FC Schalke 04 – FC Bayern München 0:3 (0:2)

Englische Woche in der Bundesliga, der FC Bayern reiste nach Gelsenkirchen. Auf Schalke bestätigten die Münchner ihre stark verbesserte Form und gewannen ungefährdet mit 3:0.

Falls ihr es verpasst habt:

Die Elf, die Carlo Ancelotti auf den Rasen schickte, war von einigen Umstellungen geprägt. Den Schock der Neuer-Verletzung sollte Ulreich im Tor zumindest abschwächen, wesentlich interessanter waren jedoch die Umstellungen auf dem Feld. Erneut rotierte das Innenverteidiger-Duo. Martínez und Süle, die bereits letzte Woche gegen Anderlecht gemeinsam gespielt hatten, ersetzten Hummels und Boateng. Kimmich und Rafinha hingegen blieben als Außenverteidiger in der Startelf.

FC Schalke 04 vs FC Bayern, GrundformationenFC Schalke 04 vs FC Bayern, Grundformationen

Ansonsten blieben von der Aufstellung gegen Mainz nur Coman, Müller und Lewandowski übrig. Rudy und Tolisso spielten genauso von Anfang an wie James Rodriguez, der nominell als Rechtsaußen aufgestellt war. Coman blieb somit links, Müller in der Mitte. Thiago und Vidal nahmen wie Ribéry (zum zweiten Mal in Folge) auf der Bank Platz. Robben war aufgrund einer Grippe gar nicht erst mit nach Gelsenkirchen gereist.

Die Schalker liefen, wie schon der FSV am Wochenende, mit drei Innenverteidigern auf. Der junge Kehrer bildete gemeinsam Naldo und Nastasic das Zentrum, flankiert von Caligiuri und Oczipka. Goretzka, Bentaleb und Nachwuchsmann McKennie sollten das defensiv-kreative Zentrum bilden, Harit und Burgstaller den Doppelsturm.

Von Anfang an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Die erste kleine Halbchance entstand durch einen Fehler von Rafinha, Rudy konnte jedoch vor dem einschussbereiten Goretzka im Strafraum klären. Der Neuzugang aus Hoffenheim eröffnete mit einem tollen Volleyschuss zwei Minuten später auch einen ersten kleinen Sturmlauf der Münchner. Lewandowski hatte kurz darauf nach einem Fehler der Schalke-Defensive eine weitere Gelegenheit, genauso wie Müller, der von James sehenswert freigespielt worden war, jedoch an Fährmann scheiterte.

Das Spiel beruhigte sich für zehn Minuten, um dann deutlich an Fahrt zu gewinnen. In der 22. Minute hatte Schalke die beste Gelegenheit des Spiels, als sich Oczipka und Harit über links durchspielen konnten. Ulreich konnte erst parieren, Oczipkas Schuss jedoch landete im Tor – allerdings aus Abseitsposition.

Eine Minute später wurde auf der Gegenseite der VAR konsultiert: Eine James-Hereingabe hatte Naldo im Fallen mit der Hand ins Aus geklärt, wild protestierend stürmten die Bayern auf Schiedsrichter Marco Fritz ein. Nach Kontakt mit dem TV-Schiedsrichter entschied er auf Elfmeter, Lewandowski verwandelte sicher zum 1:0.

Die Schalker wirkten nach den vielen Diskussionen etwas abgelenkt und leisteten sich, wie schon seit Beginn des Spiels, immer wieder haarsträubende Ungenauigkeiten in der eigenen Hälfte. In der 29. Minute nutzten die Münchner das aus: Müller, Lewandowski und Tolisso spielen auf rechts James komplett frei, der nur noch an Fährmann vorbei ins kurze Eck einschieben musste. Der erste Bundesligatreffer des Kolumbianers, der vorne fleißig mit Coman und Müller rotierte.

Das 2:0 war dem Spielverlauf durchaus entsprechend, Schalke spielte fehlerbehaftet und lud die dominanten Bayern so immer wieder zu Umschaltsituationen ein. Gleichzeitig war die erste Halbzeit alles andere als perfekt: Immer wieder tauchten die Königsblauen im Bayern-Strafraum auf und hätten mit etwas mehr Glück auch den Anschlusstreffer erzielen können.

In der zweiten Halbzeit veränderte sich wenig am Spielgeschehen. Bayern spielte druckvoll, kreativ und war gut organisiert, Schalke hingegen hatte weiterhin mit einigen Unsicherheiten bei eigenem Ballbesitz zu kämpfen. In der 51. Minute war Müller mit einem Kopfball an den Pfosten nahe dran an seinem zweiten Saisontreffer. Auf der Gegenseite traf Caliguiri nur das Außennetz. Durch Konoplyanka und Goretzka hatten die Schalker in der Folge zwei weitere Halbchancen.

Das Spiel war nun für eine kurze Phase ein Stück weit offener. Auch wenn Fährmann einen Coman-Schuss gerade noch abwehren konnte und Lewandowski im Strafraum versuchte, einen Elfmeter zu bekommen, warteten die Bayern nun eher auf Schalker Fehler, anstatt sie mit viel Druck zu provozieren. Burgstaller hätte die leichte Andeutung von Passivität im Mittelfeld alleine vor Ulreich fast bestraft (66.).

