Schalke 04 – FC Bayern München 1:1 (0:1)

Die Vorbereitungen auf das Spiel beim FC Schalke 04 waren weniger geprägt vom Spiel, sondern viel mehr von den Neuzugängen Mehdi Benatia und Xabi Alonso. Während Ersterer noch in München weilt und eine leichte Blessur auskuriert, stand Xabi Alonso bereits in der Startelf.
Zuletzt konnte der FC Bayern München die Spiele auf Schalke siegreich gestalten und Trainer Jens Keller hatte eine demotivierende 1:13 Bilanz – bei nur drei Spielen. Schalke war zudem schwer in die Saison gekommen, hatte die ersten beiden Pflichtspiele verloren und hatte einige Verletzungsprobleme. So fiel unter anderem Torjäger Klaas-Jan Huntelaar wegen eines grippalen Effektes aus.

Falls ihr es verpasst habt:

Pep Guardiola musste einige Umstellungen vornehmen. Arjen Robben fehlte aufgrund einer Verletzung, für ihn rückte Xherdan Shaqiri in die Mannschaft. Weiterhin durfte Jerome Boateng nach abgelaufener Sperre wieder mitwirken. Für ihn nahm Juan Bernat zunächst auf der Bank platz. Der große Jubel gehörte allerdings Xabi Alonso. Er spielte für den jungen Gianluca Gaudino – es wurde also die Erfahrung vor der Jugend vorgezogen. Alonso hat bis dato noch kein Training beim FC Bayern absolviert und saß diese Woche überwiegend im Flugzeug. Einzig ein paar Minuten Anschwitzen gönnte ihm Pep Guardiola, bevor er den Mittelfeldstrategen ins kalte Wasser warf.
Der FC Bayern begann die Partie zunächst forsch und äußerst druckvoll im bekannten Grundsystem 3-4-3 System mit einem sehr aggressiven Pressing. Dadurch veränderte sich die Positionierung vieler Spieler und System war phasenweise ein 2-3-3-2. Schalke hatte in den ersten 20 Minuten große Mühe sich auf dieses Spiel einzustellen. Beim FC Bayern verschob meist Rode nach vorne und attackierte den ballführenden Schalker – unterschützt wurde er dabei von der Offensivreihe bzw. von Alaba und Lahm. Die beiden spielten im Mittelfeld, bildeten aber situativ mit Boateng und Badstuber eine Kette, wurde das Bayernmittelfeld doch mal überspielt. So ergab sich teilweise auch eine Viererkette oder, in Einzelfällen, eine Fünferkette.
Der FC Bayern erspielte sich bereits in der Anfangsphase eine Großchance durch Müller, der scheiterte aber an Fährmann. Lewandowski hatte diese Szene wunderbar eingeleitet. In der 10. Minute gab es die beste Kombination des Spiels. Aus einem Einwurf heraus spielten Rode und Lewandowski einen Doppelpass. Rode stand frei vor dem Tor, legte im Fallen noch mal quer auf Lewandowski, der seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FC Bayern markieren konnte (10.). Der FC Bayern konnte das angeschlagene Tempo noch gute 10-15 Minuten hoch halten, ohne sich aber weiter zwingende Chancen zu erspielen. Wenn Schalke 04 mal gefährlich werden konnte, dann durch Leichtsinnsfehler der Bayernoffensive (Shaqiri, Götze bzw. Müller). Schalke nutzte das weit aufgerückte Bayernmittelfeld und überspielte dies meist mit einem langen Diagonalball. So kam Sam in der 27. Minute zur bis dato größten Schalker Chance.
In der zweiten Halbzeit zeigte sich Schalke weiterhin druckvoller – der FC Bayern bekam im Mittelfeld nicht mehr den gewünschten Zugriff. Neuer (gegen Draxler) und Boateng gegen Choupo-Moting mussten in höchster Not klären. Nach einem Foulspiel von Alonso bekam Schalke eine der wenigen Standardsituationen. Eine Halbfeldflanke segelte lange durch den Strafraum, wurde von Santana geschickt verlängert. Alonso konnte nicht mehr klären und Höwedes erzielte (berechtigt) mit der Hand den verdienten Ausgleich.
Im Anschluss daran wurde die Partie immer zerfahrener. Schalke 04 zog sich wieder weiter zurück und bot dem FC Bayern Räume. Dieser konnte den gebotenen Platz nicht nutzen, auch weil verletzungsbedingte Wechsel taktische Optionen verhinderten. So mussten Boateng angeschlagen und Götze (nicht bei 100%) das Spielfeld verlassen, für sie kamen Dante und Bernat. Auch Alonso, der von Krämpfen geplagt war, musste relativ zeitig ausgetauscht werden. Für ihn kam Pierre Emile Højbjerg. Entscheidende Impulse konnten sie nicht mehr geben. Das Spiel endete 1:1.

