Vorschau: Paris Saint-Germain – FC Bayern München

Zum siebten Mal wird der FC Bayern München am Mittwochabend auf Paris Saint-Germain treffen. In bisher drei Partien in Paris gab es drei Niederlagen. Um diese Negativserie zu stoppen, müssen die Münchner einiges verbessern.

Das 2:2 gegen den VfL Wolfsburg wurde den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Nach zwei guten Spielen gab es erneut einen großen Rückschritt. Viel aussagekräftiger als das Ergebnis war aber die Leistung des FC Bayern. Die Mannschaft hat spürbar an Hunger verloren. Es scheint, als würde die Motivation von Spiel zu Spiel schwanken.

Der Klub schwimmt seit 2016 im eigenen Saft

2013 waren Teile des Kaders auf dem Zenit. Es folgten drei Jahre auf allerhöchstem Niveau. Gemeinsam gelang es Vorstand, Trainerteam und den Spielern, dieses Niveau zu halten, sich fußballerisch sogar noch zu verbessern. Taktisch, aber auch mit klugen Umstrukturierungen des Kaders. Eine Mischung, die erfolgreich, ja in dieser Länge sogar einzigartig in der Geschichte der Bundesliga war.

Der erwartbare Einbruch konnte verhindert werden. Oder besser gesagt: vertagt auf 2016/17. Auch diesmal war er vermeidbar. Robbens vermeintliche Forderung nach mehr Anspruch im Training und Hummels’ Interview nach dem Wolfsburg-Spiel, in dem er die Taktik kritisierte, sprechen für sich. Der Klub schwimmt seit 2016 im eigenen Saft.

Das gilt für viele Ebenen. Fragwürdige Personalentscheidungen in wichtigen Positionen und öffentliche Aussagen nach schlechten Spielen, die alles beschönigen, sind nur ein Teil des Problems, das auch weit über eine Trainerdebatte hinausgeht. Die Frage ist, wofür der FC Bayern in der Zukunft stehen will. Mal positioniert er sich gegen das Gelddruckmodell von Manchester City und Paris. Mal präsentiert er mit stolz geschwellter Brust den nächsten dubiosen Katar-Deal. Und kaum reißt einer der Klub-Bosse die Deutungshoheit in der Öffentlichkeit an sich, kontert der andere mit dem entgegengesetzten Machtwort.

Immerhin auf der Wiesn präsentierte sich der FC Bayern als Einheit.
(Foto: Alexandra Beier / Bongarts / Getty Images)

Der FCB steht zwischen dem Weg eines heimatbezogenen mittelständischen Unternehmens und dem eines komplett durchkalkulierten Riesen in der Branche. Das führt zu Widersprüchen, fehlender Konsequenz und Fragezeichen bei vielen Beobachtern. Es reicht augenscheinlich, um sich in der Bundesliga so weit abzusetzen, dass sogar Teams mit mehr Punkten auf dem Konto die Favoritenrolle scheuen. Allerdings wird es mit dieser schwammigen Lösung nicht reichen, um den Anschluss an Europas Spitze zu halten.

Bereits in der vergangenen Saison hätte es mehr Wandel geben müssen. Keinen Verwalter, der Guardiolas Fußball irgendwie halten möchte. Einen, der einerseits die Mannschaft neu herausfordert, den Ersatz alternder Spieler vorbereitet und für Veränderung sorgt. Aber auch jemanden, der andererseits die wichtigen Kernelemente der spielerischen Philosophie des Klubs verinnerlicht und um eigene Ideen erweitern kann.

Die Lösung war ein großer Name. Bemühungen um eine besser passende Lösung gab es unabhängig vom Markt wohl nicht. Wie so oft war es eine Bauchentscheidung und der Gedanke daran, aus einer alternden Generation nochmal alles herausholen zu wollen. Langfristig wurde dabei aber nicht gedacht.

Und doch ist es immer noch möglich, die sportliche Rückentwicklung zumindest mit der individuellen Qualität der Spieler zu überbrücken. Faktisch ist noch nicht viel passiert in dieser jungen Saison. Eine Niederlage gegen Hoffenheim und ein Unentschieden gegen Martin Schmidt gab es zuletzt auch hin und wieder. Am Mittwochabend wird man aber erstmals sehen, ob der FC Bayern trotz fehlender taktischer Tiefe und trotz der negativen Tendenz in der Lage ist, international noch mit starken Teams mitzuhalten und sich wieder als Team zu präsentieren.

Spielvorschau

(Foto: Ronny Hartmann / Bongarts / Getty Images)

Paris zählt ganz sicher zu diesen starken Mannschaften. Bei allen Misserfolgen, die der Klub in den letzten Jahren in der Champions League hatte, muss man sie dennoch zu den Mitfavoriten auf den Titel zählen. Diesen Anspruch hat PSG nicht zuletzt wegen den Rekordtransfers, die sie mit Neymar und Mbappé tätigten. Auch spielerisch haben sie die Möglichkeiten, große Teams zu deklassieren. Das großartige Hinspiel der vergangenen Spielzeit gegen Barcelona führte dies eindrucksvoll vor Augen.

Allerdings ist das katastrophale Rückspiel ebenfalls ein Zeichen dafür, dass zum Top-Team zuletzt noch ein bisschen was fehlte. In der Liga starteten die Franzosen mit sechs Siegen und einem Unentschieden gewohnt stabil. Auch für Paris wird sich jedoch erst am Mittwoch zeigen, wo genau sie im Moment stehen.

Es wird ein Duell zweier Ballbesitzmannschaften. Am Ende ist deshalb entscheidend, wer mehr Kontrolle über die Partie hat. Paris hat eine unfassbar gut abgestimmte Dreierkombination im Mittelfeld, die es den Bayern schwer machen wird. Motta als tiefer spielmachender Sechser, Verratti als kreatives Herz des Spiels und Rabiot, der spielerische Klasse mit gutem Positionsspiel und großer Sicherheit verbindet.

Dieses großartige Mittelfeld dürfen die Münchner nicht spielen lassen. Können sie ihre Ballzirkulation aufrecht erhalten und die Verbindungen nach vorne finden, ist das Duell schon fast verloren. Denn vorne wartet eine nicht weniger gefährliche Dreierreihe. Neymar und Mbappé als Außenstürmer, die immer wieder Wege in die Halbräume suchen und Cavani, der es gut versteht, die beiden mit unterstützenden Bewegungen in Szene zu setzen. Der Stürmer lässt sich häufig fallen und öffnet somit Räume für seine Mitspieler.

