Spitze zu spielen – nur all zu oft landete der Ball am Ende beim Gegner. Wie es besser geht, hat das 2:1 gezeigt, wo wir das Spiel breit gemacht haben, den Ball kontrolliert (!) mit hoher Pass-Geschwindigkeit auf die Außen gelenkt und auf diese Weise die Schanzer Abwehr in Unordnung gebracht haben. Die Pass-Stafette führte dann dazu, dass am Strafraum Alonso freie Bahn hatte und mit einem scharfen Schuss das Tor erzielt hat. Da war nichts rein zufällig oder Glück, sondern genau im richtigen Moment die Lücke erspielt und genutzt. Solche Spielzüge erwarte ich mir eigentlich von der Mannschaft unter Ancelotti. Ich hoffe sehr, dass die nächsten Spiele da wieder mehr Spielkunst bringen.

  5. pitvonbonn

    Raumaufteilung, Gegenpressing und Defensivarbeit waren in der Vergangenheit besser organisiert.
    Spielfreude und die Absicherung bei der erhöhten Risikobereitschaft müssen aber schnell zusammen wachsen,
    damit nicht viele bald wieder nach Pep rufen.

    Manchen wird auch langsam ein Licht aufgehen, dass der vielgescholtene Pep garnicht so schlecht war.

  6. Marco05

    Also heute war schon ein ungewöhnliches Spiel. Für den neutralen Beobachter zwar ansprechender als die vormals üblichen 80% Ballbesitz, aber mit kaum einen qualitativen Unterschied zwischen Vorjahresaufsteiger und CL-Halbfinalist. Heieiei, auch wenn Kimmich/Martinez improvisiert war und so wohl auch nicht mehr häufig auftreten, was da in Zusammenspiel mit den zweit AV-Backups für Räume geboten wurden war schon erschreckend.

    Wenn die Chancenverwertung halbwegs normal läuft verlieren wir das Ding. Und so muss man von einem glücklichen Sieg reden. Sehe das jetzt auch noch nicht hochkritisch aber es ist auch mein Eindruck, dass momentan die individuellen Stärken über einen (nicht vorhandenen) kollektiven Plan regieren. Weder stehen wir defensiv auch nur annähernd stabil noch gibt es ein erkennbares System gegen den Ball. Viel Arbeit, wie ihr schreibt, ich hoffe sie wird angegangen.

    1. rookie

      “Sehe das jetzt auch noch nicht hochkritisch aber es ist auch mein Eindruck, dass momentan die individuellen Stärken über einen (nicht vorhandenen) kollektiven Plan regieren”
      ist das aber nicht genau das was Pep vorgeworfen wurde und unter Carlo so toll sein soll? Es gibt eben keinen kollektiven Plan, in dem die Spieler “gefesselt” werden.

      1. Marco05

        Ich denke es ist zu früh das zu beurteilen. Pep hatte im ersten Jahr die komplette Vorbereitung zur Verfügung. Carlo “muss” nach der EM bröckchenweise arbeiten und nach und nach die Verletzten einbauen (weiß nicht mehr, wieviele bei Peps Antritt verletzt waren aber im CL-Finale war es ja nur Kroos). Pep musste auch nur Thiago einbauen und sonst nix. ;)

        Man wird das alles erst gegen Ende der Saison beurteilen können. Vlt. wenn wir mal nicht Meister aber CL-Sieger sind. Was die Vergleiche alle jetzt schon bringen sollen? Fakt ist das Spiel war heute nicht gut. Soll es unter Pep auch gegeben haben. Auch gegen Ingolstadt übrigens…

      2. Erich_B

        @Marc05: Götze und Martinez waren damals sehr schnell verletzt nachdem Super-League Finale gegen Chelsea.

        Vor allem Ribery und Robben hat in der ersten Saisonhälfte unter Pep groß aufgespielt…
        Es wird oft vergessen das die beiden jetzt ein gewisses Alter haben…

  7. Enrico

    Für die Scheißstimmung seit ihr doch verantwordlich!!!!!!!!

    “Wir bruachen kein Pep”

    und klar wurde er mit Jupp verglichen, am Anfang doch ständig!!!!!!!

