Bundesliga Saison­vorschau I: Der Kampf um die Klasse

Mainz und Hannover: Party oder Abstieg?

FSV Mainz 05

Sieht Mainz noch Schwarz?

Der FSV erlebte in der vergangenen Saison ein Wechselbad der Gefühle. Lange Zeit sah es für den Neu-Mainzer Sandro Schwarz nicht gut aus. Dabei waren seine taktische Ansätze vielversprechend und spannend.

Ein frühes Pressing, sofortiges Gegenpressing nach Ballverlusten und ein klar strukturiertes Positionsspiel prägten die Vorbereitung und auch den Start in die Saison. Tatsächlich sah das mitunter sogar richtig gut aus, was die Mainzer fabrizierten.

Schwarz scheiterte allerdings mit seinem Ansatz, weil einerseits die Ergebnisse ausblieben und andererseits die defensive Stabilität durch Lücken im Positionsspiel nicht gegeben war. Er zeigte sich aber flexibel, und wechselte seine Strategie.

Vom offensiven und ballhungrigen Spiel wechselten die Mainzer in eine tiefere Grundausrichtung. Back to the Roots quasi. Kaum ein Team zelebrierte in den letzten Jahren so aktiv den Umschaltfußball wie die Mannschaften von Klopp, Tuchel und später auch Martin Schmidt.

Fortan lief es für die Nullfünfer besser. In den letzten 7 Spielen holten sie 11 Punkte, und retteten sich somit noch vor dem letzten Spieltag. Schwarz blieb aber kritisch: „Wir werden uns jetzt zusammensetzen und die Dinge kritisch analysieren.“

Spannend wird dabei, ob Schwarz auf seine Ideen aus der vergangenen Saison zurückgreift, und versucht, die Fehler zu beheben. Vielleicht setzt er aber auch auf den Ansatz der letzten Saisonspiele. Eine Mischung aus beidem wäre sicherlich die Optimallösung. Denn während den Mainzern für die ganz offensive Variante die Balance fehlte, zählt „tief stehen und kontern“ zum Einheitsbrei der Liga.

Es ist vorstellbar, dass die Mainzer den so wichtigen strategischen Vorteil mit beiden Extremen nicht erreichen werden. Wie lange der FSV noch Schwarz sehen wird, hängt sicherlich auch davon ab, wie gut die Strategie diesmal von Beginn an funktioniert.

Unsere Prognose: Die Mainzer werden sich knapp retten, aber eine ähnliche Achterbahnfahrt wie 2017/18 erleben. Platz 15.

Mainz 05 ist immer für eine Überraschung gut – in beide Richtungen.
(Foto: Maja Hitji / Bongarts / Getty Images)

Experten-Interview

Unsere Expertin und Journalistin Mara Pfeiffer blickt positiv in die Zukunft. Das wird in den Antworten auf unsere 4 Fragen schnell deutlich.

Mainz schaffte in der vergangenen Saison relativ knapp den Klassenerhalt. Ist realistisch gesehen auch in dieser Saison nicht mehr drin als der Kampf um die Erstklassigkeit?

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Auch, wenn die Meinungen zu diesem Thema in den Fanlagern auseinandergehen: Es ist für Mainz 05 jede Saison ein großer Erfolg, in der 1. Liga zu bleiben. Das war es, seit der Verein zum zweiten Mal aufgestiegen ist (was man auch daran ableiten kann, dass man sich nach dem ersten Aufstieg nicht dauerhaft halten konnte) und daran hat sich nichts geändert, zumal Vereine wie RB Leipzig nachgerückt sind. Deswegen steht der Kampf um den Klassenerhalt sozusagen ganz oben auf der To-Do-Liste. Ob und wie früh der gelingt, das hängt von vielen Faktoren ab. Klar geht es um die eigene Leistung, aber auch darum, was für eine Saison jene Vereine erwischen, bei denen die Ziele ähnlich sind. Spielen wir eine super Serie und andere, ähnlich große Vereine eine schlechte, kann auch mal mehr drin sein. Aber das wäre Bonus.

