16 Thesen zur Bayern-Saison 2014/2015

Der Startschuss der Bundesliga-Saison 2014/2015 steht kurz bevor. Der FC Bayern geht nach einem Triple, einem Double und einem Weltmeister-Titel für die deutschen Nationalspieler mit ein paar Bauchschmerzen in die neue Spielzeit, die gerade aus personeller und taktischer Sicht viel Spannung verspricht. Zeit ein wenig voraus zu blicken und ein paar Prognosen zu wagen. 16 Thesen zur Bayern-Saison 2014/2015. Wer widerspricht?

1. Der FC Bayern wird mehr Spiele verlieren als in den beiden vorangegangenen Spielzeiten zusammen

Was auf den ersten Blick dramatisch klingt, ist bei genauerem Hinsehen eine ziemlich realistische Einschätzung. Zwei Bundesliga-Spiele (0:1 gegen Augsburg, 0:3 gegen Dortmund) verloren die Münchener in der Vorsaison. In der Triple-Spielzeit 2012/2013 war es sogar nur eines (1:2 gegen Leverkusen) – macht zusammen drei. Es wäre wahrlich keine Überraschung wenn beim Rekordmeister nach dem WM-Sommer und der von Verletzungen geprägten Vorbereitung ein wenig Normalität einkehrt. Vier Niederlagen und zehn (!) Unentschieden reichten übrigens in der Saison 2009/2010 zu einer immer noch recht komfortablen Meisterschaft. Auch in den vorangegangenen Meisterschaften kassierten die Roten nur zwei Mal weniger als vier Niederlagen: 2000 (5), 2001 (9), 2003 (5), 2005 (5), 2006 (3), 2008 (2). Selbst wenn die These eintrifft, haben die Münchener also durchaus gute Chancen darauf das wichtigste Saisonziel Deutsche Meisterschaft zu erreichen. Nach zwei überragenden Jahren wäre eine Saison mit signifikant mehr Niederlagen aber in jedem Fall ein Test für Fans und das Umfeld des FC Bayern.

2. Guardiola und Sammer werden im Verlauf der Saison mindestens einmal die Frage beantworten müssen, ob es ein Fehler war Toni Kroos ziehen zu lassen

These 2 ist fraglos eng mit These 1 verknüpft. Sollte der FC Bayern häufiger verlieren als zuletzt und damit auch die Diskussion, um Personalentscheidungen Fahrt aufnehmen wird sich sehr viel auf den Verkauf von Toni Kroos fokussieren. Der 25-Jährige ist in einer optimalen Ausgangsposition bei Real Madrid zum Weltstar zu reifen. Er hat für Madrider Verhältnisse relativ wenig Konkurrenz auf seiner Position im zentralen Mittelfeld und kann mit seiner Passsicherheit und geringen Fehleranfälligkeit sicher auch das kritische Publikum in der spanischen Hauptstadt schnell von sich überzeugen. Auch wenn es heute ein wenig in Vergessenheit geraten ist: Kroos war in München immer umstritten, weniger wegen seinen fußballerischen Fähigkeiten, als durch sein häufig eher uninspiriertes Auftreten. Trotzdem ist klar: Kroos Wechsel und der durch die Verletzungen von Martínez, Thiago und Schweinsteiger verschärfte Engpass in der Mittelfeldzentrale könnten zum Dauerthema werden. Vor allem weil Guardiola und wohl auch Sammer Kroos durchaus gern behalten hätten, wie Guardiola-Biograph Martí Perarnau in seinem Buch “Herr Pep” verriet.

3. Es wird mindestens einen Dreikampf, um den Titel in der Bundesliga geben

Dortmund ist und bleibt der stärkste Konkurrent der Münchener, um die Meisterschaft in der Bundesliga. Es gibt jedoch zwei bis drei weitere Mannschaften die anklopfen und die Bundesliga mindestens zu einem Dreikampf ausbauen werden. Leverkusen, Schalke, Wolfsburg und Mönchengladbach sind dabei vorrangig zu nennen. Vor allem die Leverkusener haben mit der aggressiven Ausrichtung unter ihrem neuen Coach Roger Schmidt potenziell einige neue Elemente in ihrem Spiel, die Bayern richtig weh tun können. Zudem boten Saisons nach einer WM oder EM – vor allem dann wenn Bayern im Jahr zuvor Meister wurde – in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Chancen für Überraschungsteams. Nach dem WM 2006 wurde der VfB Stuttgart Meister, nach der EM 2008 der VfL Wolfsburg und nach der WM 2010 Borussia Dortmund. Einzig die Triple-Saison 2012/2013 durchbricht hier das Muster. Bayern war jedoch im EM Jahr 2012 zuvor ohne Titel geblieben.

4. Pierre Emile Højbjerg wird mehr als 20 Pflichtspiele von Anfang an bestreiten

Auch wenn es zu denken gab, dass Guardiola im Pokal gegen Münster auf Højbjerg verzichtete, spricht sehr viel dafür, dass der hochveranlagte Däne in dieser Saison den nächsten Schritt macht. Die größte Einsatzperspektive hat er wohl auf dem rechten Flügel bei einer Dreierkette – auch wenn seine stärkste Position fraglos die Mittelfeldzentrale ist. Højbjerg ist inzwischen 19. Eine weitere Saison mit Gelegenheitseinsätzen wäre für seine Entwicklung nicht optimal. Der FC Bayern wird aller Voraussicht nach die ganze Saison über mit kleineren und größeren Verletzungen zu kämpfen haben – Højbjerg wird allein deshalb wettbewerbsübergreifend auf mindestens 20 Pflichtspieleinsätze von Beginn an kommen.