Bayerns Pressing muss deshalb funktionieren. Ancelotti wird die Entscheidung treffen müssen, ob sein Team auswärts ein höheres, aber abwartenderes Mittelfeldpressing spielen soll oder ob es direkt hoch anläuft, um Paris unter Druck zu setzen. Beides erfordert hohe Konzentration und ein gutes Coaching der Spieler untereinander, um die Kompaktheit zu halten. Hinzu kommt die nötige Disziplin, um nicht nur auf die Abstände zu achten, sondern auch unnötige Mannorientierungen zu vermeiden.

Vor dem Freistoß zum 1:2 der Wolfsburger rückte Vidal heraus und öffnete so den Weg für einen diagonalen Ball. Er verspekulierte sich und hatte damit einen weiten Weg zurück. Bayerns Abwehr sah sich deshalb unter Druck. Zu viel ist derzeit Zufall und zu wenig wirklich abgestimmt. Paris wird diese Lücken eiskalt nutzen, wenn sie wieder entstehen.

Grundsätzlich muss Bayern aber das machen, was sie am besten können: den Ball laufen lassen und PSG die Kontrolle nehmen. Kontrollverlust ist Gift für jede Ballbesitzmannschaft. Das zeigte sich bei den Münchnern gegen Leverkusen, Hoffenheim und nun auch gegen Wolfsburg. Selbiges könnte Paris drohen, wenn die Bayern ihr Spiel auf den Platz bekommen.

Die Abwehrkette der Franzosen ist individuell zwar sehr gut besetzt, mannschaftstaktisch funktioniert sie aber noch nicht perfekt. Die Konterabsicherung ist nicht immer so herausragend, wie man das bei nur drei Gegentoren in sieben Spielen vielleicht glauben mag. Auch das Pressing der Pariser ist nicht perfekt, wenngleich etwas strukturierter als das der Bayern. Nur fällt das beim französischen Serienmeister mehr ins Gewicht, weil die Viererkette hinten im Zweikampfverhalten nicht ganz so dominant ist wie die des FCB.

Die Schlüssel zum Sieg

Bayerns Verteidiger waren der Hauptgrund dafür, dass die Anzahl der Gegentore noch nicht höher ist. Gegen Paris sollte sich der fünfmalige Champions-League-Sieger aber nicht nur auf die letzte Reihe verlassen. Vielmehr gibt es gleich eine Vielzahl von Duellen und Voraussetzungen, die über den Ausgang des Spiels mitentscheiden.

1. Sven Ulreich braucht einen Sahnetag

Die fehlende Kompaktheit gegen den Ball wird für den ein oder anderen Durchbruch des Gegners sorgen. Deshalb sollte Ulreich lieber einen besseren Tag erwischen als am Wochenende. Er hat durchaus die Klasse, um in einem Spiel den Wegbruch von Manuel Neuer zumindest auf der Linie zu kompensieren. Allerdings ist der ehemalige Stuttgarter eine viel größere Wundertüte. Seine Tagesform kann den Ausgang massiv beeinflussen.

Sven Ulreich sah gegen Wolfsburg nicht gut aus. Gegen Paris braucht er eine andere Tagesform.
(Foto: Guenter Schiffmann / AFP / Getty Images)

2. Joshua Kimmich und Rafinha vs. Neymar und Mbappé – oder spielt doch Alaba?

Auf dieses Duell kann sich die Fußballwelt freuen: Kimmich gegen Neymar. Für den Deutschen ist es nicht die erste große Herausforderung. Er konnte sich schon in Turin als Innenverteidiger beweisen. Trotzdem dürfte das Duell mit dem Brasilianer nochmal eine andere Nummer werden. Kimmichs Saisonstart war vielversprechend, doch er zeigte auch, dass die Balance zwischen Offensive und Defensive manchmal noch fehlt. Gegen Neymar wird er heiß darauf sein, eine große Partie abzuliefern.

Kimmich kann das packen, doch man sollte auch nicht zu viel erwarten. Unterstützung der Mitspieler und gerade die Absicherung des Mittelfelds bei Vorstößen des 22-Jährigen sind unabdingbar. Auf diesem Niveau kann er lernen. Es ist ihm aber zuzutrauen, dass er erneut einen raushaut und entscheidenden Anteil an einer guten Ausgangsposition für die Bayern haben wird.

Auch bei Rafinha lässt sich vorher nicht sagen, wie er mit dem jungen Mbappé zurechtkommen wird. Gegen Wolfsburg offenbarten sich erstmals Probleme. Alaba hat sich unter der Woche wieder fit gemeldet, doch ob der Österreicher schon in Paris eine Option von Anfang an sein kann, lässt sich kaum sagen. Beide Außenverteidiger der Bayern müssen jedenfalls an ihre Leistungsgrenze gehen, damit der herausragende Angriff der Pariser gestoppt wird.

3. Die Schlacht der Mittelfeldreihen

Verratti, Motta und Rabiot – wir haben angedeutet, welche Klasse diese Spieler haben. Auf Bayernseite dürfte Thiago zurückkehren. Doch schon gegen Real Madrid zeigte sich, dass er alleine gegen ein so starkes Dreiergespann nicht ankommen kann. Umso wichtiger ist die Form seiner Mitstreiter. Ancelotti könnte in Paris erneut in einem großen Spiel auf Thomas Müller verzichten, was aus taktischer Sicht vielleicht gar nicht so unklug wäre.

Ist Vidal fit, ist er wohl gesetzt. Deshalb braucht Thiago eigentlich noch eine weitere spielerische Lösung an seiner Seite. Rudy und James würden sich hier anbieten. Ersterer wäre gegen den Ball die kompaktere Variante, der Kolumbianer hingegen die mutigere. Ancelotti hat hier zwei Probleme zu beachten. Zunächst, dass Thiago alleine das Spiel im Mittelfeld nicht an sich reißen kann und Vidal dafür nicht das richtige Pendant ist. Auch Tolisso hat speziell unter Druck bisher keinen guten Eindruck hinterlassen und wäre neben dem Chilenen nicht die beste Option.