3 Dinge, die auffielen:

1. Xabi Alonso – ein Mann von Welt

Würde man es nicht besser wissen, hätte man den Eindruck gehabt, Xabi Alonso spielt schon eine Ewigkeit beim FC Bayern München. Ab der ersten Minute war er Taktgeber und Spielgestalter. Vor allem in den ersten 30 Minuten verstand es Alonso immer wieder, durch geschicktes Passspiel mehrere Schalker zu umspielen, bzw. eine komplette Abwehrkette aus dem Spiel zu nehmen. Nach 45. Minuten hatte er die meisten Ballkontakte und die meisten Pässe. Sanft gestikulierte er gegenüber seinen Mitspielern. Bei einer Freistoßsituation versuchte er nachdrücklich eine Abstimmung zu finden: Hochspringen ja oder nein? Überdies zog Alonso mal geschickt das Tempo an oder versuchte es in den nötigen Situationen zu verschleppen. Als Schalke mehr Präsenz im Mittelfeld (auch durch Überhärte) bekam, verstand es Alonso sich mehr zurück fallen zu lassen und mit Dante und Boateng eine Dreierkette zu bilden. Vorher spielte meist Lahm defensiver – und war somit Teil der letzten Kette. Am Ende standen 91% Passquote und 60% gewonnene Zweikämpfe. Hinzu kamen je vier abgefangene Bälle und Klärungen. Alonso brachte also die körperliche Präsenz ins Spiel, die Gianluca Gaudino gegen Wolfsburg und Dortmund fehlte. Das ausgerechnet sein einziges Foul den Gegentreffer einleitete, soll seine Bewertung nicht schmälern. Xabi Alonso hat ohne Training eindrucksvoll gezeigt, dass er noch Spiele im Tank hat und der Mannschaft einen Takt vorgeben kann.

2. Passquote

Die schlechte Passquote im Mittelfeld machte es Schalke 04 unheimlich einfach. Oftmals passte zwar der öffnende Ball aus der Abwehr. Alonso, Boateng, Badstuber und Dante überspielten teilweise mit Leichtigkeit die erste Abwehrlinie von Schalke 04. Eigentlich wäre es jetzt ein Leichtes gewesen durch weitere Ballstafetten im Mittelfeld die weiteren Abwehrreihen von Schalke 04 auseinanderzuziehen. Doch je länger das Spiel dauerte, desto schlechter wurden die Abspiele an den Nebenmann. Oftmals musste Königsblau nicht mal viel tun, um wieder in Ballbesitz zu kommen. Es wirkte so als ließe sich der FC Bayern anstecken von der Hektik, die aufkam nach den ersten gelben Karten und harten Foulspielen von Schalke 04 bzw. von einigen kniffligen Abseitsentscheidungen durch das Schiedsrichtergespann.
Vor allem in der zweiten Halbzeit schlichen sich mehr und mehr Fehler ins Spiel ein. So hatte Sebastian Rode im Spielaufbau sieben Fehlpässe alleine in der zweiten Halbzeit. In der ersten waren es nur zwei. Die meisten davon eigentlich nur über wenige Meter. Ähnliche Werte lassen sich bei Thomas Müller ablesen – fünf Fehlpässe nach der Pause. Robert Lewandowski konnte in der zweiten Halbzeit das Spielgeschehen nicht mehr diktieren und kam nur auf 58% Passquote und wenige Ballkontakte.
In der Summe lebte das Bayernspiel der letzten Jahre immer davon, dass der Gegner mit Geduld und der nötigen Sorgfalt zurecht gelegt wurde. Auch in der letzten Saison konnten so am Ende von Spielen noch mit der nötigen Geduld Tore raus gespielt werden (Auswärts in Mainz und Stuttgart). Aktuell fehlt es der Mannschaft wohl auch an der nötigen körperlichen Konstitution, ein Spiel über 90 Minuten zu prägen. Die vielen Fehler im Aufbau hatten unterm Strich auch zur Folge, dass der FC Bayern nur 10 Torschüsse in diesem Spiel hatte – die wenigsten in der Amtszeit von Pep Guardiola. Es konnten schlichtweg aufgrund der Abspielfehler keine Torchancen kreiert werden.