5. Xherdan Shaqiri wird entweder den Durchbruch schaffen oder den Verein verlassen

Für Shaqiri ist die Ausgangslage klar. This year or bust. Der Schweizer hat in der Sommerpause durch öffentliche Wechselspekulationen den Druck auch auf sich selbst erhöht. Shaqiri muss ein Spieler werden, der wie Ribéry oder Robben pro Jahr 10-15 Tore erzielt und 5-10 Tore vorbereitet. Das ist der Maßstab. Schafft er in dieser Saison den Durchbruch nicht wird er sich wohl einen anderen Verein suchen (müssen).

6. Dante wird am Ende der Saison weniger Einsätze als Holger Badstuber auf dem Konto haben

Vorausgesetzt es kommt ein weiterer Innenverteidiger mit internationalem Format gehe ich davon aus, dass Dante in dieser Saison einen kleinen Schritt zurück macht in der Innenverteidiger-Hierarchie. Jerome Boateng ist inzwischen über jeden Zweifel erhaben und Holger Badstuber macht bisher einen sehr, sehr guten Eindruck. Natürlich bleiben ein paar Fragezeichen hinter dem 25-Jährigen, der zuletzt fast zwei Jahre ausfiel. Trotzdem verlief der Heilungsprozess nach seinem zweiten Kreuzbandriss ziemlich optimal. Badstuber wäre schon Ende der letzten Saison fit für einen Kurzeinsatz gewesen, hatte aber (auch dank eines Formfehlers vor dem Spiel gegen Stuttgart) sehr viel Zeit, um sich optimal vorzubereiten. Dantes Formkurve zeigte schon in der letzten Saison ein wenig nach unten. Während er in der Triple-Saison den jeweiligen Nebenmann häufig mitzog, war dem 30-Jährigen gerade im Jahr 2014 anzumerken, dass er in einigen Phasen überspielt oder unkonzentriert wirkte. Der Brasilianer wird sich in diesem Jahr strecken müssen.

7. Mario Götze wird mehr Scorer-Punkte sammeln als Arjen Robben und Franck Ribéry

Robben und Ribéry sind seit dem Wechsel des Niederländers nach München im Jahr 2009 das vielleicht konstant stärkste Flügelpaar im europäischen Fußball. Robben war in dieser Zeit allein in der Bundesliga in 106 Spielen an 93 Toren beteiligt. Ribéry kam im gleichen Zeitraum auf 107 in Torbeteiligungen in 125 Spielen. Ribéry war seit 2010 immer mindestens an 22 Bundesliga-Toren beteiligt. Robben trotz vieler Verletzungen immer mindestens an 12. Beide haben inzwischen die 30 überschritten. Ribéry scheint das Alter dabei überraschenderweise mehr Probleme zu bereiten als seinem einstmals dauerverletzten Gegenüber. Es wird langsam Zeit, dass der FC Bayern Nachfolger findet für die spielerisch extrem einflussreichen und vor allem torgefährlichen Flügelspieler der letzten 5 Jahre. Neben Thomas Müller und dem neuen 9er Robert Lewandowski dürfte dabei vor allem Mario Götze in den Mittelpunkt rücken. Der hochveranlagte 22-Jährige, der mit seinem Treffer im WM-Finale schon jetzt seinen Platz in den Geschichtsbüchern sicher hat, wird in dieser Saison mehr Verantwortung im Bayern-Spiel übernehmen müssen. Götze hatte im Vorjahr zwei sehr starke Phase in denen er zeigte warum der FC Bayern für ihn 37 Millionen Euro nach Dortmund überwiesen hat. Götze passt im Prinzip perfekt ins Spielsystem von Guardiola, ist aber noch ein wenig auf der Suche nach einer Position auf der er dauerhaft Durchschlagskraft erzeugen kann. Durch die etwas offensivere und gleichzeitig zentralere Positionierung der beiden Halbstürmer im neuen 3-4-3 könnte hier eine optimale Spielwiese für ihn entstehen. Götze steht vor einem Breakout-Jahr in München und wird am Ende der Saison mehr Torbeteiligungen auf dem Konto haben als seine beiden prominenten Konkurrenten.

8. Robert Lewandowski wird Torschützenkönig der Bundesliga

66 Tore erzielte der polnische Neuzugang in den letzten drei Spielzeiten für Borussia Dortmund. Mit 20 Toren wurde er im Vorjahr Torschützenkönig. Wenn ihn keine Verletzungen aufhält, wird er auch im kommenden Jahr die Torjägerkanone gewinnen. Fraglos wird der 25-Jährige sein Spiel in München umstellen müssen. Weniger Platz, weniger Umschaltspiel dafür verengte Räume und Lückenfähigkeiten rund um den Strafraum – das ist die neue Realität des Stürmers in München. Trotzdem spricht sehr viel dafür, dass seine Qualitäten auch beim Rekordmeister die notwendige Durchlagskraft erzeugen. Der ärgste Konkurrent dürfte dabei erneut Stephan Kießling werden.

