FCB vs. VfB U19 2016/17

Die Endrunde der FC Bayern U19

Es ist geschafft! Nach der süddeutschen Meisterschaft trifft die U19 des FC Bayern im Halbfinale der deutschen Meisterschaft auf Schalke 04. Wir stellen euch das Team nochmal ausführlich vor!

Bereits in unserer Saisonvorschau waren wir der Meinung, dass die diesjährige Mannschaft die individuell stärkste Mannschaft seit Jahren sei und entscheidend für den Saisonerfolg die Größe des Verletzungspechs sein würde. Und das war sehr gering. Von der voraussichtlichen Startelf, die am Mittwoch im Halbfinale auf dem Rasen stehen wird, hat mit Maxime Awoudja nur ein Spieler wirklich längerfristig gefehlt. Er kommt auf 19 von bisher 35 Saisonspielen. Ansonsten konnte das Team den Großteil der Saison in Bestbesetzung spielen.

Saisonverlauf: Dem Start nach Maß folgen Rückschläge

Mit vier Siegen in den ersten vier Spielen begann die Saison für das Team von Trainer Holger Seitz perfekt. Neben dem klaren 3:0-Derbysieg setzte auch der 5:2-Triumph bei der TSG Hoffenheim ein Ausrufezeichen. Doch während die Mannschaft auch in der Youth League mit zwei Siegen einen guten Start erwischte, setzte es in der Bundesliga eine Negativserie. Vier Niederlagen und zwei Unentschieden bei einem Sieg in sieben Spielen ließen die Mannschaft weit ins Mittelfeld der Tabelle abrutschen. Da sich jedoch kein herausstechendes Team in der Liga absetzen konnte, überwinterte unsere U19 mit nur einem Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter FC Augsburg, während in der Youth League trotz starken 10 Punkten unterm Strich ein knappes Ausscheiden stand. In der Rückrunde agierte die Mannschaft dann deutlich konstanter. Zwar kassierte man so ärgerliche wie unnötige Niederlagen gegen harmlose Hoffenheimer und in Nürnberg (jeweils 1:2), gewann jedoch sieben der zehn Spiele bis zur Staffelmeisterschaft, die mit einem 5:0-Auswärtssieg in Fürth perfekt gemacht wurde. Die abschließende 0:3-Niederlage bei Eintracht Frankfurt ist belanglos, Holger Seitz schonte nahezu die komplette Stammelf und setzte zahlreiche Spieler ein, die in dieser Saison noch gar nicht oder nur selten zum Einsatz kamen.

Spielsystem: Defense first

Die große Frage vor der Saison stellte sich nach dem Spielsystem, da das Spielermaterial Trainer Holger Seitz mehrere Optionen bot. Er entschied sich für ein 4-4-2 mit der sogenannten flachen Vier im Mittelfeld, also zwei zentrale, eher defensiv orientierte Spieler sowie zwei offensive Außenspieler. Diese offensiven Außenpositionen besetzte er aber nicht mit klassischen Außenbahnspielern, sondern mit den zuvor eher offensiv zentral agierenden Tillman und Shabani. Deren Fokus liegt meist eher im Zug ins Zentrum, womit zum einen für den nachrückenden und überlaufenden Außenverteidiger Platz geschaffen werden soll, zum anderen lauern die beiden Stürmer auch auf Pässe in die Tiefe. Der in der Vorsaison im Zentrum der U17 so überragende Tillman benötigte nahezu die komplette Hinrunde, sich an die neue Rolle zu gewöhnen und richtige Entscheidungen zu treffen, wann er welche Optionen zieht. In der Rückrunde besetzte Holger Seitz die beiden Positionen ab und an auch asymmetrisch mit Emghames als klassischen Flügelspieler rechts und Tillman auch links. Dies war jedoch vor allem der Fall, als Adrian Fein einige Wochen verletzt fehlte und Shabani ins zentrale Mittelfeld rückte.