3. Auch mit der Hand können Tore erzielt werden

Das Tor von Schalke 04 war der zweite Gegentreffer in dieser Saison und der zweite aus einer Standardsituation heraus erzielt. War es gegen Wolfsburg noch ein Einwurf, war es diesmal ein Freistoß aus dem Halbfeld. Aktuell fehlt hier noch die letzte mentale Präsenz und wohl die nötige Abstimmung. Zwar war das Gegentor auf Schalke und auch gegen Wolfsburg mehr eine Verkettung von unglücklichen Umständen als klar heraus gespielte Treffer. Dennoch: Beide Tore wären vermeidbar gewesen. So war auf Schalke der Ball aus dem Halbfeld lange unterwegs. Dante, erst zwei Minuten auf dem Platz, kam zu spät und konnte nicht klären. Alonso schoss infolgedessen bei der Klärung Höwedes an die Hand. Da Höwedes Hand nicht zum Ball ging und er auch nicht seine „Körperfläche“ vergrößerte, handelte es sich hierbei um einen regulären Treffer. Dieses kuriose Tor wird sicherlich ausgiebig bei den Kollegen von Collinas Erben gewürdigt werden.

FC Schalke 04 – FC Bayern 1:1 (0:1)
FC Schalke 04Fährmann – Ayhan (76. Aogo), Santana (80. Fuchs), Matip, Höwedes – Höger, Kirchhoff (39. Neustädter) – Sam, Meyer, Draxler – Choupo-Moting
FC BayernNeuer – Lahm, Boateng, (60. Dante), Badstuber, Alaba – Rode, Xabi Alonso (68. Hojbjerg) – Shaqiri, Götze (57. Bernat), Müller – Lewandowski
BankReina, Gaudino, Pizarro, Green
Tore0:1 Lewandowski (10.), 1:1 Höwedes (62.)
KartenKirchhoff, Höger, Draxler, Sam / Rode
SchiedsrichterMarco Fritz (Korb)
Zuschauer61.973 (ausverkauft)

Abonniere unsere Beiträge!



Reklame

.. hilft Miasanrot


Hier werben

Leserkommentare
  1. chicago_bastard

    Ich würde zwei weitere Punkte anführen, die gestern auffielen:

    4. Ohne Mittelfeldspieler gibt es keine Spielkontrolle.

    Nach dem Rückspiel gegen Real hat Guardiola noch gesagt, es sei ein großer Fehler gewesen mit nur 2 Mittelfeldspielern (Kroos und Schweini) zu spielen, daher wundert es mich, dass er das nun schon wieder praktiziert. Müller spielte quasi zweite Spitze neben Lewandowski, Shaqiri und Götze spielten außen, im Mittelfeld blieben nur ein körperlich noch nicht auf der Höhe befindlicher Alonso und ein Rode, der tollen Einsatz zeigt, aber halt ein für Bayernverhältnisse unterdurchschnittliches Passspiel aufweist. Es muss Guardiola doch völlig klar gewesen sein, dass mit nur 2 Mittelfeldspielern, noch dazu mit diesen beiden, Spielkontrolle und Dominanz nicht möglich sein würden.

