Spitzenspiel? – Dortmund zu Gast in München

Am Samstag um 18.30 Uhr steht das Topspiel in der Bundesliga an. Auch wenn die Tabelle zur Zeit ein anderes Bild zeichnet, treffen die Mannschaften aufeinander, die den deutschen Vereinsfußball in den letzten fünf Jahren maßgeblich geprägt haben. Borussia Dortmund durchlebt in der Bundesliga gerade eine Ergebniskrise. Die letzten vier Spiele wurden aus unterschiedlichen Gründen verloren. Der letzte Sieg gelang am 13. September. Der Punktabstand zum FC Bayern wuchs Woche für Woche an, selbst die Champions League Plätze liegen mittlerweile ein gutes Stück entfernt. Unter der Woche haben sowohl Borussia Dortmund als auch der FC Bayern München ihre Pokalaufgaben weitestgehend mühelos gelöst und können mit Selbstvertrauen in die Partie am Wochenende gehen.

Personal

Borussia Dortmund kämpfte die ganze Saison mit vielen kleineren Verletzungen. Gerade zwischen dem vierten und sechsten Spieltag spitzte sich die personelle Situation zu. Reus, Mkhitaryan, Sahin und Hummels fielen aus. Sicherlich auch ein Grund, weshalb die Bundesligasaison bisher so enttäuschend verläuft. In den vergangen Wochen kehrten immer mehr Spieler zurück. Selbst İlkay Gündoğan schaffte es nach über 400 Tagen wieder auf den Platz. Wobei bei ihm überdeutlich ist, dass seine körperliche Verfassung noch nicht die beste ist. Die Spritzigkeit und auch die Handlungsschnelligkeit fehlt, was angesichts der langen Leidenszeit niemanden verwundern sollte.

Am Donnerstag stieg auch Nuri Sahin wieder ins Mannschaftstraining ein – auch wenn es bei ihm noch nicht reichen dürfte für Samstag. Ein Einsatz ist allerdings nicht gänzlich ausgeschlossen, da Jürgen Klopp zuletzt Spieler nach der Verletzung früh wieder einsetzte. Unabhängig von Sahin fehlen Borussia Dortmund daher nur Schmelzer, Blaszczykowski und Ji. Jürgen Klopp kann also fast aus dem Vollen schöpfen.

System & Aufstellung

Das Trainerteam von Dortmund versuchte zuletzt viele verschiedene taktische Varianten. Die taktische Variabilität war vor der Saison einer der wichtigsten Baustellen. Die Mannschaft sollte flexibler werden und auch im Laufe eines Spiels verschiedene Systeme spielen, um auf den jeweiligen Verlauf zu reagieren. Dabei studierte Klopp ein 4-2-3-1, 4-4-2 mit Raute, 4-1-4-1 und 4-3-2-1 ein.

Die Mannschaft indes konnte diese neuen Spielsysteme zuletzt nicht immer in Ergebnisse ummünzen. Vor allem gegen tief stehende Gegner tat sich Dortmund schwer. Die Spielanlage war meist zu hektisch. Oftmals stieß Immobile zu schnell in die Spitze, was seine Mitspieler wieder unter Zugzwang brachte den schnelleren Pass – häufig zu risikoreichen Pass – zu spielen. Auch der weite lange Ball aus der Abwehr auf den Stürmer, früher Lewandowski – heute Immobile oder Ramos, funktioniert nicht mehr in dieser Weise, weil die beiden Letztgenannten andere Spielertypen sind und nicht die Fähigkeiten Lewandowskis bei der Ballannahme und Ballabschirmung besitzen. Durch den Transfer veränderte sich ein Stück weit die Dortmunder Spielphilosophie. Der Transformationsprozess ist hier noch nicht abgeschlossen.

In der Defensive leidet Dortmund vor allem unter vielen individuellen Fehlern. So hat Torwart Weidenfeller schon einige Gegentreffer (teil-)verschuldet, aber auch andere Spieler sorgten durch grobe Aussetzer für Tore auf der falschen Seite. Die Vierkette mit Hummels, Subotic (Sokratis), Schmelzer (Durm) und Piszczek war überdies taktisch nicht immer fehlerfrei. Zuletzt zeigten sich immer wieder Abstimmungsschwächen, wenn ein Stürmer das Zentrum verließ, um eine Flügelseite zu überladen. Meist passte das Verschieben in der Kette dann nicht, was wiederum Lücken in den Defensivverbund gerissen hat. 15 Gegentore in 9 Bundesligaspielen bedeuten die fünftschlechteste Abwehr der Bundesliga und 1,6 Gegentore pro Spiel.

