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Rot-Weißes Round-Up: Allan Nielsen

Der 1971 im dänischen Esbjerg geborene Allan Nielsen begann seine Fußballkarriere im Jugendverein seines Heimatortes. Noch bevor er für »Esbjerg fB« (Esbjerg forenede Boldklubber) auflaufen konnte, wurde er als 18-Jähriger vom FC Bayern verpflichtet. Er galt als vielversprechendes Jungtalent und sollte beginnend mit der Saison 1989/91 die Münchner unterstützen. Nielsen blieb zwei Jahre an der Isar, absolvierte aber nur einen Einsatz im Mai 1991 gegen Hertha BSC, als er wenige Minuten vor dem Abpfiff für Brian Laudrup eingewechselt wurde. Der FCB und damit Nielsen wurde Vize-Meister.

Für den jungen Dänen ging es in München nicht voran, sodass er für die Spielzeit 1991/92 beim FC Sion in der Schweiz anheuerte und für drei Jahre unterschrieb. Von den geplanten 36 Monaten verbrachte er nur einen in der Schweiz und kehrte dann in sein Heimatland zurück, wo er für Odense BK 55 Partien in der ersten und zweiten Liga bestritt. Im Anschluss wechselte er nach Kopenhagen und führte die Mannschaft als Kapitän auf den Platz. 1995 wechselte er nach Kopenhagen zum nächsten Konkurrenten Brøndby und wurde 1996 sowohl dänischer Meister als auch Fußballer des Jahres in seiner Heimat.

Im Anschluss spielte Allan Nielsen für Tottenham Hotspur und gewann den englischen Ligapokal (1999). Er überwarf sich mit seinem Trainer George Graman, absolvierte sieben Partien mit zwei Toren als Leihspieler für die Wolverhampton Wanderers und wechselte 2000 zum FC Watford. Mit 100 Partien bestritt er dort seine meisten Profi-Einsätze und erzielte 19 Tore. Den Abschluss seiner Karriere erlebte er bei Herfølge BK im dänischen Køge, wo er bis 2005 auch als Co- und später Cheftrainer aktiv war, bevor er seine aktive Karriere beendete.

Allan Nielsen bestritt 44 Partien für die dänische Nationalmannschaft und feiert heute seinen 44. Geburtstag. Alles Gute!

Miasanrot.de stellt regelmäßig am Dienstag und Freitag in einem Round-Up lesenswerte Texte und Fundstücke rund um den FC Bayern zusammen. Gewidmet wird jedes Round-Up einem ehemaligen Bayern-Spieler, der am jeweiligen Tag (oder kurz zuvor/danach) Geburtstag hat.

Presseschau

Nachklapp: 7:0 gegen Donezk

Die Fans des FC Bayern erlebten einen grandiosen Europapokalabend und feierten den 7:0 Heimsieg gegen Shakhtar Donezk. Unsere Spielanalyse stellt vor allem die Offensivreihe, Konterabsicherung und das »Glück des frühen Platzverweises« ab, da die Ukrainer seit der 3. Spielminute nur noch zu zehnt auf dem Platz standen. Wegen des Ergebnisses überholt, aber mit einigen Ansätzen, nahm sich Oliver Fritsch für die Zeit dem »Pep-Standard« und der Abhängigkeit von Robben an. Mit wesentlich mehr Freude verbunden, war der Treffer von Holger Badstuber, dem anzusehen war, dass er keine richtige Jubelpose im Repertoire hatte. Jonas Beckenkamp berichtete darüber für die Süddeutsche Zeitung. Die gewohnt taktisch-tiefgründige Analyse präsentieren die Kollegen von Spielverlagerung.de dieses Mal bei ZDFsport.

Leider mussten sowohl Arjen Robben als auch Franck Ribéry verletzt ausgewechselt werden. Robben klemmte sich einen Nerv im Rücken ein. Ribéry zog sich eine leichte Blessur im Sprunggelenk zu, wie der Kicker zusammenfasst. Beide werden für die Partie gegen Werder Bremen nicht zur Verfügung stehen.

Zum Abschluss noch eine weitere beeindruckende Statistik. Am Mittwochabend war jeder Offensivakteur, bis auf den früh ausgewechselten Arjen Robben, erfolgreich.

»Fußballett« des Gärtnerplatztheaters

FC Bayern Erlebniswelt und Staatstheater am Gärtnerplatz agieren im Rahmen des Fußballetts als Team.
Kunst und Sport treffen sich, Ballett und Fußball bilden ein Team. Die Tänzerinnen und Tänzer des Gärtnerplatztheaters sind in die FC Bayern Erlebniswelt gekommen, um dort die impulsive Kraft des Tanzes zu zeigen.
Gärtnerplatztheater via Youtube, 12.03.2015

Am Wochenende: Werder Bremen

Am Samstagnachmittag muss der FC Bayern in Bremen antreten und sich gegen Werder durchsetzen. Der SV Werder Bremen erlebt eine grandiose Rückrunde und konnte sich deutlich und mit gutem Fußball aus den Abstiegsrängen absetzen. Im Interview mit dem Kicker forderte Trainer Viktor Skripnik ein engagiertes Auftreten seiner Mannschaft:

Wenn du nur reagierst gegen die Bayern, hast du schon verloren. Die Marschrichtung ist wie zuletzt: Die Fans sollen eine Werder-Elf mit vollem Herzen erleben.
Viktor Skripnik, kicker.de am 11.03.2015

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Leserkommentare
  1. chicago_bastard

    “Zum Abschluss noch eine weitere beeindruckende Statistik. Am Mittwochabend war jeder Offensivakteur, bis auf den früh ausgewechselten Arjen Robben, erfolgreich.”

    Das kann man sogar noch auf das gesamte Team (bis auf Neuer) erweitern: Alle Feldspieler, die in der Startelf standen mit Ausnahme des erwähnten Robben haben ein Tor geschossen oder direkt vorbereitet, eine Wahnsinns-Statistik.

    1. chicago_bastard

      Jetzt erst gesehen, dass das in der verlinkten Statistik ja auch gesagt wird. Wundert mich ja etwas, dass ihr an dieser Statistik die Tore von 4 Offensivspielern hervorhebt, das ist für mich nicht so besonders wie dass 9 Feldspieler direkt an Toren beteiligt waren. Dass 4 unserer Offensivkünstler getroffen haben müsste es doch schon vorher gegeben haben, gegen den HSV zum Beispiel.

      1. Done

        Gegen den HSV haben alle fünf getroffen.

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