Vorschau: Supercup in Dortmund

Das erste Pflichtspiel der Saison ist mal wieder der Supercup. In Dortmund werden die Bayern auf den BVB treffen, um den ersten Titel auszuspielen. Für beide lief die Vorbereitung bisher nicht optimal. Was ist also zu erwarten?

(Foto: Christof Koepsel / Bongarts / Getty Images)

Mit Borussia Dortmund haben die Bayern in den letzten Jahren sehr viele unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Nachdem Thomas Tuchel sich im Sommer mit dem Gewinn des DFB-Pokals verabschieden musste, steht nun Peter Bosz an der Seitenlinie der Schwarz-Gelben. Der Niederländer trainierte zuvor Ajax Amsterdam und erreichte in der vergangenen Saison das Finale der UEFA Europa League, das sein Team jedoch gegen Manchester United verlor. Jetzt will er seine Philosophie in Dortmund umsetzen.

Gegnervorschau

Doch wofür steht der 53-Jährige? Zunächst mal für ein Offensivfeuerwerk, wie sein zweiter Vorname “Sylvester” schon andeutet. Die Entscheidung des BVB, nach dem Ballbesitztrainer Tuchel einen zu holen, der in Amsterdam nicht sehr weit vom eigenen Stil entfernt war, ist schlüssig.

Ajax spielte vor allem in der heimischen Liga Fußball mit und nur selten gegen den Ball. Zum kreativen Kombinationsspiel, das die Elf so erfolgreich machte, kamen aber auch gefährliche Umschaltmomente hinzu. Ein Profil, das auf den Kader der Dortmunder passen dürfte.

Die Vorbereitung lief aus diversen Gründen dennoch holprig. Zum einen werden am Wochenende im Supercup einige Stammspieler fehlen, auf die Bosz auch in den vergangenen Wochen kaum zurückgreifen konnte. Dazu zählen Guerreiro, Schmelzer, Reus, Weigl, aber auch Schürrle und Durm. Gerade der Ausfall einiger Außenverteidiger ist sehr schmerzhaft, weil diese Position eine zentrale Rolle im neuen System einnimmt, um Offensivdruck zu entfalten, aber auch das Spiel aufzubauen.

Schmelzer wird diesen Aufgaben noch am ehesten gerecht, während bei Piszcek die Frage erlaubt sein darf, wann er zuletzt im Passspiel überzeugen konnte. Die Alternativen, alles sehr junge Spieler, wie Felix Passlack oder Jan-Niklas Beste, lieferten in der Vorbereitung auch noch keine vielversprechenden Leistungen ab. Bei Durm wird sich nach der Rückkehr ebenfalls erst zeigen müssen, ob er den Ansprüchen gerecht werden kann. In der Vergangenheit waren seine Auftritte wenig konstant.

Eine weitere Änderung beim BVB ist der erneute Wechsel zum Kloppschen Gegenpressing. Der BVB attackiert wieder offensiver, versucht den Gegnern kaum Raum zu lassen und spielt selbst sehr vertikal. Diese Beobachtungen haben sich in den ersten Tests immer wieder bestätigt. Inwiefern dieser kleine Rückschritt in alte Zeiten erfolgreich sein wird, ist noch nicht abzusehen.

Peter Bosz hat in Dortmund noch einige Aufgaben zu lösen.
(Foto: Lintao Zhang / Getty Images)

Von Auftritten, die die komplette Gewalt der Offensive zeigten, bis hin zu jenen, die eine große Instabilität offenbarten, war bis jetzt alles dabei. Bosz ist noch auf der Suche nach Balance. Dies könnte sich erübrigen, wenn Weigl und Guerreiro zurückkehren, die nicht nur sicher mit dem Spielgerät sind, sondern auch schnell denken können. Gerade Weigl ist als Taktgeber im Zentrum weiterhin nicht zu ersetzen.

Ein Ziel des Trainers muss es daher sein, den tiefen Spielmacher zu entlasten, um die Tuchel-Probleme der letzten Saison zu lösen. Dahoud könnte hier eine zentrale Rolle zukommen, aber auch der zurückgekehrte Götze wird wieder angreifen wollen. Beides sind Spielertypen, die Struktur geben können und das Spielgerät nur selten verlieren. Im Mittelfeld haben die Dortmunder also großes Potential.

Mit der Balance und dem offensiven Stil ist aber auch erneut die Defensive gefragt. Hier hatten die Schwarz-Gelben in der Vergangenheit regelmäßig ihre größten Probleme. Das extrem offensive Bosz-(Gegen-)Pressing führte zu einigen Situationen, in denen ganze Mannschaftsteile der Borussen mit nur einem Zuspiel rausgenommen wurden.

Bereits am Wochenende wird man einen ersten kleinen Gradmesser bekommen, der den aktuellen Stand aufzeigen könnte. Die fehlende Balance, die Verletzungssorgen und der Übergang vom ruhigen, geduldigen Ballbesitzspiel hin zum vertikaleren Fußball könnten der Mannschaft am Anfang der Saison wichtige Punkte kosten.

Wie kann der FC Bayern auftreten?

Doch auch beim Rekordmeister ist nicht alles Sorgenfrei. Die Vorbereitung der Münchner steht den Problemen der Dortmunder in nichts nach. Angefangen bei den Verletzungen, die Thiago, James, Robben, Bernat, Boateng, Neuer und sehr wahrscheinlich auch Alaba eine Teilnahme am Supercup kosten werden. Doch auch strukturell war das bisher sehr wenig von den Bayern.

Dafür kann es mehrere Gründe geben. Einer ist, dass die Asienreise den Spielern arg zugesetzt hat. Vier Spiele in zehn Tagen und die vielen Reisestrapazen führten zu Auftritten, die lustlos und platt wirkten. Demgegenüber stand eine herausragende Frühform beim Telekomcup, mit der die Münchner noch zu überzeugen wussten.

An der Strategie wird sich unter Ancelotti wenig verändern. Ein positiver Faktor der Vorbereitung war Thomas Müller, der sowohl im Zusammenspiel mit dem einrückenden James, als auch in der gewohnten Freigeist-Rolle um Lewandowski eine gute Figur machte. Die Diskussionen um ihn dürften abnehmen, wenn er diese Leistungen bestätigt und ausbaut.

Am Wochenende kommt eine Mannschaft, die das Aufbauspiel der Bayern unter Druck setzen wird. Damit hatte die Ancelotti-Elf in Teilen der vergangenen Saison, aber auch in der jetzigen Phase ihre Probleme. Klopps Liverpool zeigte einigen Spielern, aber speziell der gesamten Struktur ihre Schwächen auf.

Tolisso muss sich erst noch umgewöhnen und bekommt jetzt weniger Zeit zum Nachdenken als in der Ligue 1. Sein Fehler gegen Liverpool, aber auch einige andere Szenen zeigten, dass er dafür noch nicht bereit ist. Doch der Franzose zeigte auch das Talent, das in ihm steckt. Mit etwas Geduld und Gewöhnung kann er viele Probleme lösen.

Neuzugang Tolisso hängt sich voll rein, braucht aber noch Eingewöhnungszeit.
(Foto: Martin Rose / Bongarts / Getty Images)

Grundsätzlich ist aber die Struktur viel entscheidender. So wie beim BVB Weigl entlastet werden muss, ist bei den Münchnern Thiago der Fixpunkt, von dem alles ausgeht. Ancelotti und das Team werden Lösungen finden müssen, um den Spanier situativ zu ersetzen. Rudy zeigte hier für die TSG Hoffenheim interessante Ansätze, die den Münchnern auf diesem Weg helfen könnten.

Das Aufbauspiel war in der Vorbereitung vor allem deshalb eine Katastrophe, weil die Mittelfeldkontrolle komplett abging. Am Wochenende muss man genau diese haben, um dem Pressing des Gegners etwas entgegenzusetzen. Ohne Thiago wird dies eine echte Herausforderung.