Das gewisse Etwas

Könnte trotz allem die gute Pressinganlage von Borussia Dortmund werden. Die taktische Ausrichtung wird sich vor allem auf Xabi Alonso konzentrieren. Aus Sicht der Schwarzgelben wird es darum gehen müssen, seine Ballbesitze zu minimieren bzw. ihn zu Fehlern zu zwingen, um dann über den schnellen Reus, Kagawa und wahrscheinlich Aubameyang schnelle Gegenstöße zu fahren. Beim 2:0-Erfolg der Borussen gegen Real Madrid im Frühjahr, zeigten die Schwarz-Gelben schon einmal wie es gelingt, Alonso weitgehend zu neutralisieren. Nur 71 Ballkontakte des 6ers im angesprochenen Spiel sind ein guter Beleg dafür. Auch Borussia Mönchengladbach und mit größeren Abstrichen der HSV haben gezeigt, dass dieses taktische Mittel vielversprechend sein kann. Es ist durchaus möglich, dass Klopp mehr oder weniger versucht, mit zwei Spielern auf Alonso zu pressen.

Der FC Bayern könnte auf zwei verschiedene Arten reagieren. Zum einen ist eine Dreierkette vielleicht sinnvoll, da Alonso nicht zwischen die beiden Innenverteidiger kippen muss, um das Spiel aufzubauen, was das Grundrisiko minimiert. Alonso würde weiter vorne spielen, was allerdings den Abwehrketten des BVB helfen könnte, da sie nicht so weit auseinander gezogen werden. Zum anderen könnte es auch eine klarere Vierkette geben, bei der Boateng und wahrscheinlich Benatia von hinten heraus das Spiel aufbauen. Wohl mit einigen langen Bällen auf die Flügelspieler Robben und Müller. Das Dortmunder Pressing würde somit ein stückweit umspielt – Heynckes hatte in der Saison 2012/2013 in den Duellen mit Dortmund mit dieser Variante Erfolg.

Prognose

Es ist schwer eine Vorhersage für das Spiel zu treffen. Geht Pep Guardiola ein gewisses Risiko ein, um Räume für schnelle Gegenstöße zu öffnen wie zuletzt in Gladbach oder baut er auf ein System mit mehr Stabilität. Das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund hat gezeigt, dass er auch pragmatische Entscheidungen treffen kann. Hinzu kommt, dass Dortmund das Spiel eigentlich gewinnen muss, um wieder Anschluss an die obere Tabellenregion zu bekommen. Schließlich spielen sie in den nächsten Wochen noch gegen die andere Borussia, Hoffenheim und Wolfsburg, also alle Mannschaften aus der aktuellen Top 4.

BVB-Vorschau im Forecheck

Chris war erneut im Forecheck zu Gast und hat gemeinsam mit Constantin Eckner von Spielverlagerung.de und Host Christoph Fetzer auf die Partie am Samstagabend geblickt.

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Leserkommentare
  1. chicago_bastard

    Ich erinnere mich noch an euren Artikel vor der Saison zum BVB, der ein einziges Loblied war und behauptete, sie seien ohne Lewandowski besser als mit ihm. Soll nur eine kleine Anmerkung sein, bitte nicht als Kritik auffassen, eure Artikel sind super ;-)

    Hab damals ja schon geschrieben, dass ich es anders sehe und der BVB mit diesem Spielermaterial und Klopps eindimensionaler Taktik Schwierigkeiten gegen kompakt verteidigende Mannschaften haben würde. Dass sie nach 9 Spieltagen dermaßen katastrophal da stehen könnten hätte ich allerdings auch nicht für möglich gehalten. Gegen uns wird es aber ein ganz anderes Spiel, da können sie – ähnlich wie in der CL, wo es ja sehr gut für sie läuft – ihre Stärken im Umschaltspiel zur Entfaltung bringen.

    Dennoch gehe ich von einem Bayernsieg aus. Die Defensive, insbesondere Hummels und Durm, macht derzeit einfach zu viele individuelle Fehler und unsere Offensivspieler sind einfach zu gut in Form, als dass da was schief gehen sollte.

    1. No offense taken! ;)

      Denke, dass viele diese nun doch sehr stark sichtbar gewordenen Schwächen, die sich ja auch direkt in der Tabelle widerspiegeln, erwartet haben. Ich zumindest nicht, da bin ich ganz ehrlich.

