(L-R) Bayern Munich's Spanish midfielder Thiago Alcantara, Bayern Munich's Austrian defender David Alaba and Bayern Munich's French midfielder Franck Ribery celebrate after the opening goal during the German first division Bundesliga football match between FC Bayern Munich and Hertha Berlin in Munich, southern Germany, on September 21, 2016. / AFP / CHRISTOF STACHE

FC Bayern München – Hertha BSC 3:0 (1:0)

Spitzenspiel am vierten Spieltag. Erster gegen Zweiter. München gegen Berlin. Es wurde eine Macht-Demonstration der Bayern.

Carlo Ancelotti entschied sich für die nominell wohl stärkste Elf von Beginn an und wechselte im Vergleich zum wackeligen Spiel gegen Ingolstadt auf fünf Positionen. Alaba, Boateng, Lahm, Müller und Thiago spielten für Coman, Kimmich, Rafinha, Renato Sanches (Bank) und Juan Bernat (nicht im Kader).

Berlins Trainer Pal Dardai tauschte zweimal durch: Allan und Esswein begannen für Darida (Außenbandriss) und Skjelbred (Bank).

Falls ihr es verpasst habt:

Die Münchner begannen sehr engagiert und tauchten bereits in den ersten beiden Minuten gefährlich vor Jarsteins Tor auf.

Bayern - Hertha BSC, AufstellungFC Bayern München vs. Hertha BSC, 21.09.2016, Grundformationen.

Lewandowski scheiterte mit einem Kopfball im Rückwärtslaufen am Schlussmann (1.). Kurze Zeit später traf Müller aus kurzer Distanz den Ball völlig falsch und schoss weit neben das Tor (2.).

Bayern blieb recht zielstrebig im Spiel nach vorne und drängte auf die Führung. Müller verpasste diese nach einer Ecke nur knapp. Wenig später war es Franck Ribéry, der mit einem herrlichen Solo die Berliner Hintermannschaft auswackelte und zum 1:0 traf (15.).

Ribéry blieb auch danach der gefährlichste Münchner und hätte in der 26. Minute auf 2:0 erhöhen können. Sein Schrägschuss nach Müller-Ablage verfehlte das Tor nur knapp.

Auch danach blieb Bayern ganz klar die tonangebende Mannschaft und spielte sich immer wieder konstruktiv in den Strafraum. Lewandowski setzte einen Heber nach tollem langen Ball von Vidal neben das Tor (32.).

Es dauerte bis zur 43. Minute ehe sich die Gäste dem Münchner Tor näherten. Es brauchte eine Halb-Schwalbe von Haraguchi, um durch einen Weiser-Freistoß zumindest eine Idee Torgefahr zu entwickeln. Es ging mit 1:0 in die Pause.

Die Halbzeitunterbrechung sorgte dafür, dass das Tempo auf beiden Seiten nachließ. Es dauerte 15. Minuten bis zu ersten Torannäherung. Der eingewechselte Stocker prüfte Neuer nach einer Balleroberung aus knapp 16 Metern.

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Danach reagierte auch Ancelotti und brachte Hummels für Boateng und Robben für den glücklosen Müller. Nur drei Minuten später klingelte es. Thiago klaute Allan den Ball am Strafraum und überwand Jarstein mit einem scharfen Schuss aus kurzer Distanz. Wenige Sekunden zuvor war bereits ein Treffer von Lewandowski nach Pass von Thiago wegen einer Abseitsstellung aberkannt worden.

Kurze Zeit später war es Robben, der für die endgültige Entscheidung sorgte. Nach einem erneuten Ballgewinn schob Thiago den Ball nach rechts zum Niederländer, der mit seinem altbekannten Move nach innen zog und den Ball über Jarstein hinweg ins Netz beförderte (72.).

Es war der letzte Höhepunkt in einem insgesamt einseitigen Spiel.