Vidal dürfte gesetzt sein. Neben ihm bleiben nur Tolisso und Rudy, wobei letzterer die spielstärkere Variante ist, während es für den Franzosen zumindest ein wichtiger Test wäre. Sanches ist natürlich auch eine Option, dürfte mit seiner unzuverlässigen Entscheidungsfindung und Hektik jedoch kein guter Spielertyp gegen Boszs BVB sein.

Ohnehin sollte die Hoffnung der Fans nicht zu sehr in die Richtung gehen, dass diese strukturellen und konzeptuellen Baustellen vom Trainerteam behoben werden. Der Fokus wird wiedermal darauf gerichtet sein, die Mannschaft zum bestmöglichen Zeitpunkt auf eine sehr gute Form zu bringen. Letzte Saison scheiterte dies vor allem an mangelnder Rotation.

Coman, der nun leider verletzte Bernat und selbst der so verunsicherte Sanches zeigten in der Vorbereitung gute Auftritte, weil sie regelmäßig spielen durften. Diese Balance wird es brauchen. Am Wochenende könnte sich die erste Chance für die jungen Spieler und Talente bieten, den Trainer wieder ein Stück weit mehr zu überzeugen.

Das Duell der beiden Mannschaften ist jedoch fast ein Krisentreffen, wenngleich man bedenken muss, dass es auf beiden Seiten nachvollziehbare Gründe für die Ergebnisse gibt. Letztlich werden Mittelfeldkontrolle und individuelle Klasse entscheiden. Wer den einen Fehler weniger im Passspiel macht und sich vom Druck des Gegners besser befreien kann, wird vermutlich den ersten Pflichtspiel-Titel der Saison holen.

Wissenswertes zum Spiel

  • Borussia Dortmund (5) und Bayern München (5) sind die Rekordsieger des Wettbewerbs. Der Gewinner vom Wochenende wird alleiniger Spitzenreiter.
  • Seit der Neuausrichtung des Wettbewerbs (2010) gewannen die Münchner 3-Mal den Pokal, der BVB 2-Mal.
  • Robert Lewandowski und Thomas Müller können Philipp Lahm (allesamt 6 Spiele) am Samstag als Rekordspieler des Wettbewerbs ablösen.
  • Von den aktiven Spielern hat Müller gemeinsam mit Robben (beide 3) die meisten Treffer im Supercup erzielt. Spitzenreiter ist allerdings Wynton Rufer (4 Treffer), der für Werder Bremen auf Torejagd ging.
  • Seit 2011 findet das Spiel im Stadion des Pokalsiegers bzw. des Vizemeisters statt. Seitdem gewann nur einmal die Auswärtsmannschaft (FC Bayern – 2016).

Expertentipp

Der Expertentipp ist eine Neuerung im Vorschauformat. In Zukunft wird ein externer Experte seine Meinung zum Spiel in wenigen Sätzen ausformulieren und das Ergebnis tippen. Für den richtigen Tipp gibt es drei Punkte und für die richtige Tendenz (Sieg, Unentschieden, Niederlage) einen Punkt. Verglichen wird dies dann mit einem zweiten Expertentipp, der vom Autorenteam von Miasanrot.de kommen wird. Am Ende der Saison wird sich zeigen, ob die eingeladenen Experten mehr Punkte erreicht haben, als die Miasanrot-Redaktion.

Unser erster Experte in dieser Saison ist Luca Gierl vom Yellowwallpod. Dort gibt es regelmäßig die wichtigsten Informationen rund um Borussia Dortmund.

Luca: Dortmund hat in der Vorbereitung offensiv wie defensiv größere Schwächen offenbart und speziell Zagadou, der Verlegenheitslinksverteidiger, dürfte eine Schwachstelle sein. Viel wird auf Dortmunder Seite von Dembélés Tagesform abhängen und wie konstant sich Bayern aus dem hohen Pressing befreien kann. Ich rechne damit, dass Bayern dies zu oft gelingen wird und sie 2:0 gewinnen.

Justin: Ich denke, dass das Spiel unstrukturiert und zerfahren wird. Beide werden sich bemühen müssen, ihre eigenen Fehler einzudämmen. Am Ende werden die Münchner aufgrund ihrer suboptimalen Vorbereitung größere Probleme mit den offensiven Dortmundern haben als andersherum und 2:1 verlieren.

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Leserkommentare
  1. Kramnik

    Gefällt mir mit den Expertentipps, ist eine schöne Abwechslung zu den Thesen. Sonst wurden ja alle wesentlichen Punkte genannt.
    Für mich spielt ganz klar Vidal und Rudy im Mittelfeld. Beide können Struktur geben, sind relativ sicher in ihren Aktionen und wissen wann sie vorzustoßen haben. Grade bei Vidal wird ein wenig unterschätzt, dass er nicht nur im Pressing zu den besten gehört, sondern generell weiß er wann er wo zu stehen hat und wie er sich zu bewegen hat. Rudy ist für mich gesetzt, weil man den Spielertypen braucht. Auch ein Sanches und Tolisso haben gute Ansätze gezeigt, brauchen aber immer Absicherung und jemand der sie ein wenig “an die Hand nimmt”. Der Rest stellt sich meiner Meinung von selber auf mit Kimmich (Rafinha einfach zu schwach), Friedel (wenn Alaba es nicht schafft), Hummels + Martinez (Süle wäre auch geil, ein wenig unterm Radar geblieben, in England hätte man 50 Mio für ihn gezahlt), Lewandowski (Schwach, aber keine Alternativen), Müller (gute Vorbereitung und kann die Lücken gut nutzen), Ribery und Coman. Ich hoff wirklich stark, dass Coman spielt. Hat mir gut gefallen in der Vorbereitung. Ich mag seine Sicherheit und das er wenig Bälle herschenkt. Manchmal könnte noch mehr Output rauskommen, ist mir unterm Strich aber lieber, wenn man nur die Ballverluste von Ribery wieder zulaufen muss. Zudem brauch man das Tempo auf dem Flügel. Nur Alaba, Coman und Robben können für dieses Sorgen. Hat man ja auch gegen Liverpool gesehen, wie James auf Rechts verschenkt war und mit Müller+ Ribery einfach auf den Außen was gefehlt hat. Bei Robben wäre es einfach nur fahrlässig ihn jetzt einzusetzen und auch unfair gegenüber Coman.
    Ich geh mit einer niedrigen Erwartungshaltung in die Partie, hoffentlich verletzt sich keiner und man sieht zumindestens Fortschritte.

    1. Kramnik

      Wenn Sanches morgen spielen sollte, dann dürfte er genau so viele 90min Einsätze wie letzte Saison haben. Coman müsste jetzt auch genau so viele Einsätze über die ganze Spielzeit haben, wie letztes Jahr. Krank wenn man sich das mal vor Augen führt.

      1. M1900

        Jip, aber ich finde es gut.

        Beide benötigen Zeit und Einsätze, sanches vor allem Spiele von Anfang an.

      2. Kramnik

        Ja, die letzte Saison war nicht akzeptabel. So kann sich kein Talent ordentlich entwickeln. Bin ja von beiden überzeugt. Sanches brauch nicht nur 90min Einsätze, sondern auch die richtigen Gegner, an denen er Selbstvertrauen tanken kann.

  2. cobrador

    Au weh, au weh, das geht bestimmt wieder in die Hose. Vielleicht Carlo gleich mit?

  3. Tschemp

    “Der Fokus wird wiedermal darauf gerichtet sein, die Mannschaft zum bestmöglichen Zeitpunkt auf eine sehr gute Form zu bringen. Letzte Saison scheiterte dies vor allem an mangelnder Rotation.”

    Was hat die mangelnde Rotation mit der Form zum bestmöglichen Zeitpunkt (Spiele Real und Dortmund) zu tun? Sind wir nicht eher gescheitert an individuellen Aussetzern (Javi, Vidal, Lahm), Verletzungspech (Lewy, Boateng) und Abschlusspech? Gut, zumindest den Verletzungen hätten man eventuell durch mehr Rotation vorbeugen können.

