Bundesliga Saison­vorschau I: Der Kampf um die Klasse

Wolfsburger Umbruch und Freiburgs Beständigkeit

Inhaltsverzeichnis

Während die Wolfsburger einen neuerlichen Umbruch starten wollten, läuft beim SC Freiburg alles wie immer. Zwei Vereine wie sie unähnlicher kaum sein könnten, werden sich in der Bundesliga wahrscheinlich wieder in ähnlichen Regionen der Tabelle wiederfinden.

VfL Wolfsburg

Wird schon!

Fast 70 Millionen Euro zahlte der VfL Wolfsburg vor der Saison 2017/2018 für 12 Neuzugänge. Gebracht hat es nichts. Damals war die Rede von einem der größten Umbrüche in der Vereinsgeschichte. Gerade hatte man gerade noch die Klasse gehalten, und sich so eine zweite Chance in der ersten Liga verdient.

Allofs hatte 2016 viel hinterlassen. Darunter blieb kaum etwas Positives. Vor allem aber blieb ein großes Machtvakuum zurück. Der Geschäftsführer Sport konnte nie richtig ersetzt werden. Entweder war das Personal, das seine Aufgaben hätte übernehmen sollen, zu unfähig oder einfach nicht vorhanden. Ständig gab es dadurch Unruhe und Chaos. Beides übertrug sich zunehmend auf die Mannschaft.

Die Kaderplanung war schlecht, die Auswahl der Trainer ließ keinerlei Konzept oder Zukunftsplanungen erkennen. Aus der Abwärtsspirale kam der Verein trotz hoher Transferausgaben so nicht raus.

Auch im Sommer 2018 ging es deshalb in die Relegation. Wieder mit dem glücklicheren Ende für den VfL. Nachdem die Wolfsburger aber die Verpflichtung von Jörg Schmadtke verkündeten, kam etwas Hoffnung in der Autostadt auf.

Schmadtke hat sich während seiner Karriere mehrfach bewiesen. Er hat gewiss auch Fehler gemacht, doch er war eben erfolgreich und konnte ein Konzept nachweisen. Wieder roch in Wolfsburg vieles nach Umbruch.

So richtig passierte in diesem Transfersommer aber noch nichts. Wout Weghorst kam für rund 10 Millionen Euro aus Alkmaar, Tisserand und Klaus kosteten gemeinsam genauso viel. Außerdem ist Daniel Ginczek nun Wolfsburger. Er kostete den VfL sogar noch 14 Millionen Euro, obwohl man mit Didavi einen richtig guten Spieler oben drauf legte.

Bruno Labbadia wird aus dem aktuellen Kader das Maximum herausholen müssen. Eigentlich ist dieser zu mehr bestimmt, doch warum sollte sich mit 2-3 Neuzugängen plötzlich alles ändern? Wenn Labbadia zudem nicht gleich erfolgreich ist, wird es eng für den Trainer.

Es ist erneut mindestens fragwürdig, was in Wolfsburg passiert. Man darf gespannt sein, ob der Klub aus seiner jüngeren Vergangenheit endlich mal die richtigen Schlüsse gezogen hat. Aktuell wirkt es eher so, als würde man wieder denken, dass Kader und Bedingungen schon ausreichen würden, um die Ziele zu erreichen. Wird schon! Vielleicht…

Unsere Prognose: Kommen nicht noch 1-2 gute Spieler und kann der Kader nicht ausgedünnt werden, wird es wieder eng. Wolfsburg löst den HSV bald als ewiger Relegationsteilnehmer ab. Platz 16.

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Für Labbadia könnte es schnell eng werden, wenn der VfL nicht direkt erfolgreich ist.
(Foto: Cathrin Mueller / Bongarts / Getty Images)

Experten-Interview

Unsere Haus- und Hofpessimistin Antonia Menge war in der Vorbereitung wieder hautnah beim VfL dabei. In vier Antworten erklärt sie uns, was sie von ihrem VfL noch erwartet.

Seit Jahren forderst du einen Umbruch. So richtig viel ist jetzt noch nicht passiert. Wie siehst du den Stand der Dinge und welche Erwartungen hast du noch vor Saisonstart an den VfL?

Das kann man wohl sagen. Bisher hat der VfL eigentlich nur eingekauft – ein Umbruch beinhaltet normalerweise auch ein paar Verkäufe. Stand jetzt geht der VfL mit dem gleichen Kader in die neue Saison inklusive ein paar Neuzugängen. Vor dem Saisonstart wird wohl nicht mehr so viel passieren, ich erwarte aber noch ein paar Abgänge. Ich weiß nicht, welche Spiele der letzten Saison der Führung das Gefühl gegeben haben, dass man alle Spieler halten sollte, lasse mich aber gerne überraschen.

