Vorschau: Borussia Dortmund – FC Bayern München

Aktuell befindet sich der FC Bayern München in der heißesten Phase der Saison. Am Samstagabend steht in Dortmund das nächste Topspiel in der Liga an. Dann kann der Rekordmeister den BVB auf sechs Punkte distanzieren und einen großen Schritt machen.

Jupp Heynckes war dieses Szenario bewusst, als er am Dienstag auf Hummels, Kimmich und Thiago verzichtete. Während die beiden Erstgenannten bereits über 1000 Minuten Spielzeit gesammelt haben, stand Thiago gegen Leipzig zwei Mal sehr lange auf dem Platz. Dafür nahm der routinierte Trainer in Kauf, dass die Leistung gegen Celtic Glasgow spielerisch etwas leiden würde.

Auch Robben hätte eine Pause vertragen können, doch vielleicht plant Heynckes diese ja ausgerechnet in Dortmund. Eigentlich schwer vorstellbar, doch bei James und speziell Kingsley Coman ist der Trend sehr positiv. Der Franzose war seit der Rückkehr des Tripletrainers an vier Toren direkt beteiligt und damit an so vielen wie kein anderer im Kader. Wahrscheinlicher ist aber, dass Robben nochmal 90 Minuten durchhalten muss. Umso spannender werden die Personalentscheidungen in Dortmund sein.

(Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Über Personalentscheidungen und den besten Nebendarsteller der Welt

Am wichtigsten wird es sein, dass Lewandowski wieder spielen kann. Am Dienstag machte der Pole erste Laufeinheiten und auch sonst geht der Klub davon aus, dass er fit sein wird. In Glasgow wurde deutlich, dass es keinen adäquaten Ersatz für ihn im Kader gibt. Ein Problem das den FC Bayern schon länger verfolgt. Die offensivste Position wurde je nach Situation von James, Coman oder dem nachstoßenden Vidal besetzt. Auf dem Niveau vom Mittwoch eine Lösung, die mit etwas Glück funktioniert hat, doch am Wochenende braucht es Lewandowski wieder.

Im Mittelfeld darf sich das Trainerteam wieder die Königsfrage stellen: Wer bekommt den Platz auf der Acht neben Thiago? Javi Martínez dürfte auch in Dortmund wieder gesetzt sein. Der Spanier wird vielerorts bereits als defensiver Stabilisator und Anker der Mannschaft gefeiert. Das auch durchaus zurecht. Martínez gewinnt viele wichtige Zweikämpfe und sorgt dafür, dass Thiago – wie einst Schweinsteiger – die nötigen Freiheiten hat.

Im März nutzten wir ein Tor des Spaniers, um ihn als unbesungenen Helden der Mannschaft zu feiern – damals noch als Innenverteidiger. Er hielt seinem Partner Mats Hummels den Rücken frei und sorgte dafür, dass dieser selbstbewusster spielen kann.

Nostalgie und die schlechten Leistungen unter Ancelotti führten nun dazu, dass seine Rückkehr ins Mittelfeld als längst überfällige Entscheidung wahrgenommen wurde. Es spielt aber keine große Rolle, ob Martínez nun der beste zweite Innenverteidiger oder der beste zweite Sechser ist. Vermutlich ist er sogar beides. In den letzten Jahren war er hinten wertvoller, jetzt wird er wieder eine Position weiter vorne gebraucht. Der Spanier ist das, was Robin für Batman oder Dr. Watson für Sherlock Holmes darstellen: Der perfekte und unverzichtbare Sidekick für die Hauptfiguren und somit der beste Nebendarsteller der Welt.

Massiv unterschätzt wird bei all seiner Zweikampfstärke, Physis und Präsenz aber vor allem die technische Komponente. Martínez verbindet die klassischen Tugenden der Position nämlich mit einer sehr ordentlichen Pressingresistenz und einem ansehnlichen Passspiel. Das unterscheidet den Spanier von Vidal oder Tolisso, die oft planlos zwischen den Strafräumen von Zweikampf zu Zweikampf jagen. Gerade auf der Sechserposition füllt Martínez damit ein Loch, das Xabi Alonso schmerzlich hinterlassen hatte. Natürlich ganz anders, denn es braucht schon noch die Kreativität der Achter. Aber auf seine eigene Art und Weise kann er vergessen machen, dass Bayern keinen typischen Spielmacher auf der Sechs mehr hat.

Javi Martínez hat nämlich eine hohe Spielintelligenz. Nicht immer hat er – bedingt durch seinen Körper – die Eleganz, um seine Ideen umzusetzen, doch er weiß was er kann und was nicht. Sein Spielaufbau ist mindestens so gut, dass er keine Fehler macht und trotzdem in der Lage ist, seine Vorderleute in Szene zu setzen. Wie beim 2:0 Lewandowskis gegen Leipzig. Es besteht kein Zweifel daran, dass Martínez erneut ein Schlüsselspieler für Bayerns Saison sein wird.

Besonders stark ist der 29-Jährige aber, wenn um ihn herum mindestens einer, wenn nicht sogar zwei kreative Spieler aufgestellt sind. Am Samstag deutete sich an, dass die Kombination aus ihm, Thiago und Rudy im 4-1-4-1 vermutlich nicht nur die stabilste, sondern sehr wahrscheinlich auch die spielerisch stärkste Lösung im Bayern-Kader darstellt. Denkbar ist auch, dass Heynckes erneut auf Rudy verzichtet und James in einem 4-2-3-1 vor Thiago und Martínez auflaufen lässt. Das wäre weniger stabil, aber dafür noch durchschlagskräftiger in der Offensive.

Vielleicht setzt Heynckes am Wochenende dennoch wieder auf Vidal, weil er gegen die Offensive des BVB ein noch zweikampfstärkeres Mittelfeld aufstellen möchte, doch das wäre erneut gleichbedeutend mit einem spielerischen Kompromiss, den es gegen Borussia Dortmund diesmal nicht braucht.