    Gegen Dortmund erwarte ich am Samstag auch ein wildes Spiel zweier verunsicherter Teams. Ein 4:2 wäre nicht überraschend. Dortmund sehe ich im Vorteil weil sie mit Dembele und Pulisic das haben, was Ribery mal darstellte und mit Robben verletzt fehlt: Dribblingstärke, Spielwitz und Output. Da bin ich tatsächlich neidisch.
    Uns fehlen mit Thiago und Robben die offensiv wichtigsten Spieler neben Lewandowski.
    Ich hoffe wir sehen möglichst viele junge Spieler, und bekommen keinen Zuwachs im Lazarett.

    P.S. der Thesenersatz ist einr klare Verbesserung!

    1. Die mangelnde Rotation führte dazu, dass genau 12, maximal 13 Spieler gute Form hatten. Der Rest war verunsichert oder nicht in Form. Hummels verletzt, Boateng verletzt, Martínez gesperrt, Lewy raus… was bleibt? Verunsicherte Spieler und eine Mannschaft, die in der wichtigen Phase zwar alles gibt, aber nicht perfekt in Form war. Mit Rotation kann man dem etwas entgegensteuern, was wenig daran ändern würde, dass wichtige Spieler fehlen, aber bei Real hat eben die Bank einen großen Unterschied gemacht. Die bringen Spieler, die fit und in Form sind. Wir bringen Bernat beispielsweise, der kaum gespielt hat.

  4. Systemrelevant

    Lustig, dass beide Experten eine Niederlage der eigenen Mannschaft sehen. :-) Ist aber auch schwer einzuschätzen in welche Richtung das Spiel gehen könnte.

    Für die Bayern muss gelten von Woche zu Woche zu denken und den Rhytmus wiederzufinden nach den doch einigermaßen verkorksten letzten Testspielen.

    Dass James jetzt gleich mal mehrere Wochen ausfällt ist bitter, aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlecht weil die Verantwortlichen dann sehen, dass der Kader in der Breite schon noch 1, 2 Spieler gebrauchen könnte. Anderseits drängen von der u23 und u19 schon einige Spieler nach oben und jeder zusätzliche Transfer verbaut ihnen den Weg nach oben. Gerade die Spieler von gestern gegen Neapel haben doch ein solides Spiel gezeigt und der ein oder andere wäre sicherlich in der Lage sich zu etablieren. Wenn einer der beiden Stürmer aus den u-Mannschaften während der Saison mal in eine fitte, funktionierende 1. Mannschaft rotiert wird um Lewi eine Ruhepause zu geben ist das vermutlich ein besserer Weg als einen 1b Stürmer zu verpflichten. Schwierig zu sagen wie der Weg da sein wird. Grundvoraussetzung ist, dass man den Spielern dann auch das Vertrauen schenkt und auch mal 2, 3 Spiele hintereinander machen lässt wie man bei Coman oder Sanches sehen kann, aber das steht ja auch so im Artikel.

    1. M1900

      Systemrelevant:

      Das heißtb doch ned U23 sondern Amateure ;)

  5. Christoph

    Letztes Jahr hatte ich ja sehr optimistisch auf die Saison geblickt. Aber statt, dass die Mannschaft unter Ancelotti nun eine neue Grundordnung gefunden scheint sie nur immer weiter verloren zu gehen.
    Diese Jahr ist meine Prognose: Spätestens zur Winterpause ist Tuchel da.

    1. Ohne81

      Gegen Deine Prognose setze ich 100.-EUR ;-)
      Tuchel wird kein Bayerntrainer werden, da bin ich mir sehr sicher.

    2. Marco05

      Mir tut es fast weng leid, weil bei mir Tuchel durch seine Tätigkeit an BVB nochmal am eh schon nicht hohen Kredit eingebüßt hat, aber ich glaube zu dem von @Christoph geschilderten Szenario ist der Schritt eher klein als groß. Und warum? Weil Nagelsmann nicht frei ist. Da würde ich lieber mit Hasan und Willy als Doppelspitze noch ein halbes Jahr durchziehen und dann Nagelsmann holen.

      Trainerdiskussion to come…

      1. Jo

        “Trainerdiskussion to come…”

        Ja, wir treten mutmaßlich in das Jahr der Trainerdiskussion ein. Während es letztes Jahr, in seinem ersten Jahr, fast kein realistisch anzunehmendes Szenario einer Trainerentlassung gab und die Diskussion folglich obsolet war, wird das in dieser Saison anders sein.

        Die Annahme, dass Carlo, zumindest nach Ende der Saison, nicht mehr hier Trainer sein wird ist im Grunde ziemlich realistisch.
        Die Nachfolgediskussion verspricht spannend zu werden.

  6. Stern des Südens

    Also wirklich!? Ist das hier das miasanrot-Portal? Ein laut Tschemp “wildes Spiel zweier verunsicherter Teams” stellt wohl eine Art Waffengleichheit dar. Und wer gewinnt dann üblicherweise (zumindest zuletzt)? Und Christophs Einschätzung halte ich für reichlich pessimistisch. Ich hab zwar keinerlei Statistiken im Kopf, wie Vorbereitungs- und Unwichtigkeitsergebnisse sich auf die Pflichtspiele der Folgesaison auswirken, aber tolle “Frühform” habe ich tendenziell eher als falsche Versprechen in Erinnerung. Audi und Asien, also bitte. Und selbst wenn das Ding am Samstag vergeigt wird, wird es reichen, PSG im nächsten CL-Achtel- oder Viertelfinale rauszuhauen.

  7. Osrig

    Es ist noch kein einziger Ball in einem Pflichtspiel gespielt, da ist es viel zu früh, den Schwanengesang auf Ancelotti einzustimmen. Auch halte ich jegliche Untergangsszenarien für weit übertrieben. Im Gegenteil, ich bin sogar recht zuversichtlich, dass die jetzige Krisensituation rasch der Vergangenheit angehören wird. Die Meisterschaft ist natürlich noch nicht entschieden, aber sie wird wie bisher auch nur über unseren FCB gehen. Und wie selbst im optimalen Falle die CL laufen wird, lässt sich seriös ohnehin nicht voraussagen, da ist alles möglich.

    Warum dieser Optimismus, zumal ich mehr von Guardiola halte, als von Ancelotti?
    Wir haben letzte Saison eine Mannschaft gehabt, die in der Liga mit Abstand den ersten Platz belegt hat und auch in der CL alles andere als chancenlos gewesen war, auch wenn die Ergebnisse gegen Real recht klar gegen uns ausgefallen sind. Es wäre durchaus mehr möglich gewesen.
    Obwohl mit Alonso und Lahm zwei unersetzbare Spieler die Fußballschuhe an den Nagel gehängt haben und uns fehlen, sind andererseits doch mit der Achse Neuer-Hummels/Boateng-Thiago-Müller-Lewandowski die Spieler weiter hin da, die jetzt bereits herausragende Leistungen, ja sogar weltklasse Leistungen gezeigt haben – und im letzten Jahr garantiert nicht dümmer geworden sind. Spieler wie Martinez, Alaba und Vidal drängen darauf, sich wieder zeigen zu können, unter Beweis zu stellen, dass sie noch eine Stufe höher klettern können. Die jungen Spieler wie Friedl, Dorsch und Götze, aber auch Sanches, werden lernen und reifen, gerade in der Bundesliga, wo für sie sicherlich Spielzeiten anfallen werden.
    Und unsere Neuen? Da habe ich überhaupt keinen Zweifel, dass uns sowohl Tolisso, als auch James, voranbringen werden. Denn beide können tollen Fußball spielen, vorausgesetzt mal lässt ihnen Zeit, sich an das “System FC Bayern” zu gewöhnen. Das Selbe gilt für Rudy, der alles andere als ein Rumpelfuß ist. Urteilen wir also nicht vorschnell und zu kritisch, denn Fehlpässe, Fehlschüsse und misslungene Grätschen lassen sich in einer Eingewöhnungs- und Vorbereitungszeit nicht vermeiden.
    Unter dem Strich haben wir ein hervorragendes Team, das allemal das Zeug hat, Weltklasse zu sein – als Mannschaft, als Kollektiv! Und nur das gewinnt am Ende die Titel!