Ab der 70. Minute übernahmen die Münchner wieder die komplette Kontrolle und erhöhten eine Viertelstunde vor Schluss sehenswert zum 3:0. 22 Ballkontakte hatten die Bayern bereits, als James einen perfekten Lupfer in den Strafraum spielte, wo der eingewechselte Vidal ins Kreuzeck vollendete. Eine der besten Kombinationen unter Carlo Ancelotti. Beinahe hätte James zwei Minuten vor dem Schlusspfiff noch zum 4:0 getroffen.

Das 3:0 auf Schalke war ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Bis auf gelegentliche Unsicherheiten in der Defensive überzeugte der FC Bayern wieder mit viel Agilität, Spielfreude und kreativen Kombinationen. Die Schalker Fehler wurden zudem konsequent bestraft, was am Ende der Schlüssel zum Erfolg war.

Drei Dinge, die auffielen:

1. Keine Sorgen um die Offensive

James, Müller, Coman – die offensive Dreierreihe des FC Bayern spielte zum ersten Mal von Anfang an in dieser Kombination zusammen und überzeugte. Das Zusammenspiel aus Comans Dribbelstärke, Müllers Gefühl für Räume und James’ Genialität am Ball gefiel und ließ die Kritiker einer James-Müller-Kombination erstmal verstummen.

Zusammen hatte das Trio 203 Ballkontakte, im Vergleich zu den 169 aus dem Spiel gegen Mainz mit Robben. Kingsley Coman zeigte zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, dass er mit seinem Antritt eine irrsinnige Qualität mitbringen kann, diesmal jedoch brachte er sich noch deutlicher in die Rotation der Dreierreihe mit Lewandowski ein. Wie schon am vergangenen Samstag hatte er eine herausragend gute Dribbelstatistik (fünf von sieben gewonnen).

Die herausragende Figur in der gegnerischen Hälfte war jedoch eindeutig James Rodriguez. Der Kolumbianer bewies, warum er den Ruf als einer der besten Spielmacher der Welt verdient. Die enorme Qualität im Passspiel (86 Prozent angekommene Zuspiele), gepaart mit einem herausragenden Gefühl für die richtige Entscheidung zeichnete ihn auch gegen Schalke aus. Es war eine erste kleine Show des spektakulärsten Sommer-Neuzugangs.

Die Bayern-Offensive ist wieder ein echter Trumpf geworden – und das ist nur der erste Teil der guten Nachricht. Denn es waren auch gegen Schalke nicht nur die Einzelspieler, die herausragten, sondern vor allem die Kombinationen. Das Kurzpassspiel am Strafraum, das zu Saisonbeginn einem deutlichen Flankenfokus gewichen war, ist wieder zurück. Zusammen mit der enormen individuellen Qualität, die der FC Bayern im Kader hat, sorgt das für wesentlich mehr Kreativität und deutlichere Torchancen. Um die Offensive muss man sich keine Sorgen machen.

2. Ulreich im Fokus

Wenn sich der vielleicht beste Spieler des Vereins verletzt, schauen selbstverständlich alle auf seinen Ersatz. Mit Manuel Neuers langfristigem Ausfall wurde das Spiel auf Schalke zum Startpunkt der vorläufigen Ära Ulreich. Und in vielerlei Hinsicht waren die 90 Minuten ein Schaubild dessen, was den FC Bayern mit seinem Ersatztorhüter erwartet.

Ulreich startete mit einer freien Viertelstunde und wenig Arbeit (wird in den nächsten Monaten häufiger vorkommen), wurde dann plötzlich getestet (wird ebenfalls in den nächsten Monaten häufiger vorkommen) und sorgte für Unsicherheit (sollte in den nächsten Monaten nicht häufiger vorkommen). Eine Flanke von links ließ er, völlig unbedrängt, in der 18. Minute durch die Hand rutschen und musste aus dem Strafraum herauslaufen.

Bei der Schalker Chance durch Oczipka (22.) zeigte Ulreich zuerst, dass er hervorragende Reflexe hat, hatte dann aber Glück, dass der Nachschuss aus dem Abseits kam. Nach etwa einer halben Stunde musste Martínez nach einem Fehler des Torwarts auf der Linie klären. In der 66. Minute rettete Ulreich dafür stark im Duell mit Burgstaller, kurz darauf klärte er einen Kopfball (aus Abseitsposition) mit einer beeindruckenden Reaktion übers Tor.

Es war, nüchtern betrachtet, ein gemischter erster Auftritt als vorübergehende Nummer Eins des FC Bayern. Sven Ulreich hat großartige Qualitäten: auf der Linie ist er einer der besten Torhüter der Bundesliga, seine Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins sind ebenso beachtenswert. Doch gleichzeitig zeigte er auf Schalke, dass Strafraumbeherrschung und Spielübersicht nicht zu seinen Stärken zählen.

Ein erstes Fazit nach 90 Minuten? Kein Bayern-Spieler wird in den nächsten Monaten so über sich selbst hinauswachsen müssen wie Sven Ulreich.

3. Rotation geht auf

Als “mutig” wurde die Aufstellung des FC Bayern vor dem Spiel von dem ein oder anderen bezeichnet. Mit Alaba, Robben und Neuer fehlten drei wichtige Spieler verletzt, dazu ließ Ancelotti in Thiago, Vidal, Hummels und Ribéry einige große Namen auf der Bank. Die Elf, die den FC Schalke klar 3:0 schlug, zeigte jedoch auf imposante Art und Weise, dass das Konzept der Rotation nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf dem Platz funktioniert.