Beim letzten Pflichtspiel in Dortmund gab es einen Bayern-Sieg nach Elfmeterschießen.
(Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images)

Ist Dortmund ein großer Konkurrent um die Meisterschaft?

Gerade weil der BVB in dieser Saison nämlich nicht mehr so gefährlich zu sein scheint, sollten sich die Bayern um eine dominante Leistung ohne Kompromisse bemühen. Unter Tuchel waren die Dortmunder zwar defensiv auch anfällig, aber strukturierter und nicht so berechenbar. Das Bosz-System wirkt sehr statisch und das hohe Pressing nicht mehr so detailbesessen und erdrückend wie noch in den letzten Jahren.

Am Anfang der Saison täuschte der Eindruck speziell in der Bundesliga, wo die Dortmunder zunächst keinen Gegner auf Augenhöhe hatten. Selbst gegen kleinere Teams ließen sie einige Chancen zu und offenbarten Probleme in der Stabilität. Grundsätzlich reichten aber Intensität und hohes Gegenpressing, um diese Mannschaften zu besiegen. Da die Offensive des BVB immer noch schnell, technisch stark und durchschlagskräftig ist, erzielte sie auch viele Tore, die alle Probleme kaschierten, aber nicht lösten.

Gegen Tottenham, Real Madrid und auch RB Leipzig zeigten sich auf höherem Niveau dann die Schwachstellen. Die großen Abstände zwischen den Spielern sorgen für Lücken, die bei Ballverlusten teuer bezahlt wurden. Dazu zählen vor allem die sehr hoch schiebenden Achter.

Das Gegenpressing funktioniert trotz vieler Spieler im letzten Drittel nicht immer reibungslos und auch die Innenverteidiger sind häufig nicht in der Lage, die Halbräume neben dem Sechser mit situativen Mannorientierungen zu verteidigen. Genau in diesen Zonen bieten sich große Chancen für die Bayern. Erst recht wenn Nuri Sahin den Vorzug gegenüber Weigl erhalten sollte.

Ein weiteres Plädoyer für ein 4-1-4-1 mit Thiago und Rudy in genau diesen Räumen hinter den Achtern des BVB. Bisher konnten sie diese Lücken noch am besten auffangen, wenn mindestens zwei aus Weigl, Dahoud und Götze spielten. Sie sind spielerisch die stärksten Optionen und machen tendenziell die wenigsten Fehler. Aber auch sie sind im Bosz-System nicht optimal positioniert.

Es ist wegen der anfälligen Struktur durchaus vorstellbar, dass der FC Bayern in Dortmund weniger Probleme haben wird als in Leipzig. Am spannendsten dürfte die Partie werden, wenn beide Trainer ihr Mittelfeld so aufstellen, dass die jeweilige Spielkultur am besten hervorgehoben wird. Bei den Münchnern also Martínez, Thiago und Rudy, beim BVB Weigl, Dahoud und Götze. Gerade Letzterer läuft derzeit etwas unter dem Radar, weil er immer noch unter Erwartungen leidet, die ihm nicht gerecht werden.

Götze ist der perfekte Achter für Borussia Dortmund. Dort kann er Struktur geben, enge Situationen auflösen, Passdreiecke bilden, die Halbräume überladen und für kreative Impulse sorgen. Das macht er in dieser Spielzeit sehr gut und so wird er auch gegen seinen Ex-Klub eine wichtige Rolle einnehmen.

Ohnehin müssen die Bayern dahingehend aufpassen, dass sie gut verschieben. In Ballbesitz müssen Überzahlsituationen in den Halbräumen provoziert werden, um die Verbindungen zwischen den Außenspielern und Lewandowski zu gewährleisten. Gegen den Ball wird es darauf ankommen, Dortmunds Passwege zur Offensive zuzustellen.

In einem Spiel hat Borussia Dortmund weiterhin alle Möglichkeiten, um den Bayern gefährlich zu werden. Spätestens auf langer Strecke wird das aktuelle Bosz-System aber immer mehr dafür sorgen, dass RB Leipzig zum Hauptkonkurrenten um die Meisterschaft avanciert.

Wissenswertes zum Spiel:

  • Die beiden besten Offensivreihen der Liga treffen aufeinander. Dortmund erspielt sich pro Spiel 17,4 Abschlüsse und traf bereits 27 Mal. Die Bayern liegen bei 20 Schüssen pro 90 Minuten und insgesamt 24 Toren.
  • Der BVB lässt pro Spiel zwar nur 8,7 Schüsse zu, doch 68% dieser Abschlüsse kommen von innerhalb des Sechzehners, was in der Relation dem höchsten Wert der Liga entspricht. Bei den Münchnern sind es 8,3 Schüsse des Gegners pro Spiel und nur 53% innerhalb der Box. Kein endgültiger Beweis, aber ein Hinweis darauf, dass Borussia Dortmund deutlich bessere Chancen zulässt als der FCB.
  • Dortmund sucht gerne die 100%-Chancen. 9% all ihrer Abschlüsse haben sie im Fünfmeterraum abgegeben.
  • Der BVB (20) und Bayern (26) schlagen die meisten Flanken der Liga. Die Münchner spielen zudem die meisten langen Bälle (75) und kurzen Pässe (606) pro Spiel.
  • Übertragen wird die Partie nur bei Sky (Anstoß: Samstag 18:30 Uhr).
Einige ausgewählte Statistiken zum Duell mit Borussia Dortmund.