Generell liegt der Fokus von Holger Seitz in erster Linie auf einer sicheren Defensive. Niklas Tarnat als für den Spielaufbau zuständiger 6er rückt oft sehr weit zu den Innenverteidigern zurück und leitet nahezu jeden Angriff ein. So hat die Mannschaft im Falle eines frühen Ballverlusts nahezu immer mindestens drei verteidigende Spieler im Zentrum und wird nur selten ausgekontert. Auf der anderen Seite ist das Team dadurch im Zentrum meist in Unterzahl und findet wenige Anspielmöglichkeiten, um sich nach vorne zu kombinieren. Die durchschaubare Verlagerung von der einen Seite über die Innenverteidiger und Tarnat zur anderen Seite ist dadurch oft zu sehen. Das Zitat von Kapitän Matthias Stingl im Interview auf der Homepage des FC Bayern beschreibt treffend das Offensivkonzept: “Nach vorne spielen wir uns auch dank der individuellen Klasse immer wieder gefährliche Gelegenheiten heraus“. Damit spielt er zum einen auf gewonnene Zweikämpfe und unwiderstehliche Antritte des dynamischen Adrian Fein oder von Timothy Tillman an, zum anderen aber auch auf die hohe Qualität des Teams bei Standardsituationen. Von den 54 Ligatreffern dürften geschätzt um die 20-25 Tore direkte Folge von Standardsituationen sein. So hat Innenverteidiger Felix Götze bereits sieben Saisontreffer auf dem Konto, genauso wie Außenverteidiger Marco Friedl (Darunter zwei Elfmeter).

Die Mannschaft im Detail

Sicherer Rückhalt der Mannschaft im Tor ist Ron Thorben Hoffmann. Im Winter wurde er eigentlich von U17-Torhüter Christian Früchtl abgelöst, der sich jedoch Anfang April im Profitraining einen Syndesmosebandriss zuzog und für den Rest der Saison ausfällt. Bis auf einen Fehler im Heimspiel gegen Hoffenheim spielte Hoffmann jedoch eine hervorragende Saison.

In der klassischen Vierkette gesetzt sind rechts Kapitän Matthias Stingl und links Marco Friedl, der kürzlich einen Profivertrag unterschrieb. Neben dem gesetzten Felix Götze, den Holger Seitz erst in der Vorsaison zum Innenverteidiger umschulte, hat derzeit Maxime Awoudja die Nase vorn gegenüber Thomas Isherwood. Sowohl Awoudja als auch Götze waren zuletzt für die U19-Nationalelf des DFB nominiert. Während Götze vor allem durch seine Vergangenheit, in der er im defensiven oder offensiven Mittelfeld zum Einsatz kam, auch ab und an das Spiel aufbauen kann, ist Awoudja eher ein klassischer Innenverteidiger. Groß, kopfball- und zweikampfstark, dafür eher froh, wenn er mit kurzen Pässen zu Tarnat oder Götze den Ball los hat.

Ein bisschen an Xabi Alonso erinnert Niklas Tarnat, Sohn von Michael Tarnat. Ähnlich wie unser scheidender spanische Profispieler verfügt er über die Fähigkeit, punktgenaue lange Diagonalbälle auf die Flügelspieler zu schlagen. Um dafür genügend Platz zu haben, rückt er wie bereits angesprochen oft im Spielaufbau sehr weit nach hinten. Ergänzt wird er vom letztjährigen Kapitän der U17, Adrian Fein. Er wäre körperlich schon bereit für den Herrenfußball. Fein hat die Fähigkeit, die passenden Situationen für Dribblings durch das Zentrum zu finden. Kommt Fein einmal ins Laufen, trennt ihn aufgrund seiner physischen Präsenz so schnell kein Gegenspieler mehr vom Ball. Beide Spieler haben kürzlich ihre Verträge verlängert und werden trotz anderer Angebote auch in der kommenden Saison für den FC Bayern auflaufen.