  8. Sascha

    Was ist denn passiert ?
    In einer “Vorbereitungsphase” hat man Ingoldstadt,3:1 besiegt.Was ist denn los hier ? Die wirklichen Gegner kommen ja automatisch.
    Blablabla…Oktoberfest,Eingewöhnung,Form,Wohlfühlfaktor,Stimmung,Charakter,..blablabla…Und ganz besonders an Sport1 : …BlaBlaBla…!!!
    PS : Gilt besonders für Ortlepp und seine Wischi-Waschi,ich mach mal schlechte Stimmung-Fraktion !
    Alles Gut ! :)

  9. wipf1953

    Ich kann wirklich nur empfehlen, sich mal auf die positiven Seiten zu konzentrieren (nur bei Rookie und Erich ist das der Fall).

    1. Ich genieße es, dass Tore mit einer gewissen “Leichtigkeit” erzielt werden. Stellvertretend der Ausgleich durch Lewa. Ich finde diese Leichtigkeit auch irgendwie “ungezwungen”. Freier. Straßenfußballermäßiger. Und das macht irrsinnigen Spaß.

    2. Bayern ist durchaus in der Lage, Angriffe abzuwehren. Zum einen aufgrund der individuellen Fähigkeiten unserer Nr. 1. Aber auch, weil die Mannschaft zusammen verteidigt. Wie habe ich es gehasst, wenn in ko-Spielen sieben, acht Feldspieler in der gegnerischen Hälfte standen und dem Gegner bei Toreschießen zuschauen durften. Neuer ist einfach großartig. Aber auch er braucht eine Mannschaft, die den Gegner wenigstens irgendwie bedrängt.

    3. Auf “expected goals” etc. gebe ich nun wirklich garnichts. Was war der “expected goal Wert” bei Lewas 1:1? Inferior niedrig, würde ich sagen. Aus der Situation hätte nicht mal Gerd Müller getroffen (Jan Schlaudraf vielleicht, aber das ist ein Thema für sich ..).

    ________________________________________________________

    Ich mache mir für diese Saison nun wirklich überhaupt keine Sorgen. Ancelotti hat allen seinen Teams das Verteidigen beigebracht (u.a. auch Paris St. Germanin, die damals ein Sammelsurium älterer Stars waren). Heute gab es eklatante Lücken, na und? Schauen wir uns mal die anderen Teams an, die diese Woche CL gespielt haben – ich denke mal, die meisten “Nicht-Ballbesitzteams” werden ähnliche Probleme gehabt haben. Im März 2017 wird das anders sein.

  10. kurt

    Also ich vermisse den Ballbesitz, das Pressing und die Dreiecke. Allerdings muss man auch sagen, gerade zum Ende der letzten Saison, gab es einige Spiele unter Pep, die mindestens genauso grottig waren wie dieses.

    Was aber immer noch der Fall ist, bzw. vielleicht sogar noch ein wenig mehr durch die “Unberechenbarkeit” des aktuellen Spielstils (wobei das weder ein Kompliment noch eine Kritik sein soll) zum Tragen kommt, ist die Tatsache, dass ich selbst bei einem schlechten Bayernspiel keine Niederlage befürchte.

    Die Mannschaft ist einfach zu gut. Die individuelle Klasse zu groß. Bayern gewinnt und das ist was zählt. Sicher werden auch wieder Galaabende kommen. Ich vermute es werden etwas weniger sein, als unter Pep und man wird vielleicht öfters weniger dominant auftreten, aber am Ende wird es ein Tor mehr auf der Habenseite geben und darum gehts.

    Das Meckern hab ich mir bei diesem Verein mittlerweile abgewöhnt..

  11. kurt

    @Erich_B

    Also Pep hat ja nun wirklich fast jeder mit Jupp verglichen. Gerade die Pep-Gegner haben Osram doch ständig hinterhergeheult. Carlo war für die doch der Heilsbringer, der endlich wieder das dominante “Ballbesitzkonterspiel” in die Allianz Arena zurückbringt. lel. Die Triplesaison war doch IMMER der Gradmesser von Pep.

