FC Arsenal – FC Bayern München 2:0 (0:0)

Flutlicht. Champions League. Und ein FC Arsenal mit dem Rücken zur Wand. Das war die Ausgangslage vor dem 3. Spieltag der Champions League-Saison 2015/2016 für den FC Bayer. Es wurde am Ende der erste Rückschlag für den deutschen Rekordmeister in einer bisher fehlerfreien Saison.

Arsenal startete mit zwei Niederlagen in die bisherige Champions League Saison. Sowohl gegen Piräus als auch gegen Zagreb verlor die Elf von Arsène Wenger, die sich mit einem 2:0-Erfolg gegen die Münchner zurückmelden.

Falls Ihr es verpasst habt:

Pep Guardiola verzichtete im Spiel gegen den stärksten Gruppengegner auf große Experimente. Die Hereinnahme von Bernat und die gleichbedeutende Viererkette war gegen den offensivstärksten Gruppengegner durchaus zu erwarten gewesen. Martínez, der sicher die erste Alternative gewesen wäre, blieb zunächst unten.

Arsenal begann mit Walcott in vorderster Front vor Özil, Sánchez und Ramsey in einem recht klassischem 4-2-3-1, das gegen den Ball zum 4-4-2 wurde.

Arsenal vs. FC Bayern, 20.10.2015
Arsenal setzte auf Konter. Zunächst in einem 4-3-2-1 System. Bayern fast klassisch im 4-1-4-1

Nach fünf Minuten betraten die Bayern-Fans nach einer Protestaktion gegen die Ticketpreise auf der Insel unter standing ovations das Stadion und gaben so gewissermaßen auch den Startschuss für das Spiel. Nur eine Minute später musste sich Neuer bei einem Özil-Schrägschuss richtig strecken, um den Rückstand zu verhindern. Lahm blockte Walcotts Nachschuss-Versuch zur Ecke.

Bayern versuchte es in der Folge mit einer Mischung aus geduldigen Kombinationen und weiten Diagonalbällen auf Douglas Costa. Thiago driftete häufiger als zuletzt immer wieder in den 8er Raum und versuchte zwischen Arsenals 6ern Torchancen zu kreieren. Lewandowski zog derweil immer wieder nach links. In der 10. Minute scheiterte Thiago nach einem schönen Doppelpass mit Müller an Arsenals Schlussmann Petr Cech.

Ab der 15. Minute übernahm Bayern zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Arsenal ließ sich tief hinten reindrücken und wartete auf Konter. Bayern beließ es bei Nadelstichen und vermied allzu hohes Risiko. Douglas Costa prüfte Cech mit einem Schuss aus spitzem Winkel (18.) genauso wie zehn Minuten später Vidal mit einem Abschluss aus 18 Metern (28.). Auf der Gegenseite wurde es immer dann gefährlich wenn Mesut Özil oder Alexis Sánchez involviert waren. Walcott wurde nach glänzender Vorarbeit von Özil erst in letzter Sekunde im Strafraum gestoppt. Kurz danach drosch Alexis Sánchez eine in den Rücken geschlagene Ecke über das Tor (29.).

Arsenal taten diese beiden gelungenen Offensivaktionen sichtlich gut, denn das Wenger-Team wurde ab der 30. Minute deutlich mutiger und auch gefährlicher. Es war Manuel Neuer zu verdanken, dass es zunächst beim 0:0 blieb, als er einen Kopfball von Walcott aus kürzester Distanz mit einem unglaublichen Reflex von der Linie kratzte (33.). Awesome.

Bayern bekam in der Folge die Konter der Hausherren nur schwer in den Griff und ließ bis zur Pause noch vier bis fünf weitere Gegenstöße zu, die erst von den Innenverteidigern gestoppt werden konnten. Auf der Gegenseite schoss Douglas Costa die Kugel nach einem Ballgewinn weit in der gegnerischen Hälfte aus 18 Metern über das Tor (40.). Das war es bis zur Pause in einer hochklassigen und ansehnlichen Partie.

Die erste Duftmarke nach der Pause setzte der FC Bayern mit einem brandgefährlichen Fernschuss von Douglas Costa, der nach einem kurzen Wackler ansatzlos aus 20 Metern abzog und den Ball nur knapp über das Tor setzte (49.). Wenig später lenkte Cech einen Schrägschuss von Lewandowski über den Querbalken.

Die Partie blieb auch in der Folge intensiv, verflachte allerdings weil die ganz großen Szenen in Tornähe fehlten. In der 70. Minute musste Guardiola wohl auch verletzungsbedingt zwei Mal wechseln und brachte Kimmich und Rafinha für Alonso und Vidal.

Es dauerte bis zur 73. Minute ehe Lewandowski erneut eine große Abschlusschance der Münchner vergab und aus halbrechter Position an Cech scheiterte. Kurz danach der Nackenschlag. Weil Neuer eine harmlos aussehende Freistoß-Flanke aus dem Halbfeld verpasste, stolperte der eingewechselte Giroud den Ball mit Hand und Kopf zum 1:0 über die Linie. Es war ein bitterer Gegentreffer. Durch die Entstehung, aber auch weil die Münchner die Partie zuvor deutlich besser kontrolliert hatten als noch in der ersten Halbzeit.

Bayern versuchte nun noch einmal die Schlagzahl zu erhöhen, biss sich aber an der nun immer dichter am Strafraum positionierten Abwehr der Hausherren die Zähne aus. In der Nachspielzeit nutzte Bellerin einen Fehlpass von Alaba und bereitete so sogar noch das 2:0 von Özil vor, der die Hereingabe nur noch über die Linie drücken musste (90+4).

Hmpf.

3 Dinge, die auffielen:

1. Individuelle Fehler kosten das Spiel

Jetzt ist sie da die erste richtige Pflichtspielniederlage der Saison. Sie ist für viele im Umfeld des FC Bayern sicherlich auch ein willkommener Weckruf. Nein, es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Münchner in dieser Saison fehlerlos durch die Bundesliga und die Champions League pflügen. Das Spiel gegen Arsenal zeigte wie sensibel und anfällig selbst so herausragend funktionierende Strukturen wie die des FC Bayern sein können. Es war kein schlechtes Spiel der Münchner gegen einen konzentrierten und starken Gegner. Im Gegenteil. Ein 1:1 wäre über 90 Minuten sicher leistungsgerecht gewesen. Mit etwas mehr Abschlussglück gelingt den Bayern auch der Führungstreffer – was den Spielverlauf deutlich verändert hätte.

Letztlich waren es vor allem individuelle Fehler, die das Spiel entschieden. Neuers Fauxpas vor dem 0:1. Alabas Ballverlust vor dem 0:2. Schon Walcotts Großchance, die Neuer so glänzend parierte, entstand im Prinzip trotz großer personeller Überzahl der Münchner auf dem Flügel und im Zentrum nach zwei Stellungsfehlern von Lahm und Alaba.

Die Partie zeigte insgesamt auch wie verfrüht die Überschriften der letzten Wochen über den unschlagbaren FC Bayern, der Weltklasse-Spieler wie Robben und Ribéry nicht mehr benötige waren. Es geht gerade auf diesem Niveau häufig auch um den entscheidenden Tick Konzentration und Konsequenz in Schlüsselmomenten – so platt das im Angesicht des hochkomplexen Spiels der Münchner klingen mag. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass gute Mannschaften, die wenig Fehler machen mit einer Mischung aus kompakter Defensive und schnellen Kontern immer gefährlich für Bayern sein können.

Die Mannschaft muss nun zum ersten Mal in dieser Saison einen Rückschlag verkraften. Der Startrekord in der Bundesliga und die ungetrübte Stimmung der letzten Tage ist mit der Niederlage erstmal Geschichte. Das muss nicht schlecht sein. Neue Reize, neue Spannung könnten nicht nur der Mannschaft, sondern auch dem kompletten Umfeld des FC Bayern durchaus gut tun.

