Zweite erste Garde

Noch immer nicht ganz fit, aber mit warmen Klamotten ging es ab in die Arena. Block 114 & den Blick aufs Spielfeld gerichtet. Heimspiel im DFB Pokal und die »roten Teufel« aus Kaiserlautern sollten das Stadion mit gesenkten Köpfen verlassen. Zwei Mal Pizzaro, zwei Mal Robben später, mussten sie den Heimweg mit Gedanken an unseren 0:4 Sieg antreten.

FC Bayern Allianz Arena Panorama

(K)eine zweite Garde

Die Aufstellung überraschte uns wohl alle. Kurz vor Anpfiff schauten wir deshalb noch kurz die Positionen nach. Schließlich gibt es mit Shaqiri – Alaba – Robben und Pizzaro ein neue Offensive. Ein Augenschmaus war ihr Zusammenspiel. Deswegen gibt es an der Aufstellung nichts zu meckern, aber wenn ein Trainer gewinnt hat er auch recht. Immer.

Unsere neue Breite im Kader ermöglicht eben auch eine Rotation auf 9 Positionen mit relativ kleinem Leistungsverlust. Emre Can hat sich defensiv hervorragend gemacht und auch Javi Martínez war ein adäquater Ersatz in der Innenverteidigung. Etwas Schade, dass er nicht weiter nach vorn durfte. Rafinha und auch Contento fügten sich nahtlos ein und Boateng gab den Abwehrchef. Er machte wieder einmal ein Spiel wo ich zu keinem Zeitpunkt ein ungutes Gefühl hatte.

Anatoliy Tymoshchuk

Über weite Stecken des Spiels sah Tymo für mich wie ein Fremdkörper aus. Immer einen entscheidenden Schritt zu spät, fahriges Auftreten und nie richtig ins Spiel eingebunden. Im Bayern Blog wird er als »Fremdkörper« bezeichnet. Ziemlich treffend beschrieben und noch in der ersten Halbzeit haben wir darüber gesprochen wie Schade das nun eigentlich für Anatoliy ist. Am Ende der Transferphase hätte ich fast Geld darauf wetten können – so sicher war ich mir – dass er zu einem anderen Verein wechselt.

Seine entscheidenden langen Pässen die letztendlich zu Toren führten sind mir dagegen überhaupt nicht aufgefallen. Die Entstehung unserer Tore solltet ihr unter »How did Bayern score against Kaiserslautern?« beim Rekordmeister nachlesen.

Robben der Kapitän, kein Kapitänchen

Er lief, er dirigierte, er heizte an, er munterte auf und er streichelte über die Köpfe seiner kleineren Mitspieler. Arjen Robben schien mit der Kapitänsbinde einen halben Meter gewachsen zu sein und mit stolz geschwellter Brust über das Spielfeld zu laufen.

Diese ewige Diskussion über Arjen kann ich seit Monaten – ja, fast Jahren – nicht mehr verstehen. Er liebt den Verein und hat das auch nach vielen Verletzungen immer wieder bestätigt. Am Mittwoch hat er all sein Können auch auf dem Spielfeld gezeigt und mit etwas mehr Übung wird das auch in der Bundesliga oder Champions League zu sehen sein.

Weitere Eindrücke

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