Der FC Bayern trennt sich von Carlo Ancelotti

Es hat sich irgendwie angedeutet. In den letzten Wochen hat sich die Situation rund um Carlo Ancelotti zugespitzt. Auch der Italiener selbst wirkte nicht so, als wäre seine Amtszeit noch von langer Dauer. Nun hat sich der FC Bayern endgültig von seinem Trainer getrennt.

Bereits am frühen Morgen verbreiteten sich Gerüchte, dass die Klubführung kritisch über die Trainerposition diskutiere. Was zunächst nur ein Gerücht war, wurde dann zur Wirklichkeit. Die Bayern haben den Italiener mit sofortiger Wirkung entlassen. Dies teilte der Klub in einer Pressemitteilung am Nachmittag offiziell mit.

Gekommen als Verwalter, gegangen als großes Missverständnis

Als die Klubführung nach Pep Guardiola eher einen Pragmatiker suchte, wurden sie schnell auf Carlo Ancelotti aufmerksam. Kein verfügbarer Trainer konnte mehr Erfolge vorweisen als er. Und doch war von Anfang an das Gefühl da, dass es nicht so richtig passen würde.

In unserem ausführlichen Portrait beleuchteten wir damals die große Karriere des Carlo Ancelotti. Doch wir formulierten auch Aufgaben.

In seiner Zeit wird er Lösungen finden müssen, um Ribéry, Robben und Lahm zu ersetzen sowie junge Spieler wie Coman, Kimmich und Sanches zu entwickeln. Nach vier Meisterschaften in Folge wird es immer schwerer für die Bayern. Alle warten auf eine kleine Pause und genau in diesen Übergang könnte sie fallen. Das zu verhindern und direkt erfolgreich zu sein, wird eine weitere Aufgabe des Italieners sein.

Er übernahm eine Mannschaft, die ihren Zenit lange überschritten hatte. Während Guardiola durch ständigen Wandel und immer neue Herausforderungen erreichte, dass das Team diesen Zenit etwas streckte, scheiterte Ancelotti an seiner Eintönigkeit. Gerüchten nach war das Training zu lasch und der Anspruch an die Spieler zu gering.

Vielleicht wäre der Italiener vor 3-5 Jahren erfolgreich gewesen. Als Robbery noch fitter waren, Lahm auf seinem Höhepunkt und Gedanken an den Umbruch noch zu früh gewesen wären. So ist er aber gescheitert. Nicht, weil er ein schlechter Trainer wäre, sondern weil er nicht in diese Phase des Vereins gepasst hat.

Ancelotti sollte die Leistung des Kaders verwalten. Doch zur Wahrheit zählt, dass man ihn entwickeln muss, um das Niveau halten zu können. Das schaffte er nicht. Diesen Fehler muss sich vor allem die Führung ankreiden lassen, die nach Namen und Titeln entschied. Die “kleine Pause”, von der wir im Portrait sprachen, ist nun da.

Will der Klub für etwas stehen?

Sie wäre zu verhindern gewesen, doch der Klub badete im eigenen Erfolg und war sich zu schade, die gute Vorarbeit von van Gaal, Heynckes und Guardiola zu nutzen, um endgültig etwas zu etablieren, für das der FC Bayern steht. Ancelotti war der Rückschritt in alte Zeiten. In Zeiten, in denen der FC Bayern irgendwie erfolgreich war, aber gewiss nicht durch System, Strategie und Plan. Sondern vor allem durch Zusammenhalt und individuelle Klasse.

Das funktioniert vielleicht, wenn du einen Kader wie Real Madrid hast. Es klappt aber nicht, wenn der Rückstand auf Europas Spitze immer größer wird. Auch das wurde in Paris endgültig offenbart.

Carlo Ancelotti wird dem FC Bayern nun als großes Missverständnis in Erinnerung bleiben. Für den Trainer selbst wird dies nur ein kleiner Fleck in einer großartigen Karriere sein. Die Klubführung sollte hingegen schleunigst die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Denn Ancelotti mag vielleicht das schwächste Glied der Fehlerkette gewesen sein, doch seine Entlassung löst nicht gleich alle Probleme.

Es braucht Veränderung in München. Der Klub muss moderner, einheitlicher, innovativer und kreativer werden und das auf allen Ebenen, nicht nur auf der Trainerposition. Am Ende wird diese Entlassung nur der richtige Schritt gewesen sein, wenn im Anschluss die richtigen Entscheidungen getroffen werden. In nicht mal zwei Jahren schafften die Verantwortlichen es, die spielerische Identität nahezu zu zerstören. Will dieser Klub für etwas stehen oder entscheidet er sich für den nächsten Namen, der halbwegs vielversprechend klingt?

Erstmal wird Willy Sagnol eine Position nach oben rücken. Der Franzose kann natürlich nicht die endgültige Lösung sein, dafür steht auch er bereits zu sehr für den massiven Rückschritt. Deshalb darf man gespannt sein, wie der FC Bayern sich verhalten wird und wer wann die Nachfolge antritt. Auch den Spielern wird jetzt ein Stück weit das Alibi genommen. Sie stehen in der Verantwortung. Es scheint, als könne die Mannschaft nur noch aus sich heraus eine geschlossene und ordentliche Saison spielen.

Fakt ist, dass das Ende Ancelottis nur der Anfang eines Tiefpunktes ist. Ab jetzt wird sich entscheiden, ob die Bayern im internationalen Vergleich auf Dauer konkurrenzfähig bleiben und ob es wieder bergauf geht.

Abonniere unsere Beiträge!



Reklame

.. hilft Miasanrot


Hier werben

Leserkommentare
  1. Tschemp

    “Ancelotti macht niemanden besser. Er motiviert zu nichts als dem absoluten Mindest-Engagement. Er hat keine eigenen Ideen von modernem Fussball. Er fordert die Spieler nicht mit taktischen Kniffen in kleinen Evolutionen zu steter Aufmerksamkeit auch und gerade im Alltag. Er reagiert nicht auf Spielentwicklungen. Er stellt nicht nach Leistung auf und wechselt nicht nach spielnotwendigem Bedarf ein und aus. […]
    Ancelottis Glück sind unsere individuelle Qualität, die in vielen Spielen den Ausschlag für uns gegeben hat und geben wird. Und die Eigen-Motivation unserer Mannschaft in den großen Spielen.”

    Das schrieb ich hier im Blog, vor einem Jahr. Wir haben seitdem leider viel Zeit verschenkt.
    Es gilt nun zu hoffen, dass entweder Nagelsmann im Winter kommt, oder falls das nicht möglich ist, Tuchel sofort.

    Abschließend ein Dank an Carlo für die angekündigte Hosentaschenmeisterschaft, und sonst nichts. Viel Spaß in China.

    1. Markus Busche

      Hi zusammen! Vielleicht habt ihr ja das schon woanders gelesen von mir…aber auch hier meine Meinung! Ich hoffe nicht das der Tuchel komnt. Sondern alles geplant durch dacht gelöst wird! Ich würde jupp und Willi machen lassen was noch zu retten ist schaffen die zwei bis Sommer! Ich würde im Sommer nagelsmann für 5jahre verpflichten somit ist ruhr für den Umbruch! Ich sehe das so. Er könnte im Hintergrund schon planen und sagen welche Spieler er braucht und dann kann im Hintergrund schon mit allen alles geklärt werden! Dann wie dieses Jahr ďer BVB sofort wenn Das tranzferfenster geöffnet wird. Alles regeln und die neuen vorstellen! Jetzt ist die Mannschaft fertig bevor die Preise steigen und andere Vereine kommen! So kann der Spieler sagen ich habe einen Vertrag unterschrieben! Dann würde ich Wohlfahrt zurück holen! Der Vorteil ist. Alle Spieler können die komplette Vorbereitung mitmachen und sich und den trainer und das System kennen lernen damit die laufwege klar sind! Es wird mit den spielern gesprochen und gesagt. Das der trainer versucht alle sooft wie möglich spielen zu lassen !spielt ein Spieler nicht oder ist nicht in der anfangs aufstellung dann akzeptieren alle anderen und er das oder wird ausgewechselt und macht Theater….gibt es strafe in dem er gesperrt wird für die nächsten Spiele! Wo es geht wird routiert um nicht nur alle spielen zu lassen sondern auch das keiner zu viele Spiele macht und der Körper das nicht mitmacht und es zu schweren Verletzungen kommt !so kann die Presse Schreiben was Sie will und kann keine unruhe verursachen !Das am Anfang bei einer PK klar gemacht! Ich denke das wir so wieder eine grosse Mannschaft bekommen! Ganz in Ruhe und geplant im Hintergrund! Dann geht die Post ab und wir haben einen super Trainer siehe was er aus Hoffenheim gemacht hat für keine 222 Millionen für ein Spieler vor allem er ist sehr jung und hat viele ideen nur in Hoffenheim fehlen die Mittel die er in München hat! Ich könnte mir mal vorstellen das Bayern mal einen Wenger (Trainer arsenal) mal was tolles tun und sagen wir sind erfolgreich mit ihm und die Mannschaft auch alle fühlen sich wohl!! Somal nagelsmann auch eigenen Talenten eine Chance gibt! Aber das das so kommt das glaube ich leider nicht. Weil kalle und uli kein risiko eingehen!!!so einen schönen Abend noch UND eine ruhige Nacht !hey morgen gehts ins Wochenende!!!!

    2. Kusay Abou Moulig

      Diese Entlassung des Cheftrainers kann man als Bayern Anhänger durchaus nachvollziehen. Trotzdem finde ich es schade, das dies vom Vereinsvorstand entschieden wurde und kommuniziert wurde. Das sagt mir das wenn der Spirtdirektor in einenem Halbsatz erwähnt wird in der offiziellen Pressemitteilung zur Entlassung Ancelottis, das unser Spirtdorektor ein besserer Betreuer ist und nicht mehr. Kein Wunder das Phillip Lahm das nicht sein wollte. Ich hätte mir von meinem Verein gewünscht das diese Formalitäten wenigstens gewahrt werden.

  2. Marco05

    Die Pressemitteilung aus Rummenigges Ich-Perspektive kommt mir irgendwie komisch vor.

    Ansonsten ist es einfach die logische Konsequenz aus der seit einiger Zeit kreisenden Abwärtsspirale. Willy wird bis Sonntag übernehmen und dann wird es fast Tuchel werden müssen. Dann wird es wenigstens taktisch wieder besser.

    1. Tschemp

      Da die Verpflichtung von Ancelotti aus der Ich-Perspektive von Rummenigge erfolgte, ist es nur legitim, dass er seine Wahl auch selbst rauswerfen muss.

      Leider hat sich Kalle wieder einmal zu oft gegen Uli bei der Trainerwahl durchgesetzt. Es war nicht ganz so katastrophal wie Klinsmann damals, aber ähnlich unpassend.

  3. kita

    Ok, schade dass es so weit kommen musste.
    @FABIAN, KURT, OHNE81, M1900
    mich bei der James-Verpflichtung als Troll zu bezeichnen, nur weil ich es habe kommen sehen, es ist eine richtige Genugtuung für mich -> sorry Carlo.

    Tuchel bitte kommen.

    1. kita

      eine kleine Parallele? Carlo wurde entlassen und Real holte im gleichen Jahr die CL ;-)

    2. Kurt

      Dass James nix reißen wird, ist noch nicht bewiesen und die goldenen Jahre des FC Bayern fange gerade erst an.

      Ob Tuchel kommt steht auch noch nicht fest. Wobei ich bei ihm ein besseres Gefühl habe, als bei Nagelsmann.

    3. Vobius

      Was ein Tuchel aus einem jungen technisch perfekten Spieler wie James rausholen wird, darüber werden wir noch alle staunen – vor allem Carlo selbst.

    4. Thomas

      Ja, Thomas Tuchel soll das Positionsspiel wiederbeleben und das Erbe von Pep fortsetzen. Egal, wie anstrengend es wird; egal, wieviel TT als Trainer noch falsch machen wird; egal, ob die internationale Erfahrung da ist oder nicht!
      Tuchel kennt sämtliche Spieler und Uli Hoeneß und Kalle sollten das Schweigen lernen.
      Nagelsmann muß erstmal Erfahrung sammeln. Für JN käme ein Engagement zu früh.

      Gruß Thomas

  4. Ich habe erwartet, dass er seinen Vertrag nicht erfüllen wird, aber dass es dann doch so schnell geht, hätte ich nicht erwartet. Ich begrüße die Entscheidung allerdings, da ich absolut nicht sehe, dass Ancelotti in absehbarer Zeit noch irgendwas hätte verbessern können. All das, was man ihm als Fähigkeit nachsagte, konnte er nicht einlösen. Insofern ist es der logische und richtige Schritt, sich von ihm zu trennen. Allerdings kann Sagnol wirklich nicht mehr als eine Übergangslösung sein. Wichtig ist, dass es jetzt sinnvoll weitergeht. Wenn man bedenkt, dass die Idealbesetzung Nagelsmann sehr wahrscheinlich nicht sofort zu haben sein dürfte, bleibt ja eigentlich nur Tuchel übrig. Rein sportlich sicher ein Trainer, der Ausgezeichnet zum Verein und seiner “eigentlichen” Spielkultur passt. Ob es menschlich passt, kann man wohl nur rausfinden, wenn man es probiert. Jedenfalls wäre Tuchels Verpflichtung in meinen Augen das Signal unserer Granden, dass man wieder Fußball mit einem zum Kader passenden taktischem Konzept spielen lassen möchte. Dazu muss man im kommenden Transfersommer sicher nochmal die eine oder andere Anpassung vornehmen, aber erstmal muss die Trainerfrage geklärt werden.

    tl;dr Tuchel, Nagelsmann oder nix!

    PS: Pep wäre auch wieder herzlich eingeladen ^^

    1. Ronald

      (Pep) Wäre bei mir auch unangefochtene #1. Man vermisse ich diese Tage. Fussball gucken mit Genuß.
      Was soll’s er wird nie wieder kommen. Mein absoluter Wunschtrainer wäre Conte oder Luis Enrique. Beides sind unrealistisch.

  5. GP11

    Dass Ancelotti nicht der richtige Trainer ist, war schon bei seiner Verpflichtung klar.
    Den vermeintlich größten Namen zu verpflichten, um die eigene Unfähigkeit, Guardiola halten zu können, wenigstens ansatzweise kaschieren zu können, warm der einzige Hintergedanke bei seiner Verpflichtung.
    Expertise, Guardiolas Positionsspiel fortzusetzen, spielte nicht den Hauch ein Rolle – wohl auch, weil die Verantwortlichen wahrscheinlich nicht einmal wissen, was das überhaupt ist.

    Nichtsdestotrotz bleibe ich davon überzeugt, dass Ancelotti zwar immer der falsche Trainer, aber nie das Hauptproblem war.

    Mit diesem Kader und nochmehr, unter diesen Vorgaben der Führung, dass ein Müller immer zu spielen hat, und im Hintergrund dessen, dass auch noch stolz erzählt wird, dass Ribéry nach jeder Auswechslung zornentrbrannt anruft, wird kein Trainer dieser Welt hier gute Arbeit leisten können. Besser als Ancelotti? Mit einer Vorbereitung bestimmt, aber mitten in der Saison habe ich so meine Zweifel.

    Ich hoffe sehr, dass jetzt nicht Tuchel oder Nagelsmann während der Saison kommen, denn die können unter diesen Umständen eigentlich nur verbrannt werden. Ohne gescheite Vorbereitung und im Idealfall ein bis zwei Transfers sollte man keinen Konzepttrainer jetzt ranlassen.