2. Probleme in der Konterverteidigung

Es ist ein bekanntes Thema seit Pep Guardiola den FC Bayern trainiert. Durch die häufig weit vorgerückten Mittelfeldspieler und die Herausnahme eines zweiten echten absichernden 6ers ist der FC Bayern in den vergangenen drei Jahren immer mal wieder durch Probleme in der Konterverteidigung aufgefallen. Durch die Aufstellung von Walcott, statt Giroud in der Spitze war von Beginn an klar, dass Wenger die Gäste genau an dieser Stelle herausfordern würde. Im Prinzip war es paradox, dass es sich die Mannschaft, die unbedingt drei Punkte benötigt so im eigenen Stadion gemütlich machen und auf Konter lauern konnte.

Zwar dosierte der FC Bayern beispielsweise durch die selten zur Grundlinie aufgerückten Außenverteidiger das Risiko, doch allein die Staffelungen der beiden 8er Thiago und Vidal, die bei Ballbesitz immer wieder bis an den Strafraum vorrückten, schafften Räume für Gegenstöße. Bayern vermied zwar bis zur Nachspielzeit und dem 0:2 leichte Ballverluste im Mittelfeldzentrum, aber verlor zwangsläufig beim Versuch in den Strafraum einzudringen immer mal wieder den Ball. Vor allem Douglas Costa tat sich hier mit einigen schlechten Entscheidungen und überhasteten Aktionen hervor. Das muss kein Problem sein, so lange das Gegenpressing funktioniert. Denn der schnelle Zugriff auf den Gegner nach Ballverlust ist im Prinzip ein weiterer Nebeneffekt der vorgerückten 8er und Flügelspieler.

Gegen Arsenal funktionierte dieses Gegenpressing nicht immer. Mehrfach gelang es vor allem Coquelin sich aus der ersten Druckwelle zu befreien und die ausschwärmenden Offensivspieler einzusetzen. Zwar erzielten die Londoner aus mehreren vielversprechenden Kontern keinen Treffer, schafften es jedoch immer wieder die anfälligen Räume neben Alonso zu bespielen. Es zeigte sich hier auch, dass Arturo Vidal, dem als Balljäger und exzellenten Zweikämpfer hier eine herausgehobene Rolle zukommt, aktuell wohl auch verletzungsbedingt seiner Form etwas hinterherläuft. Zwei erfolgreiche Ballgewinne im Zweikampf und zwei abgefangene Bälle waren eine eher magere Quote für den Chilenen. Mehrfach kam er zu spät oder positionierte sich falsch. Auch Thiago, der am Ende sogar mehr Ballgewinne verbuchte als Vidal, wirkte stellenweise nicht robust genug, um das Spielgerät trotz guter Positionierung schnell zurückzuerobern.

Arsenal war sicher die individuell beste Kontermannschaft auf die die Münchner in dieser Saison getroffen sind. Das lag nicht nur an dem stets am Rande des Abseits pendelnden Walcott sondern vor allem an den spielstarken Mittelfeldspielern um Cazorla, Coquelin und Özil, die immer wieder Lösungen gegen das Gegenpressing fanden.

Pep Guardiola muss seine Lehren aus dieser Negativerfahrung ziehen – auch wenn die Konter letztlich das Spiel nicht entschieden. Es werden im Verlauf der Saison noch häufiger Spieler dieser Qualität auf den FC Bayern warten. Mit Vidal ist im Sommer im Prinzip der perfekte Spieler für diese Herausforderung hinzugekommen. Es geht letztlich um die richtige Balance beim Vorrücken gegen tiefstehende Gegner, die Bayern am Dienstag nicht immer fand. Auch Philipp Lahm sprach nach der Partie davon, dass die Münchner in der ein oder anderen Szene schlicht zu weit aufgerückt waren, was dafür spricht, dass eine so offene Positionierung insbesondere der Achter nicht unbedingt vorgesehen war. Das Thema wird uns weiter beschäftigen.

3. Guardiolas Plan mit Lewandowski

Der polnische Nationalstürmer, der zuletzt mit einer so herausragenden Torquote auffiel gab in einem Interview vor dem Spiel wahrscheinlich unbewusst bereits die Marschroute vor.  Er wisse, dass er nicht in jedem Spiel treffen müsse, um Guardiola zufrieden zu stellen, so Lewandowski. “Manchmal sind meine Bewegungen auf dem Platz wichtiger für ihn. Vor allem, was die Nutzung der offenen Räume betrifft.”

Robert Lewandowski spielte einen seiner involvierteren Auftritte im Bayern-Trikot und zeigte viele kluge Bewegungen und Aktionen. Immer wieder zog es Lewandowski auf den linken Flügel hinaus. Das Kalkül war dabei, dass die großgewachsene Londoner Innenverteidigung mit Mertesacker und Koscielny mit dem Tempo der nachstoßenden Offensivspieler Müller, Thiago, Vidal, Douglas Costa oder Lewandowski selbst konfrontiert werden sollten, statt mit einem statischen 9er an der Strafraumkante. Lewandowski schaffte also immer wieder Räume für seine Hinter- und Nebenmänner und zog auch selbst gern vom Flügel mit Tempo ins Zentrum.

Schon in der ersten Hälfte entstanden 2 der vier guten Bayern-Chancen aus diesem Muster. Exemplarisch war der schnelle Doppelpass zwischen Müller und Thiago in der 10. Minute bei dem Thiago mit Anlauf in den Strafraum eindringen konnte. Auch eine Schusschance von Vidal wenig später war nur dadurch möglich, dass Lewandowski den Raum öffnete. Cech verhindert das 0:1.

Gleichzeitig gelang es immer wieder den linken Halbraum zu überlagern, um dort den jungen Bellerin zu fordern. Hohe Flanken sollten dabei wenn möglich vermieden werden, da Bayern im Strafraum in der Luft eindeutig unterlegen war. So ist auch zu erklären, dass Douglas Costa den Ball häufiger scharf und flach in den Sechzehner drosch. Lewandowski hatte schon zur Pause 27 Ballkontakte und spielte 17 Pässe. Im Schnitt waren es in dieser Saison über 90 Minuten gerade einmal 20. Insgesamt 7 Mal ging Lewandowski zudem ins Dribbling – ansonsten lag dieser Wert in dieser Saison bei nichtmal drei pro 90 Minuten. Auch das spricht für seine etwas andere Interpretation seiner Rolle gegen Arsenal.

Nach der Pause fiel es Lewandowski etwas schwerer das beschriebene Muster weiter durchzuziehen, weil Arsenal sich ab der 55. Minute noch stärker am Strafraum einigelte und die Passwege geschickt zustellte. Guardiola reagierte darauf in dem er Douglas Costa und Müller die Seiten tauschen ließ um etwas andere Laufwege zuzulassen. Der Erfolg war mäßig. Dem Bayern-Spiel fehlte nun häufig Tempo und Konsequenz im Offensivspiel. Insgesamt müssen sich die Münchner aber mit 21 Torabschlüssen, davon 9 im Strafraum, nicht verstecken. Auch Lewandowski (insgesamt 5 Torschüsse) hatte vor dem 0:1 und beim Stand von 1:0 noch zwei gute Chancen auf einen Treffer – doch weitere richtig zwingende Möglichkeiten blieben in der zweiten Hälfte aus. Ein Beleg für eine gute Defensivleistung des FC Arsenal trotz eines im Prinzip guten Plans des FC Bayern.

FC ARSENAL – FC BAYERN 2:0 (0:0)
FC ArsenalCech – Bellerin, Mertesacker, Koscielny, Monreal – Santi Cazorla, Coquelin – Ramsey (57. Oxlade-Chamberlain), Özil, Alexis Sanchez (82. Gibbs)- Walcott (74. Giroud)
BankMacey, Debuchy, Gibbs, Arteta, Giroud, Oxlaide-Chamberlain, Chambers
FC BayernNeuer – Lahm, Boateng, Martínez, Alaba – Xabi Alonso (71. Kimmich) – Vidal (71. Rafinha), Thiago – Müller, Lewandowski, Douglas Costa
BankUlreich, Martínez, Kirchhoff, Gaudino, Coman
Tore1:0 Giroud (77.), 2:0 Özil (90.+3)
KartenGiroud / –
SchiedsrichterinCüneyt Çakir (Türkei)
Zuschauer59.824 (ausverkauft)

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Leserkommentare
  1. kurt

    Doof.

