Miasanrot Episode 34 – Der Kampf geht weiter, Holger!



Robert Lewandowski und Thomas Müller treffen zur Zeit nach Belieben. Lewandowski hat mittlerweile die Spitzenposition in der Torjägerliste eingenommen. Christopher bespricht mit Felix (miasanrot.de, Yahoo!) das Spiel gegen Augsburg.

Beide beurteilen die Abhängigkeit von besagten Sturmduo. Zudem ist die erneute Verletzung von Holger Badstuber ein Thema. Welche Folgen hat dies menschlich, aber auch sportlich? Schlussendlich wirft das Champions League Achtelfinale gegen Juventus Turin seine Schatten voraus.

Wir freuen uns sehr, wenn ihr den Podcast an Freunde & Bekannte weiterschickt und uns bei iTunes bewertet!

Shownotes

  • 00:00 Vorstellungsrunde
  • 2:13 Augsburg vs. Bayern
  • 9:51 Lewandowski und Müller
  • 12:55 Badstubers Verletzung
  • 21:06 Juventus Turin
  • 25:26 Ausblick Darmstadt

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Leserkommentare
  1. rotweiss

    freunde, freunde…muss man erst so alt werden wie ich, um die zeitgeschichtliche relevanz dieses spruchs zu checken?
    Rudi Dutschke am grab des raf-terroristen Holger Meins 1977…aber vielleicht seid ihr wirklich zu jung ;-) euren blog schätze ich sehr, vielen dank für eure mühen!

  2. Für mich persönlich ist es immer auffällig, wie (hyper)sensibel “wir Deutschen” mit Dingen aus der Vergangenheit umgehen. Hier ging es doch eher um eine Aufmunterung in Richtung Holger Badstuber und weniger um ein politisches Statement!

    Im krassen Gegensatz dazu steht, wie brutal man dagegen in der Öffentlichkeit mit aktuellen Zeitgenossen umgeht. Ich z.B. war schon erstaunt, dass Felix es “interessant” fand, wie “konsequent” das Augsburger Publikum Arjen Robben von der ersten Minute an ausgepfiffen hat!! Mein Kommentar dazu – vor allem als Bayernfan – wäre etwas deftiger ausgefallen!
    Natürlich hatten diese Pfiffe etwas mit dem Bochum-Spiel zu tun, aber auch mit der Stimmungsmache bis Hetze in der Augsburger Allgemeinen … http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/fc-bayern/Schwalbenkoenig-Robben-Diese-Elfmeter-Szenen-sind-umstritten-id36927157.html

  3. Entlauber

    Mir ist auch sofort die Anlehnung an das Dutschke-Zitat aufgefallen. Wenn ein hintersinniger Witz dabei wäre (den ich nicht sehen kann), wäre es o.k., so finde ich es eher daneben.

    1. Habt Ihr denn alle solche Zitate von 1974 und früher parat, echt?

      Und wenn diese Parole einfach nur gut zur derzeitigen Situation von Holger B. passt, dann ist es trotzdem “eher daneben”?
      Ich persönlich finde es eher schon “aberwitzig” einen “hintersinnigen Witz” bei der aktuellen Situation um Badstuber zu suchen …

      1. rotweiss

        wir sollten’s nicht allzu ernst nehmen…nur interessant, was bei wem welche Assoziationen auslöst. ist wohl wirklich eine frage des Lebensalters und der individuellen Erfahrungen und Erinnerungen an jene Jahre, als man selbst jung war.

      2. @ Rotweiss

        Da hast du natürlich Recht.
        Aber trotzdem finde ich immer wieder den “rückwärts blickenden Reflex” in unserer Gesellschaft bemerkenswert. Dafür gibt man viel zu häufig den Fokus auf die wichtigen Themen der Gegenwart auf. So habe ich, weil es auch Thema im Podcast ist, versucht, auf die “Hetze” gegen Arjen Robben aufmerksam zu machen … ist mir nicht wirklich gelungen…. ;-)

      3. Entlauber

        Nö, aber es reicht, wenn man eine RAF-Doku gesehen hat, die Szene mit Dutschke am Grab von Meins ist eigentlich immer dabei. Da kann das Zitat schon mal hängen bleiben.