    Allerdings braucht es auch einen herausragenden Trainer und ein ruhiges Umfeld! Mit der Installation von “Brazzo” als Sportdirektor werden sich Uli und Kalle hoffentlich mehr zurückhalten, kehrt hoffentlich medial wieder mehr Ruhe ein.
    Ancelotti als Trainer kann allein von seiner Vita her schon nicht vorgeworfen werden, er habe keine Ahnung! Ganz im Gegenteil, vermutlich hat er schon aufgrund seiner Erfahrung mehr Qualität als mein so hochgelobter Pep, aber: Es kommt nicht nur auf Erfahrung, sondern auch auf Ideen und deren Umsetzung an. Ich bin daher noch nicht von der taktischen Marschroute überzeugt, die sich auf das schnelle vertikale Spiel über die Außen beschränkt!
    Allerdings sagt Carlo ja selbst, man wolle intelligenter spielen, mehr auf die Balance achten – Stichwort “Spielkontrolle”. Ich habe zumindest in der ersten Vorbereitungszeit auch schon interessante Ansätze gesehen, die einen stärkeren Fokus der Zentrale nahelegen, und daher darauf hinweisen, dass Ancelotti keineswegs stur ist.
    Übrigens zeigt sich das meines Erachtens auch darin, dass er die Vorgabe der Führung, die Jungen stärker einzubauen und zu fordern, ernst nimmt. Und das nicht erst, seitdem die vermaledeite Verletzungsserie wieder angefangen hat.

    Also: Wir haben ein klasse Team, das höchsten Anforderungen genügen kann. Wir haben einen Trainer, der ganz sicher weiß, was er macht und wie er das am besten mit Blick auf die hohen Ziele des Vereins realisieren kann.
    Ich sehe das Supercup-Spiel nicht als Zielpunkt der Vorbereitung, sondern noch immer als Teil der Vorbereitung, daher wird auch gegen DO nicht alles passen, insbesondere wird es aufgrund des frühen Pressens der DO rumpelig werden. Aber insgesamt werden wir eine verbesserte Mannschaft des FCB sehen, die hoffentlich auch taktisch klarer und intelligenter als zuletzt agiert.
    Zum Sieg wird es wohl noch nicht reichen, es sei denn, unsere Offensive hat ihr Visier wieder richtig justiert und genug Zielwasser getrunken. Wir werden es sehen.

    1. Systemrelevant

      +1

      Mich nervt dieses Getrolle nur noch. Schon während der Pep-Ära gab es genügend Kommentare hier, dass man ihn aus verschiedensten Gründen los haben will. Dann kam Carlo und das selbe Gelaber. Jetzt kommen die Experten und wollen ihn schon in der Vorbereitung feuern und stattdessen Tuchel.

      Da kann man nur noch den Kopf schütteln bei so manchen Fantasieergüssen hier..

  8. förb

    Also für mich ist das Kapitel Anelotti abgehakt. Glaubt irgendwer noch ersthaft daran, dass die Mannschaft unter ihm nochmal in einen positiven Lauf kommt? Dass sich eine Eigendynamik entwickelt, in der die Mannschaft über sich hinaus wächst… oder wenigstens auch nur annähernd das Niveau erreicht, das in dem Kader drin steckt?

    Schauen wir uns doch mal den Kader an!

    Boateng
    Hummels
    Martinez
    Alaba
    Thiago
    Vidal
    Kimmich
    Müller
    Robben
    Ribery
    Lewandowski
    Rodriguez
    Neuer!

    Und jetzt wollt ihr mir weismachen, dass das alles nur Durchschnitt ist und man mit den Ergebnissen zufrieden sein sollte? Dass alles nur an der verfehlten Einkaufspolitik liegt, für die CA natürlich nichts kann? Was für ein bullsh**. Unter einem fähigen Trainer ist das ne Mördertruppe! Ergänzt durch Spieler wie Rafinha, Bernat, Süle, Rudy, Sanches, Tolisso, Coman! Alles Mist? Besser einkaufen, und die Probleme sinf gelöst?? Verarschen kann ich mich selber.

    Nein. Man muss 2017 schlicht und einfach feststellen: Carlo Ancelotti ist nicht der richtige Trainer für den FC Bayern in der jetzigen Situation. Punkt.

    Darum hoffe ich auch, dass der BVB, selbst in seinem auch nicht idealen derzeitigen Zustand, uns deutlich schlägt. Dann könnte die Trainerdiskussion schneller zuende sein als einige von uns sich jemals hätten vorstellen können, und der Weg könnte frei gemacht werden für einen JUNGEN, kreativen, innovativen Trainer, der Lust hat, etwas neues zu formen aus einem Kader, der derzeit wie ein ungeschliffener Rohdiamant brach darliegt.

    Und warum hat ein Trainer, der mal beim BVB war, das gelb-schwarz Stigma, während Spieler offenbar ohne Probleme geholt werden können? Ich hätte kein Problem mit Tuchel. Er ist kein Sympath, muss er aber auch nicht sein. Das ist nicht sein Job. Wir reden hier nicht von nem Streichelzoo, sondern von einem der größten Profi-Fussballvereine der Welt.

  9. Rye B

    Gratulation an KHR und UH:

    Vom kompetentesten Leitungsteam in Europa zur Lachnummer schlechthin innerhalb von gut 13 Monaten!!
    Respekt!!

    Aus Reschke, Pep und Sammer machen wir einfach mal Salihamidciz und … keine Ahnung wen!!

    Könnte im Strahl kotzen!!

  10. dante

    Mal bewusst provokativ, Schlagzeile in meinem Kopf: “Reschke schmeißt hin“

    :(

  11. LM

    Reschke hat die Erwartungen nicht erfüllt, ganz einfach. Fand ihn immer überschätzt.

  12. Tschemp

    Erstaunlich, welch guten Leumund Michael Reschke doch hat. Wahrscheinlich alles Nachwirkung des ersten Costa/Coman-Halbjahres? Oder ist die Aufregung nur ein Stellvertreterkrieg, um gegen Hoeneß/Rummenigge zu wettern, weil Guardiola und Sammer weg sind und Lahm und Nagelsmann (noch!) nicht da?

    Schaut man sich Reschkes Leistungsnachweis an: meiner Meinung nach steht Reschke völlig zu Recht zur Diskussion.

    Er hat 2014 einen der weltbesten Kader übernommen, dessen Kern bis auf 2-3 Spieler noch heute unsere Elf prägen. Er hat mit Costa und mit Abstrichen Coman die Robbery-Nachfolge verbockt und bis mindestens ins Jahr 2018, wo beide zusammen über 70 sind, verschoben. Er hat Kroos nicht gehalten. Er hat bei Weigl, trotz mehrmaligem Scouting, den Daumen gesenkt. Das muss man sich mal vorstellen – so ein Talent, zu diesem Preis, vor der Haustür, und wir lassen den BVB zugreifen. Was ich so gehört habe, ist Reschke seitdem im Verein mindestens angeschlagen.
    Dann hat Reschke sich branchenweit beim Dembele-Transfer blamiert und sich mit den falschen Beratern getroffen und einen imaginären Wechsel ausgehandet (so viel zu seinem tollen Netzwerk). Und zu guter Letzt hat er Renato Sanches mehrmals gescoutet, den schlechtesten Spieler bei Bayern seit Wojchiechowski und Braafheid.

    Die Habenseite sieht dagegen ganz dünn aus. Für Vidal und Hummels braucht man weder Scouting noch Netzwerk. Einzig Kimmich war wirklich starkes Kaderplanen.