    Danke für Punkt 1. Damit ist alles gesagt. Wer nach dem Spiel irgendwas von verdientem Sieg für Arsenal labert, hat keine Ahnung von Fußball. Und ich will mit den Leuten auch gar nicht mehr diskutieren.

    Ein bisschen schade, dass die Mannschaft in HZ 2 mehr oder weniger auf eine Unentschieden gespielt hat, und man dann so ein Duseltor reinbekommt. (Ist ja klar, nachdem es vorher mal wieder einen Elfmeter für Bayern nicht gab, wird diese Ungerechtigigkeit natürlich noch extra “bestraft”. Fußball halt.)

    Aber ansonsten war das ja ne gute Partie. Die finalen Pässe müssen aber einfach konzentrierter gespielt werden. Gerade in solch einem Spiel. wo man sieht, dass Arsenal LONDON! IM EIGENEN STADION! so spielt wie ein Drittligist im DFB-Pokal auswärts, muss man einfach seine Chancen nutzen. Sehr schade, dass man da so schlampig war.

    Es wird keine Mannschaften mehr geben, die gegen uns anders spielen und irgendwie den Ball herschenken bringt es ja auch nicht. Da sind ganz einfach die Stürmer gefragt.

    1. Robert

      Ich finde, dass war ein verdienter Sieg für Arsenal und das ist nicht nur labern.

      Arsenal hat nicht nur mehr Tore geschossen, sondern hatte auch deutlich mehr gute Torabschlüsse erspielt. Am Ende ist das das Ziel von Fußball. Warum sollte die Mannschaft weniger Toren und weniger guten Torchancen der verdiente Sieger sein? Weil sie mehr Ballbesitz hatten?

      1. Dakury

        Ich finde nicht, dass wir weniger gute Torchancen hatten als Arsenal. Die Mannschaft mit mehr Toren gewinnt verdient oder nicht ist doch egal. Was das Spiel nicht verdient hatte war dieses lächerliche 1:0.

      2. Robert

        Deshalb ist das Spiel ja auch 2:0 ausgegangen ;-).

      3. Dakury

        ich mein die Art des 1:0

  2. Markus

    Meine 3 Punkte:

    – Die Offensive wirkte mit zunehmender Spieldauer etwas ratlos – ein eingespielter Götze fehlt.

    – Ja, die individuellen Fehler…

    – Wenn ich mir so die Kommentare über Lahm in der Kurve anhöre – langsam, Spielverschlepper, lahm – sehe ich Schweinis Entscheidung zu wechseln in einem anderen Licht.

    1. Marco05

      Götze hätte da auch nix gerissen. Die standen wie Bremen mit 9 Mann um den eigenen 16er. Da muss man einfach die (wenigen) Chancen nutzen, die man hat, sonst gehts so aus wie gestern.

      Lahm ist herausragend am Ball, im Passpiel, sogar im Tackling. Aber ab 30 Meter vorm Tor sollte er einfach den Ball abspielen…

  3. oliver

    Vieles sehe ich ähnlich und die Analyse trifft es sicherlich sehr gut aber ich muss ganz ehrlich sagen das ich von dem Spiel sehr enttäuscht bin.

    Nicht unbedingt weil man verloren hat, das kann passieren und wird bestimmt noch öfters auch in dieser Saison passieren aber die passive Art und Weise wie man hier aufgetreten ist und wie man versucht hat möglichst das Spiel und den Gegner einfach zu kontrollieren ohne das man wirklich das Gefühl hatte die Mannschaft wollte wirklich ein Tor erzielen. Ballbesitz des Ballbesitzes wegen aber ohne wirklich größeren Zug zum Tor zu haben. Keine Kreativität, keine Dynamik keine überraschenden Pässe, nichts was Arsenal wirklich vor richtig große Probleme gestellt hätte.

    Es wirkte mehr wie ein Schachspiel als ein Fussballspiel. Ich fand das Spiel qualitativ nicht gut, Bayern hat fast komplett ohne Tempo gespielt und wo man wirklich dachte zwei tolle Mannschaften treffen aufeinander und es wird ein klasse Fussballspiel war es nur ‘Rasenschach’ das Wenger (mit 30% Ballbesitz) gegen Guardiola gewonnen hat.

    Ich fand es wurden viele leichte Fehler gemacht, ungenaue Zuspiele in kritischen Zonen und auch nach vorne und so war das 0:1 fast eine logische Konsequenz wodurch Arsenal mit seinem passiven Spiel noch belohnt wurde und im Nachhinein alles richtig gemacht hat.

    1. Tillmann

      Genau richtig!!!

  4. oliver

    “Bayern wollte Arsenal heute nicht schlagen, Sie wollten ihnen nur den Ball nicht geben damit sie nicht mitspielen können”

  5. Christoph

    Ich hatte ein wenig mit der Niederlage gerechnet: Der Kader geht nach der Länderspielpause auf dem Zahnfleisch. Viele sind verletzt und dadurch ist keine Rotation möglich. Und die Nationalspieler, die sich nicht verletzt haben (Neuer, Boateng, Alaba, Kimmich – U21, Costa, Vidal, Müller, Lewandowski – hoffe habe niemanden vergessen) hatten zum Teil Reisen bis nach Südamerika. Dazu eben die Verletzten mit Götze und Coman sowie Vidal zumindest angeschlagen.

    1. Pachinko

      Wir haben grad mal 15-16 Pflichtspiele, bei Costa und Vidal kann man es noch erwähnen, weil die halt in Südamerika waren aber der Rest der Profisportler sollte damit schon klar kommen.

  6. chicago_bastard

    Na klar, die Pep-Fans schieben es auf die individuellen Fehler… Dass wir ohne einen Weltklasse-Reflex von Neuer schon in der ersten Halbzeit völlig verdient in Rückstand geraten wären, wird verdrängt. Dass einem lächerliche Scheindominanz – die keine ist weil sie vom Gegner genau so beabsichtigt ist – überhaupt nichts bringt wenn der Gegner mehr und die klareren Torchancen hat, auch. Dass die Auswärtsspiele bei überdurchschnittlichen Gegnern in der CL unter Peps Ägide immer nach dem gleichen Schema ablaufen und die Bilanz dieser Vergleiche eines klaren Top 3-Teams in Europa absolut unwürdig ist, ebenfalls.

    Und wie überrascht man ist, dass Arsenal gegen uns wie ein Drittligist im Pokal spielt. Natürlich spielen sie so, mittlerweile weiß ja jeder Dorftrainer wie man Peps bescheuertem Ansatz am einfachsten den Zahn zieht, Ancelotti hat vor 2 Jahren ja die Blaupause dafür gegeben. Die Bundesligisten mit hoffnungslos unterlegenen Kadern kriegen es nicht hin, aber international schaffen es selbst Teams wie Arsenal, City und United, die klar schwächer besetzt sind, uns Probleme zu bereiten. Gegen die beiden Teams auf Augenhöhe Barca und Real gibts hingegen Klatschen. Wahnsinn wie man sich diesen Trend auch noch schönreden kann.

    Ich hatte nach den Spielen gegen Wolfsburg und Dortmund ja leise Hoffnung, dass Pep im dritten Jahr endlich mal angefangen hätte aus seinen Fehlern zu lernen… Pustekuchen.

    1. kurt

      So ein Blödsinn echt. Cech hat doch genauso gut gehalten. Dann könnte es auch 2:0 für Bayern stehen es gibt den Elfer und das Ding ist durch.

      Immer diese Nonsensargumente. Unter Heynckes hat man in München 0:2 gegen Arsenal verloren und musste nochmal zittern. Als ob diese “Probleme” mit Pep aufgekommen wären.

      Aber genau das meinte ich ja, gar kein Bock mehr darüber zu diskutieren.

