FC Bayern – Borussia Dortmund 5:1 (2:1)

Erster gegen Zweiter. Pep Guardiola gegen Thomas Tuchel. FC Bayern gegen Borussia Dortmund. Es wurde ein berauschender Abend für den Rekordmeister – auch wenn es zunächst nicht danach aussah.

Der FC Bayern geht nach dem Erfolg gegen Dortmund mit sieben Punkten Vorsprung in die Länderspielpause. Es war der Lohn einer konzentrierten und intensiven Vorstellung.

Falls ihr es verpasst habt:

Mit großer Spannung wurde die Ausrichtung der Mannschaften erwartet und beide Trainer sorgten durchaus für kleinere Überraschungen. Pep Guardiola setzte im wichtigsten Spiel der bisherigen Saison erstmals auf eine Dreierkette mit Boateng, Martínez und Alaba. Lahm begann dafür anders als in den Vorwochen im zentralen Mittelfeld. Für ihn blieb der angeschlagene Vidal unten. Götze erhielt den Vorzug vor Coman.

Auch Tuchel veränderte seine gewohnte Ausrichtung leicht. Castro rückte als nominell dritter 6er neben Gündogan und Weigl in die Startelf. Der zuletzt formschwache Reus rotierte dafür auf die Bank. Auf Grund der Verletzung von Schmelzer würfelte Tuchel auch seine Viererkette durcheinander. Bender begann zentral, Sokratis rechts und Piszczek links. Aubameyang rückte zudem zunächst auf den rechten Flügel, während Kagawa eher die zentrale Offensivposition einnahm.

Beide Mannschaften begannen hochkonzentriert und mit ebenso hoher Intensität. Dortmund wirkte hervorragend eingestellt. Die ersten Minuten gehörten insgesamt eher den Gästen, auch wenn zunächst die ganz großen Chancen fehlten. Es blieb zunächst bei der ein oder anderen Standardsituation.

Die Münchner brauchten 20 Minuten, um besser in die Partie zu finden und mehr entscheidende Duelle für sich zu gewinnen.

Startaufstellung FC Bayern München - Borussia Dortmund, 04.10.2015Pep Guardiola setzte erneut auf eine Dreierkette. Allerdings fehlte im Mittelfeld oft der Zugriff.

Einmal mehr war es Douglas Costa, der die Initialzündung setzte und zwei gute Situationen im 16er provozierte (20., 23.). Kurz danach fand Boateng mit einem mutigen langen Ball Müller, der sich auf unnachahmliche Weise um Bürki herumspielte und zur 1:0 Führung traf (26.). Dortmund brauchte einige Minuten um den Rückstand zu verdauen und ließ sich in den nächsten zehn Minuten hinten rein drängen. Bayern witterte eine Chance und spielte direkter und klarer nach vorne. Mkhitaryan foulte bei der dritten Strafraumszene in kurzer Zeit Thiago und verursachte damit den sechsten Elfmeter dieser Bayern-Saison. Anders als gegen Mainz behielt Müller dieses Mal die Nerven vom Punkt und erhöhte so zum schnellen 2:0 (35.).

Bayern verpasste es nun endgültig die Kontrolle zu übernehmen und ließ eine schnelle Kombination durch das Zentrum zu. Weigl fand Castro auf dem Flügel, dessen perfekt getimte Hereingabe von Aubameyang nur noch über die Linie gedrückt werden musste (36.). Mit dem 2:1 ging es in die Pause. Lahm unterband im Mittelfeld das öffnende Zuspiel von Hummels nicht.

Es waren keine 30 Sekunden gespielt, als ein langer Ball von Boateng zielgenau hinter der Dortmunder Viererkette aufklatschte. Lewandowski verarbeitete den Ball mit Mühe, konnte dadurch aber Bürki so verunsichern, dass dieser den Ball zum 3:1 passieren ließ (46.). Im Prinzip war das Spiel eine Minute nach dem Seitenwechsel entschieden.

Den Münchnern boten sich nun Räume, weil Dortmund mehr riskierte. Götze verpasste in der 55. Minute das 4:1, als er nach schöner Kombination eine Müller-Hereingabe über das Tor drosch. Weniger später war es erneut Götze, der das 4:1 mit auf den Weg brachte. Müller spielte einen guten Steilpass auf Götze, dessen flache Flanke aus dem Halbfeld Lewandowski fand (58.). Nur acht Minuten später wurschtelte sich Götze im 16er durch die komplette BVB Abwehr und traf mit einem beherzten Flachschuss zum 5:1-Endstand.

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Es war nicht so, dass der BVB keine Chancen mehr hatte. Reus vergab zwei Freistöße aus gefährlicher Position, Mkhitaryan scheiterte am glänzend reagierenden Neuer (71.). Ohnehin war es kein klassisches 5:1. Dortmund gewann deutlich mehr Zweikämpfe (55%) und hatte eine Zweikampfhoheit im Mittelfeld. Bayern hatte drei oder vier klare Chancen mehr und gewann das Spiel am Ende verdient. Wenn auch ein oder zwei Tore zu hoch. Es ist vielleicht die größte Qualität der Mannschaft in der aktuellen Phase selbst aus schwierigen Spielen klare Ergebnisse zu produzieren.

Es ist eine Freude dieser selbstbewussten und schnörkellosen Mannschaft beim Fußball spielen zu zusehen.

3 Dinge, die auffielen:

1. Wie Tuchel Bayerns Spiel die Stärken nehmen wollte

Es war nicht nur das Duell zweier herausragender Bundesliga-Mannschaften, sondern auch das Aufeinandertreffen zweier erstklassiger Trainer. Mit großer Spannung war erwartet worden, was sich der Herausforderer (Tuchel) gegen den Champions League-Sieger und mehrfachen Meister Guardiola ausdenken würde. Es war ein interessanter Mix, den der Dortmunder Coach anbot. Im Prinzip war Tuchels Anpassung auf den balldominanten Gegner in drei wesentlichen Merkmalen zu erkennen.

1. Kagawa spielte wie schon im letzten Liga-Duell in München eine Art Manndeckung gegen Xabi Alonso und versuchte so den Druck auf den wichtigsten Münchner Aufbauspieler hoch zu halten. Alonso (nur 57 Ballkontakte) hatte durchaus einige Probleme mit dieser Sonderbewachung und versuchte sich dieser immer wieder zu entziehen. Hier half es, dass mit Lahm ein weiterer ballsicherer Spieler im Zentrum begann und als zweite Option jederzeit anspielbar war.

2. Durch die Hereinnahme von Castro, der zunächst vor allem im 6er Raum neben Weigl und Gündogan agierte, sollte es zudem leichter gelingen die Außenverteidiger gegen den dribbelstarken Costa zu unterstützen. Gerade in den ersten 25 Minuten gelang das sehr gut. Immer wieder versperrten zwei Gegenspieler den Weg in den Strafraum. Auch die Zehnerräume wurden so gleichzeitig verdichtet. Durch die eher zurückhaltende Ausrichtung von Castro und Weigl wurden überbrückende Diagonalbälle ebenfalls erschwert. Gleiches galt auch für Götzes Seite. Bayern vermied zunächst das Risiko und versuchte Costa eher über das Zentrum frei zu spielen, was meist nicht gelang. In den ersten 20 Minuten verbuchte die Statistik gerade einmal fünf Ballaktionen für Costa. Erst als die Münchner vor allem in Person von Boateng, der im Aufbau sehr weit rechts agierte und so viel Raum auf der ballfernen Seite schuf, das Risiko erhöhte wurde auch Costa gefährlicher. Unterstützend wirkte auch, dass Alaba ab der 15 Minuten immer wieder zu Vertikalsprints ansetzte um Costa zu unterstützen. Das zahlte sich aus. Nach dem Rückstand reagierte Tuchel und rückte von seiner Ausgangstaktik ab und schob Castro weiter vor.