3 Dinge, die auffielen:

1. Endlich Struktur

Es war nach den eher wackeligen Auftritten gegen Ingolstadt und Schalke viel gesprochen worden über die fehlenden Strukturen und die hohe Fehleranfälligkeit in Bayerns Aufbauspiel. Gegen Hertha bestätigte sich dieser Trend absolut nicht. Es war durchaus bemerkenswert wie klar die Strukturen in Bayerns Aufbauspiel trotz der zahlreichen Wechsel im Vergleich zum Wochenende waren.

Bayern agierte mit klarem Plan und nachvollziehbaren Abläufen und zog das eigene Spiel von der ersten Minute an durch. Thiago (rechts) und Vidal (links) ließen sich dabei als nominelle Achter weit zurück und nach außen fallen, um dem Berliner Mittelfeldpressing zu entgehen. Sie positionierten sich dabei neben Alonso und den Innenverteidigern fast als Außenverteidiger.

Was umständlich und wenig effektiv klingt, war gegen Hertha extrem effektiv. Dardai, der vor dem Spiel ankündigte keinen schönen Fußball spielen zu wollen, lauerte mit seinen Mannen ab dem Mittelkreis auf Ballverluste und Pressingmomente. Bayern hielt den Ball über weite Strecken einfach aus diesen Bereichen fern und baute über Dreiecke mit den weit vorgeschobenen Außenverteidigern auf oder spielte den Ball in Person von Alonso, Boateng oder Vidal einfach direkt in die vorderste Linie. Der von Dardai als aggressiver Balleroberer in die Startelf beförderte Allan blieb insgesamt wirkungslos.

Auf den offensiven Außen zeigten sich die bereits bekannten Muster mit den hineinkippenden Flügelspielern Müller und Ribéry, was wiederum weitere Dreiecke mit Lahm, Alaba und den nachrückenden Achtern entstehen ließ. Das Ballbesitzspiel profitierte von diesen klaren Strukturen enorm. Die Passquote lag bei über 90%. Nur in der 60. Minute gelang es Hertha aus einem Ballverlust der Münchner eine Chance herauszuspielen. Ansonsten war das zuvor so hochgelobte Umschaltspiel der Dardai-Elf durch fehlende Ballgewinne zum Erliegen gekommen.

Auch das Gegenpressing der Münchner wirkte leicht verbessert auch wenn die zunächst tiefe Positionierung des Mittelfelds hier Probleme mit sich bringt. Trotzdem: Die klaren Strukturen und die ebenso klaren Passmuster gegen Hertha waren ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung.

2. Boateng mit gutem Startelf-Comeback

Es wird in den kommenden Wochen und wohl auch für den Rest der Saison ein spannender Kampf um die zwei zentralen Innenverteidiger-Positionen beim FC Bayern. Jerome Boateng stand erstmals seit seiner Verletzung im EM-Halbfinale wieder in der Startelf.

Boateng übernahm dabei von Beginn an die Rolle als weiträumiger Aufbauspieler und hatte nach 15 Minuten bereits mehr lange Bälle gespielt als Martínez und Hummels in den Partien zuvor pro Spiel (5). Bis zu seiner Auswechslung in der 62. Minute waren es 13. Zehn davon fanden einen Mitspieler. Es war schon auffällig wie gut das Aufbauspiel von Martínez und Boateng harmonierte, obwohl beide noch nicht häufig zusammen in der Viererkette agiert haben. Auch defensiv hatten sie alles vollkommen im Griff. Beide gewannen um die 70% ihrer Zweikämpfe obwohl sie durch gutes Auge und frühes Herausrücken ohnehin nur wenig Zweikämpfe führen mussten.

Die Defensive ist das ganz große Pfund der Münchner in dieser Saison. Es gibt nur einen Grund, der die drei Innenverteidiger in egal welcher Kombination davon abhalten kann eine richtig dominante Saison hinzulegen. Verletzungen.

3. Alles wie 2010

Der FC Bayern gewinnt und Robben und Ribéry machen die Tore. Als wäre es 2010. Oder 2011. Oder 2012. Oder 2013. Auch wenn es nur wenige Minuten waren, die beide gemeinsam auf dem Platz standen – zum ersten Mal übrigens seit dem 5. März 2016 – bekam man eine Idee davon, dass dieser seit Jahren so prägende One-Two-Punch auch im fortgeschrittenen Alter noch den Unterschied machen kann.