      1. Dakury

        Mein Gott Chicago_Bastard, schlaf vlt mal die Nacht darüber und spar dir die Polemik.

    2. Christoph

      Ui, DIE WAHRHEIT? Da muss man schon gar nicht mehr weiterlesen.

    3. nullachtneuner

      Meine Fresse. Wir spielen den schönsten ( und in der Bundesliga auch erfolgreichsten) Fussball seit Jahren. Aber es gibt halt immer noch Pappnasen, die alles unter dem Triple für ein völliges Desaster halten. Was haben die wohl von sich gegeben, als Trainer noch Klinsi, LvG oder Magath hiessen?

      1. Bazi78

        Solche Fans sind auch nicht viel besser als die ganzen Anti-Bayern-Typen. Kein Plan von nix aber immer gegen alles sein ;)
        In der nächsten Saison kommt ja dann wohl ein neuer Trainer. Mal schauen ob dieser dann auch so viel Kritik bekommt…

  7. FR7

    Nie wird einem bewusster, dass der große Josep Guardiola auch nur mit Wasser kocht als in Spielen gegen sehr starke Klubs. Dieses Spiel war in meinen Augen größtenteils Taktikkampf und zum Teil auch eine Frage der Moral und des Willen zum Sieg. Wenger wusste, dass völlig egal wie er spielen lassen würde, er wenig Ballbesitz haben wird. Ähnlich wie Ancelotti muss er sich wohl gedacht haben: „Schön, dann versuche ich gar nicht erst Herr des Ballbesitzes zu sein, sondern kontere mit meinen Spielern denen selbst ein Aubameyang nicht davonlaufen könnte.” Gesagt, getan. Es hat erschreckend gut funktioniert, Erinnerungen an das 0:4 gegen Real Madrid kamen mehrmals hoch.

    Ich musste fast selbst mit zwei weinenden Augen schmunzeln als ich mit ansehen musste, wie simpel Peps Kartenhaus in sich zusammenfällt wenn man denn nur dreist und mutig genug ist den Bayern komplett den Ball und das Spiel zu überlassen. Wo waren die grandiosen Langpässe von Boateng? Platz war doch da, Arsenal spielte dazu keine Manndeckung, mir fehlt dafür jegliche Erklärung. Wo war Arturo „Warrior“ Vidal mit seinen so berühmten Warriorkünsten? Rein optisch spielte er eine ihm typische Rolle aber verschenkte sein seltenes Talent mit unnötigen Offensivläufen in den Sechszehnerraum. Spätestens ab der 30. Minute hätte Pep Vidal mal zurufen müssen, dass er sich mehr auf Sanchez und Özil konzentrieren solle als auf das Massakrieren des gegnerischen Strafraumes. So hätten wir zwar ein paar Torschüsse weniger aber gleichzeitig auch weniger Konter. So nämlich hatte Özil überwiegend freie Hand und Alonso blieb völlig überlastet zurück in einem 10×10 meter großen Sechser Raum zurück.

    Nun ist es natürlich einfach Pep abzuwatschen, weil wir verloren haben. Es ist aber für mich nicht nachvollziehbar wieso man einen 1,69 m großen Bernat einem 1,90 m Martinez vorzieht, im Wissen was für starke Flanken und Eckbälle Arsenal beherrscht und Mertesacker, Giroud und co. sie zu verarbeiten wissen.

    Da nun viele sagen werden: „Achja, Großmaul? Wie hättest du es denn gemacht?” Wie Pep hat spielen lassen fand ich erstmal ok, es hätte ja schließlich auch funktionieren können. Hätte. Ab der 60. Minute hätte ich Vidal (soweit folgerichtig) rausgenommen und Coman statt Rafinha gebracht. Unsere so perfekt harmonierende Doppelspitze mit Müller und Lewi rechts mit einem engagierten Coman unterstützt. Er hätte sich seine gesamte Kondition in 40 Minuten raussprinten können, sofern aktuell bei ihm möglich. (Anschaubild angehängt)
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/image4zcq856ui0.jpg

    Der Flügelwechsel Costa/Müller war genauso unnütz wie Müller selbst auf dem rechten Flügel. Kein Tempo, kein vertikales Spiel. Thiago alleine die Kreativrolle überlassen und Vidal dicht dahinter als Bindeglied zwischen Thiago und Alonso, also Offensive und Defensive. Er hätte Sanchez ständig im am Fuß kleben müssen oder zumindest die Passwege zu ihm zustellen sollen. So zumindest hätten wir nach vorne genug Durchschlagskraft und hätten das Mittelfeld kontrolliert. (Anschaubild angehängt)
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/imagecstlha1347.jpg

    Selbst mit einem fitten Robben und/oder Ribéry hätten wir mit diesem naiven Spielansatz und unserer nicht zu verachtenden miesen Moral trotzdem verloren. Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass Pep solch drastische Taktikkniffe gegen uns in den Griff bekommt, dazu kommt diese Niederlage zur genau richtigen Zeit. Immerhin sind wir ja immer noch Tabellenführer und das gibt uns Ruhe. Erst im Frühling wird es dann darauf ankommen.

  8. Tanja

    Die Einwechselpolitik von Pep wundert mich doch manchmal sehr. Martinez wäre besser gesetzt gewesen als Vidal. In der HZ hätte ich Coman gebracht u Müller von den Flügeln genommen. In meinen Augen ist er in der Mitte besser aufgehoben.

    1. Die Einwechselpolitik von Pep wundert mich doch manchmal sehr. Martinez wäre besser gesetzt gewesen als Vidal. In der HZ hätte ich Coman gebracht

      Ich glaube hier wird einfach der Fitnesszustand vergessen. Nach den Infos der letzten Tage klang es für mich nicht so, als sei Martínez wirklich fit / spielbereit gewesen. Coman ebenfalls nicht. Hier hat man aber natürlich gemerkt, dass die Optionen von der Bank fehlen, wenn nur Rafinha und Kimmich gebracht werden können.

      1. Erich_B

        Das ist aber genau das Thema, Abseits der Niederlage.

        Vor dem Spiel waren wir – wie die letzen 2 Jahre – im November/Dezember schon der “gefühlte” CL-Gewinner. Ich finde das unfassbar was da teilweise an Hype entsteht.

        Ich sehe die Tendenz wie in den letzten beiden Jahren, nämlich nicht die Möglichkeit auf hohem Niveau zu rotieren.
        Martinez hat jetzt schon wieder kleine Verletzungen, was nach so einer langen Pause im Grunde normal ist.

        Ich sehe die Mannschaft, vor allem in der Breite und mit den vielen Fragezeiten, nicht als “beste Mannschaft der Welt”.

        Da wird Bayern dann auch von den anderen Mannschaften/Medien in eine Rolle gedrängt die zu ihrem Nachteil ist.

        Arsenal oder vor 2 Jahren Real spielen dann gerne in der “Aussenseiterrolle” extrem tief. Was ich aber nicht verstehe, warum sich Bayern drauf einlässt. Bayern muss gestern nie und nimmer gewinnen, der Druck war bei Arsenal. Und das Arsenal mit Ball noch besser ist halte ich grundsätzlich mal für ein Gerücht…

  9. Berio

    Die Fähigkeit, im Mittelfeld Bälle zu gewinnen, hat auch gestern gut funktioniert, aber ein schnelles Umschaltspiel funktioniert halt nur, wenn die richtigen Spieler im richtigen Moment die Sprints anziehen. Aber von Laufbereitschaft bei Umschaltsituationen war nix zu sehen.
    Ich bin sehr neugierig, was die nächsten Monate so passiert, seit gestern sind werden wir Gott sei Dank sicher nicht mehr als Favorit auf den CL-Titel gesehen (was ja auch nicht schadet, der Hype um die “Unbesiegbaren” war sowieso nicht gesund).

    1. kurt

      Wer soll denn sonst der Favorit sein? Also wirklich mal. Wegen einem Spiel ändert sich doch nicht unsere Position als Topfavorit. Genausowenig wie Barca nicht als Topfavorit gilt, trotz der Verletzung Messis oder Real trotz der schwachen Ligaspiele.