        Ist auch alles kein großes Ding, da der Klasse Blog aber ansonsten auf das Stilmittel von doppeldeutigen Anspielungen weitgehend verzichtet (anders z.B. 11Freunde), fällt es sofort ins Auge und ich habe mich gefragt, was das jetzt zu bedeuten hat. Vermutlich gar nix.

      4. Ja, ist wirklich ein sehr guter Blog! – Da sind wir uns einig … ;-)

        Aber: “Nö, aber es reicht, wenn man eine RAF-Doku gesehen hat, die Szene mit Dutschke am Grab von Meins ist eigentlich immer dabei…”

        Ich will jetzt hier nicht korinthenkackerisch sein, aber NÖ, ich habe auch schon aureichend RAF-Dokus gesehen und diese Grabszene ist mir überhaupt nicht in Erinnerung geblieben. Sie hat auch überhaupt keine wirklich Bedeutung – Dutschke selbst hat die in den Medien aufgebauschten Zusammenhänge selbst dementiert!

        Wer sich mit dieser Thematik, die überraschenderweise in einem Fußball-Blog und -Forum aufgepoppt ist, näher befassen möchte, ist hier gut aufgehoben … http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/geschichte-der-raf/49209/rudi-dutschke?p=all

      5. Entlauber

        Mir ist die Szene halt in Erinnerung geblieben, mag sein, dass das eher ein persönliches Phänomen ist. Was aber für eine Bedeutung spricht: Die RAF war damals zunehmend isoliert, da ihre radikalen Aktionen auch im linken Milieu auf immer mehr Ablehnung stießen. Für die Terroristen war es z.B. anders als in der Anfangszeit schwierig, Wohnungen innerhalb der (vermeintlichen) Unterstützerszene zu finden. Dutschke hingegen hatte nach wie vor enormes Prestige, so dass die Frage, ob in dem Statement eine Legitimierung der RAF-Aktionen enthalten war, damals nicht unwichtig war.

        Das nur so zum Spaß, ist kein wirklicher Aufreger.

  4. Marco05

    Oh Mann, auf was man alles achten muss. Mein Vorschlag: Entspannen! Und wie der Titel hier gemeint ist, ist ja wohl mehr als eindeutig. Da muss man schon weit ausholen um das überhaupt in Zusammenhang zu bringen. Mir selbst ist es auch herzlich egal, wer wann was warum schonmal gesagt hat…

    Zum Theme muss ich sagen, dass ich davon ausgehe, dass es bei Badstuber aufs Karriereende zusteuert. Seit 4 Jahren geht das jetzt so. Immer wieder Rückschläge, rankämpfen, “ich komme wieder” (richtig, ‘Terminator’ ;) ) und so weiter. Das wird nichts mehr, warum auch immer. So Fälle gabs schon früher: Air Bäron sag ich nur. Ist vielleicht an der Zeit das so anzunehmen, sonst wird es wohl eine never ending story.

    1. @ Marco
      Bzgl. Badstuber sagt mir mein Bauchgefühl leider, dass du (wahrscheinlich) Recht hast. Sein großer schlaksiger Körper ist wohl nicht wirklich für den athletischen schnellkräftigen Profi-Fußball geeignet.
      Nur: solange er selbst den Mut nicht verliert und ein weiteres Comeback ins Auge fasst, ist das Thema Karriereende / Sportinvalide vom Tisch.
      Für den Verein selbst ist das auch nicht einfach: Durch seine permanenten Comebacks ist Holger B. wesentlich mehr und schneller zur Gallionsfigur und Vereinslegende geworden als das ein gesunder Badstuber es wahrscheinlich hätte schaffen können. So bleibt er weiter im Kader, aber man kann nicht realistisch mit ihm über einen längeren Zeitraum rechnen … Und alles hat für den Verein sowohl finanzielle als auch Kaderplanungskonsequenzen ….