Gerade Timothy Tillman habe ich bereits angesprochen. In der vergangenen Saison zentraler Spieler der U17, musste er sich diese Saison an seine neue Rolle gewöhnen, die er im Laufe der Saison immer besser interpretierte. Tillmans Stärken liegen in 1 gegen 1 Situationen, im Dribbling, im Torabschluss und auch bei Schnittstellpässen. Schwächen hingegen zeigt er bei Flanken sowie lange Zeit auch in der Disziplin. Satte acht gelbe Karten kassierte er als Offensivspieler in den ersten neun Ligaspielen, dazu noch Gelb-Rot in der Youth League gegen Eindhoven. Auch hier konnte er jedoch Fortschritte erzielen, nur eine gelbe Karte gab es im Jahr 2017. Sein Gegenstück ist Meritan Shabani, der bereits in der vergangenen Saison in der U19 spielte. Meritan ist fußballerisch sehr talentiert, wirkt allerdings oft phlegmatisch. Entweder es läuft gut und Shabani kann ein Spiel alleine entscheiden. Oder aber, es läuft nicht so gut, dann enttäuscht er in der Defensivbewegung und will offensiv mit dem Kopf durch die Wand. Sollte Shabani beim FC Bayern bleiben, wonach es den Gerüchten zu Folge wohl eher nicht aussieht, wird er es nächste Saison schwer haben, wenn von der U17 eine ganze Reihe starker Offensivspieler nachrückt. Gut möglich, dass Shabani aber für Yousef Emghames auf die Bank rücken muss. Der aus Berlin stammende Offensivspieler ist ein klassischer Flügelstürmer, der sich wohl fühlt, wenn er auf der Außenbahn an den Ball kommt und in Tempodribblings gehen kann. Emghames Läufe lösen oft das etwas statisch wirkende Spiel unserer U19 auf. Kommt Emghames auf Strafraumhöhe, bieten sich dann meist zwei Stürmer in der Mitte für eine Hereingabe an, eine Situation, die dann sehr oft zum Torerfolg führt.

Im Sturm ist Manuel Wintzheimer gesetzt. Nachdem er letztes Jahr Torschützenkönig in der B-Jugend war, musste er sich ebenfalls einige Zeit lang an das neue Spielsystem unter Holger Seitz gewöhnen, in dem ihn seine Rolle doch vor deutlich andere Aufgaben stellt als noch unter Tim Walter. Wintzheimer, der einen etwas unorthodoxen Laufstil hat, weil er in der Vergangenheit längere Zeit mit einer Verletzung auflief, ist ein klassischer Stürmer wie es heute nur noch wenige gibt. Stark im Spiel mit dem Rücken zum Tor, unwiderstehlich im Torabschluss, für jeden Abwehrspieler sicher sehr unangenehm zu bespielen. An seiner Seite dürfte Benjamin Hadzic spielen, der am Mittwoch sein letztes Heimspiel im Trikot des FC Bayern bestreiten wird, bevor es ihn im Sommer zur Ligakonkurrenz zieht. Der bosnische Juniorennationalspieler machte im letzten Jahr unter Tim Walter einen Riesensprung und konnte sich gegen Mario Crnicki im Kampf um die zweite Stürmerposition durchsetzen. Mit 10 Treffern ist er der zweitbeste Torschütze der Mannschaft.

Vorschau aufs Halbfinale

Im Halbfinale zur deutschen Meisterschaft wartet Schalke 04 auf die Mannschaft von Holger Seitz. Das Hinspiel findet am Mittwoch um 16:00 Uhr in der Hermann-Gerland-Kampfbahn in München statt, das Rückspiel am darauffolgenden Dienstag, 16. Mai um 17:45 Uhr in Wattenscheid. Trainiert wird die U19 der Knappen von Norbert Elgert, der gemeinsam mit Hermann Gerland wohl der bekannteste deutsche Nachwuchstrainer sein dürfte. Auch er gab allen Talenten des Vereins wie Benedikt Höwedes, Mesut Özil oder Leroy Sané den letzten Schliff.