3. Aubameyang begann anders als zuletzt nicht im Sturmzentrum, sondern auf den dem rechten Flügel. Der 26-Jährige sollte so seine Schnelligkeit besser ausspielen können, indem er mit Anlauf die Linie runter oder vertikal ins Zentrum sprinten durfte. Tuchel wollte so vor allem das Konterspiel verstärken und zudem Alaba intensiver binden.

Insgesamt waren die Ansätze von Tuchel alle richtig und über eine knappe halbe Stunde auch erfolgreich. Letztlich waren es zwei präzise lange Bälle und eine Drangperiode kurz nach dem 1:0, die den Unterschied ausmachten. Nach dem 1:3 musste Dortmund viel mehr Risiko gehen als ihnen lieb war – und als es in München gesund ist. Bayern nutzte die sich nun bietenden Räume immer wieder gut und sorgte mit einer Umstellung auf die Viererkette nach der Pause für mehr Stabilität. Es mag nach einem 1:5 lächerlich klingen, aber Borussia Dortmund hat auch am Sonntag viele Ansätze gezeigt, die dafür sprechen, dass der BVB unter Tuchel wieder ein sehr ernsthafter Konkurrent werden kann.

2. Jerome Boateng macht den Unterschied

Es war die 26. Spielminute, als Jerome Boateng einen öffnenden Pass auf Thomas Müller zur 1:0 Führung des FC Bayern schlug. Der Pass überspielte zehn Dortmunder und gewährte Müller ein direktes Duell gegen Bürki, das er für sich entschied, wie nur Müller ein Duell für sich entscheiden kann. Da Kagawa Alonso weitgehend aus dem Spiel nahm, lag eine Hauptlast im Spielaufbau auf den Schultern der Innenverteidiger Martinez und Boateng.

Der wiedergenesene Martínez, der insgesamt eine gute Leistung zeigte, hatte zwar viel Raum, konnte den Spielaufbau aber nur bedingt ankurbeln. Ganz anders Boateng. Dieser hatte bereits in den ersten 45 Minuten 13 lange Pässe gespielt. Davon kamen 11 an. Am Ende waren es 13 von 18. Schon im Verlauf der ersten Halbzeit konnten seine Pässe Douglas Costa auf der Flügelposition in Eins-Gegen-Eins Situationen mit Sokratis bringen. Vor dem 1:0 war es dann eher ein hoher vertikaler Ball auf den immer beweglichen und anspielbereiten Müller, der für die Führung sorgte.

Eine ähnliche Situation führte kurz nach Wiederanpfiff zum 3:1. Boateng sah den startenden Lewandowski und schlug den Ball seelenruhig mit dem linken Fuß hinter die letzte Abwehrreihe des BVB. Die Dortmunder waren ähnlich wie schon beim 1:0 hoch aufgerückt und Boateng bespielte den Raum zwischen letzter Abwehrlinie und Strafraumkante, wo der Torhüter eingreifen kann, perfekt.

Auch defensiv war Boateng gefragt, da Alaba früh mit einer gelben Karte verwarnt wurde. Boateng war der Anker in der Abwehr. Mit 5 Klärungen und 4 abgefangenen Bällen bügelte der Nationalspieler den teilweise schlechten Zugriff von Alonso, Thiago und Lahm im Mittelfeld aus, obwohl er die zweitwenigsten Zweikämpfe aller Spieler in der Startelf führte. Hier zeigte sich seine starke Antizipation. Nur in der 78. Minute, als er Aubameyang aus den Augen verlor, hatte er einen kleinen Aussetzer in einer ansonsten fehlerfreien Partie. Am Ende machte vor allem Boateng mit zwei spielentscheidenden Szenen den Unterschied zwischen zwei guten Mannschaften aus.

3. Sechs Chancen fünf Tore

Eigentlich fiel das 1:0 für den Deutschen Meister aus dem Nichts. Einem langen Ball glückte, was geregeltem Spielaufbau und vielen Flanken zuvor nicht gelang. Auch der Konter zum 2:0 war für den BVB im Prinzip zu verteidigen. Thomas Tuchel sprach nach dem Spiel von einem billigen Elfmeter, den seine Mannschaft verschuldet habe.

Zwar gelang Borussia Dortmund nochmals der Anschluss, aber bis zum 3:1 nutze der FC Bayern seine wenigen Chancen eiskalt aus. Drei klare Möglichkeiten waren es bis dato gewesen – hinzu kam der Elfmeter. Diese Chancenverwertung war so in allen drei Topspielen (Dortmund, Wolfsburg und Leverkusen) ein ganz wesentlicher Faktor. Verfehlten die Münchner zum Beispiel gegen Mainz noch die frühe Führung durch einen Elfmeter, zeigten sie sich gegen die Borussia fokussierter. Durch die Führung zwangen die Münchner dem BVB ein Spiel auf, was dieser nicht haben wollte. Gerade das 4:1 steht sinnbildlich dafür. Der BVB musste aufrücken und das Risiko im Pressing erhöhen. Bayern nutzte auch das eiskalt.

An dieser Stelle sind vor allem Lewandowski und Müller zu nennen, die aktuell mit großem Selbstvertrauen agieren und nur ganz wenig liegen lassen. Müller hat in acht Spielen acht Tore erzielt. Lewandowski in sieben Bundesligaspielen sogar zwölf Tore. Diese Quote ist normalerweise nicht durchzuhalten. Am Ende standen 15 zu 10 Torabschlüssen zu Gunsten des FC Bayern. Der BVB hatte damit rund 25% der Abschlüsse, die Gegner des FC Bayern bisher insgesamt gegen die Münchner erzielen konnten. 11 Torschüsse der Münchner waren innerhalb des Strafraums.

Die Fans des FC Bayern können angesichts der vielen schmerzhaften Niederlagen gegen die Borussia aus Dortmund das Ergebnis des Sonntag-Abends genießen. Wie bereits oben erwähnt, war der FC Bayern an diesem Abend jedoch nicht unbedingt vier Tore besser. Pep Guardiola wird gerade im defensiven Umschaltspiel noch einige Baustellen identifiziert haben. Hierfür kann er nun die Länderspielpause nutzen und mit sieben Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüßen.

