Bayern Munich's Spanish head coach Pep Guardiola lifts the trophy as he and his players celebrate winning the German Cup (DFB Pokal) final football match Bayern Munich vs Borussia Dortmund at the Olympic stadium in Berlin on May 21, 2016. / AFP / ODD ANDERSEN

Analyse: Pokalfinale FC Bayern – Borussia Dortmund 4:3 i.E. (0:0)

Was für ein Finale! In seinem letzten Spiel als Trainer holte Pep Guardiola seinen siebten Titel und zum zweiten Mal das Double. Die Analyse zu einem spannenden und hochklassigen Spiel.

Vor der Partie kanalisierte sich viel auf Pep Guardiola, aber auf Mats Hummels der nach der Saison zum FC Bayern zurück kehrt. Völlig ungeachtet blieb daher leider der taktische Aspekt, der über weite Teilen die Partie prägte.

Falls Ihr es verpasst habt:

Beim FC Bayern gab es einige Überraschungen in der Aufstellung. Hintergrund waren die beiden verletzten Spanier, Javi Martinez und Xabi Alonso. Beide waren angeschlagen und konnten beim Bundesliga-Abschluss gegen Hannover 96 nicht spielen. Etwa 24 Stunden vor Anpfiff stellte sich zudem heraus, dass auch Mario Götze nicht mitwirken konnte.

Pep Guardiola setzte daher auf eine 4-1-4-1-Grundordnung, Kimmich übernahm die Rolle in der Innenverteidigung neben Jerome Boateng.

FC Bayern vs. Borussia Dortmund, 21. Mai 2016 GrundformationenFC Bayern vs. Borussia Dortmund, Grundformationen

Vidal spielte alleine auf der Sechserposition, Thiago und Müller als Achter, Ribery auf dem linken Flügel und Costa als invertierter Stürmer auf der Robben-Position. Das Sturmzentrum wurde wie erwartet besetzt von Lewandowski.

Auch Thomas Tuchel machte vor dem Anpfiff ein Geheimnis um die Aufstellung. Am Ende entschied sich der Trainer von Borussia Dortmund für die konservative Variante. Eine Fünferkette mit Hummels, Bender und Sokratis im Abwehrzentrum. Weigl und Castro positionierten sich sehr variabel auf der Sechserposition. Mkhitaryan agierte vornehmlich über die rechte Angriffsseite, Reus auf der gegenüberliegenden. Im Sturmzentrum natürlich Aubameyang.

Die Partie begann zunächst abwartend. Die Dortmunder spielten zwar Pressing, beschränkten sich aber auf maximal zwei bis drei Spieler. Dardurch konnten die Münchner gut aufbauen, aber durch das dichte Abwehrzentrum gepaart mit der Zentrumsfokussierung der Dortmunder wurden die Spieler des FC Bayern früh auf die Außen gelenkt. Dort bleiben bekanntlich weniger Anspielmöglichkeiten und Optionen das Spiel zu gestalten. Im Regelfall suchten die Münchner daher den Sicherheitspass. Risikominimierung stand im Vordergrund, Chancen blieben deshalb Mangelware.

In der Anfangsphase verfehlte ein Fernschuss von Müller knapp das Gehäuse (4.), auf der Gegenseite waren es immer wieder gefährliche Konteransätze die Aubameyang, Reus und Mkhitaryan durch ihre Schnelligkeit Gefahr brachten. Eingeleitet wurden diese Szenen durch Ballverluste der Münchner, gepaart mit klugem Umspielen des Pressings der Dortmunder. Diese Szenen waren zwar selten, zeigten aber immer wieder den Ansatz der Dortmunder: Gut stehen und durch schnelles Umschalten zu Torchancen zu gelangen.

Gefährlich wurde es daher fast schon zwangsläufig nur durch Standardsituationen. Auf Seiten der Münchner war es nach einem Eckball Müller (22.), auf der gegenüberliegenden Spielhälfte war es Bender (43.) der nach einem Freistoß fast zum Abschluss gekommen wäre. Ansonsten blieb es bei Ansätzen, iIm Fokus stand durchaus die Taktik. Der BVB wechselte phasenweise auf eine Viererkette. Dann schob Bender ins Mittelfeld, um den Spielaufbau im Mittelfeld etwas anzukurbeln. Allerdings öffneten sich so Räume für die Münchner und Tuchel stellte folgerichtig zurück auf die Fünferkette um.

Am Ende der ersten Halbzeit nahm die Intensität der Partie deutlich zu. Nach einem Gerangel um den Ball im Mittelfeld griff Ribery deutlich in das Gesicht von Castro. Über einen Platzverweis hätte sich der routinierte Franzose nicht beschweren dürfen, beide Spieler sahen die gelbe Karte. Wenig später holte sich auch Kimmich eine Verwarnung ab.

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Ohne personelle Wechsel ging es aus der Kabine. Taktisch ergaben sich aber einige neue Angriffsmuster bei den Münchnern: Sie versuchten in den ersten 10 – 15 Minuten nach Wiederanpfiff immer wieder den rechten Flügel zu überladen. Das gelang, weil Müller sich mehr in Richtung Außenbahn orientierte und so die Ketten der Dortmunder auseinanderzog. Begünstigt wurde die besten Minuten im Spiel der Münchner durch viele individuelle Fehler der Dortmunder im Aufbau, allen voran in Person von Hummels, Weigl und Schmelzer. Die Folge waren scharfe Zuspiele in den Rücken der Abwehr, die aber allesamt ungenutzt blieben.

Ein weiterer Faktor im Spiel der Münchner waren Zuspiele in den Raum hinter die Abwehr. Durch das starke Herausrücken einzelner Spieler in der Fünferkette ergab sich immer wieder Unordnung in der Abwehrlinie, die diese nicht mehr so gut halten konnte. In einer Szene konnte so Müller alleine aufs Tor zulaufen, wurde aber noch von Hummels abgefangen bzw. am Abschluss gestört. So ergab sich eine Schusschance für Lewandowski, die dieser aber nicht nutzen konnte (64.).

Die Münchner übernahmen mit zunehmender Dauer der Partie die Spielkontrolle. Nach 90 Minuten gelangten sie bei 67% an. Begünstigt auch durch einen angeschlagenen Schmelzer und Hummels, beide mussten das Spielfeld verletzt verlassen. Für sie kamen Durm und Ginter. Thomas Tuchel nutzte die Chance und reagierte auf den zunehmenden Bayerndruck und stellte auf ein 5-4-1 um, wurde also noch defensiver im Vergleich zur Grundformation. Reus und Mkhitaryan sollten auf den Flügeln gegen Costa und Ribery unterstützen. Diese Umstellung brachte dem BVB mehr Sicherheit und eröffnete durch Ballgewinne Konterchancen. Die größte Torgelegenheit des Spiels vergab bei einer dieser Möglichkeiten Aubameyang (85.), der völlig frei eine halbflache Hereingabe nicht verwerten konnte. Den zwar optisch überlegenen Münchnern gelang es in 90 Minuten nicht, die Gelegenheiten zu nutzen, die der BVB Mitte der zweiten Halbzeit angeboten hatte und so durfte man sich letztendlich bei Aubameyang bedanken, der den Konter nicht verwertete.