Wo muss sich der FSV in seiner Spielanlage am meisten verbessern, um sich weiterzuentwickeln?

Wenn man sich die Abschlusstabelle der letzten Saison ansieht, gibt es sechs Mannschaften, die weniger Tore geschossen haben als Mainz. Davon sind zwei abgestiegen, Wolfsburg hat sich in der Relegation gerettet. Dann Bremen und Stuttgart, die haben deutlich weniger Tore kassiert, und Freiburg, die stehen hinter uns. Sprich, der berühmte letzte (Spiel-)Zug vor dem Tor hat häufig gefehlt. Ich glaube, da kam viel zusammen. Es hat für mein Empfinden schon eine Weile gedauert, bis die Mannschaft verinnerlicht hatte, was genau der Trainer mit ihnen vorhat. Dann herrschte in der Offensive teils einfach die Seuche, was keine Entschuldigung ist, aber ein Erklärungsansatz. Irgendwann stehst du so tief unten drin, dass die Leichtigkeit fehlt. Aber ich bin ganz guter Dinge, dass die neue Saison diesbezüglich positiver wird.

Wie zufrieden bist du mit dem (bisherigen) Transfersommer deines Klubs und von welchen Spielern erwartest du am meisten?

Mainz hat eine Dauerkartenkampagne aufgelegt, in der der Verein sich selbst auf die Schippe nimmt, verbunden mit dem Saisonmotto „Unser Traum lebt“. Ein Motiv ist der Sportvorstand Rouven Schröder, dazu der Spruch: „Wieder nur Neuzugänge aus Frankreichs zweiter Liga? Egal, unser Traum lebt.“ Sprich, es gibt durchaus kritische Stimmen an den Schwerpunkten, die Schröder legt. Ich teile die so nicht. Schaut man auf die Explosion, die Diallo (er kam aus der ersten französischen Liga) oder Gbamin in Sachen Leistung und Marktwert hingelegt haben, schlackern einem als 05er die Ohren. Deshalb finde ich es total nachvollziehbar, diesen Weg, also in Frankreich junge Talente auszumachen, weiterzugehen. Mir gefällt, was ich bisher von Verteidiger Moussa Niakhaté gesehen habe. Dass ein Spieler wie Aarón Martín zu Mainz 05 wechselt, ist schon eine kleine Sensation. Auch auf die anderen Kunde Malong, Jean-Philippe Mateta und Phillipp Mwene bin ich neugierig. Mein Gefühl ist, der Mix stimmt.

Aber die spannendsten Neuzugänge und perfekten Beispiele für den Mainzer Weg sind Ahmet Gürleyen, Leandro Barreiro und Jonathan Burkardt. Die Spieler aus dem eigenen NLZ haben beide Trainingslager der Profis absolviert und dürfen sich Hoffnungen machen auf Spielzeit in der ersten Liga. Das ist eine tolle Sache und knüpft genau da an, wo Ridle Baku als Neuzugang aus der U 23 Ende letzter Saison vorgelegt hat.

Auf welchem Platz landet Mainz 05 am Ende der Saison und wer wird Meister?

Für Mainz wünsche ich mir, dass der Verein irgendwo zwischen Rang 11 und 15 landet, gerne näher an der 11 und ohne den gar so spannenden Saisonabschluss. Alles andere ist, siehe oben, immer Bonus und nach den letzten beiden Jahren erst Recht. Müsste ich mich festlegen, würde ich sagen Platz 12. Was die Meisterschaft angeht, puh. Ich traue Lucien Favre mit Dortmund viel zu. Aber ich glaube, auch Julian Nagelsmann ist in seiner letzten Hoffenheimer Saison sehr hungrig. Wer weiß, vielleicht gelingt ihm die Sensation.

Hannover 96

Party oder Hangover 96?