FC BAYERN – BORUSSIA DORTMUND 5:1 (2:1)
FC BayernNeuer – Boateng, Martínez, Alaba – Lahm, Alonso (76. Kimmich), Thiago (68. Vidal) – Götze, Müller (80. Coman), Costa – Lewandowski
BankUlreich, Rafinha, Steinhart, Gaudino
Borussia DortmundBürki – Sokratis, Bender, Hummels, Piszczek – Weigl, Gündogan – Castro (53. Reus), Kagawa (53. Januzaj), Mkhitaryan – Aubameyang
Tore1:0 Müller (26.), 2:0 Müller (35./Foulelfmeter), 2:1 Aubameyang (37.), 3:1 Lewandowski (46.), 4:1 Lewandowski (58.), 5:1 Götze (66.)
KartenGelb: Alaba, Boateng, Kimmich / Aubameyang
Zuschauer75.000 (ausverkauft)
SchiedsrichterMarco Fritz (Korb)
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Leserkommentare
  1. theodor

    Wer hätte das erwartet? Das war schon eine super Leistung! Das kann in was großem enden .. und ich meine jetzt nicht die Meisterschaft :D

    1. Mert

      Passend dazu: Tuchel geht im Coaching-Duell mit Guardiola unter [Taktik-Aspekt]
      http://toorschuss.de/index.php/home/top-news/3576-tuchel-geht-im-coaching-duell-mit-guardiola-unter

  2. Done

    Ein Grottenkick! Reines Dusel! AUBAMEANG!!! Oh oh oh… Es muss dringend nachgekauft werden sonst seh ich schwarz. POGBA muss her! Und Di Maria! Und Verrati!

    :-D

    1. Hahahahahaha! :D Grandios!

  3. kurt

    Ich hab doch gesagt, dass Dortmund überschätzt wurde. Obwohl die heute wirklich unglaubliche Defensivschwächen offenbart haben.

    Sonst war deren Spiel ja nichtmal wirklich schlecht. Eigentlich eine der besten Leistungen gegen uns bisher in dieser Saison. Vom Ergebnis mal abgesehen.

    Was einfach großartig ist, dass man sich auch von so einem Anschlusstreffer nicht aus der Ruhe bringen und die andere Mannschaft nicht ins Spiel kommen lässt.

    Wenn alle fit bleiben, sieht das sehr rosig aus. Vor allem wenn mit Robben und EVENTUELL Ribery noch Optionen hinzukommen.

    1. Alex

      In den ersten 20 Minuten war der BVB eindeutig die bessere Mannschaft. Vor allem taktisch grandios von Tuchel. Wenn die da ihre Chancen besser nutzen und sich die individuellen Fehler in der Abwehr sparen, geht das Spiel ganz anders aus.

      1. Erich_B

        Tuchel muss man zu Gute halten das er wirklich versucht hat sein Spiel mit dem BVB durch zu ziehen.
        Er hätte auch im letzten 1/3 nicht dichte 4-4-2 Verteidigung auflaufen lassen können.
        Im letzten Jahr war Gladbach so sehr erfolgreich, als auch WOB 1 HZ. in dieser Saison.

      2. Dakury

        Ja die ersten 20Minuten waren gut, aber welche Chancen habe ich da denn nicht gesehen?

      3. rotweiss

        äh, erste 20 Minuten…welche Chancen für den BVB meinst du? auch wenn sie zu der zeit zugegebenermaßen mehr vom spiel hatten. klare Chancen gab’s weder hüben noch drüben bis dahin.

    2. Baldi

      Vielleicht wird Dortmund auch schon länger überschätzt – zumindest in den direkten Duellen gegen Bayern.
      Mein Eindruck ist, dass es die eine Dortmunder Hochphase unter Klopp gab, in der viele Vereine, auch der FCB, keine Antwort auf das Pressing fanden.
      Aber das hat sich aus meiner Sicht geändert. Seit der Triple-Saison sehe ich uns von der Spielweise her besser als Dortmund. Denkt doch mal an den guten alten Fussballgott, sein Abkippen und dessen Spielverlagerungen auf die Flügel. Ich werde dabei immer ein bisschen nostalgisch, obwohl es gar nicht so lange her ist. Konnte man vorher sagen, dass der BVB die ideale Spielweise hat um gegen den bayrischen Ballbesitzfussball zu glänzen, hat sich die Situation doch umgekehrt. Unter Klopp war diese monostrukturierte Dortmunder Elf zuletzt einer meiner Lieblingsgegner. Im Laufe der Zeit sind wir immer besser und die immer schlechter geworden.
      Dass die gestern so schlecht waren mag zwar auch an Einzelleistungen liegen. Bürki war einfach zu schlecht, zumindest in diesem Spiel. Und hat eigentlich irgendjemand das Anhängsel von Cathy Fischer gesehen? Aber die Dortmunder Schwäche liegt auch daran, dass sie erst beim Umbau ihrer Spielweise sind. In solchen Umruchphasen kann so etwas schon passieren. Verwundern sollte das nur Leute mit BVB-Trauma oder diejenigen, die sich von der medialen Hysterie anstecken lassen.
      Mein persönliches Highlight des Spiels war, dass das Team so gut ist, dass die Pressingversuche der Dortmunder meistens wirkungslos blieben und stattdessen das Spiel ordentlich und ohne Hektik von hinten aufgebaut wurde. Das ist vielleicht auch der Unterschied zu früher: deren Pressing kann nicht nur überspielt, sondern auch zerspielt werden.
      Nichtsdestotrotz wird der BVB dann, wenn Tuchel den Verwandlungsprozess des Teams abgeschlossen hat, wiederein ernsthafet Konkurrent werden – vermutlich aber erst in der nächsten Saison.

  4. Erich_B

    Hallo zusammen,

    erstmal Danke für den Bericht und ein Lob für den Blog.
    In der Vorberichterstattung und in den Kommentaren wurde ja im Prinzip die Aufstellung ähnlich diskutiert wie sie Pep dann gewählt hat.
    Wenn man sich im Vergleich Berichte durchliest z.B. bei Sport1 von einem Chefredakteur die dafür tatsächlich Geld bekommen muss man sich schon fragen wofür. Inhaltlich wird dort nichts geboten. Boulevardpresse vom feinsten ohne Verstand für den Fussball. Die könnten auch für “die Bunte” schreiben.

    Zum Spiel:
    – Toll ist dass Martinez zurück ist. Der – MUSS – fit bleiben.
    – Boateng hält sein Niveau vom letzten Jahr. Stand jetzt.
    – Götze steigert sich langsam, aber sichtbar
    – Costa finde ich Wahnsinn. Der hat in jedem Spiel seine Szenen. Ich hoffe stark das Pep auf ihn weiter setzt. Der ist im besten Fussballeralter, hält ein hohes Niveau und ist anscheinend nicht so verletzungsanfällig. Was er braucht sind Spiele auf hohem Niveau damit er auch auf diesem Niveau Rhythmus aufnimmt.
    – Lewa und Müller ohne Worte. Vor allem bei Müller finde ich unfassbar was man ihm an Willen immer ansieht. Der zieht doch eine Komplette Mannschaft mit durch seine Art.

    Für die nächsten Sätze werde ich wahrscheinlich ein wenig Kritik ernten :-) :
    Ich freue mich grundsätzlich wahnsinnig über den Sieg und hätte ihn in der Höhe nicht für möglich gehalten.
    Die Frage ist für mich bloß wie das “leistungs-technisch” zu bewerten ist. Stand jetzt gibt es nicht Ansatzweise eine Mannschaft die Bayern gefährlich werden kann. Ich halte es jedoch für wichtig das es eine oder mehrere Mannschaften gibt (wie z.B die letzten Jahre Gladbach oder BVB) die die Bayern fordern.