      Bin sehr auf das Spiel gespannt, erwarte eine ähnliche Partie wie gegen Gladbach bzw. waren Spiele gegen Dortmund in den letzten Jahren nie schön “anzuschauen”, sehr taktisch geprägt. Mal sehen was es morgen Abend im Stadion gibt.

      1. Erich_B

        So wie der BVB aktuell in der Tabelle steht konnte das keiner (!) erwarten – und entspricht auch nicht deren Potential.

        Jedoch sind über einen längeren Zeitraum 2013 – 2014 Probleme sichtbar die sich meiner Meinung darauf beziehen das der BVB keinen Dominanz/Ballbesitzfussball spielen kann.

        Der BVB ist in der Liga in etwa so angesehen wie der FC Bayern. Nach den Motto “ein Unentschieden ist wie ein Sieg”. Entsprechend stellen sich 80% der Mannschaften erstmal hinten rein. Und dann gilt es Lösungen zu finden.

        Darum ist in der CL der BVB stehts gut, weil die Mannschaften offensiv auftreten (z.B. das Spiel gegen Gala fand ich wahnsinn, wie kann man als Mannschaft gegen den BVB nur so auftreten ?).

        Bin auch ziemlich gespannt wie sich die Defensive gegen Bayern anstellt, als St. Pauli kommen musste wurde es ja für den BVB sofort gefährlich – Defensiv stabil sind die definitiv nicht.

  2. Johannes

    Wir haben absichtlich Punkte gegen Gladbach und Schalke liegen lassen um den direkten Konkurrenten einen kleinen Vorteil gegenüber Dortmund zu verschaffen.
    Mit dem Sieg am Samstag werden wir sie dann endgültig vernichten, bei jetzt schon zehn Punkten rückstand auf den vierten CL Platz wird es dann extrem Schwer für den BvB.
    Sollten wir Reus nicht verpflichten kann ich mir kaum vorstellen das er bleibt bzw wird er 100%ig zu einem Verein gehen der international spielt.Es steht ne menge auf dem Spiel für den BvB wir können eigentlich völlig befreit aufspielen klarer Sieg für uns.

  3. Erich_B

    Für mich ist der Spielverlauf sowie Ausgang des Spiel kaum vorherzusagen.
    Das einzige wo ich mir sicher bin ist das der BVB uns auf Augenhöhe begegnen wird. Der Tabellenplatz hat für dieses eine Spiel und für die 90 Min. keine Aussagekraft.

    Es gibt viele Gründe warum der BVB soweit unten ist in der Tabelle: Pech, Unvermögen, kein Ballbesitzspiel sondern eher “Umschaltspiel”, Verletzte.

    Grundsätzlich ist es für mich jedoch eine Top 3-5 Mannschaft in Europa, die jederzeit auf Augenhöhe mit Bayern, Real, Barca, Chelsea, Paris etc. spielen kann.

    Die Qualität von Spielern wie Reus, Mkhitaryan, Kagawa, Hummels, Gündogan, Bender etc. haben wir schon mehrmals beim BVB sehen dürfen, auch gegen uns.

    Intressant ist dennoch die Tabellensituation, der BVB kann grundsätzlich mehr verlieren als der FC Bayern. Auch wenn das über die Medien, Klopp und die Spieler im Moment natürlich nicht dargestellt wird.
    Der BVB kann sich max. von Platz 15 auf 14 verbessern bei einem Sieg. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage kommt man dann auch über mehrere Spieltage gesehen nicht unten raus, weil der Abstand zu groß wird und von da an wird es eine Kopfsache.

    Das ermöglicht Pep aus meiner Sicht grundsätzlich die Möglichkeit etwas defensiver und abwartender in die Partie zu gehen (was natürlich kein Garant auf einen Sieg oder Unentschieden ist, aber gegen das “natürliche” Verhalten von Bayern spricht.
    Der BVB würde ein wenig in die Rolle gedrängt werden das Spiel zu machen, was Sie natürlich grundsätzlich können aber auch durchaus Probleme haben. Aber grundsätzlich können Sie natürlich auch so Tore erzielen.

