round-up

Rot-Weißes Round-Up im Sommer VI

Das Warten hat ein Ende: Arturo Vidal wurde gestern Nachmittag offiziell beim FC Bayern vorgestellt. Der Chilene wird das Trikot mit der Nummer 23 tragen. Nachdem die Testspiele der Asienreise absolviert wurden, bereitet sich die Mannschaft auf den DFL Supercup gegen Wolfsburg am Samstagabend vor, bevor es nächste Woche mit Audi Cup und der ersten Runde im DFB-Pokal so langsam wieder mit dem regulären Spielbetrieb losgeht (Spielanalysen natürlich kurz nach Abpfiff bei uns!). Auch wir werden dann unsere »Sommer Round-Ups« beenden und wieder in den regulären Rhythmus wechseln, um Euch zwei Mal pro Woche lesenswerte Texte und Fundstücke zum FC Bayern zu präsentieren und an einen ehemaligen Spieler zu erinnern.

Miasanrot.de stellt während der Sommerpause einmal wöchentlich in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen.

Presseschau

Vidal unterschreibt bis 2019

Die Süddeutsche Zeitung fasste die Verpflichtung des 28-Jährigen noch einmal zusammen.

Er ist ein Siegertyp mit einer ausgezeichneten Mentalität. Mit seinem Zweikampfverhalten, seiner Torgefahr und seiner Flexibilität wird er uns gut tun
Matthias Sammer über Arturo Vidal, Sueddeutsche.de am 28.07.2015

Mit dieser Verpflichtung möchte der Rekordmeister die »Schlagkraft im Mittelfeld erhöhen«. Inzwischen wurde auch das Video zur Pressekonferenz veröffentlicht.

Juventus Turin hat derweil die genauen Transfermodalitäten veröffentlich. Demnach zahlt der FC Bayern 37 Millionen Euro über zwei Jahre mit einer erfolgsabhängigen Bonuszahlung von maximal 3 Millionen.

Dale Jennings

Als der englische Youngster Dale Jennings 2011 nach München wechselte, setzte man große Hoffnungen in ihn. SPOX widmet dem »vergessenen Stern des Südens« ein Portrait. An seine vielversprechenden Leistungen in England konnte er nicht anknüpfen und seine erste Saison bei den Bayern Amateuren lief enttäuschend. Er spielte noch unter Scholl, verletzte sich aber im Anschluss und kam nicht wieder in Form. Nach einer Zeit bei Barnsley wechselte er nun wieder zu den Milton Keynes Dons.

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Boateng lässt sich von Jay Z managen

Dass Fußballer schon lang nicht mehr nur den Ball über den Rasen kicken, war klar, aber noch immer gehen in der deutschen Fußballlandschaft wenige konsequent den Weg als »Global Brand«. Mario Götze ist hier sicherlich ebenso zu nennen wie Bastian Schweinsteiger, der kürzlich erst mit einem Video eines Kopfhörer-Herstellers rund um seinen Wechsel zu Manchester United für weiteren Wirbel sorgte. In der Vergangenheit versuchten auch Wettanbieter mit Persönlichkeiten aus dem Sport ihre Marke zu platzieren. Ob lustige Videos von Kahn und Schmeichel den Zeitgeist trafen, blieb stets fraglich.

Die Welt berichtete nun von Jerome Boatengs Plänen: Künftig wird der 26-Jährige vom Entertainment- und Sportverlag »Roc Nation« des amerikanischen Rappers unterstützt.

Polizei: Amateurederby

Am Sonntag treffen die Bayern Amateure auf den Nachwuchs des blauen Stadtrivalen. Grund genug für die Polizei sich erneut mit vielfältigen Informationen rund um das Amateurederby in der Hermann-Gerland-Kampfbahn zu positionieren.

Neben der abgehaltenen Pressekonferenz wurde auf die Stadionverordnung hingewiesen und eine Sonderbeilage des Polizeipräsidiums veröffentlicht. Fraglich, ob nach dem ruhig verlaufenen letzten Spiel, welches unter massiver Polizeipräsenz stand, gewisse Ankündigungen nicht sogar kontraproduktiv wirken oder man noch weiter reduzieren könnte. Immerhin änderte man den Ton der Veröffentlichung:

Allerdings will man von Seiten der Münchner Polizei und allen Beteiligten die Gelegenheit nutzen, den Fußballanhängern die Chance zu geben, am Sonntag ein anderes Bild von sich zu zeigen. Es gab hier nach dem letzten Derbyeinsatz ein spürbares Umdenken, um eine Deeskalation des Derbys herbeizuführen.
Polizeipräsidium München am 28.07.2015

Die Süddeutsche Zeitung fasste die Situation rund ums Stadtderby und den Polizeieinsatz zusammen.

