Hannover 96 – FC Bayern München 0:1 (0:1)

Das letzte Spiel im Kalenderjahr 2015 fand im Vorfeld kaum Beachtung. Im medialen Fokus stand eher die (noch) unklare Vertragssituation von Pep Guardiola. Der Verein versuchte im Vorfeld der Entscheidung die Wogen etwas zu glätten und verlängerte am Tag vor dem Spiel gegen Hannover 96 gleich mit vier Spielern.

Das Weihnachtsgeschenk dürften viele Fans gerne mitnehmen. Zumal der Verein die Leistungsträger Xabi Alonso (2017), Javi Martinez (2021), Jerome Boateng (2021) und Thomas Müller (2021) gebunden hat. Unabhängig der Zukunft von Pep Guardiola wird der Spielbetrieb also aufrecht erhalten werden können.

Falls ihr es verpasst habt:

Mit 14 Feldspielern reisten die Münchner nach Hannover. Die absolute Minimalbesetzung lag am wachsenden Krankenstand unter der Woche. Neben den bereits bekannten Ausfällen gesellte sich auch Philipp Lahm hinzu.

Hannover 96 - FC Bayern, GrundformationenHannover 96 – FC Bayern, Grundformationen. Auffällig die 3-4-3 Grundordnung.

So ging Pep Guardiola zum ersten Mal seit Wochen wieder mit einer größeren taktischen Änderungen in die Partie – weg vom 4-3-3 hin zum 3-4-3 Grundsystem, mit Badstuber, Boateng und Martinez in einer Dreierkette. Wobei die Kette immer wieder von Rafinha unterstützt wurde, der zunächst etwas höher im rechten Mittelfeld begonnen hatte. Zudem waren Thiago, Alonso und Vidal im Team. Die Offensivreihe blieb mit Müller, Lewandowski und Coman im Vergleich zu den Vorwochen unverändert.

Hannover spielte relativ konservativ im 4-4-2 und war eher auf eine gute defensive Grundordnung bedacht. Pressing der Offensivreihe war nur selten bis gar nicht zu sehen.

Die Münchner begannen die Partie in den ersten Minuten durchaus druckvoll. Bereits in der fünften Spielminute hatte Thiago eine Großchance. Der Mittelfeldakteur nahm eine hohe Halbfeldflanke von Vidal im Strafraumzentrum mit der Brust an und kam aus sechs Metern völlig frei zum Abschluss. Der Schuss war aber zu unplatziert. Aber auch Hannover wusste gefällig nach vorne zu spielen. Nur drei Minuten nach der Großchance von Thiago hatte Xabi Alonso einen Ballverlust im Mittelfeld. Albornoz fand mit einer Flanke in der Mitte Andreasen, dessen Kopfball Neuer mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenkte (8.). Anschließend verflachte die Partie aus Münchner Sicht etwas. Das Problem war in der 3-4-3 Grundordnung, dass Badstuber zum einen sehr hoch, aber doch recht isoliert auf der linken Außenverteidiger-/Mittelfeldposition war, zum anderen auf der Gegenseite auch Rafinha nur unzureichend in das Spiel eingebunden wurde bzw. oftmals in isolierte Aktionen gedrängt wurde. Müller orientierte sich mehr in die Mitte, weshalb das Kombinationsspiel auf der rechten Außenbahn sichtlich gelitten hat.