(Bild: Boris Streubel / Bongarts / Getty Images)
(Bild: Boris Streubel / Bongarts / Getty Images)

So ging es zum fünften Mal nach einem 0:0 in die Verlängerung in einem Finale des DFB-Pokals. Die Münchner hatten hier den Vorteil noch keinen personellen Wechsel vollzogen zu haben, änderten aber ihr Vorgehen. Im Zentrum standen fortan eher Zentrumsangriffe über Müller, Ribery und Costa. Vor allem die beiden Flügelspieler agierten nun viel zentraler und liefen zum Teil mit ordentlich Tempo auf die letzte Linie von Borussia Dortmund. Über dieses Muster kam Lewandowski zu einer Möglichkeit, doch dessen Schuss wurde von Durm abgeblockt (93.). Auf der Gegenseite war es bei der Mannschaft von Tuchel wieder das Lauern auf die eine Konterchance. Diese bekam Mkhitaryan, als Boateng einen langen Ball unglücklich abwehrte. Der Schuss aus spitzem Winkel verfehlte aber das Tor und das lange Bein von Aubameyang, der am langen Pfosten nicht an die Kugel kam.

Die letzte Pause nutzte Tuchel für den dritten Wechsel: Kagawa kam für Castro. Pep Guardiola hatte bis dato noch nicht gewechselt. Erst in der 108. Minute musste Ribery das Feld verlassen, für ihn kam Kingsley Coman. Die Spieler beider Mannschaften waren zunehmend gezeichnet von der Partie. Krampfbedingte Unterbrechungen häuften sich nun immer mehr. Ein Spielfluss in dem Sinne war nicht mehr vorhanden. Es wirkte als seien beide Mannschaften mit einem Elfmeterschießen einverstanden.

Elfmeterschießen

0:1 Kagawa verwandelt zentral
1:1 Vidal verwandelt halbhoch links
1:1 Bender verschießt zentral gegen Neuer
2:1 Lewandowski verwandelt links unten
2:1 Sokratis verschießt links
2:1 Kimmich verschießt zentral
2:2 Aubameyang trifft zentral oben
3:2 Müller trifft links oben
3:3 Reus trifft links oben
4:3 Costa trifft rechts halbhoch

(Bild: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)
Der FC Bayern bejubelt den Sieg im Elfmeterschießen
(Bild: ODD ANDERSEN/AFP/Getty Images)

Die Münchner gewannen also im Elfmeterschießen und feierten den Pokalerfolg gegen Borussia Dortmund. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Bilder nach dem Spiel: Die des in Tränen aufgelösten Pep Guardiola, der sich bei jedem einzelnen Spieler emotional bedankte. Ein großer Abschied eines großen Trainers.

3 Dinge, die auffielen:

1. Defensive gewinnt Titel

Beide Mannschaften scheuten das große Risiko. Der BVB mit zunehmenden Spielverlauf sicherlich noch mehr als der FC Bayern, doch beide Teams gingen nicht auf’s Ganze. Tuchels Fünferkette nahm den Flügelfokus der Bayern über weite Strecken der Partie gut aus dem Spiel. Die Münchner erspielten sich nur wenige Chancen. Durch die flexible Interpretation von Sokratis und Bender gab es in brenzligen Situationen in den den wichtigen Räumen Überzahl Situationen. Sokratis gewann 59% der Zweikämpfe und überzeugte in den entscheidenen Szenen. Hätte er nicht den Elfmeter vergeben, der Grieche wäre höchstwahrscheinlich Spieler des Spiels geworden.

Auf der Gegenseite waren es Kimmich und Boateng, die sich in ihrem ersten gemeinsamen Spiel blind verstanden. Beide bügelten in brenzligen Situationen ihre gegenseitigen Fehler wieder aus. Hinzu kommen 73% gewonnene Zweikämpfe bei Kimmich und sogar 100% von Jerome Boateng. Den Münchnern gelang es in 120 Minuten, gegen die stärkste Offensive der Bundesliga nur zwei Torchancen zuzulassen. Insgesamt kam der BVB nur auf neun Torschüsse. Eine Topquote – für den FC Bayern. Auch hier gilt: Hätte Kimmich seinen Strafstoß getroffen, wäre wohl er der Star dieser Partie geworden.

Das Spiel stand unter dem bekannten Motto: “Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel!”. Am Ende konnten beide Mannschaften keine Lücke in die gegnerischen Verteidigungslinien reißen und so entschied man einmal mehr das Elfmeterschießen. Die “expected goals” lagen mit 0,8:0,7 leicht zugunsten der Münchner. Schon dieser Wert zeigt, wo in diesem Spiel der Fokus lag.

2. Nervenstärke beim Elfmeterschießen

Die Geschichte des FC Bayern und dem Elfmeterschießen ist eine Besondere. Nicht erst seit dem Finale 2001, sondern auch davor und danach. Im Gegensatz zum Halbfinale 2015 gegen den BVB war die Mannschaft von Pep Guardiola besonders nervenstark. Lediglich Kimmich leistete sich einen Ausfall. Die restlichen Schützen verwandelten allesamt souverän. Besonders bei Thomas Müller war dies bemerkenswert, stand er doch nach seinem Fehlschuss gegen Atletico Madrid etwas in der Kritik. Interessant war das lange Warten von Bürki beim Schuss von Müller, der die Verzögerntaktik vom Stammschützen der letzten Jahre auch durchschaut hat. In diesem knappen Finale, waren die diesmal sehr abgezockt vorgetragenen Schüsse der Münchner am Ende die Entscheidung. Die Mannschaft, die Pep Guardiola übergibt, hat sich auf eine neue Stufe gehoben: Spielerisch hervorragend, abgezockt und nervenstark.

3. Willenskraft und Moral

Spätestens ab der 60 Minute war das Spiel weniger geprägt von Taktik, sondern viel mehr von Willenskraft und Moral. Die Münchner liefen über einen längeren Zeitraum unermüdlich an, obwohl die Kontergefahr stets gegeben war. Pep Guardiola trieb seine Mannschaft bis ans Äußerste. Die Auswechselung von Ribery sprach hierfür Bände. Costa, Müller und besagter Ribery liefen immer wieder an, um die Lücke im BVB-Zentrum zu finden.

Aber auch der BVB hatte unter diesem ‘Abnutzungskampf’ zu leiden. Hummels und Schmelzer mussten früh das Spielfeld verlassen und auch Aubameyang, Reus und Mkhitaryan litten spürbar unter den vielen Defensivaufgaben. Angriffe konnten nicht mehr bis ins Letzte vorgetragen werden. Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob ein ausgeruhter Aubameyang den Treffer in der 85. Minute gemacht hätte, oder Mkhitaryan überlegter agiert hätte in der Verlängerung.

Der FC Bayern raffte sich nach dem Ausscheiden gegen Atlético Madrid nochmals auf und holte erneut das Double. Es war die Krönung für eine über weite Strecken überragende Saison.