    1. chicago_bastard

      Sehe Reschkes Wirken bei uns auch kritisch, aber einige Punkte, die du anführst kann man ihm nicht ankreiden. Mit dem Kroos-Abgang hat er z:B. nix zu tun, das haben Kalle und Uli verbockt.

      1. Tschemp

        Welche sind denn die “einigen Punkte”

        Bei Kroos hängt Reschke genau so drin wie Uli und Rummenigge. Er kannte Kroos ja noch aus Leverkusener Zeiten und hatte einen Draht zum Spieler. Als Kaderplaner ist es dann sein Job, einen Kroos zu halten und im verhandeln mit Spieler und Chefetage einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das ist nicht gelungen. Reschke hätte die Bosse überzeugen müssen, Kroos zu den Spitzenverdienern zu machen. Hat er es versucht? Niemand weiß es. Trotzdem ist der Abgang von Kroos, zwei Monate nach Reschkes Antritt, gleich mal ein miserabler Start gewesen. Der sich bei den Personalien Weigl, Costa, Dembele und Sanches fortsetzte.

      2. chicago_bastard

        Du sagst es ja selbst, “2 Monate nach Reschkes Antritt”, also hatte Kroos seine Entscheidung bei Reschkes Antritt doch schon längst getroffen, denn das war ja kein spontaner Entschluss. Da hätte Reschke sich auf den Kopf stellen können, das Kind war da schon längst in den Brunnen gefallen, die Vertragsverhandlungen mit Kroos längst gescheitert. Und von Weigl halte ich deutlich weniger als du, mMn nach haben wir da mit Rudy den besseren Sechser geholt. Ob die Dembele-Geschichte so stimmt ist auch fraglich, jedenfalls glaube ich nicht, dass wir da Chancen gahabt hätten, da wurde wohl Einiges im Hintergrund gemauschelt (Puma).

        Aber wie gesagt, Reschkes Gesamtbilanz sehe ich auch nicht positiv, tendenziell bin ich da bei dir.

    2. Olorin

      “Er hat Kroos nicht gehalten.”
      Das war mit ziemlich großer Sicherheit nicht seine Entscheidung. Das wurde über ihm (Rummenigge) durchgesetzt. Auf der Habenseite würde ich noch James verbuchen, diese Konditionen sind für einen Spieler seines Formats in der momentanen Marktlage einfach klasse.

      “Und zu guter Letzt hat er Renato Sanches mehrmals gescoutet, den schlechtesten Spieler bei Bayern seit Wojchiechowski und Braafheid.”
      Das ist einfach nur lächerlich, einen so jungen Spieler so niederzumachen. Sanches ist einfach das dankbarste Opfer, seit Götze nicht mehr da ist. Dieses Bashing ist einfach nur irrational.

      Zu Gute halten muss man Reschke, dass kaum einer seiner Transfers wirklich eine faire Chance bekommen hat. Pep ist in seiner letzten Saison wenig personelles Risiko eingegangen, um die Chancen zu maximieren, den ersehnten CL-Titel in München doch noch einzufahren. Und Ancelotti steht Spielern unter 30 Jahren prinzipiell skeptisch gegenüber. Dass Kimmich, Coman und Sanches letzte Saison auf der Bank verödet sind lag keinesfalls nur an ihnen.

      Ansonsten geb ich dir schon Recht, dass man über Reschkes Bilanz durchaus diskutieren kann. Aber was genau ist denn Brazzos Qualifikation für den Job? Er war ein guter Spieler, und? Wenns danach geht müsste Maradona ein Managergott sein. Im letzten Jahr haben uns auf administrativer Ebene Pep, Sammer, Clement und jetzt Reschke verlassen. Die Nachfolger dieser vier sind Stand jetzt alle als mehr (Brazzo) oder weniger (Ancelotti) deutliches Downgrade zu sehen. Für Sammer und Clement gab es erstmal gar keinen Ersatz, dann kamen mit Willy und Brazzo zwei sympathische Vereinslegenden, über deren Qualifikation man bestenfalls mutmaßen kann. Ich habe vor einem Jahr bei der JHV nach kurzem Zögern Hoeneß meine Stimme gegeben, rückblickend würde ich das jetzt nicht mehr tun. Das zurückliegende Jahr hat uns weit zurückgeworfen. Der Abgang von Reschke ist dabei nur ein Symptom von vielen.

      1. Kramnik

        Genau wie willst du Transfers bewerten die nie gespielt haben. Man weiß schlussendlich nicht, für welchen Spieler Reschke direkt verantwortlich war, doch Namen wie Kimmich, Coman, Tolisso, Süle und Rudy sind spielerisch top und was den Preis angeht kann man auch nicht meckern. Hinzu hat man in der Jugend viele junge Talente angeworben und hat das Niveau seiner Jugendmannschaften gehoben.
        Mich stellt nur die Frage, was Reschke bei Stuttgart will.
        Naja, das ganze ist auch in der ganzen Entwicklung frustrierend. Mittlerweile hab ich auch Zweifel (GP11 lässt grüßen), ob noch genug Sachverstand bei der Kaderplanung vorhanden ist. Ich stell mir eine Sitzung des “Transfer Gremiums” ganz witzig vor. Da hat man auf der einen Seite Hoeneß der mit uralten Anknoten über Gerd Müller die Spieler bewertet, Dreesen/Wacker denen die Trikotverkäufe wichtig sind, Brazzo der sich jeden Satz von Rummenigge und Hoeneß abnicken lässt und mal schauen wer zu dieser lustigen Truppe dazu stoßen wird. Bei Barca sieht man ja mittlerweile, was Inkompetenz auf dieser Position zur Folge hat.
        Ach, Ancelotti hab ich ja ganz vergessen, aber über den wollte ich ja nichts mehr schreiben.

      2. Tschemp

        Sage ich ja, bei vielen ist es ein Stellvertreterkrieg gegen Hoeneß wegen der Brazzo/Sagnol/Lahm/Sammer-Thematik, weniger echtes Echauffieren weil Reschke bzw dessen erfolgreiches Wirken weg ist.

        Selbst wenn man Kroos aus der Gleichung rausnimmt, was ich nicht gänzlich tun würde, zeigt die Erfolgswaage eben nicht in Reschkes Richtung. Die Nicht-Transfers von Weigl, Dembele, auch die verpassten Käufe von Sane oder De Bruyne, wiegen einfach zu schwer. Zusätzlich zu Costa oder Sanches (tut mir leid für das Bashing, aber das ist einfach die Wahrheit. Die Spieler wollen nicht mal im Trainingsspiel in seiner Mannschaft sein).

        Mal sehen ob nun Neppe oder ein externer neuer Scout das planen der zukünftigen Mannschaft durch die Bosse unterstützt. Viel schlechter wird es kaum werden!

        P.S. Der personelle Absturz nach Guardiola und Sammer ist schlimm, klar, aber unvermeidbar. Das war eine einzigartige Konstellation, die wir nicht halten konnten. Dafür kann niemand was. Damit muss man einfach leben.

        Es geht jetzt bergab, damit es dann unter Nagelsmann und Lahm wieder bergauf gehen kann.

    3. Kurt

      Als ob es keine anderen kompetenten Personen gäbe. Reschke hat sicherlich solide Arbeit geleistet, aber ihn hier faktisch als Strippenzieher für den Erfolg darzustellen bzw. von dem angeblichen Leistungsverlust in den letzten Jahren auszuklammern, ist nicht richtig.

      Zumal er bei Stuttgart eine größere Machtfülle erhalten wird und selbstverständlich auch mehr Gehalt. Das ist für ihn als Karriereweg vollkommen legitim, allerdings frage ich mich, wieso hier manche denken die Position als Sportdirektor des VfB Stuttgarts, würde ihn zu Höherem beim FC Bayern berufen.

      Letztendlich hängt der Erfolg sowieso an der Mannschaft und da sehe ich mittlerweile durchaus den Trainer kritischer, aber die Basis ist immer noch gegeben um auf Jahre hinaus erfolgreich zu agieren.