Bruno Labbadia hat es nicht wirklich geschafft, der Mannschaft – zugegeben in kurzer Zeit – eine klare Spielidee und einen strategischen Vorteil zu verpassen. Das Team wirkte in vielen Situationen spielerisch ratlos. Traust du ihm zu, dass er aus dem Kader eine konkurrenzfähige Mannschaft formen kann?

Bisher nicht. Man muss ihm natürlich zusprechen, dass er in einer sehr schwierigen Situation zu uns kam, in der vielleicht einfach nicht die „Zeit“ war, einer Mannschaft eine Spielidee einzuflößen. Ich halte es trotzdem für gefährlich, einen Trainer zu halten, unter dem die gleiche Mannschaft ungefähr 2 gute Leistungen gezeigt hat. Ich sehe noch nicht, was sich durch eine Sommerpause und ein paar Neuzugänge so gravierend ändern soll.

Wie sehen die kurzfristigen und langfristigen Zielsetzungen des Klubs aus und glaubst du, dass die Ziele realistisch und erreichbar sind?

Das Ziel für die nächste Saison ist einfach und klar: Kein Abstiegskampf. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre natürlich nett, aber über einen gesicherten 12. Platz würde sich nach den zwei Saisons auch niemand beschweren. Über den VfL langfristig zu spekulieren, ist schwer – vor allem mit einer völlig neuen Führung.

Wo landet der VfL am Ende der Saison und wer wird Meister?

Ich fürchte, dass es wieder eng für uns wird. Höher als Platz 14 sehe ich den VfL aktuell eigentlich nicht. Nach unten ist alles offen. Meister wird, natürlich, der FC Bayern München.

SC Freiburg

Der ewige Streich

Christian Streich ist ein Phänomen. Der Mann ist absoluter Überlebenskünstler in einem Haifischbecken, das sich Bundesliga nennt. Ganz nebenbei erobert er noch die Herzen einer ganzen Liga, indem er jede Pressekonferenz zu einem Highlight macht.

Nicht wie Mourinho oder Klopp, die sich bewusst inszenieren. Eher wie jemand, der mit dem Rad zur Arbeit fährt, und sich dort in regelmäßigen Abständen Teile der Medien vorknöpft, um ihnen zu erklären, was auf der Welt alles wichtiger ist als dieser blöde Fußball. Jener Sport, der in seiner gnadenlosen Überhöhung viel zu oft die falschen Prioritäten setzt.

Das macht er mal ebenso im Vorbeigehen. Wenn ihm gerade etwas aufstößt, oder die richtige Frage gestellt wird, kommen die Worte aus ihm nur so heraus. Hauptberuflich ist er aber nicht Politiker, sondern Spezialist für den Klassenerhalt.

Der SC Freiburg ist ein Klub, der sich jährlich in die Top 25 des Landes plant. Das bedeutet, dass Abstiege einkalkuliert werden (müssen). Auch unter dem ewigen Christian Streich ist ihnen das 2015 schon mal passiert.

Während der Trainer bei anderen Klubs womöglich entlassen worden wäre, hielt man im Breisgau an ihm fest, wurde Meister in der zweiten Liga, und qualifizierte sich plötzlich einfach mal für die Europa League.

Wie macht der das nur? Selbst sein bisweilen destruktiver und unattraktiver Fußball, den er in der letzten Saison spielen ließ, wurde vielerorts in einer tristen Bundesliga als erfrischend und mutig bezeichnet. In der Tat ist Streich ein sehr abwechslungsreicher Trainer, der sich an die Gegebenheiten anpasst.

Mal will Freiburg unbedingt „de Ball habe“, mal akzeptieren sie aber auch ihre Situation, und stellen sich dann hinten rein. Streich schafft es aber Jahr für Jahr, seinen Spielern genau zwei Tugenden zu vermitteln: Leidenschaft und Kopf. Egal wie schrecklich ein Spiel des SC Freiburg mal aussieht oder läuft, sie gehen jeden Schrift mit Leidenschaft. Sie gehen diese Schritte aber nicht ohne Plan.

Ihre hohe Laufintensität ist die eine Seite der Medaille. Die Art und Weise, mit der sie an guten Tagen perfekt die für den Gegner relevanten Räume zuschieben können, ist die andere Seite.

Insofern ist es tatsächlich jedes Mal erfrischend, wenn man im Kampf um die Klasse mindestens diese eine Mannschaft sieht, wie sie in jedem Spiel um den Erfolg kämpft, ohne dabei den Kopf und ihre Ruhe zu verlieren. Christian Streich ist eben ein Phänomen.