Erst eine Umstellung brachte Besserung. Coman, der wenig bis gar nicht mit Badstuber harmonierte, rückte auf die rechte Außenbahn. Thiago rückte dafür auf die linke Außenbahn und Vidal spielte etwas tiefer. Mit dieser Umstellung kam Hannover nicht zurecht. Es entwickelten sich Chancen für die Münchner im Minutentakt. Lewandowski traf mit einem Fernschuss den Pfosten und Müller brachte den Nachschuss am (eigentlich) schon geschlagenen Zieler nicht unter (30.). Wenig später rettete Marcelo gegen Lewandowski (33.), Thiago (34.) und Müller (35.) vergaben ebenfalls. Es war die beste Phase der Münchner, denen es gelang die Mittelfeldlinie von Hannover relativ leicht zu umspielen und Coman immer wieder Eins-gegen-Eins gegen Albornoz zu schicken. So entstand wenig später auch die Führung für die Münchner: Alonso und Rafinha, der zunehmend eher eine Halbposition im Mittelfeld begleitete, spielten Coman auf der rechten Seite frei. Dieser flankte in die Mitte und Schulz nahm den Ball mit dem Oberarm an. Ein klarer Strafstoß. Nach kurzer Rücksprache mit Lewandowski verwandelte Thomas Müller (40.), nachdem er zuletzt gegen Zagreb nicht treffen konnte.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich eine zähe und höhepunktarme Partie. Die Münchner hatten nur noch sieben Torschüsse in den zweiten 45 Minuten, in den letzten 30 Minuten des Jahres sogar nur drei Versuche. Zu sehr war die Spielweise auf Einzelaktionen ausgelegt, zu oft fehlte das nötige Tempo. Auf der Gegenseite konnte allerdings auch Hannover 96 nur wenig Druck ausüben. Auch mit zunehmenden Spielverlauf gab es nur selten Druck auf die Bayernspieler. Selbst in den letzten 10 Minuten änderte Hannover die Spielweise nicht mehr, obwohl Michael Frontzeck durchaus offensiv gewechselt hatte. Der schnelle Saint-Maximin kam für Andreasen (69.) und Klaus für Karaman (84.). Torgefahr konnte Hannover nur noch ein Mal entwickeln: Prib eroberte gegen Vidal den Ball im Mittelfeldzentrum und zog etwas überhastet aus 25 Metern ab. Der Ball ging deutlich über das Tor (66.). Pep Guardiola nahm nur wenige Anpassungen vor. Lediglich auf die Einwechselung von Saint-Maximin reagierte er und brachte Kimmich für Badstuber. Rafinha tauschte die Seiten und die Münchner spielten die Partie im 4-2-3-1 zuende. Kurz vor dem Abpiff gab es erneut eine Verletzung auf Seiten der Münchner: Vidal konnte in der 87. Minute das Feld nur humpelnd verlassen. Für ihn kam Rode.

Am Ende siegten die Münchner erneut glanzlos, aber nicht unverdient mit 1:0 in Hannover. Mit der zweitbesten jemals gespielten Hinrunde gehen die Bayern als Herbstmeister in die Weihnachtspause – dank zwei später Kölner Treffer sogar wieder mit acht Punkten Vorsprung. Das Spiel dürfte bereits morgen vergessen sein, wenn der Verein wohl offiziell den Weggang von Pep Guardiola zum Saisonende verkünden wird. Die Diskussionen um seine Person waren zumindest am letzten Spieltag der Hinrunde kein Faktor.

3 Dinge, die auffielen:

1. Vertragsverlängerer als Matchwinner

Am Tag vor dem Spiel wurden die Vertragsverlängerungen von vier Leistungsträgern auf Seiten der Münchner gefeiert. Alle vier zeigten in dieser zähen Partie ihre Klasse. Boateng und Martinez bewiesen in der Innenverteidigung, warum sie klar gesetzt sind. Die Taktik von Hannover, lange Bälle auf Erdinc zu spielen, der wiederum ablegen sollte, ging im Regelfall nicht auf. Zu überlegen waren beide Spieler im Kopfballspiel. Auch sonst zeigten sie eine absolut souveräne und unaufgeregte Leistung. Besonders erwähnenswert ist hier Jerome Boateng. Dieser gewann 100% seiner Zweikämpfe, spielte demzufolge auch kein einziges Foul an diesem Samstagnachmittag. Mit 12/21 langen Bällen eröffnete Boateng in gewohnter Weise das Spiel des Rekordmeisters. Ebenfalls äußerst souverän agierte sein Pendant auf der rechten Innenverteidigerposition, Javi Martinez. Vier Klärungen und zwei wichtige gewonnene Zweikämpfe in der zweiten Halbzeit zeigen, dass Martinez weiterhin auf dem richtigen Weg ist. Seine Leistung hat sich im laufe der Hinrunde immer weiter gesteigert. Mittlerweile wirkt er auch wieder deutlich fitter.

Ein weiterer Vertragsverlängerer war es schlussendlich, der den FC Bayern auf die Siegerstraße brachte. Thomas Müller verwandelte seinen fünften von sechs Elfmetern im Laufe der Hinrunde. Es war bereits sein 14. Treffer in der laufenden Saison, für ihn persönlich ein neuer Rekord. Bisher hatte er stets maximal 13 Tore in der Liga erzielt, jetzt hat er bereits nach der Hälfte seinen eigenen Bestwert nach oben geschraubt. Ebenfalls wichtig – bereits fünf Mal erzielte Müller das Führungstor für die Münchner. Er ist der absolute Schlüsselspieler, auch wenn ihm ansonsten wenig gelang. Beim wichtigen Strafstoß war Müller da.