Der Saisonverlauf der Gelsenkirchener liest sich fast umgekehrt im Vergleich zu uns. 14 Siege in den ersten 17 Spielen ließen die Schalker schon als uneinholbaren Spitzenreiter erscheinen. In den letzten neun Spielen folgten dann aber nur noch drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen. Am letzten Spieltag verlor das Team dann nochmal die Tabellenführung, weil es über ein 1:1 beim Tabellenletzten und bereits feststehenden Absteiger Wuppertal nicht hinauskam. In Form scheint die Mannschaft also absolut nicht zu sein. Aber das ändert sich im Fußball bekanntlich schnell und Norbert Elgert ist bekannt dafür, dass seine Mannschaft in den entscheidenden Spielen oft über sich hinauswächst.

Bisher traf der FC Bayern mit der U19 zweimal auf Schalke mit Norbert Elgert. Im Finale 2006 triumphierten die Königsblauen (Mit Höwedes und Özil) gegen unsere U19 (Mit Kraft, Hummels und Sandro Wagner) mit 2:1. Mit dem selben Ergebnis unterlagen wir auch im Finale 2012. Bei beiden Partien genoss Schalke den Heimvorteil. Ein Nachteil, den wir auch dieses Jahr wieder hätten. Sollte unsere U19 das Finale erreichen, hätte der Sieger aus dem anderen Halbfinale (Dortmund gegen Wolfsburg) Heimvorteil.

Eine Prognose abzugeben, ist schwer. Die Weststaffel war zwar in den vergangenen Jahren meist die stärkste, das kann sich aber von Jahrgang zu Jahrgang komplett drehen. Ebenso ist auch nicht ganz einzuschätzen, ob wir der Sieger einer sehr starken, ausgeglichenen Südstaffel in diesem Jahr sind oder aber nur die beste Mannschaft einer durchschnittlichen Staffel. Fest steht, dass 49 Punkte aus 26 Spielen zum allerersten Mal zum Sieg in der Bundesliga Staffel Süd reichen. Noch nie seit Einführung der U19 Bundesliga hatte ein süddeutscher Meister so wenig Punkte und nur zweimal ein schlechtes Torverhältnis. Dem entgegenhalten kann man aber natürlich, dass dieses statistische Detail hauptsächlich auf der Schwächephase in der Vorrunde beruht und die Mannschaft im Jahr 2017 – klammert man das bewusst abgeschenkte Spiel in Frankfurt aus – einen völlig üblichen Schnitt von 2,2 Punkten pro Spiel erzielte.

Um das Phrasenschwein zu füllen: Die Antwort auf alle Fragen gibts auf Mittwoch auf dem Platz. Und wir werden weiter berichten!

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Leserkommentare
  1. Tschemp

    Sport1 zeigt unsere beiden Halbfinals live im Free TV. Freue mich schon sehr auf Mittwoch, ein guter Ersatz für ein gewisses Spiel bei Atletico, was fast sonst stattgefunden hätte.

    Aus den Erzählungen über Adrian Fein erscheint er mir sehr ähnlich veranlagt zu Sanches. Ist das so?

  2. wipf1953

    Sehr interessanter Bericht. Zu Adrian Fein gab es diesen Winter noch das Gerücht, er würde zu Hoffenheim gehen. Jetzt hat er Vertrag bis 2019.

    Nächstes Jahr hat Bayern wirklich einen bärenstarken U19 Kader. Fein, Götze, Wintzheimer & Tillman sind alle auch nächstes Jahr U19 (und haben, wenn ich richtig informiert bin, alle schon für nächstes Jahr Vertrag). Und die U17 ist wohl ebenso stark wie die ein Jahr älteren. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass einige aus der heurigen U19 in die U23 hochgezogen werden, schließlich geht es da – mal wieder – um den Aufstieg.