      Panik kann man schieben, wenn man keinen adäquaten Ersatz vorstellt, aber wieso sollte es dem FC Bayern nicht möglich sein, eben solchen zu beschaffen. Jaja der böse Uli und so…lächerlich.

      1. Olorin

        “Als ob es keine anderen kompetenten Personen gäbe.”

        Die gab es. Namentlich Pep, Sammer und Clement. Jetzt gibt es nur noch die beiden großen alten, bei denen sich eigentlich alle darüber einig sind, dass es darum geht, ihre Nachfolger vorzubereiten.

      2. Tipic

        Welche Personen gäbe es denn, die deiner Ansicht nach geeignet (bzw. geeigneter als Reschke) wären, die Position des Kaderplaners beim FCB einzunehmen?

  13. jjs

    Wow, jetzt also Michael Reschke.

    Uli Hoeness, Karl-Heinz Rummenigge und Carlo Ancelotti reichen nicht mehr.

    Als nächstes der Greenkeeper?

    Und wenn alles nichts hilft, gerne auch die Call-Center Mitarbeiter.

    Oder den Grafiker, der das Logo re-designt hat. Puh.

  14. Kurt

    Peinlich, was sich hier manche aus den Fingern saugen.

    Mimimi Reschke ist weg. Jetzt holen wir sicher nur noch Jan Kirchhoffs.

    Jede Chance wird genutzt, um gegen Uli und/oder Kalle zu hetzen. Erbärmlich und niederträchtig.

  15. Axel

    Wir sollten uns nicht gegenseitig beißen. In Wahrheit sind das doch alles nur Entzugserscheinungen. Diese Pause war viel zu lange und wohin mit unserem Premiumwissen, wenn wir nicht wenigstens Testspiele analysieren und so tun können, als gäben sie mehr her als sie es tun? Wir könnten uns mit Podolski in Japan beschäftigen, die sind mitten in der Saison ;)

  16. Axel

    PS: gerade gesehen auf der Seite der FAZ: Reschke als neuer Manager beim VfB Stuttgart?

    1. Marco05

      So wie man liest scheint das fast fix zu sein. Brazzo da, Reschke weg. Das kann doch alles nur ein böser Traum sein. Kann Lerby kurzfristig einspringen???

  17. Jo

    Wow, das Reschke-Ding ist echt der Hammer. Weniger isoliert betrachtet, aber im Kontext der letzten Monate schon bezeichnend.

    Seine Arbeit abschließend zu beurteilen ist eigentlich gar nicht möglich. Wenn eine Geschichte aus dem Innenleben des Klubs sicher glaubhaft ist dann die dass Transfers eine Gemeinschaftssache sind bei denen viele Leute irgendwie mitreden. Insofern habe ich das Gerede von Reschke-, Sammer- oder Rummenigge-Transfers immer für verfehlt gehalten.
    Vielleicht sehen wir wie üblich in einigen Jahren ohne ihn dann klarer dazu.

    Nur so viel wer ihm allen Ernstes des Kroos-Abgang andichten will, der muss 2014 wohl alleine auf einer einsamen Insel verbracht haben.

    Jedenfalls arrondiert Uli wieder sein Reich und das scheint denen die nicht “la familia” angehören nicht gut zu bekommen.

    Zu der oben angefangenen Trainerdiskussion kann man dann noch mit einem Lächeln ergänzen: Carlo ist definitiv nicht Ulis Mann. Was das dann auch immer im weiteren Fortgang bedeuten mag ((-;

    1. Kramnik

      Sehe bei Carlo Rummenigge als federführend. Wenn sich auch einer vor ihn gestellt hat, dann war das meist Rummenigge. Ich bin auch nicht dafür Hoeneß und Rummenigge als inkompetent abzustempeln, das steht mir erstens nicht zu und würde nicht zu den Erfolgen in den letzten Jahren passen. Mir gefällt die Gesamt Konstellation einfach nicht mehr, für die Hoeneß meiner Meinung nach der tragende Grund ist. Einzelne Personalentscheidungen wie die von Brazzo und Davide sind einfach nur lächerlich!

    2. Systemrelevant

      Das ist der Punkt. Genau wie in jedem anderen Verein sind die Transfers Gemeinschaftssache und KHR + UH hatten sich wahrscheinlich auch die Hände gerieben nach dem ersten Costa-Halbjahr oder der EM2016 und Sanches Auftritten. Dass Costa nicht gezündet und Sanches noch nicht gezündet hatten ist dann halt Berufsrisiko. Alles andere wie z. B. ob sein Abgang jetzt mit den nicht getätigten Transfers zusammenhängt ist pure Spekulation.

      Offensichtlich ist, dass gerade eine Umwälzung stattfindet. Wo das Ziel von diesem Weg, der jetzt geebnet wurde bleibt offen. Einige Kompetenzen wurden wieder vergeben, andere sind jetzt wieder frei. Die Frage ist wer und wie nach diesen Umstrukturierungen die offenen Posten besetzen wird.

      Dass es langsam Zeit wird die Suche nach würdigen Nachfolgern zu intensivieren ist fakt.

    3. JP

      Bist du sicher, daß Ancelotti nicht “Ulis Mann” ist? Ich bin nicht so überzeugt, daß Hoeneß mit der Personalie unzufrieden ist… Ansonsten stimme ich dir zu: die Meldung heute ist im Lichte der letzten Zeit betrachtet zumindest besorgniserregend. Das sieht ein wenig nach den Aktionen eines klassischen Paten aus. ;-)
      Überall werden alte Weggefährten plaziert, andere werden gegangen. Und das ist ganz unabhängig davon, wie Reschkes Arbeit zu bewerten wäre, da ist sicher manches gut und anderes nicht so gut gewesen.
      Das Ganze noch zu einem Zeitpunkt, zu dem sich der Kader eindeutig ergänzungsbedürftig anfühlt, Verletzungen und Löcher im Mittelfeld seien da nur genannt.
      Spannender Saisonbeginn.

      1. Systemrelevant

        Aus der Perspektive, dass er hart auf die 60 Jahre zugeht und eben Kompetenzen besetzt, die eventuell Nachfolger ala Lahm für sich beanspruchen ist es konsequent jetzt den Schnitt zu machen. Was letztlich die Gründe und Motive für die Ereignisse der vergangenen Tage ist werden wir aber erst in einiger Zeit erkennen.

      2. Tschemp

        Ancelotti ist ganz gewiss nicht Ulis Mann, soviel sei dir versichert. Im Gegenteil, Hoeneß arbeitet im Hintergrund schon an Carlos Nachfolger.
        Sowohl Nagelsmann als auch Klopp waren in diesem Jahr schon bei Hoeneß daheim..

      3. Kramnik

        Denke der Umgang zwischen Carlo und Rummenigge ist herzlicher (küsschen), zudem hat Hoeneß direkt nach der Saison den einen Titel kritisiert, bevor er dann zurück gerudert hat. Die Rückendeckung für Carlo, dass man mit ihm in die nächste Saison geht, kam ebenfalls von Rummenigge.

      4. Kramnik

        Das einzige was mich positiv stimmt, ist das hohe Standing von Nagelsmann bei Hoeneß.

      5. Jo

        @JP:
        Zu Carlo/Hoeneß. Zuerst ist er schon einmal faktisch nicht Ulis Mann, da Uli bei Carlos Installierung ja gerade anderweitig verhindert war. Das muss jetzt noch nichts heißen.
        Ich finde es allerdings schon auffällig, dass Hoeneß seit einem halben Jahr in regelmäßigen Abständen Kommentierungen abliefert, die man wahlweise als Distanzierungen, Spitzen oder wie auch immer bezeichnen könnte.
        Dass das zufällig passiert schließe ich bei einem so alten Hasen aus. Es bleibt bisher immer unter der medialen Eskalationsebene, aber wer die Zeichen zu deuten versteht??