  10. Cryobot

    Also ehrlich gesagt konnte ich mich mit dem Spiel gestern insgesamt sehr gut anfreunden.
    Nicht nur weil ich Arsenal mag, aber auch objektiv will ich lieber einen Özil und Walcott im Viertelfinale sehen als Piräus. Von daher freut es mich, dass Arsenal gewonnen hat.
    Außerdem kann man der Mannschaft insgesamt eigentlich kaum einen Vorwurf machen. Die Chancen waren da, auch wenn ich Arsenals Konter in der 1. HZ wesentlich gefährlicher fand und auch nich verstehen konnte wie der Fuss sagen konnte, dass Bayern die besseren Chancen hatte. Arsenal hat einfach richtig gut verteidigt, Bellerin stand für die berüchtigten Diagonalbälle fast immer zu nah an Costa dran, und mit ner Fünferkette entstehen dadurch auch keine Löcher in der Mitte. Eklatant wurde für mich dadurch auch, was Costa für ein eindimensionaler Spieler ist. So lautete ein Tweet gestern auch, dass man an einer Szene erkennen konnte wie hoch Costas Fussball-IQ ist.

    Meine 3 Punkte:
    – Insgesamt schlechte Chancenverwertung, besonders Thiago und Lewy
    – Bernat ist so ballunsicher, ich hoffe das kommt noch. Diese Saison hat er mich noch in keinem Spiel überzeugt, weder offensiv noch defensiv. Auch das 2:0 geht imho auf seine Kappe, weil er Alabas Pass nicht entgegenkommt.
    – Warum hat Pep so defensiv gewechselt? Er war mit dem Punkt wohl zufrieden. Warum nicht Coman für Vidal um vorne für frischen Wind zu sorgen!?

    Für mich übrigens auch unverständlich, wie Giroud direkt nach seiner Einwechslung bei der nächsten Ecke Arsenals so unbedrängt köpfen konnte. Da hab ich schon fast mit dem 1:0 gerechnet. Boateng war bei Mertesacker, das war auch gut so (übrigens lustig wie klein Boateng aussieht neben Merteseacker :D), aber Alaba gegen Giroud zu stellen?! Lewy hat sich ja immer an den kurzen Pfosten gestellt, meiner Meinung nach müssen er und Alaba die Plätze tauschen. Ok, beim 1:0 war dann Boateng bei Giroud, was aber imho auch nich die beste Abstimmung ist…

    Aber wie gesagt: es freut mich für Arsenal, weils auch einfach ne gute Truppe ist. Und die Roten haben jetzt nicht wirklich schlecht gespielt, deswegen konnte ich mit dem Ausgang gut leben.

  11. Marco05

    Also, meine Punkte:

    1. Läuft alles normal, gewinnen wir das Ding wie immer. Trifft Thiago, gibt es den gerechtfertigten Elfer, trifft Lewy… dann führen wir und das Spiel läuft ab da für uns. Und das waren nur die 100%igen. Machst du die Dinger nicht…

    2. Wir haben jetzt nach der Länderspielpause das 2. Auswärtsspiel in 4 Tagen. Die Mannschaft hat also seit 3 Wochen nicht mehr (richtig) zusammen trainiert. Dafür sah es dennoch sehr souverän aus zeitweise. Dazu die Angeschlagenen und Südamerikareisenden und schon hast du wenig Optionen, bzw. nach vorne fast gar keine mehr.

    3. Verlieren gehört nunmal nach wie vor dazu. Und auch wenns komisch klingt, vlt. war das auch hilfreich. 2012 erinnere ich an ein Spiel in Borisov. Ergebnis bekannt.

    Insofern: alles gut!

  12. Mic

    Moin! Glücklicherweise gehört es ja zum Kerngeschäft des Fussballs, das ein jeder seine Meinung haben darf, sei sie auch kontrovers, Anti-Pep oder sonst wie. Irgendwann reisst eine Serie. Arsenal ist keine Laufkundschaft, auch wenn sie zur Zeit mit einem sehr jungen (mancher sagt unerfahrenen) Kader durch die Saison gehen. Die vermeintliche Dominanz gestern Abend war für mich eher Ausdruck einer gewissen Ratlosigkeit. Auch gegen Bremen hat es am Ende der Dominanz “nur” zu einem 1:0 gereicht. Es fehlte auch aus meiner Sicht, wie bereits erwähnt, an Tempo. Arsenal war dann einfach die Mannschaft mit mehr Glück, auch wenn ich von ihren Vorstößen schon beeindruckt war und mir das Sorge bereitet hat. Boateng und Alaba standen extrem hoch und mussten dann weite Wege gehen um zu verteidigen. Aber gut, machen wir einen Haken dran…Das Beste gestern war Manuel Neuer. Bei Sky wurde er gefragt:”…wie haben Sie den denn noch von der Linie gekratzt?” Neuer antwortet ohne jegliche Gesichtsregung:”Mit der linken Hand.” GENIAL!

    1. Dakury

      Kreativität ist Systemunabhängig, Chancen waren da – wurden nicht genutzt. Und nach Tempo schreien hilft auch nicht, wo willst du gegen 9 Mann im Strafraum Tempo aufnehmen? Langebälle müssen angenommen werden und bis dahin wird der Weg zu gestellt. Die Außenverteidiger hätten überlaufen können, allerdings ist das ziemlich risikoreich , da man Räume für den Gegner öffnet die bei Gegenstößen gefährlich sind. Ich hab lieber 70% Ballbesitz als mit 9 Mann die Räume engmachen, ich habe gerne den Ball :)

  13. SD2MUC

    Also manche Kommentare sind hier echt unglaublich. Da sollte sich der eine oder andere besser mit paderborn oder den Chicago Bulls beschäftigen. Da habt ihr vielleicht mehr Ahnung.
    Zum Spiel: Mei ein paar verliert man halt. Ich denke wenn wir das gleiche Match noch neun mal spielen gewinnen wir davon 8x. Das ist doch auswärts in der CL bei einem Team das punkten muss(te) in Ordnung.
    You can’t win them all.
    Auch wenn wir (und speziell die mannschaft und pep) das wollen.

    1. nullachtneuner

      So isses…

  14. Brian Laudrup

    Wir haben – teils mit fantastischem Fussball – den besten Saisonstart in 51 Jahren Bundesliga hingelegt und jetzt trotz einer ansprechenden Leistung beim formstarken Zweiten der PL etwas unglücklich verloren. Klar, da ist jetzt für manchen hier natürlich wieder alles Mist. Das ist einfach nur lächerlich.

  15. wewew87

    Habe das Spiel gestern nicht gesehen, aber gerade nachgeholt… gefährlich war Arsenal mMn. nur sporadisch, von einer ca. 5-10 minütigen Phase in Halbzeit 1, in der 3-4 stark gekontert wurde, abgesehen. Die beste Chance des Spiels für Arsenal war der Kopfball von Walcott, den Neuer entschärfte, der aus dieser Phase stammt. Ansonsten wurden die Konter gut kontrolliert, wenn auch nicht ganz so gut wie in der Liga, was natürlich an der Spielstärke der Arsenalspieler lag. Insofern würde ich Punkt 2 relativieren. Ein paar mehr oder weniger gefährliche Szenen enstanden noch durch Standards.

    Der Aufbau gelang gut, wurde ja auch nicht viel gepresst. Es gab auch laut meiner Erinnerung 3-4 Situationen, in denen der Treffer fallen sollte (2-3 mal Lewandowski fast ganz frei vorm Tor, 1 mal Thiago, wobei bei Lewandowski einmal Koscielny in nöchster Not klärte) Costa war wieder sehr stark, brach gefühlt ca. 10 mal am Flügel und 5 mal in der Mitte durch, wodurch sich durchaus gefährliche Hereingaben (häufig wurde der Ball am Boden von Müller oder Lewandowski im 16er erreicht und geblockt) bzw. Schusschancen (ca. 2 mal knapp vorbei aus aussichtsreicher Position) ergaben.
    Thiago mit 2-3 schlampigen Aktionen, ansonsten dominant und stark. Hätte eigentlich das 1:0 machen müssen. Bernat eher schwach in der offensiven Entscheidungsfindung. Ich freue mich deshalb darauf, wenn durch Martinez, der ja anscheinend nicht topfit war, oder Badstuber Alaba wieder nach links geht.