Rummenigge: Selbstvermarktung statt DFL-Vertrag

Mit dem milliardenschweren Verwertungsvertrag für die TV-Rechte in England war es nur eine Frage der Zeit – wie 11Freunde schrieb – wann auch in Deutschland klarere Töne angeschlagen werden würden. Nun forderte Karl-Heinz Rummenigge »die DFL heraus«. Der FC Bayern könne bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr – etwa vier Mal so viel wie bisher – einnehmen, wenn er sich und seine Rechte selbst vermarkten würde.

Der Artikel warf auch die Frage auf, ob der FC Bayern durch die Selbstvermarktung allein vorpreschen möchte oder gemeinsam mit der Liga an Lösungen arbeiten will. Andere Vereine besitzen laut 11Freunde nicht das Potential ein eigenes, attraktives Paket zu schnüren, um es an Interessenten zu verkaufen.

Müller ist »unverkäuflich

In den letzten Wochen wurde mehrfach vom großen Interesse an Thomas Müller berichtet und es stand sogar ein Gebot bis zu 100 Millionen Euro im Raum. Spiegel Online fasste die jüngsten Aussagen zusammen. Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich zu den Spekulationen und stellte klar, dass Thomas Müller »unverkäuflich« ist und man im Verein bereits Gedanken an die Zeit nach seiner aktiven Karriere beim FC Bayern hegt:

Wenn Thomas eines Tages aufhört, möchten wir ihn auch gerne in den Verein einbinden
Karl-Heinz Rummenigge, Spiegel.de am 29.07.2015

Amateure starten in Saison 2015/16

Heute Abend starten die Bayern Amateure in die Regionalliga-Saison 2015/16. BFV.TV führte ein Interview mit Trainer Heiko Vogel.

Hinweis – Werbung: Dieses Round-Up entstand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen THIRD MAN.

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Leserkommentare
  1. Bayernexpat

    Geil, ich erwarte dann jetzt ein Boateng cameo aufm BBHMM remix.

  2. High & Co

    Könnt ihr dazu etwas genaueres sagen?

    “Hinweis – Werbung: Dieses Round-Up entstand in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Unternehmen THIRD MAN.”

    1. Servus, aber natürlich.

      Wie bekannt betreiben wir Miasanrot als Hobbyprojekt in unserer Freizeit. Dennoch versuchen wir Ausgaben, die uns entstehen (Podcast-Equipment, Webseite, Aufnahmegeräte und einige noch geheime Dinge) über Einnahmen zu decken, um sie nicht aus unser eigenen Tasche finanzieren zu müssen, wie wir das in der Vergangenheit mussten. Im vorliegenden Fall hat ein Partner gewünscht, dass wir ein Wort in unserem Round-Up mit einem Link versehen. Entsprechend müssen wir nach gesetzlichen Vorgaben angeben, dass es sich hierbei um Werbung handelt. Das steckt hinter dem letzten Satz.

      Da wir unsere Artikel frei von Einflüssen Externer belassen möchten, nutzen wir nur das Round-Up bzw. die Presseschau um solche Anfragen aufzunehmen. Ist wie hier ein Link platziert, findest du diesen Hinweis am Ende des Artikels. Sollte ein ganzer Absatz aufgrund einer Zusammenarbeit enthalten sein, ist die ganze Überschrift mit “Werbung” deklariert. Mit diesem Vorgehen wollen wir für alle Leser Klarheit schaffen und gleichzeitig über gewisse Einnahmen Projekte für Miasanrot finanzieren.

      1. High & Co

        Danke für die detaillierte Antwort. Wenn ihr weiterhin so ehrlich, direkt und intensiv berichtet, habt ihr meinen Segen :)

  3. Hoffentlich behaltet Ihr Eure positive, objektive Art zu schreiben bei, wenn Ihr als Sportjournalisten für effekthaschende Medien schreiben “müßt”.

    Es ist wohltuend Eure Artikel zu lesen und dazu Kommentare zu schreiben, ohne von Bayernfans “in der Luft zerrissen” zu werden, nur weil man nicht jedes Jahr das “triple” erwartet..

    1. Hi pitvonbonn, genau das haben wir vor! :) Deswegen verfahren wir hier so strikt und lehnen wöchentlich eine – inzwischen echt große – Menge an Anfragen ab. Wenn wir uns für etwas entscheiden, wie wir es hier im Round-Up taten, dann ist es natürlich entsprechend markiert. Ganz ohne die Werbung auf den Anzeigenflächen hier oder den ein oder anderen Link im Round-Up ist es leider inzwischen nicht mehr möglich ein so großes Projekt zu betreiben und weiterzuentwickeln, wenn man nicht regelmäßig Beträge im größeren Hundert-Euro-Bereich aus eigener Tasche reinstecken möchte. Wenn wir unsere Meinung sagen, wird da kein Werbepartner reinpfuschen.

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