SC Freiburg – FC Bayern München 1:2 (1:1)

Am letzten Spieltag der Hinrunde trifft der FC Bayern auf den SC Freiburg. Ausnahmsweise findet das Spiel erst im Januar statt.

Der FC Bayern verbrachte die Pause erneut in Katar und absolvierte am letzten Wochenende ein Kurzturnier in Düsseldorf, welches mit zwei Siegen gegen Düsseldorf und Mainz erfolgreich bestritten werden konnte.

Einen Wermutstropfen hatte das Trainingslager: Thiago zog sich eine nicht näher kommunizierte Muskelverletzung zu und fällt bis auf Weiteres aus.

Falls ihr es verpasst habt:

Carlo Ancelotti beantwortet die Frage 4-3-3 oder 4-2-3-1 vor dem Spiel eindeutig mit 4-2-3-1. Thomas Müller rückt auf die 10er Position, die Thiago vor Weihnachten so exzellent begleitet hat. Die restliche Aufstellung von Ancelotti liest sich dann erwartungsgemäß: die Viererkette mit Alaba, Hummels, Martínez und Lahm, davor Alonso und Vidal. Auf den Flügelpositionen agieren Robben und etwas überraschend Costa, der den Vorzug vor Ribéry bekommt. Im Sturm spielt natürlich Robert Lewandowski.

SC Freiburg gegen Bayern München, AufstellungSC Freiburg gegen Bayern München, 20.01.2017, Grundformationen.

Christian Streich hat ebenfalls nur wenige Überraschungen parat. Eine 4-4-2 Grundformation mit Grifo und Philipp auf den Flügelpositionen und Haberer und Niederlechner im Sturm. Frantz und Höfler begleiten die Doppelsechs. In der Abwehr Torrejon und Guide im Zentrum. Günter und Stenzel auf den Außenverteidigerpositionen.

Die Partie beginnt mit extremem Pressing von Freiburg, die gezielt den Bayernaufbau unterbinden. Hummels und Martínez finden in den ersten Minuten keinen Weg, um sich aus der Umklammerung zu befreien.

In der vierten Minute gibt es Einwurf für den FC Bayern. Alaba wirft auf Lewandowski, der von drei Gegnern zugestellt ist. Der zweite Ball landet bei den Freiburgern, die mit Tempo auf die Abwehr zulaufen können. Grifo bedient Hummels, dieser kann nicht ausreichend genug klären und erlaubt Grifo eine zweite Chance; diesmal findet er Haberer, der in die Schnittstelle startet und Neuer aus halbrechter Position mit einem Rechtsschuss überwindet. Das 1:0 für Freiburg in der 4. Minute.

Freiburg nutzt diese starke Phase und übt weiter hohen Druck aus. In der Folge hat Niederlechner nach einem weiteren Fehler im Bayernaufbau eine Schusschance (6.).

Nur Sekunden später flankt Philipp, doch Torschütze Haberer kann den Ball nur unzureichend verarbeiten, sonst hätte sich womöglich abermals eine Möglichkeit für die Hausherren ergeben.

Die ersten 15 Minuten bestimmen klar die Hausherren das Spielgeschehen, lediglich einen Konter über Robben kann der FC Bayern halbwegs sauber vortragen. Viele Abspielfehler und fehlerhafte Positionierungen der Münchner machen es den Freiburgern zunächst sehr einfach.
Nach nicht mal ganz 20 Minuten hat die Freiburger Mannschaft bereits über vier Kilometer mehr abgespult als ihre Gegner. Dieser Wert alleine zeigt die unterschiedliche Intensität, mit der beide Mannschaften die Partie angehen.

Mitte der ersten Hälfte beginnt die Partie dann aber zu kippen und der FC Bayern bekommt mehr Kontrolle. Vidal spielt wesentlich zentraler und Lewandowski lässt sich stärker ins Mittelfeld fallen. Dadurch ergibt sich mehr Kontrolle im Zentrum für die Mannschaft von Ancelotti, begünstigt natürlich durch das nachlassende Pressing der Freiburger.

Die erste ernstzunehmende Chance haben die Münchner dann in der 28. Minute. Nach einer Flanke und grenzwertigem Einsatz von Costa kommt Vidal im halblinken Strafraumeck zum Abschluss. Der Schuss hat viel Effet, kann aber von Schwolow pariert werden.

Die Bayern ziehen weiter das Tempo an. Die Pässe werden sicherer und die Seitenverlagerungen flotter vorgetragen. Die Folge: Costa kann in der 35. Minute scharf ins Zentrum flanken, Lewandowski nimmt den Ball mit dem Rücken zum Tor an, sein Drehschuss wird aber abgeblockt.

Die anschließende Ecke bringt den Ausgleich für die Münchner. Costa zieht die Ecke weg vom Tor und findet halbhoch Lewandowski, der nimmt den Ball Volley und trifft diesmal ins lange Eck (35.).