    Was da immer alle vergessen haben, in der Saison hatten wir einen Schweini auf dem Zenit, den Übermenschen Martinez und einen Toni Kroos, sowie die zwei vielleicht besten Winger aller Zeiten.

    Schweinsteiger hat man mit Vidal adäquat ersetzt, Javi muss in der IV ran, Robben kränkelt und Ribery findet langsam seine Form. Aber den größten Verlust der jüngeren Vereinsgeschichte ersetzt man eben nicht mal eben so. Alonso darf keinen gebrauchten Tag wie heute haben und Thiago logischerweise nicht auf der Bank sitzen. Und auch wenn man den jetzt zum 6er umschult, er wird die Rolle immer anders interpretieren als Kroos.

    Was gefehlt hat war der Ballmagnet. Wenn Lahm da auch noch ausfällt, siehts eben erstmal mau aus.

    1. Erich_B

      Ich kann mich ehrlich gesagt nicht wirklich daran erinnern das Pep mit Jupp verglichen worden ist. Ja, das Triple war stets der Gradmesser, aber weniger die Person Jupp.

      Schweinsteiger und Vidal zu vergleichen fällt mir schwer, beide haben doch recht unterschiedliche Fähigkeiten.
      Aber wie du richtig anmerkst befinden sich einige Spieler über den Zenit (Alonso, Ribery, Robben).

    2. Revolet

      Bitte weck nicht die Erinnerungen an Toni. Ich hatte es doch schon verdrängt. :(

    3. förb

      Just for the records und als kleine Gedächtnisauffrischung, Toni Kroos war in der entscheidenden Endphase der CL 2012/2013 verletzt und konnte gar nicht mehr eingreifen!

      Ja so funktioniert das menschliche Gedächtnis, sehr subjektiv und gerne die vermeintlich objektiven Erinnerungen sehr stark in eine Richtung manipulierend, die das gegenwärtige Denkmodell bequemerweise bestätigt…

      1. Marco05

        Stattdessen rückte ein gewisser Arjen Robben in die Mannschaft… :) #Finale #Wembley

      2. kurt

        Deshalb habe ich auch nicht Kroos alleine aufgezählt.

  12. Ryukyu

    Die Mannschaft wirkt ganz schön kopflos im Moment.. dennoch stimmt mich das aktuelle Gebolze ja sehr optimistisch.. schlecht spielen, trotzdem punkten.. das lässt auf große Dinge hoffen. :)

    Topform dann im letzten Saisondrittel, dann ist alles drin. :)

    So richtig dran glauben tue ich aber eigentlich nicht. Mir ist der Kader zu klein, erst Recht bei unseren ganzen Teilinvaliden wie Robben, Ribery, Martinez, Badstuber, Thiago.. Coman und Costa auch ständig mit irgendwelchen Zimperlein, Boateng fällt auch gerne mal aus.. . das ist zu dünn. Irgendwie Fehler, die man schon in der Vergangenheit häufiger gemacht hat, damals aber noch mit anderen finanziellen Mitteln im Vergleich zur internationalen Spitze entschuldigen konnte.

    Naja, abwarten. Richtig spannend wird es eh erst im März.. :))

  13. chicago_bastard

    Expected Goals, hört bitte mit diesem Schmarrn gelangweilter Fußball-Hipster auf…

    Schwaches Spiel, aber es haben auch mit Lahm, Alaba, Müller, Boateng, Robben und Hummels 6 sichere Stammspieler gefehlt, zudem ist Coman gerade erst wiedergenesen und dementsprechend weit von seiner Normalform entfernt, Renato noch nicht akklimatisiert. Als man letztes Jahr zum Ende der Hinrunde so ein Verletzungspech hatte gab es auch nur noch spielerisch dürftige und knappe Siege bis zur Winterpause. Außerdem kann ich mich an ein Heimspiel gegen das mächtige Augsburg erinnern, das wir erst durch einen lächerliches Elfmeter-Geschenk in der 90. Minute gewonnen haben. Wer da Trainer war weiß ich nicht mehr, der unfehlbare Pep kann es angesichts der Kommentare hier ja nicht gewesen sein…