FC BAYERN – BORUSSIA DORTMUND 4:3 i.E. (0:0/0:0)
FC BayernNeuer – Lahm, Kimmich, Boateng, Alaba – Vidal, Thiago – Costa, Müller, Ribéry (108. Coman) – Lewandowski
BankUlreich, Benatia, Rafinha, Alonso, Bernat, Rode
BVBBürki – Piszczek, Sokratis, Bender, Hummels (78. Ginter), Schmelzer (70. Durm) – Weigl – Castro (106. Kagawa), Mkhitaryan – Reus, Aubameyang
BankWeidenfeller, Pulisic, Sahin, Ramos
ToreElfmeterschießen: 0:1 Kagawa, 1:1 Vidal, Bender verschießt, 2:1 Lewandowski, Sokratis verschießt, Kimmich verschießt, 2:2 Aubameyang, 3:2 Müller, 3:3 Reus, 4:3 Costa
KartenGelb: Ribéry, Kimmich, Vidal, Müller / Castro, Hummels
SchiedsrichterMarco Fritz (Korb)
Zuschauer74.322 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. heuberg17

    Super Bayern,
    Super gekämpft und gespielt,
    Super Saisonende!
    Absolut verdienter Sieg gegen (am Ende) nur aufs Elfmeterschiessen hoffende BVBler

  2. kurt

    SO GEIL!

    Es gab wieder ein paar Fragezeichen. Wieso nur ein Wechsel, wenn die Dortmunder schon ab der 70. KO waren. Wieso erst zum Elfmeterschießen kommen lassen?

    Aber Scheiß drauf. DOUBLE!

    Danke Pep. Ich denke nach diesem emotionalen Ausbruch, sollte auch der letzte begriffen haben, dass es eben doch auch eine Sache des Herzens bei Pep war, auch wenn seine Art das nie so klarwerden lassen hat. Mich hat es auf jeden Fall restlos überzeugt, dass er es ehrlich gemeint hat mit uns.

    Viel Glück und Erfolg in der Premier League. International auch, nur nicht gegen Bayern ;)

    Ich mach mir jez noch ein Edelstoff auf. Feiert schön Leute!

  3. wipf1953

    1. Dass keine Wechsel erfolgten kapiert wohl keiner. Ist irgendwie ein Misstrauensbeweis von Pep gegen das Management.
    2. Reus nur am Lamentieren. Was für eine Pussy. Die Gelbe gegen Ribery war in Ordnung. Der BVB wollte auch hier nur die Rote Karte provozieren. Als Bayernfan finde ich es extrem gut, dass wir sowas nicht nötig haben.

    1. kurt

      1. Was für ein Blödsinn.
      2. Reus hätte vor allem mal nach seinem dutzendsten Foul selber die gelbe Karte sehen sollen.

    2. 1. Dass keine Wechsel erfolgten kapiert wohl keiner. Ist irgendwie ein Misstrauensbeweis von Pep gegen das Management.

      Da bin ich ganz bei @kurt. Welche Optionen hätte es denn gegeben? Der spätere Coman<>Ribery-Wechsel war wohl die einzige Variante. Da sah es wirklich mal so aus, als wäre Ribéry durch. Dann spielte er eine Weile etwas zentraler, nahm sich Pausen und hatte im Anschluss noch seine Aktionen. Kann mir gut vorstellen, dass er unbedingt spielen wollte, bis es überhaupt nicht mehr geht und diese Ansage gemacht hat. Insofern sehe ich auch mit Blick auf die Bank nicht wirklich eine andere Option.

      1. wipf1953

        Wir wissen nicht, wie fit etwa Alonso war. Insgesamt muss man aber sagen, dass gestern erhebliche Verletzungsprobleme bestanden, so dass sich die Aufstellung fast automatisch ergeben hat. Eine Variante wäre m.E. gewesen, Vidal die Rolle von Thiago zu geben und Kimmich aiuf die Sechs. Pep hätte dann Thiago für Benatia gewechselt und Fußballdeutschland hätte gesagt, jetzt mauert er sich ins Elferschießen. …

        Rode hat Pep diese Saison ja leider abserviert.

      2. Benatia in seiner aktuellen Form? Alonso wohl nicht fit. Die Möglichkeiten schränken sich ein & ehrlich hätte ich Rode und sein Profil da gestern nicht richtig zur Wirkung kommen sehen.

  4. Tipic

    Jawoll, wir haben den POKAL!!!
    Am Ende dieser aufregenden Saison ein großes DANKESCHÖN:
    – an die MANNSCHAFT dafür, dass sie nie aufhört, hungrig zu sein, und dass sie sich immer wieder aufs Neue reinhaut!
    – an PEP dafür, dass er das Team in den letzten drei Jahren spielerisch & taktisch auf ein neues Niveau gehoben hat – ich fand seinen Fußball geil!
    – an die besten FANS der Welt: Auch heute wieder große Klasse! Mit Stolz für die Stadt und den Verein!
    – und last but not least an MIA SAN ROT für die große Mühe und die tolle Arbeit, die ihr leistet: Immer wieder ein Vergnügen, eure Analysen und Beiträge zu lesen!
    LG aus Berlin!

  5. Smasher

    Konnte das Spiel erst ab der 30. min verfolgen und was ich von da an gesehen habe war, dass der BVB nur auf Umschaltmomente aus war und wir das Spiel fast immer unter Kontrolle hatten.
    Ich stimme nicht damit überein, dass wir keine Lücken gefunden hätten. Wir haben sie gefunden, nur haben wir sie nicht verwandelt.
    Es war ein sehr intensives Spiel, von beiden Seiten. Ich denke auch, dass wir der verdiente Sieger dieser Begegnung waren.

    Meine beiden Höhepnkte hatten aber nichts mit dem laufenden Spiel zu tun. Zum einen war es als Thomas mit Douglas im Spielertunnel standen und sie geredet haben(hört und liest sich total komisch^^) und zum anderen kurz vor der Siegerehrung als die Kameras Pep und Lahm eingefangen haben wie sie einfach nebeneinander standen.

    Was mich nun komplett zu Pep kommen lässt.
    Pep hat immer wieder gesagt, dass nur Titel für die Fans zählen aber das stimmt nicht(zumindest nicht für mich). Das schönste Geschenk was er mir gemacht hat war das 5:1 gegen Arsenal und zwar nicht wegen dem Ergebnis sondern wegen unserer Spielart. Wir waren sooo flexibel, haben immer so verschoben wie wir es brauchten…sowas habe ich noch nie gesehen und werde ich vermutlich auch nicht noch einmal sehen. Ich bin dankbar für diesen Moment. Ich war/bin und werde immer dankbar für Pep bleiben. So wie er “The beautiful game” sieht, so seh ich es auch. Damit identifiziere ich mich. Da sind mir die Titel zweitrangig(auch wenn sie ein schöner Bonus sind, ohne Frage). Wir haben in 3 Jahren 5 Titel zusammen feiern können, wir waren dreimal im Championsleague Halbfinale. Wir haben uns in der Spitzengruppe des Fußballs etabliert. Was für mich auch jetzt noch erstaunlich ist und ich dafür auch unendlich dankbar bin. Wer da was von Triple oder nur die CL zählt schwafelt hat den Schuss nicht gehört.
    Als die Kameras dann nach Abpfiff Pep gezeigt haben wie er Tränen in den Augen bekommen hatte, schossen sie mir auch direkt ins Gesicht. Ich war einfach glücklich, nicht wegen des Pokalsieges, nicht wegen des Doubles sondern einfach für Pep.