    Es bleibt dabei, dass jeder FC-Bayern-Fan sich die Frage stellen muss, ob er für den FC Bayern oder für Hoeneß und Rummenigge ist – denn die beiden Optionen schließen sich gegenseitig kategorisch aus.

    1. “Unfähigkeit, Guardiola halten zu können”

      Kennst du den Guardiola, von dem du da sprichst? Er ist doch nicht gegangen, weil ihm KHR oder UH kein vernünftiges Angebot gemacht haben. Er ist gegangen, weil er das Gefühl hatte, in München alles erreicht zu haben, was ihm möglich war. Er suchte eine neue Herausforderung. So gern ich ihn länger bei uns gesehen hätte (Pep hat mich vom Fußballgelegenheitsinteressierten zum wahren Fan mit Interesse für Taktik gemacht), so gerne hätten UH und KHR ihn auch behalten. Er wollte nicht, das muss man halt so hinnehmen.

      Ich denke schon, dass ein Konzepttrainer auch mitten in der Saison Sinn macht, allerdings natürlich nur dann, wenn man ihm Zeit gibt. Das vorausgesetzt, kann man die Anpassungstransfers idealerweise schon im Winter vollziehen. Wenn wir jetzt keinen Konzepttrainer holen, wen dann? Sagnol bis Saisonende? Oder doch Norbert Meier? Der hätte grad Zeit…

      Immerhin bei deinem letzten Absatz stimme ich allerdings zu. nicht nur die Mannschaft ist über dem Zenit, unsere Führungsebene ist es ebenfalls. Wenn dort kein Umdenken stattfindet, wirds schwer für unsere Bayern.

      1. GP11

        Bezüglich Guardiola:
        Zunächst einmal geht es ganz banal und unabhängig der Hintergründe darum, dass Guardiola nicht gehalten werden konnte. Um den unweigerlichen Spott der Fußballwelt darüber möglichst gering zu halten, wurde der größtmöglichste Name unmittelbar verkündet.
        Selbst wenn man aber die Hintergründe miteinbezieht, kann man Hoeneß und Rummenigge nicht von der Verantwortung freisprechen:
        “Er ist gegangen, weil er das Gefühl hatte, in München alles erreicht zu haben, was ihm möglich war.”
        Du sagst es ja selbst im letzten Halbsatz. Es war ihm aufgrund Hoeneß’ und Rummenigges Arroganz und Inkompetenz nicht möglich, sich hier zu verwirklichen. Ich bin voll und ganz davon überzeugt, dass der Abschied für Guardiola zu einem der folgenden, sehr frühen Zeitpunkte bereits klar war:
        – Er will den Spieler (-typ) Neymar und bekommt Götze
        – Obiger Punkt wird den Medien auch noch bereitwillig und stolz verkündet.

        Bezüglich Konzepttrainer:
        Ohne Vorbereitung und mindestens einen Wintertransfer (spielstarker ZM oder schneller Abschlussspieler) kann ein Konzepttrainer hier nur scheitern. Willst du etwa, dass wir den richtigen Trainer verpflichten, der aber aufgrund der widrigen Umstände nach kurzer Zeit schon wieder auf der Abschussliste steht?

      2. Na bei der Vorlage kann ich ja kaum mit “ja” antworten, oder? ;) Aber das hab ich ja im Grunde schon hiermit gesagt:

        “Ich denke schon, dass ein Konzepttrainer auch mitten in der Saison Sinn macht, allerdings natürlich nur dann, wenn man ihm Zeit gibt. Das vorausgesetzt, kann man die Anpassungstransfers idealerweise schon im Winter vollziehen.”

        Bezüglich Pep habe ich allerdings eher in Erinnerung, dass es ihm um die Perfektionierung geht. Die hat er auch für meine Begriffe auch innerhalb des vernünftigen Rahmens in München erreicht. Wenn du andeuten willst, dass es falsch war, einen Neymar nicht zu holen (was sehr wahrscheinlich nicht im finanziell vernünftigen Rahmen machbar gewesen wäre), dann muss ich widersprechen. Auch wenn ich UH derzeit nicht für besonders hilfreich halte, begrüße ich dennoch den Kurs, die ganz großen Summen nicht zu bezahlen. Demnach mache ich UH und KHR keinen Vorwurf bezüglich Pep, denn wenn das der Grund war, haben sie das richtige getan.

      3. Tschemp

        Wie verbohrt muss man sein, um dem inhaftierten Hoeneß auch nur eine Teilschuld am Guardiola-Abgang zu geben?

        Ohne Hoeneß wäre Guardiola gar nicht erst hier angetanzt.

      4. GP11

        @Sirius
        OK ist sicher eine Möglichkeit, klingt für mich trotzdem eher riskant.

        BezIch habe extra noch Spielertyp miteingeklammert.
        Wenn ein Trainer einen Neymar will, verpflichtest man keinen Götze. Dann sagt man, dass Neymar nicht realisierbar ist und geht dann die nachstehenden Alternativen durch. Aber man verpflichtet nicht die langsame hängende Spitze Götze als Ersatz für den schnellen Neymar. Das ist absolut unentschuldbar und ich bin mir sicher, dass Guardiola zu diesem Zeitpunkt schon mit der sportlichen Kompetenz der beiden abgeschlossen hatte.

        @Tschemp
        Hoeneß war aber nicht im Gefängnis, als Götze verpflichtet wurde. Und vor allem war er es, der auch noch stolz erzählt hat, dass Guardiola Götze gar nicht wollte. Meinst du, das fand Guardiola witzig? Du hast doch gesehen, wie die Medien und große Teile der Fanschaft anschließend mit der Thematik umgegangen sind.

      5. “Riskant” ja eher nicht. Ein Konzepttrainer wird es sicher nicht schlechter machen als ein Trainer, der sich da irgendwie durchwurschtelt. So einen haben wir ja gerade erst aus gutem Grund entlassen. Wenn man sich bewusst macht, dass die ersten Spiele etwas holprig werden können, bis man sich wieder vernünftig eingespielt hat und demnach auch die eine oder andere Niederlage einkalkuliert, dann würde ich den Wechsel lieber heute als morgen vollziehen. Aber da wir beide das eh nicht zu entscheiden haben, lassen wir es wohl am besten einfach auf uns zukommen.

      6. Vobius

        Fakt ist doch, das Pep lieber bei City arbeitet wo man ihm einkauft was er sich vorstellt (weil man es kann), er seinen alten Freund und Wegefährten als SD zur Seite gestellt hat und eben alle Möglichkeiten für die Zukunft offen sind. Als man ihm hier in München einen Riegel vorgeschoben hat und ihm klar wurde die CL mit dieser Manschaft nicht gewinnen zu können, war doch klar, dass er früher oder später weiterziehen würde.

      7. grullit

        pg ist gegangen weil er nicht seine transfers gekriegt hat..nun van gaal tu’s nochmal

    2. Gerd

      @GP11 , Dein gebashe gegen Uli und Karl-Heinz kannste Dir klatschen . Es gibt für uns Bayern Fans nur einen Fc Bayern , und der Fc Bayern ist nur der Fc Bayern mit Kalle und Uli .
      Abgesehen davon gibt es hier eh nur noch ein Draufhauen auf unseren Verein , sowas hat mit vernünftiger Diskussion nix mehr gemein . Danke und Tschüß

      1. Ronald

        Da haben wir sie wieder – die unreflektierte Bayernfans, die alles Gutheißen was die obrige Riege tut. Mittlerweile ist das Lesen auf der Bayern Facebook-Seite unerträglich. Zu viele kritiklose Anhänger ohne eine reflexive Denkweise. Sie würden Uli Hoeneß beim erneuten Steuervergehen nochmals als Präsident wählen.

    3. Lukas

      Da stimme ich dir mal in allen Punkten zu.
      Wobei ich denke, dass Tuchel durchaus in der Lage wäre die Mannschaft jetzt sofort in den Griff zu bekommen.
      Wenn einer dem Robben oder Müller mit Sachverstand erklären kann, warum sie nicht spielen, geht das auch mehr in Ordnung
      als wenn Papabär Ancelotti ne Aufstellung raushaut auf die er gerade Bock hat.

  6. Daniel

    Ich habe mich in den letzten Wochen wirklich damit auseinandergesetzt nach 17 Jahren meine Mitgliedschaft zu kündigen weil sich der Verein/ die Mannschaft in eine Richtung entwickelte die mir überhaupt nicht mehr gefällt. Ich wünsche mir endlich mal wieder einen Trainer der Interviews auf deutsch gibt und sich mit dem FC Bayern nachhaltig identifiziert. Ich wünsche mir Thomas Tuchel oder Julian Nagelsmann und ich wünsche mir das die Verantwortlichen dem neuen Trainer auch mindestens eine ganze Saison Zeit geben seine Ideen umzusetzen. Eventuell blüht auch Brazzo neben einem neuen Trainer auf und wirkt nicht mehr so gehemmt und planlos. Und hoffentlich kommt P. Lahm in absehbarer Zeit in anderer Position zurück. Uli und Kalle merken eventuell gerade selber das Ihnen das große Ganze aus den Händen zu gleiten scheint. Die Entlassung von CA ist hoffentlich das Ende der fragwürdigen Personalentscheidungen ….

    1. Usedomspotter

      KHR merkt gar nichts. Dafür müsste er in der Lage sein Selbstkritik zu üben.

  7. MG

    Geht dami eigentlich der ganze Stab?

    1. Kurt

      “Auch das italienische Betreuerteam von Carlo Ancelotti – Davide Ancelotti, Giovanni Mauri, Francesco Mauri und Mino Fulco – hat der FC Bayern München heute freigestellt.”

      1. Tschemp

        Und mit wem arbeitet Sagnol dann? Stellt Gerland die Hütchen auf?

      2. Vobius

        Wäre doch eigentlich gar nicht so schlecht :)

    2. Flo

      Ja der komplette Trainerstab wurde entlassen.

  8. Vobius

    Halleluja! Unser aller Rufen wurde erhört. Obwohl dann jetzt doch so früh in der Saison war der Zeitpunkt richtig um weiteres Schlimmes zu verhindern.

  9. Daniel

    Ich kann den Kommentar eins zu eins unterschreiben.
    Als Trainer würde ich mir Thomas Tuchel wünschen, in der Hoffnung, dass er wieder Anspannung in die Spieler bekommt sowie die taktische Einstellung der Vor-Ancelotti-Zeit fortsetzt und weiterentwickelt. Auch Nagelsmann schätze ich sehr. Aber die Unerfahrenheit wäre für einen Topklub, der in Europa unbedingt vorn dabei sein will, ein zu großes Risiko . Hier ist Tuchel mit seiner Erfahrung beim BVB bereits einen Schritt weiter.
    Auch ich sehe die Verantwortung für den Gesamtzustand des FC Bayern nur beim Trainer. Den Rückschritt hat auch die Führung mitzuverantworten. Natürlich kann der Verein aus der Vergangenheit seine Kraft schöpfen, aber diese muss ein Fundament für die Zukunft sein und nicht der Antrieb für Rückschritte.

  10. wipf1953

    Wenn ich hier in jedem dritten Posting die Namen Tuchel und Nagelsmann lesen muss, weiß ich nicht ob ich schmunzeln oder seufzen soll.

    Dem FC Bayern – und speziell Uli Hoeness – wird vorgeworfen, bei Personalentscheidungen nur ein Muster zu kennen: Der Neue muss das exakte Gegenteil vom Vorgänger sein (so etwa nach der Klinsmann-Entlassung, als man “wieder einen Fußballlehrer wollte”). Bezogen auf den Trainer halte ich das für das Falscheste was es gibt. Der Trainer muss zum Kader passen.

    Mir fällt leider gar keiner ein. Wahrscheinlich übernimmt Heynckes ..

    1. Natürlich muss der Trainer zum Kader passen. Hast du Zweifel, dass z.B. Tuchel mit dem aktuellen Kader erfolgreich sein kann? Wenn man feststellen muss, dass Ancelotti die völlig falsche Wahl wahr, warum ist es dann falsch, wieder einen Schritt in die vorige Richtung zu machen und da anzuknüpfen, wo man erfolgreich war? Tuchel ist Pep im Grunde ja nicht unähnlich, und Pep war ja, zumindest für viele, die Idealbesetzung für den Posten.

      Wenn man es natürlich nur auf auf die Gegenteils-Argumentation begrenzt, hast du recht, ein hü-hott ist sicher nicht förderlich. Aber dann muss man eher die Vepflichtung von Ancelotti in Frage stellen als Tuchel und Nagelsmann für die falschen Kandidaten zu erklären.

      Mal anders gefragt: Wen hättest du denn gerne auf der Trainerbank?

      1. wipf1953

        Hat denn der FC Bayern noch die Spieler für ein Ballbesitzspiel à la Tuchel?

      2. Nana, Frage mit Gegenfrage beantworten geht aber gar nicht ;)
        Ich sehe keine Anzeichen, dass das mit dem aktuellen Kader nicht gehen soll, zumal ja die Generation Boateng, die unter Pep doch recht erfolgreich mitgewirkt hat, noch fast vollständig vorhanden ist. Sicher kann man noch was verbessern, aber ich würde die Frage durchaus mit ja beantworten.

        Wie siehts aus, Alternativkandidat(en) für die Trainerbank? Heynckes ist als Legende gegangen, das sollte er sich bewahren ;)

      3. Hier übrigens die Liste der Spieler, die schon unter Pep aktiv waren:

        Neuer, Ulreich, Starke, Boateng, Martinez, Alaba, Bernat, Kimmich, Rafinha, Thiago, Vidal, Ribery, Robben, Coman, Müller, Lewandowski

        16 von 26, dazu mit Hummels, Rudy und James mindestens drei, die definitiv zu Guardiolas Spielstil passen. Weitere 5 sind aufgerückte Jugendspieler. Bei Tolisso und Süle kann man sehen, ob sie passen, aber unterm Strich finde ich nicht, dass wir da zumindest von der Spielanlage weit weg vom Pep’schen Positionsspiel sind. Wenn, dann könnte man höchstens über einen z.T. altersbedingten individuellen Qualitätsabfall sprechen, aber der findet ja auch unabhängig vom gewählten Spielsystem statt.

    2. grullit

      und wenn der nicht will hitzfeld ohohoh die zeiten sind vorbei wo man mit solchen trainern nen blumentopf gewinnen kann

  11. Sascha

    Endlich !

  12. Flo

    Eine absehbare Entwicklung die nur durch die 2 Spiele gegen Schalke und Mainz aufgeschoben worden wurde. Bin jetzt gespannt wen Uli, KH und Brazzo aus dem Hut zaubern. Die logischste Lösung wäre Tuchel. Legitimer Nachfolger und Pep-Fanatiker (momentan sehr zu begrüßen). Einzig seine kälte zu seinen Spielern könnte zum Problem werden wie in Dortmund (Vorallem bei Ribery).
    Nagelsmann wäre eine Lösung die sich in den letzten Wochen vorallen bei den Fans beliebt gemacht hat. Hier fehlt im allerdings Erfahrung einen solchen Club zu coachen und mit dem Erfolgsdruck zurecht zukommen den er in Hoffenheim eindeutig nicht hat.
    Einen Vorteil den beide besitzen ist das sie Jugendspieler aufbauen und integrieren manchmal notgedrungen und ab und an weil sie Qualitäten mitbringen die kein anderer gesehen hat. Denke da an Wintzheimer, Evina oder Tillmann die in Ihren Altersklassen oft den Unterschied ausmachen und zeigen das sie mehr können nur sollte man Ihnen auch die Chance geben.