Rudy wird den Ansprüchen theoretisch am meisten gerecht. Eine Dreierkombination aus Vidal, Rudy und Thiago hätte an einem guten Tag alle Möglichkeiten, um Paris die Kontrolle im Zentrum abzunehmen. Doch setzt Ancelotti dafür James, Müller und Tolisso auf die Bank? Schwer vorstellbar.

Das zweite Problem ist Robert Lewandowski, der einen Schattenspieler um sich herum braucht, damit Bayern auch im Zentrum wieder genug Präsenz hat. Spielen Rudy und Vidal, könnte Thiago diese Rolle bekleiden. Allerdings wird dieser auch in tieferen Zonen gebraucht. Setzt der Trainer doch auf Müller, wäre das Problem nichtig, dafür Thiago vermutlich alleine neben Vidal. Bekommt James die Möglichkeit, ist dasselbe zu fürchten.

Ancelotti muss deshalb gut überdenken, wen er gegen die spielstarken Pariser aufstellt und ob er eine kompakte 1-2-Staffelung im Mittelfeld einer 2-1-Staffelung mit klarem Zehner vielleicht vorzieht. Dann wird es allerdings spannend, wie die Münchner die Balance hinbekommen, um Lewandowski ohne zu viel Risiko zu untertützen. Keine einfache Aufgabe für den Italiener.

PSG liebt es, aus der kontrollierten Ballzirkulation heraus den Gegner in Bewegung zu bringen. Neymar wird immer wieder die Wege in den Zwischenlinienraum gehen, während Mbappé eher die Tiefe sucht.

Bayern muss diese Verbindungen früh kappen und verhindern, dass die Pariser in den Zehner-Raum kommen. Im Zentrum wird die Entscheidung fallen und wer sich dort am besten, aber auch am effektivsten entfaltet, hat die besten Karten.

4. Als Team angreifen und verteidigen

Es ist die erste Standortbestimmung der Saison und der FC Bayern wird danach schlauer sein. Wo steht der Klub derzeit in Europa? Kann man den Schalter nach einem schwachen Spiel erneut umlegen? Ist die Augenhöhe mit Europas Besten noch in Reichweite? Viele Fragen, auf die Paris vielleicht die ersten Antworten parat hat.

Für Bayern ist ein gutes Ergebnis wichtig, um die Chance auf den Gruppensieg aufrechtzuerhalten. Selbst eine knappe Niederlage mit Auswärtstor könnte man in München noch drehen. Doch Anspruch sollte ein Sieg sein.

Der deutsche Rekordmeister wird aus dieser Woche nur positiv herauskommen, wenn er sich wieder als Team präsentiert. Als geschlossene Einheit, die alle taktischen Schwächen im Gegenpressing und Positionsspiel mit Lauffreudigkeit, Hunger und Gier auf Erfolg kaschiert. Wenn sie gemeinsam angreifen und gemeinsam verteidigen, steigen die Chancen auf einen guten Auftritt.

Denn eines ist klar: Auch wenn dieser FC Bayern angreifbar geworden ist und das Sonnen im eigenen Erfolg dazu führt, dass der Fokus in einigen Partien fehlt, ist dieser Kader herausragend gut. Und die Motivation auf dieses Spiel ist nicht mit der vom Freitag zu vergleichen. Eine ganz große Qualität des Klubs ist es, genau in diesen Momenten abzuliefern. Die gilt es jetzt zu zeigen. Mal wieder. Andernfalls droht eine bittere Niederlage.

Wissenswertes zum Spiel

  • Bayern traf bereits drei Mal in einer Gruppenphase auf PSG. In Paris hagelte es 1994 (0:2), 1997 (1:3) und 2000 (0:1) jeweils Niederlagen. Zu Hause gab es zwei Siege und eine weitere Niederlage.
  • Rekordtorschützen der Bayern gegen Paris sind Giovane Elber und Carsten Jancker (jeweils 2 Tore).
  • PSG netzte in fünf von sechs Duellen gegen die Münchner. Bayern blieb gleich drei Mal torlos.
  • Das Spiel wird am Mittwochabend um 20:45 Uhr angepfiffen und im ZDF sowie auf Sky übertragen.

Expertentipp

Im Expertentipp tippt ein externer Experte den Spielausgang. Für den richtigen Tipp gibt es drei Punkte und für die richtige Tendenz (Sieg, Unentschieden, Niederlage) einen Punkt. Verglichen wird dies dann mit einem zweiten Expertentipp, der vom Autorenteam von Miasanrot.de kommt. Am Ende der Saison wird sich zeigen, ob die eingeladenen Experten mehr Punkte erreicht haben, als die Redaktion.

Das Unentschieden hat niemand kommen sehen. Es bleibt also beim 10:6 für die Redaktion. Diese Woche haben wir keinen PSG-Experten zu Gast, dafür aber jemanden, der sich sehr gut mit knappen Duellen mit den Franzosen auskennt. Alex Truica ist freier Journalist und hin und wieder bei grup14.com zu lesen. Er ist Experte, wenn es um den FC Barcelona geht. Diesmal tippt er die Partie der Bayern gegen Paris. Sein Kontrahent aus unserer Redaktion ist Dennis.

Alex: Für den FC Bayern ist das ein enorm wichtiges Spiel – für PSG aber auch. Die Bayern brauchen ein gutes Resultat für ihr Selbstwertgefühl und für die Stimmung rund um den Klub in den nächsten Wochen. Paris will natürlich endlich mal ein internationales Ausrufezeichen setzen, auch vor dem Hintergrund der Querelen rund um Neymar und Cavani. Für beide Vereine also ein richtungsweisendes Spiel. Ich glaube, die Bayern werden mit der Angriffswucht PSGs nicht fertig. Tipp: 3:1. Vielleicht trifft amüsanterweise ja sogar Cavani per Elfmeter, wer weiß.
Dennis: Die Bayern gehen in das erste Highlightspiel der Saison – mit einigen Fragezeichen. Finden sie eine Spielerkombination, die das Mittelfeldduell gegen Motta, Verratti und Rabiot gewinnen kann? Können sie die wiederkehrenden Lücken im Defensivverbund und die verletzungsbedingten Ausfälle kompensieren, gegen eine Pariser Angriffsreihe die an den “Teufelsdreier” der Kickers erinnert? Können eigene Konter mit definierten Lauf- und Passwegen endlich mal effektiv genutzt werden? Ich denke nicht. Paris wird deutlich dominieren, aber die Münchner werden den wichtigen Anschlusstreffer zum 2:1 am Ende des Tages doch noch über die Linie drücken.