9. Julian Green wird im Laufe der Saison verliehen

Egal wie man es dreht oder wendet – für Julian Green gibt es in München keine realistische Chance auf regelmäßige Einsätze. Green hat mit seinem Treffer für das US-Team bei der WM im Achtelfinale gegen Belgien ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Es war ab diesem Moment undenkbar, dass der 19-Jährige noch einmal zu den Bayern-Amateuren zurückkehrt und dort Spielpraxis sammelt. Guardiola traut Green einiges zu – das hat er mehrfach deutlich gemacht. Einen Beleg seiner Klasse durch regelmäßige Einsätze auf Bundesliga-Niveau fehlt aber nach wie vor. Gerade weil die Flügelpositionen mit Franck Ribéry, Arjen Robben, Thomas Müller, Mario Götze, Xherdan Shaqiri und auch Juan Bernat verstopft sind. Green sollte und wird im Verlauf der Saison verliehen werden. Nur so kann er sich optimal entwickeln und der FC Bayern seine wahre Klasse testen.

10. David Alaba ist (noch) nicht die Lösung für die zentrale 6er Position

Nachdem der Österreicher über weite Strecken der Vorbereitung auf der ungewohnten Halbverteidiger-Position der Dreierkette agierte, zog ihn Guardiola im Pokal gegen Münster etwas überraschend auf die 6er Position. Schon zu Beginn der Vorbereitung wurde spekuliert, dass der Österreicher, der diese Position in der Nationalmannschaft mehrfach bekleidete nach dem Weggang von Kroos ins Zentrum rücken könnte. Ich bin nicht davon überzeugt, dass Alaba (schon jetzt) eine Lösung auf dieser Position ist. Fraglos ist eine Lösung mit einem Rechtsfuß (Lahm/Schweinsteiger) und einem Linksfuß (Alaba) im Zentrum charmant, da dadurch etwas andere Passwinkel und Dynamiken entstehen als mit zwei Rechtsfüßern. Trotzdem wirkt Alaba häufig noch zu hektisch und in bestimmten Momenten auch zu undiszipliniert für die strukturgebende Position im Zentrum. Auf der linken Seite haben ihn seine wuchtigen Vorstöße zu einem Weltklasse Außenverteidiger gemacht – im Zentrum könnten diese Aktionen riskante Lücken erzeugen. Als Lahm vom Flügel ins Zentrum rückte war er ein gereifter deutlich kontrollierterer Spielertyp. Ich bin skeptisch, ob der Schritt für Alaba nicht vielleicht zu früh kommt.

11. Ob Sebastian Rode in München eine Zukunft hat, entscheidet sich maßgeblich in den ersten 10 Spielen der neuen Saison

Rode ist ein spannender Transfer, da der 23-Jährige auf zwei Positionen eine echte Alternative sein kann. Im zentralen Mittelfeld oder auf der Rechtsverteidiger-Position. Nach dem längerfristigen Ausfall von Rafinha ist hier gerade zum Saisonstart eine Planstelle frei geworden, die für Højbjerg und Rode Einsatzchancen bietet. Als der Transfer des ex-Frankfurters bestätigt wurde, machten viele den Vergleich mit in München gescheiterten Talenten wie Rau, Baumjohann, Schlaudraff oder zuletzt Kirchhoff. Gerade deshalb wird der Saisonstart für Rode sehr entscheidend werden. Wenn er seine Chance zu Beginn nicht nutzt wird es schwer für den Blondschopf.

12. Bastian Schweinsteigers Zeit ist nicht vorbei

Auch wenn die Nachrichten rund um die Patellasehne des Mittelfeldbosses in den letzten Tagen nachdenklich stimmten. Bastian Schweinsteigers Zeit ist nicht vorbei. Guardiola wird darauf achten müssen, die Einsatzzeiten des 30-Jährigen zu managen sobald er zurück ist. Schweinsteiger braucht einen Rhythmus, aber er muss auch nicht mehr in jede Abnutzungsschlacht geschickt werden. Der Co-Kapitän wird auch in dieser Saison noch eine wichtige Rolle für die Münchener spielen – selbst wenn sein Comeback sich bis in den Winter verzögern sollte. Ohnehin sollte ihm trotz der angespannten Lage eine bestmögliche Regeneration ermöglicht werden. Ein Schweinsteiger, der noch 2-3 Jahre auf gutem Niveau spielen kann, ist fraglos wichtiger als das ein oder andere Ergebnis in der Vorrunde.

13. Bayern wird mit deutlich mehr als zwei Formationen spielen

Es gibt die Tendenz in der medialen Berichterstattung taktische Ausrichtungen oder Spielsysteme in Zahlen zu packen. Dabei ist ein Spielsystem viel mehr als eine Formation. Und eine Formation gerade unter Guardiola eher ein grobes Leitbild, denn feste Struktur. Es wird in der Saison deshalb deutlich mehr geben als das in der Vorbereitung einstudierte 3-4-3 und das altbekannte 4-2-3-1. Auch das 4-1-4-1 aus dem Vorjahr wird eine Rolle spielen, genau wie eine Anpassung des 3-4-3 zu einem 3-4-1-2 oder einer ganz anderen Formation. Der FC Bayern wird noch variabler – das hat Guardiola in den Pressekonferenzen vor dem Saisonstart immer wieder deutlich gemacht. Das Spielsystem bleibt trotzdem immer das gleiche.