2. Der lange Weg des Holger Badstuber

Holger Badstuber ist auf einem langen Weg zurück zur Normalität. Wie schwierig dieser sein kann, zeigte seine rote Karte gegen Piräus vor ein paar Wochen in der Champions League. Pep Guardiola setzte ihn trotz einiger personeller Probleme nur äußerst behutsam ein. Am heutigen Samstag gab es für den spanischen Trainer aber nur wenig Alternativen, weshalb seine Wahl auf Holger Badstuber fiel. Dieser sollte zunächst in einer Dreierkette den linken Verteidigerpart übernehmen. Auf dieser Position musste er einen großen Raum abdecken und hatte in den Anfangsminuten sichtlich Probleme damit. Wenig später stellte Pep Guardiola etwas um und spielte fortan eher mit einer Viererkette – mit Badstuber als linken Außenverteidiger. In dieser Rolle war Badstuber gar nicht in das System eingebunden. Nur 16 Ballkontakte konnte er nach 30 Minuten aufweisen. Das Spiel ging weitestgehend an ihm vorbei. Bezeichnend, dass mit dem Flügelwechsel von Coman und der damit verbundenen Unterstützung von Rafinha das Spiel der Münchner deutlich mehr Zug zum Tor entwickelte.

In Halbzeit zwei, als die Münchner defensiver agierten, war Badstuber auch besser eingebunden und konnte zumindest durch seine Passsicherheit gefallen. Seine unaufgeregte Art und eine Passquote von 95% beruhigten das Bayernspiel. Hinzu kamen zwei Klärungen und eine Zweikampfquote von 40%. Seine gefürchteten langen Bälle spielte er nur selten (2/3). In der 73. Minute war der Arbeitstag für Badstuber dann beendet. Es zeigte sich erneut, dass ihm noch die letzten Prozentpunkte der Fitness und vor allem der Spielpraxis fehlen. Über die Winterpause muss Badstuber weiter an sich arbeiten, will er wieder dauerhaft eine feste Rolle in dieser Mannschaft spielen. Zu sehr haben sich Martinez und Boateng in der Innenverteidigung fest gespielt. Hinzu kommt ein Benatia, der stets solide spielen kann, sollte er nicht wegen einer Verletzung pausieren müssen.

3. Zuhause ist es am Schönsten

Ein 1:0-Sieg ist das wohl denkbar knappste Ergebnis im Fußball. Erneut war es nur eine minimalistische Vorstellung in fremden Stadien. In acht Auswärtsspielen schossen die Münchner “nur” 14 Tore. Das sind gerade mal 1,75 Tore pro Spiel. Demgegenüber stehen eine solide Defensive mit fünf Gegentoren, also 0,625 Gegentreffern pro Partie. Trotz dieses knappen Unterschiedes konnten sechs Spiele erfolgreich bestritten werden. Hoffenheim, Darmstadt, Bremen, Mainz, Schalke und Hannover wurden geschlagen. Gegen Frankfurt reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden, gegen Gladbach verlor man in einer ausgeglichenen Partie 1:3. Ein Blick auf die Mannschaften zeigt: Bis auf Schalke und Gladbach stehen noch viele Herausforderungen für die Mannschaft in der Rückrunde bevor. Gegen die vier ‘Verfolger’ in der jetzigen Tabelle muss der FC Bayern noch auswärts antreten. Hinzu kommen noch die aktuellen Tabellenplätze 9. – 11., also solide Mittelfeldmannschaften. Kurzum, es warten noch einige schwere Aufgaben in der Rückrunde auf die Mannschaft von Pep Guardiola. Diese muss sich teilweise deutlich steigern, will sie den sicheren Vorsprung vor Dortmund nicht mehr aus der Hand geben.

HANNOVER 96 – FC BAYERN 0:1 (0:1)
Hannover 96Zieler – Sakai, Marcelo, Schulz, Albornoz – Schmiedebach, Sané – Karaman (84. Klaus), Andreasen (69. Saint-Maximin), Prib – Erdinc (58. Benschop)
BankTschauner – Gülselam, Felipe, Anton
FC Bayern MünchenNeuer – Martinez, Boateng, Badstuber (73. Kimmich) – Thiago, Alonso, Vidal (88. Rode) – Rafinha, Müller, Coman – Lewandowski
BankUlreich – Kirchhoff
Tore0:1 Müller (40./Handelfmeter)
Karten – / –
SchiedsrichterManuel Gräfe (Berlin)
Zuschauer49.000 (ausverkauft)

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Leserkommentare
  1. rissie

    Was mich wundert: da ist ein Über-Übertrainer, der ein wahnsinnig dominantes Team aufgebaut hat und viel attraktiveren (und oft atemberaubenderen) Fussball spielen lässt, als alle Bayern-Trainer je zuvor (Ausnahme: Dettmar Cramer??). Und jetzt steht (für mich schockierend) ein Abschied im Raum, und wo sind die Petitionen der Bayern-Fans? Und wo sind die Pep-Gesänge und -Banner und -Choreos im Stadion? Juckt das keinen? Oder ists der Masse der Fans egal, wie Bayern spielt? Ich mags immer noch nicht glauben, aber so wies die Presse schreibt, sagt Pep morgen tschüs, und, na ja, dann nimmt man halt den Italiener, auch egal???