Ribéry profitiert enorm von seiner zentraleren Positionierung, weil dadurch der Weg zum Tor direkter wird und er nicht mehr so stark auf seine nachlassende Explosivität angewiesen ist wie von der Außenlinie. Sein Zusammenspiel mit Alaba ist nach wie vor exzellent und sein Gefühl für die richtige Aktion im Strafraum kommt spürbar zurück. Ein Tor. Fünf Torschussbeteiligungen. Drei erfolgreiche Dribblings. Ein starker Leistungsnachweis für 70 Minuten auf dem Feld.

Robbern kommt fuer Mueller (Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts / Getty Images)
Robben gibt Comeback.
(Foto: Alexander Hassenstein / Bongarts / Getty Images)

Und dann war da ja auch noch Arjen Robben, der nach seiner Einwechslung einfach das machte was er immer macht. Es ist nicht ratsam euphorisch zu werden, wenn es um Arjen Robben geht. Dafür waren die Rückschläge der Vergangenheit zu groß und die Liste der Verletzungen zu lang. Belassen wir es zunächst dabei:

3.1 Arjen <3

FC Bayern München – Hertha BSC 3:0 (1:0)
FC Bayern MünchenNeuer – Lahm, Boateng (63. Hummels), Martínez, Alaba – Xabi Alonso – Vidal, Thiago – Müller (65. Robben), Lewandowski, Ribéry (77. Coman)
BankUlreich, Bernat, Sanches, Kimmich
Hertha BSCJarstein – Pekarik, Langkamp, Stark, Plattenhardt – Lustenberger – Weiser (84. Allagui), Allan – Esswein (59. Stocker), Haraguchi – Ibisevic (59. Schieber)
BankKraft, Skjelbred, Kurt, Hegeler
Tore1:0 Ribéry (16.), 2:0 Thiago (68.), 3:0 Robben (72.)
KartenVidal / –
SchiedsrichterFritz (Korb)
Zuschauer75.000 (ausverkauft)
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Leserkommentare
  1. Marcel

    Haha, nachdem es vor längerer Zeit bei JM8 schon geschrieben wurde, wusste ich, dass ich ein Arjen <3 lesen würde und wurde nicht enttäuscht :)

  2. wipf1953

    Mein Senf:

    1. Ich habe das Spiel am TV gesehen.
    2. Meinem Eindruck nach hatte Bayern deutlich mehr Ballbesitz und Kontrolle als in den letzten Spielen. Das ist natürlich am TV nicht so gut zu erkennen wie im Stadion. Aber auch wenn ab und zu ein Ball verloren ging, hatte Bayern m.E. zu 95% die Kontrolle. Die Hertha Chance in HZ 1 war zwar Abseits, aber brandgefährlich. Die Chance in HZ 2 (durch Stocker) war an sich kontrollierbarer, aber von Stocker halt auch perfekt abgeschlossen. An mehr Hertha-Chancen erinnere ich mich nicht.
    3. So gesehen waren die Berliner eigentlich chancenlos. Für mich nicht sooo überraschend. Die 9:0 Punkte zum Saisonstart führe ich u.a. darauf zurück, dass sie letzten Sonntag gegen ein Euroleague-geschwächtes S04 spielen durften und mit einer mehr als dürftigen Leistung gewonnen haben. Hertha ist keine Supermacht, sie werden sich ab Platz 5 abwärts einrichten müssen.
    4. In HZ2 war das Bayernspiel anfänglich wirklich schlecht. Ein an sich unsäglicher Kick, mit Fehlpässen auf beiden Seiten. Als aber Robben für Müller kam, war Berlin komplett überfordert. Nach dem 3:0 hätte mich auch ein 5:0-Endergebnis nicht überrascht. Aber Bayern hält sich offenbar bewusst zurück. Ich freue mich jetzt schon auf die zweite Saisonhälfte.
    5. Mich stört ein wenig, dass eine – auch in diesem Blog vertretene – Meinung unserer “Robbery” nur noch eine Art “Altersteilzeit” zutraut. Ein Cristiano Ronaldo (31) ist nur ein (Robben: 32) bzw. zwei (Ribery: 33) Jahre jünger und wird vom vorherrschenden Fussbalboulevard gerade in einer Weise abgefeiert, wie es ihm vor – z.B. – fünf Jahren niemals wiederfahren wäre. Gerade im Falle CR7 sieht man, dass man auch im “Ü-30-Alter” den besten Fußball seiner Karriere spielen kann. Und Ronaldo spielt seit der EM 2004 top – so wie u.a. BS31, Philipp Lahm oder Arjen Robben, aber er spielt in den letzten zwei Jahren fast noch besser als früher.. Ich trauen unseren beiden so genannten “Altstars” eine ähnlihch fulminanten Zielgerade ihrer Fußballkarriere zu wie dem Portugiesen.
    6. Wir haben eine “Nach-Großereignis-Saison”. Trotzdem ist Bayern jetzt schon einige Punkte vor den Verfolgern. Und ungeachtet der Top-Ergebnisse finden sich einige, die sogar an diesem Saisonstart etwas auszusetzen haben. Ich gehöre dazu nicht. Ich bin rundum zufrieden.