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Leserkommentare
  1. FR7

    „Man wird im Duell gegen Paris sehen können wo Bayern München international steht“ sagen sie seit Wochen. Von Kommentaren wie „Bayern München wird den Parisern zeigen, dass Geld nicht alles ist und sie aus dem Stadion schießen“ bis hin zu „PSG wird den Bayern zeigen, dass sie richtig Geld in die Hand nehmen müssen um im Kampf um den Henkelpott noch mithalten zu können“. Das Spektrum der Meinungen zum aktuellen sportlichen Stand der Bayern ist äußerst breit gefächert. Nun ist es an der Zeit zu schweigen, nicht mehr zu kritisieren, nicht mehr zu loben sondern einfach den Sport, den Ball sprechen zu lassen. Keine Ausreden, kein Abers mehr.

    Meine Fünf Thesen zum Spiel:

    1. James und Thomas Müller stehen in der Startelf.
    2. Lewandowski trifft.
    3. Die Bayern kassieren mindestens zwei Tore.
    4. Thiago am Ende der Spielzeit die meisten Pässe aller Spieler auf dem Feld gespielt haben.
    5. Bayern München gewinnt das Spiel nicht.

    Im letzten Spiel trafen leider nur drei von fünf Thesen zu. Meine Trefferquote liegt bei 55%. (Insg. 22 von 40 richtig)

  2. wipf1953

    Die offensichtlichste Frage war Justin wohl zu banal – was ist mit Rib & Rob? Ich würde wetten, dass Ancelotti ohne die beiden beginnt.

  3. Torpedo

    Zu befürchten ist,dass Neymar und Mbappe, mit ihren Dribblings.viele Fouls an den Strafraumecken ziehen werden und uns dann die Freistöße um die Ohren fliegen.Ullreich ist da echt nicht der sicherste. Des wird nicht gut gehen. Zu befürchten ist auch eine GelbRote Karte von Rafinha und daraus resultierend ein hoher Sieg von PSG.

  4. Torpedo

    Wer ist denn der zweifache Torschütze Henri Leroy in dem Artikel.Wann hat der bei Bayern gespielt?

    1. Nie ^^ Der hat für PSG gespielt. Hat sich unser Autor wohl verguckt ;)

      1. Kleiner Nachtrag: Ich hab nochmal recherchiert, da ein Henri Leroy zwar tatsächlich existiert hat, allerdings ein belgischer Torwart war, der 1960 verstorben ist. Der wirds also nicht gewesen sein. ^^ Auf fussballdaten.de ist nur Leroy als zweifacher Torschütze angegeben, kein Vorname. Verknüpft wurde mit Henri, aber das ist wohl kaum richtig.
        Zur der Zeit, als Bayern damals gegen PSG gespielt hat, gab es allerdings zwei Leroys im Kader der Pariser, Laurent Leroy und Jérôme Leroy. Richtig ist, dass zwei Tore durch einen Spieler namens Leroy erzielt wurden, allerdings für PSG und nicht für Bayern. Laut eines Threads auf TM soll es wohl Laurent gewesen sein.

      2. Habe es ganz rausgenommen. Da hat mich fussballdaten.de ausgetrickst, nehme ich an.

  5. Ronald

    Im Endeffekt ist die Entscheidung über die Ausrichtung des FC Bayerns schon gefallen. Neulich bekräftigte Uli, dass die momentanen üblichen hohen Ablösesummen bald passé seien. Unterstützt wird diese Annahme mit dem Aufbau des Nachwuchszentrum. Guardiola offenbarte kürzlich Details über das Prozedere beim Transferverhalten des FC Bayern. Demnach war Bayern an Sané und De Bryne interessiert, jedoch geizig, um diese Ablösesumme zu zahlen. Genau diese beiden Spieler lotste er nach ManCity. Bei Neymar hatte man auch geschlafen. Hinzu untermauern die vergangenen Transfers in welche Richtung der FC Bayern sich richtet. Ich muss Lewandowski rechtgeben mit seiner Aussage über die “40 Mio. – Marke”

    Als man Guardiola verpflichten konnte, dachte ich Bayern hievt sich endgültig auf ein internationales Level. Ein deutscher Verein der international eine Anziehungskraft für Spieler aus Südamerika, Spanien und überhaupt hat. Ich hielt KHR für den geeigneten Mann dafür, der diese Bayern-Phase einläuten könnte. Doch dieser Schritt blieb aus. Seit dem Uli da ist, hat man eher das Gefühl, dass Bayern ein wenig internationaler Glanz abhanden gekommen ist. Zwar ist Ancelotti ein Trainer von internationalem Format, jedoch bezweifle ich, dass er mit dem “Spielermaterial”zu frieden ist. Lediglich James wurde ihm gewährt. Ein solcher (James) Transfer musste zu Stande kommen, sonst hätte sich Uli mit seinem Gerede à la “Granate” unglaubwürdig gemacht. Da hat Adidas kräftig mitgeholfen -)

    Als leidenschaftlicher Fussballfan, verfolge ich auch den internationalen Fussball – darunter auch Paris Saint-Germain. Ich kann die hier genannten Schwächen des PSG nur bestätigen. Im Mittelfeld sehe ich Bayern stärker, aufgrund der robusteren Spieler (Vidal, Rudy, Tolisso,…). Das strategisches Vorgehen gepaart mit der Tagesform wird über Sieg bzw Niederlage entscheiden. Insgesamt muss man PSG konstatieren, dass ihr fussballerisches Gebilde stabiler erscheint. Mein Augenmerk wird auf den jungen Franzosen K. Mbappe liegen, ihn spielen zu sehen, wird eine Augenweide sein. Sein Antritt wird die Bayern Abwehr vor Problemen stellen. Das Duell wird insofern interessant, weil er ebenso technisch sehr versiert ist. An so einen Spieler kommt Bayern nicht ran. Bei uns gibt es Evina, aber der wird nicht gefördert Mal sehen…

    Ich tippe auf ein überraschenden Sieg der Bayern mit 0:3. Bayern wird uns überraschen morgen.

    Auf ein gutes Spiel.