    Insofern wars ein glücklicher Sieg, in den meisten Fällen gewinnen wir das Spiel. Nicht der geringste Grund zur Panik.

  16. Rheumakai

    Ich frage mich, warum das Offensivspiel so lätschert war und man vorne nicht mehr oder was anderes versucht hat. Ich kann mich an keine einzige 100%ige Chance erinnern und nur an zwei gute (Thiago nach Doppelpass Müller und Lewa, der Cech anschießt). Es war wieder das alte Problem, das man vor allem aus den Van-Gaal-Tagen und aus dem Halbfinalhinspiel 2014 gegen Real schmerzhaft kennt: 70 % Ballbesitz, 600 Pässe, der Gegner wird hinten eingeschnürt, der Ball elegant um den Strafraum rumgezirkelt und wieder zurück und wieder hinten rum und wieder von Seite zu Seite, während Lewa und Müller vorne drin STEHEN und zuschauen. Keine Bewegung bei den Stürmern, kein Auseinanderziehen, kein Anbieten, kein Kurzkommen, keine Sprints zentral in die Tiefe von Thiago oder Vidal, keine Nadelpässe. Wie will ich denn mit “Standfußball” gute Torchancen rausspielen? Stattdessen hat man, wie immer in diesen Situationen, zwei Sachen probiert: Flanken in die Mitte, wo es einer mit drei Verteidigern aufnehmen musste, und Fernschüsse. Und verkauft wird das Ganze dann als Domination über den Gegner.
    Für mich hängt Dominieren aber nicht von Ballbesitz und Passquote ab. Eine Mannschaft dominiert dann, wenn sie viele gute Chancen rausspielt und gleichzeitig wenig Chancen des Gegners zulässt, egal mit welchen Mitteln sie das erreicht. Und unter dem Blickwinkel hätte man gestern irgendwann merken müssen, dass man seine Taktik vielleicht ändern muss, zumal das Konterrisiko nie wirklich in den Griff zu kriegen war.

    Ich finde aber auch, dass die Niederlage nur gut ist, um Arbeitsmoral und Biss (neudeutsch: “Demut”) hochzuhalten und vor allem das Umfeld wieder ein bissl auf den Boden zu holen.

    1. Marco05

      “während Lewa und Müller vorne drin STEHEN und zuschauen”

      Das ist nicht nur nicht richtig, das ist ganz einfach komplett falsch.

      Bitte mal achten, wie oft Lewy den Weg in die Schnittstelle macht. Oft mehr mals pro Balbesitzphase. Dazu hat das gestern – vor allem in HZ1 – auch Vidal ständig (!) gemacht. Allein der Ball kam nicht.

      Aber wie auch, selbst wenn Vidal vorn mit reingeht hat man immernoch hoffnungslose Unterzahl. Es stand eine 5er-Kette am und eine 4er-Kette vorm 16er. Dafür haben wir noch relativ viel Chancen gehabt. Noch mehr Leute, die vorn rein gehen und wir haben wieder das Problem bei Kontern. Noch mehr als ohnehinschon gestern.

      Ich sehe jetzt bei aller Liebe nicht, dass wir uns dafür rechtfertigen müssten, dass sich Arsenal mit 10 Mann hinten einigelt, kontert und dann damit – auch dank einer riesen Fehlentscheidung des Schiedsrichters, einem vermeintlichen Hand-Tor und einem knapp-hinter-der-Linie-Tor – noch Erfolg hat. Das kann Darmstadt auch. Und so haben wir auch schon ein paar Mal gegen Gladbach verloren. Das kann nunmal passieren. Allerdings nicht oft und das ist gut so.

      1. Rheumakai

        Ja, Lewa und Vidal sind schon mal in die Schnittstellen gelaufen, aber dann sind trotzdem die anderen außen rum stehen geblieben, statt den IV wegzuziehen und Platz zu schaffen. Es war generell alles einfach viel zu statisch und zu wenig koordiniert.
        Natürlich muss sich Bayern nicht rechtfertigen, dass sich der Gegner hinten reinstellt. Aber: Bayern muss den Anspruch haben, das Spiel und den Gegner zu dominieren. Und wenn es auf die Art und Weise, die man sich vorgenommen hat, nicht geht, muss ich eben meine Taktik ändern. Zumal wenn man gegen einen Gegner spielt, der unbedingt gewinnen MUSS. Das kann man doch ausnutzen (anders als z.B. im Gladbachspiel). Warum nicht zum Beispiel phasenweise ein bissl zurückziehen, den Gegner kommen lassen, umschalten, selber kontern?
        Die Niederlage als solche ist ja nicht schlimm und kann immer mal passieren. Mir geht es nur drum, dass ich als Spitzenteam dann, wenn ich merke, mit meiner gegenwärtigen Spielweise komm ich nicht weiter, halt vielleicht meine Herangehensweise ändern muss. Dass das geht, hat Pep oft genug bewiesen.

  17. Osrig

    Wir sollten uns die Dinge hier nicht schön reden, genauso wenig, wie es für Intelligenz spräche, jetzt Trainer Pep oder die Einkaufspolitik in Frage zu stellen! “Ansehnliches Spiel”? Ja, mit Abstrichen, wie ich finde! “souverän”? Viel zu selten! “Unglücklich verloren”? Nein, die Niederlage war kein Pech, sondern eine klare Folge der Unzulänglichkeit unserer Mannschaft:
    Und die heißt “mangelndes Tempo und Laufbereitschaft in die Spitze”, wie ja auch schon von einigen Vorrednern richtiger Weise angemerkt wurde. Im Text von Steffen heißt es ja auch “Dem Bayern-Spiel fehlte nun häufig Tempo und Konsequenz im Offensivspiel”, womit das Problem im Spiel unseres FCB treffend beschrieben wurde. Und wie ich finde eben nicht nur in der zweiten Halbzeit, sondern auch schon in den ersten 45 Minuten.
    Gekämpft haben die Jungs, keine Frage, auch das Gegenpressing funktionierte über eine Stunde sehr gut. Aber wenn die Mannschaft denkt, mit Pässen aus dem Stand oder, noch schlimmer, doch bitte genau in den Fuß, könne man auch Gegner wie Arsenal bezwingen, dann muss man leider feststellen, dass mit dieser Einstellung solche Spiele verloren gehen.
    Da kann Pep nichts für, und ich bin überzeugt, auch die Herren Verrati, Pogba und/oder Di Maria hätten sich dem Offensiv-Niveau angepasst und genauso Standfussball geboten.
    Nein, die Niederlage müssen sich unsere Spieler ankreiden lassen, und schnellstens zu der Einstellung zurückfinden, die in den Spielen gegen Wolfsburg, Dortmund oder noch besser wie gegen Köln in der letzten Saison (?), in der die Mannschaft einen tiefstehenden Gegner geradezu schwindelig gespielt hat.
    Keine Bequemlichkeit und Überheblichkeit mehr, sondern flinke Bewegungen in die Spitze, überraschende Wechsel, Sturmläufe die Aussenlinien entlang und wieder mehr Blick für den besser postierten Mitspieler, dann erreichen wir auch offensiv wieder die Leistung, mit der wir uns berechtigter Weise Hoffnung auf das Tripple machen können.
    So, wie gegen Arsenal wird das nichts! Aber ich bin sehr optimistisch, dass Sammer, Pep und die Führungsspieler im Team die Dinge ansprechen und ändern werden, und wir schon gegen Köln wieder ein anderes, besseres Gesicht des FC Bayern sehen werden.