Natürlich muss man klarstellen, dass die Qualität im Bayern-Kader so hoch ist, dass auch sechs Wechsel kein Problem darstellen dürfen. Unabhängig davon waren die ersten Spiele der Saison von einer gewissen fußballerischen Armut geprägt. Kurzzeitig schien es so, als würde der FC Bayern mehr denn je von den Leistungen seiner Einzelspieler abhängig sein. Diesen Kurs hat Carlo Ancelotti mit seiner Mannschaft mittlerweile korrigiert. In den Partien gegen Mainz und Schalke agierte die Elf als Gesamtkonstrukt wesentlich spielfreudiger und erarbeitete sich mehr Chancen.

Die Rotation wird in den kommenden Monaten eine wichtige Rolle spielen – insofern ist es vollkommen richtig, dass Ancelotti bereits jetzt konsequent darauf setzt und die Lehre aus der vergangenen Saison zieht, dass in der Rückrunde mehr als elf fitte Spieler gebraucht werden. “Mutige” Aufstellungen dürfen kein Problem, sondern sollten ein Teil der Lösung sein.

FC Schalke 04 – FC Bayern 0:3 (0:2)
FC Schalke 04Fährmann – Kehrer, Naldo, Nastasic – Caligiuri, McKennie (57. Embolo), Goretzka, Bentaleb, Oczipka – Harit (46. Konoplyanka), Burgstaller (78. Di Santo)
BankNübel, Meyer, Stambouli, Coke
FC BayernUlreich – Kimmich, Martínez (77. Hummels), Süle, Rafinha – Rudy, Tolisso (69. Vidal) – James, Müller, Coman – Lewandowski (65. Thiago)
BankFrüchtl, Ribéry, Boateng, Friedl
Tore0:1 Lewandowski (25., Handelfmeter); 0:2 James (29.); 0:3 Vidal (75.)
KartenEmbolo / Thiago
SchiedsrichterMarco Fritz (Korb)
Zuschauer62.271 (ausverkauft)

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Leserkommentare
  1. Jo

    Auch Ancelotti kann doch überraschen. Mich zumindest mit der Aufstellung.
    Mit der Elf hätte ich tatsächlich nicht gerechnet. Von einer theoretischen A-Elf aus gerechnet wären da nach Geschmack vielleicht 3,4 Starter dabei gewesen. Gerade in Schalke schon mutig. Da hätte ich eher gegen Wolfsburg damit gerechnet.
    Aber wir wollten ja alle mehr Rotation, nun bekommen wir sie und wenn das Ergebnis passt ist das optimal gelöst.
    Also Respekt Mister!

    James gefällt mir bisher wirklich ausgesprochen gut. Er spielt Bälle wie sie bei uns normalerweise nur Thiago drauf hat. Sehr gut, dass er mit diesem Spiel die potentielle Scorerdiskussion schon mal im Keim erstickt hat. Und unglaublich fluide zusammen mit Müller. Das soll nicht mit den beiden gehen?

    Rudy? Regelt! Den Verkehr im Mittelfeld. Wirklich faszinierend wie selbstverständlich er auch bei uns seinen Stiefel herunterspielt.
    Ebenso sein Hoffenheimer Kompagnon Niklas „The Wall“ Süle. Von der ersten Sekunde an tritt er bei uns bayernlike auf. Für mich momentan z.B. vor Martinez einzuordnen.

    Bei Coman hatte ich den Eindruck wie man es bei jungen Spielern oft beobachten kann. Die ersten Aktionen gehen daneben und dann kannst du oft schon das ganze Spiel abhaken.

    Ulreich sei seine eine, nicht unwichtige, Parade gedankt. Mit dem Ball am Fuß allerdings ein absolutes Downgrade. Er hat heute, vielleicht nicht unvernünftig, die meisten Bälle einfach nach vorne gedroschen. Was aber natürlich immer wieder und permanent einen entsprechenden Kontrollverlust mit sich bringt. Ok, werden wir halt leben müssen damit.

    Und natürlich sei der Einführung des Videoschiris gedankt. Es ist nun eben nicht mehr so einfach zumindest die 100%igen Elfmeter wegzupfeifen.

    Alles in allem ein wirklich respektabler Auftritt, ein tolles Ergebnis und ein nach den Resultaten gemessen auch völlig zufriedenstellender Saisonauftakt.
    Und spielerisch beginnen wir mittlerweile auch immer mehr wie die Bayern auszusehen.

  2. bürschchen

    Danke für den super “schnellen” Bericht. Bei Uller finde ich deine Einschätzung etwas sehr kritisch. Der Spielaufbau von hinten heraus kann erwartungsgemäß nicht dem von Neuer das Wasser reichen, aber das wäre bei den siebzehn anderen Torhütern der Liga ebenso der Fall. Auf der Linie ist Ulle stark und mit seinen Reflexen gehört er zu den Top 5 der Liga – klar zu Neuer sind es trotzdem 2- 4 Plätze Differenz. Gefallen im Spiel haben mir das Pressing und ein schnelleres Umschaltspiel, was James und Rudy geschuldet ist – damit haben wir auch schon die beiden Besten genannt. Ich freu mich insbesondere für Rudy! Süle überraschend cool und eine Freude…der Trend is your friend sagt der Präsident und ich sage: nach dem Spiel gegen PSG wissen wir wo wir stehen…..auf geht´s ihr Roten!

  3. Kurt

    Super Spiel.