Unsere Prognose: Der SC hält wieder die Klasse. Platz 13.

Christian Streich ist ein ganz besonderer Typ. Schafft er auch in dieser Saison wieder den Klassenerhalt mit seinem SC?
(Foto: Matthias Hangst / Bongarts / Getty Images)

Experten-Interview

Ob Mischa von Zerstreuung-Fußball das anders sieht, lässt sich an seinen Antworten auf unsere 4 Fragen leicht erkennen.

Freiburg hat den Klassenerhalt knapp geschafft und wird auch in dieser Saison sehr wahrscheinlich um den Verbleib in der 1. Liga kämpfen. Welche Faktoren sind für dich die wichtigsten, damit das gelingt?

Wie bei so vielen Teams ist der größte Faktor, dass sich die Verletzungen in einem überschaubaren Rahmen halten. Lange Ausfälle von Gulde, Frantz, Höfler, Niederlechner und Ravet zwangen das Trainerteam letzte Saison sehr kreativ aufzustellen. Die erzwungene Doppelsechs Abrashi/ Koch wirkte sich allerdings negativ auf die fußballerische Kreativität im Mittelfeld aus. Zudem fehlte gerade bei engen Spielen die so wichtige Verstärkung von der Bank ab der 60. Minute.

Die frühen und passenden Transfers, die wenigen schwerwiegenden Abgänge und der Wegfall zweier EL-Quali-Spiele mitten in der Vorbereitung lassen einen aber bisher sehr positiv auf den Saisonstart blicken.

Seit 2011 ist Streich schon Trainer beim SCF. Gab es jemals Abnutzungserscheinungen oder glaubst du, dass es bald dazu kommen könnte?

Die allgemeine Annahme scheint zu sein, dass der Sportclub deswegen so erfolgreich ist, weil dort alles so harmonisch abläuft, dem Trainer Freiheiten und Eigenheiten gelassen werden und man prinzipiell einen freundlichen und gemeinschaftlichen Umgang miteinander pflegt.

Ich vertrete die These, dass es umgekehrt ist: In Freiburg wirkt deshalb vieles so harmonisch, weil man unter Streich immer erfolgreich war. Unbestritten hat diese Harmonie über die Jahre eine gewisse Stabilität gewonnen und trägt auch über kleinere Krisen hinweg. Falls der SC aber tatsächlich mal chancenlos absteigen sollte, würden wahrscheinlich ähnliche Mechanismen greifen, wie sie in der Branche üblich sind.

Kleinere Anzeichen dafür sind die gereizten Reaktionen von Streich bei mittelfristig anhaltendem Misserfolg, die aber auch nicht erst seit der letzten Saison zu beobachten sind. Inwiefern dies auch innerhalb der Mannschaft ausgelebt wird und ob es tatsächlich Erscheinung einer Überlastung bzw. Abnutzung ist, wage ich nicht zu beurteilen.

Auf sportlicher Ebene ist zumindest keine Abnutzung erkennbar. Auch wenn viele Elemente aus den ersten Jahren Streichs immer noch fester Bestandteil der Spielphilosophie sind (hohes Pressing, Laufintesität, rotierende Offensive), ist der Freiburger Trainer taktisch deutlich flexibler und undogmatischer geworden. Hier könnte man viel eher von einer Weiterentwicklung statt von einer Abnutzung sprechen.

Wo muss sich Freiburg in seiner Spielanlage am meisten steigern, um erfolgreich zu sein?

Nach zwei Saisons (Platz 7 und 15) mit über 55 Gegentoren könnte man meinen, der Sportclub müsste insbesondere seine Defensive stabilisieren. Allerdings ist die Verteidigung (zumindest bei Heimspielen) deutlich besser, als es scheint. Betrachtet man die letzte Rückrunde, wäre es viel wichtiger daran zu arbeiten, im letzten Drittel systematischer zu Torabschlüssen zu kommen. So könnte man sich auch etwas unabhängiger von Standards und frühen Balleroberungen machen. Dies wird allerdings nicht einfach, wenn man bei Ballverlust genug Spieler hinter dem Ball haben möchte, um sich nicht tatsächlich größere Abwehrprobleme einzuhandeln.

Eigentlich bräuchte es dafür Spieler, die in vergleichbare Rollen von Grifo und Philipp hineinwachsen. Mit offensiver Unterstützung der Außenverteidiger Günter und Stenzel könnten dies vielleicht Ravet, Haberer oder sogar Waldschmidt werden.