    1. Dakury

      Ich versteh es irgendwie auch nicht. Ich persönlich bin schon deprimiert das er wohl gehen wird. Ich glaub die meisten Fans haben auch nicht unbedingt Plan von dem Spiel…wenn ich da so Freunden von mir zu höre bestätigt sich der Verdacht…die verstehen einfach keine Taktik für die ist es Kampf und Wille.

      1. IWillHauntYouForever

        Und du verstehst im Gegensatz zu deinen Freunden selbstverständlich Taktik oder was?

      2. Dakury

        natürlich ich bin super cool

    2. chicago_bastard

      Die Masse der Bayernfans ist im Gegensatz zu Dir wohl schon länger Bayernfan als zweieinhalb Jahre und weiß daher, dass dieser Verein schon vor der Ankunft Deines Heilands erfolgreichen und attraktiven Fußball gespielt hat und es auch nach seinem Abgang tun wird. “Über-Übertrainer, der ein wahnsinnig dominantes Team aufgebaut hat”, da weiß man nicht ob man weinen oder lachen soll. Meines Wissens nach hat er das dominanteste Team der Vereinsgeschichte übernommen und es zu zwei krachenden Halbfinalblamagen in der CL geführt, wo man jeweils absolut chancenlos war. Wenn tatsächlich Ancelotti übernimmt dann würde mich das sehr freuen, denn das würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass diese großartigen Spieler den zweiten CL-Titel, den sie wahrlich verdient hätten, noch holen.

      1. Dakury

        Ich bin seit 1994 Bayernfan und weiß daher das es unsinn ist. So guten Fußball wie unter Jupp und Pep haben wir noch nie gespielt. Aber mittlerweile halte ich dich auch nur noch für einen der rumweint.

      2. chicago_bastard

        Ich weine überhaupt nicht, glücklicher könnte ich in Bezug auf Fußball gerade gar nicht sein. Müller, Boateng und Martinez langfristig gebunden, mit Carlo einen überragenden Trainer verpflichtet, das war ein perfektes Wochenende für Bayernfans, die tatsächlich Fans des Vereins sind und nicht Anhänger eines Personenkults wie ich ihn selten erlebt habe…

      3. Dakury

        Mein Gott du hast scheinbar wirklich Probleme damit das Ich den Trainer toll finde. Man kann ja wohl bissel traurig sein darüber , dass Pep den Verein verlässt. Wünsch dir dennoch schöne Weihnachtsfeiertage

  2. IWillHauntYouForever

    Boah, wie konnte Müller heute das leere Tor nicht treffen? Dank seiner Vertragsverlängerung werden wir bis mindestens 2021 die Champions League nicht mehr gewinnen. Den Champions-League-Titel 2013 konnen wir ja bereits nicht dank, sondern trotz Müller gewinnen. So allmählich bröckelt auch sein Rückhalt in der Mannschaft. Heute hätte er z. B. den Elfmeter beinahe nicht schießen dürfen. Kein Wunder, wenn er mit seiner mangelhaften Technik immer darauf spekuliert, den Torwart verladen zu können. Das ist gefährlich und geht, wie man bei ihm auch statistisch nachweisen kann, oft genug nicht gut. Seine Mitspieler gucken sich das bestimmt auch nicht mehr lange an, wie Müller mit seinen sinnlosen Läufen sinnvolle Angriffsbemühungen zunichtemacht und sich dann feiern lässt, wenn er einmal richtig steht und von einem Abpraller oder einer überragenden Vorarbeit unserer wirklich wichtigen Offensivspieler profitiert und den Ball nur noch ins leere Tore zu schieben braucht. Verwertet Müller wie heute nicht einmal diese 100%igen Chancen, ist er für uns absolut wertlos. Allein über seinen letzten verschossenen Elfmeter ärgere ich mich immer noch. Es war klar, dass er den verschießt, denn er musste sich zuvor ja ständig künstlich aufregen. Das ist unprofessionell und deutet auf ein mentales Problem hin.