    Weil TSCHEMP Renato Sanches angesprochen hat: Der ist ein gutes Stichwort, um sich mal klarzumachen was sich Bayern-Nachwuchsspieler so alles durch den Kopf gehen lassen müssen. Sanches ist nur ein paar Monate älter als Felix Götze und eineinhalb Jahre älter als Niklas Tarnat. Selbst wenn man als Nachwuchsspieler alles richtig macht und – so jedenfalls Götze – mit den Profis trainiert, kann es bei einem so großen Verein sein dass einem der Top-Nachwuchsspieler der letzten EM vor die Nase gesetzt wird.

    Adrian Fein ist übrigens 20 cm größer als Renato Sanches, beidfüßig, torgefährlich und kann auch in der Innenverteidigung spielen. Nicht dass ich jetzt der Experte wäre, aber vielleicht ähnelt er Michael Ballack .. ;-)

    Ist eigentlich bekannt, warum Norbert Elgert doch bei S04 geblieben ist? Der wurde doch mal “mit uns” in Verbindung gebracht.

    1. Jens

      @Wipf1953: Felix Götze ist nächste Saison nicht mehr U19 und hat auch noch keinen Vertrag über die Saison hinaus.

      1. wipf1953

        Stimmt – ich Riesenross hab ja sogar selbst geschrieben dass er nur 1/2 Jahr jünger ist wie Sanches. Wenn es hier das “Kopf gegen die Wand Smiley” gäbe käme es jetzt zum Einsatz.

    2. Jo

      Ich hoffe dass man nächstes Jahr alles was möglich ist in die U 23 pumpt. D.h auch jeden Spieler aus dem Jugendbereich der da überhaupt infrage kommt. Der Aufstieg muss jetzt mal mit Macht angegangen werden.

      Ich hab von Fein bisher sehr wenig gesehen, aber an Sanches würde ich da nie denken. An Ballack auch nicht unbedingt, vielleicht ein wenig mehr. Evtl. eine Mischung aus beiden ((-;
      Und er kann unmöglich 20 cm größer als Sanches sein.

      1. Napto

        Servus Jo,

        der nächstjährige Amateurekader ist mir zum Großteil bekannt. Sollte Haching aufsteigen, dürfte vor allem mit dem neuen Trainer, der kommen wird, kein Weg an uns als Meister der Regionalliga Bayern vorbeiführen., da bin ich mir sehr sicher.

      2. Tschemp

        Welcher Trainer kommt denn, dass der Aufstieg mit ihm so klar möglich scheint?

      3. Napto

        Das zu veröffentlichen ist Sache des FC Bayern, nicht meine. Dürfte allerdings innerhalb der nächsten zwei Wochen passieren.

      4. wipf1953

        o.k., 11 cm ..

      5. Jo

        @Napto: Hört sich wirklich interessant an. Inklusive des noch zu benennenden Trainers.
        Noch eine Frage zu Stingl: Ich habe da das eine oder andere Erinnerungsbruchstück dazu, das mir nicht schlecht gefallen hat. Wie schätzt du den denn ein?

  3. Napto

    Das zu veröffentlichen ist Sache des FC Bayern, nicht meine. Dürfte allerdings innerhalb der nächsten zwei Wochen passieren.

    1. Josef

      Danke für die Einblicke. Klingt spannend. Schau mer mal wer dieser Trainer sein wird…
      Weil du oben auch vom Kader sprichst, wird es dort auch noch (bisher unveröffentlichte) Neuzugänge geben?

  4. Tschemp

    Ok, wenn es bald verkündet wird dann kann man sich darauf freuen.
    Finde es nur etwas fragwürdig, den Trainer als Aufstiegsgarant anzusehen. Wir hatten in der Vergangenheit ja ein paar Trainer, die man normal nicht in der Regionalliga verorten würde, und es hat uns nichts genutzt. Wenn so ein überragendes Team wie Haching in der Liga ist, oder vielleicht demnächst mal Schweinfurt hoch will, dann nützt uns ein Toptrainer auch nicht viel. Am Ende ist ja immer der Kader entscheidend – und da haben wir noch ein paar Fragezeichen – oder ein Torwartfehler in der letzten Saisonminute.