Neben den Augsburgern zählte Hannover in der abgelaufenen Saison zu den wahrscheinlichsten Abstiegskandidaten. Auch ein Jahr später haben sich diese Prognosen nicht verändert, obwohl 96 relativ souverän die Klasse hielt.

Außerdem scheint sich der Klub im Sommer sinnvoll verstärkt zu haben. Walace und Wood kamen vom HSV, Haraguchi aus Berlin und einige weitere junge Spieler – wie beispielsweise Leo Weinkauf vom FC Bayern – fanden ebenfalls den Weg nach Hannover.

Allerdings hat man auch wichtige Stützen verloren. Salif Sané wechselte zu Schalke und auch Harnik suchte sich in Bremen eine neue Herausforderung.

Für Trainer André Breitenreiter wird es kein Selbstläufer sein, diese Erfahrung und Qualität zu ersetzen. Mit einem Durchschnittsalter von 25,8 Jahren zählt sein Team zwar zu den ältesten der Liga, doch gerade der Sané-Wechsel könnte die Stabilität und Balance des Teams stark gefährden.

Breitenreiter wird in der kommenden Saison auf seinen typischen Umschaltfußball setzen. In Hannover zeigte er aber auch, dass er in der Grundformation durchaus anpassungsfähig ist. Unabhängig von der Ausrichtung wird es für seine Ideen jedoch wichtig sein, das zentrale Mittelfeld zu stärken.

Der Raum vor der Viererkette muss stabil bleiben. Sané hatte als Innenverteidiger mit klugen Verteidigungsaktionen großen Anteil daran, dass die Mannschaft dort verhältnismäßig robust und zweikampfstark war. Trotzdem hagelte es 54 Gegentore.

Ohne seinen Schlüsselspieler wird es schwer für den Trainer, einen besseren Wert hinzubekommen. Breitenreiters Saison war geprägt durch einige enge Spiele, die Hannover durch Willen, Leidenschaft und manchmal auch mit Hilfe der Spielgeschichte für sich entscheiden konnte.

2018 und 2019 wird er aber ein besseres strategisches Grundgerüst brauchen, das der Mannschaft in der Defensive Halt und in der Offensive bessere Lösungen gibt. Keine einfache Mission.

Unsere Prognose: Hannover wird sich eher zurück- als weiterentwickeln. Platz 18 bedeutet den direkten Abstieg.

Breitenreiter und Hannover sind wieder Abstiegskandidat. Überraschen sie erneut?
(Foto: Cathrin Mueller / Bongarts / Getty Images)

Experten-Interview

Tobias Krause von 96Freunde hat uns da natürlich widersprochen. Auch ihm haben wir 4 Fragen gestellt.

Hannover galt bei vielen in der vergangenen Saison als fester Abstiegskandidat. Letztendlich hielt man die Klasse deutlich. Bleibt die Zielsetzung Klassenerhalt oder gibt es in Hannover größere Ambitionen?

Hannover 96 hat mit Salif Sané, Martin Harnik und Felix Klaus wichtige Stützen abgeben müssen. Vor allem Martin Harnik war auch außerhalb des Platzes von unschätzbarem Wert. Die sportliche Qualität von Salif Sané ist sicher unbestritten. Diese Fußstapfen müssen andere Spieler erstmal ausfüllen. Ich rechne mit einer schwierigen Saison. Der Start hat es in sich und da muss 96 aufpassen, nicht in eine Abwärtsspirale zu kommen. Positiv ist, dass die Unterstützung von den Rängen zurückkehrt. Die Zielsetzung kann in meinen Augen allerdings nur „Klassenerhalt“ lauten.

Wie zufrieden bist du mit den Transfertätigkeiten deines Klubs und welche Spieler konnten sich bis jetzt hervortun?