    Quellen:
    http://m.video.sport1.de/video/pep-guardiola-nennt-bei-der-pressekonferenz-details-zum-abschied-aus-muenchen__Hk0qj8YYf24nhDdedjHnZLP0IzA28Z_5

    http://m.sport1.de/transfermarkt/2017/09/pep-guardiola-erklaert-darum-ging-kevin-de-bruyne-nicht-zu-bayern

    http://m.sport1.de/fussball/2017/09/fc-bayern-uli-hoeness-verteidigt-transferpolitik

    1. Merkelova

      “Ein solcher (James) Transfer musste zu Stande kommen, sonst hätte sich Uli mit seinem Gerede à la “Granate” unglaubwürdig gemacht.”

      So, damit auch der Letzte endlich kapiert, dass diese “Granaten”-Aussage schlicht falsch ist bzw. komplett falsch verbreitet und aufgefasst wurde: Uli Hoeneß hat lediglich gesagt, dass man echte Granaten kaufen müsste, um den Kader qualitativ zu verstärken. Es war nie die Rede davon, dass sie diese Granaten auch holen werden. Mit Tolisso und Süle hat man Talente für die Zukunft rangezogen, mit Rudy einen Rotations-/Ergänzungsspieler.

    2. M1900

      @Ronald

      Das Evina nicht gefördert wird, kann ich ned bestätigen.

      Er spielt in der A Jugend, Einsätze in der Bundesliga wären unter Umständen nicht förderlich ;)

    3. Done

      Am Anfang dachte ich mir noch: was schreibt der Mann da? Als ich die “Quellen ” sah, war alles klar.

      1. GP11

        Respekt, du hast es erkannt, dass man nicht jeder Quelle uneingeschränkt vertrauen sollte, sondern immer hinterfragen muss. Dadurch hast du immerhin mehr Medienkompetenz als der Durchschnittsbürger.
        Allerdings bist du immer noch meilenweit von tatsächlicher Medienkompetenz entfernt, wenn du allen Ernstes Originalaussagen Guardiolas und Hoeneß’ diskreditierst, nur weil sie von Sport1 zitiert werden.

        Die Alternativmöglichkeit wäre natürlich, dein despektierliche Zitation des Wortes “Quellen” bezieht sich darauf, dass du Guardiola nicht vertraust. Das wäre aber eher noch absurder.

  6. kita

    Da halte ich dagegen.
    Die Mannschaft Ulreich – Kimmich, Hummels, 2. IV (Martinez, Boa, Süle), Alaba(Rafinha) – Thiago, Vidal, James – Coman, Müller(Robben), Lewa
    muss sich vor keinem Gegner der Welt verstecken! Ihr tut alle so, als ob da jeder übern Zenit ist. Vielleicht mental, aber sich nicht körperlich. Da ist keiner über 30 (außer vielleicht Robben, deshalb hoffe ich Müller spielt).
    Ihr seit mir alle viel zu pessimistisch. Das wird mind. ein Unentschieden, ich tippe sogar auf ein 1:3.

    1. Wie das bei unseren lieben Bayern gegen starke Gegner halt so ist: Es wird eine kleine Wundertüte. Zwischen Traumspiel und Totalausfall ist alles drin, darum freue ich mich schon auf ein gutes Spiel. Bin ja zumeist eher Optimist, aber in diesem Fall würde ich auch eher zum Pessimismus tendieren. So oder so: Daumen werden natürlich gedrückt! ;)

    2. Torpedo

      ich tippe( bei einem von beiden befürchte ich es )
      Ribery und Tolisso werden als Franzosen in Paris auflaufen –
      weil der Trainer daran glaubt , dass sie sich in Paris beweisen wollen .

    3. M1900

      @Kita

      Rafinha ist auch ü30 ;)

  7. Kurt74

    Ich befürchte Ullreich wird wieder spielentscheidend sein und zwar zu unserem Nachteil. So wie wir oft wird auch PSG viele Strafraumszenen haben und da werden einige Freistösse und eventuell Elfmeter auf uns zukommen. Und dazu kommt noch die spielerische Stärke der Offensive von PSG.
    Für mich ist Bayern aktuell zuwenig eine Einheit um Gegner wie PSG zu dominieren zu können. Das Spiel kommt leider zu früh für uns.

  8. Ronald

    Wieso wird mein Kommentar nicht freigeschaltet?

  9. FCB_1900

    Meine 5 Thesen zum Spiel:

    – Bayern kassiert mind. 2 Gegentore
    – Neymar trifft
    – Lewa bleibt ohne Torerfolg
    – Coman/James von Beginn an
    – es gibt 1 Elfmeter (für PSG)

  10. Blut_Schnee

    Wir werden morgen ein gutes, konzentriertes Spiel abliefern, ähnlich wie auf Schalke. Neymar und Mbappe werden treffen, bei uns James und Lewa. Endstand 2:2. Ausrufezeichen gesetzt, nicht mehr, nicht weniger. Den Gruppensieg holen wir uns dann endgültig im Rückspiel. Die ganzen Miesepeter werden sich noch wundern, zu was dieses Team vor allem in der Champions League dieses Jahr wieder fähig sein wird. Denn auch wenn in der Liga momentan manchmal der letzte Wille fehlt, in der Königsklasse werden wir wieder weit, wenn nicht gar sehr weit kommen. Pack Ma´s!

  11. Josef

    Der Fokus auf das Spiel ist nachvollziehbar. Ich bin ebenfalls heiß und im Stadion.
    Aber die Bewertung wird mir vorab zu hoch gehängt. Weder ist Bayern abzuschreiben wenn sie verlieren, noch sind wir “wieder da”, wenn wir gewinnen. Es ist und bleibt doch nur ein Spiel. Abhängig von Tagesform, Sonntagsschüssen, Schiedsrichterentscheidungen und ob Neymar oder Cavani mehr Instagram-Likes bekommen…

    Spannend wird die Aufstellung:
    Carlo wäre nicht Carlo, würde er nicht Thiago auf die 10 stellen, und zwei weitere Mittelfeldspieler dahinter. Vidal + X, ich rechne auch mit Tolisso als X.
    Bleiben noch drei Plätze in der Offensive. Neben Lewy geht einer davon auf jeden Fall an James.
    Bleibt nur noch ein Platz, hier kann ich mir tatsächlich Coman vorstellen (übrigens auch ein Franzose @Torpedo ;-)). Würde bedeuten, dass Rib, Rob und Müller auf der Bank säßen. Klingt krass. Aber möglich.