    Besser als ich nach dem Neuer.-Schock erwartet habe. Lob für Ulreich. Auch wenn man gesehen hat, was das Fehlen von Neuer bedeutet. Die Abwehr war ingesamt ziemlich wacklig. allerdings haben glaube ich Martinez und Süle diese Saison so noch nicht zusammengespielt.

    James wird uns noch viel Freude bereiten. Bayern 2 Real 1 würd ich sagen.

  4. Kurt

    Ach ja, an der Verpflichtung von Goretzka geht kein Weg vorbei! Glaube aber, dass der Drops schon im positiven Sinne für uns gelutscht ist.

  5. FR7

    Bin ich der einzige dem auffällt, dass Lahms Abwesenheit nicht mehr auffällt? Bitte steinigt mich nicht aber wir sollten Guardiola und Reschke auf ewig dankbar sein, dass sie uns Kimmich bis in die erste Elf gebracht haben. Ein unglaublicher Spieler. Er ist natürlich nicht besser als Prime-Lahm von 2009-2015 aber er ist aufjedenfall besser als Lahm von 2016-2017. Diese Sicherheit am Ball, diese Übersicht aus der Tiefer heraus gepaart mit enormer Torgefahr, die ich in dieser Form nur von Dani Alves kenne, sind unfassbar beeindruckend. Seine defensiven Qualitäten werden konstant variabel zu seiner Spielzeit besser und besser. Dabei ist er gerade erst 22! Wir hätten die RV Position selbst mit unbegrenztem Öl-Scheich Geld á la PSG nicht besser besetzen können. Sofort neuen Vertrag geben und Gehalt verdreifachen. Dieser Junge läutet die neue Vereins-Ära ein.

    1. Kurt

      Amen. Wobei ich sagen muss, dass er mich vom Typ viel eher an Schweinsteiger erinnert. Die Bewegungsabläufe, die Gangart, die Schusshaltung. Ich glaube da hat sich der Joshua eindeutig beeinflussen lassen.

      Diese souveräne Ballsicherheit, der Überblick und der Anspruch auf Spielgestaltung. Das kannte man von Schweini. Das kennt man in kühlerer, berechnenderen Art von Kroos. Das kannte man auch von Alonso.

      Ich meine Kimmich ist der spirituelle Nachfolger dieser 3, selbst wenn er jetzt als RV spielt, aber niemand behauptet, dass Positionen auf ewig nach dem gleichen Schema verlaufen müssen. Spielmacher war früher der Zehner, dann ein Sechser. Bei uns jetzt eben unter anderem der RV.

      Und ja, sofort verlängern. Wobei ich bei ihm das Gefühl habe, dass er sich 110% mit dem Verein identifiziert.

      1. grullit

        und seine flanken von der grundlinie… hmmm toll. bei lahm konnte man schon wegschauen weil das doch nix wurde. er ist da (beim flanken) echt 5 klassen besser als lahm

  6. pitvonbonn

    Gut für Bayern, dass es den Videobeweis gibt.
    Letztes Jahr hätten sie die zwei Elfmeter beide nicht bekommen.
    Ansonsten ein wunderbarer Sieg mit überraschenden Rotationen.

    1. Christopher

      Den Gedanken hatte ich auch schon. Bereits am 5. Spieltag der zweite Elfmeter, den Bayern zugesprochen bekam. Wenn es in dem Tempo so weiter geht, dann sind es am Ende der Saison 6-7.
      Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die Schiedsrichter wohl dank VAR nur noch klare Entscheidungen pfeifen und die Graubereiche den Kollegen aus Köln überlassen.

      1. dante

        Nö, wenn’s in dem Tempo so weitergeht sind’s am Ende um die 14 :)

      2. Done

        … und damit in etwa soviele, wie uns letzte Saison unberechtigterweise verwehrt wurden.

  7. Kramnik

    Konnte das Spiel nicht sehen und hab mir grade das 1:0 angeschaut, seit wann steht denn Bürki bei Schalke im Kasten?

  8. Defensiv kann man in meinen Augen mit der Leistung nicht wirklich zufrieden sein, auch wenn die Mannschaft wieder zu Null gespielt hat. Das lag nicht nur an Ulreichs wechselhaftem Auftreten (von dem ich hoffe, dass die meisten Probleme in der fehlenden Spielpraxis zu suchen sind), sondern auch an den Außenverteidigern, die einiges zuließen, gepaart mit ein paar Larifari-Abspielen von Martínez.
    Offensiv ist der Mannschaft bei entsprechender Spiellaune zumindest in der Bundesliga in der Tat nur schwer beizukommen.

    1. Christopher

      Ich gebe dir absolut recht. Die Ergebnisse leben zur Zeit von den mangelnden Chancenwertungen der Gegner. Schalke hatte einen expected goal Wert von 1.16 – was schon dafür spricht, dass nicht alles gepasst hat. Das Pressing nach Ballverlusten wirkt noch immer nicht ganz stimmig.

      Auf der anderen Seite erspielen sich die Bayern aber mehr – und klarere Chancen als noch gegen Bremen und Hoffenheim.

      1. LeeDaiGer

        Der Kommentator Sabattier hat im französischen Fernsehen gemeint, dass das Gegenpressing eher so aussieht, als würden sich einzelne Spieler spontan dazu entscheiden. Dies wäre bzw. ist dann natürlich im Hinblick auf Effizienz leider schon ein starker Abfall zum Gegenpressing von vor zwei Jahren ist.
        Nimmt die Mannschaft jetzt so langsam tatsächlich das Heft selbst in die Hand? Dann dürften aber gerne alle mitziehen.