Die Zugänge dieses Sommers sind durchaus spannend. Kevin Wimmer ist mit Sicherheit eine starke Verpflichtung. Er hat seine Qualität in der Bundesliga bereits auf dem Platz gezeigt. Die anderen Neuverpflichtungen stehen so ein wenig unter dem Motto: „alles kann, nichts muss“. Walace bringt viel Talent mit und hat das Zeug dazu, der wichtigste Baustein im zentralen Mittelfeld zu werden. Bobby Wood braucht sicher noch etwas Zeit. Ich habe aber die Hoffnung, dass auch er zeigen wird, warum nach einer starken Saison bei Union Berlin auch der BVB an ihm interessiert war. Das Potenzial zur großen Überraschung, wenn nicht sogar zur Sensation hat für mich Hendrik Weydandt. Für die U23 verpflichtet, kickte er letzte Saison noch vor den Toren Hannovers in der Regionalliga. In der Vorbereitung war er hinter Füllkrug der treffsicherste Spieler. Ich freue mich auf viele Tore von ihm und rechne mit einem Durchbruch.

Wie erwartest du Hannover aus strategisch-taktischer Sicht und wo muss sich das Team dort am meisten verbessern?

96-Coach André Breitenreiter hat in der vergangenen Saison bereits gezeigt, dass er von seinem Team eine hohe taktische Flexibilität verlangt. Ob hinten mal mit Dreier- oder Viererkette, in der Rückwärtsbewegung auch mal die Fünferkette, ob mit einem oder zwei Stürmern: auch während des Spiels sollte sich 96 immer wieder variabel zeigen. Mit schnellen Außen und guten Standards kann Niclas Füllkrug mit seinem Kopfballspiel immer wieder in Szene gesetzt werden. Ich erwarte eine Steigerung im spielerischen Bereich. Hier hat Pirmin Schwegler in Walace und dem japanischen WM-Teilnehmer, Genki Haraguchi, noch Unterstützung bekommen. Da war eine Steigerung auch dringend nötig. Wenn die Außenbahnen dicht waren, fiel Hannover zu wenig ein. Da erwarte ich einen kleinen Sprung.

Wo landet 96 am Ende der Saison und wer wird Meister?

Die Elf vom Maschsee wird nach 34 Spieltagen zwischen den Plätzen 10 und 14 einlaufen. Überraschungsmeister wird diese Saison der FC Schalke 04.

Zwischenfazit

Der Kampf um den Klassenerhalt wird auch in dieser Saison wieder sehr spannend. Oft hängen die Endergebnisse von Nuancen ab. Wer hat den fittesten Kader? Wer kann im Schlussspurt die Nerven am besten verbergen? Wer hat einfach das quäntchen Glück? Unter den sechs genannten Mannschaften wird mit Sicherheit der eine oder andere Absteiger dabei sein.

Aber auch der FC Augsburg, Werder Bremen oder andere Teams, mit denen jetzt noch keiner rechnet, sind gefährdet, wenn sie nicht an ihr Limit kommen. Im zweiten Teil der Miasanrot-Saisonvorschau wird es um das vermeintliche Bundesliga-Mittelfeld gehen.

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Leserkommentare
  1. Martin

    Sehr schönes Format. Hat Spaß gemacht zu lesen. Teile eure Einschätzungen zu den Platzierungen soweit auch.

  2. Mehmet68

    “Wolfsburg und Freiburg, zwei Teams, die sich ähnlicher nicht sein könnten”: Das müsst Ihr mir bitte mal genauer erklären. Ein Konzernverein, der aus vielen Mitteln nichts macht und massiv “underperformt”, und ein Underdog, der trotz klammer Kassen immer am Optimum spielt – was genau ist daran ähnlich?

    Bei den Abstiegskandidaten müsste man imo unbedingt auch die Eintracht listen – das ist ein anderes Team als 2017/18.

    Ansonsten aber danke! Ich gehe davon aus, dass im Artikel “Meisterschaft” nur ein Klub beleuchtet werden wird – stimmts? :-)

    1. War ein Test, ob ihr alle mitlest. ;)

      Danke für den Hinweis. Sollte natürlich “unähnlicher” sein.