    1. Ju

      Vollkommen richtig, der vorherrschende Fußballboulevard schreibt Ronaldo in die Höhe. Ich persönlich halte ihn für den überschätztesten Spieler der Welt. Und das ist im Alter auch nicht besser geworden, nur dass seine haarsträubenden Schwächen von der Mannschaft ständig besser aufgefangen werden.
      Zum Thema tut das aber nicht wirklich was. Bei Leistungssportlern über 30 sind zwei Jahre eine halbe Welt. Selbstverständlich reagiert jeder Körper anders. Gemein haben allerdings alle, dass die Regenerationsfähigkeit des Körpers abnimmt und man deshalb nach größeren Verletzungen nichtmehr das Niveau von vorher erreicht. Selbstverständlich könnten sowohl Ribery als auch Robben eine körperliche Konstitution haben, die es ihnen ermöglicht, mit 35 noch auf höchstem Niveau zu spielen. Alltäglich wäre das aber sicherlich nicht, woran auch Quervergleiche nichts ändern. Mut macht mir, dass Ancelotti willens scheint, passende Rollen zu finden, in denen sie auch mit schwächerer Athletik auf höchsten Niveau agieren könnten. Beispielsweise, dass Robben, wenn er seine Dribblings nichtmehr von außen durchbringen kann, eben eher am Strafraumeck eingebunden wird. Bestes Beispiel, wie so etwas gehen kann, ist Ryan Giggs.

  3. Done

    Ich habe hier vor einiger Zeit die These aufgestellt, dass wir Ribéry und Robben wohl nicht mehr allzu oft gemeinsam auf dem Platz erleben werden. Heute musste ich beim Tor von Arjen eine kleine Freudenträne verdrücken und stelle fest: Nein! Das darf es noch nicht gewesen sein! Ich will diese beiden Großmeister noch öfters in Aktion sehen!
    Und ich bin mir sicher: Wenn dies eintrifft, wird diese Saison eine richtig gute.

  4. Kurt

    Fand das Spiel recht zäh. Viel ging nicht zusammen, aber wie schon beim letzten Mal erwähnt, der Sieg kommt immer. Gut so.

    Ribery und Robben sind Phänomene. Die besten Winger des letzten Jahrzehnts ohne Frage. Vielleicht auch generell, in dieser Zusammensetzung.

    Wenn Thiago sich ein bisschen mehr konzentrieren würde, auch wenn der Gegner sichtbar unfähig ist wie Hertha heute, hätte man einige Ballverluste vermieden. Er ist da manchmal etwas zu verspielt.

