Round-Up: Joshua Kimmich ist Spieler des Monats September

Während 12 Akteure des FC Bayern für ihre Nationalmannschaften durch die Welt reisen, bereitet sich Carlo Ancelotti wahrscheinlich auf das nächste Spiel in Frankfurt vor. Wir hingegen nutzen die Länderspielpause für eine Miasanrot-Premiere.

Erstmals kühren wir im Rahmen des Round-Ups unseren Spieler des Monats. Sechs Spiele, fünf Siege, eine Niederlage und 14:2 Tore. Die Bilanz im September liest sich für den Rekordmeister nicht schlecht, wenngleich ausgerechnet das letzte Spiel des Monats in Madrid verloren ging.

Ein Spieler sollte in dieser Zeit besonders herausstechen und sich so den ersten Titel in der neuen Miasanrot-Kategorie verdienen. Fünf Pflichtspiele, 315 Minuten, vier Tore. Joshua Kimmich überragte in allen Bereichen und stellte nicht nur unseren Autor Steffen vorerst stumm, der ihm noch vor der Saison einen schweren Stand vorhersagte.

Im September kam der 21-Jährige pro 90 Minuten auf 102 Ballkontakte, 2,86 Schüsse, 1,7 Torschussvorlagen, 2,28 Tacklings, 2 Interceptions, 0,57 klärende Aktionen und 1,14 Tore. Seine starke Leistung komplettierte er mit einer Passquote von 89,98%. Es waren aber nicht nur die Statistiken und Tore die ihn zum Spieler des Monats qualifizieren. Kimmich übernahm Verantwortung auf dem Platz und zeigte dem Trainer mit klugem Positionsspiel und vertikalen Pässen, dass er ein Mann für die wichtigen Spiele werden könnte.

Gegen Atlético Madrid verzichtete Ancelotti noch auf den Nationalspieler, aber sollte der weiter solche Leistungen abrufen, wird es auch für den Bayern-Trainer immer schwerer ihn zu “ignorieren”.

Wir gratulieren Joshua Kimmich, der unser erster Spieler des Monats ist.

Miasanrot.de stellt regelmäßig in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen.

Presseschau

“Es war ein bisschen auch meine Schuld”

Neun Jahre spielte Nicola Sansone in der Jugend des FC Bayern. Nun ist er fester Bestandteil beim FC Villareal. Nach sechs Spielen hatte der gebürtige Münchner vier Tore in La Liga und somit mehr als Neymar. Mit der SZ sprach er über seine Zeit beim Rekordmeister und weshalb er es dort nicht geschafft hat.

U19 gewinnt Youth-League-Spiel in Madrid

Die U19 des FC Bayern machte es deutlich besser als die Profis und gewann mit 3:1 bei Atlético Madrid. Auf Twitter gibt es die Highlights zu sehen:

Guardiolas Erbe in der Analyse

Nach dem Spiel bei Atlético Madrid, aber auch durch das Unentschieden gegen Köln, gab es erstmals öffentliche Kritik an Carlo Ancelotti. In der Frankfurter Rundschau äußerte Jakob Böllhoff seine Meinung zum menschelnden Rekordmeister in einem Kommentar.

Auch Onefootball schloss sich diesem Thema an und analysierte die Ancelotti-Bayern anhand von Opta-Daten.

FCB-Frauen gewinnen deutlich in der Champions League

Die Mädels machten es in der Champions League ebenfalls besser als die Herren. Sie gewannen im Hinspiel beim Hibernian LFC deutlich mit 6:0. Die Highlights gibt es auf YouTube.

Franck Ribéry in der Stats Zone

In einem kurzen Video auf YouTube stellt “Rytai.” die wichtigsten Statistiken des Franzosen in den letzten Spielzeiten dar. Auffällig ist, dass der 33-Jährige statistisch immer schwächer wurde. In dieser Saison gibt es aber Hoffnung auf Besserung.

Choreografie gegen Köln

Das Video zur gelungenen Choreo gegen den 1. FC Köln stellt euch der Club Nr. 12 ebenfalls auf YouTube bereit.

Die Woche bei Miasanrot

Die Bayern waren gegen die Kölner zwar nicht erfolgreich, aber die ganz große Kritik blieb in unserer Analyse aus. Es folgten ein Artikel zur “Menschwerdung des Thomas Müller” und ein Preview auf das Buch “Creating a global Superclub” von Uli Hesse. Komplettiert wurde die Woche von Steffen, der den aktuellen Status unter Carlo Ancelotti analysierte und dabei auf die V-Struktur zu sprechen kam.

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Leserkommentare
  1. GÜNO

    Weißt du was Genaueres über den Hintergedanken bzw. den Spruch – „Wir sind die Kinder der Historie von Stadt und Verein“ – der Choreo gegen den 1. FC Köln Justin?

    1. Aus dem Südkurvenbladdl der Schickeria:

      „Wir sind die Kinder der Historie von Stadt und Verein“. Die Wahrheit hinter dieser Aussage kann wohl niemand leugnen, so wird eine Fankurve ja zweifellos von der sozialen und sportlichen (Erfolgs-)Geschichte ihres Vereins, sowie dem Umfeld und den Lebensbedingungen rund um das Stadion geprägt. Deshalb ist unsere Fanszene anders als beispielsweise die unserer Freunde aus Bochum, Jena oder Sankt Pauli. Sie ist auch anders als die der Kölner, Dresdner oder Mainzer. Ganz einfach, weil der Junge mit der Fahne eben andere Dinge gesehen, gemacht und erlebt hat als der Jugendliche, der die Spiele eines anderen Vereins in einer anderen Gegend Deutschlands besucht hat. Böse Zungen könnten jetzt sagen, die Choreo wäre damit ja eigentlich nur eine aufgepushte Version des unsäglichen „Mia san mia“-Slogans, aber die haben heute Sendepause. Die Choreo begrüßte die Spieler mit einem starken Bild auf dem Spielfeld und die Organisatoren haben sich ein fettes Lob verdient.”

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