    2. Alex

      Ich denke nicht, dass das das Ende von Holgers Karriere bedeuten muss. Das mit dem Bruch war jetzt ja einfach Pech und man sollte das jetzt nicht seinem Körper oder etwas anderem anhängen. D. h. wenn die Verletzung auskuriert ist, ist er doch genau dort, wo er vorher aufgehört hat. Er wird halt nur nicht jünger, wobei er so alt ja auch noch nicht ist.

      1. florian

        Alex – diese neuerliche Verletzung war alles, aber bestimmt kein “Pech” oder “Zufall”.
        http://www.mittelbayerische.de/sport-nachrichten/badstuber-verletzung-ist-typisch-21510-art1342529.html

    3. Jo

      Badstuber ist erst 26. Man glaubt das kaum, weil er schon so lange dabei ist und schon so viel hinter sich hat. In dem Alter ist es für ihn sicher nicht leicht an ein Karriereende zu denken. Hätte er die 30 schon hinter sich, würde das wahrscheinlich anders aussehen.
      Ich sehe für ihn allerdings auch keine großen Perspektiven mehr. Diesen Ausfall schon eingerechnet macht seine Leidensgeschichte jetzt bald das vierte Jahr rund. Da an ein vollständiges und langfristiges Comeback zu glauben fällt schon sehr schwer.
      Er und der Verein würden gut daran tun sich auch langsam Gedanken über eine Exit-Strategie zu machen. Schon mit dem Hintergrund das er mit 40 vielleicht auch noch selbstständig aus dem Bett aufstehen will.

    4. förb

      Ich reihe mich ein. So leid es mir tut, aber auch ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass er je wieder richtig in Rhythmus kommt und eine tragfähige Säule im Kader wird. Wer das noch glaubt ist ganz nah an Realitätsverweigerung. Was, andererseits, nicht heißt, dass ich es nicht für richtig halte, weiterzumachen; allerdings sollte man ganz grundsätzlich schauen, was da schief läuft. Holger sollte seinen Körper mit mehreren Profis aus dem Gesundheits-, Fitness- und meinetwegen aus Esoterikbereich mal ganz grundsätzlich neu evaluieren. Irgendwo ist da ein missing link. Die biserigen Methoden funktionieren offensichtlich nicht, also müssen neue her.

  5. Axel

    Das von Florian verlinkte Interview mit dem Verbandsarzt Werner Krutsch ist sehr interessant, u.a. wg dieser Aussage: “Jede Spielweise im Fußball fordert ihren Tribut. […] Bayern ist mit Abstand Spitzenreiter im Kurzpassspiel. Mit dem Verdrehen der Hüfte geht ein kurzer Kraftschub einher, der Adduktoren belastet und Verletzungen begünstigt. Solche Probleme sind bei dieser Spielweise nicht überraschend, sondern erwartbar.”

    Wenn Trainingsspiele wg mannschaftsinternem Konkurrenzdruck etc. dann wie Wettkampfspiele geführt werden, ergibt sich eine wahnsinnige Belastung der Spieler und die Verletzungen sind kein Pech, sondern ein Naturgesetz. Und zwar auch in dieser Häufigkeit.

    Die Schlussfolgerung finde ich faszinierend: Peps System funktioniert nur mit solchen Spielern ziemlich verletzungsfrei, die schon als Sechsjährige damit anfangen und dadurch körperlich immun werden (wie bei BCN). Das würde bedeuten, dass sich das Verletzungsdesaster bei ManCity wiederholen wird. Ob es bei uns mit Ancelotti nachlässt?

    1. Minanda

      Krutschs These ist meiner Meinung nach nur ein Aspekt unter vielen.
      Sicherlich ist Peps Positionsspiel ein Faktor bei der alljährlichen Verletzungsmisere. Aber warum hatte z. B. Thiago immer mit Muskelverletzungen zu kämpfen ? Er hat das exzessive Passspiel ebenfalls mit der Muttermilch aufgesogen. Hinzu kommt, dass bei Peps Barcelona wahrlich nicht nur Eigengewächse aus La Masia gespielt haben, sondern auch Henry, Villa, Mascherano, Alves etc.
      Das kann nicht der Weisheit letzer Schluss sein.