    Meine Hoffnung ist das Tuchel kommt auch wenn er davor eine Zecke war er.

    1. Tschemp

      Dass er bei Dortmund war darf kein Ausschlusskriterium sein. Nicht bei Dortmund gewesen zu sein ist ja auch kein Verpflichtungsgrund.

      Einziges akutes Problem bei Tuchel ist, dass wir Hummels direkt verkaufen könnten.

      1. Revolet

        Hat es echt so krass zwischen Hummels und Tuchel gebrannt?
        Aber es gab schon oft Situationen, wo Spieler und Trainer bei einem neuen Verein auch nochmal einen Neuanfang gestartet haben und dann die alten Kamellen nicht mehr der Rede wert waren z.B. Mata und Mourinho bei Chelsea und ManU

  13. Jo

    Fühlt sich fürs Erste mal gut an. Wie so oft bei Trainerwechseln gibt es das Gefühl einer von den Schultern genommenen Last. Möge es die Mannschaft beflügeln.

    Ansonsten bleibt, wie Justin schreibt, das Gefühl eines großen Mißverständnisses. Obwohl es eigentlich schwer zu sagen ist, woher das kommt. Weil Ancelotti letztlich eigentlich immer Ancelotti blieb. Im Grunde hat man das bekommen was man hätte erwarten können. Vielleicht kann man dieses Mißverständis am ehesten so erklären, dass man eben nicht erwartet hat (und es spreche jetzt auch mal von mir selbst) dass Ancelotti so konsequent und hundertprozentig Ancelotti war, dass es fast schon karikaturenhafte Züge annahm.

    Mit einer Ausnahme und da spreche in von den letzten Wochen, in denen Ancelotti eine fast schon bemerkenswerte Flexibilität an den Tag legte. Verstärkte Rotation, vermehrte Einbindung jüngerer Spieler, mehr taktische Elemente usw.

    Das führt mich zu dem Punkt der sich für mich heute etwas falsch anfühlt. Man kann Ancelotti natürlich entlassen, da gibt es ohne Zweifel gute Gründe. Dass es gerade heute, in dieser Phase, nach diesem Spiel erfolgt lässt in mir die Befürchtung wachwerden, dass wir den Trainer vielleicht aus den falschen Gründen entlassen.

    Wäre der Trainer heute entlassen worden, hätten wir gestern mit einer anderen konventionelleren Aufstellung gespielt hätten? Wäre es ihm besser ergangen wenn Robbery, Müller, wie präsidial verlautet, diese Saison einfach immer gespielt hätten? Wenn es etwas weniger Rotation, weniger Coman, Süle und Tolisso gegeben hätte?
    Nun, ich hab da eben so ein Gefühl. Insofern hätte es schon eine gewisse Tragik oder Komik, wie immer man mag, wenn Carlo gerade deswegen gefeuert worden wäre, weil er versucht hat sich ein Stück weit neu zu erfinden.
    Man könnte es dabei belassen wenn dieses Thema nun mit Carlo abgefrühstückt wäre. Leider wird diese ganze Thematik nun auch verstärkt auf den neuen Trainer durchschlagen. Was für Gedanken wird/muss der sich nun bei seinen Aufstellungen machen?

    Von Ancelotti selbst wird wenig bleiben. Er hat unser Titelsammlung eine weitere Schale hinzugefügt., was ich nicht geringschätze, aber in dieser Phase unseres Seins eben eher schon gewöhnlich ist. Ich musste bei ihm immer an Erich Ribbeck denken. Ein netter Typ im Umgang, freundlich, verbindlich, aber nach seinem Abgang blieb nur ein leichtes Schulterzucken von ihm übrig.

    1. Gestrandedinberlin

      Ja, man kann das Richtige auch aus den falschen Gründen machen. Es wurde ja auch schon in einigen Kommentaren angezweifelt, ob es nicht jemanden fehlt, der zB taktische Kompetenz einschätzen kann. Ähnliches gilt ja letztlich auch für Spieler.
      Ich hoffe demnach auch, dass sich in der Führungsebene das ein oder andere tut. Und sei es, dass man einen Sportdirektor holt, der nicht nur oberflächlich was von Fußball weiß (oder ggf. sein Wissen einfach nicht so krass zu verstecken weiß).

    2. Revolet

      Auf so einen Kommentar habe ich gewartet. Dieser Satz: “Das führt mich zu dem Punkt der sich für mich heute etwas falsch anfühlt. Man kann Ancelotti natürlich entlassen, da gibt es ohne Zweifel gute Gründe. Dass es gerade heute, in dieser Phase, nach diesem Spiel erfolgt lässt in mir die Befürchtung wachwerden, dass wir den Trainer vielleicht aus den falschen Gründen entlassen.”!
      Sehe es genauso. Es war auf jeden Fall richtig, Ancelotti zu entlassen, aber er trägt nunmal nicht die alleinige Schuld. Ich habe die Befürchtung, dass man nach wie vor denkt, man gehöre unumstritten zu den Top 4 wenn Mannschaften wie Real, PSG, City, Barca, Juve, ManU, Chelsea Athletico zumindest nicht qualitativ schlechter sind als man selbst. Dieses Kredo wird dann leider munter nach außen geplappert und stolziert, bis leider viele Fans nur von einer Wiederholung des Tripels sprechen. Das war letztlich ja auch der Hauptkritikpunkt an Pep “Er hat ja nie das Triple geholt!”. Man sollte in der Klubführung wieder eine vernünftige Selbsteinschätzung lernen, wenn man sich damals entschieden hat den Weg nicht mitzugehen, keinen Neymar, Sané, de Bruyne oder auch vor kurzem Alexis Sanchez zu verpflichten. Ist nachvollziehbar, in Ordnung, nur dann darf man nicht mit den gleichen Ansprüchen rumrennen, wie vor 3-4 Jahren, zu einem Zeitpunkt, wo man die zukünftigen Kaderschwächen hätte erkennen müssen.

    3. Vobius

      Also Moment mal. Warum Carlo entlassen wurde ist ja wohl jedem der ab und an mal Fussball schaut und jedem geübten MSR leser hier aber so was von klar (Mannschafft nicht erreicht, es sich mit den Führungsspielern verschärzt, Nachwuchs nicht eingebunden, dann zwar versucht aber ohne Erfolg, ect).

      Kann sein, dass wenn man die Nachricht liest: Ancelotti raus nach Debakel bei PSG – man darauf kommt, es sei deswegen. Aber wirklich?

      1. Revolet

        Das ist ja nicht der Punkt. Ich war absoluter Ancelotti-Sympathisant und es gibt kaum ne zweite Meinung, dass es absolut richtig war ihn so langsam vom Posten als Trainer vom FC Bayern abzusetzen. Nur eben nach dem Spiel gegen PSG ist wieder sooo typisch … fühle mich daran erinnert, als wir letzte Saison 0:1 in letzter Sekunde durch ein Willenstor von Kimmich gewonnen haben und Labbadia am nächsten Tag seinen Hut ziehen musste.

      2. Vobius

        Du sagst es, Willenstor! Da war noch Motivation und Wille da, das war es nun nicht mehr. Deswegen musste jetzt gehandelt werden um schlimmeres zu vermeiden. Gut, ich gebe dir Recht, vielleicht wäre diese Entscheidung im Sommer zu treffen würdevoller gewesen. Daran sieht man aber, dass man ihm trotdem noch mehr Zeit gegebn wollte.

    4. rookie

      “Mit einer Ausnahme und da spreche in von den letzten Wochen, in denen Ancelotti eine fast schon bemerkenswerte Flexibilität an den Tag legte. Verstärkte Rotation, vermehrte Einbindung jüngerer Spieler, mehr taktische Elemente usw.”
      das Gefühl hatte ich auch, aber warum jetzt, weil Druck auf ihn kam? Also einen Trainer der nur Taktik anwendet, wenn er Druck bekommt den muss man entlassen. Andere Möglichkeit ist ,dass SAgnol dahinter steckte, deswegen übernimmt der auch jetzt. Eventuell war Ancelotti nur noch die lame duck und man wartete auf den passenden Anlass und da war halt die PSG Neiderlage passend….
      Aber es war schon auffällig, gegen PSG hat er sogar zur Halbzeit umgestellt!!!!!!!

  14. Müller

    Die Trennung ist konsequent und richtig. Offenbar sprechen sich hier viele für Tuchel aus. Tuchel ist sicherlich ein guter Trainer. Ich bezweifle jedoch ob sein Charakter zu U.H und KHR passt. Ich ziehe Lucie Favre, Heynckes oder Klopp vor. Alles nur nicht Tuchel, denn das wird nicht gut kommen.

    1. Wenn du Tuchel ausschließt, musst du Klopp eigentlich auch ausschließen.

    2. Olorin

      Und Favre erst recht. Und Heynckes steht nicht zur Verfügung.

  15. TMK

    Der Fisch stinkt leider vom Kopf her. Ich befürchte inzwischen, daß die Rückkehr von Uli Hoeneß ein großer Fehler war. Jeder Mann hat seine große Zeit, aber seine war glaube ich abgelaufen. Mit KHR, Sammer, Guardiola, Reschke etc. hat der Verein extrem professionell und kompetenzorientiert gearbeitet, jetzt scheint es, als ob Uli langsam wieder die Uhren zurückdreht. Was mir vor allem sauer aufstößt ist die Tatsache, dass Leute wie Sagnol und Brazzo installiert wurden. Nette Leute, den richtigen Stallgeruch … aber die Kompetenz, die den Verein voranbringt?

    Es gibt eine alte Weisheit: Starke Leute umgeben sich mit starken Leuten, schwache mit schwachen. Letzteres trifft wohl inzwischen auf Uli zu.

    1. Tschemp

      Du arbeitest dich an der falschen Front ab.

      Wer hat Guardiola, Sammer und Reschke denn überhaupt geholt?
      Hoeneß.

      Wegen wem sind Sammer und Reschke nicht mehr da, und wer hat Ancelotti in Eigenregie geholt? Rummenigge.

      1. Brian Laudrup

        Rummenigge kam wahrscheinlich auch auf die Idee, den Neffen von Uli Hoeneß als A-Jugend-T-rainer einzustellen.

    2. GP11

      Falls sich noch irgendjemand fragt, warum ich die beiden grundsätzlich im Duo kritisiere – auch in den Situationen, in denen ein Hauptschuldiger identifizierbar ist, muss man diese beiden Beiträge anschauen, die jeweils einen der beiden kritisieren und den anderen weißwaschen.

      Das ist nicht zielführend. Beide müssen um jeden Preis kompromisslos von ihren Posten entfernt werden, denn beide sind sowohl charakterlich als auch fachlich eine Schande und Verderben für diesen Verein.

      Wer jetzt von beiden der tatsächlich (noch) Schlimmere ist, ist im Gunde egal.

  16. Kai

    Nur die Spieler, die Ancelotti geholt hat oder hat holen lassen, die sind noch da. Das ist natürlich müßig, jetzt darüber nachzudenken, aber wenn man sich von Vereinsseite (K.R. und U.H.) vielleicht schon zu Zeiten von Pep darüber Gedanken gemacht hätte, was der FC Bayern will und wofür der FC Bayern steht, dann hätte man vielleicht auch den Kader etwas langfristiger planen können. Nicht, dass die, die da sind nicht kicken könnten, aber …. Meine 2 Cent.

    1. Was ist denn das für ein Käse? Wie weiter oben schon geschrieben, hier die Liste der Spieler, die schon unter Pep aktiv waren :

      Neuer, Ulreich, Starke, Boateng, Martinez, Alaba, Bernat, Kimmich, Rafinha, Thiago, Vidal, Ribery, Robben, Coman, Müller, Lewandowski

      =16 von 26

      Die Kaderplanung kann man sicher optimieren, aber deinen Eingangssatz kann man so echt nicht stehen lassen.

      1. Josef

        Ich bin zwar grundsätzlich deiner Meinung und habe keine großen Bedenken, dass Tuchel vernünftig mit dem aktuellen Kader arbeiten könnte (obgleich ich GP11 und Kai recht gebe, dass ein Konzepttrainer besser mit Vorbereitung und 1-2 Wunschspielern anfangen sollte…), aber die Begründung “16 von 26” geht mal gar nicht.
        Viele davon waren auch schon für Pep unpassend, z.B. Starke, Ulreich, Vidal. Auch Lewy ist kein Benzema wenn es um Ballbesitzspiel und Kombinatorik geht.
        Vor allem fällt aber auf: In deiner Aufzählung sind nur zwei Mittelfeldspieler, einer davon für Pep-Fußball ungeeignet. Mittelfeldspieler sind aber der Schlüssel für Peps Spiel. Hier fehlen Kroos, Alonso und Lahm.

      2. Vidal und Thiago meintest du wahrscheinlich. Vergiss Kimmich und (zumindest auf dem Papier) Martinez nicht. Aber ich verstehe schon, worauf du hinaus willst. Aber es hilft ja nix, den drei genannten hinterherzuweinen. Zwei haben aufgehört, den Dritten kriegen wir nicht wieder.
        Deine Auflistung unpassender Spieler beläuft sich auf 2 Torhüter und Vidal, den auch Pep nicht selten für seine Zwecke eingesetzt hat. Sicher ist ein Kreativer wie Thiago eher für Pep-Fußball gemacht, aber das heißt ja nicht, dass er mit dem Spielertyp Vidal absolut nichts anzufangen weiß. Vidal hat immerhin von 3060 möglichen Spielminuten pro Bundesligasaison unter Pep 200 Minuten mehr auf der Uhr als unter Ancelotti.
        Aber ich denke, wenn man es zusammenfasst, sind wir uns einig, dass ein Konzepttrainer sicher noch 1-2 Spieler dazu hätte. Die kann man ja dann beschaffen, wenn er da ist.

      3. Josef

        “Aber ich denke, wenn man es zusammenfasst, sind wir uns einig, dass ein Konzepttrainer sicher noch 1-2 Spieler dazu hätte. Die kann man ja dann beschaffen, wenn er da ist.”
        Sehe ich auch so. Wie gesagt, wollte dir eigentlich gar nicht widersprechen, sondern recht geben. Nur deine quantitative Begründung gefiel mir nicht ;-)

  17. Torpedo

    Ich nehms mit Humor , kommt lasst uns weiter fabulieren ,
    Felix Magath , Roberto di Matteo , Bruno Labbadia
    oder besser noch – nach Sagnol und Brazzo –
    welcher damalige BayernSpieler und ChampionsleagueSieger 2001 hat nen
    Fussballlehrerschein ? Thorsten Fink !

    Tipp
    Bleibt Sagnol bis zur Winterpause , dann kommt Tuchel und Trainerstab .
    Bleibt Sagnol bis zum Saisonende dann kommt Klopp und Trainerstab.

    1. BayernExpat

      Loddar!

      1. BayernExpat

        Mal gucken ob Klopp sich nich hält bis Ende der Saison. So unumstritten ist er dort nicht. Obwohl das eher Fans als Club Verantwortliche sind, so wie das aussieht.