    Langsam beginnt man wirklich zu merken, was für ein unfassbarer Kader das ist. Hummels 60 Minuten auf der Bank. Sanches, Kimmich gar nicht gespielt und Costa ist verletzt. “WENN” mal alle fit wären, wäre das ein Spaziergang durch die Saison.

  5. Michael

    Danke für 3.1 – volle Zustimmung!

    1. Blanko

      Ich möchte das sekundieren! War im Stadion und hatte ne Träne im Auge als Arjen nach nur 15 (?) Minuten am Platz sein Tor machte… Einfach geil der Typ!

  6. Alex

    3.1 <3

    Was für ein Weltklassespieler, ist direkt wieder da. Nach jedem Comeback immer wieder die Erkenntnis, dass Arjen vielleicht unser wichtigster Spieler ist, immer noch. Man kann nur auf 1-2 weitere, weitgehend verletzungsfreie Jahre hoffen.

  7. Jo

    Der Arjen hat’s gemacht!
    Schön. Der Saison tut so ein emotionales Highlight gut. Aber ja, Euphorie verbietet sich hier. Freudig zur Kenntnis nehmen und bloß nix verschreien.

  8. pitvonbonn

    ja, ja, die “abgeschriebenen” Alten.

    Lahm, Alonso, Ribery und Robben.

    Es gab aber auch etwas was richtig schlecht war.

    Der Kartoffelacker ist es.
    Da muss diesmal der “Rasendocktor” ran.
    ….und der Verein kann noch nicht sagen, wie lange “diese” Genesung dauert.

  9. pitvonbonn

    …aber die Bayern waren auch ausgesprochen unfair.
    Die Berliner haben sich beschwert, sie seien nicht in die Zweikämpfe gekommen.
    Der Ball sei immer schon weg gewesen beim nächsten Bayernspieler und beim Nächsten und bein Nächsten….
    Ist das nicht unfair?

  10. Marco05

    Bin auch einigermaßen überrascht, dass es im Grunde so aussah wie immer. Pep…Carlo…wenn man das Spiel betrachtet ist die ganze Diskussion für die Tonne :P

    Sehr guter Auftritt meines Erachtens, vor allem wenn man den “Rasen” bedenkt. einzig Müller macht mir etwas Sorgen.

    Zu Ribery und Robben kann man fast nichts mehr sagen außer dass es immer wieder eine Freude ist, wenn sie fit sind. Ihr Vorteil ist, dass sie trotz gefühlt biblischem Alter absolute Vollprofis sind und wenn sie zurückkommen dann auch richtig fit. Ich denke von dem Standpunkt her könnten sie sicher noch 1-2 Jahre auf dem Niveau spielen. Vom Können her sowieso.

    Auch Alonso hat mir gut gefallen! In der IV gibts demnächst ein Luxusproblem (v.a. wenn Badstuber zurückkommt, was ich aber nicht glaube – wo ist er eigentlich?).

    Das Spiel gestern stimmt mich wieder deutlich positiver, muss ich zugeben. Kann gerne so weiter gehen.

  11. Christoph

    Wie immer ein toller Spielbericht.

    Ich hoffe, dass die Offensiv-Flügelspieler zurückkehren. Nicht nur wegen deren eigenen Qualitäten, auch weil Müller auf Rechts nur ein halber Müller ist. Ich würde inzwischen fast dazu tendieren Kimmich auf Rechtsaussen zu stellen, wenn solche Personalknappheit herrscht. Müller’s Talente scheinen mir da allzu oft verschwendet

    1. Müller wird ohnehin die spannendste Frage für die nächsten Wochen.
      Gehen wir davon aus, dass Ancelotti bei dem “echten” 433 bleibt, dann haben wir mit Müller, Robben und Coman drei Spieler für die Position des RA. Das ist einfach nur krass.
      Sonst halte ich den internen Wettbewerb um die Plätze überall für überschaubar und sehe ausreichend Minuten für alle Spieler (entsprechend ihrer Rolle).