14. Sollte der FC Bayern 2015 Meister werden, wird es draußen wärmer sein als im Jahr 2014

Kalt war es. Am 25. März in Berlin, als der FC Bayern mit einem 3:1-Erfolg gegen die Hertha die frühste Meisterschaft aller Zeiten einfuhr. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das in dieser Saison wiederholt ist extrem gering. Die Erwartungshaltung rund um den FC Bayern ist nach dem Triple im Jahr 2013 noch einmal extrem gestiegen. Das bekam auch Guardiola zu spüren, als die Ergebnisse nach (!) der gewonnen Meisterschaft 2014 nicht mehr stimmten. Auch deshalb hat es Guardiola vor dem Saisonstart vermieden den WM-Sommer bereits jetzt als mögliche Ausrede heran zu ziehen. Er weiß, wie hoch die Erwartungen an ihn sind. Es wird spannend zu beobachten sein, wie der FC Bayern und vor allem das Umfeld des Clubs damit umgeht, wenn es in dieser Saison holpriger zugeht als in den vergangenen beiden Jahren.

15. Philipp Lahms Zeit als Rechtsverteidiger ist vorbei

Der Kapitän wurde in der vergangenen Spielzeit sowohl in der Nationalmannschaft  als auch im Verein ständig zwischen der Rechtsverteidiger-Position und dem zentralen Mittelfeld hin und hergeschoben. Diese Zeit wird wohl in der neuen Saison vorbei sein. Der FC Bayern braucht nach dem Abgang von Toni Kroos sowie den Verletzungen von Thiago, Schweinsteiger und Martínez eine Konstante im zentralen Mittelfeld. Diese Konstante wird Philipp Lahm heißen. Es ist müßig darüber zu diskutieren wo er für den FC Bayern wertvoller ist. Lahm ist wohl der beste und konstanteste Außenverteidiger der Welt. Im zentralen Mittelfeld ist er einer von international sehr vielen sehr guten Spielern, die ein Spiel prägen können. Guardiolas System ist abhängig von der Kontrolle des Mittelfeldzentrums. Verliert das Zentrum die Kontrolle, verliert sein System die Stabilität. Zu sehen in weiten Teilen des Rückspiels gegen Real Madrid im Vorjahr. Von Lahm wird in der kommenden Saison viel abhängen. Deutlich mehr übrigens als in den Vorjahren als Rechtsverteidiger.

16. Der FC Bayern wird im Laufe der Saison die Verpflichtung von mindestens zwei jungen deutschen Spielern für die kommende Saison bekannt geben

Der FC Bayern hat mit den langfristigen Verlängerungen von Ribéry, Robben, Lahm und Dante den Umbruch der Mannschaft ein wenig hinausgezögert. Trotzdem sind viele der Leistungsträger heute um die 30. Es ist nicht ausgeschlossen, dass viele von Ihnen auch mit 33 oder 34 noch den Ansprüchen des Rekordmeisters genügen, trotzdem wird der weitere Umbruch der Mannschaft voran schreiten. Es war immer der Anspruch des FC Bayern die besten deutschen Spieler nach München zu locken – bei einigen gab oder gibt es bereits seit längerem Gerüchte. Es spricht viel dafür, dass der FC Bayern schon in dieser Saison erste Weichen stellt. Kandidaten gäbe es genug. Leon Goretzka (19), Max Meyer (18), Julian Brandt (18) sind vielversprechende Talente, die sich der FC Bayern genau ansehen wird. Und dann gibt es ja da noch einen Nationalspieler namens Reus…

Die 16 Thesen zur Bayern-Saison 2014/2015 wurden inspiriert von Tobias Eschers WM-Thesen

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Leserkommentare
  1. Christopher

    1. leider ja
    2. Wie man die Presse kennt: Natürlich kommt diese Frage
    3. Ich glaube eine Mannschaft wird trotzdem einen Durchmarsch machen – allerdings eher mit +/- 10 Punkten Vorsprung.
    4. Nein – nach der Vorbereitung gibt es dafür keine Anhaltspunkte. PEH konnte die Vorbereitung nicht nutzen.
    5. Ja
    6. Ja, zumindest in der Bundesliga
    7. Vielleicht – Gegenthese: Robben wird Top-Torjäger.
    8. Siehe Punkt 7. Robben wirds machen.
    9. Gut möglich
    10. ja
    11. Vielleicht schon nach den ersten 5 Spielen
    12. Schweinsteiger hat noch Spiele im Tank
    13. Ja, wobei das 3-4-3 zu 70% gespielt wird
    14. Ja
    15. Ja
    16. Ja – Brandt und Reus