    Sehe keinen Grund für größere Sorgen, wir haben den besten Torwart der Welt damit er uns auch mal Punkte rettet. In der heutigen Mittelfeld-Besetzung seh ich allerdings durchaus Probleme. Hoffe, dass sich Thiago und Kimmich neben dem ohnehin gesetzten Vidal als Erstbesetzung für die wichtigen Spiele etablieren. Renato wird diese Saison seine Einsätze kriegen aber wohl noch nicht der Mann für die Startelf in einem möglichen CL-Halbfinale sein. Und Alonso ist das schon länger nicht mehr, auch heute war trotz seines schönen Tores nach dem Schalkespiel wieder ein Paradebeispiel für diese These.

    1. Kita

      danke. so ist es.

    2. Beobachter

      Dass die Halbe Stammelf fehlt war auch in den vergangenen Jahren nie ein Argument.
      *Ironyoff*

      1. Revolet

        Absolut korrekt, Chicago.

  14. Kita

    ehrlich gesagt habe ich euren Blog 3 Jahre lang sehr gerne gelesen.
    aber diese Pep Carlo Diskussion geht mir soooo dermaßen auf den Sack, dass ich keine Lust mehr auf das Lesen hier habe. im Artikel steht zwar nichts drüber, aber ich habe auch immer sehr gerne die Kommentare gelesen… und a dreht sich alles um das eine Thema.

    es sind 3 spiele gespielt, diesmal mit einer rumpfelf. wer ist hier wirklich stammspieler? Neuer vidal lewa. das Spiel hat doch keine Aussagekraft.
    hoffe es macht halt wieder mehr Spaß sich hier zu informieren.

    1. Thomas

      Bitte lass Dich von Nostalgikern nicht vergraulen. Die Pep-Jünger haben vergessen, dass allein die Gegenwart zählt und dass die Vergangenheit Vergangenheit ist.

      Außerdem haben wir gewonnen. Basta!

      1. Beobachter

        Obwohl ich kein “Pep-Jünger” bin (was soll das sein?), bin ich über derlei Logik immer wieder erstaunt. Für Guardiola war 2012/13 DER Maßstab (bei manchen das Triple, bei anderen die CL), Jupss Art Fußball zu spielen, Jupp, der nicht so “verrückt” aufstellte, usw. Da war die Vergangenheit sehr, sehr präsent und wenige “Pep-Hater” (nur mal so als Pendant zu den “Pep-Jüngern”) waren der Meinung, “dass allein die Gegenwart zählt und dass die Vergangenheit Vergangenheit ist”.

        @ KITA: Das kommt auch daher, dass Guardiola alles möglich vorgeworfen wurde, was er so falsch macht. “Ballgeschiebe” usw. Nach ihm sollte alles besser werden. Defensiv stabiler (bei den Gegentorquoten ein Witz), vertikaler, attraktiver und was weiß ich alles noch. Für jemand der seine Art Fußball spielen zu lassen liebte, gehen die ersten vier bis fünf Spiele in eine nicht so schöne Richtung. Defensiv instabil. fehlende Offensivstrukturen, zu konterlastig (für meinen Geschmack).
        Klar werde ich abwarten und freue mich, wenn Ancelotti seine Vorstellungen implementieren kann und die Mannschaft Erfolg hat. Dazu brauch er natürlich die Stammspieler, zumindest eine eingespielte Formation und noch Zeit. Ich zumindest glaube aber, dass die Entwicklung weg geht von dominantem Ballbesitzfussball (waren zumindest auch Ancelottis Worte). Das ist für mich schade, ist nicht “Pro-Pep” oder “Anti-Carlo” oder “Vergangenheit”, sondern eine Philosophiefrage.

      2. Hittmer Otzfeld

        Als Bayern-Fan bzw. generell als Fan tut man gut dran sich an die ‘Vergangenheit’ zu erinneren, an die Lells, Rizzitellis, usw… die sich fast jedes Jahr zur Meisterschaft oder ins CL Halbfinale gerumpelt haben. Da lagen Welten zwischen den FCB Kader und bspw. Milan oder United, und guck dir letztere mal bitte jetzt an.