    Gerade das Spiel heute zeigt meiner Meinung nach, auch wenn der Spielverlauf für Bayern tendierte, das zwischen Bayern und BVB aktuell ein Qualitätsunterschied vorhanden ist.
    – Tortwart Bürki ziemlich von der Rolle. Auch wenn die langen Pässe von Boateng überragend sind. Aber wenn Neuer sowas veranstaltet dürfte der sich das für den Rest seines Lebens anhören.
    – Beim Elfmeter geht Mchitarjan hin wie ein Schuljunge. Das ist ein Elfmeter aufgrund gröbster Dummheit.
    – Reus ist so ne Sache. Grundsätzlich überragendes potential, im besten Fussballeralter, bloß wo sieht man das ?
    – Auch die Nutzung der Chancen zeigt schlicht den Qualitätsunterschied. Wo Lewa / Müller einmalig sind, vergibt Mchitarjan hektisch.

    Was ich damit sagen will: Ich hoffe sehr dass dieser Sieg nicht ohne Wert ist, weil letztendlich kommen die großen Spiele im Frühjahr. Und einen Gradmesser brauchen wir für diese Spiele.

    LEV/Schalke/BVB/WOB wirken im Moment zu instabil um ein Gradmesser zu sein.

    1. kurt

      Weil du gerade den Blog lobst: VIELEN DANK für dieses Bild von Müller.

      Eine Momentaufnahme des ganzen FC Bayern personifiziert in einer Person.

      Ich liebe ihn.

      1. kurt

        Okay das klingt etwas holprig, aber ich denke man weiß was gemeint ist.

      2. Erich_B

        Vielleicht hatte letzte Saison die Verletzungsmisere das positive das Pep öfter diesen 2er-Sturm Lewa / Müller auspacken musste. Beiden tut das sichtbar gut. Die explodieren regelrecht. Lewa hat Unterstützung im Zentrum und Müller hängt nicht isoliert auf der Außenbahn rum.

      3. Jo

        Jeder weiß was gemeint ist und teilt die Meinung ((-;

    2. Alex

      Volle Zustimmung, Erich_B. Die Höhe des Sieges sollte nicht darüber hinwegtäuschen: Tausche in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit – bei gleicher Leistung von uns – den BVB gegen einen FC Barcelona oder Real. Soviel anders als die letzten beiden CL-Saisons wird das dann nicht ausgehen.

      1. Done

        Kann ich nicht nachvollziehen. Die ersten 20 Minuten waren nichts anderes als gegenseitiges Beschnuppern, ohne jeweils klare Chancen zuzulassen. Ich sehe da kein Problem wenn der Gegner Barcelona oder Madrid hieße.

      2. Marco05

        Sehe ich genauso. Die ersten 20 Minuten waren nicht schlechter als gegen Mainz oder Darmstadt, besser als gegen Hoffenheim oder Wolfsburg. Sehe auch nicht ein, warum wir ein Spiel immer von Anfang an dominieren müssten – zumal bei der für uns günstigen Ausgangsposition. Einfach mal schauen, was der Gegner macht und dann eiskalt zustechen – perfekt!

  5. Pachinko

    Wie realistisch hält ihr es, dass der Lewy den Müller Rekord knackt.
    Es wird zwar auch Spiele geben, in denen er nicht trifft oder er nicht spielt aber es wird auch noch mehrere geben, in denen er 2-3 oder mehr Tore macht. Sollte er bis zur Winterpause auf 20-22 kommen, könnte es diese Saison echt passieren.
    Zu Boateng braucht man eigentlich nichts sagen, der ist einfach der Hammer!

    1. Alex

      Wenn Robbery nicht so schnell wiederkommen, knackt er den Rekord bestimmt :-p

    2. Erich_B

      Boateng bekommt nicht die mediale Wertschätzung die eigentlich notwendig wäre.
      Hummels verkauft sich medial stets besser und positioniert sich auch entsprechend über die Medien.
      Boateng war der einzige IV der das CL-Finale soweit ich mich erinnern kann fehlerlos gespielt hat.
      Im WM-Finale hat er im Gegensatz zu Hummels einen fehlerlosen Auftritt hingelegt.
      Auch im DFB-Pokalfinale 13/14 war er überragend.

      Irgendwie haftet ihm ein Image an das nicht seinem tatsächlichen Spielniveau entspricht.
      Wenn man überlegt das man ihn damals für ca. 13,5 Mio geholt hat und mir fallen im Moment nicht viele IV auf seinem Niveau ein => Stark !

      1. Jo

        Es tut mir fast leid heute dieses Fass aufzumachen, aber wenn du die mediale Reaktion auf das Duo Boateng/Hummels beobachtest ist es völlig klar wie sehr rassistische Denkkategorien auch heute noch die Sportberichterstattung prägen.
        Beispiel: Hummels macht Fehler/Boateng ist leichtsinnig.
        Man versteht: Das eine beschreibt eine sachliche Wertung, das andere charakterliche Werte bzw. Eigenschaften.
        Der klassische, unausgesprochene Satz: So sind sie halt! (wer möge jeder ergänzen)

      2. oliver

        Naja. Ich finde das Boateng schon einen unglaublichen Stellenwert hat und jeder der sich im Fussball auskennt das auch entsprechend einschätzt und es gibt sicherlich keinen großen Verein der ihn nicht gerne hätte. Hummels ist halt einfach etwas präsenter in der Öffentlichkeit wo sich Boateng eher zurück hält (und er ist auch ein richtig Guter finde ich).

        Zu der Ablöse sollte man aber bedenken das es schon eine ganz schöne Entwicklung brauchte bis er auf dem Niveau war welches er seit 2013 spielt (insbesondere wenn man an seine Fehlerquote von früher denkt und keiner konnte absehen das er sich so entwickeln würde und zu solch einer Stabilität finden würde)

        Hier allerdings irgendwelche rassistischen Fässer aufzumachen finde ich völlig überflüssig und fehl am Platz.

        PS: Ich kenne nicht viele Fußballer die bei Jay Z unter Vertrag sind (der würde einen Himmels niemals nehmen) :)

      3. Jo

        Ich weiß, dass das nicht einfach zu akzeptieren ist. Kann man sicher auch anderer Meinung sein.
        Vielleicht nimmst du es einfach als Denkanstoß. Es gibt da noch sehr viele relevante Beispiele.
        Eine Referenz ist da z.B. Julio Cesar, der beste IV den ich jemals erlebt habe, der aber unter dem gleichen Diskurs zu leiden hatte.

      4. oliver

        Wenn bei Boateng eher der Begriff leichtsinnig verwendet wird/wurde dann liegt das wohl eher daran das er früher eben gerade durch seine leichtsinnige Spielweise immer wieder Fehler verursachte und so etwas bleibt eben hängen…..