Unverändert kommen beide Mannschaften aus der Kabine. Der FC Bayern kann sofort an die langen Ballbesitzphasen anknüpfen. Es entwickelt sich der logische Spielverlauf: Der FC Bayern agiert und Freiburg versucht; über Konter zum Erfolg zu kommen. In den ersten Minuten gibt es durchaus gute Möglichkeiten. Müller hat zwei Szenen im Strafraum und Robben einen guten Abschluss außerhalb des Sechzehners. Auch Mats Hummels kommt per Kopfball zu einem Eintrag im Statistikbuch. Ab der 60. Minute verliert der FC Bayern aber merklich an Zug, das 4-4-2 der Freiburger steht stabiler. Den Bayern gelingen immer seltener Durchbrüche auf den Außenbahnen.

Zwangsläufig reagiert Ancelotti in der 70. Minute mit einem Doppelwechsel: Ribéry und Bernat kommen für Costa und Alaba. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit beginnt Freiburg erst in der Schlussviertelstunde mit intensivem Pressing, welches die Münchner erneut vor Probleme stellt. Der Spielaufbau von Abwehr- ins Mittelfelddrittel geht durchaus schwerer von der Hand.

In der 82. Minute hat der FC Bayern die große Chance zur Führung. Schwolow läuft Frantz bei einer Münchner Ecke in den Rücken und legt Robben den Ball auf. Dieser versucht den Kunstschuss, kann das leere Tor aber nicht treffen.

Auf der Gegenseite hat Freiburg nach gelungen Kontern über Philipp und Petersen zwei Möglichkeiten auf den Sieg. Die Bayern versuchen es verstärkt mit Vertikalität durchs Zentrum. Eine Idee, die aufgrund der starken Staffelung der Freiburger schon im Keim erstickt wird.

Als sich alle Beteiligten bereits auf Unentschieden geeinigt haben, sind es Franck Ribéry und Robert Lewandowski. Ribéry, dem nach seiner Einwechselung wenig bis nichts gelingt, schleppt den Ball ins letzte Drittel und flankt auf Lewandowski, der Pole pflückt den Ball entgegen aller Gesetze der Schwerkraft runter, jongliert und schiebt ihn ins lange Eck. Ein unglaubliches Tor.

Der FC Bayern gewinnt das letzte Spiel der Hinserie, das zugleich erste Spiel des Jahres 2017 ist, glücklich. Die Freiburger hätten sich aufgrund der couragierten Leistung einen Punkt verdient gehabt. Bemerkenswert war überdies der erneut holprige Start, bedingt durch das starke Pressing der Freiburger. Auch in Mainz hatten die Münchner ähnliche Probleme.

Drei Dinge die auffielen

1. Müller ist kein Thiago

Thiago krönte gegen Leipzig seine überragende Hinserie. Er war der beste Spieler der bisherigen Saison, weil er seine Leistungen konstant abgerufen hat – umso bitterer jetzt sein Ausfall. Gegen Freiburg wurde er von Thomas Müller ersetzt, der gegenwärtig eher am anderen Ende der Erfolgsskala steht. Seine bisherige Saison ist durchaus als Enttäuschung zu bewerten. Umso interessanter war der Quervergleich Thiago gegen Müller. Es war deutlich zu sehen, dass Müllers Spiel ein anderes ist: nur 31 Ballaktionen hatte Müller in den ersten 45 Minuten, und das, obwohl der FC Bayern 76% Ballbesitz hatte. Die Interpretation der 10er Rolle war eine gänzlich andere als bei Thiago. Während der Spanier den Raum proaktiv durch sein Pass- und Positionsspiel versucht zu gestalten, ist es bei Müller eher das Raumdeutungsspiel. Sein Spiel ist wesentlich passiver, da er eher versucht, durch Läufe seine Mitspieler in Szene zu setzen.

Das hat gegen Freiburg aber nur bedingt funktioniert, da die Freiburger zunächst mit aggressivem Pressing aufliefen und dann mit zunehmendem Spielverlauf passiver wurden. Als Freiburg sich am Ende der ersten Halbzeit mehr zurückzog, lief fast alles über die linke Seite. Müller unterstütze hier nur wenig und so gingen die ersten 45 Minuten spurlos an ihm vorbei.

In der zweiten Halbzeit war Müller zunächst besser eingebunden, da er tiefer spielte und gezielt versuchte, in die Spitze zu stoßen und so eine weitere Option im Strafraum war. Der Aktionsradius vergrößerte sich spürbar, und zwei Strafraumszenen in den ersten 10 Minuten waren die Folge. Im Anschluss an diese guten Szenen brach das Spiel der Münchner mehr und mehr ein, Müller konnte keinerlei Akzente mehr setzen. Er konnte die berühmten 50:50 Zweikämpfe nicht mehr für sich gewinnen.

Es wird in der Summe mehr brauchen als nur 10 – 15 gute Minuten, will Müller das Spiel der Bayern wieder entscheidend prägen.Dafür hatte er schlichtweg zu wenig Ballaktionen. Dies gab Müller überaus offen nach dem Spiel vor dem Sky-Mikro auch selbst zu.