    #DankePep

  6. Alex

    Super Bayer, Super Bayern, Hey, Hey!

    Sorry, das musste raus ;-)

    #DankePep

  7. Der Groninger

    Interessanter Bericht. Kann man vielleicht so sehen. Finde aber – anders als sonst – einige erstaunliche Lücken.

    Warum wurde Costa nicht erwähnt? Brutal starke Partie, ständig gefährlich, enorm pressingresistent, viele gewonnene Dribblings, erst am Ende ein bisserl platt, um dann ganz am Ende dann doch den Schlusspunkt zu setzen. Für mich war ER der Mann des Spiels (Sokratis? Give me a break!)

    Warum wurden die beiden nicht-gegebenen Elfmeter nicht erwähnt? Lewandowski wird nach dem Bürki-Abpraller umgerissen, als wären wir beim griechisch(!)-römischen Ringkampf. Und Vidals zerrissenes Trikot braucht vermutlich keine Kommentierung (Sokratis!).

    Insofern fragwürdige Schiedsrichterleistung, auch wegen der von anderen, weiter oben schon angesprochenen längst fälligen gelben Karte gegen Reus, der sich gefühlte 10 Fouls leisten konnte, ohne ermahnt zu werden.

    Insgesamt völlig verdienter Bayern-Sieg. Wenn die Dusel-Dortmunder erneut gewonnen hätten, wäre mir das kalte Grausen gekommen.

    Und Pep? Groß. Ganz groß. Ganz großer Verlust.

    1. Marco05

      Costa hatte leider auch wieder viel Ausschuß dabei. Aktivität und Einsatz haben aber mehr als gestimmt. Als er zum Elfer anlief ist mir allerdings das Herz in die Füße gerutscht. Interessante Reihenfolge…

      Was mir bei den Elfern noch eingefallen ist, dass Bürki bei der Ballberührung von Kimmich schon fast am Fünfmeterraum stand. Ich weiß, dass das nicht mehr so intensiv geahndet wird aber das war sowas von deutlich, noch etwas weiter vorn und es wäre ein Pressschlag geworden…

      Zu Reus sag ich nix mehr, was für ein Möchtergern. Der wird nie Tiel gewinnen und das mit Recht!

      So: brutal starker Auftritt unserer Jungs, vor allem haben sie nochmal gezeigt, _wer_ die Mentalitätsmonster sind. Fast ohne Auswechslung (war ok, nur Coman hätte ich etwas eher gebracht) deutlich aktiver als der BVB und dennoch kaum mit körperlichen Ausfällen. Wunderbarer Abschied für Pep und wenn man sich die Szenen so ansieht erübrigt sich auch alles was an vermeintlich schlechtem Verhältnis zu den Spielern je geschrieben wurde. Danke für 3 geile Jahre. Jetzt kommt der nächste Abschnitt auf den wir uns freuen können. Und ich denke Pep weiß jetzt schon, was er am Verein hatte. Alles gute persönlich!

      Danke dan die Blog-Betreiber hier, ganz großes Kino! Eine unvergleichliche Qualität gepaart mit objektiver Berichterstattung und Fachkenntnis. Sucht vermutlich landesweit seines Gleichen. Macht weiter so!

      1. Christopher

        Danke Marco,

        Costa war in der ersten Halbzeit sehr ineffizient und profitierte dann von der veränderten Ausrichtung von Müller in der zweiten Halbzeit. Da wurden viele Chancen durch ihn eingeleitet. Tuchel hat dann darauf reagiert und Reus viel defensiver positioniert. Costa wurde fortan gedoppelt und er konnte keine weiteren Chancen kreieren.

      2. CS67

        Schön, dass noch jemand bemerkt hat, dass das Verhalten bon Bürki beim 11m-Schießen nicht korrekt war. Kimmich-Elfer hätte wiederholt werden.
        Die angebliche Grosschance von Auba. war Abseits!!

      3. Jo

        Costa hat zwar vielleicht nicht sein bestes Spiel abgeliefert, aber eines der besten in der Rückrunde.
        Sehr präsent und agil, vor allem keine dummen Ballverluste im Sinne von “ich liefere mal den Ball zum Konter ab”. Er hat die Dortmunder auf seiner Seite konstant bearbeitet und beschäftigt.
        Vor allem Schmelzer hatte er am Schluss so was von aufgearbeitet, der sah gar kein Land mehr. Schade für Costa das gerade dann der frische und schnelle Durm kam.
        Btw. interessant das keiner das konditionelle Zusammenklappen der Dortmunder ernsthaft thematisiert. Das wird immer mit dem Blick auf das Saisonende und natürlichen Kräfteschwund weggeschoben. Allerdings war das schon in der Rückrunde in Dortmund exakt genau so, dass die nach 60-70 Minuten gegen uns stehend k.o. waren.
        Das ist natürlich Teil unseres Spielstils und der Strategie den Gegner über die Distanz kaputt zu spielen. So deutlich wie in den beiden Spielen gegen Dortmund hat das allerdings selten gewirkt.
        Schmelzer hat ja schon nach 20 Minuten gepumpt wie der berühmte Maikäfer. Dass ein IV nach 75 kräftemäßig am Ende ist, oha? Und schön über die Außenmikros zu hören, wie Tuchel Reus nach 70 Minuten fast schon anflehte: Durchhalten Marco!
        Als Dortmunder Trainer würde mir das zumindest zu denken geben.

      4. Marco05

        @Jo
        in der Tat ist es egal wie lange die Saison war – der BVB hatte die letzten Wochen genug Gelegenheit zur Regeneration – irritierend, was da konditionell los war.

        Die SZ hat einen durchaus interessanten Ansatz ins Spiel gebracht und wirft zumindest die Frage auf, ob die einseitige Ernährnung ohne Kohlenhydrate eine gewisse Rolle spielt. Gerade im Leistungssport braucht man die Kohlenhydrate doch mehr als sonst wo. Ich bin auch kein Ernährungsexperte, aber es haben sich einige zu Wort gemeldet, die genau das unterstreichen. Und Tuchel – so sehr ich seine Art inzwischen auch gut heiße – sieht “unmöglich” aus. Kann mir nicht vorstellen, dass das so richtig ist.

        Also das reihenweise Spieler ab Minute 70 Krämpfe bekommen ist so noch nie dagewesen und sollte Tuchel mal irgendwann bei uns anheuern ist er hoffentlich von dem Trip runter bzw. muss man dem direkt einen Riegel vorschieben. Ist zwar müßig aber vlt. hängt auch der Einbruch gegen Liverpool damit zusammen. Richtig erfahren wird man es wohl nie, aber du hast recht, es gehört thematisiert.