        Lange Rede kurzer Sinn: den jüngeren FCB Fans würde etwas mehr Demut zugute kommen. Ein Rumpelsieg gegen Ingolstadt bleibt ein Sieg.

    2. Revolet

      Stimme dir zu Kita. Mittlerweile halte ich mich, trotz dass ich Pep nie positiv gestimmt war, einfach nur zurück weil es nichts, aber auch gar nichts bringt. Lasst uns die Spiele von Carlo analysieren oder genießen (nur bitte nicht das gestrige) und taktische Diskussionen führen.

  15. Christoph

    Weiss man eigentlich, was mit den ganzen Darminfektionen war? Waren evtl. auch einige der Spieler auf dem Platz betroffen? Denn ich fand schon das die Mannschaft in weiten Phasen langsam – geistig wie körperlich – und unkonzentriert wirkte. In einer Art, so dass ich das nicht auf Unordnung schieben würde.

    1. Marco05

      Interesante Frage. Wenn es 3 (bzw 4 mit Hummels!?) erwischt, scheint es nicht unwahrscheinlich, dass auch andere betroffen waren, wenn auch nicht in der Konsequenz, dass sie ausgefallen sind.. Würde mich nicht wundern, wenn andere auch etwas “angeschlagen” waren.

      @C_B
      danke

      @Kita
      nur die Ruhe, das beruhit sich schon wieder. Hoffentlich. Aber ist doch klar, dass das gerade am Anfang Thema numero uno ist.

    2. Beobachter

      Das war auch gegen Schalke phasenweise der Fall. Ich vermutete, dass es die Anweisungen gibt, in bestimmten Zonen passiver zu agieren. Ob das auch für gestern gilt, weiß ich freilich nicht.

  16. Bayernmöger

    Auf Glückstore angewiesen zu sein, unzureichendes Gegenpressing, große Lücken zwischen den Mannschaftsteilen mögen der schwierigen Personalsituation geschuldet sein. Anders zu den Vorjahren ist aber auch, dass bei schlechtem Start oder Verlauf von außen kaum eingegriffen wird. Man war mal in der Lage mit dem Personal auf dem Feld umzustellen. Sollte man auf dieses wertvolle Element verzichten, wäre das schon ein großer Rückschritt in der Entwicklung. Die Bedenken bezüglich möglicher Rückschritte sind unbedingt zu artikulieren und werden hoffentlich von den klugen Beobachtern auf dieser Plattform weiter diskutiert! Es wird spannend bleiben…..Schön!

  17. Revolet

    Nur einige Punkte zum gestrigen Spiel:

    – Rafinha, war trotz seines ansehnlichen Tores, in der ersten Halbzeit so miserabel, wie ich ihn zuvor nie gesehen habe. Normalerweise bringt er eine gewisse Konstanz mit, ohne die spektakulären Momente zu erbringen. Gestern war er offensiv zwei-drei Mal in einer so guten, tempogesteuerten Flankenposition, wo er etwa durch eine präzise, schnelle, flache Hereingabe ein bis zwei Buden Lewas vorbereiten könnte, jedoch hat er jedes Mal abgestoppt, das Spiel verschleppt oder den Ball verloren. Zudem sind mir viele Fehlpässe seinerseits aufgefallen, die dann sofort in Umschaltmomente der Ingolstädter mündeten.

    – Kimmich war für mich ebenfalls eine große Baustelle in der IV. Ohne ihm das aber jetzt zu sehr anzukreiden, großartiger Spieler im Mittelfeld, aber dort klaffte eine riesige, zweikampfschwache Lücke. Martinez musste mehrmals entweder innen oder außen für Rafinha ausbügeln und war am Ende, logischerweise, mit dieser Situation, der einzige zweikampfstarke Spieler hinten zu sein überfordert. Dies ist aber alles der Verletzungsmisere geschuldet, also kein Vorwurf an Javi und auch nicht wirklich an Kimmich, auch wenn ich mir manchmal mehr Aggressivität gewünscht hätte.