2. Comeback

Es war nicht das erste “Comeback” der Saison 2016/17. Späte Siege gegen Hamburg, Darmstadt oder Schalke prägen die bisherige Saison. Den Münchnern reicht häufig die individuelle Klasse und weniger die taktische Finesse, um Spiele für sich zu entscheiden. Auffällig ist, dass sich die Münchner vor allem auswärts schwer damit tun, die nötige Dominanz auf den Rasen zu bringen. Das ist insofern bemerkenswert, als dass für die Münchner in den nächsten vier Partien noch drei weitere Spiele auf fremdem Platz anstehen.

In der Summe konnten sich die Münchner bisher vor allem über ihre individuelle Qualität retten. Lewandowski gegen Schalke und Freiburg, Thiago gegen Hamburg und Costa gegen Darmstadt. Es bedurfte in allen Spielen Weltklasse-Aktionen, um zu gewinnen. Hier muss Carlo Ancelotti in den nächsten Wochen ansetzen. Der FC Bayern kann und sollte nicht darauf vertrauen, jedes Auswärtsspiel durch das außergewöhnliche Können seiner Spieler zu gewinnen.

 Robert Lewandowski erzielte beide Tore gegen Freiburg. (Foto: THOMAS KIENZLE/AFP/Getty Images)
Robert Lewandowski erzielte beide Tore gegen Freiburg.
(Foto: THOMAS KIENZLE/AFP/Getty Images)

3. Robert Lewandowski

Der Miasanrot Spieler des Jahres 2016 sammelt gleich im ersten Spiel neue Argumente für das Jahr 2017. Zwei Szenen reichten dem Stürmer, um das Spiel zugunsten seiner Mannschaft zu drehen. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob Lewandowski nicht noch mehr zum Spiel hätte beitragen können, wie er es zwischenzeitlich tat. Solange er Spiele in dieser Art und Weise für den FC Bayern entscheidet, genügen lediglich vier Schüsse.

Mit 14 Toren in den ersten 17 Spielen der Saison schickt sich Lewandowski erneut an, die ‘magische 30 Tore Marke’ erneut anzugehen. In Spielen mit ähnlichen Charakteristika wie diesem, scheinen die Münchner ihre Nummer 9 mehr denn je zu brauchen. Waren es vor Jahren noch die Flügelstürmer Ribéry & Robben, schlägt das Pendel zunehmend Richtung Lewandowski aus. Tore wie das 2:1 in der 91. Minute unterstreichen diese These. Umso wichtiger erscheint in diesem Licht die Vertragsverlängerung mit Lewandowski.

SC Freiburg – FC Bayern 1:2 (1:1)
SC FreiburgSchwolow – Stenzel (83. Kübler), Gulde, Torrejón, Günter – Philipp, Höfler, Frantz, Grifo – Haberer (80. Bulut), Niederlechner (70. Petersen)
BankGikiewicz – Abrashi, Schuster, Hufnagel
FC Bayern MünchenNeuer – Lahm, Martínez, Hummels, Alaba (71. Bernat) – Alonso, Vidal (55. Kimmich) – Robben, Müller, Costa (71. Ribéry) – Lewandowski
BankStarke – Rafinha, Sanches, Coman
Tore1:0 Haberer (4.), 1:1 Lewandowski (36.), 1:2 Lewandowski (90.+1)
KartenHaberer, Schwolow / Alonso, Costa
SchiedsrichterManuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer24.000 (ausverkauft)

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Leserkommentare
  1. Jo

    But can they do it on a cold, cold night in Freiburg??
    Offensichtlich ja!
    Mehr sollte man über dieses Spiel ja fast nicht sagen. Es war kalt, es war dreckig, es war schwierig und wir haben es gewuppt!
    Klar, war alles extrem mühsam, aber auch nicht völlig unerwartet. Erst mal absoluten Respekt für Freiburg. Was diese (bei allem Respekt) No-Name Truppe hier in mannschaftlicher, taktischer Geschlossenheit rausgehaut hat? War wohl nahe am Maximum.
    Bei uns fällt es fast schon schwer jemanden zu erwähnen der über dem Schnitt war. Primär natürlich Lewy (in der ersten Halbzeit fast schon verprügelt), mit zwei wirklich sensationellen Aktionen.
    Und in der Abwehr Javi, der es immer wieder geschafft hat in prekären Situationen eine Fußspitze dazwischen zu bringen.
    Ansonsten? Wie sagt man oft so schön? Wenn du solche Spiele gewinnst, dann kannst du Meister werden.
    Also Mund abputzen, kurz abfeiern und dann weiter, immer weiter!

  2. Kramnik

    bin mal auf Bremen gespannt, ich hatte das Gefühl man war noch im Testspiel Modus. Das diskutieren und prognostizieren nach jedem Spiel hab ich mittlerweile aufgegeben. Bei Ancelotti wurde ich in jedem Spiel überrascht, postiv wie auch negativ. Mal schauen was die Saison bringt.