  8. was noch besser war als Eure Weltklasse Kommentare, war diese Saison und die letzten drei Saisons mit Pep Guardiola.
    Der von den Medien und den Fans, die den Medien nur nachplappern, total verkannte Pep hat die Bayern nicht nur zu neuen fussballerischen Höhenflügen geführt, sondern sich auch nie darüber beklagt, dass er ohne die zahlreichen Verletzten die CL bestreiten mußte.
    Vielen scheint erst nach Ablauf des Vertrages ein Licht aufzugehen, dass die fehlende emotionale Bindung Peps zu Mannschaft und zum Verein, eine Erfindung der Presse ist.
    Pep, der spanische Senor war und ist menschlich, wie auch sportlich, eine herausragende Persönlichkeit.
    Bayern wird Dir später noch lange nachtrauern und Dich gerne später ein zweites Mal verpflichten wollen.
    Alles Gute Pep, bis bald.

  9. Tanja

    3 Jahre und umfassbar viele Siege. Dazu 7 Titel. Fantastischer, flexibler Fussball. Ohne IV die CL zu bestreiten, das Double zu holen ist ein riesen Leistung. Danke Pep.

    Das Spiel war streckenweise zäh. Das Dortmund mit einer 5er Kette gespielt hat fand ich schade. Auch Offensiv kam diesmal nicht soviel.
    In der 2.HZ hatten wir das Spiel unter Kontrolle. Souveränes Elfmeterschießen. (Schade für Kimmich) Aber alle anderen haben ganz trocken abgezogen.

    Verdienter Sieger FC Bayern!!!

    1. Christopher

      Kimmichs Schuss war wirklich eine Rückgabe, aber es ist gutes Zeichen, dass er sich auch einen Elfmeter in einem Finale zutraut.

    2. Müller drückte es glaube ich ziemlich gut aus, a la… es ist gut, dass er sich traut, probiert hat und jetzt daraus lernen kann, ohne dass es weh tut.

  10. Tobi

    Wie empfandet ihr die Schiedsrichterleistung? Aus meiner Sicht pfiff er deutlich pro schwarz-gelb.

    Reus dabei mit völliger Foulfreiheit. U.a. 2 klare taktische in kurzer Zeit nacheinander blieben ungeahndet. Bin auf mind. 8 Fouls bei Reus gekommen.
    Lewandowski wurde klar zu Boden gerungen…Elfmeter verweigert.
    Die klare Chance des BVB durch den Gabuner war Abseits? Da blieb die Fahne unten.
    Generell wurden einige Fouls übersehen.
    Die Gelbe für Sokratis war auch ein Witz. Gibt er die muss er zuvor schon 10 andere Spieler verwarnen.

    Dortmund darauf fixiert Vidal vom Feld zu bekommen. Auch nicht die fairste Nummer. Zeigt für mich, daß die BVB Spieler ihre Unterlegenheit erkannten und darin eine Möglichkeit sahen dem Spiel eine Wende zu geben.

    1. Jan

      Typischer Pokal-Schiri halt. Immer mit leichter Tendenz “Anti-Bayern-pro-Underdog”.

      So kann man in Sachen Öffentlichkeit als Schiedsrichter weniger viel falsch machen. Sieht man ja, das selbst dann wieder nur über die Ribery-Aktion berichtet wird.

      1. kurt

        Also mein Dortmundkumpel macht den Schiri für die Niederlage verantwortlich :D

        Wie doch die Meinungen auseinandergehen. Ich fand das Schiedsrichterkollektiv eigentlich sehr gut. Keine wirklich krassen Fehlentscheidungen. Also Abseitstore, Schwalbenelfer oder übersehene Mordversuche (Langerak) gab es keine.

        Ribery hat Glück. Da kann man auch Rot sehen, aber im Gesamtkontext halt souverän erkannt, dass da Castro eindeutig der Agressor war und provozieren wollte. Beide Gelb war fair und richtig.

        Ansonsten würde ich auch meinen gerade Zweikämpfe wurden eher Pro-Dortmund ausgelegt. Aber alles in allem ne ordentliche Leistung.

    2. Jo

      Ich bin da bei Marcel Schmelzer. Ich bin es auch allmählich leid nach jedem Spiel das Klagen über die Schiedsrichter anfangen zu müssen. Aber die Leistung gestern war wirklich grottig.
      So in den ersten 20 Minuten ging’s noch, aber dann? Gelbe Karte gegen Vidal ein Witz. Der sich durch die Dortmunder gepowert, dann extrem zurücknehmen musste. Zwei potentielle Elfer für Bayern übersehen (einer ziemlich sicher, einer möglich). Aubas Abseits übersehen. Reus und Sokratis völlig straflos wüten lassen. Bürki bei jedem Elfer einen Meter zugegeben. Mann, Mann, Mann!!
      Dass die einzige Szene die er wirklich souverän löste, nämlich die mit Ribery und Castro natürlich sofort den Anlass für das übliche Dortmunder Mimimi nach Niederlagen gegeben hat, wow was für ein Treppenwitz.
      Als Fritz würde ich mir wirklich verarscht vorkommen. Dass ihn ausgerechnet die Mannschaft die er auf Händen durch das Spiel getragen hat ihn im Nachhinein so angreift?? Tja, merken liebe Schiris, Undank ist der Dortmunder Lohn.

  11. Tanja

    Sicherlich keine Glanzleistung. Dafür hatte aber auch Ribery Glück. Griff ins Gesicht hätte auch Rot geben können.

    Aber mein Eindruck war der gleiche, definitiv pro BVB.

  12. wipf1953

    Was hier teilweise über Costa geschrieben wird regt mich auf. Da scheinen sich einige für schlauer zu halten als der Trainerstab. Costa ist der Spieler, der bei Bayern für die speziellen Momente steht. Seine Aufgabe ist es, für die unmittelbare Torgefahr zu sorgen. Dass da auch mal Bälle verloren gehen ist logisch. So was als “Ausschuss” zu bezeichnen geht ja wohk gar nicht. “Schlecht” spielt Costa dann, wenn er falsche Entscheidungen trifft. Wenn er den Ball zum falschen Mann spielt oder sich falsch postiert. Ersteres hab ich gestern jedenfalls nicht geshen. Und das Stellungsspiel kann man ohne technische Hilfsmittel nur am TV nicht wirklich bewerten. Man kennt ja auch die Vorgaben des Trainers nicht. Wobei ich denke, dass Costa heute in diesen Punkten nicht schlechte ist als Ribery, als der 2007 zu den Bayern gekommen ist.

    Wenn ich dran denke, dass wir knapp davor waren, Reus zu holen, war seine “Lappenaffäre” ein doppelter Glücksfall. Erstens wird diese Nase deshalb (hoffentlich) nie zum FC Bayern gehen. Und zweitens haben wir einen deutlich besseren Mann geholt

    Was ich nicht verstehe ist, warum Pep nicht Coman früher gebracht hat. Costa hätte dann früher auf links wechslen können, wo er IMHO mannschaftsdienlicher ist. Ribery war außerdem “gefährdet”.