  18. Bayernmöger

    Gut. Danke. Für nichts, Carlo. Das wirkte alles sehr von gestern. Innerhalb eines Jahres die großartige Spielkultur, die sich das Team seit 2009 erarbeitet hat, ins Clo runtergespült. Das wird dein Erbe sein. Nagelsmann? Tuchel? Das letzte Mal, dass der Club einen Trainer ohne Titel zu installiert hat, war Sören Lerby. Die Älteren unter uns erinnern sich…..Es gibt immer noch reichlich (wenn’s blöd läuft bald immer weniger) Spieler im Kader, die große Titel gewonnen haben. Was lassen die sich von in Blogs gehypten Jungschnöseln sagen? Ich fürchte nix. Nagelsmann ist unter Vertrag und Tuchel ist ja wohl menschlich auch nicht ganz einfach. Ich hoffe sehr, dass dem Club was besseres einfällt.

    1. Revolet

      Uli und Kalle sollten aber erwachsen genug sein, auch mal über ihren eigenen Schatten zu springen. So bremst man jegliche Entwicklung aus. Viele sehr gut und hervorragende Trainer sind charakterlich schwierig: bei Pep angefangen, über seinen Erzfeind Mourinho, Conte, Favre, Emery … das sollte für mich niemals ein No-Go sein, außer natürlich es sind Grenzen überschritten worden. Das sehe ich bei den Genannten höchstens bei der Conte-Costa-Geschichte.

  19. Usedomspotter

    Wenn ich mir den Trainermarkt insgesamt so ansehe, dürfte der FCB keine allzu große Auswahl haben. Die guten Leute sind zur Zeit alle bei interessanten Vereinen und haben da keine größeren Probleme.

    Sagnol bis zum Saisonende ist allerdings irgendwie schwer vorstellbar.

  20. wipf1953

    Es wird eventuell nach der WM 2018 große Bewegung in den Trainermarkt kommen. Das spräche für eine Übergangslösung.

  21. Kramnik

    mMn sollte man viel härter mit Ancelotti ins Gericht gehen. Das Verein und Trainer nicht zueinander gepasst haben und nun die Vereinsführung schuld sei, mag zum Teil stimmen, würde ich aber als einen nebensächlichen Punkt betrachten. Bloß weil Carlo kein “Laptoptrainer” ist, kann man ihm doch keinen Freischein geben.
    Er hat nichts positiv vorangebracht! Ich müsste lügen, wenn ich einen Punkt nenne in dem er uns weiter gebracht hat.
    – keine Spielidee (hat zwar weniger Pressing gefordert und mehr vertikales Spiel, hat man aber nie gesehen)
    – Ergebnis in allen Bereichen schlechter (Tore erhalten/geschossen, Punkteschnitt usw.)
    – kein Spieler weiter entwickelt, dadurch war es am Ende auch egal wer und wie man spielt. Da es nichts an der Tatsache geändert hat, dass ein kollektives Pressing gefehlt hat und man nicht wusste, wie man angreift/verteidigt, rausrückt….
    – einzelne Spieler verloren, hängt mit der fehlende Idee zusammen. Wie will ich meine Aufstellung/Ideen rechtfertigen, ohne eine Idee
    – sein Auftreten in der Presse, dieses lässige und trotzige schön reden kommt nicht gut an
    – kein aktives Coaching in einer Partie
    – im ersten Jahr keine Rotation

    Ich hoffe man nutzt diesen Abfall, um mit einem neuen Trainer (Tuchel oder Nagelsmann, sonst weiß ich auch nicht) ein neues Kapitel zu starten. Es werden viele Baustellen auf den neuen Trainer zu kommen, jedoch sind in vielen Bereichen die Erwartungen in den letzten 1,5 Jahren deutlich gesenkt worden, sodass man dort gut ansetzen kann. Der Kader gehört immer noch zu den Besten in Europa.
    Unabhängig wer nun der neue Trainer wird, wünsche ich mir in der Zukunft ein klare Strategie wie man den Verein führt und welche Philosophie man vertritt. Wahrscheinlich muss man dafür aber auf Lahm warten. Mal schauen.

  22. Osrig

    Das war eine Überraschung für mich, und doch nicht ganz unerwartet. Obwohl ich mich zuletzt durchaus mit Ancelotti und seinen Vorstellungen über Fußball hatte anfreunden können und bereit war, ihm noch Zeit einzuräumen, blieb diese merkwürdige Lethargie bei den Spieler durchgehend bemerkbar und bestätigte wiederum meine Zweifel an dem Italiener.
    Der zwar sympathisch auf mich wirkte, seine angebliche Qualität als “Spielerversteher” aber nie – vom Küsschen an Ribery mal abgesehen – unter Beweis stellen konnte. Die ebenfalls merkwürdigen Entscheidungen rund um die Mannschaft, hier in erster Linie die Posse um den Sportdirektor-Posten, riefen ebenfalls Kopfschütteln und das Gefühl hervor, das der FCB sich nicht mehr weiter entwickelt, sondern vielmehr auf einem Rückschritt ist.

    Insofern ist die Entlassung von Carlo eine gute Entscheidung, aber – und das wurde ja schon mehrfach hier betont – sie darf nicht die einzige Entscheidung bleiben, die jetzt zu fällen war. Die Neuausrichtung muss alle Bereiche betreffen und sollte idealer Weise auch vor der Führung nicht halt machen, wobei ich hier Rummenigge als “Problem” ansehe, weniger Hoeneß. Allerdings wird auch ein Rundum-Schlag den Anforderungen an Mannschaft, zuarbeitenden Teams und Führung nicht gerecht, sodass die Entscheidungen vor allem wohl abgewogen sein und im Kontext einer klaren Strategie stehen müssen.

    In diesen Kontext muss sich auch der neue Trainer einfügen, und insofern sehe ich in dieser Personalie auch eine Richtungsangabe, wohin für unseren FCB “die Reise gehen” soll.
    Persönlich wäre mir als Trainer Matthias Sammer am liebsten, er kennt den Verein, die Spieler, hat Ideen, wie gerade auch Dominanzfussball gespielt werden sollte, kann motivieren, aber auch konstruktiv kritisieren. Ob Sammer aber die doch anstrengende Aufgabe eines Cheftrainers schultern möchte, da habe ich so meine Zweifel, auch wenn er der Aufgabe vielleicht gar nicht abgeneigt wäre.
    Als taktisch ausgerichteter, im positiven Sinne “Fußballverrückter” Trainer wäre Tuchel sicher eine gute Idee, ich zweifele aber an seiner Fähigkeit, Spielern gegenüber positive Signale zu vermitteln. Ein “Spielerversteher” ist Tuchel sicherlich nicht, was bei den gesammelten Eitelkeiten in Spitzenteams nicht unerheblich ist.
    Daher wäre mir Nagelsmann lieber, der durch seine mitreißende und trotzdem authentische Art die Spieler für sich gewinnen kann, sicher auch auf großer Bühne Ideen entwickeln dürfte, wie PSG, Real und Co. zu schlagen wären. Ein Risiko bleibt es trotzdem, denn ohne den großen Titelglanz wird er Mühe haben mit den Stars, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt.

    Heynckes wird sich hüten, seinen Ruf als zweite “Lichtgestalt” des FCB zu ramponieren, auch wenn er sich sicherlich geehrt fühlen dürfte und es ihn sicher reizen würde. Er wird aber auf seine Frau hören, die ihm sagt, er solle mal lieber zu Hause bleiben. Übrigens dürfte Hitzfeld aus ähnlichen Gründen nicht kommen^^

    Da man sich mit höchster Wahrscheinlichkeit für einen deutschsprachigen Trainer entscheiden wird, nimmt die Zahl möglicher Kandidaten dann sehr schnell ab, da Löw lieber seinen Weltmeistertitel verteidigen und Klopp mit “Pool” eine Ära einläuten möchte. Klopp wäre für den FCB allerdings eine prima Sache, das Medieninteresse noch einmal drastisch steigern und für manche Überraschungen gut – nicht aber auf dem Platz, wo er seinem Konterfussball treu bleiben dürfte. Wenn er allerdings signalisiert, er würde da auch sich selbst weiterentwickeln, dann könnte es was werden mit “Kloppo” an der Seitenlinie des FCB.
    Für wahrscheinlicher halte ich da schon Favre, der ja ebenfalls als “Taktikfuchs” gilt, allerdings ähnlich wie Tuchel wohl eher ein distanziertes Verhältnis zu seinen Spielern pflegt, mir insgesamt aber doch in dieser Hinsicht zugewandter zu sein scheint. Ob er aber “FCB” kann?

    Letztlich werden wir es abwarten müssen…und jetzt erstmal Willy die Daumen drücken!

    1. Müller

      Klopp würde charakterlich besser zu der Führung passen als Tuchel. Tuchel wird früher oder später zum Problem werden. Tuchel ist ein sehr guter Trainer aber menschlich ist er keiner für den FCB. Als Alternative würde ich Favre sehen

  23. Klaus Moor

    Wer wollte damals eigentlich Ancelotti, Hoeneß oder Rummenigge? Den Verantwortlichen sollte man jetzt mal fragen, warum er sich für ihn entschieden hatte, welche Argumente für Carlo sprachen. Es geht nicht darum, jetzt einen Schuldigen zu finden, um ihn an die Wand zu nageln. Letztlich werden Argumente vorgelegen haben, warum die Entscheidung auf Ancelotti fiel und die hätten so mancher sicherlich gerne gewusst. Nur ein erfolgreicher Trainer gewesen zu sein, der Titel aufweisen kann und eine internationale Reputation genießt, dies alleine wird es wohl nicht gewesen sein. Wenn der FCB einen renommierten Trainer verpflichtet und dies für mindestens 3 Jahre, dann werden auch langfristige Überlegungen eine Rolle gespielt habe. Nur welche mögen das gewesen sein?

    1. Tschemp

      Die Trainer werden abwechselnd verpflichtet oder?

      Hitzfeld-Hoeneß
      Klinsmann-Rummenigge
      Van Gaal-Hoeneß
      Heynckes-Rummenigge
      Guardiola-Hoeneß
      Ancelotti-Rummenigge
      ?-Hoeneß

      1. Klaus Moor

        Setzt man die Reihe fort:
        Tuchel-Hoeneß

      2. Josef

        Heynckes geht auf Rummenigges Kappe? Ich hätte ihn eher Hoeneß zugeordnet, rein aus alter Verbundenheit, habe aber keine Ahnung davon.

  24. wipf1953

    Ich finde den Sammer richtig gut. Es hat mich z.B. immer beeindruckt, wie dieses frühere Rumpelstilzchen den Umgang mit den Medien neu erlernt hat. Das genau ist doch das Bayerngen, das sich immer weiter verbessern wollen. Sammer lebt das.

    Als er dann plötzlich weg war war ich schon überrascht. Ob seine Erkrankung der Grund war kann man als Außenstehender nicht sagen. Mir schien jedenfalls sein Verhältnis zu Guardiola gut zu sein.

    Ich sag es mal so, auch wenn das heute alles wie ein Schnellschuss wirkt, dürfte CA schon seit einiger Zeit angezählt gewesen sein (spätestens mit der Nagelsmann-Nummer und dessen Hausbau in München). D.h. Bayern dürfte sich schon seit einigen Wochen Gedanken machen. Sammer wäre frei, Sammer hätte schon längst gefragt werden können. Entweder er hat abgelehnt (weil Gesundheit wichtiger ist), oder er ist aus Sicht der Vereinsführung kein geeigneter Mann.

    Bei Schlacke04 hätten sie jetzt den Amateurtrainer befördert. Das wäre bei uns Tim Walter. Ein angeblich komplett durchgeknallter Typ (“durchgeknallt” im positiven Sinn). Der Gedanke ist trotzdem abwegig.

    Jedenfalls fände ich es gut, jetzt einen Mann zu holen, der den Verein schon kennt und idealer Weise auch die Mannschaft. Bis Weihnachten gibt es fast nur noch englische Wochen, die Winterpause ist extrem kurz (ein paar Tage am Golf, mehr nicht). Es kann jetzt nicht viel wirklich neues einstudiert werden.

    1. Josef

      Dass Carlo angezählt war, konnte man auch an den beiden “Aufpassern” Salihamidzic und Sagnol erkennen.

      Sammer? Sammer als Interimstrainer wäre sensationell. Halte ich leider für ausgeschlossen, zu sehr scheint das Tischtuch zwischen ihm und Hoeneß(/Rummenigge?) zerschnitten zu sein. Leider.

      Ich habe auch kurz überlegt, dass bei vielen, vielen Vereinen in solchen Momenten Trainer der Nachwuchsteams eine Chance bekommen und dann und wann auch nutzen. Bei uns sticht diesbezüglich im Moment aber niemand heraus, zu stark war die Fluktuation in letzter Zeit, zu gering die Erfolge. Wäre schön, wenn uns in Tim Walter ein interner “Schattentrainer” heranwächst, aber ich denke, er wird sich noch ein wenig bei den Amateuren beweisen müssen.

    2. Osrig

      @WIPF:
      Matthias Sammer? Genau mein erster Gedanke! Matthias Sammer wäre der geeignetste Kandidat. Unwahrscheinlich? Vielleicht, aber sicher nicht völlig abwegig! Und so weit, dass unsere Führung schon jemanden kontaktiert hat, dürfte man noch nicht gewesen sein, dafür ging mir alles doch zu schnell. Das es Ancelotti ja regelrecht darauf angelegt hat, gegangen zu werden, konnte man ja nun nicht ahnen.

      1. wipf1953

        Eine der guten Eigenschaften von Hoeness ist sein Networking. Man konnte mal lesen, dass er sich jahrelang von Günter Netzer Tipps geholt und ihn um seine Meinung gefragt hat. Könnte doch sein, dass er jetzt mal den Sammer um seine Meinung fragt.

        Ich bin aber vor allem deshalb auf Sammer gekommen, weil mir sonst keiner einfällt.

    3. M1900

      @Wipf

      Tim Walter wird bei den Amas benötigt, wobei er auch dort kaum die Möglichkeiten hat, das Spielermaterial auszuschöpfen….

  25. cj

    Ich bleibe dabei: Tuchel bei Bayern würde nicht funktionieren. Wer trotz relativem sportlichen Erfolg einen ganzen Verein gegen sich aufbringt soll im bayrischen Miasanmir-Minenfeld einen Umbruch moderieren??? Nein, da scheint mir Nagelsmann die deutlich bessere Alternative: zwar blutjung, passt von seiner Art her aber viel besser zu uns.

    1. Torpedo

      Dortmund war mit Tuchel,sehr erfolgreich.Der hat die tote Mannschaft( letztes Jahr Klopp) übernommen und ist zweiter geworden (dann hat man ihm Gündogan, Hummels,Michitarian verkauft.letzteren hat er sogar aus kloppos Abstellgleis wieder reanimiert? Im zweiten Jahr hat er junge Spieler eingebaut und verbessert (Weigl, Pulisic Dembele.und letzerer allein hatte für Dortmund enormen Wertzuwachs) .Also System für Dortmund verändert Spieler verbessert. was will man mehr? Er hat es sich nur mit Akki und Susi verscherzt, und jetzt kommt fadenscheing noch Nuri Sahin zum nachtreten .aber von Tuchel selbst hab. ich seit seiner Entlassung kein böses Wort über Dortmund gelesen. Dass er Mannschaften wie Bayern taktisch und spielerisch aufwerten könnte .vor allem nach dem dunklen Zeitalter , ist unbestreitbar. Ob der den Granden passt, steht auf einem anderen Blatt.