      5. GestrandedinBerlin

        Ich stimme Jo da zu. (Ich glaube,) Das hat mit verschiedenen Charakteristika zu tun, die man bestimmten Menschen zu schreibt. Gerade der Sport neigt ja nicht unbedingt zur übertriebenen Selbstreflexion. Abgesehen davon kommen wir ja beim Sportjournalismus nur langsam in eine Richtung, wo man nicht mehr das Gefühl hat, dass man ne Mischung aus nem Horoskop und nem Kriegsbericht aus dem 1. Weltkrieg zu lesen (nach dem Motto, sie sind nicht genug gerannt anstatt die Taktik zu betrachten).
        Umsomehr freue ich mich über Seiten wie diese.

      6. Done

        Zum Vergleich Hummels vs Boateng fällt mir unter anderem ein, dass sich Boateng soweit ich mich erinnern kann noch nie wie ein kleiner Schulbub in einem EM-Halbfinale vom Cassano vernaschen hat lassen.

      7. Stefan

        Thomas Berthold hatte auch den Ruf eines “Bruder Leichtfuß”
        Ich halte da einen Zusammenhang mit der Hautfarbe für einen Riesenmumpitz…aber wer es braucht!?

    3. Jo

      Wie realistisch ist das Knacken des Müller-Rekords? Die Chance liegt nahe Null.

      Immer wenn bei einem Goalgetter dieses Thema aufkommt (und das kommt es jedes zweite Jahr) heißt das, dass er die nächsten Spiele garantiert abtaucht. Ich hasse es wenn das erwähnt wird. Das ist wie ein Fluch!

  6. ThomasK

    Dies ist mein erster Kommentar auf dieser Seite. Zunächst einmal ein Lob für Eure unfassbare Schnelligkeit. Ihr seid ausserdem die einzige Seite, bei der man als Bayern-Fan lesen kann, bei der auch kritisch, aber seriös analysiert wird.
    Für mich war das heute ein Guardiola-Meisterstück; zunächst Dortmund kommen lassen, und dann gnadenlos zuschlagen. Natürlich mit ein wenig Glück, aber diese gnadenlose Qualität in der Offensive, sei es Müller oder Lewandowski, unglaublich.
    Ausserdem ein Mario Götze mit einem seiner besten Spiele im Bayern-Trikot. Guardiola sehr lernfähig, mittlerweile nicht mehr unbedingt auf totalen Ballbesitz ausgerichtet, macht mir Hoffnung fürs Frühjahr in der CL.

  7. ThomasK

    Ach ja, ich hab noch eins vergessen, Kaiser Boateng!

    1. Patryk

      Gerade in den ersten 45 Minuten mit einer wirklich glänzenden Leistung. Hat auch Martinez und Alaba stark in der Abwehr unterstützt.

  8. pitvonbonn

    Guardiola ist der Vater der vielen erfolgreichen, den Gegner verwirrenden, Systeme.
    Die Kaderbesetzung der Bayern wurde erfolgreich ergänzt und ausgetauscht.
    Manjukic, Kroos, Shaqiri, Dante, Schweinsteiger und Weiser verließen den Verein.
    Dafür kamen alleine diese Saison: Costa, Coman, Vidal und Kimmich.
    Welch ein Gewinn an Qualität, so wie Guardiola sie für seine Spielsysteme sieht.

    1. Koppa

      Kroos Abgang halte ich immer noch für einen Riesen Fehler und Verlust.

      1. Jo

        Weiß zwar nicht wie du heute darauf kommst, aber sachlich bin ich bei dir.

      2. Dakury

        Ich denke Pep sieht das ähnlich

      3. Pachinko

        Als ob es Kroos nicht selbst bereut…
        Anstatt unter einem Genie wie Pep traniert er nun unter Benitez.
        Ich persönlich vermisse ihn nicht, Alonso übernimmt im Gegensatz zu Kroos Verantwortung und Kimmich wächst schon heran. Bin mir sicher, dass er nächste Saison Stammspieler sein wird, wenn Pep verlängert.

  9. oliver

    Ich finde es sehr beeindruckend wie flexibel die Bayern spielen und wie schwierig es für jeden Gegner ist sich darauf einzustellen. Ein Costa kann jederzeit ein Spiel entscheiden, ein Müller ist sowieso immer unberechenbar und Lewandowski profitiert stark davon das er stärker in den Focus rückt, mehr gesucht wird und seine technischen Fähigkeiten endlich richtig ausspielen kann.

    Guardiola hat sich und das Spiel der Bayern stark verändert gegenüber seinen Anfangszeiten. Es geht nicht mehr nur klein klein, das Risiko durch das zu engmaschige Spiel hat er drastisch reduziert wodurch auch die Konteranfälligkeit nicht mehr so groß ist. Er hat sich weiterentwickelt, ist wesentlich flexibler geworden und hat sich quasi neu erfunden (Glückwunsch dazu)

    In Barcelona bist du immer sehr stark von Messi abhängig was man gerade wieder sieht, die Bayern in dieser Saison sind auf dem Weg das unberechenbarste und flexibelste Team zu werden was sie je wahren, fast egal wer spielt. Und wenn jetzt auch Götze noch anfängt seine Leistungen auf dem Niveau zu stabilisieren (PS: er hat wirklich ein gutes Spiel heute gemacht) und Thiago weiter gesund bleibt…..

    Es scheint alles ineinander zu greifen und eine tolle Balance zu finden. Bayern kann durch die Mitte kommen, Bayern kann über außen kommen, Bayern kann schnell spielen, Bayern kann durch lange öffnende Pässe kommen (das Forechecking so überspielen), und das Spiel eröffnen nicht nur über Alonso sondern auch Boateng oder Martinez

    Diese Mannschaft kann sich selbst auf jeden Gegner einstellen und dann entsprechend reagieren (siehe gg Wolfsburg oder heute nach den ersten 20 Min)

    Der Spielplan in diesem Jahr kommt den Bayern sehr zugute und ist wohl eher schlecht für die Liga. 5 Heimspiele in den ersten 8 Spielen und die drei großen Gegner Leverkusen, Wolfsburg und den BVB zuhause. Das kann dann schon mal zu entsprechenden Punktabständen führen.

    Ferner ist der BVB unter Tuche gerade mal am Anfang und die sollten wohl noch etwas brauchen um wirklich über eine ganze Saison konkurrenzfähig zu Bayern zu werden (eigentlich eher beeindruckend wie stark sie schon sind). Wolfsburg hat mit dem Verkauf von De Bruyne zuviel Subtanz verloren also kann sich Bayern in dieser Saison wohl nur selbst ein Bein stellen…..

    Wenn das Spiel der Bayern sich wirklich in diese Richtung weiter entwickelt, hat Guardiola nach zwei Jahren nun ein System gefunden womit die Bayern wirklich auch gegen Barca oder Real auf Augenhöhe sind und was zukunftsweisend sein kann.

    1. förb

      kann dir echt nur zustimmen mit deiner analyse

    2. Axel

      Ich habe kein starkes Spiel von Götze gesehen. Er hat eine fantastische Flanke zu Lewas Treffer beigesteuert und sein Abschluss beim 5:1 war toll, aber davor hat er (erneut) einen unpräzisen Pass gespielt, nachdem Thiago den Ball nur mit viel Mühe (halb) behaupten konnte. Ansonsten waren wieder viele abgebrochene oder erfolglose Eins gg Eins-Szenen dabei. Er hat seine Aufgabe im System meist zufriedenstellend erfüllt, aber ein gutes Spiel sollte bei ihm wirklich anders aussehen.

