Miasanrot Episode 24 – Wilder Kicker



Ein hoher Sieg und ein Unentschieden. Donezk und Paderborn sind absolviert und die wilde Diskussion um Robert Lewandowski beschäftigt uns. Drei unserer Themen in Episode 24.

In der Herrenrunde mit Felix, Christopher, Steffen und Jan werden die zwei zuletzt absolvierten Partien gegen Donezk und Paderborn besprochen. Außerdem beschäftigen wir uns ausführlich mit der wilden Diskussion um Robert Lewandowski und versuchen uns an einer Einordnung und der Gesamtkonstellation, in der sich der FC Bayern befindet. Die Rückkehrer Thiago und Lahm sind ebenso Bestandteil dieser Episode wie die verliehenen Youngers Højbjerg und Green.

Shownotes

  • 00:00 Intro: Herrenrunde! Servus an Felix, Christopher, Steffen und Jan!.
  • 01:34 Auswärts gegen Donezk: Das erste KO-Spiel gegen Donezk wurde mit 0:0 und einer gelb-roten Karte für Alonso absolviert. Welche Phasen hatte die Partie und was ist zur These “Guardiola ist in der Champions League vorsichtiger” zu halten?
  • 13:12 Pa-Pa-Paderborn: Kantersieg mit Robben als entscheidendem Faktor in dieser Spielzeit. Ribéry verbessert sich, hat aber noch Anpassungsprobleme und wie steht es eigentlich um Claudio Pizarro?
  • 28:38 Der wilde Kicker: Diese Diskussion hat uns beschäftigt. Welche Rolle spielt Robert Lewandowski, wie ist seine bisherige Leistung zu bewerten und wie groß ist die Kritikfläche, die Pep Guardiola darstellt?
  • 52:22 Thiago und Lahm sind zurück: Erfreuliche Nachrichten! Thiago und Lahm sind zurück im Individualtraining. Welchen Faktor stellt insbesondere Thiago in Zukunft dar und worauf muss bei der Reintegration der beiden geachtet werden?
  • 01:02:17 Højbjerg und Green: Zwei Leihgeschäfte, die unterschiedlicher nicht laufen könnten. Højbjerg bestreitet eine erfolgreiche Zeit in Augsburg, während Julian Green beim HSV nicht zum Zug kommt.
  • 1:10:34 Prognose Köln, Braunschweig, Hannover: Kurz und auf den Punkt: Was erwartet uns in den nächsten drei Partien?

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Leserkommentare
  1. Hans

    Abgesehen von der sportlichen Situation im Pizarro stelle ich mir folgende Frage:

    Wie wichtig ist er als Integrationsfigur der mittlerweile doch vielen Spanier in München? Er spricht fließend Spanisch und Deutsch. In Marti Perarnaus Buch steht, dass er neben Rafinha sehr oft als Dolmetscher agiert. Ich denke das dieser Aspekt nicht unterschätzt werden sollte. Außerdem ist die Saison lang (vorausgesetzt dass man in allen drei Wettbewerben vertreten bleibt). Es könnte durchaus passieren, dass wir Ende Mai bzw. Anfang Juni, wenn dann hoffentlich zwei große Endspiele anstehen, wie letztes Jahr im Pokalfinale aus dem letzten Loch pfeifen. Denken wir auch bitte daran, dass Pizarro das 2:0 von Müller gegen Dortmund vorbereitet hat!

  2. Josef

    Sehr starker Podcast!
    – Respekt dass ihr bei der Aufarbeitung der “wilden Kicker”-Kritik so sachlich geblieben seid.
    – Die Einschätzung zu Pizarro teile ich auch vollständig, hoffe aber einfach allein aus Sympathiegründen, dass er noch ein Jahr dranhängen darf.
    – Ebenso teile ich die Einschätzung zu Kurt (d.h.: dieses Jahr noch keine vollwertige Alternative).
    – Allgemein das Thema Erwartungshaltung: bei euch ja ebenfalls ein Dauerbrenner – zurecht. Lasst uns die aktuellen Zeiten genießen und wissen, dass wir wieder Zeiten mit Zähen 2-1 Siegen oder Unentschieden gegen die Paderborns dieser Welt haben werden.