      1. wipf1953

        Tuchel hat noch einen Arbeitsvertrag mit dem BVB. Wenn er irgendwas sagen oder gar Interna ausplaudern würde, würde der fristlos gekündigt werden und er wäre ein paar Mios. ärmer. Darum “tritt nie ein Trainer nach”.

        (Nachgetreten wird nur bei 1860, aber das sind ja bekanntlich alles Wahnsinnige ..)

    2. grullit

      …tja wir wissen nicht ob der watzke nicht nur dem ruf von tuchel schadet um sein ego zu sonnen. vielleicht ist tuchel anders als er dargestellt wurde

    3. Wenn das der einzige Punkt contra Tuchel ist, machen wir mit einer Verpflichtung wohl alles richtig. Der genießt respekt bei Spielern und ist taktisch definitiv eine gute Wahl, und junge Spieler einzubinden gelingt ihm offensichtlich auch. Wenns nur zwischen UH/KHR und ihm hakt (was man nur annimmt, aber nicht sicher weiß, bevor man es probiert hat), mach ich mir wenig sorgen. Immerhin hat er auch professionell die Saison zu Ende geführt und bis zum letzten Tag trotz aller Differenzen alles gegeben. Professionell. Passt wunderbar.

    4. rookie

      stimme dir an sich voll zu, ich persönlich hätte gerne Tuchel aber Nagelsmann wirkt r umgänglicher eher Hoeneß kompatibel. Durchdie guten Kontakte zu Hopp denke wäre da auch trotz Vertrag was zu machne (O-Ton von Hopp in der Pressekonferenz,…keine Steine in den WEg legen…viel zu verdanken…war klar, dass er irgendwannzu einem größeren CLub geht)
      aber ich glaube NAgelsmannwill so früh nicht riskieren sich zu verbrennen und er hat ja echt Zeit genug mit Hoffenheim vor und kann dann irgendwann wählen zwischen den ganz großen CLubs auch im Ausland

      1. Eben. Ich würde perspektivisch auch Nagelsmann favorisieren. Aber der ist halt sehr wahrscheinlich erst zur nächsten Saison zu haben, Tuchel wäre zumindest in der Theorie jetzt schon zu haben (sofern er will). Und wie schon an anderer Stelle in dieser Masse an Kommentaren erwähnt würde ich mir wünschen, dass wir besser heute als morgen einen Konzepttrainer installieren. Sich noch eine Dreiviertelsaison durchzuwurschteln ist für mich irgendwie auch keine Lösung.

    5. totalfootball

      Meingott meingott, bei BVB sind so viele Psychos, bei Watzke angefangen, wundert mich Null dass die mit einem eigenständigen Charakter+Denker wie Tuchel ein Prroblem hatten

      Wenn ich dauernd Nagelsmann höre, da kommt mir das Kotz….en. Wenn einer grade eine Erfolgswelle hatte, dann entsteht bei allen Beobachtern die Illusion, dass dieser Typ den immerwährenden Erfolg für sich gepachtet habe.

  26. wipf1953

    Andries Jonker wäre übrigens grad frei ..

    1. Klaus Moor

      …und Matthäus nicht vergessen.

      1. Vobius

        oder Peter Neurorer… um bei dem Nieveau zu bleiben

    2. rookie

      Effe!!!!!!!!!!!!!!!!

      1. Norbert Meier hätte auch Zeit.

      2. Marco05

        …oder Labbadia.

        Aber wenn ich jetzt schon was davon lese, dass Scholl ein Thema ist, sehe ich das Unheil schon kommen.

      3. Osrig

        @Marco05: Ich leider auch! :-(
        Als ich von der Hoeness’ Idee mit Scholl las, war mein spontaner Gedanke ” Oh nein, nicht der Scholli! Von Trainern wie Tuchel, Klopp und Nagelsmann trennen ihn Welten!”
        Aber wenn Uli das will, zieht der das auch durch. Womit dann aber auch klar wäre, wer in der Führung wirklich das Sagen hat.

  27. Systemrelevant

    Nach all diesen Aussagen von Spielern in den letzten Wochen, nach der gestrigen _nicht_Leistung_ hatte ich wirklich gehofft dass heute diese Entscheidung bekannt gegeben wird, überrascht bin ich trotzdem. Angeblich ist Carlo gestern nur in die Kabine, hat einen Zettel mit Namen der Spieler die spielen aufgehängt und ist kommentarlos wieder raus. So hatten sie auch gespielt.

    Wie die Verantwortlichen den weiteren Saisonverlauf sehen ist trotzdem eine interessante Frage. Für mich gibt es derzeit nur einen einzigen Trainer, der tatsächlich in Frage kommt und der trainiert gerade den amtierenden Fußball-Weltmeister.

  28. Klaus Moor

    “”Als Grund nannte Präsident Uli Hoeneß vor allem Differenzen zwischen Ancelotti und Teilen der Mannschaft. Ancelotti habe “fünf Spieler gegen sich gehabt, das war nicht durchzuhalten”, sagte Hoeneß der Funke Mediengruppe.””

    Sollte das der Grund für die Entlassung des Trainers gewesen sein, dann wäre es ein fatales Zeichen. Spieler bestimmen über die Zukunft eines Trainers. Diese Einflussnahme von Spielern könnte ich mir bei einem unterklassigen Verein vorstellen, aber nicht beim FCB.

    1. Revolet

      Da hast du recht. So ein Verhalten kann eigentlich nicht akzeptiert werden, egal wie schlecht es läuft oder wie wenig Impulse der Trainer gibt. Das wäre schon bitter, wenn das die Wahrheit ist. Ich vermute auch mal ganz stark, dass da ein gewisser polnischer Mittelstürmer mit ihm Spiel ist …

      1. Revolet

        *im Spiel

      2. Vobius

        Das hängt dann davon ab ob man erfolgreich ist. Dann kann man das RibRob, Müller, Hummel, ect verkaufen, dass sie auf der Bank sitzen. Sonst muss man sich auf gegenwind gefasst machen. Als dann nach den Trainer kritschen Interviews auch die Rückendeckung vom Vostand fehlte, fällt man.

      3. Torpedo

        Kommt ,das Stöckchen mit den fünf Spielern das uns UH jetzt hingeworfen hat, holen wir bitte nicht und rätseln wer das wohl sein könnte. Man hat Willy Sagnol nicht ohne Hintergedanken eingestellt als externen Co.Trainer ,der falls der Haupttrainer samt Stab entlassen wird ohne weiteres übernehmen kann.

        Alle arrivierten Spieler hatten letzte Saison mehr als genug Spielzeiten .Erst die letzten drei Wochen einige weniger als erwartet. Das war nicht der Grund für die Entlassung. Die beiden Granden haben schon gemerkt,dass es mit CA nicht ganz so flockig läuft und ihn trotzdem weiter wurschteln lassen, und zur Not haben sie den netten Willy und den netten Brazzo angestellt, damit die Fanseele beruhigt ist .aber keiner an den BEIDEN wahren Ursachen der Schieflage kratzt.

      4. rookie

        mein Tipp:Hummels, Müller, Neuer, Robben, Ribbery
        Lewy glaube ich nicht, der ist isoliert und ist zu intro dafür
        also alle Führungsspieler. kam ja auch in den Interviews durch

      5. Jo

        Also erstens: Unfassbar wie offen Hoeneß gewisse Details kommuniziert.
        Zweitens: Müller, Ribery, Robben, Hummels, Boateng. Das sollten die glorreichen Fünf sein.

    2. Kurt74

      Das ist nichts neues. Rehagel dazumal wurde auch aufgrund einiger Spieler gegangen, glaub der Grinsemann war da der Rädelsführer.

    3. Mehmet68

      Klar geht das – Lewy, Rib und Rob, Müller… gegen die 4 wird sich kein Trainer positionieren können.

    4. BayernExpat

      Absolutes Armutszeugnis fuer den Verein. Peak player power. Und es dann auch noch öffentlich zu machen. Wenn das nicht FC Hollywood ist.

    5. Usedomspotter

      Sich so billig aus der Verantwortung zu nehmen und 5 Spieler vors Loch zu schieben, ist eine ganz armselige Nummer von Hoeneß.

    6. totalfootball

      Er hat doch recht. Acncelotti hat als “Denkzettel” diese Spieler draussen gelassen gegen PSG. Die halbe Mannschaft! Das war tödlich, und dumm.

  29. Mogician

    Die Entscheidung war prinzipiell richtig. Trotzdem tut es mir für Carlo leid, dass er so unehrenhaft entlassen wurde.
    Circa sechs Wochen nach Saisonbeginn, während die Probleme schon seit dem Schalkespiel in der ersten Saison da waren.

    Man hätte in der Sommerpause einen sauberen Schnitt machen sollen. Die jetzige Entscheidung offenbart die großen Fehler, die das Management gemacht hat.

    Und gespannt zu sehen, ob sie denn jetzt begriffen haben.

    1. Vobius

      Ich könnte mir vorstellen, dass bereits im Sommer versucht wurde Nagelsmann (oder vielleicht auch jemand anderes) zu holen, es aber nixht geklappt hat und deswegen entschieden wurde, man macht mit Carlo weiter und bringt mit Brazzo und Willy ein paar Kompromisse.

      1. totalfootball

        Mit Kompromissen kannst Du im Wettbewerb nicht bestehen.

  30. Kurt74

    Ich zitiere mal von Sport1: “Carlo Ancelotti hat der Mannschaft seine umstrittene Startelf vor dem 0:3-Debakel des FC Bayern München bei Paris St. Germain ohne jeglichen weiteren Kommentar mitgeteilt. Er habe lediglich ein Blatt mit den elf Namen an die Tafel des Besprechungsraumes geheftet und sei daraufhin ohne ein Wort gegangen, sagte ein Insider SPORT1.”

    Sport1 als Quelle,. ich weis.. aber wenn nur ein Teil dieser Aussage zutrifft, kann man sich vorstellen wie Carlo mit seinen Spielern gearbeitet hat und wie es mit der Kommunikation ausgesehen hat.

    1. Revolet

      Ich denke die Kommunikation war soweit in Ordnung, lief wahrscheinlich auch besser ab als unter Pep, nur wenn sich mehr und mehr Spieler gegen dich stellen, eskaliert so eine Situation einfach verdammt schnell. Dann kommt sowas als finaler Höhepunkt dabei raus, falls es stimmt.

    2. totalfootball

      Schau Dir die Fotos an aus den letzten Wochen, da sieht man was los war. Stimmung im Keller.

  31. Willi

    Eine Vorstellung, die mir Sorgen macht, ist die Idee, dass mit einem neuen Trainer »endlich« beim FCB perspektivisch in die Zukunft gedacht wird?

  32. Kurt74

    Jetzt machen die “Transfers” von Sagnol und Brazzo auch Sinn. Denke die Vereinsführung hat im Sommer schon diskutiert ob Carlo der richtige Trainer ist und eine solche Entwicklung vorausgesehen.
    Bin aber gespannt wie es weitergehen wird. 9 Spieltage bis zur Winterpause halte ich für viel für einen Interimstrainer. Nagelsmann wird frühesten nach der Saison zu Verfügung stehen. Könnte mir also Vorstellen das der Verein schon mit Tuchel verhandelt. Aber der hat garantiert noch einen laufenden Vertrag beim BVB…

  33. rookie

    also bitte nicht!!!Simeone , geht einfach nicht, du kannst in München keinen Arbeiter-Defensivfussball etablieren. Also bleibt nur der deutsche Pep also Tuchel und Hoeneß muss halt mal ein Alphatier neben sich dulden, jeder gute Trainer weiß heute genauwas er will und sollte auch entscheidend die Transfers bestimmen

    1. Kurt74

      Und dann holt er als erstes die Nulpe Schürrle?…

      1. Torpedo

        Niemals !die Dortmunder wolle für einen deutschen Weltmeister bestimmt mehr als 40 Mio haben und mehr als 40 Mio geben wir nicht aus, und da bin ich dann auch mal froh,dass wir dieses Limit haben:)

      2. Kurt74

        Der Schürrle ist net mal 1Mio wert imho, hab nie verstanden warum Tuchel so nen Narren an dem gefressen hat.
        Und er hat Sahin degradiert bzw. ignoriert und ausgerechnet dieser ist nun enorm wichtig für den BVB.
        Für mich genug Gründe Tuchel eher kritisch zu beäugen. Die meisten wünschen sich doch Tuchel nur weil sie sich die Pep Zeiten zurück wünschen.
        Das ist als würde man nach einer Trennung eine Beziehung mit einer Kopie der Ex eingehen weil der Sex so dolle war und dabei vergisst das die Beziehung selbst mit diesem Typ Frau eine Katastrophe war.

      3. Vobius

        Um bei deinem Vergleich zu bleiben ;) Tuchel abzulehnen wäre dann aber auch so, die einzig vernüftige, verfügbare Frau mit attraktiven Qualitäten abzulehnen!?

      4. Kurt74

        Will ich dann immer noch unbedingt die attraktiven Qualitäten oder doch eher eine funktionierende Beziehung? Für mich müsste Tuchel erst mal beweisen das er eine Mannschaft führen kann ohne das nach seinem Abgang in der Mannschaft Partystimmung ausbricht. Lies mal die Aussagen der Spieler nach den Abgang von Jupp oder Pep und danach die Aussagen nach Tuchel oder Van Gaal oder Magath. Es braucht einen Trainer der die Mannschaft taktisch herausfordert aber gleichzeitig auch die Spieler führen kann. Bei Bayern hat Tuchel es mit größeren Egos zu tun als bei Mainz oder BVB.

  34. Rainer

    @Willi
    Klingt gut. Ich hoffe das gleiche. Leider habe ich meine Zweifel, was die Ausrichtung unseres Vereins angeht. Uli wollte bereits mit Nerlinger einen neuen starken Mann aufbauen. Das klappte nicht.
    Mit Pep, Sammer und Reschke schien die Zukunft(Erfolg) gesichert…..und nun stehen wir wieder genau da wo wir waren. Die gleiche Entwicklung ist bei der Besetzung der Winter für die Ribéry-Robben Nachfolge zu beobachten.

    1. totalfootball

      Nerlinger war der gleiche Wohlfühl Witz wie Brazzo.

      Auf Pep+Sammer muss Tuchel+Lahm folgen.

  35. heuberg17

    Sammer zeigt auf Eurosport seine Komeptenz und seinen Enthusiasmus, d.h. der wäre genau der Richtige.
    Ob er es aber gesundheitlich packt…?

  36. Baldi

    Einige haben ja bereits auf das Hoeneß-Interview mit der Aussage über die fünf prominentesten Spielern erwähnt. Ob es wirklich Not tut solche Interna auszuplaudern, kann ja jeder sehen wie er will, aber seriös und medienkompetent ist das nur dann, wenn man den FC Hollywood zurück will. Warum auch immer.

    Im selben Interview hat er aber auch folgendes viel folgenschwereres von sich gegeben:
    “”Das Vorbild ist Real Madrid. Die machen vernünftige Transferpolitik”, erklärte Hoeneß.”(http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern/1709/News/muenchen-carlo-ancelotti-entlassung-uli-hoeness-willy-sagnol-trainer.html)

    Das ist die Antwort auf die Frage nach der Identiät/Spielphilosophie des FC Bayern: es gibt keine. Klar, es gibt Weiswurscht, Brezn und ab und zu ‘ne Blaskapelle, aber eben keine fußballerische Identität. Stattdessen versucht man dem aktuell erfolgreichsten Verein nachzueifern. Irgendwann war es mal Milan, nach dem 0:4 des blonden Blenders Barca und jetzt eben Real.
    Die Probleme, die Lahm einstmals in seinem SZ-Interview benannte, sind zurück. Oder waren sie nie weg, sondern nur (vom Erfolg) verdeckt?