  3. Mehmet68

    Perfekte Analyse, danke!

    Es fällt wie schon in der gesamten Saison (Ausnahme Leipzig) auf, dass wir kein Gesamtkonzept haben, den Gegner offensiv weich zu spielen, so bleibts eben bei den Einzelaktionen. Ich bin mittlerweile optimistisch, dass das für die BL reichen wird – heuer wenigstens.

    Was die CL angeht, sieht es schon anders aus, zumal wir nach wie vor immer für ein Gegentor gut sind. Müller nicht in Form, Robben ok, aber erkennbar nicht mehr so explosiv wie früher und Costa kann das nicht einmal ansatzweise kompensieren.

    Aktuell sehe ich uns nicht in den europäischen Top 4, aber vielleicht kann man sich in großen Spielen ja wieder steigern?!?

    1. Fabian

      Hm, also es waren schon ein paar gute Spiele mit Konzept dabei: Bremen, Hertha, Gladbach, das Rückspiel gegen Atletico und natürlich Leipzig. Trotzdem hast du recht, die Leistungen müssen konstanter werden.

      Bzgl. Costa: ich finde es immer noch schwierig einzuschätzen, ob er Ribery oder Robben ersetzen können wird. Heute würde ich nicht Costa die Schuld geben, dass er nicht glänzen konnte. Meiner Meinung nach hat sich Alaba v.a. in der ersten Halbzeit komplett falsch positioniert, bzw. stand viel zu hoch, sodass Costa nicht ins 1gegen1 gehen konnte da er schlecht oder gar nicht abgesichert wurde. Vidal hat ihn außerdem auch nicht großartig unterstützt; Müller hat es zwar versucht, ist aber gänzlich gescheitert. Bilden Vidal/Müller, Alaba und Costa bessere Dreiecke (bzw. überhaupt irgendwelche), so kann Costa auch mal durchbrechen oder dribbeln und wird dabei gut abgesichert.

  4. Jester

    Ich ringe aktuell wirklich um die richtigen Worte um das einigermaßen neutral zu formulieren.

    Ich hoffe das sich Bernat gegenüber alaba endlich behaupten kann und den Sprung zur stammkraft schafft.

    Es ist unfassbar wie sehr alaba neben sich steht. Angefangen bei dem hirmlos Einwurf bis hin zur Unfähigkeit einen Pass über 5 Meter zum Mitspieler zu bringen.

    Gottseidank hat Costa ihn in hz2 mit ne taktischen Foul, das alaba nie gezogen hätte – mal davon ab, er war als av gar nicht in der nähe – den rasch gerettet.

    In der Champions league ist/wäre das aktuell unsere Achillesferse. …

    Zum Glück haben wir lewi. Das 2:1 gehört für mich in dir Kategorie Tor des Jahres.

  5. systemrelevant

    Unangenehmer Gegner, unangenehme Temperaturen.

    Das frühe Gegentor hat die ganze Sache nicht leichter gemacht. Von daher ist mein Wunsch für die nächsten Wochen, wenn man schon so glanzlos spielen will, dass hinten die Null stehen bleibt und dann gewinnt man so ein Spiel eben mit Glück vielleicht 1 oder 2:0

    Freiburg hätte den Punkt verdient gehabt.

  6. Marco05

    um mich mal selbst aus der Vorschau zu zitieren: “mehr als ein Unentschieden oder ein ganz knapper Sieg würden mich fast überraschen.”

    Genauso wie erwartet kam es dann letztendlich auch. Genau deswegen ist das für mich auch nicht überzubewerten. Bedingungen, Rückrundenstart, laufstärkste Mannschaft der Bundesliga, dämliches frühes Gegentor… Mund abputzen, weiter machen. Die 3 Punkte tun uns erstmal gut und der Konkurrenz weh. Lewy ist unbezahlbar.

    Pep hat übrigens nie in Freiburg gewonnen, so what? ;)

  7. wipf1953

    Wie seht Ihr denn das Freiburger 1:0? War das ein “Supertor”, bei dem die gesamte Freiburger Offensive perfektes “one touch” gespielt hat, oder war es eigentlich ein “Glückstor”.

    Ich sehe es so, dass Freiburg dieses intensive Zusammenspiel gestern nur ein einziges Mal gezeigt hat – beim 1:0. “Reines” Glück war es sicher nicht, denn jeder ist seines Glückes Schmied. Und Freiburg hat dem Glück eine Chance gegeben, was belohnt wurde.

    Sieht man es so, hat Bayern nämlich nicht schlecht verteidigt.

    Müller habe ich in der ersten HZ auch nur auf dem Spielberichtsbogen gesehen. Ich würde ihm aber nicht die Alleinschuld anlasten. Es ist jetzt seine achte Saison in der ersten Mannschaft, und Mannschaft und Trainer sollten wissen wie man ihn einzusetzen hat. In HZ wollte ihm sogar der (gewohnt unterirdische) ARD-Reporter einen Elfer zugestehen.