    Für die IV wage ich keine Prognose, alles möglich.

    1. Torpedo

      @ Josef .
      Ich nehme an , es ist als selbstverständlich anzusehen , dass Coman bei so einem wichtigen Spiel,
      kein Starter für CA ist , drum taucht er gar nicht bei meinen Franzosen auf .;-)

      1. Josef

        @Torpedo: touché!
        Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass er Rib, Rob und Müller auf der Bank lässt.

    2. Pat

      Auf diese Aufstellung würde ich ebenfalls tippen. Wir werden das Spiel nicht mit elf Mann beenden, da Vidal sich vorzeitig verabschieden wird. 3-1 für PSG.

  12. Kramnik

    Bei dem Spiel, will ich einfach nur das PSG “vernichtet” wird, in diesem Spiel ist mir egal das unser Trainer Ancelotti ist, dass wir Probleme in der Vereinsführung haben und die alten nicht mehr performen. PSG steht für alles was ich im Fußball ablehne und PSG könnte vielleicht irgendwann der Grund sein, dass ich mit Fußball schauen aufhören werde. Jeder Fußball Fan sollte in dieser Partie für Bayern sein. Letztes Jahr habe ich auch Barcelona angefeuert und vor zwei Jahren hab ich Real die Daumen gedrückt, als sie gegen City gespielt haben. Doch dieses Jahr wird es noch entscheidender sein stärke gegen die Scheich Millionen zu zeigen. Hoffentlich gewinnt Bayern.
    Zum spielerischen wurde ja schon alles angesprochen. Ich persönlich würde ein 4-2-3-1 präferieren. Mein Gefühl ist, Bayern ist mit diesem System immer gut gefahren. Mit Thiago + Vidal (eventuell Tolisso) hat man eine gute spielerische und “körperliche” Mischung. Mit einem James und Müller, kann man das Mittelfeld überladen und die Zwischenlinienräume gut besetzen. Zudem hat man wie schon erwähnt einen zweiten Mittelstürmer auf dem Platz. Der Form geschuldet würde ich sogar Coman vor Robben aufstellen, wer aufjedenfall nicht spielen sollte ist Ribery. Ob Boateng oder Alaba spielen, wird die Fitness entscheiden. Hoffen wir, dass beide fit sind.
    Was nicht passieren wird, aber rein hypothetisch hätte ich es unheimlich interessant gefunden mit einer Dreierkette zu spielen. Die vielen Optionen die sich einem bieten, müssen nicht besser sein, wären aber spannend gewesen. Naja, vielleicht nächstes Jahr.

  13. Brian Laudrup

    Bei den taktischen Diskussionen halte ich mich ja mangels Expertise vonehm zurück und genieße die Diskussionen als stiller Leser, bei den grundsätzlichen Themen – und da hat Justin die Tür mit seiner Einleitung einen Spalt weit geöffnet – habe ich aber doch eine eindeutige Meinung: Bei allen Meriten ist die Politik von UH seit seiner Rückkehr mehr als fragwürdig. Blauäugig erscheinen mir neben den von außen kaum nachzuvollziehenden Personalentscheidungen in Sachen Sportdirektor und NLZ vor allem zwei grundsätzliche Prognosen.

    Auch das großartigste NLZ (und was man hört setzen wir jetzt hier auch keinen neuen Standard, auf den ganz Europa neidisch wäre sondern holen einfach nur nach, was andere schon lange machen) garantiert auf dem absoluten Spitzenniveau keine regelmäßigen Nachschub an Leuten für die erste Mannschaft, geschweige denn für die erste Elf.

    Noch irrsinniger ist aber die jetzt geäußerte Strategie, einfach abwarten zu wollen, bis sich irgendein Investorenfrust einstelle.
    Zitat UH: “Die Geldgeber werden sagen: Jetzt haben wir so viel Geld reingesteckt und erreichen nicht, was wir erreichen wollen, jetzt haben wir die Schnauze voll! Und dann ist unsere Zeit da.”
    Hinter vielen der großen Vereine stehen aber leider – Ausnahmen bestätigen die Regel – keine verrückten Scheichs sondern professionelle Investoren. Die wollen Geld verdienen und das werden sie auch, allen irrsinnigen Ablösesummen zum Trotz. ManUtd mit den Glazers sei nur als ein Beispiel genannt. Die haben den Kaufpreis dem Verein aufgedrückt, die dadurch entstandenen Schulden in Höhe von vielen hundert Millionen aber schon fast wieder abgebaut. Das bedeutet, dass dort schon jetzt viel, viel Geld verdient (so z.B. auch bei Real Madrid) und nicht – wie von UH impliziert – verbrannt wird.

    Wenn dann noch KHR mit teilweise gegensätzlichen Aussagen zitiert wird wird’s etwas peinlich.

    1. Ju

      Ich stimme dir zu, dass es einem bei manchen Aussagen von Hoeneß schon die Tränen in die Augen treibt. Der relativ plumpe Versuch, die öffentliche Meinung zu steuern, ist leider immer wieder offensichtlich. Grundsätzlich geht es mir bei vielen seiner Thesen so, die mit den Investoren nun ist das beste Beispiel, dass ich mir dann immer denke “Ja, hm, kann schon so sein” – aber das “oder eben auch nicht” folgt meistens auf dem Fuß. Sicherlich, wenn Katar sich morgen in militärischen Auseinandersetzungen mit Saudi-Arabien befinden sollte, ist PSG übermorgen zahlungsunfähig. Ansonsten ist es halt weit hergeholt, Zukunftsprognosen über die Launen von Superreichen aufzustellen. Hat ungefähr die Genauigkeit wie der Wetterbericht für nächste Woche.

      Trotzdem finde ich es richtig, nicht sein angespartes Geld zu verbraten, wenn es gerade nichts mehr wert ist. Was Bayern an der Stelle vorzuwerfen ist, ist dass man die finanziellen Entwicklungen im Fussball offenbar falsch eingeschätzt hat. Wenn ich lese, dass man Mané und Gabriel Jesus für schon damals durchaus vernünftiges Geld hätte bekommen können, ärgere ich mich schwarz. Gerade Mané: Ich habe als Liverpool von fast jedes Spiel von dem gesehen und der Typ ist einfach Wahnsinn. Nun, wo man es verpasst hat, muss man auf gutes Scouting und etwas Glück setzen. Ich halte konservative Ansätze im Moment für durch aus richtig, solange sie nicht ins reaktionäre umschlagen, was im Moment der Fall ist.