  37. Schwarzenbeck

    Ach der Uli H. – kann an keinem Mikro vorbeigehen, weiß alles besser. Muss sich eine Menge aufgestaut haben in den einsamen Monaten, das jetzt alles raus muss.

    Ist also Real das Transfervorbild. Real Sociedad sicherlich. Denn Real Madrid hat meines Wissens ja die 100 MEUR mit Bale das erste Mal geknackt. Und Ronaldo war nur unwesentlich billiger. Also gibt man jetzt doch mehr aus? Oder meint Uli die aktuelle Transfer-Politik, die auf die Verlängerung von Leistungsträgern – so wie Toni Kroos – und die Einbindung von (eigenem) Top-Nachwuchs setzt. Nun ja, dann soll er die halt als Vorbild nehmen – und die weniger stark ausgeprägte Schwatzhaftigkeit von Perez gleich mit.

    Egal, wir haben ja jetzt erst einmal Berlin vor der Brust. Eine dieser Erfolgsmannschaften aus der besten Liga der Welt (sic!), die aktuell gerade Europa so richtig das Fürchten lehrt. Oh, stimmt ja, von einem dieser Erfolgsteams werben wir ja möglicherweise den Trainer ab. Gottseidank war bei dessen Team das Ausscheiden gegen Liverpool (hey, da trainiert ja noch ein potenzieller Bayern-Kandidat) nur ein Betriebsunfall und man hat sich gerade gegen Ludogorez Razgrad so richtig rehabilitiert.

    Warum führen wir eigentlich nicht eine Job-Rotation für den neuen Trainer ein, klappt doch mit Spielern auch gut. Wir holen Tuchel, Nagelsmann und noch einen Internationalen für die Champions League (die können die Nachwuchsstars scheinbr auch noch nicht so richtig). Und wer es nicht bringt, sitzt halt auf der Bank.

    1. Marco05

      Als Bale verpflichtet wurde, wurden aber im Gegenzug auch Özil und Higguain für 86 Mio. “verscherbelt”…

      Überhaupt hat Real in den letzten Jahren verhältnismäßig kleine Transferdefizite, geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, dass die ja meist jährlich einen ganz dicken Fisch an Land ziehen. Aktuell braucht es den anscheinend nicht, da dieses Jahr sogar ein Plus von 80 Mio erreicht wurde.

      Dazu kommt, dass sie sich für’n Appel und ‘n Ei einige Nachwuchs-Hochkaräter geangelt haben (Casemiro, Ceballos, Asensio) wovon wir nur träumen können. Und trotz überschaubarer Transferausgaben dennoch diese Erfolge in den letzten Jahren, wenn das kein Vorbild ist, dann weiß ich auch nicht.

      Die Gehälter stehen natürlich auf einem anderen Blatt, aber davon war ja auch nicht dir Rede. Ich denke genau so war es gemeint.

      1. totalfootball

        Hoeness hat gestern endlich gesagt, dass Real Madrid das Vorbild ist. Endlich!! Die sind nämlich megageil. Haben geile Spieler. Bieten geiles Spektakel. Dafür braucht man aber auch Hochkaräter wie Ronaldo und Bale und Benzema….da muss man ab und zu richtig Geld hinlegen! Trotzdem sind die wirtschaftlich erfolgreicher als der “Festgeldkonto-FCB”!!

  38. Stern des Südens

    Abgesehen von der sicherlich interessanten Trainerfrage und Perspektive interessiert mich brennend die sofortige, aktuelle Zukunft und Reaktion. Wie präsentieren sich einige der Spieler, die eventuell, mutmaßlich oder sicher “gegen den Trainer” gespielt haben. Oder ist das Teamgefüge so aus dem Ruder gelaufen, dass die Egoismen bleiben? Und nicht zu vergessen, die gestern und auch schon vorher gesehenen individuellen Mängel. Einige Beispiele, die sich zwar auch dem gestrigen Eindruck geschuldet sind, aber schon länger zu beobachten sind:
    Lewy = Macht kaum einen Ball fest, beschwert sich in einer Tour, fällt dauernd und die Ballmitnahme … na ja.
    Alaba = Kann er nicht oder will/wollte er nicht, Spielanbindung mangelhaft, rennt da irgendwie im Kreis und träumt wahrscheinlich immer mehr vom mittleren Mittelfeld
    Thiago = feines Füßchen, ohne sich die Hän.. oh, natürlich Füßchen schmutzig zu machen
    Tolisso = Kann der nicht besser?
    Müller = Räume schaffen, Mann, Räume schaffen!
    Das waren jetzt nur so ein paar Baustellen und ich bin gespannt, wie die Herren sich jetzt einbringen werden, sofern sie spielen. Hertha steht jetzt, glaube ich, an. Alles unter 4:0 würde mich enttäuschen.

  39. Torpedo

    @kurt 74, also etwas viel mehr als 1 Mio. Ist Schürrle schon wert. Sicher kein starting wingman für ne TOP Mannschaft, aber ein sehr guter Einwechselspieler ab der 60 Minute. Warum der Tuchel den mag,erschliesst sich mir auch nicht,aber so ein Maskottchen sei jedem Trainer gegönnt. Mit Sahin liegst Du vollkommen falsch, der darf nur auflaufen weil Weigl noch nicht fitt ist und seit dem Weigl sich wieder reinarbeitet,ist Sahin medial mehr unterwegs um seine Pfründe zu sichern.Sahin ist nicht pressingresistent und schlichtweg zu langsam bzw.spielerisch zu limitiert ,selbst für Dortmunder Verhältnisse

    1. Kurt74

      Ich beobachte aber gerade Sahin als den neuen Gündogan beim BVB. Also Kopf der Mannschaft der das Spiel mit seinen Pässen lenkt.

      Schürrle und Einwechselspieler… war er doch schon erfolglos bei Wolfsburg. Da war er gegen Ende bestenfalls Joker, gebrachts hats nix.

  40. Osrig

    Mir erscheinen jetzt auch die Aussagen von Nagelsmann letztens in einem etwas anderen Licht. Könnte gut sein, dass unsere Führung geahnt hat, wie sich die Dinge entwickeln und Nagelsmann schon mal kontaktiert hat. So sinngemäß: “Wenn Ancelotti weg ist, wollen wir Dich!”. Und Nagelsmann hat durch die Pressemitteilung schon mal sein Interesse, sein Einverständnis noch mal deutlich gemacht” Und jetzt kommt früher als erwartet Bewegung in die Angelegenheit. Das Hopp ein gutes Verhältnis zu Uli hat, ist klar, bei den Diskussionen um die gemeinsame Basketball-Arena ging es garantiert auch um Fußball^^
    Da rechne ich tatsächlich mit einem Entgegenkommen von 1899. Ob man aber bereit ist, mitten in der Saison den Trainer wechseln zu lassen, steht doch noch mal auf einem anderen Blatt Papier.

    1. rotweiss

      …die basketball-Arena soll leider mit Herrn mateschitz von red bull gebaut werden. ein weiteres sch…-Thema aus der kategorie katar…

      1. Klaus Moor

        Bei soviel Hoffenheim ist die Verwechslung zu verzeihen (oder gewollt sein?). Außerdem könnte ja der rote Faden von Uli zu Hopp ,zu Rangnik, über RB Leipzig zu Mateschitz gemeint sein. Die könnten eine gemeinsame Decke nutzen.

      2. Osrig

        @ Rotweiss und Klaus Moor:
        hmm…stimmt, da hab ich zwei Leute wohl durcheinander bekommen. Ist ja aber beides “Retorte” ;-)

  41. Ein auch als Branchenführer bekannter Verein, der schon über ein Jahr braucht, um die vakante Stelle des Sportdirektors zu besetzen, wird wahrscheinlich auch Probleme haben, langfristig die Stelle des Trainers neu zu besetzen. Vor allem dann, wenn die Entlassung wie eine Hauruck-Entscheidung wirkt. Im September ist nicht mal eine sogenannte 1B-Lösung auf dem Markt.
    Und der von 98% der Mitglieder wiedergewählte Präsident tritt noch am selben Tag gegen den Entlassenen nach, weil im Zweifelsfall die Aussage des nie erwachsen werdenden Ziehsohns Franck Ribéry mehr Gewicht hat alles alles andere.
    So sieht Professionalität beim Branchenführer aus!

    Wer ist eigentlich Sagnols Co-Trainer? Toni Tapalović? Hasan Salihamidžić? Alfons Schuhbeck? Oder wird die Stelle im Bayern-Magazin erst noch ausgeschrieben?

    1. pitvonbonn

      Du trägst deinen Namen zu Recht.

  42. Müller

    Tuchel ist ein sehr guter Trainer aber charakterlich passt er weder zu UH noch zu KHR noch zu Brazzo. Das wird früher oder später zum Problem. Ich ziehe Klopp oder Favre vor. Favre stand schon bei der Nachfolge von Tuchel im Gespräch ausserdem kommt er bei den Spieler sehr gut an und kennt KHR

    1. grullit

      kopp ist der verkehrte trainer fuer diese mannschaft. kopp will laufstarkes pressing und counterfussball. er braucht ne junge laufstarke mannschaft mit schnellen stuermern die direkt spielen. das hat bayern alles nicht.

    2. totalfootball

      Wenn Rummenigge und Hoeness und Brazzo charakterlich nicht zu Tuchel passen sollten, dann solte man alle 3 schleunigst aufs Altenteil schieben.

      Die “goodfeel” Lösung Ancelotti ist soeben krachend gescheitert.

      Der Weltklasse Trainer Tuchel steht bereit und man hat ihn immer noch nicht verpflichtet….

      Was schwafeln denn alle dauernd von Nagelsmann? Nur weil der jetzt grade mal Erfolg hat? Tuchel hat sein ganzes Können schon jahrelang bewiesen auf allerhöchstem Niveau, auch international, mit Weltklasse Spielern. Der ist Nagelsmann mindestens 5 Jahre voraus. Was gibts da noch zu überlegen??? Sind denn alle total bekloppt jetzt???

      Es geht darum geilen erfolgreichen Fussball zu spielen. Meistens mit Trainern, die anecken, weil die Iihren eigenen Kopf haben, denn nur so gehts.

      Wenn ich jetzt “Scholl” höre, dann wird mir sowas von schlecht. Das wäre ja geradezu die Brazzo-Lösung!!

      Tuchel Trainer, Lahm Sportdirektor mit Vorstandsposten. Hoeness und Kalle zu Frühstücksdirektoren machen! Lasst die Jungen endlich ran, die was draufhaben.

      1. Hubert

        Tuchel ist viel, aber bestimmt (noch) kein Weltklasse-Trainer.

      2. Kurt74

        Und was Kalle und Uli bis zum Abgang von Pep geleistet haben war dann wohl nur Glück oder wie? Über 30 Jahre alles perfekt aufgebaut und die letzten 3 Jahre dann nur noch Mist?
        Und dann dieser Jugendwahn, die Jungen wissen alles besser usw. Aktionismus bringt selten Erfolg, da braucht man sich nur Schalke als Beispiel nehmen.
        Lahm wollte in meinen Augen zu schnell zuviel. Lass den mal seine Erfahrungen in der Geschäftswelt machen und dann kann man nochmals mit ihm reden.

  43. pitvonbonn

    Bei diesen terminlichen und persönlichen Voraussetzungen und Aversionen wäre, wenn mit Hopp keine kurzfristige Einigung möglich ist und Tuchel fachlich ok, aber zwischenmenschlich schwierig ist, eine angestrebte Lösung mit Saniol bis Saisonende denkbar?
    Um den Start Nagelsmanns in der nächsten Saison nicht, durch eine Zwischenlösung mit Tuchel, zu gefärden?

  44. grullit

    ha heb n paar mal den namen van gaal genannt..vielleicht um zu provuzieren. ich weiss uh kann ihn nicht mehr. aber was waere mit Frank Rijkaard? der kann deutsch war vor pep bei barca sehr erfolgreich. taktisch guter treiner und gut fuer ein/umbau mit jungen spielern…und er hat nen ekel an rudi voeller :)

    1. wipf1953

      Ich glaube, an der “entscheidenden Stelle” ist nicht gewünscht, dass der Trainer auch mal Widerworte gibt. Analog zur “professionellen Auswahl” des Sportdirektors wird es wohl auf eine Art von “Bierduschenbeauftragten im Trainingsanzug” hinauslaufen.

      1. Marco05

        Widerworte hin oder her, entscheidend ist auf dem…ähhh, ob die Ergebnisse passen. Da kann der Trainer noch so “unbequem” sein, das ist dann alles egal, siehe van Gaal. Kritsich wirds nur, wenn die Ergebnisse ausbleiben wie jetzt. Da ist es selbst für ein Konsensmonster wie Ancelotti vorbei.

        Ganz ehrlich, wenn man jetzt Tuchel nicht nimmt, die “Empfehlung von Pep”, mit allen Risiken etc., dann weiß ichs auch nicht. Er ist vielleicht nicht die 1000%-Lösung, aber die bestmögliche aktuell. Nagelsmann kann dann Mitte 2019 immernoch übernehmen.

      2. Ju

        Kann mich da anschließen. Es ist schon ein Glücksfall, dass ein fachlich geeigneter Muttersprachler bei einer Trainerentlassung zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung steht. Wenn ich dann lese, dass es stattdessen Scholl und Gerland machen könnten, muss ich eingestehen, dass mir schon ein bisschen schlecht wird. Wenn man sich diese Chance durch die Lappen gehen lässt, um irgendeinen Grüß-August zu holen, der die Karre bis Saisonende schaukelt, werde ich mich wirklich fragen, ob das noch mein Verein ist. Man kann nicht ständig von der Zukunft reden und deshalb die Gegenwart vertagen. Die Zukunft ist jetzt. Man benötigt nun klare Verhältnisse, um ab jetzt die passenden Spieler für die kommenden Spielzeiten zu finden und diese auch vom Verein zu überzeugen. Schon deshalb würde ich mich über den fussballverrückten Tuchel freuen, da der sich auch nicht zu schade sein dürfte, mal eine Nacht lang Videos von vorgeschlagenen Spielern anzuschauen. Oder glaubt jemand, dass unser Sportvorstand sowas macht?

      3. +1. Solange man Nagelsmann nicht sofort haben kann, ist für mich Tuchel ebenfalls eine Pflichtverpflichtung. Ansonsten hätte man Ancelotti auch weiterwurschteln lassen können.

      4. Done

        Zitat Ju:”Wenn ich dann lese, dass es stattdessen Scholl und Gerland machen könnten, muss ich eingestehen, dass mir schon ein bisschen schlecht wird.”

        Genauso gehts mir auch, da fehlt eigentlich nur noch Mario Basler als Fitnesscoach…

      5. Jo

        Der Name Tuchel wird ja vieldiskutiert, immer unter der Prämisse, ob ein so (nimmt man an) ausgeprägter Charakter unser Führungsebene verkauft werden kann.
        Ich betrachte es mal von der anderen Seite. Kann der Verein in seiner aktuellen Verfassung (ich meine nicht die sportliche) einem Tuchel schmackhaft gemacht werden?
        Klar, im Normalfall wird kein beschäftigungsloser Trainer ein Angebot des FCB ablehnen können oder wollen.
        Aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor:

        Tuchel, KHR und UH sitzen also gemütlich bei grünem Tee und Weißwürsten zur Vertragsverhandlung.