    2. Es gibt die Einteilung 6 – 6 – 6. Deshalb sind in Teil 1 auch noch nicht alle Abstiegskandidaten beleuchtet worden.

      1. Mehmet68

        Passt und danke auch!

  3. Olorin

    Tolle Idee, eine solche Vorschau zu machen, danke :) Interessante Meinungen, wobei ich den Club-Experten etwas arg pessimistisch finde…da haben in den letzten Jahren schon schlechtere Aufsteiger die Klasse gehalten.

    Seltsam finde ich die Meinung der Wolfsburg-Expertin, dass auf der Abgangsseite nichts passiert sei. Quantitativ mag das stimmen, qualitativ allerdings gibt es mit Daniel Didavi (15 Scorerpunkte) als bestem und mit Divock Origi (8 Scorerpunkte) als drittbestem Scorer zwei sehr schmerzhafte Abgänge. Beide zusammen waren für deutlich mehr als die Hälfte der kümmerlichen 36 Wolfsburger Saisontore verantwortlich, die zweitschlechteste Offensive aller Nichtabsteiger der Vorsaison wurde nochmal deutlich geschwächt. Dafür kam mit Ginzcek ein Spieler, der zwar schon oft Potential aufblitzen ließ, aber letztlich auch verletzungsbedingt mit inzwischen 27 noch nie irgendwo dauerhaft Leistungsträger war. Weghorst wird sich an das deutlich höhere Niveau der BL erstmal gewöhnen müssen. Entsprechend bin ich auch nicht der Meinung, dass dieser Kader “zu mehr bestimmt” sei. Inwiefern ist das denn besser als Hannover, Mainz und Co? Das stimmte im letzten Sommer, als noch Gomez, Didavi und Origi da waren, aber jetzt ist das wirklich in fast jeder Hinsicht ein Abstiegskader. Im Idealfall knapper Klassenerhalt. Weil tippen einfach Spaß macht rat ich auch ein wenig rum ;)

    1. Bayern
    2. Dortmund
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    14. Mainz
    15. Düsseldorf
    16. Wolfsburg
    17. Hannover
    18. Frankfurt

    1. Josef

      Bei Schalke rechne ich auch mit leichten Problemen. Tedesco dürfte diese Saison etwas besser durchschaut werden, dazu die “neue” Doppelbelastung durch die Champions League. In meinen Augen ist gerade der Abgang von Kehrer ein herber Verlust (schätze ich wichtiger ein als Goretzka/Meier), gerade weil er so perfekt in die Halbverteidigerrolle gepasst hatte. Im Vergleich dazu sind Sané und Naldo eher zentral stark, ich weiß gar nicht, wen von den beiden er auf eine Halbposition stellen wird.

      Bei Hoffenheim bin ich gespannt, ob Nagelsmann in seinem 2. Europapokaljahr besser mit der Steuerung in den Englischen Wochen klarkommt. Der Kader sollte genug Möglichkeiten bieten, der erneute Einzug in die CL passt.

      Wolfsburg sehe ich etwas stärker als du. Leute wie Casteels, Brooks (wenn fit), Malli und Co. haben schon eine gute Qualität. Dazu in Udookhai, Itter und Brekalo interessante Talente und mit Arnold, Klaus, Ginczek Mehmedi, Guilavogui eine Reihe grundsolider Spieler. Da stimme ich Antonia schon zu, dass das für mehr reichen müsste als das untere Tabellendrittel. Spricht ja niemand davon, dass die ganz oben mitspielen sollten, aber das ist qualitativ doch oberhalb von bspw. einer Hertha.

      1. Ibiza

        mää, und es muß natürlcih “nicht” heissen bei der unbeachtlichen Historie…

      2. Ibiza

        eiei, und auch noch beim falschen Beitrag der meinen korrigiert, heute bin ich aber in “Höchstform”

        PS: ein Himmelreich für eine Editfunktion???