    Abgesehen von den ersten 20 Minuten, in denen Schalke wie das Kaninchen vor der Schlange agierte, waren die vier Offensiven komplett vom Spielgeschehen abgeschnitten. Ich verstehe nicht, wieso Guardiola nicht mit Gaudino einen zusätzlichen Mittelfeldspieler gebracht und dafür Götze oder Shaq draußen gelassen hat. Alonso, Rode und Gaudino im Zentrum hätten sicher für durchdachteres Aufbauspiel und somit weniger Ballverluste gesorgt, vorne wäre mit Müller, Götze und Lewandowski immer noch genug Qualität gewesen und vor allem hätten diese dann nicht so in der Luft gehangen wie gestern ab Minute 20.

    5. Shaqiris Qualität reicht nicht

    Dazu muss man glaub ich nicht viel schreiben. Wie viele Chancen will man ihm noch geben? Die Qualität reicht einfach nicht für einen Verein wie Bayern München. Es ist vielmehr ärgerlich, dass er einem Talent wie Green die Einsatzzeiten wegnimmt. Schlechter als er könnte es Green überhaupt nicht machen.

  2. Ryukyu

    Grausames Spiel. Die Erwartungen sind nach der schwierigen Vorbereitung natürlich gering, aber dass es so schlimm werden würde.. wundert bei dem Personal aber auch nicht wirklich. Shaquiri wurde ja schon mehrfach diskutiert. Ich mochte ihn noch nie, die Leistung gestern war allerdings erneut eine Frechheit. Man hätte sich im Sommer von ihm trennen müssen, dann hätte man nach einer guten WM wenigstens eine ordentliche Ablöse kassieren können. Er wird es nicht bei uns schaffe, das muss langsam wirklich jedem klar werden.

    Und Rode läuft zwar wie ein Hase, aber auch bei ihm reicht es einfach nicht für diese Mannschaft. Und erst Recht nicht für diese Spielweise. Zu schlechte Technik, zu schwaches Passspiel. Klar zeigt er gute Ansätze und ist bemüht, aber im direkten Vergleich zu seinen Mitspielern wird deutlich, dass er einfach in einer anderen Liga spielt.

    Das gleiche gilt für Bernat. Aber okay, wenn seine Rolle die von Contento ist, dann kann man damit leben.

    Und was ist überhaupt mit Dante los? Wenn der so trainiert hat wie er gestern gespielt hat, dann wundere ich mich über die Verpflichtung von Benatia auch nicht mehr. Abgesehen von den Stellungsfehlern – wie langsam sah er denn gestern aus?

    Mir gefällt der Fußball von Guardiola einfach nicht. Das Spiel ist mir zu langsam, vor allem nach Balleroberungen. Und hinten ist und bleibt man immer anfällig nach Ballverlusten. Schalke konnte das kaum nutzen mangels Qualität, aber die großen Teams in der CL werden das zu nutzen wissen. Und der BVB vermutlich auch. Ich halte die taktische Grundausrichtung für falsch.

    1. Bayernexpat

      Ach Ryuku, du sprichst mir aus dem Herzen!

      Ich hege noch die Hoffnung das Shaqiri vor Ende der Transfer Periode verscherbelt wird.

      Hat irgendjemand anderes auch Probleme mit der neuen Seite auf tablets? Aufm Laptop kein Problem, aber aufm iPad fast unlesbar.

      1. Christopher

        Wir schauen uns die Darstellungsprobleme mal an. Danke für den Hinweis.

      2. Wo / wie kommt es bei dir zu Problemen. Lese und schreibe das Kommentar hier gerade am iPad. Könntest du etwas genauer sagen was nicht funktioniert, dann schaue ich es mir an. Danke!

    2. Okinawa

      Warum nimmst Du in Deinem Rundschlag Götze aus? Der bleibt auch schon ewig eine adäquate Leistung schuldig.