    @Rissie: Pass mal auf, wie schnell die Fans Carlo zum Teufel jagen wollen, wenn er nicht die Champions League gewinnt. Pep hob uns noch einmal auf ein höheres Niveau, das natürlich weitere Begehrlichkeiten weckt. Man sollte nie vergessen, wie erbärmlich unser Spiel größtenteils noch zu Beginn des Jahrzehnts war. Momentan müsste man für eine perfekte Mannschaft vor allem noch technisch minderwertige Spieler wie Müller loswerden.

  3. rissie

    @iwillhauntyouforever: gähn

    1. IWillHauntYouForever

      Bist du müde, weil dein Gehirn an einer chronischen Sauerstoff-Unterversorgung leidet?

      1. Auge

        Es könnte auch sein, daß er müde ob des pseudo-provokanten Wortschwalls ist, der hier mitunter zu lesen ist …

      2. LG

        Schlimme Zeiten, sogar der Troll ist nicht mehr das was er mal war.

  4. Jo

    Oh wie schön, s’ist Winterpause!
    Im Prinzip alles richtig gemacht und tatsächlich auch besser als ich es erwartet bzw. befürchtet habe. Vor allem die erste Halbzeit war echt o.k. In der zweiten haben wir das Spiel getötet und neutralisiert.
    Vor allem Thiago hat den Unterschied im Vergleich zu den letzten Spielen gemacht. Man merkt, dass es ein anderes Spiel ist, wenn er auf dem Platz steht.

    1. IWillHauntYouForever

      Yes, Thiago macht den Unterschied. Auf solch bahnbrechenden Erkenntnissen basiert die Pseudo-Überlegenheit des Miasanrot-Pöbels!

      1. Bayer

        Effe, bist das du?

  5. pitvonbonn

    Hoffentlich machen sich hier nicht auch die ständigen Bayernkritiker breit.
    In anderen Bayernforen ist die Erwartungshaltung vieler Bayernfans unerträglich.

  6. Axel

    Sollte Pep gehen, wäre er dann der erste Trainer, der Bayern trotz Erfolg verlässt? Ich kann mich nur an Trainerwechsel erinnern nach (1) Entlassungen wg Erfolslosigkeit (Klinsmann & Co), (2) Karriereende (Heynckes) oder (3) Burnout (Hitzfeld). Dass ein durchgängig erfolgreicher Coach gegen den Willen der Spieler und Vereinsführung geht, hat es bei Bayern noch nicht gegeben, oder?

    P.S.: Schön, dass sich mit “IWillHauntYouForever” endlich mal wieder einer in unser Forum verirrt hat, der mit seinem Sachverstand das Niveau hebt.

  7. F. Schmidt

    Ein müder Kick der dezimierten Mannschaft. Thiago war ein Lichtblick, Lewa nur zweimal sehr gut, Müller nicht in topform.
    Ja, nun geht Pep, schade, wenn er nicht begreift, was in bei Bayern hat. Kein Vertrauen in die medizinische Abteilung mit den Ärzten. Keine Interviews für Carlo Wild und Raimung Hinko.
    Kein perfektes Abwehrsystem, viele Muskelverletzungen, aber tüchtiges, erfolgreiches Offensivsystem.

    Schade, Pep, Dir alles Gute, vielleicht kehrt der verlorene Sohn in den nächsten Jahren wieder zu Onkel Uli zurück…

  8. rissie

    So, jetzt weiss man also, dass Pep dem Kalle bei der Weihnachtsfeier mitgeteilt hat, dass er eine neue Herausforderung sucht. So sehr Pep zu schätzen ist, für das was er geleistet hat: er hat die Mission bei Bayern nicht erfüllt, denn er ist in der CL jedesmal krachend gescheitert, sobald es ernst wurde. Und mit Bayern die CL zu gewinnen, das scheint ihm ja dann nicht Herausforderung genug zu sein, wenn er sich schon vorher für Man City entscheidet. Das scheint dann erst eine richtige Herausforderung zu sein, mit Scheich-Milliarden aus Katar (?) zu spielen? Zu seinem Amtsantritt hatte er noch gesagt, er werde “lange, lange” bei Bayern sein. Daraus ist nichts geworden.

    Pep ist also ganz einfach ziemlich schnell wieder abgesprungen, wie ein Projektleiter, der mal schnell zum nächsten Projekt springt. Find ich schon enttäuschend von ihm, da hab ich mich in seinem Charakter getäuscht.

    Da hat also das Bayern Management ganz recht, sich nicht vom Trainer zu abhängig zu machen (auch wenn es bei Pep im Nachhinein gesehen schon fast zu weit ging, aber das ist sehr schwierig auszubalancieren).

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