    1. Ju

      Ich würde es so sagen: Ohne Glück kommt dieses Tor nicht zustande. Was nicht heißen soll, dass das nicht gut gemacht und keine ziemlich gute Idee war (das werden die im Training schon ab und an mal üben ;) ). Ist halt schon ärgerlich, dass der Abpraller von Hummels genau mit der Gewichtung wieder zu Grifo kommt, dass der genau den richtigen Winkel hat um Haberer anzuspielen. und der auch noch nicht im Abseits steht. Trotzdem schon ein geiles Tor eigentlich, oder?

      Was ich mich ja frage, ist, ob der Einwerfende (wer war das überhaupt?) den Ball wirklich in diesen Freiburg-Block reinwerfen muss. Es war ja schon zu sehen, als die sich aufgestellt haben, dass das einstudiert ist. Aber vielleicht auch nur aus Fernsehperspektive?

      1. Jo

        Ja sollte Alaba mit dem Einwurf gewesen sein. Ich habe das zwar noch nicht vernünftig aufgelöst im TV gesehen, weil die Zeitlupen immer später reingegangen sind. Aber spontan wäre das bei mir auf einer Shortlist für die “Dümmsten Aktionen der Saison”

        Zu Müller: Der muss allmählich wirklich aufpassen. Da sollte in Kürze mal wieder was rüberkommen. Bezeichnend, obwohl er es vielleicht gar nicht so gemeint hat, als Streich was von “mit Thiago statt Müller auf der Position wäre es ein ganz anderes Spiel gewesen” in seinen Bart murmelte.
        Wobei ich ihm die erste Halbzeit individuell noch gar nicht so ankreiden würde. Da ist den Freiburgern gelungen unseren gesamten Offensivblock quasi abzuschneiden. Auch Robben hat da so gut wie keinen Ball gesehen.
        Aber als die Freiburger sich in der zweiten Halbzeit etwas zurückfallen lassen mussten hat man dann gesehen wie vor allem Robben, mit Abstrichen auch Costa wieder im Spiel waren. Von Müller aber war weiterhin sehr wenig zu sehen.
        Klar mit ein wenig Glück bekommt er den Elfer und hätte dann wieder seinen Anteil an einem vsl. Sieg. Aber auch Dauer wird Carlo der Verweis auf fehlendes Glück kaum reichen.

    2. Marco05

      Der Einwerfende dürfte Alaba gewesen sein. Und nein, da muss er wirklich nicht hinwerfen, zumal er dann hinten fehlt.

      Das Hummels Abwehrversuch genau in den Füßen des Freiburgers landet ist sicher etwas glücklich. Stünde Hummels da allerdings nicht oder kommt gar nicht an den Ball, geht der schon direkt zu Haberer und der hat da genauso freie Bahn (weil Alaba fehlt!?). Aber auch auf dem Boden das richtige Timing in die Pässe zu bekommen erfordert schon etwas Glück. In Summe war es allerdings gut gemacht und wir sehen da ziemlich alt aus. Letzten Endes aber wie ihr schon schreibt der einzig vernünftig kombinierte Angriff.

      Bei Müller muss man halt Geduld haben. Das war gestern wieder recht wenig, obwohl er auf seiner Lieblingsposition ran durfte. Aber auch Robben und andere waren noch relativ schwach. Wie gesagt würde ich das unter den Voraussetzungen nicht zu hoch hängen. Den Elfer an Müller kann man nach Sichtung der richtigen Zeitlupe geben, war aber schon schwer zu erkennen, dass da nicht der Ball gespielt wird.

      Zu den Kommentatoren sag ich nix mehr. Bartels vermutlich auf ARD? Mr. Emotion, der ganz vernünftig ist aber halt Typ Nachrichtensprecher. Lindemann auf sky geht ebenfalls gar nicht. 90 Minuten gelebte Monotonie im Stimmbild sind halt nunmal zum Einschläfern.

      1. wipf1953

        Ich muss zugeben, dass ich die öffentlichrechtlichen Kommentatoren gar nicht mehr auseinanderhalten kann. Tom Bartels oder Gerd Gottlob, das sind für mich zwei Clone, die sich durch nichts unterscheiden und durch nichts auszeichnen. Getoppt wird das Ganze nur noch durch “Heute im Stadion”. Was der BR aus der Lieblingssendung meiner Jugend gemacht hat ist zum Heulen.

        Auch aus diesen Gründen haben ich seit der EM mehr Basketballspiele als Fußballspiele gesehen. Und das wird wohl so bleiben. Zu “Heute im Stadion” habe ich mir vorgenommen, dass ich das komplett vermeide. Lieber eines dieser webradios, wenn ich mal Lust habe, Fußball nicht zu sehen sondern nur zu hören ..