    – Sanches Analyse im Artikel stimme ich zu 100% zu, wobei ich gerade seine Passgenauigkeit hervorheben möchte. Das war in der ersten Halbzeit schon allererste Sahne. Er wirkt allerdings noch sehr sehr unruhig in den Zweikampfsituation und sollte sich, wie beschrieben, schneller vom Ball lösen. Da werden fast Erinnerungen an unseren Fußballgott Schweini wach. :D

    – Ich will mir aktuell nicht vorstellen, was wäre, wenn sich Lewa verletzen würde. Wir wären in so vielen Spielen ziemlich aufgeschmissen ohne diese Stoßstürmer vorne drin, der gestern eine unvorstellbare Bude gemacht hat, die gleichzeitig noch so so wichtig war.

    1. Revolet

      Achja, … und DANKE Manu!

    2. Marco05

      Das mit Rafinha habe ich auch so gesehen. Es waren 2-3 Situationen zum Haareraufen. Auch ein paar Fehlpässe die sonst nicht passieren (oder passieren dürfen). Nützt halt aber nix, wenn der Stamm-AV ausfällt und 2 IV wegfallen. Gilt auch für Kimmich bzw. dem Zusammenwirken der IV, denen man ein halbes Dutzend mal große Lücken ankreiden muss.

      Zu Sanches mache ich mir überhaupt gar keine Gedanken. Man sieht in den Bewegungsabläufen, dass er es drauf hat. Das wird. Nur eine Frage der Zeit.

  18. Jo

    Ich weiß wirklich nicht was ich von der derzeitigen Situation halten soll. Ich bin deshalb auch versucht fast jedem Kommentar hier, so sehr sie sich auch widersprechen mögen, irgendwo zuzustimmen.

    Auf der einen Seite die makellose Bilanz. Die aus einer nicht ganz einfachen Ausgangsposition mit Trainerwechsel, EM, dem üblichen Verletzungsthema heraus erreicht wurde. D.h. es besteht also berechtigte Hoffnung im Zeitablauf noch einige Reserven mobilisieren zu können. Also warum nicht optimistisch sein?

    Auf der einen Seite die immer deutlicher erkennbare taktische Regression. Durch den Kulturbruch (wie jemand erwähnte der größte seit 2009) ist die von van Gaal, Heynckes und Guardiola konstruierte Maschine fürs erste in Einzelteile zerlegt und am Boden zerstreut. Der Aufbau der neuen Maschine, der neuen Spielart ist noch nicht sehr weit fortgeschritten. Wir erlauben den Gegnern mehr Chancen (teilweise deutlich mehr) als man es gewohnt war, mit dem Herausspielen eigener Chancen sieht es eher übersichtlich aus, im Spielfeldzentrum klafft meist ein Riesenloch, im Aufbau häufen sich die eigenen Ballverluste und gegen jeden nicht völlig hilflosen Gegner tun wir uns extrem schwer die Spielkontrolle zu erlangen.
    Momentan leben wir im Wesentlichen von der individuellen Klasse der Spieler, einer ausgezeichneten Chancenverwertung, einzelnen Glücksmomenten und einem perfekten Spielkalender.
    Das Ganze ist gerade sicher nicht mehr als die Summe seiner Teile. Natürlich kann man vor allem mit dem Asset der individuellen Klasse (da im Grundsatz gegeben) auch ganz schön weit kommen, die anderen Elemente haben eher etwas irrlichterndes und wenig verlässliches an sich.
    Der Spielplan wird uns in Kürze dann auch andere Gegner präsentieren. Spielglück, klar wissen wir, wird sich irgendwann ausgleichen. Und Chancenverwertung? Könnte z.B. sein, dass Spieler wie Kimmich, Alonso und Rafinha ihr Pulver für diese Saison erst mal verschossen haben.
    Sollte man da nicht Grund zu Pessimismus haben?

    Hm, ich weiß es immer noch nicht so recht wo die Reise hingehen wird. Ich hab mir als (ersten) D-Day mal Atletico vorgemerkt. Die Spiele bis dahin sollten wir hoffentlich irgendwie hinkriegen und Carlo hatte die üblichen 100 Tage.
    In Madrid gilt es dann die Karten auf den Tisch zu legen. Ich hoffe es ist das eine oder andere As dabei.