      Gab es unter van Gaal und seinem Positionsspiel vergleichbare Muskelverletzungen?

      1. Axel

        @ Minanda: Du hast recht, natürlich wird immer eine Rolle spielen, wie verletzungsanfällig ein Spieler grundsätzlich ist, ob Fremdeinwirkung da war, zu frühe Rückkehr nach Verletzung, etc. Aber Krutschs These ist ein wichtiger Baustein in der Erklärung der Verletzungsanfälligkeit. Er erklärt nicht alles (deshalb gibt es Spieler, die trotz Pep’s Spielstil unverletzt bleiben), aber er erklärt m.M. nach die gestiegene Häufigkeit der Verletzungen (An die Verletzungen unter van Gaal erinnere ich mich nicht mehr, aber damals wurde – wenn ich mich nicht täusche – weniger Kurzpassspiel betrieben).

    2. Der Artikel ist sicherlich interessant und die Erfahrung zeigt wohl auch, dass Spieler mit langwierigen Verletzungen meist fast genauso lange brauchen (bräuchten), bis sie wieder völlig fit sind.

      Aber wie genau schaut sich denn Herr Krutsch die Bayern-Spiele an? Natürlich ist Bayern “Spitzenreiter im Kurzpassspiel” – aber gerade die aktuell verletzten Abwehrriegel (Boateng, Martinez, Benatia und jetzt wieder Badstuber) sind doch kein wirklicher Bestandteil dieses Kurzpassspiels!

      Es gibt wohl sicher viele Faktoren, die zu dieser nahezu unfassbaren Verletzungsmisere geführt haben, mein (negativer) Favorit bleibt dieser verdammte Hybridrasen https://petersgradmesser.wordpress.com/2016/02/01/der-hybridrasen-schuld-an-der-verletzungsmisere-des-fc-bayern/ !!

      @ Axel
      “Das würde bedeuten, dass sich das Verletzungsdesaster bei ManCity wiederholen wird. Ob es bei uns mit Ancelotti nachlässt?”

      => Der Hybridrasen kommt im Sommer an der Säbener Straße weg – und wenn ManCity auch so einen hat / hätte / bekommen würde, dann würde wohl deine Prognose zu 100% eintreffen!!

      1. Axel

        @ Peter: Wusste gar nicht, dass der Hybridrasen entfernt wird. Verletzen sich unsere Spieler (und auswärtige) denn häufiger in der Arena als auswärts? Gibt es da eine Statistik?

      2. @ Axel:

        Der Hybridrasen wird im Sommer entfernt, aber nicht der in der AA, sondern der auf dem Trainingsgelände!

        Siehe oben anhängenden Beitrag – und darin ein TZ-Beitrag vom November 2015.

      3. Minanda

        Natürlich sind die Abwehrspieler ein Bestandteil des Kurzpassspiels. Sie gehören immer zu denen mit den meisten Ballkontakten. Aktuelles Beispiel ist Kimmich als Boateng-Vertreter, der im Spiel gegen Bochum die meisten Ballkontakte hatte.

      4. @ Minanda:

        “Natürlich sind die Abwehrspieler ein Bestandteil des Kurzpassspiels.”

        => Meine Meinung hierzu: Ein klares Nein!!

        Natürlich sind die Abwehrspieler, ich persönlich meinte hier vor allem die (groß gewachsenen aktuell verletzten) IV, diejenigen die meist die Spieleröffnung machen und deswegen (bei fast allen Teams) mit die meisten Ballkontakte haben.

        Aber: viele Ballkontakte und Spieleröffnung hat bei den IV selten etwas mit Kurzpassspiel zu tun …
        Flapsig ausgedrückt: “Hintenrum spielst du selten Tiki-Taka” ;-) ;-)

      5. bazi78

        @Peter
        Wenn der Hybrid-Rasen am Trainingsgelände entfernt wird, dann macht es keinen Sinn warum die Profis weiterhin ausschließlich darauf trainieren. Vielleicht bist du aber oft an der Säbener Straße und kannst es selber beobachten…

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