Expertentipp

Im Expertentipp tippt ein externer Experte den Spielausgang. Für den richtigen Tipp gibt es drei Punkte und für die richtige Tendenz (Sieg, Unentschieden, Niederlage) einen Punkt. Verglichen wird dies dann mit einem zweiten Expertentipp, der vom Autorenteam von Miasanrot.de kommt. Am Ende der Saison wird sich zeigen, ob die eingeladenen Experten mehr Punkte erreicht haben, als die Redaktion.

Das Pokalspiel tippten beide in der Tendenz richtig, beim Bundesliga-Spiel hatte die Redaktion ein glücklicheres Händchen. Insgesamt steht es nun 20:13 für Miasanrot. Stephan Uersfeld von ESPN versucht den Rückstand in dieser Woche zu verkürzen.

Stephan Uersfeld: Borussia Dortmund gegen Bayern München. Das klang vor der letzten Länderspielpause verheißungsvoll. Der glorreiche Ballspielverein gegen den kriselnden Rekordmeister. Klare Nummer. Eine exzellente Offensive, konstanter Druck, immer drauf. Wie verrückt. Dazu eiskalte Abschlüsse von Aubameyang, Wucht von Yarmolenko. Wow.

Mit dem Ausfall von Lukasz Piszczek, dem in die Jahre gekommenen Rechtsverteidiger, brach alles weg. Die Abwehr wird mit einfachen langen Bällen ausgehebelt, das Pressingverhalten der Borussen ist in manchen Phasen kaum noch existent. Dazu noch fehlendes Matchglück. Und schon ist die Krise da. Auch wenn es Schmelzer dann so genau auch nicht benennen wollte.

Die Bayern sind im Heynckes-Modus, spielen alles souverän runter, haben in Glasgow sogar Lewandowski schonen können. Nach kurzem Kampf gegen stark beginnende Dortmunder wird das Spiel dann für Candos Jungs laufen.
BVB 1 Bayern 4

Justin: Selten hatte ich vor einer Partie gegen Borussia Dortmund ein so gutes Gefühl. Was das am Ende des Tages heißt, wird man sehen. Natürlich ist der BVB weiterhin in der Lage, in einem Spiel den FC Bayern alt aussehen zu lassen. Letztendlich glaube ich aber wie Stephan an eine klare Angelegenheit. Heynckes wird clever aufstellen und sein Team mindestens drei Tore schießen. Die Offensive der Borussia werden sie aber auch nicht immer stoppen können. 1:3 für den Rekordmeister.

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Leserkommentare
  1. systemrelevant

    Bei Coman schaut es nicht sonderlich gut aus wie man lesen konnte. Weiß da schon jemand was? Seine Schnelligkeit wäre schon wichtig bei einem so konteranfälligen Gegner. Ansonsten denk ich dass Jupp wieder auf das 433 setzt mit Rudy und Thiago auf den 8er.
    Frage ist, ob Jupp die Mannschaft so einstellt, dass sie Dortmund kommen lassen und auskontern wie es zur Zeit jeder tut. Er ist ja flexibel wenn es darum geht die Spielweise dem Gegner anzupassen. In der momentanen Situation reicht es vermutlich 1, 2 Konter zu versenken um die Dortmunder Mannschaft völlig zu verunsichern.

    Bin gespannt. Unser Angriff läuft derzeit ja auch nur auf dem Zahnfleich und da kommt die Pause danach gerade recht. Wäre auch ganz nett wenn unsere Spieler nicht danach zu den unbedeutenden Länderspielen fahren würden um die Mechanismen reinzubringen.

  2. IMBACKAGAIN

    Merkwürdig, dass es mehrere Jahre dauert bis wieder mal jemand Martinez’ Qualitäten entdeckte und richtig einsetzte.

    Robben und Martinez waren schon immer die Garanten für einen Sieg über die Dortmunder. Deshalb ein knapper Sieg für uns.

    Coman spielt.

  3. Ronald

    Erklärt man mich verrückt, wenn ich sage, dass das Bosz System mir besser gefällt als das von Heynckes? Peter Bosz’ Spielidee finde ich gut, nur die Akteure sind unfähig dies 90 Minuten durchzuspielen und sich daran zu halten. Es fehlt einigen (BVB-)Akteuren an der Konzentration. Hin und wieder setzt Peter Bosz auf die falschen Akteure sei es die Startelf, Auswechslung oder bei der Anpassung einer Spielsituation. Das muss man ihm ankreiden – ansonsten ist es Top.

    Vor allem sehe ich Nuri Sahin kritisch. Seit seiner Rückkehr verläuft seine Formkurve eher nach unten mit wenigen Ausreißer nach oben. Ich bin glücklich, dass das MSR-Team es genau so sieht “Erst recht wenn Nuri Sahin den Vorzug gegenüber Weigl erhalten sollte.”… . Bei ihm passt der Satz “Ich war jung und brauchte das Geld” in Bezug auf dem Wechsel zu Real Madrid, denn damals war Dortmund sportlich auf Augenhöhe. Er ist ja jetzt ausgetreten aus der türkischen Nationalmannschaft, um sich ganz dem BVB zu widmen. Man wird sehen… aber ich lege ihm einen Wechsel nah.

    Seit Dembele den Verein verlassen hat, verfolge ich den BVB nur noch ganz selten. Bei den Champions League Klatschen gegen Real sowie die Spurs, saß ich genüsslich vor dem TV und aß Chips und Flips. Trotz der Niederlage ist M. Götze (Der/Unser Weltmeistermacher) in meinem Blickwinkel gerutscht. Sein Spiel gefällt mir besser als zu Bayerns Zeiten. Er wirkt, ‘tschuldigung, so männlich auf einmal. Er ist die Stelze im Bosz System und macht eine gute Figur auf seiner Position. Er läuft viel, setzt Akzente in der Defensive sowie in der Offensive. Ebenfalls spielt er körperbetonten, geschickte Fouls. Seit seiner Rückkehr verläuft seine Kurve stetig Richtung oben – im Gegensatz zu Sahin. Daher schließe ich mich dem MSR-Team an “Götze ist der perfekte Achter für Borussia Dortmund.”