Auf welchem Platz landen die Freiburger am Ende der Saison und wer wird Meister?

Platz 18 ist bei entsprechenden Umständen immer möglich. Ich bin aber optimistisch, dass der Sportclub besser abschneidet als letzte Saison. Vielleicht Platz 12.

Sollten die Bayern nach dem Abgang von Guardiola weiterhin an Qualität verlieren, könnte 2020/21 – das zweite Jahr von Nagelsmann in Leipzig – mal wieder jemand anderes dran sein.

Auf der letzten Seite analysieren wir die Ambitionen und Chancen von Mainz und Hannover.

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Leserkommentare
  1. Martin

    Sehr schönes Format. Hat Spaß gemacht zu lesen. Teile eure Einschätzungen zu den Platzierungen soweit auch.

  2. Mehmet68

    “Wolfsburg und Freiburg, zwei Teams, die sich ähnlicher nicht sein könnten”: Das müsst Ihr mir bitte mal genauer erklären. Ein Konzernverein, der aus vielen Mitteln nichts macht und massiv “underperformt”, und ein Underdog, der trotz klammer Kassen immer am Optimum spielt – was genau ist daran ähnlich?

    Bei den Abstiegskandidaten müsste man imo unbedingt auch die Eintracht listen – das ist ein anderes Team als 2017/18.

    Ansonsten aber danke! Ich gehe davon aus, dass im Artikel “Meisterschaft” nur ein Klub beleuchtet werden wird – stimmts? :-)

    1. War ein Test, ob ihr alle mitlest. ;)

      Danke für den Hinweis. Sollte natürlich “unähnlicher” sein.

    2. Es gibt die Einteilung 6 – 6 – 6. Deshalb sind in Teil 1 auch noch nicht alle Abstiegskandidaten beleuchtet worden.

      1. Mehmet68

        Passt und danke auch!

  3. Olorin

    Tolle Idee, eine solche Vorschau zu machen, danke :) Interessante Meinungen, wobei ich den Club-Experten etwas arg pessimistisch finde…da haben in den letzten Jahren schon schlechtere Aufsteiger die Klasse gehalten.

    Seltsam finde ich die Meinung der Wolfsburg-Expertin, dass auf der Abgangsseite nichts passiert sei. Quantitativ mag das stimmen, qualitativ allerdings gibt es mit Daniel Didavi (15 Scorerpunkte) als bestem und mit Divock Origi (8 Scorerpunkte) als drittbestem Scorer zwei sehr schmerzhafte Abgänge. Beide zusammen waren für deutlich mehr als die Hälfte der kümmerlichen 36 Wolfsburger Saisontore verantwortlich, die zweitschlechteste Offensive aller Nichtabsteiger der Vorsaison wurde nochmal deutlich geschwächt. Dafür kam mit Ginzcek ein Spieler, der zwar schon oft Potential aufblitzen ließ, aber letztlich auch verletzungsbedingt mit inzwischen 27 noch nie irgendwo dauerhaft Leistungsträger war. Weghorst wird sich an das deutlich höhere Niveau der BL erstmal gewöhnen müssen. Entsprechend bin ich auch nicht der Meinung, dass dieser Kader “zu mehr bestimmt” sei. Inwiefern ist das denn besser als Hannover, Mainz und Co? Das stimmte im letzten Sommer, als noch Gomez, Didavi und Origi da waren, aber jetzt ist das wirklich in fast jeder Hinsicht ein Abstiegskader. Im Idealfall knapper Klassenerhalt. Weil tippen einfach Spaß macht rat ich auch ein wenig rum ;)

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    1. Josef

      Bei Schalke rechne ich auch mit leichten Problemen. Tedesco dürfte diese Saison etwas besser durchschaut werden, dazu die “neue” Doppelbelastung durch die Champions League. In meinen Augen ist gerade der Abgang von Kehrer ein herber Verlust (schätze ich wichtiger ein als Goretzka/Meier), gerade weil er so perfekt in die Halbverteidigerrolle gepasst hatte. Im Vergleich dazu sind Sané und Naldo eher zentral stark, ich weiß gar nicht, wen von den beiden er auf eine Halbposition stellen wird.

      Bei Hoffenheim bin ich gespannt, ob Nagelsmann in seinem 2. Europapokaljahr besser mit der Steuerung in den Englischen Wochen klarkommt. Der Kader sollte genug Möglichkeiten bieten, der erneute Einzug in die CL passt.