        Tuchel dann: Also ist ja ein super Angebot. Über was wir nur noch kurz sprechen sollten. Der Franck ist ja ein toller Spieler, absolute Legende. Ich habe da schon meine Vorstellungen. Ich denke so als Joker in den wichtigen Spielen, für die letzten 20 Minuten, das wäre genau sein Ding. Und mit dem Thomas, also dem Müller, ja das ist schon ein kleines Problem. Mit dem weiß ich nicht so recht was ich anfangen soll. Ich denke für ein paar Ergänzungsspiele wird es schon reichen, aber mehr ist halt nicht drin. Ich weiß schon, dann gibt er wieder diese biestigen Interviews. Aber ich verlasse mich dann einfach drauf, dass ihr den schon eingenordet kriegt. Sind wir dann soweit klar?

        Hoeneß inzwischen grünschillernder als der Tee, schnappt nach Luft, aber bevor er zu Antwort ansetzt grätscht Kalle dazwischen: Öhm, Thomas, ja das ist wirklich richtig interessant und am Ende des Tages kommen wir da vielleicht schon zusammen. Aber bis dahin haben wir uns das ein bißchen anders gedacht. Du weißt ja wir haben da gerade diese böse Erfahrung mit Carlo gemacht. Das hängt uns noch so ein wenig in den Knochen. Also uns wäre schon sehr recht, wenn Franck und Thomas immer spielen würden. Ach ja und Arjen natürlich, du weißt ja wie er ist.

        Tuchel, etwas angestrengt: Sonst noch was?

        Kalle: Ja und unsere Weltmeister natürlich auch. Also der Manu, der Mats und der Jerome, du verstehst. Die kann man nicht draußenlassen. Und der kleine Kimmich, den hätt ich jetzt fast vergessen. An dem haben ja alle so ihren Narren gefressen.

        Tuchel: Ich nehme jetzt mal an Lewy auch?

        Kalle: Ich sehe schon du bist unser Mann.

        Tuchel: Mal anders gefragt gibt es eigentlich jemand den ich draußen lassen darf.

        Kalle und Uli schauen sich an.

        Kalle: James? Da weiß ich bis heute nicht so recht was wir mit dem wollen. Ich denke den könnte man gut und gerne mal auf die Bank setzen. Und wenn du magst vielleicht auch den Thiago. Der Pep und der Carlo, die standen ja richtig auf den. Aber wenn du ihn nicht brauchst rufe ich gerne den Pep an. Der nimmt ihn dann schon.

        Tuchel: Ok, dann mal weiter. Vidal, Alaba?

        Hoeneß: Alaba?? Pff, nimm doch den Rafinha raus.

        Kalle: Also den Vidal schon. Nach den Länderspielen halt, da ist er immer so müde und freut sich wenn er mal ausschlafen kann.

        Tuchel inzwischen im Zustand meditativer Gelassenheit: Also ich fasse dann mal kurz zusammen: Manu, Jerome, Mats, Josh, Alaba, Franck, Arjen, Lewy und Thomas spielen immer. Vidal auch, aber nicht nach Länderspielen. James kann mal draußen bleiben und Thiago können wir notfalls verkaufen. Korrekt?

        Kalle: Ja, ich denke jetzt haben wir’s.

        Tuchel: Also alles klar, danke für das Gespräch. Und ihr braucht mich nicht anrufen. Ich melde mich dann.

        Nachdem Tuchel den Raum verlassen hat , wirft Uli Kalle einen bösen Blick zu und murmelt: Was ist das bloß wieder für eine Idee mit diesem Tuchel, der kapiert ja rein gar nix. Ich hab doch gleich gesagt, nimm den Mehmet. Der kommt aus der Familie und versteht uns.

      6. Osrig

        @JO: Klasse! :-)

      7. förb

        @ JO,
        vielleicht mal das DMT absetzen

      8. Kieler

        Richtig geiler Kommentar @ JO :-D

  45. Hitmer Ottzfeld

    Ich bin Ancelotti Sympathisant gewesen, kann die Entlassung aber nachvollziehen – er hat einfach wirklich nicht [nie] funktioniert.

    Die Aussagen von Hoeneß verstehe ich allerdings nicht, finde ich auch unpassend. Es können ja nur 11 Spieler spielen, was soll da Trainer anders machen.

    “Die Tatsache, dass der Trainer aus meiner Sicht in den letzten Tagen fünf wichtige Spieler – der Coman ja auch, den hat er auch nicht spielen lassen – auf einen Schlag gegen sich aufgebracht hat, das hätte er niemals durchgehalten”

    Wenn Ribery und Müller Stammelf fordern, dann müssen Sie auch liefern – beide weit weit unter Normalform. Konträr zur oft vertretenen Meinung “Ribery kann noch Spiele entscheiden”, sehe ich Ihn eher als Edel-Backup für die CL, er ist weit hinter seinem Zenit und so verdient er auch ist, er wird langsam zu einer Bürde und sein Karriereende (was ich ein Stück weit herbeisehne) ist in erster Linie eine Chance für den Verein.

    Verklausuliert liest sich das auch als Kritik am Startelf-Einsatz von James. Wenn er nicht dumm ist, liest er das auch so. Werden jetzt auf einen Schlag die beiden Königstransfers des Sommers zu Wundertüten?

    Die Entlassung ist wie gesagt nachvollziehbar und auch mutig. Tuchel hat man sicherlich auf dem Schirm, sind wir alle mal ehrlich, werden wir feststellen, dass er eigentlich alternativlos ist. Sagt er ab, dann werden wir ein gewaltiges Problem haben. Sagnol traue ich den Posten nicht zu, die Führung offensichtlich auch nicht, hat man ja auch direkt klar gemacht. Wie die Kiste hier in 2 Wochen repariert werden soll, darauf bin ich gespannt.

    1. Kurt74

      Sagnol sagte heute “”Er hat in Paris noch einmal fünf Spieler gegen sich aufgebracht.”
      Entweder hat er sich da falsch formuliert oder aber hat ungewollt zum Ausdruck gebracht das die Mannschaft nicht mehr hinter dem Trainer stand.

      Die Aussage von Hoeneß verstehe ich sehr gut. Jeder kann sich denken wer diese 5 gewesen sein könnten, dazu muss man sich nur die Bankdrücker beim CL Spiel ansehen. Auf der einen Seite klingt es als hätten die Spieler zuviel Macht, aber auf der anderen Seite stellt Hoeneß ihnen damit die Rute ins Fenster. Jetzt müssen sie liefern und demonstrieren das sie in die Startelf gehören. Den gerade diese Spieler werden jetzt von Medien & Co. mit Argusaugen beobachtet.

      Dadurch das Sagnol und Brazzo im Sommer geholt wurden glaube ich das sich der Vorstand schon zu dem Zeitpunkt seine Gedanken gemacht hat. Die werden da schon Kontakte zu dem einen oder anderen Trainer geknüpft haben den ansonsten entlässt man nicht nach 6 Spieltagen den Trainer. Das war sicher keine Panikreaktion.

  46. BayernExpat

    Xabi Alonso als Kaiser–style Team Manager bis er seine Lizenz hat.

  47. grullit

    xabi…kann der genug deutsch?

    1. Michael

      Deutlich mehr als Carlo und Pep.

  48. wipf1953

    Reimt man sich ein Bild aus alledem zusammen, was jetzt so über den Verein hereinbricht, kann man sich nur noch in Sarkasmus flüchten:

    1. Wenn das mit dem “Zettel” stimmt, hat CA in der Tat seinen Rauswurf provoziert. Dann muss sich aber über längere Zeit etwas bei ihm aufgestaut haben, und zwar gewaltig. Dazu fällt mir dann gar nichts mehr ein. Das ist dann wirklich FC Hollywood, oder vanGaal 2011 reloaded.

    2. Wenn man weiter lesen muss, dass “die Entscheidung um 3:30 Uhr gefallen ist”, bleibt wohl jedem die Spucke weg. So kann man nicht mal eine Imbissbude führen. Was sagt eigentlich die “Creme de la Creme der Deutschen Wirtschaft” dazu, also die Sesselwärmerfraktion im Aufsichtsrat? Nicken weiter alles ab? Im eigenen Betrieb 50.000 Angestellte weltweit kommandieren, aber vor Uli Hoeness strammstehen?

    3. Die Scholl-/Gerland-Meldung taugt noch nicht mal zum schlechten Witz. Für einen Witz ist sie viel zu unglaubwürdig. Problem nur: Nach der etwas eigenwilligen Sportdirektorentscheidung muss man in der Tat einen Trainer Scholl befürchten.

    4. Am meisten entsetzt mich aber das Thema Nagelsmann. Die normale Antwort, die er geben müsste, wäre: “Bayerntrainer? Ich? Wollen Sie mich vergackeiern?”. Er antwortet aber ganz anders, vielsagend, und das klingt tatsächlich so als hätte er schon für Sommer 2018 unterschrieben. Wenn das wirklich so ist, kann man Tuchel vergessen. Soll der einen Halbjahresjob machen, am Ende gar erfolgreich, und dann den Stab an einen Youngster übergeben? Das wird er niemals tun, er wird einen Zweijahresvertrag wollen. So wie jeder andere gute und etablierte Trainer einen Zweijahresvertrag wollen wird. Damit hätte sich unser Management in einer Weise in die Sackgasse manövriert, wie es in den letzten 40 Jahren wohl seltenst der Fall war.

    Ich hoffe, dass jetzt ein Feuerwehrmann kommt, ein Trainertyp, der brennt wie Zunder und der auch mal den Spielern Dampf macht. Der den Verein kennt und der im idealfall auch die drei Jahre Guardiola aus der Nähe mitbekommen hat. Da wird die Auswahl dann klein, das wäre nämlich ein Trainer Sammer mit einem Co Tim Walter.

    Zweitbeste Lösung wäre ein Ex-Spieler, der schon Trainererfahrung hat. Also Leute wie Sagnol und vielleicht Marc van Bommel. Sagnol ist aber in der Außendarstellung nicht gut genug.

    Lösungen wie Fink oder Linke (hat der eigentlich je als Trainer gearbeitet) wären ein Armutszeugnis. Aber immer noch besser als “Ulis Nestwärmelösungen”.

    1. Torpedo

      bis zu Punkt 4 gebe ich Dir vollkommen recht .
      Ich glaube Sammer schliesst sich gesundheitlich definitiv aus .
      Van Bommel ??? Den Sarkasmus hab ich erkannt ; ). derzeit U 19 Trainer bei PSV Eindhoven
      und auch schon zu Spielerzeit nicht , als einer bekannt der ein Spiel lesen oder dirigieren konnte .

      Letztendlich hoffen wir auf einen , der den RESET Knopf drückt , oder es wird am Flux Kompensator
      das Datum 30.06.2016 eingetippt.

      1. Pat

        Das Datum wird nicht am Fluxkompensator eingetippt, der ist im Heck des Wagens verbaut ;-)

    2. rotweiss

      …den nagelsmann-hype verstehe, wer will. der kerl trainiert einen zunächst mittelmäßigen bundesligisten fast in die CL – und wird nun in der EL auf Normalmaß zurechtgestutzt. reichen ein haus in münchen und ein roter mantel auf der Tribüne schon als qualifikation ür den trainerjob beim FCB? vlt wird der eines tages ein Kandidat, aber lasst ihn doch vorher noch ein paar Lorbeeren anderswo erringen.

      es kann doch eigentlich nur tuchel sein, oder? oder so eben noch Favre. in tuchel hätte man wieder einen Trainer, der brennt, der tüftelt, der Taktik kann und der genug Intelligenz mitbringt, um aus den konfilkten beim BVB gelernt zu haben. ob das nun einem mats Hummels passt oder nicht – geschenkt. auch der ist ja nicht deppad und wird sich zu arrangieren wissen. nach allem, was man so mitkriegt, wünschen sich ja gerade die spieler einen instruktiven, fordernden TRAINER, keinen wohlfühlonkel…

      1. Olorin

        Ja, das verstehe wer will. Übernimmt den Tabellenvorletzten und führt ihn innerhalb eines Jahres nur auf Platz vier! Jeder vernünftige Trainer würde mit Hoffenheim Meister werden, die haben schließlich Weltklassespieler wie Kramaric oder Wagner, die sogar für Leicester und Hertha zu schlecht waren. Und dann wagt er es auch noch, in der CL-Quali gegen einen Verein mit dem fünffachen Budget zu verlieren. Vollidiot. Am besten wir holen Mehmet Scholl-wobei: warum hat es Mehmet Scholl eigentlich nicht geschafft, Bayerns zweite in die CL zu führen? Pfeife.

      2. Torpedo

        Letztendlich wissen wir alle , dass Nagelsmann gut ist ,
        aber für Bayern derzeit den Arsch zu weit unten hat .
        Wir brauchen keinen Trainer der dankbar aufs
        Trainingsgelände fährt , und möglichst darauf schaut ,
        dass er dabei nicht die Parkplätze des Vorstands blockiert .

        Medial hat er es bislang auch nur einmal in der Woche ,
        mit der Rhein Neckar Zeitung zu tun gehabt und nicht mit den ganzen Pressegedöns hier .

    3. heuberg17

      …du hast Hasenhüttel noch vergessen…

  49. totalfootball

    Warum ist Tuchel noch nicht Trainer??

    Sind die alle unfähig???

    1. grullit

      tuchel will nicht ;)

  50. totalfootball

    Man muss ja Tuchel unbedingt vermeiden, weil der könnte ja schwierig sein.
    Darum ist die Verpflichtung Nagelsmanns voranzutreiben, denn der hatte ja noch nie Misserfolg, darum wird er garantiert eine ständig andauernde Erfolgswelle zum FCB zurückbringen. Und der macht auch so einen pflegeleichten Eindruck, das ist gut, denn ein eigener Charakter und zu geringe Unterwürfigkeit ist nicht gut für die alten Herren im Vorstand.

    Hier deshalb ein paar realistische Vorschläge für andere Trainer, die gerade Zeit haben: van Gaal, Augenthaler, Gerland, alle Ex-FCB Spieler mit und ohne Trainerschein. Matthäus!

  51. Kurt

    Ich wäre für WIPF1953 als Trainer. Der weiß sowieso alles besser.

    *SMFH*

  52. rotweiss

    @ olorin: warum so giftig? Hoffenheim wird ja gerade in der EL schon etwas eingenordet, oder? braga, rasgrad…ich halte durchaus was von ihm, aber im moment ist ein erfahrenerer und dennoch immer noch halbwegs junger Trainer wie tuchel, der ja beim BVB schon einiges erlebt und durchgemacht hat, wohl die bessere Wahl. Mehmet scholl kann wie loddar oder ähnliche Konsorten ja bloß ein Witz sein…

    1. Olorin

      Naja, ich seh es halt nicht so dass Hoffenheim eingenordet wird. Die überperformen ja immer noch genauso krass wie im Vorjahr, nur fällt das halt weniger auf, weil die Erwartungen höher und der Kader nach den Abgängen von Süle und Rudy schwächer ist. Wenn Nagelsmann eine individuell (unter?)durchschnittliche Bulimannschaft konstant in die Top4 der Tabelle führt, tu ich mich halt schwer damit, ihm aus Niederlagen gegen einen beliebig reichen Bonzenverein und zwei unglücklichen Niederlagen in der EL einen Strick zu drehen. Nichtsdestotrotz wär mir Tuchel auch lieber, da sind wir uns einig.