    Die taktische Ausrichtung ist auch schwer vorherzusagen. Letztes Jahr im Hinspiel hat sich Pep ja was ganz besonderes einfallen lassen indem er Martinez auf die 10 bzw. 8 gestellt hat um dann mit langen Bällen erfolgreich zu sein bzw. früh den Spielaufbau vom BVB zu unterbinden.
    Im DFB-Pokal hat er wiederrum die 3/5-er Kette ausgepackt, ein wenig tief stehender und mit guten Spielaufbau durch das BVB-Pressing.

    Ich kann mir durchaus vorstellen das er mit 3-Kette spielt (Boateng als ZV, flankiert von Benatia und Alaba/Benatia). Robben ähnlich wie gegen Rom etwas tiefer, also eine Art Halbverteidiger damit bei Ballgewinnen Robben anlauf nehmen kann.

    Bernat könnte mit Alaba dann auf der linken Seite starten.

    Im Zentraum Lahm, Alonso. Vorne Götze, Lewa und Müller.
    Also eine Art 3-4-3.

    Wie oben im Artikel schon angemerkt hatte Bayern oft Erfolg gegen den BVB mit langen Bällen. So ist z.B. auch das 2:1 im CL-Finale gefallen.

    Hier hat man eigentlich mit Lewa eine Waffe die wohl in Europa ihres gleichen sucht, wenn es darum geht Bälle festzumachen und zu verteidigen. Bloß hat man das bislang nicht gesehen bei Bayern.

    Ich schätze auch das der BVB Alsonso weitgehend aus dem Spiel nehmen wird bzw. dessen Ballkontakte reduzieren wird.

    Sie werden auch versuchen – ähnlich wie BMG – die Bayern auf die Flügel zu locken und dort zu isolieren, also das Zentrum dicht zu machen.

    In Summe hoffe ich das sich Bayern nicht so dilettantisch anstellt wie im Rückspiel vergangene Saison, damals mit dem IV-Pärchen Martinez und Dante. Weil bei solchen Gegentoren hilft kein System (0:1 nach Einwurf, wo glaube ich Dante + Rafinha nicht aufpassen, 0:3 nach einem langen Ball wo Dante das Abseits aufhebt).

    Ansonsten halte ich alles für möglich…

    Ist eben ein Spiel auf europäischen Spitzen-Niveau bei dem man das Top-Niveau der Bayern ablesen kann (jedenfalls für diese Hinrunde) und auch wie weit Pep mit seinem Defensiv/Offensiv Konzept ist.

    1. Oliver

      Das Spiel des BVB in München ist grundsätzlich das leichteste Spiel der Dortmunder in der ganzen Saison (weshalb sie zuletzt auch so erfolgreich waren). Sie haben nichts zu verlieren hier und das System der Bayern ist ideal für sie. In Dortmund ist es eher schwieriger für den BVB weil da der Druck ein anderer ist und die Fans einen Sieg erwarten, in München können sie immer super frei aufspielen.

      Wenn der BVB letztes Jahr nicht so deutlich in München gewonnen hätte wäre der DFB Pokalsieger jetzt wohl eher der BVB denn Guardiola hätte in Berlin taktisch niemals so gespielt wenn die Bayern die Bundesligapartie vorher gewonnen hätten und entsprechendes Selbstvertrauen gehabt hätten (der BVB hat den Pokal in München verloren)

      Guardiola wird seine Taktik und Spielweise heute nicht ändern, er wird dominant spielen und hoch stehen. Das ist sein Spiel und seine Überzeugung und daran wird er festhalten. Evtl. Konter der Dortmunder sind zu verhindern und wenn nicht hat man eben zu viele Fehler gemacht aber das System ist niemals daran Schuld.

      Der Guardiola Fussball ist wie er ist, das hat er heute auch noch mal sehr deutlich in der PK gesagt und jeder der etwas anderes erwartet oder glaubt er könnte evtl. vorsichtiger oder mit mehr Absicherung spielen ist naiv. Und auf ein Unentschieden wird er schon gar nicht spielen auch wenn man es evtl. am Ende hinnehmen muss und dann als zufriedenstellend darstellt.

      1. DasDing

        Dass Guardiola die offensive Spielweise derart explizit angekündigt hat, könnte aber auch Taktik sein. Pep hat ja nicht nur im Pokal seine Ausrichtung umgestellt, sondern auch im November 2013 in Dortmund, auch da hatte er Erfolg. Aber natürlich ist es nochmal etwas anderes, vor eigenem Publikum zu spielen, das gilt auch für die Bayern. Vielleicht will Pep also ein Spektakel mit Ansage – was angesichts der dortmunder Spielweise und ihrer wohlbekannten Stärken und Schwächen die unvernünftigste Wahl wäre. Mit der Ausrichtung aus dem Pokalspiel hätte man einen Sieg bei der gegenwärtigen Lage wohl fast sicher, mit Offensivfußball riskiert man hingegen eine Nullrunde vor eigenem Publikum.