  8. Ju

    Wir sind uns einig: Das war nichts für Ästheten. Davon abgesehen hat man gegen einen starken Gegner, der gestern einen klasse Plan und das nötige Glück dabei hatte, zum Rückrundenauftakt (da soll man ja auch schonmal gegen Weltmannschaften wie Gladbach und Wolfsburg untergegangen sein) bei Saukälte und einem miesen Platz, im ersten Spiel ohne den zuletzt wichtigsten Spieler, 3 Punkte mitgenommen. Ja Mensch, das klingt doch nach einem ganz ganz wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft! Echte Liebe und RaBa würden die Korken knallen lassen, wenn ihnen das ebenfalls gelänge.

    Inhaltlich zum Spiel gibt es von mir ein Lob für die grundsätzliche Defensivleistung und das Pressing, was Freiburg recht gut am Aufbau gehindert hat. Habe gestern im Vergleich zur Hinrunde kleinere Lücken in der Kompaktheit gesehen. Und Lewandowski eben. Was für eine unfassbare Aktion.

    Die anfängliche Rolle von Vidal steht allerdings exemplarisch für das, was mich in dieser Saison regelmäßig ärgert. Da rettet man einen Mechanismus, mit dem man im letzten Spiel gut gefahren ist, in ein völlig anderes Spiel hinüber und wundert sich dann erstens, dass es nicht zum gegnerischen Pressing passt und zweitens, dass die sich vielleicht auch darauf eingestellt haben. Ich verstehe absolut nicht, wie man Alonso im Zentrum so vollkommen allein lassen und diese Zone damit komplett aufgeben konnte. Das war – im Gegensatz zum RB-Spiel – so nicht nötig. Habe mich dann allerdings gefreut, dass man recht schnell umgestellt hat.

  9. pitvonbonn

    Die Bayern haben viele Neider.
    Die neue Fußball Bild bewertet Freiburg – bei 25% Ballbesitz und einem nicht gegebenen Elfmeter an Müller – eine Note besser als Bayern.

    Ok, Bayern ohne Thiago und Boateng und mit einem indisponierten Alaba, einem noch gehandikapten Vidal, den formlosen Müller und Costa, waren bei dieser Kälte und dem schwierigen Platz sicher keine Offenbarung, aber eine Note schlechter als Freiburg?

    Viel Feind – viel Ehr.

    1. wipf1953

      Da sprichst Du etwas wichtiges an, Pit.

      Medien schreiben und senden heute systematisch nur noch das, was der Adressat lesen und hören will. Gestern hat halb Deutschland auf eine “Sensation” gewartet – wobei es dafür gereicht hätte, wenn Freiburg einen Punkt erobert hätte. Weil Freiburg nicht 5:0 abgeschossen wurde, sind sie “super”. Und weil Bayern Freiburg nicht 5:0 abgeschossen hat, sind sie “schlecht, außer Form, überbezahlt und sowieso doof”.

      Und diese “gefühlte Sensation” gestern wird dem Zeitungsleser heute brühwarm zum Frühstückscroissat serviert ..

      Manche nennen das postfaktisch, und vielleicht haben sie sogar ein bisschen damit recht ..

      1. Alex

        “Systematisch nur noch das, was der Adressat lesen und hören will” … “Postfaktisch”.

        Lol, geht’s vielleicht auch ‘ne Nummer kleiner? Wegen der Finanzstärke der Vereine wäre ein Unentschieden durchaus eine kleine Sensation gewesen, so wie im Sport der neutrale Zuschauer doch schon immer für den Underdog gewesen ist und immer sein wird.

    2. wipf1953

      Hab mir gestern das 1:0 für Freiburg nochmal angeschaut. Wo soll denn Alaba sonst hinwerfen (o.k., vielleicht zu Neuer ..). Irgendwie war alles voller Freiburger, und dass dann der Abpraller so ideal kommt – es sei ihnen zu gönnen.

      Trotzdem, ein “Dusel-Sieg” der Bayern war es definitiv nicht. Spiel dauert nun mal so lange bis abgepfiffen wird.

      Was nichts daran ändert dass wir Steigerungspotential haben.

    3. Ohne81

      “Die Bayern haben viele Neider.
      Die neue Fußball Bild bewertet Freiburg – bei 25% Ballbesitz und einem nicht gegebenen Elfmeter an Müller – eine Note besser als Bayern.”
      Und genau das ist der Grund, warum ich die Bild, Focus und co. schon lange aus meiner täglichen Lektüre gestrichen habe. Das ist reine Meinungsmache – nein Danke, aber die brauch ich nicht! (Je weniger die gelesen / angeklickt werden, umso schneller wird sich richtiger / guter Journalismus durchsetzen!!)
      :-)

      Zum Spiel: Warum bei uns mehrere Spieler unter ihren Leistungen gespielt haben (und das bei nur 3 Punkten Vorsprung zum Zweiten) versteh ich nicht. Beide Mannschaften hatten die gleichen schlechten Voraussetzungen – daran kann es also nicht gelegen haben. Da war der Kopf wohl noch nicht im Wettkampfmodus, obwohl die Vorbereitung ja mal wieder sehr gut gewesen sein soll. Ich hoffe die Spieler lernen daraus, dass die Tabellenführung nach solch einer Leistung schneller futsch sein kann, als einem lieb ist.
      Freiburg war offensiv sehr aggressiv und ist viel gelaufen / hat uns immer wieder unter Druck gesetzt – großen Respekt dafür. Lewandowski ist eine Maschine und hat uns Samstag “den Arsch gerettet”.