  18. Jo

    Hm, die erste relevante Pflichtspielniederlage nach einem halben Jahr. Fühlt sich deswegen jetzt auch nicht toll an. Aber ganz simpel: Irgendwann und irgendwo musste es uns ja mal erwischen.
    Und ehrlich gesagt dann war dieses Spiel gestern sogar noch der beste Moment dafür, weil noch nichts Entscheidendes verloren ist. Und der immer lautere Singsang (meist unserer Gegner) von der angeblich besten Mannschaft der Welt wird vielleicht etwas gedämpfter. In dem Moment wo du das glaubst hast du eh schon verloren.

    Was mich mehr stört wie die Niederlage: Unsere Situation beginnt schon wieder fatal der im letzten Frühjahr zu ähneln. Ein dutzend oder was weiß ich Ausfälle. Spieler wie Martinez, Costa, Coman, Vidal, Alonso die im Kader stehen, teils spielen , aber angeschlagen sind bzw. nicht im Training.
    In einem CL-Spiel in der Folge dann keine ernsthaften Wechseloptionen und für die nächsten Wochen nur sehr beschränkte Rotationsmöglichkeiten.
    Das könnte in allen drei Wettbewerben noch spannender werden, als manche sich haben träumen lassen.

    1. oliver

      Naja, das kit den Verletzten sehe ich komplett anders. Auch wenn es momentan kurzfristig etwas eng ist haben wir keine konkreten Langzeitverletzte wie im letzten Jahr, eher das Gegenteil.

      Martinez ist nach langer Zeit zurück, Robben scheint kurz vor seinem Comeback zu stehen, die kleineren Blessuren der von dir angesprochenen Spieler sind nicht wirklich tragisch und selbst ein Ribery läuft endlich wieder + Badstuber endlich wieder auf dem Platz.

      Wir haben momentan nicht einen Spieler der langfristig verletzt ausfällt und mehrere die mehr und mehr zurück kommen und das zu einer recht frühen Zeitpunkt der Saison. Das macht Hoffnung, ganz anders als im letzten Jahr wo sich große und schwere Verletzungen nur so häuften.

  19. RoterBulle

    Hallo..

    Zuerst einmal will ich sagen dass eure Analysen und auch eure Artikel klasse sind. Objektiv, fundiert und informativ..

    Zum Spiel: Jungs bleibt doch mal locker. Wenn es überhaupt einen “guten” Zeitpunkt für eine Niederlage gibt dann ist es so einer. Nicht schlecht gespielt aber auch nicht sehr gut. Mund abputzen und weiter. Ziel ist der 1ste Platz in der Gruppe. Den holen wir auch. Wir haben noch 2 Heimspiele gegen Arsenal und gegen Olympiakos und ein Auswärtsspiel in Kroatien. Kein Problem. Das war ein kleiner Schuss vor den Bug. Nicht schlimm. Hält die Konzentration hoch.

    Spieler kritisieren mag ich eigentlich nicht. Ich bin einer der im Stadion einen Spieler nach einem Fehler anfeuert so in der Art “komm, weiter, macht nichts”. Aber unser kleiner Juan ist offensichtlich total außer Form. In der 2 Hz. wäre es besser wenn Pep Javi gebracht hätte und Alaba links gespielt hätte. Hätte, wäre wenn. Wie gesagt. Nichts passiert. Ich weiß auch nicht wie fit Javi ist. Das weiß nur Pep.

    P.S. Es gibt freie Meinungsäußerung aber der Kommentar von Effenberg heute morgen war etwas Sinn-frei. Na ja. Er ist wahrscheinlich etwas frustriert. Braucht er nicht sein. Locker durch die Hose atmen.

  20. Osrig

    Klar, keine Frage, jetzt auf die Spieler “draufhauen” und so zu tun, als hätten sie das Fussball-Spielen verlernt, ist natürlich Blödsinn und unangebracht. Aber Kritik üben und Fehler ansprechen, darf und muss sein, denn sonst bedeutet “macht nichts, weiter geht’s!” einen weiteren Schritt Richtung Selbstgefälligkeit und Schlendrian. Und den hatten wir nun mal in unserem Spiel nach vorn drinnen gehabt, auch wenn mit etwas mehr Zielwasser sogar ein Tor möglich gewesen wäre. Sammer hätte für die Offensivleistung unserer Spieler vermutlich wieder den Begriff “lätschern” gebraucht. Deshalb, lieber gleich die Punkte ansprechen und abstellen.

  21. GestrandedinBerlin

    Hmmm…also ich hab die ersten 20 Minuten leider verpasst (danke an Fremde Personen auf den Gleisen), aber aus meiner Sicht war Arsenal schon besser, bzw. hatte torgefährlichere Szenen.
    Ich stimme zu, dass gerade Vidal leider noch nicht fit erschien und das Gegenpressing bzw. überhaupt der Zusammenhang zwischen Mittelfeld und Angriff mäßig waren. Costa war meistens recht alleine, so kam es mir vor. Thiago und Alonso waren für mich noch die besten.
    Es ist halt schade, man ist jetzt in einer schwierigeren Situation in der Tabelle, als man sein müsste. Aber irgendwie kommt es mir bei den Kommentaren hier so vor, als wäre schon alles vorbei. Laufkundschaft war das nicht aber man muss sich mit dem Gedanken verabschieden, dass man automatisch zu den Top2 gehört. Das muss sich noch erarbeitet werden.

  22. Johannes

    Ich finds gut das wir auch noch mal ein Spiel verloren haben, weil es mittlerweile echt langweilig wird Bayern Fan zu sein.
    Die niederlage stört mich überhaupt nicht, ich denke der Plan Arsenal müde zu spielen, wenig Chancen zuzulassen und am Ende zur Not auch nur 1 Punkt mitzunehmen war richtig.Das es am Ende nicht gereicht hat ist nicht schlimm aber ich erwarte das wir das im Rückspiel wieder gerade rücken, mehr aggressivität und Zug zum Tor dann setzt´s ne Niederlage in München.
    Pep trifft keine Schuld die Gegentore fallen weil bei einigen die Einstellung gefehlt hat, solche Fehler macht man nur wenn man nicht richtig bei der Sache ist.

    1. Dakury

      Ich verstehe nicht wie einem langweilig sein kann. Wie siehst du denn Fußball? Schaust du auf die Taktik? Machst du dir Gedanken um die Aufstellung und dadurch mögliche Nuancen in der Umsetzung der Taktik? Ließt du Vor- und Nachberichte? Magst du Ballbesitz? Oder bist du ein Anhänger für typisch deutsche Tugenden? Kämpfen , rennen und Standards?
      so lange wir mit dem Fokus auf Ballbesitz spielen ist das für mich immer interessant. Typisch deutsche Tugenden stammen aus der Zeit als es , zumindest noch nicht wirklich in Mode war, keine oder kaum Konzepte gab. Wenn ich mich zurück erinner als ich 1994 angefangen habe Fußball bei Ran zu sehen … furchtbar. Früher haben die Verteidiger jeden Ball aus dem Strafraum gedroschen, heute versucht man sich heraus zu spielen wenn möglich.
      Jedenfalls ich schau jedes Spiel, ich will immer gewinnen und bei Niederlagen ärger ich mich. Lese die schlechten Seiten wie Sport1 und Spox, Seiten die versuchen über Sport zu berichten, Spiegel , SZ und ärgere mich noch mehr.
      Fühle mich unverstanden und allein , frage mich was man als Journalist können muss und dann stoße ich auf das Hobbyprojekt Miasanrot und denke mir ” Hachja es gibt sie doch noch, die Qualität”.

      1. GestrandedinBerlin

        Findest du Spox wirklich so schlecht? Ich finde, die machen das eigentlich ganz gut. Aber ja, gerade die SZ könnte da mal n bissel mehr Taktik mit einbeziehen. Die machen das ja teilweise auch in diesem 2mal2 oder wie auch immer das heißt. Hab ich einmal angeguckt. Mach ich nicht wieder.