    Warum Kagawa seltener spielt, das muss der Trainer beantworten. Halte ihn für einen wichtigen Baustein. Naja, da muss man Bosz fragen. Kurz noch etwas zu Aubameyang. Vielen sehen ihn auf einer Stufe mit Messi und Ronaldo. In meinen Augen ist das lächerlich. Neulich habe ich gelesen das er die meisten seiner Tor im Sechzehner erzielt. Das ist unfassbar unflexibel und zeugt von fehlendem Können jederzeit torgefährlich zu sein. Ein einfacher Stoßstürmer eben! Deshalb lobe ich Lewandoski, Messi, Ronaldo, Agüero etc. diese Spieler sind technisch versiert und jederzeit torgefährlich, sie lassen sich fallen und holen den Ball wenn es notwendig ist. Das ist das was ich unter einen modernen Stürmer verstehe und sehen will. Ohne die Fütterung von Dembele wäre er letzjährig nicht annähernd Torschützenkönig geworden. Der Vergleich besonders zu den zwei Besten (CR7 & Messi(-as)) ist abstrus.

    Nun zu Bayern. Jupp macht alles richtig zur Zeit. Er siegt, siegt und, ja, er siegt -mehr nicht! Javier Martinez und Alaba gilt es ausdrücklich zu loben, weil die mir unter Jupp besser gefallen. Alaba wirkt gefestigter in seinen Aktionen. Martinez stand bei Bayern immer schon für Stabilität. Wichtig wird sein das er verletzungsfrei bleibt. Ich wünsche mir mehr von James. Hoffe das James bleibt, auch wenn die tolle bayerische Identifikationsfigur Thomas Müller zurückkehrt. James braucht Spiele und er soll in der Mitte spielen – sonst nirgends. Selbst Pep hätte ihn dort hingestellt.

    Bayern wird sich auswärts schwertun in Dortmund. Schafft BVB das Bosz System sauber und konzentriert zu spielen, wird der BVB dank seinen Fans im Rücken gewinnen. Gelingt es nicht, dann wird es erwartungsgemäß ein Bayern Sieg werden. Dann denke ich auch, dass München sogar schön spielt und sicher das Ding nach Hause fährt.
    Ich freu mich auf das Spiel!

    Mit freundlichen Grüßen.

    1. Stern des Südens

      Äh, ist das hier ein FCB oder ein Dortmund-Forum?

      1. IMBACKAGAIN

        Ja ich glaub auch schon ich hab mich eben vertippt.

      2. Kieler

        Ist doch nicht verkehrt, wenn jemand den kommenden BAYERN-Gegner etwas genauer unter die Lupe nimmt und analysiert. Ich finde die Gedanken interessant. Nur, weil es ein Bayern-Forum ist, muss doch nicht jeder Kommentar ausschließlich Bayern-Inhalte haben.

    2. Ju

      @Ronald
      -Ich hätte Bosz im Sommer gern in München gesehen. Ich bin auch Fan seines Systems. Dass er nun aber wiederholt keine Lösungen gegen Spiegelungen gefunden hat, gefällt mir überhaupt nicht. Dazu hier: http://spielverlagerung.de/2017/10/30/tes-bundesliga-check-gladiolen-oder-ochsenstall-herr-bosz/
      – Auch wenn Bosz sicherlich seine Gründe hat, sind die Spielanteile Sahins für Außenstehende schwer verständlich. Trotz meiner Abneigung gegen die Bienen ist Weigl einer meiner absoluten Lieblingsspieler. Ich gehe davon aus, dass Weigl physische Probleme mit dem mannorientierten Pressing hat. Auch im Gegenpressing soll Bosz’s Sechser nicht absichern, sondern mannorientiert nach vorne verteidigen. Für Weigl dürfte das eine schwierige Umstellung sein.
      – Götze blüht tatsächlich wieder auf. Das zeigt sich zwar nicht durch überragende Scorerwerte oder sonstige Augenfälligkeiten, allerdings füllt er seine Rolle auf höchstem Niveau aus. Er entwickelt sich tatsächlich wieder zum “Mitspieler-Bessermacher”.
      – Ich mag Auba auch nicht besonders. Er knipst aber eben wie verrückt und ist bei seinen Läufen auf den zweiten Pfosten kaum zu halten (in dieser Hinsicht ist er tatsächlich mit Cristiano vergleichbar). Aufgrund seiner Schwäche mit dem Rücken zum Tor ist er allerdings tatsächlich nicht der ideale Stürmer für Bosz. Möglicherweise wäre er da als Außenstürmer sogar besser aufgehoben. Zb mit Kagawa als falscher 9 ?

      Ich freue mich immer, wenn jemand auch mal über den Gegner diskutieren möchte. Daumen hoch !

      1. Ronald

        @JU: Das freut mich zu hören. Bayern ist meine erste Liebe aber ich blicke auch über den Tellerrand und verfolge den inter- und nationalen Fußball. Ich bin ein Fußballliebhaber mit dem Blick für das schöne Spiel im Kollektiv.

        -Deshalb finde ich das Bosz System interessant. Bei den ersten BVB Spielen war dieses System ersichtlich. Es funktionierte (meistens) wie ein Schweizer Uhrwerk. Das lag daran, dass das komplette Team im Spiel in Bewegung war. Einzelne Schwächen und Formschwächen konnten kompensiert, jedoch ist dies nur begrenzt möglich. Da sind wir wieder bei dem Thema “Akteure und Umsetzung”. Einige Spieler laufen ihrer Form hinterher und die Rekonvaleszenten (Weigl, Guerreiro,…) müssen integriert werden. Bei drohender Niederlage sah man schon Auflösungserscheinungen in den letzten Spielen, besonders in der Abwehr. Die enge Bindung zwischen Abwehr und Mittelfeld sowie das Zusammenagieren wie einst fehlt. Wie es geht beweist Tottenham Hotspurs zur Zeit. Das System ist dem BVB ähnlich – nur wuchtiger und nicht so ballbesitzlastig.