    1. Thomas

      1. Ja, ist aber nicht schlimm.
      2. Ja, weil die Presse doof ist.
      3. Vermutlich ja, aber eher weil Bayern/BVB Punkte liegen lassen als dass andere so stark sind.
      4. Gut möglich. Pep wird den Jungen schon gut aufbauen, und durch die vielen Verletzten im Moment ist eh gut was möglich.
      5. Ja. Für mich ist nicht die Frage, ob er gut spielen kann, sondern ob er das mal in wichtigen Spielen zeigt. Also mal in einem engen KO-Spiel oder einem Topspiel der Bundesliga.
      6. Vielleicht hat Dante in der Triple-Saison ein wenig überperformt und ist jetzt auf seinem Normalniveau zurück. Er wird’s auf jeden Fall schwer haben, wenn Badstuber wieder bei 100% ist und nicht zu viele Verletzungen in der Abwehrreihe auftreten.
      7. Gewagte These. Robben sehe ich schon sehr stark. Das kann eng werden. Aber Götze muss jetzt auf jeden Fall noch einen Schritt machen.
      8. Möglich. Aber wenn nicht, wäre es auch kein Problem.
      9. Gut denkbar.
      10. Ich sehe ihn auch nicht in der Mittelfeldzentrale.
      11. Ja. Er kann andernfalls höchstens Glück haben, wenn in einer späteren Saisonphase nochmal eine Verletztenmisere wie zur Zeit auftritt und er dann sozusagen die 2. Chance nutzt.
      12. BS31 wurde schon oft von den Medien totgesagt. Und er ist jedesmal zurückgekommen. Der wird auch jetzt noch 2-3 Jahre auf Topniveau spielen. Vielleicht sogar 4-5, wenn er sich nicht allzu oft verletzt.
      13. Auf jeden Fall. Ich erwarte mindestens 3-4-3/3-4-1-2, 4-1-4-1, 4-3-3, 4-2-3-1. Evtl auch mal 3-5-2.
      14. Lasst uns 2001 wiederholen. Ich lasse mich mal überraschen, wer dann den Anderson gibt ;-)
      15. Wenn es nicht verletzungsbedingt anders kommt, spielt Lahm in der Mitte.
      16. Gut möglich.

      und die 17: Gaudino/Scholl kann man ja vielleicht schon zu den Profis zählen, wenn sie auch ab und zu bei den Amateuren zum Einsatz kommen sollten. Sallahi vielleicht noch.
      Und 18.: Wenn die Weltmeister fit und die Verletzten zurück sind, werden wir einige richtig schöne Spiele zu sehen bekommen, was uns für den schwierigen Saisonauftakt entschädigen wird. ;-)

  2. 17. Kein Spieler der Amateure-Mannschaft wird sich für einen Vertrag bei der 1. Mannschaft empfehlen. Zu hoch scheinen Hürde Regionalliga und zu schwach der Jahrgang zu sein.

    Ansonsten kann ich den Thesen wenig entgegensetzen — bis auf 14: der FCB wird nicht Deutscher Meister.

    1. Christopher

      Guter Punkt. Unsere Beobachtungen sind ähnlich. Die Frage ist höchstens, wie du Gaudino und Scholl siehst. Sie haben die Amateure so gesehen übersprungen.

    2. Zu 17.: Sallahi wird die Amateure und den FCB am Ende der Saison verlassen – Bayern behält sich eine Rückkaufoption.

  3. Sandro

    dann schließe ich mich mal an:

    1) ich denke das wird auch so kommen
    2) diese Frage wird bei jeder Niederlage kommen und dann immer schön aufgewärmt
    3) ich glaube eher an einen Zweikampf (Bayern/Dortmund) – Leverkusen ist meiner Meinung nach zu jung und unerfahren (vor allem in der Offensive – wenn man die Aufstellung von der CL-Quali nimmt) und wird sich deswegen die eine oder andere Auszeit mehr nehmen. Schalke bleibt weiterhin zu unkonstant. Bei Wolfburg sehe ich im Sturm ein Problem (ok man muss abwarten was Bendtner macht). Gladbach wird auch dieses Jahr wieder Schwierigkeiten durch die internationalen Spiele bekommen.
    4) nein das glaube ich nicht – er wird aber mehr als 25 Spiele machen (aber nicht von Anfang an)
    5) hier würde bei mir das “oder” wegfallen – er verlässt den Verein
    6) ja – er war im letzten Jahr schon sehr unsicher und die WM hat dabei sicher nicht gerade geholfen
    7) da glaube ich eher an Robben als an Götze
    8) Nein
    9) Green wird den Platz von Xherdan Shaqiri einnehmen und bleiben
    10) ja – deswegen glaube ich auch eher an eine zusätzliche Verpflichtung eines Sechsers als an einen Innenverteidiger (wenn überhaupt jemand geholt wird)
    11) ja
    12) ja
    13) ja – man muss einfach variabel auf die tief stehenden Gegner reagieren können
    14) ja
    15) ja
    16) Reus könnte ich mir schon ganz gut in der Allianz Arena vorstellen

  4. DS

    Viele gewagte Thesen, aber nicht nicht unbegründet.