    4. Marco05

      Mal ein Erklärungsversuch:
      Der FCB hatte immerhin die Anreise. Der Bus kam auch irgendwie erst kurz vor knapp im Stadion ein, sprich die letzte Vorbereitung war wohl nicht optimal (was womöglich auch das frühe Tor begünstigt hat – wer weiß).

      Dann bretterst du kurz nach Weihnachten bei übelstem Winterwetter am Freitag Abend nach Freiburg, wo man schon “immer” nicht geglänzt hat. Vorbereitung lief weite Teile bei sonnigen 20 Grad und dann kommt relativ früh im Jahr der eisige Auftakt. (Und ja, ich gehe davon aus, dass das den “Straßenkickern” vom Breisgau etwas einfacher fällt, zumal zu Hause).

      in HZ1 war auch die Hälfte in der Bayern verteidigt hat noch mit Schnee/Eis bedeckt, während die andere schon frei war. Weiß gar nicht mehr, wie das in HZ2 war, aber da sah es doch schon besser aus. Also auch schwer hinten raus zu spielen. Dazu kam ein nicht fitter Vidal und ein Ribéry saß nach einer guten Vorbereitung draußen. Vidal/Alonso ist ja ohnehin die “Horror”-Kombi was kreatives Spiel nach vorn anbelangt. Dazu Müller indisponiert wie mMn auch Robben. In Summe ist es bei solchen Bedingungen einfach für den Underdog einfacher. Das frühe Tor tat sein übriges und so ist es doch bemerkenswert, dass mal wieder ein früher Rückstand umgebogen wurde. Im übrigen hätte es ganz schnell ganz anders laufen können, wenn Robben seine riesen Schußchance in HZ1 macht und der Elfer an Müller gegeben wird. Wenn Robben in der Nachspielzeit aus 40m das leere Tor trifft sieht das Ergebnis gleich deutlicher aus (auch die Szene für mich bezeichnend für die Form an diesem Tag, da der Ball ja irgendwas um die 20m am Gehäuse vorbeikullerte…)

      Insofern sehe ich eher das Positive. Erste Spiele sind doch meistens durchwachsen. Dortmund tat sich gegen 10 Bremer genauso schwer und RB wurde mal wieder nach 120 Sekunden der Sieg geschenkt. Auch die übrigen Spiele am WE waren eher Magerkost. Wolfsburg, Schalke, alles mit Ach und Krach, auch Leverkusen erst in der letzten Minute mit dem 3:1, vorher eher gezittert.

      Natürlich kann man sagen, die müssen doch nach der Vorbereitung topfit sein und brennen auf das Spiel. Die Erfahrung lehrt, dass bei derartigen Spielen allerdings die wenigsten brennen, sondern es am liebsten hinter sich haben. Unterm Strich kann man mE nicht sofort den vollen Glanz erwarten und es war ja auch nicht nötig. Bis Arsenal sind noch ein paar Wochen hin und bis dahin wird es sicher besser. Aber den Vorsprung auf RB darf man schon gerne halten (wobei die auch noch mehr Punkte lassen, wenn die Gegner endlich aufhören den roten Teppich auszurollen).

  10. rookie

    also, naja der Sieg war schon glücklich, Freiburg hätte auch das 2:0 kurz vorher machen können. Aber wie darauf hingewiesen wurde, gegen Freiburg hatten wir schon immer Probleme. Mal was anderes, macht Ronaldo auch solche Tore wie Lewy, die Spiele gegen Bayern wurde er immer mit einfacher Manndeckung aus dem SPiel genommen und schlenderte lustlos über den Platz, ansonsten sehe ich in Ausschnitten halt viele Standards von ihm… worauf ich hinaus will wieso wird so einer Weltfussballer und jemand der so ein unfassbares Tor schießen kann nur 10.? Ist ne ehrliche Frage , vielleicht ist es ja wirklich verdient und mein Vorurteil er wird es weil er sich vermarkten kann greift ins Leere

  11. Daniel

    Arturo Vidal hat sich bei dem Spiel verletzt und fällt voraussichtlich drei Wochen aus! “Ich musste wegen meiner Beschwerden raus, ich fühle mich schlecht und habe starke Schmerzen an der Rippe. Jetzt werde ich pausieren müssen, denn so kann ich nicht spielen. Ich war ohnehin schon eine Woche nicht im Training, jetzt dürften es aber mindestens zwei, drei Wochen Pause sein”, sagte Vidal der tz.