    3. Friesenbazi

      Diese Kritik geht mir eindeutig zu weit.

      Die Argumente gegen Shaqiri kann ich noch nachvollziehen, ich war mal “sein größter Fan” aber seine Leistungen iVm mit seinen Ansprüchen und seinen öffentlichen Aussagen sind eine Frechheit.

      Rode gefällt mir sehr gut, auch wenn er nicht die technische Klasse seiner direkten Konkurrenten hat. Die physische Komponente hat dieser Mannschaft in der letzten Saison mMn oft gefehlt.

      Bernat nach der kurzen Vorbereitung und zwei Spielen zu beurteilen ist schlicht unfair.

      Dante sehe ich auch schon seit längerem als Risiko statt als defensiven Stabilisator, eigentlich schon seit dem CL-Finale 2013.

      Guardiolas Fußball nun infrage zu stellen ist vor dem Hintergrund der überragenden letzten Saison (bis zur Meisterschaft) auch mehr als fragwürdig. Wenn dir das Spiel zu langsam ist, verkennst du die Situation mit der sich der FC Bayern in jedem Spiel auseinandergesetzt sieht. Die meisten Gegner stellen sich tief in die eigene Hälfte und machen einen überfallartigen Konterfussball schlicht unmöglich. So gesehen ist Guardiolas System das Perfekte für diesen Verein. Der einzige Makel der letzten Saison war das Aus gegen Real Madrid und das in dieser Saison nun die “großen Teams in der CL” und “der BVB” unsere taktische Grundausrichtung auseinander nehmen werden ist reine Spekulation, weil die bisherigen Saisonspiele wohl kaum als ernsthafte Indikatoren herhalten dürfen.

  3. markus

    O.k. ich will nicht abgehoben wirken aber, Shaqiri weg und Schürrle her, der saß gestern bei Chealsea 90 Minuten auf der Bank.
    Er waere als Ribery Ersatz der perfekte Spieler. Glaube nicht, daß Bernat als Ribery Ersatz taugt. Götze spielt weit unter seinen Möglichkeiten und kann auch zentral spielen. Also Shaquiri weg, Green ausleihen und Schürrle holen. Sind ja noch 43 Minuten Zeit ,-)

    1. Friesenbazi

      Ich bin nicht sicher, ob wir von dem gleichen Schürrle sprechen aber der, den ich bisher erlebt habe, kann unfassbar schnell rennen, ist im Kombinationsspiel aber eher mittelmäßig. Inwiefern soll so ein Spieler in unserem System funktionieren bzw. einen Ribery ersetzen? Perfekter Konterspieler -> perfekter Mourinho-Spieler -> Nichts für den FC Bayern.

  4. Johannes

    Bevor man sich jetzt hier in den Kommentaren künstlich aufregt muss man auch mal sehen das wir momentan nur Power für gut 60min haben.Denke die Anfangsphase war super stark da hätte man zwei Tore vorlegen müssen, dass es nachher nur zu einem Punkt gereicht hat ist der mangelnden Kondition geschuldet.Wir haben gegen Ende effektiv mit 10 Mann gespielt es lief praktisch alles über links da Lahm K.O war.Auch die Wechsel waren nur frische Beine da Götze und Boateng absolut am Limit waren.Wenn der grossteil der Truppe in 2-3 Wochen wieder voll im Saft steht wird uns kaum jemand aufhalten können da bin ich mir sicher.

    1. Christopher

      Absolut. Die Phase nach dem 1:0 – mit teilweise guten Kombinationen war zu verspielt. Fällt hier das 2:0, dann ist das Spiel gelaufen. So holte man Schalke durch individuelle Fehler zurück in die Partie.