      2. Dakury

        Ach man findet auch auf Spox lesenwertes, aber das sind meist blogmäßige Artikel. Sonst wiedersprechen sie sich teilweise selbst in ihrem Spielbericht. Ich glaub gegen Arsenal steht sowas von: ” Bayern erspielte sich wenig Chancen” “Star des Spiels: Peter Chech, hielt die vielen Chancen der Müncher “. Vlt ist das auch einfach eine Art von Humor :)

  23. bazi78

    Kaum gibt es die erste Niederlage und schon drehen einige Leute gleich wieder am Rad… Bald ist das Thema Pep sowieso vorbei. Bis zum nächsten Sommer werden es wohl noch alle aushalten ;)

  24. Dakury

    Nice und nach 3 Jahren machen wir den Verein dann dicht wegen dem Gehaltsgefüge.

  25. Tobias

    Da isser wieder. Effenberg, der nach jedem negativem Ergebnis als Patentlösung Pogba, Verratti und diMaria fordert. Mal kurz 200 Millionen aus dem Ärmel geschüttelt.

    Die bisherige Saison war auch so ein Debakel. Kann man mal den Panikknopf drücken und die alten Forderungen erneuern.

  26. kurt

    Dieser Effenbergvogel muss hier endlich per IP gesperrt werden.

    Das nervt langsam. “Müller muss endlich raus”. “Freuen wir uns lieber auf die nächste Meisterschaft mit 20 Punkten Vorsprung und die nächste Klatsche im CL-Halbfinale!”

    Halt doch die Klappe du Depp.

    Sorry liebe Miasanrot-Betreiber, aber hier wurde angekündigt demnächst wohl per Login zu schreiben, aber noch hat sich nichts getan. Es macht irgendwie kein Spaß mehr hier zu lesen, wenn ständig von vereinsfremden Trollen in der Kommentarspalte gewildert wird. Bayernfan ist Effenberg jedenfalls keiner. Da kann ich mir auch auf transfermarkt oder reddit den Schwachsinn geben. Hier hatte ich bisher öfters gute Gedankengänge der anderen Kommentaroren gelesen. Wäre schade, wenn ich ab jetzt nach dem Artikel aufhören müsste zu scrollen.

    Die Niederlage war blöd na klar, vor allem da wir das bessere Team waren und ein Sieg mit Sicherheit nicht zuviel verlangt gewesen ist.

    Aber ich kann weder Leute nachvollziehen, die am Ballbesitzspiel zweifeln, noch andere die sich über eine Niederlage freuen, weil es langweilig wird…ernsthaft?

    Das Spiel ändert überhaupt nichts an unserer Lage als dominanteste europäische Mannschaft. Wenn überhaupt wird es den Spielern zu erneuter Konzentration verhelfen. Wer das PSG-Real-Spiel oder Man City gesehen hat, weiß auch, dass man sich da keine wirklich großen Sorgen machen braucht, denn die Konkurrenz krankt zur Zeit auch ganz schön vor sich hin und es gibt überhaupt keine Anzeichen dafür, dass man nicht auf Augenhöhe wäre. Im Gegenteil, ein solcher Fußball wie vom FCB derzeit zelebriert findet nirgends statt.

    Darüber täuschen auch manche Niederlagen wie jetzt eben gegen Arsenal nicht hinweg. Manchmal verliert man halt. Big deal. Wer die Bayern in den letzten paar Jahren beobachtet hat, wird wohl allerdings wissen, dass dies nicht allzuhäufig passiert. Insfoern verstehe ich nicht diess immerwiederkehrende völlig übertriebene Panikmache.

    Rant Ende.

    1. RoterBulle

      Ganz deiner Meinung..nennt mir ein Team (außer vielleicht Barca MIT Messi) das in London gegen Arsenal (einen der grössten Vereine in England und auch in Europa) so dominant auftritt. Klar, wir haben verloren, klar wir haben auch kein super-galaktisches Spiel abgeliefert und die Niederlage ist ärgerlich weil leicht vermeidbar, aber trotzdem. Arsenal zu zwingen zuhause wie Bremen oder Darmstadt sich hinten reinzustellen. Respekt. Verwerten wir unsere Chancen dann gewinnen wir locker das Spiel.

      Egal. Wir etwas älteren Bayernfans, die den FC Bayern seit Jahrzehnten supporten und auch andere Tage erlebt haben, sehen das ganze aus einer anderen Perspektive. Ich persönlich bin von den letzten Jahren total begeistert und fasziniert. Das z.B. ein CL Halbfinale mittlerweile als die normalste Sache der Welt angesehen wird ist…..wie gesagt. Ich habe auch andere Jahre erlebt.

    2. Gibt es bereits und wurde auch schon über Facebook, Twitter und in der Navigation publiziert: http://kurve.miasanrot.de

      An der Integration in die Seite arbeite ich bereits, wollte aber nicht eure Diskussion mittendrin abschneiden.

  27. BAZI78

    Es wird höchste Zeit für die Ignore-Funktion! Ist sowas hier vielleicht möglich ?
    Die Kommentare von @Effenberg sind wirklich nicht mehr zu ertragen… :(

    1. Wie an kurt bereits geschrieben, haben wir deswegen http://kurve.miasanrot.de/ eingerichtet. Dort ist ein besserer Platz zum Diskutieren, der Funktionen wie Ignore / Block ermöglicht.

  28. Markus

    Und… die Standards, oh weh, die Standards. Die Ecken waren eine wirkungsloser als die nächste.

  29. Axel

    Ehrliche Frage (keine Ironie): Kann mir jemand erklären, warum sich Alonso immer neben Costa außerhalb des Felds stellt bei Ecken? Wenn sich einer der beiden wenigstens im Feld als kurze Anspielstation anbieten und damit einen Verteidiger aus der Box ziehen würde, könnte ich den Sinn verstehen. Aber so?

    1. Joshtree

      Das wüsste ich auch gern

    2. Marco05

      Hat mich auch irritiert. Vielleicht ist die Antwort reativ simpel: Man stellt 2 Kopfballmonster wie Costa und Alonso an die Ecke und lässt sie scheinbar eine kurze Ecke ausführen. Da werden dann mindestens 2 Gegner schonmal vor Ort sein um die beiden zu verteidigen. Die 2 fehlen schonmal in der Mitte und schaffen so etwas Raum. Sollte kein Gegner oder nur einer kommen, hätte mutmaßlich dann Costa leichtes Spiel und könnte mit Tempo in den 16er gehen.

      Kann man ja mal versuchen. Ich hätte allerdings Bedenken, wenn der Ball in den Reihen des Gegners landet und Alonso noch an der Eckfahne ist (gut, ist er sonst auch, wenn er die Ecken alleine tritt – also nehm ich mal an für den Fall ist irgendwas abgesichert, zB Alaba).

      Ich bin ja mithin schon froh, dass überhaupt an den Ecken gearbeitet wird. Allerdings werden wir – gerade ohne Benatia – jetzt auch keine Truppe mit erhöhter Kopfballgefahr mehr werden

    3. Du baust Varianten auf. Zum einen muss ein Gegenspieler weiter in Eckballnähe rücken, um einen Lauf unterbinden zu können. Zum anderen hast du mit Alonso und Costa zwei Möglichkeiten in den gegnerischen Strafraum zu spielen. Entweder vom Tor weg oder zum Tor hin, worauf sich der Gegner schwieriger einstellen / positionieren kann.

      1. Osrig

        Das hatte mich auch irritiert, und ich hatte schon befürchtet, die beiden zanken sich um die Eckbälle. Ich empfand es in dem Moment auch ziemlich ungebührlich von Costa, Alonso einfach stehen zu lassen, sah im Geiste schon die Schlagzeilen: “Stimmt es im Bayern-Team nicht mehr?” ;-)
        Nun wird es aber klar, dass diese Aufstellung zum Plan gehört, und nun ist auch nachvollziehbar, dass durch diese Variante das Kuddelmuddel im Strafraum etwas aufgelöst und sich sogar eine Chance ergeben könnte, mit kurzen Pässen in den Strafraum zu gelangen.
        Prima Erklärung!

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