    1. Beobachter

      Sehe ich ganz ähnlich. Ich würde mit einer endgültigen Bewertung vielleicht gar bis zum Ende der Hinrunde warten ggf. auch bis zum Ende der Saison. Nach einem Jahr wissen wir mehr.

      1. Jo

        Ich befürchte so viel Zeit werden Trainer und Mannschaft kaum eingeräumt.

        Der Trainer ist momentan bei der Kritik, z.B. bei der Berichterstattung über dieses Spiel, völlig außen vor. Klar, auch die Medien demontieren den von ihnen aufgebauten Messias nicht nach einer Woche wieder. Allerdings wird auch ein Medienflüsterer wie CA die gegebene Fallhöhe des FCB nicht aufheben können. Und die beginnt spätestens bei Niederlagen bzw. Punktverlusten auszulösen. Wir stehen (und das ist jetzt nicht neu) immer nur eine Niederlage vor der nächsten Krise entfernt. Und dann beginnen die üblichen medialen Mechanismen wieder zu wirken.

        Es wäre auch wichtig schneller auf Touren zu kommen, um zu verhindern, dass die Konkurrenz spürbar Morgenluft wittert. Ich gehöre jetzt nicht zu denjenigen die das oft zitierte Abschenken bei unseren Gegnern sehen. Es ist allerdings unübersehbar, dass der Respekt und teilweise auch schon die Resignation vor unserer Mannschaft groß, teilweise übergroß waren. Ein wichtiger Baustein des Erfolges, wenn man im Laufe des Spieles sehen konnte wie Köpfe und Schultern der Gegenspieler immer tiefer sanken.
        Dieser Respekt und diese fast schon Hoffnungslosigkeit bei Spielen gegen unsere Mannschaft ist allerdings nichts ewigwährendes und historisches. Im Grunde wird das jede Woche wieder aktuell auf dem Spielfeld ausgehandelt. Und wenn dann Mannschaften wie Schalke oder Ingolstadt mit dem echten Gefühl der Wettbewerbsfähigkeit antreten, noch schlimmer wenn wir auf dem Platz den Eindruck vermitteln: Oh wow, gegen die Bayern geht heute was! Dann, ja dann haben wir einen größeren Teil unseres Vorsprungs leider schon eingebüsst.

        Deshalb würde ich es schon deutlich bevorzugen wenn wir in kürzerer Frist ins Rollen kommen würden.

      2. Beobachter

        Medial nicht. Nein. Aber darauf darf man nichts geben. Die letzten Jahre haben mich endgültig desillusioniert, was die mediale Kompetenz angeht. Da erwarte ich nichts. Das ist lästig aber nun ja.

        Der Nimbus unbesiegbar zu sein ist allerdings schon ein Faktor. Da gebe ich Dir völlig recht. Der lebte ja wesentlich von individueller Klasse, neuen Ideen und extremer Präzision (Ballzirkulation). Ich finde man merkt gleich wie der Gegner “Morgenluft” wittert, sobald es unsauber wird (es sei denn er heißt Bremen ;) ) und dann im Rahmen seiner Möglichkeiten agiert. Dann wackelt manchmal auch das Selbstvertrauen unserer Spieler, ebenfalls ein eminent wichtiger Faktor.

  19. förb

    Ey Leute ws ist denn hier los?? Wurde beim letzten Heimspiel gratis Meskalin ausgegeben? Ihr seid doch alle auf’m Trip, kriegt euch mal wieder ein!! Bisher hat Ancelotti ALLES GEWONNEN, was zu gewinnen war, und ihr redet als stünde Ragnarök vor der Tür!!

    Und jeden Punkt der hier so negativ vorgebracht wird kann man auch sehr leicht positiv umdeuten… ehrlich, es ist die Betrachtungsweise, und die ist bei einigen hier gerade sehr negativ gefärbt!

    1. Beobachter

      Da man alles umdeuten kann, ist bei Dir vielleicht alles positiv eingefärbt – statt Meskalin dann …? :D:D

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