    Mit Punkt 14 sprichst du genau das an, was ich mir beim Durchlesen der anderen Punkte gedacht habe. Es sieht alles danach aus als ob Bayern aufgrund der WM und einiger Langzeitverletzten auf Schlüsselpositionen deutlich weniger souverän auftreten wird als das in den letzten beiden Jahren der Fall war.
    Grundsätzlich wäre sowas ja nicht weiter schlimm und nichts anderes als folgerichtig, jedoch sehe auch ich eine schwierige Saison auf Guardiola zukommen. Bereits letzte Saison, die historisch gesehen sicherlich zu einer der besten des Fc Bayern gehörte, war das Geschrei der Fans und der Medien groß, als man sich mit einer deutlichen Niederlage von der Champions League verabschieden musste. Dass dies nur bedingt am neuen Spielsystem und vielmehr am Ausfall der wohl zwei wichtigsten Kreativspieler – Ribery hat zwar gespielt, konnte sich aber von der Verletzung nie ganz erholen – und einer allgemein stark abfallenden Leistungskurve der Mannschaft nach gewonnener Meisterschaft lag, wurde weitestgehend ignoriert. Ebenso wurde die Tatsache ignoriert, dass es gegen eine konter- und abschlussstarke, überbesetzte, hochmotivierte Mannschaft wie Real Madrid vollkommen egal ist, ob das Ergebnis am Ende 1:0 oder 5:0 heißt.
    Diese eine Niederlage war dafür verantwortlich, dass eine äußerst erfolgreiche Saison von vielen als negativ bewertet wurde. Die Überlegenheit der Mannschaft im Spätherbst und Winter der letzten Saison, wo die Mannschaft dominanter denn je auftrat, scheint heute in Vergessenheit geraten zu sein.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Wir brauchen uns nicht wundern, wenn Bayern bereits nächste Saison einen neuen Trainer hätte. So fatal eine solche Entscheidung auch sein mag.

  5. Erich_B

    Hallo zusammen,

    Danke erstmal für die Prognose :-)

    Ich will nicht alle Punkte kommentieren, vor allem die nicht wo ich mir dir übereinstimme

    2. Müssen Sie ja schon jetzt, aufgrund der Verletzungen.

    6. Das Thema Dante hat für mich weniger mit seiner Form zu tun als mit dem Spielsystem von Pep. Im Jupp-System würde der noch so funktionieren wie in der Tripple Saison. Da war ein Spieler der Doppel-6 immer eine Absicherung für die IV. Ich kann mich kaum an 1:1 Duelle der IV im Jupp-System erinnern. Das Pep-System forciert aufgrund der offensiven Ausrichtung 1:1 Duelle, das liegt Dante nicht.

    7. Hängt vom System ab. Götze als Flügelspieler so wie Robben/Ribery diese Position interpretieren klappt nicht. Robben / Ribery sind die geborenen Spieler für ein 4-2-3-1, da gibts nix vergleichbares. Darum hat Bayern auch 2012/13 Meisterschafft + CL gewonnen in einer Art und Weise wie es das nicht mehr geben wird. Sollte Pep im 3-4-3 öfter mit den “Schienenspieler” spielen, die letztendlich im letzten Drittel auch breite geben, kann es sein das Rib und Rob abfallen und Götze dadurch aufwind bekommt.

    10. Kann ich objektiv schwer beurteilen, habe zu wenig gesehen auf der Zentrale von Ihm. Hoffe jedoch, das du nicht recht hast, ansonsten wirds wirklich eng in der Zentrale aufgrund der Verletzungen.

    12. Schweinsteiger ist ein Thema für sich. Natürlich ist seine Zeit nicht vorbei, allerdings habe ich große Bedenken das er so “endet” wie Scholl in seinen beiden letzten Saisons. Er ist schon arg verletzungsanfällig (Saison 2011/12 => ca. 3/4 der Saison ausgefallen; Saison 2012/13 => wurde am Anfang langsam aufgebaut und spielte fast die gesamte Saison; Saison 2013/14 => Ich kenne keine Fakten, aber gefühlt die gesamte Saison verletzt).
    Ich persönlich denke das seine große Zeit vorbei ist (und würde vor allem auch bei Ihm einen Rücktritt aus der NM wünschen), man kann keinen Eckpfeiler in der Mannschaft aufbauen der zu Oft verletzt ist. Das Mittelfeld gehört anderen (Lahm / Alaba / Thiago).

    16. Thema Reus: Ich würde ziemlich viel wetten das Reus nicht zum FC Bayern kommt. Anders kann ich mir das Verhalten von Rummenigge nicht erklären. Gäbe es eine realistische Chance, würde mich sich still halten (siehe Lewa und Götze). Ich denke das es schon eine Absage von Reus an Bayern gab und Rummenigge nur den Preis/Gehalt für Reus hochtreiben will. Bestünde tatsächlich eine realistische Chance Reus zu bekommen finde ich das aktuelle Verhalten von Rummenigge arg dumm/arrogant.