      1. Götze mit Tor + Assist, keinem verlorenen Zweikampf und einer guten Passquote. Was erwartest du denn aktuell mehr? Ich denke er ist wieder auf dem aufstrebenden Zweig, sicher noch etwas von seinem Maximum entfernt, aber wenn er das im März/April erreicht, wäre es wohl wichtiger. Thiago hat ebenso 2-3 Mal unpräzise gespielt – bei einem gewissen Risikoansatz ist das okay bzw. sogar notwendig.

      2. oliver

        Ich habe Götze oft kritisiert aber gestern war er wirklich stark, nicht nur wegen der Daten sondern weil er präsent war, weil er sich gezeigt hat und ein Faktor war

        Fehler werden immer gemacht, das gehört dazu und wer mehr macht macht idR auch mehr Fehler. Gestern ist er nicht nur mitgelaufen sondern war ein wichtiger Teil dieser Mannschaft und das freut mich sehr für ihn denn das braucht er für sein Selbstvertrauen und seine Entwicklung

      3. Marco05

        Ja ich bin auch eher ein (starker) Kritiker von Götze und für mich war gestern auch das _erste_ Spiel seit langem in dem ich mit der Leistung sehr zufrieden war. Er hatte Tempo in den Aktionen, gute Körpersprache, ich viel rochiert, der Pass zum 4:1 war überragend. Ich werfe ihm nichtmal die vergebene Chance vor. Wenn der Ball so hoppelt sieht man immer etwas blöd aus. Das Tor selbst war dann schön eingeleitet und vollstreckt. So kann er mMn weiter machen.

      4. GestrandedinBerlin

        Hab mich zuletzt auch in die Reihe der Götze Kritiker eingereiht aber muss auch sagen, dass ich ihn gestern stark fand. Wenn ich das richtig sehe hat er jetzt eine leicht andere Position, wo er nicht alleiniger 9er oder Außen ist, sondern so ne Art Unterstützungs 8er. Geht auf jeden Fall aufwärts. Macht den FCB auf jeden Fall nicht schwächer, wenn Götze auch noch durchstartet.

      5. Axel

        Wow, offenbar bin ich wirklich alleine mit meiner Meinung. Akzeptiert.

  10. Jo

    Das ist das Spiel auf das ich fünf Jahre gewartet habe.
    Klar, wir haben Dortmund in vielen entscheidenden Spielen geschlagen, wir haben oft gut ausgesehen. Aber was mir gefehlt hat ist ein Spiel wie dieses.
    Ein Spiel bei dem es nichts zu deuteln gibt, bei dem es nicht auf einzelne Szenen, auf Schiri-Entscheidungen usw. ankommt. Ein Spiel bei dem man nicht den Schlusspfiff herbeisehnt, ein Spiel das man über weite Strecken einfach nur genießen kann.
    Ein Spiel wie dieses.
    Danke!!!

    1. oliver

      Ja, da kann ich 100% zustimmen. Das habe ich auch gedacht

    2. mika

      Ich bin da absolut bei dir, aber ich mache mir mal den “Spaß” und gebe die neuesten Erklärungskuriositäten der Dortmunder wieder:

      Alaba klares rot in der 4. Minute
      Kein 11m gegen Thiago (“eine Berührung ist kein Foul”)
      Abseits beim 4-1 (stimmt aber wohl knapp)
      Foul an Bender beim Zweikampf mit Thiago im Strafraum kurz vorm 5-1 (man überlege sich, es gäbe umgekehrt für dieses Gestochere 11m…)

  11. Was für ein geniales Spiel! Mit dem Ergebnis hätte ich – besonders nach den ersten Minuten – niemals gerechnet!

  12. Marco05

    Auch von mir erstmal danke für den – wie immer – sehr schnellen und guten Bericht.

    Wie schon geschrieben war für mich das Spiel von Anfang an dominant von FCB-Seite ausgeführt. Die anfängliche Zurückhaltung war sicher Mittel zum Zweck. Es waren ja keine Torchancen die Folge, sondern einfach schauen, wie sich der Gegner positioniert.

    Was wurde noch nicht erwähnt? Für mich Thiago! Findet immer besser zur alten Form und fühlt sich in der Rolle aktuell sichtlich wohl. Gestern auch _mit_ Alonso. Ganz starker Auftritt! Zu Lewy muss man nichts mehr sagen, der hat einfach einen Lauf. Wie er vor dem 3:1 die Kirsche in höchstem Speed runterpflückt und dann noch mit der Spitze unter Bürki durchspitzelt – sensationell.

    Man könnte jetzt noch etwas Bedenken äußern, dass Lahm nicht mehr so präsent ist, Alaba bei aller Klasse noch zu viele Fehler macht, Martinez einen Fehler wie vorm 2:1 in 3-4 Wochen nicht mehr macht oder von beängstigender Frühform schwadronieren. Aber man kann es auch einfach lassen. :P

  13. […] Der FC-Bayern-Thread -8- Sehr gelungene Analyse zum Spiel FC Bayern __________________ Geht es besser? 2012/13: Champions League, Bundesliga, DFB-Pokal […]

  14. Patryk

    Angesichts der Form von Lewandowski und der Umstellung auf die Doppelspitze mit Müller, stellt sich mir die Frage wie Ribery und Robben in dieses System integriert werden können? Zumal Costa bisher in jedem Spiel überzeugen konnte.

    1. Finde ich ebenfalls absolut spannend und habe ich mich gestern im Stadion auch gefragt. Das System könnte man wieder mehr auf sie zuschneiden und entsprechend umbauen, aber es stellt sich ja auch die Frage nach der Integration bzw. ihrem Aufbau. Robben kann man vermutlich eher 1:1 in die aktuelle Spielweise “hineinwerfen”, um ihm langsam wieder Minuten zu geben. Bei Ribéry halte ich das für schwieriger. Was meinst du?

      1. Erich_B

        Ein paar haben zwar auf meinen Beitrag mit Gelächter reagiert jedoch sehe ich es grundsätzlich als zwingend notwendig das mindestens 1er von beiden zurückkommt, ich finde die Bayern-Bank wie gestern gegen den BVB nicht allzu stark. Für mich hatte Pep mit der Aufstellung gegen den BVB schon sämtliches Pulver verschossen. Außer Coman vielleicht.

        Es werden noch Spiele kommen wo ein Costa/Ribery/Robben/Götze eventuell erst ab der 70. Min den Unterschied macht.

        Vom System her kannst du Ribery mit Costa 1:1 tauschen. Die sind sich ziemlich ähnlich. Die Frage ist eher ob Ribery wieder sein höchstes Level erreicht. Der hat fast 1 Jahr nicht durchgespielt. Ist eher von Verletzung zu Verletzung geeilt. Costa hat sich so bewährt, der gehört aktuell schlicht zum FC-Bayern in die Startformation.
        Bei Robben ist das für mich auch nicht grundsätzlich ne Frage des Systems.