    Eine Sache bei der ich widersprechen möchte. Nee, widersprechen wäre falsch, weil ihr 1 zu 1 die richtigen Punkte nennt: Philipp Lahm. Ich kann seine Rückkehr kaum erwarten. Er ist aktuell nicht zu ersetzen. Wie ihr richtig andeutet, die Alonso-Schweinsteiger-Diskussion wäre keine, wenn Lahm als ergänzender Verbindungsspieler / Nadelspieler / “individual-pressingresistenter-Kleinraumspieler” / whatever dabei wäre. Er fehlt umso mehr als diese Saison Thiago und Kroos nicht zur Verfügung stehen, die jeweils Teilaufgaben von ihm übernehmen könnten.
    Ich bin mir deshalb auch sicher (Wette anyone?), dass er nach Rückkehr im Mittelfeld eingesetzt werden wird.
    Ich bin aber auch sehr optimistisch, dass er schnell wieder bei 100% sein wird. Und wer weiß (Stichwort “überspielt”), vielleicht werden wir uns im April rückblickend über seine Verletzung und die damit verbundene Pause freuen…

    Eine grundsätzliche Sache, zu der ich aber keine Lösung weiß: Der Podcast ist wie gesagt super. Die Detailtiefe, mit der ihr hier Dinge analysiert ist unübertroffen. Was ich deshalb doppelt schade finde: Hier wird mit am wenigsten kommentiert. Wie könnte man das ändern?

  3. Herzlichen Dank für dein Lob und die Anmerkungen zu unserer Diskussionsrunde in Episode 24.

    Eine grundsätzliche Sache, zu der ich aber keine Lösung weiß: Der Podcast ist wie gesagt super. Die Detailtiefe, mit der ihr hier Dinge analysiert ist unübertroffen. Was ich deshalb doppelt schade finde: Hier wird mit am wenigsten kommentiert. Wie könnte man das ändern?

    Denke das ist ein generelles Problem, wobei wir uns natürlich über Kommentare oder Feedback auf den sozialen Kanälen immer freuen und zum Beispiel Twitter für Themenanregungen nutzen. Sicher hören viele Podcasts unterwegs im Auto, beim Sport oder zumindest nicht dort, wo direkt kommentiert werden kann. :)

  4. pekunio

    Ich finde ja, dass die Fälle Wild/Kicker vs Guardiola, oder auch Hinko/Sportbild vs Schweinsteiger ein Armutszeugnis für den deutschen Sportjournalismus sind. Hier zählen verletzte Eitelkeiten mehr als Sachverstand. Ich würde mir hier vom Verein auch mal ein härteres Vorgehen gegenüber diesen Medien wünschen, auch wenn es wohl wenig zu gewinnen gäbe. Andererseits negativ berichten Sie ja sowieso. Auch bei Ehemaligen wie z.B: Didi Hamann würde ich mir manchmal ein Greenkeeper-Statement wünschen.

  5. Jo

    Schöner Podcast, auch dank vieler Teilnehmer. Das macht es lebendig und vielfältig.

    Der “Wilde Kicker”, oder der wildgewordene Kicker? Wundern braucht es einen ja nicht. Dass das kein Vergleich mehr zu früher ist, ist überdeutlich. Ich vergleiche den Kicker immer mit dem Spiegel. Zwei Publikationen die im Wesentlichen nur noch von vergangenem Ruhm zehren. Nach dem Verlust der überlebensgroßen Leitfiguren (Augstein und Heimann) geht es bei beiden deutlich bergab.
    Man merkt in solchen Situationen auch den Verlust unserer überlebensgroßen Leitfigur, Uli Hoeneß. Das war ja immer sein Ding hier gnadenlos und kompromißlos zurückzuledern (z.B. das erwähnte Greenkeeper-Statement). Das hatte so etwas wie eine Ventilfunktion und nahm dann auch Druck vom Trainer. Sammer kann das nicht leisten, weil er in einer ganz andern Ausgangsposition ist und es nicht authentisch wäre wenn er jetzt den Hoeneß spielen wollte.
    Obwohl so ein wenig mehr “Abteilung Attacke” könnte er schon auch mal geben. Mir kommt das zur Zeit alles ein wenig sehr staatstragend daher.

    Zu Pizarro: Ich kann mir nicht vorstellen, dass sein Vertrag verlängert wird. Gegen Ende wäre er dann fast schon 38! Zudem sind die auslaufenden Verträge von Pizarro und Weiser die einzigen klaren Möglichkeiten zur nächsten Transferperiode für Bewegung im Kader zu sorgen, Platz für frisches Blut zu machen und Einsatzzeiten neu zu verteilen. Kimmich ist schon fix, Gaudino und Kurt werden näher an die Mannschaft rücken, ggf. kommen Green, Höjbjerg und Kirchhoff zurück. Irgendwelche größeren Tranfers mal noch gar nicht betrachtet.

