Der Doppelpass fragt, wir antworten

Für die einen ist es Routine am Sonntag, die Anderen greifen sich an den Kopf wieso man es anschauen kann. Wir reden vom Doppelpass. Hier gehen die Meinungen weit auseinander und trotzdem ist man seit 1995 auf Sendung und diskutiert zum Wochenendabschluss im Flughafen München. Heute fragte man via Twitter nach Meinungen sowie Anregungen und versprach das ‘schnell’ umzusetzen. Wahrscheinlich werden die Kommentare nur intern aufbereitet, aber auch deswegen gibt es diesen Blog. Der kann das übernehmen. Vier Themen stechen heraus!

Weniger Bayern, mehr Bundesliga

Wie zu erwarten war – und was selbst als Bayerfan inzwischen komisch ist – möchte ein großer Teil der Zuschauer mehr Fokus auf die gesamte Bundesliga gelegt haben. Egal ob es den Münchnern gut oder schlecht geht finden wir einen großen Block FC Bayern in der Sendung. Der Rekordmeister sorgt sicher für gute Quote, aber ist nur eine von 18 Mannschaften.

Die Verfolger werden meist noch betrachtet, aber vermeintlich kleinere Teams kommen nur bei echten Krisen, Trainerwechseln oder brandaktuellen Neuigkeiten in die Sendung.

Weniger Springer/Bild, mehr lokale Medien und Fußballsachverstand

Großes Thema waren die Gäste aus Presse und Medien. Oft wurden weniger Reporter von Bildzeitung oder Springer gefordert. Stattdessen sollte man lokale Gäste einladen um der Diskussion weiterzuhelfen. Comedy (wie z.B. Oliver Pocher vor einigen Wochen) kommt ebenso wenig an. Verständlich. Helmer und Strunz fanden dagegen einige Unterstützer.

Persönlich sehr interessant fände ich einen Schiedsrichter in der Gesprächsrunde. Gerade heute hat man wieder einmal über eine strittige Szene gesprochen. War die gelbe Karte für Holzhauser beim Luftkampf gegen Kehl nun gerechtfertigt oder muss man härter durchgreifen? Hier werden weder Regeln zitiert noch auf Basis von Fakten gesprochen, sondern eigene Erfahrungen geteilt. Im Aktuellen Sportstudio gestern Abend hatte man dagegen ein Interview des Schiedsrichters, der die Szene aus seiner Sicht analysiert. Wieso also nicht mal einen (Ex)-Schiedsrichter einladen und seine Fachmeinung zu Hilfe nehmen.

Der Podcast von Fokus Fussball ist für diese Thematik eine absolute Empfehlung.

Standortwechsel

Das Thema »Standortwechsel« finde ich sehr interessant. Natürlich ist es bequem aus München zu senden wo einerseits der gut angebundene Flughafen, als auch Sport1 selbst vorzufinden ist. Das Publikum ist trotz dieses Fakts noch relativ gut gemischt, aber die Weißbiertrinkerquote ist hoch und während man als Münchner in unter eine Stunde beim Doppelpass sein könnte, ist die Anreise für andere teuer und lang.

Man hat bereits aus Ingolstadt oder auch Wolfsburg gesendet und einige Termine im Jahr könnten doch gern auch an anderen Orten stattfinden. Logistisch sicher herausfordernd, aber für Abwechslung würde es sorgen. Sicher bieten sich einige Events zum anhängen an und ich erinnere mich an eine »Außenberichterstattung« von der Tönnies-Arena im September.

Blogger, Twitterer, Fanvertreter

Die Diskussion könnte oft eine Auffrischung gebrauchen und eine Runde mit Bloggern, Twitterern und auch Fanvertretern würde das bewirken. Wieso immer nur über statt auch mal mit den Fans zu sprechen? Man könnte zum Beispiel auch die Personen hinter der Aktion »Ich fühl’ mich sicher!« einladen und sich als Plattform für derartige Belange präsentieren. Offenheit demonstrieren und echte Meinungen bekommen.

Allein auf der Seite der FC Bayern Blogger gibt es genug Auswahl und sicher Freiwillige. Genau so sieht es bei anderen Vereinen aus und ein übertrieben großes Risiko stellt das sicher nicht dar. Hier könnte sich gern etwas tun und wer weiß: vielleicht sitzt der Breitnigge bald jemandem von Schwatzgelb gegenüber, aber wird sich überhaupt etwas ändern?

Was für weitere Anregungen gibt es noch, oder habt ihr vor Jahren aufgehört den Doppelpass anzuschauen?

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Leserkommentare
  1. […] Doppelpass fragte am Sonntag via Twitter nach, wie man die Sendung denn verbessern könne. Miasanrot antwortete prompt und blickte dabei auch auf die Reaktionen der anderen. Die Diskussion könnte oft […]

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