    2. Oliver

      Wie stark der BVB zur Zeit wirklich ist und ob es ein ‘Spitzenspiel’ wird (unabhängig von der Tabellensituation) ist sehr schwer einzuschätzen. Natürlich hat der BVB die Qualität und natürlich ist es einfacher für Dortmund gegen offensive Mannschaften zu spielen aber auf der anderen Seite muss man eben auch sehen das die Mannschaft sehr verunsichert ist und nicht wirklich viel Selbstvertrauen hat (da hilft auch ein Sieg gegen St. Pauli nichts :)).

      Wenn die Dortmunder gut ins Spiel kommen und stabil stehen und ihr Spiel aufziehen können und in München bestehen kann ihnen das sehr gut tun auch für die nächsten Spiele und wieder für ein Erfolgserlebnis sorgen und zumindest kurzfristig etwas Ruhe rein bringen und evtl. der Schritt zurück in die Erfolgsspur und wegweisend für den Rest der Saison sein.

      Wenn die Bayern aber ihr Spiel durchsetzten und dominieren und in Führung gehen kann die aktuelle Situation und Verunsicherung des BVB im laufe des Spiels zunehmend zum Problem für Dortmund werden. Wenn der BVB dann nicht zurück kommt und die Bayern konsequent durchziehen und stabil verteidigen kann es auch eine sehr sehr deutliche Angelegenheit für Bayern werden.

      Ich glaube das Niveau und die Leistung des BVB kann je nach Spielverlauf sehr stark schwanken morgen und in beide Richtungen ausschlagen. Der BVB hat schwere Spiele vor sich die nächsten Wochen und wenn gerade die Bayern morgen Aufbauarbeit für den BVB leisten und in wieder stark machen sind sie selbst dran Schuld.

      1. DasDing

        Ich denke, dass man die BVB-Verunsicherung am besten für sich nutzen könnte, wenn man mit einer unerwarteten und eher reaktiven Ausrichtung aufläuft. Damit kann man sie aus dem Tritt bringen und ihnen je nachdem, wie sich die Eigendynamik des Spiels dann entfaltet, womöglich auch eine fiese Klatsche verpassen.
        Falls man jedoch beständig mit der Abwehrreihe “40 Meter vor Neuer” (der sich auch nicht unbedingt im Tor aufhält) steht, würde man es den Dortmundern unnötig leicht machen, und sie könnten dann wohl wirklich neues Selbstvertrauen aus dem Spiel schöpfen.

        Ich denke, dass die Ausrichtung hier wirklich extrem wichtig ist.

  4. Danke für die Verlinkung des Urteils gegen Ulrich H. Habe das gerade mal quergelesen (bzw. “kursorisch geprüft”, um im Fachjargon zu bleiben) und bin wieder und immer noch von den finanziellen Dimensionen verblüfft.
    “Dabei ergab sich […] ein Vermögen per 29.12.2006 als Endvermögen 2006 und
    Anfangsvermögen 2007 in Höhe von 130.268.806,00 EUR”.
    Damit hätte er sich selbst bei ordentlicher Versteuerung 10% der FCB AG kaufen können… ;-)

    1. Hoppla, der Kommentar gehört eigentlich zum Round-Up… egal. ;-)

  5. Marco

    In einer anderen Saison wäre das ein Spitzenspiel gewesen aber diesmal ist das Duell des FC bayern gegen den Tabellen -15. In der Champions League ist der BVB immernoch stark nd hat kein Spiel verloren aber in der Bundesliga schaut das anders aus.
    Marco Reuss und Aubameyang sollte man nicht unterschätzen. Die Mannschaft spielt nicht viel schlechter als in den vergangenen Saisons jedoch sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Ich hab auf over bei Interwetten 2,5 gesetzt aber ein Sieg der Münchner wäre eine sehr gute Option. Sollte der BVB in der Allianz Arena gewinnen, wäre das eine große Überraschung. Vor uns liegt vielleicht das wichtigste Spiel dieser Saison. Da wird sich zeigen ob es doch möglich ist, als nicht spekulierende Mannschaft gegen Bayern zu gewinnen.

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