  12. Tipic

    Ein Luxusproblem sehe ich nicht nur auf der IV-Position, sondern auch im offensiven Bereich. Bislang hat Carletto konsequent auf das 4-3-3 gesetzt, wobei die drei Mittelfeldspieler zum Teil recht tief positioniert sind. Behält er dieses System bei (wofür vieles spricht, auch bei Real ließ er ähnlich spielen), was passiert dann etwa mit Müller, wenn Robben tatsächlich wieder topfit sein wird? Neben dem gesetzten Lewy gäbe es dann mit Ribery, Robben, Coman, Costa und Müller 5 Spieler für 2 Positionen …

    1. Huch, ganz übersehen. Zwei Dumme ein Gedanke ;-)

      1. Bei den IV sehe ich übrigens nur Luxus, kein Problem. Drei Spieler für zwei Positionen, das passt perfekt. Symmetrisch aufgeteilt würden das bei 51 Pflichtspielen für den FCB 34 Startelfeinsätze pro Spieler machen (51 x 2 IV = 102. 102 / 3 = 34). Je nach Form und Verletzung werden es dann bei dem einen halt 40, bei dem anderen 30, damit sollten alle drei leben können.

  13. Osrig

    Alle Aufregung umsonst! He he, so ist es mir am liebsten!^^ Ich war ja durchaus skeptisch angesichts der Defizite im Zusammenspiel und der Raumaufteilung, wie sie gegen Ingolstadt erkennbar geworden waren. Und ich hatte befürchtet, dass zu wenig Zeit gewesen wäre, diese Defizite abzustellen, sodass wir gegen eine engagiert auftretende Hertha unter Druck geraten könnten. Aber die Sorgen waren augenscheinlich unnötig, Papa Anc hat es prima hinbekommen!
    Eine Augenweide, das Spiel gestern, und ganz so, wie ich es mir erhofft hatte: Mit schnellen Pässen und gutem Positionsspiel die Herthaner in Unordnung gespielt, dafür hinten viel stabiler gestanden, den Hauptstädtern mit ihren flinken Stürmern kein Durchbruch gestattet. Hertha hätte sich nicht beschweren können, wenn es zur Halbzeit schon 3:0 für den FCB gestanden hätte.
    Und erzähle mir keiner, Hertha sei so schlecht gewesen. Sie wollten gegenhalten, versuchen, selbst ins Spiel zu kommen – aber unsere Spieler haben sie gar nicht erst ins Spiel kommen lassen. Denn der Ball wurde gleich weiter verarbeitet, der Gegenspieler gar nicht erst in die Nähe gelassen, und das, obwohl die Berliner läuferisch einen deutlich höheren Aufwand betrieben haben, als unsere Mannschaft. So stelle ich das mir vor, und so werden auch andere “Pressing-Monster” geradezu ins Leere laufen, selbst solche Teams wie Atletico. Die Rotation sieht auch gut aus, jeder Spieler erhält von Carlo Gelegenheit sich einzuspielen, sogar in unterschiedlichen Konstellationen. Er darf es nur nicht übertreiben mit den Wechselspielchen^^
    Ich bin jedenfalls ob der deutlichen Verbesserung im Spiel doch deutlich gelassen und wieder zuversichtlicher.

  14. Es war ein typischer Robben-Abend. Erst negativ auffallen mit einer klaren Schwalbe im 16er und dann ein repräsentatives Robben-Tor.

  15. Tanja

    Dass das Spiel wieder flüssiger wirkte lag sicher auch an einige Rückkehrer. Sicherlich haben wir einen starken Kader, aber einen Boa, Müller oder Lahm kann man eben kaum ersetzen. In der 2. HZ kam danm der Schlendrian. Das muss aufhören. So wie gestern und hier und da noch ein Schräubchen gedreht und es ist perfekt. Rotation von Carlo läuft, ebenso seine Einwechslungen. Bin zufrieden und zuversichtlich.

    Ribery hat endlich wieder gezeigt was er kann. Ein Träumchen!! Und dann kam auch noch Robben. Perfekt!!

  16. förb

    *rolleyes*

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