        Dieses 3-5-2 lebt eigentlich von Götze, weil er anders als Ribery/Robben/Costa dem Mittelfeld Stabilität verleihen kann.

      2. Jo

        Die Fragen nach der Integration von verletzten Spielern lösen sich in 90% der Fälle von selbst (leider). Will aber mal nichts beschreien.
        Und ja wir werden den einen oder anderen über die Saison sicher noch brauchen und dankbar dafür sein.

        Zu Costa: Der Junge spielt seit der Copa praktisch durch. Für mich mit ein Grund warum er so durchgestartet ist. Der stand voll im Saft und konnte gleich auf hohem Level beginnen. Gleichzeitig aber durch die Winterpause in der Ukraine noch nicht ausgepowert.
        Wenn er weiterhin jedes Spiel machen muss/soll wird bei ihm der Tank auch irgendwann leer sein. Dem sollte man natürlich durch geeignete Rotation auch auf der Position vorbeugen.

        Zu Coman: Alles was ich bisher von ihm gesehen habe hat mich überzeugt. Aber er ist eben erst 19 und keiner weiß was er über die Länge einer Saison schon beitragen kann.

        Also ist es schön, dass momentan Robbery kein Thema sind (zumindest nicht im negativen Sinne), aber verzichten?
        Die beiden verkörpern seit annähernd 10 Jahren Weltklasse auf ihrer Position. Da ist der Weg für die CoCo-Jungs schon noch ein weiter.

      3. oliver

        Ich sehe das ähnlich wie ERICH_B. Würde nur grundsätzlich in Frage stellen ob Costa Ribery wirklich 1:1 ersetzen kann.

        Costa spielt toll und hat sich super integriert aber er lebt doch stark von seiner Schnelligkeit auf dem Flügel wodurch er viele Bälle für Lewandowski oder Müller vorlegen kann und auch mal selbst abschließt. Ob er aber im 1 gegen 3 wenn es enger wird und der Gegner sich weiter zurück zieht und du auf engstem Raum durch die Spieler durch musst so durchsetzen kann wie es ein Ribery kann wird man sehen. Hier sehe ich Ribery doch noch deutlich vorne, insbesondere auch durch sein Wechselspiel mit Alba (wenn Ribery seine beste Form wieder findet,) aber Costa hat sicherlich noch viel Potential in sich

      4. kurt

        Ribery kann zb den Götze geben, bzw. den Part den er im Moment einnimmt. Halte ihn da für ebenso kombinationsstark und kreativ.

        Er spielt zwar laut eigenem Anspruch lieber auf den Außen, aber irgendwie hab ich das Gefühl, der wäre froh überhaupt irgendwas mal wieder zu spielen.

        Es ist ja auch kein entweder oder, sondern einfach eine zusätliche Option. Dann wird halt noch mehr rotiert und noch mehr umgestellt.

        In einem Spiel 3er-Kette mit RoCo oder CoCo (sorry) auf den Flügeln, im nächsten 4er-Kette mit dem Dream Team Alaba/Ribery auf Links.

        Wenn Ribery wirklich wieder fit wird und annähernd altes Niveau erreicht, reibt sich Pep doch schon die Hände ob der ganzen Möglichkeiten.

  15. Gepunkt

    Hallo Leute, ich finde diesen Blog super. Gruß an alle, auch an EFFENBERG der hier einen wichtigen Punkt anspricht.

    Mal angenommen Manuel Neuer wäre im Dortmunder Tor gestanden:

    – wäre er so “zögerlich” beim 1:0 und 2:1 rausgelaufen?
    – hätte sich Jerome überhaupt getraut so weit hinter die aufgerückte Abwehrreihe zu flanken?
    – das Dortmunder Forechecking, wäre ohne genial mitspielenden Tormann, der viele Situationen enorm konstruktiv löste, wohl erfolgreich gewesen.

    ER machte den Unterschied. Das kommt mir in der gesamten Berichterstattung zu kurz.

    1. kurt

      Effenberg ist hier nur der Pausenclown und du solltest aufpassen, wenn du meinst er spricht richtige Dinge an.

      Schon alleine die Aussage zu Thiago disqualifiziert ihn doch vollkommen.

      Man weiß auch nie ob “er” es ist, oder sich mal einer nen Witz erlaubt. Damit muss man jetzt wohl hier auf miasanrot einfach leben.

      Is halt der Effe.

      1. förb

        jep. denke sogar dass wir hier eben dissoziatives posten erleben durften…

      2. Hier haben wir vielleicht sehr bald etwas, was sowohl das Diskutieren als auch Troll-Identifizieren einfacher machen könnte ;)

      3. Done

        Ich bin erwartungsschwanger ;-)

      4. förb

        solange es keine karma points sind bin ich dabei [thumbs up]

    2. Gepunkt

      In BVB- und anderen Foren wird der Unterschied Tormannspiel sehr gut gesehen und diskutiert.
      Kriegt Ihr ja wegen Troll-Paranoia offenkundig nicht hin. Schade.

  16. Lukas

    Ich habe das Spiel nur illegal mit englischem Kommentator sehen können. Die waren sich völlig einige und komplett aus dem Häuschen dass Alaba kein Rot sieht. Ich versteh diese Regelauslegung irgendwie nicht. Also erstens finde ich es strittig ob das überhaupt für ein Faul reicht und zweitens heißt es doch “Verhinderung einer klaren Torchance”. Ich glaube das Wort “letzter Mann” fällt nur im Stammtischregelbuch. Da nun Aube den Ball wohl nicht erreicht hätte war dann Geld die richtige Entscheidung?
    Wie seht ihr das?

    1. Henri

      Ich sehe es eher als Gelb. Sie kreutzen sich und da passiert es halt mal, dass man jemandem in die Hacken läuft. Sah für mich auch nicht nach Absicht aus.

    2. Marco05

      Gagelmann hat es doch im Anschluß abschließend und ausreichend erklärt:
      Bei der Entscheidung rot oder nicht ist die “Ballkontrolle” ein wichtiges Kriterium. Da der Ball noch in der Luft war kann also von Ballkontrolle nichtmal im Ansatz die Rede sein. Insofern einzig richtige Entscheidung (wenn man denn pfeifft): gelbe Karte.

      1. Lukas

        Das ist doch eine befriedigende Erklärung, vielen Dank :-)

    3. kurt

      Es gibt keine klaren Torchancen mit Neuer im Tor.

      Ist glaub ich Paragraph 15 Absatz 3 des Regelwerks. Oder so ;)

      1. förb

        haha köstlich :D

    4. Pat

      Gelb war m.E. korrekt. Ballkontrolle hat er nicht, er hatte ja nicht mal den Ball und hätte ihn auch nicht bekommen, auch wenn er fällt. Der Ball titscht 2 Meter vor ihm auf und eine Sekunde später fängt ihn Manu.

      1. Erich_B

        Ich bin grundsätzlich überrascht das einige “Fussballexperten” klar Rot fordern.
        1. Es ist grundsätzlich kein glas-klares Foul. Was macht Alaba eigentlich ? Ihm kurz am Trikot zupfen ? Trifft er ihm am Bein ? Es ist nur eine kurze Berührung
        2. Der Ball kommt nicht so in den Lauf von Auba das er nur noch schießen muss. Der muss den Ball außerhalb oder knapp im Strafraum erstmal kontrollieren. Und wenn Alaba nicht stolpert steht Alaba noch vor ihm und er müsste erstmal an ihm vorbei. Wenn er den Ball Volley nehmen will dann mit links und er ist ein Rechtsfuss.