    2. Ryukyu

      Es nur auf die fehlenden Kondition zu schieben ist aber auch ein bisschen einfach. Man muss sich auch mal die Schalker Mannschaft anschauen. Gott ist die schwach. Höger, Santana, Kirchhoff, Matip, Choupo Moting, Fuchs – das ist ehrlich gesagt gerade mal Mittelklasse in der Bundesliga. Da muss einfach mehr kommen. Und in HZ 2 gab es nur eine nennenswerte Torchance, die Shaquiri aber kläglich vergeben hat. Ansonsten fällt mir keine Szene ein, die auch nur im Ansatz gefährlich war. Das ist einfach viel zu wenig gegen so eine schwache Schalker Mannschaft. Die haben ihre ersten beiden Spiele ja nicht zufällig verloren.

      Das ist einfach zu wenig.

      1. Karsten

        Im Unterschied zu einem Großteil unserer (National-)Spieler haben die aufgezählten Schalker aber eine komplette Vorbereitung hinter sich. Wie die wahren Kräfteverhältnisse vermutlich aussehen hat man doch in den ersten 25 Minuten gesehen, wo noch “konditioneller Gleichstand” herrschte. In der Phase hätten wir sicherlich noch das 2:0 machen müssen, damit man sicher in den Verwaltungsmodus schalten kann.

        So kommen die Schalker halt noch glücklich, wenngleich nicht ganz unverdient, noch zum Ausgleichstreffer. Aber viel mehr klare Torchancen als wir hatten sie nun ja auch nicht unbedingt. Insgesamt kein Ergebnis zum Jubeln, aber – auswärts, gegen einen regelmäßigen CL-Teilnehmer – zum jetzigen Zeitpunkt auch kein Grund zum Pessimismus :)

    3. FB

      Es lief alles über links, weil vor allem Dante Lahm mal wieder konsequent ignoriert hat und sich bei Ballannahme sofort nach links abgedreht hat. Kann sein, dass Lahm auch platt war, aber viel mehr wurden einfach zu wenig Bälle nach rechts gespielt, auch wenn sich z.B. Lahm frei gelaufen hatte.

      Wenn Lahm dann aber mal den Ball bekam, wurde es fast immer sofort gefährlich. Hier zwei Zitate aus dem Sportal Ticker:

      72: Lahm zieht ins Zentrum und chippt den Ball in den Lauf von Shaqiri. Plötzlich steht der Schweizer frei vor Fährmann, er trifft den Ball aber nicht richtig und so kann der Schalker Keeper zupacken.

      76: Lahm schaltet sich immer mehr in die Angriffe der Bayern ein. Seine Flanke lässt Lewandowski passieren, Shaqiri kann das Leder nicht kontrollieren.

      Im Mittelfeld fehlte nach der Alonso Auswechslung einfach jemand mit Überblick, weshalb es einfach unverständlich war, warum Pep Lahm nicht dann in die Mitte und Hojberg oder Rode nach rechts geschoben hat.

  5. […] Schalke 04 – FC Bayern München 1:1 (0:1) […]

  6. Hero991

    Hallo,
    Götze hat wieder als außenstürmer gespielt und dass wieder mit einer schlechten Leistung. In der letzten Saison hat er immer Stark gespielt, wenn zentral spielen dürfte und hat dort auch sein können gezeigt.

    Ich frag mich nur, warum Pep Müller nicht als Außenstürmer spielen lassen hat und Götze hinter Lewandowski.

    Außerdem hat man in diesen Spiel wieder gesehen, dass Schweinsteiger, Ribery und Robben nicht zu ersetzen sind. Alonso hat ein sehr gutes Spiel gemacht aber er konnte die Mannschaft (noch) nicht so Mitnehmen wie es ein Schweinsteiger.

    Wie sieht ihr dass?

  7. […] Schalke 04 – FC Bayern München 1:1 (0:1) […]

  8. […] und so Anschluss an die Champions League Ränge gewinnen. Jens Keller, der Schalke noch beim 1:1 im Hinspiel coachte,, konnte nie die Konstanz und Ruhe in den Verein bringen und hangelte sich vergeblich zwei […]

  9. […] sein erster Auftritt beim FC Schalke 04 zeigte auf, wie wichtig der Spanier für den Rekordmeister werden würde. Jeder Pass glich dem […]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Miasanrot.com — Der FC Bayern München Blog