      Wolfsburg sehe ich etwas stärker als du. Leute wie Casteels, Brooks (wenn fit), Malli und Co. haben schon eine gute Qualität. Dazu in Udookhai, Itter und Brekalo interessante Talente und mit Arnold, Klaus, Ginczek Mehmedi, Guilavogui eine Reihe grundsolider Spieler. Da stimme ich Antonia schon zu, dass das für mehr reichen müsste als das untere Tabellendrittel. Spricht ja niemand davon, dass die ganz oben mitspielen sollten, aber das ist qualitativ doch oberhalb von bspw. einer Hertha.

      1. Ibiza

        mää, und es muß natürlcih “nicht” heissen bei der unbeachtlichen Historie…

      2. Ibiza

        eiei, und auch noch beim falschen Beitrag der meinen korrigiert, heute bin ich aber in “Höchstform”

        PS: ein Himmelreich für eine Editfunktion???

    2. Ibiza

      Frankfurt letzter, geil! Da würde ich sogar ziemlich hohe Wetten drauf annehmen, dass sie das nicht werden!

      Natürlich war das alles andere als rühmlich im Supercup, aber dem Trainer denk ich muß man noch viel klarer erst mal Zeit geben als das ja selbst bei Kovac der Fall ist. Bei uns halt nicht nebenbei auch noch mehr als die Hälfte der absoluten Topspieler zu ersetzen. Was bei einem Verein wie der Eintracht doch mal vorallem eine Aufgabe ist, die man nicht auf die Schnelle, sondern erst im Laufe der Zeit lösen kann, wenn man sie eben nicht mit schon ebensoguten Transfers ersetzt sondern mit Leuten mit Potential, das man aber natürlich dann erst aus ihnen “rauskitzeln” muß.

      Und weiß nicht ob Du/Viele hier das mitbekommen haben, aber Frankfurts Präsident glaub ich wars, der ausgeplaudert hat, dass ihm Hoeneß erzählt hat, dass der Adi auch bei “unserer” Trainersuche ein Thema war! Hätte sich Bayern mit einem “Nullfuß” auseinandergesetzt? Natürlich heisst das noch lange nicht, dass er auf gleichem oder zumindest ähnlichem Niveau wie Kovac ist, aber Meistertitel in der Schweiz+Österreich, sowie das Erreichen der Europaleague mit einem Dorfverein in Österreich – das klingt mir nach einer alles andere als unbeachtlichen Trainerhistorie…

      1. Ibiza

        ahja, und wenn wir bei Eintracht & “Leerräumen” der Stars/Topspieler sind – hätte man davon letzte Saison nicht auch bei Hoffenheim sprechen können, wo alleine wir ihnen schon mit Süle, Rudy und Wagner 3 allemal wertvolle Leute weggeholt haben? Trotzdem sinds sie in der BL sogar noch einen Platz über den schon ziemlich sensationellen des Vorjahres geklettert! Und ja, gleichzeitig haben sie in der Europaleague schwer abgeloost, weil da offensichtlich nicht so wirklcih den Fokus draufgelegt – was overall für den Verein aber ein alles andere als schlechter “Deal” war. Und ich würde da den Frankfurtern schon durchaus zutrauen dass sie das ähnlich sehen/machen um nicht den totalen Absturz in der Liga zu risikieren…

    3. Ibiza

      bei Hoffenheim muß ich sagen wäre ich schon ziemlcih postiv überascht wenn sie es nochmal auf Platz 3 schaffen. Klar, Nagelsmann hat ne ganze Menge drauf und kann sich sicher noch weiter verbessern, aber das erschien mir auch letzte Saison schon nach ner erneuten “overperformance” aus wie sie schwer auf Dauer aufrechtzuerhalten sein sollte. Es hatten letzte Saison halt schon arg viele Clubs aus der 2. Reihe (also alle hinter Bayern) wieder arg geschwächelt – so günstig wird es für Hoffenheim nicht so leicht schon wieder laufen.

      Aber ich lasse mich da anders als bei meiner Frankfurt “Ansage” weiter unten GERNE eines besseren belehren, denn der Nagelsmann wird ziemlcih sicher früher oder später bei uns landen, von daher kann uns ein weiterer Höhenflug von ihm langfristig nur entgegenkommen. Dass er uns a la Klopp stattdessen in Serie die Meisterschaft mit RB “abluchst” was man vielleicht sogar noch befürchten könnte, da glaub ich trotz allem noch viel weniger dran…

  4. […] Der erste Teil beschäftigte sich mit dem Kampf um den Klassenerhalt. Im zweiten Teil ging es eher ums Mittelfeld der Liga. Diesmal geht es ums große Geld, die besten Platzierungen und den Bundesliga-Titel. […]

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