      2. Kurt

        Was soll eigentlich dieser expected goal Wert jetzt immer? DER neue Trend, seitdem “Packing” schon wieder nicht mehr in zu sein scheint.

      3. Ju

        Nee, das gab’s vor Packing. Es fängt einfach die Zufallsanfälligkeit dieses Sports mit wenigen Erfolgen (Toren) auf. Es ist, da es um die Qualität, nicht um die Quantität, der Torchancen geht, eben ein schönerer Hilfswert als das klassische Schüsse/Schüsse aufs Tor.

      4. Schön, dass wir uns einig sind.

  9. AlAs

    Ich war nach den ersten Spieltagen froh hier realistische Einschätzungen der allg. Leistung zu lesen. Keine rot-rote Brille. Sehr angenehm. Man kann ja ein Fan sein – bin ich ja auch – aber mir ist eine sehr gute Leistung mit Niederlage tausend Mal lieber als ein Gegurke mit 3-0 (ala Anderlecht).

    Ja, die letzten beiden Spiele waren schon viel besser und die Tendenz lässt hoffen, dennoch schlägt mir die Stimmung zu schnell um und es muss sich erst zeigen, wie in einem Kommentar zu lesen ist, v.a. gegen PSG, wo wir denn wirklich stehen.
    Mainz hat teilweise sehr hoch gepresst und erst so überhaupt die Räume geöffnet, die u.a. ein Müller braucht um Räume deuten zu können. Gegen Schalke war der 11er spielentscheidend. Und irgendwann mussten sie auch aufmachen, was den Bayern in die Karten gespielt hat.
    Will die Leistung überhaupt nicht schlecht reden, wie es vielleicht danach klingt. Aber ich bin v.a. wegen Ancelotti skeptisch. Schon bei Real waren sie von ihm nicht so begeistert (Taktik, Strategie, Training). Seine Aussage von vor ein paar Tagen dass Fußball “einfacher” sei, als seine Kritiker behaupten, bestätigte mir, was ich befürchtet habe. Er ist in den 90ern des letzten Jahrhundets stecken geblieben. Damals war Fußball einfacher! Wolf, Nagelsmann, Baum um in der BuLi zu bleiben und natürlich Pep zeigen Spiel um Spiel, wie wichtig Anpassung im Detail ist und hat mMn eine Komplexität, die er scheinbar nicht überblickt.

    Ansonsten muss ich die beiden Hoffenheimer Zugänge sehr loben. V.a. bei Rudy war ich sehr skeptisch, da ich ihn v.a. aus der Nationalmannschaft eher negativ in Erinnerung habe. Und Süle war wirklich ein Kauf für die Zukunft. Ein Schrank mit Übersicht. Der kann ein ganz wichtiger werden.

    Bin gespannt wohin die Reise geht.
    Gut Leder!

    1. wipf1953

      Der Fußball des AC Milan in den 1990ern war einfach? Ja nee ist klar.

  10. Sascha

    Naja…..
    gegen ein desolaten Schalke 04 mit 3:0 gewonnen.Bevor wieder Alle in Lobeshymnen ausbrechen,sollte man erstmal die CL-Spiele abwarten.Die letzten beiden Spiele waren OK,und Bayern hat ein gutes Gesicht gezeigt,ABER :
    Das ist doch nichts Neues.Die waren Gegner kommen ja noch.Und das ist nicht Hoffenheim.
    Gruss

  11. rookie

    Bayern ist der große GEwinner des Videobeweises und das ist nur gercht. Offensive Mannschaften habe neben mehr strittige Situation im gegnersichen Sechzehner. Den Beweis jetzt wieder abzuschaffen ist einfach nur populistisches früher war alles besser getue

  12. Marco05

    Sehr gutes Spiel der Trupper gestern, vor allem als Mannschaftsleistung mit einem überragenden James und einem starken Ulreich.

    Ich fand die Rotation von Ancelotti zum ersten Mal gut und schlüssig, auch wenn ich mit Ribéry gerechnet hätte. Coman konnte wieder gefallen, auch wenn er mehr Ballverluste drin hatte als noch gegenMainz. Er ist wieder ein Aktivposten gewesen und bindet mit seinen Speed-Dribblings immer 2-3 Gegner, manchmal waren es sogar 4.

    Müller fand ich auch wieder eher durchwachsen. Viele viele Ungenauigkeiten, Fehlpässe, als Einzelleistung nicht sonderlich gut, aber wieder viel für die Mannschaft gearbeitet. An einem guten Tag, macht er den Kopfball blind rein.

    James mit seiner ersten überzeugenden Leistung. Wenn er den Ball am Fuß hat geht mir als Fußballästhet das Herz auf. Der weiß wie man die Pille behandeln muss, das macht Spaß. Dazu scheut er keinen Laufweg und keine Grätsche, wenn sie nötig ist und er ist weiß Gott kein Ego-Shooter. Ganz starker Auftritt.

    Zu Kimmich braucht man im Grunde nichts mehr sagen, was nicht schon die letzten Wochen gesagt wurde. Rudy und Tolisso in der Zentrale haben mir auch sehr gut gefallen, viele wichtige Ballgewinne und Interceptions. Süle auch unaufgeregt und souverän. Nur Martinez macht mir etwas Sorgen. So einen Pass wie dem vor dem Schalker Abseitstor hab ich von ihm nie gesehen. Kreuzgefährlich und einfach schlecht, den von 2 Gegnern gedeckten Mitspieler anzuspielen statt auf rechts raus zu legen. Gibt zur Zeit keine allzu glückliche Figur ab.