    2. Ibiza

      Frankfurt letzter, geil! Da würde ich sogar ziemlich hohe Wetten drauf annehmen, dass sie das nicht werden!

      Natürlich war das alles andere als rühmlich im Supercup, aber dem Trainer denk ich muß man noch viel klarer erst mal Zeit geben als das ja selbst bei Kovac der Fall ist. Bei uns halt nicht nebenbei auch noch mehr als die Hälfte der absoluten Topspieler zu ersetzen. Was bei einem Verein wie der Eintracht doch mal vorallem eine Aufgabe ist, die man nicht auf die Schnelle, sondern erst im Laufe der Zeit lösen kann, wenn man sie eben nicht mit schon ebensoguten Transfers ersetzt sondern mit Leuten mit Potential, das man aber natürlich dann erst aus ihnen “rauskitzeln” muß.

      Und weiß nicht ob Du/Viele hier das mitbekommen haben, aber Frankfurts Präsident glaub ich wars, der ausgeplaudert hat, dass ihm Hoeneß erzählt hat, dass der Adi auch bei “unserer” Trainersuche ein Thema war! Hätte sich Bayern mit einem “Nullfuß” auseinandergesetzt? Natürlich heisst das noch lange nicht, dass er auf gleichem oder zumindest ähnlichem Niveau wie Kovac ist, aber Meistertitel in der Schweiz+Österreich, sowie das Erreichen der Europaleague mit einem Dorfverein in Österreich – das klingt mir nach einer alles andere als unbeachtlichen Trainerhistorie…

      1. Ibiza

        ahja, und wenn wir bei Eintracht & “Leerräumen” der Stars/Topspieler sind – hätte man davon letzte Saison nicht auch bei Hoffenheim sprechen können, wo alleine wir ihnen schon mit Süle, Rudy und Wagner 3 allemal wertvolle Leute weggeholt haben? Trotzdem sinds sie in der BL sogar noch einen Platz über den schon ziemlich sensationellen des Vorjahres geklettert! Und ja, gleichzeitig haben sie in der Europaleague schwer abgeloost, weil da offensichtlich nicht so wirklcih den Fokus draufgelegt – was overall für den Verein aber ein alles andere als schlechter “Deal” war. Und ich würde da den Frankfurtern schon durchaus zutrauen dass sie das ähnlich sehen/machen um nicht den totalen Absturz in der Liga zu risikieren…

    3. Ibiza

      bei Hoffenheim muß ich sagen wäre ich schon ziemlcih postiv überascht wenn sie es nochmal auf Platz 3 schaffen. Klar, Nagelsmann hat ne ganze Menge drauf und kann sich sicher noch weiter verbessern, aber das erschien mir auch letzte Saison schon nach ner erneuten “overperformance” aus wie sie schwer auf Dauer aufrechtzuerhalten sein sollte. Es hatten letzte Saison halt schon arg viele Clubs aus der 2. Reihe (also alle hinter Bayern) wieder arg geschwächelt – so günstig wird es für Hoffenheim nicht so leicht schon wieder laufen.

      Aber ich lasse mich da anders als bei meiner Frankfurt “Ansage” weiter unten GERNE eines besseren belehren, denn der Nagelsmann wird ziemlcih sicher früher oder später bei uns landen, von daher kann uns ein weiterer Höhenflug von ihm langfristig nur entgegenkommen. Dass er uns a la Klopp stattdessen in Serie die Meisterschaft mit RB “abluchst” was man vielleicht sogar noch befürchten könnte, da glaub ich trotz allem noch viel weniger dran…

  4. […] Der erste Teil beschäftigte sich mit dem Kampf um den Klassenerhalt. Im zweiten Teil ging es eher ums Mittelfeld der Liga. Diesmal geht es ums große Geld, die besten Platzierungen und den Bundesliga-Titel. […]

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