      1. Brian Laudrup

        Danke, diese Ergänzung würde ich so unterschreiben.

    2. Ronald

      Auch ich muss dir in der Sache rechtgeben. Das Nachwuchsleistungszentrum rentiert sich nur wenn es regelmäßig hochveranlagte Talent produziert, die bis in den Profikader durchdringen können.

      Was mir fehlt ist eine klare fussballerische systematische Auslegung wie z.B. in Barcelona das “La Masia”. Ich wüßte gerne, ob man sich für Ballbesitz- oder Konterfussball entschieden hat. Und da kämen wir zur Frage, ob G. Herrman der Richtige für den Job ist. Das wird man in der Zukunft sehen.

      Den Eindruck, dass KHR und Uli Hoeneß unterschiedliche Visionen für den Verein haben, habe ich auch. Ich schätze Uli Hoeneß für seine bisherigen Verdienste, jedoch muss ich sagen, hat mir der FC Bayern unter KHR besser gefallen. Mittlerweile ertrage ich Uli’s selbstgefällige Art überhaupt nicht. Auf uns warten noch spannende Zeiten wie es zwischen den beiden Alphatieren weiter geht.

      1. “Was mir fehlt ist eine klare fussballerische systematische Auslegung wie z.B. in Barcelona das “La Masia”. Ich wüßte gerne, ob man sich für Ballbesitz- oder Konterfussball entschieden hat.”

        Du kannst doch nicht einen Satz mit “was mir fehlt” beginnen, um dann anschließend die Frage zu stellen, ob die Jugendmannschaften “Ballbesitz- oder Konterfussball” spielen.

        Zu deiner Info und wohl auch alles andere als überraschend: alle FCB-Jugendmannschaften bis zu den Amas spielen seit einiger Zeit wie die Profimannschaft ein System, welches du hier als “Ballbesitzfußball” bezeichnest. Viel Ballsicherung, viel “Hintenherum” mit Einbeziehen des Torwarts.

        Die U17 und U19 werden übrigens regelmäßig im FCB-TV (kostenfrei) übertragen – und man sollte eben auch mal ins Campus gehen. Das Spiel der U19 morgen in Paris wird auf Sport1 übertragen.

    3. mysputnik

      Du hast meine volle Zustimmung. Uli, so viel ich von ihm gehalten habe, hätte nicht mehr zurückkommen sollen. Er wird dem FCB mit seinen veralteten Ansichten schaden!

  14. […] erhalten, sind beide wie angesprochen unheimlich gefährlich. Vor allem da sie mit Pässen die beiden Stürmer Cavani und Mbappé füttern können. Besonders zweit genannter ist unheimlich stark Räume hinter der Abwehr zu nutzen. Durch seine […]

  15. pitvonbonn

    Das größe Problem Morgen ist, dass sich der spanische Schiedsrichter Antonio Mateu Lahoz nicht von der Fallsucht Neymars einlullen läßt. Er sollte ihn gut genug aus der spanischen Liga kennen.

    Und wenn Ancelotti sich einmal eine neue Variante einfallen ließe mit Kimmisch, Boateng, Hummels, Süle und Martinez auf der 6, dazu Vidal, Thiago und James, Müller, und Lewandowski?
    Einen Super Abwehrblock zum Schutz von Tor und Torwarts mit nur 3 Offensiven, die keine Position einhalten?

    Wenn da nicht die fallsucht von Neymar wäre.

    1. GP11

      Immer wieder schön zu sehen, wie einfach man sich die Welt machen kann.
      Da Hoeneß und Rummenigge unfehlbarer als der Papst sind und auch ansonsten alles perfekt ist, kann eine mögliche Nierderlage nur und ausschließlich aus Betrug resultieren.

      Gegen den kleinen, schnellen und wendigen Mbappé den fast Zwei-Meter-Schrank und Innenverteidiger Süle als Außenverteidiger aufbieten und der Meinung sein, dass man dadurch defensiv stabiler steht. Das ist so absurd und realitätsfremd, die Idee könnte fast aus der Führungsetage der Säbener Straße kommen.

      1. Done

        Man kann sich seine Welt aber auch noch einfacher bauen, praktisch wiedewiedewie sie mir gefällt. Das geht dann so: “Rummenigge und Hoeneß sind zwei überalterte Vollpfosten, die nichts von Fußball verstehen und aus diesem Grund dafür sorgen, dass der FC Bayern innerhalb kürzester Zeit unweigerlich in der Bedeutungslosigkeit versinken wird.” Wie man das umgehen könnte? Die beiden Loser rausschmeissen und den GP11 fragen, was man machen soll. Ja, ich schätze, so könnts funktionieren.

    2. Mehmet68

      Klingt fast nach Gladbach letzten Samstag in Dortmund. Resultat bekannt?

  16. […] Eine ausführliche schriftliche Vorschau auf das Duell von Justin Kraft gibt es auch hier. […]

  17. icke

    … alles Palaver… “Entscheidend ist auf’m Platz.” (da zahl ich auch gern drei Euro ;-)… Das Fussball ein Tagesgeschäft ist, ups, schon wieder drei Euro, sieht man gut am Echo auf den BVB am Samstag abend und heute… morgen wissen wir mehr

  18. GS

    Da nach dem gestrigen Abend die deutschen Champions League Hoffnungen ja nur noch auf dem FCB liegen, stelle ich einfach mal den Zweck-Optimismus über die (zurecht geäußerten) grundsätzlichen Bedenken:
    Der Mannschaft wird es heute weder an Motivation noch an Laufbereitschaft fehlen, und dank ihrer Erfahrung wird mindestens ein Punkt herausspringen. Falls Ulreich einen guten Tag erwischt, sollte es auch für 3 (Punkte) reichen.

  19. MG

    2. Spieltag in der CL-Gruppenphase und schon geht es um alles. Richtungsweisend soll es sein. Find ich übertrieben. Im schlimmsten Fall wird man eben Gruppenzweiter, wie letztes Jahr, oder wir gewinnen in München eben mit einem Tor mehr ,-)

    1. wipf1953

      Wir werden Gruppenzweiter und spielen im Achtelfinale gegen ManCity.