    Wie man hier Ulreich “wechselhaftes” Auftreten attestieren kann (@Stadtneurotiker) ist mir ein Rätsel. Ihm ist ein Flankenball, der vollkommen ungefährlich war durch die Finger gerutscht, dafür hat er 2-3 Mal wirklich stark gehalten. Wichtig die Aktion gegen Burgstaller zu Beginn HZ2, ein Anschlusstreffer zu dem Zeitpunkt und der Baum brennt.

    Alles in allem geht die Tendenz lamngsam in die richtige Richtung. Wenn man mit der gefühlten 1b-Elf letzten Endes auf Schalke souverän gewinnt, dann kann man kaum meckern. Gefallen hat mir wie gesagt das Zusammenspiel der ganzen Truppe.

    Und ach ja: der Elfer. Leute, liebe Schalker, wenn man die Hände wie ein Volleyballer beim Blocken derart in den Himmel reißt, kann man sich nicht mehr drauf berufen von wo der Ball kommt oder wie er abgefälscht wurde. Die Handbewegung muss dennoch einigermaßen natürlich sein. Das war weit davon entfernt, deswegen Elfer und das absolut zu Recht.

    1. wipf1953

      Völlig richtig. Ich würde mal sagen, in 100 Szenen geht der Verteidiger 99 mal mit den Armen in Richtung Fußspitze da rein.

      Auch wenn so ein 11er natürlich ein Geschenk des (blöden) Gegners ist, hätte Bayern das ganz sicher gewonnen. Sie haben nach dem 1:0 ja weitergemacht wie zuvor und gleich auf 2:0 erhöht.

    2. Ju

      Das Gerede der Schalker ist wirklich lahm. ‘Das ist genau wie die Szene von…..’ (…) ‘die haben uns gesagt’… Meine Güte! Wer im Passkorridor Richtung Zentrum die Arme nach oben streckt, nimmt in Kauf, dass der Ball da ranspringt und verschafft sich damit einen Vorteil. Das nennt man bedingten Vorsatz und ist strafbar. Wenn sie auf Schalke nun schon alle Juristen sind, sollten sie das eigentlich wissen. Zumal ich auch nicht bejahen würde, dass der Ball durch die Berührung eine deutliche Richtungsänderung vollzog und nicht auch ohne in die Nähe der über den Kopf gestreckten Hände geflogen wäre. Nach der Argumentation könnten die Verteidiger beispielsweise bei halbhohen Bällen in den Strafraum grundsätzlich den Schmetterling machen, in der Hoffnung, den Querschläger irgendwie zu erwischen.

  13. BayernExpat

    Ich könnt mir den Lupfer von James auf Vidal noch hundert mal anschauen. Hoffen wir das Cavani vs Neymar noch etwas zuspitzt.

    1. Kurt74

      Ich hab mir den gestern die direkte Wiederholung des Spiels nochmals angeschaut, die Vorlagen für Vidal und Müller waren einfach nur geil :) James hat gestern gezeigt da er den Unterschied ausmachen kann wenn er mit der Mannschaft harmoniert.

      1. dante

        @ Kurt, wo guckst du Wiederholungen, ist das ein Sky-Angebot oder gibt’s die Möglichkeit online irgendwo?

      2. Kurt74

        @DANTE Da bei deinem Beitrag komischerweise kein Antworten Button vorhanden ist, muss ich bei meinem antworten.

        Ich hab Sky Ticket und da wiederholen sie eine Stunde danach das Spiel. Da kann man dann auch auf ganz andere Dinge achten wie Laufwege, Positionswechsel usw.
        Wollte eigentlich so wie letzte Saison erst in der Rückrunde ein Skyticket kaufen aber bei dem Angebot 50 Euro für alle Spiele bis zur Winterpause konnte ich net nein sagen ;)
        Was aber leider bedeutet das ich im Frühjahr wieder am Streams suchen bin…

      3. Kurt74

        Nachtrag: Die zeigen nicht alle Spiele nochmals, heute zb.: 23:30-01:30 HSV vs BVB.

      4. dante

        Alles klar, danke.

  14. Thueringer1900

    Kann man sich nicht einfach mal über einen Sieg freuen? Natürlich gibt es noch Dinge zu verbessern und Kimmich hat dies nach dem Spiel auch gleich angesprochen. Noch vor einer Woche wurde die Mannschaft, nebst Trainer hier komplett auseinandergenommen und nun zeigt die Formkurve trotz Rotation, trotz taktischer Lösungen nach oben und man sucht immer noch das Haar in der Suppe. Selbst wenn das Spiel in Paris schief geht, geht die Welt nicht unter. Noch vor 2 Wochen hätte ich gesagt, wir bekommen dort ordentlich eine auf den Deckel aber nun bin ich schon viel optimistischer.

    1. Kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass sich hier Leute unterhalten, für die es nicht nur Sieg und Niederlage, sondern ein paar mehr Nuancen im Fußball gibt? Keiner hier hat irgendwas geschrieben, das zu deiner Kritik passt, alle waren mit dem Spiel zufrieden. Die zwei, drei Anmerkungen zu kleinen Schwächen, die nun wirklich moderat waren (vergleiche mal mit Kommentaren zum Spiel gegen Hoffenheim!) müssen schon erlaubt sein, sonst kann man die Kommentarspalte gleich dicht machen. Dafür ist sie doch da.