        Meine rein persönliche Spekulation: Uli plant den Trainerwechsel für 2018. Und wir werden bei ausbleibenden Ergebnissen, oder unbefriedigenden Spielen schnell merken wie er die Daumenschrauben in der Öffentlichkeit anziehen wird.

      6. JP

        Ok, das kann sein. Das habe ich letztes Jahr nicht so intensiv mitbekommen. Wobei da hoffentlich nicht so etwas herauskommt wie die zweite Saison mit van Gaal…

  18. chicago_bastard

    Ob es wohl eine Einschätzung von MSR dazu geben wird? Diskussionsstoff hat das Thema Reschke jedenfalls.

  19. Kurt74

    Wo ist die miasanrot Seite die ich mal kennengelernt habe? Damit beziehe ich mich auf die Userkommentare hier. Der Sportdirektor wird lächerlich gemacht, der Trainer verissen , junge unerfahrene Trainer hochgejazzt und Uli und Kalle wünscht man sich in die Pension. Wir sind doch hier nicht beim Film wo jedes Jahr noch jüngere Darsteller uns als Helden verkauft werden das es schon lächerlich wirkt. Es ist gut das es frischen Wind in der Trainerzunft gibt aber lasst die mal auch ihre Fehler machen und das bitte aber nicht bei einem Verein wie dem FCB. Wir alt war Jupp noch 2013? Eben. Es ist noch nicht ein Pflichtspiel gespielt, das ist doch Irrsinn. Die gleiche große Diskussion gabs es auch schon zu Pep Zeiten und trotzdem gibt es nicht wenige die ihm nachtrauern. Carlo ist ein alter Fuchs und weiss worauf es ankommt, Uli und Kalle wissen nach wie vor was sie machen, darauf kann man vertrauen.
    Ich traue mich wetten das mit dem 10. Spieltag die Vorbereitungkicks längst vergessen sind :)

    Zum Spiel selbst, ich brauch mir nur die Ausfalliste beider Vereine anschauen um zu den Schluss zu kommen das der Artikel auch ruhig kürzer ausfallen hätte dürfen.
    FcB: Alaba, Bernat, Boateng, James, Neuer, Robben, Thiago
    BVB: Durm, Guerreiro, Mor, Reus, Schürrle, Schmelzer, Weigl
    Welche Aussagekraft soll dieses Spiel bitte haben bei den Ausfällen. Am besten schicken beide Trainer die Jugendmannschaft hin damit zum Saisonbeginn nicht noch mehr Spieler der A-Garnitur im Lazarett landen.

    1. Kramnik

      Das sind alles keine Argumente.
      Da und da haben wir schon mal die Testspiele in den Sand gesetzt….
      Mit dem Trainer, der genau so alt ist haben wir auch schon was gewonnen….
      Alle die Carlo kritisiert haben, haben auch Pep kritisiert…. (woher willst du das wissen, gehe eher von dem Gegenteil aus)
      Und das Beste Carlo weiß worauf es ankommt. Also alle mal entspannt zurück lehnen, der Schalter wird schon umgelegt. Wahrscheinlich macht der Mister das ganze noch mit Absicht, damit wir dann Real in der CL schlagen. Darum geht es mir auch, ich will Spiele wie gegen Rostov und Liverpool sehen, aber Hauptsache wir gewinnen endlich dieses Jahr die CL. Wird sicher passieren, die ganzen Defizite in unserem Spiel, das wird innerhalb von einem Spiel komplett abgestellt, wir müssen nur mehr laufen und kämpfen. Junge Spieler müssen wir auch nicht mehr entwickeln, Bayern kann ja mit seinem gigantischen Festgeldkonto jeden Einkaufen, den wir haben wollen. Zum Notfall verkaufen wir wieder das NLZ, mit den Talenten kann Carlo eh nichts anfangen, dafür bauen wir dann das SLZ.

      1. chicago_bastard

        Für Leute, die ernsthaft einen Trainer wegen Ergebnissen in der Vorbereitung entlassen wollen, wäre jedes Argument ja auch verschenkt.

        @Kurt74: Volle Zustimmung. Leider hat die Kommentarspalte hier inzwischen tm.de-Niveau, das war mal ganz anders.

      2. Kramnik

        Nicht wegen der Vorbereitung, sondern wegen letzter Saison. Ich will ich auch nicht jetzt entlassen, dass liegt aber nicht an Carlo sondern an den fehlenden Alternativen. Ich glaub auch, dass es noch deutlich besser wird. Wahrscheinlich wird man auch wieder die Meisterschaft gewinnen. Es wird aber eine ähnliche Saison wie die Letzte, das hat nämlich die Vorbereitung gezeigt und dies ist spielerisch und langfristig ist tragbar/wünschenswert.

      3. Kramnik

        Sorry für die Rechtschreibfehler und Wortdreher, sind mir ein paar reingerutscht. Passiert, wenn man emotional schnell was schreibt.

      4. JP

        @Chicago:
        Es ist schon ein Unterschied, ob man einen Trainerwechsel fordert, oder ob man darauf hinweist, dass sowohl das Spielerische als auch die Fitness zu wünschen übrig lässt. Sind da auch alle Argumente verschwendet?
        Wie auch immer, das Argument, dass die gleichen, die jetzt meckern, vorher auch bei Guardiola immer kritisiert haben, kann ich nicht nachvollziehen. Auf mich trifft es nicht zu, und wenn ich mich recht erinnere, warst z.B. du einer der größten Kritiker von Pep. Die Mengen sind also nicht wirklich deckungsgleich, ich glaube eher, dass die Schnittmenge relativ klein ist. Aber egal.
        Wir werden sehen. Ich will es ganz sicher nicht ausschließen, daß die Mannschaft souverän und strukturiert auftritt, sobald die Pflichtspiele beginnen.

      5. chicago_bastard

        Durch diese merkwürdig geplante Vorbereitung gab es doch auch keine Möglichkeit irgendwas im Training zu erarbeiten, man hatte schließlich mindestens alle 3 Tage irgendeinen Testkick, auf der China-Tour kamen zudem ständig PR-Termine dazwischen. Beim Telekom-Cup, als noch normale Trainingsarbeit möglich war, sah es doch deutlich besser aus. Dazu die vielen Verletzten und fehlende Spieler vom Confed-Cup, die jetzt erst eingestiegen sind. Wenig verwunderlich, dass es nicht rund läuft. Rechne auch nicht damit, dass es morgen viel besser läuft, aber danach hat man endlich zwei normale Trainingswochen, wo man alles noch in die Spur bringen kann.

  20. Marco05

    _Jetzt_ will kein Mensch den Trainer entlassen. Aber man kann auch nicht die Augen verschließen vor der spielerischen Abwärtsspirale. Und die Argumente vom letzten Jahr greifen diese Saison nicht mehr.

    Die Vorbereitung ist nur ein Indikator, aber der lässt nicht gerade hoffen, im Gegenteil. Wenn man ehrlich ist sind es schon 13 Monate Ancelotti ohne erkennbare Spielidee.

    Das wird alles kaum ein Rolle spielen, wenn dank individueller Klasse doch dann die Ergebnisse stimmen aber “wehe” nicht…

    Und Uli ist denke ich nach wie vor Klopp-Fan. Noch einmal wird ihm KHR das nicht ausreden können.

    1. chicago_bastard

      Puh, also Klopp wäre für mich das absolute Horrorszenario, wenn man wirklich meint der wäre ein aussichtsreicher Kandidat, dann kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass man Ancelotti weg haben möchte. Bei Nagelsmann lass ich ja noch mit mir reden aber Klopp ist ein No-Go.

  21. förb

    Wow, ich lese hier ständig was von Nagelsmann… gibt’s da irgendwas konkretes? Vielleicht will der ja gar nicht. Wirkt manchmal schon etwas arrogat, als ob wir einfach nur mit dem Finger schnippen müssten und dann jeden beliebigen BL Trainer einfach so haben könnten. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob der nicht dann tatsächlich doch ein wenig zu jung/zu wenig abgewichst wäre, um intern gegen die Vereinsgrößen auch mal Kontra zu geben und sich durchzusetzen. Da gefällt mir Tuchel besser, der hat jetzt gezeigt, dass er kein schüchternes Schäfchen ist, und hat in der Szene auch mittlerweile ein gewisses Standing.