  53. wusel_muc

    War Mirko Slomka nicht irgendwann mal ein Thema?
    Vom KSC kamen ja bisher immer gute Leute zu den Bayern – warum nicht auch mal ein Trainer?

  54. Liza

    Die Scholl-Meldung hatte ich bislang noch gar nicht zur Kenntnis genommen. Danke für das Ruinieren meines Tages, Kommentarspalte.

    Obwohl, eine gute Sache hätte das: Scholls Inkompetenz würde dann endlich für alle ersichtlich werden, wenn er uns taktiklos in die EL coacht…

  55. totalfootball

    Ist euch eigentlich klar, dass Pep gegangen ist, weil er gesehen hat, dass er mit Bayern nie wirklich europäisch Top sein kann? Weil Bayern die Verpflichtung von de Bruyne abgelehnt hat? Weil der unfassbare 80 Millionen gekostet hätte. Ein bewiesener Weltklasse Spieler, der jetzt die englische Liga dominiert. Meine bescheidene These: 80 Mio. für de Bruyne ist viel billiger als 40 Mio. für einen jungen unbekannten Spieler, von dem noch keiner weiss, wie er sich entwickln wird, und der im Gegegnsatz zu de Bruyne noch nichts wirklich bewiesen hat!

    1. Marco05

      Mit Verlaub aber das halte ich für ausgemachten Blödsinn. Er kannte die vereinsphilosophie und hat sich trotz oder genau deswegen pro FCB entschieden. Außerdem ist er nicht so naiv zu glauben, dass EIN Mega-Einkauf die CL wahrscheinlicher macht.

      Und im Übrigen, “nie wirklich top”:
      Heynckes hat eben genau das Kunststück ein Jahr vorher geschafft. Peps Anspruch war es mit Sicherheit, das auch zu schaffen.

      1. totalfootball

        Es geht nicht um Kunststück, sondern darum wirtschaftlich solide konstant ganz oben mitzuspielen, so wie Real Madrid. Das schafft Bayern nicht, und das ist ganz schwach.

      2. totalfootball

        MARCO05, was ist denn die Vereinsphilosophie, wenn ich mal lachen darf?

      3. Marco05

        Da sag ich nur 2 Säulen. :)

        Wo war eigentlich Real von 2002-2013…?

    2. GP11

      Was du da schreibst, ist auch nicht viel besser als der Schwachsinn, den Hoeneß und Rummenigge hier fabrizieren.
      Erstens war De Bruyne sicher kein “bewiesener Weltklassespieler” und zweitens endet man mit dieser Transferstrategie dann erst recht mit den Vidals, die man nicht braucht.

      Es geht nicht darum, ob jemand “bewiesener Weltklassespieler” ist, sondern nur und ausschließlich darum, ob jemand in das System passt und das Potential hat, gut genug zu werden.

      Wo du schon De Bruyne nennst, fällt mir als der 40 Millionen Vergleichstransfer ein gewisser anderer Belgier ein, der mehrmals für Summen sogar unter dieser Schwelle dem FC Bayern angeboten wurde. Oder mach es noch extremer: Nach deiner Logik wäre es ein Fehler gewesen, De Bruyne schon vor seinem Wechsel zu Wolfsburg direkt von Chelsea zu verpflichten.
      Genauso wäre ein Dembélé-, Sané oder Jesus-Transfer nach dieser Strategie schlechter als ein Diego-Costa-Transfer.

      De Bruyne hätte man verpflichten müssen, weil jeder Blinde erkennen solllte, was der für ein Spieler ist. Und man falls man dafür schon zu inkompetent ist, weil es der Trainer namens Guardiola verlangt.
      Einen “bewiesenen Weltklassespieler” pro Saison zu verpflichten, um den Pöbel zu beruhigen, ohne dabei aber auf den Bedarf zu achten, ist doch genau das, was hier gemacht wird:
      2017: James
      2016: Hummels
      2015: Vidal
      Heißt nicht, dass man dadurch nur schlechte Transfers tätigt, aber die Erfolge sind dann nicht systematisch erarbeitet, sondern ergeben sich eben nach dem Motto “Auch ein blindes Huhn …” zwangsläufig ab und zu.

      1. totalfootball

        Bei manchen Spielern erkennt ein Blinder, dass der Weltklasse ist.
        De Bruyne, Mbappe, Neymar, Messi, etc. Die kosten aber auch entsprechend, eh klar!

      2. totalfootball

        James, Hummels, Vidal, alles fantastische Verstärkungen.

    3. pitvonbonn

      Pep – auch ein Duz-Freund von Dir – da Du, entgegen seiner eigenen Aussage, seine Beweggründe zu genau kennen glaubst?

    4. grullit

      also de bruyne fuer sanschez und den neuen aus frankreich mit dem schweren namen….ja wuerde ich sofort machen

  56. MG

    Welcher ernsthafte Trainer mit eigener Philosophie wird sich das antun wollen ? Von daher ist für mich die Variante Scholl (mit oder ohne Gerland) die wahrscheinlichste. Er wäre doch ohnehin gerne Papas Schoßhündchen. Dann können die beiden je nach Stimmungslage die Aufstellung ausknobeln.

    1. Brian Laudrup

      Wenn Scholl – der als Spieler unstreitig ein Idol war – tatsächlich Trainer werden sollte muss ich leider aus Protest aus dem Verein austreten. Ich hoffe mal, dass das so unvorstellbar bleibt wie es klingt.

  57. Sascha

    Haben sich denn bald Alle hier ausgetobt,können Wir bitte auch mal wieder sachlich und vor allen Dingen entspannt mit der Situation umgehen.Das würde dem Forum hier gut tun.Nichts gegen Spass oder Sprüche,die man mal raushaut.Das mache ich selber ab und zu.
    Warten Wir doch jetzt erstmal ab,ist für manche schwer auszuhalten,verstehe ich.
    Das Ziel ist jetzt Ruhe bewahren und auf gute Entscheidungen hoffen.
    Gruss

  58. Mic

    Stimmt schon. Ziemlich viel Aufregung um etwas, was sowieso irgendwie von Beginn an klar war. Ich stell’ mal eine gewagte These auf: eigentlich besitzt die Mannschaft so viel spielerisches Potential, das es tatsächlich auch einem „blinden Huhn“ gelingen müsste sie halbwegs souverän so einzustellen, um entsprechend ihrer Fähigkeiten und ihres Anspruchs gegen die meisten Gegner zu gewinnen. Wie kolportiert wird, ist Ancelotti ja offenbar nicht (nur) an den Ergebnissen gescheitert, sondern insbesondere an einem internen Spieleraufstand. Dazu konnte er wohl auch dank seiner merkwürdigen, emotionslosen Art, keine weiteren Sympathien bei den Verantwortlichen, den Medien und der breiten Fanszene sammeln. Er konnte nach dem Allerweltsliebling Guardiola eigentlich nur scheitern. Ob jetzt Tuchel kommt, der zumindest in gewisser Hinsicht ein Trainer-Standing hat und durchaus auch kontrovers agrumentativ gegen den Vorstand und Präsidenten mithalten kann, oder der liebe Herr Nagelsmann, sollte bei der Qualität der Mannschaft eigentlich keine Rolle spielen. Ich glaub sogar einige hier aus der Kommentarspalte (ich mein das ernst), können mit der an sich herausragend guten Mannschaft soviel Punkte sammeln, das es zur Meisterschaft reichen sollte. Es braucht also vielmehr einen Befindlichkeiten-Manager, oder einen Beziehung-Manager, der ein Standing bei Spielern hat, die bereits alles gewonnen haben, als auch jemand der durchaus eitel und souverän genug ist, den Verantwortlichen die Stirn zu bieten. Tuchel kommt jedenfalls sicher nicht als „Übergangslösung“. Und sorry, aber mir mangelt es mit der Option Nagelsmann an Vorstellungsvermögen das das hinhauen könnte. Da ist mir zu viel „Bewunderung“ bei ihm. Ich bezweifle, das er das Standing hat sich intern durchzusetzen und einen Umbruch zu gestalten und ihn auch entsprechend zu moderieren. Apropos Moderation: heute wurden in der PK auch die Schwächen der Sportdirektor-Position offenbar. Ganz schlechte PK von ihm und er bezieht sich oft auf ein Interview das Hoeneß am Tag vorher gegeben hatte. Kein eigenes Profil – er tut mir fast leid, mag ich ihn doch als Person gut leiden. Aber das ist ja vermutlich auch nur eine „Übergangslösung“…

    1. grullit

      …so dreckig ist der bisness: man koennte ja tuchel nen 2 jahresvertrag geben und ihn nach nem jahr entlassen (wenn da tatsaechlich schon im sommer 18 nen anschliessender nagelsmann vertrag ist)als gruende braucht man nur die texte von watzke zu kopieren….auch wenn tuchel die cl gewinnen wuerde. wenn man mit tuchel doch weiter will entlaesst man nagelsmann aus seinem (vor)vertrag.

    2. förb

      Ich glaube hier wird immer vergessen, dass Trainer eben auch die Mannschaft trainieren müssen, mit dem flipchart spielen reicht nicht. Von daher glaube ich, dass keiner hier aus der Kommentarspalte die Mannschaft trainieren und auch nur das Minimalziel CL-Quali erreichen könnte ;)

    3. Alex

      So sehr ich Brazzo leiden mag, aber er verkörpert in seiner Funktion einfach die schlechten Entscheidungen der letzten Jahre. Nach vorn zurück.

  59. Joey

    Ich lese hier immer nur die gleichen Namen. :-)
    Für die nächste Saison wünsche ich mir auch Nagelsmann und dann einen vernünftigen Neuanfang.
    Tuchel ist taktisch ebenfalls hervorragend, menschlich scheint er aber schwierig zu sein.
    Klopp ist keine Altenative. Hat zwei Jahre lang die jungen Dortmunder Gras fressen lassen, bis sie ausgelutscht waren.
    Taktisch hat er nicht viel auf dem Kasten. Sieht man jetzt auch in Liverpool.
    Wen ich nach Nagelsmann gerne sehen würde, da deutschsprachig und taktisch sehr gut geschult, ist David Wagner.
    Sehe aber keine Chance, den aus England zu bekommen.
    Auf jeden Fall bin ich froh, dass CA endlich weg ist. Das hatte ich mir schon nach der Hinrunde der letzten Saison gewünscht.
    Wie schnell man eine der besten taktisch geschulten Mannschaften der Welt zu einem wirren Haufen trainieren kann, hatte ich bei der Verpflichtung nicht erwartet. Er hat mich eines Schlechteren belehrt.
    Egal, wen wir nun bekommen. Schlechter als jetzt kann es nicht werden.
    Wir spielen den schlechtesten Fußball seit Klinsman. Wie sehne ich Pep zurück. Das waren die besten Bayern ever…

  60. UCMY

    Ich mag die Tuchel Idee, da er seiner Zeit sehr erfolgreich Peps Stil kopiert hat. Trotzdem käme mir die Verpflichtung ein wenig so vor wie damals Felix Magath.
    Tuchel würde zu den bescheideneren Ansprüchen passen, die die Basis erkannt hat, die Führung aber offensichtlich nicht wahr haben will.
    Will man den Neuanfang nach oben, muss man Luis Enrique holen.

  61. nDeeB

    Ich frage mich ehrlich gesagt so ein wenig, warum Kloppo immer wieder zum Thema gemacht wird. Er ist in der Außendarstellung sicher genial. Aber neulich wurde mal ein Vergleich seiner Arbeit in Liverpool im Gegensatz zu Brandon Rodgers gemacht: Unter Klopp hat Liverpool weniger Punkte im Schnitt geholt, hat mehr Tore kassiert und weniger Tore geschossen. Und Rodgers hat man sowas von vom Hof gejagt.

    Ich halte Klopp ehrlich gesagt für ein fantastischen Motivator, der aber seit Jahren auf sein taktisches Konzept festgelegt ist. Und damit ist er nun seit immerhin 2–3 Saisons nicht mehr sonderlich erfolgreich.

    Wir alle wünschen uns doch aber eine Trainer, der uns wie Pep gerade taktisch wieder deutlich nach vorne bringt. Ohne Frage würden wir mit Klopp kurzfristig Erfolg haben, aber schon mittelfristig wäre ich da eher pessimistisch. Mal abgesehen davon, dass er Liverpool eher nicht freiwillig verlassen wird.

    Ich würde mir auch wünschen, dass UH und KHR endlich kürzer treten und andere mit neuen und modernen Ideen ans Steuer lassen. Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass sie das freiwillig tun würden.

    In der Trainerfrage sehe ich deshalb gerade nur 3 halbwegs realistische Optionen:

    1. Tuchel sofort: Taktisch würde uns das wahrscheinlich extrem nach vorne bringen. Da aber schon der sonst so Harmonie–süchtige Watzke mit Tuchels Selbstbewusstsein (oder Ego) nicht klar gekommen ist, würde diese Lösung in Verbindung mit UH und KHR wohl leider nicht lange gut gehen.

    2. Nagelsmann zur neuen Saison: Das wäre sehr mutig, könnte aber durchaus ein Volltreffer sein, falls beide, also UH und KHR voll dahinter stehen. Falls Sie wieder den Anwalt der Spieler geben und dem Trainer reinreden wollen, dann reicht Nagelsmanns Standing aber eventuell nicht aus.

    3. Bisher noch nicht diskutiert: Löw nach der WM. Sein Vertrag bis 2020 wäre sicher kein Hindernis, dafür ist er beim DFB zu verdient. Will er noch mal im Vereinsfußball tätig werden, dann würde man ihn sicher gehen lassen. Sowohl taktisch als auch menschlich habe ich eigentlich nie etwas Schlechtes über ihn gehört. Er hat es geschafft, Deutschland wieder ganz nach Oben zu bringen. Und das wohlgemerkt nicht (nur) mit den „typisch deutschen Tugenden“, sondern mit innovativem und international bewundertem modernem Fußball. Nach 2–3 Jahren könnte man dann schauen, wie sich z.B. Nagelsmann entwickelt hat. Löw würde sicher auch mit UH und KHR klarkommen.

    Für die Optionen 2 und 3 bräuchte man natürlich eine Lösung bis Saisonende. Bei Sagnol bin ich erst mal skeptisch, kann es ehrlicherweise aber natürlich auch nicht wirklich beurteilen. Ich frage mich, ob man eventuell Sammer dazu bringen könnte. Wenn es von vornherein zeitlich begrenzt ist, dann ginge das ja vielleicht auch gesundheitlich. Ich bin sicher nicht sein größter Fan, aber: Er kennt die Mannschaft, er hat Erfahrung als Trainer und hat taktisch auch noch mal viel durch die Arbeit mit Pep gelernt.

    Am Ende ist es aber fast am Wichtigsten, wie sich UH und KHR verhalten: Weiter den Umbruch fordern, aber meckern, wenn z.B. Ribéry trotz bescheidener Leistungen in dieser Saison nicht spielt? Keine 100 Mio. ausgeben wollen (was ich für richtig halte), aber denken, dass man automatisch in Europas Elite ist und bleibt? Wenn das so weiter geht, dann wird kein Trainer der Welt auf Dauer in München glücklich.

  62. Klaus Moor

    Willkommen Heynckes!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Miasanrot.com — Der FC Bayern München Blog