      1. Thueringer1900

        “Naja…..
        gegen ein desolaten Schalke 04 mit 3:0 gewonnen.Bevor wieder Alle in Lobeshymnen ausbrechen,sollte man erstmal die CL-Spiele abwarten.Die letzten beiden Spiele waren OK,und Bayern hat ein gutes Gesicht gezeigt,ABER :
        Das ist doch nichts Neues.Die waren Gegner kommen ja noch.Und das ist nicht Hoffenheim.”

        Sorry, solche Kommentare sind für mich übertrieben. Schalke war sicher nicht desolat, im Gegenteil es war eine Bockstarke Vorstellung unseres Teams, welches Schalke in Halbzeit 1 hat nicht zur Enfaltung kommen lassen. In Halbzeit 2 hatten wir 15 Minuten lang auch etwas Glück und einen guten Torhüter. Ansonsten war das eben ein Spiel welches man genießen sollte, weil es eben das, aus meiner Sicht, beste der Saison war.

        Deswegen sagte ich ja, einfach mal genießen und nicht jeden kleinen Fehler suchen.

        Sorry ist meine Meinung und natürlich schreibe ich hier niemanden vor, wie er zu diskutieren hat.

      2. Ok, desolat war Schalke nun wirklich nicht, ich hab sie eigentlich sogar recht stark gesehen. Ein paar kapitale Böcke haben sie halt dann doch geschossen, daher vielleicht der Eindruck von Sascha. Aber immerhin in einem Punkt hat er recht: Schalke muss natürlich geschlagen werden, aber die Gradmesser müssen dann doch die Topmannschaften sein, wo Schalke derzeit (noch) nicht (wieder) dazugehört.

        Deine “Beschwerde” klang so, als hätten hier alle gemeckert und nicht nur einer. 1 aus 20 ist eine akzeptable Quote wie ich finde ^^

  15. Thueringer1900

    Nein, alles gut. Hätte meinen Post vielleicht direkt unter Saschas Kommentar posten sollen. War sicher keine Generalkritik.

  16. cj

    Die letzten beiden Spiele stimmen mich positiv: wir werden wieder Meister, die Neuen finden ihren Platz und Ancelotti ist auch nicht so ahnungslos wie er hier im Forum oft beschrieben wird. Gleichzeitig sehe ich aber auch, dass in der Bundesliga zwar alle Mannschaften taktisch und physisch auf hohem Niveau, es aber spielerisch immer weniger herausragende Akteure gibt. Ich sehe uns in der CL auch nur im erweiterten Kreis der Titalanwärter, nur mit Chancen bei sehr glücklicher Auslosung. Wir sind in Bezug auf die Einzelspieler gut bis sehr gut, aber nicht exzellent aufgestellt und taktisch fehlt es auch an kleineren bis grösseren Details. Das Gegenpressing verdeutlicht ganz gut die grundsätzliche Situation: bei hoher Intensität (Laufbereitschaft, Tempo) erreichen wir zumindest ordentliches Niveau aber ohne Feinabstimmung, bei niedriger Intensität ist es ziemlich mies.

    1. wipf1953

      @CJ, es gab in der CL die letzten Jahre fast keine Chance für Bayern auf eine “glückliche ” Auslosung. Die Regel, dass Vereine aus einem Land bis zum Achtelfinale nicht aufeinander treffen dürfen, begünstigte bisher die Spanier (so dass dann immer mindestens drei von ihnen im Viertelfinale standen).

      Vielleicht ist es dieses Jahr anders und die Spanier und die Engländer hauen sich wechselseitig weg, während wir im Viertelfinale mit dem BVB oder RB Leipzig ein anderes Kaliber als Real oder die Manchesters ziehen. Das glaube ich aber erst wenn es tatsächlich so kommt.

  17. Kurt74

    Man braucht sich nur die Reaktionen der Fans anschauen bzw. anhören. Ist schon lange her das “Super Bayern” dermaßen laut und euphorisch im gegnerischen Stadion zu hören war :) Auch hatte ich das Gefühl das die Spieler beeindruckt waren wie sie nach dem Mainz Spiel von der Südkurve gefeiert wurden. Es macht einfach wieder Spaß Bayern beim spielen zuzuschauen.
    Aber das scheint nicht an der Taktik zu liegen sondern an den Spielern selbst. Mehr Lauffreude, schnellere Positionswechsel und die Passsicherheit machen den Unterschied aus. 91% ankommende Pässe laut Fuss gestern, das ist schon beeindruckend.
    2 Schwalben machen keinen Sommer aber die Team interne Aussprache scheint Früchte zu tragen.

    1. cj

      Ja, ist sicherlich eine Kopfsache. Ich bin in Bezug auf die CL auch deshalb skeptisch, weil ich die Mannschaft weder taktisch noch mental als sehr gefestigt einschätze. Die Situation ist aber auch nicht einfach: man dominiert seit 5 Jahren die BL in Grund und Boden, gleichzeitig erwiesen sich die spanischen Mannschaften aber immer als zu hohe Hürde. Irgendwann kommt der Punkt, an dem in der BL die letzte Motivation fehlt und in der CL der letzte Glaube. Ich freue mich diese Saison einfach über jedes gute Spiel und lass mich überraschen was die Zukunft so bringt.