    1. Liza

      Ich würde darauf wetten, dass Hoeneß und Tuchel null Draht zueinander haben. Ich würde daher wetten, dass mit dem wiedererstarkten Hoeneß an der Spitze es keinen Trainer Tuchel beim FCB geben wird. Das finde ich persönlich zwar schade, da Nagelsmann wirklich erst 1,5 Saisons vorzuweisen hat und sich erst noch seine Sporen verdienen muss.
      Klopp halte ich auch für unrealistisch sofern er mit Liverpool weiterhin Erfolg hat: Er hat sich dort gerade etwas aufgebaut, das Ergebnisse zeitigt und ist sich sehr der Tatsache bewusst, dass sein Standing in Deutschland als Mr. Tempofußball-Underdog-EchteLiebe bei einem Wechsel zum FCB arg leiden würde.

    2. rookie

      wie andere auch schon bemerkt haben, Tuche lwird es unter Hoeneß nie geben. Und ic hglaube ein Sportvorstand Lahm hätte Tuchel geholt ;-)… . Tuchel ist geradlinig und hat eine Philosophie, wie Lahm, das macht Uli Angst, weil er Uli ein Bauchmensch ist , sind im Kopfmenschen suspekt. Es würde permanent Zoffe gbeen. Klopp halt ich auch für unwahrschienlich. Denke es wird irgendwann Nagelsmann, vorher werden noch ein paar EX-Spieler verschließen…….

      1. Balu

        Oder vielleicht doch eher Nagelsmann? Schließlich haben die beiden diesen Sommer zeitgleich im gleichen Hotel geurlaubt:

        “Der prominente, ehemalige FC Bayern Spieler und Mannschaftskapitän Philipp Lahm hat nach seinem Besuch im Vorjahr den Quellenhof auch dieses Jahr wieder für eine Auszeit mit der Familie besucht.

        Zeitgleich im Haus war Julian Nagelsmann, Cheftrainer der Hoffenheimer Bundesligamannschaft und der jüngste Trainer der deutschen Bundesligageschichte.”

        (quelle: https://blog.quellenhof.it/de/magazin/magazin-prominente-g%C3%A4ste-im-quellenhof/12-535.html )

    3. wahrheitsliebender

      @ Lisa – Zustimmung.

      @ Förb

      Nagelsmann ist zu jung und Erfahrung matters….

      Aber nicht nur das, “erfahrene Alte” lassen sich nunmal ungern oder schwieriger etwas von jungen Greenhorns sagen.

      Das gilt für jeden von uns im Beruf / Alltagsleben und das gilt in meinen Augen erst Recht für “Fußballdivas”, die wie beim FC Bayern die “Spitze der Nahrungsgkette” erklommen haben und sich als “erfahrene Stars fühlen” = glauben zu wissen was Fußball ist und gespielt werden muß…..

      Irgendwo ist da nach unten eine Grenze gesetzt und ich kann keinen 16 jährigen als deren Chef installieren….

      Das schafft giga Akzeptanz- u. zwischenmenschliche Probleme, welche die Kompetenz von Nagelsmann, selbst wenn er der “Einstein des Fußballs” wäre, am Ende übersteigen….

      Ich habe z.B mal 10 Jahre im Firmenkundengeschäft einer Bank verbracht und da alle “Absurditäten des Lebens” zur Genüge geboten bekommen….

      Da läßt du dir auch nichts entscheidendes von Abiturenten erzählen, welche dir vielleicht in ihren Rechenkünsten, im statistischen Wissen und der Kenntnis neuer Technologien voraus sind…

      Du weißt, ob deiner Lebenserfahrung einfach besser wie diese “Schulburschen” worauf es wirklich ankommt, wie man Zahlen interpretieren muß, wie man Menschen einschätzen kann/muß, du weißt um den psychologischen Faktor und was paßiert, wenn die Felle zu schwimmen beginnen….

      Nagelsmann ist für die Münchner “Divas” eindeutig noch zu jung und wenn er und die Münchner Führungskriege erfahren, klug und kompetent sind, dann weiß das auch jeder von den Beteiligten von selber….

      Und wer es nicht weiß, wie z.B. ein Dembele in Dortmund, der anscheinend auch glaubt mit 20 schon unbedingt nach Barcelona wechseln zu müssen, braucht sich dann nicht zu wundern, wenn er öfters Lehrgeld bezahlt und auf der Bank sitzt….

  22. Osrig

    Für mich bleibt bei dieser Sache ein bitterer Beigeschmack! Reschke tritt jetzt in Stuttgart ein Amt an, wo er wieder mehr in die Kaderplanung eingebunden sein wird. Vor gut einem Jahr hat Reschke noch dem Versuch, in zu City zu lotsen, widerstanden.
    Und jetzt plötzlich so ein Sinneswandel?
    Ich habe noch dunkel in Erinnerung, dass vor einiger Zeit zum Thema Sportdirektor auch Reschke von den Medien in die Diskussion gebracht wurde, was von unsere Führung mit dem Hinweis abgewiesen wurde, Reschke habe gar kein Interesse daran, auf diese Position zu rutschen. Jetzt sieht es so aus, als habe er sehr wohl Interesse an solchen Aufgaben.
    Ich würde mich nicht wundern, wenn Rummenigge diese Aussage damals getätigt hat, denn mir scheint, dass unser Vorstandsvorsitzender alle, die ihm zu nahe rücken – also in den Vorstand gelangen oder dort ihren Einfluss vergrößern könnten – aus dem Weg räumt, was zwangläufig in einer Trennung enden würde: Sammer weg, Lahm tritt gar nicht erst an, jetzt Reschke! Das sind sicherlich mehr als nur “Verschwörungstheorien” wenn ich vermute, dass Rummenigge da seine Finger im Spiel hat bzw. hatte.
    Hoeneß wäre dementsprechend gar nicht verantwortlich für diese ganze Entwicklung, auch wenn es so aussieht, als habe er diese ganze Unruhe zu verursacht, weil diese Unruhe erst aufkam, seitdem er wieder Präsident ist.

    Vorteilhaft für den FCB ist diese Entwicklung jedenfalls nicht. Denn es ist bei allem Wohlwollen doch nicht ernsthaft zu erwarten, dass Salihamidzic auch nur halbwegs die Fähigkeiten eines Reschke hat im Scouting. Von der Kaderplanung mag ich gar nicht reden.

  23. Da hier nur über Reschke diskutiert wird, was auch ok ist:
    Ich würde gern noch etwas Feedback von euch erhalten, was ihr vom neuen Expertentipp haltet.

    1. Osrig

      Die Idee, etwas Neues auszuprobieren, finde ich gut! Ob der “Expertentipp” spannend wird, muss sich noch zeigen. Sicherlich ist es interessant, zu hören, wie die “Jungs von der anderen Feldpostnummer” ihre Mannschaft beurteilen.
      Da allerdings fand ich es gut, dass die Experten der anderen Vereine befragt wurden und sich umfassender im Vorbericht äußern konnten.
      Auf der Grundlage dieser Gegnervorberichte dann jeweils deren Ergebnistipp, und dagegen Euer MSR-Vorbericht zu unserer Mannschaft und Euer Spieltipp. Das finde ich prima!
      Wobei mir die fünf Thesen auch gefallen haben^^

      1. Danke für dein Feedback. Ich werde das Interview natürlich nicht aussterben lassen, muss aus Zeitgründen aber auch schauen, wann es Sinn macht und wann nicht. Beim Supercup war das jetzt alles zu kurzfristig.

  24. Marius Müller

    Ich fand den Artikel unübersichtlich und uninteressant!
    ZEITVERSCHWENDUNG!!!!!

    1. So wie dein Kommentar?

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