        -Ich vertrete eine ähnliche Meinung wie Cryuff “Jeder Nachteil hat seinen Vorteil”. Weigl (22) gleicht seine fehlende Physis durch seine Agilität, Spielintelligenz und Technik aus. Er ist in der Lage ein ganz Großer zu werden und nebenbei ist er formbar. Sollte er verletzungsfrei und fleißig sein, dann könnte er sowas wie der nächste Xavi, Busquets, Alonso, Davids, Seedorf, Effenberg etc. werden. Daher sollte er ein wichtiger Knotenpunkt sein. Deshalb würde ich bald ihn gerne in München sehen.

        -Die Idee Aubameyang als Außenstürmer finde ich gar nicht so schlecht. Das ist ein guter Einwand so weit habe ich ehrlich nicht nachgedacht und Kagawa als Neuner finde ich ebenfalls gut. Das könnte funktionieren. Nur muss Bosz daraufkommen ;-)

        Ich unterschreibe komplett was in dem Link (oben) stand und geh vollkommen d’accord.

  4. pitvonbonn

    Da Bayern seit der zweiten Halbzeit gegen Leipzig, das Spiel gegen Dortmund duch geschickte Rotation vorbereitet, ist ihnen die strategische Bedeutung, wegen des möglichen Punktabstandes von 6 Punkten, seit längerem bewußt.
    Daher wird Bayern von Anfang an konzentriert und dynamisch die Entscheidung am Samstag Abend suchen.
    Gegen die verunsicherte Devensive und die durchschaubare Spielweise der Borussia, sollte den Bayern, nach einem eindrucksvollen Fight mit Martinez auf der 6, ein überzeugender Sieg gelingen. Noch offen scheint es zu sein, ob dies mit dem devensiveren Rudi oder dem offensiveren James geschehen wird.
    Vielleich beginnt James und sollte der Vorsprung bei Halbzei mindestens 2 Tore betragen, könnte statt diesem dann Rudi die Partie beenden.

  5. pitvonbonn

    … Rudy…

  6. kita

    Meine Vermutung ist eine ganz andere. Wann versagt der BVB am sichersten? Gegen kompakt stehende Mannschaften. H96, Nikosia etc.
    D.h. er wird niemals Rudy und James gleichzeitig aufstellen und auf Kontrolle verzichten. Zumal Rudy unter Jupp noch nicht überzeugt hat.
    Mein Tipp Javi, Vidal, Thiago, Coman (wenn nicht fit James), Robben, Lewandowski.

    1. Kramnik

      Naja, wenn der Masterplan sein soll so wie Nikosia zu spielen, dann gute Nacht. Ich finde Justin hat perfekt analysiert, warum man Rudy bringen sollte.
      Ich persönlich würde mich sehr über ein totales Mittelfeld freuen. Mit Martinez auf der Sechs. Rudy und Thiago in den Halbräumen und James auf Rechts für Robben. Coman wenn er fit ist muss spielen. Bei Robben finde ich die Form nicht mehr so ansprechend. Er hat mMn deutlich an Tempo verloren. Sein Plus wäre aber, dass er sehr ball sicher ist.
      Mal schauen, was Jupp für einen Masterplan hat. Ich freu mich schon die ganze Woche auf die Partie (mehr als auf RB).
      Meine fünf Thesen
      1. Alaba wird an einem Tor beteiligt sein
      2. Hummels macht ausgerechnet gegen Dortmund nach einer Ecke ein Kopfball Tor
      3. Dortmund wird ein Tor schießen
      4. Der BvB wird wieder eine Niederlage hinnehmen müssen, nachdem die Siegesserie gegen RB gebrochen ist
      5. Martinez wird 80% seiner Zweikämpfe gewinnen!

      1. kita

        Ich sag ja nicht dass man wie Nikosia sich mit 11mann hinten reinstellen soll, aber kompakt stehen und den BVB keine Kontermöglichkeiten geben, schon ist mind. Ein Punkt im Sack.

  7. Josef

    Schöner Verriss des Boszschen BVB @Justin. Und volle Zustimmung. Deren Vorbereitung war ja ähnlich desolat wie unsere. Umso mehr überraschte mich der gute Saisonstart.
    Naives Hurra-Pressing, dass gegen gute Teams schnell bestraft wurde (Real, Tottenham, RaBa) und zuletzt nicht mal mehr gegen Nikosia und Hannoi reichte.
    Bosz überrascht nicht nur mit seiner bedingungslosen Offensive, sondern auch mit einigen personaltaktischen Maßnahmen. Gegen Pressingmonster wie Leipzig auf die besten Aufbauspieler zu verzichten (Weigl, Bartra) kann man machen, kann aber auch schnell schiefgehen. Können wir mittlerweile aus eigener Erfahrung bestätigen…
    Die Rolle von Weigl ist eine Katastrophe. Bleibt Bosz und seine Vorliebe für Sahin, ist Weigl im Sommer weg. Pep wird sich ins Fäustchen lachen und ihm gerne Asyl gewähren (oder Paris, Barca usw.).

    Bei uns gilt weiterhin: Im Mittelfeld 1-2 schwere Entscheidungen. Ich rechne mit Vidal, Thiago und Javi, womit Rudy wieder auf der Bank Platz nehmen müsste. Der Rest stellt sich je nach Fitness von selbst auf.