    1. kurt

      Weil Ribery eben Ribery ist und noch viel mehr für diese “speziellen Momente” steht, als es ein Costa (noch) oder Coman (noch) tun. Ich erinnere nur mal an das CL-Finale. Beide Tore mit großem Anteil von Franck. Und auch gestern hatte er jedes Mal noch ne gefährliche Aktion drin, als man sich dachte “Jetzt könnte Pep aber mal Coman bringen”.

      Kritisieren würde ich Costa aber auch nicht. Im Gegenteil ich fand seine Entscheidungsfindung gestern verbessert. Man hat gesehen er wollte schon gerne mal Abziehen aber hat es dann meistens gelassen, um den möglichen Ballverlust zu verhindern (eine der größten Stärken eines Mario Götzes btw, für die er meistens sogar noch gerüffelt wird).

      Ich fande keiner unserer Spieler hat schlecht gespielt. Man war klar die bessere Mannschaft nur ist es eben nie leicht ein Tor gegen mauernde Mannschaften zu schießen und wenn diese dann auch noch pressen können wie Dortmund und einen Monster-IV wie Sokratis haben, siehts noch schlechter aus.

      Dass Rode oder Alonso nicht eingewechselt wurden, verstehe ich aber total. Rode für Thiago wäre mMn eine Möglichkeit gewesen, um noch nen Wühler zu bringen und etwaige Konter zu zerstörten, aber Pep hat sich dann lieber für die bestehende Ballkontrolle entschieden. Und Alonso (für wen vor allem?) hätte eher Unordnung ins Spiel gebracht und einen DLP hats nun wirklich nichr mehr gebraucht..

    2. Done

      “Was ich nicht verstehe ist, warum Pep nicht Coman früher gebracht hat.”

      Ich denke, weil Coman nach dem Götze-Ausfall Peps letzte Offensivoption war. Es war doch schon früh zu erahnen, dass es in die Verlängerung gehen wird. Als klar war, wer als erstes mit seinen Kräften am Ende ist, kam Coman ja auch.

    3. Marco05

      Doch da bleibe ich dabei. Ich hab nicht mitgezählt aber es war sicher ein halbes Dutzend Bälle ins Nirvana gespielt. Das ist halt “Ausschuss”, Punkt. Den Rest seiner Leistung habe ich im übrigen positiv gesehen und bewertet. Nur die besagten Bälle ins Niemandsland verursachen bei mir Magenkrämpfe weil ich es in der Häufigkeit unerklärlich finde.

  13. Lois

    Zum Schiri.
    Im Nachhinein kann man sagen „Ende gut alles Gut“ aber das Elfmeterschiessen war ein Witz.
    Bei Lewandowski stand Bürki schon ca 2m vor der Linie, bei Kimmich war es dann noch extremer. Und m.Meinung nach hat es den auch irritiert, dass Bürki beim Schuss ca. 3m vor der Linie stand.
    Klar zappeln alle Torhüter bei einem Elfmeter auf der Linie herum und bleiben nicht wie es die Regel verlangt stehen bis der Ball geschossen ist.
    Aber irgendwo sollte schon eine Grenze gezogen werden. Und die hat Bürki 2x klar übertreten was vom Schiri unverständlicherweise nicht geahndet wurde.
    Hätten wir wegen Joshuas Elfmeter verloren, hätte dieser für mich irreguläe Elfmeter ein ganz anderen Gewicht.

    Ansonsten Super-Bayern. Toll gekämpft.
    Und sowohl Pep wie auch das Team haben gestern gezeigt, dass sie die letzten drei Jahre super miteinander gearbeitet haben und Pep doch mit sehr viel Herzblut seiner Arbeit nachgegangen ist.
    Vielleicht wechselt er deswegen nach drei Jahren, weil er einfach befürchtet, das irgendwann die Leidenschaft etwas verflacht.

    Rückwirkend sei zu den drei Jahren gesagt. 2013 war eine Supersaison wo einfach alles gepasst hat. Mit Ribery und Robben hatten wir die beste Flügelzange der Welt und in der Zentrale agierte Schweini in der Form seines Lebens.
    Diese Saison nun als Messlatte hernehmen ist einfach nur unfair.
    Ich finde sogar, dass Pep auf dem eine riesige Erwartunghaltung lag, drei super Spielzeiten hingelegt hat.

    1. wipf1953

      Bewegen dürften sich die Torhüter aber doch schon, Lois. Sie müssen nur auf der Linie bleiben.

      Kimmich wollte abwarten, wie der Torhüter reagiert, und ihn dann reinmüllern. Denke, Du hast absolut damit recht dass Bürki durch sein Rauslaufen den Schützen irritiert hat.

      Wäre Bayern nicht schon zwei Elfer vorne gelegen hätte der Schiri vielleicht tatsächlich wiederholen lassen.

      Das Verhalten von Bürki passt für mich aber zu der Art, wie sich der BVB insgesamt gegeben hat. Reus der Inbegriff der Unfairness (bei eigenen Fouls die Gelbe Karte für den Gegner fordern ..), auch das Verhalten des ganzen Teams gegen Ribery und Vidal. Da ist mir einer wie Ribery zehnmal lieber, der seine Konflikte mit offenen Visier austrägt ..

      1. kurt

        Man muss es doch nur mit Neuer vergleichen. Der stand kurz vorm Schuss ja sogar IM Tor, damit er nicht weiter als eine Fußlänge vor der Linie losspringt. Das ist korrektes Verhalten eines TWs beim Elfmeterschießen.

        Es ist wirklich befriedigend, dass er mit diesem Betrugsversuch (ja ich gehe soweit!) nicht durchgekommen ist.

        https://streamable.com/bt8c

        Also bei Lewy, Kimmich und Costa ist es definitv regelwidrig. Bei Vidal zumindest hart an der Grenze. Müller hat ihn halt schlichtweg verladen 8).

  14. oliver

    Das schöne bei diesen Analysen ist ja das man sich im Nachhinein alles so ‘interpretieren kann’ wie man es gene möchte, je nach Interessenlage (gelb oder rot) und Schwerpunkt (ähnlich wie an der Börse). Das mit Punkt 1 ‘“Offensive gewinnt Spiele, Defensive gewinnt Titel” sehe ich völlig anders.

    Bayern ist deutlich auf Risiko gegangen und hat das klassische, mutige Guardiola Spiel gespielt, insbesondere in der 2.HZ. Der BVB hat sich, wie eigentlich alle Mannschaften auf die Defensive beschränkt (beschränken müssen) und es geschafft über 120 Minuten eigentlich kaum etwas zuzulassen und der FCB hat es nicht geschafft ein Tor zu erzielen. Wenn du es mit knapp 70% Ballbesitz und erhöhtem Risiko und Druck nicht schaffst irgend etwas zählbares mit zu nehmen verlierst du solche Spiele eigentlich bzw. darfst dich nicht wundern wenn das eben passiert und wenn Auba das Ding in der 85 Minute gemacht hätte ( 9 von 10 davon macht er ) wäre es auch genauso gelaufen und wir hätten wieder die altbekannte Diskussion darüber gehabt wie sinnlos Ballbesitz ohne eigenen Erfolg (Treffer) und wie riskant es ist dem Gegner solche Räume zu ermöglichen.