      1. Kurt74

        Da ist vielleicht was dran. In der Bundesliga unterfordert und int. gibts immer böse Dämpfer. Wobei ich sagen muss, letzte Saison wären wir in der CL gar net mal so schlecht gewesen wenn dieses eine CL Spiel gegen Real nicht dermassen vom Schiri geschoben worden wäre.
        Bayern hat vor 5 Jahren nochmals einen Schritt in der Entwicklung gemacht während der Rest der Liga zu stagnieren scheint. Es mag herablassend klingen, aber wenn ich an einen Spieltag ohne Bayern die Konferenz gucke, frage ich mich bei manchen Spielen schon ob ich da noch Bundesliga gucke. Ich hoffe daher das der BVB weiterhin so erfolgreich bleibt wie diese Saison und RBL sich wieder erfängt damit Bayern unter Druck bleibt.

      2. Osrig

        @Kurt:
        Das hoffe ich nicht, dass DO und Co. erfolgreich bleiben und uns unter Druck setzen!
        Die Bundesliga ist kein “Fallobst”, und wie wir ja nun schon häufiger zu sehen bekommen haben, kann es schnell ins Auge gehen, wenn die Mannschaft nachlässt und nur mit 95 Prozent Leistung agiert.
        Gegen unseren FCB geben die Gegner immer 100 Prozent, ausruhen ist da also kaum möglich, wenn gleich nicht in jeder Begegnung eine Gala geliefert werden kann.
        Tempo, Taktik und Abläufe müssen stimmen, gerade auch in der Bundesliga, und wenn es in der Liga läuft, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Jungs auch international gut dabei sind. Die Bundesliga ist halt die Basis für den Erfolg in der CL.
        Wenn sie aber schwächeln, wenn national ein Gegner vor uns steht und nicht nachlässt, dann verschiebt sich der Fokus der Aufmerksamkeit, dann kommen Unsicherheiten auf, und das zeigt auch sich dann voraussichtlich auch international in schwächeren Spielen.
        Selbst wenn der FCB stark spielt, ein nationaler Gegner aber gegenhält, geht das zu Lasten der CL, weil man sich auf die Liga konzentrieren muss.
        Also lieber Dominanz in der Bundesliga mit souverän gewonnenen Spielen, und dadurch am Ende den Kopf frei für die CL und genug Selbstvertrauen, um auch gegen die Top-Teams Europas zu gewinnen.

        Jedenfalls ist in der Vergangenheit zumeist dann, wenn der FCB in der CL erfolgreich war, auch die Liga dominiert worden. Heißt andersherum: “Klare Kante” in der Bundesliga = erfolgreich in der CL

  18. Läuft

    Drei Dinge, die mir neben den hier bereits genannten noch auffielen: James hat defensiv mehr und vor allem effektiver gearbeitet als ich erwartet habe, Ancelotti moderiert die Rotation – soweit erkennbar – jetzt ordentlich und Rafinha hat mich durch ein hervorragendes Stellungs- und Passspiel überzeugt.

  19. Osrig

    Also, ich bin wirklich erleichtert! Die Leistung gegen Mainz war keine Eintagsfliege, obwohl ich bei der Aufstellung genau das befürchtet hatte. Und es zeigt, wenn Tempo und Flexibilität vorhanden ist, dann entstehen Lücken, dann kommen die Jungs zu Torchancen. Auch zeigt sich immer mehr Ancelottis Spielidee, die das schnelle Spiel in die Spitze will, aber glücklicherweise nicht nur kontern vorsieht, sondern auch Ballbesitz und Dominanz kann.
    Das war ein Spiel “wie aus einem Guss”, so ist mir auch gegen Leipzig, DO und selbst gegen PSG nicht bange, auch wenn gerade das Spiel in Paris eine größere Herausforderung darstellt. Auf jeden Fall ist die Mannschaft auf einem richtig gutem Weg.

  20. Sascha

    Ich glaube nicht,das die Entwicklung (2 Spiele),an Carlo liegt sondern die ist eher darin begründet,das die Mannschaft bereit sein muss um jeden Zentimeter füreinander zu kämpfen.Das hat Sie in den letzten beiden Spielen gezeigt.Es wird mir noch zu viel Fussball gearbeitet.Was auch etwas Gutes hat natürlich.
    Warscheinlich ist das Carlos Taktik,plus dazu stark ins Pressing zu gehen.Den Rest wird wohl die Mannschaft anteilig selbst regeln.Das sieht man an den oft fehlerhaften Verhalten in der Defensive,oder bei Unterzahlsituationen.
    Dort scheint mir eher kein Konzept vorzuliegen oder aber die Spieler sind nicht bei der Sache.Einer schrieb von einer bis jetzt guten Saison….nach 2 Spielen.
    Ist das ernsthaft gemeint ?

    Na klar war es ein gutes Spiel,aber trotzdem hat Schalke nicht offensiv verteidigt und wenn Bayern cleverer spielt,dann geht das Spiel deutlicher aus.Schaut Euch das Spiel nochmal an,dann ist wohl nicht zu übersehen wie fehlerhaft das Spiel der Schalker war.Deswegen desolat.
    Natürlich freue ich mich über den Sieg.Was denn sonst ?
    Gruss ;)

  21. […] und auf den Flügeln kehrte der Trainer zum altbekannten Duo Ribery und Robben zurück – der auf Schalke noch sehr beeindruckende James Rodriguez musste also auf der Bank Platz nehmen.FC Bayern München […]

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