    Ich weiß trotzdem nicht ob wir gewinnen. Die letzten Wochen zehren an den Kräften von Robben und Co. Boa spielt auch fast durch seit er wieder fit ist. Und das Dortmunder hop oder top kann auch mal gut gehen…

    1. rotweiss

      …wenn bosz weigl vergrault, muss man ihn nach münchen zurückholen. selbst wenn er beim falschen verein aufgewachsen ist.

  8. FR7

    Meine fünf Thesen zum vermeintlichen Topspiel der Hinrunde:

    1. Die Münchner treffen mindestens zwei Mal.
    2. Coman erzielt mindestens einen Scorerpunkt.
    3. Coman, Lewandowski und Robben stehen in der Startelf.
    4. Die Bayern kassieren nicht mehr als ein Tor.
    5. Bayern München gewinnt in Dortmund.

    Im letzten Spiel gegen Celtic trafen drei von fünf Thesen zu.
    Meine Trefferquote liegt bei 57%. (Insg. 45 von 80 richtig)

    1. BayernExpat

      Hallo FR7,

      hast du schon jemals mit mehr als 3/5 Thesen richtig gelegen?

      1. FR7

        Hallo BAYERNEXPAT, ja, habe ich! Schon einige Male waren vier Thesen richtig und ein oder zwei mal sogar alle fünf. Gerade die letzten Spiele unter Ancelotti waren aber unberechenbar und ich hatte oft nur zwei oder nur eine These richtig, das zog meinen Schnitt mächtig runter.

      2. kitas

        he he, klasse 5. These. du gehst also davon aus dass Bayern gewinnt. wäre ich gar nicht drauf gekommen wenn ich mit These 1 und 3 anschaue.

      3. FR7

        Mit der fünften These war wie in den letzten Thesen eher “souverän gewinnen” oder “dominant gewinnen” gemeint, vergaß das Wort aber leider. Gewinnen ist nämlich nicht gleich Gewinnen.

  9. BayernExpat

    Ich stelle mich mal dagegen: der viele Optimismus macht mir Sorgen :)

    Es wird ein hart umkämpftes 2:2.

    1. kitas

      geht mir auch so. ein Punkt wäre voll io

  10. Vobius

    Bosz System funktioniert vielleicht in der Hölländischen Liga mit wilden, vom Erfolg motivierten jungen Spielern, aber wie man sieht, nicht in der Bundesliga.

    Jupp wird sie ins offene Messer laufen lassen und unser FCB nach einem deutlichen Sieg mit breiter Brust nach Hause fahren.

  11. Interessante Thesen und toller Bericht!

    Meiner Meinung nach wird Jupp die beste elf aufstellen, die ihm zur Verfügung steht.. Martinez, Vidal und Thiago fangen an. Vidal ist der richtige Mann für solche Spiele, auch wenn er nicht in Topform ist.

    Rudy glänzt (wenn man es so überhaupt nennen kann) eher im Aufbauspiel, als in der Rückwärtsbewegung.

    Dortmund wird natürlich versuchen hoch zu pressen.. wir sprechen hier aber auch von Bayern und nicht Hannover.

    Es gilt die ersten 10-20 Minuten unbeschadet zu Überstehen, das Spiel zu beruhigen, den Ballbesitz an sich zu reißen und Dortmund in die eigene Hälfte zu drücken.

    Das bedeutet, dass man zweikampfstarke Spieler braucht, die gut Konter unterbinden können braucht.

    Da sehe ich Vidal in jedem Fall vor Rudy. Davon abgesehen wissen wir auch alle, dass Vidal, vorausgesetzt die Motivation stimmt, Spiele entscheiden kann.

    Durch die Kombination mit Martinez kann er sich auch mal in den 16er wagen.

    Ebenso wird Thiago wieder aufblühen, da er durch 2 so defensiv starke Spieler im Rücken, sein volles Potenzial entfalten kann.

    Lewa und Robben spielen.

    Coman, wenn seine Gesundheit (Fitness steht gar nicht in Frage) es erlaubt, ist gesetzt.

    Der Rest stellt sich von alleine auf.

    Das ist meine Vermutung wie es sein wird. Wünschen würde ich mir, dass Thiago auf der Doppelsechs mit Martinez und James auf der 10 aufläuft.

    Das wäre meiner Meinung nach ein kreatives und ausgewogenes Mittelfeld, mit gutem Drang nach vorne, wobei diese auch aufgrund der Topform von Martinez und dem gar nicht zu unterschätzendem Defensivverhalten von Thiago, defensiv stabil genug wäre. (Puh… Ziemlich kompliziert der Satz :)

    Mein Tipp:

    2:1 für Bayern mit Martinez/Vidal und Thiago

    3:0 für Bayern mit Martinez/Thiago und James

    Und ich würde mir wünschen, dass Kimme trifft :)

  12. Raptor

    Bin mit einem Unentschieden auch zufrieden.
    Der Kader ist angeschlagen und noch lange nicht fit.
    BVB kann in diesem Spiel vieles vergessen machen und startet aus der Underdogrolle.
    Die erste halbe Stunde sollte entscheidend sein. Da sollte der BVB kein Oberwasser bekommen.
    Dann kippt es im weiteren Verlauf zu unseren Gunsten.

  13. Liza

    Ich finde es immer erstaunlich, wie viele Menschen immer nur mit dem Trend tippen. BVB-FCB 1:4? In Dortmund? No way! Dafür sind unsere Leistungen immer noch zu unstet gewesen. Ich sorge mich eher um eine Trendumkehr, sprich: Sieg Dortmund. Die haben die geliebte Underdogrolle, spielen zuhause und warten nur darauf, sich Frust von der Seele zu spielen. Ein Unentschieden würde ich dankend mitnehmen, gehe aber von 2:0 für die Heimmannschaft aus.