  6. SP

    1: ja
    2: ja
    3: Ich sehe es eher als Zweikampf, aber das hängt meiner Meinung nach diesmal sehr stark vom Beginn der Saison ab. Bayern und Dortmund sind auf jeden Fall Konkurrenten. Mittelfristig sehe ich danach Leverkusen, da hängt aber viel davon ab, wie schnell sie sich die neue Spielweise aneignen können, die ja doch deutlich anders ist, als das, was sie letzte Saison gespielt haben. Wenn sie in den ersten Spielen einige Punkte liegen lassen, glaube ich nicht, dass sie diese dann wieder aufholen können. Danach werden denke ich Wolfsburg und Gladbach den vierten Platz unter sich ausmachen.
    4: Ich kann es mir gut vorstellen, da hängt aber denke ich einiges von der Menge der Verletzungen, der Konkurrenz in der Bundesliga und davon, wie weit man in den Wettbewerben kommt, ab. Es ist also ziemlich schwer vorauszusagen. Insgesamt sind aber 20 eigentlich ja nicht einmal so viele Spiele, bei einer maximalen Spielzahl von 53 Spielen.
    5: ja
    6: eng, aber ja. ist auch wieder abhängig davon, wie weit man in der Champions League kommt und ob man in der Bundesliga Leute schonen kann.
    7: ja, aber nicht so viele, wie Müller (und vielleicht Lewandowski)
    8: schwer zu sagen, aber da er und Kießling sich beide neu eingewöhnen müssen und vielleicht Probleme haben könnten, tippe ich auf einen Vierkampf zwischen Kießling, Lewandowski, Huntelaar und Aubameyang (vielleicht noch Reus dazu). An Robben würde ich zweifeln. Er ist natürlich in herausragender Form, aber ich denke, dass er durch die viele Rotatíon und das neue System, in dem ich Lewandowski, Müller und Götze eigentlich noch etwas passender finde, nicht so viele Tore schießen wird.
    9: ja
    10: ja, er wird aber, denke ich, dennoch Spiele dort bestreiten, in denen es um nicht ganz so viel geht, um sich dort einzugewöhnen. Dasselbe denke ich über die Innenverteidigerposition.
    11: Hier sehe ich das sogar mal völlig anders. Er wird am Anfang zwar durch die Verletzten sehr wichtig sein, ich denke aber, dass er, wenn er am Anfang noch nicht überzeugt (was ich persönlich nach der Vorbereitung nicht glaube), auch später in der Saison noch ein weiteres mal Gelegenheit haben wird, wirklich die Kritiker von sich zu überzeugen. Ich kann mir nämlich gut vorstellen, dass Höjbjerg am Anfang sich mit Rafinha auf der rechten Seite abwechselt und dass nach der Winterpause Höjbjerg und Rode positionen tauschen, wenn Höjbjerg etwas erfahrener und reifer geworden ist. Wenn Rode dann auf der rechten Seite überzeugt, wäre das ja auch in Ordnung. Ich glaube auch, dass Rode langfristig auch als Rechtsverteidiger eingeplant ist.
    12: ja, vor allem deshalb, da er nach dem Abgang von Kroos ein Spielertyp ist, den wir sonst nicht in der Form haben, aber in wichtigen Spielen brauchen könnten.
    13: ja
    14: 100%
    15: ja
    16: jein. Ich kann mir Reus vorstellen und auch noch Kurt, wenn er doch nicht vor der Saison bereits kommt, aber mehr würde mich enorm wundern. Natürlich ist der Umbruch nötig, aber wir haben an jungen Spielern (hier schreibe ich von Spielern, die das ganze in den nächsten 3-4 Jahren noch problemlos über die ganze Distanz spielen können) für die vorderen Positionen doch enorm viele Spieler. Shaqiri (wenn er dann bleibt), Götze, Müller, Lewandowski, dazu kommen die älteren Spieler mit Robben und Ribery und die zwei erwähnten Neuzugänge (Reus, da er sofort Qualität bringt, Kurt, da mit ihm eigentlich sicher zu rechnen ist. Ich glaube auch, ihr habt mit 2 junge Spieler nicht von Kurt geschrieben). Dazu kommen dann noch junge Spieler mit Green, Scholl und Gaudino (auch wenn der eher im defensiven Mittelfeld eingeplant ist). Warum sollte man Green verleihen, um direkt danach einen Meyer oder Brandt zu holen?
    Auf allen defensiveren Positionen sind wir eigentlich gut besetzt, außer vielleicht im zentralen Mittelfeld. Ein Goretzka wäre also vielleicht eine Option, dazu noch Kurt vor der Saison und eventuell Reus, wenn er zu haben ist. Ansonsten wären wir meiner Meinung nach überbesetzt oder könnten mit einem Green, den wir behalten, genausogut die Lücke füllen.

    1. SP

      ich vergaß: 17: ja

  7. scape

    1. Der FC Bayern wird mehr Spiele verlieren als in den beiden vorangegangenen Spielzeiten zusammen

    ja sieht sehr danach aus

    2. Pep und Sammer werden im Verlauf der Saison mindestens einmal die Frage beantworten müssen, ob es ein Fehler war Toni Kroos ziehen zu lassen

    hängt von den ersten spielen ab, sollte bayern seine ersten 5 parien gewinnen, werden sie nicht so schnell verlieren, aber es werden mehrere unentschieden gespielt

    3. Es wird mindestens einen Dreikampf, um den Titel in der Bundesliga geben

    ja aber nicht weil die anderen so stark sind, sondern weil bayern und der BVB punkte lassen werden

    4. Pierre Emile Højbjerg wird mehr als 20 Pflichtspiele von Anfang an bestreiten

    wenn thiago wieder fit wird dann sieht es schlecht aus für pierre, sollte aber pep doch den lahm auf rechts sehen und alaba zu viele fehler machen im mittelfeld, dann hat pierre chancen

    6. Dante wird am Ende der Saison weniger Einsätze als Holger Badstuber auf dem Konto haben

    für dante sieht es wirklich schlecht aus

    7. Mario Götze wird mehr Scorer-Punkte sammeln als Arjen Robben und Franck Ribéry

    auf der 10er position auf jedenfall

    8. Robert Lewandowski wird Torschützenkönig der Bundesliga

    yep zu 100%

    9. Julian Green wird im Laufe der Saison verliehen

    yes

    10. David Alaba ist (noch) nicht die Lösung für die zentrale 6er Position

    bin auch der meinung das er nicht die ruhe hat, auch in den spielen im mittelfeld macht er ungewohnt fiele fehler im positionsspiel und bei seinen pässen