  6. Steffen spricht etwa bei Minute 42 ein fast witziges Paradox an. Einerseits hat man sich lange beim FC Bayern nach einer Philosophie über den bloßen Dauererfolg hinaus gesehnt, nach einer Spielidee, nach einer Idee, wie man spielen möchte, die der ganze Verein atmet. Man erinnere sich daran, dass Philipp Lahm mehrere 10.000 Euro blechen musste, als er dem Verein das Fehlen einer solchen Philosophie in einem Interview vor Augen hielt. Nun hat man eine solche Philosophie und fühlt sich, kaum stimmt mal ein Ergebnis nicht, fast zu abhängig von ihr. Genau EINE Idee zu verfolgen führt natürlich dazu, dass man keinen Backup hat, keine Redundanzen, keine zweitbeste Lösung, auf die man bei bedarf zurückgreifen könnte. Und plötzlich sehnen sich einige danach, dass man die EINE Idee vielleicht doch nicht zu konsequent hätte durchsetzen dürfen. Ich denke, solche Zweifel oder Kritiken verkennen zwei wichtige Punkte.

    1. Ist eine Idee, die den Verein in eine komplette Abhängigkeit von einer Person — der des Trainers — bringt, keine Vereinsphilosophie, sondern die Philosophie des Trainers. Eine solche Abhängigkeit wäre fatal, aber so schnell, wie sich etwas von außen dazugebrachtes erlernen ließ, so leicht kann ein anderer Trainer auch wieder seine Spielweise einstudieren lassen.
    2. Ist die Spielweise Guardiolas weniger dickköpfig als behauptet. Es ist nicht (mehr) der Fall, dass Guardiola keine hohen Ecken hereingeben lässt oder keinen Zielspieler im Sturm gebrauchen könnte. Er arbeitet mit dem Spielermaterial, das er bei Bayern hat, an Systemen, die die Spieler umsetzen können und ihnen auch entgegen kommen. Gerade die Flexibilität und Variabilität sind die großen Stärken des Positionsspiels, dass Guardiola den Bayern eingeimpft hat. Gerade weil es keine zu fixen Laufwege gibt, sondern weil es um die Bewegungsabläufe der gesamten Mannschaft und das permanente Herausarbeiten von Optionen geht. Das ist genau das Gegenteil von “festgefahren”, “stur” oder “dickköpfig”. So wie die Zonenaufteilung unter Louis van Gaal den Bayern unter Heynckes zugute kam, werden die Bayern Positionsspiel unter Guardiola auch nach dessen Gehen zehren können.
    1. Hans

      Es gibt aber nur zwei, vielleicht drei Trainer auf der Welt, die das Positionsspiel spielen lassen. Guardiola funktioniert in München so gut, weil van Gaal mit seinem Ballbesitzfußball und später Heynkes mit seinem Fokus auf Pressing die Grundlagen gelegt haben. Das ist auch der Grund, warum er meiner Ansicht nach nach München gegangen ist. Bei Chelsea könnte er sein System nicht etablieren. Vollkommen unmöglich!

  7. Hans

    Einer von euch hat im Podcast gesagt, dass Guardiola die Gegner überhöhen würde. Aber was soll er denn bitte sagen? Soll er sagen “ah.. Padernborn.. die sind nicht so gut.. das wird sicher kein Problem!”. Wenn er das täte, wäre er arrogant. Als Müller gesagt hat, dass es schwieriger ist, ein Trainings- als ein Bundesligaspiel zu gewinnen, wurde er dafür kritisiert. Ich habe einfach oft das Gefühl, dass man es als Bayern-Verantwortlicher kaum richtig machen kann. Es gibt einfach keine Grautöne mehr: Entweder es ist super oder es ist scheiße.

    Die Journalisten sollten einfach aufhören, so bescheuerte Fragen zu stellen.

  8. Hans

    In Marti Pararnaus Buch ließt man ja, dass Guardiolas Wunschvorstellung eine Raute im Mittelfeld von Lahm, Götze, Thiago und Kroos wäre. Da Kross nun schon weg ist, müsste dort natürlich ein anderer Spielen. Im Idealfall spielen aber Schweinsteiger oder Alonso dahinter würde ich sagen.

    Vielleicht wäre das seine Traumaufstellung:

    3-1-4-2

    Neuer
    Badstuber, Boateng und als dritter Benatia oder Martinez
    Schweinsteiger oder Alonso
    Lahm, Thiago, Alaba, Götze
    Robben, Ribery

    Götze würde dann a la Messi als “freies Radikal” die Spitze der Mittelfeldraute bilden.

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