  14. Rainer

    Ich sehe ein hartes emotionsvolles Spiel auf uns zukommen. Das Dortmunder Publikum wird die Stimmung bis zum Siedepunkt aufheizen. Die Dortmunder Manschaft wird ganz anders auftreten als in den letzten Spielen. J.H. wird versuchen die Räume im Mittelfeld zu verengen. Es stellt sich die Frage ob es wichtiger ist, aggressiv den Gegner anzulaufen (Vidal) oder auf mehr eigenen Ballbesitz (Rudy) zu setzen. Zudem ist Rudy auch in der Lage Pässe in den Raum hinter der Dortmunder Viererkette zu spielen was ich Vidal abspreche.Bayern muss den Ball sicher in den eigenen Reihen halten um Dortmunder Konter durch die schnellen Spieler zu vermeiden. Auch Hummels und Boateng sollten auf Bayern Seite punktuell mit gezielen langen Pässen auf Robben, Coman und Robben arbeiten. Meine einzige These: Geht Bayern in Führung, werden wir gewinnen.

  15. Rainer

    …..Robben ,Coman und Lewandowski.

  16. Systemrelevant

    Mal was anderes: Die Verantwortlichen haben ja mal wieder am Videobeweis rumgedoktert und Richtlinien verändert. Ist alles noch nicht so zufriedenstellend bisher wie das mit dem VA abläuft.

    Was haltet ihr von der Variante wie sie auch im Hockey eingesetzt wird:
    Beide Mannschaften erhalten pro Halbzeit einen Videobeweis. Zieht man diesen Videobeweis verfällt er für diese Halbzeit, wenn er zu unrecht gezogen wurde. Verändert sich die Entscheidung durch den VA kann man ihn in dieser Halbzeit weiterhin ziehen.

    D. h. die Spieler entscheiden selbst auf dem Platz wann sie den VA einsetzen wollen und es müssen dann auch wirkliche Fehlentscheidungen sein, weil sie sich sonst einen Nachteil einhandeln wenn für die restliche Halbzeit diese Eingriffsmöglichkeit verfällt.

    Das würde den Spielfluss nicht so hemmen wie der VA es bisher tut. Nicht jeder Treffer würde automatisch nachgeprüft werden, sondern nur wenn die Gegentor kassierende Mannschaft einen akuten Verdacht auf Abseits / Foul etc. hat ala VF letztes Jahr vs. Real. Der Schiedsrichter behält seine Souveränität auf dem Platz und trotzdem würde das Spiel gerechter werden, wobei der Spielfluss und die Emotionen nicht ganz so krass gehemmt würden.

    1. grullit

      …klingt durchdacht

    2. rotweiss

      drüber nachdenken ist gut, aber dennoch: das theater bliebe, reklamieren, rudelbildung, langes warten. damit wird viel aktion und flow aus dem spiel genommen und das ist schade. vlt sollte man in einigen wenigen Situationen (tor oder nicht, Elfmeter, platzverweise) stattdessen die Entscheidung – wenn es strittig ist – komplett dem oberschiedsrichter mit seinen technischen Hilfsmitteln überlassen, der sie seinem kollegen aufs ohr gibt – ohne dass spieler und zuschauer groß was davon merken?!

      da wir schon dabei sind: würde eine andere anleihe beim eishockey machen. reklamieren darf NUR der Kapitän. sonst keiner.
      das Theater um lächerlichste, kleinste Entscheidungen nimmt inzwischen absurde züge an, wenn jeder zweite einwurf einen Veitstanz bei manchen Akteuren auslöst. da wird teilweise mit voller Absicht massenhysterie produziert mit dem ziel, den Schiri einzuschüchtern. da wird permanent Hand reklamiert, kaum fliegt der ball auf brusthöhe im Strafraum ins gewimmel, da schnellen die arme nach oben bei jeder zweiten eckball-Entscheidung. es nervt! theatralische Kommentare zu Schiri-Entscheidungen haben zu unterbleiben, der Spielführer darf jeder zeit protestieren – ansonsten gibt’s kartons! basta!

      1. Systemrelevant

        Na ja, wenn die Mannschaften selbst den VA einsetzen könnten würden wir vielleicht auch weniger Szenen mit reklamieren sehen, weil die Spieler dann teilweise eben selbst die Möglichkeit haben Einfluss zu nehmen.
        Ist es eine komplette Fehlentscheidung wird der Videobeweis gezogen. Ist es keine gibt es auch nichts zu reklamieren.

      2. Systemrelevant

        Momentan oder schon immer haben die Spieler ja keine große Einflussmöglichkeit auf die Entscheidungen des Schiedsrichters. Derzeit wird durch den VA das Reklamieren ja eher befeuert, weil der Schiedsrichter sich eventuell doch nochmal beim VA vergewissert.
        Wenn die Spieler, auf eigenes Risiko, den Einsatz des VAs fordern könnten würde vielleicht so etwas wie ein Bewusstsein für strittige Situationen bei den Spielern entstehen. Wenn ich bei einer 50/50 Situation den VA ziehe und ihn dann verliere hab ich mir einen Nachteil eingehandelt. Also werde ich mich beim nächsten mal eher fragen, ob das wirklich ein Foul, Abseits etc war und bei kniffligen Situationen eher die Klappe halten und weiterspielen. Könnte mir jedenfalls vorstellen, dass die Akzeptanz für Schiedsrichterentscheidungen eher größer werden würde als andersrum.

  17. Schwarzenbeck

    Breaking News – oder wie Sport1 & Kollegen mittlerweile alles nennen, das sie nicht gerade zufällig im Archiv gefunden haben: Boateng und Kimmich fallen gegen Dortmund aus. Könnte schon wieder kotzen. Boa ist doof, aber noch halbwegs zu verschmerzen. Aber wenn ich an Rafinha denke, sehe ich schwarz. Damit ist die rechte Seite nach vorn quasi komplett ungefährlich und hinten kann nur der liebe Gott helfen.