  20. Hubert

    Boateng gar nicht erst im Kader. Immer noch nicht fit. Das kann alles nicht wahr sein …

  21. Sascha

    Es wird ein gutes Spiel der Bayern.Es wird ein Unentschieden,oder Bayern gewinnt knapp.Danach wird Bayern wieder abschmieren,d.h. nach danach gibt es in 3 Spielen 5 Punkte.Meine These.Gruss

  22. Hubert

    Das ist lächerlich, tut mir leid.

    1. Sascha

      Das ist zu erwarten,wenn die eigene Taktik nicht vorhanden ist,oder es kein Konzept gibt.Das ist C-Jugend Fussball in Reinform.

  23. Sascha

    Das zum Thema Old-School Fussball !

  24. Sascha

    Eigentlich bin ich ziemlich froh,das meine Meinung bestätigt wird.Mit Carlo wird das nichts.Es zeigt vor allen Dingen,die Ideeenlosigkeit der Bayern unter Carlo.
    Nochmal :Carlo ist der falsche Mann.Wann begreift Ihr das endlich ?!!!
    Gruss

  25. wohlfarth

    Wenn ich mich täusche sind wir überlegen, haben mehr ballbesitz, mehr Ecken, mehr Abschlüsse und und und. Mir stellt sich die Frage: Sind die gegnerischen Stürmer konsequenter als unsere, oder sind unsere Abwehrspieler inkonsequenter als ihre?
    Ein schönes Beispiel : Alaba setzt sich links durch, katastrophale hereingabe (wie eigentlich immer), daraus resultiert ein gefährlicher konter von psg.

    1. Sascha

      Es kommt nichts dabei herum,weil es kein taktisches Konzept gibt.

      1. wohlfarth

        15 Ecken. Nahezu keine torgefahr.
        Jede hereingabe und Flanke landet beim Gegner, wenn nicht kommt so ein harmloserAbschluß wie von Müller in der ersten Halbzeit raus.
        Das hat nur bedingt mit Taktik zu tun.

      2. Olorin

        Doch, es hat mit Taktik zu tun. Wenn man keinen Offensivplan hat ist es kein Wunder, dass man auch keine offensive Gefahr erzeugt. Und wenn man keinen Defensivplan hat steht man hinten offen wie ein Scheunentor.

  26. Mehmet68

    PSG lässt uns viel Platz und wir zeigen, was wir können: Flanken aus dem Halbraum, Distanzschüsse und Standards.

    Ganz wie damals bei Magath und Bundesberti. Oh mei…

  27. Sascha

    Wer noch nicht verstanden hat,das diese Truppe zu Zeit “Tot” ist,der sollte verstehen,das der Trainer nichts,aber auch gar nichts zur Verbesserung des Kaders beiträgt.Das Problem ist doch schon seit Monaten bekannt.Also bitte.Vorstand handelt jetzt !

    1. wohlfarth

      Da geb ich dir recht, die Mannschaft wirkt tot.
      Wo ist eigentlich thiago?

  28. AlAs

    Ich hoffe ein wenig, dass sie absichtlich gegen den Carlo spielen. Ich weiß, dass hier mein Wunschgedanke, dass er geht mitschwingt ;)

  29. Herrispezial

    So langsam gibt es halt die Quittung für knapp 2 Jahre Misswirtschaft unter UH. Hick-hack in der Führung, Verzicht auf die Besetzung des Sportdirektors und dann die Installation einer Marionette und dann die Verpflichtung von Spielern, die toll grätschen können (Tolisso) und sonst nichts. So langsam muss es auch ihm mal dämmern, dass es die besten Köpfe auf allen Ebenen braucht, die ein klares sportliches Konzept haben und das kompromisslos verfolgen. Nur dann kann man auf die ganz teuren Transfers verzichten. Aber ob das bei ihm noch ankommt? Bisher war alles seit seiner Rückkehr rückwärtsgewandt.

  30. Mic

    In Paris haben wir 63%-Ballbesitz und bringen es nicht auf den Rasen – tut mir leid, aber das ist eindeutig zu wenig. 17(!!) Ecken bis zur 75. Minute und keine einzige wirklich brandgefährliche Aktion resultiert daraus?? Bei aller Spielidee, bei aller noch so ausgeklügelten Taktik (vorgeblich), aber wo bitte ist unsere (notfalls) individuelle Klasse, die dann so ein Spiel dreht? Für mich heute beinahe jeder Spieler ein Totalausfall, auch wenn ich die zu Beginn aufgestellte Mannschaft gut fand. Das Coaching von der Bank ist auch ein Totalausfall. Da passiert nichts. Traurig. Es ist grad‘ mega frustrierend und ich glaube nicht, das das hier heute ein Entwicklungsprozess hin zu einer „besseren“ Mannschaft ist.

  31. mysputnik

    Ohne Uli war alles besser! Mehr sog I ned!

  32. Rainer

    Was fehlt der Manschaft……………..? im Augenblick in der Offensive scheinbar alles. Leider wurde der fällige Umbruch in der Offensive immer wieder verschoben. Wo sind die neuen Ribery und Robben? Wo ist ein zweiter torgefährlicher Stürmer hinter Lewandowski? Uli Hoeneß sollte sich von der Vision Fc Bayern Deutschland verabschieden. Paris bringt Draxler und Di Maria von der Bank….der Hammer. Ich war seit Van Gaal nicht mehr so frustriert.

  33. Sascha

    Es ist kein Prozess,sondern Verwaltung.Und mit Akten oder Aussagen hat noch nie jemand Karriere gemacht.Es sind Taten,die zählen.Lasse Sie noch so unkonventionell sein.Hauptsache es werden Abläufe zum Positiven verändert.Lasse es 6 Monate dauern,lasse es ein Jahr dauern.Alles OK…
    Ich kann keinen Weltklassespieler verbessern.OK.Aber ich kann mit der Mannschaft ein Konzept ausarbeiten,wie ich den Gegner bezwingen kann.Davon ist aber nichts zu erkennen.Und dafür hat man einen Trainer,der das Beste aus der Mannschaft herausholt.Gelingt das nicht,dann ist keiner Schuld.Das Ziel wird aber verfehlt,insofern muss man sich verändern !

  34. Stenz Escobar

    wir waren heute einfach wieder UNFASSBAR schlecht. Alles und jeder. Wahnsinn…

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