    “Was Guardiola für die Spanier ist, ist Tuchel für Bayern”
    Guardiola hat das Spiel der Bayern verbessert, variabler gemacht und viele Spieler verbessert aber sein System hat es den spanischen Clubs “leicht” gemacht die CL in diesen 3 Jahren zu beherrschen. Das gleiche hat Tuchel mit dem BVB gemacht. Er hat den BVB verändert, ganzheitlicher gemacht und zu einer Mannschaft geführt die auch über Kontrolle und Ballbesitz die Masse der Spiele und Gegner bestimmen und gewinnen kann und somit weniger Punkte gg vermeintlich schwächere Gegner liegen lässt und in der BL näher an Bayern dran ist. Gleichzeitig hat er dem BVB aber das genommen was den BVB zu den Erfolgen gegen Mannschaften wie Real oder Bayern geführt hat, dieses brutal sichere, scharfe und effiziente Umschaltspiel. (Ich kann mich erinnern das Wenger mit Arsenal zuhause mal komplett ängstlich aufgetreten ist weil sie so viel Angst ver den Konterattaken des BVB hatten). Es ist nur noch in Ansätzen zu sehen, es ist unsauber (viele schnelle Fehlpässe) und bei weitem nicht mehr so selbstverständlich wie es unter Klopp war.

    Tuchel will Ballbesitz und nicht Kontern oder schnell umschalten, sein Verständnis von Fussball ist eben sehr ähnlich wie das von Gaurdiola (weshalb er auch gut als Nachfolger bei Bayern gepasst hätte). Diese Trainer denken anders als ein Klopp der ähnlich wie Simeone nur darüber nachdenkt wie er Gegner wie Real, Barca oder Bayern trotz spielerischer Unterlegenheit ärgern und bezwingen kann. Tuchel versucht Guardiola zu kopieren aber damit macht er es Bayern einfacher weil das Spiel die Bayern immer besser können werden.

    Der BVB hat in 3 Spielen gg Bayern dieses Jahr nur 1 Tor erzielt und wirkte in Dortmund zuhause fast harmlos. Man sieht das die Schwerpunkte der Arbeit beim BVB klar woanders lagen dieses Jahr und das hat es für den FCB deutlich leichter gemacht in den direkten Vergleichen. Dank Tuchel ist es deutlich einfacher den BVB zu verteidigen als früher so wie es dank Guardiola einfacher für die Spanier ist auf den entscheidenden Fehler der Bayern zu warten um eben die Nadelstiche zu setzen die der BVB zu setzen verlernt hat

    Hier wirklich davon zu reden das die Defensive Titel gewinnt finde ich schon sehr weit hergeholt (Aber wenn man es will kann man die Daten natürlich so interpretieren)

    1. kurt

      “( 9 von 10 davon macht er)”

      Also dann musst du einen anderen Aubameyang meinen.

      Dein Post geht mir schon wieder viel zu sehr in die alberne Richtung “auf den Gegner einstellen”, “auch mal kommen lassen”. Dortmund war überhaupt nicht in der Lage das Spiel zu gestalten. Denen geht ohne Gündogan komplett der Spielaufbau flöten. Wie also soll Pep verdammt nochmal anders spielen?

      Ansonsten sehe ich da auch eine allgemeine Überschätzung der Fähigkeit dieses Dortmundteams und auch es Trainers (noch) in dem Post.

      Und ja, die Defensive gewinnt die Meisterschaft. Die Tabelle ist der Beweis.

      1. oliver

        Kein Mensch hat gesagt das Pep anders spielen sollte, das genaue Gegenteil habe ich geschrieben da Tuchel eben nicht Klopp ist und der BVB viel von seiner Gefahr verloren hat. Nicht umsonst hat Tuchel nach dem Spiel nicht zuerst moniert das die Gegenstöße nicht schnell genug oder genau genug gespielt wurden sondern das er keine 50% Ballbesitz hatte

        Und das die Defensive Titel holt habe ich auch nicht in Frage gestellt (haben wir ja zu unserem Leidwesen in der Cl oft genug erlebt). Nur dieses Spiel unter diesem Hauptpunkt aufzumachen sehe ich nicht, wenn der BVB das Spiel gewonnen hätte wäre es aus Sicht des BVB absolut passend gewesen.

    2. wipf1953

      Da ist vieles sehr richtig, was Oliver schreibt.

      Ich sag euch mal was: Tuchel ist mir wirklich sympathisch. Und seit Tuchel den BVB trainiert, sehe ich die auch nicht mehr ganz so negativ. Und warum? Aus dem einfachen Grund, dass ich vor dem BVB keine Angst mehr habe. Der BVB hat zwar in der Liga sogar mehr Tore geschossen als wir, aber gegen uns eben nur eines (und ein völlig bedeutungsloses).

      Hoffentlich machen wir unter Ancelotti noch einen taktischen Sprung. Ich möchte auch mal verschiedene Spielphasen sehen. Phasen, wo man auch mal den Gegner kommen lässt, um ihn dann selbst auszukontern.

  15. Snoops

    Der FC Bayern hat sehr sehr gut gespielt. Meistens schon frühes Pressing und dann wenn sie den Ball wieder hatten die Dortmunder in ihre Hälfte “gedrückt”. Sie haben für mich ihre absolute Bestleistung gezeigt und sind für mich somit die klaren und verdienten Gewinner.

  16. kurt

    Alle Welt redet über Riberys Augenwischer, der cleverer- und verachtenswerterweise von Castro provoziert wurde, aber sagt nichts zu dem Pyrogefackel von Dortmund.

    Pokalausschluss wäre angebracht, vor allem nach dem unfassbar infamen Geheule gegenüber Dynamo Dresden.

    1. Jo

      Diese Pyromanie hat man mich persönlich am wenigsten gestört. Mich interessieren diese paar Typen die in der Birne nicht klarkommen einfach nicht.
      Der Vergleich ist aber natürlich interessant. Wie wäre die öffentliche Resonanz wenn das im Viertelfinale (beispielsweise) in Dresden passiert wäre?

    2. Axel

      Die ARD hat mit ihrem Regisseur auch dafür gesorgt, dass die Pyros schön inszeniert wurden. Beeindruckende Bilder. Können sich alle aus der gelb-schwarzen Kurve mit brüsten. Schön doof, ARD; ähnlich übrigens wie der Moderator, aber das nur nebenbei.

      Es wäre wichtig gewesen, von der ARD eine Klärung der Abseitsfrage bei Aube’s Chance in der 85. Min zu bekommen. Gab’s nicht. Es wäre wichtig gewesen, auf Castros Provokation einzugehen bevor Ribery den für ihn absolut typischen Ausratser beging. Kam nicht. Es wäre wichtig gewesen, das Elfer-Verhalten von Bürki zu betrachten. Kam nicht. Wie der Schiri im Zweifel für den Underdog.