    Meine 6 Thesen. Wegen der Ausfälle eher pessimistisch angehaucht:

    – Ein Bayern-Spieler sieht rot (Rafinha, Vidal oder ein IV wg. Notbremse).
    – Der FCB gewinnt das Spiel nicht.
    – Robben hat keine Torchance.
    – Ulreich patzt (leider).
    – Bürki hält – warum ausgerechnet gegen uns – bockstark.
    – Wir müssen mindestens 1x verletzungsbedingt wechseln.

    Ach ja, ich hätte nix dagegen, wenn ich mit 0 von 6 aus dem Spieltag gehe.

  18. Hubert

    Neuer, Bernat, Müller, Kimmich, Ribery verletzt
    Coman, Boateng angeschlagen. Lewi und Hummels muskuläre Probleme.

    Gehts noch? Mitterweile nimmtt unser Lazarett absurde Züge an.

    Wie soll denn das morgen funktionieren? Ich sehe da keine Eingespieltheit, zumal Rafinha, Ulreich und Vidal immer für Klöpse gut sind. Nee, ich nehme morgen ein Unentschieden mit Kusshand, befürchte jedoch, dass uns Dortmund unter diesen Umständen schlägt. Ist aber auch nicht schlimm

  19. pitvonbonn

    BeiEuremPessimismusbrechtIhrEuchbestimmtauchbeimNasebohrendenFingerunddasBein.
    Wie wäre es mit Tolisso für Kimmich? In den bisherigen Spielen hat Tolisso, bei Kimmichs Vorstößen, auch oft den defensiven Part übernommen..

  20. Heyn Juppckes

    Mach ma, klingt sinnvoll.
    Tipp 1:2

  21. Cickham

    Wow! Die Experten lehnen sich mit ihrem Tipps ganz schön weit aus dem Fenster. 4:1 und 3:1 auswärts in Dortmund.
    Bis auf das Schalke Spiel hat Bayern bisher auswärts eher nicht überzeugt, als dass man hier von einer Klatsche für den BVB ausgehen könnte. Klar, sind die etwas verunsichert, aber sie werden heute sicher alles raushauen, was möglich ist, um sich aus der Krise zu schießen. Da kommt es dann IMHO auch nicht so auf die Taktik an, sondern auf Tagesform, Willen und Spielglück.
    Ich denke, mit einem Unentschieden sollten wir alle zufrieden sein. Danach ist Pause und Zeit für Jupp, an weiteren Stellschrauben zu drehen. Mein TIpp: 1:1

  22. Osrig

    Ich denke, es wird ein Spiel werden, welches sehr über die Taktik läuft und letztlich dadurch entschieden wird. Vieles wird davon abhängen, wie unsere Jungs das frühe Pressing der DO-Spieler umspielen können und wie sicher sie das eigene Aufbauspiel gestalten können. Insofern waren die Spiele gegen Leipzig und Glasgow Gold wert, weil sich unsere Defensive schon unter Wettkampfbedingungen gegen gute Gegner einspielen konnte.
    Wichtig ist mir auch, dass die Spieler beweglich genug sind, hochkonzentriert und sich nicht von der Dortmunder Härte und Hektik anstecken lassen. Gelingt es, so wäre das schon mal mehr als “die halbe Miete”.

    Ich befürchte aber, dass die Schwatz-Gelben über sich hinauswachsen werden und sich auch Bosz etwas einfallen lassen dürfte, weshalb ich eher skeptisch bin. Ein Selbstgänger wird es nicht, und ein Sieg mit mehren Toren Unterschied erscheint mir gerade auswärts sehr optimistisch gedacht. Ich wäre daher auch angesichts unserer Ausfälle mit einem Unentschieden schon zufrieden und hoffe vor allem, dass Jupp unsere Jungs nicht ins offene Messer laufen lässt. In der Hinsicht bin ich allerdings zuversichtlich, denn diesbezüglich hat Jupp ja die klare Marschroute “Die Null muss stehen”! Und wenn konzentriert vorgegangen wird, ist unsere Abwehr ja mittlerweile wirklich schwer zu überwinden. Aber auch ein Null-Null bedeutet einen Punkt und weiter die Tabellenführung ^^

  23. Roland Wohlfarth

    Man sollte Dortmund aber nicht unterschätzen. Gewiss steht die Abwehr gerade nicht sehr gut und gewiss zeigen sie gegen kompakte stehende Gegner gewisse Mängel im Spielaufbau, aber was besonders auffällig in den letzten vier Spielen (2x Nicosia Frankfurt und Hannover) war, ist dass sie unglaubliches Abschlusspech haben. Sie spielen sich unfassbar viele Chancen heraus, vergeben die aber teilweise auf groteske Art und Weise. Im Hinspiel gegen Nicosia z.B., Kagawa 1x Latte, Auba 1x Pfosten, im Rückspiel trifft Auba nur die Unterkante der Latte bei seinem Kopfball) Die Medien die von BVB Krise sprechen machen das meiner Meinung nach zu sehr an den Ergebnissen fest, mit ein wenig Glück hätte Dortmund zumindest gegen Nicosia 2x gewonnen und gegen Frankfurt und keiner würde von Krise sprechen, ich traue denen gegen uns mindestens ein Tor und wäre ehrlich gesagt mit einem Remis zufrieden. Lasse mich aber gerne positiv überraschen

  24. Mehmet68

    Martinez-Thiago-James: Das sollte den Tipps zufolge 3:0 ausgehen. :-)

    1. Liza

      Und das wäre auch nicht unverdient. Wir sind strategisch doch sehr klar überlegen. Beide Dortmunder Chancen resultieren aus individuellen Fehlern von uns, die müssen wir noch abstellen.

      1. Mehmet68

        Ja… bin aber gerade sehr entspannt. ;-)

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