    1. wipf1953

      Übrigens, es scheint ein Trend zu sein dass die “Zweite” von Bundesligisten nur noch Regionalliga spielen. In der 3. Liga spielen noch Werder Bremen II und Mainz II – aktuell auf den Plätzen 18 und 19 ..

      1. Josef

        Stimmt. Ist mir die Tage auch aufgefallen.
        Gibt es nicht sogar eine Regel, wonach nur eine bestimmte Anzahl von Zweiten Mannschaften von Bundesligisten in der 3. Liga spielen dürfen?
        So gesehen wären die Abstiege nicht schlecht für uns…

      2. Jo

        Ich glaube da gab es mal eine Regelung, die sich aber auf die Neugründung der Liga/Ligen bezog. Mittlerweile kann jeder wie er halt kann.
        Die 3.Liga ist mit ihrer U 23-Regelung für die BL-Vereine ein hartes Brot. Im Grunde fängst du ständig von vorne an, weil dir Spieler rauswachsen oder den erwünschten Durchbruch nicht schaffen und den Verein wechseln. Auf Dauer kann das offensichtlich kein Verein kompensieren. Es wäre auch für uns wahrscheinlich extrem schwer diese Liga dauerhaft zu halten.

        Die einzige Mannschaft die sich dort längerfristig festsetzen konnte war der VfB Stuttgart. Deren “Alleinstellungsmerkmal” war der relativ üppige Einsatz von Spielern der 1.Mannschaft, die nach Verletzungen im Aufbau waren oder auf der Bank sassen. Da kam dann mal ein Daniel Ginczek und schoss die mit 5 Toren in 5 Spielen zum Klassenerhalt.
        Dieses probate Vorgehen wäre für uns leider nicht möglich. Man stelle sich mal Kimmich, Coman oder Sanches in der 3./4.Liga vor. Wäre nicht lustig für alle Beteiligten.

  5. Landauerjr.

    servus,
    also als trainer für die amas ist doch nach übereinstimmenden medienberichten tim walter vorgesehen.Holger Seitz übernimmt die U17 und der enkel unseres präsidenten kommt aus leipzig und übernimmt die u19.
    So war mir das bisher bekannt?
    lieg ich da etwa falsch?
    Hab mich eigentlich ziemlich gefreut ,dass mit walter unser topjugendcoach die bayern amateure übernimmt und die talente weiterentwickelt.Desweiteren hoffe ich in anbetracht unserer derzeitig überragenden Jugendabteilung,dass wir auf großartige transfers (vielleicht ein,zwei führungsspieler,sonst würde ich das über leute wie fein ect. lösen)verzichten.mMn sind die amas doch ein ort um unsere talente zu entwickeln?
    Ich würde mich sehr freuen bei falscheinschätzungen korrigiert zu werden.Besonders NAPTO scheint ja -im Gegensatz zu mir-ein Insider zu sein.
    Mit freundlichen Grüßen ,
    ein sonst stiller mitleser :)

    1. Jens

      Neffe, Enkel – Hauptsache Bruder! ;-)

  6. […] Die Endrunde der FC Bayern U19 | Martin […]

  7. […] A propos Florian Klein. Dass er den VfB nach der Saison verlässt, ist schon länger kein Gerücht mehr. Es gibt dennoch welche. Während Brekalo bei einem Aufstieg sicher noch ein Jahr bleibt – was dann passiert, weiß nur Volkswagen -, ist man bei Takuma Asano und dem langzeitverletzten Carlos Mane versucht, sie irgendwie zu halten. Klar, oder so gut wie klar, ist der Wechsel von Bayern-Junior Benjamin Hadzic an den Neckar, wie unter anderem die Stuttgarter Nachrichten berichten. Kurz zu den Fakten des 18-jährigen Bosniers: Stürmer, neun Tore in 23 Spielen für die U19, Juniorennationalspieler. Wer mehr zu ihm lesen möchte, dem sei die Vorstellung der Bayern-Junioren bei miasanrot empfohlen. […]

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