      Aber wir haben das DOUBLE!

    3. Pokalausschluss wäre angebracht, vor allem nach dem unfassbar infamen Geheule gegenüber Dynamo Dresden.

      Lieber Kurt, bitte bleib auf dem Teppich. Die mediale Darstellung durch Mainstream-Medien und gegnerische Anhänger sollte nicht dazu führen, daß man die Fakten negiert. Und danach dann überzogene Forderungen stellt.

      Der schlichte Dortmund-Anhänger will eine Erklärung lesen und hören, warum er eine Niederlage sah. Also muß die schriftstellerische Zunft von Spiegel und Sport Bild ihm eine schlichte und einleuchtende Ausflucht bieten, damit der ungeheuerliche Verlust erklärt und gemildert werden kann. Folglich werden Themen gesetzt und Themen wiederholt, die den Dortmund-Fan bedienen.

      Über die brennenden Fackeln werden wir keine Aufmacher und Exklusiv-Storys lesen. Nur eine kleine Meldung. Der DFB habe … usw. usf.

      Ein Pokalausschluß wäre völlig überzogen als Reaktion. Der damalige Pokalausschluß erfolgte als absolute Ausnahme. Als “allerletzte Maßnahme” für eklatantes und wiederholtes Fehlverhalten. Für gewalttätige Randale. Die Dortmunder haben aber nicht randaliert und verprügelt haben sie auch niemanden.

      Deren Sanktionierung ist nicht unsere Aufgabe. Dazu sollten wir schweigen.

      Gruß,
      Thomas.

      1. kurt

        Thomas die Dynamofans haben auch niemanden verprügelt, sondern sich lediglich gegen Polizeigewalt gewehrt. Dafür gibt es ja sogar Videobeweise.

        Es ist doch ganz offensichtlich, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Pokalausschluss halte ich für überhaupt nicht übertrieben, sondern würde mal ein Zeichen setzen, dass der DFB es in der Tat mit der Ordnung hat und nicht politische Entscheidungen gegen ostdeutsche Vereine fällt.

  17. Jo

    Würdiger Abschluss eines grandiosen Jahres!
    Souveräner Meister gegen den stärksten Gegner der BL-Geschichte. Im letzten Spiel gegen den wieder stärksten Gegner Pokal und Double geholt.
    Zum Schluss noch mal alles rausgeholt und Dortmund über die fast gesamte Spielzeit dominiert. Und im Elfmeterschießen die Nerven behalten.
    Was für eine Mannschaft, was für ein Trainerteam. Nebenbei zum ersten Mal die vier Titel am Stück geholt. Keine Ahnung wie viele Rekorde dabei aufgestellt und den besten Fußball gespielt den es in der deutschen Fußballgeschichte bisher zu bewundern gab.
    Wunderschöne Szenen nach dem Sieg eines emotionalisierten Pep mit seiner Mannschaft. In diesen Tagen dürfte einigen klar geworden sein, wie unfassbar falsch so vieles war was da kolportiert wurde.

    Jetzt können wir uns mal zurücklehnen entspannt EM schauen und uns auf die neue Saison freuen.
    Selten war ich dann auch so froh, dass eine Saison mal zu Ende war. Diese Dauerkampagne, hauptsächlich natürlich gegen den Trainer, dann aber natürlich auch gegen den Verein, die ständigen Diskussionen, Anwürfe usw.
    Irgendwann ist man der Sache einfach nur noch müde und angeekelt. Insofern freue ich mich darauf mit Ancelotti wieder irgendwo bei Null beginnen zu können und vielleicht für einige Monate relative Normalität genießen zu können.
    Wenn ich natürlich auch zugeben muss, dass alleine schon durch so eine Aussage die Wirksamkeit eines solchen öffentlichen Kesseltreiben nur noch unterstrichen wird.

  18. MehmetS

    3 Nachbemerkungen:

    1) Danke an Pep – 3 tolle Jahre. Wer die Verbesserungen im Spiel nicht sehen kann ist wohl rein auf Ergebnisse (CL) fixiert.

    2) Tuchel wird in den nächsten 5-6 Jahren das Pep-Konzept beim FCB weiter entwickeln, nach der Ancelotti-Pause. ;-)

    3) Schade, dass unsere Bayern inzwischen Geld über Faninteressen stellen und so die Live-Übertragung der Feier im BR verhindert wurde. Die überlieferten 300k sind Peanuts im Vergleich zum Sympathieverlust. Das wäre unter Uli nicht passiert.

    1. oliver

      ….. und einfach auf Sport1 umzuschalten ist in Bayern nicht möglich?

      1. Mehmet68

        Darum gehts doch gar nicht, Oliver. Mir gehts darum, dass auf Teufel komm raus Profit gemacht werden soll, wie bei den Gelddruckern auf der Insel etc. Da fehlt das Gespür für die Fans und auch die Verbundenheit zum BR – der einzige Sender, der über die Bayern positiv berichtet.

  19. Schließe mich eurer Meinung an, absolut episches Fußballspiel! Das kann auf lange Sicht nur gut für den deutschen Fußball sein, eine zweite Kraft im internationalen Bereich ist absolut notwendig! Muss aber auch leider zugeben, dass wir Bayern tatsächlich im dritten großen Finale in Folge von fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen profitieren und ich bin es leid, mir nach jedem Finale wieder das Geheule meiner zu Dortmund haltenden Freunde anhören zu müssen ;). Ansonsten großartiger Abschied für Pep, der uns auf ein neues Level gehievt hat! Und doch glaube ich, dass Ancelotti dem Verein gut tun wird! Hier gibt’s meine Sichtweise zum Finale sowie allen anderen großen europäischen Pokalendspielen nochmal ausführlich: http://mondayshangover.blogspot.de/2016/05/monday-hangover-10-german-clasico.html#more

    1. ich bin es leid, mir nach jedem Finale wieder das Geheule meiner zu Dortmund haltenden Freunde anhören zu müssen ;).

      Dieses Geheule wird es immer geben. Stichwort “selektive Wahrnehmung”. Es werden (von Deinen Freunden) die Nebenaspekte betont und zum Thema gemacht (“hochgespielt”) und die Hauptaspekte werden nur beiläufig erwähnt oder sie fallen bei diesen Rezipienten komplett unter den Tisch.

      Oder anders: Nebensächliche Fakten werden zur Agenda und wichtige Fakten (Chancen, Spielanteile, Torschüsse) werden negiert. Die Nebenaspekte werden dann interpretiert und mit möglichen Szenarien versehen. Aus diesen Versionen bastelt sich der (Dortmunder) Fan seine eigene Wahrheit.

      So gestaltet man Propaganda: man lügt nicht direkt, aber man ist schöpferisch tätig und erschafft eine Wahrheit, die es gar nicht gibt. Natürlich gilt das teilweise auch für die Münchner Seite (kann man hier in den Kommentarspalten ja nachlesen).

      Gruß,
      Thomas.

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