        Ich könnte mich wahnsinnig ärgern über solche Aussagen wie von Hummels nach dem Spiel: “Es gibt die Tendenz das für Bayern gepfiffen wird”. Hat er das Halbfinale im Pokal vergessen ? Kein Langzeitgedächtnis ?

      2. Stefan

        Nun, den Hummels muss man ja nicht mehr ernst nehmen.
        Er schafft sich ja auch gerade beim BVB neue Freunde, gut so!

      3. förb

        hummels ist der xavier naidoo des fussballs. krasses talent, aber er vergurkt’s einfach durch sein bescheuertes gehabe

      4. Für den DFB hat Lutz Michael Fröhlich auf dem Schiedsrichter-Videoblog des Verbandes inzwischen selbst etwas Offizielles zu der Szene gesagt. Demnach war die Entscheidung (Freistoß + Gelb) korrekt, weil vor allem aufgrund der fehlenden Ballkontrolle von Aubameyang keine klare Torchance vorlag und Alaba somit auch nicht die »Notbremse« gezogen hat. http://tv.dfb.de/video/videoblog-schiedsrichter-zum-achten-spieltag-mit-lutz-michael-froehlich/12300/

        Man könnte vereinfacht sagen: Alaba hat das Foul aus seiner Sicht gerade noch »rechtzeitig« begangen. Genauso wäre es übrigens gewesen, wenn Müller (vor dem 1:0) oder Lewandowski (vor dem 3:1) von einem Dortmunder noch vor der Ballannahme zu Fall gebracht worden wäre. Auch dann hätte es nur Gelb gegeben, weil eine klare Torchance noch nicht vorlag, sondern erst im Entstehen begriffen war (was in Bezug auf die Farbe der Karte ein entscheidender Unterschied ist).

      5. förb

        und außerdem sehe ich da echt nur einen minimalen zupfer, die tatsache, dass auba durch diesen tatsächlich zu fall kommt (und er läßt sich mMn nicht absichtlich fallen) ist eher eine art zufallsereignis, sagt aber durchaus auch etwas darüber aus, wie sicher/kontrolliert/kraftvoll sein ganzer bewegungsablauf in dem moment war. alles details die der schiri wohl in seine beurteilung mit einfließen läßt (zu einem großen teil unbewußt, vermute ich) und dementsprechend wie ein DENKENDES WESEN auch situations-/einzelfallabhängig urteilt. so ist fussball

  17. […] erneut nur eine kleine Gruppe an Spielern an der Säbener Straße bleiben – aber immerhin mit sieben Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund. Bei uns gibt es übrigens keine Länderspielpause, sondern wie gewohnt die besten Links rund um […]

  18. kurt

    @Gepunkt

    Was soll man da groß Diskutieren? Bei Bayern steht der beste Torwart der Welt im Kasten und bei Dortmund biederer Bundesligadurchschnitt. Bürki wurde hochgejazzt aufgrund seiner guten Leistungen bei Freiburg. Dort hat er aber auch pro Spiel gefühlte 20 Paraden gemacht. Ist klar, dass sowas die Benotung hochzieht. Wenn man von 10 Schüssen 7 hält, verliert man zwar am Ende 3:0, aber der Torwart macht trotzdem eine gute Figur.

    Jetzt bei Dortmund sieht die Sache (vor allem unter Tuchel) ganz anders aus. Da bekommt er weniger Bälle aufs Tor und wenn dann sind das meistens gleich solche hochprozentigen Chancen, dass man ihm selten einen Vorwurf machen kann.

    Auszeichnen kann er sich dann aber auch nicht mehr. Das Ergebnis war dann zu sehen, in der ersten wirklichen Challenge für Dortmund diese Saison. Ein völlig verunsicherter Hampelmann, dem die Bühne offensichtlich ein paar Nummern zu groß gewesen ist.

    Die Tore 1 und 3 gehen ja zu einem guten Teil auf seine Kappe unterstützt durch katastrophale Abwehrarbeit.

    Also was soll der Vergleich mit Neuer? Wir wissen seit Jahren, was wir an ihm haben, aber an ihm lags sicher nicht hauptsächlich, dass wir die Dortmunder so auseinandergenommen haben. Das lag zumindest diesmal auch zum großen Teil an ihnen selbst. Neuers Spielweise ist halt einfach ein Teil unseres Systems. Das sieht man gerade in dieser Saison sehr deutlich. Man kann das aber mittlerweile auch einfach voraussetzen. Das ist sein Ding. Großartig, aber eben Standard für ihn.

  19. Done

    Zu Hummels gibts hier interessantes nachzulesen :

    http://www.sueddeutsche.de/sport/bvb-nach-dem-gereizt-wegen-hummels-1.2678591

    Anscheinend fallen seinem Sportdirektor und seinem Trainer der schon legendäre Mangel der Fähigkeit zur Selbstkritik auch schon auf.

    1. Jo

      Vor einigen Jahren dachte ich noch es wäre ein böser Fehler gewesen Hummels gehen zu lassen.
      Mittlerweile sehe ich ein, dass der Tag seines Abschieds einer der besten Tage in der jüngeren FCB-Geschichte war.
      Nicht auszudenken so einen im Team zu haben.

    2. Done

      Seh ich auch so. Ich denke, dass evtl. die charakterliche Eignung für Badstuber und gegen Hummels sprach, als es darum ging, mit wem man weiterplant. Siehe dazu auch das Interview mit Hermann Gerland.

      Im übrigen : bitte bitte bitte, liebe Seitenbetreiber! Führt die Möglichkeit ein, die letzten Kommentare von der Startseite aus direkt anzusteuern und macht am Ende der Kommentare einen Nachobenbutton oder Homebutton. Es nervt tierisch , auf dem Smartphone nicht mehr aus dem Wischen rauszukommen.

      1. Servus Done,

        Leider können wir nicht “flott” einbauen, dass man von der Startseite mit Klick auf die Kommentar-Bubble direkt beim letzten Kommentar landet. Das muss ich mir genauer anschauen. Also, ich habe jetzt folgendes eingebaut bzw. leicht verändert: In der Seitenleiste mit dem Autor und den letzten zwei Kommentaren direkt rechts neben dem Artikel sind die Namen der Kommentierer + das Datum (wie vorher nur “mehr..”) klickbar und führen direkt zum letzten Kommentar auf der Seite. Außerdem gibt es jetzt im Kommentarbereich selbst neben “Antworten” noch die Option “Hoch”, um auf der Artikelseite ganz nach oben zu gelangen.

        Beste Grüße
        Jan

  20. Done

    Servus Jan!

    Fürs “Hoch” gibt’s von mir schon mal einen “Daumen hoch”. Vielen Dank dafür!

    Das andere (Seitenleiste, Autor, usw) wird bei mir auf dem Smartphone leider nicht dargestellt. Weder in der mobilen Ansicht noch in der Desktop Ansicht.

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