    11. Ob Sebastian Rode in München eine Zukunft hat, entscheidet sich maßgeblich in den ersten 10 Spielen der neuen Saison

    ein sehr guter abräumer, muss nur aufpassen nicht übermotiviert zu sein

    12. Bastian Schweinsteigers Zeit ist nicht vorbei

    mit bayern und der NM hat er seine ziele erreicht, er würde nochmal richtig aufblühen wenn er bei einem anderen top verein spielen würde
    so gwesehen ist seine zeit bei bayern vorbei, aber mit teilzeit einsätzen würde es klappen aber nicht über die volle distanz in der startelf

    13. Bayern wird mit deutlich mehr als zwei Formationen spielen

    müssen sie, es gibt zu viel unterschiedliche spielsysteme der top teams und pepe wird nach dem spiel gegen real und dem BVB im DFB finale gemerkt haben, das man anders spielem muss gegen eine kontermannschaft oder gegen eine mannschaft die schon in der gegnerischenhälfte pressing spielt

    14. Sollte der FC Bayern 2015 Meister werden, wird es draußen wärmer sein als im Jahr 2014

    ich hoffe 30 grad

    15. Philipp Lahms Zeit als Rechtsverteidiger ist vorbei

    ist von vielen faktoren abhängig
    a) wenn thiago wieder fit ist
    b) sollte hojbjerg mal die posituon besetzen
    c9 wenn sich auch der letzte verletzt der die position ausser lahm besetzen kann

    16. Der FC Bayern wird im Laufe der Saison die Verpflichtung von mindestens zwei jungen deutschen Spielern für die kommende Saison bekannt geben

    klar sinan kurt ist auf jedenfall ein kandidat und einer wird noch dazu kommen

  8. texas

    klasse Bericht!!

  9. DasDing

    1: Ja.
    2: Ja.
    3: Nein, es wird auf einen Zweikampf mit dem BVB hinauslaufen. Die anderen Vereine sehe ich selbst für einen geschwächten FC Bayern über die gesamte Saison hinweg nicht als wirkliche Gefahr. Schalke hat einen ordentlichen Kader und durch die Pokalblamage weniger Belastungen zu fürchten. Aber eben dieses Pokalaus ist ein weiterer Beleg für die fehlende Konstanz der Knappen. Sie werden es wieder nicht schaffen, ihre Maximalleistung über 34 Spieltage hinweg abzurufen. Leverkusen ist von der Kaderstärke her ein Kandidat für Platz 3. Der Trainer hat Potential, aber noch keine Erfahrung in einer starken Liga. Wolfsburg ist weit genug für die CL-Quali, aber noch nicht für die Meisterschaft, Gladbach hat in Bezug auf die Meisterschaft keine Chance.
    4: Unsicher. Wenn man alle 3 Wettbewerbe zusammennimmt, könnte es durchaus für die 20 reichen.
    5: Ja. MMn geht der Trend klar richtung verlassen.
    6: Unsicher. Klar ist: Dantes Formkurve zeigt nach unten. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Badstuber auf höchstem Niveau schon wieder eine ernsthafte Alternative ist, gerade im Hinblick auf die CL macht mich der Gedanke nervös.
    7: Unsicher. Wer am Ende die meisten Punkte hat hängt von vielen Faktoren ab und ist mMn offen.
    8: Ja.
    9: Es wäre zumindest die vernünftigste Option im Fall Green.
    10: Ja. Für die Mittelfeldzentrale fehlen noch ein paar Jahre Erfahrung.
    11: Ja. Am Anfang wird er aufgrund der vielen Verletzten die größten Chancen haben, sich zu präsentieren.
    12: Unsicher. Seine Qualität ist immer noch gewaltig, aber die Verletzungen häufen sich mittlerweile doch bedenklich. Ob er noch mal 100% erreicht? Man kann es nur hoffen.
    13: Ja. Hoffentlich übertreibt man es damit nicht, sonst beherrschen die Spieler am Ende jede Ausrichtung ein bisschen, aber keine richtig.
    14: Ja. So deutlich wie in den letzten 2 Jahren wird es sicherlich nicht nochmal. Alles außer Platz 1 wäre aber trotzdem eine Enttäuschung.
    15: Ja.
    16: Unsicher, aber vermutlich wird man sich nach solchen Spielern zumindest stark umsehen. Ich persönlich bin allerdings immer noch der Meinung, dass Qualität vor Jugend gehen sollte. Mit Jungen Spielern allein gewinnt man erfahrungsgemäß keine Titel, ein fertiger Qualitätsspieler ist hingegen sofort eine Stütze, wenn er in die Mannschaft und das spielerische Konzept hinein passt.

  10. […] oder Götze nicht an die Gehaltsschmerzensgrenze gehen wollte. Vor der Saison sagte ich in meinen 16 Thesen zur Bayern-Saison 2014/2015 voraus, dass Guardiola und Sammer mindestens einmal die Frage beantworten werden müssen, ob es ein […]

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