    Ich weiß nicht wie ihr das seht, aber in meinen Augen ist das eine schallende Ohrfeige sowohl für die medizinische Abteilung als auch für das Trainerteam. Offensichtlich wurde ein eigentlich nicht einsatzfähiger Spieler aufgestellt und das Risiko in Kauf genommen, dass er längere Zeit (inklusive der schwierigen Spiele gegen Arsenal) ausfällt. Und das auch noch obwohl mit Kimmich und Sanches zwei gesunde Alternativen auf der Bank saßen. Man kann sich seine Verletzungsprobleme natürlich auch selbst machen-aber dann kann man sie hinterher nicht als Entschuldigung für ein eventuelles Ausscheiden vorschieben. Einen angeschlagenen Spieler zu bringen kann man in einem CL-Finale oder Halbfinale machen, aber nicht in einem “normalen” BL-Spiel, zumal die Alternativen wie gesagt da waren.

    1. wipf1953

      Das Spiel gegen Arsenal ist in drei Wochen. D.h. Arturo kuriert sich jetzt richtig aus.

      Ich wäre vorsichtig mit der Vermutung, dass Trainerteam oder Ärzte hier etwas übersehen haben könnten. Es ist halt eine Abwägungsfrage. Dass man im ersten Spiel nach der Winterpause bei einem schwierigen Auswärtsgegner auf einen kampfstarken “box-to-box-player” nicht verzichten will, ist doch verständlich.

      Es gab vor kurzem ein Interview mit dem SZ-Journalisten Kistner, der sich kritisch zum Einsatz von Badstuber damals gegen Porto geäußert hatte (hatte wohl enorme Schmerzmittel genommen und seine Muskelverletzung nicht gespürt – Folgen sind bekannt). So ein Fall ist das jetzt mit Arturo hoffentlich nicht.

      Es ist eine der großen Aufgaben für unsere Coach, zwei absolute top-Talente (Kimmich und Sanches) weiterzuentwickeln. Dafür eignen sich die nächsten zwei Wochen doch schon mal gut.

      Wenn man die Verletzungsprobleme der Jahre 2014 bis 2016 nimmt, hat sich bei uns vieles ENORM verbessert. Das spricht auf alle Fälle für das neue Ärzteteam.

  12. rookie

    komplette medizinische Abteilung Austauschen und Pep an der Hand zurückholen mit demVersprechen nie wieder mit solchen Abwehrgurken wie bei City arbeiten zu müssen. Ne im Ernst, Freiburg ist stärker als Arschenal, insofern war das das Topspiel (meine ich ernst;-))

    1. Osrig

      Ok, ich wünsche mir auch, Pep wäre nie nach England gegangen, sondern bei uns geblieben, aber er hat sich halt anders entschieden. Und – auch wenn die Partie gegen Freiburg keine spielerische Offenbarung von uns war – ich bin im Wesentlichen zufrieden mit der Arbeit von Ancelotti, sehe echte Entwicklungen, die mich zuversichtlich stimmen. Vor allem hat sich meine Befürchtung, unter Carlo würden wir auch zum “Umschaltmonster” mutieren, bislang nicht bewahrheitet. Daher gibt es für mich im Moment keinen Grund mehr, Carlos Kopf zu fordern. Lassen wir ihn also gewähren – der Nachfolger Ancelottis wird ja eh schon in Position gebracht für 2019 ;-)
      Übrigens, noch ein Gedanke zu Pep! Guardiola selbst meint ja, es könnte seine letzte Trainerstation gewesen sein, wenn er bei “Schitty” aufhört. Vielleicht kommt er dann ja zurück zum FC Bayern – als neuer Vorstand Sport! Das wäre doch mal was! ^^

      1. rookie

        gebe dir recht, ich habe eine Zeit gebraucht, kann aber mittlerweile mit Papa Anc leben. Mein Kommentar war auch nicht als Kritik an ihm gemeint. Mein Wendepunkt war das 2. SPiel gegen Atletico, da habe ich einen Plan gesehen, seitdem schaue ich weiter gerne Man city SPiele und weine Pep nach, bin aber bereit Papa eine Chance zu geben ;-)Gegen Freiburg haben wir eben auch unter Pep starke Probleme gehabt und Freiburg ist wirklich stark gewesen

  13. Jungilligens

    Bzgl. Vidals Verletzung: Ja, es ist bitter nach Thiago den zweiten Leistungsträger verletzt zu haben. Trotzdem sehe ich das ganze für die nächsten Wochen eher positiv. So ist Carlo quasi gezwungen, Kimmich oder Sanchez endlich Mal wiederholt von Beginn an aufzustellen.

  14. […] “Luck or skill, kill is kill.” Was für den Gamer stimmt, kann für den FC Bayern nicht verkehrt sein. Der FC Bayern sah nach dem Trainingslager in Katar vorerst sehr gefrostet aus, da man in Freiburg schon nach vier Minuten in Rückstand geriet. Eine Weltklasse-Aktion von Robert Lewandowski rettete den Bajuwaren dann doch den Dreier im Schwarzwald. Miasanrot mit der Analyse. […]

  15. […] ist der Rückrundenstart schon eine Woche her, offiziell aber startete der FC Bayern erst am Samstag gegen Werder Bremen in die zweite Hälfte […]

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